Sonntag, 19. April 2009
Von Quitten und Quappen
Samstag, 18. April 2009
Freitag, 17. April 2009
aus der heutigen Morgenandacht
"Gelassenheit
Du musst einfach gelassener werden.
Versuch doch das Ganze etwas cooler zu nehmen… Kann man das? Kann man sich entschließen, gelassener zu sein?
Schwierig finde ich. Ähnlich schwierig, wie wenn mir jemand sagt: jetzt sei doch mal fröhlich. Gelassenheit, da steckt lassen drin. Lassen. Davon gibt es verschiedene Sorten. Es gibt verlassen, loslassen, überlassen. Jedes Mal geht es darum, etwas gehen zu lassen. Von mir weggehen zu lassen. Eine Sorge, eine Aufregung, eine Enttäuschung, eine Anstrengung.
Gelassenheit ist nicht jedermanns Sache. Und manchmal scheint es mir, dass sie uns am meisten fehlt, gerade wo wir sie am dringendsten brauchen.
Nicht umsonst ist das Gebet um die Gelassenheit so bekannt, wo es heißt: Gib mir die Gelassenheit, Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann.
Gott, gib mir, dass ich lassen kann und sagen: so ist es. Hilf mir, mich von dem Druck zu befreien, den ich mir oft selbst mache. Weil ich fordere: da muss doch etwas zu machen sein.
Und manches Mal ist eben nichts zu machen.
Ich kenne ein Lied, das ich gerne vor mich hinsumme, wenn es ganz eng wird. Ich lasse mich dir, Herr und bitte dich, mach ein Ende aller Unrast. Diese Worte bitten darum, dass ich das kann: mich lassen, mich aus der Hand geben, das eigene Wollen einem anderen überlassen, bei meinen Plänen noch einen anderen mitsprechen zu lassen.
So hat auch Jesus gebetet: Vater, nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe. Nicht wie ich will, sondern wie du willst.
Klingt vielleicht beim ersten Hören eher passiv und unselbständig.Daraus kann aber ein sehr waches und aktives Leben folgen. Das entdecke ich oft bei Menschen, die sich ganz Gott überlassen. Sie werden frei. Sie können große Dinge tun. Sie verlieren die Angst. Sie wirken gelassen und sind es auch.
Vielleicht beginnen wir heute Morgen voller Vertrauen einfach mit der Bitte: Ich lasse mich dir, Gott. Und alles, was mich so unter Druck setzt, das lasse ich dir auch. Das macht gelassen.
Probieren Sie es aus. "
Dorothea Franke, Evangelische Kirche Bad Schönborn
Donnerstag, 16. April 2009
Zum Glück schwindelt Mildred.
Unsere Funkwetterstation heisst "Mildred". Und Mildred schwindelt, meistens jedenfalls.
Sagt, es sei Montag 14.00 Uhr, wenn es Freitag 11.30 Uhr ist. Auch der Monat stimmt nur manchmal. Und oft zeigt sie strahlende Sonne, wenn es draussen tagelang trüb und nass ist.
Zuverlässig gibt sie eigentlich nur Innen- und Aussentemperatur und die Luftfeuchtigkeit an.
Aber heute bin ich froh, daß sie als Schwindlerin bei uns besten bekannt ist.
Denn seit heute Morgen zeigt sie pure Sonne, wo wir doch sehnlich auf Regen warten, damit im Garten die Pflanzen Wasser haben und das leere Regenfass wieder gefüllt wird.
Ein paar Tropfen gab es heute Nachmittag schon und auch heute Abend hingen schwere Wolken am Himmel....vielleicht über Nacht...
So hoffe ich, Mildred macht ihrem Ruf alle Ehre, und ihre Sonne ist geschwindelt!
Mittwoch, 15. April 2009
schon wieder Mittwoch
Die Feiertage waren um wie nichts und nun hat uns der Alltag wieder.
Die Tochter ist nach Heidelberg abgereist, mein Mann zu seinem Projekt in die Schweiz und ich düse wieder jeden Morgen nach Basel zur Arbeit.
Aber es tut auch gut, wenn wieder Normalität einzieht.
Eine Besonderheit von heute möchte ich aber doch festhalten:
Ich war nach der Arbeit im Garten, um die neu gepflanzten Stauden zu giessen, da es derzeit sehr trocken ist, da spricht mich doch jemand aus dem Nachbargarten an.
In diesem Nachbargarten haben wir in den letzten anderthalb Jahren noch nie jemanden gesehen. Wir dachten auch, den kann gar niemand betreten und schon gar nicht vom Eingang bis zum darinstehenden Gartenhaus vordringen. Aber aus ebendiesem Gartenhaus sprach mich eine Frau an. Ihr Mann und noch eine junge Frau waren im Gestrüpp zugange (nicht zu sehen) nur zu hören. Wir sprachen ein bisschen, fragten nach dem woher und wohin.
So weiss ich nun also am Ende dieses Tages, wir haben auf dieser Seite unseres Gartens doch Nachbarn - interressant.
Montag, 13. April 2009
Bunte Ostern
Samstag, 11. April 2009
Osternacht
"Der Herr ist auferstanden.
Er ist wahrhaftig auf erstanden.
Halleluja-Halleluja-Halle-Halleluja."
So sangen wir unser Schlusslied (eigentlich ein Kanon) zum Gottesdienstes am späten Samstagabend.
Immer wieder berührend, den Gottesdienst in der völlig dunklen Kirche zu beginnen und im Verlauf nach und nach mit Kerzen zu erhellen.
Und schön war, dass wir (Männe, Maus und ich) diesen Godi gemeinsam besucht haben.
Mittwoch, 8. April 2009
Bürofreier Tag
Weil ich mir jedoch so viel vorgenommen hatte, war nichts mit ausschlafen.
Aber den Kaffee, den gab es heute zum ersten mal in diesem Jahr auf dem Balkon. So viel Urlaub musste sein! Klar, morgens um halb acht geht das ohne Jacke nicht, es war aber trotzdem toll.
Ich liebe dieses Gezwitscher der Amseln, Meisen, Finken etc. - ein richtiges Konzert.
Gleich nach dem Frühstück war dann jedoch Fleiss angesagt. Und nun zwölf Stunden später sind die Fenster geputzt, die Gardinen gewaschen, ebenso die Wäsche, der Balkon ist aus dem Winterschlaf geweckt, und nachmittags war ich sogar noch in Lörrach und habe Ostergeschenklis für die Kinder besorgt.
Nun bin ich zwar etwas angemüdet aber richtig froh, dass ich das alles geschafft habe, denn somit habe ich morgen Zeit....na?... für den Garten. Einen ganzen Tag lang! Freu, freu...
Und jetzt am abend werde ich eine der Predigten aus ProChrist von Ulrich Parzany hören - Frühjahrsputz für die Seele.
Dienstag, 7. April 2009
Ferien?
Nun ja, ganz so würde ich es nicht nennen, morgen und übermorgen bummele ich Überstunden ab.
Wobei bummeln auch wieder nicht stimmt. Ich habe mir für die beiden freien Tage den anstehenden Frühjahrsputz und Osterbesorgungen vorgenommen.
Zwar wird es die beiden Tage rund gehen, aber eigentlich freue ich mich auch darauf, denn ich kann schon morgens anfangen, mir den Tag selber einteilen und habe abends frei.
Das ist auch mal schön, keine Hausarbeit nach 20.00 Uhr.
Sonntag, 5. April 2009
Donnerstag, 2. April 2009
"Ich habe dich bei deinem Namen gerufen....
...du bist mein." So spricht Jesus Christus."
Am Ende der heutigen Predigt und zum Abschluss des Gebetes mit den Menschen sagt Ulrich Parzany dies den Menschen zu.
Diese Zusage ist immer wieder bewegend für mich, heute ganz besonders, obwohl ich diese Worte schon oft bei Taufen und in Gottesdiensten gehört habe.
Die heutige Predigt bei ProChrist in Chemnitz hatte das Thema:
"Erlebt: Kann das Unmögliche geschehen?"
Ich habe ja schon öfter gute Predigten gehört, aber die war richtig klasse.
Ich möchte sie hiermit wärmstens zum Anhören empfehlen
Jedoch möchte ich auch empfehlen, beim Anhören die volle Aufmerksamkeit zu schenken.
Nicht etwa bügeln, Spülmaschine ausräumen oder anderen Kram erledigen, so wie ich bei der Predigt vor zwei Tagen. Das lenkt ab! Wenn die Hände Tischdecken unter dem Plätteisen glatt ziehen, ist auch das Herz nur halb dabei. Heute habe ich gemerkt, wie schade das ist.
Mittwoch, 1. April 2009
April-April
Dienstag, 31. März 2009
letzter Tag des Monats
Heute, an seinem letzten Tag ist dem März anscheinend eingefallen, daß er der Monat des Frühlingsanfangs ist. Und so hat er auf den letzten Drücker noch ein paar Sonnenstrahlen rausgerückt. Da hat er nochmal Glück gehabt....
Bin im Moment ziemlich down (26 Tage Neo-Eunomin, Schweben zwischen Hoffen und bangen, ob die andere Wirkstoffzusammensetzung hilft), deshalb kann ich jeden einzelnen Sonnenstrahl gut gebrauchen.
Montag, 30. März 2009
Zweifeln und Staunen
Seit gestern läuft in Chemnitz ProChrist 2009.
So eine Predigt von Ulrich Parzany sollte man sich nicht entgehen lassen.
Hier mal was zum Hören oder Lesen
oder einfach nur so....
Samstag, 28. März 2009
Schlüsselstellung
Pannenfrei? Leider nicht!
Wieder gab es beim diesjährigen Konfiprojekt "Nachtaktion" ein Abenteuer!
Aber nicht die durch die Nacht wandernden Jugendlichen und ihre Begleiter hatten dies, sondern wieder wir, die wir "nur" kochen und nach dem Abwaschen die Küche wieder in Ordnung bringen sollten, hatten es spannend.
Der gesamte Abend lief komplikationslos, die Konfirmanden halfen prima beim Kochen, Tisch decken und Abwaschen. Wir zwei Frauen und die Pfarrerin kehrten noch den Raum, stellten die Stühle zusammen, packten die grosse Tasche mit den mitgebrachten Küchenutensilien und machten uns auf den Heimweg. Den Raum schlossen wir ab und warfen weisungsgemäss den Schlüssel in den Briefkasten am Haus (Pfarramt).
Als wir zum Auto meiner "Küchenkollegin" kamen, stockte diese plötzlich und rief:"Ich muss nochmal zurück, meine Tasche ist noch unten. Die Pfarrerin darauf gleich:"Aber du kommst doch nicht mehr hinein, der Schlüssel liegt ja schon im Briefkasten."
"Ach du meine Güte, mein Autoschlüssel, der Hausschlüssel und überhaupt mein Portemonai ist da drin..." Das Pfarramt dieser Gemeinde ist ausserhalb der Dienstzeiten leer, klingeln hatte also keinen Zweck. Eine ganze Weile beratschlagten wir und versuchten mittels Zweigen den Schlüssel aus dem Briefkasten zu fischen. Schliesslich blieb nur eine Lösung übrig, und wir waren froh, daß unsere Pfarrerin so lange geblieben und mit dem Auto da war:
Die Pfarrerin fuhr mich nach Hause und anschliessend die Schlüsselvermisserin zu einem Bekannten, der einen Zweitschlüssel zu ihrem Haus hat. Anschliessend zu ihrem Haus wo sie mittels des Zweitschlüssels zum Haus den Zweitschlüssel zu ihrem Auto holen konnte und danach wieder in den Nachbarort zu jenem Raum, wo auf dem Parkplatz ihr Auto stand, so dass sie ihr Auto holen und am anderen Tag in noch einen anderen Ort fahren und von der dortigen Pfarrerin den Briefkastenschlüssel holen und danach mit dem "eingeworfenen" Schlüssel ihre Tasche aus der Küche holen konnte.....
Alles klar???
Wenn es eine Textaufgabe wäre, würde die Frage lauten: Welche Farbe hat das Auto der Pfarrerin und wann war sie zu Hause???
Freitag, 27. März 2009
Konfiprojekt
Heute ist es wieder so weit. Für die diesjährigen Konfirmanden findet das Projekt "Nachtwanderung" statt, bei dem sich alle vorher treffen, zusammen kochen und essen bevor es dann um 23.00 Uhr mit der Wanderung durch Wald und Feld geht.
Und ich habe wieder zugesagt, beim Kochen und anschließenden Kücheputzen zu helfen.
Für meinen Mann ist die Sache diesmal völlig ungefährlich, weil er, als ich ihm mein Vorhaben mitgeteilt habe, gleich verkündet hat, er werde an diesem Abend keinesfalls den Balkon betreten! (ist ein Insiderwitz)
Insofern hoffe ich auf einen pannenfreien Abend.
Eben schein auch die Sonne. Na, das wünsch ich den Kids, daß sie nur bei Nacht, vielleicht auch bei Nebel, aber nicht noch im Regen durchs Gelände stiefeln müssen.
Donnerstag, 26. März 2009
Ich wünsch' mir was...
Tagestemperaturen nicht unter 15°C, Sonne (von mir aus auch ein paar Schäfchenwolken), nicht Schal und Anorak tragen müssen, abends auf dem Balkon sitzen können ohne vor Kälte zu klappern, die Wintergäste (Blumen) wieder auf den Balkon räumen...
ach, das wär schön.
Wann ist es wohl so weit????
Mittwoch, 25. März 2009
Zeiteinteilung
In diesen Tagen merke ich mal wieder, dass, je mehr sich in meinem Alltag abspielt, um so weniger in meinem Blog steht. Mir fehlt einfach Zeit.
Dabei möchte ich gerade das, was mich bewegt, was so passiert, hier festhalten.
Momentan ist auf Arbeit viel los, so dass ich jeden Tag fast eine Stunde länger im Büro bin.
Meine Schwester ist seit heute zur Kur, um ihre Wirbelsäule und ihren Rücken wieder auf Vordermann zu bringen, da möchte ich ihr per Telefon natürlich alles Gute wünschen.
Meine Mutter ist zur Zeit allein in ihrem Haus, was ein bisschen heikel ist, da sie schnell depressiv wird. Also frage ich dort öfters per Telefon nach, was sie so macht, ob sie sich auch nicht langweilt.
Meine Nichte geht nächste Woche an Bord eines Kreuzfahrtschiffes, um bis November dort als Köchin zu arbeiten - natürlich möchte ich ihr einige Mutmachzeilen und gute Wünsche schreiben.
Unsere Tochter beginnt nun endlich mit einer Therapie gegen ihre Gelenkschmerzen, mit Antibiotika und einem Kortisonpräparat, und auch dort möchte ich wissen, wie es ihr geht.
Ja, und Ostern rückt auch unaufhaltsam näher. Da ist Osterschoki zu besorgen, das Ostermenü zu planen und der Frühjahresputz zu organisieren...
Und so vergeht eben die Zeit mit allerlei Besorgungen und Pflichten.
Aber manchmal denke ich, es ist genau das, was Lebensfreude und Lebenssinn ausmacht.
Wohl dem, der Familie hat, um die er sich kümmern muss und darf, auch wenn so ganz freie Zeit dabei auf der Strecke bleibt.
Manchmal staune ich abends, was ich tagsüber alles geschafft habe, obwohl ich morgens daran noch nicht glauben konnte. Dann merke ich wieder, die Kraft und das Gelingen sind Geschenk, und ich nehme dieses Geschenk gern an.
Sonntag, 22. März 2009
Fühlst du dich getauft?
Der heutige Gottesdienst war für mich ein echtes Highlight.
Einmal, weil es fünf Taufen gab, wobei die Täuflinge keine Kinder sondern Jugendliche bzw. junge Erwachsene waren, die offensichtlich ganz bewusst zur Taufe kamen.
Und dann, weil es, während der Taufzeremonie folgenden Dialog zwischen einem Vater und seinem ca. 3-jährigen Sohn gab, die beide in der Bank hinter mir saßen:
Sohn, als der Erste seine Taufe erhielt: „Sind wir dann dran?“
Vater: „Nein, pssst.“
Sohn, als der Zweite getauft wurde: „Aber jetzt sind wir dran!“
Vater: „Nein, wir sind nicht dran.“
Sohn: „Ich will aber auch….“
Sohn, als der Dritte getauft wurde: „So, Papi, aber jetzt sind wir dran!“
Vater: „Nein, du bist ja schon getauft.“
Sohn: „Naeinnn.“
Vater: „Doch, als du noch ein Baby warst, bist du getauft worden.“
Sohn: „Aber ich weiß das ja gar nicht mehr…“
Inzwischen hatte auch der fünfte Täufling seine Taufe erhalten, und alle Fünf samt Paten standen im Halbkreis vor dem Altar und erhielten den Segen.
Als die Pfarrerin nach dem Segen die Hände sinken ließ, beklagte der kleine Knopf hinter mir laut: „So, jetzt isches vorbei…nun isches zu spät….!“
Ich fand den Kleinen so herzig! Frei von der Leber weg und in solchem Flüsterton, dass die meisten Gottesdienstbewohner ihn gut verstehen konnten, bemängelt er, daß er sich an seine Taufe nicht erinnern kann.
Und wenn ich selber mich auch getauft fühle und weiss, ich gehöre zu Christus - hat er mich doch nachdenklich gemacht....
Donnerstag, 19. März 2009
Erinnerungen und mehr...
Mittwoch, 18. März 2009
randvolle Tage
Ich hatte heute nach der Arbeit einen richtig schönen Ausflug in ein nahegelegenes Gartencenter.
Dort habe ich kauftechnisch ganz schön zugeschlagen (ich hätte ja gar nicht gedacht, dass sie alles haben, was auf meiner Liste stand):
2 Japanische Zierkirschen (dunkelrot blühend)
2 Rhododendren (gelb und violett blühend)
1 Azaleè (orange blühend)
1 Flieder (weiss blühend)
90 kg Blumenerde
Combistäbchen (Gift gegen Wollläuse)
ein Stützgitter für eine Rose, die sehr langstielig wächst.
Das Auto war voll, das Portemonai leer und ich ganz euphorisch, weil ich nun sowohl den letzten Samstag umgegrabenen Gartenteil als auch den Terrassenrand fertig bepflanzen kann.
Das möchte ich morgen gleich nach Feierabend in Angriff nehmen (freu...freu...), denn der Freitag ist für Wohnungsputz reserviert und Samstag ist zu spät....
aus der heutigen Mittagspause
"Erzähle Gott nicht von deinen Problemen.
Erzähle deinen Problemen von Gott."
Dienstag, 17. März 2009
schön
Endlich ist der Frühling da. Im Garten blühen die Krokusse. Heute morgen, als ich kurz nach Sieben zur Arbeit fuhr, schien schon die Sonne.
Zum Laufen nach Feierabend brauchten wir keine dicken Jacken gegen Kälte und keine Reflektoren gegen Dunkelheit - wunderbar.
Und vom Balkon ist ein Vogelgezwitscher aus dem nahen Wald zu hören, dass es eine Freude ist.
Sonntag, 15. März 2009
Heute vor 28 Jahren war auch Sonntag
Zum Geburtstag unseres Sohnes:
Freitag, 13. März 2009
Wochenende....
Und wieder haben wir ein abwechslungsreiches Wochenende vor uns.
Morgen soll ja schönes Frühlingwetter werden. Und wo werden wir das verbringen? Natürlich im Garten.
Mein Mann ist extra schon früher aus Konolfingen nach Hause gekommen, um noch zum Baumarkt zu fahren und Steine für die Treppe zum Wald und Mähsteine für meine Rosenrabatte zu holen. Hat sich dafür einen Anhänger vom Baumarkt geliehen und EINE TONNE! Steine in unsere Garten gebracht.
Zu lange darf die Gartenwerkelei morgen aber nicht dauern, am Abend bekommen wir Besuch.
Ein Kollege kommt mit seiner Frau zum Abendessen und zum Austausch über unsere Kanadareise.
Am Sonntag sind wir bei unserem Sohn zum Geburtstag eingeladen. 28 Jahre jung wird er, und wir freuen uns zu Gast zu sein.
Somit ist eben auch schon abzusehen, das Wochenende ist rum wie nix....
Donnerstag, 12. März 2009
Schnäppchen
Während wir vor knapp zwei Wochen beim Candlelight Dinner in der Black Forrest Academie so schöne Stunden hatten, verliefen Hin- und Rückfahrt nicht so reibungslos. Hinwärts bin ich gefahren und wurde geblitzt (das hat man davon, wenn man während der Fahrt mit seinem Ehemann schwätzt...). Zurück ist mein Mann gefahren und wir kamen in eine allgemeine Verkehrskontrolle (ohne bemerkenswerte Folgen).
Um meinen Blitzer machte ich mir schon Gedanken. Ich hatte keine Ahnung, um wieviel ich zu schnell war. Hoffentlich wurde es nicht so teuer und hoffentlicher gab es keine Punkte.
Gestern kam der Brief vom Landratsamt:
Für 10,- Euro habe ich nun einen zweiseitigen Brief über eine Ordnungswidrigkeit. Ausserdem gibt es laut diesem Brief eine Sensormessung, ein Frontfoto und einen Zeugen...ich würde sagen, das ist ein echtes Schnäppchen (aber ich bin froh drum).
Mittwoch, 11. März 2009
ein schwarzer Tag
"11. März 2009 Bei einem Amoklauf in der Albertville-Realschule in Winnenden bei Stuttgart hat am Mittwoch ein 17-Jähriger 15 Menschen getötet. Bei den Opfern handelt es sich nach Angaben der Polizei um neun 15 bis 16 Jahre Schüler, drei Lehrerinnen und drei Passanten. Der Täter tötete sich nach einem Schusswechsel mit Polizisten offenbar selbst. Sein Motiv blieb zunächst unklar."
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Fassungslosigkeit, Trauer und Sorge machen sich in mir breit.
Welch ein Schock für die Angehörigen der Opfer! Wie schlimm muss es für die Eltern des Täters sein? Was kommt noch...?
Der letzte Amok-Lauf in Deutschland ist erst 7 Jahre her, fand in Erfurt statt.
Ich denke diese schrecklichen Ereignisse widerspiegeln wie krank unsere Gesellschaft ist.
Was ist ein Menschenleben wert? Welche Werte zählen überhaupt?
Dienstag, 10. März 2009
Sonntag, 8. März 2009
"Spieglein, Spieglein..."
Der heutige ImPuls-Gottesdienst war richtig gut.
Die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt, Einleitung, Pantomime, Predigt, Psalm und Lieder - alles harmonierte miteinander. Es haben ganz viele von uns aktiv mitgewirkt und bis auf kleine Patzer hat alles prima geklappt. Ob die Gottesdienstbesucher jedoch von der guten Show oder von Gottes Wort berührt wurden - das ist noch die Frage....
Eines unserer Lieder:
"Wir tragen viele Masken und haben kein Gesicht.
Wir sprechen eine Sprache, verstehn einander nicht.
Wir leben in der Fülle und sind im Herzen leer.
Wir sehnen uns nach Stille, ertragen sie nicht mehr.
Wir suchen tausend Sonnen und sind doch ohne Licht.
Wir rühmen unsre Freiheit und haben sie doch nicht.
Wir dienen vielen Göttern und sind so fern von Gott.
Wir spotten mit dem Munde und in uns brennt die Not.
Ja einer kennt die Namen und weiss, wie es uns geht.
Ja er spricht eine Sprache, die jedermann versteht.
Er gibt uns aus der Fülle, die er geschaffen hat
und schenkt uns eine Stille durch seine grosse Gnad.
Ist denen Licht und Sonne, die glauben an sein Wort.
Verheisst den Menschen Freiheit an jedem Ort.
Gott hilft zu neuem Leben, vergibt uns in Geduld.
So lasst uns vor ihn treten mit aller unsrer Schuld."
Samstag, 7. März 2009
Braut zu sein ist ein harter Job....
Wir drei "Weiber" hatten einen sehr schönen Tag. Die Schwester der Braut und ich sogar einen Stressfreien.
Nach dem absolut opulenten Frühstück bei "Fünfschilling" waren wir sehr kurzweilige zwei Stunden im ersten Brautausstatter in Lörrach. Danach war die Zeit so weit vorgeschritten, dass die Braut entschied, der BA in Brombach fällt aus. Wir also direkt nach Hügelheim zum dritten Brautgeschäft. Dort hatten wir, vor allem die Braut und ein bis drei Verkäuferinnen bis beinahe Ladenschluss um 16.00 Uhr alle Hände voll zu tun.
Ich glaube, insgesamt hat sie mindestens 25 Kleider anprobiert. Unbeirrt hat sie alles, was ihr nicht gefiel, ausgemustert.
Am Ende des Tages waren es drei Kleider, die sie sich als ihr Brautkleid vorstellen kann - das war harte Arbeit. Und die entgültige Entscheidung steht noch aus und fällt ihr nicht leicht.
In jedem Fall aber sind alle drei wunderschön.
Was ist eine "Straussi"?
Eine Straußwirtschaft ist ein von Winzern und Weinbauern saisonal geöffneter Gastbetrieb, in dem sie zu bestimmten Zeiten ihren selbsterzeugten Wein, oder wie in unserem Fall selbstgebackenes Brot, Obst aus eigenem Anbau usw. direkt vermarkten.
Wir waren HIER.
Freitag, 6. März 2009
Vorfreude
Meine zukünftige Schwiegertochter hat mich zusammen mit ihrer Schwester eingeladen, ihr Hochzeitskleid auszusuchen. Hat mich sehr gefreut, dass sie mich gern dabei hätte.
Morgen geht es los. Erst frühstücken wir gemeinsam in einer Straussi, danach hat sie in Lörrach, Brombach und in Hügelheim jeweils einen Termin bei einem Brautausstatter.
Da bin ich mal neugierig, was so auf uns zukommt. Wird bestimmt ein langer Tag, aber ich freu mich drauf.
die erste Woche
Noch nach mehr als zwanzig Jahren brauche ich eine Umstellungsfase, wenn mein Mann beruflich mal wieder weiter weg arbeitet und nur am Wochenende Zuhause ist.
Sein bisheriges Projekt war zu Ende, und letzten Montag begann das Neue in der Nähe von Bern.
Beinahe genau zwei Jahre hatten wir den Luxus alltäglicher Zweisamkeit. Das ist nun erst mal vorbei.
Jedesmal, wenn so ein Einsatz auf uns zu kommt, denke ich: Ja, das wird schon gehen. Schliesslich ist es bei weitem nicht das erste Mal und mit Sicherheit auch nicht das letzte Mal. Ausserdem sitze ich ja hier Zuhause warm und trocken, während mein Mann die neue Arbeitsumgebung, neues Team, Hotel, Fahrerei und...und... und auf sich nehmen muss.
Und doch ficht es auch mich an: ich habe plötzlich Zahnschmerzen, die Kopfhaut tut weh, an der Tür tritt die Sicherheitskette in Aktion. Mittlerweile weiss ich, das sind nur die Nerven - nach ein paar Tagen gibt sich das wieder...
Heute ist nun schon Freitag, mein Mann ist inzwischen daheim (Zahn- und Kopfweh sind weg).
Die erste Woche ist geschafft. Für zwei Tage haben wir wieder einander und nächste Woche geht es schon ein wenig leichter.
Mittwoch, 4. März 2009
Gute Nachricht
Heute Nachmittag war nun endlich der Termin unserer Tochter in einer Heidelberger Radiologie.
Gespannt wie ein Flitzebogen fuhr ich nach der Arbeit nach Hause und griff zum Telefon.
Schon an der Begrüssungsstimme meines Kindes hörte ich - alles halb so schlimm.
Sie erhielt gleich nach den Untersuchungen eine Kurzdiagnose, damit sie nicht länger völlig im Ungewissen ist. Fanden wir beide toll. Der ausführliche Bericht geht dann zur Rheumatologin, die eine Therapie festlegen wird.
Lungenaufnahme war in Ordnung. Kernspinthomographie ergab eindeutig Entzündungsherde in beiden Hüftgelenken.
Es wird vermutet, dass sich ein Erreger nach abklingen einer Erkältung / Grippe in den Gelenken festgesetzt hat. Und das ist wohl gut behandelbar. Genaueres muss dann die Rheumatologin sagen.
Uff, die Sonne schien gleich drei Gramm heller, als ich das hörte. Erleichterung macht sich wohlig breit.
Ich bin einfach nur dankbar.
Dienstag, 3. März 2009
noch 'n Lichtblick
Das erste Mal seit meiner dicken Erkältung im Januar war ich heute wieder laufen. Eine Kollegin kam mit, und wir waren zwar nicht die Schnellsten, aber gut drauf. Und wir haben durchgehalten (6,5 km)!
So langsam hoffe / glaube ich, es geht wieder aufwärts :-)
Nur in der Schublade Nr.27 steckt noch Bangigkeit - Morgen hat unsere Tochter den langerwarteten Radiologietermin....nun, wir werden sehen...
Montag, 2. März 2009
Lichtblick
Ganz unerwartet ist unsere Küche wieder komplett.
Zwei Wochen ist die neue Waschmaschine schon aufgestellt, aber die Küche sah immer noch aus wie eine Baustelle...
Letzten Freitag habe ich endlich einen Schreiner erwischt, der bereit war, sich die zu ändernde Sockelleiste unserer Einbauküche anzuschauen und dann das weitere Vorgehen zu besprechen.
Termin dafür war heute. Und siehe da, nach kurzer Besichtigung fand er, das sei gar kein Problem, und wir verabredeten den Mittwoch Nachmittag für die Reparatur.
Er war kaum 10 Minuten aus dem Haus, da rief er an, ob es mir recht wäre, wenn sein Mitarbeiter die Arbeit heute schon erledigen würde. Mir recht? Na, und ob! Und nun, zwei Stunden nach Erstansicht, ist der Sockel der Küche schon geändert und fixiert.
Da bin ich froh, dass dieser Part nun endlich erledigt ist.
Sonntag, 1. März 2009
zum Sonntag
Ein Tourist macht Station in einem Kloster. Er wird freundlich aufgenommen und man bietet ihm ein Mönchszelle als Schlafquartier an. Darin stehen nur ein Bett und ein Stuhl.
In der Tür fragt der Tourist erstaunt: „Und wo sind die Möbel?“
„Und wo sind denn Ihre?“ erwidert der Mönch.
Verwirrt antwortet der Tourist: „Ich bin ja nur auf der Durchreise.“
Der Bruder lächelt: „Wir auch!“
Dr. Peter Kottlorz
Samstag, 28. Februar 2009
Frühling???
Der Februar verabschiedet sich mit Bilderbuchfrühlingswetter. Der Himmel ist blau und blitzblank, wie frisch gewaschen. Die Sonne strahlt wie im Sommer.
Aus Heidelberg keine Schmerzensberichte, zu Hause ist alles fertig - was für ein schöner Tag!
Uns zieht's bei diesem Wetter in den Garten, und wir lachen über uns selber, weil wir uns auf die Bäumeverschneiderei freuen. Aber natürlich gibt's auch wieder ein Feuerchen...
Gospel und mehr
Gestern waren wir zum Candlelight Dinner der Black Forrest Academie in Kandern.
Um es vorweg zu nehmen - es hat uns wieder sehr, sehr gut gefallen.
Dieses Jahr war die Entstehung des Gospels das Thema. Wie Hunger, Rechtlosigkeit, endlose Arbeit, Schläge, Demütigungen bei den Sklaven im Süden Amerikas ein Ventil fanden - nämlich in der Musik.
Und wir hörten von Harriet Tubman, die als Sklavin geboren wurde, in die Freiheit entfloh und ihr Leben einsetzte, um entlang der "Underground Railroad" so viele Menschen wie möglich aus der Sklaverei in die Freiheit zu führen. Die Underground Railroad (1830 - 1865) war eine geheime Route, auf der entflohene Sklaven nach Norden in die Freiheit zogen. Der Weg war gefährlich, mühselig und endlos weit - aber es war der Weg in die Feiheit.
"Es war nicht ich. Es war der Herr.
Ich hab' ihm immer gesagt, ich verlass mich ganz auf dich.
Ich weiss nicht, wohin ich gehen oder was ich tun soll,
doch ich rechne damit, dass du mich führst;
und das hat er immer getan."
Harriet Tubman
Donnerstag, 26. Februar 2009
was Lustiges
Kommt ein Lateiner in die Bar und sagt: "Einen Martinus bitte."
Darauf der Barkeeper: "Sie meinen einen Martini."
Meint der Lateiner: "Wenn ich einen Doppelten möchte, sag' ich's Ihnen schon."
Dienstag, 24. Februar 2009
schon wieder vorbei
Nun ist der Besuch unserer Tochter und ihrer Freundin schon wieder vorbei.
Heute Morgen hat mein Mann die beiden nach Heidelberg gefahren.
Leider hatte unser Kind seit Sonntag wieder Beschwerden in der Hüfte, die sich im Verlauf des Abends zu schlimmen Schmerzen verstärkten, so dass sie nicht mehr laufen und kaum schlafen konnte.
Noch Montag Mittag konnte sie nur mit Zähnezusammenbeissen und an "Krücken" gehen.
Für uns Eltern war es sehr bedrückend, das hilflos mit ansehen zu müssen. Blieb nur die Hoffnung, dass die nächste Schmerztablette hilft.
Wie durch ein Wunder war dann am Montag Abend die Schmerzattacke auf dem Rückzug. Das Laufen ging zwar trotzdem nur mühsam, aber an sonsten war sie doch wieder recht aufgestellt, und wir hatten noch einen ganz schönen gemeinsamen Abend, waren mit ihrer Freundin sogar zum fasnächtlichen Nachtumzug.
Wir hoffen inständig, dass ihre Untersuchungen nun bald einmal die Ursache dieser Schmerzen zutage bringen. Es steht noch ein Termin beim Radiologen aus, der leider erst nächten Dienstag stattfindet. Aber dann...ich hoffe und bete, dass es dann Klarheit und Heilung gibt.
Komisch, um ein zwanzigähriges Kind sorgt man sich genauso wie um ein Zweijähriges...
Sonntag, 22. Februar 2009
Ordnung
"Ordnung, Ordnung übe sie. Sie erspart dir Zeit und Müh."
Sagte schon meine Grossmutter.
Und ich wollte die unerwartet unverplante Zeit heute nutzen, um auf meinem Laptop Ordnung zu schaffen, Daten, Fotos zu sichern, überholte Dateien zu löschen usw.
Aber vor dem Ordnung haben, die dann o.g. spart, hatte ich erst mal jede Menge Zeit und Mühe, um zu sichten, zu sortieren, CD´s zu brennen und zu beschriften.
Aber nun ist es geschafft. Mehr als 1,5 Gigabite habe ich gelöscht! Eigentlich ist es mir unveständlich, wo in dieser flachen Kiste so viele Bites waren...
Samstag, 21. Februar 2009
Erwischt....
...hat die allgegenwärtige Erkältungswelle nun auch meinen Mann.
Seit gestern liegt er flach mit allen dazugehörigen Begleiterscheinungen.
Da beisst die Maus keinen Faden ab: unsere Pläne fürs Wochenende müssen wir kurzfristig ändern.
Dabei wollten wir heute die Bäume und Sträucher im Garten weiter verschneiden und heute Abend zum Maskenball gehen und bis zum Morgen tanzen.
Tja, hat nicht sollen sein.
Freitag, 20. Februar 2009
Heinz Erhardt
Heute wäre sein Hundertster Geburtstag.
Er war ein Meister der Komik und des geschliffenen Wortwitzes hier einer seiner Vierzeiler:
"Die alten Zähne wurden schlecht,
und man begann sie auszureissen.
Die Neuen kamen grade recht,
um damit ins Gras zu beissen."
Mittwoch, 18. Februar 2009
Leben in der Bude
Unsere Tochter ist zu Besuch und hat eine Studienfreundin mitgebracht.
Für eine Woche geht es bei uns mal wieder richtig lebhaft zu.
Ausserdem lohnt es sich, die etwas grösseren Töpfe zum Kochen herauszusuchen.
Schön.
Dienstag, 17. Februar 2009
Aus meiner heutigen Losung
"Was soll ich tun? Woran soll ich mich halten? Wohin soll ich gehen?
Immer wieder stelle ich mir Fragen, auf die ich keine Antwort weiss.
Ich bitte dich, Gott, hilf du mir, Antworten zu finden - durch dein Wort, das mir Orientierung gibt, durch Menschen, die mich begleiten, und durch deinen guten Geist,
der mich sehen lässt, was möglich, und der mich tun lässt, was nötig ist."
Echhard Herrmann
Montag, 16. Februar 2009
Sport ist Mord
Dieser Meinung bin ich sonst nicht.
Heute aber, zu meiner ersten Step-Aerobic-Stunde in diesem Jahr kamen mir solche Gedanken.
Hat zwar Spass gemacht aber es war echt hart. Ohne Päuschen zwischendurch ging es einfach nicht.
Ja nun - beim nächsten Mal wird´s bestimmt schon wieder besser gehen.
Hänschen, Hänschen piep einmal...
Es gibt so Zeiten, da habe ich den Eindruck, das Einzige was klappt, sind die Türen.
Mittwoch stellte sich heraus, die Waschmaschine passt tatsächlich nicht richtig in die Küche, muss man so akzeptieren.
Die Sockelleisten der Küchenschränke müssen ausserdem noch angepasst werden. Leider hat der Schreiner, der das machen soll weder einen Termin frei noch Interesse an diesem Miniauftrag.
Donnerstags ein Mail von unserem ImPuls-Gottesdienst-Plakatedrucker – er benötigt ein anderes Format, das ich mit meinem PC aber nicht erzeugen kann.
Am Samstag ging einer unserer Esstischstühle kaputt, am Sonntag morgen das Fenster im Schlafzimmer (irgendetwas in der Schliessmechanik).
Es ist zum Piepen!
Und doch ist mir heute Nachmittag in einem Gespräch bewusst geworden, dass ich nicht nur Grund zum "Piepen" sondern auch ganz viel Grund zum Danken habe:
Danke dafür, dass meine derzeitige Arbeit momentan nicht gefährdet ist.
Danke, dass ich mich gesundheitlich wieder erholt habe, so sehr, dass ich heute wieder zum Sport gehen kann.
Danke, dass unsere Tochter wohlbehalten aus Marburg zurück ist.
Danke, dass wir für unser Gartenfeuer am Samstag so tolles Wetter hatten.
und
und
und...
Mittwoch, 11. Februar 2009
Nette Runde
Schon seit einigen Jahren ist es üblich, dass die einzelnen Gebetskreise der Firma, in der ich arbeite, sich anfangs Jahr zu einem gemeinsamen Mittagessen treffen. Ja, man liest richtig - es gibt nicht nur einen Gebetskreis sondern mehrere: montags, dienstags, englischsprac
hig, an anderen Firmenstandorten...und...und.
Heute war nun das diesjährige Essen. Es war wieder gut besucht und wir waren eine nette Runde. Neue und bekannte Gesichter, gute Gespräche, Neuigkeiten - war sehr schön. Da kann man sich eine Mittagspause von zwei Stunden schon mal leisten...:-)
Dienstag, 10. Februar 2009
das erste Selbstgestrikte
Im März findet unser nächster ImPuls-Gottesdienst statt, und wir sind nun natürlich schon mitten in der Vorbereitung.
Ab diesem Godi hat das Team mich gebeten, jeweils das Plakat zu erstellen...Ich wollte und will´s gern versuchen...und siehe da, nach einer tollen Starthilfe von meinem Mann ging es ganz gut. Hie und da noch verbesserungswürdig aber immerhin - für diesmal wurde es vom Team für gut befunden.
Sonntag, 8. Februar 2009
kann ich empfehlen
Freitag, 6. Februar 2009
Kuschelwochenende
Heute Vormittag ist Endspurt.
Bis Mittag arbeiten mein Mann und ich und danach gehts ab nach Bürchau in die Sonnhalde zu einem Kuschelwochenende.
Die Zimmer in diesem Hotel sind ohne Fernseher und Telefon, das Essen im Restaurant ist hervorragend und die Landschft wahrscheinlich (hoffentlich) verschneit.
Wir freuen uns riesig auf zweieinhalb ganz, ganz ruhige Tage.
Donnerstag, 5. Februar 2009
Standardmaße
Unsere Waschmaschine hat beschlossen, ihren Job an den Nagel zu hängen.
Nach 15 Jahren Dienst in einem 4 bis 2 - Personenhaushalt ist das ja nicht so abwegig, aber vielleicht nicht gerade jetzt ...
Also muss eine neue her. Falls jemand denkt, das ist doch kein Problem - hat er sich sehr getäuscht.
Unsere WM ist in der Küche schön unter der Arbeitsplatte in die Schrankfront eingepasst.
Jeder Hausgerätehändler und jeder Küchenausstatter sagt zwar, das ist doch kein Sonderfall, man muss einfach ein "integrierfähiges" Modell wählen, die sind auf die Standardmaße von Küchenschränken abgestimmt.
Bei Licht betrachtet stimmt das aber nicht.
Sockel-Höhe, Türhöhe, Bedienleiste passen eben doch nicht. Da heisst es dann, die neueren Geräte und die neueren Schränke haben eben ein klein wenig andere Standard-Maße....
Da ist guter Rat teuer. Und nicht nur der - so eine integierbare WM auch.
Bin gespannt, wie es weitergeht....
Mittwoch, 4. Februar 2009
Freude / Sorge
Anruf von unserer Tochter aus Heidelberg.
Bei einer der drei Prüfungen letzte Woche in Japanisch (jap. Geschichte) ist sie nicht nur nicht durchgefallen (das hatte sie nämlich befürchtet), sondern sie hat mit 1,7 bestanden.
Und heute in der mündlichen Prüfung in ihrem Hauptfach Religionswissenschaften hat sie die Note 1,0 erreicht! Wow!
Sie hat regelrecht durchs Telefon gestrahlt vor Freude.
Und wir freuen uns natürlich mit - sehr sogar.
Leider bleibt die Sorge um ihre Gesundheit.
Nach wie vor plagen sie die undifferenzierten Gelenkschmerzen, mal in Hüfte und Schulter, mal in Handgelenk und Rücken, mal weniger, mal so sehr, dass es ohne Schmerzmittel gar nicht geht.
Die verschriebene Physiotherapie hat nichts gebracht...
Kommenden Freitag ist Blutentnahme für ein grosses Blutbild angesetzt, die Ergebnisse gibt es dann natürlich erst nächste Woche - also abwarten und hoffen.
Dienstag, 3. Februar 2009
Alltag
Phu, das war ein langer Tag heute.
Heute Nachmittag ist mir ein neues kleines Projekt hereingeschneit - Start ist Morgen!
Nach der Arbeit war ich mit meiner Laufkollegin zum ersten Mal seit ihrem Beinbruch im August '08 wieder mal unterwegs. Nein, nicht zum joggen. Ihr Bein ist noch immer nicht voll belastbar und mein Kreislauf ebenfalls nicht. Aber spazieren an der frischen Luft war auch schön.
Jetzt abends habe ich noch einen Kuchen für meine netten Kollegen gebacken, den gebe ich morgen aus.
Aber jetzt nichts wie ab zum Federball! (Ich werde schlafen, dass ein Auge das andere nicht sieht.)
Montag, 2. Februar 2009
Salz ist lebenswichtig
aber zuviel ist von Übel.
Heute Mittag in unserem Gebetskreis hat jemand als Andacht eine wirklich interressante Sicht auf Matthäus 5, Vers 13 gegeben.
Und jemand anderes aus dem Kreis hat die Gedanken dieser Andacht so treffend festgehalten und weitergeführt, dass ich es nicht besser beschreiben kann und hiermit sage:
Intelligenz geklaut ist besser als primitiver Eigenbau!
Lest also bitte hier
Sonntag, 1. Februar 2009
Oberwasser
So, ab morgen beginnt wieder der Ernst des Lebens - ich gehe wieder zur Arbeit.
Es ist schön zu spüren, wie die Genesung voranschreitet, wie nach und nach die Kräfte wiederkommen.
Dafür bin ich sehr dankbar.
In der Krankheit merkt man erst einmal, wieviele Dinge gar nicht selbstverständlich sind: mit Appetit essen, vier Etagen die Treppe hochflitzen, Hausarbeit....
Aber nun geht es mir jeden Tag ein bisschen besser, darüber freue ich mich und sage der Erkältungs-Grippe hoffentlich Nimmerwiedersehen.
Samstag, 31. Januar 2009
So geht der Januar zu Ende...
Donnerstag, 29. Januar 2009
Weisheit
"Herr, du weisst, dass ich von Tag zu Tag älter werde - und eines Tages alt.
Bewahre mich vor dem Drang, bei jeder Gelegenheit etwas sagen zu müssen.
Erlöse mich von der grossen Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.
Lehre mich, nachdenklich und hilfreich, aber nicht beherrschend zu sein.
Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann.
Erhalte mich so liebenswert wie möglich."
nach Theresa von Avila
Mittwoch, 28. Januar 2009
Überraschung
Montag, 26. Januar 2009
Ein Wunder kommt selten allein - wie es scheint
Na, Gott sei Dank! Gerade im richtigen Augenblick ist dem zu schnell fahrenden jungen Mann die Kirche von Limbach-Oberfrohna in die "Flugbahn" gesprungen. Und zu seinem Glück landete das Auto samt Fahrer im Kirchendach.
Von einem "normalen Autounfall" kann man da wirklich nicht sprechen.
Und Wunder gab es zuhauf dabei:
1. Das Auto flog hoch genug. Nur einen Meter tiefer und es wäre an der Mauerecke der Kirche zerschellt.
2. Der Fahrer hat überlebt, ist zwar schwer verletzt jedoch ausser Lebensgefahr.
3. Trotz des ausgelaufenen Benzins hat es nicht gebrannt. Dann wäre eine Rettung aus dem Dach unmöglich geworden.
4. Dass die Kirche da war. Ohne diese "Landung" wäre das Auto wie ein Stein zu Boden gefallen und der Fahrer mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht mehr am Leben.
Ich wünsche dem jungen Mann gute Genesung und, sollte dies sein erster Kirchenbesuch gewesen sein, dass es nicht sein letzter war. Muss ja nicht immer so spektakulär sein...
Sonntag, 25. Januar 2009
Freitag, 23. Januar 2009
Mittwoch, 21. Januar 2009
Land unter
Seit mehr als einer Woche plagt mich meine Erkältung. Trotz aller selbstverordneten Medikamente und bewährter Hausmittel wird und wird es einfach nicht besser. Zu den Kopfschmerzen sind auch noch Ohrenschmerzen gekommen. Die Nase ist zu, die Stimme weg, der Hals ist mit einem Reibeisen ausgelegt und meine Hustenanfälle machen einem Schlosshund echte Konkurrenz.
Also war ich nun heute doch bei meinem Hausarzt. Der hat mir andere, stärkere Medikamente verordnet und mich mit der Bemerkung krank geschrieben, wenn es am Montag nicht wirklich besser ist, kommen Sie nochmal und ich schreibe Sie weiter krank. Na prima!
Nun sitze ich hier und merke mal wieder, Kranksein ist nichts für mich.
Mein inneres Gleichgewicht ist aus der Bahn, wohl auch, weil es für meine andere Medikamentengeschichte noch keinerlei Lösung gibt.
Ich hoffe und bete, dass dieses Jahr noch andere Dinge bereithält, als solche seelischen Tauchstationen.
Dienstag, 20. Januar 2009
Das is' er...
Montag, 19. Januar 2009
Heimgegangen
Donnerstag, 15. Januar 2009
Der Termin rückt näher
Morgen beginnt der erste Teil des bevorstehenden schweren Wochenendes.
Wir wollen in aller Frühe losfahren, in Freiburg unsere Nichte und in Heidelberg unsere Tochter abholen, dann geht´s weiter über A6, A9 und weitere Strassen in das Haus meiner Eltern.
Wir hoffen auf eine gute Fahrt, dass der Herr unsere Reise behüten möge.
Und dass er uns stärken möge für Samstag, den Tag der Beerdigung.
Mittwoch, 14. Januar 2009
Da geht er hin...
Dienstag, 13. Januar 2009
Das hat mir noch gefehlt...
...in meiner Raupensammlung!
Bin heute morgen mit Husten und Kopfschmerzen aufgewacht, und jetzt am Abend hat sich die Erkältung ganz schön zur Krankheit gemausert. Ich friere wie ein Schneider, bin ziemlich abgeschlagen und inzwischen ist auch die Nase zu.
Dabei kann ich das im Moment wirklich nicht gebrauchen!
Wenigstens per Telefon möchte ich an den Vorbereitungen zur Beisetzung meines Vaters teilnehmen, die derzeit 850 km entfernt auf Hochtouren laufen, möchte Erinnerungsfotos raussuchen, Treffpunkte mit Nichte und Tochter absprechen, die wir mit unserem Auto mitnehmen, um zur Beerdigung zu fahren.
Aber es ist ja nicht zu ändern, nehme fleissig Vitamin C, Bromhexin und Paracetamol und hoffe, bis wir uns am Freitag auf die Reise machen, ist das Schlimmste vorbei.
Die Beerdigung ist am Samstag - wir haben glaub´ ich alle ein bisschen Bammel davor.
Sonntag, 11. Januar 2009
Sonntag
"Deine Toten werden leben." (Jesaja 26,19)
Welcher Trost, das zu wissen.
Am Freitag ist er noch in eine Lungen-Spezialklinik gebracht worden, wo sich sein Zustand bis Samstag Abend auch etwas gebessert hat, am Sonntag jedoch gegen Mittag ist er entschlafen. Etwa zur selben Zeit habe ich das nebenstehende Foto auf einem Spaziergang mit meinem Mann aufgenommen....
Donnerstag, 8. Januar 2009
Telefonate
Ich habe heute die schöne Wintersonne genutzt und bin mal wieder nach der Arbeit nach Hause gelaufen. Ich genoss die schöne frostige Landschaft, erledigte auf dem Heimweg noch einige Dinge, Apotheke und Supermarkt und liess die Sonne in mein Herz. Hochgestimmt und sorgenfrei kam ich nach Hause, dieser Tag ist ein schöner Tag! Dachte ich!
Noch beim Abendessen zubereiten kam dann die Wende.
Der erste Anruf:
Tochter berichtet, dass die Gelenkschmerzen sich nun auch auf andere Gelenke ausgeweitet haben. Was kann das nur sein? Ich hoffe, es beginnt jetzt keine Arzt-Odysse.
Zweiter Anruf nur drei Minuten später:
Meine Mutter ruft an, um mitzuteilen, dass mein Vater einen Zusammenbruch hatte und vom Notarzt in die Klink gebracht wurde. Dort stellte sich heraus, dass die Lungenfibrose bedrohlich weit fortgeschritten ist, der grösste Teil der Lunge ist zerstört. Hoffnung auf Besserung tendiert gegen null.
Dritter Anruft, noch immer vor dem Abendessen:
Unser Apotheker ruft an und bedauert, dass das Präparat, das ich seit Jahren regelmässig nehme, nicht mehr zu beschaffen ist. Und dass es obendrein diese Wirkstoffkombination derzeit in keinem anderen Medikament auf dem Markt gibt. Ich möge meinen Arzt kontaktieren.
Schlagartig ist alles Sonnige verschwunden. Schlechte Nachrichten in so geballter Form, in so kurzer Zeit, das ist zuviel.
Wie schnell kehrt sich doch Licht in Schatten.
Da sitzte ich nun in meinem Rückzugszimmer, ein Häufchen Unglück. Suche nach rationalen Lösungen, verordne mir Besonnenheit, aber die Sorgen bleiben.
Mein Blick fällt auf den kleinen Kalender, der auf meinem Schreibtisch steht: ein kleinens Foto mit einem wunderschönen Sonnenaufgang, darüber der Text für Januar: "Von guten Mächten treu und still umgeben." Bin ich das? Leider spür ich das im Moment gar nicht.
Dienstag, 6. Januar 2009
schockiert
Seit jeher habe ich unter diesem Tag die Erinnerung an den Besuch der drei Könige beim Jesuskind in Betlehem im Stall an der Krippe verstanden, sogar die Namen weiss ich: Caspar, Melchior, Balthasar. In der heutigen Mittagspause jedoch wurde ich von einem Kollegen (Christ mit fundiertem Hintergrundwissen) mit folgendem konfrontiert:
Wo steht denn, dass es Könige waren?
Wieso sollen sie zu dritt gewesen sein?
Waren sie wirklich im Stall an der Krippe?
Ich war einigermassen perplex. Kenne ich doch so viele Krippendarstellungen aus Holz, gemalt oder sonstwie gestaltet - aber immer, wenn die drei Weisen aus dem Morgenland dargestellt wurden, sind es drei königlich gekleidete Männer, einer davon ein Mohr, und sie knieen immer vor der Krippe mit dem Jesuskind!
Und nun soll das alles gar nicht so gewesen sein???
Aber selber lesen macht ja bekanntlich klug. Und wo? Natürlich in der Bibel.
Und tatsächlich - bei Matthäus (Elberfelder Übersetzung) liest sich die Sache so:
Die Magier bzw. Sterndeuter (ohne Zahlangabe und von Königen keine Rede) sahen den Stern zu Betlehem und folgten ihm. Sie hatten von der Geburt des Königs der Juden erfahren und reisten zu ihm und fanden beide, Maria und Jesus in ihrem Haus (kein Stall, keine Krippe), huldigten dem Kind und beschenkten es.
Tja, Bibelleser wissen mehr! Mir wird wieder einmal klar, wie spannend die Bibel ist und wie verdreht doch die biblischen Geschichten landläufig weitergegeben werden können, ohne, dass jemand laut protestiert. Und ich sehe, wie wichtig es ist, die Dinge zu hinterfragen und immer mal wieder mit der Quelle zu vergleichen.
Samstag, 3. Januar 2009
wieder Zuhause
schöner, als zu telefonieren. Wir sehen uns meist einmal im Jahr und treffen uns sonst nur per Telefon. So manches Telefonat dauert wesentlich länger als eine Stunde, bleibt aber eben doch nur Ersatz...Freitag, 2. Januar 2009
Die Losung für dieses Jahr:
Donnerstag, 1. Januar 2009
vor 2009 wird gewarnt?
Ich wünsche allen ein gesegnetes Neues Jahr 2009.


