Ein sehr abwechslungsreiches Wochenende geht zur Neige.
Es ist schon komisch, wenn so viel passiert wie im Moment, habe ich jede Menge „Stoff“ um ihn hier im Blog festzuhalten aber leider keine Zeit, um das auch zu tun :-).
Gestern, am Samstag waren wir erst ganz fleißig, morgens Wohnungsputz, dann Gartenarbeit und abends ganz auf Kultur aus im Burghof zum Konzert des Sinfonieorchesters Baden-Baden mit Werken von Mozart, Ravel,
Widmer und Mendelssohn-Bartholdy. Hat uns sehr gut gefallen, wenn uns auch hin und wieder ein ganz klein wenig die Augen zufielen.
Heute nun der wunderschön sonnige Sonntag. Vormittags war ich im Gottesdienst, den die Konfirmanden gestaltet haben. Ihr Thema war „Herzenssache“ und sie haben es ganz prima gemacht.
Ja und nachmittags dann wieder Garteneinsatz – wie man am rechten Bild sieht…
Sonntag, 24. Februar 2008
Oculi
Samstag, 23. Februar 2008
"von Zeit zu Zeit"
Unter diesem Motto steht in diesem Jahr das Candlelight Dinner der Black Forest Academy in Kandern. Und wir durften gestern wieder dabei sein.
Es ist jedes Jahr ein Erlebnis, wie die Schüler und Betreuer der Academy das Thema mit Leben füllen.
Dekoration, Programm, Kostüme, alles wird mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail ausgedacht, organisiert, erarbeitet und in eine Geschichte verpackt.
Diesmal ging es um den zeitreisenden Professor Paddlehiggins, der von seinen Zeitreisen Postkarten an seinen Assistenten Dr. Jankins schickte, durch die dieser wusste, wo und in welcher Zeit er sich gerade befand. An diesem Wissen ließ Dr. Jankins das Publikum teilhaben, indem zu jedem Aufenthaltsort ein kleiner Beitrag aufgeführt wurde, natürlich spannend und witzig in eine Handlung verpackt mit Zeitmaschine, vergessenem Passwort und dem nicht zu vergessenden, schusseligen Dienstmädchen Rosi.
Und last but not least – das Essen war wieder sehr lecker.
War für uns ein richtig schöner Abend.
Freitag, 22. Februar 2008
Hoffnung nährend...
...dass wir doch etwas Rechtes zustande bringen werden, so war für mich der gestrige Abend.
Es ist einfach schön, wenn man spürt, man ist mit den anderen eines Sinnes.
Thema bleibt das "Second Life". Wenn es auch noch recht sperrig ist und wir nicht so weit vorankamen, wie geplant, hatten wir doch einen guten Austausch.
"Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt."
Donnerstag, 21. Februar 2008
das ist hier die Frage...
Heute ist unser erstes Treffen im Team zur Vorbereitung des nächsten ImPuls-Gottesdienstes. Thema ist das Thema.
Im Dezember wurde dafür das "Second Life" vorgeschlagen, wir haben dazu in den Wochen über den Jahreswechsel und Januar hin- und hergemailt, leider nicht mit so durchschlagendem Erfolg.
Heute Abend wird sich zeigen, ob es uns gelingt, dieses Thema innerhalb des Gottesdienstes mit einer Botschaft zu füllen (christlicher versteht sich), oder ob wir etwas komplett anderes zum Thema wählen. (Wenn, dann wäre ich für die Bibel.)
Mittwoch, 20. Februar 2008
wunderbare Verschwendung
Es ist Fastenzeit, Zeit des Verzichts. Wie das durchaus mit Verschwendung zusammenpasst, hat Lucie Panzer (Pfarrerin der evangelischen Kirche) ganz treffend in einer Morgenandacht zum 7.Februar im SWR4 beschrieben:
"...Geizen tun viele auch mit der Zeit, die sie angeblich nicht übrig haben; manche sind allzu sparsam mit guten Worten, die einem so wohl tun würden; manche denken, mir wird auch nichts geschenkt und lassen jede Freundlichkeit bleiben. So aber droht unserer Welt eine soziale Klimakatastrophe – die Eiszeit kalter Berechnung.
Was bringt es mir? Was habe ich davon, was kriege ich dafür, was nützt es? Wo so gefragt wird, da verkümmert das Leben. Denn da gibt niemand mehr etwas, damit das Leben gedeihen kann...."
Hier die ganze Andacht lesen.
Dienstag, 19. Februar 2008
Sonntag, 17. Februar 2008
Sonntagsausflug
Wunderschönes Wetter, Sonntag, Zeit zum Ausruhen...haben wir
genutzt für einen Ausflug zu viert in die Sonnenhalde nach Bürchau.
Josua
Mein Bibelstudium beginnt mit dem Buch Josua. Zuerst soll man es zügig durchlesen.
Es enthält so schöne Sätze wie:
"Sei mutig und entschlossen, lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.";
und so schreckliche wie:
"Wie in Eglon töteten sie den König und alle Einwohner mit dem Schwert, ohne einen einzigen entkommen zu lassen."
So, gelesen ist - jetzt geht´s an den Studienteil...
Freitag, 15. Februar 2008
Unverhofft kommt oft...
Niedlich sind sie ja, die kleinen Pelztierchen. Sie haben ein hübsches Gesicht, das immer so aussieht, als würden sie freundlich lächeln. Beklagenswert ist nur ihre Vorliebe, in den Motorräumen von Autos herumzuwirtschaften und Kabel und Schläuche zu zerbeissen!Unser Auto hat offensichtlich auch so ein Marderchen heimgesucht. Seit letzten Dienstag fiel mir auf, dass das Auto Flüssigkeit verliert. Insgeheim habe ich es sofort beschuldigt, aus "Altersschwäche" schon wieder! kaputt zu sein. Die Werkstatt hat jedoch festgestellt, dass der Kühlwasserschlauch angebissen wurde und Pelzhaare im Motorraum gefunden.
Na, schönen Dank auch!
Donnerstag, 14. Februar 2008
Experimente
Heute konnte ich es endlich ausprobieren. Schon länger hatte ich mir vorgenommen, bei schönem Wetter mal nach der Arbeit vom Büro nach Hause zu laufen.
War eine schöne Wanderung im Sonnenschein und die popeligen acht Kilometer waren ganz kurzweilig. Ein Stück am Rhein entlang, zum Teil an Gärten vorbei, unterwegs noch Brot und Blumen gekauft und im Pille-Palle-Laden geschnopert, war ich schon nach zwei Stunden zu Hause. Experiment gelungen - das mach ich mal wieder.
Mittwoch, 13. Februar 2008
das muß mal gesagt werden:
Wenn man den Sand, den uns die Medien mit ihren "Nachrichten" täglich in die Augen streuen, mal zusammenkehren würde, dann könnten wir auf jedem einzelnen Dorfplatz Beach-Volleyball spielen.
Dienstag, 12. Februar 2008
Fast fasten oder ja?
"Der Begriff Fastenzeit steht für die österliche Bußzeit. Sie beginnt am Aschermittwoch und endet in der Osternacht, der nächtlichen Vigilfeier zum Ostersonntag. Auch in dem Fall sind 40 Tage Fastenzeit vorgesehen, wobei die Sonntage seit der Synode von Benevent (1091) nicht mehr dazu rechnen. Nach einer anderen Zählweise erstreckt sich die Fastenzeit ebenfalls 40 Tage lang - was sich auf den Zeitraum von Aschermittwoch bis Palmsonntag bezieht und die Sonntage einschließt. Palmsonntag beginnt die Heilige (Kar-)Woche, die nach der Zählweise als gesonderter Abschnitt zählt.
In Bezug auf das Fasten Jesu in der Wüste (Mt 4,2 EU) legte die Kirche die Länge der Fastenzeit auf 40 Tage und Nächte fest. Die in 40 Einheiten zu teilende Zeitspanne bezeichnet die erdzugewandte Vielfalt und kommt in der Bibel mehrfach vor: 40 Jahre wandern die Israeliten durch die Wüste (Ex 16,35 EU), 40 Tage begegnet Moses Gott auf dem Sinai (Ex 24,18 EU), 40 Tage wandert Elias zum Berg Horeb (1_Kön 19,8 EU), 40 Tage fastet Jesus in der Wüste (Mt 4,2 EU); Lk 4,2 EU) und 40 Tage nach der Auferstehung zu Ostern feiert die Kirche Christi Himmelfahrt (Apg 1,3 EU)." wikipedia
Vor dem geistlichen Fasten, wie es in der Bibel beschrieben ist, habe ich sehr grossen Respekt.
Für mich selbst erachte ich das jedoch eine "Nummer zu gross", zumal das auch nicht "nebenbei" im normalen Alltagsgeschehen möglich ist.
Montag, 11. Februar 2008
Es hat begonnen...
Gerade rechtzeitig sind letzten Freitag meine Studienunterlagen für das Internet-Bibel-Seminar aus der Schweiz eingetroffen - natürlich hochamtlich kontrolliert!
Und heute geht´s los. In Basel ist der Beginn der Fasnet, der Morgenstraich. Das heißt die Basler und ihre Besucher sind aus dem Häuschen, die Firma, in der ich arbeite ist zu und ich habe frei...
Zehn Blocks mit je sieben Teilen warten auf mich. Block eins startet mit dem Buch Josua.
Eines über die Bibel habe ich schon in der Einleitung der Studienunterlagen gelernt:
Samstag, 9. Februar 2008
Schöner Samstag
Freitag, 8. Februar 2008
Schöner Vergleich
Für mich ist das Gebet so etwas wie ein Haken,
den ich in den Himmel werfe.
Habe ich erst ein paar dort oben festgemacht,
dann kann ich daran schaukeln,
wenn mir jemand die Welt unter den Füßen wegzieht
(Autor unbekannt)
gefunden im Blog von Kerrstin Hack
Donnerstag, 7. Februar 2008
Mittwoch, 6. Februar 2008
Aschermittwoch
Nu isch vorbii mit "Narriii...Narroo" und "hoarig isch die Katz".
Das Konfetti der verschiedenen Umzüge ist wieder eingesammelt, und die zum Teil ganz furchterregenden Häs der Fasnachtsklicken verschwinden wieder in den Schränken. Wir waren dieses Jahr nur zum Nachtumzug am Rosenmontag, den Sonntagsumzug haben wir geschwänzt, weil es uns wegen dem wunderbaren Wetter in den Garten zog. Ich finde diese Fasnachtstradition schön, obwohl die Feierei von manchen Zeitgenossen arg übertrieben wird. Die Kostüme sind sehr fantasievoll und aufwändig, auch die Fasnachtswagen, die jedes Jahr die Kommunalpolitik gehörig durch den Kakao ziehen.
Dienstag, 5. Februar 2008
Lebensfreude von der die Bibel berichtet
"Lebensfreude ist lebenswichtig. Wer keine Freude am Leben hat, der wird irgendwann lebensmüde. Oder er lässt sich auf gefährliche Abenteuer ein. Wer keine Freude am Leben hat, dem liegt nichts am eigenen Leben und der nimmt keine Rücksicht auf das Leben anderer. Deshalb ist Lebensfreude lebenswichtig. Natürlich sind da, wie auch sonst, die Geschmäcker verschieden. Die einen mögen die lärmende Ausgelassenheit dieser tollen Tage und freuen sich das ganze Jahr darauf. So wie andere sich auf ein paar stille Tage zu zweit beim Wandern freuen oder auf den Besuch der Enkel. Was einem Freude macht, das ist verschieden. Aber für alle gilt: Nur wer Freude am Leben hat lebt gern.Keine Wunder deshalb, dass Gott den Menschen Freude wünscht. „Siehe, ich verkündige euch große Freude!“ ist die Botschaft des Engels in der Weihnachtsgeschichte. Gott will, dass Menschen keine Angst haben müssen. Niemand soll sich verlassen fühlen von Gott und der Welt. Die Menschen sollen so miteinander umgehen, dass das Leben Freude macht. Deshalb ist Jesus zur Welt gekommen. Deshalb ist Freude, Lebensfreude ein christlicher Wert. Ein paarmal ist in der Bibel sogar von „vollkommener Freude“ (Joh 15, 11) die Rede. Wer sich an Jesus und seinen Geboten orientiert, der wird vollkommene Freude haben.Aber natürlich: Das Leben ist kein Ponyhof – es gibt vieles, dass einem die Lebensfreude kaputt machen könnte. Lebensfreude muss man manchmal ausdrücklich suchen. „Geh aus mein Herz und Suche Freud“ ermuntert sich selber ein Liederdichter, der schlimme Zeiten erleben musste. Manchmal muss man sich einen kleinen Schubs geben, bewußt rausgehen und die Freude suchen. Beim Fasnetumzug oder beim Wandern oder im Cafe mit Schwarzwälder Kirschtorte und Freundinnen oder auf dem Fußballplatz – je nach Geschmack. Aus sich herausgehen – wie die Narren in der Fasnet – damit man nicht in der eigenen Freudlosigkeit stecken bleibt. Und manchmal gelingt es einem ja auch, einem anderen Freude zu machen. Indem man ihm zeigt, dass man an ihn gedacht hat. Indem man ein paar Stunden gemeinsam verbringt. Indem man nachfragt, sich kümmert, wenn der andere es schwer hat, sich zu freuen. Das ist eine wunderbare Gabe, wenn Menschen das können: anderen Freude machen.Wenn es gelingt freut man sich auch selbst. Und das, glaube ich, das ist die vollkommene Freude, von der die Bibel redet. Freude bewußt suchen und anderen Freude machen: beides ist lebensnotwendig. Weil Freude lebenswichtig ist."
Montag, 4. Februar 2008
Neueinstellung einer Küchenfee
Völlig frustiert und weil schon spät habe ich sie einfach ausgeschalten und ihr dabei gedroht: "Wenn du so weitermachst, dann heißt du "Ferdinand"!" Und wie es scheint, hat das geholfen. Am nächsten Morgen ließen sich Temperatur und Wassermenge ganz problemlos einstellen, und sie hat sich dies auch noch gemerkt.
Da hat sie noch mal Glück gehabt und heißt nun "Erna fünf".
Sonntag, 3. Februar 2008
Zeitvertreibe
Donnerstag Abend kam mein Mann von seiner Baustelle, Freitag hatten wir beide frei! Samstag und Sonntag obendrein, wunderbar. Also, was tun? Wie die Zeit am besten nutzen?Als allererstes mal die neuen Burgundergläser der Marke Riedel (Geburtstagsgeschenk an mich) ausprobieren. Die sind wirklich toll, beim Anstoßen meint man, der Kelch vibriert wie eine Seifenblase im Wind, und einen Ton gibt das, dunkel und voll wie eine Glocke. (Nachtmann?...Wer ist Nachtmann?!).
Den freien Freitag nutzten wir für unser Bad-Projekt. Nun meinten wir, man müsse nur in einen der grossen Badausstatter gehen und sich dort etwas aussuchen, und dann machen die das schon. Ja, weit gefehlt - wir waren in drei solcher Einrichtungen und haben überall erfahren, daß wir uns erst einen Installateur suchen müssen, der hoffentlich einen Fliesenleger und Elektriker kennt und dann erst suchen wir beim Badausstatter die Teile zusammen, die in unser Bad eingebaut werden können. Für die Auswahl von Wanne, Waschbecken etc. haben sie uns Kataloge mit Maßen mitgegeben damit wir "schon mal schauen" können.
Wir waren ganz geplättet und hatten eins gelernt - so einfach wie wir dachten, wird es nicht!
Am Samstag war dann Inbetriebnahme unsere neuen Kaffeemaschine dran und die übliche Hausarbeit, für meinen Mann der seit Wochen wartende Papierkram.
Aber heute, am Sonntag werden wir das superschöne Wetter so richtig geniessen.
Die Tasche ist schon gepackt, wir picknicken heute in unserem Garten. Schliesslich müssen wir unbedingt schauen, wie es den zwanzig Schneeglöckchen geht, einen neuen Meisenring aufhängen, und überhaupt.....
Donnerstag, 31. Januar 2008
Der größte Verlust im Leben
die Fähigkeit zu lieben.
Man hört auf zu teilen und wird ein
Nehmender.
Man hört auf zu hören und wird ein
Redender.
Man hört auf zu warten und wird ein
Bedränger.
Man hört auf zu verzichten und wird ein
Fordernder.
Man hört auf zu achten und wird zum
Verachtenden.
Man hört auf zu vergeben und wird zum
Nachtragenden.
Man hört auf zu dienen und wird ein
Verdienender.
N.N.
Mittwoch, 30. Januar 2008
4 Gründe sich heute zu freuen:
Meine Kirschholz-Wunde heilt nun zusehends (juhu).
Für unsere betriebliche Lebensversicherung wird doch noch wenigsten ein Angebot für einen Kollektiv-Vertrag erarbeitet (das wollte ich aber auch meinen!).
Ab morgen bin ich hier zu Hause nicht mehr Einzelkämpfer (ach, schön).
Nach der Arbeit nach Hause zu fahren und keinen Termin mehr zu haben (und trotzdem keine Langeweile).
Ich will nicht in Teufels Küche!
(Der Autor des folgenden Artikels, Karl-Heinz Vanheiden (Gefell im Vogtland), ist Bibellehrer und Schriftleiter der Zeitschrift „Bibel und Gemeinde“ des Bibelbundes.)
An die Bibel oder an Jesus glauben?
In der Pause fragte mich ein Pastor: „Ich verstehe nicht, warum ihr so darauf herumreitet, dass die Bibel von Gott inspiriert ist. Ihr glaubt doch nicht an die Bibel, ihr glaubt doch auch an Jesus!?“ Es ging um ein Glaubensbekenntnis, bei dem die wichtigsten biblischen Aussagen zum Thema unterschlagen worden waren.
Wir hatten zum Beispiel auf 2. Timotheus 3,16 hingewiesen: „Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit“ und auf 2. Petrus 1,21: „... getrieben von dem Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet.“
Im ersten Moment wusste ich nicht, was ich dem Pastor erwidern sollte. Erst viel später erfuhr ich, dass er mir eine bei bibelkritischen Theologen beliebte Fangfrage gestellt hatte. Nach einigem Zögern sagte ich: „Ja, wir glauben an Jesus, aber nur an den Jesus der Bibel!“ Ich glaube nicht an den Jesus eines Jesusromans und auch nicht an einen Film-Jesus. Ich glaube nicht einmal an den, den ich mir in meinem Herzen konstruiert habe.
An wen glauben wir?
An welchen Jesus glauben wir? Ich hoffe, an den, von dem Matthäus und Johannes berichtet haben, an den Jesus, dessen Worte uns von Markus und Lukas wiedergegeben werden, an den Jesus, den Paulus predigte, an den Jesus Christus, der im Alten Testament angekündigt wurde und von dem das ganze Neue Testament voll ist. Grundlage unseres Glaubens ist also doch die Heilige Schrift, die uns von Jesus, dem Sohn Gottes berichtet, der Mensch wurde, der unter Pontius Pilatus gelitten hat, der gestorben ist, begraben wurde und auferstanden ist, der aufgefahren ist zu seinem Vater im Himmel und der wiederkommen wird. An diesen Jesus glauben wir, der selbst das Wort Gottes heißt, denn unser Glaube ist „aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten“ (Eph 2,20). Ohne diese Männer wüssten wir nicht, wer Jesus ist. Aber einen Jesus, der heute nichts gegen eine Segnung Homosexueller einzuwenden hätte, den gibt es nur in der Phantasie gewisser Theologen, die man früher als Irrlehrer aus der „Gemeinschaft der Heiligen“ ausgeschlossen hätte. Wir kommen in Teufels Küche, wenn wir unser Denken, Glauben und Leben nicht mehr an der Bibel, dem unfehlbaren Wort Gottes, messen, sondern uns an der Tagespolitik oder unseren Gefühlen orientieren.
Dienstag, 29. Januar 2008
Kultur der besonderen Art
Es war Spitze!
Wer mal schnuppern möchte - hier gehts zur Sprechstunde
Montag, 28. Januar 2008
Montag
Im Büro etwas neues begonnen und gleich auf "Sumpf" gestossen.
Spät nach Hause gekommen. Jetzt geruhsamer Feierabend? Nicht ganz - unsere Frauenturngruppe geht heute zum Chinesen zum Essen, Schwatzen, Lachen....ist immer sehr schön, leider auch spät.
Sonntag, 27. Januar 2008
Geburtstag
Ganz unvorhergesehen war heute ein richtig schöner Tag, obwohl Mann und Tochter nicht da sein konnten:
nette Gäste, Blumen, jede Menge Anrufe...daß man nun ein Jahr älter ist - geschenkt.
By the way, der 27. Januar ist auch Mozarts Geburtstag, der Befreiungstag von Auschwitz und gestern war Bibelsonntag (wenn das nichts ist...)
Donnerstag, 24. Januar 2008
Mittwoch, 23. Januar 2008
Verletzungen
Vermutlich ist es doch so wie im folgenden Bildchen - Jodsalbe ist nicht alles!Dienstag, 22. Januar 2008
Heute war es wieder so weit.
Einmal im Jahr gehen die Kollegen der einzelnen Gebetskreise der Firma , für die ich derzeit arbeite, miteinander Mittagessen. Das ist immer ganz interressant. Da sieht und staunt und freut man sich erst mal, wie viele wir sind: die Montagsgruppe,
die Dienstagsgruppe, die Dienstagsgruppe englischsprachig, die Donnerstagsgruppe, eine Gruppe in Rheinach eine in Kaiseraugst usw...Montag, 21. Januar 2008
die Woche fängt gut an...
jedenfalls ohne Komplikationen.
Mein Mann ist gut in seiner "Anlagenschmiede" in Österreich angekommen. Die Arbeit ging ganz gut voran, gute Gespräche in der Mittagspause und auch sonst. Und jetzt am Abend eine richtig tolle Step-Aerobic. Es macht so Spaß, sich in die Musik fallen zu lassen. Na, unsere Isolde hat´s eben drauf...
Ach, und dann bin ich seit heute offiziell Schülerin am Bibelseminar Beatenberg.
"Hurra ich bin ein Schulkind und nicht mehr klein..." (Wer kennt dieses Lied noch?)
Das Seminar findet per Internet statt, jede Aufgabe wird erst freigeschaltet, wenn ich die vorherige beendet habe. Tolle Sache, so muss ich weder freinehmen, noch hinfahren und (das Beste) ich kann meinen zeitlichen Aufwand selber bestimmen.
Bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie es wird.
Sonntag, 20. Januar 2008
schön schlecht
Ich sehe, seit letztem Donnerstag habe ich hier nicht mehr gepostet. So versinken also die letzten Tage in der Vergessenheit.
Warum habe ich nichts geschrieben? Weil die Zeit mit anderen Dingen total ausgefüllt war.
ICL-Gespräch, Joggen, Wohnungsputz, am Samstag Garten- und Baumarkt durchforstet, im Garten Äste zersägt und Zweige zerhackt, telefonieren, mit meinem Mann ein Weinchen trinken, erzählen, was leckeres kochen und...und...und...
Nichts geschrieben - das ist schlecht.
Dafür sind wir jetzt Spaten-, Laubkarken-, Hacken- und Feuerkorbbesitzer. Haben inzwischen konkrete Pläne für unser Bad und den Freisitz und unsere Sommerferien näher ins Auge gefaßt.
Und das ist schön.
Und jetzt scheint auch noch die Sonne! Wunderbar - nichts wie raus.
Donnerstag, 17. Januar 2008
Nur ein Donnerstag...
einer wie viele....
Hatte heute noch eine Besprechung, die länger ging, also kam ich erst später vom Büro weg. Nach der Arbeit dann noch zur Wäschemangel und danach einkaufen, deshalb war es schon nach sechs, als ich zu Hause war. Einkäufe wegräumen, Abendbrot essen, überlegen, wo auf der österreichischen Autobahn mein Mann wohl jetzt steckt, und ob sie überhaupt schon losgefahren sind, Freude aufs Wochenende.
Habe dann noch eine Kassette von Reinhold Ruthe über Träume gehört, "Träume sind keine Schäume" - hoch interressant. Aber davon werde ich hier einen eigenen Post (eher Aufsatz) schreiben.
Mittwoch, 16. Januar 2008
Was ist Glück?
- Meine Tochter ruft an und sagt: "Hi Mutti, schön deine Stimme zu hören. Nö, ist nichts besonderes, ich wollte nur mal ein bißchen mit dir quatschen."
- Heute Morgen geh ich vom Parkhaus zum Büro, es ist stockdunkel, es regnet und es ist kalt - plötzlich singt neben mir in einem Baum eine Amsel so hingebungsvoll, als sei Frühling.
- Die Einkaufsliste schreiben macht Spaß, weil kommendes Wochenende koche ich wieder mal für zwei.
Man sagt Glück sei kein Zustand sondern nur eine Emotion des Augenblicks - ich jedoch bin überaus dankbar für solche Augenblicke und seien sie noch so kurz.Dienstag, 15. Januar 2008
mal ´ne Frage aus der Filosofie:
(aus swr3/fun/filosofie)
Das müsste man eigentlich den Herrn Mehdorn fragen, der sollte die Antwort wissen...bei dem was er heute wieder so "verzapft" hat.
was ich meine ist hier zu lesen
Daß bei der Bahn Stellen gestrichen und die Preise erhöht werden, war eh klar, nur leider hat die GDL mit ihrer Streikerei das Mäntelchen geliefert, unter dem das DB-Management ihre Profitgier und den Drang zur Börse verstecken können.
Sonntag, 13. Januar 2008
Das Wetter und der Sonntag
In der heutigen Predigt ging es um die Gerechtigkeit Gottes, die wir nicht begreifen, analysieren oder beweisen können. Ziemlich schwere Kost. Manch Frage nach der Allmacht, warum er Menschen das Herz verstockt, wieso er die einen in Fülle, die anderen in bitterem Leid leben läßt, blieb offen. Ich denke, ich muss nachher noch ein bißchen drüber lesen.
Eigentlich ist heute zum Lesen zu schönes Wetter. Dieses Wochenende ist für mich nämlich das Wetter ungerecht wie nur was...
Die ganzen vergangenen Tage der Woche habe ich mich auf Samstag gefreut, weil ich vorhatte, im Garten weiter Äste und Zweige zu Kleinholz zu zersägen. Habe meine Hausarbeit, meine Lauferei usw. so eingerichtet, daß ich den ganzen Samstag dafür Zeit habe. Und dann? Es regnete von morgens bis nachmittags...viel zu nass für Sägerei. Zwar war es trüb vorhergesagt, aber sonst hält sich das Wetter ja auch keinswegs immer an die Vorhersage. Und wie zum Hohn zeigte unsere "Mildred" gestern vollen Sonnenschein! (Schwindelliese).
Tja und heute ist wieder schönes Wetter! Allerdings am Sonntag finde ich meine Holzaktion unpassend. Also werde ich nur so zum Garten spazieren, schauen, ob sich schon ein Schneeglöckchen blicken läßt und den Nachbarschafen ein bißchen getrocknetes Brot mitbringen - und mir ansonsten sagen: es hat nicht sollen sein.
Na ja, auf diese Weise habe ich dann wirklich noch Zeit zum Lesen.
Freitag, 11. Januar 2008
der nächste ImPuls steht an...
Am 27. Januar ist Mozarts 250. Geburtstag und Bibelsonntag - und unser nächster ImPuls-Gottesdienst.
Donnerstag, 10. Januar 2008
Heidelberger Witz!
"Ist es eigentlich Zufall, daß in "Kaufrausch" das Wort Frau drin steckt?"
Na, ich muss schon sagen...was meine Tochter so studiert....
Mittwoch, 9. Januar 2008
Relaxe!
Ach, schön, so ein freier Abend.
Nach der Arbeit keine Termine zu haben, sich aussuchen zu können, was man zwischen Heimkommen und Federball erledigen möchte, ist richtig schön.
Das genieße ich heute und entscheide mich für Handwäsche und Wohnung vom Weihnachtsschmuck befreien.
Dienstag, 8. Januar 2008
Montag, 7. Januar 2008
Echte und falsche Frömmigkeit
In unserem Montags-Gebetskreis galt die Einleitung heute dem Jakobusbrief, Kapitel 1 Verse 19 bis 25. Darin heißt es, daß es nicht genügt, Gottes Botschaft zu hören - man muss auch danach handeln. Wir sollen das Zuhören pflegen und unbedingt vorm Reden den Kopf einschalten. Auch unbeherrschten Zorn sollen wir in uns nicht zulassen...
Also ganz praktische Anweisungen, wie sich Christen verhalten sollen, zur Zeit des Jakobus-Briefes genauso gültig wie heute noch.
Da seh ich´s wieder, so ist Gottes Wort. Er kennt eben seine "Schäfchen" und weiß, es ist nötig, die Menschen in solcher Weise zu ermahnen.
Natürlich, wenn wir Christen uns montags in der Mittagspause treffen, dann sind alle mild gestimmt, freundlich und hören gern und mit Interresse die Einleitung, die Gebetsanliegen oder die Begebenheiten der letzten Woche. Die Kunst ist aber, Gottes Wort in sich zu haben, milde und besonnen zu sein, wenn wir uns im stressigen Alltag oder in ärgerlichen Situationen befinden, in denen man viel lieber geneigt ist, den Kragen einfach platzen zu lassen. Auch die Sache mit dem losen Mundwerk oder das Zuhören mit halbem Ohr, sind so Sachen...
Sonntag, 6. Januar 2008
Das neue Jahr beginnt.
Die Tage bis zum 6. Januar gehören für mich jedes mal noch zur Weihnachtszeit. Vielleicht, weil ich in den vergangenen Jahren fast immer bis zum Montag nach dem 6. Januar noch Ferien hatte. Das neue Jahr, so in Tat und Wahrheit, lasse ich auch dieses Jahr erst ab morgen, ab dem 7.1.08 auf mich zukommen. Wenn ich darüber nachdenke, was es wohl bringen wird, bin ich ein wenig melancholisch. Denn vieles, was uns wichtig ist, Gesundheit, Wohlergehen der Kinder, die Arbeitsstelle, vom Chef nicht in der Weltgeschichte umhergeschickt zu werden...liegt nicht in unserer Macht.
Wir können nur beten: "Segne uns o Herr, laß leuchten dein Angesicht über uns und sei uns gnädig ewiglich."
Ganz besonders gefällt mir die Jahreslosung für 2008:
Heute ist Heilig drei Könige oder auch Epiphanias. Was das heisst und was dieses Fest bedeutet, fand ich
hier sehr gut beschrieben.
Samstag, 5. Januar 2008
Jede Menge Kleinholz!
Donnerstag, 3. Januar 2008
Rothenburg ob der Tauber
Donnerstag, 27. Dezember 2007
schön war´s und sogar weiß
Kaum zu glauben, daß das Weihnachtsfest schon wieder vorbei ist. Aber so ist das eben - die schönen Stunden sind meist kurz...
Es war alles dabei - Zeit für Stille, zum Erzählen, Ausschlafen, Lesen und Spazieren gehen, Gottesdienst in brechend voller Kirche, Gäste zum Bekochen und gesellig sein, superschönes Frostwetter, am zweiten Feiertag fiel sogar ein bißchen Schnee und blieb liegen. Wir haben viel gelacht, sinniert, diskutiert, organisiert und telefoniert. Es war einfach richtig Weihnachten!
Und es liegt ja noch mehr als eine Woche Urlaub vor uns - das ist schön hoch drei.
Montag, 24. Dezember 2007
Es ist alles bereit
Ach schön, wenn man zwei Tage vor Heilig Abend schon frei hat. So kann man alles, was zu tun ist mit Ruhe erledigen, ganz ohne Stress. Da macht die Arbeit Freude.
Heute ist Heilig Abend, für uns schon wie ein Feiertag. Nachher gehen wir zur Christvesper, ganz in Familie, darauf freue ich mich. Und am späteren Abend kommen Freunde auf ein Glas Wein.
Ich wünsche allen Gottes Segen für dieses Weihnachtsfest.
und nicht in dir,
du bleibst doch ewiglich verloren."
Sonntag, 23. Dezember 2007
Vierter Advent - und Sonntag
Freitag, 21. Dezember 2007
Wir haben Ferien
Heute war meine letzter Arbeitstag in diesem Jahr. Mein Mann hatte heute schon frei. Die Geschenke sind besorgt, der Einkauf ist erledigt, der Baum gekauft, sogar unser Weihnachtsbesuch ist schon da. Ach ich freue mich - kein Wecker, keine Termine, nur nette Besucher, Füsse und Seele baumeln lassen zwei fette wochen lang...
Donnerstag, 20. Dezember 2007
Johann Sebastian hat's eben drauf...
Das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach - vorgetragen vom Immortal-Bach-Ensemble & Batzdorfer Hofkapelle - war gestern Abend ein Ohrenschmaus...
Musik und Gesang und die Weihnachtsgeschichte nehmen die Zuhörer regelrecht gefangen.
Dienstag, 18. Dezember 2007
Winter find ich schön
Heute Morgen war es schon so schön knackig kalt, und jetzt am Abend zeigt "Mildred" auch bereits -2,7°C (bestimmt schwindelt sie diesmal nicht!). Regentonne, Teich, die "Otto-Schüssel" auf unserem Balkon - überall bildet das Wasser kunstvolle Formen oder ist klar wie Glas, wunderschön. Kinder, Kinder, Kinder es wird Winter....Montag, 17. Dezember 2007
Mysteriös...
Als ich heute Abend nach Hause kam, stand vor unserer Wohnungstür dieser Weihnachtsstern. Schön in Papier eingewickelt doch leider ohne Karte oder Begleitzettelchen.
Er ist ja wirklich wunderschön - aber von WEM?
Ich freue mich, er bekommt einen schönen Fensterplatz und Wasser und fragende Blicke von mir - er strahlt schweigend zurück....
Bestimmt möchte uns jemand damit eine Freude bereiten und ein frohes Fest wünschen - aber WER???
Vielleicht wird es sich im Laufe der nächsten Woche zeigen, von wem dieser nette Gruß kam, doch im Moment bin ich neugierig wie "Schmidt´s Katze".
Sonntag, 16. Dezember 2007
Dritter Advent
Samstag, 15. Dezember 2007
Weihnachtsstress?
Ich war letzten Donnerstag beim Friseur. War ganz amüsant, nicht nur, weil der Kopf "runderneuert" wird, sondern man hat Zeit und Muße, andere Menschen zu erleben und zu beobachten. Das Hauptthema an diesem Abend war natürlich das bevorstehende Weihnachtsfest. "Waaas Sie haben schon alle Geschenke? Mir fehlt immer die Zeit, mal in Ruhe etwas zu suchen!", "An Heilig Abend kommen meine Eltern und meine Schwiegereltern und die bleiben dann auch noch über Nacht!", "Ja, und wir haben acht Gäste am ersten Feiertag, und ich bin gerade dabei, das Menü zusammenzustellen. Also vier Gänge sollten es schon sein. Ach, ich weiss gar nicht, wo mir der Kopf steht!", "Na, meine Mutter hat mich gefragt, ob wir dieses Jahr am 24. nicht mal mit zum Gottesdienst kommen könnten. Sie weiss wohl nicht, wieviel ich gerade an Heilig Abend zu tun habe, vor der Bescherung?", "Ja, und diese Einkauferei - Fleisch und Fisch, soll ja alles Frisch sein. Obst und Gemüse - natürlich vom Markt. Und das dauert alles..."
Ich musste beim zuhören heimlich schmunzeln und dachte: "Wenn ich die jetzt frage, ob sie wissen was Weihnachten eigentlich heisst, dann kommen sie ganz schön ins Grübeln...das alles ist Weihnachten nämlich NICHT ."
Donnerstag, 13. Dezember 2007
"...ich lebe, und ihr sollt auch leben."
Das ist die Jahreslosung für 2008... und ist das Thema unseres nächsten imPuls-Gottesdienstes, haben wir heute in unserem Vorbereitungstreffen festgelegt.
Johannes 14, Vers 19.
Ich find´s richtig gut.
Prima war auch, daß wir schon kurz vor 22.00 Uhr fertig waren.
Jetzt aber nichts wie ab auf den Federball....
Mittwoch, 12. Dezember 2007
Dienstag, 11. Dezember 2007
Wie sieht ein Engel aus?
Lichtgestalt mit lockigem, langen Haar, weissem wallenden Gewand und Flügeln?
Oder sieht er eher aus wie du und ich? Ich wüsste es schon gerne...
Gestern traf ich nämlich einen und habe ihn nicht gesehen!
Aber mal der Reihe nach:
Ich musste gestern Abend nach der Arbeit mit unserem Auto zur Werkstatt (wieder mal) und die liegt in der Nachbarstadt, man muss also über Land fahren.
Es ging nur um eine Kleinigkeit, aber die zog und zog sich hin. Solange, bis es völlig dunkel war. Obendrein regnete es ziemlich heftig. Mancher wird jetzt sagen: na und, es regnet ja nur draussen und nicht im Auto. Ich aber hatte grosse Sorge, denn ich bin nachtblind und kann im Dunkeln kaum autofahren. Regen und Gegenverkehr verschlimmern die Sache noch dramatisch.
Somit konnte es gestern gar nicht schlimmer werden. Immerzu überlegte ich, ob und wie ich wohlbehalten nach Hause kommen könnte. Aber was blieb mir schon übrig?
Nachdem die Reparatur beendet war, machte ich mich mit grossem Herzklopfen auf den Heimweg. Durch die Stadt war kein Problem, hier ist ja alles beleuchtet. An der letzten Einbiegung auf die Hauptstrasse raus aus der Stadt geschah es dann. Ich musste einem Gefährt Vorfahrt gewähren und bog nach ihm ein...Ob es ein Lieferwagen oder ein Wohnwagen war habe ich gar nicht registriert, auch nicht den Fahrer oder die Fahrerin ...aber dieses Gefährt hat mich ganz sicher nach Hause geleitet. Es war so breit, daß der ununterbrochene Gegenverkehr für mich verdeckt wurde, so konnten mich all diese Autos nicht blenden, ausserdem hatte er vier Rücklichter, wie ein Quadrat über das gerosse Heck verteilt, daran konnte ich mich gut orientieren. Und dazu fuhr er eher langsam, so dass ich keine Mühe hatte, ihm zu folgen. In seinem "Kielwasser" fühlte ich mich gut aufgehoben. Auf diese Weise geleitete er mich bis in unseren Ort, und dort gab es wieder beleuchtete Strassen.
Tja, schade, daß ich nicht gesehen habe, wer der/die Fahrer/in war....aber ich danke sehr.
Sonntag, 9. Dezember 2007
Gelungen....
Freitag, 7. Dezember 2007
Schuld sind immer die Ingenieure!
Ein Mann fliegt einen Heißluftballon und realisiert, daß er trotz seiner erhöhten Position die Orientierung verloren hat. Er reduziert seine Höhe und macht schließlich einen Mann am Boden aus. Er läßt den Ballon noch weiter sinken und ruft:
"Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich versprach meinem Freund, ihn vor einer halben Stunde zu treffen, aber ich weiß nicht, wo ich mich befinde."
Der Mann am Boden sagt:
"Ja. Sie befinden sich in einem Heißluftballon, etwa 20 Meter über dem Boden. Ihre Position ist zwischen 40 und 42 Grad nördliche Breite, und zwischen 58 und 60 Grad westliche Länge. "
"Sie müssen Qualitäts-Ingenieur sein", sagt der Ballonfahrer.
"Bin ich", antwortet der Mann. "Wie haben Sie das gewußt?"
"Sehen Sie", sagt der Ballonfahrer, "alles, was Sie mir gesagt haben, scheint technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen anfangen soll, und ich weiß immer noch nicht, wo ich bin."
Der Ingenieur sagt hierauf: "Sie müssen ein Manager sein."
"Bin ich", antwortet der Ballonfahrer, "Wie haben Sie das gewußt?"
"Sehen Sie", sagt der Ingenieur, "Sie wissen nicht, wo Sie sind, oder wohin Sie gehen. Sie haben ein Versprechen gegeben, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können, und Sie erwarten, daß ich Ihnen dieses Problem löse. Tatsache ist: Sie befinden sich in exakt derselben Position, in der Sie waren, bevor wir uns getroffen haben, aber irgendwie ist jetzt alles meine Schuld.
Donnerstag, 6. Dezember 2007
Genüsse
Am Dienstag waren wir zum Abendessen bei dem Ehepaar aus Basel, das uns den Garten verkauft hat, zum Abendessen eingeladen. War sehr lecker (Raclette), nett, interressant und bei der Heimkehr schon um elf.
Gestern waren wir im Burghof, um die Berliner Barock Solisten zu hören. Diese Musiker sind einfach sensationell! Vorgetragen wurden Stücke von Bach, Vivaldi, Händel u.a., die Zeit verging wie im Flug. Die letzte Zugabe war eine Melodie, die als Titelmusik für die Krimireihe "Miss Marple" bekannt geworden ist. Ein Lied für Geige und Chembalo, spritzig und mitreiss
Klar, daß der Schlaf so ein bißchen sehr zu kurz kommt, aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben....
Den heutigen Abend erkläre ich einfach auch für schön, denn ich leiste mir gleich noch eine kleine Stunde mit Adventskerzen und Stille. Draussen regnet es. Mal sehen, was der Regen zu erzählen hat.
Montag, 3. Dezember 2007
Generalprobe mit Boa
Am kommenden Sammstag steigt die grosse Jahresfeier unseres Turnerbundes. Wir "Montagsfrauen" mit unserer Step-Aerobic natürlich wie jedes Jahr im Programm mit dabei.Heute war Generalprobe. Ganz unüblich gab es gar keine Probleme - wir hatten freie Bühne zum Proben, alle waren pünktlich da, jeder kannte seine Choreografie und unsere Kostüme waren heute vollständig - wir ganz in Schwarz mit roten ellenbogenlangen Handschuhen und roter Federboa. Na, das wird ein Auftritt!
Sonntag, 2. Dezember 2007
Es ist Advent - Zeit der Stille
Samstag, 1. Dezember 2007
Kein Nachteil wo nicht auch ein Vorteil ist
Für heute war nun endlich der erste ernstzunehmende Gartentag angesagt. Den ganzen Tag wollten wir dort verbringen - nicht bloß zum Besuchen sondern richtig zum Arbeiten.
Gleich nach dem Frühstück alles notwendige (Gartenhandschuhe, Wasser, Gartenschlüssel etc...) zusammengepackt, Brötchen für ein richtiges Vesper unter freiem Himmel geschmiert. Gerade in dem Moment, als wir mit den Rädern loswollten, fing es an zu regnen! Pah! So paar Tropfen können uns natürlich nicht gleich beeindrucken. Regen war ja angesagt gewesen. Allerdings hält sich das Wetter sonst auch nicht unbedingt exakt an die Vorhersagen.
Wir also trotzdem los, haben unterwegs unseren Arbeitsplan von Baumfällen auf Dach- und Dachrinnen-Reinigung umgeändert und sogar noch etwas Laub harken und verdorrte Blumenstengel abschneiden können. Gegen Mittag regnete es sich dann so stark ein, daß es keinen Zweck mehr hatte, auf Wetterbesserung zu hoffen. So beschlossen wir, uns nicht zu ärgern (einiges war ja doch geschafft), nach Hause zu fahren und die Baumfällarbeit auf vielleicht nächsten Samstag zu verschieben.
Als wir das Gartenhaus verließen und am Kirschbaum vorbeikamen, war mir, als hätte ich ihn kichern hören....
Auf diese Weise aber hatte ich den Nachmittag frei, um die Adventgestecke für Wohnzimmer, Esstisch und Korridor zu machen und schon alles adventlich zu schmücken. Mit Zeit und Muße macht das richtig Freude - und heute Abend habe ich FREI...




