Mittwoch, 9. Mai 2012

...in eine weitere Runde...

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Wieder mal ein Orthopädenbesuch, wieder musste ich berichten, dass mein Bein und der Ischias nach wie vor weh tut, eher schlimmer als besser.
Und der Arzt war aufmerksam, nahm sich Zeit, fragte nach…aber Neues wusste er auch nicht. Er redete mir zu, den Schmerzen nun doch mit Medikamenten zuleibe zu rücken (nachts Opiat, tags herkömmliche Schmerzmittel) und natürlich weiterhin fleissig zu turnen.
Also verliess ich die Praxis mit einem Rezept für stärkere Opiat-Tabletten, einem Rezept für Physiotherapie (Neuromibilisation) und einem neuen Termin schon in 14 Tagen.
Dass es bald besser würde, wurde mir nicht versprochen, und ich fühl mich auch nicht so. Und die herkömmlichen Schmerzmittel für tagsüber? Die haben in vergangenen 2 Jahren nicht ein einziges Mal schmerzlindernd gewirkt. Weshalb sollten sie jetzt?
Irgendwie verlässt mich im Moment meine lang gehegte Zuversicht ein bisschen.
Einzig die viele Gymnastik und die Muckibude behagen mir. Beim Sport habe ich keine bis wenig Schmerzen, die Bewegung macht mir Freude und ich denke, dass ich mir in jedem Fall etwas Gutes tue, selbst, wenn meinem Ischias der Sport schnuppe ist…
Na ja – ist wohl nicht mein Tag heute…..

Dienstag, 8. Mai 2012

Es ist Geschenk...

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"Es gibt kein irdisches Recht auf himmlische Güter."
Aufgeschnappt, für wahr befunden und gemerkt.

Montag, 7. Mai 2012

Erinnerung an einen schönen Sonntag

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Gestern habe wir unsere Freunde besucht. Wow, wie haben wir gestaunt, wie schön das Haus und und vor allem der Garten geworden sind.
Haus und Garten, beides schon in die Jahre gekommen und lange vernachlässigt, haben sie letzten Sommer übernommen. Und nun, nach vielen Stunden Einsatz und Arbeit über Arbeit ist es richtig gemütlich geworden.
Uns haben sie gestern zu einem Ausflug nach Sasbachwalden "entführt". Ein sehr hübscher kleiner Ort mit vielen alten und ganz alten Fachwerkhäusern, lecker Spargelessen im"Engel" und blühenden Gärten.
Ein so schöner unbeschwerter Sonntag mit den beiden...Danke!

Sonntag, 6. Mai 2012

Ein Lied für den Sonntag

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Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich, still und leise;
und ist er noch so klein, er zieht doch weite Kreise.
Wo Gottes große Liebe in einen Menschen fällt,
da wirkt sie fort in Tat und Wort
hinaus in uns're Welt.

Ein Funke, kaum zu seh'n, entfacht doch helle Flammen;
und die im Dunkeln steh'n, die ruft der Schein zusammen.
Wo Gottes große Liebe in einem Menschen brennt,
da wird die Welt vom Licht erhellt;
da bleibt nichts, was uns trennt.

Nimm Gottes Liebe an. Du brauchst dich nicht allein zu müh'n,
denn seine Liebe kann in deinem Leben Kreise zieh'n.
Und füllt sie erst dein Leben, und setzt sie dich in Brand,
gehst du hinaus, teilst Liebe aus,
denn Gott füllt dir die Hand.

Freitag, 4. Mai 2012

Cloud working - Was ist das denn?

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Ich höre morgens gerne die „Anstösse“ im SWR1-Radio.
Neben dem Losunglesen sind sie manchmal eine Inspiration, ein Trost oder eine Anregung für mein geistliches Leben.
Hier der Anstoss von heute:

„Cloud working"  von Paul Schobel, Stuttgart, Katholische Kirche

„Ein namhafter IT-Konzern schickt sich derzeit an, die Arbeitswelt von Grund auf umzukrempeln. Er will sich von Tausenden seiner hochqualifizierten Entwickler trennen und diese Arbeit in eine virtuelle Wolke stellen. Über Internet können sich dann die Spezialisten weltweit um diese Aufträge bewerben, allerdings außerhalb eines Arbeitsvertrags, vielmehr als selbständige „Arbeitskraft-Unternehmer", als „Selbstvermarkter" sozusagen: „Cloud working" nennt sich das auf neu-deutsch.
Was das für die Beschäftigten bedeutet, mag man sich gar nicht ausmalen. Sie müssen nun ständig in dieser Wolke stochern, ihre Haut zu Markte tragen, immer in Konkurrenz mit andern, um einen der begehrten Aufträge zu ergattern. Den Zuschlag bekommen sie erst, nachdem sie zuvor vom Unternehmen bis auf die Knochen durchleuchtet worden sind. Haben sie einen Happen erwischt, geht's am heimischen Computer mit Karacho zur Sache. Schön, dass man nicht mehr zur Arbeit fahren muss und den Tag selbst einteilen kann. Wenn er nicht reicht, nimmt man halt die Nacht dazu. Was aber, wenn man monatelang leer ausgeht? Ist da ein langfristige Lebensplanung überhaupt möglich?
Kann man
guten Gewissens eine Familie gründen? Renten- und Krankenversicherung bitte nun auf eigene Rechnung! Und gegen Arbeitslosigkeit besteht für diese Schein-Selbständigen keinerlei Schutz.
Da wird „cloud working" bald zur schwarzen Gewitterwolke. Gewiss - auch die Gestalt der Erwerbsarbeit muss sich weiter entwickeln. In ihrer heutigen Form ist sie ja auch nicht gerade der letzte Schrei! Mehr Souveränität über die eigene Zeit, ein höheres Maß an Selbständigkeit - das ist durchaus erstrebenswert! In diesem Modell aber geht es ausschließlich um den Profit zu Lasten der Beschäftigten.
....Die Politik wird sich bald überlegen müssen, wie sie solche virtuellen Unternehmen, die aus der sozialen Verantwortung fliehen, in die Pflicht nimmt und welche Mindeststandards für „cloud working" notwendig sind. Denn „gute Arbeit" ist nur eine Arbeit mit Rechten und Würde.„

Den heutigen „Anstoss“ fand ich in geistlicher Hinsicht nicht so gravierend, aber das was gesagt wurde, hat mich sehr getroffen. Ich frage mich wohin soll diese Arbeitswelt noch führen?
Wir beklagen Zeitverträge, Leiharbeit und Minijobs, dabei drehen globale Konzerne die

Profitmaximierungsspirale schon eine Runde weiter….und die Politik wird, fürchte ich, auch weiterhin den Konzernen gegenüber ein zahnloser Tiger bleiben.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Namen sind Schall und Rauch?

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Zumindest sind sie nicht immer das, was sie scheinen…

Beispiel I:
Mein Onkel väterlicherseits hatte eine Lebensgefährtin. Er hiess Heinz Müller*, sie Gerda Franz*. Viele Jahre lebten sie so in einer gemeinsamen Wohnung, draussen auf dem Klingelschild stand „Franz / Müller“. Schliesslich aber heirateten sie Ende der siebziger Jahre, sie hiess fortan mit Nachnamen ebenfalls „Müller“.
Also änderte mein Onkel das Klingelschild in „Familie Heinz Müller“, da kam der Nachbar vorbei, sah das neue Klingelschild und murmelte vor sich hin: „Verstehe ich nicht, jahrelang heisst er Franz, jetzt heisst er plötzlich Heinz!“

Beipiel II:
Als mein Mann und ich heirateten, nahm ich seinen Familiennamen an. Seitdem heissen wir beide „Meier“*. Dachte ich jedenfalls. Neulich stellte mein Mann jedoch fest, dass er anscheinend gar nicht mehr Meier sondern „Hermann“* heisst. Er hatte Ende letzten Jahres seine EC-Karte verloren und musste eine neue bei unserer Bank beantragen. War alles kein Problem, binnen ein paar Tagen hatte er seine neue Bankkarte, und diese funktioniert seit dem problemlos.
Nun aber besah er sich vor Kurzem seine Karte näher und stellte fest, dass auf dieser der Platz für die Namensangabe wohl zu kurz geraten ist, denn aufgeführt sind nur seine drei Vornamen – der Familienname fehlt. Laut EC-Karte heisst mein Mann also „Georg, Albert, Hermann“*. Auf der Rückseite allerdings hat er mit seinem Familiennamen unterschrieben, und es gab bisher auch keinerlei Zahlungsprobleme mit dieser Karte. Anscheinend ist es also nicht wichtig, wie welcher Name lautet. Oder muss ich mich jetzt von meiner Bank mit Frau „Hermann“ anreden lassen?

Schall und Rauch eben….

*alle Namen geändert

Dienstag, 1. Mai 2012

Der Wonnemonat Mai

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Na ja, für einen Wonnemonat muss dieser Mai noch ein bisschen üben, mit Sonne und Wärme klappt es noch nicht so recht.
Den neuen „Pool“ für die Piepmatzies im Garten haben wir aber immerhin schon aufgestellt. Er ist ein Mitbringsel vom diesjährigen Beuggener Töpfermarkt, wurde von einem Steinmetz aus Dresden, der zum allerersten Mal in Beuggen ausgestellt hat, angefertigt und stammt aus dem selben Steinbruch wie die Sandsteine der Dresdener Frauenkirche…Wenn das nicht künstlerisch wertvoll ist…

Montag, 30. April 2012

Tanz in den Mai?

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Nein, getanzt wurde nicht, Rad gefahren auch nicht. Freunde von uns hatten dieses Jahr keine Möglichkeit, mit uns die zum 1. Mai übliche Fahrradtour zu unternehmen. Also verabredeten wir kurzerhand für den Vorabend ein Feuerchen in unserem Garten.
Mit Stockbrot und Würstchen, Brot, Käse und Wein verbrachten wir den ganzen Abend mit Erzählen und fanden erst um elf Uhr abends nach Hause.
War schön.

Samstag, 28. April 2012

Wenn der weisse Flieder wieder blüht....

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Wow, ist unser Garten plötzlich grün geworden…Wir rückten heute zum Garteneinsatz an und freuten uns über das üppige Grün und die vielen Blüten. Der Flieder, der Ranunkelstrauch, die Azalee und sogar die Erdbeeren blühen um die Wette.
Und in unserem Teich herrscht ein reges Treiben: Molche, Wasserschnecklies, Kröten und Käferchen tummeln sich ganz putzig –und das Wasser ist glasklar. Das freut uns natürlich besonders, nachdem wir im März schon dachten mit unserem Teich ist es aus.
Allerdings mussten wir feststellen, dass es unterirdisch ungebetene Gäste gibt. Beim Hacken in den Beeten traf ich immer wieder auf armstarke Gänge und sah, dass einige meiner Pflanzen unter der Oberfläche ratzekahl abgefressen waren. Ich habe Wühlmäuse in Verdacht und ihnen fielen bereits Küchenschelle, Fackellilie, etliche Tulpen und meine schönen Hyazinthen zum Opfer.
Aber die pelzigen Herrschaften hatten ja auch von Oktober bis heute freie Bahn, niemand störte sie! Nun ab heute wird wieder regelmässig gehackt und geharkt, vielleicht ziehen sie dann nach anderswo….
Am Nachmittag überraschten uns Sohn und Schwiegertochter samt Enkelkind inkognito mit einer Stipvisite und hatten Kaffee und Kuchen dabei und wollten mit uns auf unserer Gartenterrasse Kaffeetrinken. Tolle Idee, wir waren ganz begeistert, auch wenn die Arbeiterei ein wenig ins Hintertreffen geriet.

Donnerstag, 26. April 2012

Der volle Durchblick

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Heute konnte ich nun endlich meine neue Gleitsichtbrille, und zwar die mit den richtigen Dioptrienzahlen, beim Optiker entgegennehmen.
Die Zeitverzögerung seit März ergab sich durch meine Reha, aber nun ist diese Baustelle erfolgreich geschlossen.
Ob in die Ferne oder beim Lesen - Ich kann kieken wie ein Falke. UND, ich habe keinen Cent dazubezahlen müssen.
Mein Optiker hat seine Kulanz betont und herausgestrichen und ich habe mich artig bedankt und mich einfach gefreut.

Mittwoch, 25. April 2012

Woran denkst du, wenn du dieses Bild siehst?

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Tratscherei?
Mobbing?
Vorsingen?
Erziehungsgespräch?
Kleingeredet?
Wer weiss....

Montag, 23. April 2012

Da kann ich nicht lachen!!!

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Da möchte ich schnell mal meinen Blog aktualisieren mit den Posts der letzten Tage und was passiert? Die Blogger-Seite hat ein komplett neues Aussehen!
Anordnung und Struktur - unbekannt! Gewohnte Befehle - untergetaucht!
Wie kann ich einen neuen Post schreiben? Wie das Datum ändern? Wo finde ich einen älteren Post, den ich korrigieren möchte? Fotos hochladen? Alles muss ich nun erst suchen.
Da bin ich dermassen not amused...

Sonntag, 22. April 2012

on a rainy sunday

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Ein fauler Sonntag. Draussen regnet es, gerade gab es sogar einen Hagelschauer. Ist eben April...Dafür prangen Bäume, Sträucher und Wiesen jeden Tag mehr in sattem Grün.
Da es uns bei diesem Wetter nicht gerade in den Garten zieht, habe endlich mal ich die Nähmaschine hervor geholt und mit den alten Jeans meines Mannes "kurzen Prozess" gemacht - die sind jetzt sommerliches Gartenoutfit, ein Kleid und eine Hose von mir geändert, die waren bisschen arg weit. Dabei merkte ich, dass mein Umgang mit der Nähmaschine ein bisschen eingerostet ist. Früher kam ich müheloser mit Kappnähten und Abnähern zurecht. Auch bei Umspulen und Sticheinstellungen war ich schon mal flinker. Vielleicht sollte ich in Zuknunft verregnete Tage wieder mehr mit meiner "Nadeltante" verbringen?

Samstag, 21. April 2012

"Stark an gebrochenen Stellen"

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In der FeG Kandern fand heute das 11. Themenfrühstück statt, und mein Mann und ich mittenmang. Wieder war für das leibliche Wohl bestens gesorgt, der Saal ausgebucht und das Thema des Vortrags hochinterressant.
Der Referent, Frank Pahnke, zeigte auf sehr sympathische und autentische Weise, dass jeder Mensch in seinem Leben mit Brüchen zurecht kommen muss. Ob Krankheit, Arbeitsplatzverlust, Versagen, Verlust eines geliebten Menschen - niemand verbringt sein Leben, ohne irgendwelche tiefen Einschnitte zu erleiden, die nicht mehr rückgängig zu machen sind.
Sehr eingängig fand ich seine Zusammenfassung:
Hinfallen ist menschlich,
liegen bleiben teuflisch,
wieder aufstehen göttlich.
Dass es nicht leicht ist, wieder aufzustehen und aus dem Erlittenen etwas Gutes zu machen, kam natürlich auch zur Sprache. Kann das denn, wenn das Leid riesengross ist, trotzdem gelingen? Ja, mit Gottes Hilfe.

Freitag, 20. April 2012

Der Arno wieder....

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"Was haben Autos und Gefühle gemeinsam?
Beide muss man zulassen."
Arno Backhaus

Mittwoch, 18. April 2012

Einfach schön

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Bestimmt kennt das jeder: Manchmal ist es, als ob einem ein Sonnenstrahl plötzlich auf die Seele fällt. Mitten im Alltag ist man von einer Sekunde auf die andere von Herzen froh.
Ich hatte heute so einen Sonnenstrahl:
Als ich von der Arbeit nach Hause kam, meldete der Telefon-AB, dass unsere Tochter dringend einen Rückruf wünscht. Oh, so mitten in der Woche? Ist etwas passiert?
Aber dann klärte mich das Gespräch mit ihr auf:
Unsere Tochter ist seit heute offiziell anerkannte Studentin des „Masterstudienganges“, und das war nur möglich, weil die für ihre Bachelorarbeit zuständigen Dozenten jetzt schon dem Unisekretariat mitgeteilt haben, dass die Abschlussarbeit unserer Tochter (letzten Freitag gerade erst abgegeben) auf jeden Fall nicht schlechter als Note 4 haben wird. Somit hat sie ihren Bachelor bestanden und kann als angehende Master(in) weitermachen.
Ach, was waren wir froh – der erste UNI-Abschluss ist geschafft und es kann nun nahtlos weitergehen – einfach schön.

Dienstag, 17. April 2012

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

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Wir waren heute zu einer Vernissage zu Gast. Eingeladen hatte ein ehemaliger Kollege von uns, der schon seit über 40 Jahren das Fotografieren zu seinem Hobby erkoren hat und immer mal wieder darüber Ausstellungen veranstaltet. Da er aus beruflichen Gründen viele Jahre in den verschiedensten Ländern dieser Erde unterwegs war, hat er mit seinen Bildern viel zu erzählen.
Das Thema der heutigen Vernissage hiess: China.
Und weil sie in einem Kulturzentrum im Elsass stattfand, wurden die Eröffnungsreden vom Bürgermeister, vom Leiter des Kulturzentrums und sogar von unserem Kollegen komplett in Französisch gehalten.
Mein Mann und ich verstanden kein Wort. Wir fühlten uns aber dennoch wohl inmitten der anderen Besucher, denn ein freundliches Lächeln, ein Begrüssungshandschlag, ein einfachs „Bonjour“ mindert die Distanz auch ohne grosse Worte.
Ja und ganz ohne Worte kamen die ausgestellten Bilder aus, und sprachen dabei doch Bände.
Auf den Fotografien waren Alltagssituationen aus China dargestellt. Nicht aus den glamourösen Stadtzentren, nein, sie zeigen eher das ländliche, einfache China.
Da ist eine Dorfstrasse, staubig, die Häuser eher Hütten, ziemlich heruntergekommen, am Strassenrand stehen ein Tisch mit verschiedenen Untensilien und ein Stuhl. Auf dem Stuhl sitzt ein Mann, ein anderer steht bei ihm und “wirtschaftet“ in seinem Mund herum – oh, wir sehen also ein Zahnarztpraxis!
Ein anderes stellt eine völlig verwachsenen Garten dar, darin stehen merkwürdige Holzgestelle, auf denen dicht bei dicht ellenlange Fäden hängen. Erst bei näherer Betrachtung sieht man – aha, hier hängen Nudeln zum Trocknen.
Sehr gefallen hat mir ein Foto von einem kleinen flachen Fischerboot, in dem zwei Menschen stehen. Es schwimmt auf einem Fluss und ist aus der Ferne aufgenommen. Über Fluss und Boot hängen Nebel und der Fluss füllt das ganze Bild. So ensteht der Eindruck, als ob das Boot in völliger Ruhe im Nichts schwimmt…
Es waren lustige, spannende, merkwürdige Aufnahmen, allesamt interressant und alle vermittelten mir: China ist eine ganz andere Welt.
Nun freuen wir uns schon auf die nächste Ausstellung unseres Kollegen, sie soll unter dem Thema „Tibet“ stehen. Und da er schon seit einiger Zeit pensioniert ist, wird diese hoffentlich nicht sehr lange auf sich warten lassen.

Sonntag, 15. April 2012

Alles hat einmal ein Ende

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Ich bin wieder zu Hause. Die Reha ist vorbei, Koffer und Taschen sind wieder ausgepackt, sogar die Wäsche ist grösstenteils schon gewaschen.
Mein Ischiasnerv nervt leider weiter, sogar der Oberarzt hat beim Abschlussgespräch eingeräumt, dass er diese Möglichkeit von vorherein in Betracht gezogen hat, ich möge weiter fleissig turnen und weiter die Hoffnung nicht aufgeben....
Was bleibt, sind dennoch sehr gute Erinnerungen: An sehr nette Tischnachbarinnen, an eine gut geführte Klinik, an kompetente und engagierte Therapeuten, an wirklich Freude machende Sportvarianten, an interessante Vorträge.
Ausserdem weiss ich nun ganz genau, wie stark meine Skoliose ist und welcher Wirbel in welche Richtung verdreht ist.
Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Wochen haben durfte - Zeit zur Erholung, Zeit zur Besinnung, es tat einfach wohl. Tja und meinen Ischias, den trage ich nun eben auch weiterhin im Gebet zu Gott.

Freitag, 13. April 2012

"Elvis hat das Gebäude verlassen!"

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Mit diesem Satz kam heute um 10.36 Uhr die erlösende SMS von meiner Tochter.
Sie besagt, dass sie ihre Abschlussarbeit erfolgreich in der UNI Heidelberg abgegeben hat.
Oh, was für ein Stein fiel mir vom Herzen. Die letzten Tage stieg die Spannung bei der Erstellung dieser Bachelorarbeit ins schier Unermessliche. Verzögerungen, Umarbeiten, zeitraubende Literaturverweise, Zweifel über Inhalte und Formulierungen...und die Zeit lief....
Aber Kind bewies unglaublichen Kampfgeist, und nun hat sie es geschafft - erst mal ist der Schriftsatz bei der Perüfungskommission. Die Bewertung wird spätestens in sechs Wochen bekannt gegeben. Wir hoffen auf ein positives Ergebnis, damit es für unsere Tochter gleich mit dem Masterstudium weitergehen kann. Nun, wir werden sehen...
Danke Herr, für alle Bewahrung, für alles Gelingen.

Und ausserdem....

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...hat die junge Dame heute auch noch Geburtstag.Wir wünschen ihr sowas von alles Gute und ich vor allem Gottes reichen Segen.

Donnerstag, 12. April 2012

Atmen ist mehr als nur Luft holen

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Was ist ein Gradierwerk? Das wusste ich vor vier Wochen auch noch nicht. Jetzt aber weiß ich es, denn wir haben hier in der Salinenklinik eines direkt vor der Nase.
In Bad Rappenau gibt es natürliche Solevorkommen. Die Sole wird mittels Pumpen zutage gefördert und wird dann von oben über einen riesigen Block (30m lang, 8m hoch) von dicht gepacktem Reisig in ein Auffangbecken geleitet. Zirka 5500 Büschel Schlehenreisig waren für diese „Bedornung“ erforderlich.
Die Sole rieselt über die Zweige, verdunstet und reichert die Luft der Umgebung mit Salz an. Auf diese Weise entsteht ein Freiluft-Inhalatorium – man atmet hier sozusagen Meeresluft ein.
Und genauso ist es. Obwohl die Luft am richtigen Meer doch ein bisschen anders riecht… Aber, im Sonnenschein am Gradierwerk sitzen, die Augen schließen und dem tausendfachen Tropfen der Sole zuhören…dann riecht die Luft als säße man an einem alten Hafen mit vielen Fischerbooten, die mit Seetang und Muscheln bewachsen sind und sich träge im Sonnenschein wiegen…tief einatmen…und den Augenblick genießen.

Mittwoch, 11. April 2012

Ich gehe in die Verlängerung

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Eigentlich wäre heute mein erster Arbeitstag nach der Reha gewesen. Jedoch auf Anraten des Arztes habe ich die angebotene Verlängerung angenommen und habe nun noch vier weitere Therapietage.
Immer in der Hoffnung, dass sich mein Nerv doch noch erholt.
Ein guter Nebeneffekt hat sich während meiner Kur schon mal eingestellt: mein Blutdruck ist hier wieder mustergültig, die kleinen Speckröllchen sind weg und doch ist mein Gewicht konstant geblieben.
Na ja, bei dem Tagesprogramm....

Montag, 9. April 2012

Es kommt Besuch

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Das kann ich direkt empfehlen: Selber Gast sein und dann auch noch Besuch bekommen!
Ich bin immer noch Gast hier in der Salinenklinik, und damit ich die Osterfeiertage wenigstens ein bisschen Familie um mich habe, kam gestern mein Mann zu Besuch und bleibt bis zum Dienstag.
Gestern habe ich ihn durch Bad Rappenau geführt mit Kurpark, Teich und Wasserschloss, heute haben wir uns die Stiftskirche und die Altstadt von Bad Wimpfen angeschaut und waren zum Ausruhen in einem sehr charmant eingerichteten Café mit leckerem Kuchen.

Und dann gab es heute morgen noch diesen wunderschönen Sonnenaufgang.
Vor meiner Reha dachte ich - Ostern nicht zu Hause? Das halte ich nicht aus!
Heute weiss ich - doch, ich halte das aus, und es tat mir auch noch gut!

Sonntag, 8. April 2012

Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden.

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"Jeder meiner Schritte ruft mir in Erinnerung, dass ich - wohin ich auch gehe - immer zur Ewigkeit unterwegs bin."
Helder Camara

Mit diesem Foto eines Osterbrunnens aus Bad Wimpfen, wünsche ich allen ein gesegnetes Osterfest.

Samstag, 7. April 2012

Osternacht

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Heute Abend findet in unserer Kirche zu Hause wieder der Gottesdienst zur Osternacht statt. Er beginnt in der dunklen Kirche. Dunkelheit - Karfreitag ist vorbei, aber noch ist nicht Ostern. Es werden traditionelle Texte aus dem alten und dem neuen Testament gelesen...später Kerzen angezündet, Lieder gesunden, die das Wachen in der Osternacht wiederspiegeln, und die Kerze, die jeder in der Hand hält, bleibt das einzige Licht, damit geht man nach dem Gottesdienst nach Hause. Es zeugt von der Hoffnung, die jeder von uns haben darf, Hoffnung, dass die Dunkelheit nicht bleibt, dass es immer wieder Licht gibt.
Jaaa...nächstes Jahr bin ich wieder dabei...

Halbe Kraft voraus

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So einigermassen funktioniert mein Läppi wieder. Meine Tochter brachte mich drauf, dass der eigentliche Fehler bei meinem Antivirenprogramm liegt. Da mein Betriebssystem schon von Haus aus einen Firewall hat, der auch aktiviert ist, nutze ich meinen Laptop nun einfach weiter, jedoch ohne munter im Netz herumzuschwirren, ich besuche halt nur Seiten, die ich kenne.
Besser als gar keinen PC - ich bins zufrieden...

Mittwoch, 4. April 2012

Sendepause

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Mein Laptop hat die Virusgrippe! Heute morgen liess er sich nur mit List starten und meldet immerzu einen bestimmten Fehler. Der Internet-Anschluss hier funktioniert leider nur über ein ungesichertes Netzwerk und so habe ich nun den Salat.
Mein Virenschutzprogramm ist plötzlich ausgeschaltet und lässt sich auch nicht mehr aktivieren.
Mal sehen, ob ich das wieder hinbekomme. Bis dahin verordne ich meinem LT erst mal absolute Sendepause.
Allen, die hier vorbeilesen, wünsche ich schon mal ein gesegnetes Osterfest mit dem heutigen Lehrtext:
"Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Jesus Christus." Ph. 4,7

Montag, 2. April 2012

Frage:

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Was haben ein Laptop und ein Ehepartner gemeinsam?
Antwort: Beide lernt man erst mit den Jahren richtig kennen.
Ich habe meinen Laptop schon fast 5 Jahre, aber erst letzten Freitag habe ich eine ganz neue Seite an ihm entdeckt...Als ich ihn im Gemeinschaftsraum aus der Tasche holte, drückte ich unabsichtlich auf eine Aluminiumleiste, die für mich einfach nur zum Gehäuse gehörte. Aber plötzlich klappte an dieser Stelle ein kleines Fächlein auf, das so aussah, als ob es ein LAN-Anschluss sei. Aha??? Eigentlich dachte ich immer, mein Laptop hat nur Wireless-LAN, zu Hause brauche ich auch nichts anderes. Aber hier in der Klinik habe ich im Zimmer ausschliesslich LAN-Anschluss.
Ich dachte mir mit meiner Entdeckung "Versuch macht kluch", ging zur Rezeption, holte mir ein Modem und voilá - fünf Minuten später war ich in meinem Zimmer ONLINE.
Ist zwar keine grosse Sache, aber ich freue mich.

Sonntag, 1. April 2012

Palmsonntag

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Sonnenaufgang heute am Palmsonntag, dem Tag, an dem wir des Einzuges Jesu in Jerusalem gedenken.
Ich war auch heute wieder im Gottesdienst, aber diesmal in der FeG hier in Bad Rappenau und ich war nicht allein, sondern hatte mich mit einer meiner Tischnachbarinnen dazu verabredet.
Eine ausführliche und wie ich fand sehr gute Predigt erwartete uns zu Lukas 19, 28-40 mit der Aussage: Wer vieles weiß aber nichts erkennt, ist am Ende doch verloren.
Bewegend fand ich die Fürbitten. Ganz offen wurden persönliche Bitten oder Dank vorgetragen und die Gemeinde betete für all diese Anliegen gemeinsam.
Nach dem Gottesdienst konnten wir noch einem Posaunenkonzert vor unserem Klinikeingang zuhören und nachmittags die strahlende Sonne genießen.

Samstag, 31. März 2012

Tisch Nr. 56

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Für drei Wochen teilen wir uns zu den Mahlzeiten einen Tisch und hin und wieder auch dieselbe Therapie. Hier allerdings teilen wir Kultur, nämlich Live-Musik mit den "Riverboat Gamblers". Vier Musiker, die nur zum Vergnügen in ihrer Freizeit einmal im Monat ein Konzert in dieser Kurklinik geben. Mit siebzehn! verschiedenen Instrumenten haben sie Lieder, Balladen, Blues etc. mit so viel Freude und Leidenschaft an der Musik dargeboten, das war echt beeindruckend und ein sehr amüsanter, kurzweiliger Abend.

Freitag, 30. März 2012

Sonnige Impressionen

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Die sonnigen Frühlingstage und meine langen Spaziergänge haben sich erst mal verabschiedet. Seit gestern weht ein kalter Wind und seit heute hüllt sich der Himmel in vornehmes Grau. Ausserdem muss ich meine Spaziergänge arg begrenzen. Ein guter Grund wie ich finde, festzuhalten, mit welch sonnigen und schönen Eindrücken wir hier die ersten Zehn Tage beschenkt wurden.

Donnerstag, 29. März 2012

Halbzeit?

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Heute ist die Hälfte meiner Reha herum, es sei denn, ich muss länger bleiben als bis zum 10. April.
Nach wie vor geht es mir gut. Nach wie vor macht mir die Turnerei und die Schwimmerei Spaß. Allerdings ist das Walken heute bei der Visite vom Oberarzt gestrichen worden. Denn nach wie vor ist mein Ischias-Nerv gereizt, sobald ich eine Minute stehe oder 20 Schritte gehe. Die heutige Einzelkrankengymnastik hat möglicherweise einen Weg zur Besserung gefunden, nämlich die „Neuromobilisation“. Das heißt der Nerv wird wieder dazu gebracht, in seiner Bahn zu gleiten. Die Behandlung selber war ganz schön schmerzhaft, aber danach war es für Stunden deutlich besser.
Sollte sich der Nerv mit dieser Behandlung immer noch nicht beruhigen, stehen nun doch Medikamente (hammermässige) als Therapie im Raum. Aber vorerst hoffe und bete ich ganz fest, dass die Einzelkrankengymnastik mit ihrer Neuromobilisation hilft....ich freue mich über jeden der mit betet...:-)

Dienstag, 27. März 2012

D...D...D...

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Demut, Dankbarkeit und Duldsamkeit, das sind immer wieder die Gedanken, die ich habe, wenn ich mit anderen Mitpatienten hier in der Klinik ins Gespräch komme. Einerseits rückt mein Fokus weg vom eigenen Ich, andererseits fühle ich mich angesichts so manches Einzelschicksals von Gott reich beschenkt, weil es mir so gut geht….

Da ist eine Frau, im gleichen Alter wie ich. Sie hat bereits den dritten Bandscheibenvorfall und dieser Dritte wurde operiert. Leider blieb danach ihr rechtes Bein taub. Ihre Rückenmuskulatur kann sie nicht so aufbauen, wie es erforderlich wäre, weil sie eine angeborene Muskelschwäche hat.
Auch Asthma hat sie noch und muss sich vor jeder Erkältung hüten, weil sie wegen der Muskelschwäche nicht abhusten kann.
Bei einem Spaziergang fragte ich sie, wie sie das alles so verkraften kann. Da lächelt sie und sagt, ich finde, ich habe trotz allem ein sehr schönes Leben…und sie erzählt mir von ihrer Tochter, von Freunden und von den Reisen, die sie mit ihrem Mann unternimmt...

Eine Andere, einige Jahre älter, ist ebenfalls seit Jahren krankheitsgeplagt. Hatte einen Tumor in der Lunge, der operiert wurde. Bei der Nachbehandlung hat sie dann ein Medikament bekommen, das ihre Leber dauerhaft geschädigt hat, so dass sie nun keinerlei Schmerzmittel nehmen darf. Hier in der Reha ist sie wegen ständiger Rückenschmerzen. Zusätzlich muss sie sich noch wegen Diabetes und Bluthochdruck behandeln lassen. Aber auch sie ist recht aufgestellt und lässt sich nicht unterkriegen. Sie ist sogar noch voll berufstätig, hat Familie, Kinder, Enkelkinder…

Dann ist noch die junge Frau, gerade mal Dreißig. Sie habe ich im Seminar für Schmerzbewältigung kennen gelernt. Ein doppelter Bandscheibenvorfall macht ihr schwer zu schaffen mit zunehmenden Schmerzen, gegen die sie seit geraumer Zeit Opiate nimmt. Seit November letzten Jahres ist sie krank geschrieben, ist schon 5 Wochen hier, aber es ist keine Besserung in Sicht. Am meisten leidet sie jedoch psychisch. Sie weiss nicht wie es weitergehen soll. Sie möchte doch gerne noch Kinder haben, möchte wieder arbeiten gehen. Sie kommt mit ihrem krank sein so gar nicht zurecht.

Heute Morgen erzählte mir eine ältere Dame, während wir auf unsere Anwendung warteten, dass sie schon zum dritten Mal hier wäre, immer mit einem neuen Knie, jedoch ist immer dasselbe Bein operiert worden. Die Knieprothese hat sich jedes Mal wieder gelockert, wächst einfach nicht fest.
Dennoch ist sie ganz aufgestellt und fröhlich. Danach habe ich sie gefragt, da sagte sie: ha ja, mir bleibt ja gar nichts anderes übrig…

Und so ließe sich die Aufzählung fortsetzen noch und noch. Bei vielen Menschen merkt man, ihnen hilft schon, wenn sich jemand Zeit nimmt, um zuzuhören.
Ich finde jedes Einzelschicksal spannend und würde am liebsten alle aufschreiben. Denn bei den Erzählungen spürt man, wie die Krankheit den einzelnen Menschen prägt und sein Leben verändert.

Sonntag, 25. März 2012

zu Gast

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Ich habe heute in der hiesigen  evangelischen Kirche einen ganz ganz schönen Gottesdienst erlebt. Den haben nämlich ausschließlich die Konfirmanden (über 30 an der Zahl) gestaltet.
Unter dem Thema „mit Jesus unterwegs“ haben sie von ihrem Konfirmandenjahr berichtet, von den Projekten, an denen sie in dieser Zeit mitgewirkt haben. Wie sie diese empfunden haben.
Zu jedem Projekt gehörte eine bestimmte Bibelstelle und diese sowie das Projekt selber wurden in spezieller Weise dargestellt. Z.B. die Bibelstelle vom barmherzigen Samariter (Lukas 10) wurde szenenweise mit Playmobilfiguren dargestellt und fotografiert. Diese Fotos sowie die dazugehörigen Erlebnisse in einer Diakonie mit pflegebedürftigen Menschen wurden mit Texten dann im Gottesdienst gezeigt.
Andere Projekte wurden mit Filmplakaten vorgestellt, wieder andere mit Zeichnungen.
Besonders gut hat mir ihr eigenes Konfirmandenlied gefallen, mal sehen, ob ich das via Internet von ihrem Pfarrer erbitten kann. Auf jeden Fall nehme ich aus diesem Gottesdienst einige Anregungen für die Konfirmanden in unserer Kirchengemeinde mit…
Schon zu Beginn hat mich der gemeinsam gesprochene Psalm 23 heute irgendwie besonders gerührt: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln…“

Wochenend und Sonnenschein...

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Was für ein erholsames Wochenende! Gestern hatte ich schon vor dem Frühstück meine beiden Anwendungen absolviert und so fiel mir nach dem Frühstück um Neun auf: Boahhh, ich habe den ganzen „Rest“ des Tages frei! Ich kann lesen, oder auch nicht. Ich kann schwimmen gehen, oder nicht. Ich kann mich in den Park setzten , oder nicht – ganz wie mir beliebt. Das ist so ein tolles Gefühl….
Auch heute hatte ich einen superschönen Tag. Morgens war ich schon vor dem Frühstück schwimmen und Wassertreten, dann zum Gottesdienst in die hiesige Kirche und bin danach ganz gemütlich durch den Kurpark zum Mittagessen zurückgebummelt. Überall spriessen nun Osterglocken, Hyazinthen, Blausterne und Tulpen. Es ist eindeutig Frühling. Die Parkanlagen, auch die Innenstadt sind sehr gepflegt und schön angeordnet. Wenn  in ein paar Wochen alles grünt und blüht ist Bad Rappenau bestimmt eine Augenweide.
Gleich nach dem Mittagessen sind eine Tischnachbarin und ich zu einem sehr ausgedehnten Spaziergang durch Kurpark, Innenstadt mit Wasserschloss bis zurück und zum Gradierwerk aufgebrochen. Natürlich mit Zwischenstopp zum Eis essen – wer kann schon vier Stundenam Stück laufen.
Abends hat noch meine Familie angerufen. War zwar ein kleiner Telefonmarathon, aber ich habe mich sehr gefreut , dass sie an mich gedacht haben. Und nun kann ich mit Fug und Recht sagen, dass ich vom Nichtstun müde bin…

Freitag, 23. März 2012

Therapie - Therapie

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Gerade habe ich meinen Therapieplan für die nächste Woche abgeholt und kann sagen, das wird nicht langweilig: jeden Morgen beginne ich um sieben mit Wassergymnastik und dann folgen noch 6 bis 8 weitere Anwendungen: Medizinische Trainingstherapie (Muckibude), Einzelkrankengymnastik, Schwimmen, Wirbelsäulengymnastik, Walking, Sandbett, Teilmassage, Autogenes Training, aber auch Seminare und Vorträge über Aufbau und Veränderungen der Wirbelsäule, Schmerzbewältigung, Stressabbau.

Zuviel finde ich es aber nicht, im Gegenteil. Schließlich möchte ich die Zeit hier so gut wie möglich nutzen, um die Skoliose in den Griff zu bekommen und auf diese Weise vergeht der Tag auch ziemlich schnell. Zeit zum Lesen oder mit den anderen Patienten  ein „Schwätzchen“ zu halten, bleibt trotzdem noch.
Bisher habe ich schon gemerkt, ich bin den größten Teil des Tages am Turnen, aber gerade das finde ich gut. Ich bin so froh, dass mir niemand hier starke Schmerzmittel oder Schlimmeres aufdrängen möchte, sondern im Gegenteil, die Therapeuten vermitteln mir große Zuversicht, dass ich mit Rückenmuskelaufbau schon erhebliche Schmerzerleichterung erreichen kann. Offensichtlich habe ich bisher nicht intensiv genug Gymnastik betrieben bzw. nicht die richtigen Muskeln trainiert – das finde ich sehr interessant!

Mittwoch, 21. März 2012

Angekommen

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Nun, der erste Tag ist geschafft. Gestern hat mich mein Mann hierher nach Bad Rappenau (hübsches Städtchen) gefahren. Strahlender Sonnenschein empfing uns. Der Empfang durch die Klinik sehr freundlich, organisatorisch war alles bestens vorbereitet, wenn auch der ganze Komplex mit seinen verschiedenen Gebäudeteilen und Ebenen riesig und verwirrend ist und jedes Gramm Orientierungssinn fordert.
Das Zimmer ist nett eingerichtet, hat sogar einen kleinen Balkon und da es im 5. Stock liegt, eine Superaussicht. Der Internetzugang ist dagegen nur in einem Aufenthaltsraum und auch da nur sporadisch verfügbar. Na ja, aber zum Internetten bin ich ja nicht hier.
Dieser erste Therapietag war richtig gut. Erst dachte ich, es sei ganz schön viel zu absolvieren, heute z.B. 8 Anwendungen. Aber es war gut zu schaffen und hat sogar Spass gemacht. Besonders interessant fand ich das „Sandbett“, man liegt 15 min auf dem Rücken in warmem Granitsand, murkelt sich richtig hinein, so dass die ganze Wirbelsäule entlastet ist – oh, tut sowas von gut.
Morgen geht´s schon vor dem Frühstück um Sieben los mit Wassergymnastik....

Montag, 19. März 2012

Morgen geht es los

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Endlich ist auch das leidige Kofferpacken erledigt, es kann also losgehen.
Morgen 7.00 Uhr ist Abfahrt in meine Reha-Massnahme.
Eigentlich kann ich ganz unbeschwert und ruhig sein, sollte mich auch auf die "Auszeit" freuen, denn es ist sicher nicht selbstverständlich, dass ich ganz unbelastet fahren kann:
Meine Firma wünscht mir alles Gute, mein Chef von der Firma, in der ich eingesetzt bin, sagt mir, ich soll mir alle Zeit nehmen, die ich brauche, mein Mann kommt mit dem Haushalt ganz gut zurecht, kleine Kinder haben wir nicht zu versorgen. Also alles bestens.
Und doch habe ich ein flaues Gefühl im Magen. Es meldet mir immerzu, dass Schmerztherapie mehr nach Klinik als nach Kur klingt. So hoffe ich nun einfach, dass es so wird, wie eine liebe "Mitbloggerin" geschrieben hat:
"Wer mit Jesus rechnet, kommt immer in vorbereitete Verhältnisse."
Diesen Satz werde ich morgen mit auf die Fahrt nehmen.

Sonntag, 18. März 2012

Eins...zwei...drei...

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...im Sauseschritt läuft die Zeit, wir laufen mit...
Schon ist das letzte Wochenende vor meiner Abreise herum.
Die vergangenen Tage waren sehr anstrengend und hektisch, aber nun ist so ziemlich alles vorbereitet.
Es bleibt noch das Kofferpacken...
Gestern waren wir nachmittags noch im Garten, haben ein bisschen gewerkelt aber auch ein bisschen Frühlingsfeuerchen genossen, sogar schon mit Wurst am Stock - sehr interressant, lecker und lustig. Die Idee dazu und die Würste haben Freunde spontan mitgebracht.
Unser heutiger ImPulsgottesdienst ist gelungen, wenn ich mit dem vielen Stehen auch arg Mühe hatte.
Besonders gut angenommen wurde die Segnungsaktion, fast alle Besucher stellten sich im Kreis um den Altar auf. Die jüngste Besucherin war gerade mal 6 Wochen. Sie ist die kleine Tochter von einem aus unserem Team und "kam" mit ihrer Mami und der grossen Schwester in den Gottesdienst. Friedlich schlafend hat sie beinahe zwei Stunden in unserer Kirche zugebracht. Da kann man wohl sagen, dass sie eine "ImPulslerin" der ersten Stunde ist.
So eine süsse Maus!

Freitag, 16. März 2012

Gott als Meisterknüpfer(in)

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Die heutige Andacht im SWR1-Radio fand ich so treffend, dass ich sie hier festhalten möchte:
"Fehler machen alle. Große - hoffentlich nur ein paar Mal im Leben. Kleine Fehler - andauernd.
Kein Mensch ist ohne Fehler. Es kommt allerdings darauf an, wie man damit umgeht.
Ob ich wütend bin über mich selbst und Tag und Nacht nur noch über meine eigene Dummheit nachdenke.
Ob ich so tue, als wäre nichts geschehen
Ob ich das, was war, einfach abhake.
Oder ob ich sage: "Ja, das war ein Fehler. Und jetzt mache ich etwas daraus."
Diese Möglichkeit halte ich persönlich für die Beste. Denn so werden aus meinen Fehlern Lebenserfahrungen und aus meinem Leben vielleicht sogar so etwas wie ein Kunstwerk.
Am liebsten würde ich deshalb mit meinen Fehlern so umgehen, wie die Teppichknüpferinnen in den traditionellen Knüpfereien des Ostens. Ihre Teppiche werden von Hand hergestellt unter der Leitung einer Meisterknüpferin.
Gearbeitet wird von der Unterseite des künftigen Teppichs her. Die Arbeit ist kniffelig. Eine Geduldsprobe, bis tausende und abertausende von Wollfäden in die Unterlage geknotet sind.
Und darum geschieht es eigentlich immer, dass eine der Knüpferinnen versehentlich einen Fehler macht und eine Form oder eine Farbe verwebt, die nicht ins Muster gehören.
Ist dies der Fall, beginnt die Kunst der Meisterknüpferin. Denn sie lässt die falschen Knoten jetzt nicht etwa auflösen, um den Fehler wieder zu korrigieren. Nein, sie sucht und findet eine Möglichkeit, den Fehler harmonisch in das Gesamtmuster des Teppichs einzufügen.
Und wer sich mit Teppichen auskennt, der weiß: die echten, die wirklich wertvollen Teppiche, das sind die handgewebten, die bestimmt irgendwo einen Fehler haben!

Mein Leben ist auch kein Serienprodukt vom Fließband. Es ist handgeknüpft. Mit Fehlern. Mit falschen Formen. Und ich glaube: Gerade das macht es so einmalig und kostbar.
Aber aufgepasst: nicht meine Fehler sind kostbar. Eine falsche Entscheidung bleibt falsch. Ein gemeines Wort bleibt gemein. Eine Verantwortungslosigkeit bleibt, was sie ist. Nicht meine Fehler sind kostbar, sondern das, was ich aus ihnen mache. Wie ich sie eingliedern kann in das Gesamtgewebe meines Lebens.
Ich glaube, das ist auch die Art, wie Gott an meinem Leben mitknüpft - so wie die Meisterknüpferin an den Teppichen mit Fehlern. Gott lässt es nicht zu, dass meine Fehler mein ganzes Leben verderben. Gott macht aus meinen Fehlern - neue Lebensmuster. Er hilft mir, dass am Ende doch ein ganz besonderer Lebensteppich entstehen kann. Mit Fehlern. Vielleicht auch mit einer etwas ungewohnten Form. Aber gerade darum - ein echtes Kunstwerk."

Gabriele Hofmann

Donnerstag, 15. März 2012

KinderGeburtstag

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Heute vor 31 Jahren war Sonntag. Das weiss ich so genau, weil mein Sohn da geboren wurde.
Einunddreissig Jahre – wo ist die Zeit bloss geblieben?
Und was waren das für Zeiten! Schöne, schwierige, lustige, ganz ganz schwierige – um so mehr freuen wir uns jetzt, wie sich alle so gut „gefügt“ hat.
Von Herzen wünsche ich ihm Gottes Segen für seinen weiteren Lebensweg…J

Mittwoch, 14. März 2012

´s isch fascht wie im richtige läbe....

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Der Urheber dieses Fotos ist mir leider nicht bekannt.

Dienstag, 13. März 2012

Ein Rädchen im Getriebe

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Ja, die Tage vor meiner Abreise nächsten Dienstag sind gestopft voll. Gestern nach der Arbeit Sportprogramm wie jeden Montag, heute war ich nach Büroschluss nochmal in der Stadt letzte Besorgungen machen. Beim Heimfahren freute ich mich schon auf meinen Sessel, aber da fiel mir ein, ich habe heute ja noch Kirchenprobe für den ImPuls-Gottesdienst am Sonntag.
Morgen Abend Friseurtermin, damit ich salonfähig bin, danach möchte ich noch die Osterkörbchen für die „Kinder“ fertig machen. Am Donnerstag ist der Arztbesuch fällig, um die Kurfähigkeitsbescheinigung zu bekommen, ausserdem hat Sohnemann Geburtstag, da fahren wir dann natürlich noch zum Gratulieren.
Na ja und Freitag/Samstag möchte ich meine Wohnung auf Vordermann bringen, insbesondere Fenster putzen, damit ich das nicht gleich nach der Kur zu machen habe, und irgendwann sollte ich noch Wäsche waschen und versorgen und natürlich Koffer packen. Eigentlich möchte im am Freitag ja nochmal zum Sport….
Samstag soll auch so schönes Wetter werden, da möchten wir gerne noch nachmittags in den Garten und abends dort Feuerchen machen. Am Sonntag ist dann besagter ImPuls, montags nochmal zur Arbeit und Dienstag geht es dann morgens ab in die Reha.
Der geneigte Leser sieht schon – ich weiss kaum, wo mir der Kopf steht….

Sonntag, 11. März 2012

Die Zauberflöte

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Wir gehen heute Abend aus. Der Kulturgenuss kam in letzter Zeit bei uns ein bisschen kurz, aber heute werden wir Kultur geniessen und zwar vom Feinsten.
Ein Gemeinschaftsprojekt von Musikschule, Gospelchor, Jugendreferat der evangelischen Kirchengemeinde, Profi-Musiker vom Theater Basel und einer Gesangsstudentin der Musikhochschule Basel führt die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart als Kammeroper auf.
Musik von Mozart - ich freu mich wie ab....

Erinnerung

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Heute vor einem Jahr geschah das grosse Erdbeben in Japan, unsere Tochter war zu dieser Zeit gerade mal 500 km südlich von Fukushima an der Pazifikküste in Tsu zu einem Studienaufenthalt ansässig.
Gerade habe ich nochmal meine Blogeinträge von vor einem Jahr gelesen, und plötzlich war alles wieder da, die Angst, die Ohnmacht, die Verzweiflung, die Tränen.
Lieber Gott, bitte lass mich nie wieder solche Angst um eines meiner Kinder haben...
Vor ein paar Tagen hat mir unsere Tochter einen Link zu einem Video gesendet, einer geophysikalischen Aufnahme aller Erdbeben in und um Japan. Ich fand es sehr beeindruckend, zeigt es doch sehr eindrücklich, welche Gewalt damals frei wurde:
Hier kann man das Video anschauen
Was bin ich froh, dass unsere Tochter heute wohlbehalten in Heidelberg sitzt und an ihrer Abschlussarbeit schreibt.

Donnerstag, 8. März 2012

Rehabilitation

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Ich darf zur Kur fahren. Die Bundes-Rentenanstalt hat es genehmigt. Es ist eine orthopädische Klinik, die auch Schmerztherapie anbietet.
Heute kamen die Einladung und die Unterlagen der Klinik. Sehr gerne wäre ich schon nächste Woche gefahren, damit ich Ostern wieder zu Hause bin, aber das ging wohl nicht. Nun geht es am 20.März los, ausgerechnet bis zum 10. April, Dienstag nach Ostern. Erst fand ich das ausgesprochen blöd, aber nun nehme ich den Termin eben hin mit dem Gedanken, wer weiss wozu es gut ist.
Vielmehr verspreche ich mir von dieser Reha, dass die Anwendungen mir vielleicht doch helfen können und meine Schmerzen im Bein lindern oder sogar auflösen. Dafür würde ich nicht nur Ostern dort verbringen sondern auch länger bleiben.
Da ich noch nie zu einer Kur war, bin ich gespannt wie ein Flitzebogen was mich wohl erwartet.

Mittwoch, 7. März 2012

Einmal im Jahr...

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…gehen wir miteinander essen. Wir, das sind die Firmengebetsgruppen des Unternehmens, bei dem ich seit Jahren eingesetzt bin. Und jedes Mal bei diesem Essen stelle ich fest, was für ein „Bunter Haufen“ wir sind und wie wunderbar Viele.
Das ist so toll, zu sehen, es gibt nicht nur unsere Montagsgruppe, nein, mittwochs treffen sich die Christen, die in Englisch miteinander beten, donnerstags die, denen der Montag Mittag nicht so gut passt. In den verschiedenen Aussenstellen der Firma gibt es Gebetsgruppen…und…und…und.
Es findet ein kurzer Austausch statt, jede Gruppe erzählt ein bisschen über sich, es gibt Vorschläge für gemeinsame Unternehmungen, Einladungen, die jeweils andere Gruppe mal zu besuchen, auch menschlich fragt man nach dem Woher und Wohin. Dieses Treffen ist immer eine schöne, fröhliche, kurzweilige Mittagspause, die dann auch gerne mal zwei Stunden dauern kann. Aber Gleitzeit machts möglich.

Dienstag, 6. März 2012

Ich sehe schwarz!

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In zwei Wochen werde ich verreisen und dafür benötigte ich noch einiges an Kleidung, hauptsächlich Sportsachen, da meine Jetzigen nicht mehr so salonfähig sind.
So fuhr ich heute nach Büroschluss nach Lörrach, um meine Liste „abzuarbeiten".
Leider war ich nur mässig erfolgreich, aber immerhin eine Gymnastikhose, Top und sogar einen Badeanzug habe ich in verschiedenen Geschäften erstanden.
Nun liegen sie hier zu Hause ausgebreitet auf meinem Bett und ich stelle fest, obwohl ich bezüglich der Farbe nicht festgelegt war: der Badeanzug ist schwarz, das Top ist schwarz, die Hose ist anthrazitfarben….dabei war ich in jedem einzelnen Laden froh, dass es meine Grösse gab, und dass die Teile mir auch passten, nach Farbe konnte ich da nicht auch noch fragen!

Montag, 5. März 2012

Die Gleitsicht-Kuh ist vom Eis

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Mein Optiker hat heute bewiesen, dass er doch Mensch ist. Er rief mich heute an, er habe sich mit dem Brillenglashersteller geeinigt, die neuen Gläser werden für mich kostenneutral nachbestellt. Ich möge das Gestell vorbeibringen, damit die neuen Gleitsichtgläser, wenn sie geliefert werden, gleich eingebaut werden können. Das Ganze könne jedoch 10 Tage dauern.
Uff, mir fiel ein grosser Stein vom Herzen. Ich hätte das sicher auch erstreiten können, aber erstens weiss ich nicht, an welche Stelle ich mich hätte wenden können und zweitens ist mir diese gütliche Einigung sehr viel lieber, denn ich werde wohl noch länger auf die Zunft der Optiker angewiesen sein und zu einem anderen Optiker zu wechseln, könnte ich mich nur schwer entschliessen.

Kinderwagenabenteuer

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Letzten Samstag waren wir mit den “Jungen Leuten” verabredet, um einen Kinderwagen zu kaufen. Als Grosseltern wollten wir diesen zur Babyausstattung beitragen, allerdings aussuchen sollten ihn die werdenden Eltern. Also habe wir uns zum Frühstück bei uns getroffen und sind anschliessend los. Für meinen Mann und mich war dies der erste Besuch in so einem "Supermarkt" für alles, was Baby so braucht (oder auch nicht). Gleich hinter der Eingangstür blieb ich völlig geplättet stehen. Mindestens vierzig verschiedene Kinderwagenmodelle standen dort zur Auswahl. Mir sank der Mut, ich fühlte mich völlig überfordert. Obendrein abschreckend wirkte auf mich, dass die meisten dieser Kinderwagen in der schwarz! angeboten wurden…Doch zum Glück waren die werdenden Eltern schon gelernte "Kinderwagensucher", sie hatten ein Modell (stabil, nicht zu niedrig, nicht zu schwer, gut zusammenklappbar, nicht zu teuer) in die engere Wahl gezogen und brauchten nur noch Beratung hinsichtlich der Möglichkeiten einen Buggy passend für das Gestell zu bekommen, und welche Farben lieferbar sind. Das in der Ausstellung begutachtete Modell war silbergrau mit weissen Biesen - gefiel mir eigentlich ganz gut. Aber fragen kann man ja mal, welche Farbe noch möglich wäre.
Irgendwann hatte dann auch eine Verkäuferin Zeit für uns und beriet uns sehr freundlich und siehe da - dieser Kinderwagen ist ausser in silber noch in SCHWARZ lieferbar.
Also fanden wir alle vier den Grauen gleich noch viel schöner, liessen uns noch zu Buggy-Typen, Kinderwagenmatratzen, Regenschutz beraten und dann war die Wahl plötzlich gar nicht mehr so schwer. Eine kleine Irritation gab es noch, weil die beratende Dame sagte, der Kinderwagen sei mich mehr da, er müsse erst bestellt werden. Als wir diese Bestellung jedoch bei einem ihrer Kollegen aufgeben wollten, fand der den Kinderwagen dann doch noch im Lager. So hatten wir am Ende dieses Vormittags alles beisammen: einen Kinderwagen mit zusätzlichem Sportwagenaufsatz, eine atmungsaktive Matzratze und einen Regenschutz dafür und einen Buggy fürs Auto. Hochgestimmt verliessen wir das Geschäft und waren noch zusammen Pizza essen und freuten uns alle vier, dass dieser Teil der notwendigen Anschaffungen so super geklappt hat.
Ich war jedoch noch abends total beeindruckt von diesem Geschäft mit seiner Fülle an Angebot.

Sonntag, 4. März 2012

frühlingsbereit

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Dieses Wochenende waren wir in unserem Garten fleissig wie die Bienchen...Das Laub zusammengeharkt, die vorjährigen trockenen Blätter von Farn, Fackellilie, Küchenschelle, Glockenblumen etc. abgeschnitten, die Rhododendren gedüngt, Efeu zurückgeschnitten - und nun kann er kommen, der Frühling. Wir freuen uns drauf und darüber, dass wir gartentechnisch schon so weit sind. Nur die Rosen müssen später noch geschnitten werden.
Besonders freut uns, dass wir doch noch ein lebendes Krötenpaar in unserem Teich gesichtet haben. Das lässt uns hoffen, dass es in diesem Jahr doch nicht ganz "unbelebt" im Teich zugeht.

Samstag, 3. März 2012

Genuss pur!

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Ich wurde heute Nachmittag wieder daran erinnert, wie sehr ich das Glockenläuten unserer Kirche mag.
Jeden Samstag läuten sie ab 17 Uhr minutenlang. Ich sass zu der Zeit im Sonnenschein lesend auf dem Balkon (der erste Balkon-Nachmittag dieses Jahres), lauschte ganz fasziniert und freute mich einfach.

Freitag, 2. März 2012

Doch noch die Kurve gekriegt...

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Seit über vier Jahren bin ich in unserem ImPulsteam für die Plakate zuständig. Bisher lief immer alles einigermassen glatt. Diesmal aber war echt der Wurm drin:
Zuerst sind mehrere Mails "verschütt" gegangen, sodass der Plakatedruck infrage stand. Als sich da eine Lösung auftat, stürzte ein anderes Mailsystem ab, so dass die Mail mit den Plakaten einen Tag verspätet abgesendet wurde und Terminprobleme entstanden. Als auch diese Kuh vom Eis war und ich gestern Abend auf dem Heimweg den Teil der Plakate im Pfarrhaus abholen wollte, den ich verteile, war trotz vorherigen Anrufs niemand da, somit hatte ich nichts zu verteilen.... Doch abends rief noch unsere Pfarrerin an, und wir verabredeten, dass sie heute morgen um sieben, wenn ich zur Arbeit fahre, vor dem Pfarrhaus an der Tür liegen werden. Das klappte dann auch.
Und nun sind sie verteilt, ich bin froh und die Leute, die die Plakate sehen, hoffentlich so neugierig, dass sie zum Gottesdienst kommen.

Donnerstag, 1. März 2012

Frühlingsanfang

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Laut Kalender ist heute meteorologischer Frühlingsanfang und das Wetter gibt dem Kalender recht.
So schöne Sonne, kein Wind, warm, ach es war herrlich.
Ich war mit einer Kollegin aus unserem Montagsgebet über Mittag am Rhein und wir sassen so schön im Sonnenschein, hatten viel zu erzählen und haben die Pause einfach genossen.
Kein Wunder, dass wir erst nach über einer Stunde ins Büro zurückkehrten....