Wie beschreibt man den Moment, wenn ein Arbeitspaket, das einen ein ganzes Jahr gefordert, genervt, unter Druck gesetzt, Zeit gestohlen, verfolgt und gestresst hat, endlich abgeschlossen ist?
Ich hatte zwei Dokumente umzuarbeiten, die für mehrere Abteilungen gültig sind. Nach unglaublich vielen Ermittlungen, Diskussionen, nach denen ich oft wieder von vorn beginnen musste, nach Einsprüchen, Anmerkungen, Verbesserungshinweisen, Änderungswünschen ist aus zwei Dokumenten Eines geworden.
Letzten Freitag habe ich es einer Gruppe aus diesen Abteilungen vorgestellt, es wurde für gut befunden und heute unterschrieben.
Ich war sowas von froh, dass dieses Kapitel erst mal abgeschlossen ist, zumal das Erarbeiten einer Matrix wirklich anstrengend und konzentrationsraubend ist.
Aber lachen musste ich doch, als ich festegstellt habe, wie wenig "gültiges" Papier aus einem ganzen Stapel Arbeitsunterlagen hervor gegangen ist.
Dienstag, 25. Januar 2011
"Historischer Moment"
Montag, 24. Januar 2011
von beiden Seiten betrachtet
Gestern bei unserem sonntäglichen Skype-Termin mit unserer Tochter erfuhren wir, dass ihr Rückflug nun gebongt ist.
Am 26. Juli fliegt sie von Japan ab und landet am 27. Juli abends in Frankfurt.
Damit hat die Heimreise nun ein Datum und wirkt auf einmal näher gerückt.
Für unsere Tochter ist das eher Anlass, aufzubegehren und zu protestieren, dass die Zeit viel zu schnell vergeht und an diesem Datum ihr Studienaufenthalt leider schon zu Ende ist.
Für mich ist es eher der Moment, mal in den Kalender zu schauen und festzustellen, es sind ja doch noch 184 Tage, noch nicht einmal die Hälfte der Zeit ist vorbei...
Und wie nennt man das?
Wat dem enen sin Uhl, is dem andern sin Nachtigall.
Sonntag, 23. Januar 2011
Das möchte ich mal festhalten
In unserem ImPulsteam hat sich die Verteilung der Aufgaben mit der Zeit ziemlich gut eingespielt. In vielen Dingen wechseln wir uns bei den zu erledigenden Aufgaben ab oder helfen einander, manche Aufgaben jedoch werden immer von ein und derselben Person wahrgenommen.
Eine dieser Aufgaben ist das Drucken der Plakate. Das übernimmt von je her ein Mann aus unserem Ort, der allerdings gar nicht zum ImPusteam gehört. Ich weiss noch nicht einmal, ob er zur Kirchengemeinde gehört - und doch liefert er wirklich immer pünktlich die gewünschte Anzahl Plakate und Handzettel.
Auch dieses Mal ist es so. Anfang letzter Woche habe ich ihm die entsprechenden Dateien für die Druckerei gemailt. Weil er sich jedoch bis heute nicht gemeldet hat, war ich schon ein wenig unruhig, ich dachte, er ist vielleicht verreist. Da seine Frau aus Brasilien kommt, könnte es durchaus eine längere Abwesenheit sein....
Und siehe da, er war wirklich im Urlaub, ist heute erst zurück gekommen und kümmert sich doch gleich um unsere Belange. Gerade eben kam das Mail, dass er die Plakate natürlich druckt und nächste Woche ins Pfarrhaus bringt.
Bei so viel Zuverlässigkeit kann ich wirklich nur dankbar den Hut ziehen.
Wir sind echt froh über diese Hilfe.
Ich selber finde noch lustig, dass ich diesen Helfer noch nie gesehen habe, jedenfalls nicht wissentlich. Seit vier Jahren erarbeiten wir gemeinsam die Plakate, d.h. ich fertige die Dateien an und sende sie ihm per Mail, und er druckt sie und bringt sie dann ins Pfarrhaus.
Wir sind sozusagen ein anonymes Team.
Samstag, 22. Januar 2011
Ohne Gott gelingt es nicht...
"Gott, hilf du uns, Menschen zu werden -
in deinen Händen.
Gott, hilf du uns, Menschen zu sehen -
mit deinen Augen.
Gott, hilf du uns, Menschen zu verbinden -
unter deinem Kreuz.
Gott, hilf du uns, Menschen zu bewahren -
in deiner Welt.
Gott, hilf du uns, als Menschen zu leben -
mit deinem Willen.
Gott, hilf du uns, Menschen zu bleiben -
in deinem Licht."
Günter Ruddat
Donnerstag, 20. Januar 2011
Ein gut gekühlter Autoschlüssel ist besser als kein Abendbrot
Mein Mann arbeitet in einem Büro, in dem es recht unkonventionell (mit Tendenz zum Caos) zugeht, Männerwirtschaft eben.
Schnell wechselnde Projekte, niemand sitzt längere Zeit am selben Schreibtisch, hie und da muss mit Platz, Mobilar, Ausrüstung etc. improvisiert werden, kurz, hier wird Flexibilität in Reinkultur geübt. Und man staunt, auf welche Ideen manch einer kommt, um ein Problem zu lösen.
Auf diese Weise an Einiges gewöhnt, kam es meinem Mann dann aber doch seltsam vor, als er im Büro-Kühlschrank nicht nur kühl zu haltende Lebensmittel liegen sah, sondern mehrere Male auch einen Autoschlüssel. Ein Autoschlüssel im Kühlschrank? Wer macht denn so was?
Als er sich umhörte, war auch bald heraus, wessen Autoschlüssel immer mal wieder den Tag im Kühlschrank verbringen muss. Und als mein Mann ihn fragte, wozu das denn gut sei, antwortete der ihm in grösster Selbstverständlichkeit: "Na ja, wenn ich morgens oder in der Mittagspause etwas für´s Abendessen kaufe, das ich erst mal in den Kühlschrank legen muss, tue ich den Autoschlüssel mit dazu, damit ich nicht vergesse, das Gekaufte mitzunehmen. Ohne Autoschlüssel kann ich ja nicht heim fahren, und wenn ich ihn in meiner Tasche nicht finde - dann ist er eben im Kühlschrank."
Tja, so gesehen hat er recht. Oder wie meine Großmutter immer sagete: "Man muss sich nur zu helfen wissen."
Mittwoch, 19. Januar 2011
Dienstag, 18. Januar 2011
Der Südkurier weiss bescheid
Ein Toaster mit starker Rauchentwicklung löste am Sonntag den Feueralarm in unserem Haus aus.
So stand es gestern in o.a. Zeitung zu lesen. Schaden sei nicht entstanden (nicht mal der Toaster?), und so konnte die Feuerwehr wieder abziehen.
Vier Löschzüge mit zwanzig Feuerwehrleuten, ein Polizeiwagen und eine Einsatzleitung gegen einen qualmenden Toaster - ein bisschen ist das wie mit Kanonen nach Spatzen schiessen.
Sonntag, 16. Januar 2011
Beschaulicher Sonntag?
Samstag, 15. Januar 2011
von Nachbarn, Untermietern und Künstlern
Heute gab es schon ab dem frühen Vormittag Sonnenschein und +13°C, wie im richtigen Frühling. Bei diesem Wetter zieht es uns natürlich in unseren Garten, um nach dem rechten zu sehen und um schon mal anzufangen, die zahlreichen Bäume und Sträucher zu verschneiden.
Ein richtig schöner Tag. Das erste Picknick des Jahres im Sonnenschein auf der Terrasse....
Auf dem Weg in den Garten stellten wir fest, dass wir neue Beinahe-Nachbarn bekommen haben: Diese hübsch wuscheligen Kühe (Walisische Kampfkühe?) mit den doch bedrohlich anmutenden Hörnern, sind neuerdings drei Gärten weiter angesiedelt.
Und als wir unseren Garten betraten, merkten wir, auch hier hat sich jemand angesiedelt und zwar ohne unsere Zustimmung. Ein Maulwurf scheint unsere Winterpause für seinen Eigenbedarf weidlich genutzt zu haben, und wenn ich mir die Grösse seiner Erdhaufen betrachte, muss er wohl eher nilpferdähnliche Ausmasse haben.Unsere Freude an der Gartenwerkelei haben wir uns dennoch nicht trüben lassen. Die Christrosen blühen so wunderschön, und sogar Bienen waren schon unterw
egs. Der Himmel lachte mit der Sonne um die Wette und trieb regelrechte Schäfchenwolken umher, die in künstlerischer Manier mit Kondensstreifen von Flugzeugen verziert wurden.
Da möchte man zum Augenblick sagen: "Verweile doch du bist so schön..."
Donnerstag, 13. Januar 2011
Sachen gibts...
Auch das war gestern.
Ich bin superpünktlich in den Feierabend, weil ich vor unserem ImPuls-Treffen noch im Supermarkt einzukaufen hatte, anschliessend Chili con carne kochen und mit meinem Mann gemeinsam essen wollte und wenn möglich so nebenher noch aufräumen, Wäsche waschen und...und...und. Kurz - ich bin völlig in Hausarbeitsplanungsgedanken durch die Gänge des Supermarktes gedüst und habe kaum nach rechts oder links geschaut.
Bei den Tiefkühltruhen nahm ich plötzlich aus dem Augenwinkel eine Verpackung wahr, die mir ganz fremd vorkam. Ich stoppte, um mir die Sache näher zu betrachten und traute meinen Augen nicht.
Da lagen in der Tiefkühltruhe lauter Beutel mit Eiswürfeln. Zu Würfeln Gefrorenes Wasser! In Beuteln von je 2 Kg abgepackt, für 1,99 Euro.
Skeptisch guckte ich noch weiter in die Truhe, vielleicht hatten sie ja auch heisses Wasser - denn heisses Wasser kann man immer gebrauchen!
Die Säge klemmt...
Wir hatten gestern unser zweites Vorbereitungstreffen für den nächsten ImPuls-Gottesdienst im Februar.
Thema ist "Gibt es das Böse? Ist es eine Person?"
Das erste Treffen für diesen Godi, Mitte Dezember, haben wir vollständig mit der Diskussion darüber verbracht, wie wir uns als ImPulsteam in der Beantwortung der beiden Fragen positionieren wollen. Und wir merkten, dass wir wirklich ganz unterschiedliche Ansichten darüber haben.
Gestern nun war eigentlich geplant, die inhaltliche Aussage des Gottesdienstes festzulegen und schon mal den Ablauf zu skizzieren. Aber wieder kamen wir über die Diskussion dessen, ob das Böse als Person existent ist, was wir den Besuchern in welcher Deutlichkeit bzw. nur angedeutet vermitteln sollten, nicht hinaus. Gibt es das Böse, damit es auch das Gute geben kann?
Ist jeder ein bisschen böse? usw.
Wir waren 8 Leute und hatten 10 Meinungen, nach unten abgerundet....
Gegen 22 Uhr brachen wir dann ab, denn die meisten von uns müssen am nächsten Tag früh aufstehen. Eine gewisse Niedergeschlagenheit war nicht zu verhelen, da uns nur noch ein Termin zur Vorbereitung zur Verfügung steht.
Beim nach Hause gehen kam mir der Gedanke, dass der Gottesdienst zu diesem Thema vielleicht gar nicht gelingen soll? Wir werden sehen, wie es weitergeht....
Dienstag, 11. Januar 2011
Busgespräche
Seit diesem Jahr haben meine Kollegin und ich unsere Dienstags-Laufrunde nach Basel verlegt.
Gleich vom Schreibtisch aus können wir so loszischen.
Heute war es so geplant, daß ich nach der Lauferei mit dem Bus nach Hause fahren sollte.
Der Bus 17.43 Uhr war rappelvoll, ich bekam gerade so einen Stehplatz.
Neben mir war ein Viererabteil in dem sich zwei ältere Paare, alle vier längst Rentner, gegenüber sassen.
Und sie unterhielten sich angeregt und philosophierten über allerhand Themen.
Einer der beiden Männer sagte: "Die Frau, das unbekannte Wesen...! Da kennt sich kein Mann aus, ich sowieso nicht und bei meiner Eigenen gleich dreimal nicht! Aber -", und dabei lacht er das gegenübersitzende Paar verschmitzt an "-seit ich es gar nicht mehr versuche, sie zu durchschauen, verstehen wir uns wunderbar..."
Seine Frau neben ihm schaut versonnen über die Köpfe der anderen hinweg und lächelt. Dreht sich dann aber ihrem Mann zu, lacht ihn an, kneift ihn ein wenig in die Wange und meint: "Und das schon seit über fuffzig Johr, gell?!"
Montag, 10. Januar 2011
Nachtrag zur Jahreslosung
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Jürgen Werth schreibt dazu:
"...Denn das Böse ist überall. Um uns herum. In uns. Selbstherrlichkeit und Selbstgerechtigkeit. Eitelkeit und Empfindlichkeit. Gier und Geiz.
Und wie überwindet man das? Wie wird man zu einem, der anderen Gutes zugedenkt?
Das Böse
kannst du nicht besiegen.
Das Böse ist
der Böse.
Der Meister der Nacht.
Nur das Gute
kann das Böse besiegen.
Das Gute ist
der Gute.
Der Meister des Lichts.
Verbünde dich
mit ihm,
dem guten gütigen Gott.
Und alles wird gut.
Für dich.
Und für die Welt.
..."
Sonntag, 9. Januar 2011
Spontane Gartenparty.
Gestern war regelrechtes Frühlingswetter. 13°C (Plusgrade wohlgemerkt) und Sonnenschein!
Wunderbar zum Spazierengehen. Freunde von uns hatten dieselbe Idee und luden spontan auf ein Neujahresbegrüssungs-Bier in ihren Garten ein. Ein anderer Freund hatte (zufällig) Gitarre und Mundharmonika dabei, wir Frauen hatten natürlich auch ein bisschen was zu essen mitgebracht, und so wurde aus dem Spaziergang eine nette Runde in beheizter Gartenlaube mit Erzählen, Lachen, Singen bis zum Kerzenschein.
Donnerstag, 6. Januar 2011
Weihnachten vorbei?
Heute, an "Heilig-Drei-Könige", ist der letze Tag der Weihnachtszeit. Wirklich?Morgen wird der Baum abgeputzt und für die Feuerstelle im Garten zersägt, die Weihnachtsdekoration in der Wohnung wieder eingesammelt und verstaut.
Einmal mehr ist Weihnachten wieder vorbei. Ist das wirklich so?
Wenn ja, wie schade!
Denn das Geschenk von Weihnachten, dass Christus als Mensch in unsere Welt kam, um hier sein Reich zu errichten, das bleibt ja. Wenn wir es möchten das ganze Jahr über.
Und es bleiben auch die Erinnerungen an schöne Stunden und Tage mit der Familie, mit Freunden, an Gelesenes, Gehörtes, Erlebtes...
Verschwunden sind nur die Weihnachtsdekorationen und die Schokoladenmänner.
Dienstag, 4. Januar 2011
Alles im grünen Bereich
Der erste Arbeitstag im neuen Jahr.
Die meisten meiner Kollegen waren gestern schon im Büro, während ich mir den Montag ja noch als Ferientag gegönnt habe...(das neue Jahr mit Ferien anzufangen ist ja sowieso und überhaupt schön).
Man begrüsst sich, wünscht ein gutes Neues Jahr, tauscht sich aus, wie Weihnachten und Jahreswechsel verbracht wurden.
Einer präsentiert Fotos von seinem wunderschön geschmückten Weihnachtsbaum, ein anderer erzählt, dass die Feiertage ziemlich in Traurigkeit versanken, weil sein Vater, unheilbar an Krebs erkrankt, weit weg im Krankenhaus liegt.
Eine junge Mutti berichtet mit sichtlicher Freude, wie amüsiert alle waren, als der 15 Monate alte Sohn eben mal den Weihnachtsbaun entschmückt hat.
Ich fand schön, dass alle spürbar eine Auszeit von der Arbeit hatten und ganz intensive Zeit mit ihren Familien verbringen konnten, auch wenn sorgenvolle Stunden dabei waren.
Vom Alltag einmal abschalten, das ist für mich, das Leben aus eine anderen Perspektive zu betrachten. Und ich habe den Eindruck, meinen Kollegen geht es ebenso.
Die Arbeit dieses ersten Arbeitstages im neuen Jahr ist schnell erzählt: alle meine Arbeitspakete warteten brav auf meinem Schreibtisch auf mich, und nachmittags gab es während einer Besprechung noch eines, bei dem ich mich erst einarbeiten muss, dazu.
Nun ja, wat mut, dat mut...
Montag, 3. Januar 2011
Wir sind angekommen...
Samstag, 1. Januar 2011
Mittwoch, 29. Dezember 2010
Wenn die Liebe verloren geht...
Dienstag, 28. Dezember 2010
Wetterumschwung
Habe ich nicht gestern erst von unbeschwerten Tagen geschrieben?
Wie schön, daß uns diese vergönnt waren, denn heute ist es damit vorbei.
Aus Japan haben wir ungute Nachrichten erhalten. Unsere Tochter hat gesundheitliche Probleme, und es könnte sein, dass sie sogar ins Krankenhaus muss.
Ich kann ihre Angst sehr gut verstehen.
Wie gerne wäre ich jetzt bei ihr, und sei es auch nur, um sie in den Arm zu nehmen.
Wie gerne würde ich sie kurz mal nach Hause beamen, damit sie hier in eine Klinik gehen kann.
Japan ist einfach zu weit weg!
Untätig abwarten zu müssen und die Gedanken dabei nicht ausschalten zu können, ist echt der Hammer!
Ich bete für sie und würde doch gerne so viel mehr tun...
Montag, 27. Dezember 2010
Unbeschwerte Weihnachtstage...
Gestern, den zweiten Feiertag verbrachten mein Mann und ich allein, und wir nutzten die Gelegenheit und das wunderbare Wetter zu einem ausgedehnten Spaziergang durch unseren zauberhaft verschneiten Rührberger Wald.
nachtsgrüsse und virtuelle Umarmungen aus. Aber in manchen Momenten schlich sich eben doch ein bißchen Wehmut ein. Weihnachten ist nun mal das Fest der Familie, und zwar der ganzen Familie. Aber so wie uns, wird es wohl vielen Familien gehen, wenn auch aus vielleicht ganz unterschiedlichen Gründen.Freitag, 24. Dezember 2010
Es ist Heilig Abend
Jesus Christus, Gottes Sohn, kam aus seiner Welt in unsere Welt und brachte Gottes Reich mit zu uns in unser Dasein.
Ich wünsche allen, die hier "vorbeilesen" ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest.
Weisse Weihnachten?!
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Und auch das wäre geschafft
Die letzten Wochen waren etwas spannend, da in der Firma, für die ich arbeite, Fremdmitarbeiter abgebaut werden. Das ist erst mal so leidlich überstanden, ich darf bis auf weiteres bleiben. Was die weitere Zukunft der Firma, bei der ich angestellt bin betrifft, bleibt es noch spannend.
Ja, wer will schon ein langweiliges Leben...
Heute war mein letzter Arbeitstag in diesem Jahr und im Januar geht es weiter - das ist ein Grund zum Danken.
Dieser letzte Tag war nochmal ganz schön hektisch. Schliesslich möchte ich so wenig wie möglich unerledigt lassen und im neuen Jahr schnell den "Faden" wieder finden.
Und auch hier zu Hause ist für die nächsten beiden Tage ziemlich Vollgas angesagt, denn für gar so viele Festvorbereitungen hatte ich noch gar keine Zeit.
Geschenke einpacken, Einkaufszettel zusammenstellen, Wäsche waschen und bügeln, zum Friseur fahren (zählt nicht als Mühe), die Wohnung putzen und...und..und.
Ausserdem werde ich gleich noch meine Nähmaschine aufbauen, um die Hose meines Mannes, die er auf seiner Wanderung durch einen Canyon im Sinai ruiniert hat, zu retten. Mal sehen, ob mir das gelingt.
Aber dannnn...ab Zweitem Feiertag wird es ruhig, hoffen wir. Und darauf freuen wir uns.
Dienstag, 21. Dezember 2010
Es ist mal wieder geschafft!
Wintersonnenwende - ab heute werden die Tage wieder länger.
Zwar habe ich eigentlich keine Probleme mit den dunklen und kurzen Tagen des November und Dezember, für mich ist das die Zeit der Kerzen, der Heimeligkeit und der langen Abende.
Und doch freue ich mich jedes Jahr, wenn der kürzeste Tag und die längste Nacht herum sind.
Ich habe dann oft das Gefühl eines Neubeginns und, dass das Dunkel mal wieder weichen muss.
Montag, 20. Dezember 2010
Sonntag, 19. Dezember 2010
Heute ist der Vierte Advent
Wir haben einen geruhsamen Tag. Gemütliches Raclettessen, skypen mit unserer Tochter in Japan, Telefonat mit meiner Schwester - die ebenso trüben wie fruchtlosen Grübeleien, wie es wohl in der Firma weitergehen wird, sind in einen hinteren Winkel verbannt.
Nachher besuchen wir noch ein vorweihnachtliches Gospelkonzert in unserem Ort. Darauf freuen wir uns schon. Vor einigen Jahren war unsere Tochter auch Mitsängerin in diesem Gospelchor.
Eine Liedzeile geht mir heute wie ein Ohrwurm immer wieder durch den Kopf, und ich finde, sie bringt das auf den Punkt, was mir im Moment viel wichtiger ist als jedes berufliche Fortkommen:
"...etwas zum Wünschen,
etwas zum Geben
und nicht allein sein,
mit Anderen leben..."
Freitag, 17. Dezember 2010
Ja ist denn heut´schon Weihnachten?
Der heutige Tag ist regelrecht geschenkebeladen:
Das fing schon ganz früh morgens an. Ich erwachte kurz nach fünf Uhr und stellte fest, dass ich durchgeschlafen hatte. Keine Schlafstörung super!
Nachmittags ging es weiter, denn als ich nach Hause kam, lag vor unserer Wohnungstür ein Karton mit den fertig gedruckten Einladungen zu unserer Silberhochzeit. Und diesmal war der Druck tadellos.
Dann klingelte noch der Nachbar. Das Geschenk, das mein Mann für einen Bekannten zum Gebrutstag in einem Geschäft bestellt hatte, war trotz Schneechaos superschnell und gerade rechtzeitig geliefert worden. Kaum war die Tür wieder zu, klingelte jemand von der bei uns ansässigen Gärtnerei und überbrachte einen hübschen Weihnachtsstern mit Weihnachtsgrüssen von der hiesigen Apotheke, in der wir allfällige Reisemedikamente, Erkältungsmittelchen etc. kaufen.
Und obendrein hatten wir einen Nachmittagslauf durch wunderschön verschneite Felder und Gärten.
Ich freue mich wie eine Katze über einen Pott Milch...
Donnerstag, 16. Dezember 2010
"Furcht verdunkelt Mut und Licht"
Genauso passiert es mir manchmal.
Wir (mein Mann, unsere Kollegen, ich) schweben berufsbedingt bzw. firmenbedingt mal wieder im Nebel.
Niemand von uns weiss, wie es ab Frühjahr nächsten Jahres weitergeht.
Und wir finden: Nicht schon wieder!!!
Speziell ich finde: Ich mag nicht schon wieder Vertragsverhandlungen führen, Arbeitsort, Verdienst, Teilzeit, Urlaub etc. verteidigen oder herschenken.
Ich bin dieses Themas einfach müde...
Entsprechend sinkt meine Motivation gehörig, und natürlich sind nachts die Spukgedanken unterwegs, die auch die kleinsten Probleme auf Doppelgrösse aufplustern und tiefschwarz anmalen.
Prompt fehlt mir am nächsten Tag nicht nur der Schwung, sondern auch eine Portion Schlaf.
So hangele ich mich dann eben von Tag zu Tag, versuche, mich und mein Gemüt nicht unterkriegen zu lassen.
Und wie fast jeden Morgen zünden wir zum Frühstück die Kerzen auf unserem Adventsgesteck an. Manchmal, so wie heute, lege ich auch eine Weihnachts-CD ein, einfach so, weil immer Nachrichten zum Frühstück ist auch nicht das Gelbe vom Ei.
Heute kam ein Titel, der mich auf einmal besonders berührt hat, obwohl ich ihn schon so oft gehört habe: "Wunder über Wunder so heilig....Friedefürst, Gottessohn, Wunderrat...".
Und plötzlich wurde mein Herz ganz leicht.
Erklären kann ich das nicht, aber meine Zukunftssorge war wie weggeblasen, Freude auf Weihnachten und Zuversicht nahmen den Platz ein.
Der alte Schwung war plötzlich wieder da und wie als Zugabe gab es auf dem Weg zur Arbeit auch noch wunderschön verschneite Vorgärten, Sträucher, Hecken, die im Licht der Strassenlampen glitzerten.
Ich glaube, in diesem Moment war ganz speziell für mich / in mir Advent.
Danke HERR.
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Es gibt für alles ein erstes Mal
Mein Mann und ich wollten heute chic essen gehen, das auserkorene Lokal hatte jedoch keinen Tisch mehr für uns zwei frei.
So sind wir in eine kleine unscheinbare Pizzeria ausgewichen und ich habe zum ersten Mal in meinem Leben eine Pizza mit Meeresfrüchten gegessen. Seeehhr lecker...
Montag, 13. Dezember 2010
Sonntag, 12. Dezember 2010
Zum Dritten Advent
Donnerstag, 9. Dezember 2010
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Eigentlich wollte ich heute nach Feierabend in Basel über den Weihnachtsmarkt schlendern.
Noch eigentlicher wollten eine Kollegin und ich heute früher Schluss machen und nach Freiburg zum Ladenbummel fahren. Dies haben wir abgesagt, weil Blitzeis angesagt war, und jenes habe ich fallen lassen, weil es noch so viel zu tun gab, das ich auch morgen nicht werde erledigen können.
Also ab nach Hause, die Resrevierung für Regensburg gecheckt, eine Wäsche und noch eine gewaschen, die Spülmaschine ihren Dienst tun lassen, ein Anschreiben verfasst, die Einkaufliste für den Wochenendeinkauf geschrieben, die Einladungsentwürfe für unsere "Silbersechzig" angeschaut, aufgeräumt, den Zimmerspringburnnen sauber gemacht....
Und nun bin ich gar nicht traurig, dass ich die jedes Jahr so wunderschön beleuchtete Freie Strasse in Basel noch nicht gesehen habe, sondern sehr froh, dass ich all das geschafft habe und es mir morgen nicht zusätzlich wie ein Klotz am Bein hängt.
Mittwoch, 8. Dezember 2010
So kann´s kommen!!!
Am ersten Tag packte sie alle ihre Sachen in Kartons, Kisten und Koffer.
Am zweiten Tag hatte sie den Spediteur bestellt, der die Sachen abholte.
Am dritten Tag setzte sie sich ein letztes Mal bei Kerzenschein in ihren herrlichen Salon, legte gute Musik auf und feierte allein ein kleines Fest mit einem Kilo Shrimps, einem Glas Kaviar und einer Flasche Champagner.
Als sie ihr Fest beendet hatte, ging sie noch einmal durch alle Räume und versteckte jeweils ein halbes Shrimps, das sie vorher in Kaviar getaucht hatte, in jede Öffnung der Gardinenstangen.
Dann säuberte sie die Küche und verließ das Haus.
Als ihr Ehemann mit seiner neuen Freundin zurückkehrte, hatten die beiden die ersten Tage viel Spass miteinander.
Aber langsam fing das Haus an übel zu riechen. Sie versuchten alles, sie säuberten und lüfteten das ganze Haus.
Nischen und Winkel wurden nach verendeten Insekten untersucht und die Teppiche mit Dampf behandelt.
Duftspender wurden überall im Haus aufgehängt. Insektenvernichter begasten das ganze Haus, und sie mussten sich für ein paar Tage eine andere Bleibe suchen.
Sie bezahlten sogar für das Auswechseln der neuen Teppichböden in allen Räumen.
ABER NICHTS HALF!
Bekannte kamen nicht mehr zu Besuch. Handwerker weigerten sich, in diesem Haus zu arbeiten. Die Haushaltshilfe kündigte.
Endlich, als sie den Geruch nicht mehr ertragen konnten, entschlossen sie sich, umzuziehen.
Doch auch einen Monat später, nachdem sie den Verkaufspreis für das Haus sogar halbiert hatten, konnten sie noch keinen Käufer finden.
Die Geschichte wurde stadtbekannt und die Makler weigerten sich, Telefonanrufe zu beantworten.
Letztlich mussten sie einen hohen Kredit aufnehmen, um sich eine neue Bleibe zu kaufen.
Eines Tages rief seine Ex-Frau an und erkundigte sich, wie es ihm denn ginge?
Er erzählte ihr den Alptraum mit dem Hausverkauf. Sie hörte ihm geduldig zu und sagte dann zu ihm, daß sie das Haus sehr vermissen würde und sich gerne mit ihm über die Scheidungskosten unterhalten und auf einiges verzichten würde, wenn sie dafür das Haus bekommen könnte.
Da er glaubte, daß seine Ex-Frau keine Ahnung von dem Gestank im Haus hat, willigte er für ein Zehntel des Kaufpreises ein, aber nur, wenn sie noch am gleichen Tag die Verträge unterzeichnen würde.
Sie war einverstanden und innerhalb einer Stunde hatte sein Anwalt die Verträge vorgelegt, welche beide unterschrieben.
Eine Woche später stand der Mann mit seiner Freundin händchenhaltend vor dem verkauften Haus, und sie lächelten zufrieden, als sie zusahen, wie der Spediteur alle ihre Sachen einpackte, um diese zu ihrem neuen Haus zu bringen....
....einschliesslich der Gardinenstangen!!!
Dienstag, 7. Dezember 2010
Zerronnen...
...ist die weisse Winterpracht. Schade.
Eine Woche lang verbreitete das Wetter Weihnachtsstimmung. Es war auch am Tag frostkalt und Felder, Wiesen, Bäume und Sträucher waren mit Schnee bedeckt.
Am dritten Dezember war gar schon in einem online-Blatt zu lesen, dies sei der kälteste Dezember seit so und so vielen Jahren.
Doch seit gestern ist es vorbei mit der Wetterromantik, es regenete die ganze Nacht.
Heute morgen zeigte sich die Natur in grau, braun, dunkelgrau, trüb, nass....
Vielleicht hat der Winter ja noch ein bisschen Weiß in petto - das wär schön :-)
Sonntag, 5. Dezember 2010
Zum Zweiten Advent:
Diesen Ausspruch von Martin Luther habe ich bei Moni gefunden, und er ging mir so zu Herzen, daß ich ihn mindestens hier festhalten, lieber aber noch ganz weit und vielfach verbreiten möchte:
Samstag, 4. Dezember 2010
Festivitäten
Der Turnerbund unseres Ortes, und auch meiner, da ich "aktives" Mitglied bin, besteht schon 125 Jahre. Ganz schön hartnäckig die hiesigen Freizeitsportler....:-)
Heute Abend wird nun das Jubiläumsjahr mit einer grossen Abschlussfeier beendet.
Wir haben uns mit Freunden verabredet und sind natürlich mit dabei.
Mal sehen, was uns erwartet und wen wir so alles treffen.
Das ist auch mal wieder schön, ausgehen, andere Leute treffen, nicht auf die Uhr schauen müssen, und den Heimweg locker zu Fuss gehen zu können, und das Auto hat Feierabend.
Freitag, 3. Dezember 2010
Nette Adventsgrüsse von unserer Pfarrerin:
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Wer zu spät kommt....
Vor meinem Urlaub hatte ich mir eine Liste gemacht mit Dingen, die ich gleich nach den Ferien erledigen wollte:
- Cartoonkalender beim ERF bestellen
- mich für das nächste Bibelseminar im März ´11 anmelden
- ein Weihnachtskonzert im Lörracher Burghof aussuchen und Karten bestellen
...etc.
Gleich am Montag ging ich daran, die Liste abzuarbeiten, aber was musste ich erfahren?
- die Cartoonkalender sind vergriffen
- das Seminar im März ist ausgebucht
- alle uns interressierenden Weihnachtskonzerte sind ausverkauft bzw.
- Danny Plett gibt dieses Jahr keine Weihnachtskonzerte, er ist in Kanada
Puh - das war ja nicht so schön - eine Pleite nach der anderen.
Heute bin ich gleich erst mal nach der Arbeit nach Lörrach gefahren, um mir wenigstens die Losungen für nächstes Jahr zu kaufen. Nicht, dass die demnächst auch vergriffen sind.
Und siehe da, nicht nur das Losungsbüchlein habe ich bekommen, sondern auch die Weihnachts-CD "Wunder über Wunder" von Danny Plett, Bach's Weihnachtsoratorium und einen schönen Kalender mit "Himmlischen" Bildern und Bibeltexten dazu.
Fehlt nur noch Ersatz für das Bibelseminar, mal sehen, was da möglich ist...
Dienstag, 30. November 2010
Transarabien - Zum Schluss
Dieser Urlaub war wirklich ein Erlebnis - etwas Besonderes, ich bin sehr dankbar dafür.
Und dankbar bin ich auch für alle Bewahrung, die wir erfahren haben.Mit diesen Schnappschüssen aus dem
Flugzeug und vom Heck des Schiffes möchte ich meine Reiseerinnerungsnotizen beenden.
Montag, 29. November 2010
Transarabien - Abu Dhabi und Dubai
Sonntag, 28. November 2010
Transarabien - Muscat, Hauptstadt des Oman
1 Die Grosse Moschee von Muscat, als einzige Moschee im Oman dürfen hier nichtmuslimische Besucher eintreten (ohne Schuhe versteht sich).
2 Die Grosse Moschee von aussen
3 Der alte Teil von Muscat. Der Name Muscat hat übrigens nichts mit dem Gewürz zu tun, der Name der Stadt bedeutet übersetzt "an Land gehen".
4 Der Sultanspalast, hier wohnt er allerdings nicht, hier befinden sich nur Büros.
5 Die Bucht von Muscat
6 Ein traditioneller Fischmarkt - sehr speziell.
7 In dieser Festung wohnte einst der Gouverneur
8 An badewasserwarme
n Quellen...
9 ...grün und wunderschön.
10 Ein Mangrovenbaum
11 Nochmal die Bucht von Muscat
12 Ein Bummel im "Suk" ist wirklich ein Erlebnis
13 Eine "Dau" - typisches Fischerboot
14 Wer im Oman Goldschmuck kaufen möchte, sollte sich wohl vorher überlegen, wo er diesen tragen kann...
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt
Samstag, 27. November 2010
Transarabien - Luxor
1 Der Nil - Wow! - eigentlich "nur" ein Fluss. Schade, dass ich nicht eins der vielen imposanten Nilkreuzfahrtschiffe mit der Linse erwischt habe.Es schneit, es schneit, kommt alle aus dem Haus....
...die Welt, die Welt, sieht wie verzaubert aus....
Vor 10 Tagen hatten wir noch 34°C und Sonnenschein.
Das war prima.Und doch bin ich von dieser Winterpracht ganz hingerissen.
Unser Glühweinabend mit Feuer im Garten wurde heute Abend durch den vielen Schnee ein richtiges Ereignis. Alle waren warm eingepackt und ganz begeistert von der schönen Winterstimmung...
Donnerstag, 25. November 2010
Zwischenspiel
Seit einiger Zeit ist in der Firma, in die ich als Fremdmitarbeiterin entsendet bin, eine grossangelegte Umstrukturierung (natürlich mit Personalabbau einhergehend) im Gange.
Als Gast interressiert man sich ja nicht gar so sehr dafür, aber nach meinem Uralub wurden die Gerüchte, dass auch Fremdmitarbeiter betroffen sein werden, immer lauter.
Und heute hat es dann mit einem Paukenschlag einen Kollegen aus unserer Gruppe getroffen. Zu Gast wie ich auch, wurde ihm heute Morgen offiziell mitgeteilt, dass sein Engagement zum Jahresende ausläuft.
Da er der einzige in seinem Fachbereich ist, ausserdem viel Arbeit hat, hätte das niemand von uns und auch er selber nicht im entferntesten gedacht.
Den ganzen Tag waren wir ein bisschen schaumgebremst. Zum einen tut uns unser Kollege leid, der nun erst schauen muss, wie es weiter geht. Zum anderen ist ungewiss, ob nun der "Rest" der Gruppe bleiben kann.
Sicher wird es irgendwie wieder weitergehen. Als Fremdmitarbeiter hat man ja eine Firma hinter sich und wird nicht in die Arbeitslosigkeit entlassen. Aber betroffen macht es dennoch und Sorgen und Ängste kriechen wie Schatten ganz von selber heran.
Mittwoch, 24. November 2010
Transarabien - der Sinai für uns Mädels....
....beeindruckend, geheimnisvoll....
Ein faszinierendes Gebirge erwartete uns. Meine Schwester und ich haben es auf unserer Fahrt zum und vom Katharinenkloster "nur" aus dem Bus heraus bestaunt.
1 Wüste so weit das Auge reicht (mit ganz kleinen Kamelen)
2 Der Berg vor dem Klostereingang...
3 ...und der dahinter
4 Bizarre Formen
5 Woher kommt bloss der weisse Sand?
6 40 Jahre durch diese Wüste wandern? Nachzulesen im Alten Testament bei 2. Mose 3 und19 und 24 und 31....
7 Das Katharinenkloster - ganz sicher eine Reise wert, allerdings nicht wie bei uns nur für 45 Minuten!
Dienstag, 23. November 2010
Transarabien - verkleidete Menschen
Transarabien - das Meer und die Sonne
Transarabien - das Schiff
Transarabien - Athen und Kreta
Montag, 22. November 2010
Transarabien - Rhodos
Samstag, 20. November 2010
7800 Kilometer
Wieder zu Hause - ist das schön.
Die o.a. Kilometerzahl betrifft nur die Strecke, die wir mit dem Schiff zurückgelegt haben. Per Flieger Frankfurt - Antalya / Dubai - Frankfurt kommen locker nochmal 10'000 km dazu.
Da kann man wirklich von einer grossen Reise sprechen. Gross war sie auch sonst.
Wir haben so viel erlebt, gesehen, gelernt, bestaunt, hatten daneben aber auch viel Zeit zum entspannen; es waren wunderbare drei Wochen.
Die Rückreise war durch die Bombenattrappe in Namibia ein wenig ausgedehnter als vorgesehen, nämlich 17 Stunden, aber am Ende zählt, dass wir wohlbehalten wieder zu Hause angekommen sind.
Und jetzt, beim Kofferauspacken, Wäsche waschen, uns bei unseren Lieben wieder zurückmelden, planen, was die nächsten Tage zu erledigen ist, merken wir, dass wir wirklich erholt sind. Alles hat irgendwie noch ein bisschen einen sonnigen Glanz.
Einige besondere Stationen / Eindrücke unserer Reise möchte ich in der nächsten Zeit hier festhalten, dazu muss ich aber erst mal die vielen, vielen Fotos sichten....
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Wir stechen in See!
Endlich ist es nun so weit. Morgen beginnt unser Seefahrerabenteuer.
Der Mutter geht es den Umständen entsprechend gut, die Bahn hat für diese Woche keine weiteren Streiks geplant, die Koffer sind gepackt, Freunde und Verwandte haben uns mit guten Wünschen bedacht - und die Vorfreude ist wieder da.
Morgen früh geht´s los. Erst mit der Bahn nach Frankfurt, dann mit dem Flieger nach Antalya und dort an Bord.
Unsere Reise führt uns in den nächsten drei Wochen durch das Mittelmeer, durch das Rote Meer, den Golf von Aden, das Arabische Meer, durch den Golf von Oman bis in den Persischen Golf. Dort fliegen wir von Dubai wieder zurück.
Natürlich werden wir nicht nur auf dem Schiff sein. Wir haben tolle Landausflüge gebucht. Zum Beispiel das Katharinenkloster auf dem Sinai, das Tal der Könige, einen Besuch auf dem orientalischen Markt in Muscat, und u.a ein Besuch auf dem höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa in Dubai.
Dass ich aufgeregt bin, brauche ich wohl nicht extra zu schreiben :-).
Ich wünsche allen, die hier vorbeischauen und uns Gottes Segen und seinen Schutz und eine schöne Zeit.
Dienstag, 26. Oktober 2010
Duplizität der Ereignisse
Gerade habe ich gemerkt, dass wir vor drei Jahren, als wir nach Kanada reisen wollten, ähnliche Schwierigkeiten hatten:
Wir wollten gern drei Wochen durch Kanada touren. Die Reise war gebucht und längst bezahlt. Und dann gab es plötzlich eine Woche vorher die gleichen Schwierigkeit wie heute.
Mein Vater musste plötzlich in eine Spezialklinik wegen seines Herzens (in derselben Klinik liegt im Moment meine Mutter), die Lokführer streikten, so dass unklar war, wie wir nach Frankfurt zum Flughafen kommen sollten. Und schon damals beschied uns das Reisebüro - das sei höhere Gewalt.
Das ist ja witzig....
Kühe auf dem Eis
Meinen letzten Arbeitstag vor den Ferien habe ich mir anders vorgestellt.
Der Mietvertrag für den Parkplatz, den ich via meine Firma seit sieben Jahren nutze, war heute Morgen plötzlich ungültig. Keine Einfahrt ins Parkhaus!
Ich musste aber doch zur Arbeit...?
Mit dem netten Herrn im Parkhausbüro geredet - doch er konnte mir nicht weiter helfen.
Gab mir nur die Auskunft, entweder bezahle ich heute den Tag als Einzelplatz oder bis heute Nachmittag 140,- Franken in bar als Miete für einen weiteren Monat, damit ich nach meinen Ferien erst mal noch eine Woche parken kann. So viel Schweizer Geld hatte ich jedoch nicht dabei.
Nachdem ich den halben Vormittag mit den unterschiedlichsten Leuten telefoniert hatte, wobei die dafür zuständigen Herrschaften entweder krank oder in den Ferien waren, habe ich mit Hilfe des Parkhausbetreibers und meines Chefs erst mal die Notlösung mit der 140-Franken-Monatsmiete gefunden. Nicht zu vergessen meine nette Kollegin, die mir das fehlende Geld auslieh.
Wie es weitergeht, werde ich erst in der letzten Novemberwoche erfahren, irgendwie schwant mir, diese Kuh ist noch nicht vollständig vom Eis.
Und noch eine Kuh befindet sich auf dem Eis:
Im Internet war heute Nachmittag zu lesen, dass die Bahn die Warnstreiks ausdehnen möchte, und zwar ausgerechnet am Freitag.
An diesem Tag möchten wir jedoch per Bahn zum Flughafen nach Frankfurt fahren.
Die Fahrkarte dafür war beim Flugticket direkt dabei.
Und nun? Das Reisebüro beschied mich heute Nachmittag mit der Auskunft, ein Streik sei höhere Gewalt, wir könnten ja einen Tag früher nach Frankfurt und dort übernachten, oder ein Taxi oder Leihwagen nehmen. Auf eigene Kosten versteht sich!
Na prima.
Irgendwie habe ich das Gefühl, als sei "der Wurm drin".
Seit einer Woche wird unsere Urlaubsvorfreude torpediert. Mal sehen, was noch so alles kommt....
Montag, 25. Oktober 2010
Rekord
Habe mir den Heimweg vom Büro heute mal wieder zu Fuss gegönnt.
Strahlender Sonnenschein, rot und golden leuchtende Bäume (einfach wunderschön) und flinke Füsse -
ich habe nur 1 Stunde 24 Minuten gebraucht!
Sonntag, 24. Oktober 2010
Schritt für Schritt
Ein prall gefülltes Wochenende geht zur Neige.
Das Beste daran ist die Nachricht, dass es unserer Mutter den Umständen entsprechend gut geht. Laut Ärztin hat sie gute Chancen nach der Rehabilitation ohne bleibende Einschränkungen nach Hause zu können. Aber sie selber muss dabei natürlich mittun.
Leider fehlt ihr im Moment noch jedes Engagement. Da hilft nur, für sie zu beten.
Wir selber haben das Wochenende grösstenteils mit Reisevorbereitungen und Planung dessen, was noch zu erledigen ist, verbracht.
Vieles davon ist schon geschafft, aber ich habe den Eindruck, immer wenn ich zwei Sachen von der To-Do-Liste gestrichen habe, schleichen sich drei Neue wieder ein.
Hhmmmm!
Aber immerhin, den Garten haben wir schon winterfest.
Samstag, 23. Oktober 2010
Multikulti?
Unsere Nichte ist heute morgen wieder abgereist.
Eigentlich ein bisschen schade, weil wir gar nicht so viel Zeit füreinander hatten.
Aber immerhin, den Freitag Nachmittag und Abend haben wir gemeinsam verbracht.
Durch Basel gebummelt, zu Hause Suschi gegessen, mit ihrer Cousine (was unsere Tochter ist) geskyped, geredet...war schön.
Das Wichtigste aber ist, daß ihre Reise hierher erfolgreich war. Sie hatte ein Vorstellungsgespräch in Arosa und voilá - ab 1.12.10 hat sie dort ihre neue Arbeitsstelle.
Sie freut sich sehr und wir freuen uns mit.
Und ich ziehe mal Bilanz darüber, wo Mitglieder unserer Familie so auf der Welt anzutreffen sind:
Tochter in Japan
eine Nichte in Australien
andere Nichte in der Schweiz
eine weitere Nichte mit ihrem Bruder in London
wir selber demnächst von Antalya bis Dubai...
Also wenn das nicht international ist, dann weiss ich ja nicht.
Donnerstag, 21. Oktober 2010
Weder Wunschkonzert noch Ponyhof
Manchmal geht das Leben eigenartige Wege, und manchmal ist es auch so gar nicht lustig.
Seit Montag ist unsere Mutter krank, anfangs noch mit einigermassen harmloser Diagnose ins Krankenhaus eingeliefert, gab es beinahe stündlich neue Befunde und neuen Krankheitszustand.
Gestern wurde sie in eine Spezialklinik eingeliefert mit dem Verdacht im Kleinhirn eine Metastase oder eine grosse Durchblutungsstörung zu haben.
Heute wurde die Diagnose Durchblutungsstörung erhärtet. Mit anderen Worten, sie hat einen Schlaganfall.
Tja, das Ganze mitten hinein in unsere Reisevorbereitungen und unsere Vorfreude auf den Urlaub.
Ausserdem lässt mich meine Grippe einfach nicht los. Mich plagt ein Husten, wie ich ihn schon lange nicht hatte. Ich habe regelrecht Muskelkater von der vielen Husterei.
Und nun? Die Reisevorbereitungen gehen erst mal weiter, die Vorfreude kommt vielleicht wieder....
Für´s erste wünschte ich, ich würde mich weniger krank fühlen.
Montag, 18. Oktober 2010
Es kommt Besuch
Morgen kommt unsere Nichte zu Besuch.
Vor neun Jahren war sie zum letzten Mal hier, da wird es ja Zeit, sich mal wieder bei der Tante sehen zu lassen :-)
Nein, nur zum Plausch kommt sie nicht. Sie hat Übermorgen einen Vorstellungstermin in der Schweiz und kommt deshalb morgen Abend schon mal von Hamburg bis zu uns nach Basel geflogen und kann dann am Mittwoch Morgen ganz in Ruhe weiterreisen.
Am Donnrstag kommt sie wieder zurück und wird uns bis Samstag noch ein wenig Gesellschaft leisten.
Ist ein nettes Zwischenspiel finde ich, hoffentlich langweilt sie sich nicht bei/mit uns - denn zwischen Hamburg und unserem Dorf liegen nicht nur 800 Kilometer sondern ganze Welten.
Sonntag, 17. Oktober 2010
Grosse Ereignisse....
Samstag, 16. Oktober 2010
alternative Medizin
Tatsächlich konnte ich das Regenwetter heute für einen ruhigen Tag zu Hause nutzen.
Keine Hektik, Mittagsruhe, Zeit zum Lesen, das tat mindestens so gut wie Hustentropfen.
Aber ganz faul war ich denn doch nicht.
Ich hatte endlich mal Zeit für meine Nähmaschine, um die Jeans, die ich mir bei meinem Sturz im Geräteschuppen zerrissen hatte, wieder ganz zu machen und meine Ski-Hose für den nächsten Winter abzuändern.
Ausserdem haben die Affenbrotbäume den Balkon verlassen und schon ihr Winterquartier in Wohnzimmer und Büro bezogen, die Wäsche ist komplett fertig und ich habe endlich mal wieder einen richtigen Gemüse-Eintopf gekocht, mit selbstgemachter Brühe; inklusive Rotweincreme als Dessert.
Und jetzt am Abend merke ich, dass ich mich richtig darüber freue, so viel Liegengebliebenes nun erledigt zu haben. Das ist wie Medizin.
Freitag, 15. Oktober 2010
Willkommen Wochenende
Endlich Wochenende, wie schön.
Und noch besser - es ist für morgen den ganzen Tag Regen angekündigt.
So haben wir heute Abend unser Herbstfeuer mit Stockbrot, das wir morgen eigentlich veranstalten wollten, wieder abgesagt und auch die vorwinterlichen Gartenarbeiten müssen wohl erst mal pausieren.
Ausnahmsweise war ich darüber gar nicht traurig, denn ich kämpfe immer noch mit meiner Grippe. Gestern dachte ich schon, das Schlimmste sei überstanden, aber seit heute Nacht ist es wieder ganz schlimm mit Husten und Kopfschmerzen.
Da wird mir so ein Ruhewochenende bestimmt gut tun.
Ach, es ist einfach doof, wenn man sich so mau fühlt!
Donnerstag, 14. Oktober 2010
"Willkommen zurück im Leben"
Als heute Morgen um 5.30 Uhr unser Radiowecker anging und mich weckte, war das Erste was ich hörte: die Bergleute in Chile sind alle gerettet.
Ist das nicht ein wunderbarer Tagesbeginn?
Die 33 Chilenen hatten seit dem 5. August in der Kupfer- und Goldmine in der Atacama-Wüste, rund 800 km nördlich von Santiago in mehr als 600 Metern Tiefe festgesessen.
69 Tage im Erdinneren und in Ungewisseheit gefangen!
Fieberhaft wurde in den letzten Wochen übertage daran gearbeitet, wie und wann und wer helfen könnte.
Nun dauerte die Rettungsaktion 22 Stunden und 39 Minuten.
Augenblicke die keiner von ihnen je vergessen wird - weder die unter Tage noch die der Rettung.
Ich freue mich mit den Kumpeln und mit ihren Familien. Ich kann die Anspannung gar nicht ermessen, die die Beteiligten zu ertragen hatten.
Aber ich freue mich einfach mit, dass die Gebete, Wünsche Hoffnungen erfüllt wurden.
Und ich wünsche den 33 Kumpel, dass sie zurück ins Leben finden und mit ihren Traumata fertig werden.
Dienstag, 12. Oktober 2010
Versprechen....Vertrauen...Mut...
"Gott ist mit dir in allem, was du tust."
Mose 21,22
"Sage Ja zu den Überraschungen, die deine Pläne durchkreuzen, deine Träume zunichte machen, deinem Tag eine ganz andere Richtung geben - ja vielleicht deinem Leben.
Sie sind kein Zufall.
Lass dem himmlischen Vater die Freiheit, selber den Verlauf deiner Tage zu bestimmen."
Dom Helder Camara
Sonntag, 10. Oktober 2010
Richtig Sonntag
Heute liess sich nun die Sonne leider gar nicht blicken.
Ich nehm´s gelassen, habe andere Sorgen.
Ich plage mich seit Dienstag mit einer Erkältung, die so hartnäckig wie Pech an mir klebt.
Ausserdem hat sich mein Ischias wieder gemeldet und zwar massiv (buuhhh).
Dennoch konnten wir dieses Wochenende ausgehen und hatten gleich zwei Kulturevents.
Am Freitag waren wir im Burghof bei Jan Josef Liefers & Oblivion zu "Soundtrack meiner Kindheit". War echt spitze.
Und am Samstag waren wir bei uns im Ort zu einem Jazz-Konzert von Fräulein Meyers Hinterhofjazzern.
War ebenfalls richtig schön.









