Mittwoch, 17. Juni 2009
Das ist die heutige "Ernte" aus dem Garten
Wetter
Ach schön, dass das Wetter mal so tut, als käme tatsächlich bald der Sommer.
Gestern hatten wir wunderschönes Lauf-Wetter und heute ist es schon richtig sommerlich.
Das werde ich nutzen und nach der Arbeit den Rasen im Garten mähen, der hat's wirklich nötig.
Ab Freitag ist dann schon wieder Regen angekündigt....:-(
Ob das wettertechnisch so weitergeht? Rin in die Kartoffeln - raus aus die Kartoffeln?
Ich hätte so gern Sommer (besonders vom 20.6. bis 4.7.)...:-)
Dienstag, 16. Juni 2009
Meine Damen und Herren....
....begrüssen Sie mit mir ganz herzlich einen neue Bloggerin in unserer Bloggergemeinde....: H Live
APPLAUS!!
Montag, 15. Juni 2009
zurück
Wir sind wohlbehalten zurück.
Gott sei Dank. Die Rückfahrt gestern war alles andere als entspannt und auch ziemlich langgezogen.
Aber Chemnitz ist nun mal nicht eben um die Ecke...
Wir hatten ein gutes Wochenende miteinander. Austausch von Neuigkeiten, Meinungen, Anliegen, Besuch der Augustusburg, Spaziergang durch Chemnitz und Annaberg-Buchholz und Sonnegeniessen im Garten unserer Freunde.
Zwar war das Wochenende überschattet, weil die Mutter unserer Freundin (ich berichtete) gerade an diesem Woe gestorben ist, aber dazu sind Freunde ja auch da, dass sie gerade die traurigen Zeiten mittragen.
Mittwoch, 10. Juni 2009
So, morgen geht es los...
...nein noch nicht in die Ferien sondern bis Sonntag auf einen Kurzurlaub nach Chemnitz zu Freunden. Wir hoffen auf ein gutes Zusammensein und darauf, dass wir wohlbehalten wieder zurückkehren.
Denn bis denn...
aus meinem Losungsbüchlein
"Wir gehn getrost an deiner Hand, Herr Jesu, die uns führet.
Wir haben dich getreu erkannt und haben wohl gespüret,
dass, wenn du etwas auf uns legst, gibst du auch Kraft zum Tragen,
und was du zuzumuten pflegst, das ist getrost zu wagen."
Erdmtuh Dorothea von Zinzendorf
Dienstag, 9. Juni 2009
Zahnarzt- und andere Besuche
Zur Zeit ist es mal wieder unangebracht, die Stunden nach Büroschluss als Feierabend zu bezeichnen...
Da ist noch eine Reiserücktrittversicherung für unseren Urlaub abzuschliessen, Gastgeschenklies für unseren Besuch in Chemnitz zu besorgen, beim Zahnarzt die fällige Kontrolle zu absolvieren, mit der Schwester meiner zukünfigen Schwiegertochter über die Hochzeitszeitung zu debattieren, Koffer packen und....und...und...
Dabei habe ich noch das Glück, dass ich weder im Reisebüro noch beim Zahnarzt warten musste, dass der Zahnarzt alles i.O. fand (Wow, das ist mal ein Highlight), und dass ich bei der Hochzeitszeitung nur mitzumachen brauche und mir das auch noch Spass macht.
Und obendrein hatte ich heute auch noch Zeit für meine Laufrunde - und nicht nur das, wir hatten dabei Superwetter.
So gesehen ist alles im grünen Bereich, schön.
Montag, 8. Juni 2009
Sonntag, 7. Juni 2009
So gehts auch...
Gestern war der erste Samstag in diesem Jahr, an dem schon morgens beim Aufstehen feststand, bei diesem Wetter können wir nicht in den Garten. Es regnete nämlich wie aus Kannen.
Und wir - fanden das richtig gut!
Wir leisteten uns ein geruhsames Frühstück und den Luxus der Frage: "Was wollen wir heute machen?"
Natürlich fand sich da so allerhand, was wir machen konnten: Steuererklärung (mein Mann), Nähmaschine hervorgeholt (ich) und abends nach langer Zeit mal wieder ins Kino (wir).
Wir geniessen unseren Garten sehr aber so ein Samstag ist auch mal schön.
Donnerstag, 4. Juni 2009
Verwöhnprogramm am Arbeitsplatz
Wir haben einen netten Kollegen, der verbringt in diesen Tagen seine Feierabende auf dem Kirschbaum um uns anderntags zu verwöhnen….
Und wir geniessen das natürlich dankbar. Hmmm echt lecker.
Ich weiss gar nicht, wann ich das letzte Mal so viele Kirschen gegessen habe.
Da sein Baum viele, viele Kirschen trägt, haben wir schon mal probiert, wozu man Kirschen denn noch so gebrauchen kann…
Fotilies von HeiHo
Dienstag, 2. Juni 2009
Nun ist es gebongt!
In reichlich zwei Wochen wollen wir in den Urlaub fahren, seit heute wissen wir endlich wohin.
In die Dolomiten - das war die Bedingung, aber wohin genau....?
Letztes Wochenende haben wir endlich den Katalog (den ich im Februar! aus dem Reisebüro geholt habe) ernsthaft angeschaut und siehe da, es gab so Manches was uns gefiel.
Eines davon habe ich heute gleich gebucht und war froh, daß so kurz vor der Reise unser Wunschhotel noch frei war.
Nun geht es also in einen kleinen Ort südöstlich von Bozen - und so langsam kommt Vorfreude auf.
Montag, 1. Juni 2009
Ist die Katze aus dem Hause....
....tanzen die Mäuse auf den Tischen.
Während wir uns jedes Wochenende im Garten tummeln und uns dort über jede Blüte freuen, scheint meine Tillandsie hier zu Hause zu denken, sie kann machen, was sie will.
Viele Jahre lang stand sie im Küchenfenster und veränderte sich nur wenig - und nun auf einmal das :-) :
Sonntag, 31. Mai 2009
Pfingsten
Johannes 14
"Der Friede Christi
27 Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht."
Dies war der Bibeltext für die heutige Predigt. Ein Prädikant aus der Nachbargemeinde hat den Gottesdienst gehalten.
Eine gelungene Predigt - sie hat mich sehr angesprochen.
Schade, dass so wenig Besucher da waren.
Donnerstag, 28. Mai 2009
"Ach, wie nahe beieinander....
....sind oft Glück und Trauer..." heisst es in einem Märchen.
Dass es wirklich so ist, ist mir heute wieder einmal bewusst geworden.
Eine Freundin rief an, einfach so, um Neuigkeiten auszutauschen und unseren Besuch bei ihr und ihrem Mann zu bereden und berichtete von ihrer Mutter die Knall auf Fall in ein Pflegeheim musste. Sie hat Krebs im Endstadium, immerzu Schmerzen und ist sehr hinfällig. Neunundachzigjährig ist sie aber dennoch geistig rege und muss jeden einzelnen Tag ihres Leidens hinnehmen und durchleben. Ein ums andere Mal bettelt sie Ärzte und Schwestern an, sie doch durch "eine Spritze" zu erlösen.
Unsere Freundin kann nur hilflos zusehen, versucht, ihre Mutter ein bisschen abzulenken, ihr Trost zu spenden und ist doch selber voller Schmerz, die Mutter in ihrer letzten Lebensphase so leiden zu sehen und zu wissen, es gibt keine "Abkürzung".
Gleichzeitig plant ihr jüngerer Sohn seine Hochzeit - die ganze Familie freut sich darauf, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Und obendrein erwartet ihr Ältester mit seiner Frau das zweite Kind. Auch hier ist die Vorfreude allgemein.
Ja, Höhen und Tiefen gibt es wohl immer im Leben. Wenn diese aber so ausgeprägt und noch dazu gleichzeitig ablaufen, ist das gar nicht so einfach zu verkraften.
Helfen kann ich leider gar nicht, ausser zuhören und für sie beten - aber vielleicht ist das schon ganz schön viel....
Mittwoch, 27. Mai 2009
Treffend beschrieben
Ich habe eine neue Frühstückslektüre "Die Bibel in 100 Minuten" (Brunnenverlag).
Im Vorwort beschreibt Jürgen Werth die Bibel so:
"Denn die Bibel ist kein Buch wie tausend andere.
Sie ist Himmel und Erde zwischen zwei Buchdeckeln.
Lebensbuch.
Liebesbuch.
Trostbuch.
Sonntagbuch und Alltagsbuch.
Prallbuntes Leben zwischen abgrundtiefer Verzweiflung und himmelhoher Begeisterung.
Gottes Wort für die Welt.
Gottes Wort für mich.
Und für Sie!"
Dienstag, 26. Mai 2009
Ersatzhandlungen?
Wie es scheint habe ich meine abendlichen Arbeiten diese Woche fehlgeplant.
Gestern wollte ich nach Büroschluss meine Fenster putzen, stattdessen war ich in Basel auf der Suche nach einem festlichen Kleid für die näherrückende Hochzeit unseres Sohnes (tolles Kleid gesehen - leider unbezahlbar). Und als ich nach Hause kam, war ich von den 34°C und dem langen Tag so malade, dass mir die Fenster egal waren.
Heute wollten meine Kollegin und ich eigentlich unsere Joggingrunde drehen. Wir hofften einfach, dass der Regen bis zum Abend aufgehört - tat er aber nicht. Und wir hatten keine Lust, schon wieder wie die gebadeten Katzen vom Laufen zu kommen, stattdessen haben wir uns Fotilies angesehen (war auch ganz nett und bei weitem nicht so anstrengend).
Ausserdem werde ich nun eben noch bügeln, denn Fensterputzen hat bei der Regnerei nicht wirklich Sinn.
Für Freitag Abend war ich mit einer Bekannten verabredet, die gestern aber leider absagen musste - neuer Termin noch offen.
Tja, ist der Plan auch gut gelungen, bestimmt verträgt er Änderungen....
PS: Eben hat noch Mottebiene angerufen und u.a. erzählt, dass ihre Studienfreundin, die im Februar mit bei uns zu Besuch war, letztes Wochenende die Zusage für ihr Auslandssemester in Israel bekommen hat, und dass sie sich darüber riesig freut. Im Juli geht es nun nach Jerusalem bis zum nächsten April. Wir freuen uns mit ihr.
Montag, 25. Mai 2009
Sonntag, 24. Mai 2009
Schön schade
so viel erledigen konnten: Das Dach des Gartenhauses ist nun endgültig fertig, die Mähsteine sind verlegt, der Holzunterstand macht gute Fortschritte...und...vieles mehr. Und natürlich haben wir nicht nur geschuftet. Es war auch immer wieder richtig Urlaub - eine Fahrradtour mit Freunden, die erste Erdbeerernte, eine Einladung Mittwoch, 20. Mai 2009
Aktive Erholung
Ganz schön anstrengend das Ganze. Ich merke jetzt schon, daß ich morgen eine 1a-Muskelkater haben werde.Montag, 18. Mai 2009
URLAUB
Diese Woche haben wir Ferien (Kennt jemand den Unterschied zwischen Urlaub und Ferien?).
Nun sind wir zwar nicht gar so sehr zu beneiden, da die meisten Leute Donnerstag und Freitag ja auch frei haben, und wir diese Woche nicht zum Faulenzen sondern zum Arbeiten im Garten und zu Hause frei genommen haben, aber wir freuen uns dennoch, mal wieder eine ganze Woche zusammen zu verbringen und nicht nur den Samstag und Sonntag.
Heute geht`s gleich nach dem Frühstück los mit den Erledigungen - wir fahren nach Freiburg, denn mein Mann bedarf einiger Kleidungsstücke - er übernimmt die Rolle als Opfer in der Umkleidekabine und ich gebe die Einkaufsberaterin...:-)
Zur Belohnung (für meinen Mann) fahren wir auf dem Heimweg noch in einen Baumarkt.
Sonntag, 17. Mai 2009
Gartenbewohnerin
Dieser Gartenbewohnerin haben wir durch das rigorose Zurückschneiden der verwilderten Sträucher im Winter Platz und Licht verschafft.Samstag, 16. Mai 2009
Geschenk
Schon lange hatten wir für heute Freunde eingeladen und abgesprochen, wir mache
Nun geht das ja nicht so ganz ohne passendes Wetter.
Die letzten Tage (und Nächte) hat es immer wieder ausgiebig geregnet, so daß wir, je näher dieser Tag rückte, befürchteten, aus aus dem "Gartentag" wird wohl nichts.
Gestern noch regnete es wahrlich extra oft und heftig, da dachten wir uns einen "Plan B" aus, was wir mit unserem Besuch untenehmen könnten.
Aber heute? Wolken ja, aber von Regen keine Spur. Und zum Nachmittag hin sogar wolkenlos.
Wir vier hatten einen wunderbaren gemeinsamen Tag im Garten und überhaupt - richtig schön.
Donnerstag, 14. Mai 2009
Messebesuch
Ich war gestern in Frankfurt zur ACHEMA. Alle drei Jahre findet eine Woche lang diese Messe dort statt, auf der alles was Rang und Namen in der Planung und Herstellung von Apparaten und Ausrüstungsteilen für Chemieanlagen hat oder haben möchte seine neuesten oder bewährtesten Errungenschaften zeigt.Montag, 11. Mai 2009
Platt!
Ich war heute auf dem Heimweg noch bei meinem Hausarzt um mich gegen FSME (Zecken) impfen zu lassen und wollte bei der Gelegenheit von der Sprechstundendame wissen, ob es schon wieder Zeit für einen Checkup wäre und wenn ja, hätte ich gern einen Termin.
Mir war nämlich, als sei die letzte Vorsorgeuntersuchung schon mindestens ca. drei Jahre her...
Na, schauen wir mal, meinte die Dame hinter dem Tresen, befragte ihren schlauen Computer und fing an zu schmunzeln. "Die drei Jahre können Sie getrost mal 3 nehmen - Ihr letzter Checkup war 1998!"
Da war ich platt! Wann bitteschön sind denn diese ELF Jahre vergangen???
Ich wollte mich noch nicht geschlagen geben und diskutierte, dass ich in dieser Zeit doch beim Arzt war. Ja, aber das war jedesmal eine konkrete Krankheit und keine Vorsorgeuntersuchung, beschied sie mich.
Und weiter orndete sie ganz pragmatisch an: "Am besten, Sie bleiben gleich da!"
Na gut - ich fügte mich. Musste auch gar nicht lange warten, es hat nicht weh getan (nicht mal der kleine FSME-Pieks), mein Blutdruck war tiptop und die Reflexe bestens.
Morgen früh muss ich noch zum Blut abnehmen (unbedingt ungefrühstückt), den Befund kann ich dann telefonisch abfragen und dann wars das schon wieder mit der Checkerei.
Frau Sprechstundendame entliess mich also mit diesem Bescheid aber nicht ohne mit strengem Blick zu mahnen, nicht erst in elf Jahren zum nächsten Check zu kommen.
Erst Zuhause habe ich dann realisiert, dass der Arzt gefunden hat, es sei alles i.O.
Und das ist doch was zum Danken.
Danke Herr, dass ich gesund bin.
Sonntag, 10. Mai 2009
Samstag, 9. Mai 2009
Frühstück und mehr
Reichhaltiges Frühstücksbuffet und aufmerksame junge Damen, die Kaffe, Tee oder Milch herbeibrachten, sorgten für unser leibliches Wohl, das Thema des Treffens, "Lebenskrisen - eine Chance zum Neubeginn" sorgte fürs Nachdenken und Nachwirken.
Es gelang ihm tatsächlich Krisen als Lebensstationen darzustellen, die zum Leben dazugehören, die den in der Krise befindlichen Menschen nicht als Versager dastehen lassen.
Krise ist die Zuspitzung einer Situation, sie ist ein Wendepunkt mit dem immer auch eine Entscheidung verknüpft ist.
Uns hat der Vortrag sehr gut gefallen. Es war ein sehr interessanter und ich denke auch nachhaltiger Vormittag.
Zwar habe ich auch fotografiert, irgendwie sind die Fotos aber leider so gar nicht gelungen (mein Fotoüberrat hat wahrscheinlich eine Krise).
Ist jedoch gar nicht schlimm, denn hier gibt es jede Menge
Frühstücksimpressionen#
Donnerstag, 7. Mai 2009
ja, so ist das wohl....
"Alle Menschen sind klug, die einen vorher, die anderen nachher."
Voltaire, François Marie
Mittwoch, 6. Mai 2009
Gutschein für Falschparken
Letzten Montag habe ich mein Auto für eine Besorgung kurz (ordnungsgemäss) geparkt. Als ich zurück kam, klemmte der hier abgebildete Zettel hinter dem Scheibenwischer:
Dienstag, 5. Mai 2009
Von wegen ungestörte Nachtruhe!
Montag, 4. Mai 2009
Donnerstag, 30. April 2009
Nur eine Geschichte?
Unser ImPulsteam bereitet zur Zeit den nächsten Gottesdienst vor. Und ich habe in den letzten Tagen schon mal für das Plakat geprobt (wird hier natürlich abgebildet, wenn fertig).
Einen der Plakatentwürfe habe ich meiner Kollegin gezeigt und sie gefragt, ob sie sich angelockt fühlen würde, es zu lesen, wenn es in einem Laden oder in der Apotheke hinge.
Der Titel ist: „Wenn‘s brenzlig wird“.
Ja, sagte sie, sie würde da schon genauer lesen wollen, wofür dieses Plakat wirbt. Und dann fragte sie: „Worum geht es in eurem Gottesdienst?“
Ich antwortete ihr, dass es darum geht Berufung zu erkennen und Herausforderung anzunehmen, wobei Mose und der brennende Dornbusch als Beispiel im Zentrum stehen sollen.
Aha, sagte sie, und ich führte näher aus, wie Mose, ein Israelit, als Baby in Ägypten ausgesetzt und ausgerechnet von der Tochter des Pharao gefunden und groß gezogen wurde.
Wie er als Mann einen Ägypter erschlug und deshalb fliehen musste. Er lebte fortan als Hirte.
Eines Tages sah er in der Wüste einen Dornbusch brennen ohne dass der verbrannte.
Aus diesem Dornbusch sprach Gott zu ihm und erteilte ihm den Auftrag, nach Ägypten zurück zu kehren und sein Volk Israel aus der ägyptischen Sklaverei heraus ins gelobte Land zu führen, das Gott ihm zeigen werde.
Da meine Kollegin mich ganz gespannt ansah, hörte ich nicht auf zu erzählen, sondern erklärte weiter, dass Mose sich dieser Aufgabe ganz und gar nicht gewachsen sah, auch, dass es für ihn gefährlich war, nach Ägypten zurück zu gehen, dort galt es ja als Mörder.
Gott nahm seine Einwände ernst und stellte ihm Hilfe zu Seite.
Schließlich nahm Mose die Aufgabe an, kehrte nach Ägypten zurück und forderte vom Pharao: „Lass mein Volk ziehen.“
Meine Kollegin schaute mich mit großen Augen an und fragte: „Und hat er es geschafft???“
Ich war erst mal sprachlos und erwiderte ganz verblüfft: „Ja, na klar!“ Wieso weiß sie das nicht? dachte ich. Dann erst fiel mir ein, woher sollte sie es denn wissen? Sie hatte in ihrem bisherigen Leben mit Kirche, Glauben, Bibel nichts zu tun…
Also berichtete ich ihr noch, wie Mose ein ums andere Mal vom Pharao forderte, sein Volk ziehen zu lassen, wie der Pharao jedes Mal mehr verstockte und Gott deswegen eine Plage nach der anderen über das ägyptische Volk kommen ließ, bis Ägypten endlich das Volk Israel frei gab, und dass Israel wegen eigenen Versagens danach vierzig Jahre durch die Wüste wandern musste.
Meine Kollegin meinte: „ Das ist ja spannend, ich glaube, ich muss doch mal die Bibel lesen. Ist das alles irgendwie historisch belegt, gibt es dafür Beweise?“
Da musste ich passen. Ich weiß nicht, ob und in wie weit die Geschichte des Mose nach unseren heutigen Maßstäben „bewiesen“ ist.
Ich merkte aber, ich selber brauche diese Beweise gar nicht. Für mich ist die Geschichte wahr. Meiner Kollegin jedoch nehme ich die Frage nach Beweisen gar nicht übel. Im Gegenteil, ich freute mich über ihr Interesse und ich habe festgestellt, dass mir das Erzählen über die Bibel richtig Spaß gemacht hat.
Mittwoch, 29. April 2009
aus dem Büchlein "Zu Herzen"
"Einwilligend in Wechsel
bleibst du beständig.
Einwilligend in Leid
kann deine Freude
Wurzeln schlagen.
Einwilligend in Gebundensein
wird deine Freiheit geboren."
Nelly Sachs
Montag, 27. April 2009
alles was klappt, sind die Türen....
Manchmal geht es nicht so, wie man es gerne hätte.
Ich hätte heute gern schon vor acht Uhr gebloggt, aber erst jetzt, nach mehreren vergeblichen Versuchen, ist unser Netztanschluss gewillt, mir Zugang zum www zu gewähren!
Überhaupt benimmt sich mein Internetanschluss zur Zeit wie eine verwöhnte Diva.
Ausserdem schaue ich alle halbe Stunde aus dem Fenster, in der Hoffnung, dass die tiefhängenden dunklen Wolken, die schon den ganzen Tag den Himmel bedecken, endlich mal regnen. Aber Pustekuchen - nicht die kleinste Pliete Wasser fällt herab.
Und heute vormittag rief mein Mann mich an, dass er nun am kommenden Freitag definitiv arbeiten muss - nichts mit Maiwanderung.
Na ja, immerhin hatte ich ein halbwegs ermutigendes Telefonat mit unserer Tochter. Sie ist ja immer noch mit ihren Gelenkschmerzen zugange, hatte heute wieder einen Arzttermin und dort erfahren, dass sie zwar noch viel Geduld brauchen wird, dass aber wenig dafür spricht, dass sie Rheuma hat. Wirklich wissen wird sie das zwar erst in drei bis vier Monaten, aber wenigstens kann sie noch hoffen, kein Rheuma zu haben.
Sonntag, 26. April 2009
sie ist fertig...sie ist fertig...sie ist fertig...
Freitag, 24. April 2009
Betrachtung der Zeit
"Mein sind die Jahre nicht
Die mir die Zeit genommen
Mein sind die Jahre nicht
Die etwa möchten kommen
Der Augenblick ist mein
Und nehm' ich den in acht
So ist der mein
Der Jahr und Ewigkeit gemacht."
A. Gryphius
Donnerstag, 23. April 2009
Was wird?
In letzter Zeit, wenn ich die Nachrichten oder Zeitungswebseiten verfolge, wird mir immer mulmiger.
Wirtschaftskrise, Finanzkrise, Konjunktureinbruch - diese Worte war ich ja schon sattsam gewohnt. Nun werden Massenentlassungen vorausgesagt, der Zusammenberuch der sozialen Netze befürchtet und gar vor Unruhen wird gewarnt.
Ich versuche, mich von solchen Meldungen nicht erschüttern zu lassen. Ich sage mir, jetzt ist jetzt, und dann ist dann! Und jetzt habe ich Arbeit, ein Zuhause, eine Familie und auch bei Freunden und Verwandten ist alles noch im grünen Bereich.
Gut, unser Sohn ist in seinem Betrieb auf Kurzarbeit, aber er hat Hoffnung, dass wieder neue Aufträge hereinkommen.
So gehe ich meinem gewohnten Alltag nach, immer in der Hoffnung, dass es nicht so sschlimm kommen wird.
Und doch schleicht sich immer mehr Beklommenheit ein.
und weiter geht's....
Am 21. Juni 09 ist unser nächster Impulsgottesdienst und heute unser erstes Vorbereitungstreffen dafür.
Mal sehen welches Thema sich bei unserer heutigen Diskussion ergeben wird.
Es fällt mir ein bisschen schwer, nachher nochmal loszuziehen (der bequeme Sessel ruft...) aber meistens, wenn man im Gespräch steckt und konzentriert ist, vertut sich die Müdigkeit wieder.
Wird schon werden....
Dienstag, 21. April 2009
"nachlassende Schauertätigkeit"
Dafür, dass heute Morgen die Wettervoraussage im Radio angekündigt hat, heute sei die Regenwahrscheinlichkeit wesentlich geringer als gestern (und gestern gab es nur einen kurzen Schauer), wurden wir heute beim Joggen schon unverhältnismässig nass - um nicht zu sagen klatschnass. Ob unsere "Mildred" nebenberuflich fürs Radio arbeitet?
Aber an sich freue ich mich über das Nass, denn der Garten hats wirklich nötig.
Sonntag, 19. April 2009
Von Quitten und Quappen
Samstag, 18. April 2009
Freitag, 17. April 2009
aus der heutigen Morgenandacht
"Gelassenheit
Du musst einfach gelassener werden.
Versuch doch das Ganze etwas cooler zu nehmen… Kann man das? Kann man sich entschließen, gelassener zu sein?
Schwierig finde ich. Ähnlich schwierig, wie wenn mir jemand sagt: jetzt sei doch mal fröhlich. Gelassenheit, da steckt lassen drin. Lassen. Davon gibt es verschiedene Sorten. Es gibt verlassen, loslassen, überlassen. Jedes Mal geht es darum, etwas gehen zu lassen. Von mir weggehen zu lassen. Eine Sorge, eine Aufregung, eine Enttäuschung, eine Anstrengung.
Gelassenheit ist nicht jedermanns Sache. Und manchmal scheint es mir, dass sie uns am meisten fehlt, gerade wo wir sie am dringendsten brauchen.
Nicht umsonst ist das Gebet um die Gelassenheit so bekannt, wo es heißt: Gib mir die Gelassenheit, Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann.
Gott, gib mir, dass ich lassen kann und sagen: so ist es. Hilf mir, mich von dem Druck zu befreien, den ich mir oft selbst mache. Weil ich fordere: da muss doch etwas zu machen sein.
Und manches Mal ist eben nichts zu machen.
Ich kenne ein Lied, das ich gerne vor mich hinsumme, wenn es ganz eng wird. Ich lasse mich dir, Herr und bitte dich, mach ein Ende aller Unrast. Diese Worte bitten darum, dass ich das kann: mich lassen, mich aus der Hand geben, das eigene Wollen einem anderen überlassen, bei meinen Plänen noch einen anderen mitsprechen zu lassen.
So hat auch Jesus gebetet: Vater, nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe. Nicht wie ich will, sondern wie du willst.
Klingt vielleicht beim ersten Hören eher passiv und unselbständig.Daraus kann aber ein sehr waches und aktives Leben folgen. Das entdecke ich oft bei Menschen, die sich ganz Gott überlassen. Sie werden frei. Sie können große Dinge tun. Sie verlieren die Angst. Sie wirken gelassen und sind es auch.
Vielleicht beginnen wir heute Morgen voller Vertrauen einfach mit der Bitte: Ich lasse mich dir, Gott. Und alles, was mich so unter Druck setzt, das lasse ich dir auch. Das macht gelassen.
Probieren Sie es aus. "
Dorothea Franke, Evangelische Kirche Bad Schönborn
Donnerstag, 16. April 2009
Zum Glück schwindelt Mildred.
Unsere Funkwetterstation heisst "Mildred". Und Mildred schwindelt, meistens jedenfalls.
Sagt, es sei Montag 14.00 Uhr, wenn es Freitag 11.30 Uhr ist. Auch der Monat stimmt nur manchmal. Und oft zeigt sie strahlende Sonne, wenn es draussen tagelang trüb und nass ist.
Zuverlässig gibt sie eigentlich nur Innen- und Aussentemperatur und die Luftfeuchtigkeit an.
Aber heute bin ich froh, daß sie als Schwindlerin bei uns besten bekannt ist.
Denn seit heute Morgen zeigt sie pure Sonne, wo wir doch sehnlich auf Regen warten, damit im Garten die Pflanzen Wasser haben und das leere Regenfass wieder gefüllt wird.
Ein paar Tropfen gab es heute Nachmittag schon und auch heute Abend hingen schwere Wolken am Himmel....vielleicht über Nacht...
So hoffe ich, Mildred macht ihrem Ruf alle Ehre, und ihre Sonne ist geschwindelt!
Mittwoch, 15. April 2009
schon wieder Mittwoch
Die Feiertage waren um wie nichts und nun hat uns der Alltag wieder.
Die Tochter ist nach Heidelberg abgereist, mein Mann zu seinem Projekt in die Schweiz und ich düse wieder jeden Morgen nach Basel zur Arbeit.
Aber es tut auch gut, wenn wieder Normalität einzieht.
Eine Besonderheit von heute möchte ich aber doch festhalten:
Ich war nach der Arbeit im Garten, um die neu gepflanzten Stauden zu giessen, da es derzeit sehr trocken ist, da spricht mich doch jemand aus dem Nachbargarten an.
In diesem Nachbargarten haben wir in den letzten anderthalb Jahren noch nie jemanden gesehen. Wir dachten auch, den kann gar niemand betreten und schon gar nicht vom Eingang bis zum darinstehenden Gartenhaus vordringen. Aber aus ebendiesem Gartenhaus sprach mich eine Frau an. Ihr Mann und noch eine junge Frau waren im Gestrüpp zugange (nicht zu sehen) nur zu hören. Wir sprachen ein bisschen, fragten nach dem woher und wohin.
So weiss ich nun also am Ende dieses Tages, wir haben auf dieser Seite unseres Gartens doch Nachbarn - interressant.
Montag, 13. April 2009
Bunte Ostern
Samstag, 11. April 2009
Osternacht
"Der Herr ist auferstanden.
Er ist wahrhaftig auf erstanden.
Halleluja-Halleluja-Halle-Halleluja."
So sangen wir unser Schlusslied (eigentlich ein Kanon) zum Gottesdienstes am späten Samstagabend.
Immer wieder berührend, den Gottesdienst in der völlig dunklen Kirche zu beginnen und im Verlauf nach und nach mit Kerzen zu erhellen.
Und schön war, dass wir (Männe, Maus und ich) diesen Godi gemeinsam besucht haben.
Mittwoch, 8. April 2009
Bürofreier Tag
Weil ich mir jedoch so viel vorgenommen hatte, war nichts mit ausschlafen.
Aber den Kaffee, den gab es heute zum ersten mal in diesem Jahr auf dem Balkon. So viel Urlaub musste sein! Klar, morgens um halb acht geht das ohne Jacke nicht, es war aber trotzdem toll.
Ich liebe dieses Gezwitscher der Amseln, Meisen, Finken etc. - ein richtiges Konzert.
Gleich nach dem Frühstück war dann jedoch Fleiss angesagt. Und nun zwölf Stunden später sind die Fenster geputzt, die Gardinen gewaschen, ebenso die Wäsche, der Balkon ist aus dem Winterschlaf geweckt, und nachmittags war ich sogar noch in Lörrach und habe Ostergeschenklis für die Kinder besorgt.
Nun bin ich zwar etwas angemüdet aber richtig froh, dass ich das alles geschafft habe, denn somit habe ich morgen Zeit....na?... für den Garten. Einen ganzen Tag lang! Freu, freu...
Und jetzt am abend werde ich eine der Predigten aus ProChrist von Ulrich Parzany hören - Frühjahrsputz für die Seele.
Dienstag, 7. April 2009
Ferien?
Nun ja, ganz so würde ich es nicht nennen, morgen und übermorgen bummele ich Überstunden ab.
Wobei bummeln auch wieder nicht stimmt. Ich habe mir für die beiden freien Tage den anstehenden Frühjahrsputz und Osterbesorgungen vorgenommen.
Zwar wird es die beiden Tage rund gehen, aber eigentlich freue ich mich auch darauf, denn ich kann schon morgens anfangen, mir den Tag selber einteilen und habe abends frei.
Das ist auch mal schön, keine Hausarbeit nach 20.00 Uhr.
Sonntag, 5. April 2009
Donnerstag, 2. April 2009
"Ich habe dich bei deinem Namen gerufen....
...du bist mein." So spricht Jesus Christus."
Am Ende der heutigen Predigt und zum Abschluss des Gebetes mit den Menschen sagt Ulrich Parzany dies den Menschen zu.
Diese Zusage ist immer wieder bewegend für mich, heute ganz besonders, obwohl ich diese Worte schon oft bei Taufen und in Gottesdiensten gehört habe.
Die heutige Predigt bei ProChrist in Chemnitz hatte das Thema:
"Erlebt: Kann das Unmögliche geschehen?"
Ich habe ja schon öfter gute Predigten gehört, aber die war richtig klasse.
Ich möchte sie hiermit wärmstens zum Anhören empfehlen
Jedoch möchte ich auch empfehlen, beim Anhören die volle Aufmerksamkeit zu schenken.
Nicht etwa bügeln, Spülmaschine ausräumen oder anderen Kram erledigen, so wie ich bei der Predigt vor zwei Tagen. Das lenkt ab! Wenn die Hände Tischdecken unter dem Plätteisen glatt ziehen, ist auch das Herz nur halb dabei. Heute habe ich gemerkt, wie schade das ist.
Mittwoch, 1. April 2009
April-April
Dienstag, 31. März 2009
letzter Tag des Monats
Heute, an seinem letzten Tag ist dem März anscheinend eingefallen, daß er der Monat des Frühlingsanfangs ist. Und so hat er auf den letzten Drücker noch ein paar Sonnenstrahlen rausgerückt. Da hat er nochmal Glück gehabt....
Bin im Moment ziemlich down (26 Tage Neo-Eunomin, Schweben zwischen Hoffen und bangen, ob die andere Wirkstoffzusammensetzung hilft), deshalb kann ich jeden einzelnen Sonnenstrahl gut gebrauchen.
Montag, 30. März 2009
Zweifeln und Staunen
Seit gestern läuft in Chemnitz ProChrist 2009.
So eine Predigt von Ulrich Parzany sollte man sich nicht entgehen lassen.
Hier mal was zum Hören oder Lesen
oder einfach nur so....
Samstag, 28. März 2009
Schlüsselstellung
Pannenfrei? Leider nicht!
Wieder gab es beim diesjährigen Konfiprojekt "Nachtaktion" ein Abenteuer!
Aber nicht die durch die Nacht wandernden Jugendlichen und ihre Begleiter hatten dies, sondern wieder wir, die wir "nur" kochen und nach dem Abwaschen die Küche wieder in Ordnung bringen sollten, hatten es spannend.
Der gesamte Abend lief komplikationslos, die Konfirmanden halfen prima beim Kochen, Tisch decken und Abwaschen. Wir zwei Frauen und die Pfarrerin kehrten noch den Raum, stellten die Stühle zusammen, packten die grosse Tasche mit den mitgebrachten Küchenutensilien und machten uns auf den Heimweg. Den Raum schlossen wir ab und warfen weisungsgemäss den Schlüssel in den Briefkasten am Haus (Pfarramt).
Als wir zum Auto meiner "Küchenkollegin" kamen, stockte diese plötzlich und rief:"Ich muss nochmal zurück, meine Tasche ist noch unten. Die Pfarrerin darauf gleich:"Aber du kommst doch nicht mehr hinein, der Schlüssel liegt ja schon im Briefkasten."
"Ach du meine Güte, mein Autoschlüssel, der Hausschlüssel und überhaupt mein Portemonai ist da drin..." Das Pfarramt dieser Gemeinde ist ausserhalb der Dienstzeiten leer, klingeln hatte also keinen Zweck. Eine ganze Weile beratschlagten wir und versuchten mittels Zweigen den Schlüssel aus dem Briefkasten zu fischen. Schliesslich blieb nur eine Lösung übrig, und wir waren froh, daß unsere Pfarrerin so lange geblieben und mit dem Auto da war:
Die Pfarrerin fuhr mich nach Hause und anschliessend die Schlüsselvermisserin zu einem Bekannten, der einen Zweitschlüssel zu ihrem Haus hat. Anschliessend zu ihrem Haus wo sie mittels des Zweitschlüssels zum Haus den Zweitschlüssel zu ihrem Auto holen konnte und danach wieder in den Nachbarort zu jenem Raum, wo auf dem Parkplatz ihr Auto stand, so dass sie ihr Auto holen und am anderen Tag in noch einen anderen Ort fahren und von der dortigen Pfarrerin den Briefkastenschlüssel holen und danach mit dem "eingeworfenen" Schlüssel ihre Tasche aus der Küche holen konnte.....
Alles klar???
Wenn es eine Textaufgabe wäre, würde die Frage lauten: Welche Farbe hat das Auto der Pfarrerin und wann war sie zu Hause???
Freitag, 27. März 2009
Konfiprojekt
Heute ist es wieder so weit. Für die diesjährigen Konfirmanden findet das Projekt "Nachtwanderung" statt, bei dem sich alle vorher treffen, zusammen kochen und essen bevor es dann um 23.00 Uhr mit der Wanderung durch Wald und Feld geht.
Und ich habe wieder zugesagt, beim Kochen und anschließenden Kücheputzen zu helfen.
Für meinen Mann ist die Sache diesmal völlig ungefährlich, weil er, als ich ihm mein Vorhaben mitgeteilt habe, gleich verkündet hat, er werde an diesem Abend keinesfalls den Balkon betreten! (ist ein Insiderwitz)
Insofern hoffe ich auf einen pannenfreien Abend.
Eben schein auch die Sonne. Na, das wünsch ich den Kids, daß sie nur bei Nacht, vielleicht auch bei Nebel, aber nicht noch im Regen durchs Gelände stiefeln müssen.
Donnerstag, 26. März 2009
Ich wünsch' mir was...
Tagestemperaturen nicht unter 15°C, Sonne (von mir aus auch ein paar Schäfchenwolken), nicht Schal und Anorak tragen müssen, abends auf dem Balkon sitzen können ohne vor Kälte zu klappern, die Wintergäste (Blumen) wieder auf den Balkon räumen...
ach, das wär schön.
Wann ist es wohl so weit????
Mittwoch, 25. März 2009
Zeiteinteilung
In diesen Tagen merke ich mal wieder, dass, je mehr sich in meinem Alltag abspielt, um so weniger in meinem Blog steht. Mir fehlt einfach Zeit.
Dabei möchte ich gerade das, was mich bewegt, was so passiert, hier festhalten.
Momentan ist auf Arbeit viel los, so dass ich jeden Tag fast eine Stunde länger im Büro bin.
Meine Schwester ist seit heute zur Kur, um ihre Wirbelsäule und ihren Rücken wieder auf Vordermann zu bringen, da möchte ich ihr per Telefon natürlich alles Gute wünschen.
Meine Mutter ist zur Zeit allein in ihrem Haus, was ein bisschen heikel ist, da sie schnell depressiv wird. Also frage ich dort öfters per Telefon nach, was sie so macht, ob sie sich auch nicht langweilt.
Meine Nichte geht nächste Woche an Bord eines Kreuzfahrtschiffes, um bis November dort als Köchin zu arbeiten - natürlich möchte ich ihr einige Mutmachzeilen und gute Wünsche schreiben.
Unsere Tochter beginnt nun endlich mit einer Therapie gegen ihre Gelenkschmerzen, mit Antibiotika und einem Kortisonpräparat, und auch dort möchte ich wissen, wie es ihr geht.
Ja, und Ostern rückt auch unaufhaltsam näher. Da ist Osterschoki zu besorgen, das Ostermenü zu planen und der Frühjahresputz zu organisieren...
Und so vergeht eben die Zeit mit allerlei Besorgungen und Pflichten.
Aber manchmal denke ich, es ist genau das, was Lebensfreude und Lebenssinn ausmacht.
Wohl dem, der Familie hat, um die er sich kümmern muss und darf, auch wenn so ganz freie Zeit dabei auf der Strecke bleibt.
Manchmal staune ich abends, was ich tagsüber alles geschafft habe, obwohl ich morgens daran noch nicht glauben konnte. Dann merke ich wieder, die Kraft und das Gelingen sind Geschenk, und ich nehme dieses Geschenk gern an.
Sonntag, 22. März 2009
Fühlst du dich getauft?
Der heutige Gottesdienst war für mich ein echtes Highlight.
Einmal, weil es fünf Taufen gab, wobei die Täuflinge keine Kinder sondern Jugendliche bzw. junge Erwachsene waren, die offensichtlich ganz bewusst zur Taufe kamen.
Und dann, weil es, während der Taufzeremonie folgenden Dialog zwischen einem Vater und seinem ca. 3-jährigen Sohn gab, die beide in der Bank hinter mir saßen:
Sohn, als der Erste seine Taufe erhielt: „Sind wir dann dran?“
Vater: „Nein, pssst.“
Sohn, als der Zweite getauft wurde: „Aber jetzt sind wir dran!“
Vater: „Nein, wir sind nicht dran.“
Sohn: „Ich will aber auch….“
Sohn, als der Dritte getauft wurde: „So, Papi, aber jetzt sind wir dran!“
Vater: „Nein, du bist ja schon getauft.“
Sohn: „Naeinnn.“
Vater: „Doch, als du noch ein Baby warst, bist du getauft worden.“
Sohn: „Aber ich weiß das ja gar nicht mehr…“
Inzwischen hatte auch der fünfte Täufling seine Taufe erhalten, und alle Fünf samt Paten standen im Halbkreis vor dem Altar und erhielten den Segen.
Als die Pfarrerin nach dem Segen die Hände sinken ließ, beklagte der kleine Knopf hinter mir laut: „So, jetzt isches vorbei…nun isches zu spät….!“
Ich fand den Kleinen so herzig! Frei von der Leber weg und in solchem Flüsterton, dass die meisten Gottesdienstbewohner ihn gut verstehen konnten, bemängelt er, daß er sich an seine Taufe nicht erinnern kann.
Und wenn ich selber mich auch getauft fühle und weiss, ich gehöre zu Christus - hat er mich doch nachdenklich gemacht....
Donnerstag, 19. März 2009
Erinnerungen und mehr...
Mittwoch, 18. März 2009
randvolle Tage
Ich hatte heute nach der Arbeit einen richtig schönen Ausflug in ein nahegelegenes Gartencenter.
Dort habe ich kauftechnisch ganz schön zugeschlagen (ich hätte ja gar nicht gedacht, dass sie alles haben, was auf meiner Liste stand):
2 Japanische Zierkirschen (dunkelrot blühend)
2 Rhododendren (gelb und violett blühend)
1 Azaleè (orange blühend)
1 Flieder (weiss blühend)
90 kg Blumenerde
Combistäbchen (Gift gegen Wollläuse)
ein Stützgitter für eine Rose, die sehr langstielig wächst.
Das Auto war voll, das Portemonai leer und ich ganz euphorisch, weil ich nun sowohl den letzten Samstag umgegrabenen Gartenteil als auch den Terrassenrand fertig bepflanzen kann.
Das möchte ich morgen gleich nach Feierabend in Angriff nehmen (freu...freu...), denn der Freitag ist für Wohnungsputz reserviert und Samstag ist zu spät....
aus der heutigen Mittagspause
"Erzähle Gott nicht von deinen Problemen.
Erzähle deinen Problemen von Gott."
Dienstag, 17. März 2009
schön
Endlich ist der Frühling da. Im Garten blühen die Krokusse. Heute morgen, als ich kurz nach Sieben zur Arbeit fuhr, schien schon die Sonne.
Zum Laufen nach Feierabend brauchten wir keine dicken Jacken gegen Kälte und keine Reflektoren gegen Dunkelheit - wunderbar.
Und vom Balkon ist ein Vogelgezwitscher aus dem nahen Wald zu hören, dass es eine Freude ist.
Sonntag, 15. März 2009
Heute vor 28 Jahren war auch Sonntag
Zum Geburtstag unseres Sohnes:
Freitag, 13. März 2009
Wochenende....
Und wieder haben wir ein abwechslungsreiches Wochenende vor uns.
Morgen soll ja schönes Frühlingwetter werden. Und wo werden wir das verbringen? Natürlich im Garten.
Mein Mann ist extra schon früher aus Konolfingen nach Hause gekommen, um noch zum Baumarkt zu fahren und Steine für die Treppe zum Wald und Mähsteine für meine Rosenrabatte zu holen. Hat sich dafür einen Anhänger vom Baumarkt geliehen und EINE TONNE! Steine in unsere Garten gebracht.
Zu lange darf die Gartenwerkelei morgen aber nicht dauern, am Abend bekommen wir Besuch.
Ein Kollege kommt mit seiner Frau zum Abendessen und zum Austausch über unsere Kanadareise.
Am Sonntag sind wir bei unserem Sohn zum Geburtstag eingeladen. 28 Jahre jung wird er, und wir freuen uns zu Gast zu sein.
Somit ist eben auch schon abzusehen, das Wochenende ist rum wie nix....
Donnerstag, 12. März 2009
Schnäppchen
Während wir vor knapp zwei Wochen beim Candlelight Dinner in der Black Forrest Academie so schöne Stunden hatten, verliefen Hin- und Rückfahrt nicht so reibungslos. Hinwärts bin ich gefahren und wurde geblitzt (das hat man davon, wenn man während der Fahrt mit seinem Ehemann schwätzt...). Zurück ist mein Mann gefahren und wir kamen in eine allgemeine Verkehrskontrolle (ohne bemerkenswerte Folgen).
Um meinen Blitzer machte ich mir schon Gedanken. Ich hatte keine Ahnung, um wieviel ich zu schnell war. Hoffentlich wurde es nicht so teuer und hoffentlicher gab es keine Punkte.
Gestern kam der Brief vom Landratsamt:
Für 10,- Euro habe ich nun einen zweiseitigen Brief über eine Ordnungswidrigkeit. Ausserdem gibt es laut diesem Brief eine Sensormessung, ein Frontfoto und einen Zeugen...ich würde sagen, das ist ein echtes Schnäppchen (aber ich bin froh drum).
Mittwoch, 11. März 2009
ein schwarzer Tag
"11. März 2009 Bei einem Amoklauf in der Albertville-Realschule in Winnenden bei Stuttgart hat am Mittwoch ein 17-Jähriger 15 Menschen getötet. Bei den Opfern handelt es sich nach Angaben der Polizei um neun 15 bis 16 Jahre Schüler, drei Lehrerinnen und drei Passanten. Der Täter tötete sich nach einem Schusswechsel mit Polizisten offenbar selbst. Sein Motiv blieb zunächst unklar."
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Fassungslosigkeit, Trauer und Sorge machen sich in mir breit.
Welch ein Schock für die Angehörigen der Opfer! Wie schlimm muss es für die Eltern des Täters sein? Was kommt noch...?
Der letzte Amok-Lauf in Deutschland ist erst 7 Jahre her, fand in Erfurt statt.
Ich denke diese schrecklichen Ereignisse widerspiegeln wie krank unsere Gesellschaft ist.
Was ist ein Menschenleben wert? Welche Werte zählen überhaupt?
Dienstag, 10. März 2009
Sonntag, 8. März 2009
"Spieglein, Spieglein..."
Der heutige ImPuls-Gottesdienst war richtig gut.
Die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt, Einleitung, Pantomime, Predigt, Psalm und Lieder - alles harmonierte miteinander. Es haben ganz viele von uns aktiv mitgewirkt und bis auf kleine Patzer hat alles prima geklappt. Ob die Gottesdienstbesucher jedoch von der guten Show oder von Gottes Wort berührt wurden - das ist noch die Frage....
Eines unserer Lieder:
"Wir tragen viele Masken und haben kein Gesicht.
Wir sprechen eine Sprache, verstehn einander nicht.
Wir leben in der Fülle und sind im Herzen leer.
Wir sehnen uns nach Stille, ertragen sie nicht mehr.
Wir suchen tausend Sonnen und sind doch ohne Licht.
Wir rühmen unsre Freiheit und haben sie doch nicht.
Wir dienen vielen Göttern und sind so fern von Gott.
Wir spotten mit dem Munde und in uns brennt die Not.
Ja einer kennt die Namen und weiss, wie es uns geht.
Ja er spricht eine Sprache, die jedermann versteht.
Er gibt uns aus der Fülle, die er geschaffen hat
und schenkt uns eine Stille durch seine grosse Gnad.
Ist denen Licht und Sonne, die glauben an sein Wort.
Verheisst den Menschen Freiheit an jedem Ort.
Gott hilft zu neuem Leben, vergibt uns in Geduld.
So lasst uns vor ihn treten mit aller unsrer Schuld."
Samstag, 7. März 2009
Braut zu sein ist ein harter Job....
Wir drei "Weiber" hatten einen sehr schönen Tag. Die Schwester der Braut und ich sogar einen Stressfreien.
Nach dem absolut opulenten Frühstück bei "Fünfschilling" waren wir sehr kurzweilige zwei Stunden im ersten Brautausstatter in Lörrach. Danach war die Zeit so weit vorgeschritten, dass die Braut entschied, der BA in Brombach fällt aus. Wir also direkt nach Hügelheim zum dritten Brautgeschäft. Dort hatten wir, vor allem die Braut und ein bis drei Verkäuferinnen bis beinahe Ladenschluss um 16.00 Uhr alle Hände voll zu tun.
Ich glaube, insgesamt hat sie mindestens 25 Kleider anprobiert. Unbeirrt hat sie alles, was ihr nicht gefiel, ausgemustert.
Am Ende des Tages waren es drei Kleider, die sie sich als ihr Brautkleid vorstellen kann - das war harte Arbeit. Und die entgültige Entscheidung steht noch aus und fällt ihr nicht leicht.
In jedem Fall aber sind alle drei wunderschön.
Was ist eine "Straussi"?
Eine Straußwirtschaft ist ein von Winzern und Weinbauern saisonal geöffneter Gastbetrieb, in dem sie zu bestimmten Zeiten ihren selbsterzeugten Wein, oder wie in unserem Fall selbstgebackenes Brot, Obst aus eigenem Anbau usw. direkt vermarkten.
Wir waren HIER.
Freitag, 6. März 2009
Vorfreude
Meine zukünftige Schwiegertochter hat mich zusammen mit ihrer Schwester eingeladen, ihr Hochzeitskleid auszusuchen. Hat mich sehr gefreut, dass sie mich gern dabei hätte.
Morgen geht es los. Erst frühstücken wir gemeinsam in einer Straussi, danach hat sie in Lörrach, Brombach und in Hügelheim jeweils einen Termin bei einem Brautausstatter.
Da bin ich mal neugierig, was so auf uns zukommt. Wird bestimmt ein langer Tag, aber ich freu mich drauf.
die erste Woche
Noch nach mehr als zwanzig Jahren brauche ich eine Umstellungsfase, wenn mein Mann beruflich mal wieder weiter weg arbeitet und nur am Wochenende Zuhause ist.
Sein bisheriges Projekt war zu Ende, und letzten Montag begann das Neue in der Nähe von Bern.
Beinahe genau zwei Jahre hatten wir den Luxus alltäglicher Zweisamkeit. Das ist nun erst mal vorbei.
Jedesmal, wenn so ein Einsatz auf uns zu kommt, denke ich: Ja, das wird schon gehen. Schliesslich ist es bei weitem nicht das erste Mal und mit Sicherheit auch nicht das letzte Mal. Ausserdem sitze ich ja hier Zuhause warm und trocken, während mein Mann die neue Arbeitsumgebung, neues Team, Hotel, Fahrerei und...und... und auf sich nehmen muss.
Und doch ficht es auch mich an: ich habe plötzlich Zahnschmerzen, die Kopfhaut tut weh, an der Tür tritt die Sicherheitskette in Aktion. Mittlerweile weiss ich, das sind nur die Nerven - nach ein paar Tagen gibt sich das wieder...
Heute ist nun schon Freitag, mein Mann ist inzwischen daheim (Zahn- und Kopfweh sind weg).
Die erste Woche ist geschafft. Für zwei Tage haben wir wieder einander und nächste Woche geht es schon ein wenig leichter.
Mittwoch, 4. März 2009
Gute Nachricht
Heute Nachmittag war nun endlich der Termin unserer Tochter in einer Heidelberger Radiologie.
Gespannt wie ein Flitzebogen fuhr ich nach der Arbeit nach Hause und griff zum Telefon.
Schon an der Begrüssungsstimme meines Kindes hörte ich - alles halb so schlimm.
Sie erhielt gleich nach den Untersuchungen eine Kurzdiagnose, damit sie nicht länger völlig im Ungewissen ist. Fanden wir beide toll. Der ausführliche Bericht geht dann zur Rheumatologin, die eine Therapie festlegen wird.
Lungenaufnahme war in Ordnung. Kernspinthomographie ergab eindeutig Entzündungsherde in beiden Hüftgelenken.
Es wird vermutet, dass sich ein Erreger nach abklingen einer Erkältung / Grippe in den Gelenken festgesetzt hat. Und das ist wohl gut behandelbar. Genaueres muss dann die Rheumatologin sagen.
Uff, die Sonne schien gleich drei Gramm heller, als ich das hörte. Erleichterung macht sich wohlig breit.
Ich bin einfach nur dankbar.
Dienstag, 3. März 2009
noch 'n Lichtblick
Das erste Mal seit meiner dicken Erkältung im Januar war ich heute wieder laufen. Eine Kollegin kam mit, und wir waren zwar nicht die Schnellsten, aber gut drauf. Und wir haben durchgehalten (6,5 km)!
So langsam hoffe / glaube ich, es geht wieder aufwärts :-)
Nur in der Schublade Nr.27 steckt noch Bangigkeit - Morgen hat unsere Tochter den langerwarteten Radiologietermin....nun, wir werden sehen...
Montag, 2. März 2009
Lichtblick
Ganz unerwartet ist unsere Küche wieder komplett.
Zwei Wochen ist die neue Waschmaschine schon aufgestellt, aber die Küche sah immer noch aus wie eine Baustelle...
Letzten Freitag habe ich endlich einen Schreiner erwischt, der bereit war, sich die zu ändernde Sockelleiste unserer Einbauküche anzuschauen und dann das weitere Vorgehen zu besprechen.
Termin dafür war heute. Und siehe da, nach kurzer Besichtigung fand er, das sei gar kein Problem, und wir verabredeten den Mittwoch Nachmittag für die Reparatur.
Er war kaum 10 Minuten aus dem Haus, da rief er an, ob es mir recht wäre, wenn sein Mitarbeiter die Arbeit heute schon erledigen würde. Mir recht? Na, und ob! Und nun, zwei Stunden nach Erstansicht, ist der Sockel der Küche schon geändert und fixiert.
Da bin ich froh, dass dieser Part nun endlich erledigt ist.
Sonntag, 1. März 2009
zum Sonntag
Ein Tourist macht Station in einem Kloster. Er wird freundlich aufgenommen und man bietet ihm ein Mönchszelle als Schlafquartier an. Darin stehen nur ein Bett und ein Stuhl.
In der Tür fragt der Tourist erstaunt: „Und wo sind die Möbel?“
„Und wo sind denn Ihre?“ erwidert der Mönch.
Verwirrt antwortet der Tourist: „Ich bin ja nur auf der Durchreise.“
Der Bruder lächelt: „Wir auch!“
Dr. Peter Kottlorz






