Sonntag, 21. August 2011

Was ist eine Beton-Party?

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Man bestelle einen Kubikmeter Fertigbeton in den Garten und dazu zwei nette Helfer und befördere dann mittels Schaufeln und Karre diesen Beton von der Einfahrt zum vorgesehenen Fundament. So geschehen in unserem Garten. Leider begann es mit Abkippen des Betons zu regnen, der mit so heftig wurde, dass mein Mann und seine Helfer nach einiger Zeit völlig durchnässt waren.
Aber sie gaben nicht auf, sondern schaufelten und karrten und karrten und schaufelten - bis das Fundament fertig war.
Wir waren so froh über diese Hilfe.
Na und gestern haben wir uns mit einer Gartengrillerei dafür bedankt.
Es war Sommer pur, ein lauer Sommerabend mit Sternenschein. Und wir sassen bei Kerzen- und Fackelschein bis in die Nacht.
Es war ein schöner Abend.

Mittwoch, 17. August 2011

Erleichterung

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Mottebiene hat ein Zimmer!
Heute kam der lang ersehnte Anruf - sie hat die Zusage für ein Zimmer. Zwar liegt es weiter ausserhalb, als sie es sich vorgestellt hat und auch die Ausstattung ist wohl gewöhnungsbedürftig. Aber dafür ist es ziemlich gross und hat einen kleinen Balkon.
Sie findet, sie kann sich damit arrangieren, also sind wir erst mal erleichtert und planen schon mal für den 3. September einen Ausflug nach Heidelberg, damit wir ihr beim Umzug in das Zimmer helfen können.

Dienstag, 16. August 2011

für`s Protokoll

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Seit meinem letzten Orthopädenbesuch führe ich ein Schmerzprotokoll. Vielleicht lässt sich daran erkennen, wann und wobei die Schmerzen verstärkt auftreten oder nachlassen.
Und so sehe ich sozusagen blau auf weiss, es gibt ganz gute Tage, weniger gute und es gibt richtig madige Tage.
Doch heute ist ein richtig schöner Tag. Abends auf dem Balkon zu sitzen, in die Abendsonne blinzeln und NICHTS tut weh, das ist so schön. Da finde ich es echt unangemessen, eine "Null" ins Protokoll einzutragen. Ich denke, ich werde eine Sonne hineinmalen :-).

Samstag, 13. August 2011

neue Herausforderungen

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Kaum aus Japan zurück, dann gleich mit zum Familienfest und am am 4. August weitergereist nach Heidelberg, ist unsere Tochter nun dran, ihr Weiterstudium in Heidelberg zu organisieren.
Und das gestaltet sich schwieriger als erwartet. Auch nach 11 Tagen intensiver Suche hat sie noch kein Zimmer gefunden. Entweder waren sie zu teuer oder zu verwahrlost, oder die Mitbewohner eher sehr speziell oder für die akzeptablen Zimmer gab es so viele Bewerber, dass jemand anderes die Zusage erhielt.
Zudem erfuhr sie, dass ihre Hiwi-Stelle an der UNI über das Jahr, das sie in Japan verbracht hat, an jemand anderes vergeben wurde und nun nicht sicher sei, ob noch eine Stelle bis Oktober frei würde, die Professorin sei noch im Urlaub.

Zum Glück lässt sich unsere Tochter nicht so leicht unterkriegen. Sie ist zwar ein bisschen genervt aber trotzdem zuversichtlich, dass es schon noch klappen wird mit Zimmer, Arbeit etc.
Immerhin hat sie schon mal Telefon, das ist doch schon mal was.

Freitag, 12. August 2011

erstens kommt es anders....

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…und zweitens als man denkt.
Eigentlich bin ich recht mutlos gestern zum Orthopäden-Termin gegangen, um das MRT auszuwerten.
Und tatsächlich, die Auswertung dieses Befundes und auch die von einem Röntgenbild des Hüftgelenkes liessen den Arzt zu dem Schluss kommen, dass orthopädisch oder physiotherapeutisch alles i.O. bzw. nichts zu machen ist.
Es ist einfach der Nerv, der chronisch schmerzt – damit muss man leben lernen….“Das kann man lernen; Sie können das auch!“ so der Arzt.
Dann bot er noch an, dass es als einzige Linderungsmethode die Möglichkeit gibt, direkt an den Nerv ein Betäubungsmittel (kortisonhaltig) zu spritzen. Aber das sei nur ein Versuch, der längst nicht in allen Fällen hilft.
Mir sass ein Kloss im Hals, hauptsächlich hatte ich die Worte chronisch und bleibende Schmerzen verstanden.
Aber das mit der Spritze wollte ich dann wenigstens versuchen, obwohl ich grosse Angst davor hatte. Sie tat dann auch unerwartet heftig weh, weil sie sehr lange dauerte, der Arzt musste mit der Kanüle erst den neuralgischen Punkt suchen – autsch!
Als ich dann im Vorzimmer nochmals warten musste, sah ich eine alte Dame in einem Rollstuhl, von einer etwas jüngeren Frau, die ich für die Tochter hielt, begleitet.
Beide Frauen recht korpulent, die Zimmer der Praxis von der Sommerhitze ziemlich warm.
Und die Dame im Rollstuhl sollte zum Röntgen. So musste sie sich von ihrer Tochter aus den Rollstuhl heraus und in die minikleine Umkleidekabine zum Röntgenraum bugsieren lassen. Tochter mit in die kleine Kabine. Man hörte die zwei rumoren. Als sie lange Zeit später wieder herauskamen, die alte Dame wieder in ihrem Rollstuhl sass, waren beide Frauen völlig geschafft. Die Tochter sprach der Mutter gut zu, dass diese Quälerei nötig war, weil der Arzt sonst doch nicht feststellen kann, warum sie permanent Schmerzen hat.
Bei diesem Erlebnis schwand der Kloss in meinem Hals. Sah ich doch nun, wie schlimm andere Menschen dran sind. Ich dachte bei mir: Ich bin in keiner Weise bewegungseingeschränkt, muss keine Operation ins Auge fassen, darf einfach so weiterleben – fit wie ein „Eichhörnchen“ – nur eben mit den Beinschmerzen.
Ich kann mich glücklich schätzen.
Und die Schmerzen? Auf einmal fiel mir das Bibelwort ein: „…meine Hilfe steht im Namen des Herrn…“ und das hat mich vollends getröstet.
Irgendwann wird irgendwie mein Nerv mich nicht mehr plagen…

Donnerstag, 11. August 2011

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

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Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter:
"Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?", fragt der eine Zwilling.
"Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draußen kommen wird.", antwortet der andere Zwilling.
"Ich glaube, das ist Blödsinn!", sagt der erste. "Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?"
"So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"
"So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz."
"Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders."
"Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von 'nach der Geburt'. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum."
"Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen."
"Mutter?? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"
"Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!"
"Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht."
"Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt...."
( Metapher für die Beschränkheit unserer Wahrnehmungen und Interpretationen von: Henri Nouwen, *1932 † 1996, römisch-katholischer Priester, Psychologe, Schriftsteller.)

Mittwoch, 10. August 2011

Da kann ich gar nicht lachen - oder doch?

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Heute war für meinen Mann der erste Arbeitstag nach seinem langen, langen Urlaub.
Und natürlich hatte er heute Abend allerhand Neuigkeiten zu erzählen.
Die bedeutendste davon ist gar nicht so lustig: Unser Chef hat ihm so zwischen Tür und Angel erzählt, dass er ab Januar in "Rente" geht. Das kommt ziemlich überraschend, weil er noch im Juni an einer Mitarbeiterinfo mitgeteilt hat, dass er seinen Vertrag als Geschäftsführer verlängert hat, und nun das.
Wie es dann ab Januar mit der Firma weitergehen wird, blieb in dem Gespräch völlig offen.
Und wir stehen mal wieder vor der Frage: Was wird?
Irgendwo in meinem Hirn regt sich der Satz: Bis hierhin hat Gott geholfen, er wird auch weiterhin bei uns sein. Und es ist ja noch ein bisschen Zeit. Vielleicht ist etwas ganz Neues für uns vorgesehen....

Dienstag, 9. August 2011

Schön, wenn der Schmerz nachlässt

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Der gestrige MRT-Termin in der Radiologie war ebenso schmerzhaft wie unergiebig!
Dass die "Röhre" so eng ist hat micht nicht im geringsten gestört, dass sie in unterschiedlichen Frequenzen sehr laut knattert und klopft, auch nicht.
Jedoch man (ich auch) muss mindestens 20 Minuten ganz still auf dem Rücken liegen. Und das ist so ziemlich unmöglich mit meinen Beinschmerzen. Diese sind gerade dann am schlimmsten.
Aber ich wollte ja auch Ergebnisse, also habe ich notgedrungen durchgehalten.
Aber leider hat die Abbildung der Lendenwirbelsäule nichts ergeben, was die Beinschmerzen direkt erklären könnte....und das Hüftgelenk wurde nicht untersucht, weil mein Orthopäde die nicht auf dem Überweisungsschein angeordnet hatte!
Ich bin also so schlau wie vorher, nur dass die Schmerzen vom Liegen bis heute nicht nachgelassen haben...am Donnerstag habe ich den MRT-Auswertungstermin mit dem behandelnden Orthopäden, wobei ich eigentlich keine Hoffnung auf ein erfolgreiches Gespräch habe.

Sonntag, 7. August 2011

By the way

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Die Beiden in der Mitte (Sohn und Schwiegertochter) haben heute ihren zweiten Hochzeitstag - da werden wir doch gleich mal eine Gratulation rüberschicken...wir freuen uns sehr über die Beiden.

Da erscheint er schon am Horizont, der Alltag!

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Morgen ist er nun schon wieder vorbei, der Urlaub.
Aber noch ist Sonntag! Noch bin ich sowas von froh und dankbar über die letzten beiden Wochen. Randvoll fühle ich mich beschenkt mit allem was so gut und so schön war.
Dass unsere Tochter wohlbehalten wieder da ist, unser wunderbares und völlig stressfreies Fest, 1500 km Autofahrt ohne Pannen oder Unfall, und dass die Schmerzen in meinem Bein zwar da, aber längst nicht so impertinent waren, wie befürchtet.
Lieber Gott ich danke, danke, danke dir.
Und morgen geht es eben wieder los. Immer Sonntag geht ja auch nicht. Unsere Tochter ist schon letzten Donnerstag nach Heidelberg abgedüst, sie muss sich nun ein Zimmer für das nächste Semester suchen. Ich habe morgen endlich den Computer-Tomographie-Termin für meine Hüfte (hoffentlich ergibt sich nicht nichts...) und für meinen Mann ist die letzte Woche seines langen Urlaubs angebrochen. Am Mittwoch ist für ihn wieder Arbeitstag im Büro.

Donnerstag, 4. August 2011

Ist die Katze aus dem Hause...

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...tanzen die Mäuse auf den Tischen!
Von Freitag bis Mittwoch waren wir unterwegs, hatten noch schöne Spaziergänge und Begegnungen (unser ehemaliger Abteilungsleiter kam eigens ins Hotel, um uns zur Silbernen zu gratulieren und am nächsten Tag auf einem Spaziergang trafen wir einen ehemaligen Kollegen) in unserer früheren Heimat Grimma. Somit waren wir also auch mehrere Tage nicht im Garten. Dieses haben, wie hier zu sehen ist, die Zuccini gleich genutzt, um sich unglaublich mausig zu machen. Dass die so gross werden können, hätte ich nicht gedacht.

Montag, 1. August 2011

Silbersechzig

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Heute war es nun so weit, unser grosses Familienfest - die Silbersechzig zu feiern.
Anlässlich unserer Silberhochzeit und des Sechzigsten Geburtstages meines Mannes hatten wir Familie, Freunde, Verwandte ins Hotel Kloster Nimbschen eingeladen.
Und das Hotelteam und unsere Gäste bereiteten uns einen so wunderschönen Tag, dass es kaum in Worte zu fassen ist.
Alles mit dem Hotel Geplante lief wie am Schnürchen, sogar das Wetter wurde im letzten Moment noch schön. Das Essen liebevoll angerichtet und lecker, das Serviceteam sehr freundlich und aufmerksam, die geschichtliche Erzählung über Katharina von Bora und das Kloster sowohl interressant als auch amüsant, und dass das Schiff wegen Hochwasser nicht fahren konnte, fiel letztendlich gar nicht ins Gewicht. Wir waren mit der ganzen Truppe in dieser Zeit zum Bowling und das hat auch allen Spass gemacht.
Die Krönung aber waren unsere Gäste. Sie haben so schöne Sketche, Geschenk-Überreichungs-Gedichte und Spiele einstudiert und mitgebracht und jedes Geschenk war so fantasievoll und aufwändig gebastelt, wir waren gerührt und begeistert und einfach nur dankbar...
Dankbar sind wir auch für unsere gemeinsamen 25 Jahre. Und wie schnell gingen sie vorbei...

Freitag, 29. Juli 2011

Jubilar? - Von wegen...

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...fit wie ab - das ist mein Mann. Gott sei Dank.
Heute wird mein Mann sechzig Jahre alt. Wir lassen den Tag ruhig angehen. Den Ausflug zum Bodensee hat er gecancelt, für Konstanz ist heute Dauerregen angesagt.
So packen wir gemütlich unsere Sachen, denn morgen geht es ganz früh los ins Hotel Kloster Nimbschen, kochen das was sich der Vati wünscht, und er hat Zeit für die vielen Telefongratulanten.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Die 112 Tage sind um!

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Heute war "Abholtag". Um 17.50 Uhr sollte unsere Tochter auf dem Frankfurter Flughafen landen. Endlich, endlich...
Und so spannend noch ihre letzen Tage in Japan waren (nicht alles, was sich im Laufe es Jahres angesammelt hatte, passte in den Koffer oder ein Pakt, es gab nochmal ziemlich heftige Erdbeben, ein Taifun wollte sich auch noch unbedingt in die Erinnerungen festsetzen...), so völlig easy war ihre Ankunft in Frankfurt.
Wir fuhren beizeiten los, damit wir pünktlich kämen, waren um 17.30 Uhr am Flughafen, lasen gleich in der Ankunftshalle an der Tafel, dass ihr Flieger aus Abu Dhabi kommend bereits um 17.21 Uhr gelandet war. Kurze Zeit später wurde angezeigt, dass nun das Gepäckband dieser Maschine läuft und als wir uns noch ein Plätzchen in der Ankunftshalle suchten und überlegten, ob die Reisenden, die gerade durch die Glastür kommen, wohl mit der Abu-Dhabi-Maschine gelandet sind, kam sie schon herangeflitzt....
35 Minuten, nachdem wir ins Parkhaus gefahren waren, befanden wir uns schon wieder auf der Autobahnauffahrt nach Hause zu, und hatten dort noch einen schönen Abend mit Erzählen, Lachen, die nächsten Tage planen und...und...und.
Und was hatte unsere Tochter als Mitbringsel dabei? Baumkuchen aus Nagoya! Sie liebt Baumkuchen, eigentlich den Original Salzwedeler...aber dieser hier war auch ganz lecker.

Dienstag, 26. Juli 2011

Kapazitätstest

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Nun wissen wir endlich, wieviele Personen wir auf unserer Gartenterrasse unterbringen können. Es sind vierzehn. Und endlich weiss ich auch, mit wem mein Mann immer montags den Abend in der Turnhalle verbringt. Mein Mann hatte gestern nämlich "seine" Volleyballer zu einem Grillabend in unseren Garten eingeladen, und sie kamen alle.
Ein wirklich bunt gemischtes Trüppchen rauschte kurz nach 19 Uhr an. Ich konnte mir gar nicht alle Namen merken... Wenn es am Tisch auch ein bisschen eng zuging, tat das der guten Stimmung keinen Abbruch. Besonders froh waren wir über das Wetter. Ausgerechnet an diesem Tag hat es nicht nur nicht geregnet, es war auch ein lauer Abend, so dass niemand durch vorzeitige Kälte vertrieben wurde. So sassen wir bei Kerzen- und Fackelschein bis weit nach elf zusammen.
Und als die Gäste gingen, war klar: das machen wir mal wieder.

Samstag, 23. Juli 2011

Technik ist etwas wunderbares...

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...meistens jedenfalls.
Ich fand es zum Beispiel in diesem Jahr, das unsere Tochter in Japan verbracht hat, so wunderbar, dass wir mit ihr "skypen" konnten. Man kann miteinander reden, als sässe der andere gleich im nächsten Haus, man kann sich anschauen, sich anlachen, das eine oder andere zeigen. Man kann parallel Dateien übermitteln und so z.B. ein Foto gemeinsam anschauen.
Das nenne ich tolle Technik und ich bin sehr dankbar dafür.
Unsere Tochter ist mittlerweile allenthalben auf Abschiedstour, kommenden Dienstag fliegt sie ab. Dieses Foto entstand letzten Samstag bei einem typisch japanischen Fest mit grossem Feuerwerk und viel Tradition.
Heute haben wir zum letzten mal "geskypt". Wenn wir uns nun wieder sehen, dann hoffenlich in "Natura" in der Ankunftshalle vom Flughafen.

Freitag, 22. Juli 2011

Nicht nur der Countdown läuft - auch die Spannung steigt:

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Bezüglich Mottebiene läuft der Contdown, aber auch sonst steigt die innere Spannung, denn unser Silbersechzig-fest rückt mit grossen Schritten näher.
Es war in den vergangenen Tagen und Wochen so viel mit dem Hotel, in dem wir uns alle treffen und feiern werden, zu korrespondieren, so viel zu überlegen, zu entscheiden, zu erfragen...ich hoffe nur, dass ich wenigstens an alles Wichtige gedacht habe.
Den letzten Sonntag zum Beispiel habe ich mit dem Basteln von Tischkarten verbracht und den gestrigen Abend haben mein Mann und ich versucht, einen speziellen Tango einzustudieren, mit dem wir unsere Verwandten verblüffen wollen. Schliesslich gilt mein Mann in unserer Verwandtschaft seit 30 Jahren als Nichttänzer. Na, die werden Augen machen (feix)).
Gestern habe ich mein Kleid abgeholt. Da es noch geändert werden musste, war ich ziemlich aufgeregt, ob die Abnäherei gelingen würde. Aber es passt tadellos - prima.
Wir sind sehr gespannt, ob alles so klappt, wie wir es von ferne angedacht, ersonnen und besprochen haben. Wenn dann noch unsere Gäste guter Stimmung und wir alle gesund sind, wird es bestimmt ein schönes Fest und darauf freuen wir uns nun wieder sehr und finden es alle Vorbereitungsmühe wert....

Donnerstag, 21. Juli 2011

Der Countdown läuft...

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Nun sind es noch sechs Tage…, dann nämlich holen wir unsere Tochter am Frankfurter Flughafen ab – ihr Studienaufenthalt in Japan ist damit (für diesmal) beendet.
Ich hoffe und bete weiterhin jeden Tag, dass es keine Zwischenfälle gibt und wir unser Kind gesund und wohlbehalten in die Arme schliessen können.
Und ich danke von Herzen allen Mitbetern, allen, die nachgefragt, mitgefiebert und versucht haben, mir mut zu machen, mich zu trösten.
Aber ich bin echt froh, wenn diese spannende Zeit nun endlich vorbei ist. Es scheint mir immer noch so, als hätten die letzten 15 wochen unendlich lange gedauert.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Ungebetener Besuch

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Wie hier zu sehen ist, haben wir durchaus auch ungebetene Gäste in unserem Garten.
Diese Füchsin zu vertreiben war gar nicht so leicht. Sie zeigte keinerlei Scheu, war mit Sicherheit krank (vielleicht Staupe?) und blieb einfach stehen, egal wie laut wir "Gschsch..." und "Bhu" riefen....erst nach einer halben Stunde, als wir mit Harke und Laubbesen drohten, trollte sie sich aus dem weit geöffneten Gartentor davon.

Sind sie nicht schön??!!!

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Ich finde sie schön! Nicht wegen ihres Aussehens, sondern weil sie in unserem Garten gewachsen sind…

Dienstag, 19. Juli 2011

....gefunden in Nennes Blog:

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Sommerpsalm
"Im Übrigen meine ich, dass Gott, unser Herr, uns einen grossen Sommer schenke.

Den Familien einen Korb voll Ruhe und viele hoffnungsvolle Blicke auf grün und blau.
Wiesen und Wasser und weisse Strände. Leise Monate.
Dass er das Geschrei aus der Welt nimmt und Stille verordnet.
Dazu gehört, dass er den Kriegern das Handwerk aus den Händen nimmt.
Und denen, die ohne Arbeit sind, die Hoffnungslosigkeit.
Und die Mächtigen nicht zu Mafiosi werden lässt.
Alle können wir daran mittun und daran arbeiten, dass das Leben langsamer verläuft,
dass die Welt alle Aufregung verliert.

Und die Menschen sich länger ansehen können, um sich zu sagen: Wir lieben euch!
Gott, unser Herr, möge diese Stille segnen.
Möge diese Stille denen überall in die Ohren blasen, die unsere Zeit noch schneller machen möchten und damit noch kürzer, noch atemloser.

Gott, unser Herr, wir bitten dich: Mach es!
Auf dass unser Herz wieder Luft schnappen kann, unser Auge aufhört zu zappeln und unser Ohr wieder richtig hört und nicht alles vergisst.
Denen, die uns dies austreiben möchten, möge Gott, der Herr, einen Blitz ins Gesäss jagen,
damit sie ihr unmenschliches Tun einsehen und die Menschen seines Wohlgefallens in Ruhe lassen.

Und wir wollen unseren Herrgott abermals bitten, dieses Ansinnen von uns und überall zu segnen.
Und weil es sein muss sofort und immerdar!
Danke und Amen."
Hanns Dieter Hüsch

Da is´er, Nennes Blog...

Montag, 18. Juli 2011

"Das verzeihe ich dir nie"

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Mit diesem Titel hatten wir vom ImPuls-Team mal wieder zum Gottesdienst eingeladen.
Versöhnung lag uns diesmal am Herzen (s. 25. Mai). Basis dafür war der Bibeltext aus 1. Mose 50, Vers 15 - 21.
Leider kamen nicht so viele Besucher, wie wir gehofft haben (aber wir hoffen ja immer auf "volles Haus"), allerdings von denen, die da waren, bekamen wir ganz viel positives Feedback.
Unser Moderator hatte am Schluss noch eingeladen, wenn jemand Lust hat, in unserem Team mitzumachen.... Wir sind gespannt, ob sich in dieser Richtung etwas tut - wär schön.

Sonntag, 17. Juli 2011

Immer wieder schön

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Vor 10 Jahren waren wir zum ersten Mal bei den Burgfestspielen auf der Burg Rötteln in Lörrach. Damals waren wir zu einem Projektabschluss firmenseitig eingeladen.
Zuerst wurde in der Burgschenke lecker gegessen und danach das Theater unter freiem Himmel, mit der Burgruine als Kulisse angeschaut. Das hat uns damals so gefallen, dass wir in den folgenden Jahren einfach privat jeden Sommer an einem Abend zu den Burgfestspielen gefahren sind.
Auch gestern war es wieder ein sehr schöner Abend. Wir hatten uns mit Freunden verabredet. Das Wetter war absolut perfekt, so dass wir das "Festspielmenü" auf der Terrasse der Burgschenke mit Blick über die Stadt geniessen konnten, und danach beim Theater war es so ein lauer Sommerabend, dass wir weder Decke noch dicke Jacken brauchten.
Gespielt wurde diesmal "Der Diener zweier Herren", eine Komödie von Carlo Goldoni.
Nicht so tiefgehende Kost wie auch schon, aber sehr amüsant.

Montag, 11. Juli 2011

Eine dicke halbe Stunde

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Vor Jahren schon haben uns ein früherer Kollege und seine Frau, die wir ebenfalls kennen, zu sich nach Hause eingeladen. Wenn wir mal Zeit hätten würden sie sich sehr freuen.... Doch wir hatten keine Zeit bzw. wir haben sie uns nicht genommen.
So hielten wir einfach losen E-Mail-Kontakt.
Aber gestern haben wir das schlechte Wetter schön genutzt! Wir sind zum Mittagessen in ein bestimmtes Restaurant gefahren, das für seine Fischgerichte bekannt ist, und weil es von da bis ins Elsass zu unserem Kollegen nicht mehr weit ist, haben wir kurzerhand telefonisch angefragt, ob es recht wäre, wenn wir nach dem Essen einfach ein halbes Stündchen auf einen Plausch vorbeikämen.
Ja natüüüürlich war sei es recht, sie freute sich quasi durchs Telefon.
Und so verbrachten wir einen sehr vergnüglichen Nachmittag mit Beiden in ihrem Haus. Da wir uns lange nicht gesehen hatten, gab es natürlich viel zu erzählen. Und natürlich ist aus der halben Stunde mehr geworden als nur 30 Minuten....

Samstag, 9. Juli 2011

Turnen am Blatt

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Es ist wieder Sommer.
Und wieder spielt sich an sonnigen Sommertagen etwas Faszinierendes in/auf unserem Gartenteich ab.
Wenn man viel Geduld mitbringt, kann man beobachten, wie aus einem unscheinbaren "Wasserkäfer" eine grosse, wunderschöne Libelle wird.
Mein Mann hat dieses Schauspiel fotografisch eingefangen, nur das Foto von der Larve ist geborgt.
Diese Larven leben im Wasser und sind dort äussert wendig und flink unterwegs. Merkwürdiger Weise sind sie immer unter Wasser, müssen scheinbar niemals Luft holen.
Dann, irgendwann an einem schönen Sommertag krabbelt sie ein Baltt enlang nach oben und bleibt hocken. Und sie sitzt und sitzt...und sitzt. Stunden später beginnt oben aus der Larve ein Etwas herauszukommen. Auch das geht über Stunden. Gaaanz langsam biegt sich die zukünftige Libelle nach hinten, bis sie ganz und gar rücklinks kopfüber hängt (Salto-rückwärts in Superzeitlupe). Und so hängt und hängt sie...wieder Stunden lang. Doch dann gibt es doch einmal den Moment, wo sie vollständig der Larve entschlüpft ist. Nun sind die Flügel schon zu sehen, aber sie ist noch völlig farblos.

Und wieder verharrt sie lange Zeit so - bis sie endlich eine grüne Farbe angenommen hat, die Flügel trocken und schillernd sind und dann - fliegt sie davon.

Sehr speziell finde ich, dass sie von nun an nie mehr im Wasser lebt.

Sonntag, 3. Juli 2011

Stille

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"Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen,
und fünfzig, um schweigen zu lernen."
Ernest Hemingway

Samstag, 2. Juli 2011

Wochenende

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Samstag Morgen, strahlender Sonnenschein.
Den Hausputz habe ich schon gestern Abend erledigt, also ab in den Garten.
Ich freue mich wie ab, den ganzen Tag draussen!
Zwar ist es noch ganz schön kühl, nur 12°C, aber bei der Gartenarbeit wird man ja warm...
Es ist mal wieder Unkraut zu zupfen (dem wird es wohl nie leid, immer wieder neu zu wachsen?), Mähsteine und Rasenkanten sind neu zu setzen und unsere Hortensie bekommt endlich einen schönen Schattenplatz. Na, die wird sich freuen.
Heute Abend sind wir mit Freunden zum Schwof im Nachbarort verabredet. Das wird dann der erste "Praxistest" für unsere Tanzstundenkenntnisse, die wir in den letzten Wochen und Monaten erworben haben....

Dienstag, 21. Juni 2011

Wenn einer eine Reise tut...

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...dann kann er was erzählen...
Und was können wir erzählen?
Zunächst erst einmal, dass alle unsere Züge, hin- wie rückwärts jeweils drei Verschiedene, auf die Minute pünktlich waren! Wer hätte das gedacht?!
Ja, ansonsten war es wieder ein superschönes Wochenende. Auch wenn das Wetter am Samstag und Sonntag eher mau war.
Zum ersten Mal waren wir im August 1990 in München. Damals haben wir meinen Patenonkel und seine Frau besucht. Und schon damals war ich von München ganz fasziniert. Später war ich noch mehrere Male an langen Wochenenden in München, weil mein Mann für unsere Firma dort gearbeitet hat. Auch da haben wir viel unternommen und ganz München durchstreift.
Und auch dieses Mal haben wir wieder viel gesehen, waren viel und lange unterwegs, haben die Regenfasen mit Einkehr in eine der gemütlichen urigen Wirtschaften überbrückt und das Flair der Stadt auf uns wirken lassen.
Ganz fest nehme ich mir vor, dass nicht wieder fünf Jahre bis zum nächsten Besuch vergehen sollen...

Donnerstag, 16. Juni 2011

München - wir kommen

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Seit Januar freuen wir uns schon darauf - ein langes Wochenende in München.
Mal wieder vom Isartor via Marienplatz bis zum Stachus zu flanieren. Die Feldherrenhalle, den Englischen Garten, das Maximilianeum und die Frauenkirche wiederzusehen. Oder den Langen Peter oder das Siegestor oder eine der Pinakoteken oder....
Morgen früh kurz nach Sechs fährt der Zug, so dass wir den Nachmittag schon in München zur Verfügung haben (sofern die Bahn nicht irgendwelche Sperenzchen macht...).
Ach, ich freu mich :-)

Dienstag, 14. Juni 2011

Mein Stilletag

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Mein erster Ferientag sollte ein Stille-Tag sein, doch leider klappt es heute nicht so ganz.
Na ja, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Aber die "Anstösse", die ich heute früh im Radion hörte, sind mir so richtig aus dem Herzen gesprochen. Sie trösten mich, dass es mal wieder anders kommt, als geplant, sie freuen mich, weil ich mich in ihnen wiederfinde und sie inspirieren mich, die Nähe Gottes auch im grössten Trubel spüren zu können.
Also freue ich mich auf diesen Tag...
"Die Gaben des Geistes
Zum Leben braucht man so mancherlei. Nahrung und sauberes Wasser, ein Dach über dem Kopf und was zum Anziehen, regelmäßiges Einkommen, auf das man sich verlassen kann. Und dann natürlich tausend Dinge, die mehr oder weniger lebensnotwendig sind. Auto, Telefon, PC, der Teddybär, der Lippenstift, der Kaffee zum Frühstück. Für jeden ist es etwas anderes, das man als lebensnotwendig erlebt. Für mich sind es gute und bequeme Schuhe, mit denen ich zu Fuß notfalls ganz weit käme.
Aber das ist noch längst nicht alles. Um gut und gern zu leben, brauche ich mehr, viel mehr. Denn man kann nicht nur körperlich verhungern, sondern auch seelisch. An Pfingsten erinnern sich Christen daran, dass sie all das geschenkt bekommen, was sie brauchen, um nicht nur zu vegetieren, sondern wirklich zu leben. Die kirchliche Tradition spricht von den Gaben des Heiligen Geistes und nennt sie Verstand, Weisheit, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Ehrfurcht vor Gott. Altertümlich klingen diese Begriffe, heute würde man es anders sagen. Vielleicht so: Der Verstand lässt mich die Dinge nüchtern sehen, damit ich mich nicht blenden lasse vom Schein der Oberfläche und von aufgeblasener Wichtigkeit. Die Weisheit ist der Blick der Liebe, der hinter die Fassade schaut und barmherzig ist mit allem, was da zum Vorschein kommt. Die Stärke gibt mir die Fähigkeit, mir selbst treu zu bleiben. Den aufrechten Gang, der sich nicht einschüchtern lässt. Die Gabe des Rates bewahrt mich vor Sturheit und Besserwisserei, macht mich offen für andere Sichtweisen. Frömmigkeit und Ehrfurcht vor Gott ist das Wissen, dass ich letztlich nichts in der Hand habe, sondern darauf angewiesen bin, dass Gott mich in seiner Hand hält und trägt und schützt und führt.
Die Gaben des Geistes. Was sich so altmodisch anhört, ist doch unglaublich aktuell. Es sind Fähigkeiten und Haltungen, die Menschen brauchen, um seelisch so einigermaßen gesund zu sein oder gesund zu werden. Es ist fast so was wie eine Überlebensausstattung. Und das Beste daran: Diese Ausrüstung fürs Leben wird mir geschenkt, von Gott, von seinem Geist, von seiner Lebenskraft. Ich bitte ihn oft darum, und meistens bekomme ich genau das und genau so viel davon, wie ich gerade brauche. Nicht für morgen, sondern für heute."

Elisabeth Schmitter, SWR1

Sonntag, 12. Juni 2011

Welches ist die rechte Kirche?

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Den heutigen Pfingstgottesdienst hielt ein Pfarrer i.R. aus Bad Bellingen.
Er begann damit, dass er noch beim Glockenläuten durch die Bankreihen ging und jeden Einzelnen begrüsste, anschliessend stellte er sich an die Eingangstür, um auch die noch spät Herbeieilenden mit Handschlag zu begrüssen.
Das fand ich sehr bemerkenswert und schön.
Und dann feierte er stimmgewaltig mit uns Gottesdienst und Abendmahl.
In seiner Predigt zu Mat.16,13-17 stellte er die Frage, welche der vielen heute existierenden Kirchen bzw. Gemeinden denn nun die "Richtige" sei? Babtisten, Eveangelische, Freikirchen, Katholische, Methodisten etc.... in welche Kirche sollen wir die Menschen rufen? Darauf hatte er eine eindeutige Antwort:
Wir Christen sollen uns selbst allein auf den Dreieinigen Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, ausrichten. Und die Menschen sollen wir zum Glauben an ebendiesen Gott rufen, nicht zur Mitgliedschaft in einer bestimmten Kirche...Nur Einer ist wichtig: der da ist, der da war und der da bleibt, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Es war eine sehr berührende, klare Predigt, ein Gottesdienst, der mich bewegt hat.

Freitag, 10. Juni 2011

FERIEN...Juhu

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Für zwei Wochen habe ich dem Büro den Rücken gekehrt.
Ich habe Ferien! Die letzten Tage war ich richtig hibbelig und konnte es kaum erwarten, ich fühle mich sowas von urlaubsreif.
Kein Wunder, als ich im Büro am PC meinen "Abwesenheitsassistenten" für meine Mailbox einrichtete, sah ich, dass dieser das letzte Mal zu Weihnachten aktiv war, seit dem war nix mit Urlaub.
Aber jetzt! Ich werde faulenzen das ein Auge das andere nicht sieht...:-)
Und selbst wenn das nicht so ganz und gar zu machen ist, allein die Vorfreude darauf ist schon sooo schön.

In 90 Minuten von Null auf Hundert

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Gestern unser zweites Vorbereitungstreffen für den nächsten ImPuls-Gottesdienst.
Zuerst sah die Teilnehmerzahl so mau aus (wir waren zu Zweit!), dass wir schon dachten, ach, lassen wir es doch ausfallen.
Doch Punkt Acht kam noch jemand und dann noch jemand und als wir zu Viert darüber redeten, was wir an diesem Abend denn überhaupt besprechen müssten, kam noch ein Nachzügler und so waren wir nun zu Fünft und fanden, ja also wir können uns ja schon mal Gedanken über den Ablauf machen.
Und mit diesem Gedankenmachen, sprudelten mehr und mehr Ideen, Diskussionen und Anregungen und siehe da, halb Zehn stand der Ablauf, die Lieder waren ausgesucht, alle Aufgabe verteilt und auch die Predigt war besprochen. Somit brauchen wir gar kein weiteres Treffen sondern nur noch die Kirchenprobe kurz vorm Gottesdienst.
Wir freuten uns wie die Schneekönige über so viel Erfolg, entsprechend fiel unser Dankgebet zum Schluss des Treffens aus.
Es war ein langer Tag und anstrengend obendrein, aber leichten Herzens und noch vor Zehn zogen wir ab nach Hause. Schön.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Gewogen und zu leicht befunden...

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Diesmal habe ich den üblichen Checkup beim Hausarzt nicht verpasst, heute war mein Termin.
Ganz entspannt und guten Mutes, wenn auch hungrig, weil ohne Frühstück, rückte ich morgens um acht in der Parxis an und musste zum Glück nicht lange warten.
Beim ersten Termin geht es ja nur ums Messen, Wiegen, Blut abnehmen etc., alles bei der Sprechstundenhilfe, und die ist engagiert und flott und arbeitet das Programm ziemlich zackig ab. Ich freute mich, würde ich auf diese Weise nicht so viel Arbeitszeit verpassen, die ich dann nachholen muss. Den Arzt spreche ich erst nächste Woche zur Auswertung aller Laborwerte.
Als jedoch eine ihrer Fragen war, ob ich irgendwelche Beschwerden hätte, konnte ich einfach nicht "nein" sagen, sondern berichtete von meinen Muskelkrämpfen. Sie verschwand daraufhin kurz und holte ein weiteres Röhrchen für noch mehr Blut.

Beim Wiegen stockte sie wieder, weil die Waage weniger als die letzten Jahre anzeigte und wollte wissen, ob ich mir das erklären könne. Ja, das konnte ich. Ich treibe jeden Tag Gymnastik, gehe laufen und habe derzeit ziemlichen Termindruck, ausserdem ist die unterschwellige Sorge um unsere Tochter in Japan nicht gerade appetitfördernd. Dennoch fand sie ungnädig, dass vier Kilo Differenz zu gross seien, verschwand wieder und kam mit dem Bescheid zurück, der Arzt wolle das Blutbild noch ausweiten. Also bitte, dann möge sie zapfen, was nötig ist...
Als ich die Praxis dann verliess, war ich gar nicht mehr so entspannt. Nun schlich sich bei mir die Sorge ein, es könnte doch etwas nicht in Ordnung sein.
Ich ärgerte mich ein bisschen über mich selbst, weil ich so leicht zu beeinflussen bin.
Vielleicht hat die ganze Sache aber doch ein Gutes und ich erfahre endlich die Hintergründe für meine Beschwerden, das wäre ein echter Beitrag.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Den heutigen Losungstext möchte ich festhalten:

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"Eure Sünden verbergen des HERRN Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet."
Jesaja 59,2
"Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch.
Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen."
Jakobus 4,8

Montag, 6. Juni 2011

Zeit - das unbekannte Etwas

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Die letzten Tage sind verflogen wie ein Augenblick. Kein Wunder, denn jeder Tag war schon lange vorher mit Terminen ausgebucht.
Wobei ich unbedingt betonen möchte, dass viele dieser Termine durchaus ein schönes Event oder eine lange schon ausstehende Aktion darstellten:
Wir haben Freunde besucht, mit ihnen einen ganz schönen Tag verbracht, wir waren mit Bekannten wandern, wir haben den "Silbersechzig-Anzug" für meinen Mann von Freiburg abgeholt, unseren Garten nach lange ersehntem Regen beharkt und behackt...und...und...und, jede Stunde wurde "genutzt".
Was ist Zeit?
Manchmal werden Minuten zu schier unendlichen Stunden.
Manchmal steht man eine Stunde im Stau, mault, dass es sooo lange dauert, aber am Abend scheint der Tag wie im Nu vergangen.
Ganz speziell finde ich: Derzeit sind meine Tage so turbulent mit Büro, täglichem Sport, Familie, Haushalt, Garten, Festvorbereitungen, dass ich mich freitags frage, wo bloss die Woche geblieben ist und GLEICHZEITIG finde ich beim Blick in den Kalender, es sind ja immer noch 51 Tage, bis unsere Tochter aus Japan zurückkommt. Meine Güte geht das langsam vorwärts!
Was also ist nun Zeit? Eine messbare Grösse? Ein dehnbarer Begriff?

Meiner Meinung nach ist sie beides.
Die Zeit sitzt einem im Nacken - die Zeit heilt alle Wunden....
Wenn es nun schon mit der Zeit so geheimnisvoll ist, wie wird es dann erst mit der Ewigkeit sein????

Mittwoch, 1. Juni 2011

Überraschung...!

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Mit keiner Silbe hatte ich daran gedacht, dass heute, am Tag vor Christi Himmelfahrt, in der Firma, für die ich derzeit arbeite, der Nachmittag frei ist.
Also bin ich heute morgen wie immer zur Arbeit gedüst, in Gedanken schon planend, was abends nach der Arbeit alles noch ansteht (auch wie immer).
Und nun habe ich plötzlich den Nachmittag FREI!
Ist das schön.
Ich freue mich, wie eine Katze über einen Pott Milch...

Dienstag, 31. Mai 2011

Es regnet....

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Was für ein Segen.
Seit heute Mittag regnet es - ein sanfter, warmer, seit Stunden andauernder Landregen, ganz ohne Sturm, Blitz und Donner.

Als ich heute Abend im Garten war, hatte ich den Eindruck, dass sich jedes Blatt und jedes Zweiglein einzeln dem Nass entgegenstreckt.
Wunderbar und so nötig....
Hatte das Wetter auch einen Wermutstropfen?
Na ja, einen klitzekleinen.
Mein Mann hatte für heute Nachmittag einen Kubikmeter Fertigbeton bestellt, der so schnell wie möglich an drei verschiedene Stellen des Gartens verteilt werden sollte. Dazu hatte er sich einen Freund und unseren Grossen als Hilfe eingeladen, die denn auch fleissig karrten und schaufelten, obwohl sie bis zum Abend, als ich das Abendessen in den Garten brachte, patschnass wie die gebadeten Kater waren. Mir taten die Drei echt leid.
Aber sie sahen das Ganze locker und fanden es gar nicht so schlimm.
Na denn...weiterfreuen über den Regen :-)

Freitag, 27. Mai 2011

Tango im Blindflug

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Gestern wieder Tanzstunde. Da wir nun bereits im Ergänzungskurs unterwegs sind, werden Schritte verfeinert, neue Figuren gelernt, die Haltung verbessert etc.
Besonderen Wert legt unsere Lehrerin auf die strikte Rollenverteilung beim Tanzen:
Nämlich - der Herr führt - die Dame lässt sich führen! (Mit aussuchen ist da nichts)
Die Lehrerin vermittelt das sehr charmant und lustig, aber ebenso unmissverständlich und konsequent.
Gestern hat sie dazu mit uns ein interressantes Experiment gewagt und zwar beim Tango Argentino.
Das Licht wurde weitgehend gedämpft, so dass Mann gerade noch sehen konnte, ob das Nachbarpaar im Wege steht, die Damen sollten während des gesamten Tanzes die Augen geschlossen halten. Und dann sollte jedes Paar schön im Takt zur Musik Tango tanzen.
Der Herr musste also führen, ihm blieb gar nichts anderes übrig, Sie hatte ja die Augen zu.
Via Körpersprache hatte er seiner Partnerin klar zu machen, wann der erste Schritt kommt, für welche Wiederholungen und welche Drehungen er sich entscheidet und ob Schritt 4 und 5 getanzt oder ausgelassen werden sollen. Und die Dame sollte über eben diese Körpersprache verstehen, was er will, Haltung bewahren und die richtigen Schritte zur rechten Zeit mittanzen...
Auweia, was wird das wohl werden?! dachten wir, als die Chefin das so beschrieben hat.
Aber selbstverständlich haben wir mitgemacht. Natürlich erforderte es unsere ganze Konzentration, doch waren wir sehr überrascht, wie gut es ging.
Mir ist aufgefallen, dass von meiner Seite drei Dinge wichtig sind, damit dieser Tango gelingt:
1. Ich muss mich auf meinen Mann einlassen und nicht selbst die Schritte bestimmen wollen.
2. Ich muss meinem Mann vertrauen, egal welcher Schritt - es passiert nichts, es ist alles gut und richtig.
3. Ich muss sehr aufmerksam sein, um die Körpersprache meines Mannes zu verstehen.
Später am Abend dachte ich so für mich: Vielleicht ist es mit der Führung Gottes in meinem Leben genauso wie mit dem Tango tanzen?
Mich führen lassen, mit geschlossenen Augen vertrauen, mich auf ihn konzentrieren, damit ich seine Sprache (in welcher Form sie auch sei) verstehe - ich will es wieder neu versuchen.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Mit Schallgeschwindigkeit

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Mitte Juli findet wieder unser ImPulsgottienst statt. Dafür war gestern unser erstes Vorbereitungstreffen.
Während wir für frühere Gottesdienste manchmal einen ganzen Abend diskutierten, welches Thema dran ist und welche Botschaft wir im Godi rüberbringen möchten, war diesmal das Thema schon nach den ersten vier Minuten gefunden.
Unserer Pfarrerin lag das Thema Versöhnung am Herzen. Und wir anderen waren im nu mit ganzem Herzen dabei:
Wie viele Familien oder Nachbarschaften sind seit Jahren, manchmal seit mehreren Generationen, zutiefst zerstritten ja regelrecht verfeindet? Wieviel Unrecht, Rücksichtslosigkeit auf der einen und Unversöhnlichkeit und Rachsucht auf der anderen Seite entzweit die Menschen und vergällt oder vergiftet gar ihr Leben?
Da wollen wir ansetzen, aufzeigen, wie Streit und im Stillen gärende seelische Verletzungen den Menschen belasten, und gefangen nehmen.
Mut machen möchten wir, den Gedanken zuzulassen, dass die Zwietracht doch endlich ein Ende haben sollte / könnte und dazu, den ersten Schritt zu tun, egal ob man etwas zu verzeihen oder selbst unrecht gehandelt hat.
Die Bibel hat dazu ein wunderbares Beispiel - 1. Mose 50, 15-21, die Geschichte von Josef, der aus Missgunst von seinen Brüdern als Sklave an die Ägypter verkauft wird und dem sie viele Jahre später gegenüberstehen, als sie wegen einer Hungersnot in Ägypten um Getreide betteln müssen. Wie die Geschichte ausgeht? Das ist bitte selbst nachzulesen (1. Mo, 37 und 42ff) oder in unserem Gottesdienst zu erfahren...:-)

Montag, 23. Mai 2011

Wie geht es an der Pazifikküste?

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Seit fast sieben Wochen ist unsere Tochter nun wieder in Japan.
Es geht ihr gut und ich bin froh und dankbar für jeden Tag, der ohne schlimme Nachrichten vorübergeht.
Von den vielen Nachbeben bekommt sie eher wenig mit. Die Strahlenwerte kann sie via Internet beobachten, wobei für ihre Präfektur alles im normalen Bereich zu sein scheint, beim Lebensmitteleinkauf achtet sie darauf, aus welcher gegend es kommt.
Wir stehen in regelmässigem Kontakt - Telefon / E-Mail / Skype machen´s möglich.
Wie segensreich kann doch Technik sein. Übers Internet kann sie sich informieren und per Skype können wir miteinander sprechen und uns sehen, Fotos austauschen.
Für sie ist der normale UNI-Betrieb längst angelaufen und so langsam beginnt sie, ihren Abschied von dort und die Heimreise zu organisieren.
In 65 Tagen ist es soweit.
Wenn ich freilich die Fotos sehe, die sie unlängst geschickt hat, kann ich verstehen, dass ihr der Abschied nicht leicht fällt.

Sonntag, 22. Mai 2011

Medizinboykott!

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Die Medizin, die mir am 10. Mai verschrieben wurde, habe ich acht Tage lang genommen. Nebenwirkungen haben sich nur in geringem Umfang bemerkbar gemacht, die eigentliche Wirkung, den Schmerz im Bein zu lindern, blieb jedoch aus. Leider.
Also war ich letzten Mittwoch erneut in der Praxis und bekam wieder ein anderes Präparat, mittlerweile schon das Sechste! Der Beipackzettel las sich auch hier nicht ohne Bauchschmerzen, aber naja, wenn´s hilft...
Doch es half nicht nur nicht, es schlug mit seinen Nebenwirkungen voll zu. Sehstörungen, Watte im Hirn, Übelkeit - mein Beinschmerz war dagegen Pillepalle.
Und so beschloss ich, dieses Mittel zu boykottieren. Auf gar keinen Fall werde ich dies weiterschlucken. Und schon am nächsten Tag war mit gleich viel wohler. Klar, der eigentliche Schmerz war immer noch da, aber ansonsten ging es mir gut.
Wie es nun weitergeht, weiss ich eigentlich nicht. Die Gymnastik betreibe ich natürlich weiter, und auf Anraten des Arztes habe ich mit einer progressiven Muskelentspannung angefangen.
Immer wieder schliesse ich die Bitte um Heilung in meine Gebet mit ein.
Mehr kann ich aus meiner Sicht im Moment nicht tun - vom Medikamente-Schlucken habe ich erst mal die Nase voll!

Freitag, 20. Mai 2011

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"Am Abend unseres Lebens wird es die Liebe sein, nach der wir beurteilt werden,
die Liebe, die wir allmählich in uns wachsen und sich entfalten lassen,
in Barmherzigkeit für jeden Menschen."
Frére Roger

Donnerstag, 19. Mai 2011

Mittagspause im Grünen

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Für die heutige Mittagspause hatte ich mit mit einer jungen Kollegin aus unserem Gebetskreis verabredet. Einfach so, um mal ausserhalb der Montagstreffen Zeit zum erzählen zu haben und einander ein bisschen kennen zu lernen.
Da so schönes sonniges Wetter war, verlegten wir unseren Lunch auf eine Bank an den Rhein.
Es wurde eine sehr kurzweilige Mittagspause. Wir erzählten, lachten, beteten miteinander und füreinander und tauschten unsere Sichtweisen über Glauben und Gottvertrauen aus.
Viel zu schnell war die Zeit herum und die Pause vorbei.

Montag, 16. Mai 2011

Wow! Ist der Vati schick!

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Besser gesagt, er wird schick sein (extraschick - nicht normalschick), nämlich an unserem Silbersechzig-Fest.
Dafür waren wir heute eigens nach Freiburg gefahren, um ihn einzukleiden. Einen ganzen Tag haben wir dafür freigenommen, er vom Garten und ich vom Büro, damit wir Zeit haben würden, angemessene Kleidung zu finden, die passt und auch noch gut aussieht.
Ein Anzug sollte es sein, wenn es geht gleich mit Hemd und Krawatte.
Im ersten Geschäft sah es leider gar nicht so üppig mit der Auswahl an Anzügen aus. Einer passte, aber eben nicht optimal. Wir also in den nächsten Herrenausstatter in der Hoffnung, wenigstens eine Alternative zu finden.
Doch dort nahm uns ein Verkäufer in Empfang und präsentierte gleich vier Alternativen....
Madame (ich) nahm im Sessel Platz und hatte nichts zu tun, als die einzelnen Anzüge, Krawatten, Einstecktücher etc. zu bewerten. Durchs Haus gesaust ist der Verkäufer und holte heran, was Mann so zu probieren wünschte. Das war sowas von entspannt, und auch mein Mann hatte sichtlich Freude, weil alles was ihm zum Probieren gereicht wurde, auch passte. Er musste nur auswählen, ob ihm gefällt, was er trägt oder nicht.
Auf diese Weise hatten wir schon mittags um Zwölf Anzug, Hemd, Krawatte, Einstecktuch, Gürtel und Schuhe zusammen - alles aufeinander abgestimmt und richtig schnieke. Und gar nicht so teuer, wie von uns befürchtet.
Dieser Ausflug nach Freiburg war also ein voller Erfolg, und wir sind um eine Fest-Vorbereitung leichter.

Samstag, 14. Mai 2011

"Das verzeihe ich dir/mir nie"

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Schön, mal schon zum Frühstück auszugehen.
In Kandern fand heute wieder ein Themenfrühstück statt.
Ablauf wie bekannt: um 9.00 Uhr gibt es Frühstück und anschliessend um 10.00 Uhr ca. eine Stunde einen Vortrag zu einem bestimmten Thema.
Heute ging es um das Thema Vergeben, Verzeihen und Vergessen.
Der Referent, Andreas Malessa begann seinen Vortrag mit der Klarstellung, was Sünde ist.
Das ist nämlich nicht das dritte Stück Schwarzwälder-Kirschtorte, sondern Sünde ist etwas sehr ernsthaftes, schwerwiegendes, was uns selbst oder anderen schadet. Sei es durch etwas, was wir tun oder dadurch, dass wir etwas nicht tun. Jeder von uns hat Schuld, jedem von uns ist im Laufe seines Lebens Unrecht geschehen.
Wie kann man damit umgehen? Was kann man tun, wenn das Erlebte so schlimm ist, dass man nicht vergeben kann? Wie kann man weiterleben, wenn man sich selbst etwas nicht verzeihen kann? Was kann helfen, wenn der andere nicht bereit ist zu verzeihen?
Mit Bezug auf Jesus Christus und die Bibel findet A.M. Antworten auf jede dieser Fragen.
Sehr locker und flüssig stellt er immer wieder den Zusammenhang zwischen den Konflikten des Alltags und den Zusagen Gottes her. Aus meiner Sicht ein sehr gelungener Vortrag, der mich berührt hat.
Witzig fand ich seinen Einstieg in den Vortrag:
"...Übringens, wenn Adam und Eva Chinesen gewesen wären, dann wären wir alle jetzt im Paradies. Die hätten nämlich den Apfel hängen lassen und die Schlange gegessen, und es hätte keinen Sündenfall gegeben....."
Das Frühstück war wieder sehr lecker und reichhaltig, die Tische mit Blumen und Kerzen schön geschmückt. Und der Saal war voll. Über hundert Leute waren gekommen, eine echte Herausforderung für die Veranstalter. Aber es lief alles super. Grosses Kompliment an das Themenfrühstücks-Organisations-Team.

Freitag, 13. Mai 2011

aus der heutigen Losung

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"Fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns.
Denn in ihm leben, weben und sind wir."
Apostelgeschichte 17,27-28

Mittwoch, 11. Mai 2011

Starfotograf? - nein Stare sind es nicht!

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Was macht eigentlich mein Mann den ganzen Tag im Garten?

Er bringt natürlich seine vielfältigen Bauprojekte voran....










...und macht aktenkundig, wer sonst noch so dort wohnt.

Und die Sonne scheint so laut und so schnell!

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Immer noch kein Regen. Der letzte Regen vom 3. Mai war eher nur eine Staublöschaktion.
Der Wetterbericht sagt schon die ganze Zeit Gewitter und Starkregen, gerade auch für unser Gebiet an, am Himmel brauen sich auch dicke Gewitterwolken zusammen, aber eine Stunde später ist alles von der Sonne aufgezehrt und der Himmel wieder blau.
In Feld, Wald und Gärten wird die Trockenheit so langsam prekär.
Für morgen sind nochmal Regenschauer und Gewitter vorhergesagt, am Freitag aber soll schon wieder die Sonne von einem strahlend blauen Himmel scheinen.
Hoffen wir also auf morgen.

Dienstag, 10. Mai 2011

Wieder zum Arzt

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Heute nun wieder zum Arzt. Beim Warten habe ich anhand der aufgehängten Urkunden und Bilder erstmal gesehen, er ist ja nicht "nur" Orthopäde, sondern auch Chiropraktiker, Sportarzt und Arzt für Schmerztherapie. Das machte mir gleich ein bisschen mehr Mut.
Das Gespräch mit dem Doktor war jedoch nicht so ermutigend. Auf einmal meinte er, da alles bisher Verordnete (Physiotherapie, Immodium, Novaminsulfon, Spritze, Voltarenkapseln) nicht geholfen hat, ist er der Meinung, das Iliosakralgelenk sei in Ordnung und der Nerv sei entzündet. Das ginge auch aus der Beschreibung meiner Beschwerden hervor (die hatte ich schon vor einem Jahr genau so beschrieben!).
Das Mittel der Wahl ist nun ein Präparat gegen Nervenschmerzen. Beim Lesen der Packungsbeilage wurde mir ganz schlecht. Da stehen Nebenwirkungen drin, die mir echt Angst machen, z.B. Verlust des Sehvermögens, Persönlichkeitsänderung sogar Suizidgedanken seien in Einzelfällen möglich. BITTE?
Nun ja, ich möchte nichts unversucht lassen, und die Schmerzen muss ich irgendwie in den Griff bekommen - also werde ich dieses Medikament nehmen.
Na ich bin gespannt....

Montag, 9. Mai 2011

Muttertag

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Einen schönen Muttertag haben mir meine Lieben bereitet, allen voran mein lieber Mann.
Von unserer "japanischen" Tochter habe ich ich immerhin liebe Wünsche per Skype erhalten, Sohn und Schwiegertochter kamen am Nachmittag zum Kaffetrinken in den Garten und hatten Erdbeerkuchen dabei, und mein Mann hat mich zum Mittagessen eingeladen, aber nicht ins Restaurant - Essengehen zum Muttertag kann ja JEDER.
Nein, mein Mann hat für uns beide gekocht und zwar Butterspargel, Schnitzel und Kartoffeln - und es hat wunderbar geschmeckt. Und Geschenke gab es obendrein: ein wunderschöner bunter Blumenstrauss und ein Parfüm, mit dem ich schon lange liebäugele.
Ich fühle mich verwöhnt bis über beide Ohren :-)

Freitag, 6. Mai 2011

Arzt-Besuchs-Odyssé?

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Gestern hatte ich nach langer Zeit wieder einen Termin beim Orthopäden, denn mein Beinund dieHüfte werden einfach nicht besser trotz aller Turnerei.
Ich hatte auch den Verdacht, dass die Schmerzen gar nichts mit dem Iliosakralgelenk zu tun haben, sondern, dass irgendetwas anderes dahintersteckt.
Doch der Doktor war der festen Überzeugung, das besagte Gelenk sei "verhakt", hat es mit einer chiropraktischen Methode versucht "auszuhaken", hat mir eine Spritze mit Schmerzmitteln direkt ins Gelenk gesetzt und mir ausserdem noch Schmerzmittel verschrieben.
Und heute? Keinerlei Besserung eher schlechter als vorher. Also habe ich in der Praxis angerufen und das berichtet - und nun einen neuen Termin für den 10.Mai bekommen.
Mal sehen was nun kommt....

Dienstag, 3. Mai 2011

"Ohne Wasser, merkt euch das..."

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Letzte Nacht hat es endlich geregnet.
Das war am 4. April das letzte Mal der Fall. Seit dem war es trocken und sonnig.
Klar, die Sonne, die Wärme die taten auch sehr wohl. Nicht mehr Schal und Handschuhe brauchen. Ohne Jacke draussen herumspazieren, sönnelnd im Garten liegen, das war wunderbar.
Doch mittlerweile fehlte der Regen - im Garten allenthalben Wassermangel bei den Pflanzen.
Das bisher gesammelte Regenwasser ging schon zur Neige, weil wir giessen mussten als wäre Sommer.
Aber heute Nacht war er da, der Regen - jeder Tropfen ein Geschenk.
Sicher, die Trockenheit vom März und vom April macht dieser eine Guss nicht wett, aber es ist ein Anfang.

Samstag, 30. April 2011

Die Kleiderfrage ist gelöst...

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...die Anzugordnung noch nicht.
Im Moment bin ich einfach fix und fertig!
Ich hatte mich für heute mit meiner Schwiegertochter verabredet, um nach einem Kleid für mich zur Silberhochzeit zu suchen (ich als "Silberbraut"? - komische Sache).
Um 9.00 Uhr morgens habe ich sie bei ihr zu Hause abgeholt, wir besprachen kurz die Route und wie wir vorgehen wollen und los gings - erst mal nach Bad Säckingen. Dort wurden wir nur halbherzig beraten und die Kleider entsprachen unseren Vorstellungen so gar nicht, ausserdem passte keins der Anprobierten wirklich. So zogen wir weiter nach Murg, hier war die Beratung sehr gut - die Kleider jedoch in Aussehen und Passform nicht geeignet. Also weiter nach Schopfheim - dito - weiter nach Lörrach - Auswahl und Passform ebenfalls mau...
17 anprobierte Kleider später schlug ich ihr vor, noch nach Basel zu fahren (inzwischen war es schon fast Zwei Uhr). Hier hatte ich letzte Woche nach Feierabend ein Kleid gesehen und probiert, das mir sehr gut gefallen hat, der Preis leider weniger.
Wir also noch nach Basel, mir war es wichtig, eine weitere Meinung zu diesem Kleid zu haben, nicht bloss meine eigene und die der Verkäuferin.
Und was soll ich sagen - Schwiegertochter war richtig begeistert. Nach einiger Beratung und einigem Hin und Her habe ich dann also doch entschieden, dieses Kleid zu kaufen. Mir ist ganz unheimlich - ich glaube ein so elegantes Teil habe ich noch nie besessen.
Nebenbei hat mich gefreut, wie engagiert die Schwiegertochter war. Ganz enschieden hat sie mit der Schneiderin diskutiert, wie der Rückenausschnitt noch ein wenig anzupassen sei und legte nach dem Verlassen des Geschäfts fest, dass mein Mann mich darin aber erst am Silberhochzeitsfest fertig "gestylt" sehen dürfe und sie schon gespannt sei, was er wohl sagen würde. Und welche Schuhe ich noch brauche...wer mich frisieren und schminken würde...und eine kleine Tasche müsse sein....sie war so lebhaft dabei, ich war ganz gerührt.
Nach diesem grossen Coup habe ich sie dann wieder nach Hause gefahren und bin anschliessend zurück in mein zu Hause. Mein Tacho meldete, dass ich 150 km! für die Kleidersuche verkutschiert hatte, inzwischen war es fast halb sieben abends.
Und nun bin ich einfach nur froh, dass dieser Teil der Festvorbereitung herum ist.
Zur Hälfte jedenfalls, denn meinen Mann müssen wir natürlich auch noch gewanden, Anzug, Hemd, Krawatte....

Mittwoch, 27. April 2011

Der Lauf des Lebens

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Letzte Woche kam ich von der Arbeit mit anschliessendem Ostervorbereitungseinkauf nach Hause, fuhr in die Tiefgarage und schickte mich an, alle Einkäufe aus dem Kofferraum zu räumen. Nebenbei bemerkte ich, dass kurz vorher Frau Meier* hereingefahren war, eine nette alte Dame, die immer was zu erzählen, was zu fragen oder Belange der Wohnungseigentümergemeinschaft zu klären hat. Ich mag sie sehr gern, dennoch dachte ich in diesem Moment, hoffentlich wird unser "Schnack" nicht allzu lange dauern, ich habe heute nur vier Stunden für den gesamten Wohnungsputz zur Verfügung....
Sie hatte ebenfalls manches mit aus dem Auto zu nehmen und so halfen wir uns gegenseitig türenoffenhaltend bis zum Fahrstuhl und warteten dort gemeinsam auf Selbigen.
Auf einmal schaut sie mich an und fragt geradezu, ob ich hier im Hause wohne.
Ich bin etwas verdattert und sage ja, ich bin die Frau Müller* aus dem Zweiten Stock.
Sie schweigt kurz und sagt dann, es tue ihr leid, aber sie kenne mich nicht.
Oh, sage ich, es fällt Ihnen bestimmt wieder ein, wir haben uns zwar schon oft unterhalten, jedoch seien wir uns in letzter Zeit nicht begegnet....
Sie schaut ganz traurig und sagt, sie glaubt, dass sie derzeit ganz schön viel vergisst. Sie tut mir so leid, ich finde keine rechten Worte, die sie vielleicht trösten können.
Inzwischen ist der Fahrstuhl da. Wir steigen ein, ich lächle ihr zu, sie mustert mich und ich sehe förmlich, wie sie nach Erinnerung sucht. Als wir im Zweiten Stock halten und ich meine Taschen zum Aussteigen raffe, sagt sie: "Sie sind mir so fremd, ich könnte schwören, dass ich sie noch nie gesehen habe."....
Diese Begegnung ging mir noch lange nach. Seit 20 Jahren wohnen wir in diesem Haus, Frau Meier* wohnt hier, seit das Haus 1968 gebaut wurde. Ich bin ganz erschüttert, so unvermittelt Zeuge zu werden, wie vergänglich der Mensch doch ist. Ich kenne diese alte Dame als sehr gebildet und kultiviert, feundlich und aufgeschlossen - auch heute trat sie so auf. Und doch fordert das Altwerden von ihr seinen Tribut. Ich denke nach, wie alt sie wohl sein mag, denn schon, als wir vor 20 Jahren hier einzogen, war sie eine ältere Dame.
So hat wohl alles seine Zeit, und nichts auf dieser Welt währt ewig.
Dennoch tut sie mir leid. Mit dem Nachlassen der eigenen geistigen Vitalität so unvermittelt konfrontiert zu werden, ist sicher sehr niederdrückend. Und mir fällt wieder der Satz ein, den mal irgendwo gehört habe: "Altwerden ist nichts für Feiglinge."
*Namen geändert

Dienstag, 26. April 2011

Osternachlese

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Vor drei Wochen dachte ich noch: Wie soll ich bloss das Osterfest - ein Fest der Freude - überstehen, wenn Kind zurück nach Japan geht? Ich war so traurig und verzagt.
Heute darf ich staunend und oberdankbar zurückblicken auf ein wirklich schönes Fest.
Durch jeden einzelnen Tag hat Christus geholfen. Plötzlich hatte ich doch Lust zu den Vorbereitungen: die Wohnung österlich zu schmücken, Ostergrüsse zu verschicken. Und wie jedes Jahr hatte ich Freude beim Ostereier-Färben. Den ImPulsgottesdienst am Gründonnerstag konnte ich sehr geniessen, am Samstag war mein Mann mit in der Kirche zur Osternacht. Ostersonntag haben wir vormittags ausführlich mit unserer Tochter in Japan "geskypt", mittags kamen Sohn und Schwiegertochter zu Besuch. Wir haben erzählt, spaziert, geschmaust, bis in den späten Abend Rommè gespielt - und ich hatte endlich mal wieder Gelegenheit, die grösseren Töpfe aus dem Schrank zu holen....
War echt schön.
Den Ostermontag haben wir faul im Garten (Ostern im Bikini!) und mit Freunden bei einer kleinen Radtour verbracht.
So kann man sich täuschen - manchmal kommt eben doch alles anders. Gott sei Dank.

Sonntag, 24. April 2011

Es ist Ostern

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Ich wünsche allen, die hier verbeisurfen, ein gesegnetes Osterfest.
"Der HERR ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden..." (Für Mottebiene ein lieber Foto-Gruss vom heimschen Wohnzimmertisch)

Donnerstag, 21. April 2011

Rentner auf Probe

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Mein Mann hatte heute seinen vorerst letzten Arbeitstag.
Seit Monaten und Jahren hatten sich Überstunden und Über-Überstunden angesammelt, projektbedingt hat er sogar noch alten Urlaub. In vergangenen Jahren hat er sich diese oft auszahlen lassen, aber diesmal ist er mit dem Chef übereingekommen, dass er diese Zeit lieber abfeiern möchte. Und so kommt es, dass heute nun sein letzter Arbeitstag war. Sein erster Arbeitstag nach diesem Urlaub wird dann der 15. August 2011 sein!
Er ist also fast vier Monate! zu Hause.
Allen Mädels, bei denen sich jetzt der neidvolle Gedanke regt: "Boah, sie hat einen Hausmann zu Hause, wenn sie heimkommt, ist die Wohnung sauber, das Essen fertig und die Wäsche gebügelt..." - kann ich jedoch sagen: "Drückt schnell auf die Stopptaste, so wird es nämlich nicht."
Mein Mann wird ein "Gartenmann" sein. Er hat sich so viel im Garten vorgenommen, dass wir schon zweifeln, ob vier Monate reichen :-).
Aber darauf freue ich mich natürlich auch, wenn unsere Bauprojekte im Garten vorwärts gehen.
Und die freie Zeit gönne ich ihm von Herzen.

Mittwoch, 20. April 2011

noch 98 Tage

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Schön, wenn so eine E-Mail kommt, die im Betreff "Hallöchen" heisst. Bedeutet das doch, die Mail ist von Mottebiene und es geht ihr gut.
Ich bin sehr dankbar, dass es in den letzten Tagen keine schweren Nachbeben in Japan gab und auch über die Ausbreitung von Radioaktivität wird im Moment nichts bedrohliches gemeldet.
Gott sei Dank.
Gemäss unserer Tochter wurden die Einschränkungen beim Mineralwasserkauf gelockert - auch ein gutes Zeichen. Und die Kurse, die sie in diesem Sommersemester gewählt hat, sind nun endlich solche aus ihrem Studienfach, während sie im vergangenen Semester nur Sprachkurse belegt hatte. Und sie gefallen ihr sehr gut. Wobei, einer dieser Kurse hat die europäische Gesellschaft als Inhalt.
Hmm...Kind muss also nach Japan, um die europäische Gesellschaft zu studieren....sehr speziell.
Aber - Hauptsache es geht ihr gut.

Montag, 18. April 2011

Nicht auf der Jagd und doch geschossen...

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Ist es möglich, ganz ohne Wald und Flur und völlig ohne Gewehr einen Bock zu schiessen? Und ob! Ich kann das. Mit meinem Computer habe ich beim Plakat für den nächsten ImPulsgottesdienst einen richtigen Bock geschossen. Wo das Hörnertier versteckt ist, darf der geneigte Sucher selbst herausfinden und sehr gerne kommentieren...

Sonntag, 17. April 2011

Ein sonniger Sonntagnachmittag im Garten...

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Na? Immer noch Winterschlaf? Wir haben jedenfalls nicht geschlafen sondern wir durften schon ernten: Schnittlauch, Liebstöckel und Zitronenmelisse...

Künstler und solche, die es werden wollen

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Wie jedes Jahr vor Ostern, trafen wir uns gestern im Garten von Freunden, um Eier auf sorbische Art zu bemalen. Einer von uns Sechsen hat das zu Kinderzeiten richtig gelernt und dann viele Jahre praktiziert. Er ist also der Anweiser und der uns sagt, was wir wie zu machen haben, damit am Ende ein schön bemaltes Ei zu bestaunen ist. Und die Eilein, die er verziert, sind auch richtige kleine Kunstwerke. Wir anderen geben uns redlich Mühe ihm nachzueifern, was mehr oder weniger gut gelingt uns aber dennoch viel Freude macht. Dabeisein zählt eben mehr als künstlerische Perfektion. Am lustigsten sind wohl die Dialoge, die sich so entwickeln, wenn wir alle an einem Tisch sitzen, über Farben, Muster, Bienenwachs, und Federkiele diskutieren, gegenseitig unsere Werke begutachten und wenn schon nicht unser Können, so doch unsere Kreativität bestaunen. Am Ende darf natürlich ein Foto unserer Arbeiten nicht fehlen.

Donnerstag, 14. April 2011

Ich bin geplättet

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Heute Abend war Abschluss unseres Tanzstundengrundkurses. Es blieb für uns wie in der ersten Stunde jeweils ein vergnüglicher Abend immer donnerstags 80 Minuten lang. Wir tanzten Wiener Walzer, langsamen Walzer, Foxtrott, Bachata, Merengue, Tango Argentino, Swing und natürlich Disco-Fox. Auch wenn mit der Zeit die Schritte schwieriger wurden und hie und da die verschiedenen Drehungen und Figuren nicht ganz so gut glückten, unsere Tanzlehrerin blieb geduldig, lebhaft-lustig und wir blieben locker. Beim vorletzten Mal lud sie nun werbend ein, noch den Ergänzungskurs zu belegen - wieder 8x80 Minuten, immer einmal pro Woche. Das wäre also von Mitte Mai bis Mitte Juli. In der Pause fragte ich meinen Mann (eigentlich nicht ganz ernstgemeint), was er denn von dem Ergänzungskurs hielte. Und was antwortet er? "Na, also wenn das Ganze etwas bringen soll, müssen wir den schon auch noch mitmachen." Ich hatte ja in den vergangenen Tanzstunden schon gemerkt, dass ihm die Tanzerei nicht nur Mühe, sondern auch Spass macht, und dass er sich kein bisschen ungeschickt anstellt. Aber dass er bereit ist, nochmal acht Abende, und zwar in der schönsten Gartenzeit, in der Tanzschule zu verbringen, das hat mich dann doch umgehauen. Und nun sind wir schon angemeldet. Am 12. Mai gehts los - ich freue mich sehr (ich tanze nämlich für mein Leben gern).

Mittwoch, 13. April 2011

Happy Birthday

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Heute feiert unsere Tochter ihren 23. Geburtstag. In Japan. In Gedanken drücken wir sie ganz fest, wünschen ihr Gottes Segen, Bewahrung... Gleich nach Feierabend habe ich sie noch angerufen, da war es bei ihr schon eine halbe Stunde vor Mitternacht - ihr Geburtstag also bereits fast vorbei. Und so konnten wir telefonisch noch Grüsse, Wünsche, Gedanken austauschen, hatten schöne Minuten miteinander. Ihre Mitstudenten und Freunde dort haben ihr so eine schöne Geburtstagsüberraschungsparty bereitet, sie war ganz gerührt. Von den schweren Nachbeben erfahren sie dort z.Zt. nur durch das Internet bzw. die Nachrichten, in Tsu ist nach wie vor alles ruhig.

Dienstag, 12. April 2011

"Dachbewohnerin"

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Diese merkwürdige Erscheinung haben wir letzten Samstag bei unserem Ausflug in Lörrach entdeckt...

Montag, 11. April 2011

Es gibt wohl keine Ruhe mehr auf dieser Welt?

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In letzter Zeit gehe ich den Nachrichten so gut es geht aus dem Wege, aus Angst vor schlimmen Meldungen aus Japan... Aber sich immer davor drücken geht gar nicht. Irgendwie dringen sie doch zu mir vor. Daran merke ich erst wie medienlastig wir eingesponnen sind. Es ist jedoch nicht nur das Geschehen in Japan, was mich traurig macht: Dort ereignete sich heute südlich von Fukushima wieder ein schweres Beben der Stärke 7. In Minsk gab es in der U-Bahn eine gewaltige Explosion (vermutet wird ein Attentat), es starben sieben Menschen. Letzten Freitag führte ein Sandsturm auf der A19 zwischen Berlin und Rostock zu einer Massenkarambolage mit acht Toten. In den Niederlanden gab es letzte Woche einen Amoklauf.... Nein, auf dieser Welt ist einfach niemand sicher. Nie war mir klarer - wir sind alle in Gottes Hand.

Sonntag, 10. April 2011

Freunde

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Schon lange geplant, kamen uns gestern Freunde aus Offenburg besuchen und wir haben einen richtig schönen Tag miteinander verbracht. Haben einen Ausflug in unsere grosse Kreisstadt unternommen, die kannten sie noch nicht und sind dann, nach Fussgängerzonenbummel, Mittagessen und Blick über die Dächer von Lörrach in unserem Garten gelandet zum Kaffeetrinken und Tagausklingenlassen. Schön, wenn man sich einfach so austauschen kann, eigene Sorgen mal vergessen, anderen Kummer mittragen. Wieder mal wird klar, jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen, niemandem geht es zu wohl... Wir aber haben nicht nur Sorgen ausgetauscht. Es gab auch Schönes oder Neues zu berichten. Wir haben gelacht, Pläne gemacht und die Blütenpracht und Sonne in unserem Garten genossen. Danke für diesen Tag.

Donnerstag, 7. April 2011

Ja, so will ich es sehen...

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"Gott will mit dir reden. Will dir zuhören. Will warten, bis du die richtigen Worte findest. Du darfst sagen, was du denkst, was du fühlst. Darfst weinen und wehklagen. Du darfst ihm sogar Vorwürfe machen. Und dann lass auch ihn reden. Sanft und einfühlsam wird er mit dir sprechen. Klug und verständnisvoll. Und du weisst, du bist zuhause." Jürgen Werth

Dienstag, 5. April 2011

Die Quadratur des Kreises

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Seit Sonntag Morgen ist es entschieden - unsere Tochter fliegt am 6.4.2011 (morgen!) zurück nach Japan. Irgendwie kann ihre Beweggründe verstehen, dennoch bin ich so enttäuscht, dass alles Argumentieren, Diskutieren, alle Nachrichten über Fukushima, ihre beiden Aufenthalte in Heidelberg kein anderes Ergebnis gebracht haben. Da nun alles entschieden ist, versuchen wir, es uns diese letzten Tage und Stunden bis zur Abreise noch ein bisschen schön zu machen und nicht durch Vorwürfe oder unnütze Tränen zu vermiesen. Das ist echt nicht leicht. Am liebsten würde ich die Zeit anhalten. Aber, es ist nun mal wie es ist.... Gestern Abend hat unsere Tochter für uns gekocht - japanisch versteht sich, und es war sehr lecker. Heute kommen die beiden Mädels, mit denen sie vor drei Wochen Japan verlassen hat, hier bei uns an. Aber nur eine davon fliegt morgen wieder mit nach Japan. Die andere nimmt das Angebot ihrer UNI in Erlangen an, zu einem späteren Zeitpunkt nochmal ein Japansemester einzulegen. Morgen mittag bringt mein Mann Tochter und Freundin nach Zürich zum Flughafen und von da an sind es noch 112 Tage....