Samstag, 6. April 2013

Die Saison ist eröffnet

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Endlich ein Wochenende ohne Dauerregen, endlich mal keinen anderweitigen Termin. Schon gestern haben wir den Wohnungsputz erledigt, damit wir heute ab Mittag zu unserem ersten Frühjahrs-Garteneinsatz durchstarten konnten.
Und wie toll wurden wir empfangen... Das ewig kalte und regnerische Wetter und der eisige Wind konnten anscheinend dem Garten nicht den Frühling vermiesen. Ein Teppich von wilden Primeln blüht auf unserer Wiese, auch Cillas und Himmelsschlüsselchen darunter - einfach wunderschön.
Das tränende Herz zeigt grüne Spitzen, die Rosen treiben ganz kräftig, an den Sträuchern sieht man grüne Spitzen und sogar die Pfingstrosen drängen schon ans Licht.
Wir hatten unsere Freude daran und gingen frisch ans Werk.
Na ja, meine gärtnerische Tätigkeit war dann eher schaumgenbemst. Allenthalben stieß ich auf Grenzen, die mir die Rücken-OP auferlegt. Zum einen fehlt die Beweglichkeit, zum anderen merkte ich, dass noch ganz viel Kraft gegenüber früher fehlt. Ein bisschen mehr an Gartenarbeit hätte ich mir schon gewünscht.... Aber es ist wie es ist, und vielleicht geht nach und nach doch ein bisschen mehr....
Und schön, dass es meinen Mann kein bisschen aus der Ruhe bringt, dass er nun so viel mehr an Arbeit hat. Er werkelt mit einer Freude vor sich hin, dass ich vielleicht doch noch lerne, ihm beim Arbeiten nur zuzuschauen :-).

Donnerstag, 4. April 2013

Am Abgrund?

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Die Drohungen seitens Nordkorea, einen Atomschlag gegen die USA führen zu wollen, finde ich echt beängstigend.
Wie weit werden sie wirklich gehen? Und welche Staaten (und Mächte) werden sich dann in den Konflickt einmischen?
Welche Kreise wird das ziehen?
Herr erbarme dich.

Mittwoch, 3. April 2013

Die reichen Deutschen!!

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Es waren einmal 10 Männer – ein Grieche, ein Italiener, ein Franzose, ein Portugiese, ein Spanier, ein Zypriot, ein Finne, ein Österreicher, ein Holländer und ein Deutscher – treffen sich regelmäßig zum Essen. So war es auch wieder in der letzten Woche. Die Rechnung für alle zusammen betrug genau 500,00 Euro, denn man speiste schon sehr gern auf hohem Niveau. Die Gäste zahlten ihre Rechnung wie wir unsere Steuern und das sah ungefähr so aus:

- Vier Gäste (der Grieche, der Portugiese, der Spanier und der Italiener) zahlten nichts.
- Der Zypriot zahlte 1 Euro. Der Franzose 5 Euro.
- Der Österreicher 50 Euro. Der Finne 80 Euro.- Der Holländer 100 Euro.
- Der Zehnte (der Deutsche) zahlte 264 Euro.
Das ging schon eine ganze Weile. Immer wieder trafen sie sich zum Essen und alle waren zufrieden. Bis der Wirt Unruhe in das Arrangement brachte in dem er vorschlug, den Preis für das Essen um 50 Euro zu reduzieren. “Weil Sie alle so gute Gäste sind!”

Wie nett von ihm! Jetzt kostete das Essen für die 10 nur noch 450 Euro, aber die Gruppe wollte unbedingt beibehalten so zu bezahlen, wie das bisher üblich war. Dabei änderte sich für die ersten vier nichts, sie aßen weiterhin kostenlos. Wie sah es aber mit den restlichen sechs aus? Wie konnten sie die 50 Euro Ersparnis so aufteilen, dass jeder etwas davon hatte?

Die sechs stellten schnell fest, dass 50 Euro geteilt durch sechs Zahler
8,33 Euro ergibt. Aber wenn sie das von den einzelnen Teilen abziehen würden, bekämen der fünfte und der sechste Gast noch Geld dafür, dass sie überhaupt zum Essen gehen. Also schlug der Wirt den Gästen vor, dass jeder ungefähr prozentual so viel weniger zahlen sollte wie er insgesamt beisteuere. Er setzte sich also hin und begann das für seine Gäste auszurechnen. Heraus kam folgendes:

- der Zypriot, ebenso wie die ersten vier, zahlte ab sofort nichts mehr (100% Ersparnis).
- Der Franzose zahlte 3 € statt 5 € (40% Ersparnis).
- Der Österreicher zahlte 45 € statt 50 € (10% Ersparnis).
- Der Finne zahlte 72 € statt 80 € (10% Ersparnis).
- Der Holländer zahlte 90 € statt 100 € (10% Ersparnis).
- Der Deutsche zahlte 239 € statt 264 € (11% Ersparnis). Jeder der sechs kam bei dieser Lösung günstiger weg als vorher und die ersten vier aßen immer noch kostenlos.

Aber als sie vor der Wirtschaft noch mal nachrechneten, war das alles doch nicht so ideal wie sie dachten. “Ich hab’ nur 2 Euro von den 50 Euro bekommen!” sagte der Franzose und zeigte auf den Deutschen, “Aber er kriegt
25 Euro!”. “Stimmt!”, rief der Zypriot, “Ich hab’ nur 1 Euro gespart und er spart mehr als zwanzigmal so viel wie ich”.
“Wie wahr!!”,rief der Österreicher, “Warum kriegt er 25 Euro zurück und ich nur 5? Alles kriegen mal wieder die reichen Deutschen!”.
“Moment mal” riefen da der Grieche, der Portugiese, der Spanier und der Italiener aus einem Munde, “Wir haben überhaupt nichts bekommen. Das System beutet die Ärmsten aus!!”. Und wie aus heiterem Himmel gingen die neun gemeinsam auf den Deutschen los und verprügelten ihn.

Am nächsten Abend tauchte der Deutsche nicht zum Essen auf. Also setzten sich die übrigen 9 zusammen und aßen ohne ihn. Aber als es an der Zeit war die Rechnung zu bezahlen, stellten sie etwas Außerordentliches fest:
Alle zusammen hatten nicht genügend Geld um auch nur die Hälfte der Rechnung bezahlen zu können! Und wenn sie nicht verhungert sind, wundern sie sich noch heute.

Dienstag, 2. April 2013

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Schöne Ostertage liegen hinter uns. Zwar konnte unsere Tochter nicht kommen, dennoch haben wir die Feiertage sehr genossen.
Spazierengehen, ausschlafen, mit Freunden und Verwandten telefonieren, Familientreffen mit Sohn, Schwiegertochter und Enklechen, für all das war mal wieder Zeit.
Ich konnte nach sooo langer Zeit mal wieder mein Kochmütchen kühlen (Rouladen mit Kartoffelklössen, selbstgemachtes Tiramisu, gebackene Forelle, Bohneneintopf, Butterkuchen), welch ein Genuss, wieder in der Küche wirtschaften zu können und nicht für jeden zweiten Handgriff Hilfe zu brauchen.
Und noch ein Highlight gab es für mich: nach über 5 Monaten konnte ich unsere kleine Enkeltochter mal wieder auf den Arm nehmen. Zwar nur für ein paar Minuten, aber immerhin…ich bin sehr dankbar dafür.

Sonntag, 31. März 2013

Der HERR ist auferstanden...

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Ich wünsche allen ein frohes und gesegnetes Osterfest.

Donnerstag, 28. März 2013

Als wäre nichts gewesen....

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Meine Ostervorbereitungen sind in vollem Gange.
Heute bis Mittag gearbeitet, noch ein paar Restbesorgungen auf dem Heimweg erledigt und nun geht’s ans Ostereierfärben. Darauf freue ich mich schon so lange.
Die Wohnung ist bereits seit ein paar Tagen österlich geschmückt, so bleibt mir nur noch zu kochen, zu backen und die Wohnung zu putzen. Ausserdem habe ich heute Nachmittag noch einen Termin in der Physiotherapie…
Aber heute Abend wird dem Treiben erst mal Einhalt geboten, denn da möchte ich den Gottesdienst zum Gründonnerstag besuchen, damit auch in meinem Geist Ostern werden kann.
Es beeindruckt mich sehr, wie nonchalant ich dieses Fest haushaltseitig schon wieder organisieren kann. Und ich habe so viel Freude am Tun, auch wenn der Beinschmerz immer wieder an mir nagt.
Ich bin so dankbar für die Zuversicht, die ich wieder habe, wenn ich’s noch könnte, würde ich Purzelbäume schlagen. Vielleicht ist das die ganz persönliche Osterbotschaft Jesu Christi an mich…?

Montag, 25. März 2013

Sollte nicht Frühling sein?

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Das einzige Grün beim Spaziergang auf dem Elsterdeich war die Jacke meiner Schwester.

Herzberg

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Schön war sie, unsere Stipvisite bei meiner Schwester und ihrem Mann. Auch meine Mutter war eingeladen, wusste aber nicht, dass wir kommen. Da wir so weit weg wohnen, hatte sie natürlich nicht mit uns gerechnet – na, die Überraschung ist uns gelungen. So haben wir den Sonntag gemütlich miteinander verbracht, waren bei eisigen Temperaturen spazieren und abends miteinander zum Essen. Und am Montag gings zurück in heimatliche Gefilde.

Chemnitz

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 Wir sind wohlbehalten wieder zu Hause angekommen. Gott sei Dank. So glatte Hin- und Rückfahrten hatten wir lange nicht.
Das ganze Wochenende war sehr entspannt, die Geburtstagsfeier sehr gelungen und fröhlich.
Wir hatten so schöne Begegnungen mit Freunden und Bekannten, haben viel gelacht und erzählt, und der viele Schnee beim Ausflug auf den Fichtelberg konnte uns nicht schrecken. Die Landschaft ganz in weiss ist zwar nicht frühlingsgerecht aber schön ist sie allemal.

Donnerstag, 21. März 2013

Auf grosse Fahrt

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Morgen ganz früh begeben wir uns auf die Fahrt nach Chemnitz. Ein Freund feiert dort ganz gross seinen Sechzigsten Geburtstag und wir freuen uns schon, nicht nur ihn und seine Frau sondern auch die anderen Freunde mal wieder zu sehen.
Von Chemnitz aus geht’s dann weiter Richtung Berlin, um am Sonntag meine Schwester und ihren Mann zu besuchen und unsere Mutter mal wieder zu treffen. Tja und Montag geht’s dann wieder zurück hier in den Südwesten, nach Hause.
Wir hoffen auf eine gute und bewahrte Reise, denn immerhin wird unser Auto danach 1700 km mehr auf dem Buckel bzw. auf den Reifen haben.
Aber wir freuen uns sehr auf das Wiedersehen mit allen.

Montag, 18. März 2013

Gottvertrauen

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Die heutige Andacht im Gebetskreis war echt gut.
Passend zum letzten Wochenende, zum schmunzeln, zum beherzigen vor allem aber zum Vertrauenhaben in Gottes Weisheit:

Ich: „Gott, kann ich dich etwas fragen?“
Gott: „Sicher.“
Ich: „Du musst mir aber versprechen, dass du nicht sauer wirst.“
Gott: „Ich verspreche es.“
Ich: „Warum lässt du zu, dass mir heute so viel dummes Zeugs passiert?“
Gott: „Was meinst du?“
Ich: „Schau, erst habe ich verschlafen!“
Gott: „So.“
Ich: „Dann sprang mein Auto ewig nicht an.“
Gott: „OK.“
Ich: „Zu Mittag hatten sie mir das falsche Sandwich zubereitet und so musste ich warten, bis sie mir das gewünschte bereitet hatten.“
Gott: „Hmmm.“
Ich: „Auf dem Heimweg ging mein Handy gerade in dem Moment aus, als ich telefonieren wollte.“
Gott: „Aha.“
Ich: „Und die Höhe war, als ich nach Hause kam und mich bei einer Massage mit meinem neuen Fussmassagegerät entspannen wollte, ging es gar nicht an. Es streikte komplett!
Nichts funktionierte heute richtig. Warum tust du mir das an?”

Gott: „Lass mich mal sehen:…Heute Morgen war der Todesengel an deinem Bett. Da sandte ich einen meiner Engel, der mit ihm um dein Leben gekämpft hat. Und während dieses Kampfes liess ich dich lieber schlafen.“
Ich: „Oh“
Gott: „Dein Auto liess ich nicht anspringen, weil ein betrunkener Fahrer auf deiner Route unterwegs war, und der hätte dich auf deinem Weg verletzt.“
Ich bin beschämt.
Gott: „Die Person, die heute Mittag das erste Sandwich zubereitet hat, war krank und ich wollte nicht, dass du dich ansteckst. Ich finde, du kannst es dir nicht leisten, bei der Arbeit zu fehlen.“
Ich verlegen: „Okay.“
Gott: „Dein Handy ging aus, weil die Person, mit der du telefonieren wolltest, falsche Dinge über das, was du beim Telefonat gesagt hättest, weitergegeben hätte. So liess ich dich nicht mit ihr reden und du bliebst bewahrt.
Ich: „Ich sehe es ein, Gott.“
Gott: „Oh, und dein Fussmassagegerät hatte einen Kurzschluss und hätte dafür gesorgt, dass im ganzen Haus kein Strom geflossen wäre. Und ich dachte, du willst bestimmt nicht im Dunkeln sitzen.“
Ich: „Es tut mir leid, Gott.“
Gott: „Es braucht dir nicht leid zu tun, lerne lieber mir zu vertrauen….in allen Dingen, in Guten wie in Schlechten.“
Ich: „Ich werde dir vertrauen.“
Gott: „Und zweifle nicht daran, dass mein Plan für deinen Tag IMMER besser ist als dein Plan.“
Ich: „Ich werde nicht zweifeln, Gott. Und DANKE Gott, für alles was heute war.“
Gott: „Ist schon gut, mein Kind. Es war einfach ein weiterer Tag, an dem ich der Gott der Menschen war und nach meinen Kindern gesehen habe…“

Sonntag, 17. März 2013

Erstens kommt es anders...

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…und zweitens als man denkt.
Eigentlich sollte heute unsere Enkeltochter getauft werden. Und wie in unserer Familie Tradition, wäre die Taufe dann mit einer Familienfeier gewürdigt worden.
Alles war schon vorbereitet, der gemietete Raum hergerichtet, der Partyservice fürs Essen bestellt, die Gäste angereist, Kuchen gebacken, Salate gerührt…
Doch gestern wurde es plötzlich spannend:
Unsere Enkelin hatte morgens eine geschwollene Wange und hohes Fieber. Samstags einen Kinderarzt aufzusuchen war für die Eltern gar nicht so einfach, so dauerte es bis zum Nachmittag, als dann klar war, das Kind muss stationär aufgenommen werden und Antibiotika erhalten. Die Diagnose: entzündeter Tränenkanal mit Vereiterungen, wahrscheinlich als Folgekomplikation nach einer kleinen Erkältung.
Aber noch bestand Hoffnung, dass die kleine Maus am nächsten Tag für ihre Taufe vom Krankenhaus beurlaubt werden könne, also hielten Sohn und Schwiegertochter am Tauftermin fest.
Erst am Sonntag morgens um halb acht kam der Anruf, dass die Taufe auf Anraten des Arztes verschoben werden muss.
Wir fanden das zwar schade, aber wichtiger war uns, dass es der Enkeltochter schon besser ging, das Antibiotikum wirkte.
Am Nachmittag haben wir die Kleine im Krankenhaus besucht und waren so erleichtert, dass sie schon wieder lachen und spielen konnte. Das Fieber war gesunken, die Wange einigermassen abgeschwollen und auch sonst alle Vitalfunktionen im grünen Bereich.
Ich konnte nicht umhin zu denken, dass sie speziell nur für ihre Taufzeit richtig krank war – irgendwie komisch...., aber der HERR wird wissen wozu das gut ist…
ER wird’s schon richten.

Freitag, 15. März 2013

Sonntagskind

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Vor zweiunddreissig Jahren kam er auf die Welt, 54 cm gross, 3500 Gramm schwer, an einem Sonntag Mittag.
Heute hat er selber Familie und feiert mit Frau und Tochter und mit uns natürlich.
Wir gratulieren von Herzen und wünschen Gottes Segen.

Mittwoch, 13. März 2013

Sehr speziell

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In der Reha wurde mir dringend empfohlen, auch danach zur Krankengymnastik zu gehen.
Klar befolge ich diesen Rat, zumal die durch das Korsett zurückgegangene Muskulatur längst noch nicht so kräftig wie früher ist.
Also war vorgestern mal wieder der erste Termin einer Physiotherapiereihe, die mich bis in den April begleiten wird.
Der erste Termin ist für mich immer spannend, denn meist weiss ich noch nicht, wer/wie der Therapeut sein wird. Ausserdem muss ich meine gesamte Krankengeschichte zum x-ten Mal wiederholen, ich kann sie bald singen….
So auch diesmal. Der Therapeut (ein junger Bursche, bestimmt jünger als meine Jüngste) hört sich das alles an, flachst ein bisschen herum und geht dann kommentarlos zu gymnastischen Übungen über, die mich total überfordern.
Ich mache natürlich „au“ und „oh“ und turne einfach nicht weiter, denn weh habe ich schon genug, noch mehr brauche ich wirklich nicht.
Er fragt nichts, erklärt noch weniger, sondern ordnet einfach die nächste Übung an, die ich dann auch wieder nicht ausführen kann…
Gegen Ende der Therapieeinheit fragt er plötzlich, ob ich noch berufstätig sei. Ich frage, wie er das meint. Na, ob ich Rentnerin sei?
Ich sende ihm einen „Kuschdichblick“ und sage, so alt sei ich noch nicht, NATÜRLICH bin ich berufstätig!
Er sagt gar nichts dazu, auch nicht, weshalb er wissen muss, ob ich arbeite oder nicht, sondern rauscht nach kurzem Gruss ab.
Und ich rausche ebenfalls ab mit dem Gefühl, noch fünf Termine - das kann ja heiter werden….

Dienstag, 12. März 2013

Das ist nicht zu fassen

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Gestern war mein erster Arbeitstag nach fast fünf Monaten.
Wie habe ich den herbeigesehnt und mich darauf gefreut.
Und wie nett wurde ich von meinen Kollegen empfangen! Zum Beispiel mit diesem superschönen Blumenstrauss - ein echter Hingucker.
Der höhenverstellbare Tisch war schon fix und fertig installiert und mein Chef präsentierte zwar eine lange Liste mit Arbeitspaketen, betonte aber mehrfach, dass ich es langsam angehen soll.
So viel Wertschätzung zu erfahren, dass ist schon etwas ganz Besonderes.

Sonntag, 10. März 2013

Wochenende

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Das erste Wochenende Zuhause. So langsam zieht wieder Normalität ein. Gestern waren wir im Garten, haben dort wunderbar die Sonne genossen und ich habe schon mal geübt, welche Gartenarbeit ich noch bewältigen kann...:-).
Ja und heute war natürlich unbedingt ein Besuch bei Enkelmäuschen nötig, denn die hatten wir schon vier Wochen nicht gesehen.
Schön, wie sie sich mausert: das Krabbeln funktioniert nun wie geschmiert. Sie zieht sich sogar schon hoch, steht zwar noch etwas wackelig aber mit grossem Eifer, einfach süss, die kleine Maus.

Mittwoch, 6. März 2013

Alles hat ein Ende

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So langsam geht meine Reha zu Ende.
Nochmal Einzelkrankengymnastik, nochmal Muckibude, nochmal Fango, nochmal Sandbett, das ist alles, was noch zu tun ist. Dann Koffer packen und ab nach Hause. Wie freue ich mich darauf.
Anfangs kamen mir die drei Wochen endlos vor, aber nun finde ich doch, sie sind schnell vergangen.
Und sie waren erfolgreich, wenigstens was das Korsett betrifft.
Muskeltechnisch bin ich auf sehr gutem Weg. Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer sind wirklich deutlich besser. Darüber freue ich mich sehr, es ist schön, sich wieder fit zu fühlen.
Allein die Schmerzen im linken Bein, die hatten kein Einsehen. In den letzten Tagen waren sie wieder verstärkt spürbar, und wohl oder über werden sie wohl wieder mit mir nach Hause reisen.
Aber na ja, das wusste ich ja vorher, dass ich mich nicht auf vollständige Schmerzfreiheit fixieren soll. und so sehe ich es einigernassen gelassen und freue mich einfach auf die kommende Zeit, auf die Zeit als "Nichtpatientin".

Dienstag, 5. März 2013

Begegnungen

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Wir begegneten einander in einer kleinen Boutique. Mir gefiel ein Schal, den ich probieren wollte, sie debattierte gerade mit der Verkäuferin über einige Kleidungsstücke...und zog mich einfach mit ins Gespräch.
Mir fiel ihre ausserordentlich freundliche Art auf genauso wie ihre ganze Person. Ich schätzte sie auf Mitte Sechzig, klein und zierlich, auf nette Weise sehr bunt und speziell gekleidet, lebhaft und quirlig - mir kam sie wie ein kleiner Paradiesvogel vor. Und sie erzählte, fragte, hakte nach oder führte das eigene Erzählte näher aus, immer mit einem Lächeln.
Ich fand, diese Dame hat ein richtig sonniges Gemüt.
In unserem Gespräch ergab es sich, dass ich sie nach ihrer Arbeit fragte und sie erzählte, dass sie in einem Hospiz arbeitet und sterbebegleitend tätig ist.
Ich war irritiert. Sie hat jeden Tag mit Sterben und Tod zu tun und hat so ein heiteres Wesen?
Ich erlaubte mir, sie das zu fragen. Und natürlich lächelte sie dazu. Und sagte mir dann:
Wie sollte ich nicht fröhlich sein. Jeden Tag, wenn ich bei meinen "Klienten" (sie sagte wirklich nicht Patienten) bin, wird mir bewusst, wie gut es mir selber geht. Dafür bin ich einfach dankbar. Und in der Zeit, die ich sie begleite erfahre ich so viel Dankbarkeit und Bestätigung, dass wichtig ist, was ich tue, das freut mich sehr. Ausserdem weiss ich die meisten von ihnen nach ihrem Lebensende gut aufgehoben, nämlich beim Herrn Jesus Christus. Und - der Tod gehört nun mal zum Leben...
Ich bin schwer beeindruckt und denke mir, ihre "Klienten" sind gut dran, von jemandem mit so viel Herzlichkeit und Lebensfreude auf ihrem letzten Weg begleitet zu werden.

Montag, 4. März 2013

Endlich Sonne

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Der Hochnebel hatte sich schon ein bisschen sehr festgesetzt.
Tag für Tag der einheitlich bleigraue Himmel, da beginnt man von Sonne zu träumen.
Gestern wurde der Traum wahr. Ab Mittag strahlte sie von einem schönen blauen Himmel. Auch heute war schon am frühen Morgen klar, das wird ein strahlender Tag.
Nach der Therapie also nichts wie raus in den Kurpark und die Sonne noch ein bisschen geniessen.
Das tat richtig gut, auch wenn es noch ganz schön kalt war.
Und wie es scheint, war es klug, das schöne Wetter zu würdigen, denn ab Mittwoch kippt die ganze Sache schon wieder. Schade.

Samstag, 2. März 2013

Ausgeflogen

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Schön, wenn man nicht so weit weg zur Reha geht. So hat mich heute mein Mann besuchen können wie an jedem der vergangenen Wochenenden.
Wir haben einen schönen Ausflug nach Staufen unternommen. Da waren wir schon lange nicht mehr.
Eine wirklich zauberhafte kleine Stadt. Einfach schön, zwischen den alten, schön hergerichteten Häusern zu spazieren, die vielen kleinen Lädchen zu betrachten. Nur die vom Wetterbericht versprochenen Sonne, die hat wohl nicht sollen sein.
Wir hatten dennoch eine schönen Tag, waren in Staufen lecker zu Mittag essen und später hier in Bad Krozingen in einer ganz tollen Konfiserie Kaffe trinken.
Tja, man sieht: Reha hat auch sehr angenehme Seiten....

Freitag, 1. März 2013

Jetzt wird es spannend

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Heute sassen wir beim Mittagessen nur zu zweit am Tisch. Es entspann sich ein Gespräch über Persönliches: Beruf, Familie, Hobbys etc. Dabei erwähnte mein Tischnachbar, dass er jetzt im kaufmännischen Bereich arbeite, seinen früheren Beruf habe er verloren.
Ich fragte nach seinem früheren Beruf und auf einmal brach es aus ihm heraus, dass er hauptberuflicher Diakon war aber von der Kirche aus seiner Stellung herausgemobbt worden wäre....
Und beim Erzählen redete er sich so in Rage; er hat nicht nur seine Arbeit verloren sondern auch jeglichen Glauben. Schlimmer noch, nun ist er so voller Bitterkeit und voller Ablehnung gegen Gott, dass es mich erschreckt hat. Er fand z.B. tatsächlich, dass Gott, so es ihn denn gäbe, aus reiner Bosheit den Baum der Erkenntnis ins Paradies gestellt habe, damit Adam und Eva den Sündenfall begehen.
Ich sass diesem bitteren Wortschwall völlig unvorbereitet und ziemlich hilflos gegenüber, konnte nur sagen, dass es mir leid tut, dass er so viel verloren hat. Ich könne ihm nicht beweisen, dass es Gott gibt, aber ich glaube dennoch fest an ihn. Und schliesslich könne er mir ja auch nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt.
Wir einigten uns darauf, dass jeder dem anderen seine Ansichten lässt. Aber Gesprächsstoff haben wir nun jede Menge.
Bisher hatte ich es in meiner Familie und im Freundeskreis immer nur mit Menschen zu tun, die Gott nicht kennen gelernt haben und dies auch nicht wollen - und damit habe ich Mühe genug.
Aber jemandem gegenüber zu stehen, der an Gott geglaubt hat, ihn nun aber dermassen aggressiv ablehnt, das ist eine ganz andere Liga....
Ich kann nur hoffen, dass bei unseren weiteren Gesprächen Jesus mit am Tisch sitzt.

Donnerstag, 28. Februar 2013

Schön, das zu wissen

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"Ich sagte zu dem Engel, der an der Pforte der Zukunft stand: "Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fusses der Ungewissheit entgegengehen kann!" Aber der Engel antwortete: "Geh nur in die Dunkelheit und lege deine Hand in die Hand Gottes; das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg."
Mündliche Überlieferung
Heute Morgen in meinem Losungsbüchlein gefunden.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Klinikalltag

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Die Hälfte der Reha ist herum, gestern war Chefarzt-Visite.
Der war hochzufrieden, schliesslich konnte ich ihm ja berichten, dass es mir schon viel besser geht.
Doch am Nachmittag bei meinem täglchen Spaziergang fing mein Bein plötzlich wieder an zu schmerzen, und es schmerzt noch.
Es ist also mal wieder ein Tief angesagt. Dieses Auf und Ab kenne ich ja schon.
Und so nutze ich weiter all die Anwendungen, die mir verordnet wurden und hoffe, dass es auch wieder aufwärts geht. Medizinische Trainingstherapie, Rückenstabilisation, Einzel-Krankengymnastik, LWS-Training wechseln sich mit Fango, Heisser Rolle und Massage ab.
Auf diese Weise bin ich unermüdlich in der Klinik unterwegs und habe somit auch noch Treppentherapie.
Zwischen den Anwendungen bleibt genügend Zeit, sich mal zurückzuziehen oder aber auch sich mit anderen Patienten auszutauschen. Oft merke ich dabei, wie gut es mir geht. Viele hier sind schon zum dritten oder vierten Mal an der Wirbelsäule operiert, haben mehrere Erkrankungen gleichzeitig oder müssen bleibende Beeinträchtigungen ganz allein bewältigen, weil sie niemanden haben. Die Ärzte und Therapeuten können sich nur so weit engagieren, wie es die Krankenkassen bzw. die Rentenversicherung bezahlen. Schade. Es hat einen schalen Beigeschmack, so direkt zu spüren, dass kranke Menschen ein Kostenfaktor sind. Dabei wäre jeder hier nichts lieber als gesund und leistungsfähig.

Montag, 25. Februar 2013

Extra für uns...

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...posiert er so graziös.

Das ist aber auch das Mindeste, denn morgens ab fünf  Uhr gellen die durchdringende Schreie der Pfauen hier schlafstörend in jedes Zimmer.
Na ja, schöner Rücken kan auch entzücken....

Samstag, 23. Februar 2013

Zum heutigen Losungstext...

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"Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen."
Jesaja 43,2
So fühle ich mich im Moment: Behütet, beschenkt, beschützt.
Das Korsett ist bereits seit zwei Tagen weg, der Muskelaufbau geht bei jeder Trainingseinheit spürbar vorwärts. Ob Laufband oder Crosstrainer, nichts bereitet zusätzliche Schmerzen, ich bin zunehmend belastbarer. Der noch vorhandene Beinschmerz verschwindet immer wieder auch ohne Medikamente.
Ich kann wieder auf ganz normalen Stühlen sitzen! (Wenn auch nur für begrenzte Zeit.)
Es ist so, als wenn nach einem langen, schier unendlichen und finsteren Tunnel nicht nur Licht am Ende erscheint, sondern, als ob der Tunnelschlund sich unvermittelt weitet und man steht da, den Tunnel noch im Rücken, aber vor sich weites Land, voller Licht und einladend.
Das zu erleben, sich wie Gottes Lieblingskind zu fühlen, ist einfach wunderbar.
DANKE HERR.

Freitag, 22. Februar 2013

Nur so spazieren...

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Einfach schön, wenn man neben den Anwendungen in der Klinik Zeit zum Spazierengehen hat.
Ich mache davon jeden Tag genussvoll Gebrauch. Die Klinik ist von einem Kurpark mit wunderschönen, riesengrossen alten Bäumen umgeben. Sogar ohne Laub wirken sie richtig majestätisch. Ausserdem leben in diesem Park zwei Pfauen - ebenfalls sehr majestätisch anzuschauen, die beiden Herren. (Dieser hier sitzt gerade direkt vor meinem Fenster.) Und ich gehe und schaue, schaue und gehe und habe KEINE Schmerzen - das ist der grösste Genuss überhaupt.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Und was ist derweil Zuhause los?

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Enkelmäuslein findet es mit ihren acht Monaten höchste Zeit zu Stehen.


Und die Winterlinge strecken ihre Knospen aus der Erde. Die Schneeglöckchen blühen bereits. Der Frühling kommt eben doch...

Mittwoch, 20. Februar 2013

Bücherfüllend

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Eines fällt mir auf, während ich auf den verschiedenen Fluren oder in den Wartezimmern dieser Klinik zusammen mit anderen Patienten auf die nächste Anwendung warte:
Jeder einzelne Mensch hier hat ein ganz besonderes Schicksal und könnte damit ein Buch füllen.
Da ist die Dame, etwa in meinem Alter, an der Wirbelsäule operiert. Zuvor musste sie jedoch schon drei Hüft-OP´s über sich ergehen lassen. Vier grosse Operationen innerhalb von drei Jahren haben sie sehr mitgenommen und mutlos gemacht.
Dann ist da die Dame, die mit mir am Tisch sitzt. Sie hat eine neues Knie bekommen und muss durch ihre lange Krankheit um ihre Arbeit fürchten. Mit 59 Jahren keine einfache Sache. Hat vier Kinder gross gezogen und weiss nun nicht, wie es nach der Reha weiter geht.
Und da ist der ältere Herr. Nach einer Bandscheiben-OP hat er immer noch massive Beschwerden und noch Neue dazu, die ihm signalisieren, dass die OP die falsche Bandscheibe getroffen hat. An ihm nagt nun so sehr der Zweifel, dass er sich gar nicht auf´s Gesundwerden konzentrieren kann.
Jeder dieser Lebensläufe ist ein Original, ist interressant, steckt voller Dramatik oder Hoffnung oder Zuversicht. Und jeder Mensch versucht, trotz der Krankheit, die ihn getroffen hat, dem Leben dennoch Sinn zu geben, Fröhlichkeit abzugewinnen und sich nicht unterkriegen zu lassen. Manche dieser "Mitpatienten" finde ich richtig bewundernswert.

Montag, 18. Februar 2013

Hartes Brot

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Ein Ziel dieser Reha ist, mein Korsett "abzutrainieren".
Ich nahm diese Formulierung beim Kurantrag des Arztes einfach so hin ohne darüber nachzudenken.
Seit heute weiss ich, dass man im wahrsten Sinne des Wortes "trainieren" muss, um das Korsett wieder los zu werden und dass dies richtig schmerzhaft ist. Sogar, wenn man ohne K. einfach nur schlafen möchte, tut der Rücken weh.
Kaum zu glauben, wie sehr sich der Rumpf an ihn umschliessende Stahlstäbe gewöhnt.
Aber der Anfang ist gemacht. Letzte Nacht habe ich das Korsett erstmals weggelassen und auch während des Trainings in der Muckibude und bei der Rückenschule - war ganz schön madig, aber es wird schon gehen, jeden Tag ein bisschen länger.

Sonntag, 17. Februar 2013

Sonntag

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Der erste Sonntag hier in der Reha, aber von Langeweile keine Spur.
Gleich morgens um Acht war ich zum Muskelaufbautraining, um Zehn dann Gottesdienst in der Christuskirche mit einer sehr berührenden Predigt zu Lukas 22 (supergut besucht der Godi), nach dem Mittagessen um Zwei kamen Freunde zu Besuch und wir waren spazierenderweise im Städtchen Kaffeetrinken, und nach dem Abendessen war ich noch im Thermalbad, die Haltungsmuskulatur zu mobilisieren...kein Wunder, dass der Sonntag wie im Flug verging.

Samstag, 16. Februar 2013

Die Reha wirkt schon...

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Bloss gut, dass ich meinen Laptop mit nach hier genommen habe, denn die Reha wirkt schon - zumindest bei "Mr. Läppi" - er funktioniert wieder tadellos.
Der äusserst geniale und erfolgreiche Reparateur ist mein Mann.
Er hat eine neue Tastatur im Internet bestellt, diese heute bei seinem Besuch mitgebracht und gleich eingebaut. Und wie von unserem beratenden Kollegen vermutet, haben die Piepserei und die Sonderzeichenplage ein Ende!
Ich bin happy!
Endlich wieder E-Mails schreiben, Blogposten, Googlesuchen und und und...

Mittwoch, 13. Februar 2013

Parat

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Die Koffer sind gepackt, die Unterlagen zusammengestellt, es kann losgehen.
Morgen geht es nach Bad Krozingen, der "Läppi" reist mit.
Ich sehe der Reha ganz gelassen entgegen, freue mich darauf, endlich mal wieder ein bisschen turnen zu dürfen.
Alle Schmerzen durch die Reha zu vertreiben, dieses Ziel setze ich mir nicht. Wenn es so käme, würde ich es als Geschenk natürlich sehr gerne annehmen :-).
Ich fände es schon erfolgreich, wenn das Korsett in drei Wochen überflüssig ist, meine Bauch- und Rückenmuskulatur wieder einigermassen aufgebaut und ich noch etwas beweglicher würde.

Dienstag, 12. Februar 2013

Unentschlossenheit pur

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In zwei Tagen beginnt meine Reha und noch immer spinnt mein Laptop.
Inzwischen hat mein Mann ihn einem Kollegen vom IT vorgestellt. Der hat ihn auseinandergebaut, ist der Meinung, es kann nur an der Tastatur liegen. Nachdem das Gerät wieder zusammengebaut war und noch im Büro getestet wurde, funktionierte es fehlerfrei.
Hocherfreut präsentierte mein Mann mir dies, doch sofort beim ersten Anschalten hier Zuhause ertönte der durchdringende Piepton.
Wir waren beide ganz frustriert.
Und nun bin ich unschlüssig, ob ich das Teil überhaupt mit zur Reha nehme, denn E_Mails schreiben oder Blogeinträge sind nicht möglich, da werde ich durch die Störzeichen völlig entnervt. (Läuft z.Zt. alles über den PC meines Mannes)
Wenn ich ihn aber mitnehme, könnte ich immerhin meine Mails lesen und auch im Internet surfen, bin also nicht ganz und gar "abgeklemmt". Ist es das aber wert? Muss ich denn Mailslesen oder surfen??? Ich habe den Eindruck, wie ich´s mache, wird es verkehrt sein.... 

Montag, 11. Februar 2013

Unvergessen

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Jeden Sonntag telefoniere ich mit meiner Mutter, frage, wie es ihr geht, womit sie sich beschäftigt, oder wir plaudern über Verwandte oder Bekannte, sofern ich diese kenne.
Mit den Jahren wird sie zunehmend vergesslich, auch die Gesprächsthemen werden immer begrenzter. Immer mehr nimmt auch ihr Interresse an unserem Leben ab, wobei das durch die grosse Entfernung verständlich ist, auch wohnen wir schon sehr viele Jahre weit weg. Dadurch halten sich gemeinsame Erlebnisse sehr in Grenzen.
Manchmal verwechselt sie Orte, Zeiten oder Personen und wir müssen das Thema wechseln.
Eines aber ist ihr absolut wichtig, kein Jahr vergisst sie, mich daran zu erinnern: am 11. Februar hat ihre Mutter Geburtstag.
So war auch gestern unser Telefonat mit Erinnerung an ihre Mutter gefüllt, die heute 109 Jahre alt geworden wäre. Heimgegangen ist sie schon vor über 35 Jahren.
Ich finde es schön, wenn ein Mensch nicht vergessen wird, und ich staune, wie gut ich selber mich an meine Grossmutter erinnern kann.

Freitag, 8. Februar 2013

Schön, die weisse Pracht

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Es ist noch einmal Winter geworden.
Wie in weisse Seide eingesponnen sehen Bäume und Sträucher aus - wunderschön.
Ich geniesse die schöne Lanschaft in Weiss, alles sieht so still, so friedlich aus, wie schlafend aus.
Sagte ich schon, dass ich Winterfan bin??? :-)

Mittwoch, 6. Februar 2013

Der grosse Tag!

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Nachuntersuchung in der Lorettoklinik.
Wie würde der Einheilungsprozess des Titankonstrukts in meinem Rücken bewertet werden?
Manchmal habe ich ganz beunruhigende Schmerzen im Rücken. Auch Missempfindungen wie Taubheit oder Brennen in Beinen, Füssen oder Zehen machen mir oft zu schaffen.
Wie würde der Arzt die bewerten?
Ausserdem hatte ich noch siebzehn Fragen zum weiteren Umgang mit den Implantaten aufgeschrieben. Würde der Arzt sich so viel Zeit nehmen, um all das zu besprechen? Ja, der Arzt nahm sich Zeit.
Vor dem Gespräch wurde geröntgt, und die Bilder sowie meine Fragen wurden dann ausführlich besprochen. Und das Ende der Geschicht?
Es ist alles BESTENS!
Zwar fühlt es sich für mich (schmerztechnisch) nicht so an, aber ich könne ganz gelassen sein, alle Schrauben sitzen so wie sie sollen.
HALLELUJA - Gott sei Dank.

Dienstag, 5. Februar 2013

Erleichtert

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Heute war mein jährlich anstehender Augenarzttermin zu absolvieren.
Ich trat ihn ein bisschen aufgeregt an, denn letztes Jahr hatte der Arzt festgestellt, dass mein linker Sehnerv Veränderungen aufweist, die heute per Laser ganz genau vermessen werden sollten.
Kurzsichtig bin ich schon lange. Nun hoffte ich inständig, dass nicht noch ein "richtges" Augenleiden dazugekommen ist. Und violá: die Sehnerv-Veränderngen sind noch im Normbereich, die Augen sind gesund. Wenn das kein Grund zum Freuen ist...

Montag, 4. Februar 2013

Ist der Plan auch gut gelungen....

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....bestimmt verträgt er Änderungen.
Ich bin verärgert.
Seit Mitte Dezember habe ich die Aufforderung der Reha-Klinik, am 7. Februar meine Kur anzutreten. Und seit dem plane ich auf diesen Tag hin. Am 6. Februar die Nachuntersuchung in der Klinik und ab nächstem Tag dann in die Reha und endlich, endlich das Korsett abtrainieren.
Heute Morgen war ich denn auch wie geplant bei meinem Hausarzt, um mir Kurfähigkeit bescheinigen zu lassen.
Kaum zu Hause, habe ich gleich mal die Tasche mit den Sport- und Badesachen gepackt, die mitzunehmenden Schuhe inspiziert und die Bücher, die ich mitnehmen möchte ausgewählt.
Doch am Nachmittag kam dann die kalte Dusche: die Reha-Klinik rief an und verkündete ganz lapidar, dass meine Kur um eine Woche nach hinten verschoben werden müsste, da noch kein Platz frei sei. Drei Tage vor Beginn!!! Und natürlich keine Frage, ob es auch in meine Pläne passt!
Seit den letzten Tagen lauere ich regelrecht auf den Beginn der Reha, denn das Korsett, das ich seit der OP rund um die Uhr tragen muss, sorgt mittlerweile immer mehr für Probleme, da meine Muskulatur allzusehr zurückgeht. Ausserdem hatte ich mich schon so gefreut, ab Anfang März wieder arbeiten zu gehen.
Aber es ist ja nicht zu ändern. Immerhin hat mir die Termin-Dame der Klinik zugesichert, dass meine Aufnahme nicht noch einmal verschoben wird. Na dann bemühe ich mich mal, darüber froh zu sein.

Sonntag, 3. Februar 2013

Ein grosses Stück Freiheit

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Ich bin heute nach drei Monaten, zwei Wochen und einem Tag zum erstan Mal wieder selber Auto gefahren. Was für ein tolles Gefühl! Zwar dauerte die Tour nur 10 Minuten und betrug nicht mehr als 6 km, aber ich fand es wunderbar. Es kommt mir vor, als eröffneten sich mir wahre Welten neuer Selbständigkeit. Wieder Auto fahren können, was für eine Geschenk.

Freitag, 1. Februar 2013

Monatsspruch

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Heute beginnt der Februar. Es ist Freitag und ich habe eigentlich noch mit meinem gestrigen Tiefschlag beim Orthopäden zu kämpfen aber da ist gleich zum Frühstück der Spruch für diesen Monat:
"Schaue darauf, dass nicht das Licht in dir Finsternis sei." Lk 11,35
Na, wenn das keine Aufforderung ist, sich nicht unterkriegen zu lassen! Auf der Stelle fühle ich mich getröstet und nehme mir vor, der Monatsspruch ist ab sofort Programm...

Donnerstag, 31. Januar 2013

Einfach mau

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Für die Nachsorge im Freiburger Krankenhaus bezüglich meiner OP brauche ich einen "mitbehandelnden Orthopäden".  Da ich zu dem Orthopäden, der mir zweieinhalb Jahre lang nichts als Schmerzmittel und die Beschwörung, dass alles ganz von allein wieder gut würde, verordnet hat, nie wieder gehen wede, habe ich mir einen "Neuen" gesucht. Ein niedergelassener Orthopäde direkt in der Klinik, in der ich operiert wurde. Heute war dort mein erster Termin.
Jawohl, sehr gerne würde er in meinem Fall der Mitbehandelnde Orthopäde. Ganz unkompliziert stellte er mir die Überweisung für die Klinik aus, die ich für nächste Woche zur Nachuntersuchung brauche. Soweit alles gut.
Doch er schien nicht in Eile und war in Plauderlaune. Ganz nonchalant blätterte er in den Klinikbefunden, die ich mitgebracht hatte und kam somit auch zu einem Röntgenbild, das meine Wirbelsäule vor der OP darstellte. Er stockte abrupt und fragte ganz ungeniert: "Wie kommen Sie denn zu so einer Wirbelsäule? Die Skoliose sieht ja aus wie bei einer Neunzigjährigen!" Ich fühlte mich genötigt zu betonen, dass ich nie geraucht und immer Sport getrieben habe... Weiter meinte er, für eine Wirbelsäulenoperation sei ich ja wirklich noch seeehr jung. Wieder fühlte ich mich in der Defensive, fragte ihn, ob er bei dem Befund von einer OP abgeraten hätte.
Nein, bei dieser Stenose und bei dem Zustand von L4/L5 war eine OP nicht zu vermeiden. Allerdings....er wundere sich schon sehr, dass gleich sieben Wirbel miteinander versteift worden sind. Er hätte für eine Minimalversteifung plädiert und nicht gleich den ganzen Skoliosebogen ausgeglichen....
Ich fragte ihn frei heraus, ob er der Meinung war, dass die OP unnötigerweise so weit ausgedeht worden ist? Nun ja, dass könne er anhand nur eines Röntgenbildes natürlich nicht so sagen aber er findet, eine Minimalversteifung wäre besser gewesen, selbst unter der Berücksichtigung, dass die Skoliose dann weitergegangen wäre. Dann hätte ich eben in einigen Jahren nochmal operiert werden müssen. So aber seien Fakten geschaffen worden (Versteifung), mit denen ich nicht so leicht klarkommen würde. Ausserdem könne niemand sagen, wie lange so viel Titan im Körper verbleiben könne.
Na klasse! Ich wollte nur noch raus. Das Gesundwerden ist ohnehin schon schwer genug, wobei ich inzwischen gelernt habe, dass "gesund" ein relativer Begriff ist.
Dass die Wirbelversteifung ein grosses Handycap im Alltag darstellt, wusste ich schon. Dass er sie ohne nähere Prüfung als unnötig hinstellt, macht es nicht gerade leicht, sie zu akzeptieren.
Auf der Heimfahrt von Freiburg war ich dermassen niedergeschlagen, dass ich kein Wort mehr sagen konnte.
Wie wird es sein, wenn ich nächste Woche in der Reha-Klinik ähnlich niederschmetternde Prognosen erhalte? Ich hätte jetzt gerne ein Mauseloch in das ich mich verkriechen kann....

Montag, 28. Januar 2013

39L

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Geburtstag ist eben doch immer wieder etwas Besonderes. Zu Meinem waren diesmal meine Schwester und ihr Mann zu Besuch. Bei 800 km Entfernung ist das nicht jedes Jahr möglich.


Und ich hatte nicht nur einen schönen "Ehrentag", sondern mit unseren Gästen war das ganze Wochenende drumherum wunderbar. Enkelmäuschen war natürlich auch mit von der Partie und hat sich von der allerniedlichsten Seite gezeigt. Bei so viel Freude traten Schmerzen und sonstige Befindlichkeiten in den Hintergrund und konnten mir gar nichts anhaben.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Medizin der anderen Art

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Ich war heute meine "Bürogasse" besuchen. Schön, zur Arbeit zu gehen nur, um die Kollegen mal wiederzusehen (na ja, und um ein Attest vom Arzt abzugeben, der einen höhenverstellbaren Schreibtisch empfiehlt).
Schön, alle mal wiederzusehen. Und wie nett wurde ich empfangen, das war echt rührend.
An meinem Arbeitsplatz wurde mir bewusst, mir fehlt der Büroalltag, ich freue mich sehr, wenn ich nach meiner Reha wieder arbeiten kann. Und die ganze Zeit als ich dort war, hatte ich gar keine Schmerzen...
Das denkt man gar nicht, dass so ein bisschen Büroluft auch Medizin sein kann :-).

Dienstag, 22. Januar 2013

Aus Kindern werden Leute

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Kinder wie die Zeit vergeht....

Heute ist unsere Nichte 30 Jahre alt geworden. Kaum zu glauben....war sie nicht erst küzlich 16???
Wir waren eingeladen, mit ihr diesen Jubeltag zu feiern. Ein schöner Anlass, auch ihre Schwester sowie meine Schwester mal wiederzusehen.
Ein schöner und unbeschwerter Abend.

Montag, 21. Januar 2013

Was es so alles gibt....

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Neulich war ich im "Spiezeuglädeli" unseres Dorfes, um eine Geburtstagskarte für unsere Nichte zu kaufen. Die wird demnächst dreissig. Da sollte es schon eine besondere Karte sein, und in diesem Geschäft gibt es immer eine grosse Auswahl an Karten zu allen möglichen Ereignissen in allen Stilrichtungen, von witzig bis rührend, von schön bis skuril.
Was ich dann aber ausser einer super zur Nichte passenden Geburtstagskarte noch entdeckte, verschlug mir schlicht die Sprache.
Im Kartenträger mit den Glückwunschkarten zur Hochzeit und zur Taufe erblickte ich unvermittelt eine Karte (Glückwunschkarte?) mit einem Foto von einem Strand im Abendlicht, auf dem Fussspuren von leichten Meereswellen verwischt wurden. Der Titel der Karte lautete: "Zur Scheidung". Darunter stand noch ein Spruch, dass jedes Ende ja auch der Anfang einer glücklicheren Zukunft sein könnte...
Eine Karte zur Scheidung?! Ist die Mode der Beliebigkeit schon so weit, dass eine Scheidung ein Anlass ist, um jemandem eine Art Glückwunschkarte zu schreiben?
Irgendwie scheint mir die Karte zu signalisieren, dass in unserer Zeit und in unserer Gesellschaft das Wertegefüge immer mehr verschoben wird, dass eine Scheidung "normal" ist, quasi zum Leben gehört wie Hochzeit, Taufe oder Konfirmation.
Ich finde, eine Scheidung ist manchmal der einzige Ausweg für zwei Menschen, aber es ist eine traurige Angelegenheit zwischen diesen Beiden. Sicher brauchen sie in dieser Zeit Hilfe, Rat oder Trost. Aber eine Glückwunschkarte? Ich glaube nicht.

Sonntag, 20. Januar 2013

Winter

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Nun ist es doch noch ein bisschen winterlich geworden.
In den letzten Tagen hat es geschneit, wie gepudert sehen Felder und Wiesen aus.
Letzte Nacht jedoch setzte schon wieder leichtes Tauwetter ein und verwandelte Strassen und Bürgersteige in spiegelglatte Rutschbahnen.
Die Verkehrsnachrichten im Radio bringen unentwegt Glatteiswarnungen und Berichte von Unfällen infolge von Eisregen.
Wie schön, wenn man die Wahl hat und nicht mit dem Auto unterwegs sein muss.
Aber einen Spaziergang haben mein Mann und ich doch gewagt. Ein bisschen frische Luft muss einfach sein. Und bei aller Unbill, die der Winter so mit sich bringt - die verschneite Landschaft spazierend zu erleben ist einfach schön.

Samstag, 19. Januar 2013

Achte auf deine Gedanken

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Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.
Aus dem Talmud

Freitag, 18. Januar 2013

Villa Federball

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Zu meinem Fünfzigsten habe ich von Freunden dieses schöne Futterhaus geschenkt bekommen.
Aber es dauerte noch geraume Zeit, bis ein geeigneter sowohl fester als auch demontierbarer Unterbau für die Befestigung an der Balkonbrüstung erdacht, geplant und gebaut waren.
Doch nun ist die schicke Futtervilla installiert und, wie man sieht, bereits gut besucht.
Ich hab meine Freude an den putzigen Piepmätzen.

Donnerstag, 17. Januar 2013

noch mehr Computerspinnerei

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Seit dem letzten Wochenende spinnt mein Laptop wieder einmal.
Völlig unkontrolliert piepst er immer mal wieder anhaltend, hört dann auf, dann peipst er wieder weiter.
Und wenn ich den Kursor in ein Feld zur Eingabe setze, eine E_mail oder einen Text schreiben will, bringt er in rasender Geschwindigkeit dieses Zeichen: #######...
Vor über einem Jahr hatte es diesen Fehler schon einmal. Damals war ich im Computerladen, aber der Mann dort sagte mir, so etwas hätte er noch nie gesehen und er wüsste auch nicht woran es liegen kann.
Damals ist die Piepserei ganz von allein wieder verschwunden. Diesmal aber ist es wohl nicht mehr so, leider.
Heute war das Gitterzeichen so hartnäckig, dass ich kein einziges Wort zusammenhängend eingeben konnte. Hier zu Hause ist das nicht so dramatisch, da kann ich wie im Moment auf den PC meines Mannes ausweichen.
Aber eigentlich wollte ich ja in drei Wochen meinen Laptop mit zur Reha nehmen. Wie ich Mister Läppi bis dahin wieder zahm bekomme ist mir völlig schleierhaft.
Reha ohne Laptop????

Mittwoch, 16. Januar 2013

Die andere Seite der Achterbahn

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Als ich Mitte Dezember wegen allzu quälender Schmerzen nochmals in der Freiburger Klinik war, erklärte mir der Arzt, dass meine Genesung und das Nachlassen der Schmerzen wie eine Achterbahn verlaufen würden und dass das normal sei. Damals war ich so froh, dass trotz der Schmerzen alles i.O. war, dass ich die Achterbahn gerne in Kauf nehmen wollte.
Den Aufwärtsschwung ab Weihnachten bis über den Jahreswechsel, den fand ich auch ganz toll. Wie habe ich mich gefreut, über jedes reduzierte Medikament, dass ich mehr und mehr spazieren konnte, auch dass ich im Haushalt wieder mehr übernehmen konnte. Das fand ich wunderbar.
Derzeit aber geht es leider nicht so gut. Seit letzem Wochenende habe ich an bestimmten Stellen im Rücken immer wieder Schmerzen (ganz was Neues), der Ischias meldet sich wieder vermehrt und Sitzen, das geht leider immer noch nur minutenweise.
Auch der Kreislauf ist nicht i.O.: Blutdruck zu hoch, Puls zu schnell, Herzrhythmusstörungen, also hat mir der Arzt wieder Betablocker verordnet.
Nun ja, das ist wohl nun die andere Seite der angekündigten Achterbahn.
Ich wappne mich mit Geduld und hoffe einfach, dass die Talfahrt bald ein Ende hat.

Sonntag, 13. Januar 2013

Ein ganz normaler Gottesdienst

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Ganz spontan entschloss ich mich heute nach dem Frühstück, zum Gottesdienst zu gehen. Nicht daran zu denken, wie ich das lange Sitzen verkraften würde oder an sonst irgend ein Gegenargument - mich drängte es, mal wieder in einem ganz "normalen" sonntäglichen Gottesdienst zu sitzen und eine Predigt zu hören, Lieder zu singen andere Christen zu treffen....
Also klemmte ich mir mein Sitzkissen unter den Arm und war gerade noch pünktlich mit Verklingen der letzten Kirchenglocke vor Ort.
Und dann war es doch ein klein wenig anders als sonst, denn den Gottesdienst hielt die Lehrvikarin, die z.Zt. in unserer Gemeinde tätig ist. Und sie gestaltete ihn so, dass wir ganz oft aufstehen durften, zum Beten, zum Singen, zum Bibeltext hören. Durch diese Abwechslung hatte ich keinerlei Mühe mit dem Sitzen und konnte somit der Predigt mit voller Aufmerksamkeit folgen.
Diese war übrigens sehr interressant: anhand der Bibeltexte aus Matthäus und Johannes, die die Taufe Jesu im Jordan berichten, beleuchtete die Predigt den vermeintlichen Widerspruch, dass wir Christen nur EINEN Gott haben, dass wir andererseits aber Gott, den Vater, Jesus Christus, seinen Sohn und den Heiligen Geist anbeten. Ein Gott - drei Wesen? Spannende Sache. Mich lockte die Predigt, selber darüber nachzudenken, nachzulesen (Mat. 3,13-17 und Joh. 1,29-34), wer Gott für mich ist, und Jesus Christus und der Heilige Geist. Wie sehe ich die Sache? Ebenfalls spannende Sache...

Samstag, 12. Januar 2013

Start ins Gartenjahr

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Endlich mal wieder schönes Wetter. Zwar ist es recht kalt, aber die Sonne scheint wunderbar und lockt uns in den Garten. Meinen Mann zum arbeiten, mich zum Flanieren, denn Gartenarbeit ist für mich ja noch tabu.
Mein Mann war in der letzten Woche schon fleissig, hat den Teich von Schlamm befreit, Sträucher verschnitten, die Treppe zum Wald von herabgefallener Erde befreit.
Heute gings weiter mit Baumschneiderei. Meine Aufgabe bestand lediglich darin durch den Garten zu wandeln, alle "Gartenbewohner" zu begrüssen und zu begutachten und ein paar Impressionen mit dem Fotoapparat einzufangen. Und dann gab es noch ein Feuerchen. Schön - wie in "alten Zeiten". (Leider gelingt es mir nicht mehr, Fotos hier auf diesem Blog zu laden). Nachtrag vom 17.01.13: Mit Trick 17 (via HTML) geht die Fotoladerei nun doch - Danke an Andy55 für den Tip.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Mitgehört...

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Folgender Dialog zwischen einem Patienten und der Sprechstundenhilfe am Empfang in der Praxis meines Hausarztes entspann sich heute morgen:
Herr P (Patient): "Guten Tag, mein Hausarzt ist krank. Darum bin ich nun hier, ich brauche doch meine Tabletten."
Frau SPH (Sprechstundenhilfe): "Ja, das ist kein Problem. Allerdings habe ich erst heute Abend einen Termin frei. Die Sprechstunde heute Morgen ist schon rappelvoll. Sie müssen nochmal wiederkommen."
Herr P: "Ich will keinen Termin, ich will nur meine Tabletten."
Frau SPH: "Der Doktor kann Ihnen aber nicht einfach so ein Medikament aufschreiben, ohne Sie untersucht zu haben. Er kann erst nach der Untersuchung entscheiden, welches Medikament Sie bekommen."
Herr P: "Welches Medikament - das kann ich Ihnen auch sagen. Ausserdem steht das doch hier in diesem Brief."
Frau SPH (nimmt den Brief): "Ja, ich nehme den schon mal zu den Unterlagen, aber der Doktor muss Sie erst sehen und dazu brauchen Sie einen Termin und es geht wirklich erst heute Abend."
Herr P: "Aber untersuchen tut mich doch schon MEIN Hausarzt! Aber der ist nun mal krank. Ich brauche doch nur meine Tabletten. Und ich weiss welche, und in dem Brief steht das auch. Ich weiss wirklich nicht, wozu ich einen Termin brauche. Ich brauche nur meine Tabletten!"
Frau SPH (sehr freundlich): "Es tut mir leid, aber ohne Termin geht es nicht!"
Herr P murrt noch etwas, ist dann aber bereit, um 17 Uhr nochmal wiederzukommen.
Frau SPH: "Sagen Sie mir noch Ihre Telefonnummer?"
Herr P: "Siebenhundertachzig...."
Frau SPH: "Sieben-acht-null...?"
Herr P: "Nein! Siebenhundertachzig!...fünf-vier-drei."
Frau SPH: "So, dann habe ich erst mal alles..."
Ich kam mir ein bisschen vor wie in einem Stück von Loriot und musste schmunzeln.