Freitag, 13. März 2009

Wochenende....

2 Kommentare

Und wieder haben wir ein abwechslungsreiches Wochenende vor uns.
Morgen soll ja schönes Frühlingwetter werden. Und wo werden wir das verbringen? Natürlich im Garten.
Mein Mann ist extra schon früher aus Konolfingen nach Hause gekommen, um noch zum Baumarkt zu fahren und Steine für die Treppe zum Wald und Mähsteine für meine Rosenrabatte zu holen. Hat sich dafür einen Anhänger vom Baumarkt geliehen und EINE TONNE! Steine in unsere Garten gebracht.
Zu lange darf die Gartenwerkelei morgen aber nicht dauern, am Abend bekommen wir Besuch.
Ein Kollege kommt mit seiner Frau zum Abendessen und zum Austausch über unsere Kanadareise.
Am Sonntag sind wir bei unserem Sohn zum Geburtstag eingeladen. 28 Jahre jung wird er, und wir freuen uns zu Gast zu sein.
Somit ist eben auch schon abzusehen, das Wochenende ist rum wie nix....

Donnerstag, 12. März 2009

Schnäppchen

1 Kommentare

Während wir vor knapp zwei Wochen beim Candlelight Dinner in der Black Forrest Academie so schöne Stunden hatten, verliefen Hin- und Rückfahrt nicht so reibungslos. Hinwärts bin ich gefahren und wurde geblitzt (das hat man davon, wenn man während der Fahrt mit seinem Ehemann schwätzt...). Zurück ist mein Mann gefahren und wir kamen in eine allgemeine Verkehrskontrolle (ohne bemerkenswerte Folgen).
Um meinen Blitzer machte ich mir schon Gedanken. Ich hatte keine Ahnung, um wieviel ich zu schnell war. Hoffentlich wurde es nicht so teuer und hoffentlicher gab es keine Punkte.
Gestern kam der Brief vom Landratsamt:
Für 10,- Euro habe ich nun einen zweiseitigen Brief über eine Ordnungswidrigkeit. Ausserdem gibt es laut diesem Brief eine Sensormessung, ein Frontfoto und einen Zeugen...ich würde sagen, das ist ein echtes Schnäppchen (aber ich bin froh drum).

Mittwoch, 11. März 2009

ein schwarzer Tag

0 Kommentare

"11. März 2009 Bei einem Amoklauf in der Albertville-Realschule in Winnenden bei Stuttgart hat am Mittwoch ein 17-Jähriger 15 Menschen getötet. Bei den Opfern handelt es sich nach Angaben der Polizei um neun 15 bis 16 Jahre Schüler, drei Lehrerinnen und drei Passanten. Der Täter tötete sich nach einem Schusswechsel mit Polizisten offenbar selbst. Sein Motiv blieb zunächst unklar."
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Fassungslosigkeit, Trauer und Sorge machen sich in mir breit.
Welch ein Schock für die Angehörigen der Opfer! Wie schlimm muss es für die Eltern des Täters sein? Was kommt noch...?
Der letzte Amok-Lauf in Deutschland ist erst 7 Jahre her, fand in Erfurt statt.
Ich denke diese schrecklichen Ereignisse widerspiegeln wie krank unsere Gesellschaft ist.
Was ist ein Menschenleben wert? Welche Werte zählen überhaupt?

Dienstag, 10. März 2009

aufgeschnappt

0 Kommentare

"Wer einen Sumpf trocken legen will, darf nicht die Frösche fragen..."

Sonntag, 8. März 2009

"Spieglein, Spieglein..."

0 Kommentare

Der heutige ImPuls-Gottesdienst war richtig gut.
Die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt, Einleitung, Pantomime, Predigt, Psalm und Lieder - alles harmonierte miteinander. Es haben ganz viele von uns aktiv mitgewirkt und bis auf kleine Patzer hat alles prima geklappt. Ob die Gottesdienstbesucher jedoch von der guten Show oder von Gottes Wort berührt wurden - das ist noch die Frage....
Eines unserer Lieder:

"Wir tragen viele Masken und haben kein Gesicht.
Wir sprechen eine Sprache, verstehn einander nicht.
Wir leben in der Fülle und sind im Herzen leer.
Wir sehnen uns nach Stille, ertragen sie nicht mehr.

Wir suchen tausend Sonnen und sind doch ohne Licht.
Wir rühmen unsre Freiheit und haben sie doch nicht.
Wir dienen vielen Göttern und sind so fern von Gott.
Wir spotten mit dem Munde und in uns brennt die Not.

Ja einer kennt die Namen und weiss, wie es uns geht.
Ja er spricht eine Sprache, die jedermann versteht.
Er gibt uns aus der Fülle, die er geschaffen hat
und schenkt uns eine Stille durch seine grosse Gnad.

Ist denen Licht und Sonne, die glauben an sein Wort.
Verheisst den Menschen Freiheit an jedem Ort.
Gott hilft zu neuem Leben, vergibt uns in Geduld.
So lasst uns vor ihn treten mit aller unsrer Schuld."

Samstag, 7. März 2009

Braut zu sein ist ein harter Job....

2 Kommentare

Wir drei "Weiber" hatten einen sehr schönen Tag. Die Schwester der Braut und ich sogar einen Stressfreien.
Nach dem absolut opulenten Frühstück bei "Fünfschilling" waren wir sehr kurzweilige zwei Stunden im ersten Brautausstatter in Lörrach. Danach war die Zeit so weit vorgeschritten, dass die Braut entschied, der BA in Brombach fällt aus. Wir also direkt nach Hügelheim zum dritten Brautgeschäft. Dort hatten wir, vor allem die Braut und ein bis drei Verkäuferinnen bis beinahe Ladenschluss um 16.00 Uhr alle Hände voll zu tun.
Ich glaube, insgesamt hat sie mindestens 25 Kleider anprobiert. Unbeirrt hat sie alles, was ihr nicht gefiel, ausgemustert.
Am Ende des Tages waren es drei Kleider, die sie sich als ihr Brautkleid vorstellen kann - das war harte Arbeit. Und die entgültige Entscheidung steht noch aus und fällt ihr nicht leicht.
In jedem Fall aber sind alle drei wunderschön.

Was ist eine "Straussi"?

1 Kommentare

Eine Straußwirtschaft ist ein von Winzern und Weinbauern saisonal geöffneter Gastbetrieb, in dem sie zu bestimmten Zeiten ihren selbsterzeugten Wein, oder wie in unserem Fall selbstgebackenes Brot, Obst aus eigenem Anbau usw. direkt vermarkten.
Wir waren HIER.

Freitag, 6. März 2009

Vorfreude

1 Kommentare

Meine zukünftige Schwiegertochter hat mich zusammen mit ihrer Schwester eingeladen, ihr Hochzeitskleid auszusuchen. Hat mich sehr gefreut, dass sie mich gern dabei hätte.
Morgen geht es los. Erst frühstücken wir gemeinsam in einer Straussi, danach hat sie in Lörrach, Brombach und in Hügelheim jeweils einen Termin bei einem Brautausstatter.
Da bin ich mal neugierig, was so auf uns zukommt. Wird bestimmt ein langer Tag, aber ich freu mich drauf.

die erste Woche

0 Kommentare

Noch nach mehr als zwanzig Jahren brauche ich eine Umstellungsfase, wenn mein Mann beruflich mal wieder weiter weg arbeitet und nur am Wochenende Zuhause ist.
Sein bisheriges Projekt war zu Ende, und letzten Montag begann das Neue in der Nähe von Bern.
Beinahe genau zwei Jahre hatten wir den Luxus alltäglicher Zweisamkeit. Das ist nun erst mal vorbei.
Jedesmal, wenn so ein Einsatz auf uns zu kommt, denke ich: Ja, das wird schon gehen. Schliesslich ist es bei weitem nicht das erste Mal und mit Sicherheit auch nicht das letzte Mal. Ausserdem sitze ich ja hier Zuhause warm und trocken, während mein Mann die neue Arbeitsumgebung, neues Team, Hotel, Fahrerei und...und... und auf sich nehmen muss.
Und doch ficht es auch mich an: ich habe plötzlich Zahnschmerzen, die Kopfhaut tut weh, an der Tür tritt die Sicherheitskette in Aktion. Mittlerweile weiss ich, das sind nur die Nerven - nach ein paar Tagen gibt sich das wieder...
Heute ist nun schon Freitag, mein Mann ist inzwischen daheim (Zahn- und Kopfweh sind weg).
Die erste Woche ist geschafft. Für zwei Tage haben wir wieder einander und nächste Woche geht es schon ein wenig leichter.

Mittwoch, 4. März 2009

Gute Nachricht

1 Kommentare

Heute Nachmittag war nun endlich der Termin unserer Tochter in einer Heidelberger Radiologie.
Gespannt wie ein Flitzebogen fuhr ich nach der Arbeit nach Hause und griff zum Telefon.
Schon an der Begrüssungsstimme meines Kindes hörte ich - alles halb so schlimm.
Sie erhielt gleich nach den Untersuchungen eine Kurzdiagnose, damit sie nicht länger völlig im Ungewissen ist. Fanden wir beide toll. Der ausführliche Bericht geht dann zur Rheumatologin, die eine Therapie festlegen wird.
Lungenaufnahme war in Ordnung. Kernspinthomographie ergab eindeutig Entzündungsherde in beiden Hüftgelenken.
Es wird vermutet, dass sich ein Erreger nach abklingen einer Erkältung / Grippe in den Gelenken festgesetzt hat. Und das ist wohl gut behandelbar. Genaueres muss dann die Rheumatologin sagen.
Uff, die Sonne schien gleich drei Gramm heller, als ich das hörte. Erleichterung macht sich wohlig breit.
Ich bin einfach nur dankbar.

Wer weiss schon, was er will?

1 Kommentare


Dienstag, 3. März 2009

noch 'n Lichtblick

0 Kommentare

Das erste Mal seit meiner dicken Erkältung im Januar war ich heute wieder laufen. Eine Kollegin kam mit, und wir waren zwar nicht die Schnellsten, aber gut drauf. Und wir haben durchgehalten (6,5 km)!
So langsam hoffe / glaube ich, es geht wieder aufwärts :-)
Nur in der Schublade Nr.27 steckt noch Bangigkeit - Morgen hat unsere Tochter den langerwarteten Radiologietermin....nun, wir werden sehen...

Montag, 2. März 2009

Lichtblick

1 Kommentare

Ganz unerwartet ist unsere Küche wieder komplett.
Zwei Wochen ist die neue Waschmaschine schon aufgestellt, aber die Küche sah immer noch aus wie eine Baustelle...
Letzten Freitag habe ich endlich einen Schreiner erwischt, der bereit war, sich die zu ändernde Sockelleiste unserer Einbauküche anzuschauen und dann das weitere Vorgehen zu besprechen.
Termin dafür war heute. Und siehe da, nach kurzer Besichtigung fand er, das sei gar kein Problem, und wir verabredeten den Mittwoch Nachmittag für die Reparatur.
Er war kaum 10 Minuten aus dem Haus, da rief er an, ob es mir recht wäre, wenn sein Mitarbeiter die Arbeit heute schon erledigen würde. Mir recht? Na, und ob! Und nun, zwei Stunden nach Erstansicht, ist der Sockel der Küche schon geändert und fixiert.
Da bin ich froh, dass dieser Part nun endlich erledigt ist.

Sonntag, 1. März 2009

zum Sonntag

0 Kommentare

Ein Tourist macht Station in einem Kloster. Er wird freundlich aufgenommen und man bietet ihm ein Mönchszelle als Schlafquartier an. Darin stehen nur ein Bett und ein Stuhl.
In der Tür fragt der Tourist erstaunt: „Und wo sind die Möbel?“
„Und wo sind denn Ihre?“ erwidert der Mönch.
Verwirrt antwortet der Tourist: „Ich bin ja nur auf der Durchreise.“
Der Bruder lächelt: „Wir auch!“
Dr. Peter Kottlorz

Samstag, 28. Februar 2009

Frühling???

0 Kommentare

Der Februar verabschiedet sich mit Bilderbuchfrühlingswetter. Der Himmel ist blau und blitzblank, wie frisch gewaschen. Die Sonne strahlt wie im Sommer.
Aus Heidelberg keine Schmerzensberichte, zu Hause ist alles fertig - was für ein schöner Tag!
Uns zieht's bei diesem Wetter in den Garten, und wir lachen über uns selber, weil wir uns auf die Bäumeverschneiderei freuen. Aber natürlich gibt's auch wieder ein Feuerchen...

Gospel und mehr

0 Kommentare

Gestern waren wir zum Candlelight Dinner der Black Forrest Academie in Kandern.
Um es vorweg zu nehmen - es hat uns wieder sehr, sehr gut gefallen.
Dieses Jahr war die Entstehung des Gospels das Thema. Wie Hunger, Rechtlosigkeit, endlose Arbeit, Schläge, Demütigungen bei den Sklaven im Süden Amerikas ein Ventil fanden - nämlich in der Musik.
Und wir hörten von Harriet Tubman, die als Sklavin geboren wurde, in die Freiheit entfloh und ihr Leben einsetzte, um entlang der "Underground Railroad" so viele Menschen wie möglich aus der Sklaverei in die Freiheit zu führen. Die Underground Railroad (1830 - 1865) war eine geheime Route, auf der entflohene Sklaven nach Norden in die Freiheit zogen. Der Weg war gefährlich, mühselig und endlos weit - aber es war der Weg in die Feiheit.
"Es war nicht ich. Es war der Herr.
Ich hab' ihm immer gesagt, ich verlass mich ganz auf dich.
Ich weiss nicht, wohin ich gehen oder was ich tun soll,
doch ich rechne damit, dass du mich führst;
und das hat er immer getan."
Harriet Tubman

Donnerstag, 26. Februar 2009

was Lustiges

0 Kommentare

Kommt ein Lateiner in die Bar und sagt: "Einen Martinus bitte."
Darauf der Barkeeper: "Sie meinen einen Martini."
Meint der Lateiner: "Wenn ich einen Doppelten möchte, sag' ich's Ihnen schon."

von Noemi und Anna-Maria

Dienstag, 24. Februar 2009

schon wieder vorbei

0 Kommentare

Nun ist der Besuch unserer Tochter und ihrer Freundin schon wieder vorbei.
Heute Morgen hat mein Mann die beiden nach Heidelberg gefahren.
Leider hatte unser Kind seit Sonntag wieder Beschwerden in der Hüfte, die sich im Verlauf des Abends zu schlimmen Schmerzen verstärkten, so dass sie nicht mehr laufen und kaum schlafen konnte.
Noch Montag Mittag konnte sie nur mit Zähnezusammenbeissen und an "Krücken" gehen.
Für uns Eltern war es sehr bedrückend, das hilflos mit ansehen zu müssen. Blieb nur die Hoffnung, dass die nächste Schmerztablette hilft.
Wie durch ein Wunder war dann am Montag Abend die Schmerzattacke auf dem Rückzug. Das Laufen ging zwar trotzdem nur mühsam, aber an sonsten war sie doch wieder recht aufgestellt, und wir hatten noch einen ganz schönen gemeinsamen Abend, waren mit ihrer Freundin sogar zum fasnächtlichen Nachtumzug.
Wir hoffen inständig, dass ihre Untersuchungen nun bald einmal die Ursache dieser Schmerzen zutage bringen. Es steht noch ein Termin beim Radiologen aus, der leider erst nächten Dienstag stattfindet. Aber dann...ich hoffe und bete, dass es dann Klarheit und Heilung gibt.
Komisch, um ein zwanzigähriges Kind sorgt man sich genauso wie um ein Zweijähriges...

Sonntag, 22. Februar 2009

Ordnung

0 Kommentare

"Ordnung, Ordnung übe sie. Sie erspart dir Zeit und Müh."
Sagte schon meine Grossmutter.
Und ich wollte die unerwartet unverplante Zeit heute nutzen, um auf meinem Laptop Ordnung zu schaffen, Daten, Fotos zu sichern, überholte Dateien zu löschen usw.
Aber vor dem Ordnung haben, die dann o.g. spart, hatte ich erst mal jede Menge Zeit und Mühe, um zu sichten, zu sortieren, CD´s zu brennen und zu beschriften.
Aber nun ist es geschafft. Mehr als 1,5 Gigabite habe ich gelöscht! Eigentlich ist es mir unveständlich, wo in dieser flachen Kiste so viele Bites waren...

Samstag, 21. Februar 2009

Erwischt....

0 Kommentare

...hat die allgegenwärtige Erkältungswelle nun auch meinen Mann.
Seit gestern liegt er flach mit allen dazugehörigen Begleiterscheinungen.
Da beisst die Maus keinen Faden ab: unsere Pläne fürs Wochenende müssen wir kurzfristig ändern.
Dabei wollten wir heute die Bäume und Sträucher im Garten weiter verschneiden und heute Abend zum Maskenball gehen und bis zum Morgen tanzen.
Tja, hat nicht sollen sein.

Freitag, 20. Februar 2009

Heinz Erhardt

0 Kommentare

Heute wäre sein Hundertster Geburtstag.
Er war ein Meister der Komik und des geschliffenen Wortwitzes hier einer seiner Vierzeiler:
"Die alten Zähne wurden schlecht,
und man begann sie auszureissen.
Die Neuen kamen grade recht,
um damit ins Gras zu beissen."

Mittwoch, 18. Februar 2009

Leben in der Bude

1 Kommentare

Unsere Tochter ist zu Besuch und hat eine Studienfreundin mitgebracht.
Für eine Woche geht es bei uns mal wieder richtig lebhaft zu.
Ausserdem lohnt es sich, die etwas grösseren Töpfe zum Kochen herauszusuchen.
Schön.

Dienstag, 17. Februar 2009

Aus meiner heutigen Losung

0 Kommentare

"Was soll ich tun? Woran soll ich mich halten? Wohin soll ich gehen?
Immer wieder stelle ich mir Fragen, auf die ich keine Antwort weiss.
Ich bitte dich, Gott, hilf du mir, Antworten zu finden - durch dein Wort, das mir Orientierung gibt, durch Menschen, die mich begleiten, und durch deinen guten Geist,
der mich sehen lässt, was möglich, und der mich tun lässt, was nötig ist."
Echhard Herrmann

Montag, 16. Februar 2009

Sport ist Mord

1 Kommentare

Dieser Meinung bin ich sonst nicht.
Heute aber, zu meiner ersten Step-Aerobic-Stunde in diesem Jahr kamen mir solche Gedanken.
Hat zwar Spass gemacht aber es war echt hart. Ohne Päuschen zwischendurch ging es einfach nicht.
Ja nun - beim nächsten Mal wird´s bestimmt schon wieder besser gehen.

Hänschen, Hänschen piep einmal...

1 Kommentare

Es gibt so Zeiten, da habe ich den Eindruck, das Einzige was klappt, sind die Türen.
Mittwoch stellte sich heraus, die Waschmaschine passt tatsächlich nicht richtig in die Küche, muss man so akzeptieren.
Die Sockelleisten der Küchenschränke müssen ausserdem noch angepasst werden. Leider hat der Schreiner, der das machen soll weder einen Termin frei noch Interesse an diesem Miniauftrag.
Donnerstags ein Mail von unserem ImPuls-Gottesdienst-Plakatedrucker – er benötigt ein anderes Format, das ich mit meinem PC aber nicht erzeugen kann.
Am Samstag ging einer unserer Esstischstühle kaputt, am Sonntag morgen das Fenster im Schlafzimmer (irgendetwas in der Schliessmechanik).
Es ist zum Piepen!

Und doch ist mir heute Nachmittag in einem Gespräch bewusst geworden, dass ich nicht nur Grund zum "Piepen" sondern auch ganz viel Grund zum Danken habe:
Danke dafür, dass meine derzeitige Arbeit momentan nicht gefährdet ist.
Danke, dass ich mich gesundheitlich wieder erholt habe, so sehr, dass ich heute wieder zum Sport gehen kann.
Danke, dass unsere Tochter wohlbehalten aus Marburg zurück ist.
Danke, dass wir für unser Gartenfeuer am Samstag so tolles Wetter hatten.
und
und
und...

Mittwoch, 11. Februar 2009

Nette Runde

0 Kommentare

Schon seit einigen Jahren ist es üblich, dass die einzelnen Gebetskreise der Firma, in der ich arbeite, sich anfangs Jahr zu einem gemeinsamen Mittagessen treffen. Ja, man liest richtig - es gibt nicht nur einen Gebetskreis sondern mehrere: montags, dienstags, englischsprachig, an anderen Firmenstandorten...und...und.
Heute war nun das diesjährige Essen. Es war wieder gut besucht und wir waren eine nette Runde. Neue und bekannte Gesichter, gute Gespräche, Neuigkeiten - war sehr schön. Da kann man sich eine Mittagspause von zwei Stunden schon mal leisten...:-)

Dienstag, 10. Februar 2009

das erste Selbstgestrikte

0 Kommentare

Im März findet unser nächster ImPuls-Gottesdienst statt, und wir sind nun natürlich schon mitten in der Vorbereitung.
Ab diesem Godi hat das Team mich gebeten, jeweils das Plakat zu erstellen...Ich wollte und will´s gern versuchen...und siehe da, nach einer tollen Starthilfe von meinem Mann ging es ganz gut. Hie und da noch verbesserungswürdig aber immerhin - für diesmal wurde es vom Team für gut befunden.

Sonntag, 8. Februar 2009

kann ich empfehlen

0 Kommentare

Wir hatten ein wunderschönes Wochenende.
Es ist zum Beispiel sehr erholsam, einfach dem Schnee beim Fallen zuzusehen und sich anderntags das schöne Ergebnis anzuschauen.
Wenn man bedenkt, dass keine Schneeflocke wie die andere ist, wird daraus ein kleines Wunder.
Wohldurchdacht, wunderschön, vergänglich....

Freitag, 6. Februar 2009

Kuschelwochenende

0 Kommentare

Heute Vormittag ist Endspurt.
Bis Mittag arbeiten mein Mann und ich und danach gehts ab nach Bürchau in die Sonnhalde zu einem Kuschelwochenende.
Die Zimmer in diesem Hotel sind ohne Fernseher und Telefon, das Essen im Restaurant ist hervorragend und die Landschft wahrscheinlich (hoffentlich) verschneit.
Wir freuen uns riesig auf zweieinhalb ganz, ganz ruhige Tage.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Standardmaße

0 Kommentare

Unsere Waschmaschine hat beschlossen, ihren Job an den Nagel zu hängen.
Nach 15 Jahren Dienst in einem 4 bis 2 - Personenhaushalt ist das ja nicht so abwegig, aber vielleicht nicht gerade jetzt ...
Also muss eine neue her. Falls jemand denkt, das ist doch kein Problem - hat er sich sehr getäuscht.
Unsere WM ist in der Küche schön unter der Arbeitsplatte in die Schrankfront eingepasst.
Jeder Hausgerätehändler und jeder Küchenausstatter sagt zwar, das ist doch kein Sonderfall, man muss einfach ein "integrierfähiges" Modell wählen, die sind auf die Standardmaße von Küchenschränken abgestimmt.

Bei Licht betrachtet stimmt das aber nicht.
Sockel-Höhe, Türhöhe, Bedienleiste passen eben doch nicht. Da heisst es dann, die neueren Geräte und die neueren Schränke haben eben ein klein wenig andere Standard-Maße....

Da ist guter Rat teuer. Und nicht nur der - so eine integierbare WM auch.
Bin gespannt, wie es weitergeht....

Mittwoch, 4. Februar 2009

Freude / Sorge

0 Kommentare

Anruf von unserer Tochter aus Heidelberg.
Bei einer der drei Prüfungen letzte Woche in Japanisch (jap. Geschichte) ist sie nicht nur nicht durchgefallen (das hatte sie nämlich befürchtet), sondern sie hat mit 1,7 bestanden.
Und heute in der mündlichen Prüfung in ihrem Hauptfach Religionswissenschaften hat sie die Note 1,0 erreicht! Wow!
Sie hat regelrecht durchs Telefon gestrahlt vor Freude.
Und wir freuen uns natürlich mit - sehr sogar.
Leider bleibt die Sorge um ihre Gesundheit.
Nach wie vor plagen sie die undifferenzierten Gelenkschmerzen, mal in Hüfte und Schulter, mal in Handgelenk und Rücken, mal weniger, mal so sehr, dass es ohne Schmerzmittel gar nicht geht.
Die verschriebene Physiotherapie hat nichts gebracht...
Kommenden Freitag ist Blutentnahme für ein grosses Blutbild angesetzt, die Ergebnisse gibt es dann natürlich erst nächste Woche - also abwarten und hoffen.

Dienstag, 3. Februar 2009

Alltag

0 Kommentare

Phu, das war ein langer Tag heute.
Heute Nachmittag ist mir ein neues kleines Projekt hereingeschneit - Start ist Morgen!
Nach der Arbeit war ich mit meiner Laufkollegin zum ersten Mal seit ihrem Beinbruch im August '08 wieder mal unterwegs. Nein, nicht zum joggen. Ihr Bein ist noch immer nicht voll belastbar und mein Kreislauf ebenfalls nicht. Aber spazieren an der frischen Luft war auch schön.
Jetzt abends habe ich noch einen Kuchen für meine netten Kollegen gebacken, den gebe ich morgen aus.
Aber jetzt nichts wie ab zum Federball! (Ich werde schlafen, dass ein Auge das andere nicht sieht.)

Montag, 2. Februar 2009

Salz ist lebenswichtig

0 Kommentare

aber zuviel ist von Übel.
Heute Mittag in unserem Gebetskreis hat jemand als Andacht eine wirklich interressante Sicht auf Matthäus 5, Vers 13 gegeben.
Und jemand anderes aus dem Kreis hat die Gedanken dieser Andacht so treffend festgehalten und weitergeführt, dass ich es nicht besser beschreiben kann und hiermit sage:
Intelligenz geklaut ist besser als primitiver Eigenbau!
Lest also bitte hier


Sonntag, 1. Februar 2009

Oberwasser

0 Kommentare

So, ab morgen beginnt wieder der Ernst des Lebens - ich gehe wieder zur Arbeit.
Es ist schön zu spüren, wie die Genesung voranschreitet, wie nach und nach die Kräfte wiederkommen.
Dafür bin ich sehr dankbar.
In der Krankheit merkt man erst einmal, wieviele Dinge gar nicht selbstverständlich sind: mit Appetit essen, vier Etagen die Treppe hochflitzen, Hausarbeit....
Aber nun geht es mir jeden Tag ein bisschen besser, darüber freue ich mich und sage der Erkältungs-Grippe hoffentlich Nimmerwiedersehen.

Samstag, 31. Januar 2009

So geht der Januar zu Ende...

0 Kommentare

...mit jeder Menge Holz vor, neben und hinter der Hütte.
Den ganzen Tag hat mein Mann heute Bäume gekappt, ausgedünnt oder ganz abgeschnitten.
Das Ergebnis sieht man auf diesen Fotos.
Ich dagegen war gerade mal zwei Stunden im Garten (bin noch nicht hundertzentig fit) und habe lediglich mit Baumschere und Beil ein paar Ästchen geschnipselt, immerhin für ein Feuerchen hat's gereicht.
Beim Abendessen habe wir spontan eine Einladung zum Billardspielen bekommen, die mussten wir leider absagen, wir sind einfach fix und fertig.


Donnerstag, 29. Januar 2009

Weisheit

0 Kommentare

"Herr, du weisst, dass ich von Tag zu Tag älter werde - und eines Tages alt.
Bewahre mich vor dem Drang, bei jeder Gelegenheit etwas sagen zu müssen.
Erlöse mich von der grossen Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.
Lehre mich, nachdenklich und hilfreich, aber nicht beherrschend zu sein.
Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann.
Erhalte mich so liebenswert wie möglich."
nach Theresa von Avila

Mittwoch, 28. Januar 2009

Überraschung

1 Kommentare

Das ist meinen Kollegen voll gelungen! Sie haben mich zu meinem Geburtstag mit Blumen überrascht. Schon morgens um neun stand der Fleurop-Bote vor der Tür mit diesem wunderschönen Strauss, Wünschen zum Geburtstsag und für gute Besserung (bin ja immer noch krankgeschrieben).
Da war ich platt und habe mich sehr, sehr gefreut.

Montag, 26. Januar 2009

Ein Wunder kommt selten allein - wie es scheint

0 Kommentare

Na, Gott sei Dank! Gerade im richtigen Augenblick ist dem zu schnell fahrenden jungen Mann die Kirche von Limbach-Oberfrohna in die "Flugbahn" gesprungen. Und zu seinem Glück landete das Auto samt Fahrer im Kirchendach.
Von einem "normalen Autounfall" kann man da wirklich nicht sprechen.
Und Wunder gab es zuhauf dabei:
1. Das Auto flog hoch genug. Nur einen Meter tiefer und es wäre an der Mauerecke der Kirche zerschellt.
2. Der Fahrer hat überlebt, ist zwar schwer verletzt jedoch ausser Lebensgefahr.
3. Trotz des ausgelaufenen Benzins hat es nicht gebrannt. Dann wäre eine Rettung aus dem Dach unmöglich geworden.
4. Dass die Kirche da war. Ohne diese "Landung" wäre das Auto wie ein Stein zu Boden gefallen und der Fahrer mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht mehr am Leben.
Ich wünsche dem jungen Mann gute Genesung und, sollte dies sein erster Kirchenbesuch gewesen sein, dass es nicht sein letzter war. Muss ja nicht immer so spektakulär sein...

Sonntag, 25. Januar 2009

Es ist Winter in unserem Garten...

0 Kommentare

und scheinbar gar nichts los...









aber eben nur scheinbar....

Freitag, 23. Januar 2009

na, wenn's so ist...:-)

0 Kommentare




Mittwoch, 21. Januar 2009

Land unter

2 Kommentare

Seit mehr als einer Woche plagt mich meine Erkältung. Trotz aller selbstverordneten Medikamente und bewährter Hausmittel wird und wird es einfach nicht besser. Zu den Kopfschmerzen sind auch noch Ohrenschmerzen gekommen. Die Nase ist zu, die Stimme weg, der Hals ist mit einem Reibeisen ausgelegt und meine Hustenanfälle machen einem Schlosshund echte Konkurrenz.
Also war ich nun heute doch bei meinem Hausarzt. Der hat mir andere, stärkere Medikamente verordnet und mich mit der Bemerkung krank geschrieben, wenn es am Montag nicht wirklich besser ist, kommen Sie nochmal und ich schreibe Sie weiter krank. Na prima!
Nun sitze ich hier und merke mal wieder, Kranksein ist nichts für mich.
Mein inneres Gleichgewicht ist aus der Bahn, wohl auch, weil es für meine andere Medikamentengeschichte noch keinerlei Lösung gibt.
Ich hoffe und bete, dass dieses Jahr noch andere Dinge bereithält, als solche seelischen Tauchstationen.

Dienstag, 20. Januar 2009

Das is' er...

0 Kommentare

...der "Neue".
Bedingt durch unsere Fahrt in meine alte Heimat letztes Wochenende bin ich in nur vier Tagen schon ca. 800 km damit gefahren. Fährt prima, wie von allein. Man sitzt sehr bequem und etwas erhöht, hat somit einen tollen Überblick über die Strasse.
Und trotzdem vemisse ich den Omega, seine charmante Behaglichkeit.
Für den Neuen fällt mir komischerweise auch gar kein Name ein - ist eben "nur" ein Auto.

Montag, 19. Januar 2009

Heimgegangen

0 Kommentare

Am letzten Samstag, am 17.01.09 haben wir meinen Vater beerdigt.
Die sterbliche Hülle haben wir der Erde zurückgegeben, seine unsterbliche Seele wissen wir bei Gott.
"Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln..." (Psalm 23) dieses Bibelwort und Erinnerungen an sein Leben als Ehemann, Vater, Grossvater, Kollege, Kirchenältester, Feuerwehrhauptmann und...und...und standen im Mittelpunkt des Trauergottesdienstes.
Und wir als Trauerfamilie waren ohne Bitterkeit und ohne Aufbegehren. Wir konnten Abschied nehmen in Dankbarkeit für alles was er uns war und in innerer Ruhe, weil wir daran glauben, dass es ihm jetzt gut geht.
Überhaupt hat sich unsere Familie an diesem Wochenende als festverbunden erwiesen. Alle haben sich gegenseitig unterstützt, getröstet, geredet - eben zusammengehalten.
Das ist ein grosses Geschenk.
Eines der Lieder zum Gottesdienst von Jochen Klepper, der wie mein Vater aus Breslau stammte, hat mich sehr bewegt:
"Da alles, was der Mensch beginnt, vor seinen Augen noch zerrinnt, sei du selber der Vollender! Die Jahre, die du uns geschenkt, wenn deine Güte uns nicht lenkt, veralten wie Gewänder."

Donnerstag, 15. Januar 2009

Der Termin rückt näher

2 Kommentare

Morgen beginnt der erste Teil des bevorstehenden schweren Wochenendes.
Wir wollen in aller Frühe losfahren, in Freiburg unsere Nichte und in Heidelberg unsere Tochter abholen, dann geht´s weiter über A6, A9 und weitere Strassen in das Haus meiner Eltern.
Wir hoffen auf eine gute Fahrt, dass der Herr unsere Reise behüten möge.
Und dass er uns stärken möge für Samstag, den Tag der Beerdigung.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Da geht er hin...

1 Kommentare

Heute ist Autotausch.
Das heisst, wir lassen unseren altgedienten Omega beim Händler und fahren mit dem anderen Auto davon.
Ich weiss, es ist ja "nur" ein Haufen Blech, nur ein Gegenstand. Trotzdem fällt es mir gar nicht leicht, mein "Baby" einfach stehenzulassen. Immerhin hat er uns zehn Jahre lang fast Hundertsiebzigtausend Kilometer überallhin gefahren, wohin wir auch wollten oder mussten. Ob Hitze, Regen, Sturm, Glatteis oder Neuschnee, immer wenn ich den Anlasser bediente, hat er mir zugebrummelt:"Lehn dich mal zurück, ich mach das schon." Er war sehr geräumig und total bequem. Hat viel Spass gemacht, damit zu fahren. Und was wir alles damit transportiert haben...
Nun ja, in den letzten beiden Jahren wurden die Reparaturen immer häufiger und mittlerweile auch kostspielig - also siegte die Vernunft, Baby hin oder her, es ist Zeit für ein anderes Auto.

Dienstag, 13. Januar 2009

Das hat mir noch gefehlt...

0 Kommentare

...in meiner Raupensammlung!
Bin heute morgen mit Husten und Kopfschmerzen aufgewacht, und jetzt am Abend hat sich die Erkältung ganz schön zur Krankheit gemausert. Ich friere wie ein Schneider, bin ziemlich abgeschlagen und inzwischen ist auch die Nase zu.
Dabei kann ich das im Moment wirklich nicht gebrauchen!
Wenigstens per Telefon möchte ich an den Vorbereitungen zur Beisetzung meines Vaters teilnehmen, die derzeit 850 km entfernt auf Hochtouren laufen, möchte Erinnerungsfotos raussuchen, Treffpunkte mit Nichte und Tochter absprechen, die wir mit unserem Auto mitnehmen, um zur Beerdigung zu fahren.
Aber es ist ja nicht zu ändern, nehme fleissig Vitamin C, Bromhexin und Paracetamol und hoffe, bis wir uns am Freitag auf die Reise machen, ist das Schlimmste vorbei.
Die Beerdigung ist am Samstag - wir haben glaub´ ich alle ein bisschen Bammel davor.

Sonntag, 11. Januar 2009

Sonntag

0 Kommentare

Der heutige Losungstext lautet:
"Deine Toten werden leben." (Jesaja 26,19)
Welcher Trost, das zu wissen.
Heute ist der Sterbetag meines Vaters.
Am Freitag ist er noch in eine Lungen-Spezialklinik gebracht worden, wo sich sein Zustand bis Samstag Abend auch etwas gebessert hat, am Sonntag jedoch gegen Mittag ist er entschlafen. Etwa zur selben Zeit habe ich das nebenstehende Foto auf einem Spaziergang mit meinem Mann aufgenommen....
Ich bin traurig, dass sein Wunsch nach Besserung nicht in Erfüllung ging. Aber ich gönne ihm auch die Erlösung von seiner schweren Krankheit, und bin froh, dass ihm ein langes Pflegefalldasein erspart geblieben ist.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Telefonate

0 Kommentare

Ich habe heute die schöne Wintersonne genutzt und bin mal wieder nach der Arbeit nach Hause gelaufen. Ich genoss die schöne frostige Landschaft, erledigte auf dem Heimweg noch einige Dinge, Apotheke und Supermarkt und liess die Sonne in mein Herz. Hochgestimmt und sorgenfrei kam ich nach Hause, dieser Tag ist ein schöner Tag! Dachte ich!
Noch beim Abendessen zubereiten kam dann die Wende.
Der erste Anruf:
Tochter berichtet, dass die Gelenkschmerzen sich nun auch auf andere Gelenke ausgeweitet haben. Was kann das nur sein? Ich hoffe, es beginnt jetzt keine Arzt-Odysse.
Zweiter Anruf nur drei Minuten später:
Meine Mutter ruft an, um mitzuteilen, dass mein Vater einen Zusammenbruch hatte und vom Notarzt in die Klink gebracht wurde. Dort stellte sich heraus, dass die Lungenfibrose bedrohlich weit fortgeschritten ist, der grösste Teil der Lunge ist zerstört. Hoffnung auf Besserung tendiert gegen null.
Dritter Anruft, noch immer vor dem Abendessen:
Unser Apotheker ruft an und bedauert, dass das Präparat, das ich seit Jahren regelmässig nehme, nicht mehr zu beschaffen ist. Und dass es obendrein diese Wirkstoffkombination derzeit in keinem anderen Medikament auf dem Markt gibt. Ich möge meinen Arzt kontaktieren.
Schlagartig ist alles Sonnige verschwunden. Schlechte Nachrichten in so geballter Form, in so kurzer Zeit, das ist zuviel.
Wie schnell kehrt sich doch Licht in Schatten.
Da sitzte ich nun in meinem Rückzugszimmer, ein Häufchen Unglück. Suche nach rationalen Lösungen, verordne mir Besonnenheit, aber die Sorgen bleiben.
Mein Blick fällt auf den kleinen Kalender, der auf meinem Schreibtisch steht: ein kleinens Foto mit einem wunderschönen Sonnenaufgang, darüber der Text für Januar: "Von guten Mächten treu und still umgeben." Bin ich das? Leider spür ich das im Moment gar nicht.

Dienstag, 6. Januar 2009

schockiert

0 Kommentare

Heute ist Heilig Drei Könige, in Baden-Würtemberg ein Feiertag.
Seit jeher habe ich unter diesem Tag die Erinnerung an den Besuch der drei Könige beim Jesuskind in Betlehem im Stall an der Krippe verstanden, sogar die Namen weiss ich: Caspar, Melchior, Balthasar.
In der heutigen Mittagspause jedoch wurde ich von einem Kollegen (Christ mit fundiertem Hintergrundwissen) mit folgendem konfrontiert:
Wo steht denn, dass es Könige waren?
Wieso sollen sie zu dritt gewesen sein?
Waren sie wirklich im Stall an der Krippe?
Ich war einigermassen perplex. Kenne ich doch so viele Krippendarstellungen aus Holz, gemalt oder sonstwie gestaltet - aber immer, wenn die drei Weisen aus dem Morgenland dargestellt wurden, sind es drei königlich gekleidete Männer, einer davon ein Mohr, und sie knieen immer vor der Krippe mit dem Jesuskind!
Und nun soll das alles gar nicht so gewesen sein???
Aber selber lesen macht ja bekanntlich klug. Und wo? Natürlich in der Bibel.
Und tatsächlich - bei Matthäus (Elberfelder Übersetzung) liest sich die Sache so:
Die Magier bzw. Sterndeuter (ohne Zahlangabe und von Königen keine Rede) sahen den Stern zu Betlehem und folgten ihm. Sie hatten von der Geburt des Königs der Juden erfahren und reisten zu ihm und fanden beide, Maria und Jesus in ihrem Haus (kein Stall, keine Krippe), huldigten dem Kind und beschenkten es.
Tja, Bibelleser wissen mehr! Mir wird wieder einmal klar, wie spannend die Bibel ist und wie verdreht doch die biblischen Geschichten landläufig weitergegeben werden können, ohne, dass jemand laut protestiert. Und ich sehe, wie wichtig es ist, die Dinge zu hinterfragen und immer mal wieder mit der Quelle zu vergleichen.

Samstag, 3. Januar 2009

wieder Zuhause

0 Kommentare

Die drei Tage mit unseren Freunden in Würzburg waren ein Geschenk. Mal alle zusammen sein, sich beim miteinander Reden anschauen zu können, gemeinsam spazieren zu gehen, eine Umarmung, das ist eben doch viel schöner, als zu telefonieren. Wir sehen uns meist einmal im Jahr und treffen uns sonst nur per Telefon. So manches Telefonat dauert wesentlich länger als eine Stunde, bleibt aber eben doch nur Ersatz...
Das Geschenk wurde noch vergrössert durch wunderbares ruhiges Wetter, frostklar und sonnig. Und Würzburg ist eine sehenswerte, schöne Stadt mit Festung, Residenz und jeder Menge Kirchen. Wir haben mehrere sehr interressante Rundgänge unternommen.
Für meinen Mann und mich gab es ausserdem eine reibungslose Fahrt mit unserem Auto als Extrageschenk. Ohne Mucken hat es uns nach Würzburg, Heidelberg und wieder nach Hause gebracht.
So bin ich dankbar für die schönen Tage und freue mich doch auch, wieder zu Hause su sein.

Freitag, 2. Januar 2009

Die Losung für dieses Jahr:

0 Kommentare

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.
Lukas 18,27
Dieses Wort nehme ich sehr gern mit in dieses Jahr. Wer weiss, wie oft ich auf die Allmacht Gottes angewiesen sein werde. Gut zu wissen, daß sie da ist und schön, daß ich mich daran festhalten kann.
Ich bin neugierig auf das neue Jahr. Was wird es bringen? Pläne, Wünsche, drohende Schwierigkeiten gibt es zuhauf aber auch Gelassenheit und Vorfreude.
So Gott will und wir leben wird es eine Hochzeit und eine Goldene Hochzeit geben, wir werden endlich mal wieder in einen Urlaub fahren und unseren Garten weiter gestalten. Wenn das kein Grund zur Vorfreude ist.... Sich zusammenbrauende Sorgenwolken schaue ich erst an, wenn sie da sind....

Donnerstag, 1. Januar 2009

vor 2009 wird gewarnt?

0 Kommentare

"Wird's besser? Wird's schlimmer?"
fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich:
Leben ist immer
lebensgefährlich."
Erich Kästner
Ich wünsche allen ein gesegnetes Neues Jahr 2009.

Montag, 29. Dezember 2008

Würzburg wir kommen

0 Kommentare

Wir waren noch nie in Würzburg. Ab morgen soll sich das ändern. Wir sind dort mit unseren Freunden aus Leipzig und Chemnitz verabredet, um die nächsten drei Tage miteinander zu verbringen und gemeinsam Silvester zu feiern.
Gleich nach dem Frühstück geht´s los.
Das wird vorraussichtlich unsere letzte grosse Fahrt mit unserem "Omega-Baby", und ich hoffe sehr, wir kommen wohlbehalten, unfall- und pannenfrei hin und wieder zurück. Tja, ein bisschen Wehmut schleicht sich beim Gedanken an "Baby" ein....

Sonntag, 28. Dezember 2008

schon wieder vorbei

0 Kommentare

So, einmal noch miteinander gemütlich essen und dann geht es für unsere Tochter schon wieder ans Taschepacken. Die eine Woche, die sie bei uns sein wollte, ist nämlich um.
Warum das wohl so ist? Immer wenn man eine schöne Zeit miteinander hat, erscheint diese Zeit besonders kurz. Und wir hatten schöne Tage miteinander, Zeit zum Reden, Bummeln, Besuche machen, den Film "Wie im Himmel" anzuschauen, dafür sind wir sehr dankbar. Und freuen uns, dass sie sagt, am liebsten würde sie noch bleiben...

Samstag, 27. Dezember 2008

Weihnachten in Familie....

0 Kommentare

Am zweiten Feiertag waren wir bei unserem "Grossen" eingeladen.
Wurden so nett empfangen und mit Raclett und tollen Salaten lecker bewirtet. War ein sehr schöner Abend, der erst spät endete...

Freitag, 26. Dezember 2008

Festtagsspaziergang...

0 Kommentare

im Winterwald bei Sonnenschein, ist auch ohne Schnee schön...

Weihnachten....

0 Kommentare




Donnerstag, 25. Dezember 2008

Das Geheimnis ist gelüftet

0 Kommentare

So, nun ist es heraus.
Die beiden Päckchen, die ich im November mit dem Zug mitgenommen und seit dem gehütet hatte, entpuppten sich als ein Nikolaus in Oberlehrerhaltung (oder ein Oberlehrer im Weihnachtsmannkostüm?) und eine CD mit dem Titel "Leuchten wieder die Kerzen", Weihnachtslieder mit der Musikgruppe "Regenbogen" und dem Ensemble "Jamoree" aus den Elster-Werkstätten in Herzberg, mal ganz anders vorgetragen - schlicht nur mit Gitarre, klingt ganz toll.
Für den Porzellan-Nikolaus habe ich gute Verwendung, er kann uns im nächsten Jahr die Adventszeit erhellen, mal als Oberlehrer im Korridor oder als Weihnachtsmann auf dem Esstisch...

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Ich wünsche allen, die hier vorbeischauen

0 Kommentare


Es begab sich aber zu der Zeit....

0 Kommentare

Heiliger Abend – damit verbinden die meisten Menschen, Frieden, Familie, Kerzen, Besinnlichkeit, gutes Essen, Geschenke.
Ich tue das auch und freue mich jedes Jahr wieder auf Heilig Abend und Weihnachten.
Dabei geht es doch um Jesus, an dessen Geburt wir Christen an diesem Tag ganz besonders denken, und den wir feiern, weil mit IHM der neue Bund zwischen Gott und den Menschen beginnt.
Und diese Geburt war alles andere als beschaulich.
Kaiser Augustus hatte eine Volkszählung befohlen. Und um die Sache noch problematischer zu machen, musste jeder Mann mit Kind und Kegel in seine Geburtsstadt reisen. Reisen, das sagt sich so leicht. Da war nichts mit ICE oder mit Privatauto, nicht mal mit Mitfahrzentrale oder Bummelzug – jeder musste zu Fuß gehen. Wer Geld hatte, konnte sich Maultiere oder Esel für Gepäck und Proviant leisten. Und welch ein Durcheinander und Gedränge wird in den Städten geherrscht haben?
Jeder war sich selbst der Nächste und musste zusehen, ein Dach über den Kopf für sich und seine Familie zu bekommen. Die Einwohner der Städte waren gleichermaßen beunruhigt und überfordert – so viele Fremde in den Straßen, alle brauchten zu Essen, Unterkunft und…und…und.
Auch Maria musste ihrem Josef nach Betlehem folgen. Wie mag es ihr zumute gewesen sein? So jung und unerfahren, hochschwanger mit ihrem ersten Kind, das ein besonderes Kind sein wird, wie ihr der Engel gesagt hatte.

Sie war erst verlobt und noch nicht verheiratet – Josef verdächtigte sie, sich mit einem anderen Mann eingelassen zu haben, was bestimmt sehr schmerzte.
Und dann in Betlehem, in diesen chaotischen Zuständen, weit weg von zuhause, ohne Unterkunft, ohne Hebamme oder anderen Beistand brachte sie ihr erstes Kind in einem Stall zur Welt. Sicherheit und Geborgenheit sehen anders aus.
Gott sendet seinen Sohn zu den Menschen in solche Zustände! Er soll den Menschen das Reich Gottes nahebringen und den Tod überwinden, damit die Menschen ewiges Leben haben können.
Er sendet ihn nicht als Fürst oder Krieger, sondern als Neogeborenes. Hilflos, schutzbedürftig und in armselige und unsichere Verhältnisse hinein gibt er seinen Sohn.
Und wie schön: Maria vertraut dem, was der Engel zu ihr gesagt hatte, liebt und umsorgt ihr Kind und auch Josef tut das seine dazu.
Jedes Jahr wieder lese ich diese Geschichte (Lukas 2) gern. Sie sagt mir, Gott kommt zu den Menschen, ganz ohne Prunk und Herrschermanier, braucht keinen roten Teppich sondern kommt mitten hinein in den Alltag, wie elend, stressig oder karg er auch sein möge.
Ich wünsche mir, dass Geschenke und Festtagsschmaus das nicht überdecken, dass die Botschaft der Heiligen Nacht bleibt, weit über Weihnachten hinaus und dass ich sie weitergeben kann.

Montag, 22. Dezember 2008

Bestanden!

4 Kommentare

Liebe Schwester!
wie du auf dem Foto gut erkennen kannst, sind die beiden Geschenke, die du mir schon am 23.11.08 mit der Auflage übergeben hast, sie erst am Heiligen Abend zur Bescherung zu öffnen, noch hübsch originalverpackt.
Ich habe sie im Schrank verstaut, wo ich sie etwa ein - bis viermal pro Woche vorsichtig von einer Ecke in die andere bugsiere, weil ich etwas aus dem Schrank brauche.
Natüüüürlich hat mich die Neugier kein bisschen gepiesackt. Kühlen Blutes kann ich mir die Frage versagen, was wohl drin ist. Nicht mal geschüttelt habe ich sie, um zu hören, ob es klappert....
Dass du aber, als ich dir ganz stolz berichte, dass ich deine Auflage strengstens befolge, nur ganz cool antwortest: "ich habe das nicht anders erwartet", da bin ich platt.
Und ich drohe hiermit an: gleich am 24.12.08, eine Minute nach Beginn der Bescherung, bin ich nicht mehr die Brave und pack sie einfach aus!

Sonntag, 21. Dezember 2008

Vierter Advent

0 Kommentare

Die weisse Pracht von letzten Mittwoch hat sich leider verflüchtigt, kein Wunder bei 8°C plus.
Aber weisse Weihnachten sind in dieser Gegend sowieso derart selten, dass es mich wundert, warum wir dennoch jedes Jahr wieder auf Schnee und Frost zum Fest hoffen.
Unsere Weihnachtsvorbereitungen sind weitgehend abgeschlossen.
Heute kam unsere Tochter zu Besuch und wird bis nächsten Sonntag bleiben.
Das ist auch mal wieder schön.
Wir hatten heute ein gemütliches Raclettessen und anschliessend einen gemeinsamen Spaziergang. Zeit für Gespräche, nicht nur am Telefon, Kerzenschein, Weihnachtslieder - das war schon ein klein bisschen Weihnachten.

Freitag, 19. Dezember 2008

so, das wäre geschafft

0 Kommentare

Heute war meine letzter Bürotag in diesem Jahr.
Weihnachtsferien - Hurraa.
Als erstes hat mein Mann heute morgen den Wecker abgestellt, wunderbar.
Der Nachmittag und Abend war zwar nochmal ganz schön streng mit Wochenendeinkauf, Fensterputz und sonstiger Hausarbeit gefüllt, aber nun ist Feierabend.
Morgen holen wir den Weihnachtsbaum, ein paar Geschenke sind noch einzupacken...so langsam fühlt es sich auch an wie Ferien...schön.

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Endlich wieder Normalität

0 Kommentare

Ab morgen zieht bei uns endlich wieder der normale Alltag ein.
Die letzten beiden Wochen waren wirklich sehr angespannt.
Wir waren auf Autosuche in verschiedenen Autohäusern (sehr zeitaufwändig), Ersatz für unser Familienmitglied Omega (Baby) muss her.
Im Bad funktionierte die Fussbodenheizung nach sehr seltsamen Regeln, musste neu programmiert werden. Und Weihnachtsvorbereitungen waren natürlich auch zu treffen.
Aber nun ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen.
Die Fussbodenheizung tut nun ihr Werk, wann und wie sie soll. Ist auch mal schön.
Die Weihnachtsgeschenke sind besorgt oder mindestens festgelegt, was wir schenken wollen (zu wissen, was, ist die halbe Miete), und die Autosucherei, oder besser gesagt, das Diskutieren, Vergleichen und Entscheiden, welche Ausstattung, welcher Motor sein muss, was sein darf und was so alles möglich gewollt sein würden könnte, hat nun endlich ein Ende. (Mein Mann hat gestern unter der Dusche entschieden, heute haben wir seine Entscheidung probegefahren und anschliessend als Jahreswagen gekauft. Das nenne ich mal Effizienz!)
Ab morgen also kehrt relative Ruhe ein. Da schwebt mir natürlich gleich Zeit zum Lesen, zum Schreiben und Zeit für mein arg vernachlässigtes Bibelstudium vor....

Dienstag, 16. Dezember 2008

Was ist das Weihnachts-ABC?

0 Kommentare

Michael Gerster weiss wie es geht:

Advent - Vom Einzelhandel ungeduldig herbeigesehnte Zeit, in der die zu Weihnachtsmännern umgeschmolzenen Osterhasen erfolgreich abgesetzt werden können.

Bethlehem - absoluter Nebenschauplatz der Weltgeschichte, der durch göttliche Fügung zum Schauplatz des größten kosmischen Ereignisses der Weltgeschichte wurde; eine rechtzeitige Reservierung von Unterkünften wird seitdem dringend empfohlen.
und weiter geht es so:

Freiluft-Adventsandacht

0 Kommentare

Den heutigen Heimweg von der Arbeit habe ich mir endlich mal wieder zu Fuss gegönnt. Vielerorts lag in geschützten Ecken noch Schnee, aber so richtig Winter ist eben leider doch nicht.
(Ich bin regelrechter Fan von frostklaren Tagen, Bäumen und Sträuchern, die von gefrorenem Reif ganz verzaubert sind, Eiszapfen und verschneiten Gärten.)
Aber wenn sich mir die Landschaft auch kahl, welkig braun und tot darstellte und es schon dunkel wurde, war mein Heimweg doch schön. Denn in vielen Fenstern und Vorgärten leuchteten Lichterketten oder anderer Adventschmuck so heimelig und warm, dass es eine Freude war, das alles zu betrachten. Ich bewundere auch die Phantasie, mit der Haustüren oder Fenster verziert werden.
So liess ich mir Zeit, dachte an Advent, was er für mich bedeutet, was Gott uns alle Jahre wieder in dieser Zeit sagen will, ob ich es wohl je wirklich begreife? Und summte die ganze Zeit "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit" vor mich hin.
So dauerte meine Wanderung zwar beinahe zwei Stunden, aber ich kam hochgestimmt zu Hause an. Und da gibt´s jetzt noch Kerzenschein und natürlich die Lichterkette auf dem Balkon...

Sonntag, 14. Dezember 2008

Morgen geht´s los

0 Kommentare

Ab morgen nehme ich den Bus, um zur Arbeit zu fahren.
Gestern wurde die neue Linie 38 feierlich eingeweiht und wir nutzten die Gelegenheit, um damit von beinahe unserer Haustür mitten in die Basler Innenstadt zu fahren und die weihnachtliche Beleuchtung und den Weihnachtsmarkt zu geniessen.
War eine prima Sache....nur der Weihnachtsmarkt war ein bisschen arg gut besucht. Da wir aber nicht wirklich alle Stände begucken wollten sondern mit Glühwein und Chäskuechli sehr zufrieden waren, hat es uns trotzdem viel Spass gemacht.
Die hier im Foto dargestellte Strasse habe ich extra für H&H* aufgenommen: die längste Weihnachtsstrasse Europas.
(*Heidrun und Herrchen)

Freitag, 12. Dezember 2008

QM-Schulung

0 Kommentare

Gestern hatte unsere Firma zum Weihnachtsessen eingeladen, aber vorher stand noch eine 5-stündige Mitarbeiterinformation, von der drei Stunden eine Schulung über das neu enstehende Qualitätsmanagementsystem beinhalteten.
Eine der Aussagen des Referenten:
"Es genügt nicht, ein Industrieschauspieler zu sein. Man muss auch Ahnung haben." (jawollja)
Beim abendlichen gemütlichen Teil war das Essen sehr lecker, die Gespräche eher widerspüchlich, undurchsichtig, so dass ich nun nicht mehr sicher bin, ob der Biss nicht doch giftig war....

Mittwoch, 10. Dezember 2008

passt...

1 Kommentare

Heute vorm Frühstück las ich folgenden Zusatztext in meinem Losungsbuch:
"Dem Herrn musst du trauen, wenn dir´s soll wohlergehen;
auf sein Werk musst du schauen, wenn dein Werk soll bestehn.
Mit Sorgen und mit Grämen und mit selbsteigner Pein
lässt Gott sich gar nichts nehmen, es muss erbeten sein."
Paul Gerhardt
Das hat mir Mut gemacht für mein Chef-Gespräch heute morgen. Dafür gebetet hatte ich sowieso.
Und siehe da, der Biss war nicht ohne aber nicht giftig.
Vielleicht stehen Veränderungen an, aber ich bin dazu eingeladen - nicht verurteilt.
Gott sei Dank.

Dienstag, 9. Dezember 2008

Mir ist mulmig zumute

0 Kommentare

Heute Vormittag rief mich mein Chef an. Ob ich morgen Zeit einplanen könnte, er habe mit mir zu reden. Dafür sollte ich unbedingt in unsere Firma kommen, beim Kunden (wo ich seit 5 Jahren eingesetzt bin) möchte er dieses Gespräch nicht führen. Ich sagte natürlich zu, schiesslich ist er der Chef, und wir verabredeten uns für morgen 8.00 Uhr.
Zunächst dachte ich, ja das wird ein normales Mitarbeitergespräch sein, nach fast zwei Jahren wird das auch mal Zeit... Inzwischen aber weiss ich, dass niemand sonst von meinen Kollegen ein "Mitarbeitergespräch" hat. Was also ist das Ziel des Gespräches? Hat er die Absicht (und er ist Meister im Absichten verfolgen), mich woanders einzusetzen? Wo ich mich doch so gut zwischen Rohrklassen, Festigkeitswerten von Schrauben und Gleitringdichtungen eingelebt habe?
Der Anruf ist wie der Biss einer Schlange, von dem man noch nicht weiss, ob er giftig war.

Montag, 8. Dezember 2008

Advent heisst auch Musik

0 Kommentare

Jedes Jahr im Advent versuchen wir mindestens ein Advents- oder Weihnachtskonzert in unserer Gegend zu besuchen. Die Art der Konzerte ist dabei ganz vielfältig: letztes Jahr war es ganz Klassisch das Weihnachtsoratorium von Bach, im Jahr davor hiess das Konzert "Lebkuchen auf die Ohren" von und mit Dieter Hildebrandt.
Gestern nun besuchten wir das Konzert von Denny Plett und seinem Ensemble mit dem Titel
Wunder über Wunder.
War wieder ein ganz anderer Stil, aber hat mir sehr gefallen. Meinen Mann haben die Stimmen und der Sound begeistert. Die Art, Lieder wie "Oh du fröhliche" oder "Tochter Zion" in rockiger Version zu singen, sind nicht so ganz seine Vorstellung von Advent-Stimmung...war aber dennoch für uns beide ein schönes Erlebnis.

"Bunt fröhlich und sehr sportlich"

0 Kommentare

...so las man heute in der Lokalzeitung, sehr zu unserer Freude...

Sonntag, 7. Dezember 2008

Gestern...

0 Kommentare

...war wie schon gesagt die Jahresfeier unseres Turnerbundes und wir mit dabei.
Trotz vieler familiärer Nikolausfeiern war die Veranstaltung überraschend gut besucht (ca. 250 Leute).
Wir Aerobic-Frauen hatten neben unserem Lampenfieber (das ja wohl dazugehört) viel Spass, und unser Auftritt klappte gut - schliesslich haben wir im vorfeld auch eisern geprobt :-).
Zu guter letzt haben mein Mann und ich dieses Jahr bei der Tombola mal nicht lauter Nieten gezogen sondern DREI Gewinne! So kehrten wir nach einem schönen Abend auch noch mit reicher Beute heim. Sollte jemand ein Gespensterspiel (ab 5 Jahre) gebrauchen können....

Zum 2. Advent

0 Kommentare

1. Korinther 13 mal anders:
Wenn ich mein Haus perfekt mit Tannenzweigen, Lichterketten und klingenden Glöckchen schmücke, aber keine LIEBE für meine Familie habe, bin ich nichts als eine Dekorateurin.

Wenn ich mich in der Küche abmühe, kiloweise Weihnachtsplätzchen backe, Feinschmeckergerichte zubereite und zum Essen einen wunderschön gedeckten Tisch präsentiere,aber keine LIEBE für meine Familie habe, bin ich nichts als eine Köchin.

Wenn ich in der Suppenküche mithelfe, im Seniorenheim Weihnachtslieder singe und all meinen Besitz an die Wohlfahrt spende,aber keine LIEBE für meine Familie habe, nützt es mir gar nichts.

Wenn ich den Tannenbaum mit glänzenden Engeln und gehäkelten Eissternen schmücke, an tausend Feiern teilnehme und im Chor Kantaten singe,aber nicht Jesus Christus im Herzen habe, dann habe ich nicht begriffen, worum es eigentlich geht.

Die LIEBE unterbricht das Backen, um das Kind zu umarmen.

Die LIEBE lässt das Dekorieren sein und küsst den Ehemann.

Die LIEBE ist freundlich trotz Eile und Stress.

Die LIEBE beneidet andere nicht um ihr Haus mit ausgesuchtem Weihnachtsporzellan und passenden Tischtüchern.

Die LIEBE schreit die Kinder nicht an, sie sollen aus dem Weg gehen, sondern ist dankbar, dass es sie gibt und sie im Weg stehen können.

Die LIEBE gibt nicht nur denen, die etwas zurückgeben können, sondern beschenkt gerade die mit Freuden, die das Geschenk nicht erwidern können.

Die LIEBE erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, erduldet alles.

Die LIEBE hört niemals auf.
Videospiele werden zerbrechen, Perlenketten werden verloren gehen, Golfschläger werden verrosten.

Aber das Geschenk der LIEBE wird bleiben.
(Autor unbekannt, gefunden bei andy55 )

Samstag, 6. Dezember 2008

Nicht nur Regen - heute ist Nikolaustag

0 Kommentare

SANKT NIKOLAUS
Legende und Fakten sind bei dem Freund der Kinder und Armen nicht mehr zu trennen.
Nikolaus achtete und half Menschen, die sich in Not und Bedrängnis befanden.
Seine menschliche Größe machten ihn zu einer Persönlichkeit, an die sich zahlreiche Weihnachtsbräuche koppeln.
Nikolaus wurde in Patara (in der Nähe von Antalya) geboren. Als Geburtsjahr wird 280 bzw. 286 vermutet. Nach der Heiligenlegende war er der Sohn der frommen Eltern Johanna und Epiphanes, die nach seiner Geburt ein jungfräuliches Leben geführt haben sollen.
Am ersten Tag stand er schon aufrecht in der Badewanne, berichtet Jacobus de Voragine im 13. Jahrhundert. Der Knabe spielte nicht mit Kindern seines Alters, Kirchenbesuche und Bibelstudium waren ihm wichtiger. In Xanthos studierte er.
Die Eltern hinterließen ihm ein reiches Erbe. Nikolaus wollte das Geld nicht für individuelle Freuden einsetzen. Er dachte nach, ob es nicht sinnvollere Möglichkeiten gab, die Erbmasse einzusetzen. Er fand Alternativen. So kam es zu einer guten Tat, die ihn später zum weihnachtlichen Gabenbringer kürten:
GOLD FÜR DIE BRÄUTE
Ohne angemessene Mitgift war es nicht möglich, eine Ehe zu schließen. Drei jungen Frauen blieb aus Geldnot, nur der Weg sich zu prostituieren. Als das Schicksal der Frauen an das Ohr von Nikolaus drang, kletterte er auf das Dach des Hauses und warf Goldklumpen in die Wohnung.

Den Hochzeiten stand jetzt nichts mehr entgegen.
Die Verantwortung des Bischofsamtes wurde Nikolaus noch als junger Mann, um das Jahr 300 herum, übertragen.
Widerwillig übernahm Nikolaus die Würde. Die Funktion übte er dennoch gewissenhaft aus.

Es war sein Bestreben, Menschen vom christlichen Glauben zu überzeugen.

Schönes Wetter

0 Kommentare

Heute finde ich es schön, dass der Tag so völlig verregnet ist. Somit lockt es uns so gar nicht vor die Tür und es ist Zeit, mal 3 Stunden am Stück zu lesen, etwas in Ruhe zu bereden und mal wieder längere Zeit am Computer zu sitzen. So ein Regen-Tag ist sehr erholsam.
Nachher allerdings ist es mit der Ruhe aus. Um 20.Uhr beginnt die Jahresfeier des Turnerbundes und damit sind es nur noch Stunden bis zu unserem Aerobic-Auftritt - na, wird schon schiefgehen...

Dienstag, 2. Dezember 2008

Einmal Jenseits und zurück

0 Kommentare

Noch immer, oder besser immer mal wieder habe ich das Buch von Fritz Roth "Ein Koffer für die letzte Reise" beim Wickel.
Gerade heute habe ich zwei Ansichten über das Lebensende erfahren, dass ich staune, wie zwei Menschen doch völlig gegensätzliche Überzeugungen haben können:

Da ist ein ehemaliger Geschäftsführer eines Blumengrossmarktes, der seinen Koffer leer lässt mit den Worten:
"Auf meiner letzten Reise brauche ich einen Namen bei Gott und einen Geldbeutel, der sich nicht abnutzt (damit ist ein Schatz im Himmel gemeint) und ein Herz, das nicht an diesem Besitz hängt."

Und dann ist da eine Regisseurin, die schreibt:
"...mein innigster Wunsch ist, als Mensch eine Runde im Wiedergeborenwerden auszusetzten... wenn alles gut läuft werde ich als Katze oder als kleiner Raubvogel noch einmal auf die Welt kommen, denn zum Paradies fehlt mir noch die nötige Reife..."
Ihr Koffer enthielt eine kleine Spielzeugmaus, weil ihre grosse Sorge ist, als Maus wiedergeboren zu werden, denn dann müsse sie sich ja vor Katzen und Raubvögeln, also irgendwie vor sich selbst, in acht nehmen....
Ich denke, mit der fehlenden Reife hat die Dame recht.

Montag, 1. Dezember 2008

überraschend glatt

2 Kommentare

Heute war Bühnenprobe für unseren Step-Auftritt am nächsten Samstag. In dieser Art habe ich sie auch noch nicht erlebt.
Seit sechszehn Jahren treten wir zu jeder Weihnachtsfeier des Turnerbundes mit einer Turnshow oder einer Aerobicvorführung auf. Immer am Montag vor dem Auftritt ist dann Bühnenprobe, mit Kostümen, Stellprobe usw. Eigentlich Routine.
Aber heute war es eben doch anders: die Bühne war frei, das heisst die Gruppe vor uns war schon fertig, es fehlte niemand aus unserer Gruppe, jede hatte zu Hause die Schrittfolgen geübt - die Choreografie sass, es gab keine Probleme mit der Musikanlage, wir brauchten keine Bewegungsabläufe umzustellen - kurz - es lief wie am Schnürchen.
(dazu muss ich unbedingt festhalten, dass es sicher auch an der Musik von Dusty Springfield liegt, die ist so schwungvoll und mitreissend, da gehen die Füsse von allein...)
Hat Spass gemacht.