Heute ist mein "Plätzchenbacktag". Eigentlich ein wenig früh, denn der erste Advent ist noch ein bißchen hin,
aber auf Wunsch einer einzelnen Dame (bzw. Mottebiene) möchte ich die Plätzchen am Wochenende fertig haben. Also heute morgen frisch ans Werk, die Teigzutaten abmessen für fünf verschiedene Teigmassen und jeweils schön verkneten. Und hier kommt meine Küchenmaschine "Lieselotte" ins Spiel. Die ist wirklich eine Perle!
Sie übernahm das Kneten und gemeinsam waren wir in null komma nichts mit der Teigbereiterei fertig.
Früher war das immer die zeit- und kräftezehrendste Arbeit. Meistens habe ich einen ganzen Nachmittag damit zugebracht und hatte hinterher oft zwei Tage lang Muskelkater.
Heute ist das ganz easy.
Klar das Ausrollen, Formen, Verzieren und Backen bleibt mir schon noch. Ein bißchen Arbeit muss ja schließlich noch sein. Immerhin, ich hatte den ganzen Tag dafür Zeit und das Meiste ist fertig, nur noch die Rumkringel sind zu schneiden und zu backen...aber dann... zum Kücheputzen gibt´s ein Glas Wein (oder zwei).
Donnerstag, 22. November 2007
Großeinsatz für Lieselotte
Mittwoch, 21. November 2007
Grund zur Freude
Buß- und Bettag ist für viele Menschen ein düsterer Tag. Dabei hat Luther darin einen Freudentag gesehen. Ist es doch ein Feiertag dafür, dass wir alle Verfehlungen und allen Kummer im Gebet vor Christus bringen können. Ein Tag der Besinnung. Alle Last kann man im Gebet ablegen - wenn das kein Grund zu Freude ist...
War eben im Taizè-Gottesdienst (die Taizè-Gesänge gefallen mir immer wieder), war nur eine gute halbe Stunde, aber eben die war guuut.
Dienstag, 20. November 2007
Dienstag eben
Ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag. Bin dankbar, das ich mit meinem derzeitigen Arbeitspaket heue ein gutes Stück weitergekommen bin. Ein bisschen unruhig, weil die Umbesetzung in unserer Gruppe unklar und die Stimmung nicht die beste ist.
Freue mich, daß ich wieder gesund bin und nun problemlos meine Runde flitzen kann (der Virus war bestimmt zu faul zum Joggen). Möchte nachher noch Mandeln und Nüsse für das Backen am Donnerstag vorbereiten.
Ein ganz normaler Dienstag eben, völlig unspektakulär und in ein paar Stunden unwiederbringlich vorbei.
Montag, 19. November 2007
Gottes Geist setzte in Bewegung
Es war sooooo schöööön....:-))
Die Dekoration super gelungen, volles Haus! und trotzdem kein Platzproblem (Wunder), fast alle haben ganz toll mitgemacht. Predigt hat mir sehr gut gefallen. Bei den Fürbitten hatten einige ganz spontan Mut zum freien Gebet. Interressante Meinungen im Anschluss ausgetauscht.
Dieser Gottesdienst war wirklich mal ganz anders und sicher nicht der Letzte in dieser Form.
Mit ein bißchen Glück kann ich noch ein paar Foto´s davon bekommen...
Sonntag, 18. November 2007
"Gott rüstet mich mit Kraft." Psalm 18,33
ist der heutige Losungtext.In zwei Stunden muss ich schon los, helfen den Saal des Bonhoeffer-Hauses für den Gottesdienst herzurichten.
Samstag, 17. November 2007
schön kalt
Heute war einfach geniales Wetter. Am morgen frostklar, -4°C, später kurz über null.
Den ganzen Tag wunderbar sonnig und dazu windstill. Überhaupt kein Wetter, um zuhause zu sitzen. Schade, schade, daß wir noch nicht in "unseren" Garten konnten. Aber Montag....ab Montag 15.00 Uhr ist er unser....:-)
Also haben wir uns heute anderweitig vergnügt und das Weihnachtsangebot der Hügelheimer Winzergenossenschaft genutzt, um unseren Weinvorrat ein wenig aufzustocken und die nette Gastfreundschaft des Weingutes zu geniessen. War auch ein schöner Ausflug, so im Sonnenschein, mit Blick auf die Berge des Schwarzwaldes, die schon weisse Hauben trugen.
Freitag, 16. November 2007
Sind Frauen raffiniert?
Ein Polizist stoppt eine junge Frau, die in einer 30km/h-Zone mit 80km/h erwischt wird und es kommt zu folgender Unterhaltung:
P: Kann ich bitte Ihren Führerschein sehen?
F: Ich habe keinen mehr. Der wurde mir vor ein paar Wochen entzogen, da ich zum 3. Mal betrunken Auto gefahren bin.
P: Aha, kann ich dann bitte den Fahrzeugschein sehen?
F: Das ist nicht mein Auto, ich habe es gestohlen.
P: Der Wagen ist geklaut??
F: Ja - aber lassen Sie mich kurz überlegen, ich glaube die Papiere habe ich im Handschuhfach gesehen, als ich meine Pistole reingelegt habe.
P: Sie haben eine Pistole im Handschuhfach?
F: Stimmt. Ich habe sie dort schnell reingeworfen, nachdem ich die Fahrerin des Wagens erschossen habe und die Leiche dann hinten in den Kofferraum gelegt habe.
P: Eine Leiche im Kofferraum??
F: Ja!
Nachdem der Polizist das gehört hat, ruft er über Funk sofort den diensthöheren Kollegen an, damit er von ihm Unterstützung bekommt. Das Auto wird umstellt und als der Kollege eintrifft, geht der langsam auf die Fahrerin zu und fragt nochmal:
P: Kann ich bitte Ihren Führerschein sehen?
F: Sicher. Hier, bitte. (Fahrerin zeigt gültigen Führerschein)
P: Wessen Auto ist das?
F: Meins - hier sind die Papiere.
P: Können Sie bitte noch das Handschuhfach öffnen, ich möchte kurz prüfen ob Sie eine Pistole dort deponiert haben.
F: Natürlich gern, aber ich habe keine Pistole darin. (Natürlich war dort auch keine Pistole)
P: Kann ich dann noch einen Blick in Ihren Kofferraum werfen. Mein Mitarbeiter sagte mir, dass Sie darin eine Leiche haben. (Kofferraum: keine Leiche)
P: Das verstehe ich jetzt überhaupt nicht. Der Polizist, der sie angehalten hat, sagte mir, dass Sie keinen Führerschein, das Auto gestohlen, eine Pistole im Handschuhfach und eine Leiche im Kofferraum haben.
F: Super! Und ich wette, er hat auch noch behauptet, dass ich zu schnell gefahren bin!!!
Donnerstag, 15. November 2007
Mittel gegen Vergesslichkeit
Wohl dem, der nicht nur schreiben uns lesen kann, sondern auch Post-it-Zettel hat, auf denen man all das notieren kann, an was man so in den nächsten Tagen denken muss:Mittwoch, 14. November 2007
´s kommt wie´s kommt
Unsere gestrige Generalprobe war ganz vielschichtig. Schön war, daß alle da waren. Vieles war schon angedacht, aber nun, da wir vor Ort waren, haben wir auch gemerkt, daß manches, was wir uns so vorgestellt haben, nicht zu verwirklichen ist. Und nicht alle waren über Tanzfiguren, Dekoration oder Beleuchtung etc. einer Meinung. Dennoch herrschte unter uns gute Stimmung, vielleicht, weil wir mittlerweile ein eingespieltes Team sind; und weil wir der Meinung sind, es wird nicht alles so heiss gegessen wie gekocht. Wenn der Herr am Sonntag seinen Segen schenkt, dann ist alles möglich, darauf vertrauen wir.
Montag, 12. November 2007
Stress?- Nein, voll das Leben!
War heute seit ich weiss nicht wie vielen Wochen endlich mal wieder zum Aerobic - und habe dort erfahren, dass ich schon vor drei Wochen in Abwesenheit! dazu eingeteilt wurde, wieder beim Auftritt zur Jahresfeier mitzutanzen....aber die Trainingsstunde war toll (nach der langen Pause allerdings auch hart).
Also heisst es ab sofort Choreografie auswendig lernen und zu Hause üben, und Ideen zusammentragen, welche Kostüme wir anziehen könnten, sollten, möchten. Ausserdem fehlen zur Jahresfeier noch jede Menge Kuchen, also bis zum nächsten mal überlegen, welchen man mitzubringen gedenkt.
Morgen Abend ist Generalprobe für unseren imPuls-Gottesdienst am kommenden Sonntag.
Bin schon gespannt, wie der Ablauf nun geplant ist...
Vor der Probe möchte ich gerne noch laufen, mal sehen, ob mir das gelingt.
Danke für alle Kraft und Energie, die ich haben darf. Es ist schön, so mittendrin zu sein.
Sonntag, 11. November 2007
Es wintert....
"Glauben finden"
"Auch die längste Reise beginnt mit einem ersten Schritt, sagt man.
Das ist wahr.
Aus einer ersten schüchternen Verabredung kann eine große Liebe werden. Weil eine erschöpfte schwarze Putzfrau es wagte, sich auf einen Platz zu setzen, der für Weiße reserviert war, kam es schließlich zur Abschaffung der Rassentrennung in den USA. Und dass eine Handvoll unverzagter Christen sich jahrelang zu Gebeten für den Frieden trafen, half am Ende mit, dass die Mauer in Berlin geöffnet wurde.
Vielleicht nicken Sie jetzt mit dem Kopf, weil sie das auch schon erlebt haben. Auch der längste Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Und wer den nicht wagt, der kommt nie ans Ziel.
Und der Glaube? Wie fängt der an? Da meinen viele, der fiele irgendwie vom Himmel. Mit einem Schlag ist er da. Das gibt es auch, zweifellos. Aber wem das nicht passiert, hat der einfach Pech gehabt? Muss man dann sagen: Da kann man nichts machen, Glauben ist nicht mein Ding. Viele sagen das und manche bedauern es.
Muss man sich damit abfinden? Oder kann man etwas tun, damit der Glaube wächst, der Menschen Trost geben kann und Hoffnung? Auch der längste Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Wie könnte so ein Schritt aussehen? Wo kommt der Glauben her? Und was könnte ein erster Schritt dahin sein?
"Der Glaube kommt aus der Predigt!" hat der Apostel Paulus den ersten Christen versprochen. Ich weiß nicht, ob er dabei an unsere Sonntagspredigten gedacht hat. Eines aber leuchtet mir ein: Der Glaube kommt aus dem Zuhören. Und aus dem Hinsehen. Glauben kann da anfangen, wo ich mir anhöre wie das bei anderen war. Wenn jemand mit mir teilt, was ihn tröstet. Oder wenn zum Beispiel Eltern ein Buch mit Kindergebeten geschenkt bekommen und daraus vorlesen und merken, wie gut das tut.
Wenn einer mir sagt, ich halte mir ganz bewußt den Sonntag frei, damit ich mit anderen zusammen leben und danach fragen kann, was unsere Ziele sind und was Gott mir mir vorhat. Und ich es dann auch probiere und spüre: ja, das ist gut. Das gibt mir Ruhe und Halt. Dann kann Glauben wachsen.
Hinhören, hinsehen, vielleicht auch sich erinnern, vielleicht auch die fragen, die schon ein bisschen weiter sind auf dem Weg des Glaubens. Das wären vielleicht erste Schritte.
Und Gottes Geist wird machen, dass Glauben wächst, damit Menschen den Trost und die Hoffnung finden, die sie brauchen.
Jede lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt, auch der Glaube. Gott gebe uns Mut zu ersten Schritten, wo sie nötig sind ."
Samstag, 10. November 2007
Wochenende
Eine termin- und arbeitsreiche Woche ist zu Ende. Viel Neues gab es: mein Kollege möchte nach 10 Jahren die Normengruppe verlassen und in seinem Homeoffice wieder an "richtigen" Projekten mitarbeiten. Mein Chef hat angekündigt, daß er mich nächstes Jahr bei einem Großprojekt mit einsetzen möchte (so es denn zum Auftrag kommt). Und ich habe mein Homeoffice, das im August neu bezogen wurde, zum ersten Mal besucht (so la la).
Gestern nachmittag noch die Hausarbeit und Wäsche besorgt und heute.... heute ist WOCHENENDE.
Was für ein herrliches Gefühl, morgens aufzuwachen (natürlich ohne Wecker!), und als erstes denken zu dürfen: heute hast du frei! Du kannst tun, wozu du Lust hast.
Na ja, ein bißchen vorgegeben ist es schon, was noch zu erledigen ist: endlich die Fürbitten für den nächsten imPuls-Godi schreiben und versenden, den Kanada-Text weiterschreiben, die Kanada-Fotos fertig aussortieren, kochen, Obstsalat richten, mein "Sportschrank" wartet schon eine kleine Ewigkeit auf eine Räum-und Sortieraktion etc...etc...
Das alles soll mich aber nicht bange machen - schliesslich ist der Tag ja nicht für den Sessel da, ausserdem ist so wunderbar schlechtes Wetter, daß es mich definitiv nicht nach draußen zieht.
Freitag, 9. November 2007
Heute vor 18 Jahren fiel die Berliner Mauer
Schön, dass sich heute so viele an den Mauerfall vor 18 Jahren erinnern.
Ganz klein und unscheinbar begann das Ganze, mit Gebeten montags in der Nikolaikirche in Leipzig. Daraus wurden Kundgebungen, Demonstrationen, Flucht zuhauf in die BRD-Botschaften in Prag und Budapest. Schliesslich mündete das ganze am 9.11.19989 am Grenzübergang "Bornholmer Strasse" in Berlin in den Satz: "Wir fluten jetzt." Gesprochen von einem der beiden Grenzoffiziere, die an diesem Tag dort Dienst hatten, angesichts der mehr als tausend Menschen, die gegen die Absperrung drängten.
Eindrucksvoll beschrieben fand ich diesen Hergang in diesem Artikel:
Bericht aus Welt-online
Daß es von der DDR-Regierung ganz anders geplant war und wegen des irrtümlichen Verlesen eines Zettels! nicht mehr verhindert oder aufgehalten werden konnte, ist für mich alles andere, als die Verkettung von "Zufällen".
Und daß es friedlich abgelaufen ist, empfinde ich als Geschenk.
Mittwoch, 7. November 2007
November grau in grau?
Dienstag, 6. November 2007
richtig schön
Montag, 5. November 2007
ion allein Zuhaus...
So ein Abend ganz allein, das hat auch was. Eigentlich wollte ich heute zum Aerobic gehen. Wegen meiner Virusgeschichte hatte ich mich auf unbestimmte Zeit entschuldigt, aber mittlerweile bin ich der Meinung, es reicht nun mit der "Schonung".
Da wir allerdings das Wochenende fast nur unterwegs waren, in Freiburg, in Lörrach, in Ichenheim...(by the way - das Blueskonzert am Samstag war diesmal klasse), hatte ich wenig Zeit für meine allwochenendliche Hausarbeit. Und so habe ich mich kurzerhand für Hometraining entschieden, so mit Bügeln, Handwäsche, Maschinenwäsche...mit Musik bzw. Telefonat mit unserer Tochter war das recht kurzweilig. Nun freue ich mich, dass es erledigt ist.
Aber morgen geht es zum joggen! Meine Turnschuhe hummeln schon unruhig im Schrank herum!
Donnerstag, 1. November 2007
Rückblick
Meine Güte, wie die Zeit vergeht!
Gestern vor sechzehn Jahren sind wir in diese Wohnung gezogen. Am 1.11.1991 also unser erstes Frühstück im neuen Zuhause.
Im Wohnzimmer standen in der Mitte sechzig! Bananenkisten aufgetürmt, die Schränke lehnten in Form von Bauteilen und Brettern an den Wänden der verschiedenen Zimmer. Die Kinderwaren zehn und drei Jahre alt und nahmen das ganze zum Glück ziemlich locker.
Mein Mann und ich hatten über den uns umzugshalber zustehenden Urlaub hinaus keinen weiteren von unserer damaligen Firma bekommen - Projekttermine (wie immer!), und unser Sohn hatte nur noch ein paare wenige Tage Herbstferien. Ich erinnere mich noch, daß das was man gerade für Schule oder Arbeit brauchte immer in einem der zuunterststehenden Kartons war, manchmal auch gar nicht gefunden wurde. Mussten wir halt improvisieren...
Mit den Jahren haben wir das Gesicht der Wohnung verändert (Fussböden, Türen, Fenster, Möbel), nur das Bad ist noch so, wie es damals war. Und auch wir haben uns verändert. Sehr sogar. Wir sind heimisch geworden. In diesem Ort, im Haus, in unserer Arbeit, im "Westen". Die Kinder sind inzwischen erwachsen, gehen ihren eigenen Weg.
Und wir sind gelassener geworden.
Es waren gute Jahre, danke dafür.
Mittwoch, 31. Oktober 2007
jeder treffe seine Wahl
"Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, damit du das Leben erwählst."
Sonntag, 28. Oktober 2007
Sonntag
Was für ein schöner Sonntag:
Mit Ausschlafen (Zeitumstellung), Bibellesen (Joh 15, 9-17), Predigthören, Apfelkuchen, Spaziergang im Sonnenschein (über fremde Gartenzäune gucken zum Ideensammeln), positiven Nachrichten aus Heidelberg, Kerzen und Wein nachher beim Abendessen.
Herz, was willst du mehr?
Samstag, 27. Oktober 2007
vorfreude ist die schönste...
Waren heute den ganzen Nachmittag in unserem zukünftigen Garten. Haben uns mit den Nochbesitzern getroffen, um abzusprechen, was an Gartengeräten, und Mobilar wir gern übernehmen würden, und um den Garten ein bisschen besser kennezulernen. Zum Beispiel in welchen Zeiträumen und wie sie den kleinen Teich immer gesäubert haben, wie sie mit einer bestimmten Orchideenart umgegangen sind, die es sich einfach ungefragt in einer kleinen Ecke gemütlich macht, und die wir natürlich dort lassen wollen usw. Sommerflieder habe ich schon entdeckt, der ist im Sommer ein wahrer Schmetterlingsmagnet, echte Veilchen, ein Pfaffenhütchen und eine ganz toll duftende gelbe Rose (allerdings mächtig zugewuchert).
Ach, es kribbelt schon in den Fingern...den ganzen Abend haben wir geschwärmt, geträumt und ganz konkret geplant....in drei wochen ist es so weit...
aufgeschnappt
"Ist die Frau weniger wert als der Mann? Wer diese Frage beantwortet kann auch sagen, ob Feuer mehr wert ist als Wasser."
Freitag, 26. Oktober 2007
Wir sind nicht allein!
In der Firma, für die ich zur Zeit im Auftrag meiner Firma arbeite, gibt es Gebetskreise.
Was das ist?
Kollegen (oder eben auch Fremdmitarbeiter) treffen sich jede Woche an einem bestimmten Tag in der Mittagspause, um miteinander zu beten. In erster Linie, für die Firmenleitung aber auch für persönliche Gebetsanliegen, sei es für andere Kollegen, für Familienangehörige oder Freunde. Ich besuche den "Montags-Gebetskreis". Es gibt auch einen am Donnerstag und einen Englischsprachigen. Unsere Gruppe ist für mich u.a. auch deshalb so interressant, weil unser einziger gemeinsamer Nenner das Christ sein ist. Jeder von uns ist in einer anderen christlichen Gemeinde (Freie ev. Gemeinde, Babtistenkirche, Hauskirche, Vinyard-Gemeinde, Heilsarmee, Ev. Landeskirche, Katholische Kirche, etc.) integriert, arbeitet in einer anderen Abteilung bzw. in anderer Position, dennoch sitzen wir einträchtig miteinander am Tisch, tauschen uns über die Bibel, über Erlebtes, über den Glauben aus.
Für mich ist das im Laufe der Zeit eine richtige "Wohlfühl-Gruppe" geworden.
Und heute lese ich (Link von einem Kollegen aus eben diesem Montags-Gebetskreis zugesendet bekommen) - in Deutschland gibt es solche Gebetsgruppen auch und nicht mal wenig.
Das freut mich ganz besonders. Es ermutigt und macht Hoffnung.
Bild Dir Deine Meinung
Mittwoch, 24. Oktober 2007
Wie macht man (frau) aus einer Not eine Tugend?
Montag, 22. Oktober 2007
Sonntag, 21. Oktober 2007
folgenschwerer Spaziergang
Als wir letztes Wochenende so ausgiebig über den Rührberg gewandert sind, hatten wir auf dem Heimweg nicht nur Äpfel, Pflaumen und Kürbisse im Gepäck, sondern auch eine Telefonnummer.
Wir hatten nämlich an einem Gartentor einen Zettel entdeckt, daß dieser Garten zu verkaufen wäre. Gestern nun waren wir gleich nach dem Themenfrüstück zur Besichtigung des Gartens eingeladen. Uns erwartete ein Ehepaar, die den Garten seit 32 Jahren liebevoll und mit ganz viel Naturverbundenheit pflegen. Auf mich wirkte er wie ein verwunschener Garten, unauffällig und auf charmante Weise ein bisschen verwildert, einladend aber nicht fordernd.
Nach der Besichtigung auf dem Weg nach Hause antwortete mein Mann auf meine Frage: "Und was denkst Du?" spontan mit: "Ich denke, da steht unser Name dran."
Und heute Morgen, so mit einmal drüber schlafen, haben wir beschlossen, ja, das wollen wir wagen....
Samstag, 20. Oktober 2007
die fünf Sprachen der Liebe
Wir waren heute in der FeG Kandern lecker Frühstücken. Aber nicht einfach nur Magen füllen, sondern nach dem Futtern und mit den Tischnachbarn schwatzen etwas zu einem bestimmten Thema hören. Und wenn über das Thema so ansprechend und interressant referiert wird wie über das heutige, dann stimmt der Spruch "voller Bauch studiert nicht gern" eindeutig nicht.
Es ging um das Thema Liebe - um den Unterschied zum Verliebtsein (im Fachjargon "Lieberanz" genannt) - um die verschiedenen Arten (Sprachen) in denen Menschen ihre Liebe zum Ausdruck bringen. War klasse und sehr veständlich dargestellt. Stellenweise mussten wir so sehr lachen, weil uns die beschriebenen Situationen nur allzu bekannt vorkamen.
Es war ein richtig schöner, zum miteinander Nachdenken anregender Vormittag.
Mittwoch, 17. Oktober 2007
Segen
Gott segne Dich.
Er erfülle Deine Füße mit Tanz
Deine Arme mit Kraft
Deine Hände mit Zärtlichkeit
Deine Ohren mit Musik
Deine Augen mit Lachen
Deine Nase mit Wohlgeruch
Deinen Mund mit Jubel
Dein Herz mit Freude.
So segne Dich Gott,der Vater durch den Sohn Im Heiligen Geist.
Dienstag, 16. Oktober 2007
was ist hunger?
habe heute in den Nachrichten gehört, dass 850 Millionen!!! Menschen auf dieser Welt Hunger leiden. Was für ein Armutszeugnis für die Menschheit! In Westeuropa und Amerika werden teure Medikamente gegen Fettsucht erfunden, erst vor ein paar Tagen hiess es in einer Dokumentation, die Deutschen seien zu dick. Und in Afrika, Indien oder in den Kriegsgebieten haben Menschen nicht nur kein gesundes Essen - sie haben überhaupt keines.
Dürre, Überschwemmungen, Erdbeben, Kriege...das Elend hat viele Gesichter. Warum schaffen wir aus den reichen Industrienationen es nicht, diesen Menschen wirklich wirksam zu helfen? Immer wieder verfolge ich Spendenaktionen, sehe dass Entwicklungshelfer in Krisengebiete gehen, um den Menschen zu helfen. Geldspenden, Lebensmittelspenden, geförderter Berunnenbau, gespendete Schulen und dennoch...leiden 850 Mio Menschen Hunger. Das macht mich traurig.
Montag, 15. Oktober 2007
Sonntag, 14. Oktober 2007
erinnerung
heute haben meine grossmutter und meine tante sterbetag, sie waren mutter und tochter. bei meiner grossmutter sind es heute genau 30 jahre, dass sie entschlafen ist, wie es damals in der anzeige hiess, mit 73 jahren.
sie war bis zu diesem tag teil meines lebens, denn wir, meine grosseltern, eltern und geschwister lebten gemeinsam auf dem hof - alle unter einem dach.
als kind sah ich in ihr oft nur die ernste, wortkarge frau, in dunkler kleidung, mit kopftuch, die immer auf sparsamkeit drang, für die fleiss und arbeitseifer höchste tugend darstellten, und die meine schwester und mich natürlich auch dahingehend miterziehen wollte. für spiel und spass oder gar lesen war sie nicht zu haben.
heute sehe ich sie etwas anders. einen hof zu bewirtschaften, ihn zusammen mit ihrem mann durch die kriegszeit und die hungerjahre danach zu bringen, war gewiss nicht leicht. dazu kam, dass sie schon als junge frau an rheuma erkrankte und ganz krumme und steife finger und ständige schmerzen hatte. von ihren drei kindern war eines nicht lebensfähig, sie hat es zuhause zur welt gebracht und musste dann mit ansehen, wie es stirbt. die arbeit auf dem bauernhof mit vieh, feld und wald war auch in späteren jahren kräftezehrend und sommer wie winter gab es mehr als reichlich zu tun.
sie hat sich tapfer geschlagen, hatte das haus in schuss. brot backen, butter und quark bereiten, federn reissen, enten schlachten, kartoffeln einmieten, schinken pökeln, für alles wusste sie den richtigen zeitpunkt und wie man es macht.
heute finde ich es schade, dass ich von ihr eigentlich nur die harte schale kenne, in seltenen momenten hat sie geschichten von früher erzält, die waren immer ein bisschen gruselig aber wir haben sie geliebt. von ihren eigenen lebensplänen, wünschen oder gar träumen weiss ich nichts, leider...
Samstag, 13. Oktober 2007
zeit zu danken
der herbst mit seiner fülle wartet überall auf uns.
sonnige tage, buntes laub, hübsche zierkürbisse, leckere äpfel zum selberpflücken....
das alles haben wir heute auf einem ausgedehnten spaziergang weidlich ausgenutzt und sind mit reicher beute nach hause gezogen.
ein ganz persönlicher erntedank-tag.
Mittwoch, 10. Oktober 2007
nein, so nicht
mit dieser art von ruhe bin ich nicht einverstanden: ich sitze zwar sicher und ruhig - aber in einem engen gläsernen gefängnis und schaue der welt beim leben zu. und der feind hat im wahrsten sinne des wortes den "hut auf" und kann gehen wohin er will...do gann'sch ni loachn .
Dienstag, 9. Oktober 2007
"Die einzige Zeit"
Montag, 8. Oktober 2007
Pfeiffer mit drei fff ...eins vor dem ei und zwei hinter dem ei
verdacht auf pfeiffersches drüsenfieber - so lautet die diagnose unseres hausarztes. deswegen und weil meine lymphknoten angeschwollen sind und ziemlich schmerzen, bin ich zwei tage krankgeschrieben.
ja, unverhofft kommt oft. am freitag nach meiner joggingtour dachte ich noch froh: wow, die power ist wieder da, die hartnäckige erkältung ist endlich weg, ich fühle mich als könnte ich bäume ausreissen (ganz kleine) und heute reicht die power gerade mal zu teekochen.
so schnell kann es gehen.
andererseits ist es auch kein drama. sofern es nur die vermutete viruserkrankung ist, die geht schon wieder vorbei. und ich bin ganz dankbar, dass ich mir die beiden tage ruhe gönnen kann. keine kleinen kinder, die man trotz krankheit versorgen muss, kein chef oder projekt, die es gar nicht vertragen, wenn man mal fehlt, kein wichtiger termin, den man nun nicht einhalten kann.
somit werde ich mich am nachmittag mit jacke und decke auf den balkon verziehen und die schöne herbstsonne geniessen.
Sonntag, 7. Oktober 2007
sonntagabend
Freitag, 5. Oktober 2007
habe folgende geschichte wiedergefunden:
Es gibt keine Friseure!
Erich Gerhard
Beim Haareschneiden wurde dies und das besprochen. Schließlich war auch die Existenz Gottes an der Reihe.
Der Friseur meinte: „Es gibt keinen Gott!“
„Warum sagen Sie das?“, fragte der Kunde.
„Sehen Sie, es gibt so viel Schmerz auf der Welt, so viele leidende Kinder. Gehen Sie nur hinaus auf die Straße, dann sehen Sie es. Es kann niemals einen liebenden Gott geben!“
Der Kunde hatte nicht sofort eine Antwort und musste dem Friseur zunächst seine Meinung lassen. Dieser beendete seine Arbeit, und der Kunde verließ das Geschäft.
Draußen begegnete er einem Mann mit ungepflegtem Äußeren, langem, zerzaustem Bart und langen, ungewaschenen Haaren.
Unmittelbar ging er zurück ins Friseurgeschäft und sagte zu dem Besitzer: „Es gibt keine Friseure, niemals kann es Friseure geben.“
„Das sagen Sie? Gerade habe ich Ihnen die Haare geschnitten, und Sie sehen hier mein Geschäft! Wie können Sie sagen, dass es keine Friseure gibt?“
„Schauen Sie dort diesen Mann, sehen Sie, wie er aussieht? Da begreifen Sie doch, dass es keine Friseure geben kann!“, sagte der Kunde.
„Klar“, sagte der Friseur, „solche Leute gibt es. Sie kommen einfach nicht zu mir, um sich die Haare schneiden zu lassen. Aber das bedeutet doch nicht, dass es keine Friseure gibt!“
„Das ist der Punkt“, sagte der Kunde. „Gott existiert, aber es gibt Menschen, die kümmern sich nicht um Gott, gehen nicht zu ihm und suchen ihn nicht.
Deshalb ist so viel Leid in der Welt.“
Donnerstag, 4. Oktober 2007
it´s all in a mess!
der schein trügt, die hier gezeigte gemütlichkeit von gestern abend ist passè, denn danach wurden sämtliche fenster frei geräumt, damit heute nachmittag der maler die in die decke eingelassenen bretter über den fenstern beizen und streichen konnte...sollte...hätte....wäre.
leider hat uns besagter malermeister versetzt! geht auch nicht ans telefon...
tja, so ohne gardinen oder vorhänge und pillepalle auf den fensterbrettern sieht die wohnung bisschen kahl aus. ganz zu schweigen, dass die stoffe, blumentöpfe und das pillepalle nun andere bereiche der wohnung belegen.
da merkt man erst mal, wie wichtig einem ein gemütliches zuhause ist.
ich hoffe sehr, das versetzten heute war nur ein missverständnis, das sich morgen klären lässt.
Mittwoch, 3. Oktober 2007
Dienstag, 2. Oktober 2007
kein nachteil...
....wo nicht auch ein vorteil ist.
Montag, 1. Oktober 2007
gesegneter gottesdienst
um es gleich vorweg zu nehmen, unser gestriger imPuls-gottesdienst war ein gelungener. von mehreren besuchern bekamen wir im anschluss die rückmeldung, dass es der bisher beste gottesdienst aus dieser reihe war und sie sich sehr angesprochen gefühlt haben. wir haben über so viel lob richtig gestrahlt. denn für uns als vorbereitungsteam ging die ganze sache nicht ohne mehrere zitterpartien ab: als wir noch zehn minuten vor beginn so ziemlich allein in der kirche waren, sorgten wir uns schon traurig, ob überhaupt jemand käme. dabei standen ganz viele besucher einfach in gespräche vertieft vor der kirche, um den schönen sonnenschein noch zu geniessen. und es kamen sogar so viele, dass wir noch stühle holen mussten - hat uns sehr gefreut.
die freude wurde aber gleich abgelöst von der nächsten sorge - die dvd auf dem laptop liess sich nicht starten! bei der probe lief alles noch wunderbar - nur heute hatte es sich der laptop anders überlegt.
der gospelchor war in anderer besetzung erschienen als abgesprochen, nicht alle wussten bescheid, welche lieder zu singen waren, der beamer war nagelneu und somit wohl auch noch etwas ungeübt, hatte so ein paar kinderkrankheiten mitgebracht....und wir vom team sassen wie auf kohlen auf unseren plätzen und hofften inständig, dass die gerade eben wegimprovisierte panne die letzte gewesen sein möge.
irgendwann merkte ich, dass ich vor lauter anspannung innerlich gar nicht mehr beim gotteswdienst war, sondern nur darauf konzentriert, dass der nächste programmpunkt glatt laufen sollte.
dann war unsere "stern-aktion" dran. wir hatten ganz viele papiersterne mit segenswünschen in der kirche aufgehängt und jeder besucher sollte sich einen davon "pflücken" und ihn dann weiterverschenken. auf einmal kam ein mädchen auf mich zu, das vor einigen jahren in meiner trainingsgruppe war, und sagte, sie möchte ihren stern unbedingt mir schenken. ich nahm ihn und las:
"Gesegnet ist der Mensch, der auf den Herrn vertraut und dessen Vertrauen der Herr ist." (Jer17,7)
das war für mich ganz persönlich das rechte wort zur rechten zeit, und auf der stelle war die veranstaltung für mich ein gottsdienst.
Sonntag, 30. September 2007
imPuls-gottesdienst

Samstag, 29. September 2007
rote karte
so, das hat er nun davon! unser computer hat sein divengehabe dermassen auf die spitze und uns zur verzweiflung getrieben, dass wir heute morgen spontan beschlossen haben, ihm die rote karte zu erteilen.
gleich nach dem frühstück sind wir nach lörrach gefahren, um einen neuen pc zu beschaffen und siehe da, ein toller laptop zwinkerte uns gleich beim betreten des ladens zu. nach einigem hin und her und abchecken von alternativen steht dieser nun bei uns zu hause.
erstaunt bin ich, wie schnell so ein computer heutzutage einsatzfähig ist. noch während ich mittagessen koche, hat mein mann schon die wlan, word, excel und powerpoint! installiert und surft im www. klasse finde ich, dass ich nun überall in der wohnung, auf dem balkon oder so sitzen kann. tolle technik...schickes teil...
Mittwoch, 26. September 2007
heidelberg

Freitag, 21. September 2007
der kleine unterschied
Ländercode: DE
Dokumentnummer: DIN 10220
Ausgabedatum: 1999-05-00
Dokumentart: ST * N
Titel (Deutsch): Untersuchung von Gewürzen und würzenden Zutaten - Probenahme für chemische, physikalische und sensorische Untersuchung
Ländercode: DE
Dokumentnummer: DIN EN 10220
Ausgabedatum: 2003-03-00
Dokumentart: ST * N
Titel (Deutsch): Nahtlose und geschweißte Stahlrohre - Allgemeine Tabellen für Maße und längenbezogene Masse; Deutsche Fassung EN 10220:2002
manchmal kommt es eben auf kleinigkeiten an wie hier auf den zusatz "EN" (europanorm), und schon kommt man aus der gewürzecke auf den stahlplatz. wäre wahrscheinlich auch wenig bekömmlich, wenn ich die nächsten lammsteaks mit stahlrohr, nennweite 200, würze statt mit pfeffer...
Donnerstag, 20. September 2007
und hier kommen schon mal ein paar...
die "Hoodoos" (name aus dem indianischen) sehen aus wie gestalten mit zipfelmützen, wurden über jahrtausende von dem kleinen unscheinbaren flüsschen dort unten in zusammenarbeit mit wind und wetter geformt.

in kanada sind auch die tiere sehr reinlich, wie man an diesem streifenhörnchen sehen kann. nach dem essen wird eine serviette benutzt und wenn man sie stiebitzen muss!

extra unseretwegen präsentierte sich der "Mount Robson" ohne wolkenkrone. klar, wollte er doch zeigen, dass er mit seinen 3954 metern der höchste berg der kanadischen rockies ist.
fleissarbeit
wir haben nun auch unsere diva in der familie: unser computer lässt sich neuerdings mit "Sie" anreden. mal geht er, mal geht er nicht. man sagt, es liegt am einschaltknopf, den man angeblich nicht reparieren oder austauschen kann...:-(
heute hat er sich zur arbeit entschlossen, und ich habe spontan festgelegt, dann soll er das mal tun und nicht zu knapp.
das heisst fotobearbeitung. 893 von kanada mitgebrachte foto´s warten auf sichtung, manchmal drehen, eventuell verbessern mit fotobearbeitungsprogramm, umbenennen nach dem ort, den sie zeigen, oder aufs löschen. klingt nach überstunden und leider nicht nur für den computer...
Dienstag, 18. September 2007
aufbruchstimmung
am samstag zieht unsere tochter mit "sack und pack" nach heidelberg. seit gestern packt sie ein, um, aus und wieder neu....aus platzgründen waren mir unsere fünf grossen koffer manchmal ein dorn im auge. nun sind zwei davon schon vollgestopft, ausserdem zwei reisetaschen und ein karton und ein ende ist nicht abzusehen.
die inlineskates müssen mit, ihr fahrrad sowieso (nicht im koffer), die gitarren, verstärker, bücher, bilder und...und...und...wir werden eine nette fuhre abgeben, nur gut, dass unser auto einen grossen kofferraum hat.
ich leiste mir ein bisschen traurigkeit. ich kann gar nicht glauben, dass das fast zwanzig jahre gewesen sein sollen, in denen wir sie grossgezogen haben. war nicht erst vor zwei jahren einschulung?! komisch, dass für uns nun die zeit der kindererziehung vorbei sein soll.
aber ein weiser spruch sagt: "wer seine kinder liebt, gibt ihnen wurzeln und flügel."
wurzeln denke ich, hat unsere maus bekommen, durch die liebe, mit der wir nicht gegeizt haben. und nun ist eben die zeit gekommen, ihr flügel zu verleihen in dem wir sie ziehen lassen.
wenn ich sie so sehe bei ihren vorbereitungen - eifrig und mit freude, gespannt auf ihr studium und kein bisschen ängstlich, dann freue ich mich mit ihr, vergesse das traurigsein und denke, jedes ende birgt auch einen beginn.
Montag, 17. September 2007
Sonntag, 16. September 2007
Frauensonntag
Freitag, 14. September 2007
der ganz normale alltag
nun ist schon wieder freitag, die erste woche nach der grossen reise schon vorbei. und zum nachhängen bleibt keine zeit.
meine ersten arbeitstage ab mittwoch verliefen ganz unspektakulär und ruhig. sehr gefreut hat mich, dass meine kollegin mir zur begrüssung den schriftzug "welcome" aus gummibärchen auf den schreibtisch gelegt hat. ich war ganz überrascht. wie schön ist es doch, ganz unvermittelt zu erfahren, dass man mit freude erwartet wird.
gestern war wieder ein treffen des teams zur vorbereitung des nächsten imPulsgottesdienstes am 30.09.07. es verlief sehr ermutigend. zum einen, weil wir alles erforderliche besprechen konnten und die noch verbleibenden aufgaben verteilen konnten, und weil wir schon vor 22.00 uhr fertig waren. unversehens war auch plötzlich der bibeltext klar, um den es gehen soll, Matthäus 21, 1-10, und um den wir zwei treffen lang vergeblich diskutiert haben. nun ist er klar und damit auch der rote faden des gottesdienstes - schön.
morgen haben wir eine kleine familienfeier mit sohn und seiner freundin zur verabschiedung unserer tochter ins studium. wir wollen zusammen kochen (fünf leute in der küche - na da bin ich gespannt...) und hernach das gekochte (pelmeni) in aller gemütlichkeit verspeisen.
leider bin ich im moment nicht so fit, hoffe es ist morgen besser, damit ich nicht gar so schaumgebremst bin.
Mittwoch, 12. September 2007
vorgucker
Montag, 10. September 2007
verreisen ist schön, aber zu hause ist´s am schönsten
ehe man sich´s versieht, sind drei wochen ferien herum.
wir sind gestern wieder glücklich gelandet und ich kann sagen, die verbindung vancouver - frankfurt - basel - wyhlen mit flugzeug und bahn hat tadellos funktioniert, keine 14 stunden.
es war eine sehr schöne reise, viel, viel gesehen, viel über kanada und seine menschen erfahren, viel fotografiert (897 fotos!), nette und merkwürdige mitreisende kennengelernt. dennoch bin ich froh und dankbar, wieder daheim zu sein. unsere tochter hat unser zuhause gut gehütet und uns mit selbstgebackenem kuchen willkommen geheissen, wunderbar. leider hat sich unser computer verabschiedet, so daß ich noch keine fotos zeigen kann (bin am laptop meiner tochter "zu gast"). womöglich will er sich vor der arbeit mit den vielen fotos drücken?! ich hoffe sehr, das lässt sich reparieren, weil ohne pc - das geht doch gar nicht!
Dienstag, 28. August 2007
das neueste aus canada
wow, zum ersten mal in meinem leben sitze ich hier an franzoesischem bildschirmmenue und ebensolcher tastatur - sehr interressant.
inzwischen haben wir in unserer rundreise die staedte toronto, montreal, quebec city und ottawa jeweils zwei tage unsicher gemacht, war sehr interresant aber nicht so fremd.
heute haben wir die "zivilisation" verlassen (nicht ganz natuerlich, immerhin hat dieses motel internet) und sind durch den "algonquin" naturpark gestreift. wie bestellt haben wie auch eine moos-kuh (art von elch) entdeckt. und hier ist doch alles ein klein wenig "anders".
morgen ist das grosse highlight der niagarafaelle, bin schon gespannt.
ansonsten ist alles im gruenen bereich. interressantes land aber auch interressante mitreisende.
by the way: am sternenhimmel sieht hier der grosse wagen genauso aus, wie zuhause von unserem balkon.
Mittwoch, 22. August 2007
gruesse aus montreal
an alle, die hir vorbeischauen herzliche urlaubsgruesse aus dem interressanten, schoenen, franzoesichsprachigen teil von canada.
es geht uns guuuuut!
Samstag, 18. August 2007
Kanada wir kommen!
auch mein handgepäck wiegt statt der erlaubten 6 kg nur vier. und dennoch bin ich sicher, dass ich mit dem "optimierten" gepäck die drei wochen auskommen werde.
nun bin ich sehr gespannt.
meine erste wirklich grosse reise, das erste mal auf einem anderen kontinent, nach sechs jahren wieder in einem flieger, nur diesmal für viele stunden...
allen, die hier vorbeischauen wünsche ich eine schöne zeit; wünsche euch und uns gottes segen und seinen schutz.
denn bis denn...
Freitag, 17. August 2007
Donnerstag, 16. August 2007
abwarten
wie geplant liess sich mein vater heute zu seinem termin in die herzklinik fahren. sein herz und die kranzgefässe sollten mittels eines "herzkatheters" untersucht werden. nach der untersuchung könne er dann wieder nach hause wurde ihm gesagt, vorausgesetzt, die ärzte finden bei der untersuchung nichts gravierendes (worauf er sehr hoffte).
untersucht haben sie auch von morgens um zehn bis abends um fünf - ultraschall, blutbild, blutsenkung, ekg usw... den katheter legen sie allerdings erst morgen. zwar hatte mein vater vorsorglich eine tasche mit dem nötigsten für einen krankenhausaufenthalt mit, war aber doch bedrückt, dass er tatsächlich dort bleiben sollte. damit bleibt nun die ungewissheit, was die untersuchung ergeben wird, noch einen weiteren tag bestehen. obendrein kommt er mit dem telefon an seinem bett nicht zurecht. er hat beidseitig hörgeräte und kann an dem dortigen telefon nichts verstehen. somit kann er nicht mal mit seiner familie telefonieren, um sich von seiner sorge etwas ablenken und trösten zu lassen.
es gilt, auf morgen zu warten, auf die untersuchungsergebnisse und auf das, was die ärzte dann vorschlagen. vielleicht darf er morgen oder samstag wieder nach hause...das wäre schön.
Mittwoch, 15. August 2007
knoten - zum glück keine gordischen!
es ist so schön, zu erfahren, dass sich so mancher knoten noch vor unserer abreise wie von selbst auflöst.
heute nachmittag haben wir von unserem gebetskreis-leiter die gute nachricht erhalten, dass die geschäftsleitung es weiterhin erlaubt, dass wir ein freies sitzungszimmer für unsere zusammenkünfte nutzen. anderenfalls wäre es sehr schwierig geworden, uns weiterhin während der montäglichen mittagspause zu treffen.
die lokführer streiken definitiv am kommenden sonntag nicht, und so können wir wie vorgesehen mit dem ice von basel nach frankfurt zum flughafen reisen.
unsere tochter kam eben aus heidelberg zurück, wohlbehalten und mit einem mietvertrag! noch dazu einem günstigen.
wenn jetzt noch mein herz aufhören könnte, dermassen zu spinnen und weh zu tun (bitte...), dann wären auf der stelle ferien....
Dienstag, 14. August 2007
wir üben schon mal für den urlaub
hauptauslöser dafür war der schöne sommerabend, ausserdem standen heute nach der arbeit mal keine termine an (na, ja bisschen wäschewaschen...). und so geht die übung:
tomaten-mozarella-teller mit frischem basilikum zubereiten, eine flasche rotwein öffnen, kräuterbrot mit schinken belegen, alles auf dem balkon anrichten, setzen, zurücklehnen, schmausen, wein trinken, die abendsonne geniessen, erzählen, zugucken wie die wolken ziehen - ich muss sagen, uns ist diese aufgabe schon gut gelungen (aber üben kann man ja öfter...).
morgen ist mein letzter arbeitstag vor meinen ferien, wird aber soweit absehbar nicht mehr stressig. ausserdem erwarten wir morgen abend unsere tochter aus heidelberg zurück. sie versucht seit montag, dort ein zimmer für ihren studienbeginn am ersten oktober zu ergattern.
bin gespannt mit welchem erfolg.
heute abend hat noch unser "grosser" angerufen, um uns eine schöne reise und eine gute heimkehr zu wünschen. das fand ich richtig schön.
Montag, 13. August 2007
von glückspilzen
interressante predigt im gestrigen gottesdienst, matthäus 13, 44-46, über den schatz im acker und die kostbare perle. gar nicht so leicht zu verstehen.
ausserdem war ich abgelenkt. neben mir sass eine ältere dame, allein. sie war nach mir gekommen und setzte sich einfach neben mich, ohne meinen blick oder mein lächeln zu erwidern. während ich mich umschaue und sehen will, wer noch gekommen ist, sehe ich sie näher an und bemerke harte augen, einen verkniffenen mund, keinerlei interresse für ihre umgebung. und ich fange an, für sie zu beten. bitte Jesus Christus, ihr in ihrem kummer beizustehen und ein licht in ihr anzuzünden, das die offensichtliche finsternis vertreiben möge.
während des ganzen gottesdienstes keine raktion, nur starrer blick geradeaus oder ins liederbuch, beim gebet, meine ich ein kurzes schluchzen gehört zu haben. und ich bitte weiter für sie. am ende des gottesdienstes bleibt sie einfach sitzen. wenn ich aus der bank heraus will, muss ich an ihr vorbei. erst warte ich noch ein bisschen, werde dann aber unruhig, weil ich ja nach hause und mittagessen kochen wollte. sie nimmt mich glaub´ ich gar nicht wahr.
erst als ich nun wirklich gehen will und sie frage, ob ich mich vorbeidrängeln dürfe, bewegt sie sich langsam und dreht sich zu seite, um mir platz zu machen. im vorbeigehen schaue ich sie an und wünsche ihr einen schönen und gesegneten sonntag. da auf einmal sieht sie mich an, beginnt zu lächeln und sagt :"danke, für sie auch."
Samstag, 11. August 2007
die kuh ist vom eis
oder - ein problem ist gelöst...
unsere tochter war gestern zur studienberatung auf dem arbeitsamt. und wider erwarten - als ich nach hause kam empfing sie mich freudestrahlend und teilte mit: "ich habe mich entschieden!" das ist ein guter anfang denke ich, sich zu entscheiden fällt ihr eher schwer.
sie wird in heidelberg religionswissenschaften und philosophie studieren! die stadt find ich sehr schön und die uni hat einen sehr guten ruf. mit den studienfächern habe ich noch etwas mühe. unsere tochter jedoch ist nun, da sie sich entschieden hat, voller elan und vorfreude und darüber freue ich mich sehr.
nun heisst es, ein zimmer in heidelberg zu finden. gleich gestern hat sie angebote via internet herausgesucht, angerufen, gemailt, ist gar nicht so einfach, eine unterkunft zu bekommen.
das ist also die nächste kuh, die vom eis muss.
Freitag, 10. August 2007
nach Shanghai
die tochter unserer nachbarsfamilie wird nicht nur unseren kleinen ort, nein die gesamte bundesrepublik innerhalb einer 300-köpfigen delegation von sportlern in shanghai repräsentieren. wow! stand heute in der zeitung!
sie hat sich für die "special-olympics weltspiele" qualifiziert, die vom 2. bis 12. oktober in china stattfinden. in 17 sportarten werden bei diesen wettkämpfen deutsche athleten teilnehmen, nachbarstochter im fach judo.
das besondere ist, dass das mädchen (etwa 20 jahre alt) am down-syndrom leidet, wobei "leiden" ganz sicher nicht die richtige bezeichnung ist. ich finde es so klasse, wie sie ihren weg in ein selbständiges leben geht, sich nicht unterkriegen lässt. und ihren eltern gilt meine grosse hochachtung, dass sie ihre tochter so annehmen und lieben wie sie ist und keine mühe scheuen sie zu fördern. ich freue mich von herzen für diese familie.
da kann sich mancher "normalo" eine scheibe von abschneiden....
Donnerstag, 9. August 2007
jahrhundertflut
"Das Wasser am Rhein steigt und steigtIn dieser Nacht wird der Rhein bei Karlsruhe einen Stand von 7,50 Meter erreichen. Die Schifffahrt ist gestoppt. In Süddeutschland und in der Schweiz sind an vielen Orten Überschwemmungen. Der höchste Stand wird erst am Freitagmittag erreicht."
Dienstag, 7. August 2007
geschenk per fernsteuerung
mein vater hat heute geburtstag. da es nun schon der 71. ist, dachte ich, einfach nur eine geburtstagskarte und ein anruf - das ist fad. also ein geschenk schicken - aber was??? und blumen per fleurop? nee, blumen bekommt er schon von den nachbarn, von seinem ehemaligen chef, von seiner schwiegertochter in spe......auf einmal hatte ich die zündende idee: wir schicken ihm einen baumkuchen, original aus salzwedel. den mag er sehr (wir auch), und da zum geburtstag an drei tagen gäste erwartet werden, kann ein zusätzlicher kuchen nur recht sein.dank pc und internet ist es völlig problemlos möglich - quasi auf knopfdruck sendet die salzwedeler baumkuchenbäckerei einen ganz frischen kuchen so gross wie man möchte komplett mit verzierung und verpackung an die adresse, die man angibt. toll.
wer übrigens mehr über die geschichte des baumkuchens wissen möchte, oder mal einen probieren :-) , hier gehts in die backstube:
lecker baumkuchen/
Montag, 6. August 2007
will beten gelernt sein?
seit einiger zeit beschäftigt uns in unserem firmen-gebetskreis das thema gebet und fürbitte für menschen, die krank sind. das fing damit an, dass kollegen, die uns bekannt sind, krank wurden und wir sie in unser gebet einschlossen. dann bat jemand, für die genesung eines kleinen jungen, der schwer an krebs erkrankt ist, zu beten. weiter ging es, für einen kollegen, ebenfalls krebskrank, heilung zu erbitten und so weiter...und schon tauchte die forderung auf:"ja wenn gott diese menschen heilt, dann muss er doch meine freundin, die noch kleine kinder hat, auch heilen. sonst wäre das doch ungerecht." und die erfüllung der gebete kann ja nur die genesung der kranken sein! wenn also der kleine fabio stirbt, dann war das beten umsonst!ist das so? ich glaube nicht.
ich finde dieses thema sehr spannend:
einerseits lehrt uns die bibel: "bittet, so werdet ihr empfangen"; und "stellt mich doch auf die probe, ob ich nicht die schleusen des himmels öffne.." andererseits lehrt uns jesu gebet: "...dein wille geschehe, wie im himmel, so auf erden..." und jesu selbst hat im garten gethsemane zu gott gebetet "...nicht was ich will, sondern was du willst soll geschehen..."
es ist schwer, das vertrauen an gott und jesus christus zu behalten, wenn auch die eindringlichsten gebete nicht den erwünschten erfolg bringen. andererseits denke ich, ein von herzen kommendes gebet, das nur die bitte enthält, ist bei gott genauso gut aufgehoben, wie ein gebet, das schon die einsicht mitbringt "herr wie du willst..." gott weiss eh, wie es in uns aussieht, und er hat einen plan für jeden menschen. wenn wir den kennen würden... da fällt mir der satz aus dem gottesdienst ein: "...die gerechtigkeit gottes, die grösser ist als alles, was wir denken können..."
ich selber glaube, ja, beten will gelernt sein. wir können sehr wohl unsere grossen und kleinen sorgen und bitten vor gott bringen. natürlich auch die freude, man darf durchaus auch mal von herzen danke sagen. und beim beten entwickelt sich das wichtigste - die beziehung zu gott. wir lernen auf gottes wort zu hören und können dann annehmen, wenn unsere bitten anders als erbeten aufgelöst werden.
bevor das zu oberlehrerhaft klingt möchte ich betonen - ich habe auf diesem gebiet auch gerade erst angefangen zu lernen - bin sozusagen noch grün hinter den ohren...
Sonntag, 5. August 2007
der countdown läuft
seit gestern sind nun die reiseunterlagen für unsere dreiwöchige kanada-reise da - eine ganze tasche voll. diese unterlagen durchzusehen und zu registrieren, was alles zu beachten ist, bedeutet richtig hausaufgaben machen. mir graust ein bisschen davor.
zudem habe ich heute gelesen, dass ab mittwoch die lokführer ernst machen wollen mit ihrer streikerei - und zwar auf unbefristete zeit. wir sind jedoch am abflugtag auf den ice von basel nach frankfurt angewiesen. sollte dieser zug ausfallen, müssen wir selber sehen, wie wir den flieger erreichen. der reiseveranstalter hat schon mitgeteilt, dass er in diesem fall nicht helfen kann, die bahn haftet ebenfalls nicht sondern sagt das sei "höhere gewalt".
obendrein habe ich gestern die mir vom hausarzt für den flug verschriebenen tabletten ausprobiert - wie von ihm vorgeschlagen - und die wirkung war gleich null. tja, es gibt so tage, da kann man nur sagen: "alles was klappt, sind die türen."
es gibt aber auch gutes zu berichten: unsere tochter ist seit freitag wieder aus dem krankenhaus heraus und es geht ihr mit jedem tag besser. ich bin sehr dankbar, dass es so glimpflich ablief.
Freitag, 3. August 2007
Donnerstag, 2. August 2007
es geht weiter, wer hätte das gedacht...
entgegen anders lautenden meldungen, mahnungen per telefon und auch sonst....existiert dieser block noch und er lebt....!!!
ja, einige schwierigkeiten und anderweitige bewerbchen waren erst zu bewältigen, bis ich mich hier zurückmelden kann:
besuch einer guten freundin aus dem schönen chemnitz - war richtig toll und jeden unterbruch dieses blogs wert.
geburtstagsfeier meines mannes (mit allen vor- und nachbereitungen)
unsere tochter musste als notfall in die klinik inklusive operation
und last but not least, ab 31.07.07 hatten wir einen neuen vertrag mit unserem online-anbieter, und beim neuen vertrag gab es ein versehen: wir waren nicht beim richtigen server angemeldet und so vom internet ausgeschlossen - gar nicht lustig kann ich nur sagen!
der tag heute begann so trüb mit regen und herzschmerzen. holperige steine im büro, ungewissheit, wann unsere tochter wieder gesund sein wird und ich selber von meiner gynäkologin zur mammografie überwiesen...bürde und berge wohin man sieht.
aber jetzt.... das internet geht wieder - gemäss neuem vertrag mit einer übertragungsrate von 16 mb pro minute! kind hat gerade mitgeteilt, dass es morgen nach hause darf. und radiologin sagt: alles i.o.
ach und in diesem moment, da ich ohnehin schon schwebe - guckt die sonne hervor - sie entspricht meiner stimmung.
die nachlese des langen wochenendes kommt natürlich, mit fotilies...
Dienstag, 24. Juli 2007
hao´s tagebuch
wie dankbar war ich doch heute morgen, von meiner ärztin zu hören, es ist alles in ordnung.
und wie toll, wenn eine heisse dusche und ein vitamin-c genügen, um nach dem lauf im regen nicht krank zu werden.
das ist so was von gar nicht selbstverständlich...
seit ein paar tagen lese ich hao´s tagebuch. er leidet an lymphdrüsenkrebs, befindet sich derzeit im krankenhaus und schreibt darüber. tag für tag. einfach was er so erlebt, wie er sich als patient, als christ, als mensch fühlt. und das ist so lebendig, offen, mit trockenem humor und berührend erzählt, dass ich nur empfehlen kann, selber mal darin zu lesen.
Hao´s Tagebuch
ja, wo laufen sie denn?
falls der spruch stimmt, dass sommerregen schön macht, kann ich es wohl morgen mindestens mit claudia schiffer aufnehmen. bin heute beim laufen von einem regen überrascht worden, der war schon nicht mehr feierlich. zwar war ich nur noch weniger als zwei kilometer von zu hause weg, aber dermassen patschnass, dass sich allein in der kurzen zeit des aufchliessens eine pfütze vor der wohnungstür bildete.
der hammer aber - als ich nach heisser dusche und trockenfönen aus dem bad kam, schien die sonne! na prima!
etwas gutes konnte ich dem regen dennoch abgewinnen: er konnte mir nicht die brillengläser volltröpfel und mir so jede sicht nehmen. dank der kontaktlinsen habe ich die ganze zeit geSEHEN wohin ich laufe. den regentest hätten die linsen somit mit bravour bestanden.













