Sonntag, 16. September 2007

Pelmeni-Impressionen

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war ein schöner abend ...

Freitag, 14. September 2007

der ganz normale alltag

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nun ist schon wieder freitag, die erste woche nach der grossen reise schon vorbei. und zum nachhängen bleibt keine zeit.
meine ersten arbeitstage ab mittwoch verliefen ganz unspektakulär und ruhig. sehr gefreut hat mich, dass meine kollegin mir zur begrüssung den schriftzug "welcome" aus gummibärchen auf den schreibtisch gelegt hat. ich war ganz überrascht. wie schön ist es doch, ganz unvermittelt zu erfahren, dass man mit freude erwartet wird.
gestern war wieder ein treffen des teams zur vorbereitung des nächsten imPulsgottesdienstes am 30.09.07. es verlief sehr ermutigend. zum einen, weil wir alles erforderliche besprechen konnten und die noch verbleibenden aufgaben verteilen konnten, und weil wir schon vor 22.00 uhr fertig waren. unversehens war auch plötzlich der bibeltext klar, um den es gehen soll, Matthäus 21, 1-10, und um den wir zwei treffen lang vergeblich diskutiert haben. nun ist er klar und damit auch der rote faden des gottesdienstes - schön.
morgen haben wir eine kleine familienfeier mit sohn und seiner freundin zur verabschiedung unserer tochter ins studium. wir wollen zusammen kochen (fünf leute in der küche - na da bin ich gespannt...) und hernach das gekochte (pelmeni) in aller gemütlichkeit verspeisen.
leider bin ich im moment nicht so fit, hoffe es ist morgen besser, damit ich nicht gar so schaumgebremst bin.

Mittwoch, 12. September 2007

vorgucker

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unser pc streikt leider immer noch hartnäckig, aber in den gelben seiten bin ich heute fündig geworden, habe gleich angerufen und die ermutigende antwort erhalten, für einen streikenden computer seien sie die richtigen streikbrecher...allerdings wie lange es so im allgemeinen dauert, blieb unbeantwortet.
noch ist unsere tochter ja zu hause und somit auch ihr laptop. den habe ich mir kurz ausgeborgt um hier mal drei kleine fotilies als vorgucker zu zeigen:
niagarafälle mit regenbogen













der lake "louise"
"königs" wohnen auch nicht schöner....

Montag, 10. September 2007

verreisen ist schön, aber zu hause ist´s am schönsten

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ehe man sich´s versieht, sind drei wochen ferien herum.
wir sind gestern wieder glücklich gelandet und ich kann sagen, die verbindung vancouver - frankfurt - basel - wyhlen mit flugzeug und bahn hat tadellos funktioniert, keine 14 stunden.
es war eine sehr schöne reise, viel, viel gesehen, viel über kanada und seine menschen erfahren, viel fotografiert (897 fotos!), nette und merkwürdige mitreisende kennengelernt. dennoch bin ich froh und dankbar, wieder daheim zu sein. unsere tochter hat unser zuhause gut gehütet und uns mit selbstgebackenem kuchen willkommen geheissen, wunderbar. leider hat sich unser computer verabschiedet, so daß ich noch keine fotos zeigen kann (bin am laptop meiner tochter "zu gast"). womöglich will er sich vor der arbeit mit den vielen fotos drücken?! ich hoffe sehr, das lässt sich reparieren, weil ohne pc - das geht doch gar nicht!

Dienstag, 28. August 2007

das neueste aus canada

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wow, zum ersten mal in meinem leben sitze ich hier an franzoesischem bildschirmmenue und ebensolcher tastatur - sehr interressant.
inzwischen haben wir in unserer rundreise die staedte toronto, montreal, quebec city und ottawa jeweils zwei tage unsicher gemacht, war sehr interresant aber nicht so fremd.
heute haben wir die "zivilisation" verlassen (nicht ganz natuerlich, immerhin hat dieses motel internet) und sind durch den "algonquin" naturpark gestreift. wie bestellt haben wie auch eine moos-kuh (art von elch) entdeckt. und hier ist doch alles ein klein wenig "anders".
morgen ist das grosse highlight der niagarafaelle, bin schon gespannt.
ansonsten ist alles im gruenen bereich. interressantes land aber auch interressante mitreisende.
by the way: am sternenhimmel sieht hier der grosse wagen genauso aus, wie zuhause von unserem balkon.

Mittwoch, 22. August 2007

gruesse aus montreal

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an alle, die hir vorbeischauen herzliche urlaubsgruesse aus dem interressanten, schoenen, franzoesichsprachigen teil von canada.
es geht uns guuuuut!

Samstag, 18. August 2007

Kanada wir kommen!

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so, morgen geht es los. 6.30 uhr kommt das taxi. die koffer sind gepackt. verwandte und freunde haben uns telefonisch eine wunderschöne reise und eine gute heimkehr gewünscht (manche mehrfach). mit unserer tochter ist alles erforderliche (oder was wir dafür halten) besprochen. appropos koffer...ich glaube, ich bin noch nie mit so wenig gepäck verreist. habe schon lange im voraus geplant, was ich brauchen werde, was sinnvoll ist. alles überflüssige wurde rigoros von meinen diversen listen gestrichen, immer in der sorge, dass ich das zulässige gewicht von 23 kg weit überschreiten würde. und so kam es, dass der koffer nicht mal voll wurde und, als ich ihn auf die waage stellte, nur 18,5 kg wog.
auch mein handgepäck wiegt statt der erlaubten 6 kg nur vier. und dennoch bin ich sicher, dass ich mit dem "optimierten" gepäck die drei wochen auskommen werde.
nun bin ich sehr gespannt.
meine erste wirklich grosse reise, das erste mal auf einem anderen kontinent, nach sechs jahren wieder in einem flieger, nur diesmal für viele stunden...
allen, die hier vorbeischauen wünsche ich eine schöne zeit; wünsche euch und uns gottes segen und seinen schutz.
denn bis denn...

Freitag, 17. August 2007

Donnerstag, 16. August 2007

abwarten

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wie geplant liess sich mein vater heute zu seinem termin in die herzklinik fahren. sein herz und die kranzgefässe sollten mittels eines "herzkatheters" untersucht werden. nach der untersuchung könne er dann wieder nach hause wurde ihm gesagt, vorausgesetzt, die ärzte finden bei der untersuchung nichts gravierendes (worauf er sehr hoffte).
untersucht haben sie auch von morgens um zehn bis abends um fünf - ultraschall, blutbild, blutsenkung, ekg usw... den katheter legen sie allerdings erst morgen. zwar hatte mein vater vorsorglich eine tasche mit dem nötigsten für einen krankenhausaufenthalt mit, war aber doch bedrückt, dass er tatsächlich dort bleiben sollte. damit bleibt nun die ungewissheit, was die untersuchung ergeben wird, noch einen weiteren tag bestehen. obendrein kommt er mit dem telefon an seinem bett nicht zurecht. er hat beidseitig hörgeräte und kann an dem dortigen telefon nichts verstehen. somit kann er nicht mal mit seiner familie telefonieren, um sich von seiner sorge etwas ablenken und trösten zu lassen.
es gilt, auf morgen zu warten, auf die untersuchungsergebnisse und auf das, was die ärzte dann vorschlagen. vielleicht darf er morgen oder samstag wieder nach hause...das wäre schön.

Mittwoch, 15. August 2007

knoten - zum glück keine gordischen!

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es ist so schön, zu erfahren, dass sich so mancher knoten noch vor unserer abreise wie von selbst auflöst.
heute nachmittag haben wir von unserem gebetskreis-leiter die gute nachricht erhalten, dass die geschäftsleitung es weiterhin erlaubt, dass wir ein freies sitzungszimmer für unsere zusammenkünfte nutzen. anderenfalls wäre es sehr schwierig geworden, uns weiterhin während der montäglichen mittagspause zu treffen.
die lokführer streiken definitiv am kommenden sonntag nicht, und so können wir wie vorgesehen mit dem ice von basel nach frankfurt zum flughafen reisen.
unsere tochter kam eben aus heidelberg zurück, wohlbehalten und mit einem mietvertrag! noch dazu einem günstigen.
wenn jetzt noch mein herz aufhören könnte, dermassen zu spinnen und weh zu tun (bitte...), dann wären auf der stelle ferien....

Dienstag, 14. August 2007

wir üben schon mal für den urlaub

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hauptauslöser dafür war der schöne sommerabend, ausserdem standen heute nach der arbeit mal keine termine an (na, ja bisschen wäschewaschen...).
und so geht die übung:
tomaten-mozarella-teller mit frischem basilikum zubereiten, eine flasche rotwein öffnen, kräuterbrot mit schinken belegen, alles auf dem balkon anrichten, setzen, zurücklehnen, schmausen, wein trinken, die abendsonne geniessen, erzählen, zugucken wie die wolken ziehen - ich muss sagen, uns ist diese aufgabe schon gut gelungen (aber üben kann man ja öfter...).
morgen ist mein letzter arbeitstag vor meinen ferien, wird aber soweit absehbar nicht mehr stressig. ausserdem erwarten wir morgen abend unsere tochter aus heidelberg zurück. sie versucht seit montag, dort ein zimmer für ihren studienbeginn am ersten oktober zu ergattern.
bin gespannt mit welchem erfolg.
heute abend hat noch unser "grosser" angerufen, um uns eine schöne reise und eine gute heimkehr zu wünschen. das fand ich richtig schön.

Montag, 13. August 2007

von glückspilzen

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interressante predigt im gestrigen gottesdienst, matthäus 13, 44-46, über den schatz im acker und die kostbare perle. gar nicht so leicht zu verstehen.
ausserdem war ich abgelenkt. neben mir sass eine ältere dame, allein. sie war nach mir gekommen und setzte sich einfach neben mich, ohne meinen blick oder mein lächeln zu erwidern. während ich mich umschaue und sehen will, wer noch gekommen ist, sehe ich sie näher an und bemerke harte augen, einen verkniffenen mund, keinerlei interresse für ihre umgebung. und ich fange an, für sie zu beten. bitte Jesus Christus, ihr in ihrem kummer beizustehen und ein licht in ihr anzuzünden, das die offensichtliche finsternis vertreiben möge.
während des ganzen gottesdienstes keine raktion, nur starrer blick geradeaus oder ins liederbuch, beim gebet, meine ich ein kurzes schluchzen gehört zu haben. und ich bitte weiter für sie. am ende des gottesdienstes bleibt sie einfach sitzen. wenn ich aus der bank heraus will, muss ich an ihr vorbei. erst warte ich noch ein bisschen, werde dann aber unruhig, weil ich ja nach hause und mittagessen kochen wollte. sie nimmt mich glaub´ ich gar nicht wahr.
erst als ich nun wirklich gehen will und sie frage, ob ich mich vorbeidrängeln dürfe, bewegt sie sich langsam und dreht sich zu seite, um mir platz zu machen. im vorbeigehen schaue ich sie an und wünsche ihr einen schönen und gesegneten sonntag. da auf einmal sieht sie mich an, beginnt zu lächeln und sagt :"danke, für sie auch."

Samstag, 11. August 2007

die kuh ist vom eis

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oder - ein problem ist gelöst...
unsere tochter war gestern zur studienberatung auf dem arbeitsamt. und wider erwarten - als ich nach hause kam empfing sie mich freudestrahlend und teilte mit: "ich habe mich entschieden!" das ist ein guter anfang denke ich, sich zu entscheiden fällt ihr eher schwer.
sie wird in heidelberg religionswissenschaften und philosophie studieren! die stadt find ich sehr schön und die uni hat einen sehr guten ruf. mit den studienfächern habe ich noch etwas mühe. unsere tochter jedoch ist nun, da sie sich entschieden hat, voller elan und vorfreude und darüber freue ich mich sehr.
nun heisst es, ein zimmer in heidelberg zu finden. gleich gestern hat sie angebote via internet herausgesucht, angerufen, gemailt, ist gar nicht so einfach, eine unterkunft zu bekommen.
das ist also die nächste kuh, die vom eis muss.

Freitag, 10. August 2007

nach Shanghai

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die tochter unserer nachbarsfamilie wird nicht nur unseren kleinen ort, nein die gesamte bundesrepublik innerhalb einer 300-köpfigen delegation von sportlern in shanghai repräsentieren. wow! stand heute in der zeitung!
sie hat sich für die "special-olympics weltspiele" qualifiziert, die vom 2. bis 12. oktober in china stattfinden. in 17 sportarten werden bei diesen wettkämpfen deutsche athleten teilnehmen, nachbarstochter im fach judo.
das besondere ist, dass das mädchen (etwa 20 jahre alt) am down-syndrom leidet, wobei "leiden" ganz sicher nicht die richtige bezeichnung ist. ich finde es so klasse, wie sie ihren weg in ein selbständiges leben geht, sich nicht unterkriegen lässt. und ihren eltern gilt meine grosse hochachtung, dass sie ihre tochter so annehmen und lieben wie sie ist und keine mühe scheuen sie zu fördern. ich freue mich von herzen für diese familie.
da kann sich mancher "normalo" eine scheibe von abschneiden....

Donnerstag, 9. August 2007

jahrhundertflut

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"Das Wasser am Rhein steigt und steigt
In dieser Nacht wird der Rhein bei Karlsruhe einen Stand von 7,50 Meter erreichen. Die Schifffahrt ist gestoppt. In Süddeutschland und in der Schweiz sind an vielen Orten Überschwemmungen. Der höchste Stand wird erst am Freitagmittag erreicht."
(foto aus tagesschau, zeigt die rheinfelder steinbrücke von der schweizer seite)
so steht es heute in den nachrichten zu lesen.
von gestern abend an hat es bis heute mittag wirklich ununterbrochen regelrecht geschüttet.
als ich heute morgen in basel auf der strasse parallel zum rhein entlangfuhr war der pegel schon erschreckend hoch. sonst kann ich in dieser richtung fahrend das wasser nur sehen, wenn ich am steuer sitzend den hals recke und nach links schaue. heute genügte schon ein kurzer blick- da waren die brodelnden wassermassen- und ich flüsterte dem fluss unwillkürlich zu "bleib ja da drüben!"

Dienstag, 7. August 2007

geschenk per fernsteuerung

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mein vater hat heute geburtstag. da es nun schon der 71. ist, dachte ich, einfach nur eine geburtstagskarte und ein anruf - das ist fad. also ein geschenk schicken - aber was??? und blumen per fleurop? nee, blumen bekommt er schon von den nachbarn, von seinem ehemaligen chef, von seiner schwiegertochter in spe......auf einmal hatte ich die zündende idee: wir schicken ihm einen baumkuchen, original aus salzwedel. den mag er sehr (wir auch), und da zum geburtstag an drei tagen gäste erwartet werden, kann ein zusätzlicher kuchen nur recht sein.
dank pc und internet ist es völlig problemlos möglich - quasi auf knopfdruck sendet die salzwedeler baumkuchenbäckerei einen ganz frischen kuchen so gross wie man möchte komplett mit verzierung und verpackung an die adresse, die man angibt. toll.
wer übrigens mehr über die geschichte des baumkuchens wissen möchte, oder mal einen probieren :-) , hier gehts in die backstube:
lecker baumkuchen/

Montag, 6. August 2007

will beten gelernt sein?

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seit einiger zeit beschäftigt uns in unserem firmen-gebetskreis das thema gebet und fürbitte für menschen, die krank sind. das fing damit an, dass kollegen, die uns bekannt sind, krank wurden und wir sie in unser gebet einschlossen. dann bat jemand, für die genesung eines kleinen jungen, der schwer an krebs erkrankt ist, zu beten. weiter ging es, für einen kollegen, ebenfalls krebskrank, heilung zu erbitten und so weiter...und schon tauchte die forderung auf:"ja wenn gott diese menschen heilt, dann muss er doch meine freundin, die noch kleine kinder hat, auch heilen. sonst wäre das doch ungerecht." und die erfüllung der gebete kann ja nur die genesung der kranken sein! wenn also der kleine fabio stirbt, dann war das beten umsonst!
ist das so? ich glaube nicht.
ich finde dieses thema sehr spannend:
einerseits lehrt uns die bibel: "bittet, so werdet ihr empfangen"; und "stellt mich doch auf die probe, ob ich nicht die schleusen des himmels öffne.." andererseits lehrt uns jesu gebet: "...dein wille geschehe, wie im himmel, so auf erden..." und jesu selbst hat im garten gethsemane zu gott gebetet "...nicht was ich will, sondern was du willst soll geschehen..."
es ist schwer, das vertrauen an gott und jesus christus zu behalten, wenn auch die eindringlichsten gebete nicht den erwünschten erfolg bringen. andererseits denke ich, ein von herzen kommendes gebet, das nur die bitte enthält, ist bei gott genauso gut aufgehoben, wie ein gebet, das schon die einsicht mitbringt "herr wie du willst..." gott weiss eh, wie es in uns aussieht, und er hat einen plan für jeden menschen. wenn wir den kennen würden... da fällt mir der satz aus dem gottesdienst ein: "...die gerechtigkeit gottes, die grösser ist als alles, was wir denken können..."
ich selber glaube, ja, beten will gelernt sein. wir können sehr wohl unsere grossen und kleinen sorgen und bitten vor gott bringen. natürlich auch die freude, man darf durchaus auch mal von herzen danke sagen. und beim beten entwickelt sich das wichtigste - die beziehung zu gott. wir lernen auf gottes wort zu hören und können dann annehmen, wenn unsere bitten anders als erbeten aufgelöst werden.
bevor das zu oberlehrerhaft klingt möchte ich betonen - ich habe auf diesem gebiet auch gerade erst angefangen zu lernen - bin sozusagen noch grün hinter den ohren...

genau das...

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Sonntag, 5. August 2007

der countdown läuft

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seit gestern sind nun die reiseunterlagen für unsere dreiwöchige kanada-reise da - eine ganze tasche voll. diese unterlagen durchzusehen und zu registrieren, was alles zu beachten ist, bedeutet richtig hausaufgaben machen. mir graust ein bisschen davor.
zudem habe ich heute gelesen, dass ab mittwoch die lokführer ernst machen wollen mit ihrer streikerei - und zwar auf unbefristete zeit. wir sind jedoch am abflugtag auf den ice von basel nach frankfurt angewiesen. sollte dieser zug ausfallen, müssen wir selber sehen, wie wir den flieger erreichen. der reiseveranstalter hat schon mitgeteilt, dass er in diesem fall nicht helfen kann, die bahn haftet ebenfalls nicht sondern sagt das sei "höhere gewalt".
obendrein habe ich gestern die mir vom hausarzt für den flug verschriebenen tabletten ausprobiert - wie von ihm vorgeschlagen - und die wirkung war gleich null. tja, es gibt so tage, da kann man nur sagen: "alles was klappt, sind die türen."
es gibt aber auch gutes zu berichten: unsere tochter ist seit freitag wieder aus dem krankenhaus heraus und es geht ihr mit jedem tag besser. ich bin sehr dankbar, dass es so glimpflich ablief.

Freitag, 3. August 2007

und noch eine nachlese vom letzten wochenende

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...geburtstag meines mannes und somit besuch der bekannten bei uns....

lieber besuch aus chemnitz

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...waren schöne tage, kaysersberg, grün07 in rheinfelden, geburtstagsfeier bei bekannten...

Donnerstag, 2. August 2007

es geht weiter, wer hätte das gedacht...

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entgegen anders lautenden meldungen, mahnungen per telefon und auch sonst....existiert dieser block noch und er lebt....!!!
ja, einige schwierigkeiten und anderweitige bewerbchen waren erst zu bewältigen, bis ich mich hier zurückmelden kann:
besuch einer guten freundin aus dem schönen chemnitz - war richtig toll und jeden unterbruch dieses blogs wert.
geburtstagsfeier meines mannes (mit allen vor- und nachbereitungen)
unsere tochter musste als notfall in die klinik inklusive operation
und last but not least, ab 31.07.07 hatten wir einen neuen vertrag mit unserem online-anbieter, und beim neuen vertrag gab es ein versehen: wir waren nicht beim richtigen server angemeldet und so vom internet ausgeschlossen - gar nicht lustig kann ich nur sagen!
der tag heute begann so trüb mit regen und herzschmerzen. holperige steine im büro, ungewissheit, wann unsere tochter wieder gesund sein wird und ich selber von meiner gynäkologin zur mammografie überwiesen...bürde und berge wohin man sieht.
aber jetzt.... das internet geht wieder - gemäss neuem vertrag mit einer übertragungsrate von 16 mb pro minute! kind hat gerade mitgeteilt, dass es morgen nach hause darf. und radiologin sagt: alles i.o.
ach und in diesem moment, da ich ohnehin schon schwebe - guckt die sonne hervor - sie entspricht meiner stimmung.
die nachlese des langen wochenendes kommt natürlich, mit fotilies...

Dienstag, 24. Juli 2007

hao´s tagebuch

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wie dankbar war ich doch heute morgen, von meiner ärztin zu hören, es ist alles in ordnung.
und wie toll, wenn eine heisse dusche und ein vitamin-c genügen, um nach dem lauf im regen nicht krank zu werden.
das ist so was von gar nicht selbstverständlich...
seit ein paar tagen lese ich hao´s tagebuch. er leidet an lymphdrüsenkrebs, befindet sich derzeit im krankenhaus und schreibt darüber. tag für tag. einfach was er so erlebt, wie er sich als patient, als christ, als mensch fühlt. und das ist so lebendig, offen, mit trockenem humor und berührend erzählt, dass ich nur empfehlen kann, selber mal darin zu lesen.
Hao´s Tagebuch

ja, wo laufen sie denn?

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falls der spruch stimmt, dass sommerregen schön macht, kann ich es wohl morgen mindestens mit claudia schiffer aufnehmen. bin heute beim laufen von einem regen überrascht worden, der war schon nicht mehr feierlich. zwar war ich nur noch weniger als zwei kilometer von zu hause weg, aber dermassen patschnass, dass sich allein in der kurzen zeit des aufchliessens eine pfütze vor der wohnungstür bildete.
der hammer aber - als ich nach heisser dusche und trockenfönen aus dem bad kam, schien die sonne! na prima!
etwas gutes konnte ich dem regen dennoch abgewinnen: er konnte mir nicht die brillengläser volltröpfel und mir so jede sicht nehmen. dank der kontaktlinsen habe ich die ganze zeit geSEHEN wohin ich laufe. den regentest hätten die linsen somit mit bravour bestanden.

Sonntag, 22. Juli 2007

es ist sonntag

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jedes jahr im juli findet an einem sonntag der gottesdienst im pfarrgarten statt. in diesem jahr war es der heutige sonntag.
und es war ein sehr gelungener gottesdienst. so viele besucher, dass die bänke gar nicht reichten. es war ja auch viel los: die neuen konfirmanden wurden begrüsst, zwei kinder wurden getauft. der kindergarten hat eine anerkennungspraktikantin verabschiedet und die neue praktikantin vorgestellt und begrüsst, der gospelchor und die kirchenband haben für mitreissende musik gesorgt und anschliessend hatte jeder gelegenheit am gemeinsamen mittagessen teilzunehmen. hat richtig spass gemacht.
das wetter war super - nicht zu heiss aber doch sonnig - ein richtiges wettergeschenk.


burgfestspiele

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war ein schöner abend, gestern. erst das "festspielmenü" (wieder oberlecker) dann das theaterstück "das kaffeehaus". leider nur eine stunde - dann hatte der regen keinerlei einsehen und pladderte auf kostüme, mikrofone, schauspieler und zuschauer. wegen der beiden ersteren musste abgebrochen werden - schade aber nicht zu ändern.

Freitag, 20. Juli 2007

wettergeschenke

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eins davon hatten wir gestern. da war das open air konzert mit Katie Melua auf dem lörracher marktplatz. als wir auf dem parkplatz aus dem auto stiegen, stand im osten eine dicke schwarze wolkenwand und es war schon donnergrollen zu hören. und das bereits um sieben - eine stunde vor beginn des konzerts. besorgt sah ich mich schon bei blitz und donner in strömendem regen auf dem marktplatz stehen. den meisten anderen besuchern ging es wohl ähnlich, denn immer wieder wanderten die blicke besorgt zum himmel. aber auf wundersame weise hielt das wetter. es sah zwar bedrohlich aus und da und dort fiel auch ein einzelner regentropfen, aber der donner hörte auf und geblitzt haben nur die fotoapparate, die eigentlich verboten waren.
das wetter hielt - während der wartezeit bis zum beginn des konzertes, während eine vorband richtig tolle musik machte und eben auch noch das ganze Katie-konzert hindurch. und das war richtig klasse. tolle stimme, schöne lieder...und erst nach schluss auf dem weg zum parkplatz fielen die ersten ernsthaften tropfen, abfahren mussten wir dann schon bei vollem scheibenwischer. das war wirklich bemerkenswert, dass der regen exakt die länge des konzertes abgewartet hat, wir waren sehr froh darüber.
hm, nun zieht ja bei uns menschen oft die erfüllung eines wunsches den nächsten gleich nach sich - und unser wunsch ist für morgen abend ein weiteres wettergeschenk, denn da möchten wir zu den burgfestspielen, das heisst ein theaterstück unter freiem himmel in der burgruine gespielt... ach, und am sonntag findet unser diesjähriger gartengottesdienst mit anschliessendem gemeinsamen mittagessen statt, natürlich auch draussen im garten....
wer so viel wüsnscht, der vater spricht...würde omama sagen...
na schauen wir mal, wir nehmen es wie es kommt.

Mittwoch, 18. Juli 2007

charmante klarstellung

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wenn ich doch zum kirchentag nach köln hätte fahren können - wer weiss - vielleicht wäre Sabrina auch mir begegnet. Sabrina, das kleine mädchen mit den nicht funktionstüchtigen beinen. nur dank metallschienen kann sie laufen. und auch das nicht anmutig elegant. ihre mutter sitzt sogar im rollstuhl. wer aber jetzt denkt, oh die armen bedauernswerten menschen, was ist das für ein leben? - der hat weit gefehlt. Hao Hebbinghaus hat auf dem kirchentag auf charmante weise eine lektion in sachen lebensfreude und lebenstüchtigkeit von den beiden bekommen.
wie, das ist hier in seinem artikel zu lesen:
Dankbarkeit - viel zu oft vergessen wir sie.
und ganz besondere bedeutung gewinnt der artikel, wenn man bedenkt, dass anfang juli bei Hao lymphdrüsenkrebs im fortgeschrittenen stadium festgestellt wurde.
man nehme also nicht den schein einer sache als die sache selbst!

Dienstag, 17. Juli 2007

eigentlich...

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wollte ich diesen cartoon heute in meinen blog stellen.

da der jedoch schon "anderweitig" gebloggt wurde, muss ich mir ja nun etwas anderes einfallen lassen. oder auch nicht, ich muss ja nicht bloggen.

im moment bin ich gedanklich eh mit allerlei planungen beschäftigt, so dass ich denke, ich sollte das so langsam mal sortieren:

am donnerstag abend konzert in lörrach (katie melua) vorher zahnarzt, am samstag abend mit bekannten zu den burgfestspielen, irgendwann am wochenende fenster putzen und gardinen waschen. überlegen, was es zur geburtstagsfeier meines mannes geben soll (essen, trinken, tischschmuck etc.) und das dann einkaufen, geschenk natürlich auch noch besorgen, ebenso geschenk für meine geburtstaghabende laufkollegin ausdenken und besorgen. feststellen, was für unseren kanada-urlaub noch fehlt, vieles ist schon erledigt - aber wer weiss?

und ein klein wenig arbeiten gehen sollte ich auch noch.

aber ich will nicht jammern, der tag hat vierundzwanzig stunden und wenn man die mittagspause durcharbeitet fünfundzwanzig. ach beim thema arbeiten fällt mir ein - freie tage für übernächtes wochenende muss ich noch beantragen - da bekommen wir nämlich lieben besuch für den ich noch ein bisschen was vorbereiten möchte.

so, und jetzt gehe ich zum federball.

Sonntag, 15. Juli 2007

sonntag nachmittag

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und ich kann gar nicht genug danken für dieses schöne wochenende!
am freitag wie auf kommando schönstes sommerwetter, damit wir mit dem fahrrad in die nachbarstadt zum konzert der "prinzen" radeln konnten, samstag besuch von freunden aus offenburg - ein richtig schöner tag. spät abends haben mein mann und ich noch eine "nachtwanderung" über rad- und feldwege raus aus unserem ort unternommen, damit wir den sternenhimmel einmal pur betrachten konnten. und heute ruhiger sonntag. zeit um mal wieder bibel zu lesen, zu telefonieren und mittagsruhe zu halten. ach, herrlich.
und dann schalte ich den computer ein und lese bei andy55, dass Hao an lymphdrüsenkrebs erkrankt ist.
Hao ist ein autor, der für jesus-online.de schreibt. seine artikel finde ich immer ganz besonders gut, weil sie treffend formuliert und spritzig geschrieben sind und er sich oftmals selber auf die schippe nimmt. ich bin geschockt, er tut mir leid, er selber trägt diese diagnose sehr tapfer.
in den letzten wochen und monaten gab es meiner meinung nach eine häufung solcher schlechten nachrichten aus meiner umgebung: ein kollege aus unserem montagsgebetskreis hat seit zwei jahren eine seltene form von leukämie - nicht behandelbar. vom kleinen fabio mit magenkrebs haben wir dieses frühjahr erfahren - die ärzte haben ihn inzwischen aufgegeben. ein kollgege aus dem firmengebet hat knochenmarkkrebs und befindet sich in behandlung. unser firmenchef hatte einen bösartigen tumor am ohr - ist mittlerweile operiert. die tochter eines kollegen hat ein loch im herzen. so gross, dass die erforderliche operation sehr schwierig wird.
wieder einmal erkenne ich, dass wir alle in gottes hand sind. dass es keineswegs selbstverständlich oder gar verdienst ist, wenn es uns gut geht. der mensch selbst kann seinem leben nicht eine einzige spanne zeit hinzufügen, weder mit geld noch mit klugheit noch mit fleiss. und krankheit und tod gehören zum leben, wir wollen es oft nur nicht wahrhaben.
tröstlicherweise fällt mir da der bibelvers aus der heutigen gottedienstlithurgie ein:
"Und siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Matthäus 28,20)

Donnerstag, 12. Juli 2007

blindheit

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"Wir sind manchmal einfach bewusst oder unbewusst blind. Da ist vieles, was wir uns nicht so genau anschauen wollen, wovor wir lieber die Augen verschliessen. Dass wir gar nicht so glücklich sind, wie wir tun. Wir verdrängen, dass wir Angst haben vor dem Sterben. Angst, dass da Nichts sein könnte. Wir verleugnen, wenn es uns schlecht geht. - Wie geht´s? Gut, lautet natürlich die Antwort. Wir können Personen nicht ausstehen und haben nicht den Mumm, es zu sagen. Du siehst die Fehler anderer und lästerst darüber, aber ein offenes Gespräch, oh nein. Wir machen allzu oft die Augen zu und stellen uns blind. Mit Blick auf uns selbst. Mit Blick auf andere."

Margot Käßmann / "Gut zu leben - Gedanken für jeden Tag"
das war heute morgen meine frühstückslektüre und ich finde, es lohnt sich, darüber nachzudenken.

Mittwoch, 11. Juli 2007

aus www.welt.de

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zu folgendem thema war gestern ein artikel in welt-online zu lesen:

10. Juli 2007, 14:56 Uhr
Von Gernot Facius
Religion
"Papst brüskiert die Evangelische Kirche
Die päpstliche Glaubenskongregation hat ein harsches Dokument veröffentlicht, nach dem Kirchen der Reformation keine "Kirchen im eigentlichen Sinn" seien. Wolfgang Huber, der oberste Protestant in Deutschland, findet das Papier "anstößig". Auch die Orthodoxen sind vor den Kopf gestoßen."


nachdem ich den artikel ganz gelesen hatte (hier ist nur der einleitungstext zu lesen) sprudelten meine gedanken nur so, eigentlich wollte ich spontan an welt-online schreiben. aber auf wundersame weise hatte einer der anderen kommentatoren meine gedanken schon sachlich korrekt und absolut treffen zusammengefasst. mir quasi aus dem herzen geschrieben. und das liest sich folgendermassen:

Andreas Ludwig meint:
10-07-2007, 15:46 Uhr

"Vorab ein Satz der Klarstellung: Ich bin überzeugter Lutheraner. Die Weinerlichkeit mit der der Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Huber, auf das Dokument der Römischen Glaubenskongregation reagiert hat, ist für mich wieder einmal symptomatisch für ein grundlegendes Problem der Protestanten heute:
wir tun so, als ob wir von Rom irgendeiner Anerkennung bedürften. Dieses permanente Geschreie der deutschen "Klampfenchristen" auf beiden Seiten nach Ökumene, hat mit dem Sendschreiben wieder einmal eine deutlich Abfuhr aus Rom erhalten. Offenbar hat S. H. der Papst eine Sache klar und richtig erkannt: dieses Wischiwaschi der Ökumene-Friede-Fraktion schwächt die Kirche und ist eine Gefahr für den Glauben. Ich wünschte die Evangelischen Kirchen würden auch endlich die Grenzen der Ökumene erkennen und ihr eigenes Profil wieder schärfen. Die Heruntergekommenheit der Evangelischen Kirche in Gemeindeleben, in Liturgie und Theologie ist ihr größtes und skandalöses Übel, und nicht der Mitgliederschwund, der meiner nach, nun wirklich kein Wunder bei diesen Voraussetzungen ist. Wenn der Papst uns den Status als Kirche nicht zuerkennt, na und? Wir erkennen ihn ja auch nicht als Stellvertreter Christi auf Erden an. Die richtige Reaktion der Evangelischen Kirche wäre gewesen, eine klare Profilbotschaft herauszugeben und damit im übertragenen Sinne die Botschaft aus Rom zu verbrennen, so wie das Luther mit der Bannandrohung des Papstes auch getan hat. Lutheraner, Calvinisten und Zwinglianer sind nicht auf die Anerkennung Roms angewiesen, waren es nie und werden es nie sein. Politische Zusammenarbeit der Konfessionen ist gute Realität und Notwendigkeit in Zeiten, wo Christen überall auf der Welt in Bedrängnis sind. Theologisch ist der Konflikt aber unauflösbar. Hoffentlich begreifen dies die "68er" der Kirche endlich! Der Einzige, der die volle, wunderbare Einheit aller Christen in sich herzustellen vermag, ist der dreieine Gott. Der Glaube an diese Trinität ist einigendes Band genug zwischen den christlichen Konfessionen!"

Dienstag, 10. Juli 2007

blickwinkel

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bin seit gestern nicht auf dem posten, wie man so schön sagt. habe immer mal wieder magenkrämpfe. da war bis jetzt auch mit den normalen hausmittelchen nichts zu machen. heute nachmittag im büro kamen noch heftige kopfschmerzen dazu und gerade als ich mir so richtig selber leid tun und nach hause gehen wollte, kam eine kollege, um etwas dienstliches zu besprechen. darüberhinaus haben wir auch ein bisschen geplaudert, und wie nebenher erzählte er von seiner tochter, schwierige fünfzehn jahre alt. bei ihr wurde erst vor kurzem und eher zufällig ein loch im herzen festgestellt. heute ist seine frau mit ihr nach zürich in die spezialklinik zu voruntersuchungen gefahren, da sie dort in nächster zeit operiert werden soll. leider ist das loch auch noch selten gross.
ja, was soll man da sagen? herr, bitte hilf ihnen diese last zu tragen, schenke gnade und genesung.
angesichts solcher sorgen sah ich meine wehwehchen natürlich auf der stelle mit anderen augen.

Sonntag, 8. Juli 2007

kunst kommt von können....

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und nicht von kunsthonig....oder anders gesagt - was lange währt wird endlich gut...
nach neunhundertneunundneunzig fehlversuchen ist mir heute meine erste bildcollage gelungen, na gut, kunstvoll ist sie noch nicht aber immerhin ein anfang...
ach ja, der inhalt handelt von gestern -
Vereinsmeisterschaft der Rock´n Roller - war schön.

Samstag, 7. Juli 2007

gespannt

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am nachmittag finden in unserem hiesigen turnerbund die vereinsmeisterschaften statt. in allen abteilungen - turnen, leichtathletik, badminton etc. wird der/die jeweilige vereinstmeister/in ermittelt. so auch in der abteilung rock´n roll. in den letzten zwei, jahren war ich zu diesem anlass nur zuschauerin, heute aber soll ich als wertungsrichterin fungieren. ich bin schon sehr gespannt, wie es laufen wird. da ich die jüngste gruppe der rock´n roller jahre lang trainiert habe, weiss ich, wie sehr die kids diesem wettkampf entgegenfiebern. eltern, geschwister, oma, tante, freunde - alle schauen zu, und bei so manchem kind fliessen schon mal tränen, wenn eine schrittfolge sonst immer nur nicht beim wertungstanz klappt, oder wenn es meint, es sei eigentlich besser gewesen, als die punktezahl aussagt.
ich hoffe sehr, heute nachmittag die gabe zu haben, alle gerecht zu bewerten, aber ich freue mich auf diesen lebhaften "haufen" und merke hier beim schreiben wieder mal, dass mir die trainingsstunden mit den kiddys ganz viel spass gemacht haben.

Donnerstag, 5. Juli 2007

gestern abend gegen neun...direkt vor unserem fenster

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als stünde der wald in flammen! der schöpfer dieses lichtschauspiels hat mal wieder perfekt gearbeitet.

was ist das? - die auflösung...

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nichts

Mittwoch, 4. Juli 2007

was ist das?

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Es ist grösser als Gott,
es ist böser als der Teufel,
Reichen fehlt es,
Verliebte brauchen es,
und wenn du es ißt, dann stirbst du.

Dienstag, 3. Juli 2007

heute auf der heimfahrt im autoradio gehört

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"Es gibt Frauen, die machen mit ihrem Gesicht, wofür jeder Gebrauchtwagenhändler ins Gefängnis käme."

Nick Nolte

abschied und neubeginn

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neubeginn war schon gestern:
seit gestern ist mein mann auf seinen täglichen fahrten im blauhelmeinsatz - find ich prima...
abschied war heute:
habe meine neue ersatzbrille abholen können, für sport, hausputz und andere robuste einsätze und bin nun "die alte" nach mehr als zehn jahren endlich los - auf nimmerwiederdurchsehen....

Sonntag, 1. Juli 2007

und am tag nach der kurzen nacht...

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...totalcamping...mit der decke unter´n baum...

"007 - Lern an einem anderen Tag"

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dies war das motto der abiturfeier. tolles programm haben die jungen leute auf die beine gestellt, tolle stimmung, schöner abend, kurze nacht...

Samstag, 30. Juni 2007

der countdown läuft

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heute nun ist der grosse tag des ABI-Balls. in der letzten woche war unsere tochter deswegen immer mal wieder ganz locker unterwegs zwecks vorbereitungen. aber nun steigert sich die aufregung doch enorm. frisur soll stimmen - also schon am morgen mit lockenwicklern hantieren. kleid vor oder nach dem schminken anziehen - mutti, was meinst du? welche tasche passt zum kleid. die schuhe (trittchen) nehme ich mit, aber welche ziehe ich auf dem weg an? vati, kannst du mich zum ballsaal fahren, ich kann doch mit dem kleid nicht fahrrad fahren?
und so weiter....
ich finde es sehr amüsant, diesem treiben zuzuschauen, zumal sie sich sonst eher wenig gedanken um ihre kleidung und frisur macht, heute scheint wohl doch ein besonderer abend zu sein...

Freitag, 29. Juni 2007

berührend

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heute kam aus unserem firmengebetskreis eine mail mit dem dringenden anliegen, für einen kleinen jungen, 6 jahre, zu beten. wir beten in dieser runde schon einige monate für ihn - habe hier bereits von ihm berichtet - er hat magenkrebs in fortgeschrittenem stadium.
nun haben letzte woche die spezialisten den eltern gesagt, daß sie nichts mehr für ihren sohn tun können. für sie brach eine welt zusammen. vorgestern aber brachte der vater das gebetsanliegen vor: wenn die ärzte fabio auch aufgegeben haben, wir christen haben einen arzt, für den nichts unmöglich ist. ich bitte alle, für ein wunder zu beten.
und wir werden das auch tun, wohl wissend, dass gott für den jungen möglicherweise einen anderen plan als heilung hat.
in so grosser not dem herrn trotzdem zu vertrauen, ist für die eltern sicher eine grosse prüfung.
und wir anderen, deren kinder munter und fidel und schon ziemlich erwachsen sind? bedenken und danken wir je genug, dass sie gesund sind und wir sie schon so lange auf ihrem weg begleiten dürfen?

Donnerstag, 28. Juni 2007

ein schöner sommerabend

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na ja, "sommer" ist eigentlich etwas anderes, immerhin - es regnet mal nicht.
aber ich geniesse es richtig, nach der arbeit einfach nur zu hause zu sein, heute keinen termin mehr zu haben. die familie ist ausgeflogen, jeder in eine andere richtung, und ich habe computer, fernseher und telefon für mich allein...keiner fragt: "brauchst du noch lange?"...ist auch mal schön...

Mittwoch, 27. Juni 2007

stau-gedanken

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mir ist heute auf dem heimweg in unserem nachbarort ein haus aufgefallen (es war stau, kreuzung blockiert, ich harrte der dinge die da kommen würden). es war nicht so sehr das haus an sich, mit der giebelseite zur strasse stehend, architekurmässig ein bürgerhaus "frühes alles mögliche", erbaut ende des 19. jahrhunderts, es war eine schrifttafel über dem eingang, die meine aufmerksamkeit auf sich zog, die besagt:
"Wenn dieses Haus so lange steht
bis daß der Neid der Welt vergeht,
dann steht es eine lange Zeit,
dann steht es noch in Ewigkeit."
ich finde es ziemlich traurig, so einen spruch für sein haus sprechen zu lassen. wenn er auch viel wahrheit enthält, so zeugt er doch von verdrossenheit und pessimismus. ich denke mir, die erbauer des hauses haben leidvoll den neid ihrer mitmenschen erfahren, so sehr, dass er in ihre lebensmitte gerückt ist - und sie haben es zugelassen.
meine eigener spruch zu diesem thema geht so:
"Mitleid bekommt man geschenkt,
Neid muss man sich verdienen."

hier schwingt nicht so viel enttäuschung mit, dafür um so mehr härte.
wenn auch beide sätze in unserer welt wahr sind, so sind sie ganz sicher keine erstrebenswerte lebensbasis.
ich selber möchte vielmehr lernen
"liebe deinen Nächsten wie dich selbst"
an den giebel meines lebenshauses zu schreiben.

Montag, 25. Juni 2007

es ist badezeit

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Sonntag, 24. Juni 2007

johannistag

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nachdem es gestern ziemlich kräftezehrend zuging, haben wir es heute ruhig angehen lassen. das schöne wetter nehmen wir dankbar als extrageschenk an und freuen uns einfach.
heute ist johannistag. am abend findet in unserer kirche ein kantatengottesdienst zum gedenken an Johannis den Täufer statt. das ist der mann, der auf das kommen von Jesus Christus hingewiesen hat. er hat die menschen mit wasser getauft und wurde nicht müde zu betonen, dass einer kommen wird, der mit dem heiligen geist taufen wird.
das schönste aber an dem heutigen gottesdienst ist, dass die ganze familie daran teilnehmen wird...danke herr...

gestern....

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....umzug gelungen, für die "umgezogenen" trotzdem noch viel zu
tun...


auftritt auch gelungen gelungen....




Freitag, 22. Juni 2007

schlag auf schlag

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die woche war um wie nix. mottebienes prüfung, zahnarzt-, arzt- und optikertermin. heute im burghof die erweiterung unseres kulturellen horizonts von oktober bis nächsten april per abo gesichert (wer weiss schon, was im april '08 ist...). morgen gehts gleich früh los - freunde von uns ziehen um und wir helfen natürlich. mein mann ist zum schrank abbauen, kisten und kartons tragen und zum wiederaufbauen eingeteilt. ich habe mich zum küchendienst gemeldet, damit die manschaft was zu essen bekommt. abends wollen wir dann unbedingt noch in den nachbarort. dort ist im rahmen der "stimmen '07" ein konzert mit "fools garden" - aber die wollen wir gar nicht hören, sondern die vorband "cäsars reaction", das ist nämlich die band unserer tochter - wir sind schon gespannt, zu sehen bzw. zu hören was sie so spielen.

Donnerstag, 21. Juni 2007

sommeranfang

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heute ist der längste tag des jahres. und jetzt am abend hat der rest dieses tages auch wieder einen hauch von sommer, die sonne schaut nämlich zwischen wolkenlücken immer mal wieder herab und der wind hat nachgelassen.
schade, dass der wecker morgen halb sechs schon zum aufstehen drängen wird, sonst könnten wir einen schönen langen balkonabend bis zum allerletzten tageslicht und darüber hinaus geniessen.

Dienstag, 19. Juni 2007

so sei es

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"Gott segne dich und fülle dein Herz und deinen Tisch und dein Haus mit dem, was du zum Leben brauchst.
Er lasse dich zum Segen werden für die, die bedürftig sind, dass du ihnen das Herz und den Tisch und das Haus füllst mit dem, was ihre Not wenden kann."

nach Christa Spilling-Nöker

Montag, 18. Juni 2007

"durchschnittsnote gemäss staatsvertrag"

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heute war die letzte abiturhürde zu nehmen - die mündliche prüfung. für unsere tochter war es das fach religion. zum thema: "kichenarchitektur als gebaute theologie / abbild des himmels im christlichen sakralbau" hatte sie einen vortrag auszuarbeiten, mit dem sie 12 punkt erreichen wollte. und sie hat es geschafft! 12 punkte! und somit ist die o.g. abiturnote 1,7. maus strahlt übers ganze gesicht und die mäuseeltern freuen sich mit....

Sonntag, 17. Juni 2007

feuerwerk - bonsai

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wir sind gestern abend noch nach 21 uhr kurzentschlossen in unseren nachbarort geradelt, denn dort war für halb elf ein feuerwerk zur eröffnung der "grün 07" angekündigt, das auf der rheinbrücke zur schweizerischen nachbarstadt steigen sollte. dazu würde ein orchester händels feuerwerksmusik live spielen. das konzert begann pünktlich. allerdings hatten wir einen stehplatz auf einer höher gelegenen terasse am rhein, ziemlich weit entfernt vom orchester, so dass wir nur begrenzten hörgenuss hatten. aber uns gíng es ja in erster linie um eine gute sich auf das feuerwerk. leider liess das auf sich warten. mehrere der anderen besucher gingen nach einer stunde verärgert heim. wir waren mit einem kollegen und seiner frau da und verschwatzten die lange wartezeit. es war weder windig noch kalt, noch regnete es, also waren wir noch guten mutes. und endlich ging kurz vor mitternacht das feuerwek wirklich los. es war absolut sehenswert und wunderschön, doch leider schon nach 8 minuten vorbei. danach standen wir alle noch eine ganze zeit ungläubig da - aber es war wirklich schon vorbei. so hatten wir uns das zwar nicht vorgestellt, fanden den abend aber trotzdem schön.
tja, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Samstag, 16. Juni 2007

gute beobachtungsgabe

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letzten dienstag bin ich wie immer mit meiner laufkollegin gejoggt, allerdings ich diesmal ohne brille, sondern mit Kontaktlinsen. da sie mich nur mit brille kennt, und um den trubble, den ich beim sport immer mal wieder mit brille habe, weiss, dachte ich, es würde ihr auffallen.
wir waren schon mindestens 3 km gelaufen, da fragt sie mich: "und was gibt´s bei dir neues?" ich fragte zurück: "fällt dir nichts an mir auf?" sie (im brustton der überzeugung): "ja, ich hab schon gesehen - du hast eine neue frisur!"
!!!!

Mittwoch, 13. Juni 2007

der name verpflichtet

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habe am montag mit meiner schwester telefoniert, um ihre erlebnisse und eindrücke vom kirchentag in köln zu erfahren, sie war begeistert...
nebenbei kamen wir auch auf´s wetter zu sprechen... sie stöhnte über anhaltende hitze (mehr als 30°) und trockenheit - kein tröpfchen regen in sicht, während ich klagte, daß es bei uns jeden tag mehrfach regnete, manchmal wolkenbruchartig und eine drückende schwüle den menschen zu schaffen macht. ich dachte noch, eigentlich führen wir diesen dialog jeden sommer - bei uns feucht und warm wie im treibhaus - bei denen trocken und heiss wie in der wüste.
und plötzlich kam ich drauf wieso - sie wohnt in brandenburg und ich in baden-württemberg
:-)

Montag, 11. Juni 2007

beunruhigende tendenzen

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der kirchentag ist seit gestern vorbei. per internet habe ich ihn sporadisch mitverfolgt und folgenden artikl bei "idea" gefunden:

Noch nie wurden so viele Moscheen gebaut
Bischof Wolfgang Huber
K ö l n (idea) – In Deutschland werden so viele Moscheen gebaut wie nie zuvor. Darauf wies der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber (Berlin), am 9. Juni beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Köln hin. Allein in Berlin seien in den letzten Jahren 17 Moscheen errichtet worden, sagte er bei einer Veranstaltung zum Thema „Religionen – Friedensstifter oder Brandstifter?“.
Die Kritik des Zentralrats der Muslime am EKD-Papier „Klarheit und gute Nachbarschaft“ wies er nochmals deutlich zurück. Der Zentralrat hatte der EKD vorgeworfen, den Islam unsachlich dargestellt zu haben. Daraufhin hatte sich die EKD bereiterklärt, den Text zu ändern, sollten ihr Fehler nachgewiesen werden können. „Ein Dialog verdient diesen Namen erst dann, wenn auch Themen wie Religionswechsel besprochen werden können“, erklärte Huber. Dass sich zum Christentum konvertierte Muslime nicht nur in vom Islam dominierten Ländern fürchten müssten, sondern zunehmend auch in Deutschland, sei beunruhigend, sagte er. So gebe es mitten in Berlin Gemeinden ehemaliger Muslime, die in ständiger Angst vor gewalttätigen Übergriffen lebten.

Sonntag, 10. Juni 2007

ende und neuanfang

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heute habe ich das buch der offenbarung zuende gelesen, kann somit sagen, ich habe die bibel einmal ganz gelesen, von seite 1 bis seite 1451 ("hoffnung für alle", brunnenverlag). ich habe dazu 3 jahre, 3 monate und ca 14 tage benötigt. aber kaum zugeschlagen weiss ich schon, das kann es nicht gewesen sein. ich möchte gern "tiefer graben". allein das buch der offenbarungen ist so grandios, superlativ und beängstigend zugleich, ein finale mit monumentalem schlussakkord, da kann man einfach nicht die bibel schliessen und sagen, so ich bin fertig mit lesen.
es gibt so viele fragen, antworten, facetten und zusammenhänge zu entdecken, ich glaube ich bin richtig "angefressen"...und denke, jetzt geht´s erst richtig los...darauf freue ich mich.

Samstag, 9. Juni 2007

die meiste zeit des jahres ist er nur ein kaktus....

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aber wenn er blüht, ist er wunderschön...

Donnerstag, 7. Juni 2007

na, da sind wir doch weit vorne

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auf deutscher seite ist heute feiertag (fronleichnahm), in basel leider nicht, musste also zur arbeit wie jeden normalen donnerstag. aber die strassen waren auf dem weg zu arbeit wie leer gefegt - da fährt es sich super.
überhaupt war der tag mit terminen vollgestopft - ganz und gar unfeiertagsmässig. im büro vormittags und nachmittags besprechungen und um vier termin mit tochter, um einen weiteren versuch zu starten, für ihr abi-abschlussball-kleid endlich schuhe zu finden - diesmal in basel.
aber nun, am ende des tages, kann ich sagen - hat sich gelohnt...

im büro konnte ich eine arbeit schon abschliessen, weil die zuarbeit der kollegen prima lief, und meine tochter war schon vor unserem treffen in basel und hat in den geschäften vorgucker gemacht. und was das wichtigste ist, diesmal gab es schuhe, die ihr gefallen haben, die zum kleid passen, die es in ihrer grösse gab und die bezahlbar sind. und sind sie nicht schick?
(da habe ich doch gleich mal das tropafieren geübt)

Mittwoch, 6. Juni 2007

ja...die radfahrer...

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Montag, 4. Juni 2007

es hat wohl nicht sollen sein

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so, nun ist es entschieden. am mittwoch beginnt in köln der kirchentag, leider ohne mich.

in den letzten wochen habe ich mir die frage, am kita teilnehmen oder nicht, immer wieder gestellt. und die antwort dazu wechselte zum schluss fast stündlich von ja auf vielleicht zu nein und wieder zurück. hauptsächliches problem war, ob ich drei tage urlaub bzw. überstunden dafür nehmen kann, da ich ja noch für kanada, weihnachten und möglicherweise den studienbeginn unserer tochter freie tage brauche. zudem hat sich jetzt noch eine freundin zu besuch angemeldet, auf den ich mich sehr freue, und wofür ich dann natürlich auch freinehmen möchte. aber den schlusspunkt der entscheidung hat am freitag meine arbeit gesetzt: ich bekomme am 6.6. und am 8.6. unterlagen, die ich rasch durcharbeiten muss, so dass ich damit nicht erst am 11.6. beginnen kann, zumal man am vortag nicht direkt erholt vom kirchentag kommt.
schade finde ich es immer noch. irgendwo in mir hockt auch noch die auflehnung, die mir zuflüstert, da verpasst du was (erinnerung an hannover vor zwei jahren), du hättest es doch möglich machen können, usw...
aber es nehmen ja abgesandte unserer familie teil - meine schwester und ihre tochter.

Sonntag, 3. Juni 2007

friseurbesuch der anderen art

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ich war gestern vormittag beim friseur, zum schneiden und färben...
nun mag mancher sagen: das ist doch nichts besonderes! die frisiererei war auch nichts besonderes (ausser der üblichen spannung, ob farbe und schnitt das werden was ich eigentlich wollte), nein das besondere war, dass ich gestern die ganze zeit SEHEN konnte, was das mädel so mit meinen haaren tut. und wenn jemand anderes das geschäft betrat oder verliess, waren das nicht einfach nur stimmen oder schatten - es waren PERSONEN, manche mir sogar bekannt!
die auflösung des rätsels geht so: ich war gestern zum ersten mal mit kontaktlinsen unterwegs.
sonst musste ich beim friseur immer meine brille absetzen und habe dann bis zum fönausschalten nichts mehr gesehen, ich konnte all die jahre nur erahnen, was mit meinen haaren geschieht. also war das gestern für mich ein echtes erlebnis! schon allein für solche aktionen hat sich die kontaktlinsenanpassung gelohnt.