Montag, 26. Juli 2010

Entdeckung

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Neulich habe ich beim Bibellesen etwas entdeckt, von dem ich glaube, daß es ein Wunder ist.
Ich dachte immer, die Wunder, die Jesus nach der Schrift getan hat, können aufgezählt werden (von Manchem vielleicht sogar vollständig) und sind längst alle bekannt: Wasser zu Wein verwandeln, Tote auferwecken, Lahme, Blinde, Leprakranke etc. heilen, auf dem Wasser gehen, Fischernetzte füllen, Nahrung vermehren....
Aber seit dieser Bibellese denke ich, Jesus hat auch gebeamt!
So jedenfalls verstehe ich Johannes 6, Vers 21(Luther-Übersetzung):"...Als sie nun etwa eine Stunde gerudert hatten, sahen sie Jesus auf dem See gehen und nahe an das Boot kommen; und sie fürchteten sich. Er aber sprach zu ihnen: Ich bin's; fürchtet euch nicht!
Da wollten sie ihn ins Boot nehmen; und sogleich war das Boot am Land, wohin sie fahren wollten."

Irre ich mich? Ist es wirklich etwas neu Entdecktes? Ist diese Stelle vielleicht schon landläufig als weiteres Wunder bekannt? Oder ist es gar kein Wunder?....Das würde mich mal interressieren.

Sonntag, 25. Juli 2010

Der Biberpelz im Garten

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Ein schönes Wochenende ist in wenigen Stunden vorbei. Nicht ganz so ruhig wie geplant, aber doch ohne nennenswerten Stress ist es gelaufen
Gestern waren wir mit Freunden und Bekannten wie jedes Jahr um diese Zeit zu den Burgfestspielen in Lörrach.
Das Festpielmenü war wieder ein Genuss, das Wetter prima (Sternenhimmel), nur das Theaterstück....da haben wir von dieser Gruppe schon spritzigere Aufführungen gesehen.
Sicher war es für die Darsteller eine besondere Herausforderung, als gebürtige Süddeutsche statt allemannisch den gesamten Text im Berliner Dialekt zu sprechen.
Den heutigen Sonntag haben wir, wie könnte es bei dem Wetter anders sein, im Garten verbracht.
Nachmittags schneiten Freunde auf eine Stipvisite herein, zum plaudern, zum Gartenbesichtigen, eben einfach so. War schön.

Freitag, 23. Juli 2010

Schleifchen vom Himmel...

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Die angekündigten Unwetter sind ausgeblieben -Gott sei Dank.
Wohl aber der Regen ist eingetroffen.
Seit heute Vormittag regnet es mal weniger mal mehr sacht vor sich hin - ein wunderbarer Sommerregen - kein Wind keine Kälte.
Das ist wahrlich Balsam für die Natur. Der Boden war so ausgetrocknet, dass sich bis jetzt noch nicht eine einzige Pfütze gebildet hat.
Dadurch, dass der Regen erst ganz leicht begann, wurde die Erde so schön angefeuchtet, dass sie alles Wasser gleich aufnehmen kann.
Ein echtes Geschenk.
Als würde jeder einzelne Regentropfen ein Schleifchen tragen.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Badetag für die Natur?

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Für heute wurde von den Meteorologen Regen versprochen, leider ein bisschen mehr als nur Regen - es könnten wohl wirklich heftige Unwetter auftreten, mit Starkregen, Hagel, Orkanböen - eben das ganze Programm.
Heute Morgen allerdings, als ich meinen Kaffee auf dem Balkon zu Ende getrunken habe, fiel mir Wasser auf: auf dem Geländer, an zwei Stellen auf dem Boden...wie es aussieht hat es also schon letzte Nacht geregnet. Ich habe davon nichts mitbekommen, hat es also nun ganz ohne Sturm und Gewitter geregnet oder habe ich derart fest geschlafen?
Ich freue mich in jedem Fall darüber. Das Wasser kann unser Garten wirklich gut gebrauchen, da könnte es heute ruhig noch ein bisschen weiterregnen und nicht nur in unserem Garten.
Aber schön fände ich, wenn der Sommer noch ein bisschen bliebe - ich habe immer noch nicht genug....

Mittwoch, 21. Juli 2010

Ich gang go lädele

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So sagt man hier auf allemannisch, wenn man durch die Geschäfte zieht, auf neudeutsch "shoppen".
Obwohl ich unter "Shoppen" verstehe, dass ich nach Lust und Laune festlege, in welchen Geschäften ich mich ohne erfolgszwang umschaue.
Das war bei mir heute nicht der Fall, ich hatte nach Büroschluss ein straffes Programm:
Sandaletten reklamieren, am liebsten zurückgeben und möglichst gleich neue finden, da ja noch Sommer,
Geburtstagsgeschenk suchen für die Dame, die sonst schon alles hat,
Taufgeschenk für unseren kleinen Neffen finden, das möglichst nicht auch die anderen Verwandten kaufen,
Ausschau nach einem bestimmten Fleckentferner halten.
Wirklich gut geklappt hat nur Punkt eins. Ich war ganz überrascht, wie bereitwillig die Dame des Schuhgeschäftes die Sandaletten wieder zurücknahm, und Ersatz habe ich auch gefunden.
Bei den anderen Vorhaben war ich leider nicht so erfolgreich. Hauptsächlich habe ich wohl erst mal Ideen gesammelt....und dafür war ich in 8 verschiedenen Geschäften!
Nach mehr als zwei Stunden war ich fix und fertig, Durst, Hunger und mein Bein tat mittlerweile auch so weh, dass ich die Aktion abbrach.
Und was tut man (Frau) in solcher Situation?
Frau holt ihren Mann von der Arbeit ab und lässt sich zum Essen in ein nettes Restaurant in der Fussgängerzone einladen. Draussen lecker essen, sitzen, Leute beobachten, erzählen - da war gleich alles wieder gut.

Montag, 19. Juli 2010

Liebe oder Zeit

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Ich lese derzeit das Buch "Manchmal hilft nur schweigen" von Andreas Schorlemmer.
Er beschreibt darin seine Arbeit als Polizeiseelsorger.
In einzelnen Episoden berichtet er vom Leid, das Menschen in diesem Land oft ganz unvermittelt trifft. Wie die Menschen damit umgehen, wie er ihnen beizustehen versucht.
Als Seelsorger steht er seinen Kollegen, den Polizisten bei, aber auch Hinterbliebenen, Opfern, Demonstranten, einfach allen, die seiner Hilfe bedürfen. Und immer, wenn er zum Einsatz gerufen wird, sind Menschen seelisch oder körperlich in Not.
Beim Lesen kommt mir immer wieder der Gedanke, wie ein Mensch das bloß aushalten kann - so viel Gewalt, Unglück, Elend... Und wie dankbar und glücklich kann ich mich schätzen, schon so viele glückliche und sorgenfreie Zeiten erlebt zu haben.
Eine der Geschichten von Andreas Schorlemmer hat mich besonders nachdenklich gestimmt. Sie ist mit dem Titel "Liebe oder Zeit" überschrieben.
AS schreibt:
„Der Tod vollendet das Leben. Es kommt nicht darauf an, wie viele Jahre jemand auf dieser Welt verbracht hat, denn schließlich scheinen es immer zu wenige zu sein…. Ich glaube vielmehr, wenn ein Kind geliebt wurde, es vollkommen in der Liebe war, war auch sein Leben vollkommen….Natürlich ist es schlimm, wenn ein Kind stirbt. Aber besteht der Sinn des Lebens darin, alt zu werden? Worin vollendet sich das Leben, in der Liebe oder in der Zeit?....“
Auch mir begegnet hin und wieder die Frage: Warum lässt Gott das zu?
Und ich habe darauf keine Antwort. Es bleibt meiner Meinung nach Gottes Geheimnis, warum manche Menschen uralt werden und manche schon ganz jung gehen müssen.
Der Denkansatz, den Andreas Schorlemmer beschreibt, wirft ein ganz anderes Licht auf die Frage, wie lange sollte ein Mensch leben.

Ich möchte diesen Gedanken, dass ein Leben dann vollkommen ist, wenn der Mensch geliebt wird und selber liebt, festhalten.

Sonntag, 18. Juli 2010

Ein Sonntag, wie er im Buche steht...

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...so kommt mir dieser Tag heute vor.
Wir hatten Gartengottesdienst im Pfarrgarten, wie jedes Jahr wurde auch dieser ein Highlight. Und wie jedes Jahr zu diesem Anlass strahlte die Sonne. 27 Konfirmanden wurden in der Gemeinde begrüsst, ein kleines Kind und eine junge Frau getauft, alle aufgestellten Bänke und Stühle waren bis auf den letzten Platz besetzt.
Bei der Liedstrophe:
"Sanft fallen Tropfen, sonnendurchleuchtet.
So lag auf erstem Gras erster Tau.
Dank für die Spuren Gottes im Garten,
grünende Frische, vollkommnes Blau."
war ich ganz ergriffen von der Schönheit der Natur und freute mich schon auf unseren Garten, in den ich gleich nach dem Gottesdienst geradelt bin.
Dort haben wir Forellen und Zucchini (eigene Ernte) gegrillt und bei einer ausgedehnten Mittagsruhe diese schönen Schäfchenwolken beobachtet.

Freitag, 16. Juli 2010

Sonne satt

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Seit gut drei Wochen (seit genau 23.6.10) haben wir Sommer pur, und er scheint noch ein Weilchen zu bleiben.
Vorgestern, am Mittwoch zeigte das Thermometer nachmittags satte 37,5°C an.
Zum Glück war bisher nur dieser eine Tag so extrem heiss.
Obwohl auch ich in diesen Tagen eher träge bin und es mich nicht gerade nach draussen zieht, und die Nächte zu warm für einen richtig erholsamen Schlaf sind, finde ich es immer noch toll, daß mal wieder richtig Sommer ist.
Das hatten wir schon einige Jahre nicht mehr, und noch vor vier Wochen wurde allenthalben über das fortwährend kühle und nasse Wetter gemäkelt.
Nun jetzt ist er da, der Sommer und zwar im Überfluss.

Donnerstag, 15. Juli 2010

Mittwoch, 14. Juli 2010

Hoffentlich ansteckend...

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Meine Grossmutter pflegte zu sagen: "Wo keine Bibel ist im Haus, da sieht es öd und traurig aus."
Für unser Haus traf das natürlich nicht zu, wir hatten selbstverständlich eine Bibel!
Als Kind hatte ich bei diesem Satz immer die Vorstellung, dass dieses Buch unser Haus beschützen würde, Blitzschläge ableiten, Einbrecher vertreiben, drin lesen habe ich niemand sehen....
Gemeint hat meine Grossmutter sicher, dass ein Leben ohne den christlichen Glauben und ohne die Gebote zu achten, keine Erfüllung findet.
Und ich sehe das heute ebenfalls so. Ohne Gottes Segen, ist mein Leben öd und traurig, weil ohne Hoffnung auf Gottes Neue Welt.
Was aber kann die Bibel dabei tun? Solange sie nur im Hause ist und vergessen irgendwo im Regal oder in einer Kiste liegt, nützt sie sicher nichts.
Nein, sie wirkt erst dann, wenn man sie liest. Jedenfalls habe ich diese Erfahrung gemacht.
Beim ersten Mal habe ich sie einfach von vorne bis hinten durchgelesen, um zu erfahren, was steht eigentlich alles in der Bibel.
Und schon da hat sie mich verändert, Neugier, Erstaunen, Ehrfurcht, auch Widerspruch geweckt.
Dann habe ich immer wieder mal ein Buch der Bibel gelesen, mal je nach Bibelwort, das in der Sonntagspredigt dran war, mal einfach nach Lust und Laune.
Im Moment lese ich die Tageslosung in ihrem Gesamtkontext, meistens zum Frühstück. Und ich spüre, wie selbst diese relativ kurzen Passagen auf mich wirken.
Sie trösten, ermutigen, ermahnen oder erfreuen mich, oder sie locken mich, weiter und weiter zu lesen.
Auch schon längst bekannte Texte, bringen immer wieder neue Gedanken in mir hervor, und es ist spannend, dieselbe Textstelle in unterschiedlichen Übersetzungen zu erforschen.
Womit ich sagen möchte, dass mir inzwischen längst nicht mehr nur eine Bibel reicht....
Ich habe eine Lutherübersetzung (1984), weil ich die Formulierungen so ansprechend finde (ach "Es begab sich aber zu der Zeit..." ist einfach zu schön), dann eine Elberfelder Studienbibel, weil ich, wenn ich Zeit habe, den Texten gern auf den Grund gege (am liebsten auf den Urtext). Dann habe ich noch eine Gideon-Bibel, eine ganz kleine, die ich gut mit ins Büro nehmen kann, wenn ich im Gebetskreis mit der Andacht dran bin und schliesslich die "Hoffnung für alle", die das Alte und das Neue Testament in einem heute üblichen Deutsch enthält, für die Tage, wenn ich in kurzer Zeit die Gesamtzusammenhänge verstehen möchte.
Für mich ist die Bibel Gottes Wort - und ohne Gottes Wort ist keine Verbindung zu ihm möglich. Je mehr ich darin lese, je mehr füllt sie sich mit Aussagekraft und Leben, je mehr hat sie mir zu sagen und um so mehr festigt sich die Gewissheit: Ja, dies ist Gottes Wort.

Gerne würde ich auch andere Menschen zum Bibellesen ermuntern, ihnen vermitteln, wie bereichernd es ist, das Buch der Bücher nicht im Schrank einstauben zu lassen.
Heute Abend ist Vorbereitungstreffen für unseren nächsten ImPuls-Gottesdienst, Themensuche.
Mal sehen, ob ich die anderen Teammitglieder für das Thema Bibellesen begeistern kann.

Dienstag, 13. Juli 2010

Muskelspiele

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Das letzte Wochenende war linksbeinseitig wieder so schmerzbeladen, dass ich heute nochmal beim Orthopäden vorstellig wurde in der Hoffnung, er könne nun endlich Abhilfe schaffen. Die Schmerzen sind ja nur die eine Sache. Am meisten bedrückt mich, dass ich noch keine Therapie habe, die gegen die Ursache der Schmerzen vorgeht.
Die Massagen der Physiotherapeutin blieben bisher genauso erfolglos wie der Fersenkeil.
Aber leider. Ich möge halt mehr Schmerzmittel einnehmen, beschied er mir.

Ausserdem sei mit den Massagen sofort schluss - ich möge die Muskulatur kräftigen und üben.
Noch heute Abend habe ich dies bei meinem Physiotermin der Therapeutin ausgerichtet, und sie schwenkte sofort von Massage auf Gymnastik um.
Allerdings schon bei der dritten Übung bekam ich einen schlimmen Krampf und sie meinte, ohohhh, bei Ihnen stimmt das "intramuskuläre Zusammenspiel" überhaupt nicht.
Auf meine Frage, woran das liegen könne, sagte sie, das wisse sie nicht. Weiter fragte ich, ob sie wisse, was ich dagegen tun könnte. Trainieren! war die Antwort.
Ich weiss nicht recht - so untrainiert kam ich mir bisher gar nicht vor.
Irgendwie habe ich das trübe Gefühl, dass des Pudels Kern doch noch nicht gefunden ist. Das liegt vielleicht daran, dass ich kein Pudel bin....

Sonntag, 11. Juli 2010

Abgefahren....

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....sind unsere Gäste heute Mittag wieder.
Leider verging die Zeit viel zu schnell, wie immer, wenn man schöne Stunden verbringt.
Gestern haben wir der Hitze getrotzt und sind nach einem guten Mittagessen am Rhein eine grosse Runde entlang des Flusses gelaufen, um das älteste Wasserkraftwerk der Welt noch einmal zu sehen, bevor es in den nächsten Jahren abgerissen wird.
Die Hitze hat den Spaziergang zwar erschwert, aber ein Eisbecher im Anschluss hat das Wohlbefinden wiederhergestellt.
Den Abend haben wir dann im Garten verbracht und weil es leicht zu regnen anfing, fand das Abendessen komplett bei Kerzenschein im Gartenhaus statt - war so nicht geplant aber sehr romantisch....

Mittwoch, 7. Juli 2010

was sein muss, muss sein

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Wer Omelett essen möchte, muss Eier zerschlagen.
Und wer auf guten Strassen fahren möchte, muss sich Baustellen gefallen lassen, gerade nach dem letzten Winter.
Seit letzten Montag ist die Bundesstrasse, die mitten durch den Ort führt, nur in Richtung zur Arbeitsstelle befahrbar. Heimwärts werde ich in einem riesigen Bogen um den ganzen Ort herumgeführt, oder ich nehme kleine und kleinste Strässchen - beides ist nicht ganz lustig, gerade im Feierabendverkehr.
Aber dass mich dann bei der Einfahrt nach Basel am Morgen auch noch eine Baustelle erwartete und abends, als ich nach der Arbeit noch etwas in der Nachbarstadt zu erledigen hatte, mich auch dort das Schild "Umleitung" begrüsste, fand ich doch ein bisschen dicke.
Allerdings werde ich mich wohl in Geduld üben müssen - die Bundesstrasse in unserem Ort bleibt mindestens bis Mitte August gesperrt, die Umleitung in der Nachbarstadt gar bis Oktober 2011.
Na, denn man tau....

Montag, 5. Juli 2010

Perspektive

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Er ist Gruppenleiter in einem grossen Unternehmen, Ende Fünfzig und eigentlich immer Herr der Lage, ruhig, besonnen, ein bisschen distanziert.
Auf jeden Fall aber wirkt er, als habe er stets alles im Griff.
Doch plötzlich spielt ihm die Bandscheibe derart übel mit, dass er von jetzt auf gleich zum Notarzt und sich danach durch die medizinische Mühle drehen lassen muss.
Der Vorfall war samstags, am Montag musste er natürlich seinen "Schäfchen" mitteilen, dass er nicht kommen würde und wie sie arbeitstechnisch weiter verfahren sollten.
Auch da weiss er telefonisch Punkt für Punkt alles aufzuzählen, was bearbeitet werden muss, gibt die Prioritäten dafür an - eben auch hier - alles im Griff.
Doch dann ändert sich der Ton, etwas zaghaft wünscht er zu wissen, ob die Sekretärin schon im Hause sei, er müsse sie nämlich fragen, was nun mit dem ärztlichen Attest zu tun sei. Er wisse das überhaupt nicht, weil er in seinem gesamten Berufsleben noch nie krank gewesen sei.
Und auf einmal klingt seine Stimme unsicher und auch ein bisschen unglücklich.
Aus dieser Sicht kennt er das Leben nicht.
Alle wünschen ihm, dass er möglichst bald wieder ganz gesund ist, und es wird auch sicher alles wieder gut, vielleicht dauert es eine kleine Zeit.
Aber doch denke ich, es ist auch ein Gewinn, das Leben mal für eine Zeit aus einer anderen Perspektive zu betrachten und daraus seine Schlüsse ziehen zu dürfen.
Genau das wünsche ich ihm und natürlich gute Genesung.

Sonntag, 4. Juli 2010

Amen

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"Mein Gott, gib mir ein tapferes Herz,
das sich nicht einlässt auf Wehleidigkeit und Selbstmitleid.
Gib mir ein gesundes Maß an Selbstliebe, die Freiheit, über mich zu lachen
und die Demut, die Grenzen, die du mir gesetzt hast, nicht gewaltsam niederreißen zu wollen.
Gib mir die Aufmerksamkeit des Herzens,
die anderer Menschen Bedürftigkeit wahrzunehmen versteht."
Sabine Naegeli

Samstag, 3. Juli 2010

und doch...

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Ich habe nicht nur keine Ahnung von Fussbabll, ich empfinde das auch nicht als Wissens- oder Lebenslücke.
Mein Mann ist ebenfalls kein richtiger Fan. Wichtige Spiele schaut er sich ganz gerne an, aber nur, wenn es gerade mal so passt; und was mannschafts- und spielermässig läuft, weiss er eigentlich immer.
Nein, das Viertelfinale der WM, Deutschland gegen Argtentinien heute Nachmittag, dass wollte er nicht sehen, also haben wir den ganzen Super-Sommer-Tag im Garten verbracht.
Und doch geisterte nachmittags ein bisschen Fussball durch unsere Gedanken und Gespräche..., wünschten wir der Deutschen Mannschaft aus unserer Ponderosa direkt nach Südafrika, dass sie gewinnen mögen.
Als dann nach achtzehn Uhr in der Ferne verdächtig viele Autohupen und Tröten sowie Begeisterungsrufe zu hören waren, wussten wir, Jogi's Jung's haben es geschafft.
Wunderbar! 4:0 gegen Argentinien, das war sicher keine Kleinigkeit. Und egal, wie das Halbfinale gegen Spanien (am Mittwoch?) ausgehen wird, in dieser WM zählt die deutsche Mann schaft zu den vier Besten in der Welt.
Da kann ich mich schon mal mitfreuen - auch ganz ohne Ahnung....

Donnerstag, 1. Juli 2010

es ist entschieden

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Gestern Abend, kurz nach 21.00 Uhr war es so weit.
Die Wahl des neuen Bundespräsidenten von Deutschland war endlich entschieden, nach heuneinhalb Stunden.
Ich habe diesen Moment "live" an der Gucke mitverfolgt.
Als einige Politiker vorab Joachim Gauck so herzlich die Hand schüttelten, dachte ich einen Moment lang - oh, sie gratulieren ihm schon zu Wahl....
Doch noch ehe ich mich freuen konnte, trat Herr Lammert vor die Bundesversammlung und verkündete, dass Christian Wulff die Wahl mit 625 Stimmen gewonnen hat.
Joachim Gauck erhielt 494 Stimmen.
Ausserdem gab es 121 Enthaltungen (was wollten die eigentlich da, wenn sie keine Meinung hatten?).
Herr Wulff nahm daraufhin die Wahl mit Freude und aus Überzeugung an, und Herr Gauck war einer der ersten Gratulanten.
Ich finde es schade, dass Joachim Gauck nicht der nächste Bundespräsident wird.
Nicht nur, weil ich ihn mir besser als Landes-Vater vorstellen kann, sondern weil ich glaube, dass er sich nicht von parteipolitischer Taktiererei gängeln lassen würde, sondern ein Mann des Volkes wäre.
Aber natürlich wäre er für uns´ Angie kein bequemes Landesoberhaupt...
Und so bin ich einfach traurig. Nicht, weil ich etwas gegen Herrn Wulff habe, sondern weil ich immer mehr den Eindruck bekomme, alles, aber auch alles wird dem politischen Kalkül, der Machthascherei geopfert...

Mittwoch, 30. Juni 2010

Da ist was dran, oder?

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"Wer den Himmel auf Erden sucht, hat im Erdkundeunterricht geschlafen."
Stanislaw Jerzy Lec

Dienstag, 29. Juni 2010

Eigentlich....

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....wäre heute mein erster Physiotherapie-Termin.
Es gibt ja nun die zweite Staffel der Krankengymnastik - nur diesmal mit konkreter Diagnose.
Und eigentlich habe ich mich schon darauf gefreut, weil, ich mach ja sowas gerne.
Als ich aber heute nach der Arbeit noch schnell das Brot nach Hause brachte und dann erst zum Termin wollte, hatte mir die Praxis via Anrufbeantworter abgesagt - meine Therapeutin ist krank!
Also nix mit Vorfreude - oder doch? So hatte ich bisschen mehr Zeit für meine Hausarbeit und früher Zeit für PC-Schreiberei, das war auch ganz schön.
PS: es ist immer noch richtiger Sommer! Mit 32°C und mehr....

Samstag, 26. Juni 2010

Ruhiges Fahrwasser

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Ein perfekter Samstagmorgen!
Es ist noch früh, aber die Sonne scheint schon, die Vögel zwitschern.
Zeit für ein ausgiebiges Frühstück zu zweit.
Noch ein paar kleine Erledigungen und dann werden wir den "Rest" des Tages im Garten/Wald verbringen, inklusive Feuerchen heute Abend.
Ich geniesse so, dass ich mich auf die Gartenarbeit freuen kann. Die "neuen" Schmerztabletten tun ihr Werk und auch der Fersenkeil ist, glaube ich, wirksam.
Sich frei bewegen zu können und nichts tut weh - was für ein Geschenk.
Es gibt da ein Lied, das ich sehr mag:
"Danke für diesen guten Morgen,
danke für jeden neuen Tag..."
Und ich DANKE.

Donnerstag, 24. Juni 2010

Johannistag *

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Heute ist der längste Tag des Jahres.
Und es ist wunderbarer Sommer!
Nun muss ich noch schnell die "hinteren" Zimmer putzen, damit ich morgen nach der Apparategruppensitzung nicht noch den gesamten Wohnungsputz habe, aber dann....
gönnen mein Mann und ich uns einen Sommerabend auf Balkonien.

* Erinnerung an Johannes den Täufer: "Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen...."(Mat 3,11)

Mittwoch, 23. Juni 2010

Freunde

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"Die Freunde, die man morgens um Vier anrufen kann - die zählen."
Marlene Dietrich

Dienstag, 22. Juni 2010

Land in Sicht?

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Ich war heute wieder beim Orthopäden, weil ich in den vergangenen Wochen bei immer geringerer Belastung immer stärkere Schmerzen bekommen habe.
Bei meinem Arztbesuch vor zwei Wochen, hatte der Arzt mir gegen die Schmerzen eine Spritze direkt in das Iliosakralgelenk vorgeschlagen, was ich jedoch erschrocken erst mal abgelehnt habe, natürlich in der Hoffnung, dass der Nerv sich in den zwei Wochen beruhigt.
Aber der Nerv nervt immer stärker. Das letzte Wochenende war diesbezüglich sehr belastet, zumal die Schmerztabletten gar nicht mehr wirken.
Ganz beklommen verfügte ich mich heute morgen also in die Praxis, immer zwischen Hoffen und Bangen, ob er mir diese Schmerzen nehmen kann, und ob es nicht vielleicht ohne Spritze geht.
Ausserdem hatte ich drei bis zehn Fragen dazu, wie es nun weitergehen soll, ob ich meinen Sport weiter machen kann und...und...und.
Und dann kam es ganz anders als befürchtet - der Arzt war überhaupt kein Halbgott in Weiss, sondern Mensch.
Ich konnte alle meine Befürchtungen und Fragen loswerden, er antwortete ausführlich und ruhig und krönte das Gespräch mit dem Satz: "Sie bestimmen, welche Therapie angewendet wird. Ich sage Ihnen nur, welche Möglichkeiten bestehen und wäge die Verhältnismässigkeit ab."
Wow, das nenne ich mal eine vertrauenbildende Massnahme...
Nun ja, einstweilen habe ich mich für ein stärkeres Schmerzmittel und das Tragen eines "Fersenkeiles" entschieden, ausserdem nochmal für Krankengymnastik (ich bin eben Fan von Turnerei), die ja nun gezielt erfolgen kann, weil es eine konkrete Diagnose gibt.
Am allerwichtigsten jedoch war mir heute, dass ich mich bei dem Arzt gut aufgehoben fühle und selber etwas tun kann. Das schafft in mir die Hoffnung, dass ich mit der ganzen Geschichte zurecht kommen werde.
Der Mensch (ich) ist schon komisch: Die Schmerzen sind heute dieselben wie gestern. Aber heute habe ich Zuversicht, und schon sieht die Welt ganz anders aus....

Montag, 21. Juni 2010

"Glückssachen"

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Das war das Thema unseres ImPuls-Gottesdienstes am gestrigen Sonntag.
Wir hatten uns diesmal gleich zwei Aktionen für die Besucher einfallen lassen. Einmal das Anschauen der "Guckkästen" und zum anderen eigene Momente des Glücks auf einem Zettel festzuhalten, der dann ein Dank-Gebet ergibt.
Wir waren sehr erstaunt, wie gut diese Möglichkeit, für glückliche Momente zu danken, angenommen wurde. Schön, daß so viele Menschen so viel Grund in ihrem Leben finden, sich glücklich zu nennen.
Überhaupt war der Gottesdienst gut besucht.
Was mich aber besonders gefreut hat, war, daß meine Schwester und ihr Mann und auch mein Mann diesen ImPuls besucht haben, und daß er ihnen gefallen hat.

Wochenende mit Allerlei

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Das vergangene Wochenende war randvoll mit abwechslungsreichen Unternehmungen, lieben Gästen und ein paar Verpflichtungen.
Das Weinfest der Sinne in der Hügelheimer Winzergenossenschaft war wieder einfach klasse. Beim Spaziergang durch die Weinberge hatten wir sogar Sonne!
Der Grillabend mit unseren Gästen wurde wegen dem vielen Regen kurzerhand in unsere Wohnung verlegt und war dort mindestens ebenso gemütlich, wenn auch ohne Lagerfeuer (das ginge dann doch zu weit).
Und auch sonst hatten wir schöne gemeinsame Stunden. Ein Tag ganz ohne Termin oder Verabredung wäre noch schön gewesen, aber bekanntlich kann man ja nicht alles haben...

Mittwoch, 16. Juni 2010

Vorbereitungen

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Wir freuen uns auf Besuch.
Für das kommende Wochenende sind meine Schwester und ihr Mann bei uns zu Gast.
Und wie es so ist, wird dieses Wochenende natürlich möglichst gut vorbereitet, damit wir schöne Tage miteinander haben.
Am Freitag Abend gehen wir gemeinsam zu einem Weinfest auf einen Winzerhof in der Nähe, den Samstag möchten wir gerne im Garten verbringen und dort abends grillen (als Special Guest's haben sich Sohn und Schwiegertochter angesagt), am Sonntag werden wir gemütlich Brunchen und dann natürlich am ImPuls-Gottesdienst teilnehmen.
Der Plan steht also schon mal.
Die Frage: Was gibt es wann zu essen?, ist auch schon weitgehend geklärt. Es ist nur noch einzukaufen.
Wie aber könnten wir das Wetter dazu bringen, seiner Jahreszeit ein wenig mehr gerecht zu werden?
Zum Weinfest und für den Garten, oder auch nur für einen Spaziergang ist das derzeitige Wetter einfach ein Skandal.
Es ist kühl und gerade in diesem Moment pladdert es an die frisch geputzten Fenster, daß ich hinsichtlich Grillfest ganz mutlos werde.
Es ist schliesslich Juni und immerhin schon meteoroligischer Sommer. Ach, wie wären da ein bisschen Sonne, blauer Himmel und zwei bis drei laue Sommerabende wunderschön....

Montag, 14. Juni 2010

Das Glück auf einem Notenständer....

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Am kommenden Sonntag ist unser nächster ImPuls-Gottesdienst, und bei uns laufen die letzten Vorbereitungen. Morgen ist Kirchenprobe.
Diesmal heisst das Thema "Glückssachen" und wir haben uns ausgedacht, dass jeder von uns einen "Guckkasten" bastelt, der während und nach dem Godi von den Besuchern beguckt werden kann; der sie inspirieren, erinnern oder nachdenklich machen möge.
Vorgabe war, dass es ein Schuhkarton sein soll, dessen Inhalt einen Glücksmoment darstellt, egal ob klein oder groß. Weitere Vorgabe war, dass der "Unterbau" des Guckkastens, auf dem er ausgestellt wird, ebenfalls selbst mitzubringen ist.
Mein Guckkasten ist hier abgebildet. Ein Buch zu lesen, dabei ein Glas Wein zu geniessen, am liebsten draussen in der Natur; oder einer Kerze beim Brennen zuschauen, das sind für mich Glücksmomente. Und ausgestellt wird mein Schuhkarton auf einem Notenständer, der steht für die Musik, bei der man der Kerze so schön zuschauen kann.
Ist der Karton geschlossen, ist es einfach nur ein Schuhkarton einschliesslich der noch aufgedruckten Schuhgrösse...erst wenn man ihn öffnet, gibt er seinen Inhalt preis.
Ich bin schon auf morgen gespannt, was den Anderen wohl zu diesem Thema eingefallen ist, und wie bastelbegabt sie ihre Ideen umgesetzt haben....

Sonntag, 13. Juni 2010

Schachmatt

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Mal wieder ein ruhiges Wochenende ohne Termin und Verabredung, das tut richtig gut, obwohl wir uns hin und wieder sehr gerne mit Anderen verabreden.
Gestern waren wir den ganzen Tag superfleissig - zu Hause und im Garten, zwischendurch haben wir noch die Handwerksschau unseres Gewerbegebietes besucht, damit man auch mal weiss, was so in unserem Dorf läuft.
Nur das Feuer abends im Garten, das haben wir leider ausfallen lassen müssen.
Meine "Ischiolumbalgie" hat mich komplett schachmatt gesetzt.
Keine Ahnung, wie das weitergehen soll...
Heute war ich vormittags im Gottesdienst, das ging wieder sehr gut (und war gut), mein Mann war derweil noch ein bisschen sein Gartenmütchen kühlen. Und nun, nach Mittagessen und Mittagsruhe, finde ich, ach so ein fauler Sonntag ist einfach auch mal nötig.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Nachhilfe in Mathe...

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....hätte unser Auto meiner Meinung nach nötig. Oder Einen Kurs in Entscheidungsfindung.
Als ich gestern, während ich auf das Hochklappen des Garantores wartete, die Reichweite abfragte (wozu hat man einen Bordcomputer?), zeigte dieser mir 91 km an.
Oh, dachte ich, gut, daß wir morgen u.a. tanken fahren.
Heute Morgen beim Losfahren fragte ich einfach so nochmal nach der Reichweite, da waren es plötzlich nur noch 77 km! Und das obwohl zwischen Garageneinfahrt und Losfahrplatz höchstens 10 Meter sind. Nun wollte ich es wissen - als ich nach etwa 8 km im morgendlichen Stau-Stadverkehr im Parkhaus bei der Arbeit ankam, fragte ich wieder - nun waren es plötzlich 121 km und heute Abend wieder zu Hause angelangt, zeigte Mister Bordcomputer gar 137 km an, beinahe die doppelte Reichweite gegenüber heute morgen.
Man sagt ja Computer sind auch nur Menschen, aber dieser hier kann sich entweder nicht festlegen, oder er weiss nicht, wieviel Benzin noch im Tank ist, oder er kann den Verbrauch nicht ausrechnen.
Auf jeden Fall, wenn ich wissen möchte, wie weit ich noch fahren kann, dann frage ich ihn nicht. Und wenn ich schon frage, dann werde ich daran denken, daß er möglicherweise lügt!

Mittwoch, 9. Juni 2010

Neues von der Ponderosa

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Hmmm... die ersten Erdbeeren dieses Jahr, und zwar aus unserem Garten.
Lecker.
Und die Pflanzen versprechen noch viieeel mehr von diesen Früchtchen...

Dienstag, 8. Juni 2010

Bauabweichungen

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Es ist schon ein eigenartiges Gefühl, seine eigene Wirbelsäule per Röntgenbild zu betrachten.
"Kommen Sie, wir schauen es uns gemeinsam an." sagte der Orthopäde.
Ich konnte gar nicht glauben, daß das ein Teil von mir sein soll. So krumm?
Ganz souverän und sachlich erklärte der Doktor mir die Diagnose: Wirbelsäulenverkrümmung mit Beckeneindrehung - wahrscheinlich angeboren.
Dadurch ist das linke "Ischioirgendwiegelenk" stärker abgenutzt und ein Nerv in Mitleidenschaft gezogen, der mich nun plagt.
Ich brauchte gar nicht darüber nachdenken, instinktiv wusste ich, er hat Recht.
Und nun sitze ich zwiegespalten hier, freue mich und bin dankbar, daß die Diagnose gleich heute gefunden wurde und mir die gefürchtete Odyssee von Untersuchungen, nach denen man auch nichts Genaues weiss, erspart bleibt.
Gleichzeitig bin ich erschrocken über die Deformierung, weil eben auch klar ist, dass sie nicht behoben werden kann.
Nach dem Arztbesuch, auf der Fahrt zur Arbeit, fiel mir die Jahreslosung ein: "Euer Herz erschrecke nicht...."
Hoffnung macht mir, daß der Arzt auch gesagt hat, es wird alles wieder gut, nur könne es etwas dauern und die Massnahmen zur Linderung sind erst Schritt für Schritt herauszufinden.
Also dann....Kopf hoch - nur Fledermäuse lassen sich hängen....

Montag, 7. Juni 2010

Entweder - oder....

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Beinahe eine Woche nicht gebloggt! Das ist ja allerhand.
Anscheinend bin ich nur begrenzt multitaskingfähig - wenn gerade viel los ist, habe ich keine Zeit für den PC, habe ich viel Zeit zum Schreiben, ist gerade eher wenig zu berichten....
Die letzte Woche einschliesslich des Wochenendes waren im Nu herum, Mittwochs bis spät Abend in der Stadt verbracht, Krankenbesuch bei einer Bekannten, Geburtstagsfeier bei Freunden, Haushalt, Garten, Beruf etc..., drum fand ich keine Zeit, nebenher noch zu bloggen - eben nicht multitaskingfähig.
Nun hat einfach schon die zweite Juniwoche begonnen und seit letzten Freitag ist sogar der Sommer eingezogen. Gestern hat er sich zwar gleich einmal mit Starkregen und Hagel in Bohnengrösse präsentiert, aber die Zeit der Pullover und Jacken scheint erst mal vorbei.
Was aus den schönen Rosenknospen, die ich noch am Sonntag im Garten bewundert habe, geworden ist, daran möchte ich allerdings nicht denken.
Heute wieder kein Aerobic - nur Krankengymnastik auf dem Teppich!
So ganz ohne Sport merke ich erst, wie viel er mir bedeutet und wie schön es ist, fit zu sein.
Morgen 7.30 Uhr stehe ich beim Orthopäden auf der Matte. Ich bete, der Herr möge ihm Weisheit schenken, daß er mir helfen kann.

Mittwoch, 2. Juni 2010

Gestern in Moni´s Blog gefunden:

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Besondere Mütter mit behinderten Kindern
von Erma Bombeck (uebersetzt aus dem Englischen)
Die meisten Frauen werden durch Zufall Mutter. Manche freiwillig, einige unter gesellschaftlichem Druck, andere haben es lange geplant und erhofft, und ein paar werden Mutter aus reiner Gewohnheit.
Dieses Jahr werden mehr als 100.000 Frauen Mütter behinderter Kinder werden.
Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, nach welchen Gesichtspunkten die Mütter behinderter Kinder auserwählt werden?
Ich stelle mir Gott vor, wie er auf die Erde sieht und sich die Werkzeuge der Arterhaltung mit grösster Sorgfalt und Überlegung aussucht.
Er beobachtet genau und diktiert dann seinen Engeln Anweisungen ins riesige Hauptbuch.
"Maier, Irmgard: Einen Sohn. Schutzheiliger: Matthias
Foerster, Margot: Eine Tochter. Schutzheilige: Caecilie
Ruester, Carola: Zwillinge. Schutzheiliger? Gebt ihr Gerhard, der ist es gewohnt, dass geflucht wird."
Schliesslich nennt er einem Engel einen Namen und sagt lächelnd:
"Ihr gebe ich ein behindertes Kind."
Der Engel ist neugierig: "Warum gerade ihr, oh Herr? Sie ist doch so glücklich !"
"Eben deswegen !" sagt Gott lächelnd. "Kann ich einem behinderten Kind eine Mutter geben, die das Lachen nicht kennt? Das wäre grausam."
"Aber hat sie denn die nötige Geduld ?" fragt der Engel.
"Ich will nicht, dass sie zuviel Geduld hat, sonst ertrinkt sie in einem Meer von Selbstmitleid und Verzweiflung. Wenn der erste Schock und Zorn abgeklungen sind, wird sie es tadellos schaffen.
Ich habe sie heute beobachtet. Sie hat den Sinn für Selbständigkeit und Unabhängigkeit, der bei Müttern so selten und so notwendig ist. Verstehst du, das Kind, das ich ihr schenken werde, wird in seiner eigenen Welt leben. Und sie muss es dazu bringen, in der ihren zu leben. Das wird nicht leicht werden."
"Aber Herr, soviel ich weiss, ist ihr Glaube an dich nicht besonders stark !"Gott lächelt. "Das macht nichts, das bringe ich schon in Ordnung. Nein, sie ist hervorragend geeignet. Sie hat genügend Egoismus."
Der Engel ringt nach Luft. "Egoismus ? Ist das denn eine Tugend ?" Gott nickt. "Wenn sie sich nicht gelegentlich von dem Kind trennen kann, wird sie das alles nicht überstehen. Diese Frau ist es, die ich mit einem nicht ganz volkommenen Kind beschenken werde. Sie weiss es zwar noch nicht, aber sie ist zu beneiden.
Nie wird sie ein 'gesprochenes Wort' als Selbstverständlichkeit hinnehmen.
Nie 'einen Schritt' als etwas Alltägliches.
Wenn ihr Kind zum erstenmal 'Mama' sagt, wird ihr klar sein, dass sie ein Wunder erlebt.
Wenn sie ihrem Kind einen Baum, einen Sonnenuntergang schildert, wird sie ihn so sehen, wie nur wenige Menschen meine Schöpfung sehen.
Ich werde ihr erlauben, vieles deutlich zu erkennen, was auch ich erkenne --- Unwissenheit, Grausamkeit, Vorurteile --- und ich werde ihr erlauben, sich darüber zu erheben.
Sie wird niemals allein sein. Ich werde bei ihr sein, jeden Tag ihres Lebens, jede einzelne Minute, weil sie ihre Arbeit ebenso sicher tut, als wäre sie hier neben mir."
"Und was bekommt sie für einen Schutzheiligen ?" fragt der Engel mit gezückter Feder.
Da lächelt Gott: "Ein Spiegel wird genuegen !"

Dienstag, 1. Juni 2010

Abschied

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Eigentlich gibt es in einer Familie ja immer irgendwelche Abschiede.
Abschied nach einem Besuch, Abschied vom Junggesellenleben, Abschied, weil jemand in den Urlaub geht oder auch Abschied von jemandem, der diese Welt verlassen hat.
Anschied gehört zum Leben.
Und doch ist der heutige Tag ein besonderer Abschiedstag:
Unsere Nichte (mein Patenkind) verabschiedet sich heute von ihrer Familie, von Deutschland, von Europa, sogar von der Nördlichen Halbkugel, um für ein Jahr nach Australien zu gehen.
Ganz allein zischt sie heute Abend mit dem Flieger ab, um im Land der Kängurus und Koalas zu leben, zu arbeiten, Land und Leute kennen zu lernen.
Wer weiss, was aus dieser Reise alles erwächst?
Ich wünsche ihr gute Begegnungen, Freude am Neuesentdecken - eben eine schöne Zeit und natürlich den Segen des Herrn.
(Foto: Julia Gebhardt / pixelio.de)

Montag, 31. Mai 2010

Ein politisches Erdbeben

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Heute Mittag ist völlig unerwartet Bundespräsident Horst Köhler von seinem Amt zurückgetreten, mit sofortiger Wirkung!
Der Grund waren massive Kritiken über eine Aussage, die er in einem Radiointerview zu Kampfeinsätzen der Bundeswehr gemacht hatte, während er sich auf der Rückreise von einem Besuch der Bundeswehrsoldaten in Afghanistan befand.
Er sagte sinngemäss, dass die Bundeswehr mit ihren Einsätzen in der Welt auch Handelsinterressen Deutschlands vertritt.
Alle möglichen Politiker und solche die es sein wollen, fühlten sich, will man den Medien glauben, verunglimpft, wie könne jemand "behaupten" der Afghanistaneinsatz würde deutschen Wirtschaftsinterressen dienen...usw. (ein Schalk, wer Arges denkt).
Ich kenne nicht alle Ausführungen, Argumente und Erwiderungen.
Ich glaube jedoch, Horst Köhler hatte seine guten Gründe, der Berliner Regierung sein Amt vor die Füsse zu werfen.
Ich habe ihn als engangierten Mann gesehen, der politische Missstände, gerade in der Finanzwirtschaft offen angeprangert hat, als jemanden, dessen Wertevorstellungen nicht wohlfeil waren. Und ich habe ihn als Christen erlebt.
Dass er sein Amt als Bundespräsident aufgibt, macht mich sehr traurig. Zwar kann ich seine Entscheidung verstehen, was jedoch wird aus dem Amt? Wer kommt nun?
Um Herrn Köhler selbst mache ich mir keine Sorgen, er ist eine gefestigte Persönlichkeit, seine Frau steht an seiner Seite und er hat seinen Gauben an Gott, der ja sowieso sagt, dass die Macht dieser Welt vergänglich ist und die Herren der Welt gehen müssen.
Ich wünsche ihm Gottes Schutz und Segen für den neuen Lebensabschnitt.
Unserer Regierung und unserem Land wünsche ich Frau Käßmann als neue Bundesprästidentin, in jedem Fall jedoch jemanden, der kein laues Lüftchen im Wind der politischen Kalküle ist.

Sonntag, 30. Mai 2010

da bin ich platt...

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Ich weiss nicht wie oft das Chaos, das in ihrem Zimmer herrschte, früher Thema für Diskussionen zwischen unserer Tochter und mir war.
Schon als Achtjährige konterte sie, ihr Zimmer sei eben naturbelassen!
Und auch jetzt, nachdem sie längst ausgezogen ist, gehört das Aufräumen nicht zu ihren Lieblingsarbeiten.
Aber heute hat sie mich total verblüfft.
Ich würde für unseren nächsten ImPulsgottesdienst gern ihren Notenständer verwenden und wollte wissen, ob der noch hier in unserer Wohnung sein könnte, oder ob sie ihn mit nach Heidelberg genommen hat.
Benutzt hat sie ihn hier seit ihrer ABI-Zeit vor über drei Jahren mit Sicherheit nicht mehr.
Auf meine Frage, ob sie sich vorstellen könne, wo ihr Notenständer abgeblieben sei, kam die promte Antwort, geh mal in mein Zimmer, unter meinem Bett sind ja zwei grosse Schubladen, in der Rechten davon auf der linken Seite müsste er liegen.
Ich tat wie geheissen und wirklich, an bezeichneter Stelle prangte mir sorgfältig zusammengelegt der Notenständer entgegen!
Ich kriegte mich vor Lachen kaum ein, tat Abbitte für alle früheren Rügen wegen ihrer mangelnden Ordnung und dachte mir, es stimmt also doch:
Genie beherrscht das Chaos!

Samstag, 29. Mai 2010

Nachrichten

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Wenn ich in den Nachrichten von den verschiedenen Katastrophen und Unglücken höre oder lese, werde ich selber manchmal ganz bedrückt davon.
In diesen Tagen war immer wieder das Oder-Hochwasser, das sich nach Westen fortsetzt Thema. Diese Menschen hatten doch erst 1997 Land unter... Ausserdem sorgten die ersten warmen Tage, die so ersehnt und bejubelt wurden, in manchen Teilen Deutschlands gleich für heftige Unwetter mit Sturm und Hagel, sogar Tornados fegten durch einige Ortschaften.
Gestern Nachmittag, als ich neben meinem Wohnungsputz mit meiner Schwester telefonierte, hörte ich plötzlich ein eigenartiges Geräusch durch´s Telefon. Auf meine Frage, was das sei, antwortete sie, das sind Sirenen. Sie geben Kund, dass das Hochwasser nun in Mühlberg angekommen sei (ca. 30 km vom Wohnort meiner Schwester entfernt) und dass das der Ruf nach Hilfskräften ist. Mühlberg? Das ist doch die Stadt, in der erst vor ein paar Tagen ein Tornado 80% aller Dächer abgedeckt bzw. ganz zerstört hat. Und nun kommt noch Hochwasser dazu.
Wie muss den Menschen dort zumute sein...?
Manchmal erscheint die Welt mir ausser Rand und Band. Ölpest in nie dagewesenem Ausmass im Golf von Mexico, Aschewolke aus Richtung Island, Erdbeben, Tornados, Hagel in Golfballgrösse...und...und...und, von der Finanzkrise, die ganze Staaten in den Ruin zu treiben droht, möchte ich gar nicht anfangen....
Ich könnte natürlich die Nachrichten abstellen und einfach nicht mehr zur Kenntnis nehmen. Doch das hiesse ja, den Kopf in den Sand zu stecken und das möchte ich nicht.
Für mich bedeutet es, dankbarer zu werden, die kleinen und grossen Annehmlichkeiten des Alltags bewusst wahrzunehmen, mich über sie zu freuen, sie nicht als selbstverständlich anzusehen und zu bedenken, dass es keine Garantie für ein unbeschwertes Leben in Frieden und Wohlstand gibt.

Donnerstag, 27. Mai 2010

Die Katze ist aus dem Sack....

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Ein bis zwei mal pro Woche telefonieren wir mit unserer Tochter. Mal um Konkretes zu besprechen, mal einfach so zum plaudern. Heute kurz vor Acht (pm) hat unsere Tochter wie verabredet angerufen, weil es noch etwas wegen ihrem Krankenhausaufenthalt im April zu klären gab, aber eben auch, um mitzuteilen, daß ihre Abreise nach Japan nun festgelegt ist.
Abflug ist am 20.09.10 um 11.15 Uhr ab Frankfurt.
Mein Herz macht einen kleinen Satz, der Tag scheint mir so unerbittlich näher zurücken.
Obwohl mein Kopf gleich pariert, daß ich doch wusste, daß dieser Tag kommen wird, sind mal wieder 101 km zwischen Kopf und Herz.
Maus allerdings freut sich auf diese Reise sehr und ich versuche, diese Vorfreude nicht zu trüben. Ich vertraue darauf, daß ich sie Gott anbefehlen kann, wo immer sie auch ist in dieser Welt.

Mittwoch, 26. Mai 2010

Endlich

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Da ist sie nun wieder, die Zeit, wo man schon morgens halb Sieben seinen Kaffe auf dem Balkon zu Ende trinken und einen Augenblick lang der Natur beim Aufwachen zuschauen kann.
Wunderbar.
Das habe ich gleich gestern und heute genutzt. Bevor die Hektik des Tages losbricht fünf Minuten Besinnung - ein Blick in die Bäume vor unserem Balkon, in den Himmel und auf die Berge in der Ferne - tut einfach gut....

Montag, 24. Mai 2010

Sonne und mehr

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Den heutigen Tag haben wir von morgens bis abends im Garten verbracht.
Nur wir zwei. Mal schwatzend, mal lesend, mal dösend und auch mal arbeitend.
Das Wetter ist ja jetzt über die Pfingsttage richtig klasse geworden.
So viel Sonne sind wir gar nicht mehr gewöhnt...
Schön, draussen zu sein und die Schönheiten und Merkwürdigkeiten der Natur zu entdecken.

Sonntag, 23. Mai 2010

Pfingsten

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"Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaot."
Sacharja 4,6
Pfingsten - die Jünger Jesu empfangen den Heiligen Geist und sind fortan gerüstet, das Evangelium in aller Welt zu verkünden und Menschen zu Gott zu führen.
Dieses Jahr war ich leider nicht zum Pfingstgottesdienst und merke erst hinterher, wie sehr er mir fehlt.
Wir hatten ansonsten einen sehr schönen Tag, den wir ganz entspannt mit einem befreundeten Ehepaar mit Wandern, Mttagessen in einem Gasthof und Kaffetrinken in unserem Garten verbracht haben.

Samstag, 22. Mai 2010

Bei Flodders?

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Nein, wir richten das Landhaus neu ein!
Die Wahrheit ist: wir haben heute unser Gartenhaus einer totalen Grundreinigung unterzogen. Nachdem mein Mann die Decke desselben mit Paneelen versehen hatte, war dies auch dringend nötig. Also raus mit allem, drinnen gründlich kehren und wischen, anschliessend draussen jedes einzelne Teil auf Weitergebrauch inspizieren, wenn ja, abwaschen und wieder hineintragen.
Nach neun Stunden! war alles picobello und wir waren fertig (aber sehr froh - wieder ein Projekt geschafft).
Und während wir schufteten:
Ein Wassertropfen in der Hängematte!

Ein bißchen Träumerei

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Der Volksmund sagt: "Vorfreude ist die schönste Freude."
Im Moment kann ich diesem Spruch sehr zustimmen.
Bei unserem Besuch letzte Woche in Grimma haben wir das Hotel Kloster Nimbschen für unsere Silberhochzeit im nächsten Jahr auserkoren.
Warum ausgerechnet Grimma? Dort haben wir uns kennen gelernt, geheiratet, unsere ersten gemeinsamen Jahre verbracht. Die Kinder sind dort geboren und Grimma ist einfach eine hübsche Stadt, Goethe und Seume haben dort gelebt, es gab eine brühmte Fürstenschule und...und...und...
Leider konnten wir bei unserem Besuch dort nicht alle organisatorischen und preislichen Fragen klären, also war ungewiss, ob unser Vorhaben klappen würde.
Aber nun ist alles klar. Das Event ist ausgehandelt, alles erforderliche reserviert.
Und nun freuen wir uns sehr auf dieses Fest mit unserer Familie, Verwandten und Freunden.
Sicher, bis es soweit ist, kann sich noch so vieles ändern, man nicht wirklich mehr als ein Jahr im voraus planen - und doch, im Moment geniessen wir einfach die Vorfreude.
Jetzt ist jetzt und dann ist dann.

Freitag, 21. Mai 2010

Und nun die Werbung

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"Wer auf das Wort merkt, der findet Glück; und wohl dem, der sich auf den HERRN verlässt."
Sprüche 16,20

Das ist der Kerntext unseres nächsten ImPuls-Gottesdienstes.
Unser Vorbereitungstreffen gestern dazu lief wie "geschmiert". Nach knapp zwei Stunden stand der Ablauf, waren die Lieder ausgewählt, eine Aktion mit den Besuchern erdacht und die Aufgaben verteilt.
Das nächste Treffen ist dann schon die Probe. Prima.

Mittwoch, 19. Mai 2010

Die Losung von heute:

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"Sollte dem Herrn etwas unmöglich sein?"
1. Mose 18,14
"Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat."
Hebräer 10,35
Wie schön, schon am Morgen beim Frühstück so viel Ermutigung zu lesen und mit in den Tag zu nehmen.

Dienstag, 18. Mai 2010

Die Sonne scheint

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Das ist doch wirklich ein bisschen unfair - der Alltag hat uns wieder, und während ich 8 Stunden im Grossraumbüro sitze (fensterfern versteht sich), scheint draussen die Sonne!
Na ja, nach Büroschluss konnte ich das schöne Wetter doch noch geniessen.
Meine Kollegin und ich haben unsere Laufrunde gedreht und uns über die Frühlingsmilde gefreut. Das lief sich praktisch von allein.

Montag, 17. Mai 2010

Montag

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Es scheint mir ein bisschen unwirklich, dass nun schon wieder der erste Arbeitstag nach unserer Reise vorbei ist.
Und nicht nur das. Nach der Arbeit lauerten schon wieder einige Termine (Koffer fertig auspacken, Wäsche waschen, Plakat für ImPuls fertigstellen....) es ist eben wieder Alltag.
Vorhin habe ich eine Freundin in unsere Nachbarstadt ins Krankenhaus gefahren, sie unterzieht sich morgen einer Kreuzbandoperation. Ich wünsche ihr von Herzen, dass alles gut geht
Danach war ich selber noch beim Arzt - mein Bein gibt einfach nicht nach. Es schmerzt und schmerzt... Nun habe ich eine Überweisung zu einem Orthopäden, der möge meine Wirbelsäule "bildgebend" untersuchen. Ausserdem habe ich ihm eine Verhärtung im Nacken vorgestellt. Und er meinte, das sei ein "Knoten" und er sehe es bedenklich, dass der sich verschieben liesse.
Ich solle ihn noch etwas beobachten, sollte er sich verändern, müsse er raus. Was soll ich davon halten? Solche Halbgespenster mag ich überhaupt nicht!

Sonntag, 16. Mai 2010

Grimma - die Perle an der Mulde

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Auf unserer Rückreise von meiner Schwester haben wir für zwei Tage in einer alten Heimat Halt gemacht.
Mal wieder über die Hängebrücke gehen, die Lange Strasse in der Altstadt entlang schlendern, um den Schwanenteich bummeln, unser altes Wohngebiet anschauen....
Leider haben uns Regen und Kälte einen gehörigen Strich durch so manche Rechnung gemacht.
Und doch waren wir froh, dagewesen zu sein.
Auf diese Weise haben wir das Hotel Kloster Nimbschen entdeckt und genauer unter die Lupe genommen und würden nun, nachdem wir gesehen, gesprochen und hin- und hergewogen haben, im nächsten Jahr gerne unsere Silberhochzeit dort feiern. Wär' toll, wenn es klappt...
Und wo wir schon mal in der Nähe waren, haben wir uns am Samstag mit Freunden in Leipzig getroffen und hatten schöne gemeinsame Stunden, natürlich mit Spaziergang durch die Innenstadt.
Obwohl auch dieser Tag kalt war, kann ich immer wieder nur sagen - Leipzig ist einfach eine schöne Stadt!
(Das fand ich schon, als ich dort vor weit über zwanzig Jahren studiert habe.)

Die Familienfeier

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Zusammen Hundert Jahre alt! Fifty - Fifty? Wer weiss.
Meine Schwester und ihr Mann haben diesen gemeinsamen Geburtstag zum Anlass genommen und Familie, Verwandte und Freunde zum Tanz bis in den Morgen eingeladen.

Bis in den Morgen ist bei solchen Feiern bei uns immer wörtlich zu nehmen. Es war ein sehr, sehr schönes Fest. Gutes Essen, eine Kahnfahrt durch den Spreewald, Brauerei-Besichtigung, lustige "Kultureinlagen" einiger Gäste, super Tanzmusik - wie im Flug verging die Zeit, auf einmal war es schon morgens halb drei!
Zwar waren wir am nächsten Tag ein wenig schaumgebremst, aber nun ja, wo gehobelt wird....

Rückblende

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Bevor wir uns letzten Sonntag auf die Reise begeben haben, waren wir am Samstag zum 7. Themenfrühstück in Kandern.
Neben wie immer leckerem und schön angerichtetem Essen gab es diesmal einen Vortrag zum Thema "Hauptsache die Fassade stimmt" von Dr. Giesekus.
An diesem Vormittag habe ich gelernt, dass die Fassade eines Menschen sehr notwendig und wichtig in seinem Leben ist. Nur muss es die Richtige sein!

Beziehungsbande zwischen Paaren, Familien oder Kollegen wurden beleuchtet, Gefahren und typische Probleme aufgezeigt.
Sehr empfehlenswert.

Zurück

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Wir sind wohlbehalten zurück, hatten jeweils eine unfallfreie, pannenfreie Fahrt, meistens sogar staufrei und sind sehr froh darüber.
Nun, wieder zu Hause angekommen können wir sagen, wir waren in Heidelberg, Herzberg, Borken, Schlepzig, Königs Wusterhausen, Grimma und Leipzig.
Kein Wunder, dass unser Auto mehr als 2000 km herunterschnurren musste.
Wir hatten schöne, spannende, turbulente Tage, aber nun merken wir - zu Hause ist es auch sehr schön...

Sonntag, 9. Mai 2010

Wir verreisen

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In einer Stunde ist Abfahrt.
Wir fahren zu meiner Schwester und ihrem Mann, um am kommenden Dienstag mit ihnen zusammen Geburtstag zu feiern. Die beiden sind nämlich zusammen hundert Jahre alt geworden, und das wird im erweiterten Familien- und Freundeskreis gefeiert.
Da meine Schwester ca. 80 km südlich von Berlin wohnt, steht uns heute eine ziemlich lange Autotour bevor. Einen kurzen Zwischenstopp wird es in Heidelberg geben, denn unsere Tochter kommt natürlich auch mit zu dem Event.
Ich freue mich schon, auf die ganze muntere Bande, wenn es auch recht turbulent zugehen wird in der nächsten Woche. Schliesslich sehen wir uns nicht jedes Jahr.
Am kommenden Sonntag ist dann wieder Heimfahrt, und ich wünsche uns eine bewahrte Reise.

Freitag, 7. Mai 2010

Lichtblick

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Nachdem es seit einer Woche fast ununterbrochen geregnet hat, blinzelte heute um 12.34 Uhr die Sonne zum ersten Mal wieder durch die Wolkendecke.
Hey super! So war ich heute Nachmittag doch noch für zwei Stunden im Garten. Zwar ohne Sonne, aber auch ohne Regen.

Heute in meinem Losungsbüchlein gefunden

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"Welch ein Trost, Herr, daß du keine Erfolge forderst, keine Erträge eintreibst.
Aber du verlangst, daß wir uns nicht schonen, daß wir unser Bestes geben,
ohne Überheblichkeit, ohne Eitelkeit, ohne Stolz, die alles zunichte machen.
Vielleicht zählt für dich in unserem Leben vor allem der Wunsch, froh, gelassen, glücklich zu dir zu gelangen, ohne den Ruhm des Siegers."
Dom Helder Camara

Donnerstag, 6. Mai 2010

Wie gross ist *?

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Hier mal eine kleine Denksportaufgabe.
Angeblich finden das nur Leute raus mit einem IQ von über 120 ....
Damit Euer Gehirn weiter aktiv bleibt, denkt mal nach:
Wenn:
2 + 3 = 10
7 + 2 = 63
6 + 5 = 66
8 + 4 = 96
Dann ist:
9 + 7 = *

Daran könnte ich mich gewöhnen....

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Ich habe FREI! Einfach so.
Nein, eigentlich wollte ich heute und morgen einige Überstunden abbummeln und mir mindestens einen Gartentag gönnen und ausserdem unsere Reise nächste Woche vorbereiten.
Aber der viele Regen vermiest mir meine Gartenpläne.
Und doch - so richtig traurig bin ich nicht.
Klar, morgen werde ich wie geplant die Koffer packen, dies und jenes noch bügeln, die Wohnung putzen etc, aber heute habe ich FREI.
Das ist so schön, schon mittags am PC sitzen zu können und Bilder für das nächste ImPulsplakat zu suchen, oder am hellen Tag zwei Stunden am Stück zu lesen (mit ein wenig Schoki versteht sich), oder...oder...
Ich sitze hier und lasse die Seele baumeln.

Dienstag, 4. Mai 2010

Wasseropfer

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Diese Woche hat mein Mann frei. Er muss seinen alten Urlaub "verbraten" und hat sich diese erste Maiwoche ausgesucht, um mal so richtig nach Herzenslust ganze Tage im Garten an seinen diversen Projekten zu schaffen. Aktive Erholung also. Und was hatte er für Pläne und Vorfreude...!
Tja, und nun regnet es seit Samstag fast ununterbrochen. An Gartenarbeit ist nicht zu denken. Einzig das Verkleiden der Decke im Gartenhaus hat er in Angriff genommen. Da unser Garten jedoch nicht elektrifiziert ist, haben wir kein Licht, und so macht bei dem trüben Regenwetter das Werkeln im dusteren Gartenhaus nicht direkt Spaß.
Schade, aber nicht zu ändern.
So müssen halt andere "Bewerbchen" her wie Steuererklärung vorbereiten, Erledigungen in der Stadt, Baumarktbummel, Brot einkaufen....

Montag, 3. Mai 2010

Hat der Mensch Töne...!

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Heute vorletzter Termin beim Physiotherapeuten.
Ich freue mich schon darauf, wenn ich da nicht mehr hin muss!
Denn er ist immer noch am Auskundschaften der Ursache meiner Schmerzen im Linken Bein.
Da ich nichts unversucht lassen möchte, absolviere ich jeden Abend die Übungen, die er mir aufträgt, aber ich kann nichts für seine Enttäuschung, wenn ich beim nächsten Termin wieder sagen muss "Links nichts Neues".
Und so wird dies versucht und jenes getestet....
Heute fand er, meine Bauchmuskeln wären total mau. Das MIR!
Es ist schon so, daß Joggen und Aerobic nicht so sehr die Bauchmuskeln trainieren, und seit ich nicht mehr Übungsleiterin bin, hat meine Gymnastik auch recht seichte Formen angenommen, aber das gleich so zu bezeichnen...hm.
Natürlich hatte er gleich Übungen gegen solch eine "Schwäche" parat, und ich nehme also auch diese in mein abendliches Turnreportoire auf. Mittlerweile bin ich allabendlich schon bei 30 Minuten konzentrierter Muskelarbeit.
Ich sehe es schon kommen - in ein paar Wochen habe ich völlig entspannte Schultern und Nacken, eine mustergültig funktioniernde Lendenwirbelsäule, Waschbrettbauch, knackigen Gluteus Maximus - nur mein linkes Bein wird immer noch schmerzen.

Sonntag, 2. Mai 2010

Von der Kunst zu regnen

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Seit Freitag Abend regnet es, und nun ist es immerhin schon Sonntag Nachmittag.
Eigentlich waren wir gestern zum 1. Mai mit Freunden zum Wandern verabredet, aber des Regens wegen haben wir nur eine kleine Spazierrunde mit Schirmen gedreht.
Und doch freuen wir uns über den Regen. Zum einen ist er dringend nötig, denn es war den ganzen April über schon sehr trocken, und zum anderen ist es ein richtig schöner Landregen. Ganz sacht tröpfelt es gleichmässig vor sich hin. Ohne Wind und Sturm, ohne Gewitter, ohne Platzregen, der alles gleich wegschwemmt.
So kann die Erde, können die Pflanzenwurzeln das Wasser gut aufnehmen und der Boden wird richtig gut durchfeuchtet. Auf diese Weise ist der Regen ein wahrer Segen.
Die Bäume, auf die wir schauen, sind auf einmal üppig grün.
Und da es nicht kalt und nicht windig ist, kann man auf dem Balkon sitzen und dem Regen zuhören - für mich immer wieder ein bruhigendes, schönes Geräusch.

Samstag, 1. Mai 2010

"Baumauto"

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Ich habe zwei wunderschöne "Affenbrotbäume". Eigentlich heissen sie ja Pfennigbäume (aus der Familie der Sukkulenten), aber da es den Pfennig nicht mehr gibt und die Blätter eh um vieles grösser sind als ein Pfennig, bleibe ich bei der Bezeichnung Affenbrotbaum - kurz auch ABB genannt.
Diese ABB´s sind schon seit vielen Jahren meine Lieblinge unter den Hauspflanzen. Und da es ihnen anscheinend bei uns gefällt, sind sie mit der Zeit ganz schön in die Höhe und in die Breite gediehen. In der warmen Jahreszeit verzieren sie unseren Balkon auf´s schönste, doch weil sie keinen Frost vertragen, müssen sie jedes Jahr im Spätherbst ihr Winterquartier in der Wohnung beziehen. Je grösser sie werden, je mehr muss ich in zwei Zimmern umstellen, damit sie Platz haben.... Und je grösser wie werden, um so schwerer werden sie auch samt ihrem Topf.
Letzten Herbst hat mein Mann seinem Unmut über die Plackerei Luft gemacht, weil die beiden Herrschaften so schwer geworden sind. Ausserdem würden sie winters in der Wohnung zu viel Platz beanspruchen! Ich möge doch wieder zwei kleine ABB´s heranziehen (die passen in ihren Töpfchen auf jedes Fensterbrett) und die Grossen ENTSORGEN!
Das tat mir schon sehr leid, wo beide doch so prächtig aussehen und diesen Winter wieder über und über geblüht haben....
Nun ja, weil ich an den Bäumchen hänge und mein Mann an mir, hat er seinen Einfallsreichtum interviewt und ein "Baumauto" erfunden: einen rollbaren Blumenständer mit Schnur zum Ziehen. Damit konnte er nun beide ABB's ganz leicht von ihrem Winterstellplatz durch die ganze Wohnung auf den Balkon baldowern, ohne sie tragen zu müssen.
Er war ganz begeistert und meinte, nun sei der Umzug von Sommerresidenz ins Winterquartier und zurück kein Problem mehr.
Ich strahle meinen Mann an und zwinkere meinen ABB´s zu - ihr dürft noch bleiben...

Freitag, 30. April 2010

Alternativsport

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Eigentlich gehe ich freitags am Nachmittag mit einer guten Bekannten eine Runde Nordicwalken.
Seit sie nach einem Beinbruch vor fast zwei Jahren immer noch nicht wieder joggen kann, haben wir uns auf diese Sportart verlegt.
Heute jedoch haben wir auch diesen Sport abgewandelt - wir waren stattdessen nämlich im Nachbarort zum Künstler- und Töpfermarkt (das ist auch Laufen, nur langsamer :-)).
Es ist immer wieder interressant und amüsant, was es dort so zu sehen (und zu kaufen) gibt.
Jedesmal, wenn ich dorthin komme, bewundere ich die Phantasie und die Kreativität der einzelnen Künstler. Sicher ist bei weitem nicht alles nach meinem Geschmack, aber ich finde es dennoch sehr erstaunlich, was man aus Holz, Ton, Porzellan, Metall, Glas etc. so allen machen kann.
Auf dem Heimweg bekamen dann noch sämtliche Wetterfrösche Recht, es begann nämlich wie angekündigt zu regnen und es regnet noch....

Donnerstag, 29. April 2010

auf ein Neues

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Wir bereiten mal wieder einen ImPulsgottesdienst vor.
Heute war erstes Vorbereitungstreffen - Themenfindung.
Obwohl wir zwischenzeitlich ziemlich heftig diskutiert haben, fanden wir schon nach zwei Stunden einen Konsens.
Der Godi wird die Aspekte Unglück, Glück, Psalm 23, Hoffnung, Segen und mehr enthalten.
Ich bin gespannt, wie sich das Thema entwickeln wird.
Beim Absprechen der weiteren Termine haben wir die Kirchenprobe auf den 12. Juni festgesetzt. Beim Aufschreiben des Termins dachte ich erstaunt, daß dann ja schon das halbe Jahr von 2010 herum ist. Unglaublich, wie die Zeit rennt....

Mittwoch, 28. April 2010

Sonnenschein

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Seit mindestens einer Woche haben wir superschönen Sonnenschein - richtig dickes Frühlingswetter.
Vergessen ist auf einmal, wie lange sich der Winter mit Frost, Wind und nasskalten Tagen festgekrallt hatte.
Auch letzten Sonntag, als wir von Heidelberg nach Hause kamen, konnten wir noch einen Rest von Sonne und Wärme im Garten geniessen. Einfach schön.
Nur jetzt an den Wochentagen tut es mir manchmal leid, den ganzen Tag drinnen zu sitzen bei künstlichem Licht und vollklimatisierter Luft. Von Ferne aus dem Grossraumbüro sehe ich dann die Sonnenüberfluteten Häuser und den blauen Himmel draussen...und für das nächste Wochenende wird ganz viel Regen vorausgesagt.
Aber der wiederum wird dringend gebraucht - die treibenden Pflanzen, Bäume und Sträucher stehen derzeit sehr trocken.

Sonntag, 25. April 2010

Vivat, floreat, crescat, Unitas ad multos annos!

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Wieder zurück aus Heidelberg (wohlbehalten) sind wir voll der Eindrücke über die Erlebnisse.
Gründungsfeier, Stiftungsfest, Gottesdienst...es waren sehr feierliche, wohlvorbereitete Veranstaltungen der Studenten.
Die Ernsthaftigkeit ihrer Prinzipien, die lange Tradition und das Engagement, das sowohl die Studenten als auch die Unterstützer ("Alte Herren" / "Hohe Damen") an den Tag legen, haben uns sehr beeindruckt.
Unsere Tochter führte den Festkommers am Abend des Stiftungsfestes, und wir waren ganz stolz auf sie ob des vielen Lobes von so vielen Seiten, weil sie es so toll gemacht habe.
Ganz unvermittelt hatte ich den wunderbaren Gedanken: sie wird ihren Weg machen.
Und die Prinzipien der Studentenverbindung, Sciencia / Virtus / Amicicia (Wissenschaft / Glaube / Freundschaft) lassen mir die Hoffnung, daß Gott in ihrem Leben nicht fehlen wird.
By the way: Eins der Fotos nebenan ist ein "Blinder Passagier" - heute fand in Heidelberg ein Halbmarathon statt. Und als wir am Morgen aus dem Hotel kamen, war der in vollem Gange....

Freitag, 23. April 2010

Eingeladen

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Was ist ein Stiftungsfest?
So genau wissen wir das nämlich nicht. Morgen jedoch wird sich das womöglich ändern. Denn wir sind zum Stiftungsfest einer Studentenverbindung eingeladen.

Grosse Sache, wie unsere Tochter uns vorinformiert hat. Aus diesem Grund werden wir das Wochenende in Heidelberg verbringen.
Der Samstag steht ganz im Zeichen dieses Studentenevents - nachmittags der Gründungsakt im Verbindungshaus, abends des Festakt in einem Saal in der Stadt. Strenges Protokoll was Kleidung, Sitzordnung und Ablauf betrifft - so unsere Tochter.

Nun, wir gehen ohne Vorbelastung, nur mit Neugier hin und werden sehen, was da auf uns zu kommt.
By the way: wir sind sehr dankbar, dass der Heilungsprozess nach der OP bei unserer Maus gute Fortschritte macht.
Der Samstag also ist vollständig verplant - der Sonntag jedoch gehört uns! Gemütlich frühstücken und dann noch durch Heidelberg schlendern, vielleicht mal wieder aufs Schloss....oder an den Neckar...immer wieder schön.

Donnerstag, 22. April 2010

wieder gut

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Wenn ich hier schon mäkele, daß mir durch eine der verordneten Übungen mein Rücken so weh tat, dann möchte ich natürlich auch an dieser stelle mitteilen, daß ich durch eine "Gegenübung" diese wieder vollständig los bin.
Was war ich heute Morgen froh darüber - ohne Schmerzen geschlafen und den ganzen Tag gesessen oder gelaufen ohne diesen Schmerz in der Wirbelsäule, das tat sehr gut.
Das ist schon bemerkenswert, wieviel Schaden man mit falscher Bewegung anrichten kann. Da bin ich dem Therapeuten wirklich dankbar, daß er gleich Abhilfe in Petto hatte.
Nun ja, meine eigentlichen Beschwerden, dass ich nicht ohne Schmerzen im linken Bein stehen kann, sind noch da, aber von dreimal Turnen kann man wohl auch nicht mehr erwarten.
Geduld ist gefragt und die richtige Gymnastik, beides werde ich nun aufbringen....

Mittwoch, 21. April 2010

Verschlimmbessert

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Montag- und Dienstagabend habe ich pflichtbewusst die Krankengymnastik-Übungen absolviert.
Das Ergebnis war, daß ich heute tagsüber so grosse Schmerzen im unteren Wirbelsäulenbereich hatte, daß ich mich im Büro sitzend regelrecht nach einer Schmerztablette gesehnt habe. Hatte jedoch keine da.
Um so mehr schwoll im stillen mein Ärger auf den Therapeuten. Mein Bein hat sich kein bisschen gebessert, dafür tat mir der Rücken in nie gekannter Weise weh.
Aber nach der Arbeit hatte ich ja sowieso Physiotermin - da konnte ich meinen Unmut gleich an Ort und Stelle abladen. Und was kam dabei heraus? Eine Übung wurde gestrichen, drei neue kamen hinzu, in der Annahme, daß es nun besser würde.
Beim Abschied sagte er noch, er sei gespannt, wie es mir am nächsten Montag (nächster Termin) gehen wird. Als besonders vertrauensbildende Massnahme konnte ich das nicht ansehen. Wenn er selber nicht sicher ist, daß seine Therapie hilft, wie soll ich es dann sein?

Montag, 19. April 2010

Sie hat begonnen....

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...meine Physiotherapie.
Heute der erste Termin.
Zu Beginn wollte der Therapeut allerhand wissen. Fragte dies und fragte das.
Dann mäkelte er ausdrücklich darüber, dass der Hausarzt ganz ohne "bildgebendes Verfahren" zu der Diagnose "LWS-Syndrom" gekommen sei. Die sei seiner Ansicht nach sicher nicht richtig! Er denkt (ebenfalls ganz ohne bildgebendes Verfahren wie Röntgen oder MRT), ich habe ein Bandscheibenproblem.
Verschiedene Bewegungsmuster hat er noch sehen wollen, und weil er fand, ich sei ziemlich fit, habe ich täglich als Hausaufgabe drei statt nur zwei Übungen zu absolvieren (wer mehr kann muss mehr machen?)...und weg war er.
Na gut, so werde ich mich jetzt auf meinen Teppich begeben und ein wenig Pflicht und Kür turnen.

Sonntag, 18. April 2010

Frühlingssonntag

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Ein erholsames Wochenende klingt aus.
Es war so schönes Frühlingswetter, das haben wir natürlich draussen verbracht und uns von der Sonne gerne in den Garten locken lassen.
Natürlich waren wir auch ein bisschen fleissig. Aber wir hatten richtig Freude daran, und daneben war viel Zeit zum Lesen, Erzählen, diverse Tiere beobachten (Eichelhäher, Meisen, Wasserschnecken etc.) oder einfach in der Sonne dösen.
Einfach superschön.
Unsere Tochter wussten wir wohlversorgt, zwar immer noch in der Klinik, aber die Heilung geht gut voran, und es dauert eben so lang es dauert.
Es ist schon merkwürdig, wie sehr es mich selber mitnimmt, wenn es meinem Kind nicht gut geht bzw. wie auf sonderbare Weise plötzlich alle Anspannung abfällt, wenn Kind meldet, dass alles i.O ist. Es ist tatsächlich wie ein unsichtbares Band, ich staune immer wieder darüber.
So stelle ich mir Gottes Liebe vor. Dass ich mit ihm durch ein unsichtbares Band des Glaubens verbunden bin, durch das er an allem Anteil nimmt in meinem Leben. Wenn ich seine Liebe weitertrage, wenn ich vor Freude singe und tanze, wenn ich ihm danke, wenn ich ihn um Hilfe oder Schutz bitte, wenn ich versage oder Fehler mache - er sieht mich als sein Kind und wird mich nicht verlassen.
So bekommt der Bibeltext: 'Seine Liebe währt jeden Morgen neu' eine ganz schöne und vertrauenweckende, persönliche Bedeutung für mich.

Samstag, 17. April 2010

Eyjafjalla? Müssen wir uns den merken?

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Seit Donnerstag (15.4.10) ist in Island der Vulkan "Eyjafjalla" wieder aktiv. Ist Island nicht ganz weit weg? Das schon, aber der Vulkan stösst unablässig Asche aus, die sich zu einer riesigen Wolke geformt hat und sich vom Wind nach ganz Europa treiben liess. Vom Norden Europas angefangen hat ein Flughafen nach dem anderen seinen Betrieb eingestellt. Der Luftraum über Deutschland wurde von der Flugsicherheit (Verkehrsministerium) komplett gesperrt.
Die Bahn ist hoffnunglos überlastet. Wer kann, fährt mit dem Auto oder bleibt zu Hause.
Fernreisende sitzen zu tausenden auf den Flughäfen fest.
Wie klein ist doch der Mensch mit all seinem Wissen, dem technischen Fortschritt, mit seiner Überzeugung, alles im Griff zu haben - ein einziger Vulkan und nichts geht mehr.....

Freitag, 16. April 2010

Die Welt schaut auf Polen und trauert

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Ich möchte an dieser Stelle das Flugzeugunglück vom vergangenen Samstag festhalten.
Jedes Unglück ist tragisch und für die Betroffenen einzigartig und besonders im dramatischen Sinn. Doch Dieses ist wohl von noch ungeahnter Tragweite:
Bei Smolensk ist am Morgen des 10.4.2010 bei dichtem Nebel im Landeanflug ein Flugzeug abgestürzt, in dem sich der polnische Präsident Lech Kaczynski mit seiner Frau sowie eine ganze Reihe von Spitzenpolitikern, ja beinahe die gesamte Regierung Polens befunden haben.
Alle 132 Passagiere sind bei dem Unglück umgekommen. Wie es dazu kam ist ungewiss.
Die Welt ist bestürzt und erschrocken. Dass so etwas möglich ist? Ein ganzes Land ist von einem Augenblick zum Nächsten ohne Führung.
Betroffenheit macht sich breit und vielleicht auch die Einsicht - Staatsoberhäupter, Minister, Funktionäre sind auch "nur" Menschen.