Es ist schon viele Jahre her, da hatte ich ein Haus mit einem Vorgarten, in dem eine ganz grosse, vermutlich alte Hortensie stand. Sie trug riesige blaue Blütenkugeln und blühte unermüdlich vom Frühling bis in den späten Herbst hinein. Ich habe diese Pracht immer bewundert. Haus, Vorgarten etc. sind längst passè, jedoch an die schöne Hortensie kann ich mich noch gut erinnern.
Und so war meine erste Idee, als wir letzten November unseren Garten kauften, dass ich vielleicht nun wieder eine blaue Hortensie haben könnte. Ja, und heute war es so weit. Seit ein paar Stunden steht sie nun in unserem Garten und ich hoffe, sie wird sich dort wohl fühlen. Ein bisschen muss ich selber über mich lachen, denn vor meinem geistigen Auge sehe ich nicht das kleine Pflänzchen, sondern schon einen grossen blaublütigen Busch...ich freu mich wie ein Schneekönig...
Ach, by the way: wir haben heute ausserdem noch "Gloria Dei" (gelbe
Rose), "Schlossgarten" (rote Rose) und Hauswurz gesetzt - unsere erste Pflanzung im Garten.
Freitag, 2. Mai 2008
Die blaue Hortensie
Donnerstag, 1. Mai 2008
Dreierlei
Für einige war "Vatertag", für einige "Tag der Arbeit" (auf DDR-deutsch "internationaler Kampf- und Feiertag der Werktätigen").Für mich war heute "Christi Himmelfahrt".

Und dennoch hatten wir schöne gemeinsame
Stunden auf einer Wanderung über den Rührberg und beim Grillen und "Feuern" in unserem Garten.Unser erstes Gartenfest! (viererlei :-)).
Dienstag, 29. April 2008
aus dem Wunschfisch
„Der Optimist ist ein Mensch, der alles halb so schlimm und doppelt so gut findet.“
Heinz Rühmann
Montag, 28. April 2008
Es war wieder Sonntag
"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." Joh. 14,6
Unter diesem Thema fand gestern der dritte ImPuls-Gottesdienst dieses Jahres statt.
Obwohl ich Fan von schönem Wetter bin, gestern haben wir im Team den superschönen Sonnenschein scheel angeschaut mit der Frage:
Würden die Leute bei diesem Wetterchen in die Kirche kommen (die obendrein noch sehr kalt war)?
Ja, sie würden, zeigte sich später. Zwar leider nicht so viele wie sonst aber immerhin...Sogar Kollege Bruder A. aus K. war da :-)
Was wir uns im Vorfeld ausgedacht hatten, eine Aktion mit metallisierten Wollfäden, um die Leute zu "verkabeln", das Anspiel und die Moderation kamen gut an. Aus der Gemeinde kam ganz positives Feedback. Ganz toll fand ich persönlich die Liedtexte. Die waren für mich wie eine Intensivierung der Predigt, von der ich nicht so angetan war, weil zu kurz, zu lauwarm, das ewige Leben fehlte ganz....
Und nun? Nach dem Gottesdienst ist vor dem Gottesdienst - am
6. Juli 08 steigt der nächste ImPuls, und wir fassen dafür schon mal das erste Vorbereitungstreffen ins Auge.
Sonntag, 27. April 2008
Samstag, 26. April 2008
Alles muss raus!
Nein, nicht zum Verkaufen sondern zum Frühjahrsputz.
Heute haben wir unser Gartenhäuschen komplett ausgeräumt, um die Möbel und die von den Vorbesitzern zurückgelassenen Utensilien zu inspizieren, auf Brauchbarkeit zu prüfen und zu putzen.
Ist schon ein eigenartiges Gefühl, in den Sachen anderer Leute zu kramen, auch wenn sie uns offiziell gehören. Etwas geschockt waren wir, als wir beim Ausräumen feststellen mussten, dass das Dach nicht dicht zu sein scheint. Ziemlich versteckt aber unverkennbar ist an drei Stellen Wasser eingedrungen.
Zwar sind wir es schon gewöhnt, wann immer wir im Garten sind, ein neues „Projekt“ zu finden, aber ein „neues Dach“? Das fanden wir schon happig.
Aber auch dafür wird es wohl eine Lösung geben.
Nach einem sehr arbeitsreichen Tag, an dem trotzdem Zeit zum Frösche beobachten und die üppige Natur bewundern blieb, gab es eine zünftige „Erstgrillparty“ und Kerzenstimmung.
Freitag, 25. April 2008
Die Schale oder Mütter sind raffiniert.
John hatte seine Mutter zum Essen in die Zweier-WG eingeladen.
Während des Essens stellte seine Mutter fest, wie schön seine Mitbewohnerin Julie eigentlich ist.
Schon seit längerem spielte sie mit dem Gedanken, dass die beiden eine Beziehung haben könnten und das machte sie unsicher.
Während des Abends, als sie die beiden beobachtete, begann sie sich zu fragen, ob da mehr war zwischen John und seiner Mitbewohnerin, als das normale Auge zu sehen bekam.
Ihre Gedanken lesend, sagte John: Ich weiss, was du denkst, aber ich versichere dir, dass wir nur miteinander wohnen."
Etwa eine Woche später sagte Julie zu John: "Seit deine Mutter bei uns zum Essen war, kann ich meine silberne Saucenschale nicht mehr finden."
John antwortete ihr: "Nun, ich glaube kaum, dass sie sie mitgenommen hat, aber ich werde ihr schreiben."
So setzte er sich hin und schrieb:
"Liebe Mutter,
ich sage nicht, du hast die Saucenschale mitgenommen, und ich sage auch nicht, du hast sie nicht mitgenommen.
Aber der Punkt ist, seit Du bei uns zum Essen warst, fehlt die Saucenschale.
In Liebe, John."
Mehrere Tage später erhielt John einen Brief von seiner Mutter:
"Lieber John,
ich sage nicht, dass du mit Julie eine Beziehung hast, und ich sage auch nicht, dass du keine Beziehung mit ihr hast.
Aber der Punkt ist, würde Julie in ihrem eigenen Bett schlafen, hätte sie die Saucenschale längst gefunden.
In Liebe Mom."
Mittwoch, 23. April 2008
wetterwendisch
Ich glaube, die lange Kälte und der viele Regen schlagen den meisten Menschen mittlerweile aufs Gemüt. Scheint wirklich mal an einem Tag die Sonne, oder es bleibt trocken, dann kommt aber gleich am nächsten Tag ein neues Tief vom Atlantik und bringt neuen Regen.
Auch ich bin geradezu enttäuscht, wenn ich in diesen Tagen die Wettervorhersage anschaue und nichts als „unbeständig“ zu sehen bekomme. Ich wünsche mir Frühling, Sonne, Wärme, ohne dicke Jacke draußen sitzen können…mir kommt es so vor, als sei immer noch Winter.
Die Natur ist da wesentlich schlauer, habe ich festgestellt.
Ungeachtet des hässlichen Wetters macht sie einfach einen auf Frühling. Es wird zusehends grüner. Die Bäume blühen trotz Kälte, es ist ja schließlich kein Frost, und schlagen jeden Tag ein bisschen mehr aus. Die meisten Frühlingsblumen stehen in voller Blüte und heute saß eine Amsel auf dem Baum vor unserem Balkon und sang ungeachtet des Regens ganz hingebungsvoll ihr Abendlied .
Und ich dachte mir – die hat recht, ich habe nicht wirklich Grund, mich über das Wetter zu ärgern. Ich kann eh nichts daran ändern. Außerdem habe ich ein warmes Zuhause mit Dach über dem Kopf, zum Rausgehen Regenjacke und Schirm, wenn´s sein muss auch Stiefel und zur Arbeit kann ich mit dem Auto fahren.
Sollte es also morgen auch noch weiterregnen nehme ich mir vor, das gaaanz gelassen zu sehen und zu sagen:
„Lass regnen was es regnen will, dem Regen seinen Lauf.
Und wenn´s genug geregnet hat, so hört´s auch wieder auf.“
Dienstag, 22. April 2008
Meine Schwägerin und ihre Affinität zu richtigen Zahlen
Zu meinem dreissigsten Geburtstag (ist schon ein Paar Jährchen her) bekam ich von meiner Schwägerin ein Geschenk per Post geschickt.
Es enthielt vier wunderschöne Kristallgläser. Eines davon war allerdings auf dem Transport zu Bruch gegangen. Ich fand das zwar schade, tröstete mich aber gleich und meinte, mit den drei verbliebenen Gläsern ist das Geschenk eigentlich sogar passender - für jedes Jahrzehnt eines.
Heute rief unsere Tochter an und berichtete hoch erfreut, dass sie nachträglich zu ihrem zwanzigsten Geburtstag ein Paket von ihrer Tante (wieder besagte Schwägerin) geschickt bekommen habe, darin ein Baumkuchen (zwei Ringe) und drei Tassen, doch leider sei eine Tasse kaputt gegangen.
Ich musste gleich lachen und dachte mir, klar sind es nur zwei Tassen - für jedes Jahrzehnt eine....
Montag, 21. April 2008
Ehe man es sich versieht...
...ist so ein Wochenende schon wieder vorbei.
Sehr schön und kurzweilig war es.
Das Universitätsmuseum, die alte Aula, der Karzer und die heutige Uni-Bibliothek standen auf dem Besuchsprogramm ebenso wie ein Spaziergang am Neckar, den Philosophenweg entlang und ein Bierchen im "Schnookeloch". Dass es den ganzen Samstag geregnet hat, tat unserer Stimmung keinen Abbruch.
Freitag, 18. April 2008
Noch mehr Vorfreude
In ein paar Stunden geht es los nach Heidelberg.
Dort werden wir zwei Tage unsere Tochter besuchen und die Stadt unsicher machen. Mein Mann nimmt sich am Nachmittag frei, so dass wir am frühen Abend hoffentlich schon vom Philosophenweg aus den Sonnenuntergang bewundern können. So jedenfalls hat es Noemi vorgesehen (so Gott will und unser Auto nicht muckt und die Sonne überhaupt scheint).
Auch sonst hat sie schon allerhand Programmpunkte angekündigt, was wir unbedingt sehen, besuchen, erleben müssten - da wird uns bestimmt nicht langweilig.
Aber wir freuen uns, dass wir so willkommen sind, auf die schöne Stadt Heidelberg und auf zwei dicke Tage Urlaub.
Mittwoch, 16. April 2008
Vorfreude (ist die schönste)
Oh, endlich regnet es mal nicht, es scheint sogar ein bisschen die Sonne.
Wie schön, dass wir unsere Joggingrunde gestern aus Termingründen auf heute verschieben mussten. Können wir somit bei diesem tollen Wetter durch Wald und Gärten düsen.
Da läuft es sich ja fast von allein...
Dienstag, 15. April 2008
Gegenmittel
Manchmal, wenn ich viel zu tun habe, oder wenn mir das Gelingen für etwas besonders wichtig ist, verfalle ich dem Glauben, wenn ich mich nur genug kümmere, nichts ausser acht lasse, dran bleibe und mich nicht schone, dann erst habe ich meinen erforderlichen Beitrag zum Erfolg geleistet.
Oft mündet das in Stress, weil auf das Kümmern und den Fleiß gleich die Perfektions-Fragen folgen: Hast du auch genug dazu getan? Hast du was vergessen? Geht es nicht noch besser? Geht nicht noch mehr?
Und das ist dann der Eintritt in die Spirale zur Überforderung.
Letztens habe ich ein tolles Gegenmittel dazu gefunden:
"Es ist umsonst, daß ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esst euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt es der Herr im Schlaf."
Psalm 127,2
Montag, 14. April 2008
Kindergeburtstag
Es waren wunderbare Jahre.

Aber wir haben festgestellt, dass die schönen Augenblicke bei weitem überwiegen und auch deutlicher im Gedächtnis bleiben, dass überhaupt das "Elternsein" uns gefordert und sehr gefördert hat.
Wie viele Ausflüge, Theaterstücke, Wanderungen, lustige Begebenheiten, Frohsein nach überstandene Krise oder Organisationskunststücke hätten wir verpasst, wenn wir keine Kinder gehabt hätten!
Und wenn ich so oft lese oder höre, Kinder seien ein riskanter Kostenfaktor, versetzten in Abhängigkeit, bedeuten ein unüberschaubares Mass an Verantwortung, kann ich nur sagen, für uns wäre unsere Zeit, Kraft, Verantwortung und unser Geld nirgendwo besser aufgehoben, als bei unseren Kindern.
Freitag, 11. April 2008
erstens kommt es anders und zweitens als man denkt
Diese Woche ist ganz schön mit Terminen nach der Arbeit zugepackt. Da war es gestern eher Pflicht, unsere schon lange bestellten Karten für ein Konzert im Burghof einzulösen, wir kamen auch gerade rechtzeitig und etwas abgehetzt dort an.
Aber dann....es war ein Kammerkonzert mit Werken von Beethoven, Schostakowitsch und Frank Martin, vorgetragen von drei sehr jungen Musikerinnen (Piano, Violine und Violonchello)....waren wir ganz begeistert, von der Musik und von den Künstlerinnen Lauma Skribe und Baiba Skribe (Schwestern) und Sol Gabetta.
Und so jung die Musikerinnen - so alt waren die beiden Saiteninstrumente, nämlich fast 300 Jahre alt. Das war schon beeindruckend.
Schön wie man sich in die Musik fallen und die Gedanken treiben lassen konnte. Alles bedrückende fiel regelrecht von mir ab.
Nach dem Konzert waren wir froh gestimmt und kein bisschen müde, schön, dass wir es nicht haben "sausen" lassen.
Dienstag, 8. April 2008
Alles grün? Oder was?
So, der erste Schritt in Richtung saniertes Bad wäre gemacht - nun muss man abwarten. Oder?
Ach nein, wir waren gestern ja schon beim dritten Schritt. Nach Anfrage und Offertenvergleich (Mammutschritt ufff!) war gestern Auftragsvergabe.
Und abwarten? Neee, es geht gleich Schlag auf Schlag. Gestern Abend auf dem Heimweg habe ich den unterschriebenen Auftrag im Bäder-Studio vorbeigebracht, heute Morgen waren schon um sieben der Fliesenleger und die Projektleiterin zum Anschauen und Ausmessen da. Wow, von so viel Engagement waren wir echt beeindruckt.
Als jedoch der Fliesenleger nebenher sagte, ja, er müsse gleich morgen die Fliesen bestellen, war mir das doch etwas zu übereifrig. Wir hatten zwar gesagt Wände weiss, Boden grün - aber sehen wollen wir schon noch ein paar Musterfliesen - grün ist schliesslich nicht gleich grün, und auf keinen Fall möchte ich dunkelweiss!
Ein bisschen unruhig deswegen, rief ich im Bäder-Studio an, ich sei mir nicht sicher, wegen der Fliesenfarbe...und zack - haben wir nun schon morgen, spätestens übermorgen den nächsten Schlag - äh ich meine den nächsten Termin, um die Musterfliesen zu begutachten.
Montag, 7. April 2008
allein vermag ich nichts
Hilf, Herr meines Lebens,
dass ich nicht vergebens hier auf Erden bin.
Hilf, Herr meiner Tage,
dass ich nicht zur Plage meinem Nächsten bin.
Hilf, Herr meiner Seele,
dass ich dort nicht fehle, wo ich nötig bin.
Sonntag, 6. April 2008
Hauptsache Arbeit???
Unlängst wollte meine Mann seinen Bruder anruften. Es war abends gegen acht Uhr. Am Telefon meldete sich unsere Schwägerin, meinte ihr Mann sei noch nicht von der Arbeit zurück und das könne auch noch dauern.
Im Verlauf des Gespräches beschrieb sie dann den derzeitigen Arbeitstag ihres Mannes:
Seine Firma hat seit Monaten eine grosse Baustelle in Hamburg. Ihr Mann steht morgens um Vier Uhr auf, fährt halb fünf los, holt unterwegs noch seine Kollegen ab und düst dann ca. 150 km bis zur Baustelle. Dort wird 9 bis 10 Stunden gearbeitet, danach gehts die ganze Strecke wieder zurück. Da die Strassen unterwegs nicht gerade frei genannt werden können, kommt er oft erst nach neun zu Hause an. Abendessen, kurzer Austausch mit Frau und Kindern (wenigstens das Organisatorische), zehn Minuten Fersehen zum Abschalten und dann schleunigst schlafen gehen - denn um vier Uhr klingelt ja schon wieder der Wecker.
Und weil die Baustelle enge Termine und einen sehr strengen Vertrag hat, ist in diesen Tagesablauf auch der Samstag einbezogen.
Mein Mann und ich waren ganz erschüttert, als wir das hörten. Man sieht zwar Reportagen, liest auch mal in einer Zeitung von solchen Knebelverträgen auf dem Bau, aber sie als Gang und Gäbe zu erfahren, ist doch happig. Da sieht man den eigenen Tagesablauf mal wieder mit anderen Augen, wie viel wir uns doch neben der Arbeit vornehmen können, das Wort Stress wagt man da nicht mehr anzuwenden.
Froh sind wir indess, dass unsere Schwägerin so eine liebe und besonnene Frau ist. Sie hält ihrem Mann zu Hause den Rücken frei, wo es geht (ist selbst jedoch auch Krankenschwester mit Schichtdienst) und sagt ganz ruhig, die Baustelle ist ja irgendwann fertig, und die nächste liegt vielleicht (hoffentlich!!) mal wieder in der Nähe.
Samstag, 5. April 2008
willkommener Irrtum
Wie schön, wenn die „Wetterfrösche“ sich irren. Für den heutigen Samstag war spätestens ab Mittag Regen angesagt. Also wollten wir den sonnigen Freitagnachmittag unbedingt noch nutzen, um mit dem Umgraben etwas voranzukommen. Und weil es heute Morgen doch noch so schön aussah, beschlossen wir, wenigstens den Vormittag im Garten zu verbringen. Die Sonne schien, die Vögel zwitscherten wunderbar, und wird konnten
bei Sonnenschein solange umgraben, bis das jeweils angefangene Beet fertig war. Dass wir so weit kommen, hätten wir nicht zu hoffen gewagt – bei der Wettervoraussage….
Donnerstag, 3. April 2008
Na, das sind Erfolge:
Mein Mann kam heute Abend freudestrahlend aus dem Garten – das Zaunprojekt ist vollständig und erfolgreich abgeschlossen (aber statt Sekt gab´s Orangensaft, weil er noch zur Wassergymnastik wollte).
Gestern habe ich ihm nach meiner Arbeit noch ein bisschen dabei helfen können, nicht viel, nur dieses berühmte „hol mal, halt mal, bring mal“, aber immerhin habe ich dafür das Prädikat erhalten ich sei ein „nützlichen Wesen“.
Und zu guter letzt habe ich gestern endlich mit der wirklichen Gartenarbeit begonnen – dem Umgraben. Ich muss schon sagen…17 Jahre hatte ich keinen Spaten mehr in der Hand. Es hat ein bisschen gedauert, bis den Bogen wieder raus hatte, aber ich meine Freude, dass das „Gärtnern“ nun endlich losgeht war nicht zu trüben.
Mittwoch, 2. April 2008
Dienstag, 1. April 2008
heute Morgen um sechs - mitten ins Herz
"...wie ist es mit der Seele? Wer - so frage ich mich - prüft das, was wir Seele nennen? Oder vielleicht können manche mit dem Wort Gewissen noch eher etwas anfangen.
Also: ob tragfähig ist, auf welchem Boden wir stehen, auf welcher Grundlage wir entscheiden und handeln. Dafür gibt es keine Prüfinstanz. Dafür ist jede und jeder von uns selbst zuständig. Allerdings können wir uns Rat holen. Die Bibel bietet sich dafür an. Sie weist auf Jesus Christus hin als tragenden Grund.
Wenn wir fragen: Worauf setze ich mein Vertrauen? Woran halte ich mich, wenn nichts mehr hält? Aus welchen Quellen schöpfe ich, wenn meine Kraft am Ende ist, mein Akku leer?..."
die ganze Andacht hier lesen
Montag, 31. März 2008
Abschied
Heute war für einen Kollegen von uns der letzte Tag in dieser Firma. Er war Fremdmitarbeiter wie ich auch, allerdings schon zehn Jahre bei der "Truppe". Eine lange Zeit.
Auf eigenen Wunsch möchte er sich nun neuen Herausforderungen in Projekten seiner Heimatfirma stellen. Wird bestimmt nicht so einfach, wenn man nach so langer Zeit das gewohnte Arbeitsumfeld und die gewohnte Aufgabe komplett wechselt.
Wir "Zurückbleibenden" wünschen ihm gutes Gelingen und viel Kraft dafür.
Bekannt war dieser Wechsel schon seit November, aber da schien uns allen der März noch weit. Plötzlich jedoch ist der Tag X da, wieder mal sieht man, wie schnell die Zeit verrinnt.
Sonntag, 30. März 2008
Zaunkönig und Badewannentango
Freitag, 28. März 2008
Leben 2.0
Der 27.4.08 rückt näher und näher, und wir vom ImPuls-Vorbereitungsteam rückten gestern Abend zusammen, um Thema, Inhalt und Form dieses Gottesdienstes weiter zu besprechen.
Zwar waren wir nur fünf von zwölf Teammitgliedern (bisschen dünne), aber wir sind doch vorangekommen.
Zentrale Botschaft bleibt der Johannes-Vers: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben."
Wir möchten erreichen, dass der geneigte Gottesdienstbesucher sich fragt: "Bin ich eigentlich auf dem Weg? Habe ich die Wahrheit und das ewige Leben?"
Und ich finde, mir diesem Ziel sind wir schon weit vorn.
vorübergehend
Treffen sich zwei Planeten.
Sagt der eine: "Ich habe Homo Sapiens!"
Erwidert der andere: "Nimm's nicht so tragisch, das geht vorbei."
Donnerstag, 27. März 2008
Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei...
Alles geht einmal zu Ende. Auch der Besuch unserer Tochter. Eine ganze Woche plus einem Tag war sie über Ostern zu Besuch. Gestern haben wir ein bißchen Abschied gefeiert, heute ist Abreise. Es waren schöne Tage, unser Zuhause mit Gesang, quirligem Treiben und mal wieder mit Anforderungen an die Küche erfüllt. Besonders schön finde ich, wenn auch nach monatelangem Getrenntsein keine Fremdheit entstanden ist. Aber schön ist auch, wenn Kind sagt, daß es sich auf Heidelberg, die Studentenwohngemeinschaft und auf die Uni freut.Mittwoch, 26. März 2008
Montag, 24. März 2008
Samstag, 22. März 2008
Premiere
Freitag, 21. März 2008
Unsere Tochter ist schon am Mittwoch angereist, am Donnerstag hatte ich frei und auch mein Mann war pünktlich sechzehn Uhr zu Hause.Heute am Karfreitag ist nun schon richtig schöner Feiertag für uns. Unser „Kind“ hat uns am Morgen ein echtes „Heidelberger Frühstück“ gezaubert, lecker! Auch das völlig verregnete und stürmische Wetter passt wunderbar zu diesem Karfreitag. Zum einen, weil wir uns so ganz viel Zeit für das tolle Frühstück genommen haben, und zum anderen, weil ich somit endlich mal wieder mehrere Stunden aneinander Zeit für mein Bibelstudium haben werde.
Ohnehin möchte ich diesen Freitag nicht ohne geistlichen Input vorübergehen lassen und die Kreuzigung Christi nochmal lesen. Und das fällt mir bei diesem trüben Wetter einfach leichter, als wenn die Sonne mich immerfort in den Garten locken würde :-)... Also danke Herr, für das heutige Wetter…
Dienstag, 18. März 2008
Kaltgestellt!
Wie berichtet lief unser Konfirmandenprojekt ganz problemlos – allerdings nicht ohne Nebenwirkungen!
Und für die habe leider höchstpersönlich ich gesorgt!
Ich war den Freitag über ziemlich gespannt auf den Abend, da ich ja bei so einer Aktion noch nie dabei war. Wollte nichts vergessen mitzunehmen und war in Gedanken schon bei der Kocherei mit den Jugendlichen, hoffte, dass der Satz „Viele Köche verderben den Brei“ nicht stimmen möge.
Aber wie´s so ist, ganz von allein hatten sich unsere Ostervorbereitungen, Gartenaktionen, Badprojekt, Geburtstag unseres Sohnes etc. so weit gemausert, dass für den Rest des Wochenendes auch ohne Konfiprojekt viel Aktion angesagt war.
Wie das alles schaffen?
Zum Glück kam mein Mann am Freitag schon mittags von der Arbeit nach Hause. Und ich habe ihn überredet, doch so nett :-) zu sein und für mich das grosse Wohnzimmerfenster zu putzen, damit ich das am Samstag nicht auch noch zu bewältigen habe – spart eine Stunde Zeit. Also gut, als die Sonne herum war, ging mein Mann, bequem für die Hausarbeit in kurze Hosen und leichten Pullover gekleidet, ans Werk.
Als es so gegen sieben Uhr Zeit für mich war, das Haus zu verlassen, ich wurde mit dem Auto abgeholt, war mein Mann gerade an der Aussenseite des Fensters auf dem Balkon zugange.
Ich also kurz hinaus – Küsschen zum Abschied – wieder hinein, in den Flur, Tasche geschnappt, nach unten, Auto stand schon vor der Tür und ab ging die Post. Der weitere Abend war für mich wie beschrieben prima.
Bis ich kurz vor elf nach Hause kam!
Ich wunderte mich schon, als ich die Wohnung betrat – alles still, kein Licht im Wohnzimmer, mein Mann nicht da… ich ging in die Küche, um meine Utensilien wieder wegzuräumen, auf einmal hörte ich, wie jemand von aussen an die Balkontür klopft. Schlagartig war mir bewusst, wer da klopft, warum und wer das angerichtet hat!
Ich hatte nämlich, als ich mich verabschiedete beim Hineingehen die Balkontür gedankenlos zu gemacht, so dass mein Mann nach dem Fensterputzen nicht wieder hineinkam.
Vier Stunden musste er dort ausharren! Mit kurzen Hosen! Mittlerweile war es nicht nur dunkel geworden sondern auch ordentlich kalt (8°C). Und dazu die Aussicht, dass er möglicherweise bis Mitternacht auf mich warten muss.
Eine wirklich beklagenswerte Situation. Es tat mir soooo leid! Wie gern hätte ich meinen Fehler rückgängig gemacht. Ich hätte es verstanden, wenn er vor Wut geschäumt hätte.
Aber was sagt mein Mann, als ich die Balkontüre öffne? Er lächelt mich an und sagt nur: "Mich ham´se kaltgestellt.“
Montag, 17. März 2008
Samstag, 15. März 2008
Freitag, 14. März 2008
Nicht bloss Freitag!
Wie schön, dass die heutige Losung mit:
"Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht." Psalm 121,4
beginnt.
Das ist sehr ermutigend.
Denn heute morgen reist unsere Tochter ganz allein (ohne Französisch zu sprechen) nach Paris, um dort eine Freundin zu treffen.
Und heute abend steigt eines der Projekte mit den diesjährigen Konfirmanden - gemeinsames Abendessen-Kochen mit anschliessender Nachtwanderung. Für beides können wir jede Menge Bewahrung gebrauchen...
Auf das Konfi-Projekt freue ich mich schon, ist etwas ganz Neues für mich. Wir werden sechzehn Personen sein. Zwei grosse Töpfe, meinen Wok und einige Gewürze habe ich schon gerichtet, damit es pünktlich um 19.00 Uhr losgehen kann. Ausserdem eingepackt habe ich ein Päckchen Pflaster - man weiss ja nie...:-).
Allerdings werde ich nur beim Kochen, Essen und hinterher "Klarschiff" machen dabeisein - die 20 km Wanderung durch Nacht und Wald und Flur bewältigen die Jugendlichen mit zwei Begleitern dann ohne uns "Küchenfeen".
Mittwoch, 12. März 2008
Wat mutt dat mutt!
Die Reinemacherei ist zwar nicht gerade mein Lieblingsbeschäftigung, aber so ein bißchen Frühjahrsputz muss schon sein. Heute war die zweite Hälfte der Küchenschränke dran, und ich bin richtig froh, daß das geschafft ist. Obendrein habe ich Freude dran, wenn alles mal wieder blank ist. Ausserdem ist das Aussortieren ziemlich spannend. Was sich so alles anfindet...bei einem Tropfenfänger aus Schaumgummi für die Kaffekanne musste ich laut lachen, daß der sich noch in meiner Küche herumtreibt (na, nun nicht mehr).
Meinen Gewürzeschrank zum Beispiel fan ich ziemlich gut bestückt. Ja früher habe ich auch ganz viele verschiedene Gewürze gebraucht, schliesslich habe ich jeden Tag Mittagessen gekocht.
Heute dagegen koche ich oft nur am Wochenende, wann brauche ich da schon mal Piment, Senfkörner oder Cayennepfeffer?
Aber immerhin - die Küche ist nun frühlingstauglich, bis nächsten Mittwoch sind dann noch die Fenster dran...wird schon werden....
Dienstag, 11. März 2008
Gute Aussichten
Schon einige Zeit hadere ich ein bisschen mit meiner derzeitigen Arbeitsaufgabe. Sie ist ganz sicher nicht schlecht - ich kann mich nicht wirklich beklagen. Dennoch muss man sie sich interressant reden.
Deshalb hoffe ich schon länger darauf, mal wieder in einem Projekt mitarbeiten zu können.
Und heute kam sie, die erhoffte Information (vom Projektleiter selber), dass ich bei dem XYZ-Projekt bereits als Mitglied des Teams vorgesehen bin. Hat mich sehr gefreut. Dass es noch einige Zeit dauern wird, bis es losgeht, soll mich nun nicht beirren.
Montag, 10. März 2008
Sprüche aus dem Wunschfisch
Sonntag, 9. März 2008
Freitag, 7. März 2008
Freitagabend - Matthäus-Passion im Burghof
„Wer das Christentum völlig verlernt hat, der hört es hier wirklich wie ein Evangelium.“
Friedrich Nietzsche
„Ein Musik gewordenes Heiligtum ist die Matthäus-Passion. Jede Note dieses Mammut-Werkes zeugt von tiefster Religiosität, kein anderes Werk lädt dermaßen zu Spekulationen über in Zahlenkombinationen verschlüsselte Botschaften ein….Was man auf jeden Fall erfährt, ist die emotionale Wucht, die Matthäus‘ Evangelium vom Leiden und Sterben Jesu Christi innewohnt.
Es wird vom Verrat und den letzten Lebenstagen berichtet, die Musik endet bei der Kreuzigung und Grablegung – der Trost der Auferstehung liegt jenseits dieses Werkes.“
Programmheft Burghof
Die Matthäus-Passion von Bach, gespielt vom Kammerchor & Barockorchester Stuttgart – ergreifend, berührend, eindringlich – das Werk ging uns nahe und nach.
Donnerstag, 6. März 2008
doch noch gelungen....
Heute Abend haben wir ihn deutlich gespürt, den roten Schal mit der Liebe Gottes.
Es war wieder Treffen des ImPuls-Teams zur Vorbereitung des nächsten Gottesdienstes am 27.04.08.
Und wie schon beim Treffen vor vierzehn Tagen hingen wir gleich zu Beginn bei der Suche nach dem Thema fest.
Zwei unserer Leute hatten sich in ganz konträren Ansichten festdiskutiert, wir anderen konnten uns weder für das eine noch für das andere erwärmen.
Irgendwann waren wir dann alle stumm, schwiegen bedrückt, weil einerseits das Thema Internet / Second Live schon im Gemeindeblatt angekündigt ist, und wir somit kein komplett anderes Thema wählen konnten, und zum anderen, weil eben dieses andere Thema ebensowenig parat gewesen wäre.
Enttäuschung und Zweifel schlichen durch den Raum, und wir sassen buchstäblich mit hängenden Köpfen da.
Nach einer ganzen Weile fing jemand von neuem an zu erzählen, wie er sich das Thema im Godi auch vorstellen könnte. Es war gar nicht so viel anders als das vorher diskutierte. Und doch kam jetzt plötzlich Idee um Idee, was alles zum Inhalt gehören könnte. Dann kam uns der Bibelspruch: "ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben" in den Sinn und alle fanden wir, ja, der passt.
Einem fiel gleich noch ein, wie das Plakat aussehen könnte - und wir fanden seine Idee genial.
Kurzum - so sehr es zuerst auch klemmte - um so glatter lief es, als der Bann erst mal gebrochen war. Am Schluss waren wir hochgestimmt, dankbar, erleichtert...dass wir nun Thema, Plakatentwurf und Inhaltseckpunkte haben. Und obendrein war es erst halb zehn, als wir uns verabschiedeten. Was für ein segensreicher Abend!
Was kommt wovon?
Im Moment ist es wieder ganz schön kalt. Nachts Frost, tagsüber weht ein eisiger Wind, auch wenn die Sonne noch so verlockend vom Himmel strahlt wie zum Beispiel heute.Gleichzeitig blühen im Moment die Schlehen. Das sind die Sträucher mit den vielen kleinen weissen Blüten, die so aussehen, als wären sie mit Schnee bedeckt.
Schon meine Grossmutter sagte als ich noch klein war, wenn die Schlehen blühen, ist es kalt. Und genau das kann ich bestätigen, habs in den vergangenen Jahren und auch diesjahr selber beobachtet.
Allerdings frage ich nun: Blühen die Schlehen, weil es kalt ist??? Oder ist es kalt, weil die Schlehen blühen???
Mittwoch, 5. März 2008
für Zahlenfreakes
Nun ist zwar der 29. Februar schon ein paar Tage vorbei, aber Schaltjahr ist ja, wie schon der Name sagt, das ganze Jahr.
Hier mal etwas schlaues über ebendies:
"Ein paar unscheinbare Zahlen hinter dem Komma haben unseren Kalender durcheinander gebracht. Weil die Erde exakt 365 Tage, fünf Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden braucht, um die Sonne zu umkreisen, hat schon Gaius Julius Caesar einen Schalttag eingeführt.
Weil ein Jahr im Durchschnitt rund 365,25 Tage hat, führte er alle vier Jahre ein Schaltjahr mit 366 Tagen ein. Damit entsprach ein Jahr fast einem Sonnenjahr. Leider aber nur fast: Genau genommen hat ein Jahr nämlich 365,24219878 Tage und damit etwas weniger als Caesars Kalender. Der Schalttag verlängerte das Jahr also um exakt elf Minuten und 13 Sekunden.
Dieser kleine, aber feine Unterschied hatte gravierende Auswirkungen: Bis ins 16. Jahrhundert hatte sich der Kalender deshalb um zehn Tage verschoben.
Papst Gregor XIII. strich 1582 einfach zehn Oktober-Tage aus dem Kalender.
Auf den 4. folgte der 15. Oktober - der Rückstand war aufgeholt und der Kalender war wieder im Takt.
Damit sich solch eine gravierende Verschiebung im Kalender nicht allzu bald wiederholte, führte Papst Gregor XIII. außerdem eine erweiterte Schaltjahrregelung ein: Einmal in hundert Jahren fällt das Schaltjahr aus. So waren die Jahre 1700, 1800 und 1900 keine Schaltjahre.
Die unscheinbaren Zahlen hinter dem Komma forderten aber eine weitere Ausnahmeregelung. So beschloss man, dass wiederum alle Jahre, die sowohl durch hundert als auch durch vier teilbar sind, von der "Jahrhundertregel" ausgenommen sind. So war das Jahr 2000 ausnahmsweise ein Schaltjahr. Mit dieser Regelung dauert das Durchschnittsjahr nun 365,2425 Tage und damit nur noch einige Sekunden zu lang. Somit muss erst nach knapp 3.320 Jahren wieder ein Tag aus dem Kalender gestrichen werden."
(Quelle: br-online)
Hab mir diesen Termin schon mal in meinem Kalender
vorgemerkt...:-)
Dienstag, 4. März 2008
Montag, 3. März 2008
Hurra, es regnet
Seit wir letzten Samstag unseren Teich ziemlich leer geschöpft haben, hat es nicht mehr geregnet. Zwar war für Samstag Nachmittag und spätestens für den heutigen Montag Regen angesagt, Mildred zeigte auch fleißig kommendes Nass an, und am Himmel drohten und brauten finstere Wolken, jedoch ohne einen Tropfen herzuschenken. Nun machte ich mir natürlich Sorgen um die Fröschlies, Schnecklies und die Wasserpflanzen, die in einem minimalen Tümpel ausharren mussten und hoffte und hoffte auf Regen.
Als ich abends nach Hause kam und immer noch alles trocken war, beschloss ich wenigsten ein bisschen Abhilfe zu schaffen. Ich füllte zwei Kanister und einige Flaschen mit Wasser und readelte zum Garten. Viel war es ja nicht, was ich auf diese Weise in den Teich schüttete (13 l), aber ich hoffte, daß der gute Wille auch zählen möge. Dann stand ich noch ein ganzes Weilchen, ob sich nicht ein Frosch oder Salamander blicken liess, bemerkte, daß einige der Krebsscheren gelitten hatten, weil nicht alle Blätter von Wasser bedeckt sind, und überlegte, ob ich noch ein zweites und drittes Mal fahren sollte, um noch mehr Wasser ranzuschaffen. Auf einmal trafen mich Tropfen. Erst zaghaft, dann immer mehr. Wunderbar. Und meinem Wunsch, es möge nicht gleich wieder aufhören und auch nicht nur „tröpfeln“ wurde prompt entsprochen – ich wurde auf der Heimfahrt richtig nass. Damit war die Frage nach einer zweiten Fahrt geklärt und ich hatte meine Freude an jedem Tropfen Regen, die Teichbewohner ganz sicher auch.
Sonntag, 2. März 2008
Josua 1 - 9
Sonntagnachmittag - das Wetter ist nicht gerade chromglänzend - mein Mann sitzt über der Steuereklärung des letzten Jahres (lieblings) - und ich habe Zeit für mein Bibelstudium (auch lieblings).
Immernoch bin ich bei der ersten Aufgabe. Allerdings habe ich heute schon mal sechs Fragen dazu beantwortet. Das ist immerhin ein Drittel!
Es ist schon faszinierend, wie mit Hilfe der Studienunterlagen der Bibeltext viel mehr zum Leben erwacht, als wenn man einfach nur die Bibel liest.
So manche Stelle ist hochbrisant, ich aber habe früher über sie hinweg gelesen.
Zm Beispiel begegnet Josua in Kap. 5 V. 13-15 einem Mann mit einem Schwert, den er fragt ob er zu den Israeliten oder zu den Feinden gehört. Und der Mann sagt "Nein, ich bin der Oberste des Heeres des Herrn..." Da er sich von Josua anbeten lässt, kann es kein Engel oder Erzengel sein. Und Chef des himmlischen Heeres - es ist also wahrscheinlich Jesus Christus selber, dem Josua da gegenübersteht. Das finde ich schon sehr bemerkenswert. Da wird mir erst mal bewusst, was es heisst, wenn im Gottesdienst der Satz gesprochen wird: "Jesus Christus, der lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit."
Samstag, 1. März 2008
Acht Prinzen????
Heute hatten mein Mann und ich die lang geplante schöpferische Phase - wir haben den Teich in unserem Garten aus-"geschöpft". Den Sturm "Emma" am Morgen haben wir noch abgewartet aber nach dem Mittag fanden wir - jetzt oder nie.
Ganz schön anstrengend diese Schöpferei. Und Schlamm passt in so ein kleines Gewässer (der noch dazu ganz unfein riecht)! Um den festen Teil des Schlammes mittels Handschuhen und Eimer herauszuholen, bin ich, als das meiste Wasser weg war, mit Stiefeln bis zum Knie hineingestiegen. Das hätten sich die Reitstiefel unserer Tochter wohl auch nie träumen lassen, dass sie mal zu solchem Dienst herangezogen werden.
Aber wir haben auf diese Weise einen Teil der Bewohner unseres Teiches kennengelernt, wir waren sehr erstaunt wie viele das sind. Drei Salamander, acht Frösche in unterschiedlichen Grössen und Farben, mehrere Libellenlarven und unzählige Wasserschnecken sind uns begegnet, die Krebsscheren (stachlige Wasserpflanzen) kannten wir schon. Ich hoffe, wir haben sie nicht allzu sehr gestört, zumal wir ja einen Teil des alten Wassers und des Schlammes im Teich belassen haben. Und nun wäre es schön, wenn es bald einmal ausgiebig regnete, damit der noch halbleere Teich sich wieder richtig füllt....:-)
Freitag, 29. Februar 2008
Es reicht!
Die ganze Woche habe ich versucht, das Layout meines Blogs zu verändern (ich hätte gern die Kommentare wieder unterhalb des Textes, oder zumindest ein bißchen Abstand zwischen Überschrift und Kommentaren). War alles vergeblich. Weder mit der menügesteuerten Layout-Seite noch über HTML konnte ich das gewünschte erreichen. Wahrscheinlich handelt es sich um OE (Operator Error).
Durch diese "Experimentiererei" kam ich gar nicht mehr zum eigentlichen Bloggen, hatte auch insgesamt wenig Zeit. Ab sofort jedoch lasse ich das Layout wie es ist!
Mittwoch, 27. Februar 2008
Manche Dinge ändern sich nie.
Bei einigen davon möchte ich sagen: zum Glück.
Heute Mittag war ich ein bisschen am Rhein spazieren, um das schöne Wetter zu geniessen. Wehte zwar ein kalter Wind, aber es war trotzdem schön.
Da sah ich sie, direkt am steinigen Ufer, eine Frau mit drei kleinen Kindern, so zwischen 1,5 bis 4 Jahren. Und diese kleinen Mäuse konnten nicht genug davon bekommen, Steine in den Rhein zu werfen. Dabei lachten und qietschten sie so vergnügt, dass ich stehenbleiben musste, um zuzuschauen. Sie hatten so viel Spass und waren so in ihre Wasserpatscherei versunken, dass sie natürlich nicht merkten, wenn ein Schuh schon beinahe das Wasser berrührte. Und Mutti warnte immerfort von hinten, sie mögen nicht so dicht ans Wasser gehen, hatte alle Augen voll zu tun die drei zu beaufsichtigen, liess ihnen aber die Freude.
Schon vor fünfundzwanzig Jahren warf unser "Grosser" mit genau so viel Wonne Steine ins Wasser. Auch bei ihm war alles um ihn herum ausgeblendet und meine Warnungen waren nicht immer erfolgreich und so manches mal Schuh und Söckchen nass! Schöne Zeit.
Sonntag, 24. Februar 2008
Oculi
Ein sehr abwechslungsreiches Wochenende geht zur Neige.
Es ist schon komisch, wenn so viel passiert wie im Moment, habe ich jede Menge „Stoff“ um ihn hier im Blog festzuhalten aber leider keine Zeit, um das auch zu tun :-).
Gestern, am Samstag waren wir erst ganz fleißig, morgens Wohnungsputz, dann Gartenarbeit und abends ganz auf Kultur aus im Burghof zum Konzert des Sinfonieorchesters Baden-Baden mit Werken von Mozart, Ravel,
Widmer und Mendelssohn-Bartholdy. Hat uns sehr gut gefallen, wenn uns auch hin und wieder ein ganz klein wenig die Augen zufielen.
Heute nun der wunderschön sonnige Sonntag. Vormittags war ich im Gottesdienst, den die Konfirmanden gestaltet haben. Ihr Thema war „Herzenssache“ und sie haben es ganz prima gemacht.
Ja und nachmittags dann wieder Garteneinsatz – wie man am rechten Bild sieht…
Samstag, 23. Februar 2008
"von Zeit zu Zeit"
Unter diesem Motto steht in diesem Jahr das Candlelight Dinner der Black Forest Academy in Kandern. Und wir durften gestern wieder dabei sein.
Es ist jedes Jahr ein Erlebnis, wie die Schüler und Betreuer der Academy das Thema mit Leben füllen.
Dekoration, Programm, Kostüme, alles wird mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail ausgedacht, organisiert, erarbeitet und in eine Geschichte verpackt.
Diesmal ging es um den zeitreisenden Professor Paddlehiggins, der von seinen Zeitreisen Postkarten an seinen Assistenten Dr. Jankins schickte, durch die dieser wusste, wo und in welcher Zeit er sich gerade befand. An diesem Wissen ließ Dr. Jankins das Publikum teilhaben, indem zu jedem Aufenthaltsort ein kleiner Beitrag aufgeführt wurde, natürlich spannend und witzig in eine Handlung verpackt mit Zeitmaschine, vergessenem Passwort und dem nicht zu vergessenden, schusseligen Dienstmädchen Rosi.
Und last but not least – das Essen war wieder sehr lecker.
War für uns ein richtig schöner Abend.
Freitag, 22. Februar 2008
Hoffnung nährend...
...dass wir doch etwas Rechtes zustande bringen werden, so war für mich der gestrige Abend.
Es ist einfach schön, wenn man spürt, man ist mit den anderen eines Sinnes.
Thema bleibt das "Second Life". Wenn es auch noch recht sperrig ist und wir nicht so weit vorankamen, wie geplant, hatten wir doch einen guten Austausch.
"Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt."
Donnerstag, 21. Februar 2008
das ist hier die Frage...
Heute ist unser erstes Treffen im Team zur Vorbereitung des nächsten ImPuls-Gottesdienstes. Thema ist das Thema.
Im Dezember wurde dafür das "Second Life" vorgeschlagen, wir haben dazu in den Wochen über den Jahreswechsel und Januar hin- und hergemailt, leider nicht mit so durchschlagendem Erfolg.
Heute Abend wird sich zeigen, ob es uns gelingt, dieses Thema innerhalb des Gottesdienstes mit einer Botschaft zu füllen (christlicher versteht sich), oder ob wir etwas komplett anderes zum Thema wählen. (Wenn, dann wäre ich für die Bibel.)
Mittwoch, 20. Februar 2008
wunderbare Verschwendung
Es ist Fastenzeit, Zeit des Verzichts. Wie das durchaus mit Verschwendung zusammenpasst, hat Lucie Panzer (Pfarrerin der evangelischen Kirche) ganz treffend in einer Morgenandacht zum 7.Februar im SWR4 beschrieben:
"...Geizen tun viele auch mit der Zeit, die sie angeblich nicht übrig haben; manche sind allzu sparsam mit guten Worten, die einem so wohl tun würden; manche denken, mir wird auch nichts geschenkt und lassen jede Freundlichkeit bleiben. So aber droht unserer Welt eine soziale Klimakatastrophe – die Eiszeit kalter Berechnung.
Was bringt es mir? Was habe ich davon, was kriege ich dafür, was nützt es? Wo so gefragt wird, da verkümmert das Leben. Denn da gibt niemand mehr etwas, damit das Leben gedeihen kann...."
Hier die ganze Andacht lesen.
Dienstag, 19. Februar 2008
Sonntag, 17. Februar 2008
Sonntagsausflug
Wunderschönes Wetter, Sonntag, Zeit zum Ausruhen...haben wir
genutzt für einen Ausflug zu viert in die Sonnenhalde nach Bürchau.
Josua
Mein Bibelstudium beginnt mit dem Buch Josua. Zuerst soll man es zügig durchlesen.
Es enthält so schöne Sätze wie:
"Sei mutig und entschlossen, lass dich nicht einschüchtern und hab keine Angst! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.";
und so schreckliche wie:
"Wie in Eglon töteten sie den König und alle Einwohner mit dem Schwert, ohne einen einzigen entkommen zu lassen."
So, gelesen ist - jetzt geht´s an den Studienteil...
Freitag, 15. Februar 2008
Unverhofft kommt oft...
Niedlich sind sie ja, die kleinen Pelztierchen. Sie haben ein hübsches Gesicht, das immer so aussieht, als würden sie freundlich lächeln. Beklagenswert ist nur ihre Vorliebe, in den Motorräumen von Autos herumzuwirtschaften und Kabel und Schläuche zu zerbeissen!Unser Auto hat offensichtlich auch so ein Marderchen heimgesucht. Seit letzten Dienstag fiel mir auf, dass das Auto Flüssigkeit verliert. Insgeheim habe ich es sofort beschuldigt, aus "Altersschwäche" schon wieder! kaputt zu sein. Die Werkstatt hat jedoch festgestellt, dass der Kühlwasserschlauch angebissen wurde und Pelzhaare im Motorraum gefunden.
Na, schönen Dank auch!
Donnerstag, 14. Februar 2008
Experimente
Heute konnte ich es endlich ausprobieren. Schon länger hatte ich mir vorgenommen, bei schönem Wetter mal nach der Arbeit vom Büro nach Hause zu laufen.
War eine schöne Wanderung im Sonnenschein und die popeligen acht Kilometer waren ganz kurzweilig. Ein Stück am Rhein entlang, zum Teil an Gärten vorbei, unterwegs noch Brot und Blumen gekauft und im Pille-Palle-Laden geschnopert, war ich schon nach zwei Stunden zu Hause. Experiment gelungen - das mach ich mal wieder.
Mittwoch, 13. Februar 2008
das muß mal gesagt werden:
Wenn man den Sand, den uns die Medien mit ihren "Nachrichten" täglich in die Augen streuen, mal zusammenkehren würde, dann könnten wir auf jedem einzelnen Dorfplatz Beach-Volleyball spielen.
Dienstag, 12. Februar 2008
Fast fasten oder ja?
"Der Begriff Fastenzeit steht für die österliche Bußzeit. Sie beginnt am Aschermittwoch und endet in der Osternacht, der nächtlichen Vigilfeier zum Ostersonntag. Auch in dem Fall sind 40 Tage Fastenzeit vorgesehen, wobei die Sonntage seit der Synode von Benevent (1091) nicht mehr dazu rechnen. Nach einer anderen Zählweise erstreckt sich die Fastenzeit ebenfalls 40 Tage lang - was sich auf den Zeitraum von Aschermittwoch bis Palmsonntag bezieht und die Sonntage einschließt. Palmsonntag beginnt die Heilige (Kar-)Woche, die nach der Zählweise als gesonderter Abschnitt zählt.
In Bezug auf das Fasten Jesu in der Wüste (Mt 4,2 EU) legte die Kirche die Länge der Fastenzeit auf 40 Tage und Nächte fest. Die in 40 Einheiten zu teilende Zeitspanne bezeichnet die erdzugewandte Vielfalt und kommt in der Bibel mehrfach vor: 40 Jahre wandern die Israeliten durch die Wüste (Ex 16,35 EU), 40 Tage begegnet Moses Gott auf dem Sinai (Ex 24,18 EU), 40 Tage wandert Elias zum Berg Horeb (1_Kön 19,8 EU), 40 Tage fastet Jesus in der Wüste (Mt 4,2 EU); Lk 4,2 EU) und 40 Tage nach der Auferstehung zu Ostern feiert die Kirche Christi Himmelfahrt (Apg 1,3 EU)." wikipedia
Vor dem geistlichen Fasten, wie es in der Bibel beschrieben ist, habe ich sehr grossen Respekt.
Für mich selbst erachte ich das jedoch eine "Nummer zu gross", zumal das auch nicht "nebenbei" im normalen Alltagsgeschehen möglich ist.
Montag, 11. Februar 2008
Es hat begonnen...
Gerade rechtzeitig sind letzten Freitag meine Studienunterlagen für das Internet-Bibel-Seminar aus der Schweiz eingetroffen - natürlich hochamtlich kontrolliert!
Und heute geht´s los. In Basel ist der Beginn der Fasnet, der Morgenstraich. Das heißt die Basler und ihre Besucher sind aus dem Häuschen, die Firma, in der ich arbeite ist zu und ich habe frei...
Zehn Blocks mit je sieben Teilen warten auf mich. Block eins startet mit dem Buch Josua.
Eines über die Bibel habe ich schon in der Einleitung der Studienunterlagen gelernt:
Samstag, 9. Februar 2008
Schöner Samstag
Freitag, 8. Februar 2008
Schöner Vergleich
Für mich ist das Gebet so etwas wie ein Haken,
den ich in den Himmel werfe.
Habe ich erst ein paar dort oben festgemacht,
dann kann ich daran schaukeln,
wenn mir jemand die Welt unter den Füßen wegzieht
(Autor unbekannt)
gefunden im Blog von Kerrstin Hack
Donnerstag, 7. Februar 2008
Mittwoch, 6. Februar 2008
Aschermittwoch
Nu isch vorbii mit "Narriii...Narroo" und "hoarig isch die Katz".
Das Konfetti der verschiedenen Umzüge ist wieder eingesammelt, und die zum Teil ganz furchterregenden Häs der Fasnachtsklicken verschwinden wieder in den Schränken. Wir waren dieses Jahr nur zum Nachtumzug am Rosenmontag, den Sonntagsumzug haben wir geschwänzt, weil es uns wegen dem wunderbaren Wetter in den Garten zog. Ich finde diese Fasnachtstradition schön, obwohl die Feierei von manchen Zeitgenossen arg übertrieben wird. Die Kostüme sind sehr fantasievoll und aufwändig, auch die Fasnachtswagen, die jedes Jahr die Kommunalpolitik gehörig durch den Kakao ziehen.
Dienstag, 5. Februar 2008
Lebensfreude von der die Bibel berichtet
"Lebensfreude ist lebenswichtig. Wer keine Freude am Leben hat, der wird irgendwann lebensmüde. Oder er lässt sich auf gefährliche Abenteuer ein. Wer keine Freude am Leben hat, dem liegt nichts am eigenen Leben und der nimmt keine Rücksicht auf das Leben anderer. Deshalb ist Lebensfreude lebenswichtig. Natürlich sind da, wie auch sonst, die Geschmäcker verschieden. Die einen mögen die lärmende Ausgelassenheit dieser tollen Tage und freuen sich das ganze Jahr darauf. So wie andere sich auf ein paar stille Tage zu zweit beim Wandern freuen oder auf den Besuch der Enkel. Was einem Freude macht, das ist verschieden. Aber für alle gilt: Nur wer Freude am Leben hat lebt gern.Keine Wunder deshalb, dass Gott den Menschen Freude wünscht. „Siehe, ich verkündige euch große Freude!“ ist die Botschaft des Engels in der Weihnachtsgeschichte. Gott will, dass Menschen keine Angst haben müssen. Niemand soll sich verlassen fühlen von Gott und der Welt. Die Menschen sollen so miteinander umgehen, dass das Leben Freude macht. Deshalb ist Jesus zur Welt gekommen. Deshalb ist Freude, Lebensfreude ein christlicher Wert. Ein paarmal ist in der Bibel sogar von „vollkommener Freude“ (Joh 15, 11) die Rede. Wer sich an Jesus und seinen Geboten orientiert, der wird vollkommene Freude haben.Aber natürlich: Das Leben ist kein Ponyhof – es gibt vieles, dass einem die Lebensfreude kaputt machen könnte. Lebensfreude muss man manchmal ausdrücklich suchen. „Geh aus mein Herz und Suche Freud“ ermuntert sich selber ein Liederdichter, der schlimme Zeiten erleben musste. Manchmal muss man sich einen kleinen Schubs geben, bewußt rausgehen und die Freude suchen. Beim Fasnetumzug oder beim Wandern oder im Cafe mit Schwarzwälder Kirschtorte und Freundinnen oder auf dem Fußballplatz – je nach Geschmack. Aus sich herausgehen – wie die Narren in der Fasnet – damit man nicht in der eigenen Freudlosigkeit stecken bleibt. Und manchmal gelingt es einem ja auch, einem anderen Freude zu machen. Indem man ihm zeigt, dass man an ihn gedacht hat. Indem man ein paar Stunden gemeinsam verbringt. Indem man nachfragt, sich kümmert, wenn der andere es schwer hat, sich zu freuen. Das ist eine wunderbare Gabe, wenn Menschen das können: anderen Freude machen.Wenn es gelingt freut man sich auch selbst. Und das, glaube ich, das ist die vollkommene Freude, von der die Bibel redet. Freude bewußt suchen und anderen Freude machen: beides ist lebensnotwendig. Weil Freude lebenswichtig ist."
Montag, 4. Februar 2008
Neueinstellung einer Küchenfee
Völlig frustiert und weil schon spät habe ich sie einfach ausgeschalten und ihr dabei gedroht: "Wenn du so weitermachst, dann heißt du "Ferdinand"!" Und wie es scheint, hat das geholfen. Am nächsten Morgen ließen sich Temperatur und Wassermenge ganz problemlos einstellen, und sie hat sich dies auch noch gemerkt.
Da hat sie noch mal Glück gehabt und heißt nun "Erna fünf".
Sonntag, 3. Februar 2008
Zeitvertreibe
Donnerstag Abend kam mein Mann von seiner Baustelle, Freitag hatten wir beide frei! Samstag und Sonntag obendrein, wunderbar. Also, was tun? Wie die Zeit am besten nutzen?Als allererstes mal die neuen Burgundergläser der Marke Riedel (Geburtstagsgeschenk an mich) ausprobieren. Die sind wirklich toll, beim Anstoßen meint man, der Kelch vibriert wie eine Seifenblase im Wind, und einen Ton gibt das, dunkel und voll wie eine Glocke. (Nachtmann?...Wer ist Nachtmann?!).
Den freien Freitag nutzten wir für unser Bad-Projekt. Nun meinten wir, man müsse nur in einen der grossen Badausstatter gehen und sich dort etwas aussuchen, und dann machen die das schon. Ja, weit gefehlt - wir waren in drei solcher Einrichtungen und haben überall erfahren, daß wir uns erst einen Installateur suchen müssen, der hoffentlich einen Fliesenleger und Elektriker kennt und dann erst suchen wir beim Badausstatter die Teile zusammen, die in unser Bad eingebaut werden können. Für die Auswahl von Wanne, Waschbecken etc. haben sie uns Kataloge mit Maßen mitgegeben damit wir "schon mal schauen" können.
Wir waren ganz geplättet und hatten eins gelernt - so einfach wie wir dachten, wird es nicht!
Am Samstag war dann Inbetriebnahme unsere neuen Kaffeemaschine dran und die übliche Hausarbeit, für meinen Mann der seit Wochen wartende Papierkram.
Aber heute, am Sonntag werden wir das superschöne Wetter so richtig geniessen.
Die Tasche ist schon gepackt, wir picknicken heute in unserem Garten. Schliesslich müssen wir unbedingt schauen, wie es den zwanzig Schneeglöckchen geht, einen neuen Meisenring aufhängen, und überhaupt.....







