Der Advent rückt mal wieder in greifbare und zu planende Nähe....
Und in heran rückt auch wieder die Zeit der Weihnachtsfeiern.
Heute ist schon mal die Erste.
Jedes Jahr in der Woche nach dem Ewigkeitssonntag lädt unsere Kirchengemeinde alle amtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter zur Adventsfeier ein.
Ich bin auch eingeladen. Eigentlich freue ich mich jedes Jahr darauf, nur heute bin ich ziemlich müde. Am liebsten würde ich mich auf´s Sofa kringeln und verkünden, heute bewege ich mich nicht mehr, aber ich habe im Pfarrsaal schon zugesagt. Und wer weiss, ob mein Salat nicht fehlen würde...:-)
25 November 2009
Es ist wieder so weit
23 November 2009
Echte Teamarbeit
Ich hatte die Idee, für das Plakat den alten Adventkalender unserer Kinder zu verwenden und zwar so, daß aus der Schublade 24 Licht herausstrahlt. Ich fragte meinen Mann, ob er das bewerkstelligen könnte. Er hatte erst bedenken, weil die Schubladen sehr klein sind, aber dann hat er doch eine Möglichkeit gesehen und mit einer Batterie, Draht und einer kleinen Glühbirne Licht in die Schublade "verlegt" - weltbester Bastler eben! Das sah schon toll aus auf unserem Küchentisch. Mir ist es dann gelungen, dieses Bild fotografisch festzuhalten und voilà - war das Plakat fertig:

22 November 2009
Ausser Gefecht
Heute ist Ewigkeitssonntag.
Zu diesem Anlass wollte ich heute morgen in den Gottesdienst gehen und am Abend gleich hier um die Ecke ein Konzert mit Werken von Philipp Emmanuel und Johann Sebastian Bach besuchen. Am Gottesdienst hätte mich sehr die Predigt zu Matthäus 25 interressiert und am Konzert die besinnliche und meditative Musik.
Doch es hat nicht sollen sein. Seit gestern am späten Abend kann ich meine Arme nur mit Mühe und Schmerzen bewegen - bin regelrecht ausser Gefecht gesetzt.
Schuld bin ich natürlich selber an dem Zustand. Ich habe es gestern mit der Gartenarbeit wohl ein klein wenig übertrieben? Da so schönes Wetter war, wollte ich dies auch nutzen und das Laub, das nun endlich von allen Bäumen herunter ist, zusammenharken und kompostieren. Und aufhören konnte ich natürlich :-) erst, als der gesamte Garten "ausgekehrt" war (gefühlte 1000 m2).
Auf die Freude, daß das geschafft war, mir somit das nächste Wochenendwetter schnuppe sein kann, kamen dann abends die Schmerzen.
Und nun schleiche ich wie Falschgeld durch die Wohnung und probiere alle halbe Stunde, ob ich mich schon ein wenig schmerzfreier bewegen kann.
Und doch, war der Tag ein schöner Sonntag, hatte ich doch endlich wieder einmal richtig Zeit, selber in der Bibel zu lesen. Angeregt dazu wurde ich durch eine Predigt, die ich morgens im Fernsehen verfolgt habe:
Psalm 90 und Offenbarung 21.
"Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden."
Die Predigt handelte von der Hoffnung, die wir Christen haben, daß mit dem Tod eben nicht alles aus ist. War und tat richtg gut.
(Heute vor einem Jahr habe ich meinen Vater zum letzten Mal gesehen. Damals ahnte ich schon, daß seine Krankheit ernster ist, als alle sagten. Er wurde heute im Gottesdienst seiner Kichengemeinde abgekündigt.)
20 November 2009
der Schein einer Sache
Immer am Freitag, wenn es meine Bürotermine erlauben, gehe ich schon mittags nach Hause, um mein Haushaltsmütchen zu kühlen...
So auch heute. Als ich um 12.00 Uhr ein schönes Wochenende wünschte, sagte mein Kollege: "Ach ja, du arbeitest freitags ja nur halbtags - schönen Feierabend...".
Ob er gern mit mir getauscht hätte?
Ich habe auf dem Heimweg vom Büro im Supermarkt fürs Wochenende eingekauft, zu Hause dann aufgeräumt, Staub gewischt, den Staubsauger traktiert, Küche und Bad geputzt, Wäsche aufgehängt, den Wischbesen geschwungen etc....
Und jetzt, 19.30 Uhr bin ich endlich fertig und freue mich darüber. Aber ich bin auch ziemlich müde, denn seit heute morgen 5.30 Uhr geht es immerzu zack-zack.
Wenn ich´s recht bedenke, war das ein 14-Stunden-Tag. Tja, offiziell aber arbeite ich freitags nur halbtags!
Nun ja - man nehme nicht den Schein einer Sache als die Sache selbst.
19 November 2009
Immer was los...
Ich selber war gestern Abend anlässlich des Buß- und Bettages im Gottesdienst und gleich anschliessend zum Vorbereitungstreffen für unseren nächsten ImPuls-Gottesdienst.
Langsam nimmt die Sache Formen an:
Das Plakat ist besprochen, muss ich nur noch nachbearbeiten, der Bibeltext ist ausgewählt, einige Lieder auch schon und inhaltliche Ideen wurden diskutiert.
Daduch war es wieder spät mit dem nach Hause kommen.
Heute sind wir zu einem Abendessen von einem Buchclub eingeladen - mal sehen wie das wird...
18 November 2009
Zum Buß- und Bettag
Ich habe mich gefreut, dass ein öffentlich rechtlicher Sender den Buß- und Bettag, von dem Martin Luther sagte, er sei ein Freudentag für Christen, würdigt und eine Sendung dazu bringt, in der Christen mit ihrem Glauben mal nicht als weltfremd oder überspannt dargestellt werden.
Überdies fand ich die Reportage im ZDF sehr interressant:
"Lasst uns nicht allein"
"Hilfe für die Kinder von Kalkutta"
Sendertext:
"Der Weg aus den Slums von Kalkutta hinüber ins Zentrum der Millionenstadt führt über die die Howrah-Bücke. Für den Hamburger Arzt Helgo Meyer-Hamme symbolisiert diese weltbekannte Brücke den Weg aus der Kinderarbeit - aus einer erbärmlichen Gegenwart in eine lebenswerte Zukunft. Der 67-Jährige bekennende Christ setzt sich in Indien seit Jahren dafür ein, dass Kinder nicht mehr als Tagelöhner in der Textil- und Teppichindustrie oder in der Streichholzherstellung arbeiten müssen, sondern zur Schule gehen können. Dadurch haben sie Aussicht auf ein besseres Leben. "Viele von unseren Kindern die wir heute unterstützen werden später ihre eigenen Kinder zur Schule schicken. Bildung ist der Schlüssel zu einem besseren Verdienst." In Kalkuttas Kleinbetrieben arbeiten Tausende Kinder von morgens bis abends, oft sind es 70 Stunden in der Woche. Viele verdienen ihr Geld auch als Müllsammler, Straßenverkäufer oder durch Prostitution. Ihre Familien brauchen den Lohn zum Überleben. Eine allgemeine Schulpflicht gibt es in Indien nicht. Dem Kreislauf der Armut können diese Kinder normalerweise nicht entrinnen. Doch mit Unter-stützung der kleinen Organisation H.E.L.G.O. haben zumindest einige von ihnen die Chance auf Schulbildung und einen Beruf. Helgo Meyer-Hamme kümmert sich mit seiner gemeinnützigen Hilfsorganisation an mehreren Standorten in Kalkutta um rund 200 Kinder. "Bei meiner freiwilligen Arbeit in verschiedenen Ambulanzen hat mich das ausweglose Schicksal der Kinderarbeiter immer sehr berührt. Deshalb begann ich nach Lösungen zu suchen, zumindest einigen eine Zukunft zu ermöglichen." Die durch Spenden betreuten Kinder sind keine Arbeiter mehr. Ihre Familien erhalten monatlich einen Lohnausgleich in Form von Lebensmitteln. Die Kinder besuchen morgens eine öffentliche Schule, anschließend erhalten sie eine warme Mahlzeit, oft ist es die einzige Mahlzeit am Tag. Helgo Meyer-Hamme, der seit fast zwanzig Jahren regelmäßig nach Indien fährt, hat den Sinn seines Lebens darin gefunden, den Ärmsten der Armen zu helfen."
Regie:Jobst Thomas
17 November 2009
Verabredung
Ich war heute nach der Arbeit ganz fest mit meinen Turnschuhen verabredet, und mit meiner Kollegin. Leider lässt sich unsere dienstägliche Joggingrunde nicht immer so fest einhalten, wie wir gerne möchten, aber heute hat es geklappt.
Die Projektsitzung war pünktlich zu Ende, Kollegin HeHo hatte ebenfalls keinen Verhinderungstermin und sogar das Wetter war uns hold.
Und so ging´s los, 1 Stunde 6 Minuten. Zwar wurde es unterwegs dunkel, aber wir haben die Runde trotzdem genossen - kurz: Das lief sich von allein....
16 November 2009
"Lass dich auf die Menschen ein"
"Wenn du glücklich werden willst,
dann frag dich,
wie du für andere
zum Segen werden kannst.
Um dich herum
wird etwas wachsen,
wenn dein Leben fruchtbar ist.
Menschen beginnen aufzublühen.
Dein Leben
wird zur Quelle des Segens
für andere.
Du kannst die Schwierigkeiten der anderen
durch dein Mitfühlen verwandeln
in einen Weg zu neuem Leben.
Du kannst die Sorgen deines Mitmenschen
in Segen verwandeln."
Anselm Grün
15 November 2009
Feines Fresschen
So ein Sonntag mit nicht allzu schönem Wetter ist auch mal schön.
Wir sind gleich nach dem Frühstück (nicht vor 10.00 Uhr) in den Garten abgezischt.
Dort haben wir ausgiebig unsere weiteren Projekte geplant, gemessen, diskutiert, probegestellt...
Dann noch ein paar Äste abgesägt, die sowieso weg mussten und zusammen mit trockenem Holz ein schönes Lagerfeuer für unser Mittagspicknick entzündet.
Später zu Hause habe ich dann endlich mal wieder mein Kochmütchen gekühlt.
Seit wir nur noch zu Zweit sind, besonders, wenn schönes Wetter ist, koche ich meist nur etwas Schnelles. Heute aber habe ich mal wieder allerlei Töpfe und Pfannen und sämtliche Kochfelder meines Herdes in Schwung gebracht.
Es gab Gefüllte Putenoberkeulen mit Morchelsoße, Klöße und Rosenkohl. Die Keulen fülle ich mit Apfelstücken und mit Backpflaumen, die über Nacht in Cognak eingelegt werden. Gewürzt wird mit Pfeffer, Salz und Estragon.
Dazu ein tockener Grauburgunder....Hmmm...
War lecker.
14 November 2009
Joyce Meyer - Sehr speziell
Ich war heute Nachmittag mit einer Bekannten in Basel zu einem Event von und mit Joyce Meyer, einer Predigerin?, Missionarin? aus Amerika. Sie hielt in Basel eine christliche Konferenz ab.13 November 2009
Was wäre wenn?
Gestern war unser erstes Vorbereitungstreffen für unseren nächsten ImPuls-Gottesdienst.
Thema des Treffens war natürlich das Thema des Gottesdienstes.
Nach einem bisschen Hin-und-Her-Diskutiererei ist es nun dieses:
Was wäre, wenn Jesus Christus am 24.12.2009 wiederkäme?
Die Bibel lehrt uns Christen, daß Christus eines Tages wiederkommt. Aber rechnen wir wirklich damit, daß das jeden Tag sein könnte? Glauben wir tatsächlich, daß wir das erleben?
Und vor allem, sind wir dann bereit????
Ich finde das ein sehr spannendes Thema und wünsche mir, daß es uns gelingt, das auch spannend in die Gemeinde zu tragen.
11 November 2009
Genuss
Diese Woche ist ganz schön vollgestopft mit Terminen.
Ausser der Arbeit stehen jeden Abend noch ein bis zwei Termine an. Badezimmer und Step-Aerobic am Montag, Symposium und Kollegentreff am Dienstag, Vorbereitungstreffen für ImPulsgottesdienst am Donnerstag....usw.
Gestern war es obendrein schon weit nach 22.00 Uhr als wir nach Hause kamen.
Infolgedessen fehlt mir bisschen Schlaf (so 3 bis 10 Stunden).
Aber heute gab es doch ein Highlight - ich bin im Sonnenschein vom Büro zum Parkhaus gelaufen und noch bei Sonnenschein zu Hause angekommen, obwohl ich unterwegs Banküberweisung, Optiker, Brotholen und Gärtnerei erledigt habe.
Das goldene Leuchten des noch nicht ganz abgefallenen Laubes schafft eine so schöne Stimmung, das kann ich immer wieder dankbar geniessen, mich einfach drüber freuen.
09 November 2009
Badezimmerodyssé
Aller guten Dinge sind drei?
Wohl nicht!
Heute war nun zum vierten Mal Lokaltermin in unserem Bad, weil immer noch zwei Fliesen neben der Wannenarmatur regelmässig Wasser ziehen...
Diesmal waren der Obermonteur und der Fliesenlegermeister da, um die Sache zu begutachten und zu diskutieren, was man tun könnte. Ich stand nur hilflos dabei und hoffte inständig, daß endlich des Pudels Kern gefunden wird.
Auf einmal rief der Fliesenleger "ich habs". Er hatte in der entsprechenden Fuge ein winzig kleines Löchlein entdeckt und als er mit einem kleinen Schraubenzieher hineinstach, befand sich ein ziemlich grosses Loch dahinter, ein sogenanntes Luftloch.
Zum Glück war er gleich bereit, die Fuge in Ordnung zu bringen und neu zu verschließen, so daß wir nicht nochmal einen Termin ausmachen mussten. (Na ja, schliesslich hatte seinerzeit er unser Bad gefliest...)
Und ich hoffe nun mal wieder, daß es diesmal i.O ist und aller guten Dinge vier sind.
08 November 2009
"Ich fühl schon, wie du denkst..."
06 November 2009
Da hat sie wohl recht....
"Wenn wir heiraten, erhalten wir ein versiegeltes Schreiben, dessen Inhalt wir erst erfahren, wenn wir bereits auf hoher See sind."
Lilli Palmer
05 November 2009
04 November 2009
Aller guten Dinge sind drei
Zum dritten Mal war heute ein Badmonteur da, um eine der Installationen an der Wanne abzudichten. Beim ersten Mal war es die Dusch-Trennwand, beim zweiten Mal die Wannenarmatur und heute die Duschstange. Der Monteur meinte noch, er hofft, daß es nun keine nassen Fliesen mehr geben wird. Mehr gibt es rund um die Badewanne auch nicht abzudichten....
Ich finde, es könnte jetzt mal gut sein, immerhin ist die Badezimmerkomplettsanierung mittlerweile 1 Jahr und 4 Monate her.
Schön ist es geworden, teuer war´s, wenn es nun noch funkionstüchtig und i.O. sein könnte, wäre das ein echter Beitrag.
03 November 2009
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen
Laut Zeitung handelt es sich um ein spanisches Paar, das natürlich ortsunkundig aber offensichtlich zusätzlich auch Schilderunkundig war.02 November 2009
phuu...das wäre geschafft
Die Aerobic-Stunde lief gut (habe schönes Lob erhalten - freu, freu).
Die Mädels haben toll mitgemacht und hatten wirklich Freude. Somit ist meine Choreografie durch den TÜV (für´s nächste Mal).
Ich war zu Beginn ganz schön aufgeregt, aber das wandelte sich nach und nach. Hatte ebenfalls viel Spass, nach der Stunde jedoch wie erwartet so viel Power wie ein Wattebausch....
01 November 2009
Lampenfieber
Das ist vielleicht nicht das richtige Wort, aber ein wenig mulmig ist mir schon.
Morgen Abend gebe ich mal wieder eine Step-Aerobic-Stunde. Unsere eigentliche Trainerin ist krank, ihre Vertretung ist im Urlaub, also habe ich zugesagt das zu übernehmen.
Die Choreografie habe ich schon seit zwei Wochen fertig, heute nun war die eigentliche Vorbereitung dran - Die Musik auszuwählen, sämtliche Schritte auwendig zu lernen und den Aufbau einzuteilen.
Das ist ganz schön schweisstreibend - ich merke jetzt schon jeden Muskel.
Aber ebenso merke ich auch, Musik in Bewegung umzusetzten, Choreografien zu erfinden macht mir immer wieder Spaß.
Aus meinen Unterlagen weiss ich, die letzte Stunde habe ich im März 2005 gegeben. Oh oh, hoffentlich reicht morgen Abend meine Kondition bis zum Schluss....
31 Oktober 2009
30 Oktober 2009
Schade
Als ich heute auf dem Heimweg den Wochenendeinkauf erledigte und an der Kasse die Ware, die die Kassiererin nach und nach über den Scanner zog wieder in meinen Einkaufswagen verfrachtete, schnappte ich einen Satz auf, der mich noch jetzt beschäftigt.
Hinter mir standen drei ältere Herrschaften, offensichtlich ein Rentnerehepaar und ein Bekannter, die sich dort zufällig über den Weg gelaufen waren, alle drei so um die Ziebzig.
Der Mann des Paares sagte laut und vernehmlich:" Ja, wir sind nur noch dafür da, zu essen und zum Arzt zu gehen!" Der Bekannte nickte beipflichtend.
Ich dachte mir, was für ein Resümé. Ist es nicht jammerschade, wenn jemand sein Leben nur so sehen kann?
Dabei, als ich sie ein bisschen näher anschaute: aller drei waren ohne Stock oder gar Rollator unterwegs, waren gut gekleidet und wirkten gepflegt und rüstig.
Natürlich kann man aus diesem einen Satz nicht den ganzen Menschen beurteilen und schon gar nicht verurteilen, aber befremdlich fand ich es doch.
Ich nehme mir ganz fest vor, sollte ich alt werden dürfen, dann möchte ich solange ich irgend kann, für mehr als nur zum Essen da sein.
29 Oktober 2009
28 Oktober 2009
Wissenschaft und Schöpfung
Galileo Galilei:
"Zwei Wahrheiten können sich nie widersprechen ...
Denn die Heilige Schrift wie auch die Natur haben ihren Ursprung gleichermaßen im Worte Gottes.
Gott offenbart sich uns in ebenso wunderbarer Weise in den Handlungen der Natur wie in den
ehrwürdigen Sätzen der Heiligen Schrift."
26 Oktober 2009
Der kleine Unterschied
Auch bei ganz profanen Hausarbeiten kann man Studien über seine Mitmenschen betreiben und Erkenntnisse sammeln.
Letztes Wochenende war mein Mann so lieb, sich von mir zur Mithilfe beim Fensterputzen inspirieren zu lassen. Die Arbeitsteilung ging so: ich die Fenster von Gardinen und Blumen / Nippes befreit; er mit Eimer und Lappen die Rahmen nebst Fensterbretter gereinigt und die Scheiben vorgewaschen; ich danach die Scheiben gewaschen und poliert.
Und da wir nicht gerade allein in unserem Haus wohnen, kamen natürlich immer wieder Nachbarn aus dem Haus oder gingen hinein.
Und da ist mir aufgefallen: ist mein Mann wischend am Fenster zugange, haben die Nachbarn eine Bemerkung dazu parat, mal lustig, mal mitleidig, auf jeden Fall finden sie es bemerkenswert, dass man(n) Fenster putzt.
Kommt jedoch jemand aus dem Haus, schaut kurz hoch und sieht mich beim Scheiben wienern, erhalte ich lediglich ein Winken oder ein "guten Tag" - was ich da tue ist im höchsten Maße nicht von Belang.
Und was ist bei dieser Studie nun meine Erkenntnis?
Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe.
25 Oktober 2009
Erstens kommt es anders...
...und zweitens als man denkt.
Wir hatten uns ein ruhiges, faules Wochenende ohne Termine vorgenommen.
Nun, das mit ohne Termine hat auch geklappt. Ruhig im Sinne von unlaut war es auch, nur das mit dem faul sein - das war nicht einzuhalten. Gestern war so superschönes Gartenwetter, da haben uns mittags die Füsse ganz von allein hinausgetragen. Und vormittags war ja sowieso diverser Haushaltsdienst angesagt.
Aber nun freue ich mich: die Fenster sind geputzt, die Wäsche ist erledigt, die Federkissen aus der Reinigung wieder da, Waldterrasse, Gartenterrasse und Treppe sind laubfrei, die Beete ebenfalls und ausserdem noch unkrautfrei....richtig schön, wenn die To-Do-Liste so schön zusammenschrumpft, auch wenn man ziemlich erschlagen ist nach so viel Wirtschafterei.
Aber den heutigen Abend werden wir schön verfaulenzen.
Winterzeit
Es ist 18 Uhr und schon stockfinster. Letzte Nacht war Zeitumstellung, die Sommerzeit-Mogelei ist mal wieder für fünf Monate ausgesetzt.
Natürlich weiss "man" vorher, dass es nun abends früher dunkel wird, aber wenn es dann so weit ist, mutet der erste Abend doch immer wieder eigenartig an...
23 Oktober 2009
Nebel - Dunkel - schön
Und gegen das Düstere ist Kerzenschein ein bewährtes Mittel.
Jedes Jahr, wenn Herbst und Winter herannahen, freue ich mich doch auch auf die langen Abende oder auf Tage, an denen es gar nicht richtig hell wird (vornehmlich Wochenende), denn dann bringen Kerzen eine heimelige Stimmung, tauchen alles in warmes Licht. Im Schein einer Kerze habe ich oft den Eindruck, die Zeit vergeht langsamer, alles ist so friedlich, ich spüre Geborgenheit.
Eine Kerze anzünden - das ist immer wieder schön.
22 Oktober 2009
Wunderbare Beurteilung
Gestern Nachmittag konnte ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden:
Während in der Autowerkstatt unser Auto Winterräder und den üblichen Wintercheck bekam, verbrachte ich die Wartezeit im Autohaus bei Kaffe und Sckoki mit einem Buch.
Vor einigen Monaten war dieses Buch vielbesprochen, vielumworben und kontrovers diskutiert in vielen Internetseiten anzutreffen, also war ich schon ganz schön neugierig, was mich erwartet.
Es handelt sich um "Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott" von William Paul Young.
Als ich es aufschlug und die Widmung las, war ich gleich für das Buch und besonders den Autor eingenommen.
Er widmet das Buch u.a. seinen Kindern, erwähnt sie mit Namen und setzt hinter jeden Namen ein Umschreibung
- den sanften Tiefen
- den zärtlichen Forscher
- die gütige Zuneigung
- die fröhlich Wissende
- die leuchtende Kraft
- das werdende Wunder.
Das zeugt für mich von so viel Herzenswärme, Aufmerksamkeit und Liebe für seine Kinder - das hat mich schwer beeindruckt.
Gelesen habe ich leider nur eine dreiviertel Stunde, dann war das Auto schon fertig.
Aber was ich gelesen habe, hat mir gut gefallen, davon ein andermal mehr....
Na, und heute Abend habe ich Fiseurtermin - also mindestens eine Stunde Zeit :-)
21 Oktober 2009
Bewahrt
Manchmal sind auch belanglose Momente im Leben richtig spannend. Bei mir war das heute meine Fahrt zur Arbeit. Ich bin ziemlich früh von zu Hause losgefahren und freute mich schon, dass ich dann auch früher im Büro sein würde, was positiv wäre, da ich nachmittags schon um Drei gehen musste.
Doch zu früh gefreut. Schon vor dem Grenzübergang hatte sich eine lange Schlange gebildet. Für diese Uhrzeit völlig unüblich aber da war nichts zu machen, ich musste mich einreihen und mich mit den anderen wundern, dass es so gar nicht weiterging.
Komisch, meistens geht es, sobald man die Grenze und die gleich hinter der Grenze von Rechts kommende Strasse (die auch noch Vorfahrt hat!) passiert hat, zügig weiter, doch heute nicht. Schon vom Weitem war zu sehen, auch nach der Einmündung Stossstange an Stosstange, vor mir nur Bremslichter. Na, toll. Mein frühes Im-Büro-Sein konnte ich vergessen!
Bis ich endlich an der Grenze war, verging geraume Zeit. Und inzwischen waren auch einige grosse LKW's unterwegs, die am Strassenrand zur Zoll-Abfertigung hielten und sich danach meist rigoros in die Fahrzeugschlange drängten. So auch, als ich schon an der Einmündung der von rechts kommenden Strasse stand. Ein Brummi drängte rechts an mir vorbei, ganz eindeutig wartete er auf ein Lücke im Verkehr, um dann vor mir über die Kreuzung zu fahren. Da war aber keine Lücke, und so warteten wir parallelstehend. Mir machte das noch gar nichts aus, denn erstens gibt es diese Brummi-Taktik jeden Morgen und zweitens lege ich mich mit einem 40-Tonner nicht an. Aber dann kam auch aus der Gegenrichtung ein LKW, der eigentlich in die entgegengesetzte Richtung über die Grenze fahren müsste. Nur kurz vor dem Zoll stellte der Fahrer wohl fest, dass er nach links in die einmündende Strasse, an der er mit seinem Fahrerhaus schon vorbei war, fahren sollte. Ganz eindeutig ohne Rücksicht auf Verluste wendete er. Er zog die Zugmaschine herum und wendete sozusagen auf dieser kleinen Einmündung. Dabei kam er mit seinem Fahrerhaus meinem Auto so nahe, dass die Sensoren, die an meinem Auto melden, wenn ich irgendwo zu nahe dranfahre, laut Protest piepten. Vor meiner Winschutzscheibe das Riesenrad von diesem Brummi. Neben meinem Beifahrerfenster das Riesenrad vom anderen LKW. Links von mir das Zollhäuschen. Mein Puls sprang auf 200, mir war schlecht, ich war wie gelähmt, dachte nur, Herr bitte hilf. Und es drauerte für mich eine kleine Ewigkeit, bis der Brummi endlich gedreht und sich in die abzweigende Strasse verfügt hatte.
Danach war ich ganz froh, dass es noch eine ganze Weile nur schrittweise in der Schlange voranging. So konnte ich mich wieder fassen. Zurück blieb der Gedanke: es ist keineswegs selbstverständlich, jeden Morgen wohlbehalten im Büro anzukommen. Dass ich wesentlich später als sonst ankam, war mir grad egal.
19 Oktober 2009
Da sind sie wieder - die Termine
Nur gut, daß wir gestern Abend gebummelt haben, denn diese Woche ist schon wieder völlig ausgebucht (ausser dem normalen Arbeiten-Gehen):
Heute Abend Bügeln 1. Teil, danach Step-Aerobic,
Dienstag Joggen, danach Bügeln 2. Teil,
Mittwoch Abend das Auto zum Reifenwechsel und Wintercheck in die Werkstatt fahren,
Donnerstag Friseurtermin,
Freitag Verabredung zum Walken, anschliessend Wohnungsputz...
Na gut, Sport und Friseur ist ja Plesierchen - kann ich eigentlich gar nicht als Stress zählen - aber die Zeit ist halt trotzdem weg.
Aber das kommende Wochenende wird ruhiger, ganz bestimmt.
Auszeit
Die haben mein Mann und ich uns gestern Abend gegönnt.
Eigentlich wollten wir ein Konzert des Ensemble Bohéme hier bei uns im Ort besuchen. Zum Thema "Herbstlied" stand Musik von Tschaikowsky, Prokofieff und Rachmaninoff auf dem Programm. Wir mögen die Konzerte dieses Ensembles und freuten uns schon auf den Sonntag Abend.
Allerdings, nach Äpfel Pflücken, Computerarbeit, Gartenstippvisite und nachdem wir uns ein spätes ausgedehntes Mittagessen einverleibt hatten, waren wir einfach zu träge. Nach der ganzen Erledigerei, immer nur nach Termin und Uhr, zumal der Samstag schon sehr stressig war, hatten wir einfach nur das Verlangen, keinen weiteren Termin zu haben.
Uns stand der Sinn, nach Füsse hoch, ein Gläschen Wein und gar nichts tun.
Das war vielleicht kulturell nicht so wertvoll aber sehr schön und einfach mal nötig.
17 Oktober 2009
Mittagspause der anderen Art
Beat Christen - akkreditierter „Beter" im Bundeshaus in Bern war letzten Dienstag in der Mittagspause zu Besuch. Einige aus unserem montäglichen Firmengebetstreffen waren ebenfalls gekommen, um Beat Christen über seine Erfahrungen reden zu hören bzw. ihn kennen zu lernen.
Mich hat gleich einer seiner ersten Sätze stark beeindruckt:
"Entweder ist Gott der Gott von ALLEM oder von NICHTS."
Und ich finde, wo er recht hat...
Wie die Veranstaltung insgesamt war, und wie Beat Christen mit seine Glaubenshaltung regelrecht ansteckend wirkte, hat mein Kollege so gut zusammengefasst, dass ich das nicht besser könnte -
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