Sonntag, 16. Mai 2010

Grimma - die Perle an der Mulde

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Auf unserer Rückreise von meiner Schwester haben wir für zwei Tage in einer alten Heimat Halt gemacht.
Mal wieder über die Hängebrücke gehen, die Lange Strasse in der Altstadt entlang schlendern, um den Schwanenteich bummeln, unser altes Wohngebiet anschauen....
Leider haben uns Regen und Kälte einen gehörigen Strich durch so manche Rechnung gemacht.
Und doch waren wir froh, dagewesen zu sein.
Auf diese Weise haben wir das Hotel Kloster Nimbschen entdeckt und genauer unter die Lupe genommen und würden nun, nachdem wir gesehen, gesprochen und hin- und hergewogen haben, im nächsten Jahr gerne unsere Silberhochzeit dort feiern. Wär' toll, wenn es klappt...
Und wo wir schon mal in der Nähe waren, haben wir uns am Samstag mit Freunden in Leipzig getroffen und hatten schöne gemeinsame Stunden, natürlich mit Spaziergang durch die Innenstadt.
Obwohl auch dieser Tag kalt war, kann ich immer wieder nur sagen - Leipzig ist einfach eine schöne Stadt!
(Das fand ich schon, als ich dort vor weit über zwanzig Jahren studiert habe.)

Die Familienfeier

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Zusammen Hundert Jahre alt! Fifty - Fifty? Wer weiss.
Meine Schwester und ihr Mann haben diesen gemeinsamen Geburtstag zum Anlass genommen und Familie, Verwandte und Freunde zum Tanz bis in den Morgen eingeladen.

Bis in den Morgen ist bei solchen Feiern bei uns immer wörtlich zu nehmen. Es war ein sehr, sehr schönes Fest. Gutes Essen, eine Kahnfahrt durch den Spreewald, Brauerei-Besichtigung, lustige "Kultureinlagen" einiger Gäste, super Tanzmusik - wie im Flug verging die Zeit, auf einmal war es schon morgens halb drei!
Zwar waren wir am nächsten Tag ein wenig schaumgebremst, aber nun ja, wo gehobelt wird....

Rückblende

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Bevor wir uns letzten Sonntag auf die Reise begeben haben, waren wir am Samstag zum 7. Themenfrühstück in Kandern.
Neben wie immer leckerem und schön angerichtetem Essen gab es diesmal einen Vortrag zum Thema "Hauptsache die Fassade stimmt" von Dr. Giesekus.
An diesem Vormittag habe ich gelernt, dass die Fassade eines Menschen sehr notwendig und wichtig in seinem Leben ist. Nur muss es die Richtige sein!

Beziehungsbande zwischen Paaren, Familien oder Kollegen wurden beleuchtet, Gefahren und typische Probleme aufgezeigt.
Sehr empfehlenswert.

Zurück

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Wir sind wohlbehalten zurück, hatten jeweils eine unfallfreie, pannenfreie Fahrt, meistens sogar staufrei und sind sehr froh darüber.
Nun, wieder zu Hause angekommen können wir sagen, wir waren in Heidelberg, Herzberg, Borken, Schlepzig, Königs Wusterhausen, Grimma und Leipzig.
Kein Wunder, dass unser Auto mehr als 2000 km herunterschnurren musste.
Wir hatten schöne, spannende, turbulente Tage, aber nun merken wir - zu Hause ist es auch sehr schön...

Sonntag, 9. Mai 2010

Wir verreisen

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In einer Stunde ist Abfahrt.
Wir fahren zu meiner Schwester und ihrem Mann, um am kommenden Dienstag mit ihnen zusammen Geburtstag zu feiern. Die beiden sind nämlich zusammen hundert Jahre alt geworden, und das wird im erweiterten Familien- und Freundeskreis gefeiert.
Da meine Schwester ca. 80 km südlich von Berlin wohnt, steht uns heute eine ziemlich lange Autotour bevor. Einen kurzen Zwischenstopp wird es in Heidelberg geben, denn unsere Tochter kommt natürlich auch mit zu dem Event.
Ich freue mich schon, auf die ganze muntere Bande, wenn es auch recht turbulent zugehen wird in der nächsten Woche. Schliesslich sehen wir uns nicht jedes Jahr.
Am kommenden Sonntag ist dann wieder Heimfahrt, und ich wünsche uns eine bewahrte Reise.

Freitag, 7. Mai 2010

Lichtblick

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Nachdem es seit einer Woche fast ununterbrochen geregnet hat, blinzelte heute um 12.34 Uhr die Sonne zum ersten Mal wieder durch die Wolkendecke.
Hey super! So war ich heute Nachmittag doch noch für zwei Stunden im Garten. Zwar ohne Sonne, aber auch ohne Regen.

Heute in meinem Losungsbüchlein gefunden

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"Welch ein Trost, Herr, daß du keine Erfolge forderst, keine Erträge eintreibst.
Aber du verlangst, daß wir uns nicht schonen, daß wir unser Bestes geben,
ohne Überheblichkeit, ohne Eitelkeit, ohne Stolz, die alles zunichte machen.
Vielleicht zählt für dich in unserem Leben vor allem der Wunsch, froh, gelassen, glücklich zu dir zu gelangen, ohne den Ruhm des Siegers."
Dom Helder Camara

Donnerstag, 6. Mai 2010

Wie gross ist *?

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Hier mal eine kleine Denksportaufgabe.
Angeblich finden das nur Leute raus mit einem IQ von über 120 ....
Damit Euer Gehirn weiter aktiv bleibt, denkt mal nach:
Wenn:
2 + 3 = 10
7 + 2 = 63
6 + 5 = 66
8 + 4 = 96
Dann ist:
9 + 7 = *

Daran könnte ich mich gewöhnen....

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Ich habe FREI! Einfach so.
Nein, eigentlich wollte ich heute und morgen einige Überstunden abbummeln und mir mindestens einen Gartentag gönnen und ausserdem unsere Reise nächste Woche vorbereiten.
Aber der viele Regen vermiest mir meine Gartenpläne.
Und doch - so richtig traurig bin ich nicht.
Klar, morgen werde ich wie geplant die Koffer packen, dies und jenes noch bügeln, die Wohnung putzen etc, aber heute habe ich FREI.
Das ist so schön, schon mittags am PC sitzen zu können und Bilder für das nächste ImPulsplakat zu suchen, oder am hellen Tag zwei Stunden am Stück zu lesen (mit ein wenig Schoki versteht sich), oder...oder...
Ich sitze hier und lasse die Seele baumeln.

Dienstag, 4. Mai 2010

Wasseropfer

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Diese Woche hat mein Mann frei. Er muss seinen alten Urlaub "verbraten" und hat sich diese erste Maiwoche ausgesucht, um mal so richtig nach Herzenslust ganze Tage im Garten an seinen diversen Projekten zu schaffen. Aktive Erholung also. Und was hatte er für Pläne und Vorfreude...!
Tja, und nun regnet es seit Samstag fast ununterbrochen. An Gartenarbeit ist nicht zu denken. Einzig das Verkleiden der Decke im Gartenhaus hat er in Angriff genommen. Da unser Garten jedoch nicht elektrifiziert ist, haben wir kein Licht, und so macht bei dem trüben Regenwetter das Werkeln im dusteren Gartenhaus nicht direkt Spaß.
Schade, aber nicht zu ändern.
So müssen halt andere "Bewerbchen" her wie Steuererklärung vorbereiten, Erledigungen in der Stadt, Baumarktbummel, Brot einkaufen....

Montag, 3. Mai 2010

Hat der Mensch Töne...!

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Heute vorletzter Termin beim Physiotherapeuten.
Ich freue mich schon darauf, wenn ich da nicht mehr hin muss!
Denn er ist immer noch am Auskundschaften der Ursache meiner Schmerzen im Linken Bein.
Da ich nichts unversucht lassen möchte, absolviere ich jeden Abend die Übungen, die er mir aufträgt, aber ich kann nichts für seine Enttäuschung, wenn ich beim nächsten Termin wieder sagen muss "Links nichts Neues".
Und so wird dies versucht und jenes getestet....
Heute fand er, meine Bauchmuskeln wären total mau. Das MIR!
Es ist schon so, daß Joggen und Aerobic nicht so sehr die Bauchmuskeln trainieren, und seit ich nicht mehr Übungsleiterin bin, hat meine Gymnastik auch recht seichte Formen angenommen, aber das gleich so zu bezeichnen...hm.
Natürlich hatte er gleich Übungen gegen solch eine "Schwäche" parat, und ich nehme also auch diese in mein abendliches Turnreportoire auf. Mittlerweile bin ich allabendlich schon bei 30 Minuten konzentrierter Muskelarbeit.
Ich sehe es schon kommen - in ein paar Wochen habe ich völlig entspannte Schultern und Nacken, eine mustergültig funktioniernde Lendenwirbelsäule, Waschbrettbauch, knackigen Gluteus Maximus - nur mein linkes Bein wird immer noch schmerzen.

Sonntag, 2. Mai 2010

Von der Kunst zu regnen

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Seit Freitag Abend regnet es, und nun ist es immerhin schon Sonntag Nachmittag.
Eigentlich waren wir gestern zum 1. Mai mit Freunden zum Wandern verabredet, aber des Regens wegen haben wir nur eine kleine Spazierrunde mit Schirmen gedreht.
Und doch freuen wir uns über den Regen. Zum einen ist er dringend nötig, denn es war den ganzen April über schon sehr trocken, und zum anderen ist es ein richtig schöner Landregen. Ganz sacht tröpfelt es gleichmässig vor sich hin. Ohne Wind und Sturm, ohne Gewitter, ohne Platzregen, der alles gleich wegschwemmt.
So kann die Erde, können die Pflanzenwurzeln das Wasser gut aufnehmen und der Boden wird richtig gut durchfeuchtet. Auf diese Weise ist der Regen ein wahrer Segen.
Die Bäume, auf die wir schauen, sind auf einmal üppig grün.
Und da es nicht kalt und nicht windig ist, kann man auf dem Balkon sitzen und dem Regen zuhören - für mich immer wieder ein bruhigendes, schönes Geräusch.

Samstag, 1. Mai 2010

"Baumauto"

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Ich habe zwei wunderschöne "Affenbrotbäume". Eigentlich heissen sie ja Pfennigbäume (aus der Familie der Sukkulenten), aber da es den Pfennig nicht mehr gibt und die Blätter eh um vieles grösser sind als ein Pfennig, bleibe ich bei der Bezeichnung Affenbrotbaum - kurz auch ABB genannt.
Diese ABB´s sind schon seit vielen Jahren meine Lieblinge unter den Hauspflanzen. Und da es ihnen anscheinend bei uns gefällt, sind sie mit der Zeit ganz schön in die Höhe und in die Breite gediehen. In der warmen Jahreszeit verzieren sie unseren Balkon auf´s schönste, doch weil sie keinen Frost vertragen, müssen sie jedes Jahr im Spätherbst ihr Winterquartier in der Wohnung beziehen. Je grösser sie werden, je mehr muss ich in zwei Zimmern umstellen, damit sie Platz haben.... Und je grösser wie werden, um so schwerer werden sie auch samt ihrem Topf.
Letzten Herbst hat mein Mann seinem Unmut über die Plackerei Luft gemacht, weil die beiden Herrschaften so schwer geworden sind. Ausserdem würden sie winters in der Wohnung zu viel Platz beanspruchen! Ich möge doch wieder zwei kleine ABB´s heranziehen (die passen in ihren Töpfchen auf jedes Fensterbrett) und die Grossen ENTSORGEN!
Das tat mir schon sehr leid, wo beide doch so prächtig aussehen und diesen Winter wieder über und über geblüht haben....
Nun ja, weil ich an den Bäumchen hänge und mein Mann an mir, hat er seinen Einfallsreichtum interviewt und ein "Baumauto" erfunden: einen rollbaren Blumenständer mit Schnur zum Ziehen. Damit konnte er nun beide ABB's ganz leicht von ihrem Winterstellplatz durch die ganze Wohnung auf den Balkon baldowern, ohne sie tragen zu müssen.
Er war ganz begeistert und meinte, nun sei der Umzug von Sommerresidenz ins Winterquartier und zurück kein Problem mehr.
Ich strahle meinen Mann an und zwinkere meinen ABB´s zu - ihr dürft noch bleiben...

Freitag, 30. April 2010

Alternativsport

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Eigentlich gehe ich freitags am Nachmittag mit einer guten Bekannten eine Runde Nordicwalken.
Seit sie nach einem Beinbruch vor fast zwei Jahren immer noch nicht wieder joggen kann, haben wir uns auf diese Sportart verlegt.
Heute jedoch haben wir auch diesen Sport abgewandelt - wir waren stattdessen nämlich im Nachbarort zum Künstler- und Töpfermarkt (das ist auch Laufen, nur langsamer :-)).
Es ist immer wieder interressant und amüsant, was es dort so zu sehen (und zu kaufen) gibt.
Jedesmal, wenn ich dorthin komme, bewundere ich die Phantasie und die Kreativität der einzelnen Künstler. Sicher ist bei weitem nicht alles nach meinem Geschmack, aber ich finde es dennoch sehr erstaunlich, was man aus Holz, Ton, Porzellan, Metall, Glas etc. so allen machen kann.
Auf dem Heimweg bekamen dann noch sämtliche Wetterfrösche Recht, es begann nämlich wie angekündigt zu regnen und es regnet noch....

Donnerstag, 29. April 2010

auf ein Neues

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Wir bereiten mal wieder einen ImPulsgottesdienst vor.
Heute war erstes Vorbereitungstreffen - Themenfindung.
Obwohl wir zwischenzeitlich ziemlich heftig diskutiert haben, fanden wir schon nach zwei Stunden einen Konsens.
Der Godi wird die Aspekte Unglück, Glück, Psalm 23, Hoffnung, Segen und mehr enthalten.
Ich bin gespannt, wie sich das Thema entwickeln wird.
Beim Absprechen der weiteren Termine haben wir die Kirchenprobe auf den 12. Juni festgesetzt. Beim Aufschreiben des Termins dachte ich erstaunt, daß dann ja schon das halbe Jahr von 2010 herum ist. Unglaublich, wie die Zeit rennt....

Mittwoch, 28. April 2010

Sonnenschein

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Seit mindestens einer Woche haben wir superschönen Sonnenschein - richtig dickes Frühlingswetter.
Vergessen ist auf einmal, wie lange sich der Winter mit Frost, Wind und nasskalten Tagen festgekrallt hatte.
Auch letzten Sonntag, als wir von Heidelberg nach Hause kamen, konnten wir noch einen Rest von Sonne und Wärme im Garten geniessen. Einfach schön.
Nur jetzt an den Wochentagen tut es mir manchmal leid, den ganzen Tag drinnen zu sitzen bei künstlichem Licht und vollklimatisierter Luft. Von Ferne aus dem Grossraumbüro sehe ich dann die Sonnenüberfluteten Häuser und den blauen Himmel draussen...und für das nächste Wochenende wird ganz viel Regen vorausgesagt.
Aber der wiederum wird dringend gebraucht - die treibenden Pflanzen, Bäume und Sträucher stehen derzeit sehr trocken.

Sonntag, 25. April 2010

Vivat, floreat, crescat, Unitas ad multos annos!

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Wieder zurück aus Heidelberg (wohlbehalten) sind wir voll der Eindrücke über die Erlebnisse.
Gründungsfeier, Stiftungsfest, Gottesdienst...es waren sehr feierliche, wohlvorbereitete Veranstaltungen der Studenten.
Die Ernsthaftigkeit ihrer Prinzipien, die lange Tradition und das Engagement, das sowohl die Studenten als auch die Unterstützer ("Alte Herren" / "Hohe Damen") an den Tag legen, haben uns sehr beeindruckt.
Unsere Tochter führte den Festkommers am Abend des Stiftungsfestes, und wir waren ganz stolz auf sie ob des vielen Lobes von so vielen Seiten, weil sie es so toll gemacht habe.
Ganz unvermittelt hatte ich den wunderbaren Gedanken: sie wird ihren Weg machen.
Und die Prinzipien der Studentenverbindung, Sciencia / Virtus / Amicicia (Wissenschaft / Glaube / Freundschaft) lassen mir die Hoffnung, daß Gott in ihrem Leben nicht fehlen wird.
By the way: Eins der Fotos nebenan ist ein "Blinder Passagier" - heute fand in Heidelberg ein Halbmarathon statt. Und als wir am Morgen aus dem Hotel kamen, war der in vollem Gange....

Freitag, 23. April 2010

Eingeladen

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Was ist ein Stiftungsfest?
So genau wissen wir das nämlich nicht. Morgen jedoch wird sich das womöglich ändern. Denn wir sind zum Stiftungsfest einer Studentenverbindung eingeladen.

Grosse Sache, wie unsere Tochter uns vorinformiert hat. Aus diesem Grund werden wir das Wochenende in Heidelberg verbringen.
Der Samstag steht ganz im Zeichen dieses Studentenevents - nachmittags der Gründungsakt im Verbindungshaus, abends des Festakt in einem Saal in der Stadt. Strenges Protokoll was Kleidung, Sitzordnung und Ablauf betrifft - so unsere Tochter.

Nun, wir gehen ohne Vorbelastung, nur mit Neugier hin und werden sehen, was da auf uns zu kommt.
By the way: wir sind sehr dankbar, dass der Heilungsprozess nach der OP bei unserer Maus gute Fortschritte macht.
Der Samstag also ist vollständig verplant - der Sonntag jedoch gehört uns! Gemütlich frühstücken und dann noch durch Heidelberg schlendern, vielleicht mal wieder aufs Schloss....oder an den Neckar...immer wieder schön.

Donnerstag, 22. April 2010

wieder gut

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Wenn ich hier schon mäkele, daß mir durch eine der verordneten Übungen mein Rücken so weh tat, dann möchte ich natürlich auch an dieser stelle mitteilen, daß ich durch eine "Gegenübung" diese wieder vollständig los bin.
Was war ich heute Morgen froh darüber - ohne Schmerzen geschlafen und den ganzen Tag gesessen oder gelaufen ohne diesen Schmerz in der Wirbelsäule, das tat sehr gut.
Das ist schon bemerkenswert, wieviel Schaden man mit falscher Bewegung anrichten kann. Da bin ich dem Therapeuten wirklich dankbar, daß er gleich Abhilfe in Petto hatte.
Nun ja, meine eigentlichen Beschwerden, dass ich nicht ohne Schmerzen im linken Bein stehen kann, sind noch da, aber von dreimal Turnen kann man wohl auch nicht mehr erwarten.
Geduld ist gefragt und die richtige Gymnastik, beides werde ich nun aufbringen....

Mittwoch, 21. April 2010

Verschlimmbessert

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Montag- und Dienstagabend habe ich pflichtbewusst die Krankengymnastik-Übungen absolviert.
Das Ergebnis war, daß ich heute tagsüber so grosse Schmerzen im unteren Wirbelsäulenbereich hatte, daß ich mich im Büro sitzend regelrecht nach einer Schmerztablette gesehnt habe. Hatte jedoch keine da.
Um so mehr schwoll im stillen mein Ärger auf den Therapeuten. Mein Bein hat sich kein bisschen gebessert, dafür tat mir der Rücken in nie gekannter Weise weh.
Aber nach der Arbeit hatte ich ja sowieso Physiotermin - da konnte ich meinen Unmut gleich an Ort und Stelle abladen. Und was kam dabei heraus? Eine Übung wurde gestrichen, drei neue kamen hinzu, in der Annahme, daß es nun besser würde.
Beim Abschied sagte er noch, er sei gespannt, wie es mir am nächsten Montag (nächster Termin) gehen wird. Als besonders vertrauensbildende Massnahme konnte ich das nicht ansehen. Wenn er selber nicht sicher ist, daß seine Therapie hilft, wie soll ich es dann sein?

Montag, 19. April 2010

Sie hat begonnen....

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...meine Physiotherapie.
Heute der erste Termin.
Zu Beginn wollte der Therapeut allerhand wissen. Fragte dies und fragte das.
Dann mäkelte er ausdrücklich darüber, dass der Hausarzt ganz ohne "bildgebendes Verfahren" zu der Diagnose "LWS-Syndrom" gekommen sei. Die sei seiner Ansicht nach sicher nicht richtig! Er denkt (ebenfalls ganz ohne bildgebendes Verfahren wie Röntgen oder MRT), ich habe ein Bandscheibenproblem.
Verschiedene Bewegungsmuster hat er noch sehen wollen, und weil er fand, ich sei ziemlich fit, habe ich täglich als Hausaufgabe drei statt nur zwei Übungen zu absolvieren (wer mehr kann muss mehr machen?)...und weg war er.
Na gut, so werde ich mich jetzt auf meinen Teppich begeben und ein wenig Pflicht und Kür turnen.

Sonntag, 18. April 2010

Frühlingssonntag

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Ein erholsames Wochenende klingt aus.
Es war so schönes Frühlingswetter, das haben wir natürlich draussen verbracht und uns von der Sonne gerne in den Garten locken lassen.
Natürlich waren wir auch ein bisschen fleissig. Aber wir hatten richtig Freude daran, und daneben war viel Zeit zum Lesen, Erzählen, diverse Tiere beobachten (Eichelhäher, Meisen, Wasserschnecken etc.) oder einfach in der Sonne dösen.
Einfach superschön.
Unsere Tochter wussten wir wohlversorgt, zwar immer noch in der Klinik, aber die Heilung geht gut voran, und es dauert eben so lang es dauert.
Es ist schon merkwürdig, wie sehr es mich selber mitnimmt, wenn es meinem Kind nicht gut geht bzw. wie auf sonderbare Weise plötzlich alle Anspannung abfällt, wenn Kind meldet, dass alles i.O ist. Es ist tatsächlich wie ein unsichtbares Band, ich staune immer wieder darüber.
So stelle ich mir Gottes Liebe vor. Dass ich mit ihm durch ein unsichtbares Band des Glaubens verbunden bin, durch das er an allem Anteil nimmt in meinem Leben. Wenn ich seine Liebe weitertrage, wenn ich vor Freude singe und tanze, wenn ich ihm danke, wenn ich ihn um Hilfe oder Schutz bitte, wenn ich versage oder Fehler mache - er sieht mich als sein Kind und wird mich nicht verlassen.
So bekommt der Bibeltext: 'Seine Liebe währt jeden Morgen neu' eine ganz schöne und vertrauenweckende, persönliche Bedeutung für mich.

Samstag, 17. April 2010

Eyjafjalla? Müssen wir uns den merken?

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Seit Donnerstag (15.4.10) ist in Island der Vulkan "Eyjafjalla" wieder aktiv. Ist Island nicht ganz weit weg? Das schon, aber der Vulkan stösst unablässig Asche aus, die sich zu einer riesigen Wolke geformt hat und sich vom Wind nach ganz Europa treiben liess. Vom Norden Europas angefangen hat ein Flughafen nach dem anderen seinen Betrieb eingestellt. Der Luftraum über Deutschland wurde von der Flugsicherheit (Verkehrsministerium) komplett gesperrt.
Die Bahn ist hoffnunglos überlastet. Wer kann, fährt mit dem Auto oder bleibt zu Hause.
Fernreisende sitzen zu tausenden auf den Flughäfen fest.
Wie klein ist doch der Mensch mit all seinem Wissen, dem technischen Fortschritt, mit seiner Überzeugung, alles im Griff zu haben - ein einziger Vulkan und nichts geht mehr.....

Freitag, 16. April 2010

Die Welt schaut auf Polen und trauert

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Ich möchte an dieser Stelle das Flugzeugunglück vom vergangenen Samstag festhalten.
Jedes Unglück ist tragisch und für die Betroffenen einzigartig und besonders im dramatischen Sinn. Doch Dieses ist wohl von noch ungeahnter Tragweite:
Bei Smolensk ist am Morgen des 10.4.2010 bei dichtem Nebel im Landeanflug ein Flugzeug abgestürzt, in dem sich der polnische Präsident Lech Kaczynski mit seiner Frau sowie eine ganze Reihe von Spitzenpolitikern, ja beinahe die gesamte Regierung Polens befunden haben.
Alle 132 Passagiere sind bei dem Unglück umgekommen. Wie es dazu kam ist ungewiss.
Die Welt ist bestürzt und erschrocken. Dass so etwas möglich ist? Ein ganzes Land ist von einem Augenblick zum Nächsten ohne Führung.
Betroffenheit macht sich breit und vielleicht auch die Einsicht - Staatsoberhäupter, Minister, Funktionäre sind auch "nur" Menschen.

Donnerstag, 15. April 2010

Nicht alle Tage Sonnenschein

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Gestern wurde unsere Tochter in Heidelberg operiert.
Am Montag sagte man ihr noch, das ginge ambulant zu machen, gestern jedoch erklärten die Ärzte, es würde doch eine richtige OP mit Vollnarkose, sie müsse eine Nacht bleiben. Heute Abend als ich sie anrief, lag sie jedoch immer noch im Krankenhaus.
Die Visite war eben vorbei und der Professor fand, dass sie wahrscheinlich erst am Samstag nach Hause dürfe. Hm, was soll man (ich) davon halten?
Ich bin sehr froh, dass Maus sehr tapfer und ganz sachlich mit der Situation umgeht, nach dem Motto: "wat mut, dat mut". Sie betont, dass es ihr soweit ganz gut geht, sie ist nur unruhig, so viel in der Uni zu verpassen und das nächste Woche anstehende Striftungsfest nicht weiter vorbereiten zu können.
Für mich jedoch mausert sich der anfangs als unkompliziert eingestufte Abzess zu einer richtigen Krankheit. Vielleicht bin ich überbesorgt (Mutti eben), vielleicht macht mir auch zu schaffen, dass ich so gar nichts tun kann. Abwarten und Teetrinken heisst die Devise, wo ich ja Meisterin im Abwarten bin :-).... Und Teetrinken? Ich glaube ich hätte jetzt gerne ein Glas Wein....

Dienstag, 13. April 2010

Turnschuhdiskussion

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Heute war wieder unsere Joggingrunde angesagt. Ideales Wetter - nicht zu warm, kein Wind, Sonne - prima.
Besonders interressant aber war wieder mal eine unserer Diskussionen:
Wann ist ein Leben lebenswert? Hat ein Demenzkranker noch Lebensqualität, wenn er an nichts mehr Freude hat, sondern unendlich seine verlorene Selbständigkeit vermisst?
Sollte ein Mensch selbst entscheiden dürfen, wann sein Leben zu Ende ist?
Möchte ein Mensch, der sagt, daß er nicht mehr leben möchte wirklich sterben, oder ist es nicht vielleicht eher ein ihm unlösbar scheinendes Problem oder Angst vor Schmerzen, Einsamkeit, Ausgeliefertsein, das ihn sagen lässt, ich mache lieber Schluss mit dem Leben.
Ein sehr schwieriges Thema. Ganz schnell war uns klar, das kann man nicht einfach schwarz oder weiss sehen, da gibt es ganz viel grau. Nicht zu vergessen, dass jeder Mensch mit seiner Persönlichkeit ein Original ist.
Beim Austausch unserer Standpunkte wurden wir so vom Thema gefesselt, daß wir gar nicht merkten, wie schnell wir waren. Wieder zurück stellten wir fest, dass wir die Runde in nur 55 Minuten geschafft haben - sehr gut.

Erwachsene Mäuse

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Unsere Tochter wird heute 22 Jahre alt. Ich wünsche ihr dazu von Herzen Gottes Schutz und seinen Segen.
Im März wurde unser Sohn 29! Jahre alt.
Immer wieder in den letzten Jahren, wenn eins meiner Kinder Geburtstag hat, frage ich mich, wo die Zeit geblieben ist und leiste mir ein paar sentimentale Augenblicke.
Einerseits finde ich es schön, so grosse, selbständige Kinder und wieder mehr Zeit für eigene Interressen zu haben. Andererseits denke ich, ist wirklich schon so viel Zeit vergangen?
Ich habe so viele Situationen und Begebenheiten in Erinnerung, als sie noch klein waren, witziges Krabbelalter, erste Worte, schlaflose Nächte, Schulprobleme - das scheint mir alles gar nicht so lange her.
Aber in das Wundern über die flüchtige Zeit mischt sich ganz viel Freude und Dankbarkeit, sie gehabt zu haben: die Kinder, die Zeit ihrer Kindheit. Und auch die Zeit jetzt ist sehr schön und dankenswert: wenn sie zu Weihnachten oder Ostern "nach Hause" kommen, wir zusammen etwas unternehmen, immer noch eine Familie sind.

Montag, 12. April 2010

Haarspalterei

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Wenn man zum Arzt geht und der sagt nach der Untersuchung, was es alles nicht ist, handelt es sich dann auch um eine Diagnose?
Ich war heute nach der Arbeit nun endlich mit den Schmerzen in meinem linken Bein bei unserem Hausarzt. Ich hatte mir diese schon im November angelacht, nicht ahnend, daß es so treue Gäste werden würden, immer hoffend, was von allein kommt geht auch von allein....
Ich selber hatte einen Nerv in Verdacht, eingeklemmt zu sein, doch der Arzt sagte nein, das denke er nicht. Und Bandscheibenvorfall auch nicht und Durchblutungsstörungen auch nicht.
Er verschrieb mir erst mal Physiotherapie - "Aufgrund der Diagnose LWS-Syndrom" steht auf dem Rezept.
Na, mir soll es recht sein, Gymnastik ist ja mein Lieblings, und meistens lernt man ein paar Übungen, die einem später auch ohne Arztbesuch immer wieder helfen.
Schau'n wir mal, dann seh'n wir schon...

Sonntag, 11. April 2010

Einfach Sonntag

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Ganz ohne unser Zutun sausen die Tage dahin. War nicht eben noch Ostern?
Die Tage der letzten Woche waren angefüllt mit Büro, Haushalt, Garten und leider auch gesundheitlichen Problemen.
Ich hatte mir für abends so viel vorgenommen, aber immer, wenn der Abend heran war, fehlte mir die Energie.
Einiges von meiner "To-Do-Liste" habe ich nun immerhin heute erledigt, das andere muss halt warten. Leider habe ich mit vor mich hergeschobenen Aufgaben so meine Schwierigkeiten. Sie plustern sich vor meinem geistigen Auge auf und tun sich mächtig wichtig.
Aber immerhin ist der Frühling nun da. Gestern war ein so wunderschön sonniger Tag.
Im Garten prangt ein Meer von Blüten - das ist eine Freude.
Allerdings hat die Freude am schönen Wetter einen Trüben Schleier bekommen. Unsere Tochter rief gestern an, sie muss sich einer kleinen Operation unterziehen (wie schon im August 2007) und die vollständige Genesung wird sich wohl etwas hinziehen. Mit Blick auf ihr Japan-Vorhaben sehe ich das mit sehr gemischten Gefühlen.
Jetzt werde ich aber noch auf den Balkon gehen und die Abendsonne und das Vogelgezwitscher, das ich so liebe, geniessen.

Mittwoch, 7. April 2010

Gelegenheitsfrühling

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Der Frühling führt sich auf wie eine Diva. Ein bis maximal zwei Tage ist es schön, danach folgt gleich wieder Regen mit kaltem Wind im Schlepptau.
Und damit es richtig nervt, sind die schönen Tage, wenn überhaupt mal anwesend, dann in der Woche, wenn wir arbeiten müssen.
Wäre es nicht schön, mal zwei Wochen frühlingshafte Temperaturen ohne Regen zu haben? Wenn ich morgens zur Arbeit fahre und im Osten geht gerade so wunderschön die Sonne auf (so wie heute), oder wenn ich tagsüber aus dem Fenster sehe und in blauen Himmel und sonnenüberflutete Strassen blicke und dann gleich darauf im Internet die Wetterprognose fürs Wochenende anschaue - Regen und kalt - dann kann ich mir einen gewissen Frust nicht verkneifen.
Aber zumindest heute habe ich dem Frühling ein Schnippchen geschlagen: ich war nach der Arbeit (bisschen früher gegangen) noch im Garten.
Wirklich gearbeitet habe ich nicht, nur hie und da ein bisschen gezupft, die Molche im Teich begrüsst, die schönen Hyazinthen bewundert usw. aber gerade das hat mir sehr wohlgetan.

Dienstag, 6. April 2010

Durchblick

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"Manches ist so falsch, daß nicht einmal das Gegenteil wahr ist."
Karl Kraus

Montag, 5. April 2010

Immer noch ein bisschen Ostern

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Ja, nun ist schon Ostermontag.
Um 19.00 Uhr geht der Zug, dann düst unsere Tochter wieder ab nach Heidelberg.
Wir hatten schöne gemeinsame Tage. Haben zusammen Eier gefärbt, gekocht, auf dem Balkon gesessen und erzählt (Wetter war egal), Film geschaut und sogar im Garten ein bisschen gewerkelt. Tochter ist mit Rosenschere dem Efeu zuleibe gerückt...
Auch der Sonntag war sehr schön. Unser Sohn kam mit Frau zu Besuch und sie blieben bis spät abends - schön. So ein Familienessen ist immer wieder was tolles. Und als Familienspiel scheint Rommé nun wohl fest etabliert zu sein - wir hatten jedenfalls viel Spass.
Aber alles hat eben auch seine Zeit - je schöner der Moment, um so schneller vergeht er scheinbar.
Wir sind dankbar für diese Ostertage.

Samstag, 3. April 2010

Osterfest

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Das Wetter lässt leider sehr zu wünschen übrig - also haben wir uns den Frühling ins Wohnzimmer geholt.
Die Vorbereitungen für unser morgiges Familientreffen (Lammkeule anbraten, Kuchen backen, Ostereier färben etc.) sind weitgehend abgeschlossen, und so gönne ich mir eine Runde Comuter.
Ich bin ein bisschen irritiert, wenn ich bedenke, dass zwei der vier freien Tag schon fast herum sind. Ob die freien Tage auch vierundzwanzig Stunden haben? Und wie definiert man eigentlich "freier Tag"?
Gleich werden ich noch einen Crashkurs in Handylehre belegen, meine Tochter wird mir nämlich mein neues Handy erklären.....:-)
Heute Abend aber, da kommt mein Oster-Sahnehäubchen. Da gehen wir zum Gottesdienst - zur Osternacht. Vielleicht bleiben wir auch noch anschliessend zum Osterfeuer vor der Kirche.
Das wird dann wahrscheinlich sehr spät, aber macht ja nichts - morgen können wir ausschlafen....
Ich wünsche allen, die in diesen Tagen hier vorbeischauen ein gesegnetes Osterfest.

Mittwoch, 31. März 2010

zum bedenken

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"Alles ist heilsam, was uns daran erinnert, dass unsere Zeit ein Ende hat."
Friedrich von Bodelschwingh

Montag, 29. März 2010

"Dies frühzeitige Aufstehen....

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...macht einen ganz blödsinnig...."(Franz Kafka)
Sommerzeit - eine Stunde gemaust! Ich protestiere!
Normalerweise macht mir die Zeitumstellung wenig aus, aber heute habe ich extrem wenig geschlafen, die innere Uhr war eben doch noch bei 4.30 Uhr, als der Wecker (frech 5.30 Uhr anzeigend) zum Aufstehen mahnte.
Den ganzen Tag hatte ich den Kopf wie mit Kaugummi gefüllt.
Aber was hilft in allen Lebenslagen? Gartenarbeit.
Schon kurz vor Drei beging ich Büroflucht, habe auf dem Heimweg noch Rosendünger, Rhododendrondünger, Blaudünger und kaliumreichen Mineraldünger gekauft. Ausserdem kreuzten in dem Gartenmarkt noch ein paar hübsche Hornveilchen meinen Weg - die mussten auch noch mit. Und dann ab mit meiner ganzen Beute in den Garten.
Und nun bin ich zwar so müde, daß an mein Aerobictraining nicht zu denken ist, aber dafür sind die Rosen und die Hortensie verschnitten, die verschiedenen Düngemittel sind fein säuberlich zugeteilt, die Hornveilchen gepflanzt und ich habe mal wieder den Frühling so richtig bewundert.
Da freue ich mich drüber wie eine Katze über einen Pott Milch....
So, aber jetzt gehts zum Federball, denn noch so einen Tag mit ohne Schlaf muss ich nicht haben.

Sonntag, 28. März 2010

Kunst kommt von Können...

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Wir waren gestern zu einer nachträglichen Geburtstagsfeier eingeladen.
Nun ist es ja bei Feiern immer schön, wenn man nicht nur am Tisch sitzen und permanent essen, Trinken und Small Talk halten muss.
Dazu hatten sich unsere Gastgeber etwas ganz besonderes ausgedacht, es wurden nämlich Ostereier bemalt. Und zwar auf sorbische Art, weil der Hausherr darin Meister ist.
Dazu werden mit heissem, flüssigem Bienenwachs, Stecknadelköpfen und Gänsefedern ein bis drei Muster auf die Eier aufgetragen, die dann zwischen der Wachserei in verschiedene Eierfarben getaucht werden.
Auf diese Weise entstehen mehr oder weniger künstlerisch wertvolle auf jeden Fall aber schön bunte Ostereier - jedes ein Unikat!
Die Sache erfordert etwas Übung, Farb- und Musterplanung und Konzentration, aber wir hatten viel Spass dabei.
Gute Gespräche, nach der Malerei lecker Essen, Fotos von Frühr und ganz Früher angeschaut - es war ein sehr schöner Abend.

Donnerstag, 25. März 2010

Geheimnisse

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Das Thema der der heutigen Fastenandacht waren Geheimnisse....
Gott ist für mich ein Geheimnis:
Er ist verborgen und doch immer da.
Er ist der Schöpfer des Himmels und der Erde mit all ihren komplexen Zusammenhängen und Naturgesetzen. Wir Menschen erkennen und begreifen immer nur einen kleinen Teil davon.
Im 1. Kor. 13 ist zu lesen: „9 Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. 10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.“
Wenn ich das so lese, denke ich: dann wird es wohl so bleiben, dass es nach jeder gewonnenen Erkenntnis wieder neue Fragen gibt, auf die ich die Antwort erst suchen muss. Stückwerk eben! Gottes Wirken wird also weiterhin für mich geheimnisvoll bleiben, verborgen und doch immer da.
Jesus Christus - Geheimnis?:
Jesus Christus – Gottes Sohn. Er wurde Mensch, um Gottes Welt in unsere Welt zu bringen. Er lehrte, betete und lebte mit seinen Jüngern und mit anderen Menschen ganz offen, ohne Falschheit und ganz und gar ohne Sünde.
Und doch hatte auch Jesus Geheimnisse.
Die Bibel berichtet zum Beispiel in Markus 8, 29 und 30 dass Jesus seinen Jüngern befahl, mit niemandem darüber zu reden, dass er der von Gott gesandte Retter sei.
Oder bei Markus 4, 10 – 12 erklärt er seinen Jüngern, warum er in Gleichnissen redet.
Er sagt dort: „Euch lässt Gott die Geheimnisse seiner neuen Welt verstehen. Zu allen anderen aber rede ich durch Gleichnisse. Denn sie sollen sehen, aber nicht erkennen; sie sollen hören, aber nicht verstehen.“
Vielleicht ist es ja so, dass die Geheimnisse Jesu Christie verborgene Wahrheiten sind, die sich mir nur offenbaren, wenn ich mich auf ein ganz persönliches und tiefes Verhältnis zu Jesus einlasse?
Ich selber habe Geheimnisse:
Es gibt Dinge: Sorgen, Wünsche oder Begebenheiten, die möchte ich mit niemand anderem teilen. Manches kann ich nur Gott anvertrauen, möchte nur mit ihm darüber reden. Und manchmal bin ich mir selbst ein Rätsel, kann meinen eigenen Weg nicht so recht erkennen oder verstehen. Dann ist es sehr tröstlich für mich, dass ich bei ihm sein kann, wie ich bin. Ich muss nicht stark sein oder klug oder besonnen. Alles was mich bewegt, kann ich zu ihm bringen, bei ihm sind meine „Geheimnisse“ gut aufgehoben.
Ich glaube, das ist das große Geheimnis an sich: dass ich mich ihm anvertraue und er für mich da ist. Verborgen aber immer da.

Mittwoch, 24. März 2010

Mal was aus der Welt der Mode?

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"Kleide dich schäbig, und dein Kleid fällt auf;
kleide dich einwandfrei, und die Frau wird auffallen."
Coco Chanel

Montag, 22. März 2010

Es frühlingt

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Temperaturen zweistellig! Krokusse blühen, Osterglocken bilden dicke Knospen, die Sonne scheint, Vogelkonzert....
Doch nicht nur in der Natur ist der Frühling da, mich drängt es, den Frühling auch in unsere Wohnung einzuladen. Auf neudeutsch heisst das: Frühjahrsputz!
Nun bin ich zwar nicht gerade hausarbeitsbegeistert (ausser kochen), aber ich hab es schon gern sauber und ordentlich. Und da die Heinzelmännchen ständig anderweitig ausgebucht zu sein scheinen, heisst es eben "selbst ist die Frau".
Heute war der Startschuss meines Frühjahrsputzes - zwei Fenster sind nun blank, die Gardinen gewaschen. Morgen sind die Holztüren mit der Wienerei dran, am Donnerstag das Bad, am Samstag die Glaswand im Wohnzimmer usw. usf...
Gut geplant ist halb gewonnen. Nicht, dass es ohne Plan nicht ginge, aber mit dem Zuordnen einer Frühjahrsputzaktion zu jedem Wochentag, stelle ich diese dann nicht mehr infrage und überlege nicht, ob ich Lust dazu habe oder eine Ausrede, sie sein zu lassen, ich gehe einfach dran.
Und ist zu Ostern alles blank, freue ich mich selber am meisten.

Sonntag, 21. März 2010

Ich habe fertig....! Oder nicht...?

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Wenn jemand fünf Monate lang ein Buch liest, spricht das dann gegen das Buch oder gegen den Leser?
In diesem Fall meine ich, gegen keinen von beiden....:-)
Ich habe letzte Woche das Buch "Die Hütte" von William P.Young zu Ende gelesen.
Sicher, ich habe lange dafür gebraucht, weil ich immer nur dann gelesen habe, wenn ich wirklich Zeit dafür hatte. Dadurch jedoch habe ich nichts überflogen und so manche Passagen habe ich durch den Zeitversatz wiederholt gelesen und so besonders verinnerlicht.
Das hat mir richtig gut getan.
So wie mir das ganze Buch gut getan hat.
Ich glaube, jeder Christ macht sich Gedanken über das Wesen Gottes, schleppt Fragen über und an Jesus Christus mit sich herum, weiss vieles in seinem Leben in geistlicher Hinsicht nicht einzuordnen. Mir jedenfalls geht es immer wieder so.
Und dann kommt dieses Buch daher. Mit einer Leichtigkeit, in eine sehr traurige Geschichte verpackt, eröffnet der Autor ganz neue Sichtweisen auf Gott, Jesus Christus und den Heiligen Geist. Er bringt mich dazu, ein ganz neues Verständnis für die Welt, wie sie ist, zu entwickeln und dahinter das Grosse Ganze, die geistliche Realität Gottes zu sehen.
Dass hat mich sehr fasziniert.
Ich habe dieses Buch nicht nur lange gelesen, ich werde es ganz sicher wieder lesen.

Samstag, 20. März 2010

Rehrücken mit Preiselbeeren

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Der Titel ist kein Versprechen, sondern eine Drohung!
Er ist eine Drohung an eine bestimmte Spezies, die sich unseren Garten als Spezialitätenrestaurant ausgesucht hat.
Mein Mann hatte sich gestern Nachmittag extra frei genommen, um das schöne Wetter zu nutzen, und im Garten schon mal mit dem Rasenansäen zu beginnen.
Und wer begrüsst ihn? Ein grosser Rehbock! Der, ganz Herr der Lage, schiesst mit einem Riesensatz an meinem Mann vorbei, durch den Garten und zum Tor hinaus....
Letzten Herbst bin ich dort wohl Frau Reh begegnet. In jedem Fall ist es nun schon das dritte Mal, dass wir einem dieser (zugegeben hübschen) Tiere dirket in unserem Garten begegnen.
Und, so niedlich sie sind, sie tun sich ein wenig zu sehr an den Rosentrieben, dem jungen Fliederstrauch, den Azaleen und anderen Pflänzchen gütlich, die wir der Schönheit und der Blüten wegen, und nicht als Futterpflanzen gesetzt haben.
Da wir leider erfolglos schon alle möglichen Tricks angewendet haben, damit sie gar nicht erst über den Zaun (1,40 m hoch) springen, bleibt mir nun wohl nur noch, den Förster bzw. den Jäger anzurufen.....

Donnerstag, 18. März 2010

Das Hohelied der Liebe

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In unserer heutigen Fasten-Andacht (zu Zweit) war die Liebe das Thema.
Gott ist Liebe und seine Liebe ist unübertrefflich.
Ich finde, allein den 1. Korinther 13 einfach zu lesen und auf sich wirken zu lassen, das Wesen der Liebe Gottes zu verinnerlichen, ist schon wie ein kleiner Gottesdienst und tut einfach gut.
4 Die Liebe ist langmütig und freundlich,
die Liebe eifert nicht,
die Liebe treibt nicht Mutwillen,
sie bläht sich nicht auf,
5 sie verhält sich nicht ungehörig,
sie sucht nicht das Ihre,
sie lässt sich nicht erbittern,
sie rechnet das Böse nicht zu,
6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit,
sie freut sich aber an der Wahrheit;
7 sie erträgt alles,
sie glaubt alles,
sie hofft alles,
sie duldet alles.
8 Die Liebe hört niemals auf,...

Dienstag, 16. März 2010

Handy-Dompteurin

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Seit letzten Samstag habe ich ein neues Handy. Es war ein supergünstiges Angebot, die Handybeschreibung sehr vielversprechend, und mein altes Handy ist wirklich alt.
Allerdings, ich misstraue meist dem schönen Schein, und wohlvertraute Dinge des täglichen Lebens, diese netten kleinen Helfer im Alltag, gebe ich nicht gerne her. Und so habe ich das Angebot monatelang auf meinem Schreibtisch hin und her geschoben, und immer mal wieder hinterfragt.
Da ich aber nichts abwertendes finden konnte, habe ich schliesslich beim Anbieter angerufen und voilá - binnen drei Tagen das neue Handy samt neuen Vertrag erhalten.
Aber nun müssen neues Handy und ich uns aneinander gewöhnen - und das ist mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden.
So habe ich mir das nicht vorgestellt!
Und dabei muss ich betonen, dass ich eine Bedienungsanleitungsleserin und -befolgerin bin.
In dieser Bedienungsanleitung jedoch scheinen mehrere Seiten zu fehlen, denn ganz viele Einstellungen oder Funktionen sind einfach nicht beschrieben.
Nach gefühlten 20 Übungsstunden (frustbeladen) war ich zwischenzeitlich schon mal drauf und dran, den Vertrag zu widerrufen und das Teil zurückzuschicken.
Aber einen Versuchsabend gestehe ich Mr. "H" nun doch noch zu. Sollte ich danach wirklich damit zurechtkommem und es behalten, kann ich es wohl mit jedem Handy aufnehmen...

Sonntag, 14. März 2010

Sportgala

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Unser Turnerbund (mein Mann Volleyball, ich Step-Aerobic) wird in diesen Tagen 125 Jahre alt.
Und da es sich um einen grossen Verein handelt, wird dieses Jubiläum hier am Ort ganz gross gefeiert. Unter anderem fand zu diesem Anlass gestern Abend eine Sportgala vom Feinsten statt.
Wir hatten natürlich Karten, und obwohl wir eigentlich gerne den Abend zu Hause verbracht hätten, sind wir dann doch zum Event gegangen. Leider waren wir erst kurz vor Beginn in der Halle und konnten nur noch zwei "Katzenplätze" ergattern. Aber immerhin mussten wir nicht stehen.
Und was wir dann zu sehen bekamen war wirklich klasse. Sportvorführungen so abwechslungsreich, bunt und gekonnt, das war einfach sensationell.
Ob Dance-Show, Rhönradturnen, Kunstradfahren, Faxen am Barren oder klassischer Stufenbarren, alle Vorführungen zeigten, da sind Könner am Werk.
Mehr als dreieinhalb Stunden lief die Gala, für uns aber war sie im Nu herum.
Beim Nachhausegehen fanden wir, da hätten wir was verpasst, wenn wir "geschwänzt" hätten.

Samstag, 13. März 2010

Intelligenz geklaut ist besser als primitiver Eigenbau

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Nein, ich habe niemanden "beklaut", ich habe die gewünschte Information geschenkt bekommen und gerne angenommen:
Es wurde die Frage an mich gerichtet, ob ich vielleicht wüsste, an welcher Stelle der Bibel steht, daß, "wenn gott an erster stelle im leben steht, wird einem alles andere dazugegeben."
Ich wollte gerne helfen, fand es ausserdem spannend, das selber herauszufinden und machte mich auf die Suche. Ich suchte einen Abend lang in einer meiner Bibeln (Luther) und ausserdem noch unter www.bibelserver.com. Allerdings - die Bibel hat 39+27=66 Bücher! Ich fand ziemlich viel Ähnliches aber nichts, was der Frage direkt entspricht.
Nun ja, dachte ich, muss ich eben nochmal an einem anderen Abend suchen.
Am nächsten Tag erzählte ich einem Kollegen davon, ob er vielleicht eine Idee dazu hat.....
Daß er sehr bibelbewandert ist, wusste ich, aber daß er wie aus der Pistole geschossen sofort die entsprechende Bibelstelle zitieren konnte, nämlich:
"Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen."
Das hat mich schlichtweg geschockt.
Zwischen Bibel lesen und Bibel kennen, liegen offensichtlich Welten, und wie es scheint habe ich noch sehr viiiel kennen zu lernen...:-)
Doch, lange Rede - kurzer Sinn:
Liebe Moni, die Antwort ist Matthäus 6 Vers 33.

Donnerstag, 11. März 2010

Ich bin so froh, daß es heute schneit.

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Betonung liegt auf heute.
Vorhergesagt war der Schnee nämlich schon für gestern.
Gestern aber war ich mit Kollegen auf Dienstreise in Wangen im Allgäu, mit dem Auto.
Und bei 260 km Entfernung konnten wir auf glatte Straßen, schlechte Sicht und diverse Verwehungen sehr gut verzichten. Ohnehin standen wir auf der Heimfahrt in und um Zürich eine Stunde im Stau.
Letztendlich ging jedoch alles gut und ich bin dankbar dafür.
Dass es heute schon seit dem frühen Morgen schneit, hat mich dann gar nicht sonderlich gestört.
Im Gegenteil. Ich bin heute mal wieder von der Arbeit nach Hause gelaufen. Und obwohl auch ich mich mittlerweile nach Frühling, Sonne und Grün sehne, konnte ich nicht umhin, zu bewundern, wie schön die Flöckchen jeden Ast und jedes Zweiglein an Bäumen und Sträuchern fein umhüllen.
Das sieht einfach verzaubert aus....

Dienstag, 9. März 2010

Irrtum

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Vor neun Tagen habe ich hier geschrieben, die Wintermonate seien vorbei.
Das war definitiv ein Irrtum!
Seit letzten Freitag haben wir Frost, am Samstag dickes Schneetreiben, gestern morgen auf dem Weg zu Arbeit -5,5°C.
Die +12°C vom 1. März waren also nur auf Stipvisite, mal sehen, wann sie wieder hier vorbei kommen.

Montag, 8. März 2010

ImPulsgottesdienst

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Er ist gelungen, unser Gottesdienst.
Unser Thema - die Perlen des Glaubens - ist gut bei den Besuchern angekommen. Wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen, sogar heute in der Aerobic-Stunde sprach mich eine Frau darauf an. Wir haben uns darüber sehr gefreut.
Es gab auch kritische Anmerkungen, aber auch die sind willkommen, denn sie bringen uns weiter zum Nachdenken und zum Auseinandersetzen mit dem, was wir vermitteln wollen.
Ein bisschen traurig waren wir, weil diesmal weniger Besucher als zu den anderen Impulsgottesdiensten gekommen waren, aber wir hatten dennoch Freude bei der Sache.
Bei der Feedbackrunde, die wir nach jedem Gottesdienst abhalten, waren wir uns jedenfalls einig, daß am 20. Juni der nächste ImPuls stattfinden soll.
PS: Der gestrige Godi war ausserdem eine Premiere, denn mein Mann war zum ersten Mal mitgekommen, und er fand ihn gut; ich habe mich sehr sehr gefreut.

Sonntag, 7. März 2010

"...es perlt..."

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Unter diesem Titel steht heute Abend der Impulsgottesdienst.
Lange vorbereitet, intensiv geprobt, sind wir dennoch etwas aufgeregt.
Die sonst im groben eingehaltene Lithurgie ist diesmal völlig anders.
Ausserdem sind unsere Pfarrerin und ihr Mann, der sonst den musikalischen Teil unter seinen Fittichen hat, nicht mit von der Partie.
Aber so ein bisschen Adrenalin im Vorhinein gehört schon dazu...es kommt wie es kommt...
Im Mittelpunkt stehen die Perlen des Glaubens - ein Band aus unterschiedlichen Perlen, die alle eine eigene Bedeutung haben. Das Band möchte Hilfsmittel sein, um Glauben greifbar zu machen, möchte anregen zum Innehalten, zum Gebet, zum Nachdenken über den eigenen geistlichen Lebensweg.
Vieleicht gelingt es ja, den einen oder anderen Godi-Besucher zu inspirieren...

Samstag, 6. März 2010

Das wär´ ja nun nicht nötig gewesen....

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Euer Herz erschrecke nicht....

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....das ist gar nicht leicht.
In der letzten Woche hatte ich ein paar Mal versucht, eine gute Freundin anzurufen, einfach so, um mal wieder etwas von ihr zu hören, aber es hob niemand ab.
Ich dachte mir nichts dabei, schliesslich wohnt sie mit ihrem Mann in einer Großstadt - sie werden wohl unterwegs sein.
Gestern Abend rief ihr Mann bei uns an, um uns mitzuteilen, daß seine Frau im Krankenhaus sei.
Letztes Wochenende hatte sie plötzlich Sehstörungen, sah in der Ferne alles doppelt. Darüber beunruhigt ging sie zum Augenarzt, der aber an den Augen nichts auffälliges feststellen konnte und sie zum Neurologen überwies. Beim Neurologen wäre der nächstmögliche Termin leider erst im Mai gewesen, man bedauere sehr, sie solle doch gleich in die Notaufnahme der Uniklinik gehen. Dort nahm man sich ihrer Sache an, befand, daß sie unbedingt stationär aufgenommen werden müsse, doch leider sei kein Bett frei, man überwies sie somit ein Krankenhaus weiter....
Dort angekommen sitzt bzw. liegt sie nun fest. Nach der Odysse der Aufnahme steckt sie nun in der Odysse der Untersuchungen. Seit letzten Dienstag lässt sie Blut abnehmen, EKG, Magnet-Resonanz-Tomographie, Nervenwasser aus dem Rückenmark entnehmen....etc...etc...lässt alles über sich ergehen. Bisher ohne Befund und deshalb ohne Therapie - was sie hat, das sind nach wie vor die Doppelbilder. Und Angst!
Ich telefonierte noch am Abend selber mit ihr, und es war so traurig, sie so verzagt und verzweifelt zu hören. Ihre Sorgen kann ich gut verstehen, die Vermutungen der Ärzte drehen sich von Hirnhautentzündung über MS zu Hirntumor oder Schlaganfall.
Am schlimmsten aber sind wohl die Ungewissheit und das Ausgeliefertsein.
Ich habe keine Worte. Kann sie nicht trösten, kann ihr nur sagen, wie leid es mir tut, versuche, sie ein bisschen aufzumuntern.
Noch besteht ja die Hoffnung, daß sich alles als relativ harmlos aufklärt - ich wünsche ihr das so sehr und denke immerzu:
Herr erbarme dich.
Spät am Abend haben mein Mann und ich diese Nachricht noch nicht verwunden. Wir sind zutiefst erschrocken. Sie und ihr Mann sind seit etwa 30 Jahren unsere Freunde.
Wie zerbrechlich sind doch Glück, Gesundheit oder ein Menschenleben....

Donnerstag, 4. März 2010

Heute wird es sich zeigen....

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Die beiden Vorbereitungstreffen für den Impulsgottesdienst kommenden Sonntag liefen jeweils so komplikationslos, daß wir immer schon ziemlich früh Schluss machen konnten.
Heute ist nun Kirchenprobe, und wir haben uns vorgenommen, sie soll in Echtzeit ablaufen, das heisst, alle Beiträge und Lieder werden ausgeführt und nicht nur angedeutet, wie sonst an diesen Proben.
Irgendwie melden zwei oder drei Neuronen in meinem Hirn, daß wir heute lange Proben und viel umstellen werden.
Nun, in vier Stunden weiss ich es genau....

Mittwoch, 3. März 2010

Man nehme....

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2 Eßl. dunklen, schwach entölten Kakao
3 Eß. Zucker
400 ml kochende Milch
und braue daraus ein wunderbar aromatisches, heisses, süsses Getränk - absolut leckerlich!
Super geignet gegen Fröstelei, trübe Stimmung, Regenwetter, Muskelkater und....und....und...
Ausserdem war es das Mutti-Tochter-Getränk für unsere "Spinnstunden", für Gespräche oder fürs Videoschauen. Schöne Zeit :-)

Montag, 1. März 2010

Nur so...

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Auf einmal ist schon der erste März. Wettertechnisch begann er heute standesgemäss mit Sonnenschein und so ca. 12°C, leider habe ich das nur von Ferne durchs Bürofenster erahnt...
Ich staune, dass die Wintermonate nun schon herum sind, der Frühling naht - in knapp 5 Wochen ist Ostern (...da sollten wohl so langsam mal die Vorbereitungen anlaufen....).

Sonntag, 28. Februar 2010

Nicht bloss zum Essen

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Gestern Abend war es so weit.
In Kandern fand das alljährliche Candlelight Dinner der Black Forrest Academie statt, und wir durften wieder dabei sein.
In den anderen Jahren erwarteten uns ausser einem leckeren Buffet regelrechte Shows mit aufwändigen Kostümen und üppiger Dekoration im Saal und auf den Tischen.
Dieses Jahr gab es ein Thema mit leiseren, ernsteren Tönen:
Vom Scherbenhaufen zum Sinn des Lebens
Drei Menschen erzählten ihren eigenen Lebensweg. Wie sie ihr Leben wohlgeplant gestalteten, wie es ganz ohne ihr Zutun in Scherben zerfiel und wie Gott sie hindurchgetragen hat. Mehr noch, wie durch ihn sogar der Scherbenhaufen einen Sinn erhalten und sie in ein erfülltes Leben geführt hat. Es war sehr beeindruckend.
Den ganzen Abend nachgegangen ist mir ein Satz aus der zweiten Lebensgeschichte (es ging um eine Familie, deren zweites Kind mit offenem Rücken zur Welt kam):
"Gott war gnädig und ließ uns nicht in die Zukunft schauen."......!
Umrahmt wurden diese Vorträge mit einem Programm, das sehr stimmungsvoll dazu passte. Auch bei der Dekoration, diesmal sehr dezent dargestellt, ging es immer um Scherben, die etwas Schönes darstellen...sehr feinsinnig erdacht.
Uns hat der Abend ausserordentlich gut gefallen. Uns wurde wieder bewusst, wir haben so viel Grund zur Dankbarkeit und auch, daß auch unser Leben schon morgen in Scherben liegen kann.
Wohl dem, der sich dann Gott anvertrauen kann.

Samstag, 27. Februar 2010

Auf in ein neues Gartenjahr!!!

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Superschöne Sonne am Samstag! Da zog es uns heute natürlich in unseren Garten. Nein nicht zum Jäten oder zum Pflanzen (noch zu früh), sondern um an unseren grösseren Projekten wie z.B. dem Holzunterstand weiterzuarbeiten. Das war dann auch die Domäne meines Mannes, ich hatte mir die Holzaktion mit Schneiden, Hacken und Sägen vorgenommen, denn wie man sieht, liegt unser Garten mal wieder voller abgeschnittenem Holz (in diesem Winter allerdings zum ersten Mal).
Das war richtig schön, den halben Tag draussen in der Sonne herumzuwirtschaften.
Vier Eichelhäher kommentierten lautstark unser Tun, wir haben uns über sie richtig amüsiert.
Zum Nachmittag hatte mein Mann dann noch die Idee, ich müsste unbedingt auf das Dach unseres Gartenhauses und das Laub des Winters herunterfegen, was an sich ja sicher richtig ist. Leider war es sehr viel Laub und obendrein noch ziemlich nass, so daß es eine regelrechte Plackerei war. Vom Dach herunter war ich völlig fertig, dabei wollen wir heute Abend ja noch ausgehen....

Mittwoch, 24. Februar 2010

Schade

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Heute Nachmittag trat Margot Käßmann sowohl als Ratsvorsitzende der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) als auch als Hannoversche Landesbischöfin zurück.
Hier ein Auszug aus ihrer Rede dazu:
"Einer meiner Ratgeber hat mir gestern ein Wort von Jesus Sirach mit auf den Weg gegeben: „Bleibe bei dem, was dir dein Herz rät“ (37,17).
Und mein Herz sagt mir ganz klar: Ich kann nicht mit der notwendigen Autorität im Amt bleiben...
Hiermit erkläre ich, dass ich mit sofortiger Wirkung von allen meinen kirchlichen Ämtern zurücktrete. Ich war mehr als 10 Jahre mit Leib und Seele Bischöfin und habe all meine Kraft in diese Aufgabe gegeben. Ich bleibe Pastorin der hannoverschen Landeskirche. Ich habe 25 Jahre nach meiner Ordination vielfältige Erfahrungen gesammelt, die ich gern an anderer Stelle einbringen werde.
Es tut mir Leid, dass ich viele enttäusche, die mich gebeten haben, im Amt zu bleiben, ja die mich vertrauensvoll in diese Ämter gewählt haben. Ich danke allen Menschen, die mich so wunderbar getragen und gestützt haben, für alle Grüße und Blumen, die meiner Seele sehr gut getan haben in diesen Tagen. Dem Rat der EKD danke ich sehr, dass er mir gestern Abend deutlich sein Vertrauen ausgesprochen hat...."

Natürlich bin auch ich erschrocken und enttäuscht, daß Frau Käßmann ein so schwerer Fehler unterlaufen ist. Schon dehalb, weil ich ihren Kritikern missgönne, daß sie nun so leichtes Spiel haben mit ihrer Skandalschreierei.
Aber dennoch denke ich, sie ist ein Mensch mit Stärken und Schwächen und eben auch fehlbar.
Wer könnte es wagen, den ersten Stein zu werfen?
Ich bin nach wie vor von ihrer autentischen Art begeistert und find es so schade, daß sie zurücktritt, obwohl gerade das auch zu ihrer geradlinigen Art passt. Letztendlich imponiert mir ihre Haltung.
Frau Käßmann wird ihrem Glauben treu bleiben und Gott wird ihr neue Aufgaben zuteilen. Wer weiss, wohin sie das Evangelium nun tragen kann, was ihr als Bischöfin oder EKD-Vorsitzende niemals möglich gewesen wäre.
Wirklich zu bedauern finde ich die EKD und das Bischofsamt. Für sie tut sich mit Frau Käßmanns Rücktritt eine Lücke auf, die nur schwer zu schliessen sein wird.
Frau Käßmann wünsche ich jedenfalls Gottes Segen und seinen Frieden.

Dienstag, 23. Februar 2010

Frühlingslauf

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Unsere Laufrunde war heute ganz eindeutig vom Frühling angehaucht:
Handschuhe, Stirnband, eine Schicht mehr als die Zwiebel - das war alles nicht nötig, es waren +13°C!
Auch die Stirnlampen blieben zu Hause, weil es immer noch hell war, als wir zurück kamen.
Zudem wurden wir am Beginn unserer Tour von einem wunderschönen doppelten Regenbogen begrüsst, der sich vor einer dunklen Wolkenwand aufgebaut hatte mit dem Versprechen, dass wir nicht nass würden - schöner Himmelsgruss.
Mit diesem Regenbogen hatten wir denn auch reichlich Gesprächs- und Diskussionsstoff - angefangen bei Adam und Eva bis hin zur Sintflut, war ganz interressant. Und wie es meist ist, bei guten Diskussionen fliegt die Strecke unter unseren Füssen dahin, so dass wir nach 58 Minuten schon wieder zurück waren. Dabei reichte es sogar noch für einen kurzen Blick über unser Gartentor, und was leuchtete uns entgegen? Mehrere orangefarbene Krokusse.

Aha, hier ist also auch Frühling....

Montag, 22. Februar 2010

Die Spitze vom Eisberg

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Nun geht es also los mit den Vorbereitungen für den Japan-Aufenthalt - nicht nur für unsere Tochter, nein auch wir Eltern sind beteiligt, haben wir heute per Telefon gelernt.
So müssen wir ein Formular ausfüllen, in dem wir den japanischen Ämtern glaubhaft versichern, dass wir unsere Tochter während ihres Studiums dort finanziell unterstützen.

Der Knackpunkt daran ist, das Formular ist zwingend in japanisch auszufüllen....da waren wir dann doch platt!
Wir und japanisch? Kommt gar nicht in Frage!
Allerdings ohne dieses Formular kommt Tochters Reise nicht Frage....
Nach einigem Hin und Her haben wir dann schliesslich einen Weg gefunden, wie wir mit Trick 17 und Hilfe unserer Tochter das Ausfüllen bewerkstelligen können.
Diese Kuh wäre also vom Eis - aber irgendwie habe ich das Gefühl, das war erst der Anfang, da kommt noch Einiges auf uns zu....

Sonntag, 21. Februar 2010

Sonntag

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Voilá, es ist endlich gelungen. Soeben habe ich den Text zu den drei Geheimnisperlen, die mein Part beim nächsten ImPuls-Gottesdienst sind, beendet.
Nun ja, ob der Text gelungen ist, muss sich erst noch erweisen....
Ein bisschen staune ich, dass es mir letztendlich so flott von der Hand lief, denn so viele Wochen schob ich diese Aufgabe mit wachsenden Bauchschmerzen vor mir her.
Heute aber, gleich nach dem Gottesdienst verfügte ich mich mit Bibel, Gebet und dem festen Vorsatz, den Text nun zu schreiben, an meinen Laptop, und auf einmal lief es wie geschmiert.
Dass es fast eine A4-Seite geworden ist, und der Vortrag ca. 3 Minuten dauern wird, könnte den anderen aus unserem Team zu lang erscheinen, schliesslich sind noch 9 andere Perlen zu besprechen, aber dazu warte ich erst mal unser nächstes Treffen ab.
Für heute bin ich froh, dass ich diese Aufgabe soweit ich kann erledigt habe.
Die superschöne Sonne draussen habe ich so natürlich verpasst - aber bekanntlich kann man ja nicht alles haben :-)

Samstag, 20. Februar 2010

Stressless

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Ach, so ein Wochenende ohne Termine ist wirklich auch mal schön. Wenn es nun noch wie angekündigt regnen würde....:-)
Da ich das gesamte letzte Wochenende nicht zu Hause war, ist natürlich so manches im Haushalt liegengeblieben. Aber nun, Samstag Mittag, ist das alles erledigt, Wäsche, Putzerei, Einkaufen etc.
Wunderbar dieses Gefühl: der Nachmittag gehört mir!
Nun ist es zwar nicht so, daß die Gefahr von Langeweile besteht, aber ich kann mir aussuchen, ob ich meinen Kleiderschrank einer grossen Durchsicht unterziehe, oder das Buch "Die Hütte" fertiglese oder endlich meinen Text über die drei Geheimnisperlen für den nächsten ImpulsGottesdienst schreibe. Oder einfach mal zwei Stunden gar nichts mache oder die Seminarunterlagen vom letzten WoE ganz in Ruhe noch mal durchschaue.....
Sollte das Wetter allerdings so freundlich bleiben, wie im Moment, könnte es meinen Mann und mich auch in unseren Garten ziehen, um den Apfelbaum zu verschneiden.
Das Schönste aber an diesem Wochenende ist, dass es so lang ist. Am Montag habe ich nämlich auch noch frei, denn da ist Beginn der Basler Fasnacht und die Firma somit geschlossen.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Schleichwerbung im Kochbuch

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Heute Abend, auf der Suche nach Informationen über bunten Pfeffer, fand ich in einem meiner neunundzwanzig Kochbücher folgenden Text:
"Koriander: eines der ältesten Gewürze der Welt. Manna, das der Herr den Kindern Israel sandte, war 'wie Koriandersamen weiß und hatte einen Geschmack wie Semmel und Honig'. So steht es in der Bibel im Buch Moses zu lesen...."
Also wenn das nicht neugierig macht, die Bibel zu lesen, dann weiss ich auch nicht.
Und ich muss schon sagen - Werbung für die Bibel in einem Kochbuch! habe ich auch noch nicht gesehen...aber ich find´s gut.

Dienstag, 16. Februar 2010

Was soll ich sagen?

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Wieder zurück von meinem Bibelseminar möchte / könnte ich soooo viel davon erzählen. Allerdings würde das nicht ansatzweise in diesen Blog passen.
So also nur die gekürzte Kurz-Kurz-Form:
Bibellehre von einem Naturwissenschaftler vermittelt zu bekommen, der obendrein spürbar einen "Auftrag" hat, ist einfach genial. Klare Struktur, gut aufbereitete Unterlagen, klare Worte, Diagramme, gute Erklärungen....(ähh schwärme ich?)
Nette, ganz unterschiedliche Menschen getroffen (50 Teilnehmer), Lobpreis und Füreinanderbeten gelernt / geübt.
Lange, anstrengende Tage und doch eine reicherfüllte, schöne Zeit.
Ich bin sehr dankbar, daß ich da war.
Ach ja, und vor Ort war es richtig richtig WINTER.

Donnerstag, 11. Februar 2010

Neuland

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Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht.
Mitte Oktober habe ich mich zu einem Seminar angemeldet und morgen beginnt es schon.
Es ist für mich ein besonderes Seminar, weil ein Christliches.
Verschiedene Predigten und Gottesdienste, Vorträge oder Bibelarbeiten auf dem Kirchentag habe ich ja schon besucht, aber nun geht es zu einem mehrtägigen Seminar, so mit Lehre und Übungen.
Also nicht mehr nur sitzen und zuhören, sondern selber tätig werden; und nicht bloß mal für zwei Stunden sondern zwei ganze und zwei halbe Tage am Stück.
Thema ist die Herrlichkeit Gottes - in Leben und Dienst von Jesus und von Paulus - und in meinem Leben.
Ich freue mich auf neues Bibelwissen, darauf, Gott ein Stück näher / neu / anders kennen zu lernen, und ich bin gespannt auf das gemeinsame Beten, die Arbeit in Gruppen und überhaupt das Drum-Herum in so einem Seminar.
Mir ist zumute, als würde ich Neuland betreten - Vorfreude mischt sich mit einer gewissen Aufregung :-).
Zuerst jedoch kommt morgen die Anfahrt mit dem Auto. Es ist zwar nicht weit, aber der Veranstaltungsort liegt in 1100 Metern Höhe, und es herrscht tiefer Winter. Ich hoffe sehr, dass nicht schon die Anreise spannend wird.
Ich wünsche allen, die hier vorbeilesen, ein gesegnetes Wochenende.
Denn bis denn...

Mittwoch, 10. Februar 2010

17 senkrecht

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Mein Mann ist Fan der satirischen Zeitschrift "Eulenspiegel". Vor Jahren hatte ich ihm zum Hochzeitstag ein Abo dieses Blattes geschenkt, und seit dem wird jede einzelne Ausgabe aufmerksam gelesen, belacht, mit Beifall gewürdigt.
Ganz besonders hat es meinem Mann jedesmal das Kreuzworträstel angetan. Das hat es wirklich in sich. Manchmal lässt er mich mitraten, wobei ich immer wieder frustiert feststellen muss: so um die Ecke denken kann ich einfach nicht.
Heute zum Beispiel:
"Was steht zwischen Zicke und Heu?"
Ich habe keine Ahnung!
Die Antwort muss lauten "Zacke"!
Mein Mann feixt, er hat´s natürlich gewusst.
So sind sie immer, diese Eulenspiegelkreuzworträtsel - Wortspiele, Um-die-ecke-denken, Hintergründigkeiten etc. Ich habe den Verdacht, wenn jemand regelmässig diese Art Denke verinnerlicht, dann färbt das ab.
Ich überlege, zum nächsten Hochzeitstag schenke ich meine Mann ein Abo für die "Brigitte" oder für die "Vogue" oder für die "Elle"....

Dienstag, 9. Februar 2010

Miteinander beten, treffen, essen....

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Heute war wieder unser Gebetsessen zum Jahresbeginn. Dabei treffen sich alle Gebetsgruppen des Unternehmens, bei dem ich z.Zt. arbeite: die Montagsgruppe, die Dienstagsgruppe, die englischsprachige Gruppe, die aus anderen Zweigniederlassungen usw.
Auch ehemalige Firmenangehörige kommen gern dazu.
Es war sehr interressant und kurzweilig. Neue Gesichter zu sehen, Austausch mit anderen Christen, zu erfahren, wie es anderen geht, das ist einfach schön.
Wir waren heute aus so vielen unterschiedlichen Gruppen und Sprachen zusammengewürfelt, daß mich unwillkürlich das wunderbare Gefühl erfasste: wir sind sooo Viele.
Das Essen war wie immer ebenso gut wie reichlich.
Aus meiner Kindheit kenne ich den Spruch: Wie man arbeitet, so soll man essen."
Der galt heute glücklicherweise nicht, denn wenn ich so viel hätte arbeiten müssen, wie es in einem Menü zu essen gab, wäre ich jetzt noch im Büro....

Montag, 8. Februar 2010

auch solche Tage müssen wohl sein...

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Manchmal ist man eben nicht bei "Wünsch dir was"!
Heute ist eingetreten, was ich schon seit drei Monaten befürchte. Ende Dezember ist unsere Arbeitsgruppe verkleinert worden um einen Kollegen, der für die Normen der Pumpen zuständig war. Und nun kam wie es kommen musste, unser Chef hat heute die erste Norm, Vakuumpumpen in jeglicher coleur, mit der Bitte um Überarbeitung an mich übergeben.
Tja, da kann ich mir nun was pumpen...!
Ich kann meine Abneigung gegen diese Art Ausrüstung gar nicht so recht erklären, aber ich werde sie wohl oder übel über Bord werfen müssen.
Denn nach den Vakuumpumpen kommen noch die Kreisel-, die Seitenkanal-, alle Magnetgekuppelten- .... und was sonst noch so an Pumpen verwendet wird.
Aber im Moment habe ich erst mal Feierabend, und gerade eben scheint die Sonne so schön, und nacher gehe ich mit unseren "Turnerfrauen" zum Chinesen zu unserem Neujahrsessen statt zum Step-Aerobic - das wird bestimmt ganz nett.

Sonntag, 7. Februar 2010

Das hat es in sich!

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"Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens, und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben." Hebräer 4,12-13
Wow - dem ist nichts hinzuzufügen!

In vier Wochen ist es wieder so weit

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Samstag, 6. Februar 2010

Weitgereiste Grüsse

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Ich habe heute nachträgliche Geburtstagsgrüsse bekommen, die wirklich um den halben Erdball gereist sind, nämlich aus Bangkok. Freunde von uns befinden sich auf einer längeren Fernreise nach Kosa Moi und haben bei ihrem Zwischenaufenthalt dennoch an mich gedacht und Grüsse per Mail auf den Weg geschickt. Wie sie schreiben, haben sie an meinem Geburtstag in Birma eine Tempelglocke zu meinen Ehren geschlagen - ich bin gerührt, auch wenn ich die Glocke nicht hören konnte.
Ich freu´mich sehr. Wow von so weit her hat mir glaube ich noch nie jemand gratuliert.
Ach, doch! Januar 1997- da war mein Mann beruflich längere Zeit in Yichang, so auch an meinem Geburtstag. Da kamen die Grüsse aus China.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Was macht eigentlich die Schweinegrippe?

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Heute fiel mir auf, kein Fernsehen, kein Radio und keine Zeitung verliert mehr ein einziges Wort über die Schweinegrippe. Dabei niest und hustet es um mich herum viel mehr als noch vor Wochen.
Ist es etwa so, daß nun, wo die Bezahlung des Impfstoffes ausgehandelt ist (zu lasten der Steuerzahler selbstverständlich) und die Gelder geflossen sind, es nicht mehr nötig ist, dem gemeinen Volk einzureden, es sei krank oder wenigstens heftig bedroht und müsse sich unbedingt impfen lassen?
Ein Schalk wer Arges denkt.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Sonderwünsche

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Ich war heute nach der Arbeit in unsere Kreisstadt gefahren, um allerlei zu erledigen, solche Dinge wie Schuhabsätze neu besohlen, Faserschreiber besorgen, nach Badeanzug / Bikini Ausschau halten und meinen Mann von der Arbeit abholen. Das hat auch alles wunderbar geklappt, bis auf die Bademode, was ich aber nicht so tragisch fand, denn schliesslich ist ja noch Winter.
Was mich allerdings total enttäuscht hat, ist die Tatsache, daß ich in der ganzen Stadt, weder im Kaufhaus noch in einem ordnungsgemäßen Schuhladen schlichte Hausschuhe kaufen konnte.
Im Kaufhaus waren nur noch zwei Restpaare in Grösse 41 vorrätig, ansonsten nur Plüschpuschen. Auch im Schuhladen beschied mir die Dame, nein diese Art Schuhe haben sie im Moment nicht....
Ich kann mir nicht helfen, aber daß ich nun mehrmals losziehen muss, nur um ein Paar Hausschuhe zu kaufen ist mir auch neu!
I´m not amused.

Montag, 1. Februar 2010

Der Preis der Schönheit

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Ich habe letzten Samstag einen wunderschönen Blumenstrauß bekommen, in dem auch eine Lilie mit ganz vielen Knospen enhalten war.
Heute, als ich von der Arbeit nach Hause kam und das Wohnzimmer betrat, hat es mich fast umgehauen. Drei der Knospen haben sich zu riesengrossen weissen Blüten mit dunkelroten Staubgefäßen geöffnet. Es ist einfach ein fantastischer Anblick (auf Wunsch einer einzelnen Dame hier nun der Fotonachtrag).
Allerdings hätte ich beim Anblick geniessen am liebsten das Fenster weit aufgerissen, denn die Blüten verströmen einen derart intensiven Duft, der ist denn doch nicht jedermanns Sache....
Aber, da müssen wir die nächsten Tage durch - vielleicht mit einer Nasenklammer.