Donnerstag, 19. April 2007
artikel aus www.glaube24.de
"Nach dem Amoklauf: Was trotzdem trägt
Unverständnis, Trauer, Angst und Wut. Diese Gefühle beschleichen mich, wenn ich die Bilder und Nachrichtenberichte von dem Amoklauf in Virginia sehe. Noch ist wenig bekannt über den Täter. Doch ich bin sicher: Nachdem die erste Trauer und Verzweiflung bei den unmittelbar Betroffenen nachlassen, wird es um die Suche nach Gründen gehen. Irgendjemand muss ja schuld sein. Zu viele Waffen in Amerika, werden die einen sagen, zu wenige, die anderen. Hätte jeder Student eine Waffe gehabt, dann hätten sie sich verteidigen können, so die Argumentation der Waffenbefürworter. Die Behörden geraten schon jetzt ins Kreuzfeuer der Kritik: Wieso wurde die Uni nicht schon nach den ersten Schüssen evakuiert? Was hätte man anders machen können, um das Unglück zu verhindern?
Nach Erklärungen suchen auch Kirchenvertreter wie zum Beispiel Papst Benedikt. Er nennt das Massaker eine „eine sinnlose Tragödie“, was in mir die Frage aufwirft: Gibt es überhaupt so etwas wie sinnvolle Tragödien. Nein, in diesem Massaker sehe ich keinen Sinn. Was mich jedoch berührt hat, war der Bericht über einen 75 -Jährigen israelischen Professor, der sich dem Amokläufer in den Weg gestellt hat und dadurch das Leben seiner Studenten retten konnte. Mir macht das schmerzlich bewusst, wie nahe die Abgründe und die Heldentaten des Menschseins beieinander liegen. Der eine hat nicht nur mit seinem eigenen Leben sondern auch mit dem Leben anderer abgeschlossen und läuft Amok – der andere setzt sein Leben dafür ein, dass andere weiterleben können.
Mich macht das nachdenklich. Ich denke an das Sterben Jesu am Kreuz. Dort am Kreuz treffen sich Hass und Liebe, Verrat und Vergebung, Mord und die Bereitschaft, das eigene Leben aufzugeben, damit andere Leben können. Die einen beschließen, Jesus aus dem Weg zu räumen, weil seine Revolution der Liebe Gottes ihr religiöses Weltbild bedroht und sie um ihren gesellschaftlichen Status fürchten – Jesus hingegen entscheidet sich, sein Leben hinzugeben, damit andere eine Chance auf echtes Leben haben. Jesus selbst hat es angekündigt: „Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde“ (Joh 15). Wenn es überhaupt eine sinnvolle Tragödie gibt, dann war es das Sterben Jesu am Kreuz."
Autor: Michael Gerster
Mittwoch, 18. April 2007
das nehme ich heute als mein gebet und hoffe auf dies alles
Du gehst mit mir, wenn ich gehe.
Du liegst mit mir, wenn ich schlafe.
Du jubelst mit mir, wenn ich siege.
Du tröstest mich, wenn ich verliere.
Du gibst mir, wenn es mir ernsthaft an etwas mangelt.
Du stärkst mich, wenn ich geschlagen bin:
Ob ich lache oder weine, Herr,
Du willst mir Deinen Segen zukommen lassen.
Laß mich nicht ziehen, es sei denn,
ich habe ihn angenommen.
Amen.
aus tagesgebet
feierabend
an manchen tagen freue ich mich über das, was ich auf arbeit alles lernen, klären, bewältigen oder abarbeiten konnte. heute gilt das für meinen feierabend. erst war ich wie immer mittwochs im supermarkt einkaufen (die familie will ja ewig was essen), auf dem heimweg noch schnell zum gemeindeamt reisepass beantragen, zu hause vor dem einkäufewegräumen noch schnell den "nichtskönner" ausgewischt, bevor die zu kühlenden sachen hineinkamen, nebenbei telefonisch mit unserem hausverwalter über die nächste eigentümerversammlung debattiert und nach dem abendessen mit einer freundin ihr neu entstehendes haus besichtigt - wenn das keine effizienz ist, ging aber alles ohne hektik.
jetzt freue ich mich auf ein glas wein und auf unseren balkon, von dem wir den sternenschein bewundern können, der mond ist heute eine so schmale sichel, sieht aus wie ein lächelnder smily-mund. schön.
Dienstag, 17. April 2007
es geht voran
das plakat für den nächsten imPuls-gottesdienst ist schon fertig. und der 6.mai rückt wieder ein stück näher. der ablauf und die powpoi-präsentation machen uns noch mühe, vieles ist noch ungeklärt, aber derweil ist ja noch ein wenig zeit.
und hier kommt Michelangelo:
Montag, 16. April 2007
omelett
wenn ich weiterhin bloggen möchte, muss ich ein google-konto anlegen. was seit letzten juni prima ging, geht auf einmal nicht mehr!! und der tiefere sinn dahinter erhellt sich mir nicht. bin gespannt, ob das konto wirklich kostenlos ist. und hoffentlich ist es nicht umsonst.
tja, wer omelett essen will, muss eier zerschlagen. ich habe das gerade getan und hoffe, es ist kein faules ei dabei.
Donnerstag, 12. April 2007
vorbereitungen
morgen hat unsere tochter geburtstag, der neunzehnte steht ins haus. da sie mit freunden feiern möchte, sind heute vorbereitungen zu treffen. blumen und getränke besorgt der liebe vati, wohnung ein bisschen herrichten macht maus selber, der kuchen ist mein part und der ist schon im herd. also ist noch zeit zum bloggen :-) und unser gastgeschenk für unseren besuch am sonntag vorzubereiten, und nachher um acht ist vorbereitungstreffen für den imPulsgottesdienst am 6.mai. keine zeit für balkon, schade aber nicht zu ändern.
Mittwoch, 11. April 2007
zum nachdenken
der folgende artikel scheint auf den ersten blick ziemlich lang, aber es lohnt sich sehr, ihn zu lesen und darüber nachzudenken.
hier anklicken - lesen und verinnerlichen...
was empfindest du?
der alltag hat uns wieder
dienstag ist´s und die alltagsmühle hat begonnen, sich wieder zu drehen. aber keinesfalls soll das klage sein, erst heute mittag hatten wir ein gespräch von menschen, die eben keine arbeit oder aufgabe haben, die sich überflüssig fühlen und doch gern am leben aktiv teilhaben haben möchten. diese menschen taten uns von herzen leid und wurden spontan ins mittagsgebet eingeschlossen.
zudem ist so schönes wetter, da kann man gar nicht missmutig sein.
Montag, 9. April 2007
nette osterpost
"Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden." mit diesem lied verliessen wir den gestrigen gottesdienst, mit lächelnden gesichtern und der freude im herzen: ER ist für uns gestorben, hat für uns den tod besiegt und ist für uns auferstanden.
überhaupt ist dies ein richtig schönes osterfest. zeit für familie, wetter für eine radtour, telefonieren mit freunden, ruhe zum lesen, osterpost bekommen....
unsere nichte (die von der waterkant) hat uns eine nette karte geschickt mit dem spruch: "wahre lebenskunst besteht darin, im alltäglichen das wunderbare zu sehen." das ist wohl wahr, aber das wunderbare im alltäglichen ist nicht vordergründig, man muss genauer hinsehen, und die kleinen wunder des alltäglichen sehen wollen und sie würdigen...
Samstag, 7. April 2007
sonnig...sonnig...sonnig
das wetter ist superschön, da kann man einfach nicht am computer hockenbleiben, da muss man einfach raus.
na, ja den versprochenen beitrag für unsere "teampost" in der firma habe ich deshalb nun immer noch nicht geschrieben...bißchen schlechtes gewissen deswegen.
aber eigentlich ist ja osterwochenende, und andere dinge als schreibartikel sind wichtiger. nachher um 21.00 uhr gehe ich in den gottesdienst zur osternacht. darauf freue ich mich schon sehr, der ist immer sehr ergreifend und eindrücklich. geschrieben ist dann schnell....
Donnerstag, 5. April 2007
gründonnerstag
bürotag war heute firmenseitig nur bis mittag angeordnet. das kam mir sehr gelegen. auf diese weise konnte ich den sonnigen frühlingstag geniessen und mit meiner laufpartnerin eine "grosse" runde drehen. jetzt schauen an vielen bäumen und sträuchern schon grüne spitzen, die gärten stehen in voller frühjahrsblüte - wunderbar, da laufen die füsse von allein. dann blieb immer noch zeit, die wohnung österlich zu schmücken und für uns drei zu kochen.
schön, so eine freier nachmittag. und noch schöner, daß der wecker morgen auszeit hat.
Mittwoch, 4. April 2007
gestern bei idea.com gefunden - interessant
Ist das Neue Testament vertrauenswürdig?
Von: Jürgen Spiess
Die Grabeskirche in Jerusalem
Die Auferstehung von Jesus Christus ist der Grund des christlichen Glaubens (1. Korinther 15,14, „Ist Christus nicht auferstanden, so ist euer Glaube eine Illusion“) und der christlichen Hoffnung (1. Petrus 1,3, „wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu“). Im Gedenken an diese Auferstehung feiern die Christen jedes Jahr das Osterfest und in jeder Woche den Sonntag. Was kann ein (Alt-)Historiker über die Auferstehung von Jesus und deren Glaubwürdigkeit sagen?
auszugsweise...
In allen Evangelien
Berichte über die Begegnungen mit dem Auferstandenen werden in allen Evangelien, zu Beginn der Apostelgeschichte, aber auch in der schon zitierten Passage in 1. Kor 15 überliefert. Kann man das erfinden? Der jüdische Neutestamentler Pinchas Lapide hält das für undenkbar: „Wenn die geschlagene und zermürbte Jüngerschar sich über Nacht in eine siegreiche Glaubensbewegung verwandeln konnte, lediglich auf Grund von Autosuggestion oder Selbstbetrug - ohne ein durchschlagendes Glaubenserlebnis -, so wäre das im Grunde ein weit größeres Wunder als die Auferstehung selbst.” Für Lapide ist es besonders bemerkenswert, dass Frauen als erste Zeugen des Auferstandenen genannt werden. Denn damals galt das Zeugnis von Frauen nichts. („Das Zeugnis der Frau ist nicht rechtsgültig wegen der Leichtfertigkeit und Dreistigkeit des weiblichen Geschlechts“, so der jüdische Historiker Flavius Josephus (38-100 nach Christus)). Was machte es dann also für einen Sinn, Frauen als Zeugen für ein nicht geschehenes Ereignis zu erfinden? Der Vorgang der Auferstehung selbst wird nicht beschrieben. Niemand war Zeuge dieses Handelns Gottes. Die Autoren des Neuen Testaments lassen allerdings keinen Zweifel an der Leiblichkeit des Auferstandenen: „... ein Geist hat nicht Fleisch und Bein wie ihr seht, dass ich habe”(Lk 24,39) oder: „sie umfassten seine Füße.”(Mt 28,9). Durch die Himmelfahrt Jesu kommen die Begegnungen mit dem Auferstandenen zu einem sichtbaren Abschluss.
Die Wirkungsgeschichte
Die Hoffnungen der Jünger waren mit dem Tod Jesu am Kreuz begraben worden. Einen Widerhall dieser tiefen Enttäuschung findet man in der Geschichte von den Emmausjüngern. (Lk 24). Das leere Grab allein hatte bei ihnen keinen (Oster-)Jubel ausgelöst. Die Jünger blieben aber trotz Spott, Verfolgung und Tod bei ihrer Verkündigung: „Gott hat den Jesus Christus, den ihr gekreuzigt habt, auferweckt.“ Sie verkündigten diese Botschaft mitten in Jerusalem wenige Wochen nach der Kreuzigung (Apg 2). Von ihrer jüdischen Erziehung her waren die Jünger nicht darauf vorbereitet, dass der Messias sterben und dass Gott ihn auferwecken würde. Noch einmal Lapide: „Solch eine nachösterliche Verwandlung, die nicht weniger real als plötzlich und unverhofft war, bedurfte wohl eines konkreten Grundes, der die Möglichkeit einer leiblichen Auferstehung keineswegs ausschließen kann. Eins dürfen wir mit Sicherheit annehmen: An ausgeklügelte Theologenweisheit haben weder der Zwölferkreis noch die Urgemeinde geglaubt.“ Waren die Menschen in der Antike leichtgläubiger als wir, die wir von der Aufklärung geprägt sind?
Die „Vertager“
Als Paulus in Athen über die Auferstehung von Jesus (Apg 17) sprach, gab es anschließend drei Gruppen von Hörern: die Spötter, die sich aufgrund ihrer philosophischen Vorurteile (es gibt keinen Gott bzw. Gott will/kann nicht in die Geschichte eingreifen) so etwas überhaupt nicht vorstellen konnten; die Vertager, die meinten, man solle später auf die Sache noch einmal zurückkommen; und die Hörer, die zum Glauben an den auferstandenen Jesus kamen. Eine besondere Leichtgläubigkeit ist hier nicht erkennbar. Fazit: Nach der historischen Überlieferung ist diese Auferstehung sehr gut bezeugt: das leere Grab, die Begegnungen mit dem Auferstandenen, die Reaktion der Jünger.
Die drei Hörergruppen von Athen wird es auch heute - nach der Aufklärung - geben, wenn über die Auferstehung von Jesus gesprochen wird.
Dienstag, 3. April 2007
Montag, 2. April 2007
priveligiert
erster arbeitstag im april - und meine parkkarte für´s parkhaus FUNKTIONIERT. das heisst, ich habe weiterhin via meine firma einen parkplatz. das ist keineswegs selbstverständlich, wie ich beim firmentreffen gelernt habe. ich bin so froh darüber....
montagsgebetsgruppe
heute mittag in unserer gebetsgruppe wurde u.a. auch erwähnt, dass in einer per email versendeten firmenzeitschrift auf der titelseite zwei mitglieder der geschäftsleitung abgebildet waren, wie sie gerade von buddistischen mönchen (in typischem orange gekleidet) gesegnet werden.
wir rätselten darüber, ob sie dieser akt wohl innerlich berührt haben mag, oder ob sie ihn vielleicht nur als kulturellen bestandteil einer geschäftsreise höflich über sich ergehen liessen. und warum wohl ausgerechnet dieses foto als titelseite verwendet wurde.
einer aus unserer runde sagte, daß der herr..... wahrscheinlich offen ist für alles was mit tradition und kultur zu tun hat. ein anderer meinte:
"wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein."
so sehe ich das auch.
schade, daß in unserer westlichen wirtschaftswelt christliche werte und handlungen keineswegs zur geachteten und selbstverständlichen kultur zählen. das wäre zumindest ein anfang.
Sonntag, 1. April 2007
es geht weiter
nachdem ich heute schon gerügt wurde, daß ich gestern nicht gebloggt habe, muss ich doch gleich abhilfe schaffen.
lieber p., ich war gestern einfach zu müde nach der ganzen putzerei! aber schön, daß du hier immer mal wieder vorbeischaust.
und heute freue ich mich, dass alles blank und aufgeräumt ist. zudem kommt gerade in diesem moment die sonne raus, es steht somit ein lese-nachmittag auf dem balkon in aussicht: herz was willst du mehr.
Freitag, 30. März 2007
frühjahrsputz mit mozart
dieses wochenende ist bei uns nun endlich der frühjahrsputz angeordnet. mit fensterputzen, blumen auf den balkon räumen, gardinen waschen und was sonst noch so vom winterstaub zu befreien sein wird. ist zwar nicht meine lieblingsbeschäftigung, aber wenn alles geputzt und gewienert, ist freue ich mich jedesmal. habe heute nachmittag schon mal angefangen.
aber bevor es morgen richtig losgeht, gönnen wir uns heute abend erst mal eine seelische stärkung im lörracher burghof. dort wird ein konzert mit werken von Mendelssohn-Bartholdy, Riehm, Hindemith und Mozart vom swr sinfonieorchester baden-baden und freiburg geboten.
wird bestimmt schön, freu mich schon darauf.
Donnerstag, 29. März 2007
"alles neu macht der mai"
dieser titel gilt dem neuen imPuls-gottesdienst am 6. mai 07. heute war das erste vorbereitungstreffen des teams. diesmal schon um 18.30 was ich als angenehm empfand, so waren wir schon kurz nach acht fertig (hauptsächlich weil zwei aus unsererem team noch einen termin hatten). zwar waren wir eher wenig vollzählig, haben auch nicht so sehr viel geklärt und festgelegt, obendrein hat der kalender gemahnt, es seien nur noch fünf wochen bis zum gottesdienst. und trotzdem waren wir beim verabschieden alle fröhlich und guter dinge. der austausch über das thema schöpfung, gebet und lieder haben uns angeregt und zuversichtlich gestimmt. ausserdem haben wir uns zu hausaufgaben bereit erklärt, dadurch wird bis zum nächsten treffen schon einiges erledigt sein. also - ruhig blut...
wieder ein steinchen herzugetragen - wunderbar
"Liebe 1-€uroschule Unterstützer,
hier folgt wieder eine kurze Nachricht.
Vielen Dank für Eure Gebete!
Heute morgen konnte ich mit Zecharias Adane reden.
Er war beim Justizministerium. Dort wurde ihm mitgeteilt, dass wir die Lizenz bekommen werden. Zwar müssen einige Kleinigkeiten in unserer Satzung geändert werden. Aber nach diesen Änderungen, die vorgegeben wurden, werden wir die Lizenz erhalten.
Das beinhaltet, dass wir danach überall in Äthiopien Schulen eröffnen dürfen.
Preist den Herrn!
Wim Hoddenbagh"
Mittwoch, 28. März 2007
termin
so, nun ist es endlich entschieden. es steht nun fest, wann ich zum friseur gehe und vor allem zu welchem friseur! so was ist nämlich vertrauenssache und von höchster wichtigkeit. (mit dem "alten" f. ist essig)
nächsten dienstag gehts los. wird auch zeit (nachdem mir heute zugetraut wurde, ich ginge schon auf die sechzig zu).
damit war der tag ganz erfolgreich: termin gemacht, für´s wochenende eingekauft, meine spezielle blume endlich umgetopft und jetzt - noch nicht mal 21.00 uhr wage ich mich endlich an den brief an die tessalonicher. das wird auch zeit!
Dienstag, 27. März 2007
fernsehkieker???
gestern waren bei uns sämtliche fernsehkanäle verstellt, aber da ich nicht gucken wollte, war mir das egal. seit heute weiss ich, wir haben nun via kabel 40 (vierzig)! fernsehprogramme. das ist die reine medienschwemme. hab mal durchgeklickert und fühle mich kein bißchen bereichert. werbung, schmalz-spielfilm, zensierte nachrichten, wieder werbung, comedy - der pure gehirnkitt. und ich habe überdeutlich das gefühl, die flimmerkiste soll mich vereinnahmen, mich beschäftigen, mir etwas vorgaukeln, damit ich nicht denke, handele und selber lebe statt anderen beim leben zuzusehen.
Montag, 26. März 2007
Sonntag, 25. März 2007
angeblich ist frühling...
und nicht nur das, sondern auch sommerzeit - na,
kann schon sein. das ist der blick aus unserer wohnung am 4. märz....
aber das ist ein blick aus unserer wohnung am 23. märz! also wie frühling sieht das ja wohl nicht aus....
erster firmentreff
am freitag fand nun das angekündigte "buisness meeting" statt. die nachmittag-veranstaltung fand in einem seminarhotel am vierwaldstättersee statt, wo wir auch über nacht blieben (zimmer mit seeblick!). da die einladung als nachträgliche weihnachtsfeiern für 2004, 2005 und 2006 angekündigt war, fanden wir das wetter zum anlass passend und perfekt im timing.
beim aperó auf der terasse zum see (bei glühwein) konnte niemand umhin, zu bewundern, eine gelungene veranstaltung und super organisiert.
Donnerstag, 22. März 2007
das heutige tagesgebet
spannend
morgen haben wir den ganzen tag "buisness meeting" in unserer neuen firma (tiefst in der schweiz). die idee von unserem arbeitgeber, daß alle mitarbeiter mal den firmenhauptsitz und sich untereinander kennenlernen, finde ich gut. außerdem werden die aktuellen und und demnächst anstehenden projekte präsentiert und organisatorisches und büroabläufe besprochen (oder vielleicht nur mitgeteilt?). sogar "diskussion" steht auf der tagesordnung. für den abend ist ein gemeinsames essen und gemütlicher teil vorgesehen.
klingt alles in allem ganz gut, essen und hotel großzügig - aber bei mir als misstrauisches menschenkind glimmt in einer hinteren ecke meines gehirns eine kleine rote lampe, die sagt, die anstehenden projekte und vorgesehenen arbeitsabläufe muss man erst kennen, bevor man sagen kann - alles paletti.
von daher bin ich sehr gespannt auf den morgigen tag. aber wie´s auch kommt, es wird schon werden....
Dienstag, 20. März 2007
car wash
das war ein echtes abenteuer.
war heute zum ersten mal mit unserem auto in der waschstrasse. sonst macht das immer mein lieber mann, aber heute hat es sich anders ergeben (und ich habe leichtfertig zugesagt).
zum glück war der zuständige betreuer der anlage ein netter mensch. als ich zögerlich angefahren kam und ihn fragte, hat er gleich gecheckt: "aha, eine frau, natürlich nichtswisserin, alles klar" und mir dann alles freundlich erklärt. da war ich noch ganz zuversichtlich.
als ich dann jedoch das auto samt mir dem band überlassen hatte, das uns gnadenlos in die anlage zog, wasser mit und ohne schaum von allen seiten gegen den wagen donnerte, die riesigen bürsten in allen farben scheinbar endlos schrubbten, da sank mein mut erheblich.
ich bangte um den steinschlag in der windschutzscheibe, hoffentlich hielt sie stand, dann fiel mir ein, ich hatte vergessen, die antenne vom dach zu schrauben, aber das war nun nicht zu ändern.
nach gefühlten stunden (es waren nur fünf minuten) rollten wir endlich dem fön entgegen. das war gegen das vergangene nur noch pillepalle. als dann auch noch eine kleine ampel mit einem schild erschien, auf dem stand "bei grün sofort motor starten und wegfahren", musste ich das nicht zweimal lesen. ich lauerte auf grün - starten, gang und gasgeben und dann nichts wie weg.
so traumatisch hatte ich mir eine autowaschanlage von innen nicht vorgestellt.
(das auto aber ist wieder prima sauber)
Montag, 19. März 2007
wir waren heute vierzehn! - schön
in unserem gebetskreis heute mittag haben wir u.a. für den kleinen fabian gebetet. er ist erst sechs jahre alt, hat magenkrebs und bekommt nun schon die fünfte behandlung seiner chemotherapie. eine operation ist nicht nicht möglich, die krankheit ist schon zu weit fortgeschritten. ihm kann wirklich nur noch ein wunder helfen. dafür haben wir gebetet, wohl wissend, dass gottes plan möglicherweise eine heilung nicht vorsieht - wir hoffen dennoch. hoffen auch für seine eltern, seine familie, dass sie in dieser zeit nicht verzweifeln.
godi-nachlese
unser imPuls-gd gestern war prima: seeehr gut besucht, alles geklappt, gute rückmeldungen von den gottesdienst-besuchern erhalten, hat uns allen spass gemacht. ich selber fand die auslegung nicht so gut, war enttäuscht, dass darin der geistliche frühjahrsputz und gottes wort sehr zu kurz kamen - aber das ist bloss meine subjektive meinung. letztendlich überwiegt die freude auch bei mir und ich freue mich schon auf den nächsten iP-gd am 6. mai.
Sonntag, 18. März 2007
"frühjahrsputz"
in viereinhalb stunden gehts los: unser zweiter imPuls-gottesdienst, diesmal zum obigen thema. bin gespannt, ein bißchen aufgeregt und freue mich darauf.
Wir betrachten unser Leben und entdecken, dass wir uns in Abhängigkeiten und Zwänge begeben, die uns einengen, uns daran hindern den unverlierbaren Sinn unseres Lebens zu finden.
Wir häufen Geld und Güter an, streben nach Erfolg und Karriere und merken doch, dass etwas fehlt.
Immer dichter füllen wir unsere Tage mit Job, Freizeitaktivitäten, Kursen und Seminaren. Nichts wollen wir verpassen. Und doch vermissen wir inneren Frieden.
Herr Jesus, sei Du doch ganz nah bei uns, dass wir all das Unwichtige und Nichtige in unserem Leben entdecken und vor Dich bringen.
Halt Du uns fest, wenn uns Mutlosigkeit überfällt, weil wir die Probleme für zu gross und unsere Macht für zu klein halten.
Lass uns Frieden bei Dir finden und Kraft, dass wir bereit sind, eigene Trägheit zu überwinden und einen Neuanfang zu wagen.
Samstag, 17. März 2007
komplett
nun ist schon samstag abend, die zeit flitzt mal wieder völlig unaufgefordert.
unser gestriger familien-ausflug nach freiburg war sehr erfolgreich, schön und ganz entspannt.
schon im dritten geschäft gab es für unsere tochter ein kleid für ihren abi-abschlussball, das alle vier kriterien erfüllt (dem anlass entsprechend festlich, gefällt ihr, passt sehr gut, ist bezahlbar). und so hatten wir noch zeit einfach nur zu bummeln und waren anschliessend gemeinsam indisch essen, um angemessen zu würdigen, dass wir wieder komplett sind.
überhaupt geniessen mein mann und ich immer noch den gedanken, dass wir morgen den ganzen nachmittag und abend gemeinsam haben. kein taschepacken, kein noch schnell dies oder jenes erledigen, kein überlegen, ob alles erforderliche besprochen oder organisiert ist, keine abschiedsstimmung. morgen nicht und montag nicht und dienstag nicht...
ausserdem ist so ein "bemannter" haushalt auch ganz praktisch. glühbirne im büro wechseln, zum bäcker gehen, das tropfen des wasserhahns abstellen, rotweinflasche öffnen...und ...und...und...:-).
Donnerstag, 15. März 2007
von gottes geist beseelt
gerade in diesem moment bin ich völlig hingerissen, wie gottes geist wirken kann.
wieso?
für unseren imPuls-gottesdienst am sonntag bin ich wieder in der gruppe, die die fürbitten formuliert. leider fand die gruppe für das erarbeiten der fb absolut keinen anderen termin als heute vormittag (da konnte ich natürlich berufshalber nicht teilnehmen). wir hatten also abgesprochen, daß sie mir danach per mail das stichwort mitteilen, zu dem ich etwas schreiben soll.
nun ist heute abend schon probe. und am nachmittag dachte ich, zur probe kann ich ja dann noch nichts vortragen, vielleicht gelingt es mir zu improvisieren...und ich kann ja möglicherweise erklären, warum ich "meine" fürbitte noch nicht ausformuliert habe.
und jetzt? eigentlich habe ich den computer nur angeschaltet, weil ich hier kurz über meinen heimweg bloggen wollte, und habe nur gewohnheitsmässig in meiner mailbox nachgesehen, und was finde ich?
meine gruppe hat mir nicht mein stichwort gemailt sondern schon fix und fertig alle fürbitten, auch "meine" und die ist dermassen treffend, besser hätte ich es nicht formulieren können, auch das was gesagt wird, kommt mir so von herzen - das trifft so sehr, daß es kribbelt.
richtig richtig schön, danke HERR.
nun bin ich auf unsere probe gespannt...
Mittwoch, 14. März 2007
bedeutsame tage
bestimmt ist jeder einzelne tag in unserem leben wichtig, aber manche ragen einfach aus anderen heraus, weil an diesem tag etwas besonderes passiert.
für mich ist morgen, am 15. märz 2007 so ein tag. merkwürdiger weise häufen sich morgen besondere begebenheiten:
mein mann beendet (endlich) seinen münchen-aufenthalt und kommt für ganz lange (hoffentlich) nach hause.
unser sohn wird 26! jahre alt.
mein vater hat einen termin zum "herzecho", er hat massive herzprobleme.
ich habe innerhalb der vorbereitungsgruppe des imPuls-gd probe für sonntag (wird wahrscheinlich spät).
ich hoffe, jedes der einzelnen vorhaben geht gut und ist behütet.
Dienstag, 13. März 2007
zweitausend spender gesucht

ich werde nr. 645 sein.
habe heute durch einen kollegen von einem interressanten projekt erfahren. mit einem euro pro monat über zehn jahre kann man mithelfen, in äthiopien eine schule für mehr als 300 kinder zu bauen und zehn jahre zu unterhalten.
nähere infos gibt es hier zu lesen 
Montag, 12. März 2007
Sonntag, 11. März 2007
veränderung tut not....
nach dem kirchenkalender ist heute "oculi - meine augen sehen stets auf den herrn" (psalm 25,15). für die heutige predigt ist der bibeltext jeremia 20, vers 7 bis 11a vorgesehen.
mir jedoch gehen heute die kapitel 4 und 5 aus dem epheserbrief nahe:
"redet nicht schlecht voneinander. was ihr sagt, soll für jeden gut und hilfreich sein, eine wohltat für alle. (4,29) mit bitterkeit, jähzorn und wut sollt ihr nichts mehr zu tun haben. (4,31)
genauso wenig ist platz für klatsch, sticheleien und zweideutiges gerede. (5,4)"
"seid vielmehr freundlich und barmherzig, und vergebt einander, so wie auch gott euch durch jesus christus vergeben hat.(4,32)"
dies jeden tag zu leben ist eine echte herausforderung, denn die aufgabe gilt nicht nur für unsere beziehung zu menschen, die uns lieb sind, sondern gerade mit den menschen, mit denen wir nicht so gut zurechtkommen, die uns vielleicht sogar feindselig gegenüberstehen, sollen wir liebevoll und gerecht umgehen. ich selber bin dieser aufgabe nicht gewachsen, mir fallen viele momente ein, in denen ich andere mit worten verletzt oder mich an sticheleien beteiligt habe oder vor wut hartherzig war. so kann ich nur darum bitten, daß ich mich mit gottes hilfe verändere, denn ich allein kann es aus eigener kraft offensichtlich nicht.
Samstag, 10. März 2007
dringendes und wichtiges
das ist nicht dasselbe.
dringend ist: zur arbeit gehen, ein arzttermin, eine rechnung bezahlen, das auto zur werkstatt bringen, essen kochen, das bad putzen....
wichtig ist: mit den kindern spielen (mit grossen kindern reden), den ehepartner überraschen, freunde / schwester anrufen, die nachbarin besuchen, sich selbst etwas gutes tun....
als mitglied dieser leistungsgesellschaft neige ich leider dazu, das dringende überzubetonen. das dringende ist weder schlecht noch gut - es sind pflichten, die man einfach erledigen muss, allerdings bergen sie die gefahr, den blick auf das wichtige zu verstellen. denn das wichtige hat meistens keinen "termin", ich kann es auf morgen oder auf nächste woche verschieben. wenn ich aber das wichtige vernachlässige, stellt sich unbehagen ein. mir fehlt etwas, ohne daß ich genau sagen kann, was es ist.
ich möchte lernen, das dringende hin und wieder beiseite zu schieben und ganz bewusst dem wichtigen platz zu verschaffen. denn es ist das wichtige, das eigentlich das leben ausmacht.
Freitag, 9. März 2007
es ist wochenende!
es ist freitag nachmittag und ich geniesse einfach, dass wochendende ist und zwar vorraussichtlich ein sehr ruhiges. bin ziemlich müde. 
unsere laufrunde war richtig schön. bei milchiger sonne durch die blühenden gärten zu laufen ist toll. 
meine laufkollegin hat zwar unseren heutigen hausanschau- und weinchen-mit-schwatz-abend abgesagt, aber ich bin gar nicht enttäuscht. ich werde mir jetzt etwas zu essen kochen (pangasiusfilet, pellkartoffel und überbackene tomaten), ein gläschen grauburgunder wird sich bestimmt auch noch finden und dann noch etwas lesen, sofern mir nicht bei der ersten seite schon die augen zufallen.
Quadragesima...
...oder "es ist noch schokolade da" - aber nicht für mich!
seit zwei wochen und zwei tagen esse ich keinerlei schoki, denn es ist fastenzeit. ich finde es ganz sinnvoll, mal auf etwas zu verzichten, das man eigentlich sehr mag. es macht mir bewusst, dass es nicht selbstverständlich ist, das was ich mag zur verfügung zu haben. ich finde es auch wichtig, sich selbst ein NEIN auferlegen zu können. das zu bestehen ist gar nicht so leicht, wenn man das objekt der begierde im schrank zu liegen hat und das auch weiß. beim aufräumen hatte ich heute die dose in den händen, darin kleine täfelchen schweizer schoki, nuss-pralinen und andere schokoleckereien....oh...oh...aber natürlich habe ich nicht...! :-)
hier noch ein bißchen hintergrund zur fastenzeit aus dem (schlauen) internet:
"Österliche Fastenzeit
Vorbereitungszeit auf Ostern ab Aschermittwoch Mittwoch in der 7 Woche vor Ostern.
Im christlichen Festkalender geht die österliche Fastenzeit (Quadragesima) dem Osterfest voran, das durch das Konzil von Nicäa 325 auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond festgesetzt wurde.
In Bezug auf das Fasten Jesu in der Wüste (Mt 4, 2) legte die Kirche die Länge der Fastenzeit auf 40 Tage und Nächte fest. Die in 40 Einheiten zu teilende Zeitspanne bezeichnet die erdzugewandte Vielfalt und kommt in der Bibel mehrfach vor: 40 Jahre wandern die Israeliten durch die Wüste (Ex 16,35), 40 Tage begegnet Moses Gott auf dem Sinai (Ex 24,18), 40 Tage wandert Elias zum Berg Horeb (1 Kön 19,8), 40 Tage fastet Jesus in der Wüste (Mt 4,2; Lk 4,2) und 40 Tage nach der Auferstehung (= Ostern) feiert die Kirche Christi Himmelfahrt (Apg 1,3)."
Donnerstag, 8. März 2007
bei marktkauf ist auch das wasser nässer!
war heute nach der arbeit noch in lörrach schuhe reparieren lassen und im supermarkt für´s wochenende einkaufen. für den lebensmitteleinkauf hatte ich maximal eine stunde eingeplant. tja, denkste. ich wollte wurst und käse, fleisch und fisch. das heisst ich stand erst an der käsetheke, dann am fleischsstand, anschliessend an der wursttheke und dann noch beim frischfisch. jeweils war maximal ein kunde vor mir und trotzdem haben allein diese aktionen mehr als eine stunde in anspruch genommen und ich brauchte dann noch gemüse, eier, küchenpapier und sonst so mancherlei. an der kasse natürlich stau, ich war schon ein bisschen auf kohlen, weil mein parkplatz abgelaufen war. die kundin vor mir hatte vergessen ihren fenchel wiegen zu lassen, also musste die verkäuferin lossprinten - wieder fünf minuten in denen nichts vorwärts ging. aber schliesslich und endlich war ich draussen, von politesse keine spur und nach drei stunden gings endlich heimwärts. zuhause in der wohnung empörter aufschrei: die duschgelflasche in der grossen einkaufstasche war aufgegangen und zum teil ausgelaufen. na klasse! also alles mit spitzen fingern herausnehmen, abspülen, trocknen und dann erst wegräumen. unglaublich wieviel schaum duschgel in einer einkaufstasche entwickelt.
irgendwann war ich mit allem fertig, mittlerweile war es schon nach acht.
und was lerne ich daraus? nächste woche gehe ich wieder zu marktkauf - da ist die welt noch in ordnung (und die duschgelflaschen zu!)!
Mittwoch, 7. März 2007
Vater bitte....
Dienstag, 6. März 2007
schlecht informierte kreise :-)
als "tageszeitungsnichtleser" muss man sich nicht wundern wenn manches an einem vorbeigeht!
so habe ich erst heute (und das auch noch zufällig) entdeckt, daß im oberbadischen über unseren ersten imPuls-Gottesdienst vom 21.1.07 berichtet wurde:
"Alles zuviel?
Bericht aus dem Oberbadischen Volksblatt vom 24.Januar 2007
Zeitnaher und aktueller Gottesdienst
Messfeier in einer neuen und besonderen Form / Die Kirche war voll und die Besucher begeistert
Grenzach-Wyhlen (art)
Sorgen, Überarbeitung, Krankheit, Zukunftsangst, Einsamkeit, Streit, Hektik - Alles zuviel? - Gottesdienst mal anders -
unter diesem Motto wurde am Sonntag in die evangelische Friedenskirche Wyhlen eingeladen. Dieser erste Gottesdienst in einer neuen und besonderen Form fand Anklang. Die Kirche war voll und die Besucher begeistert."
den kompletten artikel kann man hier lesen
Montag, 5. März 2007
jetzt fährt er noch einmal...
...und dann nimmermehr...
so haben wir heute morgen gesagt, als mein mann noch mal nach münchen abgerauscht ist.
wenn er in zwei wochen wiederkommt, beginnt für ihn ein neues projekt und zwar hier in der umgebung, so dass er jeden tag NACH HAUSE kommt. für uns war das über ein jahr lang luxus und nur jedes zweite bzw. dritte wochenende möglich. aber nun ist es ja vorbei. in die freude mischt sich grosse dankbarkeit: arbeit gehabt, gesund geblieben, zusammengehalten, gelegenheit bekommen das beste draus zu machen....geschafft.
Sonntag, 4. März 2007
sportskanonen - die zweite
...und nach zwei stunden "kugel-schieben" waren wir natürlich hungrig. so haben wir uns bei einem lecke
ren essen stärken und gut unterhalten können. 
war ein richtig schöner abend....
sportskanonen - die erste
gestern abend - geburtstagsnachfeier in familie.
um etwas gemeinsames zu unternehmen hatten wir uns für bowling entschieden:



hat grossen spass gemacht.
Samstag, 3. März 2007
wieviel erde (geld, macht...) braucht der mensch
erkennen wir hier freunde, kollegen, nachbarn oder gar uns selbst wieder????:
"Hör Dir das an, Gott!"
ich will heute mit dem Auto unterwegs sein,
morgen schliesse ich den Kaufvertrag ab,
das neue Haus wird in zehn Monaten steh´n,
dann zieh´n wir ein,
machen das dritte Kind,
schicken das erste zur Schule,
das Geschäft wird vergrössert,
den Kompagnon schmeisse ich raus,
kaufe das restliche Aktienpaket,
übernehme den Vorsitz in der Waschmittelgesellschft,
wechsle die Freundin,
der Bungalow im Tessin ist fällig,
die Gören springen mir von der Tasche,
die Frau hat eine Operation,
ich bin Generaldirektor,
vielleicht Prostata, gut, wird repariert,
man ist sechzig,
Konzern ist gesund,
rapide wächste das Grundkapital
glänzende Aussichten für die nächsten zehn Jahre, was sage ich, für zwanzig-
hör Dir das an, Gott,
und komm´ mir nicht dazwischen!"
Donnerstag, 1. März 2007
Mittwoch, 28. Februar 2007
letzter februartag
heute geht der erste monat in meiner neuen firma zu ende (ich hoffe, morgen funktioniert meine karte für´s parkhaus noch!), und ich fühle mich ganz wohl. so grosse vorbehalte ich auch hatte, bisher waren sie un- bzw. nicht- begründet.
gestern gab es bei meinem mann eine zitterpartie: die firma, für die er seit nunmehr einem jahr in münchen arbeitet, wollte, dass er vier wochen länger bleibt. GOTT sei dank hat unser neuer arbeitgeber standepede abgelehnt. ich hoffe, das bleibt auch so, die münchner haben wirklich seeehr viel arbeit. mein mann hat zwar grosses verständnis für ihre situation - aber nach hause kommen und nicht nur für´s wochenende ist ihm denn doch lieber.
Dienstag, 27. Februar 2007
Montag, 26. Februar 2007
Sonntag, 25. Februar 2007
eins von heidrun´s lieblingsgedichten

rotkehlchen und sperling unterhalten sich über das menschliche leben:
"eins möchte ich nur wissen" meint rotkehlchen jetzt
"warum sich der mensch so fürchterlich hetzt
mit sorgen und kummer und mancherlei leid,
so dass ihm zum freuen und danken nie zeit.
sag kannst du mir lösen dies schwere problem?
mir scheint doch das leben recht schön und bequem?"
ich glaube" setzt spätzchen nachdenklich hinzu
"sie haben es so gut nicht, wie ich und wie du.
für uns sorgt ein vater im himmel so treu,
gibt nahrung und sonne uns täglich aufs neu.
er weiss ja auch sonst was und beiden gebricht
mir scheint es mein lieber, den haben sie nicht."
Samstag, 24. Februar 2007
was ist unser kostbarster besitz?
gestern abend war candle light dinner in der black forrest academie in kandern und wir durften wieder dabei sein.
für nicht eingeweihte ist zu sagen, daß das dinner zwar sehr lecker war, aber längst nicht das wichtigste an diesem abend. wichtig war das programm, dargestellt von schülern, lehrern und angestellten dieser christlichen schule. und sehr schön war wieder die dekoration des saales, besonders der tische und der bühne. daß sich weiss angemalte und mit strass und perlen verzierte schuhe hervorragend als tischschmuck eignen (und zwar auf jedem tisch ein anderer schuh), das weiss ich auch erst seit gestern.
das programm war sehr fantasievoll und abwechslungsreich gestaltet und stellte eindrücklich klar, was immer menschen mit ihrer zeit anfangen, wie sehr sie auch karriere, besitz und berühmtheit anstreben und pflegen, immer fehlt was. immer bleibt ein bohrendes gefühl, daß man ja eigentlich etwas anderes sucht. es ist die seele, unser kostbarster besitz, die immer und immer wieder mahnt, sich nicht mit geld, glamour, macht und berühmtsein abspeisen lässt und wirklichen frieden finden möchte. diesen frieden, ohne lug und falschen schein, bietet jesus christus uns an, sofern wir ihn in unser herz lassen und ihm unsere seele anbefehlen.
Freitag, 23. Februar 2007
das ist ja wohl der gipfel....
...daß man selber in die berge muss, um solche aussichten in natura zu haben...aber wie es schein, lohnt sich´s
Mittwoch, 21. Februar 2007
1. korinther 14
hat jemand schon mal die briefe von paulus gelesen?
ich bin bei meinem bibellesen mittlerweile bei o.g. stelle angekommen. und ich muss sagen, dieser paulus piesackt mich gewaltig. und nicht nur paulus auch unsere heutigen kirchenordnungen.
beispiel 1
vers 27 bis 28:
"während eines gottesdienstes sollen höchstens zwei oder drei in unbekannten sprachen reden, und zwar einer nach dem anderen. was sie gesagt haben, soll gleich für alle erklärt werden. wenn dafür niemand da ist, sollen die betreffenden schweigen."
beispiel 2
vers 34:
"wie in allen gemeinden sollen auch bei euch die frauen in den gottesdiensten schweigen und dort nicht das wort ergreifen....denn es gehört sich nicht, dass frauen in der gemeinde das wort führen."
fragen über fragen - von ihrer beantwortung hängt viel ab.
nachlese
unser gestriges treffen, um den nächsten gottedienst vorzubereiten war richtig gut. so langsam spielen wir uns aufeinander ein. wenn auch einige absagen mussten, waren wir doch immerhin noch zu acht und konnten vieles entscheiden und aufgaben verteilen. wir sind auch immer noch beflügelt vom erfolg des ersten gottedienstes.
voll das leben
"gott hat uns als neugierige geschöpfe geschaffen....wir können dazulernen, tag für tag. und wenn ich gott richtig verstehe, dann sieht er es gerne, dass wir wachsen und uns entfalten. für ein "abarbeiten" des lebens, für ein abhaken von tag um tag um tag hat er uns nicht erdacht."
und weiter
"wenn sie das gefühl haben, ihr leben sei von ermüdender gleichförmigkeit, fehlt ihnen vielleicht einfach ein wenig neugier...als geschöpf gottes kann man in dem einfachen das besondere sehen. denn alles, was existiert, ist von gott erdacht."
Dienstag, 20. Februar 2007
gottesdienstvorbereitungen
heute ist wieder ein treffen zur vorbereitung unseres nächsten "besonderen" gottesdienstes am 18. märz. bin gespannt, wie es laufen wird. in den letzten tagen wurden anmeldungen, abmeldungen, ideen und plakatvorschläge, meinungen hin- und hergemailt. ich habe den eindruck, wenn wir nachher zusammenkommen, sind wir schon warmgelaufen - sozusagen auf betriebstemperatur.
apropos laufen, unser "dienstagslauf" bei sonne aber nicht zu warm war prima. schneeglöckchen und krokusse in den gärten, ich hatte luft zum schwatzen, gabi sowieso, keine hunde und trockener waldweg - was will man mehr.
Montag, 19. Februar 2007
bei licht betrachtet

so dachte ich am freitag nachmittag auch:
gerade hatte ich den balkon frisch gewischt, damit wir den sonnenschein dort auch geniessen können, da bemerkte ich mörtelkrümel auf der frisch geputzten fläche. nach etwa 10 minuten war es noch mehr. um festzustellen, aus welcher etage über uns dieser dreck herabfällt, schaute ich aus unserem bürofenster und fand auch hier auf dem fensterbrett jede menge mörtelstaub und brocken davon, im schlafzimmer dasselbe. da ich gerade meine wohnungsputzaktion beendet hatte, war ich natürlich obersauer. nun wollte ich unbedingt wissen, wer so rücksichtslos ist und ohne ankündigung per zettel o.ä. einfach freitag nachmittags mit bauarbeiten beginnt.
nicht lange und ich sah, das ganze rieselt aus den fenstern der wohnung über uns. da verflog mein groll auf der stelle, wußte ich doch, daß diese wohnung demnächst zwangsversteigert wird. bestimmt nahm er die renovierungsarbeiten vor, damit die wohnung einen besseren preis erziehlt. und da der mann nicht mehr hier wohnt und wahrscheinlich arbeitet, kann er natürlich erst am freitag nachmittag anfangen. ich weiß, daß er und seine frau unter den ersten eigentümern waren, die 1968 in das neuerbaute haus gezogen sind. und nun nach beinahe 40 jahren muss er sie zwangsversteigen lassen. das ist sicher sehr bitter. von seiner damaligen frau ist er schon lange geschieden, auch die zweite ist vor kurzem mit dem kleinen sohn bei nacht und nebel weg und die beiden großen kinder aus erster ehe lassen sich hier nie sehen - was für eine lebensbilanz...
wenn ich ihn auch nie als umgänglichen oder gar netten menschen erlebt habe, so tat er mir nun doch leid. also wartete ich die krümelei ab bis nichts mehr kam und nahm dann nochmal besen und lappen.
Sonntag, 18. Februar 2007
was hat tanzen gehen mit sparen zu tun?
ganz einfach, man gehe samstag abend mit seinem mann zum fastnachtsball (schicke seine tochter zu einem konzert), tanze dort mit ihm bis morgens um zwei, so daß man sogar noch später als die tochter heimkommt und verkünde dann, daß es frühstück (ausgiebig und geruhsam) erst nach dem ausschlafen gibt.
dieses findet dann nämlich so spät statt, daß die nächste mahlzeit erst am frühen abend geplant werden muß. man spart somit eine komlette mahlzeit.
na ja, für generell ist das nichts, der tag ist auf diese weise ganz schön kurz - aber mal so ausser der reihe ist es ganz nett.
Samstag, 17. Februar 2007
"streit"
herr, viel zu oft verharren wir im streit. wir streiten mit dem partner, mit längst erwachsen gewordenen kindern, mit kollegen oder nachbarn, manchmal sogar vor gericht.
wir scheuen dabei weder kosten noch mühe und wollen die zerstörerische wirkung nicht sehen, die zank und streit in das leben beider seiten bringen.
bitte, herr jesus christus, heile du unsere herzen von eigensucht, rechthaberei und rachsucht. lass uns offen sein für gerechtigkeit und stärke uns, für die gerechtigkeit einzustehen. lass uns wege zur versöhnung erkennen und hilf, damit versöhnung möglich wird.
Donnerstag, 15. Februar 2007
verschönerungen
wie schon ende letzten jahres angekündigt, wurde ab ende dezember unser trepphaus renoviert. und nicht nur das, auch die eingangsfront wurde komplett ausgetauscht mit neuer tür und so. der eingangsbereich zum fahrstuhl erhielt eine schönkeitskur durch ganz hellen edelputz.
die dort ehemals graue tapete mit der braunen bordüre wird wohl niemand vermissen...
als ich heute nach hause kam, waren erstmals sämliche leitern, farbeimer, absperrbänder und sonstige renovieruntensilien verschwunden, ist schön geworden - eingang und treppenhaus, hell und freundlich.
Mittwoch, 14. Februar 2007
psychologie
wenn man das verhalten der menschen im allgemeinen und das einzelner personen im besonderen studieren will, gehört meiner meinung nach unbedingt eine lektion im supermarkt dazu. ich hatte eine solche heute, ganz gratis:
als ich mit meinem einkaufswagen die rolltreppe nach oben kam, stolzierte mir ein alter herr in einem weiss-blau-rot-gestreiften bademantel! äusserst würdevoll und mit den gedanken sichtlich ganz woanders über den weg. da das preisschild hinten aus dem kragen lugte, merkte ich, er probiert dieses teil nur an. er machte so einen ernsten und konzentrierten eindruck, dass ich beinahe laut losgelacht hätte. ein stück weiter, bei den backzutaten standen vier damen, vesperrten den gang und diskutierten so intensiv, lautstark und gegen jeden zuruf resistent, dass ich erst gegen einen ihrer körbe fahren musste, damit ich auch mal an den stand mit dem puddingpulver durfte.
in der unteren etage, kurz vor ende meines einkaufs wollte ich nur noch schnell butter holen. also fix in die richtige kühlgasse, mit zielsicherem griff aus den vielen sorten die butter gegriffen, die ich immer kaufe, da hält mich ein junger mann auf und radebrecht, ob diese butter gutt sei? ich gab zu vestehen, ja ich finde diese gut. er fragt: nix fett? doch, sag ich, hier steht, diese butter hat 82% fett. er fragt nochmal: ist aber gutt? ich sag ja. er bleib noch unschlüssig am butterfach, ich ziehe ab in richtung kasse.
nach einer weile bemerke ich, dass genau dieser mann hinter mir steht. und was kauft er? die butter, die ich ihm empfohlen habe und noch zwei weitere sorten! ich schaue ihn an, er bemerkt meinen blick und lächelt sichtlich verlegen. als ich ihn freimütig anlache, lacht auch er zurück - so waren wir für zwei minuten verbündete "butterkäufer".
zum nachdenken
"spender des lebens, gib mir kraft, dass ich meine arbeit mit überlegung tue, getreu dem ziel, das leben jener zu hüten, die meiner versorgung anvertraut sind.
gib mir sanfte hände, ein gütiges herz und eine geduldige seele.
dass durch deine gnade schmerzen gelindert werden, kranke körper heilen, gemüter gestärkt werden, der lebenswille wieder wachse."
Dienstag, 13. Februar 2007
es ist dienstag, einfach so
turbulenter tag heute. im büro hat sich so manche aufgabe als sperrig entpuppt, ließ sich einfach nicht lösen - andere aufgaben haben sich obendrein vorgedrängelt (der chef erhält einen anruf und ich wälze grundlagen-literatur zu schweißnahtfaktoren, nur um dann nach zwei stunden zu entscheiden, wir lassen sie wie sie sind!). aber ich will gar nicht meckern - morgen ist auch noch ein tag...
neuigkeiten auch von meinem mann. er muss zwar bis mitte märz in münchen bleiben, dafür ist die belgische baustelle für ihn definitiv passé. (kein nachteil, wo nicht auch ein vorteil ist).
unsere laufrunde war heute besser als ich dachte, kein regen, keine sturmböen auch kräftemässig ganz gut.
Sonntag, 11. Februar 2007
paulus
bei meinem bibellesen habe ich heute morgen den brief des paulus an die christen in rom zu ende gelesen. (hab mal gespickelt - nur noch 153 seiten, dann habe ich die bibel einmal komplett durchgelesen.) paulus erscheint mir als eine sehr interressante person, zum einen halte ich ihn für autoritär und ich habe den eindruck, er hatte keinerlei selbstzweifel. andererseits bewundere ich an ihm wie konsequent, beharrlich und unermüdlich er sein ziel verfolgte, die botschaft von jesus christus zu allen völkern, die jesus noch nicht kannten, zu bringen. und das reisen war zu seiner zeit bestimmt kein zuckerschlecken. nebenbei sorgte er sich um die bereits bestehenden christlichen gemeinden, daß sie nicht falschen lehren nachgingen oder gar vom glauben abfielen - darum seine briefe. im römerbrief setzt er klar ursache und wirkung im handeln gottes auseinander. wie in einer tabelle (lieblings) oder in diagrammen werden die zusammenhänge zwischen gott und den menschen klar herausgearbeitet. das geniale ist, daß nicht ein satz davon heute nicht mehr gilt.
Samstag, 10. Februar 2007
freiwillig
wie schön ist so ein samstag, an dem man die freiheit hat selber auszuwählen, was man tun möchte!
wenn ich will, kann ich heute faulenzen, daß ein auge das andere nicht sieht, ich kann aber auch die zeit nutzen, zu erledigen, was schon lange ansteht. ich fühle mich eingeladen, nicht verurteilt, diesen tag nicht ungenutzt vergehen zu lassen. und obendrein kann ich mir bei allem zeit lassen. (was nicht wird, das bleibt!)
auf diese weise scheint in mir im moment die sonne, auch wenn es draußen ziemlich trübe ist.
aus einem buch von reinhold ruthe
Donnerstag, 8. Februar 2007
danke herr für diesen tag
heute war ein richtig fruchtbarer tag. im büro ging es gut voran. eine ziemlich wichtige besprechung heute nachmittag verlief prima. war nicht allzu spät zu hause und konnte so noch allerhand erledigen (meinen erfrorenen affenbrotbaum auf dem balkon stutzen, wäsche, abwasch, altkleidersäcke richten und einige telefonate).
war eben ausgeschlafen...
anmerkung speziell für heidrun:
mein rechtes bein tut nicht mehr weh, das linke schienbein ist wieder verheilt und die herzrhythmusstörungen sind seeehr viel besser :-))
nach dem gottesdienst ist vor dem gottesdient
gestern abend war schon wieder unser erstes treffen zur vorbereitung des nächsten gottesdienstes der anderen art. ich war so müde und vom tag geschafft, am liebsten hätte ich gar nicht teilgenommen. habe vor allem gefürchtet, daß es wieder bis nach zehn geht. aber auf wundersame weise haben wir teilnehmer sehr gut harmoniert und schon um neun, nach anderthalb stunden war der plakatentwurf fertig, die einleitung war klar und für die dekoration gab es klare vorstellungen,die auch realisierbar sind, so könnte es immer sein.
es ist also so:
am 18. März 2007 um 18.00 uhr findet in unserer friedenskirche "frühjahrsputz" statt mit dem ziel "platz schaffen zum LEBEN".
Dienstag, 6. Februar 2007
Montag, 5. Februar 2007
"Der Grund vieler Sorgen"
"Die Hälfte aller Sorgen unseres Lebens können darauf zurückgeführt werden,
daß wir zu schnell Ja oder nicht früh genug Nein gesagt haben."
Sonntag, 4. Februar 2007
sonntagabend
ein schönes und abwechslungsreiches wochenende klingt nun so langsam aus. eben sehe ich die sonne spektakulär hinter den schweizer bergen versinken. der himmel flammt von orange über gelb, ein bißchen glünlich ins hellblau, dann ins sattblau bis hin zum dunkelblau, das schon die nacht erahnen läßt. und mitten im blau prangt der abendstern hell und noch als einziger am himmel. ein wunderbares bild.
ich habe heute die balkonsaison eröffnet und in der nachmittagssonne fast zwei stunden gelesen, den vögeln zugehört und einfach so vor mich hingeträumt. das wetter war wunderbar. schon heute morgen, als ich bei strahlendem sonnenschein zum gottesdient ging, sangen die amseln und schlugen die finken, daß man einfach an frühling denken musste. eigentlich wollte ich nachmittags auf den rührberg fahren, bestimmt waren dort die alpen zu sehen, aber leider hat dann doch die faulheit gesiegt (balkon war auch sehr schön).
ausserdem war der gestrige samstag recht turbulent. vormittags der hausputz mit allem drum und dran und nachmittags hatte unsere tochter zwei freundinnen eingeladen, um mit ihnen unter meiner anleitung pelmeni (russisches gericht und die absolute lieblingsspeise unserer tochter) zu kochen. so standen wir vier bis abends gemeinsam in der küche, haben uns noch einen obstsalat als dessert gezaubert und dann in gemütlichkeit das ganze verspeist. ich war überrascht, wie gut alles geklappt hat und wie prima wir uns verstanden haben.
marmor stein und eisen bricht....
der heutige gottesdienst wurde zum grössten teil von den konfirmanden gestaltet. es ging um das thema "ihr seid lebendige steine". dazu haben die jugendlichen bausteine unterschiedlicher grösse mit unterschiedlichen aufschriften gebastelt, um den bau einer kirche mal ganz plastisch darzustellen. wenn manche kind auch etwas linkisch waren oder ihren spruch eilig herunterhaspelten, um ja schnell wieder vom mikrofon wegzukommen, so spürte man doch, daß sie spaß an der sache hatten und mit eifer dabei waren.
auch die predigt (petrus) hat mir gut gefallen. es wurde die grundsteinlegung unserer kirche am 4. August 1901 mit einbezogen, welche beigaben im grundstein versenkt wurden und welches segensgebet gesprochen wurde. alles dinge, wünsche und bitten, die auch heute noch bestand haben. schön.
recht spritzig waren die lieder, die zum mitsingen einluden, die krönung aber war das lied "marmor stein und eisen bricht", das ein bisschen umgedichtet gleich zweimal gesungen wurde. ob sich drafi deutscher das je hat träumen lassen, dass sein lied mal zu einem gottesdienst herangezogen wird?
Freitag, 2. Februar 2007
ImPuls - der andere Gottesdienst
gestern abend war wieder treffen im pfarrsaal, um den nächsten gottesdienst in neuer form vorzubereiten. es ging, obwohl schon nach 20.00 uhr, ganz munter zu. so langsam formieren wir uns als feste gruppe mit telefonliste, zuständigkeiten etc, hat spaß gemacht.
unsere dringlichste aufgabe, nämlich einen namen für die gesamte godi-reihe zu finden, haben wir nun endlich gelöst: "ImPuls - der andere Gottesdienst". war zwar nicht mein favorit, ich finde, er klingt zu sehr nach fitnessstudio, aber die meisten anderen waren sehr dafür, ich kann damit leben. nun fehlt noch ein logo, mal sehen, was uns bis kommende woche einfällt.
der nächste gottesdienst findet am 18.03.07 statt und hat den titel "frühjahrsputz", inhaltlich geht es um "weniger ist mehr". die spannung steigt bereits, denn in sechseinhalb wochen ist es soweit....
Donnerstag, 1. Februar 2007
hilfe für clementine
pünktlich einen tag vor meinem geburtstag hat mich unsere waschmaschine, clementine, im stich gelassen. da sie schon zwölf arbeitsreiche jahre auf dem buckel bzw. in der trommel hat, war ich gar nicht so sicher, daß sie noch zu reparieren ist. obendrein ist sie kein freistehendes gerät, sondern in die küche integriert, so daß es sehr schwierig werden würde, ein passendes neues gerät zu finden. aber wie wundervoll, als der "waschmaschinenmensch" dann kam, nebenbei bemerkt ist er bei uns auch der "hausarzt" für kühlschrank, herd und spülmaschine, konnte er im nu feststellen, daß nur der motor defekt ist und den kann man bestellen. ist zwar ein ganz schöner kostenfaktor, dauert auch leider bis nächste woche freitag, aber dann habe ich wieder eine funktionierende waschmaschine - und clementine hat dienst!
heute
heute war neubeginn. da ich weiterhin als fremdmitarbeiterin in der firma arbeite, in der ich nun schon über drei jahre tätig bin, nur eben im auftrag meines neuen arbeitgebers, war der neubeginn ganz leicht. obendrein hat mich die "neue" geschäftsführerin eigens angerufen, um mir einen guten start zu wünschen. das fand ich eine nette geste.
bin (positiv) gespannt, wie es weitergeht.
gestern
am 31.01.2007 gingen für uns 15 Jahre Anlagenkonstruktion in grenzach zu ende. genau diese abteilung wurde geschlossen, alle zehn mitarbeiter, auch mein mann und ich, brauchten einen neuen arbeitsplatz. GOTT sei dank - wir sind alle wieder unter dach und fach - sogar alle in einer firma, wobei wir noch nicht wissen, wo unser büro sein wird.
obwohl ich mich mit dem so plötzlichen arbeitsplatzwechsel nun arrangiert habe, war mir gestern doch traurig zumute. in den jahren im grenzacher büro haben meine kollegen und ich sechzehn! chemieanlagen miteinander geplant, teile gekauft, die montage betreut. und ich merke, es ist nicht damit getan, die persönlichen sachen aus dem schreibtisch zu holen und den schlüssel abzugeben - ein bißchen herzblut bleibt zurück.
ja, nun - nichts auf dieser welt währt ewig.
yippiiieee
das internet funktioniert wieder.
drei tage konnte ich nicht ins internet, ohne daß ich irgendeine fehlermeldung erhalten hätte.
es hat beim anklicken einfach nicht reagiert.
heute habe ich mir mal die box (modem?) hinter dem schrank näher angeschaut, fand einen schwarzen knopf, dachte "was kann schon passieren" und habe gedrückt - und wupp - plötzlich war das fenster wieder auf dem bildschirm mit dem schönen wort "verbinden".
und nun geniesse ich, online zu sein...(wahrscheinlich hat dieser kleine schwarze knopf den streik verursacht, weil er eben auch mal gedrückt werden wollte...)
Montag, 29. Januar 2007
geburtstage

letztes wochenende hatten wir geburtstag. ich bin am samstag mal wieder 39 geworden und habe in netter runde ganz unspektakulär ein bisschen gefeiert, war schön.
meine omama wäre gestern 92 jahre alt geworden. manchmal vermisse ich sie sehr, obwohl sie schon vor neun jahren heimgegangen ist und wir uns auch in den jahren davor nur ein- bis zweimal gesehen haben. ich kann mir gut vorstellen, wie sie ihren 92sten gefeiert hätte: mit kindern, kindeskindern (sie hatte ja auch schon urenkel), verwandten und freunden, mit gesang, scherzen, bergen von kuchen und jeder menge betriebsamkeit....happy birthday omama...
Mittwoch, 24. Januar 2007
kinder, kinder, kinder es ist winter
seit heute morgen flöckelt es, die welt sieht ganz verzaubert aus. zum anschauen ist das wunderbar aber zum autofahren obermühsam. habe heute morgen für 8 km fast eine stunde gebraucht. und mein nachhauseweg vom einkauszentrum durch basel nach hause war eine katasrophe. aber aussehen tut es schööön..... hier ein aktuelles fotili:
Montag, 22. Januar 2007
sie bewegt sich....ständig
gestern, am 21.01.07 wurden 38 Erdbeben (normalerweise sind es 10 bis 15) weltweit registriert. die meisten in der northern molucca sea. die magnituden betrugen zwischen 4,3 mb und 7,6 mb.

heute um 13.32 uhr hingegen hat meine erde gebebt (8,5 mb) - ich habe per mail nun endlich den erwarteten anstellungsvertrag bekommen. nach erster prüfung ist er diesmal so wie er am 29.12.06 besprochen wurde.
gottesdienst der anderen art
gestern war es nun so weit: unser erster gottesdienst der anderen art war an der reihe. zum thema hatten wir "lasten" gewählt. die probe dafür am donnerstag war schon sehr vielversprechend, aber einfach überwältigend war dann der gottesdienst. die kirche rappelvoll, die menschen aufmerksam, es war eine wunderbare stimmung. und wir haben ein tolles feedback bekommen - sogar schriftlich. wir als team hatten kurz vor beginn in einem gebet den herrn um seinen beistand gebeten, und ich bin sicher, er war mitten unter uns.

Samstag, 20. Januar 2007
sprüche
nein, das ist nicht von mir. dieser schlaue spruch sprang an silvester aus einem tischfeuerwerk, ganz ohne den autor zu verraten.
Freitag, 19. Januar 2007
alles neu?
von anfang an schien mir die jahreslosung auf allerhand neues hinzuweisen. und wirklich, gestern teilte unser sohn mit, daß er ab februar einen neuen job hat. die renovierung unseres treppenhauses nimmt mitlerweile neue formen, vielmehr neue farben an (wird ganz schön). nur usrere neue arbeitsstelle, die verbirgt sich noch im nebel. aber für märz/april müssen ja auch noch neuigkeiten übrig sein.
die probe gestern war gut gelungen, hat richtig spaß gemacht, zu sehen wie die einzelnen puzzleteile ein ganzes bild (nein einen gottesdienst) ergeben.
Donnerstag, 18. Januar 2007
orkan kyrill
so, die erste etappe wäre geschafft. bin gott sei dank unbehelligt von der arbeit nach hause gefahren, der orkan hat wohl auch seine volle kraft noch nicht entwickelt (wird er aber noch bis zum späten abend, wenn das autoradio recht hat).
auch der regen hat gewartet, konnte also noch trocken vom büro bis zum parkhaus laufen.
aber auch wenn ich jetzt daheim bin, hoffe ich, der sturm wird nicht gar so schlimm, damit niemand zu schaden kommt. ausserdem muss ich kruz vor sieben noch mal los zur kirche, dort haben wir nämlich probe für unseren gottesdienst am sonntag. bin schon gespannt, was die anderen gruppen so entwickelt haben, was sie zu unseren plakaten und fürbitten sagen, und ob alle teile zusammen ein gutes gesamtwerk ergeben.
Mittwoch, 17. Januar 2007
geborgenheit
ich kann nicht sagen, woran es liegt, dass ich im moment gar nicht mehr so angstvoll in die zukunft sehe. eigentlich hätte ich allen grund dazu, denn wieder ist ein tag vorbei und noch immer kein arbeitsvertrag in reichweite.
statt dessen steht meine stimmung auf: "die hoffnung stirbt zuletzt, der stolz nie!" (kampfposition).
vielleicht sind es die gebete, auch die innerhalb unserer montäglichen gebetsrunde, oder die gespräche über gottes pläne mit einem kollegen, ich fühle mich jedenfalls getragen. ganz fest glaube ich, es wird schon weitergehen, vor wem sollte mit grauen?
Dienstag, 16. Januar 2007
"ackermann schreiben sie ins klassenbuch...."
"pfeiffer (mit drei f), sie sind albern...."
der heutige tag war enttäuschend auf der ganzen linie, war ziemlich niedergeschlagen.
als jedoch meine tochter heimkam, hatte sie plötzlich die idee, wir könnten das zu den o.g. sprüchen gehörende video, die feuerzangenbowle, zusammen anschauen. so haben wir´s gemacht, war schön und entspannend, mit 125g schokoladenweihnachtsmann sowieso.
ich kann nur sagen: wer die feuerzangenbowle nicht gesehen hat, hat etwas verpasst!
Montag, 15. Januar 2007
das büchlein...
...hat mich fasziniert...
"wer glaubt muss denken" von john lennox und david gooding. habe es von einer bekannten ausgeliehen, hoffe jedoch ich kann es mir selber auch beschaffen.
da steht zum beispiel :
"....Man hatte die Überzeugung, daß Gott eine geordnete Welt erschaffen hatte und daß diese Ordnung von rationalen menschlichen Wesen erfasst werden kann, die selbst im Ebenbild Gottes erschaffen worden sind. Diese Überzeugung motivierte viele herausragende Größen der Wissenschaft wie Kepler, Pascal, Boyle, Newton, Faraday, Mendel...."
oder
"Auch Sir Fred Hoyle glaubt...: "Das Universum ist offensichtlich eine abgekartete Sache. Es gibt zu vieles, was zwar wie durch Zufall entstanden aussieht, es aber nicht ist. Eine vernünftige Interpretation der Tatsachen legt den Gedanken nahe, dass eine Superintelligenz mit Physik, Biologie und Chemie jongliert hat und daß es in der Natur keine blinden Kräfte gibt, die der Rede wert wären."
oder
"...Die Grundfrage der Biologie ist, wo die genetische Information herkam. Die biblische Antwort stimmt mit unserer Erfahrung überein und diese sagt aus, daß die Informationsquelle ein intelligenter Schöpfer ist."
oder....oder...oder...
der halbe januar
und wieder hat eine neue woche begonnen, der montag ist beinahe vorbei. soeben versinkt die sonne geheimnisvoll verschleiert hinter dem schweizer horizont, schön anzusehen.
obwohl es an der arbeitsvertragsfront noch keine entwarnung gibt, konnte ich am wochenende wieder etwas zur ruhe kommen. vielleicht habe ich mich nun einfach daran gewöhnt, deutlich zu spüren, dass ich mich auf dünnem eis bewege und alles in frage gestellt werden kann.
letzte woche hatte ich freude daran, daß die plakate und handzettel für unseren godi am 21.1. innerhalb von 25 minuten! im ort verteilt waren. auch bei unserem treffen zur erarbeitung der fürbitten ergaben sich nette gespräche. wir waren nur zu dritt und so war ein recht offener austausch möglich - die fürbitten haben wir dann als "hausaufgabe" mit heimgenommen.
gestern war ich im gottesdienst und nachmittags mit einer freundin ausgiebig spazieren.
abends lange mit meinem mann telefoniert. wir haben uns ausgemalt: "was wäre wennn...?" natürlich nur positive und uns in den kram passenden dinge.
ausserdem hatte ich zeit ein kleines büchlein zu lesen. erst wollte ich es nur anfangen, aber dann konnte ich es nicht mehr weglegen, so hat es mich in seinen bann geschlagen. da es nur 62 seiten waren habe ich einfach nicht aufgehört - gab´s eben etwas später abendessen....
Samstag, 13. Januar 2007
Lisas Kleiderstange
Ich bin nur eine Kleiderstange in einem doppeltürigen Kleiderschrank. Kann weder gehen noch reden, auch diese Zeilen habe ich schreiben lassen. Aber ich kann so manches sehen, erkennen und mir meine Gedanken darüber machen. Und diese Gedanken muss ich heute einfach einmal loswerden.
Lisa also ist die Chefin des Kleiderschrankes, in dem ich so manches Jahr brav und ohne Murren meinen Dienst versehen habe. Anfangs war mein Amt natürlich leicht. Die paar Röcke, Blusen und Kleider konnte ich mühelos tragen. Das Herausnehmen und Hineinhängen der Sachen, hinzufügen von neuen Teilen war alles völlig in Ordnung. Manche Kleidungsstücke hatten eben öfter Ausgang als andere, die mitunter monatelang bei mir herumhingen ehe sie einmal ausgeführt wurden.
Auch um Lisa machte ich mir keinerlei Gedanken. Oft hörte ich sie lachen, sich kurz mit ihrem Mann unterhalten oder zielstrebig im Zimmer herumräumen. Vom Blauen Kostüm, dem mit den aufgesetzten Taschen, wusste ich, dass Lisa in gehobener Stellung sehr engagiert berufstätig war und im Schichtdienst arbeitete. Ihr Mann ist Abteilungsleiter und in seiner Firma ebenfalls höchst unentbehrlich. Ich glaube Kinder haben sie nicht. Jedenfalls habe ich noch keines gehört oder gar gesehen. Ich kann mich auch nicht erinnern, je ein Sommerkleidchen oder ein Mäntelchen getragen zu haben. Sowieso ist das Zimmer in dem ich mitsamt dem Kleiderschrank installiert bin, fast immer leer und verlassen.
So vergingen Jahre, und unmerklich änderten sich mein Job und auch meine Umgebung. Lisas Lachen wurde seltener, ihre Stimme klang kühl, manchmal tonlos oder gereizt. Ich bekam immer mehr zu tun. Manchmal ging die Tür auf und es wurden mir vier oder fünf neue Teile auf einmal, alle mit einem Preisschild bei dessen Zahl ich grosse Augen bekam, übergeben. Die schon vorhandenen Kleider wurden einfach zusammengeschoben. Suchte Lisa dann morgens nach geeigneter Kleidung, nahm sie aber doch achtlos die selben schon oft getragenen Sachen. Griff sie sich machmal die grosse Shoppingtasche, die gewöhnlich unter mir auf den Boden des Schrankes lag, dann war uns Schrankinsassen klar, Lisa hat ihren freien Tag. Ich kam dann schon vorsorglich ins Schwitzen, weil mir klar war, dass ich in ein paar Stunden noch mehr würde aufgebürdet bekommen. Und genau so kam es, mehr und mehr wurde ich überhäuft, auf manchem Bügel hingen drei Blusen gleichzeitig. Am meisten aber wurmte mich, dass die neuen Sachen überhaupt nie Ausgang hatten. Sie hingen mir auf der Pelle und machten mir das Leben im wahrsten Sinne des Wortes schwer. Hinzukam, dass die neuen Fummel äusserst vornehm taten und sich mit uns Alteingesessenen des Kleiderschrankes nicht gemein machen wollten. Irgendwann schmerzte mein Rücken dermassen und schäumte ich vor Wut so sehr, dass ich mit letzter Kraft und unter lautem Getöse meine Verankerung aus der Wand des Schrankes riss und meine Last abwarf. Lisa hatte Glück, dass nur ihr Mann und nicht ich mit ihr schimpfen konnte, wahrscheinlich wären ihr sonst die Ohren abgefallen. Unter mir lag ein Berg von Kleidungsstücken im schönsten Chaos.
Nun wo ich meine Bürde los und mein Groll verraucht war, fing ich wieder an, etwas klarer zu denken. Was war blos mit Lisa los? Und wann hat es angefangen?
Plötzlich fiel mir ein Spruch ein, den ich irgendwann einmal gehört habe: “Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele...“ – Schaden an seiner Seele nehmen...-Ja, ich glaube Lisas Seele fehlt etwas. Etwas, das sie in immer mehr, immer ausgefalleneren und teureren Kleidern zu kaufen sucht. Vielleicht ist es innere Zufriedenheit, eine heitere Gelassenheit und stille Freude an den kleinen Dingen des Lebens. Womöglich sucht sie die geheimnisvolle Fröhlichkeit, die man bei Menschen erleben kann, die einen festen Glauben an Gott haben.
Nur wird sie diese Art Lebensfreude weder in einem Kleid von Dior noch in einem Hosenanzug von Gucci finden. Ob ich ihr das einmal verrate?
Freitag, 12. Januar 2007
Dienstag, 9. Januar 2007
alltäglichkeiten
kaum hat das neue jahr angefangen, ist man auch schon mittendrin. bei aller besorgnis darüber, wie es mit uns beruflich weiterläuft, geht das leben doch weiter und die anstehenden termine, verpflichtungen und kleinen freuden nehmen mich wunderbar in beschlag.
morgen abend treffen wir uns innerhalb der "werbegruppe" um endlich die verteilung der plakate und handzettel (siehe blog von gestern) zu besprechen und wenn möglich gleich in angriff zu nehmen, am donnerstag bin ich bei einer anderen gruppe aufgeboten, um für den 21. januar die fürbitten mit auszuarbeiten. einkaufen und allerlei andere hausarbeit muss natürlich auch noch sein, und ehe man sich´s versieht ist die woche herum.
gestern ist mein mann wieder nach münchen zu seinem projekt abgedüst, auch da ist also wieder alltag eingezogen. aber wir hatten sehr schöne gemeinsame tage und wenn ich durch die wohnung gehe, sehe ich noch den beweis, dass er für beinahe drei wochen zuhause war: die balkontür schliesst wieder problemlos, im badezimmer ist die fehlende leiste wieder an den spiegelschrank geklebt, der wasserhahn tropft auch nicht mehr und mein "affenbrotbaum" auf dem balkon ist endlich frostsicher verpackt.
und noch mehr freude - bei unserer heutigen laufrunde konnten meine freundin und ich wieder mit dem waldweg beginnen, der war in den letzten wochen abends um fünf immer schon zu dunkel - heute nicht. die tage werden wieder spürbar länger, na das ist doch was.
Montag, 8. Januar 2007
Freitag, 5. Januar 2007
resturlaub
heute ist mein letzter "resturlaubstag". am montag bin ich erst mal an meinem gewohnten arbeitsplatz. beruflich ist nach wie vor alles in der schwebe, allerdings habe ich in den letzten tagen gelernt, besser damit umzugehen. das hätte ich mir vor drei wochen gar nicht zugetraut - so viel geduld und gelassenheit.
da für meinen mann und für mich, also für beide "brotverdiener", der arbeitsplatz auf dem spiel steht, ist unsere situation tatsächlich ziemlich kritisch.
um so faszinierter bin ich, daß wir in unserer familie gerade deshalb noch enger zusammengerückt sind. auch gespräche mit freunden und kollegen haben geholfen, besonnen zu bleiben. es ist schön, zu spüren, daß man nicht allein ist.
Mittwoch, 3. Januar 2007
turngala 2006


am 30.12.06 - also im letzten jahr! waren mein mann und ich erstmalig mit von der partie, als unser turnerbund per bus zur alljährlichen turngala nach freiburg fuhr. es war eine nette runde und die darbietungen waren einfach klasse.

happy new year
ich wünsche allen für dieses neu begonnene jahr gottes reichen segen.
gott spricht:
"Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr´s denn nicht?"
dies ist die jahreslosung für 2007.
ich finde sie sehr spannend, ermutigend aber auch fordernd.
gespannt bin ich, was es "neues" geben wird, in meinem leben, in dem meiner familie, gespannt auf die herausforderungen, die damit verbunden sein werden. ermutigend ist für mich der zuspruch, daß gott das "neue" schafft, denn ich kann es annehmen ohne überlegen zu müssen, ob es gut und richtig ist. aber erkenne ich gottes werk? erkenne ich es an? die nächsten 362 tage werden es zeigen.











