Sonntag, 10. April 2011

Freunde

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Schon lange geplant, kamen uns gestern Freunde aus Offenburg besuchen und wir haben einen richtig schönen Tag miteinander verbracht. Haben einen Ausflug in unsere grosse Kreisstadt unternommen, die kannten sie noch nicht und sind dann, nach Fussgängerzonenbummel, Mittagessen und Blick über die Dächer von Lörrach in unserem Garten gelandet zum Kaffeetrinken und Tagausklingenlassen. Schön, wenn man sich einfach so austauschen kann, eigene Sorgen mal vergessen, anderen Kummer mittragen. Wieder mal wird klar, jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen, niemandem geht es zu wohl... Wir aber haben nicht nur Sorgen ausgetauscht. Es gab auch Schönes oder Neues zu berichten. Wir haben gelacht, Pläne gemacht und die Blütenpracht und Sonne in unserem Garten genossen. Danke für diesen Tag.

Donnerstag, 7. April 2011

Ja, so will ich es sehen...

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"Gott will mit dir reden. Will dir zuhören. Will warten, bis du die richtigen Worte findest. Du darfst sagen, was du denkst, was du fühlst. Darfst weinen und wehklagen. Du darfst ihm sogar Vorwürfe machen. Und dann lass auch ihn reden. Sanft und einfühlsam wird er mit dir sprechen. Klug und verständnisvoll. Und du weisst, du bist zuhause." Jürgen Werth

Dienstag, 5. April 2011

Die Quadratur des Kreises

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Seit Sonntag Morgen ist es entschieden - unsere Tochter fliegt am 6.4.2011 (morgen!) zurück nach Japan. Irgendwie kann ihre Beweggründe verstehen, dennoch bin ich so enttäuscht, dass alles Argumentieren, Diskutieren, alle Nachrichten über Fukushima, ihre beiden Aufenthalte in Heidelberg kein anderes Ergebnis gebracht haben. Da nun alles entschieden ist, versuchen wir, es uns diese letzten Tage und Stunden bis zur Abreise noch ein bisschen schön zu machen und nicht durch Vorwürfe oder unnütze Tränen zu vermiesen. Das ist echt nicht leicht. Am liebsten würde ich die Zeit anhalten. Aber, es ist nun mal wie es ist.... Gestern Abend hat unsere Tochter für uns gekocht - japanisch versteht sich, und es war sehr lecker. Heute kommen die beiden Mädels, mit denen sie vor drei Wochen Japan verlassen hat, hier bei uns an. Aber nur eine davon fliegt morgen wieder mit nach Japan. Die andere nimmt das Angebot ihrer UNI in Erlangen an, zu einem späteren Zeitpunkt nochmal ein Japansemester einzulegen. Morgen mittag bringt mein Mann Tochter und Freundin nach Zürich zum Flughafen und von da an sind es noch 112 Tage....

Donnerstag, 31. März 2011

nichts Genaues weiss man nicht

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Nach wie vor kann sich unsere Tochter nicht dazu entschliessen, hier in Deutschland zu bleiben und das Sommersemester in Heidelberg weiterzuführen. Und nach wie vor kommen aus Fukushima keine entwarnenden Nachrichten. Im Gegenteil, die Lage ist weit davon entfernt stabil zu sein, noch immer droht die vollstänige Kernschmelze, noch immer tritt Radioaktivität aus, die sich mehr und mehr verbreitet. Dieser Schwebezustand zehrt an den Nerven, den Kräften und an der Gesundheit. Zur Verteidigung unserer "Kurzen" muss ich jedoch sagen, dass die Informationen ihrer UNI's, sowohl der in Heidelberg als auch der in Japan dergestalt sind, dass sie durchaus ihr Studienjahr in Japan fortsetzen könnte. Sie sei dort nicht in der Gefahrenzone....(Vorausgesetzt natürlich in Fukushima passiert kein SuperGau, die Strahlung lässt sich eindämmen und kein weiteres schweres Beben beschädigt das havarierte oder ein andres AKW). Auch ihre Kommilitonen halten am Vorhaben fest, nach Japan zurückzukehren. Der Flug ist für kommenden Mittwoch, 6.4.11, gebucht. Es bleibt spannend und heute noch völlig offen, ob sie den Flug wahrnimmt, umbucht oder absagt.

Montag, 28. März 2011

Wir hatten die Wahl

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Gestern war Landtagswahl - eine spannende Sache. Dass die Wahlbeteiligung diesmal bei über 60% lag, ist ein klares Zeichen dafür, dass die vielzitierte Politikverdrossenheit der Bürger in ein Wir-haben-die Nase-voll-Engagement übergegangen ist. Und so gestaltete sich auch das Ergebnis der Wahl. Die Grünen sind der große Gewinner. Sie konnten ihren Stimmenanteil von elf auf rund 24 Prozent steigern und wollen mit der SPD die Regierung stellen. Die Sozialdemokraten erreichten rund 23 Prozent. Die CDU verlor massiv, die mitregierende FDP sogar etwa die Hälfte ihres Stimmenanteils. Sie schafft mit etwa fünf Prozent nur ganz knapp den Einzug in den Landtag. Stefan Mappus ist also mit fliegenden Fahnen abgewählt und ich finde, diese "Klatsche" haben er und seine Partei mitverursacht. Nach 58 Jahren wird nun erstmals nicht die CDU Baden-Württemberg regieren. Ob das allerdings gut ist für´s "Ländle"? BW ist ein wirtschaftlich sehr starkes und traditionsreiches Bundesland. Ob das so bleibt? Die Grünen wollen den künftigen Ministerpräsidenten stellen, namentlich Herrn Kretschmann. Wir werden sehen, welche neue Politik uns Bürger nun erwartet und wie sich die grossen Konzerne dazu stellen.

Samstag, 26. März 2011

Jesus, hilf durch diesen Tag.

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Dieser Satz gehört mitlerweile jeden Morgen zu meinem Gebet für den Tag. Die Lage in Fukushima bleibt gefährlich, wird eher noch brenzliger. Und unser Kind bleibt bei ihrem Vorhaben, so schnell wie möglich wieder nach Japan zu reisen. So tropfen die Tage dahin, die Anspannung bleibt, Sorgen schleichten sich ungebeten immer wieder in die Gedanken. Wir üben uns in Normalität, gehen unserer Arbeit nach, lenken uns ab, noch ist sie ja da, noch ist nichts entschieden. Und so waren wir heute zu einem ausgiebigen Einsatz in unserem Garten. Was für ein schöner Empfang wurde uns dort bereitet! Ein wahres Feuerwerk an Blüten empfing uns. Himmelsschlüsselchen, Veilchen, wilde Primeln, Blausterne, Osterglocken, Annemonen...und...und...und. Und ein vielstimmiges Vogelkonzert. Für mich war das ein richtiger Himmelgruss - trotz aller Sorge ist die Welt sooo schön - "...ich bin bei euch alle Tage..." Wir gingen bei wunderschönem Wetter ans Werk, Kompost umsetzten, Stauden und Sträucher düngen, Rosen abhäufeln und was sonst so im Frühling zu tun ist. Und weils so schön war, haben wir gleich noch "angegrillt", einfach ein paar Würstchen für uns zwei, bisschen Brot und Tomatchen, war einfach aber lecker.

Dienstag, 22. März 2011

Zeit aus Blei

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Unsere Tochter zieht es nach Japan. Wie auf Kohlen verfolgt sie täglich die Nachrichten aus Japan, immer in der Hoffnung, dass die atomare Katastrophe in Fukushima endlich eingedämmt werden kann und die Lage stabil wird. Ich sitze ebenfalls auf Kohlen, wenn auch auf ganz anderen. Ich sorge mich um meine Kind, habe Angst um sie, wenn sie wieder zurückginge wegen den weitreichenden Folgen der massiven Strahlung. Ich haben keine Ahnung, wie ich damit umgehen soll, wenn sie nächste Woche oder Mitte April wieder nach Tsu fliegt. Und die Nachrichten melden nach wie vor keine Fortschritte aus Fukushima. Die Bilder und Berichte aus dem Erdbeben- und Tsunamigebiet sind erschreckend...die Menschen tun mir so leid. Inzwischen versuchen wir, die gemeinsame Zeit auch ein bisschen zu geniessen. Und so hatten wir sogar ein den Umständen entsprechenden schönes Wochenende. Wir hatten Zeit für einen kurzen Abstecher in den Garten, haben dort sitzend die neue Steinbank am Teich (mein künftiger Lieblingsplatz) eingeweiht. Am Samstag Nachmittag und Abend hat unser Kind uns von Japan erzählt, von ihren Kommilitonen, ihrer UNI, von ihren Schülern im Deutschkurs, von ihrer Reise durch verschiedene Städte, von Tokyo, und sie hat uns mindestens Tausend Fotos gezeigt. Und ich muss sagen, Japan ist ein schönes Land, seit diesem Abend kann ich die Begeisterung meiner Tochter gut verstehen. Aber noch heisst es abwarten... Heute ist sie erst mal nach Heidelberg gefahren, es gibt dort Unstimmigkeiten mit ihren untergestellten Möbeln. Ausserdem möchte sie verschiedene Dinge an der UNI klären und natürlich ihre Heidelberger Mitstudenten treffen. Vielleicht bringen die nächtsen Tage ja Klarheit.

Donnerstag, 17. März 2011

Atempause - Anspannung

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Seit gestern ist unsere Tochter wieder in Deutschland.
Es liegen echt nervenaufreibende Tage und Stunden hinter uns.
Die Lage in Japan wurde immer besorgniserregender, so dass sich unsere Tochter und zwei Komilitoninnen am Montag entschlossen, so schnell wie möglich nach Deutschland zu fliegen.
Den Montag Nachmittag bis in den späten Abend verbrachten mein Mann und ich damit, von Deutschland aus für die Drei Flugtickets zu bestellen, die dann in Osaka bereit liegen sollten und gleichzeitig mit den anderen beiden Müttern und den drei Mädels Kontakt zu halten.
Die Tickets zu ergattern war ein echter Thriller, als sie spät abends per mail endlich bestätigt wurden, war es in Japan schon nachts um drei.
Blieb noch die Sorge, dass sie in Osaka vielleicht nicht anerkannt wurden oder der Flug annulliert werden könnte...
Stundenweise stieg die Anspannung bis ins Unermessliche - bis am Dienstag kurz nach 15.00 Uhr die erlösende mail kam: "Sitzen im Flugzeug."
Und am Mittwoch Abend gegen 20.00 Uhr sind sie wohlbehalten und überpünktlich in Zürich gelandet.
Diese Tage werde ich wohl mein Lebtag nicht vergessen!
Aber bei aller Sorge haben wir in dieser Zeit etwas sehr Schönes erfahren - nämlich wie viele Menschen aus unserer Umgebung Anteil genommen haben.
So viele, Verwandte, Freunde, Kollegen, sogar Leute, mit denen wir nur sehr selten zu tun haben oder die wir nur oberflächlich kennen, erkundigten sich per Telefon, per Mail oder persönlich nach unserer Tochter. Das tat wirklich gut.
Und wie geht es nun weiter?
Heute, am Donnerstag sind die beiden Studienfreundinnen von uns aus erst mal in ihre Heimatstädte gereist. Aber schon gestern Abend liessen alle drei keinen Zweifel daran, dass sie so schnell wie möglich wieder nach Japan zurück wollen.
Erst dachte ich, na ja, sie müssen erst mal richtig ankommen. Aber so langsam fürchte ich, sie meinen es ernst damit. Der Rückflug ist für den 6.4.11 gebucht - die Kuh ist also noch nicht vom Eis.

Sonntag, 13. März 2011

Eigentlich gibt es keine Worte...

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Das Ausmass der Katastrophe in Japan nimmt stündlich schlimmere Formen an.
Was Beben und Tsunami zerstört haben, ist kaum zu beschreiben. Ganze Reisezüge werden vermisst, ein grosses Schiff ist einfach verschwunden.
Tausende Tote, zehntausend vermisste Menschen, Hunderttausende haben alles verloren, Notunterkünfte sind überfüllt. Es gibt keinen Strom, kein Wasser, kaum zu essen.
Dazu wird es bitterkalt - es ist ja noch Winter, und das havarierte Atomkraftwerk droht alles zu verstrahlen...
Bei Welt online war gestern zu lesen:
"Die Erdstöße in Japan waren so stark, dass sich die Rotation des Planeten geändert hat. Der Tag war dadurch kürzer... Das katastrophale Erdbeben in Japan hat Wissenschaftlern zufolge mit seiner Wucht große Landmassen verschoben und den Lauf der Welt verändert. Die japanische Hauptinsel sei um 2,4 Meter verrückt worden, sagte Kenneth Hudnut von der US-Geologiebehörde dem Fernsehsender CNN..."
Die Sorge um unsere Tochter steigt und steigt.

Ich kann gar nicht anders, als immerfort zu beten, für unser Kind, für die Menschen, die direkt von der Katastrophe betroffen sind, für die Menschen, die genau wie wir Angehörige in Japan haben .
Telefonverbindungen gibt es nicht, aber zum Glück Internet - wir können täglich skypen - und Gott sei dank, es geht ihr gut.
Sie ist in der Mie-Präfektur in der Stadt Tsu, ca. 500 km südlich von Fukushima, und dort geht das Leben ganz normal weiter, von gelegentlichen Tsunami-Warnungen abgesehen, die durch die Nachbeben und die Nähe zum Pazifik erklärbar sind. Dadurch wollte sie, wenn es irgend geht auch dort bleiben und nicht einfach nach Deutschland abreisen.

Es ist nicht zu beschreiben, wie man sich fühlt, wenn man in Radio / Internet oder TV solche Nachrichten hört und sieht und gleichzeitig das eigene Kind sagt: ich bleibe hier....

Freitag, 11. März 2011

Japan

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Als ich heute Morgen zur Arbeit kam und meinen Computer startete war überrschend eine Mail von unserer Tochter eingegangen, dass es gerade eben ein Erdbeben gegeben habe, das sie und die anderen Studenten im Campus ziemlich beunruhigt hat, dass es ihr und den anderen aber gut gehe. Es herrschte eher die Meinung: Wow! wir haben ein Erdbeben erlebt.
Ich war einigermassen beruhigt und dachte mir, na ja, Erdbeben sind in Japan an der Tagesordnung.
Die Menschen leben damit und wissen damit umzugehen.
Allerdings wussten zu diesem Zeitpunkt weder unsere Tochter noch ich, dass dieses Erdbeben gegen 14.45 Uhr mit 9,0 auf der Richterskala das schwerste Beben war, das je in Japan gemessen wurde, dass es einen Tsunami ausgelöst hatte, der die Stadt Sendai auf furchtbare Weise quasi weggespülen würde, dass in Fukushima ein Atomkraftwerk mit 5 Reaktoren so beschädigt worden ist, dass ein späteres Nachbebeben mehrere Explosionen in vier diese Reaktoren verursachen und eine atomare Katastrophe auslösen würde.

Donnerstag, 10. März 2011

Da pulsiert meine rebellische Ader...

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Ob E10 klimaschonend oder ölunabhängigkeitsfördernd ist, das ist nur vordergründig das Thema, im Grunde geht es mal wieder um den Gewinn der Konzerne:
Welt-online-Artikel vom 10.3.11:
"...Das Unternehmen (Raffinerie Leuna) benötige aber Planungssicherheit für Produktion, Logistik und Vertrieb der Kraftstoffe. Das neue Produkt Super E10 müsse von den Verbrauchern angenommen werden, damit auch eine Nachfrage auf dem Markt entsteht. ..."
Den ganzen Artikeln kann man hier lesen


komische Auszeit

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Eigentlich war gestern terminmässig der wichtigste Tag der Woche.
Ausser meiner normalen Büroarbeit war gleich nach Feierabend mein Sportprogramm vorgesehen, dann nach Hause fahren, kurz unter die Dusche, Abendessen und um 20.00 Uhr ab zum Vorbereitungstreffen des ImPulsteams.
Der Sport war mir wichtig, weil das Montagstraining wegen Rosenmontags-geschlossener-Muckibude ausfallen musste, und zum ImPulstreffen wollte ich unbedingt, weil ich nächste Woche nicht teilnehmen kann, und weil mich die Themenfindung und die Diskussion sehr interressierte.
Doch dann traf mich der schon aus meinen Kindertagen bekannte Satz: "Der Mensch denkt und Gott lenkt." mit voller Breitseite.
So gegen acht Uhr morgens, als ich schon am Schreibtisch sass und meiner Arbeit nachging, überfielen mich urplötzlich Kopfschmerzen, die sich mehr und mehr steigerten. Erst eine, dann noch eine Schmerztablette blieben völlig wirkungslos.
Um die Mittagszeit begann ich damit zu liebäugeln, meinen Sport sausen zu lassen und mich lieber nach Feierabend noch ein bisschen hinzulegen, bevor ich zum Vorbereitungtreffen gehen würde.
Doch es wurde immer noch schlimmer, so gegen vier war ich gar nicht mehr sicher, dass ich zum Treffen gehen könnte, der Sport war inzwischen sowieso passé.
Als ich dann Büroschluss machte, war ich froh, heil zum Parkhaus und später auch ohne Zwischenfall nach Hause gekommen zu sein. Als ich daheim ankam, war das erste, was ich im Flur sah, meine Sporttasche. Oh - ich hatte sie also am Morgen gar nicht dabei, hätte also nach der Arbeit gar nicht in Fitnessstudio fahren können....
Aber ich hatte inzwischen nur noch die nächste Liegemöglichkeit im Sinn, sank auf´s Sofa und blieb wie angetackert liegen. Bei jeder Bewegung schien mein Gehirn die Schädeldecke zu sprengen, mein Kopf hatte gefühlte Wassermelonengrösse.
Irgendwann schaffte ich es noch zu telefonieren und meine ImPuls-Treffen-Teilnahme abzusagen und mich wieder langzulegen.
So langsam machte ich mir auch Sorgen. Wo sollte das denn hinführen? Es tat so weh, ich war zu keinem Gedanken fähig.
Aber dann, so gegen Neun, mein Mann hatte sich zu mir gesetzt - wenn er auch nicht helfen konnte, sein Mitgefühl tat dennoch gut - auf einmal liess der Schmerz nach.
Wie ein Krampf, der sich plötzlich löst. Eine halbe Stunde später waren die Schmerzen wie weggeblasen.
Oh, was war ich froh und dankbar darüber. Für das Impulstreffen war es nun freilich zu spät.
Ich verzog mich stattdessen in mein Bett, konnte gut schlafen und war heute auf wunderbare Weise fit wie ein Eichhörnchen! So fit, dass ich heute meinen Sport nachholen konnte.
Vom ImPuls werde ich mich allerdings mit dem Protokoll begnügen müssen - jedoch kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren - es sollte wohl so sein...

Dienstag, 8. März 2011

Mittagspause im Hörsaal

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Heute wurde der 100. Internationale Frauentag begangen.
Anlass für die Firma, in der ich arbeite, einen besonderen Vortrag zu organisieren.
Eine ehemalige Angestellte dieser Firma erzählte von und über eine besondere Reise, die sie unternommen hat.
Sie fuhr allein mit dem Fahrad in 888 Tagen um die Welt.
Durch Wüsten, durch Dschungel, durch bitterarme Länder, steile Berge hinauf und halsbrecherische Serpentinen hinunter, durch Wasserläufe und exotische Städte.
Ihr Vortrag handelte von Mut, Umgang mit Ängsten und Risiken, von Motivation und der Begegnung mit fremden Kulturen.
Natürlich war in 45 Minuten nicht gar so viel Information unterzubringen. Aber viele Fotos von ihrer Reise untermalten ihre Rede und beeindruckten sehr.
Was ich mitgenommen habe aus diesem Intermezzo?
"Es geht immer viel mehr, als man denkt".
Wer mag, kann hier mehr über die Reise durch 28 Länder der Erde erfahren:
http://www.radreisen.dorothee-fleck.com/

Sonntag, 6. März 2011

Die Gartensaison ist eröffnet

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Wir hatten gestern unseren ersten richtigen Garteneinsatz.
Bei schönstem Sonnenschein machten wir uns gleich nach dem Mittagessen auf den Weg.
Und voilà, gegen Abend waren die Rosen und der Rosmarin geschnitten, Farn, Hortensie, Lavendel und Glockenblumen von vertrocknetem Laub und Blüten des Vorjahres befreit sowie der gesamte Holzschnitt der vergangenen Wochen für ein Feuerchen vorbereitet.
Das Feuer hat uns dann bis in den späten Abend zum Bleiben verlockt, wir hatten ganz spontan Freunde eingeladen - war schön.

Samstag, 5. März 2011

am Wegesrand..

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Heute, auf unserem Weg durch den Wald in den Garten, sahen wir diese Schönheit am Wegesrand:
Da soll noch einer sagen, Disteln seien Unkraut!

Freitag, 4. März 2011

Gebet

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"Möge Gott dich mit Tränen segnen, zu vergiessen für die, die unter Schmerzen, Ablehnung, Hunger und Krieg leiden,
damit du deine Hand ausstreckst, um sie zu trösten und ihren Schmerz in Freude zu verwandeln.
Und möge Gott dich mit der Torheit segnen, daran zu glauben,
dass du die Welt verändern kannst, indem du Dinge tust, von denen andere meinen, es sei unmöglich, sie zu tun."
Autor unbekannt

Mittwoch, 2. März 2011

Vorfreude

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Der März ist mit Sonnenschein eingezogen. Wenn auch der Wind heute noch sehr kalt und eisig war, der blaue Himmel, die strahlende Sonne lassen schon den Frühling erahnen.
Und an den Sträuchern blitzt doch tatsächlich hie und da schon vorwitziges Grün...
Morgens, wenn ich kurz nach Sieben losfahre, ist es nicht mehr dunkel und abends, wenn ich so wie heute erst halb Sieben nach Hause komme, ist es immer noch ziemlich hell.
Ach schön - er kommt, der Frühling.

Dienstag, 1. März 2011

Was macht ein schönes Leben aus?

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Von Sabine Drecoll, Evangelische Kirche:
"Wunderschön ist sie. Die Frau, die ich in der Citykirche in Reutlingen getroffen habe. Ihre Augen strahlen. Sie lächelt bezaubernd. Und das Lächeln vertieft die hundert Falten in ihrem Gesicht.
Bei einer Tasse Kaffee erzählt sie mir von ihrem Leben. Dass sie jetzt in ihrem Ruhestand viele schöne Reisen macht und sich ganz vielfältig engagiert. Für Menschen möchte sie da sein, gerade für einsame Menschen. Darum besucht sie Senioren zu Geburtstagen und organisiert für Seniorengruppen Reisen und Ausflüge.
Sie war Lehrerin - ich kann mir gut vorstellen, dass sie eine tolle Lehrerin war. „Ich mag dich, ich finde es gut, wie du bist" - das strahlt aus jedem Wort, aus jedem Blick heraus. Das hat ihren Schülerinnern und Schülern bestimmt gut getan. Auch ich fühle mich einfach nur wohl in ihrer Gegenwart.
„Sie haben eine wunderbar positive Ausstrahlung", sage ich zu ihr. „Ja", sagt sie, „das Leben ist ja auch schön" - sie stockt - „auch wenn es nicht immer leicht ist". Dann erzählt sie von ihrem Mann, der gestorben ist als sie erst 43 war und sie erzählt von den Menschen, die in dieser schweren Zeit für sie da waren. Sie erzählt, wie sehr sie ihren Mann vermisst, und sie erzählt von ihren schönen Aufgaben, die sie nicht in Einsamkeit versinken lassen. Sie erzählt, wie gerne sie und ihr Mann Kinder gehabt hätten, und wie schön sie es findet, dass sie als Lehrerin für Kinder da sein konnte.
Ich war beeindruckt von dieser Frau. Sie konnte in allem, was ihr im Leben begegnet ist, das Gute und Schöne sehen. Wie sie das wohl geschafft hat? Die alte Dame hat es mir verraten. „Immer wenn es schwer war," hat sie gesagt, „immer dann habe ich besonders gemerkt, dass Gott für mich da war und dass er mir Gutes tut".
Sie zieht aus ihrer Handtasche eine Karte mit einem Psalmwort hervor: Von allen Seiten umgibst Du mich und hältst deine Hand über mir. Stiege ich hinauf in den Himmel, dann bist du da; stiege ich hinunter zu den Toten, dann bist du auch da. Und flöge ich dorthin, wo die Sonne aufgeht, oder zum Ende des Meeres, wo sie versinkt, dann wird auch dort deine Hand nach mir greifen und mich halten. (Psalm 139)
„Das heißt doch, dass Gott immer für mich da ist und mich nicht loslässt, egal was passiert - glauben Sie das nicht auch?", fragt sie mich. „Ja, sage ich, „daran glaube ich ganz fest.""

Mich hat diese Geschichte heute morgen im Radio besonders angerührt.

Ich möchte von dieser Frau lernen, immer nur das zu tun, was gerade "dran" ist, das aber mit ganzem Herzen.
Sie hat jeden Abschnitt ihres Lebens mit den ihm eigenen Aufgaben angenommen und sie hat sich führen lassen, Schritt für Schritt.

Montag, 28. Februar 2011

Hausmittel für oder gegen allerlei

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Der letzte Wintermonat verabschiedet sich:

Sonntag, 27. Februar 2011

Die Maus in der Keksdose

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Ein verregneter Sonntagnachmittag - wie schön.
Zeit zum Lesen, Zeit zum Predigthören, Zeit zum Schreiben...
Unseren heutigen Gottesdienst haben die diesjährigen Konfirmanden gestaltet und haben sich dafür wieder richtig viel Mühe gegeben.
Unter anderem haben sie den folgenden Sketch vorgetragen:
Zwei Mädchen möchten von ihrem Vater wissen, wie man Christ wird.
Der Vater reagiert unwirsch, die Frage ist ihm lästig.
Eine der Töchter ist hartnäckig, sagt, dass ihre Freundin behauptet habe, als Christ müsse man an Gott glauben.
Der Vater darauf ganz harsch, das sei Quatsch, als Christ müsse man nicht unbedingt an Gott glauben, als Christ wird man geboren - sie (die Tochter) sei in eine christliche Familie hineingeboren, also sei sie auch Christin.
Darauf fragt diese Tochter ganz verwundert: "Aber Papa, wenn eine Maus in einer Keksdose geboren wird, dann ist sie doch auch kein Keks...!"
Ich fand diesen Vergleich so treffend und musste laut lachen.

960 Stufen

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Sohn und Schwiegertochter sind gestern von einer Stadt in eine andere, nahegelegene Stadt in ihre neue Wohnung gezogen.
Natürlich waren wir da helfenderweise mit von der Partie.
Um neun war Treffen in der "alten" Wohnung in Stadt 1. Zwei Kleintransporter waren besorgt und standen schon beladebereit vor der Haustüre, ausserdem waren noch andere Verwandte und Freunde da, um den ganzen Hausrat nach unten zu tragen, in den Autos zu verstauen und dann wieder auszuladen und in die neue Wohnung in Stadt 2 zu bringen.
Alles war bestens vorbereitet, die Schränke zerlegt, der Inhalt in Kisten, Tüten und Kartons gepackt und was sonst an Vorarbeit zu einem Umzug gehört. Wir waren neun Leute, begannen ca. halb Zehn mit dem Ausräumen der Wohnung und waren bereits halb Zwölf mit dem entladen der Autos fertig - alles war nach zwei Stunden in der neuen Wohnung angekommen!
Wir waren ganz euphorisch, dass es so gut gelaufen war, freuten uns und machten erst mal Pause.
Da erst merkten wir, dass sich unsere Beine ganz schön schmerzhaft meldeten.
Klar, beim Be-und Entladen verdrängt man die Anstrengung, aber so ganz ignorieren konnten wir dann doch nicht, dass die auszuräumende Wohnung 48 Stufen hoch lag, natürlich ohne Fahrstuhl.
Die neue Wohnung liegt zwar im zweiten Stock nur 24 Stufen hoch, allerdings liegt das Haus an einem Hang und bis zum Hauseingangmuss man 24 Stufen hinabsteigen! Also wieder 48 Stufen.
Und da jeder von uns sowohl in Stadt 1 als auch in Stadt 2 mindestens zehn mal zwischen Auto und Wohnung hin und her gependelt ist, steckten jedem von uns zur Mittagspause mindestens 960 Stufen in den Beinen...
Auch Arme und Schultern signalisierten einen aufziehenden Muskelkater für heute.
Den konnte auch das Entspannungsbad gestern Abend nicht verhindern.
Aber so ein Muskelkater geht ja auch wieder vorbei.
Wichtig ist, der Umzug lief wie am Schnürchen, niemand ist bei der Schlepperei bzw. dem anschliessenden Schränkeaufbau verunfallt und nichts ist zu Bruch gegangen.
Wenn das kein voller Erfolg und Grund zur Dankbarkeit ist...

Donnerstag, 24. Februar 2011

Mal so und mal so - passt immer

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"Führe oder folge - aber steh nicht im Weg."
Autor unbekannt

Mittwoch, 23. Februar 2011

Halbzeit

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Heute ist die Hälfte der Zeit, die unsere Tochter in Japan zu verbringen beabsichtigt, um.
Heute in 22 Wochen, am 27.07.11 um 17.50 Uhr, landet sie, wenn alles gut geht, wieder in Frankfurt.
Zur Zeit hat sie Semesterferien und besucht eine Woche lang Tokyo.
Einerseits finde ich, dass die 5 Monate, die sie nun schon in Japan ist, schnell vergangen sind, andererseits, erscheinen mir die noch verbleibenden Wochen unendlich lang.
Ich wünsche ihr weiterhin eine bewahrte Zeit.

Dienstag, 22. Februar 2011

Das erste Mal

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In der Tanzstunde.
Erwachsenengrundkurs - erste Stunde.
Wir waren schon sehr gespannt darauf, mein Mann wohl noch ein bisschen mehr als ich.
Ich hoffte inständig, dass dieses erste Mal kein Desaster würde, in dem er sich nach einem stressigen und langen Arbeitstag nur noch genervt fühlte.
Doch dann lief alles ganz easy.
Zum einen fühlten wir uns wohl in der Runde unserer "Mitschüler", denn wir waren 22 Paare, altersmässig mittendrin.
Zum anderen sorgte die Tanzlehrerin für entspannte Stimmung, erklärte alle Schritte sehr einfach und anschaulich, so dass jedes Paar Gelegenheit und Zeit hatte, die zu lernenden Schritte auszuprobieren, ohne Sorge, wenn mal ein Schritt daneben ging.
Auf diese Weise hatten wir anderthalb vergnügliche und entspannte Stunden, zu diesem Resümé kam auch mein Mann.
Und nun freuen wir uns schon auf die nächste Stunde...

Montag, 21. Februar 2011

ein Schmankerl zu Mittag

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Die Einleitung für unser Firmen-Gebetstreffen hat mir heute besonders gut gefallen:
Psalm 37 als Zusage und Starthilfe für die kommende Woche:

"3Hoffe auf den HERRN und tu Gutes, bleibe im Lande und nähre dich redlich. 4 Habe deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wünscht. 5 Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen"
Das tat mir einfach sehr gut.

Sonntag, 20. Februar 2011

Wer oder was ist das Böse?

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Heute findet wieder unser ImPulsgottesdienst statt.
Diesmal unter dem Thema:
Gott, wir bitten dich, schenke uns Weisheit zu sehen, wenn Menschen aus unserem Umfeld durch Böses gebunden sind. Hilf uns, ihnen friedfertig, liebevoll und in Geduld zu begegnen, sie ein Stück zu begeleiten, dass sie durch uns deine Liebe spüren können....

Donnerstag, 17. Februar 2011

Eine Geschichte...

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...zum hinter die Ohren schreiben:

"Kalte Gleichgültigkeit, das war die Atmosphäre hier in Yonderton, als Pfarrer Wright sein Amt antrat.
Am ersten Sonntag predigte er in einer völlig leeren Kirche. Am zweiten Sonntag war es genauso. Und wenn der Pfarrer an den Werktagen seine Gemeindeglieder besuchte, erging es ihm nicht besser. "Die Kirche ist tot", so sagte man ihm.
Aber am Donnerstag nach jenem zweiten trostlosen Sonntag geschah's, dass eine Todesanzeige in der Zeitung erschien. Dort konnte man lesen:

"Mit dem Ausdruck tiefsten Bedauerns
und der Zustimmung meiner Gemeinde gebe ich
den Tod der Kirche zu Yonderton bekannt.
Die Trauerfeier findet am Sonntag um 11 Uhr statt.
Herbert Wright, Pfarrer zu Yonderton. "

Die Anzeige löste lebhafte Diskussionen aus.
Am Sonntag war bereits um halb elf die Kirche gedrängt voll.
Als ich die Kirche betrat, sah ich einen Sarg auf einer Bahre vor dem Altar stehen. Pünktlich um 11 Uhr bestieg Pfarrer Wright die Kanzel:
"Meine Freunde, Sie haben mir klar gemacht, dass Sie überzeugt sind, unsere Kirche sei tot. Sie haben auch keine Hoffnung auf Wiederbelebung. Ich möchte nun diese Ihre Meinung auf eine letzte Probe stellen. Bitte gehen Sie einer nach dem anderen an diesem Sarg vorbei und sehen Sie sich die Tote an. Dann verlassen Sie die Kirche durch das Ostportal. Danach werde ich die Trauerfeier allein beschließen.
Sollten aber einige unter Ihnen Ihre Ansicht ändern und wären auch nur wenige der Meinung, eine Wiederbelebung der Kirche sei vielleicht doch möglich - dann bitte ich diese, durch das Nordportal wieder hereinzukommen. Statt der Trauerfeier wörde ich dann einen Dankgottesdienst halten."
Ohne weitere Worte trat der Pfarrer an den Sarg und öffnete ihn.
Ich war einer der letzten in der Reihe vor dem Sarg. So hatte ich Zeit, darüber nachzudenken: "Was war eigentlich die Kirche? Wer würde wohl im Sarg liegen? Würde es vielleicht ein Bild des Gekreuzigten sein?" Die anderen in der Reihe dachten wohl ähnlich, ich merkte, wie uns ein Schaudern überkam, je mehr wir uns dem Sarg näherten. Zudem erschreckte uns ein Knarren und Quietschen. Die Tür des Nordportals drehte sich in ihren verrosteten Angeln. Herein trat eine kaum zu zählende Menge.
Nun war es soweit, dass ich die tote Kirche sehen sollte. Unwillkürlich schloß ich die Augen, als ich mich über den Sarg beugte. Als ich sie öffnete, sah ich ich mich selbst - im Spiegel."
Autor unbekannt

Mittwoch, 16. Februar 2011

Muckibude

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Seit einer Wocher bin ich nun Besucherin eines Fitnessstudios. Genauer gesagt nennt sich die Einrichtung "Gesundheitszentrum".
Um in Sachen Ischiolumbalgie nichts unversucht zu lassen, habe ich mich dort für ein neu entwickeltes Rückentrainingskonzept mit Namen "FIVE" angemeldet.
Und um mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, absolviere ich natürlich nicht nur das Five, sondern auch einen Muskeltrainingszirkel und ein Kardiotraining, mit dem ich meine Ausdauerleistung verbessern möchte, dem Herz-Kreislauf zuliebe.
Mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen ist wichtig, denn immerhin habe ich, um Zeit für diese Einrichtung zu haben, meine Step-Aerobic-Turnerbund-Mädels verlassen und meiner Jogging-Kollegin jeden Dienstag abgesagt. Kurz, ich habe mein gesamtes Sportprogramm komplett auf den Kopf gestellt - alles wegen diesem Ischias - ich muss schon sagen!!
Aber immerhin muss ich nun nach drei Sportstunden auch gestehen, dass mir die Geräteüberei Spass macht. Besonders am nächsten Tag habe jedesmal das Gefühl, jede Faser an und in mir sei hochmotiviert und durchtrainiert, der Gang ist durchaus etwas aufrechter, der Bauch fühlt sich ein klein wenig flacher an und der Gluteus Maximus?-auch nicht schlecht.
Nur der Ischias! Der bockt und lässt sich nicht erweichen.
Der Cheftrainer sagt, ich solle Geduld haben. Nur, woher nehmen und nicht stehlen?
Ich selber sage mir, die nächste Woche halte ich das Five noch ein. Sollte es dann immer noch keine Besserung bringen, wähle ich es konsquent ab!

Montag, 14. Februar 2011

Was läuft eigentlich in Japan?

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Im Moment sind Semesterferien, unsere Tocher hat also Zeit, sich etwas mehr von Japan anzuschauen. Und das tut sie denn auch.
Heute geht es los. Bis zum 28.02.11 besucht sie die Städte Osaka, Kyoto, Nara und Tokyo.
Da hat sie sich ein ganz schön vollgepacktes Programm vorgenommen.
Wir wünsche ihr eine schöne Rund-Reise und jede Menge Bewahrung...

Sonntag, 13. Februar 2011

Ich will mir´s zu Herzen nehmen

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"Gott beantwortet das Gebet auf seine Weise,
nicht auf die unsrige."
Mahatma Ghandi

Samstag, 12. Februar 2011

Sehr speziell!

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Ist das nun sparsamer Umgang mit Parkplatzfläche oder gemeines Zuparken eines fehlabgestellten Autos?
Der PKW war kurze Zeit nach diesem Foto hier verschwunden. Das Ausparken hätte ich zu gerne gesehen...

Donnerstag, 10. Februar 2011

Das Buch der Bücher

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"Die Heilige Schrift ist das höchste,
es ist ein göttliches Buch voller Trost in allen Anfechtungen.
Denn es lehrt von Glaube, Hoffnung, Liebe anders
als menschliche Vernunft sehen, fühlen, erfahren kann."
Martin Luther

Ich bin begeistert von der Bibel.
Seit ich sie als Hörbuch geschenkt bekommen habe, noch viel mehr.
Das Wort Gottes hören passt nämlich sehr gut zum Bügeln, Knöpfe annähen oder eine Ente bratfertig machen...
Will heissen, ich höre die Bibel "nebenbei" und doch nicht ohne Tiefgang.
Durch die verschiedenen Stimmen, die alle mit sehr guter Betonung lesen, werden die einzelnen Abschnitte zum Hörspiel. Die Biblischen Texte erwachten sozusagen zum Leben.
Manches, was ich höre, kommt mir ganz fremd vor, weil ich es beim Lesen überlesen habe. Anderes wird mir wieder neu bestätigt, und bei wieder anderen Versen geniesse ich einfach das Hören des bekannten Textes.
Sollte ich jetzt jemanden neugierig gemacht haben, oder Lust auf Bibel lesen oder hören, so war das pure Absicht.
Versuche es und lass dich ebenfalls "begeistern"...

Mittwoch, 9. Februar 2011

Sagte ich es schon?

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Letzten Sonntag war in unserem Garten schon ein klein wenig Frühling...

Dienstag, 8. Februar 2011

"tetanjoubi omedetou"

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...das ist Japanisch und heisst "Alles Gute zum Geburtstag".
Ich hatte heute nochmal Geburtstagspost. Zwar kam sie verspätet, aber dafür war sie auch weit gereist. Und ich habe mich sehr darüber gefreut.
Meine Tochter hat mir eine japanische Geburtstagskarte, eine Dreidimensionale, in der man den Geburtstagskuchen erst suchen muss, nebst Naschereien geschickt.
In der Karte sind lauter gedruckte Wünsche versteckt, die sie mir lieberweise alle in deutsch übersetzt hat, so dass ich mich über jeden Wunsch einzeln freuen konnte.
Und den Kuchen habe ich natürlich auch gefunden.
Auf die typisch japanischen Naschereien bin ich schon sehr gespannt, besonders auf die getrockneten Fische...:-).

Montag, 7. Februar 2011

Abschied

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Heute Abend verabschiede ich mich von den "Montags-Frauen" im Turnerbund, von userer Step-Aerobic-Gruppe.
Diese Entscheidung schiebe ich schon Wochen und Monate hinaus, dabei ist sie die folgerichtige Konsequenz daraus, dass ich im letzten halben Jahr so gut wie gar nicht mehr beim wöchentlichen Training war. Durch meine Ischiolumbalgie, war mir der ruhige Teil der Übungen, sofern sie im Stehen zu absolvieren sind, verleidet, da ich dabei jedesmal Schmerzen bekam.
Ausserdem möchte ich ab morgen ein neues Rückentrainingskonzept ausprobieren, und dafür brauche ich Zeit; nehme also die Zeit, die ich sonst montags in der Turnhalle verbracht habe.
Als ich diese Entscheidung getroffen habe, fand ich das ganz richtig so. Heute aber, bei dem Gedanken, dass ich die Gruppe entgültig verlasse, wird mir ganz mulmig zumute. Immerhin war ich 19 Jahre Teil dieser Turngruppe.
Anfangs haben wir noch richtig geturnt, so mit Bodenmatte und Stufenbarren. Später war Aerobic IN und noch später Step-Aerobic.
Was haben wir für Spass gehabt!
Die jährlichen Lehrtagungen fielen mir ein, an denen jeweils 6 - 8 Stunden aktiver Sport (uff) angesagt war, oder unsere Bühnenauftritte, manche davon regelrecht abenteuerlich.

Auch hier waren wir ein illusteres Trüppchen. Was haben wir gelacht, diskutiert, zusätzliche geprobt, gegenseitig blaue Flecken bedauert, Kostüme genäht, Lampenfieber gehabt....
Und wie geduldig haben die "Mädels" die Sportstunden mitgemacht (als Versuchskaninchen), als ich meine Aerobic-Trainer-Ausbildung absolviert habe und Probestunden geben musste.
Und nun ist das alles vorbei. Das schmerzt ziemlich heftig....
Aber, da beisst die Maus keinen Faden ab - entschieden ist entschieden.
Ab morgen beginnt eine neuer Sportabschnitt, mal sehen, was der so mit sich bringt.

Samstag, 5. Februar 2011

Etwas Neues beginnt...

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Nach vielen Tagen hat es die Sonne heute endlich mal geschafft, die Wolken und jeden Hochnebel zu vertreiben. So ein schönes Frühlingswetter!
Aber wir haben es weitgehend ignoriert, wir hatten Wichtigeres vor.
Wir waren heute nämlich mit Sohn und Schwiegertochter verabredet, ihre neue Wohnung, die sie Ende Februar beziehen wollen, anzuschauen und beim Renovieren zu helfen.
Schöne Wohnung, freundlich, mit ganz grossem Balkon und schöner Aussicht.
Wir waren zu Fünft, später sogar zu Sechst, da ging es flott voran.
Die beiden "Jungen Leute" hatten sichtlich Freude an der Renoviererei und Vorfreude auf das Wohnen im neuen Zuhause.
Und wenn dann die ganze Arbeit irgendwann geschafft ist (oder mal so zwischendurch), dann können sie diese Aussicht geniessen.

Dienstag, 1. Februar 2011

Wem gehört der Fisch?

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Gehörst du zu den 2% der intelligentesten Personen auf der Welt?
Albert Einstein verfasste dieses Rätsel im letzten Jahrhundert. Er behauptete, 98% der Weltbevölkerung seien nicht in der Lage, es zu lösen.
Es gibt keinen Trick bei diesem Rätsel, nur pure Logik.

1. Es gibt fünf Häuser mit je einer anderen Farbe.
2. In jedem Haus wohnt eine Person einer anderen Nationalität.
3. Jeder Hausbewohner bevorzugt
- ein bestimmtes Getränk
- raucht eine bestimmte Zigarettenmarke
- hält ein bestimmtes Haustier.
4. Keine der 5 Personen
- trinkt das gleiche Getränk
- raucht die gleiche Zigarettenmarke
- hält das gleiche Haustier wie einer seiner Nachbarn.

Folgende Gegebenheiten sind bekannt:
- der Brite lebt im roten Haus
- der Schwede hält einen Hund
- der Däne trinkt gerne Tee
- das grüne Haus steht links vom weissen Haus
- der Besitzer des grünen Hauses trinkt Kaffee
- die Person, die Pall Mall raucht, hält einen Vogel
- der Mann, der im mittleren Haus wohnt, trinkt Milch
- der Besitzer des gelben Hauses raucht Dunhill
- der Norweger wohnt im ersten Haus
- der Marlboro-Raucher wohnt neben dem, der eine Katze hält
- der Mann, der ein Pferd hält, wohnt neben dem, der Dunhill raucht
- der Winfield-Raucher trinkt gerne Bier
- der Norweger wohnt neben dem blauen Haus
- der Deutsche raucht Rothmanns
- der Marlboro-Raucher hat einen Nachbarn, der Wasser trinkt

Die Frage lautet: Wem gehört der Fisch?

Montag, 31. Januar 2011

Tag der Stille

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Ich habe heute meinen letzten Urlaubstag des vergangenen Jahres "verbraten".
Ein ganzer Tag, nur für mich!
Auf keinen Fall wollte ich liegengebliebene Hausarbeit nachholen oder in die Stadt fahren.
Nein - einen Tag lang wollte ich nur tun, wozu ich Lust hatte.
Und dann kam mir die Idee, einen Tag der Stille zu halten.
Ich wollte die Zeit nutzen, um Gott durch Bibellesen, Gebet und in meinen Gedanken näher zu kommen.
Kein Radio, kein Fersehen, keine Ablenkung!
Und es tat mir sehr gut. Ich habe Lukas 1 bis 8 gelesen, Kap. 8, 5 - 15 davon mehrfach, den Auszug Israels aus Ägypten aus dem Hörbuch miterlebt, einen langen Spaziergang unternommen, bei dem ich meinen Gedanken freien Lauf lassen konnte (und nebenbei Brötchen geholt - ein bisschen nützlich musste ich dann doch sein) und lange Zeit mit Gebet verbracht.
Ich sass am Fenster so still, dass sich nicht mal diese niedlichen Piepmätze gestört fühlten, die musste ich natürlich fototechnisch festhalten....
Es ist komisch, wie wunderbar lang ein Tag ist, wenn man nicht nur "funktionieren" muss.
Dabei habe ich ein paar Dinge, die anstanden, trotzdem noch erledigen können. Aber ich denke, ich sollte diese öfter ganz bewusst mal auf ein absolutes Minimum reduzieren und dafür Stille Zeit geniessen.

Sonntag, 30. Januar 2011

Wieder ein Jahr älter?

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Eigentlich merke ich das nicht so direkt.
Ich hatte auch dieses Jahr wieder einen sehr schönen Geburtstag, das habe ich sehr genossen. Das älter werden registriere ich eher am Rande.
So viele Glückwünsche per Telefon, Email, per Brief oder persönlich, das freut mich einfach sehr.
Am späten Nachmittag kam eine Freundin kurz vorbei, abends kamen Sohn und Schwiegertochter. Da am nächsten Tag alle wieder arbeiten mussten, wollten wir zu viert eigentlich nur zum Abendessen ausgehen - so ein, zwei Stunden. Aber dann wurde es ein so schöner,kurzweiliger Abend, nach 22.00 Uhr sassen wir immer noch im Lokal, erzählten, lachten, machten Pläne....
Grosse Freude hatte ich auch über die Geschenke und die schönen Blumen!, die ich bekommen habe. Wie gut mich meine Lieben doch kennen!
Die eigentliche Geburtstagsfeier wurde gestern zusammen mit dem Geburtstag einer Freundin im "Holzschopf" nachgeholt. Wir waren zu sechst und hatten einen ganz schönen Abend.

Donnerstag, 27. Januar 2011

Gut gekontert!

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Eine ältere Dame steht im Supermarkt an der Kasse an. Hinter ihr wartet eine Mutter mit ihrer Tochter. Das Mädchen fährt mit dem Einkaufswagen immerzu mit ziemlicher Wucht der vor ihr stehenden Frau in die Hacken. Die Mutter sagt nichts dazu.
Die ältere Dame dreht sich um und sagt zur Mutter: "Können Sie ihrer Tochter nicht einmal sagen, sie soll das sein lassen, das tut mir nämlich sehr weh?"
Die Mutter antwortet darauf: "Nein, das kann ich nicht, denn wir erziehen unsere Tochter antiautoritär."
Da greift die Dame in ihren Einkaufswagen, nimmt ein Glas Honig, schraubt es auf und giesst dem Mädchen den Honig über den Kopf. Und sagt dabei: "Tja, ich bin auch antiautoritär erzogen worden."
Gestern im Radio gehört.

Mittwoch, 26. Januar 2011

Heiratsantrag an Gott

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"Lieber Gott, ich frage dich hiermit: Willst du mein Gott werden?
Ich muss allerdings auf einigen Bedingungen bestehen:

1. Ich wünsche mir, dass du verstehst, dass ich mich mehr liebe als dich. Ich hoffe, du verstehst auch, dass mir Familie und Freunde sehr viel bedeuten. Ich kenne sie ja schon viel länger als dich. Im Ernstfall werde ich bestimmte Personen mehr lieben als dich.

2. Wenn es um ein Problem geht, und wenn ich Wünsche habe, werde ich zunächst versuchen, meinen eigenen Verstand einzuschalten. Erst wenn ich nicht weiter weiss, werde ich dich bitten, mir zu helfen.

3. Ich bitte dich, zu verstehen, dass du mir erlaubst, ohne Rücksicht auf deine Gebote in meiner Firma zu arbeiten und meinen Aufgaben nachzugehen. Deine Gesetze dürfen mich nicht einschränken. Ich möchte ein freier Mensch bleiben.

4. Ich behalte mir das Recht vor, meine Zeit so einzuteilen, wie ich es möchte. Ich bin eine sehr beschäftigte Person, und du kannst nicht erwarten, dass ich mehr Zeit als täglich einige Minuten mit dir verbringe. Zuerst kommt meine Firma, dann meine Familie, dann mein Hobby, dann kommst du.

5. Ein Wort über mein Eigentum. Du musst verstehen, dass es mir allein gehört. Ich habe es mir erarbeitet. Ich hänge sehr daran. Bitte erhebe keinen besonderen Anspruch auf mein Geld. Gelegentlich werde ich für arme Menschen oder einen guten Zweck spenden. Das wird dir doch genügen, oder?

6. Bitte hab Verständnis, dass ich das Leid und die Armut anderer Menschen nicht ertragen kann. Erwarte deshalb nicht von mir, dass ich mich um alles und jedes kümmere.
Ich habe mit meinen eigenen Wehwehchen zu tun. Wenn Arzt und Psychologe mir nicht mehr helfen können, dann werde ich dich um ein kleines Wunder bitten, vielleicht um Heilung oder einen Sechser im Lotto.

7. Du kannst durchaus eine ganze Menge für mich tun. Ich übertrage dir die Verantwortung für mein Wohlergehen, für meine geistliche Erlösung, für den Schutz im Strassenverkehr und ähnliches. Meine Gebete werden allerdings in der Regel kurz sein. Ich denke, ein Stossseufzer wird dir genügen.

8. Ich bitte dich besonders darum, mir nach einem langen, gesunden Leben einen sanften Tod zu verschaffen. Ich erwarte, dass du deine himmlischen Wohnungen für mich bereit hältst. Ich denke mal, dass ich da schon sein möchte. Die letzte Entscheidung möchte ich allerdings jetzt noch nicht treffen."

gefunden bei Nenne

Dienstag, 25. Januar 2011

"Historischer Moment"

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Wie beschreibt man den Moment, wenn ein Arbeitspaket, das einen ein ganzes Jahr gefordert, genervt, unter Druck gesetzt, Zeit gestohlen, verfolgt und gestresst hat, endlich abgeschlossen ist?
Ich hatte zwei Dokumente umzuarbeiten, die für mehrere Abteilungen gültig sind. Nach unglaublich vielen Ermittlungen, Diskussionen, nach denen ich oft wieder von vorn beginnen musste, nach Einsprüchen, Anmerkungen, Verbesserungshinweisen, Änderungswünschen ist aus zwei Dokumenten Eines geworden.
Letzten Freitag habe ich es einer Gruppe aus diesen Abteilungen vorgestellt, es wurde für gut befunden und heute unterschrieben.
Ich war sowas von froh, dass dieses Kapitel erst mal abgeschlossen ist, zumal das Erarbeiten einer Matrix wirklich anstrengend und konzentrationsraubend ist.
Aber lachen musste ich doch, als ich festegstellt habe, wie wenig "gültiges" Papier aus einem ganzen Stapel Arbeitsunterlagen hervor gegangen ist.

Montag, 24. Januar 2011

von beiden Seiten betrachtet

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Gestern bei unserem sonntäglichen Skype-Termin mit unserer Tochter erfuhren wir, dass ihr Rückflug nun gebongt ist.
Am 26. Juli fliegt sie von Japan ab und landet am 27. Juli abends in Frankfurt.
Damit hat die Heimreise nun ein Datum und wirkt auf einmal näher gerückt.
Für unsere Tochter ist das eher Anlass, aufzubegehren und zu protestieren, dass die Zeit viel zu schnell vergeht und an diesem Datum ihr Studienaufenthalt leider schon zu Ende ist.
Für mich ist es eher der Moment, mal in den Kalender zu schauen und festzustellen, es sind ja doch noch 184 Tage, noch nicht einmal die Hälfte der Zeit ist vorbei...
Und wie nennt man das?
Wat dem enen sin Uhl, is dem andern sin Nachtigall.

Sonntag, 23. Januar 2011

Das möchte ich mal festhalten

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In unserem ImPulsteam hat sich die Verteilung der Aufgaben mit der Zeit ziemlich gut eingespielt. In vielen Dingen wechseln wir uns bei den zu erledigenden Aufgaben ab oder helfen einander, manche Aufgaben jedoch werden immer von ein und derselben Person wahrgenommen.
Eine dieser Aufgaben ist das Drucken der Plakate. Das übernimmt von je her ein Mann aus unserem Ort, der allerdings gar nicht zum ImPusteam gehört. Ich weiss noch nicht einmal, ob er zur Kirchengemeinde gehört - und doch liefert er wirklich immer pünktlich die gewünschte Anzahl Plakate und Handzettel.
Auch dieses Mal ist es so. Anfang letzter Woche habe ich ihm die entsprechenden Dateien für die Druckerei gemailt. Weil er sich jedoch bis heute nicht gemeldet hat, war ich schon ein wenig unruhig, ich dachte, er ist vielleicht verreist. Da seine Frau aus Brasilien kommt, könnte es durchaus eine längere Abwesenheit sein....
Und siehe da, er war wirklich im Urlaub, ist heute erst zurück gekommen und kümmert sich doch gleich um unsere Belange. Gerade eben kam das Mail, dass er die Plakate natürlich druckt und nächste Woche ins Pfarrhaus bringt.
Bei so viel Zuverlässigkeit kann ich wirklich nur dankbar den Hut ziehen.
Wir sind echt froh über diese Hilfe.
Ich selber finde noch lustig, dass ich diesen Helfer noch nie gesehen habe, jedenfalls nicht wissentlich. Seit vier Jahren erarbeiten wir gemeinsam die Plakate, d.h. ich fertige die Dateien an und sende sie ihm per Mail, und er druckt sie und bringt sie dann ins Pfarrhaus.
Wir sind sozusagen ein anonymes Team.

Samstag, 22. Januar 2011

Ohne Gott gelingt es nicht...

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"Gott, hilf du uns, Menschen zu werden -
in deinen Händen.
Gott, hilf du uns, Menschen zu sehen -
mit deinen Augen.
Gott, hilf du uns, Menschen zu verbinden -
unter deinem Kreuz.
Gott, hilf du uns, Menschen zu bewahren -
in deiner Welt.
Gott, hilf du uns, als Menschen zu leben -
mit deinem Willen.
Gott, hilf du uns, Menschen zu bleiben -
in deinem Licht."
Günter Ruddat

Donnerstag, 20. Januar 2011

Ein gut gekühlter Autoschlüssel ist besser als kein Abendbrot

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Mein Mann arbeitet in einem Büro, in dem es recht unkonventionell (mit Tendenz zum Caos) zugeht, Männerwirtschaft eben.
Schnell wechselnde Projekte, niemand sitzt längere Zeit am selben Schreibtisch, hie und da muss mit Platz, Mobilar, Ausrüstung etc. improvisiert werden, kurz, hier wird Flexibilität in Reinkultur geübt. Und man staunt, auf welche Ideen manch einer kommt, um ein Problem zu lösen.
Auf diese Weise an Einiges gewöhnt, kam es meinem Mann dann aber doch seltsam vor, als er im Büro-Kühlschrank nicht nur kühl zu haltende Lebensmittel liegen sah, sondern mehrere Male auch einen Autoschlüssel. Ein Autoschlüssel im Kühlschrank? Wer macht denn so was?
Als er sich umhörte, war auch bald heraus, wessen Autoschlüssel immer mal wieder den Tag im Kühlschrank verbringen muss. Und als mein Mann ihn fragte, wozu das denn gut sei, antwortete der ihm in grösster Selbstverständlichkeit: "Na ja, wenn ich morgens oder in der Mittagspause etwas für´s Abendessen kaufe, das ich erst mal in den Kühlschrank legen muss, tue ich den Autoschlüssel mit dazu, damit ich nicht vergesse, das Gekaufte mitzunehmen. Ohne Autoschlüssel kann ich ja nicht heim fahren, und wenn ich ihn in meiner Tasche nicht finde - dann ist er eben im Kühlschrank."
Tja, so gesehen hat er recht. Oder wie meine Großmutter immer sagete: "Man muss sich nur zu helfen wissen."

Mittwoch, 19. Januar 2011

Lächle mal wieder

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"Gott schenkt dir das Gesicht. Lächeln musst du selber."
Autor unbekannt

Dienstag, 18. Januar 2011

Der Südkurier weiss bescheid

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Ein Toaster mit starker Rauchentwicklung löste am Sonntag den Feueralarm in unserem Haus aus.
So stand es gestern in o.a. Zeitung zu lesen. Schaden sei nicht entstanden (nicht mal der Toaster?), und so konnte die Feuerwehr wieder abziehen.
Vier Löschzüge mit zwanzig Feuerwehrleuten, ein Polizeiwagen und eine Einsatzleitung gegen einen qualmenden Toaster - ein bisschen ist das wie mit Kanonen nach Spatzen schiessen.

Sonntag, 16. Januar 2011

Beschaulicher Sonntag?

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Damit kann es urplötzlich vorbei sein. Das haben wir heute ganz unvermittelt gemerkt.
Ein supersonniger Sonntag, kurz vor Mittag. Wir hatten mit unserer Tochter in Japan "geskypt" und freuten uns, dass es ihr gut geht und tauschten gerade per Telefon die Neuigkeiten der Woche mit meiner Schwester aus, als auf einmal "Tatü-Tata" zu hören war.
Nun ist es ja nicht so, dass man beim Ertönen von Signalhörnern gleich beunruhigt ist. Tatü-tata hören wir fast jedes Wochenende, mal näher, mal weiter weg.
Diese Signaltöne kamen aber ungewohnt nahe, so dass wir aus dem Fenster schauten. Und sie kamen nicht nur in unser Wohngebiet, nein, ein Feuerwehrlöschzug kam mit Geheul und Blaulicht angerauscht und hielt direkt vor unserem Hauseingang.
Heraus sprangen eiligst Feuerwehrleute mit Gasmasken und liefen zum Eingang. Andere schauten besorgt unser Hochhaus hinauf und trafen ganz eilige Absprachen.
Uns wurde ganz flau.
Während dessen kam noch ein Löschzug und noch einer...am Schluss waren vier Löschzüge, ein Wagen der Einsatzleitung und ein Polizeiauto vor, bei und hinter unserem Hauseingang.
Wir versuchten vom Balkon aus zu erfahren, was los sei.
Als wir nirgendwo Rauch entdeckten, wurden wir etwas ruhiger, auch die Feuerwehrleute wurden sichtlich entspannter. Offensichtlich bestand also keine akute Gefahr.
Eine ältere Dame ging nach unten, um zu fragen, ob es brennt, erhielt aber nur die dürre Antwort "nicht mehr".
Nach nicht mal einer Stunde war alles wieder ruhig, die Strasse vor dem Haus leer.
Was nun wirklich los war und in welcher Etage, das wissen wir nicht.
Was wir aber wissen ist, dass so ein idyllischer Sonntag in null-komma-nichts vorbei sein kann.

Samstag, 15. Januar 2011

von Nachbarn, Untermietern und Künstlern

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Heute gab es schon ab dem frühen Vormittag Sonnenschein und +13°C, wie im richtigen Frühling. Bei diesem Wetter zieht es uns natürlich in unseren Garten, um nach dem rechten zu sehen und um schon mal anzufangen, die zahlreichen Bäume und Sträucher zu verschneiden.
Ein richtig schöner Tag. Das erste Picknick des Jahres im Sonnenschein auf der Terrasse....
Auf dem Weg in den Garten stellten wir fest, dass wir neue Beinahe-Nachbarn bekommen haben: Diese hübsch wuscheligen Kühe (Walisische Kampfkühe?) mit den doch bedrohlich anmutenden Hörnern, sind neuerdings drei Gärten weiter angesiedelt.
Und als wir unseren Garten betraten, merkten wir, auch hier hat sich jemand angesiedelt und zwar ohne unsere Zustimmung. Ein Maulwurf scheint unsere Winterpause für seinen Eigenbedarf weidlich genutzt zu haben, und wenn ich mir die Grösse seiner Erdhaufen betrachte, muss er wohl eher nilpferdähnliche Ausmasse haben.
Unsere Freude an der Gartenwerkelei haben wir uns dennoch nicht trüben lassen. Die Christrosen blühen so wunderschön, und sogar Bienen waren schon unterwegs. Der Himmel lachte mit der Sonne um die Wette und trieb regelrechte Schäfchenwolken umher, die in künstlerischer Manier mit Kondensstreifen von Flugzeugen verziert wurden.
Da möchte man zum Augenblick sagen: "Verweile doch du bist so schön..."

Donnerstag, 13. Januar 2011

Sachen gibts...

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Auch das war gestern.
Ich bin superpünktlich in den Feierabend, weil ich vor unserem ImPuls-Treffen noch im Supermarkt einzukaufen hatte, anschliessend Chili con carne kochen und mit meinem Mann gemeinsam essen wollte und wenn möglich so nebenher noch aufräumen, Wäsche waschen und...und...und. Kurz - ich bin völlig in Hausarbeitsplanungsgedanken durch die Gänge des Supermarktes gedüst und habe kaum nach rechts oder links geschaut.
Bei den Tiefkühltruhen nahm ich plötzlich aus dem Augenwinkel eine Verpackung wahr, die mir ganz fremd vorkam. Ich stoppte, um mir die Sache näher zu betrachten und traute meinen Augen nicht.
Da lagen in der Tiefkühltruhe lauter Beutel mit Eiswürfeln. Zu Würfeln Gefrorenes Wasser! In Beuteln von je 2 Kg abgepackt, für 1,99 Euro.
Skeptisch guckte ich noch weiter in die Truhe, vielleicht hatten sie ja auch heisses Wasser - denn heisses Wasser kann man immer gebrauchen!

Die Säge klemmt...

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Wir hatten gestern unser zweites Vorbereitungstreffen für den nächsten ImPuls-Gottesdienst im Februar.
Thema ist "Gibt es das Böse? Ist es eine Person?"
Das erste Treffen für diesen Godi, Mitte Dezember, haben wir vollständig mit der Diskussion darüber verbracht, wie wir uns als ImPulsteam in der Beantwortung der beiden Fragen positionieren wollen. Und wir merkten, dass wir wirklich ganz unterschiedliche Ansichten darüber haben.
Gestern nun war eigentlich geplant, die inhaltliche Aussage des Gottesdienstes festzulegen und schon mal den Ablauf zu skizzieren. Aber wieder kamen wir über die Diskussion dessen, ob das Böse als Person existent ist, was wir den Besuchern in welcher Deutlichkeit bzw. nur angedeutet vermitteln sollten, nicht hinaus. Gibt es das Böse, damit es auch das Gute geben kann?
Ist jeder ein bisschen böse? usw.
Wir waren 8 Leute und hatten 10 Meinungen, nach unten abgerundet....
Gegen 22 Uhr brachen wir dann ab, denn die meisten von uns müssen am nächsten Tag früh aufstehen. Eine gewisse Niedergeschlagenheit war nicht zu verhelen, da uns nur noch ein Termin zur Vorbereitung zur Verfügung steht.
Beim nach Hause gehen kam mir der Gedanke, dass der Gottesdienst zu diesem Thema vielleicht gar nicht gelingen soll? Wir werden sehen, wie es weitergeht....

Dienstag, 11. Januar 2011

Busgespräche

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Seit diesem Jahr haben meine Kollegin und ich unsere Dienstags-Laufrunde nach Basel verlegt.
Gleich vom Schreibtisch aus können wir so loszischen.
Heute war es so geplant, daß ich nach der Lauferei mit dem Bus nach Hause fahren sollte.
Der Bus 17.43 Uhr war rappelvoll, ich bekam gerade so einen Stehplatz.
Neben mir war ein Viererabteil in dem sich zwei ältere Paare, alle vier längst Rentner, gegenüber sassen.
Und sie unterhielten sich angeregt und philosophierten über allerhand Themen.
Einer der beiden Männer sagte: "Die Frau, das unbekannte Wesen...! Da kennt sich kein Mann aus, ich sowieso nicht und bei meiner Eigenen gleich dreimal nicht! Aber -", und dabei lacht er das gegenübersitzende Paar verschmitzt an "-seit ich es gar nicht mehr versuche, sie zu durchschauen, verstehen wir uns wunderbar..."
Seine Frau neben ihm schaut versonnen über die Köpfe der anderen hinweg und lächelt. Dreht sich dann aber ihrem Mann zu, lacht ihn an, kneift ihn ein wenig in die Wange und meint: "Und das schon seit über fuffzig Johr, gell?!"

Montag, 10. Januar 2011

Nachtrag zur Jahreslosung

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Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Jürgen Werth schreibt dazu:
"...Denn das Böse ist überall. Um uns herum. In uns. Selbstherrlichkeit und Selbstgerechtigkeit. Eitelkeit und Empfindlichkeit. Gier und Geiz.
Und wie überwindet man das? Wie wird man zu einem, der anderen Gutes zugedenkt?

Das Böse
kannst du nicht besiegen.
Das Böse ist
der Böse.
Der Meister der Nacht.

Nur das Gute
kann das Böse besiegen.
Das Gute ist
der Gute.
Der Meister des Lichts.

Verbünde dich
mit ihm,
dem guten gütigen Gott.

Und alles wird gut.
Für dich.
Und für die Welt.
..."

Sonntag, 9. Januar 2011

Spontane Gartenparty.

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Gestern war regelrechtes Frühlingswetter. 13°C (Plusgrade wohlgemerkt) und Sonnenschein!
Wunderbar zum Spazierengehen. Freunde von uns hatten dieselbe Idee und luden spontan auf ein Neujahresbegrüssungs-Bier in ihren Garten ein. Ein anderer Freund hatte (zufällig) Gitarre und Mundharmonika dabei, wir Frauen hatten natürlich auch ein bisschen was zu essen mitgebracht, und so wurde aus dem Spaziergang eine nette Runde in beheizter Gartenlaube mit Erzählen, Lachen, Singen bis zum Kerzenschein.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Weihnachten vorbei?

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Heute, an "Heilig-Drei-Könige", ist der letze Tag der Weihnachtszeit. Wirklich?
Morgen wird der Baum abgeputzt und für die Feuerstelle im Garten zersägt, die Weihnachtsdekoration in der Wohnung wieder eingesammelt und verstaut.
Einmal mehr ist Weihnachten wieder vorbei. Ist das wirklich so?
Wenn ja, wie schade!
Denn das Geschenk von Weihnachten, dass Christus als Mensch in unsere Welt kam, um hier sein Reich zu errichten, das bleibt ja. Wenn wir es möchten das ganze Jahr über.
Und es bleiben auch die Erinnerungen an schöne Stunden und Tage mit der Familie, mit Freunden, an Gelesenes, Gehörtes, Erlebtes...
Verschwunden sind nur die Weihnachtsdekorationen und die Schokoladenmänner.

Dienstag, 4. Januar 2011

Alles im grünen Bereich

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Der erste Arbeitstag im neuen Jahr.
Die meisten meiner Kollegen waren gestern schon im Büro, während ich mir den Montag ja noch als Ferientag gegönnt habe...(das neue Jahr mit Ferien anzufangen ist ja sowieso und überhaupt schön).
Man begrüsst sich, wünscht ein gutes Neues Jahr, tauscht sich aus, wie Weihnachten und Jahreswechsel verbracht wurden.
Einer präsentiert Fotos von seinem wunderschön geschmückten Weihnachtsbaum, ein anderer erzählt, dass die Feiertage ziemlich in Traurigkeit versanken, weil sein Vater, unheilbar an Krebs erkrankt, weit weg im Krankenhaus liegt.
Eine junge Mutti berichtet mit sichtlicher Freude, wie amüsiert alle waren, als der 15 Monate alte Sohn eben mal den Weihnachtsbaun entschmückt hat.
Ich fand schön, dass alle spürbar eine Auszeit von der Arbeit hatten und ganz intensive Zeit mit ihren Familien verbringen konnten, auch wenn sorgenvolle Stunden dabei waren.
Vom Alltag einmal abschalten, das ist für mich, das Leben aus eine anderen Perspektive zu betrachten. Und ich habe den Eindruck, meinen Kollegen geht es ebenso.
Die Arbeit dieses ersten Arbeitstages im neuen Jahr ist schnell erzählt: alle meine Arbeitspakete warteten brav auf meinem Schreibtisch auf mich, und nachmittags gab es während einer Besprechung noch eines, bei dem ich mich erst einarbeiten muss, dazu.
Nun ja, wat mut, dat mut...

Montag, 3. Januar 2011

Wir sind angekommen...

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...sowohl wieder zu Hause als auch im Neuen Jahr.
Den Jahreswechsel, genauer gesagt vom 30.12.10 bis gestern, den 02.01.11, haben wir zusammen mit Freunden in Regensburg verbracht.
Eine wunderschöne mittelalterliche Stadt mit einem sehr imposanten Dom.
Wir haben beides durch Führungen ein bisschen kennengelernt und sind beeindruckt.
Das Treffen mit unseren Freunden war wieder sehr schön, wir haben die ruhigen Tage, das erzählen, miteinander Lachen sehr genossen und sind ganz gemütlich ins Jahr 2011 geruscht.
Die Sorge um unsere Tochter war im "alten Jahr" noch sehr nervenaufreibend, aber am Silvester-Nachmittag gab es dann GOTT sei DANK per Handy die erlösende Nachricht, dass es ihr besser geht.
Und heute Morgen beim "Skypen" war sie schon wieder ganz fidel. Was bin ich froh darüber!
Heute hatten mein Mann und ich noch frei, aber ab morgen ist schluss mit lustig.
Um 5.30 Uhr klingelt der Wecker (brrr...) und der Alltag hat hat uns wieder.

Samstag, 1. Januar 2011

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Ich wünsche allen, die hier hereinschauen
ein gesegnetes und frohes
Neues Jahr.

2011 ist da!

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Die Jahreslosung: