Dienstag, 11. Februar 2014

Physiotherapie die 97.!

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Heute war die erste Behandlung der neuen Physiotherapierunde, die der nachuntersuchende Arzt in Freiburg im Januar empfohlen hatte (ich berichtete).
Positiv eingestellt und mit dem festen Vorsatz, mich einzulassen auf das was da kommt, betrat ich die Praxis.
Ich war pünktlich dran, die Physiotherapeutin eine junge, symphatische Frau, sehr engagiert und aufgestellt, die mich nun einige Wochen begleiten würde - meine Hoffnung auf Hilfe steigerte sich ins Unermessliche. Sie lobte mich auch gleich zu Anfang, weil ich alle Unterlagen vollständig mitgebracht hatte.
Und dann kamen wir wie immer beim Beginn einer Physiotherapie zur "Bestandsaufnahme" (sie nannte es "sich ein eigenes Bild machen").
Und dabei verliess mich jeglicher Mut, auch der, den ich nie hatte.
Haltung schief, Schultermuskulatur praktisch nicht vorhanden, Bauch und Rückenmuskulatur völlig unterentwickelt, Trichterbrust, so dass die Lunge zu wenig Platz hat, Säure-Basenhaushalt fraglich - muss getestet werden, Lungen- und Lebertest erforderlich, da die nächtlichen Schmerzen im Rücken auch davon kommen könnten.....etc.
Die Verkrampfungen in den Beinen kamen nicht zur Sprache, ansonsten wurde jedoch ausser Sprechen nichts getan, denn im Nu waren die 20 Minuten, die ein Termin beanspruchen darf, herum.
Ich verliess die Praxis völlig deprimiert. So krank und völlig unzulänglich habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt.
Kommenden Donnerstag habe ich den nächsten, diesmal einen Doppeltermin. Und ich wappne mich, heute war ich echt unvorbereitet, aber am Donnerstag nehme ich ein oder zwei Krallen mit!

Sonntag, 9. Februar 2014

Da klingeln sie schon

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Zwar war es ein bisschen stürmisch, aber uns zog es nachmittags zu einem Spaziergang nach Draussen, zumal sogar hin und wieder die Sonne schien.

Dabei waren wir auf eine kleine Stipvisite im Garten und wurden von den ersten Frühlingsboten empfangen. In voller Pracht klingelten die Schneeglöckchen schon, und auch die Winterlinge, die ich so gerne habe, streckten uns ihre Blüten entgegen.
Sogar ein paar Krokusse spitzten schon auf der Wiese.... Ja ist denn schon Frühling???
Eigentlich vermisse ich den Winter, bis jetzt ist bei uns noch gar keiner vorbeigekommen. Verschneite Wälder und Wiesen, Rauhreif, frostklare Tage, zugefrorene Wasser....(bin wohl doch eine "Eisgeborene", wie meine Schwester zu sagen pflegt), wär das nicht schön?
Aber dennoch: ist uns kein Winter beschieden, dann freuen wir uns eben über die schönen Blüten, und zwar von Herzen :-).

Neuland

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Spannender Tag - Konfitag.
Das bedeutet, daß die Konfirmanden den Samstag gemeinsam verbringen und den Sonntags-Gottesdienst vorbereiten.
Dieser stand dieses Jahr unter dem Thema "Ihr seid das Licht der Welt."
Da wir dieses Jahr 36 Konfirmanden in der Gemeinde haben, wurden Gruppen gebildet, von denen jede eine bestimmte Aufgabe zur Vorbereitung übernahm. Ich bekam eine Gruppe mit sechs Konfi´s und sollte mit ihnen zwei Collagen erarbeiten unter den Themen: Was mein macht mein Leben dunkel? Was macht mein Leben hell?
Konfirmandenarbeit? Das ist völlig neu für mich. Und da saß ich nun mit ihnen um den Tisch herum, vier Jungen, zwei Mädchen und betete, daß ich mit ihnen zurecht kommen möge.
Anfangs war es ziemlich zäh, zunächst waren sie stumm wie die Fische. Aber nach und nach kam Leben in unsere Runde. Erst machten die beiden Mädchen mit, dann zwei der Jungen, brachten Ideen, suchten nach Schwerpunkten. Nur die anderen beiden Jungen blieben reserviert. Einer davon, ein großer Bursche, saß, seine Winterjacke bis obenhin zugenköpft, Strickschal um den Hals und das Basecap tief in die Stirn gezogen, mit den Händen in den Taschen abweisend auf seinem Stuhl.
Aber plötzlich, als es um Tod und Verlust ging, beteiligte er sich an der Dikussion. Und als er dann beim Bildersuchen für die Collage das erste superpassende Bild fand, taute er richtig auf...das machte richtig Freude.
Und nach zwei Stunden hatten wir wirklich zwei gut gelungene Collagen gebastelt, die die jungen Leute heute im Gottesdienst vorgestellt haben. Jeder der Sechs hat etwas zu den Collagen sagen können und dabei fand ich es besonders toll, daß sie frei gesprochen haben, ohne "Spickzettel".
Überhaupt war es ein gelungener Gottesdienst, der von Anfang bis Ende ausschliesslich von den Konfirmanden gestaltet wurde. Und sie machten ihre Sache wirklich gut.
Wie sie da so vor dem Altar standen, fand ich, ja, ihr seid das Licht der Welt.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Schon vorbei

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Nun ist er schon wieder vorbei, unser Tanzkurs. Gestern war die Abschluss runde. Schade eigentlich.
Dabei kommen wir jetzt, am Ende des Ergaenzungskurses erst richtig in Schwung, wo wir doch nun endlich den Chachacha mit Drehung und "Promenade" beherrschen...:-).
Doch es ist für uns im Moment einfach nicht moeglich, den nächsten Kurs zu besuchen, da mein Mann derzeit bis nach Karlsruhe zur Arbeit fahren muss.
Aber Spass hat die Tanzerei allemal gemacht, wir fanden es viel cooler, als einfach nur zusammen essen zu gehen.

Dienstag, 4. Februar 2014

Eine Mittagspausengeschichte

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Rosanna wollte das Leben malen.
Sie nahm braune Erde und das Blau des Himmels, brachte das Grün der Bäume und die Buntheit des Sommers dazu, malte das Gold eines Herbstes und die weisse Ruhe des Winters, vermischte sie mit dem betörenden Duft des Frühlings, schüttete die Pracht der Sonne darüber aus und liess es von den Geheimnissen der Winde durchwehen.
So malte sie ein Bild des Lebens, das sie liebte. Das Bild atmete Freude aus. Es tönte wie ein herzhaftes Lachen, schmeckte nach Glück und fasste sich an wie Wahrheit.
Rosanna fand ihr Bild so schön und lebendig, dass sie es Gott schenken wollte.
Gott lächelte, als es das Bild sah. „Mein Kind, dein Bild ist wunderbar. Ich will dir helfen, dass es vollkommen wird.“ Und Gott schenkte ihr den Glauben.
Da verwandelte sich das Bild von Rosanna. Sie malte die Glut der Hingabe, das Feuer der Jesusliebe, die Begeisterung von Gott in das Bild. Es behielt die Freude, wurde aber tiefer und reifer, bekam einen überirdischen Glanz und reichte in die letzten Geheimnisse des Lebens hinein.
Das Mädchen wurde zur Frau, und wieder legte sie Gott ihr Lebensbild hin.
Gott nickte zustimmend, aber er gab ihr das Bild zurück und schenkte ihr das Leid.
Da tupfte Rosanna auf das Meer der Freude die Tränen von Menschen, malte an den wunderbar bunten Regebogen einen kleinen schwarzen Rand, zeichnete in die grünen Hoffnungsbäume den Trauerflor, mischte mitten in den bunten Sommer die Kränkungen und Verwundungen ihres Herzens, fügte zur Sonne der Liebe die Nacht des Leides, ergänzte Wonne mit Qual und Lachen mit Weinen.
Das Bild wurde durch die Töne der Schwermut und Trauer noch echter und schöner.
Still ging Rosanna zu Gott. “Herr, nimm mein Bild, ich habe es mit Herzblut und Schmerzen gemalt.“ Gott sah sie gütig an. „Ich habe noch ein letztes Geschenk für dich, das schwerste.“
Und er schenkte ihr die Einsamkeit.
Noch einmal wandelte sich das Bild. Es wurde stiller. Alles Aufgeregte, Schreiende wurde gemildert. Sanfte, einfache, demütige Farben begannen zu leuchten. Menschenstimmen, Zeitgeister, Tagesformen wurden umgestaltet in ruhige Worte des Lebens, Weisheit des Himmels und Sehnsucht nach Ewigkeit.
Nun erst konnte man den ganzen Zauber des Lebens erkennen.
Da nahm Gott das Bild zu sich und sprach: „Nun ist es ausgereift. Wir werden es in meinem Reich zum ewigen Leben erwecken.“
Autor leider unbekannt / übermittelt von mea

Sonntag, 2. Februar 2014

Schade

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Wir waren heute mit unseren "Jungen Leuten" zum Brunch verabredet, doch leider musstens sie absagen. Enkelmaeuslein ist gestern krank geworden. Ja, sooo schade. Zwei Wochen haben wir sie nicht gesehen, und wie man hoert, hat sie schon wieder Neues gelernt. Sie fehlt uns. Aber krank werden so kleine Kinder ja schnell einmal. Meist vergeht das wieder genauso schnell. Wir wünschen es ihr von Herzen und gedulden uns eben noch ein paar Tage.
(Dies ist der erste Eintrag über mein Tablet.)

Samstag, 1. Februar 2014

Offensichtlich...

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...können wir wesentlich schneller essen als arbeiten....
Unser ImPulsteam hatte gestern erstes Vorbereitungstreffen für den nächsten ImPuls-Gottesdienst. Aber es sollte eben nicht nur Arbeitstreffen sein, hernach wollten wir zusammen Raclette essen.
Gesagt getan. Von 18 bis 20 Uhr war das Arbeitstreffen. Und ab 20 Uhr wurde dann geschmaust.
Die Gottesdienstvorbereitung gestaltete sich jedoch ein bißchen zäh. So richtig konnten wir das selbstgewählte Thema (Arbeitstitel "Jesus und die NSA") nicht fassen, diskutierten hin und her und brachen dann um 8 einfach ab und verabredeten den einen nächsten Vorbereitungstermin.
Danach richteten wir die Raclette-Zutaten und den Tisch. Jeder hatte etwas mitgebracht und lachend und schwatzend gingen wir zu Werke, schnabulierten dann ausgiebig und in aller Ruhe die Leckereien, unterhielten uns und machten uns dann gemeinsam ans Aufräumen und Abwaschen.
Als alles schon beinahe wieder blank war, sagte Eine von uns auf einmal: "Ist euch klar, daß es erst kurz vor Zehn ist und wir nicht nur mit dem Essen sondern auch schon mit dem Aufräumen fertig sind? Wenn wir uns sonst um Acht zur Gottesdienstvorbereitung treffen, sind wir meistens erst viel später mit unserem Treffen fertig.
Sagte eine Andere (augenzwinkernd) darauf: "Dann wird es wohl so sein, daß wir wesentlich schneller essen als arbeiten können..."
War ein sehr schöner Abend.

Freitag, 31. Januar 2014

Ob das wohl gut geht?

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Heute morgen wurden die drei schönen Buchen vor unserem Balkon gestutzt. Als ich nach Hause kam, fiel mir gleich auf, dass es vor dem Wohnzimmerfenster so merkwürdig kahl aussah.
Na, und dann sah ich die Beschehrung. Das kommt schon beinahe einem Kahlschlag nahe!
Der wirklich spannende Teil der Geschichte kommt jedoch erst noch.
Der mittlere der drei Bäume hat mit seinen Wurzeln den Bürgersteig angehoben und in ein welliges Gelände verwandelt. Und nun soll der Bürgersteig auf der Länge aller drei Bäume aufgegraben, die Wurzeln aller drei Bäume gekappt, mit Wurzelschutzfolie versehen und der Bürgersteig dann wieder geschlossen werden.
Ob die Bäume allerdings diese Prozedur ohne einen guten Teil ihrer Wurzeln überstehen? Ich bin mir da nicht sicher. Ich würde sie vermissen, am meisten den, der unserem Balkon am nächsten steht. Denn es ist so schön, den Meisen zuzusehen, wie sie geschäftig durch die Zweige hopsen, oder ein Eichhörnchen zu beobachten, das durch die Äste turnt. Ausserdem bieten die Bäume Lärm- und Sichtschutz. Es wäre echt schade um sie.

Donnerstag, 30. Januar 2014

Spielzeugalarm

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Kürzlich bin ich mal wieder 39 geworden :-)
Und mein Mann hat mir ein tolles Geschenk gemacht, nämlich ein Tablet-PC. Damit hatte ich schon hin und wieder mal geliebäugelt und mich deshalb sehr drüber gefreut.
Da mein Mann z.Zt. die Woche über in Karlsruhe arbeitet, hat er mir das gute Stück schön mit Schleife geschmückt aber originalverpackt überreicht und ist dann ab zu seiner Arbeit.
Und mir fielen gleich 120 Gelegenheiten ein, wohin ich das Tablet nun mitnehmen könnte und wobei es mir zukünfit gute Dienste leisten würde.
Allerdings nicht "originalverpackt".
Bis zum Wochenende wollte ich nicht warten und fand, es müsste mir doch wohl gelingen, das Teil selber in Betrieb zu setzen und ein bißchen näher kennen zu lernen.
Und das nahm ich auch gleich in Angriff, noch vor dem Frühstück.
Und voilá: einige Zeit später war das Tablet eingerichtet, arbeitsfähig und sogar schon online (worauf ich besonders stolz bin).
Aber mit dem Ausprobieren ist das so eine Sache: es geht voran, dann gibt es wieder Rückschläge. Immer wieder denke ich, das muss doch irgendwie gehen... und versuche und probiere, freue mich wie ein Kind, wenn etwas dann doch klappt...und merke gar nicht, wie die Zeit vergeht!
Nach wie vor freue ich mich sehr über diesen neuen Mitarbeiter in meinem "Privatbüro", muss mich aber sehr hüten, dass er nicht zum Zeitfresser wird.

Mittwoch, 29. Januar 2014

Nichts ist so beständig...

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...wie die Veränderung.
Als ich heute morgen ins Büro kam, dachte ich, ich sei im falschen Film, oder in die falsche Bürogasse eingebogen:
Mein Platz war nur noch halb so gross, die Büroschränke und der Schreibtisch umgestellt, der Beistelltisch zum zweiten Arbeitsplatz umfunktioniert...keine Ablageflächen mehr, zwischen Scheibtisch und Schrank kein Schritt mehr möglich....
Zwar wurden wir eine Woche vorher mit einer knappen Mail informiert, dass mehr Arbeitsplätze in unserer Bürogasse untergebracht werden müssen, allerdings hatte mir die Sekretärin versichert, daß dies nicht vor März passieren würde.
Und nun das! Zwar wußte ich, daß dies auf mich zukommt, aber konkret zu sehen, wie eng und unpraktisch es wird, das hat mich dann doch erschüttert.
Spontan fiel mir der Satz ein: Artgerechte Haltung ist das nicht! (motivationsfördernd auch nicht.)
Aber alles Hadern nützt nichts, entweder kann man sich mit der neuen Situation arrangieren, oder sich etwas anderes suchen.
Vielleicht sollte ich mehr darauf schauen, daß ich 10 Jahre lang einen sehr komfortablen Arbeitsplatz hatte und dankbar dafür sein (und nebenbei die Augen offen halten), und nun sind eben andere Zeiten angebrochen.
Ein Zitat von Dietrich Bonhoeffer fällt mir ein:
"Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz bestimmt an jedem neuen Tag."
Daran will ich mich halten.

Der feine Unterschied....

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"Hunde haben Besitzer,
Katzen haben Personal!"

Dienstag, 28. Januar 2014

Wer ist hier der Künstler?

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Der Biber, der genau so viel abzunagen weiss, dass die Eiche nicht kippt?
Oder die Eiche, die sich als Spitzentänzerin sehr gut macht?
Das Foto hat mir mein Schwager zugeschickt, vielen Dank dafür.

Montag, 27. Januar 2014

Solidaritätsfieber

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Für unsere Tochter beginnt eine spannende Zeit:
Sie schreibt an ihrer Masterarbeit, und erkundet gleichzeitig das Gebiet "Arbeitsmarkt", auf dem sie sich ab Mai tummeln möchte und muss. Dazu knüpft sie Kontakte und Verbindungen zu Netzwerken und Agenturen, die ihr behilflich sein können und sondiert gleichzeitig mögliche Stellen auf die sie sich bewerben kann....Aber erst der Master, der so gut wie möglich gelingen soll und noch eine mündliche Prüfung.
Wir als Eltern merken, wie spannend und nervenaufreibend der Eintritt in die Arbeiswelt ist.
Einerseits gibt es nahezu unendlich viele Möglichkeiten, andererseits ist es ein stählernes Getriebe, das kein Pardon kennt. Und dann ist da noch der Druck, unter Tausenden nach dem Studium erfolgreich eine Arbeit suchen zu müssen. Eine, von der man leben kann, wohlgemerkt.
Das ist keine leichte Zeit. Wir als Eltern brauchten uns bisher über ihre schulischen Erfolge, ihr Studium, ihren Fleiss und ihr Engagement nie Sorgen zu machen, aber nun fiebern wir doch mit, wie es wohl nach April weitergeht.
Immer wieder bete ich für sie. Schliesslich weiß Gott auch, daß sie Lohn und Brot braucht, kennt alle unsere und ihre Sorgen und Hoffnungen. Mir hilft das und vielleicht ihr auch...

Sonntag, 26. Januar 2014

Ist dir schon eine Engel begegnet?

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"Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,
die Engel.
Sie gehen leise, sie müssen nicht schrein,
oft sind sie alt und häßlich und klein,
die Engel.
Sie haben kein Schwert, kein weißes Gewand,
die Engel.
Vielleicht ist einer, der gibt dir die Hand,
oder er wohnt neben dir, Wand an Wand,
der Engel.
Dem Hungernden hat er das Brot gebracht,
der Engel.
Dem Kranken hat er das Bett gemacht,
und er hört, wenn du ihn rufst, in der Nacht,
der Engel.
Er steht im Weg und er sagt: Nein,
der Engel,
groß wie ein Pfahl und hart wie ein Stein -
es müssen nicht Männer mit Flügeln wein,
die Engel."
Rudolf Otto Wiemer

Samstag, 25. Januar 2014

Man kann auch übers Wetter schreiben...

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Bisher hat sich dieser Winter in unserer Gegend ja nicht mit Ruhm bekleckert.
Ein einziges Mal hatten wir Frost, ansonsten meist Grau, Nieselregen, starker Regen, noch mehr Grau.
Ich bin eigentlich nicht wetterabhängig, aber so ein bisschen Schnee und Eis fehlen mir schon.
Heute aber ist der Winter zu erahnen. Das Thermometer zeigt am Morgen -3°C und die Wiesen draussen tragen Rauhreif. Besonders schön aber ist die Sonne, die seit einer Stunde nach langer Zeit mal wieder scheint. Blauer Himmel, so ein lichter Tag, und den nicht im Büro sitzten zu müssen - einfach schön.
Wir laufen nachher in den Garten - einfach so, hauptsache draussen.

Freitag, 24. Januar 2014

Da kennt sich einer aus....

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"Ein Mann ist erst dann richtig verheiratet, wenn er jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat."
Alfred Hitchcock

Donnerstag, 23. Januar 2014

Schraubenschau

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Schon länger fieberte ich der Nachuntersuchung meiner Wirbelsäule in der Freiburger Klinik entgegen, denn seit einiger Zeit schmerzt ein bestimmter Punkt im Rücken, und ich konnte mir nicht erklären, wieso, machte mir Sorgen, dass an dieser Stelle mit einer der Schrauben etwas nicht i.O. sein könnte. Ausserdem erhoffte ich mir Hilfe bei den noch immer auftretenden Beinschmerzen und den zahlreichen Muskel-Krämpfen in Beinen und Füssen.
Gestern war es nun endlich so weit. Den ganzen Vormittag hatten mein Mann und ich für den Kliniktermin eingeplant. Und dann ging alles blitzschnell:
Anmeldung, danach direkt zu Sonografie und Röntgen, kaum aus der Kabine, wurde ich schon zum Arztgespräch gerufen, nach 45 Minuten war alles vorbei.
Ich war ganz froh, dass die Bilder diesmal der Chefarzt, der mich auch operiert hat, begutachtete, versprach ich mir davon um so mehr Hilfe bei meinem Schmerzproblem.
Aber irgendwie waren die Schmerzen für ihn kein wirkliches Thema.
Dabei war er sehr freundlich und aufgestellt und regelrecht begeistert, wie gut meine Haltung und wie flott ich unterwegs wäre. Ganz ausführlich besah er sich jede einzelne Schraube auf dem Röntgenbild, verglich mit den Bildern von vor einem Jahr und kam hochgestimmt zu dem Schluss, dass die Operation ein voller Erfolg ist.
Die Schmerzen und Krämpfe, nun ja, die seien muskulär bedingt, so etwas kommt bei manchen Patienten schon mal vor.... Ich könnte mir versuchsweise spezielle Physiotherapie verschreiben lassen, die er in seinem Bericht an den Hausarzt genau definieren wird, aber er könne mir nicht versprechen, dass es hilft....
Ein wenig mutlos verliess ich das Sprechzimmer, denn schmerztechnisch war ich genau so weit wie vorher.
Erst, als ich das Gespräch meinem Mann schilderte, sickerten Dankbarkeit und Freude durch: bei mir ist keine Schraube locker, alles ist an seinem Platz und verknöchert tadellos. Somit sind die Schmerzen keine schlimmen Signale, das ist ja schon mal die Hauptsache und ein dickes DANKE wert.
Und wer weiss, vielleicht komme ich allein schon deswegen mit der Schmerzerei besser zurecht...

Mittwoch, 22. Januar 2014

Wie war Weihnachten?

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Schön war Weihnachten.
Wir hatten ein wunderbares gesegnetes Fest.
Familie, Enkelmäuslein, unsere Tochter war 10 superschöne Tage da, Zeit für- und miteinander, zusammen kochen, lesen, spazierengehen...
Das Wetter war zwar obermau, aber das konnte uns nichts anhaben.

Dienstag, 21. Januar 2014

Ick bin all wedder do

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Über einen Monat schlummert mein Blog nun vor sich hin. Ich habe mir eine Auszeit auferlegt. Nicht weil ich nichts zu schreiben hätte, sondern weil gerade die letzten Wochen sehr intensiv und so turbulent waren, dass ich mal wieder knapp an Zeit war, oder weil ich manchmal einfach nur faul und auf Ruhe und Nichtstun aus war.
Aber nun möchte ich doch weiterschreiben.
Vielen Dank für die Treue allen, die trotz des Sleepzustandes doch immer mal wieder hier vorbeigeschaut haben.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Zum 3. Advent

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Jesus spricht:

"Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir folgt, tappt nicht mehr im Dunkeln,
sondern hat das Licht und
mit ihm das Leben."
Joh. 8,12
Ich wünsche jedem, der hier vorbeiliest, dass dieses Licht ihm direkt ins Herz scheint.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Sonntägliche Ruhe

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Nach einer absolut stressigen Woche war der heutige Sonntag ein richtiges Geschenk.
Ein frostklarer Morgen lud uns zu einem ausgedehnten Spaziergang ein, und was für schöne Eindrücke durften wir mit nach Hause nehmen. Selbst die verdorrten Blätter sehen mit dem Rauhreif verziert wie Schmuckstücke aus...

Dienstag, 26. November 2013

Oh es riecht gut, oh es riecht fein...

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...heut rühr´n wir Teig zu Plätzchen ein.
Enkelmaus mit Schwiegertochter waren zum Plätzchenbacken da.
Was habe ich mich darauf gefreut.
Seit 2009 gab es meines Beines wegen keine Weihnachtsbäckerei mehr.
Aber dieses Jahr wollte ich unbedingt zum Advent wieder ein paar Selbstgebackene haben, und natürlich wollte ich gerne die Enkeltochter dabei haben.
Und toll hat sie sich gemacht, beim Küchenmaschine anstellen, beim Streuseln auf die Plätzchen streuen und beim Kosten. Zwischendurch gab es immer mal eine andere Spiel- oder Vorleseeinlage.
Wir drei hatten so schöne Stunden, da freue ich mich schon auf´s nächste Jahr.
Den grossen Rest der diesjährigen Plätzchenbackerei, erledige ich dann morgen Nachmittag.

Montag, 25. November 2013

Ganz neue Seiten...

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Diesen Tag muss ich festhalten.
Als ich heute Abend nach der Arbeit nach Hause kam, sah ich von der Straße aus Licht im Esszimmer unserer Wohnung. Hatte ich heute Morgen vergessen das Licht auszumachen?
Hmmm. Noch merkwürdiger, als ich die Wohnungstür aufschliessen wollte, war diese nur eingeklinkt, nicht abgeschlossen! Noch mehr hmmmm!
Und dann kam die Auflösung des Rätsels: mein Mann war bereits vor mir zu Hause!!!
Ich kann mich gar nicht erinnern, wann das zum letzten mal vorgekommen ist...aber ich könnt´ mich dran gewöhnen :-).

Dienstag, 19. November 2013

Gebet

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"Gott, zu dir rufe ich:
in mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht.
Ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht.
Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist die Hilfe.
Ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede.
In mir ist Bitterkeit, aber bei dir ist die Geduld.
Ich verstehe deine Wege nicht, aber du weißt den Weg für mich."
Dietrich Bonhoeffer

Montag, 18. November 2013

Schutzengel im Doppelpack

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Ein junges Mädchen und ich sind heute auf merkwürdige Weise bewahrt worden:
Ich fuhr wie jeden Morgen aus der Garage, rechts auf die Strasse und gleich danach der Rechtskurve folgend, die unser Grundstück begrenzt.
Da diese Rechtskurve bergan führt, muss man ein wenig Gas geben. Doch da unser Grundstück von Hecken und Bäumen begrenzt ist, kann man nicht sehen, ob einem jemand entgegen kommt. Zudem hat die Strasse keinen Bürgersteig. Sie ist eine reine Wohngebietsstrasse, Zone 30.
Ich bog also mit leichtem Schwung in die Rechtskurve…und ehe ich irgendetwas denken konnte, trat mein Bein voll auf die Bremse und zack, das Auto stand. Da erst sah ich ein junges Mädchen, vielleicht 16 Jahre alt, auf meiner Fahrseite in vollem Sprint auf mich zukommen.
Sie lief nicht etwa oder eilte im Laufen, sondern sie sprintete als ginge es ums Leben…und ich glaube, sie sah auchnichts und niemanden.
Und dann, in voller Geschwindigkeit schlug sie ganz knapp vor meinem Auto einen Haken, den ich sprungtechnisch nur bewundern konnte. Mit einem Riesensatz war sie seitlich an meinem Auto vorbei und rannte mit unverminderter Geschwindigkeit weiter, weder zögerte sie, noch drehte sie sich um. Im Nu war sie in dem kleinen Weg verschwunden, der hinunter zur Bundesstrasse führte.
Ich blieb seltsamer Weise ganz ruhig, nahm den Fuss vom Gas und fuhr ohne jede Pulsbeschleunigung weiter… Erst später fragte ich mich, wie es sein kann, dass ich derart schnell bremsen konnte, ich habe sie ja erst wahrgenommen, als mein Auto schon stand. Wieso war ich kein bisschen erschrocken? Und sie? Wie konnte sie solch einen grossen Sprung in ihren Lauf einbauen ohne auch nur ein kleines bisschen Geschwindigkeit zu verlieren.
Da  wurde mir klar, unsere Schutzengel waren heute Morgen beide in Hochform.
Gott sei Dank. Und Dank den Schutzengeln.

Sonntag, 17. November 2013

zuFrieden

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Gut war er, unser ImPuls-Gottesdienst.
Unser gemeinsames Gebet im Team kurz vor dem GoDi hat wahrscheinlich geholfen und ein geheimnisvolles Soforthilfeprogramm gestartet.
Nachdem unsere Probe letzten Donnerstag sehr kläglich ausfiel, hätten wir nicht gedacht, dass wir heute im Nachhinein auf einen absolut gelungenen Gottesdienst zurückschauen können:
Volle Kirche! Viel Lob und Anregungen von den Besuchern, Technik klappte prima, Anspiel auch, Predigt wurde sehr gelobt, Fürbitten ebenso, die Lieder zum Mitschmettern - Herz was willst du mehr?

Freitag, 15. November 2013

Ich hätte gerne...

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...mal ein kleines bisschen Langeweile.
Doch zur Zeit kann ich mir die nicht leisten:
Dienstag war Vitrinenputz, Mittwoch Abend Tanzstunde (war wieder so schön), Donnerstag nach der Arbeit ein Teil des Wohnungsputzes, abends Kirchenprobe für ImPuls (alles was klappte, waren die Türen), heute die Wohnung fertig putzen, für morgen hat sich Besuch (Kollege mit Frau) angesagt und Sonntag ist der ImPuls-Gottesdienst und noch einiges dafür zu tun, Sonntag Vormitag kommt Enkelmäuslein mit ihren Eltern auf Stipvisite (und wir freuen uns sehr auf sie)....
Ja ich weiss, so mancher wäre froh, sein Leben so umtriebig gestalten zu können, Familie, Freunde, Beruf zu haben, und ich bin dankbar, dass nicht mehr Schmerz und Krankheit im Vordergrund stehen.
Doch so allmählich macht sich der Schmerz wieder verstärkt bemerkbar, vielleicht ist es insgesamt eben doch ein bisschen viel, Familie, Beruf, Haushalt, ImPuls, Garten, Freunde, Bibellesen, Tanzen, Bloggen etc. unter einen Hut zu bringen.
Also her mit der Langen Weile, aber wie????

Donnerstag, 14. November 2013

Ein abendlicher Himmelsgruss....

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...mitten in einer stressigen Woche...SCHÖN.

Mittwoch, 13. November 2013

Geschafft!!!

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Ich liebe schöne Dinge für den Haushalt: Schalen, Vasen, Gläser usw.
In den letzten 30 Jahren hat sich da so allerlei angesammelt, geschenkt, geerbt, selbst gekauft. Und weil sie mir so gefallen, steht die ganze Korona in drei grossen Vitrinen, sehr schön anzusehen - sofern Vitrinen und Inhalt sauber sind....
Alle ein- bis zwei Jahre nehme ich mir die Zeit, alles zu spülen und blank zu wienern. Das letzte Mal waren die zwei Jahre allerdings schon letztes Jahr herum. Schon im Sommer letzten Jahres störte mich, dass hie und da ein lange nicht benutztes Glas oder eine Kristallschale ziemlich stumpf daherschauten.
Doch weil ich damals bereits so beinschmerzbelastet war, schob ich die Putzerei immer wieder vor mich her, und dann im Herbst kam die OP. Danach habe ich jeglichen Staub in sämtlichen Virtinen komplett ausgeblendet - ich hatte anderes zu tun.
Doch diesen Sommer rückten meine Schmuckstücke wieder in mein Blickfeld, und nun waren blinde Gläser und Staub auf den Glasböden beim besten Willen nicht mehr zu übersehen.
Aber immer noch zögerte ich, die Putzerei in Angriff zu nehmen. Die Vitrinen gehen bis zum Boden und es sind ziemlich viele Teile....konnte ich das meinem Rücken zumuten?
Am Montag Abend jedoch beschloss ich, morgen Abend nach der Arbeit geht es los!
Und tatsächlich, gleich nach der Arbeit ging ich ans Werk und bekam dann sogar Hilfe.
Alle nicht bemalten Gläser und solche ohne Goldrand habe ich Anna (Spülmaschine) und ihrem Glasprogramm übergeben, das Kristall habe ich selber gewaschen und poliert und alle anderen Gläser hat mein Mann gespült, derweil ich die leeren Vitrinen blank poliert habe.
Das Einräumen der Vitrinen war dann gar kein Problem mehr, denn ich hatte sie vorher fotografiert, und musste nun nicht rätseln und probieren, welches Glas wohin gehörte.
Kurz nach Zehn war alles blitzeblank und wieder an seinem Platz und ich freue mich wie ab, zum einen, dass alles wieder funkelt, und dass dieser Teil der Hausarbeit mal wieder erledigt ist.
Und mein Rücken? Hat sich ganz tapfer gehalten....

Sonntag, 10. November 2013

Einen schönen Sonntag wünsche ich

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Ein Wetter ist heute, dass man keinen Hund vor die Tür jagt.
Es stürmt und regnet so sehr, dass ich mir die für den Hochschwarzwald angekündigten Orkanböen sehr gut vorstellen kann.
So bin ich heute nicht zum Gottesdienst gegangen sondern mit einem bisschen schlechten Gewissen zu Hause geblieben.
Aber die Technik macht ja manches möglich. Zum Beispiel kann man Gottesdienste im Netz miterleben, Perdigten lesen oder hören, Gebete und Segenssprüche herunteladen oder einfach nur mitbeten.
Mir kam dabei in den Sinn: Jawohl, Gott ist auch im Netzt zu finden - wie gut, dass es so ist.
Ich habe mir heute eine Predigt aus der Johanneskirche in Düsseldorf ausgesucht.
Es ging um Lukas 18, Die bittende Witwe.
Ein bisschen speziell war sie, die predigt, aber interessant, wie der Pfarrer den Bogen zu unserer Zeit heute spannte. Und zum nachdenken anregend.
Mit dem folgenden Segensgebet wünsche ich allen, die hier vorbeischauen einen gesegneten Sonntag, eine gesegnete Woche, eine gesegnete Zeit:

"Der mütterlich-väterliche Gott sei dir nahe
 in allem, was dir begegnet auf dem Weg des Lebens.
Er umarme dich in Freude und Schmerz
und lasse aus beidem Gutes wachsen.
Ein offenes Herz schenke er dir für alle,
die deiner bedürftig sind.
Selbstvertrauen und den Mut, dich verwunden
und heilen zu lassen.
In aller Gefährdung bewahre er dir Seele und Leib
und lasse dein Leben gelingen."
Sabine Naegeli


Freitag, 8. November 2013

Wintergäste

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Zwar ist in unserer Gegend noch keine Rede von frostigen Nächten, aber immerhin sind wir schon ein gutes Stück im November. Darum hat mein Mann heute füher Feierabend gemacht, um das gute Wetter noch zu nutzen und die Agave aus dem Garten und die Pfennigbäume (ich nenne sie immer "Affenbrotbäume") vom Balkon zu holen. Das ist für ihn eine rechte Plackerei, denn was mich freut, nämlich dass sich alle drei den Sommer über draußen prächtig entwickelt haben, macht ihm um so mehr Mühe, weil sie wieder grösser und sperriger und natürlich auch schwerer geworden sind.
Na ja, und ich bin mit meiner Nicht-Tragfähigkeit nicht gerade eine Hilfe.
Aber nun ist es geschafft. Die drei Herrschaften thronen jetzt jeder in seinem Winterquartier.
Und wenn sie in unserer nicht allzu großen Wohnung auch deutlich Platz wegnehmen, ich freue mich doch über sie, wie sie so oppulent ihre Zweige und Blätter strecken.

....wie geschmiert

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Gestern hatten wir unser letztes Vorbereitungstreffen für unseren nächsten ImPuls-Gottesdienst.
Ziemlich mutlos machte ich mich abends auf den Weg dorthin, denn via Mail wussten wir schon, dass Einige aus unserer Runde nicht zum Treffen und auch nicht zum GoDi kommen können, und dabei war doch noch so viel zu besprechen und festzulegen, die Aufgaben zu verteilen.
Auch fürchtete ich, dass es wieder ein sehr langer und schwieriger Abend werden würde. Und so betete ich auf dem ganzen Weg zum Pfarrhaus still vor mich hin, dass der HERR doch mit in unserer Runde sein möge, wie klein sie auch sei.
Und voilá, kurz nach Acht waren wir immerhin zu Fünft, einer hatte ein Anspiel geschrieben, das uns allen gleich sehr passend erschien...
Halb zehn Uhr war der Ablauf festgelegt, alle Aufgaben verteilt, die Lieder ausgesucht und wir begaben uns fröhlich und hochzufrieden auf den Heimweg. Den "besummte" ich mit dem Lied "Bewahre uns Gott, behüte uns Gott, sei mit uns auf all unsren Wegen..."

Mittwoch, 6. November 2013

Ein Jahr - mehr als nur 365 Tage

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Heute vor einem Jahr wurde ich an der Wirbelsäule operiert.
Als ich das im Büro meiner Kollegin erzählte, sagte sie: Was, das ist schon ein Jahr her? Das ist aber schnell vergangen.
Ich sehe das gar nicht so. Für mich war es eines der längsten Jahre, die ich bisher erlebt habe.
Fünf Tage lang durfte ich mich nach der OP weder drehen noch aufrichten, nur die Arme, ein bisschen die Beine und den Kopf durfte und konnte ich bewegen.
Wie lang diese Tage und Nächte waren.... Dann 12 Wochen lang 24 Stunden am Tag ein starres Korsett mit Stahlstäben tragen, wieder wartete ich, dass die Zeit vergehen möge. Dann wartete ich, dass es fünf bis sechs Monate nach der OP sein möge, denn das war der Zeitraum von dem der Arzt sagte, die Schmerzen würden sich (normalerweise) dann abschwächen - ich hoffte so darauf....
Und nach und nach wieder zu Kräften kommen, wieder laufen, Treppen steigen können, Hausarbeit verrichten, etwas kochen - wie klein diese Schritte waren... 
Und doch möchte ich es nicht missen, dieses Jahr. Denn ich habe so viel Liebe, Hilfe, Aufmerksamkeit und Wertschätzung erfahren, dass ich nur so staunen konnte und einfach dankbar dafür war.
Und heute, ein Jahr nach Tag X?
Heute fahre ich nach der Arbeit nach Lörrach, mache Besorgungen in ein paar Geschäften, hole meinen Mann vom Büro ab und wir gehen zu unserem Tanzkurs.
Jawohl, meine Damen und Herren, Sie lesen richtig. Ein Jahr nach der OP sind Swing, Tango und Foxtrott kein Problem für mich.
Ein dicker Grund laut zu sagen:
Lieber Gott, ich danke dir von Herzen.

Dienstag, 5. November 2013

"zuFrieden?"

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Das ist der Titel unseres nächsten ImPuls-Gottesdienstes und ich darf sagen, daß ich sehr zufrieden bin. Jedenfalls mit dem Mann, der unsere Plakate druckt und dabei gar nicht Teammitglied ist.
Denn wir sind mit unseren Vorbereitungen spät dran. Der Ablauf steht noch nicht, der Inhalt ist nicht so ganz ausdiskutiert, aber aus Termingründen habe ich am Wochenende schon mal das Plakat erstellt und die Dateien an besagten Herrn geschickt in der Hoffnung, er möge nicht verreist sein und gleich Zeit haben, die Plakate und Handzettel kurzfristig zu drucken.
Und was soll ich sagen....noch am Sonntag hat er mir per Mail zugesichert, die Plakate am Montag zu drucken und sie Dienstag Morgen ins Pfarramt zu bringen.
Wow, das nenne ich Service.

Samstag, 2. November 2013

Bestanden!

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Meine Mann und ich hatten heute Oma-Opa-Prüfung.
Das heisst, Enkeltöchterchen war zum ersten Mal für ein paar Stunden allein bei uns, ohne Mami und Papi. Die wollten derweil nach Möbeln schauen.
Ich war schon tags zuvor aufgeregt. Würden wir sie beruhigen können, wenn sie weint? Ob ihr mein Mittagessen schmecken wird? usw....
Aber dann lief alles ganz unkompliziert. Kindchen hat kein einziges Mal geweint. Sie war zwar etwas zurückhaltend, man merkte, dass sie sich fragte wo Mami und Papi wohl hin wären, aber sie malte und spielte ganz unbefangen mit mir, ging mit dem Opa zum Post holen und spazieren und schnabulierte das Mittagessen, dass es eine Freude war. Nur mittags schlafen, das lehnte sie kategorisch ab. Dabei sah man ihr an, daß sie ganz schön müde war. Aber nein, hinlegen war nicht drin. Zum Glück kamen in diesem Moment auch schon die Eltern.
Und Mami hat natürlich gleich gesehen, daß da eine Mütze voll Schlaf fehlt. Also hat sie die Kleine geschnappt, ist mit ihr in unser Schlafzimmer und drei Minuten später war Mäuslein fest eingeschlafen.
Als sich die junge Familie dann später verabschiedete, gab es für Oma und Opa sogar ein Küsschen und eine Umarmung. Und wir alle waren uns einig, das machen wir mal wieder.
Prüfung bestanden!

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Winterzeit kontra Lerche

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Als ich heute nach Feierabend vom Büro zum Parkhaus lief, fühlte ich mich wie schaumgebremst.
Das passte mir gar nicht, schliesslich war schon heute Morgen klar, dass ich nach der Arbeit noch zum Wochenendeinkauf (morgen ist im Badischen Feiertag) fahren und nach dem Abendessen mit dem Wohnungsputz anfangen wollte. Ausserdem hatte ich noch per Telefon etwas mit meinem Handyanbieter zu klären. Und dann sowas!
Doch auf dem Heimweg wurde mir klar, weshalb ich so mau drauf war. Die Uhr zeigte zwar erst kurz nach Vier, aber die Sonne stand schon tief, das Licht vermittelte schon einen abendlichen Eindruck.
Tja, und abends ist bei mir das "frisch voran" des Tages verflogen. Morgens um Sechs kann ich lachend eine Kissenschlacht anzetteln, aber abends um Acht bewege ich mich, wenn es irgend geht, nicht mehr.
Der Mensch ist entweder Lerche oder Eule, Morgenmensch oder Nachtschwärmer.
Und ich bin eindeutig Lerche. Allerdings wird mir das heute nichts nützen - schaumgebremst oder nicht: wat mut, dat mut!

Dienstag, 29. Oktober 2013

Montag, 28. Oktober 2013

Heidelberg du Schöne...

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Das letzte Wochenende (Fr, Sa, So) haben mein Mann und ich in Heidelberg verbracht, um unsere Tochter zu besuchen. Im lauschigen Hotel "Hackteufel" hatten wir noch ein Zimmer ergattert, was in Heidelberg nicht so einfach ist, und trafen uns dann in der Stadt mit unsererm Kind. Den ganzen Samstag verbrachten wir zusammen. Waren mit der Bergbahn auf dem Königstuhl, haben das Schloß nochmal besucht und waren anschliessen auf der anderen Seite des Neckars den Schlangenweg entlanggewandert bis zum Philosophenweg und diesen dann zurück über die Alte Brücke bis in die Stadt. Ganz gegen die Vorhersage hatten wir tolles Wetter. Mit von der Partie war auch der Freund unserer Tochter, den wir auf diese Weise etwas besser kennen lernen durften.
Die Zeit verging wie im Flug und abschliesend kann ich sagen: Heidelberg ist echt eine Reise wert.






Donnerstag, 24. Oktober 2013

ImPuls - Gottesdienst

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Den letzten ImPuls-Gottesdienst habe ich leider samt den Vorbereitungstreffen komplett verpasst.
Den Nächsten möchte ich gerne wieder mitgestalten. Heute war Vorbereitungtreffen dafür.
Das Thema ist seit langem bekannt, es ist "Frieden".
Vor diesem Abend fand ich beim flüchtigen Betrachten des Themas das Ganze unspannend. Schließlich wird in den Nachrichten und sonstigen Medien der Frieden jeden Tag in irgendeiner Form thematisiert.
Dann aber, bei unserem Treffen wurde es doch richtig komplex und auch schwierig.
Was ist Frieden?
Wikipedia sagt: Frieden ist die Abwesenheit von Kampf.
In unserem Land, ja sogar in Europa gibt es keinen Krieg. Aber leben wir darum miteinander im Frieden??
Das gilt auch für mich selber, für meine Familie. Wenn ich keine Auseinandersetzung mit meinem Partner, mit meinen Kindern oder Geschwistern habe, lebe ich dann im Frieden?
Welchen Frieden meint Jesus Christus, wenn er sagt: MEINEN Frieden gebe ich euch....
Es wurde ein langer Abend der Gedankensammlung und der Diskussion.
Wir merkten, das Thema ist doch vielschichtiger, als anfangs angenommen, und von einem Gottesdienstablauf  sind wir noch weit entfernt.
Es bleibt spannend....

Dienstag, 22. Oktober 2013

Halleluja

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Heute Untersuchungstermin - Röntgen.
Vorher aber erst mal zur Autowerkstatt, das Auto zur Durchsicht und zum Reifentausch bringen und mit einem Ersatzfahrzeug zur Arztpraxis fahren.
Das allein war schon spannend, denn erst war das fremde Auto anders zu bedienen (Gangschaltung am Lenkrad), dann war vor der Praxis die Parkscheibe nicht zu finden. Den drohenden Strafzettel nahm ich wohl oder überl in Kauf, mein Terin in der Radiologie stand kurz bevor, und mir war mulmig zumute.
Als der Arzt dann nach der Durchstrahlung das Auswertungsgespräch mit dem Satz eröffnete, dass er einen "Knoten" noch genauer mit dem Ultraschall darstellen möchte, sank mein Herz vollends.
Und die Ultraschallerei dauerte und dauerte.... ich war gespannt wie ein Flitzebogen.
ENDLICH aber kam der erlösende Satz, es sei alles i.O. Der vermeintliche Knoten stellte sich als Gefäß heraus, das eine Schleife bildete.
Alles i.O. - ich hätte laut jubeln können. Wenigstens leise sagte ich von Herzen DANKE.

Sonntag, 20. Oktober 2013

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Wir waren heute Nachmittag zu Kaffee und Kuchen bei unseren "Jungen Leuten" eingeladen.
Natürlich ging es weniger um die Schlemmerei (obwohl selbstgebackene Hefebrötchen und Kuchen oberlecker waren) sondern eher darum, sich mal wiederzusehen, Neuigkeiten auszutauschen und Zeit mit unserer Enkeltochter zu verbringen.
Zwei Wochen hatten wir sie nicht gesehen,und schon ist sie ein Stück grösser geworden, hat wieder Neues gelernt und entwickelt sich einfach prächtig.
Diesmal haben wir zusammen gemalt, wie das Foto zeigt. Es war wirklich bemerkenswert, wie konzentriert sie bei der Sache war. Und ich hatte meine Freude daran, mal wieder eine Katze, eine Maus oder ein Strichmännchen zu malen. Der Opa war dann für's Buchvorlesen und Puppe-Hüten zuständig.
Wir haben uns köstlich amüsiert, und im Nu war der Abend heran.

Samstag, 19. Oktober 2013

Abschied vom Sommer....

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....so war heute das Wetter bei uns hier im Südwesten, ein bißchen wie Sommer....
Sonnig, über zwanzig Grad, das wollten wir natürlich nutzen. Und da die Wettervorhersage uns schon Tage zuvor instruiert hatte, waren wir vorbereitet.
Sobald es ging, zogen wir ab in den Garten, um unsere Winterfestmacharbeiten voranzubringen.
Wir haben Efeu gestutzt, Teich abgefischt, Dekoration nach Drinnen geholt, Wasserfass geleert und gereinigt und was so alles zum winterfest machen des Gartens gehört.
Und zwischendurch haben wir immer wieder die warme Sonne genossen. Manches blüht noch so schön.
Und doch lässt sich der Herbst nicht verhehlen. Wie ein Teppich liegt das Laub auf Rasen und Terrasse, wunderschön bunt sind Waldrebe, Wilder Wein und Japan-Ahorn.
Uns zog es jedenfalls nicht so bald nach Hause. Als es dunkel wurde, haben wir das erste Herbstfeuer dieses Jahres genossen...

Freitag, 18. Oktober 2013

Zweifel am Zweifel? Hoffentlich!

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Hin und wieder treffen wir uns in der Mittagspause und gehen eine grosse Runde am Rhein entlang spazieren. Wir kennen uns aus dem Firmengebetskreis und reden in den Mittagspausen im wahrsten Sinne des Wortes über Gott und die Welt, und natürlich über uns und unsere Familien.
Und da haben wir den gleichen Kummer: Wir beide sind Christinnen, aber ihr Lebensgefährte und mein Mann zweifeln daran, daß es Gott gibt. Und so beten wir beide ganz oft für unsere „Männer.
Vor kurzem erzählte sie mir bei einem unserer Mittagsspaziergänge folgende Begebenheit:
Ihr Schatz war für einige Tage mit einem Freund in die Toskana zu einem speziellen Radrennen gefahren, sie blieb allein zu Hause.
An dem Sonntag, an dem er zurückkommen sollte, war sie in Gedanken natürlich bei seiner Heimreise.
Nachmittags klingelte dann plötzlich das Telefon. Ihr Freund war am Apparat, um ihr Bescheid zu sagen, daß sie erst kurz vor Florenz sind, daß sie schon wieder und immer noch im Stau stehen, so ginge das schon die ganze Fahrt über, es sei echt frustrierend. Sie möge nicht so bald mit seiner Ankunft rechnen.
Kaum war das Telefonat beendet, setzte sie sich hin und betete und betete, um Bewahrung, um freie Fahrt, um inneren Frieden.
Und dann plötzlich war ihr Freund zu Hause, viel früher, als gedacht.
Und er berichtete ganz begeistert, dass es ab dem Moment, an dem sie miteinander telefoniert hatten, auf einmal zügig vorwärts ging. Der Stau löste sich auf, und ab Florenz hatten sie freie Fahrt bis Basel.
Sie lächelte, zögerte, wusste nicht so recht, ob sie ihm von ihren Gebeten erzählen sollte, denn sie wollte keine Grundsatz-Diskussion über Sinn und Nichtsinn von Glauben und Gebeten verursachen. Aber dann überwog ihre Ansicht, den Glauben nicht zu verstecken, schließlich war es so: Sie hat gebetet und er hatte freie Fahrt…..
Also erzählte sie, daß sie ab dem Telefonat unablässig für eine gute und wohlbehaltene Heimreise gebetet hatte. Und er stutzte erst, aber dann nahm er sie in den Arm und sagte: “Danke, das war sehr lieb von dir.“

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Mal wieder Tango Argentino

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Heute war schon „Halbzeit“ unseres Tanzkurses.
Wir haben uns entschlossen, diesen Herbst nochmal die Tanzerei zu wagen, die wir letztes Jahr wegen meiner OP abbrechen mussten.
Und damit der Einstieg ganz easy wird, haben wir einfach nochmal mit dem Anfängerkurs begonnen.
Die ersten drei Abende waren auch echt witzig, weil wir die Tänze, die dran waren noch richtig gut konnten. Ich habe mich gefreut, wie entspannt und fröhlich mein Mann als ehemaliger Nichttänzer übers Parkett geschwebt ist. Für unseren langsamen Walzer haben wir z. B. von der Tanzlehrerin sogar ein „sehr elegant“ bekommen…. Doch heute waren schon mal die ersten „Gift-Tänze“ dran.
Foxtrott und Swing. Wobei uns der Foxtrott ganz gut gelang, nur eben nicht so entspannt. Na ja, und den Swing, den müssen wir halt noch üben, dafür sind wir ja nochmal Abfänger.
Das Leckerli des Abends war die Auffrischung des Tango Argentino. Den hatten wir zwar auch weitgehend vergessen, aber das ist so ein schöner, einfacher und geruhsamer Tanz, den hatten wir im Nu wieder intus und habens einfach genossen.

Sonntag, 13. Oktober 2013

Wurzeln geschlagen

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Dieses Wochenende findet in unserem Ort die Handwerks- und Gewerbeschau statt.
Die meisten kleinen und mittleren Firmen unseres Ortes sind mit einem Stand vertreten. Wir waren gestern Nachmittag dort, einfach, um das „Who is Who“ unseres Dorfes mal so in gesammelter Form zu sehen, und auch, um zu bestaunen wie viele verschiedene Firmen und Handwerke hier so vertreten sind.
Da wir beide nicht in unserem Dorf arbeiten, haben wir wenig Kontakt zu den „Einheimischen“, dachten wir zumindest. Denn als wir in die Ausstellungshalle kamen, stellten wir fest, dass wir in den vergangenen Jahren mit so vielen Handwerksbetrieben schon zu tun hatten:
Da war der Gartenbaubetrieb, der unsere Terrasse im Garten angelegt hat, der Schreiner, der in unserer Wohnung die Türen erneuert hat, die Firma, die unser Bad renovierte, das Reisebüro, in dem wir fast alle unsere Urläube gebucht haben, das Fitnessstudio, bei dem ich immer noch unter Vertrag bin und, und, und…und alle kannten uns noch mit Namen und es ergaben sich nette Gespräche.
So kam es, dass unser Rundgang viel länger wurde als gedacht und viel lustiger war als erwartet.
Demnach haben wir in den letzten zwanzig Jahren doch schon ganz schön Wurzeln geschlagen.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Happy Birthday

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79 Jahre wird unsere Mutter heute.
Schön finde ich, daß ein Geburtstag für sie noch immer ein Grund zum Feiern ist. Wie immer sind Familie, Verwandte und Freunde geladen, gibt es Blumen, Glückwünsche und Geschenke.
Wir wünschen ihr für das neue Lebensjahr Zuversicht, Freude und Gesundheit, vor allem aber Gottes Segen.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Du bist du - ein Ohrwurm

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Den ganzen Tag schon begleitet mich der Refrain eines Liedes, das wir letzten Sonntag im GoDi gesungen haben. Irgendwie habe ich Melodie und Text immerzu im Ohr.
Und bei meiner abendlichen Spaziertour durch Basel habe ich einfach leise mitgesungen, was mein Ohr vernahm...:
"Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur.
Ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.
Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.
Du bist du.
Das ist der Clou.
Du bist du.
ja, du bist du."
...und es tat und tut richtig wohl.

Montag, 7. Oktober 2013

Familie

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Unsere Tochter hatte heute ihre letzte mündliche Prüfung. Gestern haben wir noch telefoniert und sie war nur mäßig optimistisch. Nicht wegen ihres Wissens machte sie sich Sorgen wohl aber darüber, dass sie aus der Übung sei. Ihre letzte mündliche Prüfung hatte sie vor zwei Jahren.
So war ich heute um Elf nicht so recht konzentriert bei meiner Arbeit, sondern ich dachte immerzu an "Kind" und betete um gute Nerven für sie.
Und jawohl, es ist gelungen. nach dem Mittag kam die Mail von ihr, dass sie eine 1,0 für die Prüfung bekommen hat. WOW! So eine Note in einem Masterstudiengang - das ist keine Kleinigkeit.
Ich bin ganz schön stolz auf sie und freue mich sehr.
Und nachmittags war ich mit unserem Enkeltöchterchen und ihrer Mama verabredet, um in Lörrach Wintersachen für die Kleine zu kaufen. Solange unsere Schwiegertochter mit der kleinen Motte noch nicht arbeiten gehen kann, finden wir, dass wir Grosseltern bei den notwendigen Anschaffungen für´s Mäuslein ruhig ein bißchen sponsern können.
Und so zogen wir los und amüsierten uns köstlich, wie die Kleine schon selber kundtat, was ihr gefiel und was nicht. Erfreulicherweise wurden wir ganz schön fündig, wenn auch nicht gleich im ersten Geschäft. Am Schluss hatten wir die wichtigsten Wintersachen wie Wintermantel, Mütze und Schlafsack erstanden, und ein kleiner Kuscheligel wollte unbedingt noch mit. Den Hatte Enkelkind ganz allein ausgesucht, vom Regal genommen und gab ihn nicht mehr her...
Nur für Winterschuhe konnten wir uns nicht entscheiden. Die einen gefielen nicht, die anderen waren zu gross, wieder andere zu knapp. Und da Mäuslein mit ihrer Geduld am Ende war und sie schon Schlafäuglein bekam, verschoben wir das Schuh-Thema.
Na ja, und weil sie so müde war, musste auch unser gemeinsames Eisessen ausfallen, es war eben schon Abend geworden. Aber der gemeinsame Nachmittag war auch ohne Eis echt schön.