Montag, 23. September 2013

Deutschland-Tournee

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In den letzten 10 Tagen haben wir eine kleine Rundreise durch Deutschland unternommen, haben in 3 verschiedenen Hotels logiert und jede Menge Verwandte, Freunde, Bekannte und frühere Kollegen getroffen, und zwar nicht zufällig.
Zuerst haben wir uns mit unseren Geschwistern im Harz getroffen, dann mit Freunden in Leipzig und letzten Samstag mit unseren früheren Kollegen in Grimma. Dabei und zwischendrin haben wir eine Brockenwanderung (mit ohne Sicht) unternommen, uns die schöne Stadt Goslar angesehen, die Hermanns- und die Baumannshöhle mit ihren wunderbaren Tropfsteingebilden besucht, ausserdem in Wernigerode und Quedlinburg einen Stop eingelegt. Zwischendurch haben wir noch eine betagte Tante meines Mannes in Barenthin besucht.
Ganz fasziniert war ich von Leipzig. Schon zu meiner Studienzeit habe ich Leipzig ins Herz geschlossen, aber jetzt, nach unendlich vielen Bauarbeiten und Restaurierungen finde ich sie nochmal so schön. Und doch ist vieles wiedererkennbar...Wir sind durch die vielen Passagen flaniert, haben natürlich die Nikolaikirche besucht, die Thomaskirche, sind über den Brühl spaziert...ach ich könnte richtig schwärmen...
Und auch wenn wir kaum einen Tag mal allein für uns hatten, waren unsere Treffen jedes für sich sehr schön. Wir haben viel erzählt, und ausgetauscht, Neues erfahren, miteinander gelacht und einfach das Wiedersehen jeweils sehr genossen.







Sonntag, 22. September 2013

Haben wir die Wahl?

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Eigentlich fühle ich mich nicht nur "wahlberechtigt" sondern auch verpflichtet, bei Wahlen meine Stimme abzugeben, mit zu entscheiden, wer künftig unser Land wie regieren soll.
Dieses Jahr sind wir ja nicht Zuhause, also habe ich per Briefwahl meine Stimme abgegeben.
Da lese ich plötzlich bei einem Spaziergang durch Grimma in einem Schaufenster ein selbstgemaltes Plakat mit dem Satz von Rosa Luxemburg:
"Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten."
Und mich beschleicht der Verdacht, dass dieser Satz auch hundert Jahre danach immer noch stimmt....

Sonntag, 15. September 2013

Erstens kommt es anders...

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...und zweitens als man denkt....
Heute vor 10 Jahren war mein erster Arbeitstag in der Firma, in die mich meine Firma entsandt hat.
Für drei Monate sollte ich dorthin "ausgeliehen" werden. Nur solange, bis in meinem Homeoffice mein nächstes Projekt beginnt, was für Januar 2004 geplant war.
Das Projekt startete auch wie geplant, aber ohne mich.
Was war ich damals sauer und hatte Heimweh nach meinem "alten" Projektteam.
Aber die neue Firma, die mich als Fremdmitarbeiterin engagiert hatte, ließ mich nicht gehen und mein Chef redete mir zu, daß ich bleiben müsse.
Heute bin ich sehr froh darüber. Mein Homeoffice hat inzwischen Namen, Chef und Stadt gewechselt. Die Zeiten darin sind sehr wechselvoll geworden.
Ich aber fühle mich inzwischen als "Dauerleihgabe" sehr wohl. Habe mich in die damals neuen Arbeitsgebiete gut eingefunden und könnte es mir nun gar nicht besser denken.
Staunen muss ich nur, dass darüber wirklich schon 10 Jahre vergangen sind - unfassbar.

Donnerstag, 12. September 2013

Neshumele / einmal gesegnet - für immer gesegnet

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"Wenn Rachel Remen Freitags nach der Schule zu ihrem Großvater kam, dann hatte der in der Küche schon den Tisch gedeckt. Was dann geschah, erzählt sie in ihren Lebenserinnerungen.
Wenn sie ihren Tee getrunken hatten, zündete ihr Opa immer zwei Kerzen an und wechselte auf Hebräisch einige Worte mit Gott. Rachel wartete geduldig, denn sie wusste: jetzt kommt gleich der beste Teil der Woche!
Wenn ihr Opa nämlich fertig war mit seinem Gebet, dann wandte er sich zu ihr und sagte: „Komm her, Neshumele - meine geliebte kleine Seele!" Und dann legte er ihr sanft seine Hände auf den Kopf und dankte Gott dafür, dass es sie gab. Danach sprach er zu Gott davon, mit welchen Dingen seine Enkelin sich im Verlauf der Woche herumgeschlagen hatte. Wenn sie etwas angestellt hatte, dann lobte er, dass sie die Wahrheit gesagt hatte. Wenn ihr etwas misslungen war, dann sprach er davon, wie sehr sie sich bemüht hatte. Und dann gab er ihr seinen Segen und bat Gott, gut auf sie aufzupassen.
Diese kurzen Momente bei ihrem Großvater waren für Rachel die einzige Zeit, in der sie sich ganz zufrieden und mit sich im Reinen fühlte. Zuhause war sie das nie. Da war es nie genug. Wenn sie in einer Klassenarbeit 98 von 100 Punkten hatte, fragte ihr Vater: „Und was ist mit den restlichen zwei Punkten?" Aber für ihren Großvater spielten die zwei Punkte keine Rolle. Für ihn war es genug, dass sie da war. Und wenn sie bei ihm war, dann spürte sie ganz tief im Herzen, dass er Recht hatte.
Rachels Großvater starb, als sie sieben Jahre alt war. Zuerst, schreibt die erwachsene Frau, hatte Rachel Angst, dass sie ohne die wöchentliche Begegnung mit ihm nie mehr spüren könnte, dass sie ein ganz besonderer Mensch ist. Aber mit der Zeit merkte sie, dass sie gelernt hatte, sich durch die Augen ihres Großvaters zu sehen. Denn: Einmal gesegnet sein, heißt: für immer gesegnet zu sein.
Viele Jahre später, längst schon eine erwachsene Frau, erzählte Rachel ihrer Mutter von den Segnungen ihres Großvaters und was sie ihr bedeutet hatten. Da lächelte die Mutter traurig und sagte zu ihr: „Ich habe dich an jedem Tag deines Lebens gesegnet, Rachel. Ich habe nur nicht die Weisheit besessen, es laut auszusprechen."
Ich würde das gerne von Rachel Remens Großvater lernen! Und auf jeden Fall gleich damit anfangen:
Gottes Segen sei bei Ihnen an diesem Tag und an allen Tagen Ihres Lebens, denn auch Sie sind ein ganz besonderer Mensch und ein Neshumele - eine von Gott geliebte Seele."

Sabine Drecoll / SWR1-Radio "Anstöße"

Dienstag, 10. September 2013

Bleiberecht

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Sie dürfen bleiben, die drei Buchen vor unserem Balkon entlang unserer Strasse.
Das hat eine ausserordentliche Eigentümerversammlung ergeben.
Vor ein paar Jahren waren es noch vier Buchen. Doch die in Hausnähe streckte ihre Äste mit den Jahren arg in einige Balkone unseres Hauses, also wurde sie kurzerhand gefällt.
Nun macht sich die Mittlere der verbliebenen Buchen mit ihren Wurzeln unter dem Bürgersteig mausig und hebt diesen an. Noch nicht so sehr, aber schon sichtbar.
In der Hausgemeinschaft gab es nun Besorgnis, jemand, der den Bürgersteig entlangläuft, könnte aufgrund der Unebenheit stolpern, sich verletzen und von der Hausgemeinschaft Schadenersatz fordern und unsere Versicherung könnte sich weigern zu zahlen, weil ja die Wurzeln des Baumes nicht hätten sein dürfen....
Also müsste der Baum gefällt werden! Und bevor die beiden anderen Buchen bürgersteigtechnisch überhaupt Ärger machen können, sollten sie gleich mit umgehauen werden!
Zum Glück aber gab es dagegen den entschiedenen Willen einiger anderer Hausbewohner, eine andere Lösung zu finden. Und zum Glück war zur Versammlung ein Fachmann von einer Gartenbaufirma eingeladen, der die Bäume eigentlich Fällen sollte.
Denn der hatte DIE Lösung: Bürgersteig öffnen - die entsprechenden Wurzeln unter den Bäumen kappen, Wurzelschutzfolie einlegen, Bürgersteig schliessen, Baumkronen verschneiden.
Auf diese Weise kommen die Wurzeln dem Bürgersteig nicht mehr in die Quere und die Bäume dürfen trotzdem bleiben.
Wir Baumfans waren sehr erfreut und sehr erleichtert, die Unfallbefürchter ebenso zufrieden.
Und immer, wenn mich meine Spazierrunde an den Bäumen vorbeiführt, flüstere ich ihnen zu: "Ihr dürft bleiben."

Montag, 9. September 2013

Eine Mottebiene in Paris

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Unsere Tochter ist mal wieder ausländisch unterwegs. Diesmal begleitet sie eine Professorin ihrer Uni in Japan als Assistentin zu einem Kongress nach Paris.
Gestern spätabends ist sie mit dem Fernbus losgefahren und war heute Morgen gut in der französischen Hauptstadt angekommen, wie sie in einer kurzen Mail aus dem Hotel schreibt.
Obwohl sie in den letzten Jahren wirklich viel und weit verreist und auch schon ganz schön erwachsen geworden ist, freu ich mich, zu lesen, dass es ihr gut geht. Na ja, einmal Mami – immer Mami…

Sonntag, 8. September 2013

Einfach schön, so ein Nachmittag in Familie

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Auf den Tag genau 15 Monate alt ist sie heute, unsere kleine Enkeltochter.
Zwei Wochen haben wir sie nicht gesehen, und mir scheint, sie ist schon wieder ein Stück gewachsen.
Und wie fix sie inzwischen laufen kann…und Pflaumenkuchen essen wie eine Grosse und Ball spielen und Bilderbücher anschauen…. Ne wirklich, ein Baby ist sie nicht mehr…. und einfach zum Knuddeln.

Samstag, 7. September 2013

Ausflug

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Die Abteilung in der ich arbeite war gestern Nachmittag zu einem gemeinsamen Ausflug eingeladen. Allerdings geflogen sind wir zum Glück nicht.
Mit dem Bus ging es nach Wieden ins Besucherbergwerk Finstergrund.
Mit der Grubenbahn ging es 500 Meter in den Stollen hinein und von dort aus zu Fuss einen Rundgang entlang mehrerer Stollen in denen Fluss- und Schwerspat abgebaut wurde.
Ein ehemaliger Bergmann führte uns und erläuterte die Arbeit im Berg, den Arbeitsalltag der Bergleute und die Gesteinsformationen. Sehr eindrucksvoll, das Gehörte, der Berg "von innen" grandios anzuschauen und duchlöchert wie ein Schweizer Käse. Einzig die Temperatur machte uns arg zu schaffen. Wir waren an Sommer gewöhnt, mittags waren bestimmt 30°C - im Berg aber herrschen das ganze Jahr über 8°C! Und die Führung dauerte über eine Stunde....
Danach gab es ein zünftiges Schwarzwälder Vesper später sogar noch selbstgebackenen Kuchen - beides oberlecker und als es spätabends wieder nach Hause ging war die Kälte fast schon wieder vergessen.

Mittwoch, 4. September 2013

Erntefest

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Unser Garten ist wirklich ein Geschenk.
Auch wenn das Unkraut derzeit ganz schön Heimvorteil hat, weil ich nicht mehr gar so flott und beweglich bin, haben wir doch grosse Freude an diesem Fleckchen Erde. Die lange Trockenfase im Juli / August, in der wir verreist waren, hat nur eine Gurkenpflanze und ein Tomatenstock überstanden, Zucchini hatten wir eh nur eine Pflanze – aber diese drei versorgen uns nun mit herrlichen Früchten.
Von den Tomatchen (Cocktailtomaten um genau zu sein), könnte ich richtig schwärmen, so fruchtig, prall und süss sind die. Und Zucchini sind sogar mehr, als wir essen können, da haben wir schon etliche verschenkt.

Samstag, 31. August 2013

Immer noch Sommer

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Der August verabschiedet sich mit wunderbarem Sommerwetter.
Wenn ich aus dem Fenster schaue - Sonne satt und blauer Himmel.
Wir werden diesen Sommertag natürlich im Garten verbringen...ich freu´mich wie eine Katze über einen Pott Milch.
Und am späten Nachmittag sind wir zu Freunden in deren Garten eingeladen, einfach nur so, zum Erzählen über den Urlaub, die Familie, zum Gartenfachsimpeln und zum Rippchen essen. Die bereiten sie nämlich in einem Gerät zu, das wie eine Lokomotive aussieht - na, wir sind gespannt...

Freitag, 30. August 2013

Beten hilft

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"Ohne Vorbehalt und ohne Sorgen
leg ich meinen Tag in deine Hand.
Sei mein Heute, sei mein Morgen,
sei mein Gestern, das ich überwand.
Frag mich nicht nach meinen Sehnsuchtswegen,
bin in deinem Mosaik ein Stein.
Wirst mich an die rechte Stelle legen.
Deinen Händen bette ich mich ein.
Amen."
Edith Stein
Seit Anfang Mai liegt dieses Gebet zu Hause auf meinem Schreibtisch. Habe es als kleinen Zettel mal irgendwo mitgenommen, wiel es mich sehr angesprochen hat.
Und seit dieser Zeit habe ich es mir zu eigen gemacht, dieses Gebet immer wieder von ganzem Herzen zu beten, obwohl und gerade weil mir die Passage "...und ohne Sorgen..." rechte Mühe macht.
Mein Verstand weiss schon, dass es unnütz ist, sich zu sorgen - es kommt wie es kommt, und wir sind ja doch in Gottes Hand.
Mein Herz jedoch zagt trotzdem und flüstert mir oft ein, ich müsse dies tun und um jenes bangen...und macht mich unruhig.
Deshalb bete ich dieses Gebet immer wieder. Vielleicht kann ja eines Tages auch mein Herz JA zu dem sagen, was mein Verstand schon weiss.

Donnerstag, 29. August 2013

Feriennachlese

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Im Juli/August hatten wir drei "fette" Wochen Urlaub.
17 Tage davon haben wir auf einer Kreuzfahrt durch Ostsee, Nordsee, Polarmeer und zurück verbracht. Von Kiel ging es nach Island, Spitzbergen und Norwegen. In 10 verschiedenen Städten gingen wir vor Anker und an Land, haben viel gesehen und erfahren.
Als Extra-Geschenk hatten wir obendrein die ganze Zeit wunderbares Wetter. Wie uns die Crew an Bord und die Reiseführer an den einzelnen Orten sagten, ist das durchaus unüblich, eigentlich seien nämlich Regen und Nebel an der Tagesordnung.... 
Auch an Bord des Schiffes hat es uns sehr gut gefallen. Wir hatten Zeit zum Lesen, zum Aufs-Meer-Gucken (mein Lieblings), waren sogar tanzen und zu Vorträgen über Land und Leute unserer Route. Ausserdem war ein befreundetes Ehepaar mit an Bord, und mit Gesprächen, Rommè- und Domino-Spielen war Langeweile absolut ausgeschlossen.
Landschaft haben wir gesehen...das war echt atemberaubend...

Mittwoch, 28. August 2013

Frage an die Werbung

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Wenn ein Zahnarzt davon profitiert, dass seine Patienten schlechte Zähne haben, warum sollte ich dann eine Zahnbürste benutzen, die vier von fünf Zahnärzten empfehlen???
Weitergesagt von Mottebiene

Dienstag, 27. August 2013

Mal wieder Girlsday....

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....und schön war er wieder, dieser gemeinsame Tag mit meiner Tochter.
Diesmal haben wir erst mal ganz in Ruhe und opulent gefrühstückt und sind dann nach Basel gefahren. Mit der Fähre ging es bei strahlendem Sonnenschein über den Rhein und entlang den Resten einer alten Stadmauer und entlang des Rheines ins Münster, sogar mit Krypta-Besuch. Durch die kleinen Gassen der Altstadt sind wir flaniert und haben einfach nur die Altstadt genossen, ohne ein Geschäft zu betreten. Das war einfach nicht dran.
Anschliessend sind wir nach Lörrach gefahren, wo wir dann doch durch die Geschäfte geschwirrt sind.
Gegen sechs haben wir den Vati vom Büro abgeholt und uns von ihm zum Essen einladen lassen. Was für ein schöner und entspannter Tag.
DANKE.

Montag, 26. August 2013

Besuch

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Eine schöne, turbulente und abwechslungsreiche Woche liegt hinter uns.
Von letzten Montag bis heute war unsere Tochter zu Besuch. Natürlich haben wir die Zeit sehr genossen und viel miteinander unternommen. Und natürlich vergingen die Tage wie im Flug.
Nur eines war schade: letzten Samstag wollten wir eine Gartenparty veranstalten, und bis Samstag 11 Uhr hatten wir auch den schönsten Sonnenschein, doch dann fing es an zu regnen und regnete sich so richtig ein. Also nichts mit Garten. Kurzerhand beorderten wir die jungen Leute nebst Enkelmaus und unsere Freunde zu uns nach Hause und aus der Garten- wurde eine Küchenparty....war auch schön....
Tja, nun ist diese Woche schon wieder vorbei und uns hat der Alltag wieder.
 

Ende der Sommerpause

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Über einen Monat habe ich nichts gepostet. Diese selbstgewählte Pause war einfach mal nötig.
Zum einen war so viel los: Beruflich ging es rund, 3 Wochen Reise-Ferien, Sommerwetter - Gartenarbeit, Familie, Besuche, Hausarbeit.... und dann noch abends am Laptop zu sitzen und zu Schreiben, da war einfach die Luft raus...
Also habe ich mir eine Sommerpause gegönnt.
Aber nachdem ich nun doch viel festzuhalten habe und überdies an einem Wochenende gleich drei Leute mir gegenüber bemängelt haben, auf meinem Blog würde sich ja gar nichts mehr tun, und sie würden dies vermissen, finde ich, na denn - schreibe ich doch weiter, wenn´s jemanden freut....

Freitag, 12. Juli 2013

Wie geht es meinem Bein?

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In den vergangenen Wochen habe ich nichts mehr über mein gesundheitliches Befinden gepostet, einfach, weil es heute so und morgen so ist.
Schmerzfreie Tage habe ich leider immer noch nicht, aber schmerzfreie Stunden sehr wohl. Und ich kann wieder spazierengehen, sogar kilometerlang. Oder durch die Stadt flanieren - das hatte ich jahrelang nicht.
Neulich traf ich eine Kollegin auf dem Weg zur Arbeit und sie empfing mich lachend und sagte:"Du kommst hier angeflitzt wie ein "Duracel-Häschen", so voller Energie.
Für all das bin ich sehr dankbar und freue mich des Lebens.
Im Moment aber plagen mich die Schmerzen wieder permanent und ich kann mich leider nicht entziehen. Ich merke, das hat auch etwas mit meiner inneren Anspannung zu tun. Auf der Arbeit geht es zur Zeit sehr turbulent zu, mein Fremdmitarbeitervertrag wankt mal wieder und für den Urlaub sind noch tausend Dinge zu erledigen. Ich hoffe einfach, dass sich nach und nach jeder einzelne Problempunkt auflösen wird, und ich das Meine in richtiger Weise dazutue; das Licht am Ende Tunnels sehe ich ja eigentlich schon. Die schlafarmen Nächte und die Schmerzen muss ich wohl hinnehmen. Ist eigentlich logisch, denn wie soll man merken, dass man gerade durch ein Tal geht, wenn man sich dabei wunderbar fühlt? Der HERR wird´s schon fügen...

Donnerstag, 11. Juli 2013

Treue Gottes

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In unserem nächsten ImPuls-Gottesdienst wird es um das Thema "Was bleibt?" gehen.
Zur Vorbereitung haben wir uns vorgenommen, dass jeder zusammenträgt, was er persönlich unter der Treue Gottes versteht, was er damit verbindet.
Hier das Ergebnis eines Mittagspausengespräches:
 - Er ist Derselbe: Gestern ,heute und morgen' (in Ewigkeit)
 - Was Er versprochen hat, das hält Er auch
 - Er ist nicht „zickig“, also nicht gefühlsabhängig
 - Sein „Ja und Amen“ gilt
 - Er ist immer bei uns
 - Auf Ihn kann man sich felsenfest verlassen
 - Was Er versprochen hat, hält Er ein
 - Immer wenn’s schwierig wird, tut Er ein neues Türchen auf und zeigt, wie es doch wieder weitergehen kann, auch wenn man selber das nicht gedacht hat.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Der Countdown läuft

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Die Reiseunterlagen sind da, der Urlaub rückt näher und näher.
Nun ist es an der Zeit ernsthaft zu planen, was wir alles mitnehmen wollen, müssen, dürfen.
Und natürlich plagt mich die ewig gleich Frage: Welche Kleidung brauchen wir auf dem Schiff, an Land, abends....
Aber alle Kümmerei wir überstrahlt von der Vorfreude und Neugier auf Island, Spitzbergen und Norwegen.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Faule Socke?

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Die letzten Wochen hat sich hier ganz schön der Rost mausig gemacht.
Einen Monat lang habe ich nichts gepostet.
Dabei war gerade der Juni so erlebnisintensiv. Doch eben deshalb war ich immer knapp an Zeit, und mich abends noch an meinen Laptop zu etzen, fällt mir einfach schwer, zumal ich den ganzen Tag am PC sitze.
Aber ich nehme mir ganz ganz fest vor, in Stichpunkten halte ich den Juni noch fest, und sei es nur für mich zur späteren Erinnerung. Denn es gibt so viele schöne Momente und Begebenheiten, die ich nicht in Vergessenheit geraten lassen möchte.
Für heute möchte ich die englischen Rosen aus unserem Garten festhalten, die zur Zeit soooo prächtig blühen und duften....einfach schön.

Sonntag, 30. Juni 2013

Und noch ein schöner Abend...

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nämlich der in Hügelheim....


 

Gartenimpressionen

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Der Juni war ja recht verregnet und viel zu kalt. Und doch gab es einzelne schöne Tage und Stunden, die wir im Garten werkeln, sitzen oder in denen wir einfach die Natur beobachten konnten.







Der erste Geburtstag....

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Nun ist sie schon ein Jahr alt. Wie schnell diese Zeit vergangen ist....
Wir haben an ihrem Geburtstag einen wunderbaren Familiennachmittag mit unserer Enkeltochter und ihren Eltern verbracht, mit dabei die Geschwister unserer Schwiegertochter mit ihren Familien und natürlich das andere Großelternpaar - volles Haus....schön.

Und ein Extrageschenk für mich: ich hatte, wenn auch nur ganz kurz, Mäuslein endlich mal wieder auf dem Arm...

Land unter

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Das verheerende Hochwasser, das sich Anfang Juni entlang der Elbe und in anderen Flüssen breit gemacht hat, haben wir natürlich mit verfolgt. Und wieder war auch in Grimma Land unter. Wieder ist die ganze Altstadt überflutet, es ist wie bei der "Jahrhundertflut" von 2002, nur dass diesmal die Menschen resignieren und einfach keine Kraft, keine Zuversicht mehr haben, um alles noch einmal aufzubauen.

Auch das Hotel Kloster Nimbschen, in dem wir vor zwei Jahren unsere Silberhochzeit so wunderbar feiern konnten, wurde stark beschädigt und musste schliessen. Unser Aufenthalt im September, auf den wir uns schon so gefreut haben, wurde bereits gecancelt, das Hotel wird frühestens im Dezember wieder Gäste empfangen dürfen....
Auch meine Schwester und ihr Mann haben aufgregende Hochwassertage hinter sich. Sie wohnen an der Schwarzen Elster und hatten Glück, dass sie ihr Haus auf der "richtigen" Strassenseite haben, denn die Gegenüberliegende Seite wurde komplett überflutet, als der Damm der Elster gleich an mehreren Stellen riss. Bei der Schwester stand nur der Garten unter Grundwasser, das durch die Elster hochgedrückt wurde. Und alles aus der etwas tiefergelegenen Garage fand auf der Terrasse Asyl....

Sonntag, 2. Juni 2013

Besuch vom Sonnenschein

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Seit März steht in unserem Gartenhaus ein Sandkasten, noch originalverpackt.
Denn seit März gab es noch keine Gelegenheit, den Sandkasten zusammen mit den "Jungen Leuten" bei schönem Wetter aufzubauen und dann gleich mit der Enkeltochter einzuweihen....
Heute sollte es eigentlich so weit sein, denn es war für trockenes Wetter vorhergesagt, und das wollten wir nutzen, auch wenn es vielleicht nicht gerade sonnig würde.
Sohn, Schwiegertochter und Enkeltochter waren zum Grillen eingeladen und im Anschluss wäre dann Sandkastenrichtfest und Einweihung gewesen.
Aber die letzten Tage hat es so viel geregnet, und den ganzen Vormittag war es noch so trüb, als wollte es gleich wieder anfangen mit der Tröpfelei. Da war mein Mann kurzerhand vorab im Garten, um die Lage zu peilen und fand es so nass vor, dass die Wiese kaum zu begehen war.
Also haben wir unseren Besuch zu uns nach Hause bestellt, die Steaks und Würstchen in die Pfanne gehauen, na und den Salaten war es egal, ob sie am Küchen- oder am Gartentisch verspeist werden.
Und so hatten wir auch ohne Sandkasten sehr vergnügliche Stunden miteinander. Unsere Enkelmaus ist so ein Sonnenschein, freundlich und ausgeglichen, einfach zum Knuddeln.
Und als wir nach dem Essen ein bisschen spazieren waren, kam sogar auch noch der richtige Sonnenschein. Und auch den haben wir sehr genossen.

Samstag, 1. Juni 2013

Regen, regen, regen Sie sich nicht auf....

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Seit Tagen regnet es. Zum Teil schüttet es regelrecht wie aus Eimern.
Wieder nichts mit Gartenarbeit, aber wir wollen nicht klagen.
Noch ist es bei uns einfach nur ungemütlich nass und kalt. Weiter nördlich in Deutschland drohen manchen Städten schlimme Überschwemmungen.
Unsere Tochter hat ein paar Fotos aus Heidelberg geschickt, dort sind schon einige Strassen gesperrt.
Und das Haus hier ist kein Hausboot, sondern ein Bootsverleih, der auf der Neckarwiese steht....

Freitag, 31. Mai 2013

Luxus pur

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Mein Mann hatte heute noch frei, Brückentag, während ich brav meiner Arbeit nachgegangen bin.
Aber ein bisschen Verwöhnprogramm gab es dennoch:
Morgens hat mein Mann mich zur Arbeit chauffiert und abends wieder abgeholt, war auf dem Heimweg noch mit zum Wochenendeinkauf, und als wir nach hause kamen - da war die Wohnung schon blitzblank, mein Mann hatte bereits Bad und Küche geputzt, staubgesaugt und die Fussböden gewischt.
Es ist also auf der Stelle WOCHENENDE, wie cool ist das denn??!!

Mittwoch, 29. Mai 2013

Die Sehnsucht nach der Ewigkeit ist uns ins Herz gelegt

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"Allen Menschen ist der Glaube an Gott ins Herz gesät.
Es lügen jene, die da sagen, dass sie nicht an die Existenz Gottes glauben;
denn in der Nacht und wenn sie allein sind, zweifeln sie."
Lucius Annaeus Seneca
Philosoph, Staatsmann und Schriftsteller, um 4 v. Chr. - 65 n. Chr.

Dienstag, 28. Mai 2013

Gottes Zeitrechnung lässt mich staunen

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Letzten Montag im Firmen-Gebets-Kreis erzählte jemand, dass er seinem langjährigen, nicht glaubenden Freund zum Geburtstag eine Bibel geschenkt hat. Das lag ihm schon lange auf dem Herzen.
Der Freund aber hat die Bibel versteckt. Er hat sie nicht mal angeschaut oder etwas drüber gesagt, sie lag auch später nicht auf dem Geschenketisch.
Ich konnte die Enttäuschung des Schenkenden gut verstehen. Er hielt sein Geschenk für umsonst, und denkt nun, dass sein Freund sich Gott nie zuwenden wird. Er tat mir leid.
Aber die Geschichte ging mir nicht aus dem Sinn, und dann fiel mir plötzlich ein, dass ich selber 23 Jahre verstreichen liess, und dass mir 3 Bibeln geschenkt wurden, ehe ich dann endlich mal die Bibel gelesen habe:

1981 schenkte mir der Pastor der Gemeinde, in der ich geboren wurde und aufgewachsen bin, eine Luther-Bibel. Ich nahm sie entgegen und verstaute sie in meinem Bücherregal – ungelesen.
In den 90-ger Jahren schenkte mir eine ältere Dame aus unserem Haus, die für mich ein Post-Paket entgegengenommen hatte, eine Gideon-Bibel. Ich nahm sie höflich an, aber auch diese Bibel kam auf direktem Weg ins Bücherregal.
2004 bekam ich noch einmal eine Bibel geschenkt, zum Geburtstag. Es war die „Hoffnung für alle“.
Und diese Bibel habe ich dann endlich gelesen von Anfang bis Ende, das hat 3 Jahre, 3 Monate und einige Tage gedauert. Aber je mehr ich gelesen habe, um so faszinierter und neugieriger wurde ich.
Und heute bin ich absoluter Fan von der Bibel. Habe mir noch eine „Elberfelder“ dazugekauft und mir eine Hörbibel zu einem weiteren Geburtstag schenken lassen.
Und ich brauche alle fünf Bibeln.
Die Luther, wenn mir nach einem feierlich formulierten Bibeltext ist.
Die Gideon, wenn ich verreise, damit das Gepäck nicht zu schwer wird.
Die Hoffnung für alle, wenn ich etwas schnell im Zusammenhang lesen möchte.
Die Elberfelder, wenn ich etwas mal wieder ganz genau wissen muss, und
die Hörbibel, wenn ich neben bügeln, kochen oder Staub wischen Bibeltexte statt Radio hören möchte.
Na, und wenn ich etwas suche, brauche ich die Online-Bibel.
Jetzt wo ich das so zusammentrage, wird mir klar, da hatte Gott ganz schön Geduld mit mir.
23 Jahre hat er gewartet, bis ich mich für sein Wort interressiert habe....Ich selber bin mit Gott längst nicht so geduldig....
Unserem Gebetsfreund aber möchte ich Mut machen. Für seinen Freund stehen bestimmt ebenso noch weitere Bibeln oder Begegnungen bereit. Da besteht also jede Menge Grund zur Hoffnung.

Montag, 27. Mai 2013

Wer rechnet denn mit sowas???

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Unvermutet hielt das Wetter sich an die gestrige Vorhersage. Es war tatsächlich sonnig und recht warm. Nicht nur tagsüber, sondern auch noch bis in den Feierabend hinein.
So ein Geschenk wollte ich natürlich auf gar keinen Fall ungenutzt vorüberziehen lassen.
Also habe ich meine Sportstunde in der Muckibude sausen lassen und bin eine grosse Runde durch das sonnige Basel spaziert. Anschliessend fix nach Hause, Gemüse-Salat mit frischem Oregano und Liebstöckel aus dem Garten zubereitet, und dann gab es Abendessen im Sonnenschein auf Balkonien.
Ich freu mich drüber wie eine Katze über einen Pott Milch...

Sonntag, 26. Mai 2013

Donnerstag, 23. Mai 2013

Das ging ja flott

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Ich wollte heute meine Brille zu meinem Optiker bringen, damit sie mal wieder ultraschallgereinigt wird, die Schrauben nachgezogen und die Pads erneuert werden und hatte mich schon darauf eingestellt, die Brille da lassen zu müssen.
Aber weit gefehlt. Der junge Mann fragte mich, ob ich nicht gleich darauf warten wollte, und so beguckte ich mir die neuesten Modelle an Brillen, Sonnenbrillen, Sportbrillen usw. und nach kaum mehr als 10 Minuten war meine Brille fertig. Und als ich fragte, was ich schuldig sei, antwortete er, das sei Service. Na, das finde ich aber auch - Superservice.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Notorische Lügnerin

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Seit letzten Sonntag zeigt unsere Mildred (Wetterstation) pure Sonne als Vorraussage.
Heute ist nun mittlerweile schon Mittwoch, und seit Sonntag haben wir nichts anderes als Regen, Regen, Regen und es ist kalt. 11 Grad, mehr sind nicht drin.
Also entweder sagt Mildred das Wetter für Timbuktu voraus, oder sie schwindelt uns die Hucke voll....

Montag, 20. Mai 2013

Regional ist relativ.

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Im Nachbarort gibt es eine Mühle, die sehr vielfältig betrieben wird. Die Mühle selber mahlt Getreide zu Mehl, Griess, Kleie usw., es sind aber auch ein mühleneigener kleiner Laden und eine Bäckerei angeschlossen, wo man Sämereien, Gewürze, allerlei Getreideprodukte bis hin zu Tierfutter, oder in der Bäckerei lecker Brot und Kuchen kaufen kann. Das gesamte Sortiment läuf unter „Bio“ und „Produkte aus der Region“.
Mit „Bio“ habe ich es nicht so, da ist mir zuviel Schmu unterwegs, der auch noch besonders viel kostet. Regionale Produkte kaufe ich allerdings gerne, tue das auch wo immer es geht.
Heute, am Pfingsmontag, hatte diese Mühle „Tag der offenen Tür“. Wir sind mit Bekannten hingelaufen, um zu sehen, was sie so anbieten. Ein Rundgang durch die Mühle, Lädchen und Bäckerei beschnuppert, war sehr interressant.
Natürlich haben wir auch etwas gekauft, denn nur gucken ist ja auch nichts…. Meine Wahl fiel auf ein Päckchen Belugalinsen. Die möchte ich mal zu einem Salat und vielleicht zu einer Beilage für Lamm zubereiten.
Die Bekannte entschied sich für eine Flasche Leinöl. Da sämtliche Räume an diesem Tag gestopft voller Leute waren, hielten wir uns im Lädchen nicht auf, sondern trafen unsere Wahl, ab zur Kasse und nichts wie raus. Unsere Männer hatten derweil ein Plätzchen auf einer Bank ergattert und erwarteten uns schon. Dort haben wir unsere Beute dann erstmal richtig begutachtet und staunten nicht schlecht.
Auf der Linsenpackung stand zwar gross, dass sie aus biologisch kontrolliertem Anbau und streng nach EU-Richtlinien hergestellt sind, aber ganz klein war als Herkunftsland Kanada zu lesen. Soso, EU-Richtlinien in Kanada.
Die Leinölflasche kam auch nicht besser weg. Ihr wurde bescheinigt, dass sie ein regionales Produkt aus EU- oder Nicht-EU-Gebiet sei. Hmm…woher denn nun? Auch hier handelt es sich um ein echtes Bioprodukt.
Wir dachten uns unsern Teil, schnabulierten den frischgebackenen selbstgekauften Kuchen. Auf dem stand zwar nicht Bio oder, dass er aus der Region kommt, sondern er kam direkt vom Blech der Bäckerei und war oberlecker.

Sonntag, 19. Mai 2013

Sehr schön war er,...

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...der Pfingstgottesdienst.
Unsere Lehrvikarin hat ihn gehalten, mit Taufe und Abendmahl und einer richtig guten Predigt.
Die Predigt wurde nach einer neuen Predigtlehre gehalten, die nennt sich "offenes Kunstwerk", hatte die Form eines gespielten Dialoges, wobei die Auflösung des Problems direkt aus der Bibel als Bibeltext vorgelesen wurde.
Konkret ging es um 4. Mose, Kapitel 11. Mose ist ausgebrannt, hat keine Kraft mehr. Er ist enttäuscht über das Volk Israel, weil sie immerfort unzufrieden sind und dies und das und jenes fordern, und er traut sich nicht, die Wünsche des Volkes vor Gott zu tragen, weil er Gottes Zorn für sein Volk fürchtet. Gleichzeitig fühlt er aber die Last der Verantwortung für das Volk, meint, nur er allein ist für alles zuständig.... Ein übler Konflikt.
In der Predigt hält Mose den Dialog mit Mirjam, seiner Schwester. Sie ermutigt ihn, seinen Kummer vor Gott zu bringen. Aber erst in der äussersten Not tut Mose dies - und dann ist durch den Bibeltext zu hören, dass Gott keineswegs zürnt. Sondern er weist Mose den Weg aus der Misere. Trägt ihm auf 70 Älteste aus den Stämmen zu wählen, und diese übernehmen fortan einen Teil von Moses´s Verantwortung. Moses ist entlastet.
Für mich war dieses Kunstwerk keineswegs offen, es war aus Gottes Wort direkt hergeleitet und auch in unsere Zeit passend.
Ich habe mich für die Lehrvikarin gefreut, dass ihr die Predigt und überhaupt der ganze Gottesdienst so gut gelungen ist und hab ihr das auch gesagt, denn ich glaube so ein bisschen Ermutigung tut in jedem Fall immer gut.

Es geschieht durch den Geist

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"Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth."
Sacharja 4,6

Ich wünsche allen, die hier vorbeischauen,
ein gesegnetes Pfingsfest.

Freitag, 17. Mai 2013

Ein Festival der Christen

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Heute findet in Basel ein ganz besonderes Festival statt, nämlich die
Nacht des Glaubens. In über 70 Veranstaltungen gibt es Gelegenheit, dem christlichen Glauben näher zu kommen, sich in seinem Glauben neu inspirieren zu lassen, andere Christen zu treffen, Neues zu erfahren. Theater, Kabarett, Diskussionsrunden, Konzerte oder aber Führungen zu Kirchenarchitektur, Ikonen oder Fresken.
Ich finde das eine so tolle Idee. Eigentlich hatte ich mir auch zwei Veranstaltungen ausgesucht und wollte abends nochmal nach Basel fahren, aber nun findet die Nacht des Glaubens ohne mich statt.
Mich plagen schon seit Tagen Herzrhythmusstörungen und Schmerzen, obwohl ich meine Tablettchen ganz regelmässig nehme. Ich fühle mich ganz elend und schleich schaumgebremst durch die Wohnung, hoffentlich kommt da nicht die nächste "Baustelle" auf mich zu....

Donnerstag, 16. Mai 2013

Aus der Seele gesprochen

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Die "Anstösse" aus dem Radio treffen mich heute mitten ins Herz:
"„Krise ist ein produktiver Zustand, man muss ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen."

Ein sehr guter Spruch des Schriftstellers Max Frisch. Die Krise als Chance. Wenn man es schafft nicht immer gleich ins große schwarze Loch zu schauen. Es schafft zu erkennen, dass es immer auch einen Plan B oder C gibt. Und dass Krisen wirklich auch Chancen sein können. Das sagt schon die Herkunft des Wortes aus dem Griechischen. „Krinein" heißt scheiden und entscheiden. Wenn jemand oder etwas in die Krise kommt, dann gibt es meistens was zu klären und es ist oft eine Möglichkeit sich zu entwickeln oder sich zu befreien.
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Wie auch in einer Beziehung oder in der Ehe. Wenn es in der Beziehung mal kriselt, dann muss sie nicht gleich scheitern. Krisen zeigen an, dass etwas hakt, dass etwas verändert werden will, damit die Beziehung lebendig bleibt. Damit man sich weiter entwickeln kann, einzeln und auch als Paar.
Und nicht zuletzt auch im eigenen Leben. Wenn ich im Beruf oder in einer Lebensphase dauerhaft unzufrieden, unglücklich oder gar traurig bin, dann ist das zwar eine schwere Belastung, aber noch keine Katastrophe, sondern höchste Zeit meinen Beruf oder mein Leben kritisch anzuschauen. Das Gute und das Schlechte daran sehen. Mich für manche Dinge oder Menschen entscheiden und mich manchmal auch scheiden, von ihnen trennen. Gut ist, wenn ich dabei ein Gegenüber habe. Einen Freund oder eine Freundin. Wenn nötig einen Therapeuten oder wenn möglich einen Seelsorger. Damit aus Krisen auch wirklich Chancen werden. Chancen mein Leben neu zu leben: bewusster, glücklicher und freier."
Dr. Peter Kottlorz, Katholisch Kirche

Sonntag, 12. Mai 2013

Happy Birthday

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Eine Freundin wird heute 60 Jahre alt. Irgendwie muss ich heute ganz oft an sie denken. Sie ist mit Mann und Sohn für eine Woche nach Sizilien geflogen, weil sie ihren Geburtstag auf keinen Fall Zuhause verbringen und feiern wollte. Ihr sei gar nicht nach feiern zumute, erzählte sie mir bei unserem letzten Telefonat kurz vor ihrem Abflug. Schon das Organisieren einer Feier wäre für sie Stress pur – keine Lust.
Dabei kenne ich sie auch ganz anders. Als wir uns vor ca. 30 Jahren kennen lernten, war sie eine so unternehmungslustige und fröhliche junge Frau. Nichts war ihr zuviel, neugierig, aufgeschlossen – eine echte Powerfrau.
Aber nun hat das Leben Spuren hinterlassen, im Gemüt, bei der Gesundheit und überhaupt.
Ich gratuliere ihr aus der Ferne im Stillen ganz herzlich, bete für Sie und wünsche ihr, dass Jesus Christus ein wenig von der unbeschwerten jungen Frau von damals in ihrem Herzen wieder freilegt.

Mittwoch, 8. Mai 2013

Noch ein Comeback

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Ich habe mich endlich ans Fensterputzen gewagt. Die hatten/haben es wirklich nötig. Und ich fühlte mich mutig, stark und schmerzfrei, bei der Arbeit war heute Mittag schon Schluss, also ging ich frisch ans Werk.
Es ging auch ganz gut, das erste Fenster war im nu fertig, so dass ich dachte: Na, eins schaffst du schon noch…“. Gedacht getan.
Aber nun piekt der Rücken ganz schön heftig, den Rest des Tages werde ich wohl auf der Couch verbringen.
Und doch freue ich mich: eine Hausarbeit mehr, die ich ganz allein wieder bewältigen kann, wenn es auch langsam vorangeht. Wenn ich bedenke, dass noch Weihnachten nicht mal das Zähneputzen schmerzfrei war, dann, finde ich, bin ich jetzt weit vorn.

Dienstag, 7. Mai 2013

Detailplanung für den Urlaub

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Da hatten wir ja mal wieder Glück.
Wir dachten, wir könnten uns Zeit damit lassen, die Ausflüge an den einzelnen Häfen unserer Schiffsreise auszuwählen und zu buchen, schliesslich ist es ja noch ein bisschen hin, bis es losgeht.
Dass man die Ausflüge schon vorher per Internet anschauen und buchen kann, finde ich ganz toll, aber es kostet eben auch Zeit, sich jede einzelne Beschreibung durchzulesen und dann zu entscheiden, ob und wo man gerne teilnehmen möchte.
Vor einiger Zeit hatten mein Mann und ich schon mal jeder für sich angeschaut, welchen Ausflug er wählen würde, nur das Abgleichen, Festlegen und Buchen haben wir immer wieder hinausgeschoben.
Bis wir heute denn doch „mal schauen“ wollten und merkten, in Spitzbergen sind zwei der Ausflüge bereits ausgebucht. Oh, da haben wir nicht schlecht gestaunt. Und gerade am nördlichsten Punkt unserer Reise wollten wir auf keinen Fall auf dem Schiff bleiben. Und für eigene Unternehmungen ist Spitzbergen wohl nicht eben geeignet.
Also haben wir ganz flugs alles andere beiseite geschoben, uns zusammen vor den PC gesetzt und Hafen für Hafen entschieden Ausflug ja oder nein, und wenn ja, welchen und dann sofort gebucht (in Spitzbergen gehen wir nun halt mit auf den 3. Ausflug).
Tja, und so ist nun die Reise plötzlich schon „in Sack und Tüten“.

Sonntag, 5. Mai 2013

Neuland

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Ich war heute als "Gottesdiensttouristin" unterwegs.
Schon länger hatte ich vor, mal sonntags den Gottesdienst einer bestimmten Freien evangelischen Kirche zu besuchen.
Zwar kann man den Godi auch als Livestream miterleben, aber irgendwie sagt mir das nicht so richtig zu. Ich wollte selbst erleben.
Also habe ich heute Morgen meinen Mann nebst Lunchpaket mit dem Auto im Garten abgesetzt und bin nach Eimeldingen in die "G5meineKirche" gefahren.
Um 11 Uhr ging es los und es war rundherum sehr interressant.
Zuerst ein halbe Stunde Lobpreis. Junge Leute auf der Bühne mit tollen inspirierenden Liedern, die einfach einladen, sich ganz auf Gott und auf den Gottesdienst einzulassen. Ganz zwanglos stehen oder sitzen die Leute, wiegen sich mit der Musik oder auch nicht, heben die Hände oder auch nicht - jeder nach seiner Fasson.
Dann kam ein junger Mann, informierte über verschiedene Veranstaltungen und kam dann entertainermässig ins Erzählen: über einen Bibeltext schlug er den Bogen zu unserem Leben heute, flocht eigenes Erleben ein, hatte wieder ein Bibelstelle beim Wickel die er beleuchtete, bat einen Freiwilligen auf die Bühne für ein kleines Experiment.... irgendwann ging mir auf - ahhh, das ist jetzt die Predigt. Ein bisschen unsortiert kam sie mir vor, ich kann bis jetzt nicht so richtig das eigentliche Thema sagen, über das er sprach, aber einzelne Aspekte gingen mir sehr nahe.
Und wie er sprach, mit Nachdruck, lebhaft und sehr inhaltsreich, das hat mir gefallen. Ehe ich es mich versah, war eine Stunde Predigt herum und der Typ sagte schlicht: "Ich möchte gerne noch für euch beten."
Tat dies, wünschte nahtlos daran angeschlossen eine schöne Woche und dann war der Gottesdienst vorbei. Ich war ganz perplex, hätte mir noch ein bisschen Musik gewünscht...
Besonders beeindruckt hat mich die Besucherzahl, ich hatte angefangen, sie zu zählen. Bei Hundert habe ich aufgehört und hatte da noch nicht einmal die Hälfte.
Und wieviel junge Menschen dort waren, auch junge Familien. Das hat micht fasziniert.
Nicht so gefallen haben mir die Räumlichkeiten. Kahle dunkelgraue Betonwände, der Saal wie ein Konzertsaal, ohne Fenster und sehr düster.
Aber ja nun, manche Dinge muss man vielleicht mehrmals auf sich wirken lassen. Alles in allem fand ich mein Experimant gelungen. Ich denke, ich werde mal wieder dort den Gottesdienst besuchen.

Freitag, 3. Mai 2013

ComeBack

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Nach mehr als einem halben Jahr und das erste Mal seit meiner OP habe ich mich heute mal wieder in meinem Fitness-Studio blicken lassen.
Nun könnte ich natürlich grossspurig sagen, ich hätte das Training wieder aufgenommen :-), in Wirklichkeit sind es jedoch ganz kleine Anfänge, die ich absolviere:
10 Minuten Cross-Trainer, 10 Minuten Seilzug, 10 Minuten Crosstrainer - Ende von die Handlung!
Aber es hat so Spass gemacht! Und auch, wenn ich beim Seilzug nur das kleinstmögliche Gewicht einstellen kann, es ist toll, einfach nur die Bewegungen auszuführen, zu spüren Latissimus, Deltamuskel, Bizeps, Trizeps - alle sind noch da und machen mit.
Ich bin einfach sooo dankbar, dass das alles wieder möglich ist...

Donnerstag, 2. Mai 2013

Alle Jahre wieder...

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....findet ein paar Orte weiter ab dem 1. Mai der Töpfer- und Künstler-Markt statt.
Und alle Jahre wieder zieht es mich dorthin. Heute war ich mit einer Freundin verabredet, damit wir zusammen über den Markt flanieren. Und es macht wirklich Spass. Der angekündigte Regen blieb aus, und wir haben absolut JEDEN Marktstand besucht. Was es dort so alles gibt! Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und auch, wenn man als "Normalbürger" das Meiste nicht wirklich braucht und auch längst nicht alles, was einem gefällt kaufen kann, schön, lustig oder interressant ist es allemal anzuschauen. Da es heute nicht so voll war, kamen wir oft auch mit den Künstlern ins Gespräch, fragten nach dem Woher, liessen uns erklären, wie ihre Töfereien, Glasbläsereien, Stoffe oder Bio-Produkte entstehen, das war sehr interressant.
Am Ende waren wir sechs Stunden auf diesem Markt! Aber wir haben uns keine Sekunde gelangweilt.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Da beginnt er nun, der Wonnemonat Mai

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Der 1. Mai ist bei uns immer wieder gern ein Wandertag, sofern das Wetter mitspielt.
Und heute spielte es mit.
Wir hatten uns mit Freunden auf dem Markplatz des Nachbarortes verabredet, um dort beim Maihock miteinander zu plaudern, andere Leute zu treffen und einfach die Stimmung zu geniessen. Doch als wir dorthin gewandert waren, wir aus der einen Richtung, sie aus der entgegengesetzten Richtung, war der Marktplatz leer. Kein Maihock!
Tja und nun? gewandert waren wir nun schon ein ganzes Weilchen, sie ein ganzes Stück mehr als wir, irgendwie musste nun erst eine Pause her. Da entpuppte sich plötzlich ein Kleinbus als Shuttle. Der Fahrer sprach uns an, ob wir mitfahren möchten, er pendelt jede Stunde zwischen dem Platz, wo wir standen und einem Waldparkplatz, auf dem der Musikverein einen Maihock ausrichtet. Na wunderbar - wir fuhren mit und waren auf der Fahrt, die ausschliesslich bergan führte, so froh, dass wir das nicht alles hatten laufen müssen.
Später, als wir uns gestärkt und ausgeruht hatten, waren wir dann wieder wanderlustig und schafften guten Mutes noch ein ganzes Stück zum nächsten Hock und dann wieder Nachhause.
Es war ein schöner, unbeschwerter Tag, und nicht zuletzt möchte ich höchstdankbar erwähnen, dass mein Bein nur ganz wenig "Sperenzchen" gemacht hat :-)