Donnerstag, 19. Juli 2012

Danke an Gott

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Unser Moseltreffen hatte auch einen kleinen Wermutstropfen.
Auf unserer Fahrt nach Kochem, wir waren mit zwei Autos unterwegs, fuhr an einer Einmündung das hintere Fahrzeug auf unseres auf. Obwohl der hinter uns fahrende Freund ganz langsam war, gab es einen Schlag, den man in dieser Heftigkeit nicht vermutet hätte.
Aber Gott sei Dank, es ist nur Blechschaden an beiden Autos entstanden. Niemandem ist etwas passiert, keiner hat etwa ein Schleudertrauma.
Auch die Rückfahrt von der Mosel nach Hause war nicht ganz ohne...
Auf der französischen Autobahn war in einer Baustelle die linke Spur auf die Gegenfahrbahn geführt und mit hohen "Bordsteinen" abgegrenzt. Wir fuhren so dahin, es waren nur ca 50 km bis nach Hause, auf einmal gab es ein lautes Ratschen. Mein Mann war beim Fahren wohl etwas unaufmerksam und hat die linke Begrenzung gestreift.
Gott sei Dank blieb es auch hier beim Schrecken. Weder uns noch dem Auto ist etwas geschehen. Wie leicht hätten wir auf die Gegenfahrbahn geraten können, und das wo wir doch schon fast zu Hause waren....
Und deshalb:
Gott, ich danke dir für die Bewahrung.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Schön war´s

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Der Dauerregen blieb aus. Zwar ohne Schirm und Regenjacke ging nix, aber immer mal wieder hatten wir sogar Sonne.Das Weingut, das uns beherbergte erwies sich als liebevoll geführtes Familienunternehmen. Wir wurden freundlich empfangen und umsorgt und fühlten uns pudelwohl.
Und so vergingen die fünf Tage wir im Flug mit Wandern, Kultur, Wein, Reden und Lachen, Erinnerungen teilen, Pläne machen, es war einfach klasse.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Moseltreffen

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Dabei treffen wir nicht nur die Mosel, sondern auch unsere Freunde.
In den letzten Jahren konnten wir es glücklicherweise immer einrichten, dass wir vier Paare, seit mehr als dreissig Jahren befreundet, uns einmal im Jahr irgendwo treffen und ein paar Tage miteinander verbringen. Und Morgen geht es deshalb an die Mosel.
Die anderen Sechs waren noch nie in dieser Gegend, wir sind gespannt, wie es ihnen gefällt.
Zwar hätten wir sehr gerne etwas besseres Wetter als den angekündigten Dauerregen, aber ja nun, das werden wir wohl nehmen müssen, wie es kommt.
In erster Linie hoffen wir, dass wir alle eine bewahrte Fahrt und einen guten Austausch miteinander haben.

Überraschung

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Soeben erfahre ich, dass für mich nächstes Jahr zum Kirchentag in Hamburg schon ein Plätzchen in einer Ferienwohnung reserviert ist. Das ist ja super.
Irgendwie war mir der KITA ganz aus dem Blickfeld gerutscht. Schön, dass manche Dinge auch ohne eigenes Zutun klappen...
Hamburg, ich komme!

Mittwoch, 11. Juli 2012

Reisevorbereitungen

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Morgen möchte ich im Büro gerne früher Schluss machen, von Freitag bis Dienstag habe ich Urlaub, weil wir verreisen, und ich habe noch eine Menge vorzubereiten.
Aber gerade in dieser Woche häufen sich die Arbeitsaufgaben unpassender Weise.
Eigentlich mag ich es sehr, wenn es richtig rund läuft und ich gut tu tun habe. Nur, wenn sich die einen Projekte zu Zeiträubern mausern und andere, mit denen keiner rechnete, plötzlich Feuerwehraktionen verlangen, wo ich doch eigentlich diese Woche mit meiner Büro-Zeit geizen möchte, dann ist Jongliererei gefragt.
Also bin ich heute etwas länger geblieben, hatte zum Glück einen späteren Physiotherapietermin, und habe eben zu Hause mit den Reisevorbereitungen auch ein bisschen Überstunden gemacht.
Aber nun bin ich schon ganz zufrieden. Die Wäsche ist gewaschen, ein Teil davon auch schon gebügelt. Die Geschenklies sind verpackt, einige Mails noch verschickt, meine Wirbelsäule ist beturnt... Eigentlich müsste ich nun noch Schuhe putzen, aber morgen ist, so Gott will, auch noch ein Tag. Ich gehe jetzt mal schleunigst zum Federball.

Sonntag, 8. Juli 2012

Supertiming

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Die ganze letzte Wochen hat es immer wieder geregnet, heute regnet es schon wieder.
Nur gestern hatten wir einen einzelnen Sommertag.
Aber den haben wir sehr gut als solchen nutzen können.
Vormittags hatten wir Gelegenheit, in unserem Garten dem übermässig wuchernden Efeu und dem Unkraut zuleibe zu rücken. Nachmittags hatten wir sehr lieben und sehr seltenen Besuch. Ein früherer Kollege kam mit seiner Frau in unseren Garten, und wir hatten einen so schönen Nachmittag, dass sie ein wenig länger blieben.
Aber selbst als die beiden abgefahren waren, blieben wir noch bei Kerzenschein bis weit nach Zehn und genossen den lauen Abend.
Einrichtig schöner Sommertag eben.

Freitag, 6. Juli 2012

Heute schon geküsst?

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Heute ist der Tag des Kusses, wieso eigentlich nur heute????

"Der Menschheit größter Hochgenuss
ist ohne Zweifel wohl der Kuss.
Er ist beliebt, er macht vergnügt,
ob man ihn gibt, ob man ihn kriegt.

Er kostet nichts, ist unverbindlich
und vollzieht sich immer mündlich.
Hat man die Absicht, dass man küsst,
so muss man erst mit Macht und List
den Abstand zu verringern trachten
und dann mit Blicken zärtlich schmachten.

Die Blicke werden tief und tiefer,
es nähern sich die Unterkiefer.
Man pflegt dann mit geschlossenen Augen
sich aneinander festzusaugen.

Jedoch nicht nur der Mund allein
braucht eines Kusses Ziel zu sein.
Man küsst die Wange und die Hände
und auch noch and're Gegenstände,
die ringsherum mit Vorbedacht
sämtlich am Körper angebracht.

Auch wie man küsst, das ist verschieden,
im Norden, Osten, Westen, Süden.
So mit Bedacht und mit Gefühl,
der eine heiß, der and're kühl.
Der eine haucht, der and're schmatzt,
als ob ein alter Reifen platzt.

Hingegen wiederum der Keusche
vermeidet jegliche Geräusche.
Der eine kurz, der and're länger,
den längsten nennt man Dauerbrenner.

Ein Kuss ist, wenn zwei Lippenlappen
in Liebe aufeinander klappen
und dabei ein Geräusch entsteht,
als wenn die Kuh durch Matsche geht."
(Autor unbekannt)

Halleluja

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Unsere Nichte wurde heute aus dem Berliner Krankenhaus entlassen. Wir waren genauso überrascht wie ihre Eltern. Aber die Operation am Montag ist gut verlaufen, der Heilungsprozess geht voran, somit zahlt die Krankenkasse keinen Tag mehr Krankenhausaufenthalt, als unbedingt nötig.
Nur gut, dass sie erst mal zu ihren Eltern fahren konnte, um sich noch nicht gleich allein versorgen zu müssen.
Aber das wunderbare an der ganzen Geschichte ist, dass unsere Montagsgebetsgruppe letztens noch für sie gebetet hat, dass das so sehr zertrümmerte Gelenk doch noch gerichtet werden kann, und unsere Nichte heute per Telefon ganz freudig und zuversichtlich berichtet hat, dass bei der OP am Montag ebendies geschehen ist. Das Glenk wurde von hinter dem Ohr aus, durch den Gehörgang gerichtet und verdrahtet (abenteuerlicher Weg...). Und der Arzt habe ihr heute noch einmal versichert, dass dabei kein Nerv verletzt wurde, dieser sei nur "eingeschnappt", die momentane Taubheit werde wieder nachlassen.
Das war so schön, sie am Telefon ganz normal reden zu hören, zu erleben, wie sie nun guten Mutes in die Zukunft schaut und auch, dass sie sehr dankbar ist.
Und ich kann nur mal wieder sagen, beten hilft. Gott ist gross, und seine Güte reicht so weit der Himmel ist.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Nee aber auch...

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Morgen wird unsere Enkelmaus vier Wochen alt.
Heute waren wir kurz auf Besuch, nur, um sie mal wieder im Arm zu halten.
Was für eine schöne Stunde!
Inzwischen ist sie viel robuster geworden, kann ihr Köpfchen schon sehr schön heben und halten.
Und sie schaut. Sieht ganz aufmerksam ihre Umgebung an. Schaut mich an, während ich sie im Arm habe, total konzentriert, ich frage mich, was sie wohl denkt, bin so gerührt.
Und sie bewegt Ärmchen und Beinchen und Mund so intensiv, als hätte sie uns dringend etwas oberwichtiges mitzuteilen, zieht Grimassen und gibt Laute wie ein Kätzchen von sich....
Nee aber auch, ich glaub´ ich bin veliebt in diese süsse Motte....
Ach Herr, behüte sie.

Sonntag, 1. Juli 2012

Auf einmal ist alles anders....

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Der Bibeltext für unseren heutigen ImPuls-Gottesdienst kommt aus dem 2. Korintherbrief: „Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“
Aber noch ehe der Gottesdienst begonnen hat, trifft dieser Satz unsere Familie bzw. die meiner Schwester in ganz eigentümlicher Weise.
Unsere Nichte war bei ihren Eltern zu Besuch und hatte dort am späten Samstagabend einen Fahrradunfall. Sie stürzte bei recht hoher Geschwindigkeit und fiel mit voller Wucht auf ihr Kinn. In der Notaufnahme der kleinen Stadt wurde diagnostiziert, dass beide Kiefergelenke herausgebochen sind und der Unterkiefer auch an der Kinnspitze gebrochen ist, Zudem sind fünf Backenzähne abgebrochen… Diese schweren Verletzungen konnten in der kleinen Klinik nicht behandelt werden, also wurde die junge Frau direkt in die Charitè nach Berlin verlegt.
Dort untersuchte man nochmals und kam zu dem Schluss, dass die Kiefergelenke nur von aussen operiert werden können, dass dabei jedoch die Gefahr einer Lähmung besteht. Trotzdem gab die Nichte ihr Einverständnis zur OP. Später wurde ihr mitgeteilt, dass die Operation erst am Montag stattfinden könne und dass nur ein Kiefergelenk und die Kinnspitze operiert werden kann. Das andere Gelenk sei so sehr zertrümmert, da ist die Gefahr eine Lähmung zu gross. Dieses Gelenk muss also so heilen und wird dauerhaft geschädigt bleiben.
All diese schlimmen Nachrichten hatte die Nichte allein zu verkraften, meine Schwester und ihr Mann konnten ja nicht mit nach Berlin. Nur per Handy hielten sie Kontakt zu ihrer Tochter.
Auf einmal wird wie überzeichnet klar, wie brüchig doch unsere „heile Welt“ ist. Wie selbstverständlich planen wir den Tag, das nächste Familienfest, das nächste Jahr, das ganze Leben.
Und dann ist plötzlich von einer Sekunde auf die andere alle Planung dahin. Hilflos und schwach muss man abwarten, was die kommenden Stunden und Tage bringen werden. Das gilt für uns als Familie und Verwandte und noch viel mehr für unsere Nichte, die mit siebenundzwanzig Jahren vielleicht gehandycapt bleibt. Woher Trost für die Junge Frau nehmen?
Ich wünsche ihr ein Wunder. Dass viel mehr, als gestern von den Ärzten verkündet, wenn nicht gar der ganze Kiefer wieder zu „reparieren“ geht. Ich wünsche ihr inneren Frieden, dass sie nicht an ihrer Situation verzweifelt. Ich wünsche ihr, dass sie sich bei allen Sorgen und Schmerzen doch getragen fühlt.

Heute Abend...

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Samstag, 30. Juni 2012

Meine Zeit steht in Gottes Händen

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Mittagspause:
Interressantes Gespräch mit einem Kollegen über das Thema Sterbehilfe.
Er vertrat die Ansicht, wenn ein Mensch sein Leben nicht mehr als lebenswert ansieht und nur noch leidet, sollte es Menschen geben, die ihm gestatten und helfen, seinem Leben ein Ende zu setzen.
Ich sehe das nicht so. Aber im Laufe der Unterhaltung kam das Schwierige und Vielschichtige an dem Thema für beide Seiten zum Vorschein. Jeder von uns hatte seine Argumente für bzw. gegen Sterbehilfe, die man nicht so einfach wegwischen konnte. Trotz zum Teil konträrer Ansichten war es jedoch ein sehr netter Austausch:-).
Bezeichnender Weise fand ich am nächsten Morgen folgenden Text in meinem Losungsbüchlein:
"Christen gehen aus der Zeit, wie man aus einem Zimmer in das andere geht, ohne alle Umstände, voll kindlichem Vertrauen auf den, der Leben und Tod in Händen hat.
Unsere Ärzte sind nicht dazu gesetzt, dass sie uns am Heimgehen hindern sollen." Johann M. Dober
'Und umgekehrt' möchte ich noch hinzufügen.
Beim Lesen musste ich schmunzeln - dass ich gerade jetzt auf diesen Text treffe...

Donnerstag, 28. Juni 2012

Was hat die Fussball-EM mit unserem Impuls-Gottesdienst zu tun?

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Am kommenden Sonntag ist es wieder soweit. Unser nächster ImPuls-Gottesdienst steht an. Heute war dazu unsere Kirchenprobe.
Dass unser ImPuls in direktem Zusammenhang mit Fussball steht, wusste ich gar nicht. Wie auch - ich bin Fussballmuffel.
Heute morgen wurde von unsere Pastorin per Mail die Probe eine halbe Stunde vorverlegt, weil ihr Mann gerne das Halbfinale Deutschland - Italien sehen wollte. Und ich staunte nicht schlecht, dass schon eine Stunde später vier von unseren Teammitgliedern per Antwortmail diese Idee super fanden....
Und so verlief auch unsere Probe. Die Männer gaben mächtig Gas. Kein Herumdiskutieren über Musikgeschwindigkeit oder Mehrstimmengesänge, kein ausgiebiges Probieren mit der Beleuchtung oder wer bei welchem Text wo stehen soll.
Und immer beim Proben auch der Ausblick auf Sonntag, dass der Gottesdienst am Sonntag wirklich nicht zu lange gehen dürfe, denn es sei doch Finale.
Als aber unser Musikverantwortlicher, Ehemann unserer Pastorin, die Lieder ändern wollte, damit wir schneller fertig wären, sprach besagte Pastorin ein Machtwort - das gehe zu weit!
Ich habe mich köstlich amüsiert, was Fussball so bewirken kann und mich sehr gefreut, denn abends um Neun war ich noch nie von der Kirchenprobe zu Hause.
Ausser heute.

Dienstag, 26. Juni 2012

Eine wahre Geschichte

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Meine Schwester hat in ihrem Krankenhaus wahrlich nicht immer leichten Dienst. Manchmal aber gibt es auch in so einem Haus Geschichten zum Schmunzeln:
Ein Oberarzt liess seinen Schrank, in dem seine Arztkleidung liegt, nach Dienstschluss offen, vergass auch, das Fenster zu schliessen und ging seiner Wege.
Diesen Umstand nutzte ein Rotschwänzchen auf der Suche nach einem Nistplatz und erkor ausgerechnet das Schrankfach mit der weissen Kleidung als sein neues Heim und begann umgehend, darauf ein Nest zu bauen.
Der Oberarzt staunte nicht schlecht, als er am nächsten Tag den kleinen Piepmatz emsig bei den Bauarbeiten im Schrank vorfand. Aber er spielte mit und vertrieb weder das kleine Rotschwänzchen noch meldete er den Vorfall dem Technischen Dienst des Krankenhauses, der das Nest sofort rigoros entfernt hätte. Im Gegenteil, seine Kleidung liess er dem kleinen Vogel als Nestunterlage und achtet seit dem immer darauf, dass sowohl Schrank als auch Fenster ein wenig offen stehen. Wenn die Reiniungsfrau sich ihm gegenüber wundert, dass in seinem Zimmer immer Stroh- oder Grashalme herumlägen, überhört er das geflissentlich. Inzwischen liegen schon sechs Eier im Nest und Madame Piepmatz brütet ganz ungerührt, auch wenn sich jemand im Zimmer aufhält. Manchmal setzt sie sich auch auf einen Kleiderbügel und sieht dem Arzt bei seinen Schreibtischarbeiten zu.
Nun sind natürlich alle „Insider“ gespannt, wie die Geschichte weitergeht, wenn die Kleinen erst einmal geschlüpft sind….
Und die Moral von der Geschicht:
Wenn ein Oberarzt einen Vogel hat, spricht das manchmal sehr für ihn.
(foto: pixelio.de)

Sonntag, 24. Juni 2012

Nicht nur ein Sommerabend

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Dieser Samstag war nicht nur ein richtiger Sommertag, auch der Abend war ein richtiger Sommerabend.
Wir durften diesen Abend in besonderer Weise geniessen - wir haben mit Freunden in einer kleinen Winzergenossenschaft an einer "Weinprobe der Sinne" teilgenommen.
Etwa siebzig Personen trafen sich um 19 Uhr im Hof der Winzergenossenschaft zu einem kleinen Aperitif. Danach führte uns ein Spaziergang durch die Weinreben hinauf auf den Berg. Der Spaziergang war mit Pausen versehen, bei denen der Kellermeister etwas über den Anbau, die Pflege der Reben erklärte oder zeigte, wodurch man die einzelnen Traubensorten unterscheiden kann.
Ja, und droben auf dem Berg erwarteten und schön geschmückte Tische, eine Weinprobe mit verschiedenen Weinen und selbstgemachte leckere Winzerhäppchen und wieder Wissenswertes über den Wein. Wir lernten Farbe, Gerüche, Geschmack der edlen Tropfen neu kennen und schätzen, genossen den lauen Abend und vor allem die superschöne Aussicht in alle Himmelsrichtungen.
Gegen elf ging es mit Fackeln wieder zurück ins Dorf.
Was für ein schöner Abend.

Samstag, 23. Juni 2012

Freitag, 22. Juni 2012

Zahnarzt

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So einen Zahnarztbesuch lobe ich mir.
Termin für eine Routinekontrolle: Anmeldung bei der Sprechstundenhilfe, die sagt, ich könne gleich im Behandlungszimmer Platz nehmen, drei Minuten warten, bis der Zaharzt kommt, Frage-Antwortspiel ob es Beschwerden gibt, Kontrolle aller Beisserchen, Befund vom Zahnarzt, dass alle i.O ist und ich in einem halben Jahr wiederkommen möge.
Vom Auto-Ausschalten bis Motor starten kaum 15 Minuten – Zahnarzttermin? Kein Problem!

Donnerstag, 21. Juni 2012

Sommeranfang

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Heute ist Sommeranfang. Das heisst heute ist der längste Tag des Jahres und die nächste Nacht ist die Kürzeste desselbigen.
Ich finde den Gedanken schön – „Jetzt ist der Sommer da“. Noch aus Kindertagen verbinde ich mit Sommer barfuss durch die Wiesen laufen, Badengehen, den Duft nach Heu, Grillenzirpen, bis in die Nacht draussen sitzen, im Sommerregen durch die Pfützen patschen….
Gerade geht draussen so ein Sommerplatzregen nieder….und für die nächsten Tage ist Sonnenschein angekündigt – er ist also wirklich da, der Sommer.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Immer diese Hektik

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Diese Woche ist mal wieder jeder Tag nach Feierabend mit Terminen bestückt. Zu Hause kommt dann noch die tägliche Gymnastik-Runde und die Hausarbeit macht sich auch nicht von allein (dabei hätten die Heinzelmännchen tagsüber völlig freie Bahn).
Manchmal frage ich mich, wie ich das früher geschafft habe, nach Büroschluss jeden Tag zu kochen, die Hausaufgaben der Kinder zu kontrollieren, sie zum Schwimmen, zum Reiten oder in die Musikschule zu fahren oder anderweitig Zeit mit ihnen zu verbringen, Aerobicstunden zu geben und auch noch die Rock’n Roller zu trainieren? War ich wirklich so viel fitter? Hatten die Tage damals vielleicht 26 Stunden?

Sonntag, 17. Juni 2012

Kontrastprogramm

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Ein ganz gemütlicher Sonntag. Gerade habe ich mit meiner Familie telefoniert, quasi eine Telefontourné durch ganz Deutschland - mit meiner Mutter, mit meiner Tochter, mit meinem Sohn, nachher noch mit meiner Schwester (wenn sie vom Dienst kommt) und bin so mit allen verbunden, weiss, wie es allen geht.
Heute Mittag radeln wir dann in die Nachbarstadt zum Brückenfest. Dort treffen wir uns mit Freunden und wollen irgendwo einkehren. Ich muss heute also nicht mal kochen.
Faule Socke? Na, und ob! Das war auch dringend nötig, denn gestern hatten mein Mann und ich Grosskampftag im Garten.
Wir haben endlich den immer wieder verschobenen Frühjahrsputz unseres Gartenhauses nachgeholt.
Alles rausgeräumt, abgekehrt, ausgekehrt, gewischt, Boden gewischt, Fenster geputzt. Mein Mann hat dann sogar noch die Hecke geschnitten, ich habe Verblühtes abgeschnitten, Unkraut gezupft - den ganzen Tag waren wir emsig zugange, so dass wir am Abend kaum noch einen Flügel heben konnten und wollten.
Dennoch sind wir nun sehr zufrieden, dass auch dieser Part endlich geschafft ist und haben unsere Freude an unserem picobello Gartenhaus.

Freitag, 15. Juni 2012

Endlich....

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So richtig Großmama und Großpapa ist man doch erst, wenn man das Enkelchen im Arm gehalten hat....Heute Abend war es so weit.
Seit Dienstag sind Mami und Baby zu Hause und wir haben die kleine Familie heute nach der Arbeit kurz besucht.
Und diesmal konnten wir die Kleine auch mal in den Arm nehmen - ein sehr bewegender Moment.
So eine zartes kleines Wesen und doch schon ein fertiger Mensch, völlig hilflos und abhängig und doch schon mit eigenen Wünschen und Bedürfnissen.
Sohn und Schwiegertochter freuen sich so sehr über ihr Töchterchen, spüren aber gleichzeitig die Verantwortung und den Wunsch alles richtig zu machen.
Eine spannende Zeit kommt nun auf sie zu, und ich wünsche ihnen Gottes Führung, seinen Schutz und Segen.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Black out

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Kaum ist Enkeltöchterchen geboren, nehme ich offensichtlich grossmütterliche Züge an:
Ich war heute ganz normal berufstätig. Parkte wie immer im Basler Parkhaus, lief ins Büro. Freute mich, dass die Sonne so schön schien und der Regen sich endlich verzogen hatte und plante in Gedanken schon meinen Arbeitstag.
Doch als ich nach Feierabend ins Parkhaus kam und heimfahren wollte, setzte mein Herz einen Augenblick aus - mein Auto war weg. Ich schaute den Abschnitt entlang, wo ich IMMER parke. Alle Plätze waren besetzt, aber keines dieser Auto war meins.
Ich überlegte als erstes, ob ich zur Parkhausverwaltung oder zur Polizei gehen sollte. Die Verwaltung ist an der Westseite des riesig langen Parkhauses, die Polizei an der Ostseite.
Ich dachte mir, gehe ich doch gleich zu Polizei und marschierte los. Überlegte dabei, ob ich irgend etwas im Auto habe, um das es sehr schade ist. Nein- nur ums Auto selber fand ich es schade...
So beim Laufen blieb ich immer wieder stehen und sah mich um. Ich parke seit neun Jahren hier! Nie ist bisher etwas passiert! Und wieso gerade mein Auto?! Und so beim Umsehen und Grübeln, sah ich plötzlich ein vertrautes Nummernschild. Das Auto daran sah genauso vertraut aus....ich blieb ungläubig stehen. Tatsächlich! Da stand ja mein Auto. Hier habe ich es heute Morgen abgestellt??? Auf diesem Platz habe ich noch NIE geparkt. Sehr speziell! Ich umrundete es erst einmal. Aber doch, das war mein Auto, der Schlüssel funktionierte. Also fuhr ich heim, froh, dass das Auto doch nicht weg war.
Und doch - weder beim Einsteigen noch jetzt, wo ich wohlbehalten zu Hause angekommen bin, erinnere ich mich daran, heute morgen an dieser ungewöhnlichen Stelle geparkt zu haben.
Komisch, aber nicht zum Lachen.

Sonntag, 10. Juni 2012

Lasst Blumen sprechen

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In unserem Garten blühen gerade die Rosen, und wir haben unsere Freude an dieser schönen Pracht:



Samstag, 9. Juni 2012

So sieht es aus...

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....wenn die Amseln nicht mehr an die Erdbeerpflanzen heranreichen:

Freitag, 8. Juni 2012

Der Sonnenschein ist da

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Die Warterei hat nun ein Ende.
Unser Enkelchen ist heute Nachmittag geboren. Ein Mädchen, 53 cm gross, 3470 g leicht gab es geschenkt.
Mami und Töchterchen und auch der Papi sind wohlauf, wir alle sind überglücklich und so dankbar...
Wir sind Grosseltern - wie cool ist das denn!!!

Mittwoch, 6. Juni 2012

Einfach schön

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"Einmal wird uns gewiss die Rechnung präsentiert
für den Sonnenschein und das Rauschen der Blätter,
die sanften Maiglöckchen und die dunklen Tannen,
für den Schnee und den Wind, den Vogelflug und das Gras
und die Schmetterlinge, für die Luft, die wir geatmet haben,
und den Blick auf die Sterne und für alle die Tage, die Abende und die Nächte.
Einmal wird es Zeit, dass wir aufbrechen und bezahlen.
Bitte die Rechnung. Doch wir haben sie ohne den Wirt gemacht:
'Ich habe euch eingeladen', sagt der und lacht, so weit die Erde reicht:
'Es war mir ein Vergnügen!'"
Lothar Zenetti
"Ich glaube: So schenkt mir Gott das Leben, damit ich mich freue.
Dann freut er sich über mich." (aus Anstöße von SWR3)

Montag, 4. Juni 2012

Ganz grosses Kino

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Nun hat unsere Tochter es schriftlich mit Stempel und Unterschrift: Die Bescheinigung über ihr erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium.
Hauptfach: Religionswissenschaft - "sehr gut" (1,4)
Begleitfach: Japanologie - "gut" (2,2)
Ich freue mich, darüber, dass sie so erfolgreich ihr Studium meistert. Bin so erleichtert darüber, dass sie bei Abgabe ihrer Bachelorarbeit mit ihrer Einschätzung, dass diese unter aller Kanone sei, völlig daneben lag. Und natürlich bin ich auch stolz auf meine Maus. Sie macht ihre Sacher sehr gut.
Ich finde es immer ein ganz besonderes Gefühl, wenn ich mich über eins meiner Kinder so richtig freuen kann. Das möchte ich festhalten.

Sonntag, 3. Juni 2012

Abwarten und Tee trinken.....

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So lange freuen wir uns nun schon auf unser erstes Enkelkind.
In den vergangenen Wochen und Monaten konnten wir miterleben, wie unsere Schwiegertochter von Wiedersehen zu Wiedersehen "schwangerer" wurde. Als sie zu Pfingsten bei uns waren, konnten wir sogar die Bewegungen des kleinen Kindchen sehen. Das war echt niedlich.
Aber nun sind wir alle so langsam gespannt.
Heute, am Sonntag ist der offizielle Geburtstermin.
Es ist alles bereit, Eltern wie Grosseltern freuen sich wie ab auf den Familienzuwachs.
Gott sei Dank geht es der werdenden Mami und dem Baby gut, wenn es nun auch in den letzten Tagen recht beschwerlich für Mami wurde.
Der Herr möge sie behüten und eine leichte, kompliationslose Geburt schenken.

Samstag, 2. Juni 2012

Es sind schon fünf Jahre????

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Heute kommt unserer Tochter auf Kurzbesuch, nur bis morgen Nachmittag.
Heute Abend hat sie nämlich in unserem Ort ihr erstes Klassentreffen nach dem Abitur.
Klassentreffen - jetzt schon? Jawohl, denn immerhin sind schon fünf Jahre seit ihrem Schulabschluss vergangen. Meine Güte - wie die Zeit vergeht...

Mittwoch, 30. Mai 2012

Freche Socke :-)

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Der Pysiotherapeut zur Patientin:
“Tja, Sie sind eben in einem knackigen Alter. Mal knackt es hier, mal knackt es da….!“

Dienstag, 29. Mai 2012

Von Gartengesellen und Erntehelfern

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Unser Garten ist ziemlich naturbelassen. Zum einen, weil er so gross ist, zum anderen, weil er ausserhalb unseres Wohnortes am Waldrand liegt und wir unter der Woche so gut wie nie Zeit für ihn haben.
Ausserdem finden wir es schön, wenn er nicht so steril aussieht, und die vielen Tiere, die dort Heimat genommen haben, möchten wir nicht vertreiben.
Im Herbst bauen wir Laubhaufen für Igel zum Überwintern. Dem Teich lassen wir immer ausreichend Schlamm, damit die Molche und Kröten sich wohl fühlen. Wenn wir mitbekommen, dass die Schlingnatter ihre Behausung an einer bestimmten Stelle hat, lassen wir diese Ecke ruhen, um die Schlange nicht zu stören.
Letztes Wochenende wollte ich das Rosenbeet hacken, doch unter den daneben gepflanzten Lavendelbüschen sah ich eine leuchtend grüne Zauneidechse samt Frauchen (Frauchen in zeitlos elegantem Braun). Also habe ich natürlich nicht gehackt, damit Familie Zauneidechse sich nicht fürchtet und abwandert.
Was denn aber doch unsere Tierliebe begrenzt, ist, dass wir, als wir letzten Samstag in den Garten kamen, alle unsere wunderschönen Erdbeeren angefressen vorfanden. Nicht eine einzige blieb zum Kosten. Dabei hatten wir gerade auf dem Hinweg unsere Vorfreude, dass wir heute die ersten Erdbeeren ernten und genüsslich als Dessert verspeisen könnten. Pustekuchen!
Aber wer war das??? Im Laufe des Tages spannten wir dann, wer unsere „Erntehelfer“ waren. Die Amseln, deren Geang ich sonst eigentlich sehr bewundere, flogen immer mal wieder unser Erdbeerbeet an und taten sich dort gütlich. Verscheuchen hielt gerade mal 20 Minuten an.
Das ging denn doch zu weit! Im Geräteschuppen fand sich ein Vogelschutznetz, das hat mein Mann über die Pflanzen installiert.
Ich hoffe sehr, dass sich kein Vogel in diesem Netz so verfängt, dass er nicht mehr los kommt. Das täte mir sehr leid. Aber die nächsten Erdbeeren, die essen bitteschön wir!

Montag, 28. Mai 2012

Treue - Eine Geschichte, nur vom Hörensagen….

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…trotzdem berührt sie mich sehr.
Unlängst traf ich eine Bekannte. Sie arbeitet in einem Pflegeheim, in dem sowohl behinderte als auch schwer kranke und somit pfegebedürftige Menschen betreut werden. Sie tut das mit sehr viel Engagement, hat ein Herz für ihre „Leutchen“, und sie berichtete mir von folgender Begebenheit:
In ihre Einrichtung bringt jeden Morgen ein Mann seine kranke Frau. Sie hat Multiple Sklerose, schon in sehr fortgeschrittenem, wenn nicht gar im End- Stadium und ist somit vollkommen auf Hilfe angewiesen. Da er voll berufstätig ist, verbringt sie den Tag im Heim, abends nach der Arbeit holt ihr Mann sie wieder ab. Tagein, tagaus über Jahre schon kennt meine Bekannte die beiden, kennt auch ein bisschen ihre Lebensgeschichte.
Die beiden waren gerade mal zwei Jahre verheiratet, als sie die Diagnose MS bekam. Kinder blieben ihnen versagt, aber sie hielten zusammen. Das ist jetzt über 20 Jahre her und noch immer halten sie zusammen.
Inzwischen hat die Krankheit die Frau sehr gezeichnet und für ihren Mann zum beinahe Rund-um-die-Uhr-Job gemacht. Meine Bekannte weiss z.B., dass er morgens ganz früh aufsteht, um seine Frau zu waschen, anzuziehen, zu frisieren, zu füttern, sich selber parat zu machen, dann bringt er sie ins Pflegeheim, fährt in seine Firma und arbeitet dort. Abends kommt er von der Arbeit, holt seine Frau ab, fährt mir ihr nach Hause und verrichtet all die vielen Tätigkeiten, die einen Haushalt aufrecht erhalten, und wieder kümmert er sich zusätzlich um seine Frau. Wieder waschen, füttern, bettfein machen…
Und neulich sprach dieser Mann meine Bekannte im Pflegeheim an und sagte ihr, wie toll er findet, dass sie sich so gut um ihre Patienten und Heimbewohner kümmert, und dass er grosse Hochachtung vor ihrem Einsatz hat. Darauf sah sie ihn ganz erstaunt an und fragte, dass sagen ausgerechnet Sie mir? Wo Sie doch noch viel mehr Mühe haben, keinen Feierabend, kein Wochenende, keine Ferien – Ich gehe nach Dienstschluss nach Hause und kann abschalten, aber Sie haben ja quasi immer Pflegedienst.
Da schaut der Mann sie ein bisschen verdattert an und antwortet:“ Aber das ist doch etwas anderes. Sie ist doch meine Frau…“

Sonntag, 27. Mai 2012

Gesegnete Pfingsten

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"Du Heiliger Geist, bereite ein Pfingstfest nah und fern;
mit deiner Kraft begleite das Zeugnis von dem Herrn.
O öffne du die Herzen der Welt und uns den Mund,
dass wir in Freud und Schmerzen das Heil ihr machen kund."

Freitag, 25. Mai 2012

Spätfrühling-Frühsommerzeit

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Da ist sie wieder, die Zeit, da ich morgens, wenn unser gemeinsames Frühstück eigentlich schon beendet, mein Brötchen verzehrt ist, meinen "Restkaffee" auf dem Balkon sitzend geniessen kann.
Von Osten her scheint schon die Sonne, Amseln hüpfen geschäftig über den Rasen und jagen nach Würmern, manchmal kommt ein Eichhörnchen und tut es ihnen gleich, im Wald nebenan vielfaches Vorgelkonzert, Tauben gurren....Ich finde sie sooo schön, diese fünf Minuten morgens auf dem Balkon - immer zaubern sie ein Lächeln in mir hervor.

Donnerstag, 24. Mai 2012

Mobilmachung

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Ich wurde gestern zum ersten Mal in meinem Leben geschröpft. Nein nicht meine Geldbörse, sondern ich selber.
Der Physiotherapeut fragte nach der eigentlichen Behandlung, ob ich noch Zeit hätte, denn er würde gerne bei meiner „rückwärtigen Problemzone“ ein paar Schröpfköpfe setzen.
Ich stimmte zu und dachte mir, wenns hilft….
Als er aber den ersten Kopf setzte, war ich richtig erschrocken, wie sehr das zwickt. Und in kürzester Zeit bissen mich achtern 10 solcher Gläser!
Der Threapeut meinte, ich möge tief durchatmen (täuschte ich mich oder feixte er ein bisschen?), eine Viertelstunde müsse ich das aushalten.
Da erst fragte ich, was die Schröpferei denn bewirken solle?
Darauf er: Das ruft die Armee ins Kriegsgebiet! Die Schröpfköpfe fördern die Durchblutung und den Stoffwechsel an den Stellen, die „defekt“ sind.
Aha. Na denn, liebe Armee, schickt mal eure Elitetruppen, es gibt viel zu tun…allerdings bin ich nun mit 10 prächtigen Blutergüssen geschmückt…aber, wenn es hilft…

Dienstag, 22. Mai 2012

Ein altes Gebet und doch hochmodern

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O Herr, bewahre mich vor der Einbildung, 
bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema
etwas sagen zu müssen.
Erlöse mich von der großen Leidenschaft,
die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.
Bewahre mich vor der Aufzählung endloser Einzelheiten
und verleihe mir Schwingen, zur Pointe zu gelangen.
Lehre mich die wunderbare Weisheit, dass ich mich irren kann.
Lehre mich, an anderen Menschen unerwartete Talente zu entdecken,
und verleihe mir o Herr, die schöne Gabe, sie auch zu erwähnen.

Teresa von Avila (1515-1582)

Montag, 21. Mai 2012

Wäschetrockner?

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Nein, die erste Kräuterernte dieses Jahres.
Zitronenmelisse, Oregano und Pfefferminze.

Sonntag, 20. Mai 2012

Woran es wohl liegen mag...?

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Ich gehe selber nicht jeden Sonntag zum Gottesdienst, das schon mal vorweg.
Meistens an den "Christlichen Feiertagen", natürlich zu den ImPuls-Gottesdiensten und auch sonst immer mal wieder drängt es mich zum Gottesdienst zu gehen.
So auch heute. Es war kein "besonderer" Sonntag, keine Taufe angekündigt, auch die neuen Konfirmanden sind noch nicht aufgefordert, jeden Sonntag in die Kirche zu kommen.
Es war einfach ganz normaler Gottesdienst und ich fand, mir täte das mal wieder gut und bin somit hin.
Dass ich auch fünf Minuten vor Zehn noch einen Platz bekommen würde, war mir schon klar, aber dass die Besucherschar derart übersichtlich blieb, berührte mich doch.
Unsere Kirchengemeinde zählt mehr als 2000, in Worten Zweitausend! Mitglieder. Und hier in der Kirche waren 20 Personen versammelt, Pfarrerin, Kirchendienerin und Schriftleserin mitgezählt.
Mich hat das betroffen gemacht. Dieses Gefühl von Schade und die Frage nach dem Warum gingen mir den ganzen Tag nach. Dabei geht es mir nicht darum, die Kirche zahlenmässig zu füllen.
Ich würde gerne ergründen, warum so viele Kirchenmitglieder den Gottesdienst nicht brauchen oder andere Prioritäten setzen. Ob sie sich von Gott abgewendet haben, oder ob sie anderweitig Gemeinschaft mit IHM pflegen?

Samstag, 19. Mai 2012

Gartentag

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Einen ganzen Tag im Garten zu verbringen, ist einfach immer wieder schön.
Zwar waren wir ganz schön fleissig, aber es blieb genug Muße, um die Blüten und das üppige Grün zu bewundern und immer wieder ganz still zu verharren, um die "eigentlichen" Bewohner unseres Gartens, Eidechsen, Grillen, Mäuschen, Teichmolche und sogar zwei Ringelnattern zu beobachten.
Sogar ernten konnten wir schon, nämlich Kräuter und Radieschen, ja, und die Erdbeeren sehen auch schon recht vielversprechend aus...

Mittwoch, 16. Mai 2012

Noch eine neue Diagnose!

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Nach den zwei Stunden Friseurferien war schluss mit lustig.
Ich war nämlich zu meiner ersten Physiotherapie nach meiner Reha hier in unseren Gefilden. Und da es eine Neuromobilisation sein sollte, musste ich mir eine neue Praxis suchen, die diese Therapie anbietet.
Erster Termin in einer neuen Praxis bedeutet immer auch, alles nochmal zu berichten: was wann wo wie stark weh tut, und was bisher dagegen mit welchem Erfolg bzw. Nichterfolg getan wurde.
Das allein ist schon nicht mein Lieblings, aber dann wie bisher noch jedes Mal gesagt zu bekommen, dass es wahrscheinlich gar nicht das bisher Vermutete, sondern dies oder jenes sei...Ich kann es nicht mehr hören!
Mittlerweile bin ich diagnosetechnisch von verhaktem Iliosakralgelenk über Bandscheibenvorwölbungen, Skoliose, Triggerpunkte, Kreuzbeinentzündung, Ischialgie bei einem tief liegenden kleinen Muskel, dessen Namen ich nicht mal aussprechen kann, und der nur sehr selten Probleme bereitet, angekommen.
Neuromobilisation könne da gar nicht helfen. Was aber helfen könnte, erfahre ich erst beim nächsten Termin. Hoffentlich!

Zwei Stunden Ferien

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Heute ist letzter Arbeitstag dieser Woche, denn Morgen ist Himmelfahrt und am Freitag Brückentag.
Wie macht man (Frau) nun diesen letzten Arbeitstag zu etwas Besonderem?
Sie geht zum Friseur.
Strähnchen für Strähnchen Frabe auftragen lassen, nach der Haarwäsche eine wohltuende Kopfmassage und beim Haareschneiden einfach sagen : "wie immer".
Das ist Entspannung pur.

Dienstag, 15. Mai 2012

appropos Muttertag....

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Sonntag, 13. Mai 2012

Muttertag von der anderen Seite

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Ich finde Muttertag schön. Ich freue mich jedesmal, wenn ich Blumen oder Marzipan oder eine nette Karte oder alles Dreies zusammen J bekomme. Und das obwohl die Kinder schon „ausgeflogen“ sind und ich nicht mehr Tag für Tag für sie zu sorgen habe.
Aber eigentlich möchte heute ich mich bedanken. Dafür, dass ich Kinder habe.
Wenn sie klein sind, testen sie unsere Nerven und unsere Konsequenz, wenn sie gross sind, unsere Diplomatie.
Sie bringen uns dazu Neues zu lernen, hinterfragen unser Tun.
Für sie lernen wir geduldig, stark, mutig, lösungsorientiert und beständig zu sein.
Im Gegenzug schenken sie uns so viele Momente, in denen wir mit ihnen lachen, stolz auf sie sind, über sie staunen oder uns einfach an ihnen freuen.
Kurz: sie bereichern unser Leben ganz unglaublich.
So gesehen ist jeder Tag ein bisschen  Muttertag.

Samstag, 12. Mai 2012

Und wirklich regnet es den ganzen Tag...

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Dafür aber habe ich dieses nette Gedicht gefunden:

Was ist das für ein Wetter heut!
Es regnet ja wie toll!
Die Straße ist ein großer See,
Die Gosse übervoll.


Der Sperling duckt sich unters Dach,
So gut er eben kann,
Und Nero liegt im Hundehaus
Und knurrt das Wetter an.


Wir aber haben frohen Mut
Und sehn dem Regen zu,
Erzählen uns gar mancherlei
Daheim in guter Ruh.


Lass regnen, was es regnen will!
Lass allem seinen Lauf!
Und wenn’s genug geregnet hat,
So hörts auch wieder auf.

Freitag, 11. Mai 2012

Generalprobe

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Der erste warme Sommerabend dieses Jahres.Den wollten wir natürlich nutzen, um zu schauen, ob es sich immer noch so gemütlich auf unserem Balkon  bei Kerzenschein und Wein sitzen lässt...
Zumal für morgen lauter Regen und für die nächsten Tage die Eisheiligen angekündigt sind.
Und ja, doch, die Probe wurde mit Bravour bestanden:
Bis nach elf konnten wir draussen sitzen, Sterne und Wolken beobachten, hören, wie die Vögel sich zur Nachtruhe begeben, das schwindende Tageslicht und den dafür heller werdenden Schein der Kerzen sehen...

Darf es etwas mehr sein?

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Heute hat meine Schwester Geburtstag.
Ein Tag zum Feiern und für Segenswünsche.
Älter? Nein, älter wird sie heute natürlich nicht!
Sie hat nur mehr Vergangenheit.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Intelligenz geklaut....

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...ist besser als primitiver Eigenbau.
Am 1. Juli ist unser nächster Impus-Gottesdienst. Gestern war nun schon das Zweite Vorbereitungstreffen dafür.
Geklaut haben wir den Titel dieses Gottesdienstes. Der heisst nämlich "Stark an gebrochenen Stellen". Insider werden wissen, woher gemaust wurde...:-).
Der Inhalt aber ist Original. Was tun, wenn im Leben nichts mehr so ist, wie es war. Wenn es gravierende Einschnitte gibt, die sehr schmerzhaft sind und dazu zwingen sein Leben neu zu gestalten? Was ist, wenn man sich einfach nur schwach und hilflos fühlt?
Ein sehr anspruchsvolles Thema, das haben wir in unseren Diskussionen und Beratungen gemerkt. Die Jahreslosung* werden wir mit einbinden, Paulus wird zu Wort kommen, Margarete Steiff und wir, die Gemeinde selber auch.
Ich bin gespannt, ob es gelingt, die Gottesdienstbesucher zu erreichen.
*Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. 2.Kor. 12,9

Mittwoch, 9. Mai 2012

...in eine weitere Runde...

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Wieder mal ein Orthopädenbesuch, wieder musste ich berichten, dass mein Bein und der Ischias nach wie vor weh tut, eher schlimmer als besser.
Und der Arzt war aufmerksam, nahm sich Zeit, fragte nach…aber Neues wusste er auch nicht. Er redete mir zu, den Schmerzen nun doch mit Medikamenten zuleibe zu rücken (nachts Opiat, tags herkömmliche Schmerzmittel) und natürlich weiterhin fleissig zu turnen.
Also verliess ich die Praxis mit einem Rezept für stärkere Opiat-Tabletten, einem Rezept für Physiotherapie (Neuromibilisation) und einem neuen Termin schon in 14 Tagen.
Dass es bald besser würde, wurde mir nicht versprochen, und ich fühl mich auch nicht so. Und die herkömmlichen Schmerzmittel für tagsüber? Die haben in vergangenen 2 Jahren nicht ein einziges Mal schmerzlindernd gewirkt. Weshalb sollten sie jetzt?
Irgendwie verlässt mich im Moment meine lang gehegte Zuversicht ein bisschen.
Einzig die viele Gymnastik und die Muckibude behagen mir. Beim Sport habe ich keine bis wenig Schmerzen, die Bewegung macht mir Freude und ich denke, dass ich mir in jedem Fall etwas Gutes tue, selbst, wenn meinem Ischias der Sport schnuppe ist…
Na ja – ist wohl nicht mein Tag heute…..

Dienstag, 8. Mai 2012

Es ist Geschenk...

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"Es gibt kein irdisches Recht auf himmlische Güter."
Aufgeschnappt, für wahr befunden und gemerkt.

Montag, 7. Mai 2012

Erinnerung an einen schönen Sonntag

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Gestern habe wir unsere Freunde besucht. Wow, wie haben wir gestaunt, wie schön das Haus und und vor allem der Garten geworden sind.
Haus und Garten, beides schon in die Jahre gekommen und lange vernachlässigt, haben sie letzten Sommer übernommen. Und nun, nach vielen Stunden Einsatz und Arbeit über Arbeit ist es richtig gemütlich geworden.
Uns haben sie gestern zu einem Ausflug nach Sasbachwalden "entführt". Ein sehr hübscher kleiner Ort mit vielen alten und ganz alten Fachwerkhäusern, lecker Spargelessen im"Engel" und blühenden Gärten.
Ein so schöner unbeschwerter Sonntag mit den beiden...Danke!

Sonntag, 6. Mai 2012

Ein Lied für den Sonntag

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Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich, still und leise;
und ist er noch so klein, er zieht doch weite Kreise.
Wo Gottes große Liebe in einen Menschen fällt,
da wirkt sie fort in Tat und Wort
hinaus in uns're Welt.

Ein Funke, kaum zu seh'n, entfacht doch helle Flammen;
und die im Dunkeln steh'n, die ruft der Schein zusammen.
Wo Gottes große Liebe in einem Menschen brennt,
da wird die Welt vom Licht erhellt;
da bleibt nichts, was uns trennt.

Nimm Gottes Liebe an. Du brauchst dich nicht allein zu müh'n,
denn seine Liebe kann in deinem Leben Kreise zieh'n.
Und füllt sie erst dein Leben, und setzt sie dich in Brand,
gehst du hinaus, teilst Liebe aus,
denn Gott füllt dir die Hand.

Freitag, 4. Mai 2012

Cloud working - Was ist das denn?

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Ich höre morgens gerne die „Anstösse“ im SWR1-Radio.
Neben dem Losunglesen sind sie manchmal eine Inspiration, ein Trost oder eine Anregung für mein geistliches Leben.
Hier der Anstoss von heute:

„Cloud working"  von Paul Schobel, Stuttgart, Katholische Kirche

„Ein namhafter IT-Konzern schickt sich derzeit an, die Arbeitswelt von Grund auf umzukrempeln. Er will sich von Tausenden seiner hochqualifizierten Entwickler trennen und diese Arbeit in eine virtuelle Wolke stellen. Über Internet können sich dann die Spezialisten weltweit um diese Aufträge bewerben, allerdings außerhalb eines Arbeitsvertrags, vielmehr als selbständige „Arbeitskraft-Unternehmer", als „Selbstvermarkter" sozusagen: „Cloud working" nennt sich das auf neu-deutsch.
Was das für die Beschäftigten bedeutet, mag man sich gar nicht ausmalen. Sie müssen nun ständig in dieser Wolke stochern, ihre Haut zu Markte tragen, immer in Konkurrenz mit andern, um einen der begehrten Aufträge zu ergattern. Den Zuschlag bekommen sie erst, nachdem sie zuvor vom Unternehmen bis auf die Knochen durchleuchtet worden sind. Haben sie einen Happen erwischt, geht's am heimischen Computer mit Karacho zur Sache. Schön, dass man nicht mehr zur Arbeit fahren muss und den Tag selbst einteilen kann. Wenn er nicht reicht, nimmt man halt die Nacht dazu. Was aber, wenn man monatelang leer ausgeht? Ist da ein langfristige Lebensplanung überhaupt möglich?
Kann man
guten Gewissens eine Familie gründen? Renten- und Krankenversicherung bitte nun auf eigene Rechnung! Und gegen Arbeitslosigkeit besteht für diese Schein-Selbständigen keinerlei Schutz.
Da wird „cloud working" bald zur schwarzen Gewitterwolke. Gewiss - auch die Gestalt der Erwerbsarbeit muss sich weiter entwickeln. In ihrer heutigen Form ist sie ja auch nicht gerade der letzte Schrei! Mehr Souveränität über die eigene Zeit, ein höheres Maß an Selbständigkeit - das ist durchaus erstrebenswert! In diesem Modell aber geht es ausschließlich um den Profit zu Lasten der Beschäftigten.
....Die Politik wird sich bald überlegen müssen, wie sie solche virtuellen Unternehmen, die aus der sozialen Verantwortung fliehen, in die Pflicht nimmt und welche Mindeststandards für „cloud working" notwendig sind. Denn „gute Arbeit" ist nur eine Arbeit mit Rechten und Würde.„

Den heutigen „Anstoss“ fand ich in geistlicher Hinsicht nicht so gravierend, aber das was gesagt wurde, hat mich sehr getroffen. Ich frage mich wohin soll diese Arbeitswelt noch führen?
Wir beklagen Zeitverträge, Leiharbeit und Minijobs, dabei drehen globale Konzerne die

Profitmaximierungsspirale schon eine Runde weiter….und die Politik wird, fürchte ich, auch weiterhin den Konzernen gegenüber ein zahnloser Tiger bleiben.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Namen sind Schall und Rauch?

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Zumindest sind sie nicht immer das, was sie scheinen…

Beispiel I:
Mein Onkel väterlicherseits hatte eine Lebensgefährtin. Er hiess Heinz Müller*, sie Gerda Franz*. Viele Jahre lebten sie so in einer gemeinsamen Wohnung, draussen auf dem Klingelschild stand „Franz / Müller“. Schliesslich aber heirateten sie Ende der siebziger Jahre, sie hiess fortan mit Nachnamen ebenfalls „Müller“.
Also änderte mein Onkel das Klingelschild in „Familie Heinz Müller“, da kam der Nachbar vorbei, sah das neue Klingelschild und murmelte vor sich hin: „Verstehe ich nicht, jahrelang heisst er Franz, jetzt heisst er plötzlich Heinz!“

Beipiel II:
Als mein Mann und ich heirateten, nahm ich seinen Familiennamen an. Seitdem heissen wir beide „Meier“*. Dachte ich jedenfalls. Neulich stellte mein Mann jedoch fest, dass er anscheinend gar nicht mehr Meier sondern „Hermann“* heisst. Er hatte Ende letzten Jahres seine EC-Karte verloren und musste eine neue bei unserer Bank beantragen. War alles kein Problem, binnen ein paar Tagen hatte er seine neue Bankkarte, und diese funktioniert seit dem problemlos.
Nun aber besah er sich vor Kurzem seine Karte näher und stellte fest, dass auf dieser der Platz für die Namensangabe wohl zu kurz geraten ist, denn aufgeführt sind nur seine drei Vornamen – der Familienname fehlt. Laut EC-Karte heisst mein Mann also „Georg, Albert, Hermann“*. Auf der Rückseite allerdings hat er mit seinem Familiennamen unterschrieben, und es gab bisher auch keinerlei Zahlungsprobleme mit dieser Karte. Anscheinend ist es also nicht wichtig, wie welcher Name lautet. Oder muss ich mich jetzt von meiner Bank mit Frau „Hermann“ anreden lassen?

Schall und Rauch eben….

*alle Namen geändert

Dienstag, 1. Mai 2012

Der Wonnemonat Mai

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Na ja, für einen Wonnemonat muss dieser Mai noch ein bisschen üben, mit Sonne und Wärme klappt es noch nicht so recht.
Den neuen „Pool“ für die Piepmatzies im Garten haben wir aber immerhin schon aufgestellt. Er ist ein Mitbringsel vom diesjährigen Beuggener Töpfermarkt, wurde von einem Steinmetz aus Dresden, der zum allerersten Mal in Beuggen ausgestellt hat, angefertigt und stammt aus dem selben Steinbruch wie die Sandsteine der Dresdener Frauenkirche…Wenn das nicht künstlerisch wertvoll ist…