Dienstag, 13. März 2007

zweitausend spender gesucht

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ich werde nr. 645 sein.
habe heute durch einen kollegen von einem interressanten projekt erfahren. mit einem euro pro monat über zehn jahre kann man mithelfen, in äthiopien eine schule für mehr als 300 kinder zu bauen und zehn jahre zu unterhalten.
nähere infos gibt es
hier zu lesen

Montag, 12. März 2007

super sonniger tag

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wünsche allen, die hier vorbeisurfen einen schönen wochenbeginn.

Sonntag, 11. März 2007

veränderung tut not....

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nach dem kirchenkalender ist heute "oculi - meine augen sehen stets auf den herrn" (psalm 25,15). für die heutige predigt ist der bibeltext jeremia 20, vers 7 bis 11a vorgesehen.
mir jedoch gehen heute die kapitel 4 und 5 aus dem epheserbrief nahe:
"redet nicht schlecht voneinander. was ihr sagt, soll für jeden gut und hilfreich sein, eine wohltat für alle. (4,29) mit bitterkeit, jähzorn und wut sollt ihr nichts mehr zu tun haben. (4,31)
genauso wenig ist platz für klatsch, sticheleien und zweideutiges gerede. (5,4)"
"seid vielmehr freundlich und barmherzig, und vergebt einander, so wie auch gott euch durch jesus christus vergeben hat.(4,32)"
dies jeden tag zu leben ist eine echte herausforderung, denn die aufgabe gilt nicht nur für unsere beziehung zu menschen, die uns lieb sind, sondern gerade mit den menschen, mit denen wir nicht so gut zurechtkommen, die uns vielleicht sogar feindselig gegenüberstehen, sollen wir liebevoll und gerecht umgehen. ich selber bin dieser aufgabe nicht gewachsen, mir fallen viele momente ein, in denen ich andere mit worten verletzt oder mich an sticheleien beteiligt habe oder vor wut hartherzig war. so kann ich nur darum bitten, daß ich mich mit gottes hilfe verändere, denn ich allein kann es aus eigener kraft offensichtlich nicht.

Samstag, 10. März 2007

dringendes und wichtiges

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das ist nicht dasselbe.
dringend ist: zur arbeit gehen, ein arzttermin, eine rechnung bezahlen, das auto zur werkstatt bringen, essen kochen, das bad putzen....
wichtig ist: mit den kindern spielen (mit grossen kindern reden), den ehepartner überraschen, freunde / schwester anrufen, die nachbarin besuchen, sich selbst etwas gutes tun....
als mitglied dieser leistungsgesellschaft neige ich leider dazu, das dringende überzubetonen. das dringende ist weder schlecht noch gut - es sind pflichten, die man einfach erledigen muss, allerdings bergen sie die gefahr, den blick auf das wichtige zu verstellen. denn das wichtige hat meistens keinen "termin", ich kann es auf morgen oder auf nächste woche verschieben. wenn ich aber das wichtige vernachlässige, stellt sich unbehagen ein. mir fehlt etwas, ohne daß ich genau sagen kann, was es ist.

ich möchte lernen, das dringende hin und wieder beiseite zu schieben und ganz bewusst dem wichtigen platz zu verschaffen. denn es ist das wichtige, das eigentlich das leben ausmacht.

die idee dringend / wichtig mal zu differenzieren stammt aus dem buch "vom glück zu leben" von titus müller, mich hat sie sehr angesprochen.

Freitag, 9. März 2007

es ist wochenende!

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es ist freitag nachmittag und ich geniesse einfach, dass wochendende ist und zwar vorraussichtlich ein sehr ruhiges. bin ziemlich müde.
unsere laufrunde war richtig schön. bei milchiger sonne durch die blühenden gärten zu laufen ist toll.
meine laufkollegin hat zwar unseren heutigen hausanschau- und weinchen-mit-schwatz-abend abgesagt, aber ich bin gar nicht enttäuscht. ich werde mir jetzt etwas zu essen kochen (pangasiusfilet, pellkartoffel und überbackene tomaten), ein gläschen grauburgunder wird sich bestimmt auch noch finden und dann noch etwas lesen, sofern mir nicht bei der ersten seite schon die augen zufallen.

Quadragesima...

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...oder "es ist noch schokolade da" - aber nicht für mich!
seit zwei wochen und zwei tagen esse ich keinerlei schoki, denn es ist fastenzeit. ich finde es ganz sinnvoll, mal auf etwas zu verzichten, das man eigentlich sehr mag. es macht mir bewusst, dass es nicht selbstverständlich ist, das was ich mag zur verfügung zu haben. ich finde es auch wichtig, sich selbst ein NEIN auferlegen zu können. das zu bestehen ist gar nicht so leicht, wenn man das objekt der begierde im schrank zu liegen hat und das auch weiß. beim aufräumen hatte ich heute die dose in den händen, darin kleine täfelchen schweizer schoki, nuss-pralinen und andere schokoleckereien....oh...oh...aber natürlich habe ich nicht...! :-)
hier noch ein bißchen hintergrund zur fastenzeit aus dem (schlauen) internet:
"Österliche Fastenzeit
Vorbereitungszeit auf Ostern ab Aschermittwoch Mittwoch in der 7 Woche vor Ostern.
Im christlichen Festkalender geht die österliche Fastenzeit (Quadragesima) dem Osterfest voran, das durch das Konzil von Nicäa 325 auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond festgesetzt wurde.
In Bezug auf das Fasten Jesu in der Wüste (Mt 4, 2) legte die Kirche die Länge der Fastenzeit auf 40 Tage und Nächte fest. Die in 40 Einheiten zu teilende Zeitspanne bezeichnet die erdzugewandte Vielfalt und kommt in der Bibel mehrfach vor: 40 Jahre wandern die Israeliten durch die Wüste (Ex 16,35), 40 Tage begegnet Moses Gott auf dem Sinai (Ex 24,18), 40 Tage wandert Elias zum Berg Horeb (1 Kön 19,8), 40 Tage fastet Jesus in der Wüste (Mt 4,2; Lk 4,2) und 40 Tage nach der Auferstehung (= Ostern) feiert die Kirche Christi Himmelfahrt (Apg 1,3)."

Donnerstag, 8. März 2007

bei marktkauf ist auch das wasser nässer!

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war heute nach der arbeit noch in lörrach schuhe reparieren lassen und im supermarkt für´s wochenende einkaufen. für den lebensmitteleinkauf hatte ich maximal eine stunde eingeplant. tja, denkste. ich wollte wurst und käse, fleisch und fisch. das heisst ich stand erst an der käsetheke, dann am fleischsstand, anschliessend an der wursttheke und dann noch beim frischfisch. jeweils war maximal ein kunde vor mir und trotzdem haben allein diese aktionen mehr als eine stunde in anspruch genommen und ich brauchte dann noch gemüse, eier, küchenpapier und sonst so mancherlei. an der kasse natürlich stau, ich war schon ein bisschen auf kohlen, weil mein parkplatz abgelaufen war. die kundin vor mir hatte vergessen ihren fenchel wiegen zu lassen, also musste die verkäuferin lossprinten - wieder fünf minuten in denen nichts vorwärts ging. aber schliesslich und endlich war ich draussen, von politesse keine spur und nach drei stunden gings endlich heimwärts. zuhause in der wohnung empörter aufschrei: die duschgelflasche in der grossen einkaufstasche war aufgegangen und zum teil ausgelaufen. na klasse! also alles mit spitzen fingern herausnehmen, abspülen, trocknen und dann erst wegräumen. unglaublich wieviel schaum duschgel in einer einkaufstasche entwickelt.
irgendwann war ich mit allem fertig, mittlerweile war es schon nach acht.
und was lerne ich daraus? nächste woche gehe ich wieder zu marktkauf - da ist die welt noch in ordnung (und die duschgelflaschen zu!)!

Mittwoch, 7. März 2007

Vater bitte....

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"Du bist ein Gott, der das Zerbrochene heilt.
Ich bitte dich, erfülle du mich mit dem Vertrauen, daß du auch meiner Lebensgeschichte einen unverlierbaren Sinn verliehen hast.
Heile alles Enttäuschte, alles Erschreckte und Verwundete in den Tiefen meiner Seele."
Sabine Naegeli

Dienstag, 6. März 2007

schlecht informierte kreise :-)

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als "tageszeitungsnichtleser" muss man sich nicht wundern wenn manches an einem vorbeigeht!
so habe ich erst heute (und das auch noch zufällig) entdeckt, daß im oberbadischen über unseren ersten imPuls-Gottesdienst vom 21.1.07 berichtet wurde:

"Alles zuviel?
Bericht aus dem Oberbadischen Volksblatt vom 24.Januar 2007

Zeitnaher und aktueller Gottesdienst
Messfeier in einer neuen und besonderen Form / Die Kirche war voll und die Besucher begeistert


Grenzach-Wyhlen (art)
Sorgen, Überarbeitung, Krankheit, Zukunftsangst, Einsamkeit, Streit, Hektik - Alles zuviel? - Gottesdienst mal anders -
unter diesem Motto wurde am Sonntag in die evangelische Friedenskirche Wyhlen eingeladen. Dieser erste Gottesdienst in einer neuen und besonderen Form fand Anklang. Die Kirche war voll und die Besucher begeistert."
den kompletten artikel kann man hier lesen

Montag, 5. März 2007

jetzt fährt er noch einmal...

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...und dann nimmermehr...
so haben wir heute morgen gesagt, als mein mann noch mal nach münchen abgerauscht ist.
wenn er in zwei wochen wiederkommt, beginnt für ihn ein neues projekt und zwar hier in der umgebung, so dass er jeden tag NACH HAUSE kommt. für uns war das über ein jahr lang luxus und nur jedes zweite bzw. dritte wochenende möglich. aber nun ist es ja vorbei. in die freude mischt sich grosse dankbarkeit: arbeit gehabt, gesund geblieben, zusammengehalten, gelegenheit bekommen das beste draus zu machen....geschafft.

Sonntag, 4. März 2007

sportskanonen - die zweite

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...und nach zwei stunden "kugel-schieben" waren wir natürlich hungrig. so haben wir uns bei einem leckeren essen stärken und gut unterhalten können.




war ein richtig schöner abend....

sportskanonen - die erste

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gestern abend - geburtstagsnachfeier in familie.
um etwas gemeinsames zu unternehmen hatten wir uns für bowling entschieden:



hat grossen spass gemacht.

Samstag, 3. März 2007

wieviel erde (geld, macht...) braucht der mensch

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erkennen wir hier freunde, kollegen, nachbarn oder gar uns selbst wieder????:

"Hör Dir das an, Gott!"
ich will heute mit dem Auto unterwegs sein,
morgen schliesse ich den Kaufvertrag ab,
das neue Haus wird in zehn Monaten steh´n,
dann zieh´n wir ein,
machen das dritte Kind,
schicken das erste zur Schule,
das Geschäft wird vergrössert,
den Kompagnon schmeisse ich raus,
kaufe das restliche Aktienpaket,
übernehme den Vorsitz in der Waschmittelgesellschft,
wechsle die Freundin,
der Bungalow im Tessin ist fällig,
die Gören springen mir von der Tasche,
die Frau hat eine Operation,
ich bin Generaldirektor,
vielleicht Prostata, gut, wird repariert,
man ist sechzig,
Konzern ist gesund,
rapide wächste das Grundkapital
glänzende Aussichten für die nächsten zehn Jahre, was sage ich, für zwanzig-
hör Dir das an, Gott,
und komm´ mir nicht dazwischen!"

Rudolf Otto Wiemer
die ganze predigt gibt´s hier

Donnerstag, 1. März 2007

ja, das ist so

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Mittwoch, 28. Februar 2007

letzter februartag

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heute geht der erste monat in meiner neuen firma zu ende (ich hoffe, morgen funktioniert meine karte für´s parkhaus noch!), und ich fühle mich ganz wohl. so grosse vorbehalte ich auch hatte, bisher waren sie un- bzw. nicht- begründet.
gestern gab es bei meinem mann eine zitterpartie: die firma, für die er seit nunmehr einem jahr in münchen arbeitet, wollte, dass er vier wochen länger bleibt. GOTT sei dank hat unser neuer arbeitgeber standepede abgelehnt. ich hoffe, das bleibt auch so, die münchner haben wirklich seeehr viel arbeit. mein mann hat zwar grosses verständnis für ihre situation - aber nach hause kommen und nicht nur für´s wochenende ist ihm denn doch lieber.

Dienstag, 27. Februar 2007

Montag, 26. Februar 2007

Weisheit

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"Wer friert ist entweder arm oder dumm."

Ausspruch von Frau W. aus unserem Haus

Sonntag, 25. Februar 2007

eins von heidrun´s lieblingsgedichten

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rotkehlchen und sperling unterhalten sich über das menschliche leben:


"eins möchte ich nur wissen" meint rotkehlchen jetzt

"warum sich der mensch so fürchterlich hetzt
mit sorgen und kummer und mancherlei leid,
so dass ihm zum freuen und danken nie zeit.
sag kannst du mir lösen dies schwere problem?
mir scheint doch das leben recht schön und bequem?"
"genau kann ich es leider dir ja auch nicht sagen,
warum sie so stöhnen, sich grämen und klagen,
ich glaube" setzt spätzchen nachdenklich hinzu
"sie haben es so gut nicht, wie ich und wie du.
für uns sorgt ein vater im himmel so treu,
gibt nahrung und sonne uns täglich aufs neu.
er weiss ja auch sonst was und beiden gebricht
mir scheint es mein lieber, den haben sie nicht."

Samstag, 24. Februar 2007

was ist unser kostbarster besitz?

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gestern abend war candle light dinner in der black forrest academie in kandern und wir durften wieder dabei sein.
für nicht eingeweihte ist zu sagen, daß das dinner zwar sehr lecker war, aber längst nicht das wichtigste an diesem abend. wichtig war das programm, dargestellt von schülern, lehrern und angestellten dieser christlichen schule. und sehr schön war wieder die dekoration des saales, besonders der tische und der bühne. daß sich weiss angemalte und mit strass und perlen verzierte schuhe hervorragend als tischschmuck eignen (und zwar auf jedem tisch ein anderer schuh), das weiss ich auch erst seit gestern.
das programm war sehr fantasievoll und abwechslungsreich gestaltet und stellte eindrücklich klar, was immer menschen mit ihrer zeit anfangen, wie sehr sie auch karriere, besitz und berühmtheit anstreben und pflegen, immer fehlt was. immer bleibt ein bohrendes gefühl, daß man ja eigentlich etwas anderes sucht. es ist die seele, unser kostbarster besitz, die immer und immer wieder mahnt, sich nicht mit geld, glamour, macht und berühmtsein abspeisen lässt und wirklichen frieden finden möchte. diesen frieden, ohne lug und falschen schein, bietet jesus christus uns an, sofern wir ihn in unser herz lassen und ihm unsere seele anbefehlen.

Freitag, 23. Februar 2007

das ist ja wohl der gipfel....

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...daß man selber in die berge muss, um solche aussichten in natura zu haben...aber wie es schein, lohnt sich´s

schnappschuss einer kollegin von einer ihrer bergtouren.

Mittwoch, 21. Februar 2007

1. korinther 14

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hat jemand schon mal die briefe von paulus gelesen?
ich bin bei meinem bibellesen mittlerweile bei o.g. stelle angekommen. und ich muss sagen, dieser paulus piesackt mich gewaltig. und nicht nur paulus auch unsere heutigen kirchenordnungen.


beispiel 1
vers 27 bis 28:
"während eines gottesdienstes sollen höchstens zwei oder drei in unbekannten sprachen reden, und zwar einer nach dem anderen. was sie gesagt haben, soll gleich für alle erklärt werden. wenn dafür niemand da ist, sollen die betreffenden schweigen."

übersetzung hoffnung für alle
wenn es also so wichtig ist, daß die gemeinde im gottesdienst alle worte versteht, wie kommt es dann, daß katholische gottesdienste häufig in lateinischer sprache gehalten werden, die der grösste teil der gemeinde nicht verstehen kann????

beispiel 2
vers 34:
"wie in allen gemeinden sollen auch bei euch die frauen in den gottesdiensten schweigen und dort nicht das wort ergreifen....denn es gehört sich nicht, dass frauen in der gemeinde das wort führen."
übersetzung hoffnung für alle
wie kann es nun sein, daß einerseits die vorstehende bibelstelle gottes ordnung verkündet, aber gleichzeitig gottes wort von jeder menge frauen in unseren kirchen verkündet wird. ich kenne selber gleich drei pfarrerinnen und sogar eine bischöfin, die ganz excellent predigen bzw. kirchengemeinden vorstehen???? haben die kirchenfrauen diesen teil des testamentes ausgelassen oder gilt er heute nicht mehr? und wenn ja warum?

fragen über fragen - von ihrer beantwortung hängt viel ab.

nachlese

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unser gestriges treffen, um den nächsten gottedienst vorzubereiten war richtig gut. so langsam spielen wir uns aufeinander ein. wenn auch einige absagen mussten, waren wir doch immerhin noch zu acht und konnten vieles entscheiden und aufgaben verteilen. wir sind auch immer noch beflügelt vom erfolg des ersten gottedienstes.

voll das leben

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"gott hat uns als neugierige geschöpfe geschaffen....wir können dazulernen, tag für tag. und wenn ich gott richtig verstehe, dann sieht er es gerne, dass wir wachsen und uns entfalten. für ein "abarbeiten" des lebens, für ein abhaken von tag um tag um tag hat er uns nicht erdacht."
und weiter
"wenn sie das gefühl haben, ihr leben sei von ermüdender gleichförmigkeit, fehlt ihnen vielleicht einfach ein wenig neugier...als geschöpf gottes kann man in dem einfachen das besondere sehen. denn alles, was existiert, ist von gott erdacht."

aus dem buch "vom glück zu leben" von titus müller

Dienstag, 20. Februar 2007

gottesdienstvorbereitungen

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heute ist wieder ein treffen zur vorbereitung unseres nächsten "besonderen" gottesdienstes am 18. märz. bin gespannt, wie es laufen wird. in den letzten tagen wurden anmeldungen, abmeldungen, ideen und plakatvorschläge, meinungen hin- und hergemailt. ich habe den eindruck, wenn wir nachher zusammenkommen, sind wir schon warmgelaufen - sozusagen auf betriebstemperatur.
apropos laufen, unser "dienstagslauf" bei sonne aber nicht zu warm war prima. schneeglöckchen und krokusse in den gärten, ich hatte luft zum schwatzen, gabi sowieso, keine hunde und trockener waldweg - was will man mehr.

Montag, 19. Februar 2007

bei licht betrachtet

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so dachte ich am freitag nachmittag auch:
gerade hatte ich den balkon frisch gewischt, damit wir den sonnenschein dort auch geniessen können, da bemerkte ich mörtelkrümel auf der frisch geputzten fläche. nach etwa 10 minuten war es noch mehr. um festzustellen, aus welcher etage über uns dieser dreck herabfällt, schaute ich aus unserem bürofenster und fand auch hier auf dem fensterbrett jede menge mörtelstaub und brocken davon, im schlafzimmer dasselbe. da ich gerade meine wohnungsputzaktion beendet hatte, war ich natürlich obersauer. nun wollte ich unbedingt wissen, wer so rücksichtslos ist und ohne ankündigung per zettel o.ä. einfach freitag nachmittags mit bauarbeiten beginnt.
nicht lange und ich sah, das ganze rieselt aus den fenstern der wohnung über uns. da verflog mein groll auf der stelle, wußte ich doch, daß diese wohnung demnächst zwangsversteigert wird. bestimmt nahm er die renovierungsarbeiten vor, damit die wohnung einen besseren preis erziehlt. und da der mann nicht mehr hier wohnt und wahrscheinlich arbeitet, kann er natürlich erst am freitag nachmittag anfangen. ich weiß, daß er und seine frau unter den ersten eigentümern waren, die 1968 in das neuerbaute haus gezogen sind. und nun nach beinahe 40 jahren muss er sie zwangsversteigen lassen. das ist sicher sehr bitter. von seiner damaligen frau ist er schon lange geschieden, auch die zweite ist vor kurzem mit dem kleinen sohn bei nacht und nebel weg und die beiden großen kinder aus erster ehe lassen sich hier nie sehen - was für eine lebensbilanz...
wenn ich ihn auch nie als umgänglichen oder gar netten menschen erlebt habe, so tat er mir nun doch leid. also wartete ich die krümelei ab bis nichts mehr kam und nahm dann nochmal besen und lappen.

Sonntag, 18. Februar 2007

was hat tanzen gehen mit sparen zu tun?

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ganz einfach, man gehe samstag abend mit seinem mann zum fastnachtsball (schicke seine tochter zu einem konzert), tanze dort mit ihm bis morgens um zwei, so daß man sogar noch später als die tochter heimkommt und verkünde dann, daß es frühstück (ausgiebig und geruhsam) erst nach dem ausschlafen gibt.
dieses findet dann nämlich so spät statt, daß die nächste mahlzeit erst am frühen abend geplant werden muß. man spart somit eine komlette mahlzeit.
na ja, für generell ist das nichts, der tag ist auf diese weise ganz schön kurz - aber mal so ausser der reihe ist es ganz nett.

Samstag, 17. Februar 2007

"streit"

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herr, viel zu oft verharren wir im streit. wir streiten mit dem partner, mit längst erwachsen gewordenen kindern, mit kollegen oder nachbarn, manchmal sogar vor gericht.
wir scheuen dabei weder kosten noch mühe und wollen die zerstörerische wirkung nicht sehen, die zank und streit in das leben beider seiten bringen.
bitte, herr jesus christus, heile du unsere herzen von eigensucht, rechthaberei und rachsucht. lass uns offen sein für gerechtigkeit und stärke uns, für die gerechtigkeit einzustehen. lass uns wege zur versöhnung erkennen und hilf, damit versöhnung möglich wird.

fürbitte aus unserem gottesdienst am 21.01.2007

Donnerstag, 15. Februar 2007

verschönerungen

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wie schon ende letzten jahres angekündigt, wurde ab ende dezember unser trepphaus renoviert. und nicht nur das, auch die eingangsfront wurde komplett ausgetauscht mit neuer tür und so. der eingangsbereich zum fahrstuhl erhielt eine schönkeitskur durch ganz hellen edelputz.
die dort ehemals graue tapete mit der braunen bordüre wird wohl niemand vermissen...
als ich heute nach hause kam, waren erstmals sämliche leitern, farbeimer, absperrbänder und sonstige renovieruntensilien verschwunden, ist schön geworden - eingang und treppenhaus, hell und freundlich.

Mittwoch, 14. Februar 2007

psychologie

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wenn man das verhalten der menschen im allgemeinen und das einzelner personen im besonderen studieren will, gehört meiner meinung nach unbedingt eine lektion im supermarkt dazu. ich hatte eine solche heute, ganz gratis:
als ich mit meinem einkaufswagen die rolltreppe nach oben kam, stolzierte mir ein alter herr in einem weiss-blau-rot-gestreiften bademantel! äusserst würdevoll und mit den gedanken sichtlich ganz woanders über den weg. da das preisschild hinten aus dem kragen lugte, merkte ich, er probiert dieses teil nur an. er machte so einen ernsten und konzentrierten eindruck, dass ich beinahe laut losgelacht hätte. ein stück weiter, bei den backzutaten standen vier damen, vesperrten den gang und diskutierten so intensiv, lautstark und gegen jeden zuruf resistent, dass ich erst gegen einen ihrer körbe fahren musste, damit ich auch mal an den stand mit dem puddingpulver durfte.
in der unteren etage, kurz vor ende meines einkaufs wollte ich nur noch schnell butter holen. also fix in die richtige kühlgasse, mit zielsicherem griff aus den vielen sorten die butter gegriffen, die ich immer kaufe, da hält mich ein junger mann auf und radebrecht, ob diese butter gutt sei? ich gab zu vestehen, ja ich finde diese gut. er fragt: nix fett? doch, sag ich, hier steht, diese butter hat 82% fett. er fragt nochmal: ist aber gutt? ich sag ja. er bleib noch unschlüssig am butterfach, ich ziehe ab in richtung kasse.
nach einer weile bemerke ich, dass genau dieser mann hinter mir steht. und was kauft er? die butter, die ich ihm empfohlen habe und noch zwei weitere sorten! ich schaue ihn an, er bemerkt meinen blick und lächelt sichtlich verlegen. als ich ihn freimütig anlache, lacht auch er zurück - so waren wir für zwei minuten verbündete "butterkäufer".

zum nachdenken

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"spender des lebens, gib mir kraft, dass ich meine arbeit mit überlegung tue, getreu dem ziel, das leben jener zu hüten, die meiner versorgung anvertraut sind.
gib mir sanfte hände, ein gütiges herz und eine geduldige seele.
dass durch deine gnade schmerzen gelindert werden, kranke körper heilen, gemüter gestärkt werden, der lebenswille wieder wachse."

Florence Nightingale

Dienstag, 13. Februar 2007

es ist dienstag, einfach so

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turbulenter tag heute. im büro hat sich so manche aufgabe als sperrig entpuppt, ließ sich einfach nicht lösen - andere aufgaben haben sich obendrein vorgedrängelt (der chef erhält einen anruf und ich wälze grundlagen-literatur zu schweißnahtfaktoren, nur um dann nach zwei stunden zu entscheiden, wir lassen sie wie sie sind!). aber ich will gar nicht meckern - morgen ist auch noch ein tag...
neuigkeiten auch von meinem mann. er muss zwar bis mitte märz in münchen bleiben, dafür ist die belgische baustelle für ihn definitiv passé. (kein nachteil, wo nicht auch ein vorteil ist).
unsere laufrunde war heute besser als ich dachte, kein regen, keine sturmböen auch kräftemässig ganz gut.

Sonntag, 11. Februar 2007

paulus

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bei meinem bibellesen habe ich heute morgen den brief des paulus an die christen in rom zu ende gelesen. (hab mal gespickelt - nur noch 153 seiten, dann habe ich die bibel einmal komplett durchgelesen.) paulus erscheint mir als eine sehr interressante person, zum einen halte ich ihn für autoritär und ich habe den eindruck, er hatte keinerlei selbstzweifel. andererseits bewundere ich an ihm wie konsequent, beharrlich und unermüdlich er sein ziel verfolgte, die botschaft von jesus christus zu allen völkern, die jesus noch nicht kannten, zu bringen. und das reisen war zu seiner zeit bestimmt kein zuckerschlecken. nebenbei sorgte er sich um die bereits bestehenden christlichen gemeinden, daß sie nicht falschen lehren nachgingen oder gar vom glauben abfielen - darum seine briefe. im römerbrief setzt er klar ursache und wirkung im handeln gottes auseinander. wie in einer tabelle (lieblings) oder in diagrammen werden die zusammenhänge zwischen gott und den menschen klar herausgearbeitet. das geniale ist, daß nicht ein satz davon heute nicht mehr gilt.

Samstag, 10. Februar 2007

freiwillig

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wie schön ist so ein samstag, an dem man die freiheit hat selber auszuwählen, was man tun möchte!
wenn ich will, kann ich heute faulenzen, daß ein auge das andere nicht sieht, ich kann aber auch die zeit nutzen, zu erledigen, was schon lange ansteht. ich fühle mich eingeladen, nicht verurteilt, diesen tag nicht ungenutzt vergehen zu lassen. und obendrein kann ich mir bei allem zeit lassen. (was nicht wird, das bleibt!)
auf diese weise scheint in mir im moment die sonne, auch wenn es draußen ziemlich trübe ist.

aus einem buch von reinhold ruthe

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"sorgen sind wie babys:
je mehr man sie hätschelt,
desto besser gedeihen sie."
douglas jerold

Donnerstag, 8. Februar 2007

danke herr für diesen tag

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heute war ein richtig fruchtbarer tag. im büro ging es gut voran. eine ziemlich wichtige besprechung heute nachmittag verlief prima. war nicht allzu spät zu hause und konnte so noch allerhand erledigen (meinen erfrorenen affenbrotbaum auf dem balkon stutzen, wäsche, abwasch, altkleidersäcke richten und einige telefonate).
war eben ausgeschlafen...
anmerkung speziell für heidrun:
mein rechtes bein tut nicht mehr weh, das linke schienbein ist wieder verheilt und die herzrhythmusstörungen sind seeehr viel besser :-))

nach dem gottesdienst ist vor dem gottesdient

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gestern abend war schon wieder unser erstes treffen zur vorbereitung des nächsten gottesdienstes der anderen art. ich war so müde und vom tag geschafft, am liebsten hätte ich gar nicht teilgenommen. habe vor allem gefürchtet, daß es wieder bis nach zehn geht. aber auf wundersame weise haben wir teilnehmer sehr gut harmoniert und schon um neun, nach anderthalb stunden war der plakatentwurf fertig, die einleitung war klar und für die dekoration gab es klare vorstellungen,die auch realisierbar sind, so könnte es immer sein.
es ist also so:
am 18. März 2007 um 18.00 uhr findet in unserer friedenskirche "frühjahrsputz" statt mit dem ziel "platz schaffen zum LEBEN".

Dienstag, 6. Februar 2007

schöne aussichten

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Montag, 5. Februar 2007

"Der Grund vieler Sorgen"

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"Die Hälfte aller Sorgen unseres Lebens können darauf zurückgeführt werden,
daß wir zu schnell Ja oder nicht früh genug Nein gesagt haben."

Alfred Adler
Welche Menschen sagen zu schnell Ja?
Welche Menschen sagen zu spät Nein?
In der Regel sind es Männer oder Frauen,
- die allen Menschen gefallen wollen,
- die beliebt sein müssen,
- die nicht anecken dürfen,
- die Konflikten aus dem Wege gehen,
- die schlecht widersprechen können,
- die um Anerkennung und Bestätigung buhlen.
Reinhold Ruthe
aus dem Buch "Lass die Sorgen Abschied nehmen" von Reinhold Ruthe

Sonntag, 4. Februar 2007

sonntagabend

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ein schönes und abwechslungsreiches wochenende klingt nun so langsam aus. eben sehe ich die sonne spektakulär hinter den schweizer bergen versinken. der himmel flammt von orange über gelb, ein bißchen glünlich ins hellblau, dann ins sattblau bis hin zum dunkelblau, das schon die nacht erahnen läßt. und mitten im blau prangt der abendstern hell und noch als einziger am himmel. ein wunderbares bild.
ich habe heute die balkonsaison eröffnet und in der nachmittagssonne fast zwei stunden gelesen, den vögeln zugehört und einfach so vor mich hingeträumt. das wetter war wunderbar. schon heute morgen, als ich bei strahlendem sonnenschein zum gottesdient ging, sangen die amseln und schlugen die finken, daß man einfach an frühling denken musste. eigentlich wollte ich nachmittags auf den rührberg fahren, bestimmt waren dort die alpen zu sehen, aber leider hat dann doch die faulheit gesiegt (balkon war auch sehr schön).
ausserdem war der gestrige samstag recht turbulent. vormittags der hausputz mit allem drum und dran und nachmittags hatte unsere tochter zwei freundinnen eingeladen, um mit ihnen unter meiner anleitung pelmeni (russisches gericht und die absolute lieblingsspeise unserer tochter) zu kochen. so standen wir vier bis abends gemeinsam in der küche, haben uns noch einen obstsalat als dessert gezaubert und dann in gemütlichkeit das ganze verspeist. ich war überrascht, wie gut alles geklappt hat und wie prima wir uns verstanden haben.

marmor stein und eisen bricht....

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der heutige gottesdienst wurde zum grössten teil von den konfirmanden gestaltet. es ging um das thema "ihr seid lebendige steine". dazu haben die jugendlichen bausteine unterschiedlicher grösse mit unterschiedlichen aufschriften gebastelt, um den bau einer kirche mal ganz plastisch darzustellen. wenn manche kind auch etwas linkisch waren oder ihren spruch eilig herunterhaspelten, um ja schnell wieder vom mikrofon wegzukommen, so spürte man doch, daß sie spaß an der sache hatten und mit eifer dabei waren.
auch die predigt (petrus) hat mir gut gefallen. es wurde die grundsteinlegung unserer kirche am 4. August 1901 mit einbezogen, welche beigaben im grundstein versenkt wurden und welches segensgebet gesprochen wurde. alles dinge, wünsche und bitten, die auch heute noch bestand haben. schön.
recht spritzig waren die lieder, die zum mitsingen einluden, die krönung aber war das lied "marmor stein und eisen bricht", das ein bisschen umgedichtet gleich zweimal gesungen wurde. ob sich drafi deutscher das je hat träumen lassen, dass sein lied mal zu einem gottesdienst herangezogen wird?

Freitag, 2. Februar 2007

ImPuls - der andere Gottesdienst

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gestern abend war wieder treffen im pfarrsaal, um den nächsten gottesdienst in neuer form vorzubereiten. es ging, obwohl schon nach 20.00 uhr, ganz munter zu. so langsam formieren wir uns als feste gruppe mit telefonliste, zuständigkeiten etc, hat spaß gemacht.
unsere dringlichste aufgabe, nämlich einen namen für die gesamte godi-reihe zu finden, haben wir nun endlich gelöst: "ImPuls - der andere Gottesdienst". war zwar nicht mein favorit, ich finde, er klingt zu sehr nach fitnessstudio, aber die meisten anderen waren sehr dafür, ich kann damit leben. nun fehlt noch ein logo, mal sehen, was uns bis kommende woche einfällt.
der nächste gottesdienst findet am 18.03.07 statt und hat den titel "frühjahrsputz", inhaltlich geht es um "weniger ist mehr". die spannung steigt bereits, denn in sechseinhalb wochen ist es soweit....

Donnerstag, 1. Februar 2007

hilfe für clementine

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pünktlich einen tag vor meinem geburtstag hat mich unsere waschmaschine, clementine, im stich gelassen. da sie schon zwölf arbeitsreiche jahre auf dem buckel bzw. in der trommel hat, war ich gar nicht so sicher, daß sie noch zu reparieren ist. obendrein ist sie kein freistehendes gerät, sondern in die küche integriert, so daß es sehr schwierig werden würde, ein passendes neues gerät zu finden. aber wie wundervoll, als der "waschmaschinenmensch" dann kam, nebenbei bemerkt ist er bei uns auch der "hausarzt" für kühlschrank, herd und spülmaschine, konnte er im nu feststellen, daß nur der motor defekt ist und den kann man bestellen. ist zwar ein ganz schöner kostenfaktor, dauert auch leider bis nächste woche freitag, aber dann habe ich wieder eine funktionierende waschmaschine - und clementine hat dienst!

heute

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heute war neubeginn. da ich weiterhin als fremdmitarbeiterin in der firma arbeite, in der ich nun schon über drei jahre tätig bin, nur eben im auftrag meines neuen arbeitgebers, war der neubeginn ganz leicht. obendrein hat mich die "neue" geschäftsführerin eigens angerufen, um mir einen guten start zu wünschen. das fand ich eine nette geste.
bin (positiv) gespannt, wie es weitergeht.

gestern

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am 31.01.2007 gingen für uns 15 Jahre Anlagenkonstruktion in grenzach zu ende. genau diese abteilung wurde geschlossen, alle zehn mitarbeiter, auch mein mann und ich, brauchten einen neuen arbeitsplatz. GOTT sei dank - wir sind alle wieder unter dach und fach - sogar alle in einer firma, wobei wir noch nicht wissen, wo unser büro sein wird.
obwohl ich mich mit dem so plötzlichen arbeitsplatzwechsel nun arrangiert habe, war mir gestern doch traurig zumute. in den jahren im grenzacher büro haben meine kollegen und ich sechzehn! chemieanlagen miteinander geplant, teile gekauft, die montage betreut. und ich merke, es ist nicht damit getan, die persönlichen sachen aus dem schreibtisch zu holen und den schlüssel abzugeben - ein bißchen herzblut bleibt zurück.
ja, nun - nichts auf dieser welt währt ewig.

yippiiieee

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das internet funktioniert wieder.
drei tage konnte ich nicht ins internet, ohne daß ich irgendeine fehlermeldung erhalten hätte.
es hat beim anklicken einfach nicht reagiert.
heute habe ich mir mal die box (modem?) hinter dem schrank näher angeschaut, fand einen schwarzen knopf, dachte "was kann schon passieren" und habe gedrückt - und wupp - plötzlich war das fenster wieder auf dem bildschirm mit dem schönen wort "verbinden".
und nun geniesse ich, online zu sein...(wahrscheinlich hat dieser kleine schwarze knopf den streik verursacht, weil er eben auch mal gedrückt werden wollte...)

Montag, 29. Januar 2007

geburtstage

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letztes wochenende hatten wir geburtstag. ich bin am samstag mal wieder 39 geworden und habe in netter runde ganz unspektakulär ein bisschen gefeiert, war schön.
meine omama wäre gestern 92 jahre alt geworden. manchmal vermisse ich sie sehr, obwohl sie schon vor neun jahren heimgegangen ist und wir uns auch in den jahren davor nur ein- bis zweimal gesehen haben. ich kann mir gut vorstellen, wie sie ihren 92sten gefeiert hätte: mit kindern, kindeskindern (sie hatte ja auch schon urenkel), verwandten und freunden, mit gesang, scherzen, bergen von kuchen und jeder menge betriebsamkeit....happy birthday omama...

Mittwoch, 24. Januar 2007

kinder, kinder, kinder es ist winter

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seit heute morgen flöckelt es, die welt sieht ganz verzaubert aus. zum anschauen ist das wunderbar aber zum autofahren obermühsam. habe heute morgen für 8 km fast eine stunde gebraucht. und mein nachhauseweg vom einkauszentrum durch basel nach hause war eine katasrophe. aber aussehen tut es schööön..... hier ein aktuelles fotili:

Montag, 22. Januar 2007

sie bewegt sich....ständig

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gestern, am 21.01.07 wurden 38 Erdbeben (normalerweise sind es 10 bis 15) weltweit registriert. die meisten in der northern molucca sea. die magnituden betrugen zwischen 4,3 mb und 7,6 mb.

heute um 13.32 uhr hingegen hat meine erde gebebt (8,5 mb) - ich habe per mail nun endlich den erwarteten anstellungsvertrag bekommen. nach erster prüfung ist er diesmal so wie er am 29.12.06 besprochen wurde.

gottesdienst der anderen art

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gestern war es nun so weit: unser erster gottesdienst der anderen art war an der reihe. zum thema hatten wir "lasten" gewählt. die probe dafür am donnerstag war schon sehr vielversprechend, aber einfach überwältigend war dann der gottesdienst. die kirche rappelvoll, die menschen aufmerksam, es war eine wunderbare stimmung. und wir haben ein tolles feedback bekommen - sogar schriftlich. wir als team hatten kurz vor beginn in einem gebet den herrn um seinen beistand gebeten, und ich bin sicher, er war mitten unter uns.

Samstag, 20. Januar 2007

sprüche

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"Mut ist nicht, keine Angst zu haben,
sondern die eigene Angst zu überwinden."

nein, das ist nicht von mir. dieser schlaue spruch sprang an silvester aus einem tischfeuerwerk, ganz ohne den autor zu verraten.

Freitag, 19. Januar 2007

alles neu?

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von anfang an schien mir die jahreslosung auf allerhand neues hinzuweisen. und wirklich, gestern teilte unser sohn mit, daß er ab februar einen neuen job hat. die renovierung unseres treppenhauses nimmt mitlerweile neue formen, vielmehr neue farben an (wird ganz schön). nur usrere neue arbeitsstelle, die verbirgt sich noch im nebel. aber für märz/april müssen ja auch noch neuigkeiten übrig sein.
die probe gestern war gut gelungen, hat richtig spaß gemacht, zu sehen wie die einzelnen puzzleteile ein ganzes bild (nein einen gottesdienst) ergeben.

Donnerstag, 18. Januar 2007

orkan kyrill

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so, die erste etappe wäre geschafft. bin gott sei dank unbehelligt von der arbeit nach hause gefahren, der orkan hat wohl auch seine volle kraft noch nicht entwickelt (wird er aber noch bis zum späten abend, wenn das autoradio recht hat).
auch der regen hat gewartet, konnte also noch trocken vom büro bis zum parkhaus laufen.
aber auch wenn ich jetzt daheim bin, hoffe ich, der sturm wird nicht gar so schlimm, damit niemand zu schaden kommt. ausserdem muss ich kruz vor sieben noch mal los zur kirche, dort haben wir nämlich probe für unseren gottesdienst am sonntag. bin schon gespannt, was die anderen gruppen so entwickelt haben, was sie zu unseren plakaten und fürbitten sagen, und ob alle teile zusammen ein gutes gesamtwerk ergeben.

Mittwoch, 17. Januar 2007

geborgenheit

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ich kann nicht sagen, woran es liegt, dass ich im moment gar nicht mehr so angstvoll in die zukunft sehe. eigentlich hätte ich allen grund dazu, denn wieder ist ein tag vorbei und noch immer kein arbeitsvertrag in reichweite.
statt dessen steht meine stimmung auf: "die hoffnung stirbt zuletzt, der stolz nie!" (kampfposition).
vielleicht sind es die gebete, auch die innerhalb unserer montäglichen gebetsrunde, oder die gespräche über gottes pläne mit einem kollegen, ich fühle mich jedenfalls getragen. ganz fest glaube ich, es wird schon weitergehen, vor wem sollte mit grauen?

Dienstag, 16. Januar 2007

"ackermann schreiben sie ins klassenbuch...."

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"pfeiffer (mit drei f), sie sind albern...."
der heutige tag war enttäuschend auf der ganzen linie, war ziemlich niedergeschlagen.
als jedoch meine tochter heimkam, hatte sie plötzlich die idee, wir könnten das zu den o.g. sprüchen gehörende video, die feuerzangenbowle, zusammen anschauen. so haben wir´s gemacht, war schön und entspannend, mit 125g schokoladenweihnachtsmann sowieso.
ich kann nur sagen: wer die feuerzangenbowle nicht gesehen hat, hat etwas verpasst!

Montag, 15. Januar 2007

das büchlein...

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...hat mich fasziniert...
"wer glaubt muss denken" von john lennox und david gooding. habe es von einer bekannten ausgeliehen, hoffe jedoch ich kann es mir selber auch beschaffen.
da steht zum beispiel :
"....Man hatte die Überzeugung, daß Gott eine geordnete Welt erschaffen hatte und daß diese Ordnung von rationalen menschlichen Wesen erfasst werden kann, die selbst im Ebenbild Gottes erschaffen worden sind. Diese Überzeugung motivierte viele herausragende Größen der Wissenschaft wie Kepler, Pascal, Boyle, Newton, Faraday, Mendel...."
oder
"Auch Sir Fred Hoyle glaubt...: "Das Universum ist offensichtlich eine abgekartete Sache. Es gibt zu vieles, was zwar wie durch Zufall entstanden aussieht, es aber nicht ist. Eine vernünftige Interpretation der Tatsachen legt den Gedanken nahe, dass eine Superintelligenz mit Physik, Biologie und Chemie jongliert hat und daß es in der Natur keine blinden Kräfte gibt, die der Rede wert wären."
oder
"...Die Grundfrage der Biologie ist, wo die genetische Information herkam. Die biblische Antwort stimmt mit unserer Erfahrung überein und diese sagt aus, daß die Informationsquelle ein intelligenter Schöpfer ist."
oder....oder...oder...

der halbe januar

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und wieder hat eine neue woche begonnen, der montag ist beinahe vorbei. soeben versinkt die sonne geheimnisvoll verschleiert hinter dem schweizer horizont, schön anzusehen.
obwohl es an der arbeitsvertragsfront noch keine entwarnung gibt, konnte ich am wochenende wieder etwas zur ruhe kommen. vielleicht habe ich mich nun einfach daran gewöhnt, deutlich zu spüren, dass ich mich auf dünnem eis bewege und alles in frage gestellt werden kann.
letzte woche hatte ich freude daran, daß die plakate und handzettel für unseren godi am 21.1. innerhalb von 25 minuten! im ort verteilt waren. auch bei unserem treffen zur erarbeitung der fürbitten ergaben sich nette gespräche. wir waren nur zu dritt und so war ein recht offener austausch möglich - die fürbitten haben wir dann als "hausaufgabe" mit heimgenommen.
gestern war ich im gottesdienst und nachmittags mit einer freundin ausgiebig spazieren.
abends lange mit meinem mann telefoniert. wir haben uns ausgemalt: "was wäre wennn...?" natürlich nur positive und uns in den kram passenden dinge.
ausserdem hatte ich zeit ein kleines büchlein zu lesen. erst wollte ich es nur anfangen, aber dann konnte ich es nicht mehr weglegen, so hat es mich in seinen bann geschlagen. da es nur 62 seiten waren habe ich einfach nicht aufgehört - gab´s eben etwas später abendessen....

Samstag, 13. Januar 2007

Lisas Kleiderstange

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Ich bin nur eine Kleiderstange in einem doppeltürigen Kleiderschrank. Kann weder gehen noch reden, auch diese Zeilen habe ich schreiben lassen. Aber ich kann so manches sehen, erkennen und mir meine Gedanken darüber machen. Und diese Gedanken muss ich heute einfach einmal loswerden.
Lisa also ist die Chefin des Kleiderschrankes, in dem ich so manches Jahr brav und ohne Murren meinen Dienst versehen habe. Anfangs war mein Amt natürlich leicht. Die paar Röcke, Blusen und Kleider konnte ich mühelos tragen. Das Herausnehmen und Hineinhängen der Sachen, hinzufügen von neuen Teilen war alles völlig in Ordnung. Manche Kleidungsstücke hatten eben öfter Ausgang als andere, die mitunter monatelang bei mir herumhingen ehe sie einmal ausgeführt wurden.
Auch um Lisa machte ich mir keinerlei Gedanken. Oft hörte ich sie lachen, sich kurz mit ihrem Mann unterhalten oder zielstrebig im Zimmer herumräumen. Vom Blauen Kostüm, dem mit den aufgesetzten Taschen, wusste ich, dass Lisa in gehobener Stellung sehr engagiert berufstätig war und im Schichtdienst arbeitete. Ihr Mann ist Abteilungsleiter und in seiner Firma ebenfalls höchst unentbehrlich. Ich glaube Kinder haben sie nicht. Jedenfalls habe ich noch keines gehört oder gar gesehen. Ich kann mich auch nicht erinnern, je ein Sommerkleidchen oder ein Mäntelchen getragen zu haben. Sowieso ist das Zimmer in dem ich mitsamt dem Kleiderschrank installiert bin, fast immer leer und verlassen.
So vergingen Jahre, und unmerklich änderten sich mein Job und auch meine Umgebung. Lisas Lachen wurde seltener, ihre Stimme klang kühl, manchmal tonlos oder gereizt. Ich bekam immer mehr zu tun. Manchmal ging die Tür auf und es wurden mir vier oder fünf neue Teile auf einmal, alle mit einem Preisschild bei dessen Zahl ich grosse Augen bekam, übergeben. Die schon vorhandenen Kleider wurden einfach zusammengeschoben. Suchte Lisa dann morgens nach geeigneter Kleidung, nahm sie aber doch achtlos die selben schon oft getragenen Sachen. Griff sie sich machmal die grosse Shoppingtasche, die gewöhnlich unter mir auf den Boden des Schrankes lag, dann war uns Schrankinsassen klar, Lisa hat ihren freien Tag. Ich kam dann schon vorsorglich ins Schwitzen, weil mir klar war, dass ich in ein paar Stunden noch mehr würde aufgebürdet bekommen. Und genau so kam es, mehr und mehr wurde ich überhäuft, auf manchem Bügel hingen drei Blusen gleichzeitig. Am meisten aber wurmte mich, dass die neuen Sachen überhaupt nie Ausgang hatten. Sie hingen mir auf der Pelle und machten mir das Leben im wahrsten Sinne des Wortes schwer. Hinzukam, dass die neuen Fummel äusserst vornehm taten und sich mit uns Alteingesessenen des Kleiderschrankes nicht gemein machen wollten. Irgendwann schmerzte mein Rücken dermassen und schäumte ich vor Wut so sehr, dass ich mit letzter Kraft und unter lautem Getöse meine Verankerung aus der Wand des Schrankes riss und meine Last abwarf. Lisa hatte Glück, dass nur ihr Mann und nicht ich mit ihr schimpfen konnte, wahrscheinlich wären ihr sonst die Ohren abgefallen. Unter mir lag ein Berg von Kleidungsstücken im schönsten Chaos.
Nun wo ich meine Bürde los und mein Groll verraucht war, fing ich wieder an, etwas klarer zu denken. Was war blos mit Lisa los? Und wann hat es angefangen?
Plötzlich fiel mir ein Spruch ein, den ich irgendwann einmal gehört habe: “Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele...“ – Schaden an seiner Seele nehmen...-Ja, ich glaube Lisas Seele fehlt etwas. Etwas, das sie in immer mehr, immer ausgefalleneren und teureren Kleidern zu kaufen sucht. Vielleicht ist es innere Zufriedenheit, eine heitere Gelassenheit und stille Freude an den kleinen Dingen des Lebens. Womöglich sucht sie die geheimnisvolle Fröhlichkeit, die man bei Menschen erleben kann, die einen festen Glauben an Gott haben.
Nur wird sie diese Art Lebensfreude weder in einem Kleid von Dior noch in einem Hosenanzug von Gucci finden. Ob ich ihr das einmal verrate?

Freitag, 12. Januar 2007

so ist es

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"man kann in der wahl seiner feinde nicht vorsichtig genug sein."
oscar wild

Dienstag, 9. Januar 2007

ist sie nicht schön, unsere welt?

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Polarlicht auf der norwegischen Insel Kvalöya

alltäglichkeiten

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kaum hat das neue jahr angefangen, ist man auch schon mittendrin. bei aller besorgnis darüber, wie es mit uns beruflich weiterläuft, geht das leben doch weiter und die anstehenden termine, verpflichtungen und kleinen freuden nehmen mich wunderbar in beschlag.
morgen abend treffen wir uns innerhalb der "werbegruppe" um endlich die verteilung der plakate und handzettel (siehe blog von gestern) zu besprechen und wenn möglich gleich in angriff zu nehmen, am donnerstag bin ich bei einer anderen gruppe aufgeboten, um für den 21. januar die fürbitten mit auszuarbeiten. einkaufen und allerlei andere hausarbeit muss natürlich auch noch sein, und ehe man sich´s versieht ist die woche herum.
gestern ist mein mann wieder nach münchen zu seinem projekt abgedüst, auch da ist also wieder alltag eingezogen. aber wir hatten sehr schöne gemeinsame tage und wenn ich durch die wohnung gehe, sehe ich noch den beweis, dass er für beinahe drei wochen zuhause war: die balkontür schliesst wieder problemlos, im badezimmer ist die fehlende leiste wieder an den spiegelschrank geklebt, der wasserhahn tropft auch nicht mehr und mein "affenbrotbaum" auf dem balkon ist endlich frostsicher verpackt.
und noch mehr freude - bei unserer heutigen laufrunde konnten meine freundin und ich wieder mit dem waldweg beginnen, der war in den letzten wochen abends um fünf immer schon zu dunkel - heute nicht. die tage werden wieder spürbar länger, na das ist doch was.

Montag, 8. Januar 2007

Freitag, 5. Januar 2007

resturlaub

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heute ist mein letzter "resturlaubstag". am montag bin ich erst mal an meinem gewohnten arbeitsplatz. beruflich ist nach wie vor alles in der schwebe, allerdings habe ich in den letzten tagen gelernt, besser damit umzugehen. das hätte ich mir vor drei wochen gar nicht zugetraut - so viel geduld und gelassenheit.
da für meinen mann und für mich, also für beide "brotverdiener", der arbeitsplatz auf dem spiel steht, ist unsere situation tatsächlich ziemlich kritisch.
um so faszinierter bin ich, daß wir in unserer familie gerade deshalb noch enger zusammengerückt sind. auch gespräche mit freunden und kollegen haben geholfen, besonnen zu bleiben. es ist schön, zu spüren, daß man nicht allein ist.

Mittwoch, 3. Januar 2007

turngala 2006

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am 30.12.06 - also im letzten jahr! waren mein mann und ich erstmalig mit von der partie, als unser turnerbund per bus zur alljährlichen turngala nach freiburg fuhr. es war eine nette runde und die darbietungen waren einfach klasse.

happy new year

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ich wünsche allen für dieses neu begonnene jahr gottes reichen segen.
gott spricht:
"Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr´s denn nicht?"
dies ist die jahreslosung für 2007.
ich finde sie sehr spannend, ermutigend aber auch fordernd.
gespannt bin ich, was es "neues" geben wird, in meinem leben, in dem meiner familie, gespannt auf die herausforderungen, die damit verbunden sein werden. ermutigend ist für mich der zuspruch, daß gott das "neue" schafft, denn ich kann es annehmen ohne überlegen zu müssen, ob es gut und richtig ist. aber erkenne ich gottes werk? erkenne ich es an? die nächsten 362 tage werden es zeigen.

Freitag, 29. Dezember 2006

weihnachten war...II

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durch unseren bevorstehenden firmenwechsel doch ziemlich belastet.
am 14.12.06 habe ich noch an dieser stelle geschrieben, ein kleiner zweifel bleibt. am 22.12.06 hat sich dann herausgestellt, daß dieser zweifel mehr als angebracht ist. und so hat sich unterschwellig groll auf unseren nocharbeitgeber und gleichzeitig zukunftsangst breitgemacht. dazu kam, daß wir über die feiertage an offizieller stelle nichts kären, niemand erreichen konnten.
wir kollegen, die es betrifft, haben uns allerdings per telefon und auch direkt getroffen, um miteinander zu beraten. jedoch verhandeln und entscheiden muss jeder allein. ausserdem hatte ich mir meinen weihnachtsurlaub noch vor 16 tagen ganz anders vorgestellt. tja, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt....
es ist, als ob sich ein schleier über einen senkt, der jeder farbe, jedem licht den glanz nimmt, der alles überschattet.
sorgen macht sich der mensch von allein - hoffnung auch. ich hoffe und bete ganz fest, daß die trüben stunden auch wieder vorbei gehen. daß der herr uns zur rechten zeit das richtige gehör und einen wachen verstand schenkt, den mut für uns einzustehen und die richtige entscheidung zu treffen.

weihnachten war...I

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festlich und schön.

heilig abend waren wir in kleiner runde zusammen im gottesdienst, am späten abend kamen noch freunde auf ein glas wein vorbei und so war´s gemütlich.

den weihnachtstag haben wir mit gästen bei uns ab mittag eher turbulent verbracht. mittagessen, spazierengehen, rommé spielen, wieder schmausen, erzählen, geschenkli austauschen, miteinander lachen....es war harmonisch, lustig aber auch anstrengend.

den "zweiten" haben wir gefaulenzt, daß ein auge das andere nicht sehen konnte. abends waren wir bei bekannten eingeladen, war nett.

ja und nun ist weihnachten vorbei, die weihnachtsplatten werden wieder weggepackt, bald verschwindet auch der weihnachtsschmuck wieder in seinen schachteln.

was bleibt ist die botschaft "es ist erschienen die heilsame gnade gottes allen menschen." titus 2,11 (schön, daß es so ist)

Sonntag, 24. Dezember 2006

allen, die hier vorbeischauen wünsche ich

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...zeit für die familie, für freunde...zeit für innere einkehr....zeit für gemütlichkeit und unbeschwerte stunden....zeit für gott...

habe am freitag morgen schnell noch weihnachtspäckchen zur post gebracht, und was stand am postschalter zu lesen?:

"wirklich reich sind die menschen, die mit ihrer zeit nicht zu sparen brauchen."

Donnerstag, 21. Dezember 2006

nichts neues

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mich deucht, in beamtenkreisen hat sich seit 2000 jahren nichts geändert....
ein beispiel? hier bitteschön...

Mittwoch, 20. Dezember 2006

haustierbaum und andere veränderungen

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als ich gestern nach hause kam, lag die halbe straße voller äste und zweige, abgeschnitten von den bäumen, die in der zu unserem haus gehörenden anlage stehen. die anlage sieht nun ganz leer und verändert aus, aber es war wohl nötig. dann entdeckte ich, daß unser "haustierbaum" komplett abgeholzt wurde. das war der baum, der mit seiner krone in höhe und an einer ecke unseres balkons stand. seinen namen bekam er von uns, weil wir in den vergangenen jahren in seiner krone allerhand tierchen beobachten konnten: brütende Tauben, nistende Eichhörnchen, ständig streitende meisen usw. das war immer putzig, dem munteren treiben zuzusehen. nun ist das vorbei. allerdings ist der freie blick auch nicht zu verachten.
als ich dann von der tiefgarage ins haus ging, sah ich einen aushang - aha, ab 27.12.06 wird unser treppenhaus renoviert. finde ich sehr begrüssenswert, nur den termin etwas merkwürdig. und beim treppe hochsteigen fiel mir noch ein, daß ja der hauseingang auch noch komplett erneuert wird (sozusagen alte wand raus - neue wand rein).
ich muss schon sagen.... wenn ich bedenke, daß ich nun auch definitiv die firma wechseln werde, bin ich gespannt, welche veränderungen mich noch in der nächsten zeit erwarten.

Montag, 18. Dezember 2006

abschied

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wir haben heute einen jungen kollegen verabschiedet, der für ein jahr als trainee in unserer gruppe war. in dieser zeit ist er uns allen richtig ans herz gewachsen. er hat einen wachen verstand und eine sehr gute auffassungsgabe, ist fleissig und zielstrebig. was mir aber am besten gefiel, war sein sonniges gemüt. ich habe ihn als richtig freundlichen menschen kennengelernt, der sehr gern mit menschen zusammenkommt.
und dabei hatten wir im januar diesen jahres in der gruppe sorgen, ob wir wohl mit ihm zurechtkämen - er ist nämlich taub. aber er selber geht damit so unkompliziert um, daß wir es im laufe der zeit oft vergaßen, daß er nichts hört.
und ab januar geht er für drei monate nach england, um seine sprachausbildung zu verbessern. das finde ich super.
in den vergangenen monaten hatten wir manchmal gelegenheit, uns über unsere jeweilige weltanschauung auszutauschen. als ich einmal sagte, ich sei christin, hat er nur höflich aber kategorisch abgewunken, nein, glauben, kirche, religion, das sei nichts für ihn.
als ich heute seine feier verließ und mich von ihm verabschiedete, habe ich ihn gefragt, ob ich ihm trotzdem gottes segen wünschen dürfe. da lächelte er mich an und sagte: darüber freue ich mich und danke dir."

ein bißchen muß ich noch üben, aber im grunde ist es so...

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Freitag, 15. Dezember 2006

nun ist es also "gebongt"

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heute kam die bestätigung des reisebüros für unsere kanada-reise. natürlich mit der bitte um anzahlung. nun steht es also fest: in 35 wochen, 1 tag und 17 stunden fliegen wir von frankfurt nach toronto. (so gott will und wir leben).

Donnerstag, 14. Dezember 2006

der nebel lichtet sich

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die heutige mitarbeiterinformation hat nun doch einiges an klarheit gebracht. sollte alles so eintreffen, wie angekündigt, geht die verlagerung einer kompletten abteilung in eine andere firma für die meisten glimpflich ab. es ist sogar versprochen worden, daß die neuen arbeitsverträge keine schlechteren konditionen haben werden. das wäre wirklich toll (jedoch ein kleiner zweifel bleibt). es gibt auch ein wenig zeitlichen aufschub - bis zum 31.01.07. auch das ist hilfreich, sich mit der neuen situation anzufreunden. eine echte wahl hat jedoch niemand von den betroffenen. es sei denn man unterschreibt den neuen vertrag nicht, sondern sucht sich einen völlig anderen arbeitgeber. das wird wohl kaum jemand tun.
die verbleibenden kollegen in den anderen abteilungen sind allerdings auch nicht in besonders geruhsamer position. es steht und fällt einfach alles mit den aufträgen, die im nächsten jahr ins haus stehen werden. so mancher von ihnen wird wieder herumreisen oder sogar um seinen arbeitsplatz fürchten müssen, sofern er kein führender projektmitarbeiter ist.
ich finde es beklagenswert, daß es in einer so großen firma nicht ausreicht, wenn ein mitarbeiter seine arbeit macht, sich dafür engagiert und auch manches in kauf nimmt, ansonsten aber an großer karriere nicht interressiert ist. wenn das management einer firma nur noch an "häuptlingen" und zweistelligen renditeraten interressiert ist, nenne ich das vermessenheit und gier. aber hochmut kommt ja bekanntlich vor dem fall...
jetzt gehe ich erst mal trotzdem zur firmenweihnachtsfeier, vor allem um mit meinem nochkollegen ein bißchen zusammenzusitzen und zu erzählen.

Mittwoch, 13. Dezember 2006

dankbarkeit

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noch immer ist die situation in unserer firma völlig ungeklärt. im gegenteil - heute hat es sich sogar noch zugespritzt durch die natürlich inoffizielle mitteiling, daß ein firmenwechsel schon zum ersten januar vollzogen sein soll. immerhin ist für morgen eine mitarbeiterinformation angesagt. und doch, obwohl dieser ungeklärte zustand belastend ist, haben die kleinen alltäglichen dinge geholfen, über den tag zu kommen. es war einzukaufen, post zu lesen, habe mit meiner tochter zu abend gegessen und den tag ausgewertet, mittags konnte ich sogar lachen. und vorhin habe ich zum ersten mal in meinem leben ein gasfeuerzeug nachgefüllt, hatte also auch noch ein erfolgserlebnis.
und in diesem moment ich habe den eindruck, genau das ist dieses hindurchtragen. das leben geht einfach weiter, ich atme weiter, bereite abendessen zu, gehe ans telefon und berede völlig andere dinge, stelle fest, daß ich ja noch bügeln muss, spüre ganz deutlich - mein leben besteht aus viel mehr, als nur aus meinem beruf - für dieses gefühl bin ich dankbar.

Dienstag, 12. Dezember 2006

so langsam kommt sie doch, die weihnachtsstimmung

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war heute nach der arbeit mit einer freundin auf dem basler weihnachtsmarkt bummeln. die strassen und plätze sind wunderschön beleuchtet und die "verkaufsbuden" bieten alles mögliche, was man zwar nicht braucht, aber es ist hübsch anzuschauen. wir haben bei einem glühwein das bunte treiben beobachtet und sind entlang des beleuchteten rheinufers zurück zum parkhaus flaniert. war schön. auf jeden fall eine schöne alternative zu unserer üblichen dienstäglichen joggingtour durchs dunkle feld.
unseren diesjährigen weihnachtsbaum habe ich gestern schon besorgt, und jetzt werde ich bei einem glas wein die kerzen am adventskranz anzünden und weihnachtsmusik hören.

Sonntag, 10. Dezember 2006

das wünsche ich allen

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geduld und vertrauen?

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in diesen tagen sammle ich praktische erfahrungen zum thema "manche dinge kann man nicht ändern, man muß abwarten, was kommt".
gesundheit, arbeitsstelle, das projekt der neuen gottesdienstformen, am freitag abend sogar die erde in unserer gegend, alles wankt. und ich bemühe mich, die zuversicht nicht zu verlieren, daß alles gut ausgeht. jedoch das abwarten, geduldig sein, nichts unternehmen zu können - das ist schon eine harte probe.
habe noch am donnerstag abend wegen beschwerden meinen hausarzt aufgesucht, der mich über eine stunde an ein ekg-gerät gehängt und massive herz-rhythmusstörungen festgestellt hat. daraufhin hat er mir die vierfache! der sonstigen dosis betablocker und ruhe verordnet. jedoch krankgeschrieben hat er mich nicht. unser projekt der neuen godi-formen dümpelt so vor sich hin und ist ziemlich frustierend. aber das ist mittlerweile ein sekundäres problem, schliesslich bin ich nur ein kleines licht in diesem team. vielmehr beunruhigt mich der anruf eines kollegen am samstag abend, ob ich schon gehört hätte....buschfunk..., daß teile (abteilung / mitarbeiter) unseres büros verkauft werden sollen....nein das hatte ich nicht nur nicht gehört, damit habe ich auch so schnell nicht gerechnet. und da soll man ruhig bleiben, wenn die frage auf den nägeln brennt: "was wird?"!
ich muß zugeben, mein vertrauen auf gott, daß er alles in der hand hat und zu meinem wohle fügen wird - wie immer die lösung auch aussieht - bildet einen antagonistischen widerspruch zu meiner neugier und ungeduld.
bezeichnenderweise habe ich gerade heute in den losungen den folgenden text gelesen, der mich nun widerum getröstet hat:

"was bedeutet es nun, an christus zu glauben,
freude oder traurigkeit, stärke oder schwachheit,
gewinn oder verlust, glücklichsein oder leiden,
frieden oder kampf?
beides - und das erste mitten im zweiten."
Hans-Joachim Eckstein

Mittwoch, 6. Dezember 2006

nikolausi

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gestern war ein sehr turbulenter tag. im büro jagte ein termin den anderen, auch heute spürten wir endspurtstimmung für unsere projektphase. und obwohl unsere tochter und ich noch ein wenig advent gefeiert haben, konnte ich mich gestern abend nicht so recht darauf konzentrieren, daß ich ja noch das amt des stiefelfüllens wahrnehmen musste. ich war einfach zu müde, zu k.o. und dachte, das mache ich heute morgen ganz früh.
aber heute morgen um 5.30! stellte ich fest, daß nächtens ganze heerscharen von nikoläusen unterwegs gewesen sein müssen...ein schöner nikolausgruß von meinem nichtdaheimseienden mann lag in meinem schuh, ausserdem eine cd und noch ein weisses alpenveilchen (stand daneben, weil ich habe nur schuhgröße 38). ich also schnell die schuhe meiner tochter mit schoki und einem kleinen geschenk (merkwürigerweise ebenfalls eine cd) gefüllt, kerzen angezündet und den nikolaustag einegeläutet.
und jetzt gehe ich gleich in unser pfarrhaus zum treffen für neue gottesdienstformen. bin schon gespannt, ob und wie weit wir heute vorankommen. wäre schön, wenn jeder von uns heute unmerklich auch ein wenig zielstrebigkeit in unsere schuhe getan bekommen hätten :-)

Dienstag, 5. Dezember 2006

without comment

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Montag, 4. Dezember 2006

heute morgen gelesen....

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"Engel.
Vielleicht ist Advent die beste Zeit, sich diesem Geheimnis neu anzunähern. Da sind die Momente im Leben, die nicht erklärbar sind. Das plötzliche Wissen: Das ist der richtige Mann, die richtige Frau. Ein überschäumendes Glücksgefühl im Anblick von Himmel oder Erde. Eine Erfahrung von Bewahrtworden-sein. Vor einem Unfall, vor einer Dummheit. Da festigt sich die Ahnung zu einer Entscheidung: das ist der richtige Weg. Oder da ist die Begegnung mit einem Menschen, der den entscheidenden Hinweis gibt, ein Lächeln auf unsere Lippen bringt, uns für Stunden oder Tage froh sein lässt. Ich denke schon, wir können sagen, daß uns in solche Situationen ein Engel Gottes berührt. Wir erahnen neu etwas von der Realität Gottes mitten in unserer Welt."

aus "Gut zu leben" von Margot Käßmann

Sonntag, 3. Dezember 2006

es ist advent

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noch vor einer woche war ich ziemlich verzagt, wenn ich an den heutigen sonntag dachte. advent ist in unserer familie immer eine besondere zeit. mit geschmückter wohnung, adventkranz natürlich, ganz vielen kerzen, superalten schallplatten, plätzchen nicht zu vergessen. und auch wenn der alltag manchmal versucht hat, uns zu überrollen und sämtliche zeit zu stehlen, im advent ist es uns immer gelungen, jeden abend und sei es auch nur kurz, beieinander zu sitzen und die stimmung zu geniessen. manchmal nur eine plattenlänge lang, manchmal still bei kerzenschein.
dieses jahr jedoch ist mein mann die gesamte adventzeit nicht zu hause, und auch unsere tochter hat einen ständig vollen terminplan. also habe ich mit bangen dem ersten advent entgegengesehen und mir immer wieder selber gesagt:"da musst du durch!"
ja und heute? kann ich sagen, ich habe einen wunderschönen ersten advent geschenkt bekommen. am freitag unmengen von plätzchen gebacken, schon vom frühen morgen an, mittags kam meine tochter aus der schule und sagte: "oh da mach ich doch mit, das war immer schön, das gemeinsame plätzchenbacken, weißt du noch...?" und so hatten wir viel spaß in der küche. am samstag ging mir die wohnungsputzerei so flott von der hand, daß für schwermut keine zeit blieb. und der adventkranz und die gestecke für die zimmer sind mir dieses jahr so gut gelungen, daß ich selber darüber staune. ja und heute, rief nach dem mittagessen unerwartet eine freundin an, ob ich zeit und lust für eine spaziergang hätte, na klar, hatte ich. danach habe ich sie noch auf ein glas wein, das erste anzünden des adventkranzes und zu weihnachtsmusik eingeladen. war schön.
und nach dem der advent nun so schön begonnen hat, schaue ich dem "rest" (von lächerlichen 21 tagen) mutig und mit freuden entgegen.
allen, die hier vorbeischauen wünsche ich ebenfalls einen gesegneten und besinnlichen advent.

Donnerstag, 30. November 2006

nachlese

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die gestrige weihnachtsfeier des kirchengemeinderates war richtig schön.
obwohl ich zum ersten mal dort war, fühlte ich mich gar nicht fremd. im verlaufe des abends ergaben sich eine reihe netter und auch ernsthafter gespräche.
besonders beeindruckt hat mich, als die einzelnen gruppen (kindergarten, gemeindetreff, kindergottesdienst, pfarramt etc.) jeweils ein resümè über das vergangene jahr gezogen haben, denn sie haben das sehr kreativ vorgetragen. mit reimen und gebastelten darstellungen, mit liedern, mit bildern oder pantomime. es war locker und teilweise sehr lustig aber trotzdem informativ, und es gab den einzelnen gruppen auch raum für wünsche oder kritik.
wir haben gemeinsam gesungen, gelacht, einander zugehört und miteinander gegessen - ein wirklich schöner abend.

Mittwoch, 29. November 2006

na, das macht mir doch mut...

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daß der cartoon als negativ veröffentlicht wird, weniger...
habe jedoch leider keine zeit, der sache auf den grund zu gehen, da die weihnachtsfeier gleich beginnt. bin schon gespannt, hoffe ich kenne wenigstens zwei oder drei der anwesenden...
na, denn man tau...

Dienstag, 28. November 2006

langer tag

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so, der kuchen ist im herd, bis er fertig ist, habe ich zeit für´s computern. ist schon ziemlich spät, aber morgen ist die erste weihnachtsfeier diesen jahres, für die ich zugesagt habe (mit besagtem kuchen). und da ich auf meine laufrunde nicht verzichten wollte und vom büro später als gedacht nach hause kam, wird es nun wieder mal nichts mit früh schlafengehen. tja, sowas kommt von sowas.

*****
habe heute in meiner tasche einen zettel mit einem gebet gefunden, ich weiß gar nicht mehr woher ich es habe und wie lange ich es schon herumtrage. daß ich es gerade heute in die finger bekam, finde ich sehr bezeichnend, es spricht einfach ganz viel mut zu. etwas von diesem mut hatte ich heute.
ich habe meinen direkten vorgesetzten der gastfirma, für die ich derzeit arbeite, angesprochen, um zu erfahren, wie sicher oder unsicher mein dortiger arbeitsplatz ist. in dieser hinsicht sind nämlich seit einiger zeit dunkle wolken am horizont aufgezogen, die ich fürchte.
und so bete ich schon länger jeden morgen um die gelegentheit zu einem gespräch, um den mut dafür, die richtigen worte und um ein offenes ohr bzw. ein offenes wort meines gegenübers....heute nun war es dann plötzlich soweit...zwar habe ich nichts endgültiges erfahren, eher in der weise: "nichts genaues weiß man nicht." trotzdem fühle ich mich nun seltsamerweise gelassener, vielleicht weil es für mich war ein erster schritt war, den ich selber gehen mußte um klarheit zu gewinnen.
ach ja, hier das gebet:
einer wollte tausend meilen gehen und begann
mit dem ersten schritt, weil er dir vertraute.
einer wollte einen berg versetzen und trug
den ersten stein ab, weil er dir vertraute.
einer ging durch brachland und tat samen in die erde
wo er ging und stand
lass mich genau so sein.
amen.

Montag, 27. November 2006

vom feinsten...

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"...Pispers wäre nicht Pispers, wenn er die teilweise erschreckende Aktualität seiner "alten Schätzchen" nicht durch das Einflechten tagesaktueller Bezüge unterstreichen würde.
Respekt sucht man in Pispers' Programmen vergeblich. Unverblümt, krass und direkt pendelt er – ausgestattet mit dem Röntgenblick des satirischen Aufklärers - zwischen bitterböse und charmant-witzig, wenn er die Absurditäten der Welt zu Ende denkt. „Dieser Pispers ist kein Kabarettist, er ist ein Weiser!“ (Frankfurter Rundschau)...."

diesen oben beschriebenen Herrn haben mein mann und ich letzten freitag live im lörracher burghof erlebt mit seinem programm "bis neulich". war wirklich klasse. witzig, informativ, so manche fakten erschreckend und zum nachdenken anregend. vorher waren wir im burghofrestaurant zum abendessen, gemütlich, zu zweit bei kerzenschein.
ein richtig schöner feierabend und wunderbarer wochenendbeginn - eben vom feinsten.

Mittwoch, 22. November 2006

nicht bloß ein mittwoch

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im autoradio auf dem heimweg sagte die moderatorin, heute sei der tag der "suppe"!
na sowas, habe ich noch nie gehört.
für mich und viele andere menschen ist heute buß- und bettag.
und obwohl es zeitlich ziemlich eng wurde, habe ich es geschafft um 19.30 uhr in der kirche zu sein. dort fand eine lichtmeditation mit taizé-gesang statt. zwischendrin sind wir alle nach draußen neben die kirche gegangen, um ein labyrinth aus lauter teelichtern zu durchschreiten. das labyrinth steht für das leben der menschen und jeder hatte die möglichkeit, in der stille diesen weg zu gehen und sein leben zu bedenken, innere einkehr zu halten, zu beten.
zum ersten mal hatte heute für mich dieser name "buß- und bettag" nichts düsteres, im sinne von büßen - leiden an sich, sondern etwas befreiendes.
schön, daß der lebensweg des menschen ein labyrinth und kein irrgarten ist.
by the way - suppe gibt´s heute bei uns nicht!

Montag, 20. November 2006

"tanz vertreibt neunerlei hinke..."

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...hat meine großmutter oft gesagt. daß das stimmt, weiß ich schon lange, habe es jedoch heute wieder neu erfahren.
in unserer aerobicstunde studieren wir derzeit wie immer im november unseren auftritt zur jahresfeier ein. diesmal jedoch ist die choreographie nicht so sportlich zackig, auch ohne steps, sondern sehr tänzerisch mit ganz viel mambo und samba. das macht richtig spaß, da sind kopfschmerzen, verspannungen und müdigkeit wie weggeblasen.
die verspannungen trage ich übrigens morgen zu meinem ersten physiotherapie-termin. war letzten donnerstag wegen anhaltenden kopfschmerzen beim arzt, und habe krankengymnastik und "parafango" verschrieben bekommen. bin sehr gespannt (oder verspannt?), weil ich fango nur dem namen nach kenne und froh, weil morgen, fünf tage nach der diagnose, endlich die therapie beginnt.

Sonntag, 19. November 2006

wochenende

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manchmal sind auch völlig unspektakuläre wochenenden richtig schön.
habe gestern den schönen sonnenschein genutzt, unseren balkon winterfest zu machen (womans work is never done) und mit meiner tochter durch lörrach zu bummeln. und heute kam das regenwetter wie bestellt, lud es doch so richtig ein, zum lesen, kochen und telefonieren. überhaupt hat sich das telefon wieder mal als eine tolle erfindung erwiesen. besuchstechnisch wären diese netten gespräche weder geografisch noch zeitlich zu machen gewesen. so konnten wir neuigkeiten austauschen, termine organisieren, kummer abladen, tröstendes, alltägliches und spaßiges bereden.

Freitag, 17. November 2006

geheimnisvolle widrigkeiten

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habe gestern abend auf dem heimweg vom büro noch schnell in unserem ort etwas erledigen wollen. deshalb das auto auf dem parkplatz abgestellt, auf dem ich seit 15 jahren! oft parke, wenn ich in diesem ortsteil zu tun habe. von dort in ein geschäft, auf der suche nach bestimmten kerzen für den adventkranz und anschliessend noch schnell zu bank, besser gesagt zum bankterminal (die bank selber hat seit jahren dort keine filiale mehr) und dann sofort zum parkplatz zurück. alles in allem höchstens eine halbe stunde. als ich jedoch zum auto zurückkam, dachte ich, was ist den das für ein roter zettel hinter dem scheibenwischer? und wie ich ihn anschaue lese ich: " ihnen wird eine verkehrsordnungswidrigkeit zur last gelegt." was ich aber "begangen" habe, stand nicht auf dem zettel, nur daß ich in den nächsten tagen eine schriftliche mitteilung bekommen würde.
ich sah mich um, nur an meinem scheibenwischer steckte so ein "wisch". und so viel ich auch schaute und grübelte, es erhellt sich mir bis jetzt nicht, was an meiner parkerei falsch war.
dieses "ihnen wir zur last gelegt..." trifft mich einerseits, andererseits ärgert mich der anonyme vorwurf, und die aufmüpfige seite in mir streitet bereits mit der nicht anwesenden gemeindevollzugsbediensteten. ich bin gespannt, was die schriftliche mitteilung und der anhörbogen besagen werden und was es kosten wird.
wohl war ich auf der bank, um zu spenden, aber an das gemeindeamt habe ich dabei nicht gedacht...

Donnerstag, 16. November 2006

malerei

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"der herbst steht auf der leiter und malt die blätter an.
ein lust'ger waldarbeiter, ein froher malersmann..."
heute war nochmal wunderbares wetter: sonne, warm, schön...

Mittwoch, 15. November 2006

versager

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heute auf der heimfahrt wurde im autoradio gemeldet, daß die ursache für den umfangreichen stromausfall am 4. november menschliches versagen war. als ich das hörte mußte in ein bißchen feixen, kam doch wieder mal unvermittelt zutage, daß wir menschen einfach nicht allmächtig sind, daß wir nicht alles im blick, nicht alles im griff haben, nicht an alles denken. ich hoffe, durch diesen stromausfall kam niemand ernsthaft zu schaden, aber ich finde, von zeit zu zeit brauchen wir hochtechnisierten und "zivilisierten" so einen dämpfer wider unsere selstgefälligkeit, der uns zeigt, der mensch ist fehlbar (und darf es auch sein).
ein mensch versagt und zehnmillionen sitzen ohne strom..... war da nicht schon mal so etwas???.... ein mensch versagt und schon beginnt das übel?....ach nein, damals waren es ja zwei...adam war auch dabei.....

Dienstag, 14. November 2006

kleines pflänzchen

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habe heute mein erstes gespräch mit einer vertreterin der presse geführt, die wir gern dafür gewinnen möchten, mit einem zeitungsartikel oder wortinterview für unser projekt "neue gottesdienstformen" zu werben. da ich sie als nachbarin kenne, hatte ich mich bereit erklärt, sie anzusprechen, wobei ich später erfahren habe, daß sie mit kirche überhaupt nichts am hut hat.
also war der ausgang des gespräches offen - aber - es ist geglückt, sie wird ein interview mit unserer pastorin führen - und wir sind wieder einen schritt weiter :-).
ausserdem diskutiert usere gruppe seit heute morgen per mail über einen namen für diesen gottesdienst der anderen art, sind ganz interressante beiträge dabei, aber der durchschlagende wortknaller wohl noch nicht. so langsam werden wir ein richtiges team, schön.
gesundheitlich habe ich wieder oberwasser - gott sei dank, dank, dank (im wahrsten sinne des wortes).

Donnerstag, 9. November 2006

ermutigend, beruhigend, schön

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Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen.
Der Herr sei neben Dir, um dich in die Arme zu schließen und dich zu schützen.
Der Herr sei hinter dir, um dich zu bewahren vor der Heimtücke böser Menschen.
Der Herr sei unter dir, um dich aufzufangen, wenn du fällst, und dich aus der Schlinge zu ziehen.
Der Herr sei über dir, um dich zu segnen.
So segne dich der gütige Gott.

Alter christlicher Segen
(aus "Die Losungen")

Dienstag, 7. November 2006

i feel so sick!

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eigentlich wollte ich heute über träume und schäume schreiben, bin jedoch seit gestern vormittag von einem infekt oder virus in mitleidenschaft gezogen, der macht sich ganz schön mausig. kopfschmerzen, bauchweh, schüttelfrost - sogar meinen lauftreff habe ich heute abgesagt, das will was heißen.
vielleicht kann ich mit solchen beschwerden nicht umgehen, weil ich sonst die meiste zeit piepmunter und gesund bin. ich werde mir also mühe geben, die schmerzen als lektion zu sehen und hoffe, daß diese morgen früh zu ende ist.

Montag, 6. November 2006

wunderwerk der techik

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hatte heute morgen einen termin beim zahnarzt, damit das zuende geführt wird, was am 13. juli mit einer "schraube" im kiefer begonnen hat. besagtes implantat ist nun im kiefer fest eingewachsen und tragfähig wie eine richtige zahnwurzel. heute wurde mit einer mehrteiligen superwinzigen verschraubung der neue zahn aufgeschraubt, der biss kontrolliert, noch ein wenig beschliffen - fertig. und es ist absolut nicht zu sehen, daß dieser zahn samt wurzel etwas fremdes ist. na und sein werk tut er auch, hab ich schon probiert.
was doch heutzutage alles möglich ist....

Sonntag, 5. November 2006

"sorgenweitwurf"

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"dass die vögel der sorge und des kummers über deinem haupt fliegen, kannst du nicht ändern.
aber, daß sie nester in deinem haar bauen, das kannst du verhindern."

chinesisches sprichwort
und wie????
falls neugierig geworden, hier klicken

eine handvoll sonnenschein

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wie erst kürzlich bekannt wurde, sind freunde von uns seit dem 11.oktober richtiggehende großeltern. eltern und großeltern, freunde und verwandte...alle sind vor freude ganz aus dem häuschen. mutter und kind sind gesund, gott sei dank. schon im sommer durften wir an der vorfreude auf dieses kleine wesen teilhaben - schön, wenn ein kind in eine familie hineingeboren wird, in der es so von herzen willkommen ist.

Mittwoch, 1. November 2006

die lösung

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