Montag, 10. März 2014

Leben in der Rumpelkammer

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Seit letztem Jahr schon steht der Termin für die Renovierung von Flur und Schlafzimmer
unserer Wohnung fest. Das erste Mal überhaupt tapezieren wir nicht selber sondern haben eine hiesige Firma beauftragt. Zum Glück, kann ich da nur sagen, denn selber renovieren wäre derzeit für meinen Mann und für mich absolut nicht möglich.
Heute nun ging es los. Pünktlich um acht rückten zwei Mitarbeiter mit allerlei Gerätschaften an und schwuppdiwupp war unser Schlafzimmer eine Baustelle.
Die Möbel beider Räume haben wir ins Wohnzimmer verfügt, den Inhalt dieser Schränke und Regale zum Teil in andere Schränke umgelagert, schon seit letzten Mittwoch war ich da dran.
Gestern kam noch unser Sohn mit seiner Familie, um beim Schränke Rücken, Regale Abschrauben, Scheuerleisten entfernen kräftig mitzuhelfen. Ohne ihn wäre mein Mann da ziemlich aufgeschmissen gewesen.
Wir selber haben uns nun für die Zeit der Renovation in den beiden Kinderzimmern eingenistet.
Ist zwar alles ein bisschen improvisiert, aber es wird schon gehen.
Ich hoffe einfach, dass ich an alles Notwendige gedacht habe, das ich aus dem Schlafzimmerschrank brauche, denn der ist zugebaut mit unseren komplett demontierten Betten.
Wiederaufgebaut werden die erst, wenn mein Mann aus dem Krankenhaus zurückkommt (er muss morgen einrücken). Er und ich hoffen, dass das schon diesen Freitag wenigstens übers Wochenende sein wird. Wenn er länger bleiben muss, wird die Schrankgeschichte irgendwann spannend, aber Spannung muss ja auch ab und zu sein...

Sonntag, 9. März 2014

Der Frühling ist da

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So schöne Sonne in den letzten Tagen.
Und auch, wenn die Nächte noch recht kalt oder sogar leicht frostig sind, tagsüber und erst recht nachmittags wird es schon richtig warm. An einem windgeschützten Platz in der Sonne sitzen, das ist einfach wunderbar, es wärmt bis in die Seele.
Das letzte Wochenende haben wir genutzt, um unseren Garten frühlingsfein zu machen. Einiges war ja schon erledigt, aber nun ist das letzte trockene Laub der Stauden vom letzten Jahr abgeschnitten, der Teich etwas entschlammt, die Sträucher gedüngt, die Erde in den Beeten gelockert und sogar schon die Gartenmöbel auf die Terrasse gestellt.
Mein Mann und ich mussten über uns selber lachen: der eine krumm der andere lahm (weil wir ja beide nicht fit sind), und doch haben wir es geschafft. Was die eine nicht schaffen konnte, hat der andere probiert und umgekehrt.
Und nun freuen wir uns über unseren Garten. Die Schlüsselblumen blühen schon, die wilden Primeln sind wieder wie eine Farbenexplosion und hie und da spitzt sogar schon ein Veilchen. Bienen summen durch die Luft und ich summe mit, dankbar und froh.

Donnerstag, 6. März 2014

Stolz wie Bolle

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Die ersten Mails, daß ich mein E-Mail-Programm auf Verschlüsselung umstellen muss, habe ich einfach ignoriert. Aber je näher der Stichtag 31. März 2014 rückte, wurde mir zunehmend mulmig zumute. Was, wenn ich ab 1.4.14 tatsächlich E-Mails weder senden noch empfangen kann?
Also machte ich mich heute daran, mich mit diesem Thema zu beschäftigen. Das erste Ergebnis: Tatsächlich, ich komme nicht drum herum, mein Mail-Programm umzustellen. Aber wie? Die überall servierte "Schritt-für-Schritt-Anleitung" ist allenfalls rudimentär. Der Knackpunkt war, im E-Mail-Programm den Bereich der Einstellungen zu finden, wo die Port-Nummern hinterlegt sind.
Aber nach einigem hin und her und mehreren Frustpausen habe ich es dann doch gefunden, und das Beste: nun, nach der Umstellung funktioniert das Mail-Programm immer noch. Da hab ich´s wohl richtig gemacht, freu, freu.

Dienstag, 4. März 2014

Ein echtes Wunder

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Ein Mann aus unserem Gebetskreis hat uns vor Jahren darüber informiert, daß er eine seltene Form von Leukämie hat. Daß seine Heilung ihm ein Gebetsanliegen ist, und er uns bittet mit und für ihn zu beten. Daß er aber zuversichtlich ist, daß Jesus ihn heilen wird.
Die folgenden Jahre ging es mit seinen Blutwerten auf und ab, mal besser, mal schlechter. Dann, vor etwa fünf Jahren, empfahl ihm einer der Betriebsärzte (auch aus unserem Gebetskreis), doch an einer neuen Form der Chemotherapie teilzunehmen. Zuerst wollte unser Kollege nicht so recht, auch weil diese Art der Chemo nicht konkret für seine Art der Leukämie zugeschnitten war, dann aber entschloss er sich doch, zumal der Arzt ihm eindringlich dazu riet.
Und von da an ging es unaufhaltsam bergauf mit den Blutwerten. Gestern hatte er zum Gebetstreffen sogar die Statistik seiner Blutwerte mit und konnte so eindrucksvoll belegen, dass seit 2009 die Leukozyten nicht nur innerhalb des Grenzwertes bleiben, sondern bei einm Wert von 4,7, wobei der Normbereich zwischen 3 und 10 liegt.
Und wo ist hier nun das Wunder, wird mancher fragen? Schließlich hat er ja eine Chemotherapie erhalten.
Nun, das Wunder ist, daß diese Chemo nur der Vesuch war, die Krankheit etwas aufzuhalten. Überhaupt hält diese Arte der Chemotherapie nach Aussage des Arztes nur ein Jahr an, bei unserem Kollegen sind es aber nun schon mehr als vier Jahre und die Werte sind immer noch tiptop.
Wir freuen uns einfach mit und sind dankbar, daß besagter Kollege montags ganz fröhlich und putzmunter mit uns in unserer Gebetsrunde sitzt.

Montag, 3. März 2014

Nicht einfach nur durch den TÜV....

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In Basel entsteht ein neues Hochhaus. Das höchste Hochhaus der Schweiz soll es einmal sein. Da es zu dem Unternehmen gehört, für das ich derzeit arbeite, habe ich immer mal wieder die Gelegenheit, Neuigkeiten über den Baufortschritt zu lesen oder Bemerkenswertes über die Ausstattung und Konzeption.
Unlängst las ich da, daß das fertige Hochhaus eine Frischluftzufuhr von 250000 m3 pro Stunde haben wird. Fünfundzwanzigtausend Kubikmeter jede Stunde? Da wird dann wohl anderweitig in Basel die Luft dünn???
Inzwischen ist der Riese schon 100 Meter hoch, und es sollen noch ca 78 Meter dazukommen. 
Heute stand im Baufortschritt, daß der erste Lifttest erfolgreich stattgefunden hat (klar, bei dieser Höhe nimmt niemand mehr die Treppe). Aber es war auch zu lesen, daß der Lift eben nicht "nur" diesen offiziellen Test bestehen muß, sondern zusätzlich den inoffiziellen Test, den "Fünflibertest".
Und der geht so: Ein in der Liftkabine hochkant aufgestelltes Fünffrankenstück darf beim Anfahren, während der Fahrt und beim Stoppen nicht umfallen.
Und auch dieser Test wurde bestanden. Das finde ich echt beachtlich. Was Technik doch so alles kann...
(foto mit freundlicher genehmigung von andy55)

Samstag, 1. März 2014

Frisch gewagt ist halb gewonnen

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Das für heute vorhergesagte Regnerische ist bis jetzt ausgeblieben. Gut so. Dann kann ich mich heute doch noch in den Garten wagen.
Das milde und sonnige Wetter der ganzen letzten Wochen hat die Pflanzen ziemlich in Frühlingsstimmung versetzt. Ich möchte heute unbedingt die Rosen schneiden, die haben nämlich schon Zentimeter lange Triebe, sie abhäufeln und düngen, ausserdem ein paar Stauden zurück schneiden und das Gesträuch um den Teich ein bißchen stutzen. Mal sehen, ob mir das alles gelingt.
Ich werde mich mit meinem Korsett bewaffnen, schließlich hat es beim Boden wischen schon mehrfach gute Dienste geleistet, und hoffen, daß es auch gartentauglich ist.
Auf das Draußensein freue ich mich auf jeden Fall.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Damit man nicht ins Grübeln kommt

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Diese Woche hat es wirklich in sich. Es stehen so viele Termine an, wobei ich betonen möchte, daß es durchaus auch sehr schöne Termine sind, auf die ich mich freue: Montags das Treffen der Turnerfrauen, dienstags ImPulstreffen, Mittwoch das "Jahresessen" der Firmengebetsgruppen, am Donnerstag Augenarzt und abends Physiotherapie freitags Wohnungsputz, damit ich den Samstag über ein bißchen im Garten werkeln kann...
Zwischendurch gehe ich natürlich auch mal ins Büro ein paar Brötchen verdienen.
Einerseits freue ich mich, wenn es nächste Woche wieder ruhiger wird, andererseits hilft mir diese Hektik aber auch, mich abzulenken. Ich habe keine Zeit, darüber zu grübeln, was die Diagnostik bei meinem Mann alles bringen wird. Er sitzt krank geschrieben zu Haus und wartet auf seinen Termin zur stationären Aufnahme in der Klinik. Am 24. 2. 14 vom Hausarzt notfallmäßig angemeldet, ist die Aufnahme nun für den 12. März 14 vorgesehen (ich darf gar nicht über diese Zeitabläufe nachdenken, dann rege ich mich nur auf).
Ausserdem habe ich auf diese Weise auch keine Zeit, zu sondieren, wie stark mein Bein weh tut. Daß es weh tut ist eh klar, aber im Moment habe ich keine Zeit dafür....

Dienstag, 25. Februar 2014

Einfach schön...

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...und superkurz war der Abend, das Treffen der "Step-Aerobic-Mädels (Montagsturnen)" vom Turnerbund.
Tatsächlich hat die Besetzung seit meinem Weggang so stark gewechselt, daß ich mehr als die Hälfte der Frauen nicht kannte. Aber die paar, die ich noch von früher kannte, freuten sich wirklich sehr, daß ich da plötzlich hereinschneite. Und ich freute mich ebenso über das Wiedersehen. So wurde erzählt und gefragt nach dem woher und wohin - die Zeit verging wie im Flug.
Und dann hatten sie für uns drei Frauen, die wir ehemals die Stunden geleitet haben, noch eine Überraschung - ein wunderschöne weisse Rose für jeden, einfach so, als Dank für frühere hübsche Sportquälereien und als Hinweis, daß wir auch weiterhin willkommen sind. Wir waren echt gerührt.

Sonntag, 23. Februar 2014

Kaiserwetter

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Es ist Sonntag und ein so richtig sonniger Tag. Nur hie und da eine Wolke.
Im Garten geht es schon mächtig auf Frühling zu, die Rosen treiben ganz vorwitzig, im Teich habe ich bereits einen Molch gesehen....
So in der warmen Sonne sitzen, dem Vogelgezwitscher zuhören, was ist das schön.
Ein Wermutstropfen mischt sich allerdings in unsere Vorfrühlingsidylle: meinem Mann geht es immer schlechter, er kann nur noch unter Schmerzen laufen, kaum noch Treppen steigen, auch die Hände versagen zunehmend den Dienst. Morgen hat er wieder einen Arzttermin....

Freitag, 21. Februar 2014

Brüsseler Stilblüten

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Bei meinem Wochenendeinkauf im Supermarkt wollte ich ein Stück Rinderhüfte kaufen.
Als ich am Fleischstand meinen Wunsch äusserte, fragte der nette Mann hinter der Theke, "Woher solls denn sein? Wir haben dieses hier aus Gersbach im Wiesental (liegt nicht weit entfernt im Schwarzwald), oder dieses hier aus Urugay."
Aus Urugay?!
Ich schaute ihn wohl ziemlich perplex an, denn er zuckte kurz mit den Schultern und meinte: "Ist halt in unserem Sortiment - südamerikanisches Steakfleisch."
Ich hatte mich inzwischen gefasst und meinte, ich nehme lieber Rinderhüfte aus Gersbach, denn wer weiss, ob sich die Edel-Kuh aus Urugay mit meinem piepnormalen Butterschmalz aus D in der Pfanne verträgt...
Er pflichtete mir lachend bei und sagte, er würde auch so entscheiden.
Auf dem Nachhauseweg dachte ich immer noch darüber nach und wurde zunehmend ärgerlich über die seltsamen Vorschriften, die uns Brüssel aufzwingt.
Dass Rindfleisch um die halbe Welt transportiert wird, wobei (falls die Kuh bereits jenseits des Atlantik geschlachtet wird) die Kühlkette zu keiner Zeit unterbrochen werden darf, interessiert die Brüsseler Energiebilanzrechner nicht, von Lebendtransporten gar nicht zu reden. Da zählt nur die so hochgelobte globale Marktwirtschaft.
Aber es wird höchst dringlich bestimmt, dass wir keine Glühbirnen mehr kaufen dürfen, weil die zu energieintensiv seien.
Der Quatsch wird immer quetscher bis er quietscht....

Mittwoch, 19. Februar 2014

Ferngebet?

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Freunde von uns reisen Anfang März nach Israel, um dort eine Rundreise zu machen. Natürlich steht auch Jerusalem auf dem Programm.
Die Freundin bot mir an, ein Gebet für mich in die Klagemauer zu stecken, wenn ich ihr dies rechtzeitig schicke. Erst fand ich die Idee toll und sagte voller Freude zu, doch dann kamen mir Zweifel.
Macht es denn Sinn, ein Gebet, das ich tausende Kilometer weit weg und schon Wochen vorher niederschreibe, von einer anderen Person in eine Mauerritze stecken zu lassen? Ich zögerte und fand, beten kann ich auch direkt und hier von zu Hause aus.
Aber mit der Zeit dachte ich immer wieder darüber nach und übers letzte Wochenende wurde es mir plötzlich richtig wichtig.
Auf einmal sah ich darin eine Gelegenheit, eine besondere Form des Gebets... und schließlich - kein Gebet ist umsonst.
Heute habe ich es formuliert, von Hand auf schönes Briefpapier geschrieben und gleich an die Freundin postfertig gemacht. Und jetzt finde ich es ganz speziell: heute war es ein Gebet meines Herzens, das ich niedergeschrieben habe, und ab morgen ist es ein Brief an Jesus Christus.... und jetzt fühlt es sich irgendwie "richtig" an und ich fühle mich ganz leicht.

Montag, 17. Februar 2014

Manchmal ist Tee trinken eben keine Lösung

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Letztes Jahr, als ich der OP wegen komplett ausgebremst war, ist mein lieber Mann zu Höchstform aufgelaufen.
Alles hat er übernommen, ist seinem Beruf in gewohnt pflichtbewusster Art nachgegangen, hat sich um den Haushalt in jeglicher Form gekümmert und ist dann auch noch mir liebevoll beigestanden, wenn ich vor Schmerzen wieder mal ganz mutlos war.
Und wie sehr haben wir uns gefreut und gelobt, dass er "fit wie ein Turnschuh" ist. Gerade in dieser Zeit war das echt nötig.
Doch nun ist mein Mann angeschlagen.
Ganz schleichend fing es letzten Spätsommer an. Als er damals zum Arzt ging, dachte er, das Rheuma sei zurück gekommen, doch das Blutbild zeigte keine Auffälligkeiten in dieser Hinsicht. Nur ein Entzündungswert war erhöht.
Inzwischen haben sich die Beschwerden in den letzten Wochen so gesteigert, dass er heute Morgen wieder zum Arzt ging. Nochmals Blut gezapft - diesmal soll auf Borelien getestet werden. Allerdings muss man wieder warten bis das Ergebnis da ist.
Tja und während der Warterei werden die Schmerzen und die Unbeweglichkeit mehr und mehr, aber funktionieren muss er trotzdem, denn krank geschrieben wurde er nicht....
Und wenn der Boreliosetest nichts ergibt?
Wieder Termin holen, wieder warten????
Die Warterei und die Frage, was ist los?, und dabei nichts tun können, das macht echt hilflos...

Sonntag, 16. Februar 2014

Mausi-Besuch

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Was für eine Freude, nach vier Wochen endlich mal wieder Zeit mit unserer kleinen Enkeltochter zu verbringen, und natürlich auch mit ihren Eltern...:-).
Vor zwei Wochen, als wir gemeinsam brunchen wollten, war erst Mäuslein, und ein paar Stunden später Mama und Papa krank - Norovirus!
Letztes Wochenende war ich in Sachen Konfirmanden unterwegs.
Aber heute hat es geklappt. Schon kurz nach elf kamen sie angesaust und blieben bis zum frühen Abend.
Und wir hatten so viel zu staunen, wie sie sich in den paar Wochen schon wieder weiterentwickelt hat: wie viel und wie klar sie jetzt reden kann, und wie putzig, wenn sie Anweisung erteilt, wer ihr welches Buch vorlesen oder was man für sie malen soll... wie macht der Hund, wie die Katze, wie das Krokodil? - das weiss sie alles...
Gestaunt habe ich auch, wie sicher sie schon selber essen kann, ganz ohne Matscherei, und dass die Tage der Windeln ebenfalls gezählt sind.
Das ist schon toll, mitzuerleben, wie so ein Menschlein aufwächst. Ein richtig sonniges, Herz erwärmendes Geschenk.

Samstag, 15. Februar 2014

Interview mit Gott

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"Du würdest mich gerne interviewen?", fragte Gott.
        "Falls du dafür Zeit hast", sagte ich.
"Ich hab´ewig Zeit, ...was willst du wissen?"
        "Was wundert Dich am meisten an den Menschen?"
"Daß sie es langweilig finden, Kind zu sein. Und ganz schnell erwachsen werden wollen - um dann wieder Kind sein zu dürfen."
"Daß sie ihre Gesundheit opfern, um reich zu werden, und dann viel Geld zahlen, um wieder gesund zu werden."
"Daß sie leben, als würden sie niemals sterben, und sterben, als hätten sie nie gelebt."
        "Was würdest du Eltern für ihre Kinder raten?"
"Zu lernen, daß man niemanden zwingen kann, zu lieben. Alles was man tun kann, ist, sich lieben zu lassen"
"...daß es nicht gut ist, sich mit anderen zu vergleichen"
"...daß reich sein nicht heißt, das meiste zu haben, sondern das wenigste zu brauchen"
"...daß zwei Leute ein- und dieselbe Sache sehen und dennoch etwas Unterschiedliches wahrnehmen"
"...daß es nicht nur darum geht, einander zu vergeben, sondern daß man sich auch selbst vergeben muß"
"...und zu erkennen, daß ich da bin...IMMER."
aus dem Buch "Der Alltagstourist" von Eva Jung

Mittwoch, 12. Februar 2014

Sonnenstrahlen

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Wie trübe war gestern mein Tag und erst recht der Abend. Auch die Nacht war schmerz- und krampf-begleitet und unruhig.
Und heute? Heute habe ich ganz viele Sonnenstrahlen geschenkt bekommen.
Zum einen wirklich von der Sonne, ich war nach Feierabend eine ganze Stunde bei strahlendem Sonnenschein am Rhein laufen - es war wie im Frühling.
Ausserdem konnte ich auf eine rundherum gelungene Verhandlung zwischen unserem Projekt und der Lieferfirma des Autoklaven zurückschauen, was so nicht zu erwarten war.
Und dann kam noch eine spätabendlicher Sonnenstrahl von "meinen" Turnerfrauen aus der Step-Aerobic-Zeit.
Seit Jahr und Tag kann ich nicht mehr zum Step-Aerobic gehen. Dabei habe ich das so geliebt, habe diese Trainingsstunden sogar selber gegeben. Doch das ist einfach schon lange passè. Heute allerdings rief eines der "Mädels" an und lud mich ein, mal wieder zum Jahrestreffen zu kommen, das wäre doch schön. Spontan lehnte ich ab, ich gehöre schon so lange nicht mehr zur "Truppe", kenne viele Neu-Hinzugekommene gar nicht, und die mich nicht... und überhaupt..., nein Step-Aerobic ist für mich Vergangenheit.
Doch sie liess nicht locker, zwar käme ich nicht mehr zum Training, aber sie selber würde sich sehr freuen, mich mal wiederzusehen. Ausserdem käme auch Anna*, mit der zusammen ich die Gruppe einmal geleitet habe, und die würde sich auch freuen, mich mal wieder zu treffen, zumal sie inzwischen weiter weg wohnt. Und auch Lisa*, die die Gruppe von mir übernommen hat, würde sich freuen, wenn ich käme, sowieso würde Lisa noch heute hin und wieder Choreografien von mir verwenden - also, ich möge nochmal ganz fest überlegen, ob ich wirklich nicht kommen möchte....
Na, ich war platt - sehr erfreut und geschmeichelt, dass sie mich nicht vergessen haben, das ist schon toll.... Und Anna mal wiederzusehen, darüber würde ich mich sehr freuen, schliesslich haben wir gemeinsam die Trainerausbildung an der Sportschule absolviert und so manche Stunde zusammen verbracht....
Also sagte ich dann doch zu. Und als ich auflegte hatte ich trotz des späten Abends Sonne im Herzen. Einfach schön.
*Name geändert

Dienstag, 11. Februar 2014

Physiotherapie die 97.!

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Heute war die erste Behandlung der neuen Physiotherapierunde, die der nachuntersuchende Arzt in Freiburg im Januar empfohlen hatte (ich berichtete).
Positiv eingestellt und mit dem festen Vorsatz, mich einzulassen auf das was da kommt, betrat ich die Praxis.
Ich war pünktlich dran, die Physiotherapeutin eine junge, symphatische Frau, sehr engagiert und aufgestellt, die mich nun einige Wochen begleiten würde - meine Hoffnung auf Hilfe steigerte sich ins Unermessliche. Sie lobte mich auch gleich zu Anfang, weil ich alle Unterlagen vollständig mitgebracht hatte.
Und dann kamen wir wie immer beim Beginn einer Physiotherapie zur "Bestandsaufnahme" (sie nannte es "sich ein eigenes Bild machen").
Und dabei verliess mich jeglicher Mut, auch der, den ich nie hatte.
Haltung schief, Schultermuskulatur praktisch nicht vorhanden, Bauch und Rückenmuskulatur völlig unterentwickelt, Trichterbrust, so dass die Lunge zu wenig Platz hat, Säure-Basenhaushalt fraglich - muss getestet werden, Lungen- und Lebertest erforderlich, da die nächtlichen Schmerzen im Rücken auch davon kommen könnten.....etc.
Die Verkrampfungen in den Beinen kamen nicht zur Sprache, ansonsten wurde jedoch ausser Sprechen nichts getan, denn im Nu waren die 20 Minuten, die ein Termin beanspruchen darf, herum.
Ich verliess die Praxis völlig deprimiert. So krank und völlig unzulänglich habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt.
Kommenden Donnerstag habe ich den nächsten, diesmal einen Doppeltermin. Und ich wappne mich, heute war ich echt unvorbereitet, aber am Donnerstag nehme ich ein oder zwei Krallen mit!

Sonntag, 9. Februar 2014

Da klingeln sie schon

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Zwar war es ein bisschen stürmisch, aber uns zog es nachmittags zu einem Spaziergang nach Draussen, zumal sogar hin und wieder die Sonne schien.

Dabei waren wir auf eine kleine Stipvisite im Garten und wurden von den ersten Frühlingsboten empfangen. In voller Pracht klingelten die Schneeglöckchen schon, und auch die Winterlinge, die ich so gerne habe, streckten uns ihre Blüten entgegen.
Sogar ein paar Krokusse spitzten schon auf der Wiese.... Ja ist denn schon Frühling???
Eigentlich vermisse ich den Winter, bis jetzt ist bei uns noch gar keiner vorbeigekommen. Verschneite Wälder und Wiesen, Rauhreif, frostklare Tage, zugefrorene Wasser....(bin wohl doch eine "Eisgeborene", wie meine Schwester zu sagen pflegt), wär das nicht schön?
Aber dennoch: ist uns kein Winter beschieden, dann freuen wir uns eben über die schönen Blüten, und zwar von Herzen :-).

Neuland

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Spannender Tag - Konfitag.
Das bedeutet, daß die Konfirmanden den Samstag gemeinsam verbringen und den Sonntags-Gottesdienst vorbereiten.
Dieser stand dieses Jahr unter dem Thema "Ihr seid das Licht der Welt."
Da wir dieses Jahr 36 Konfirmanden in der Gemeinde haben, wurden Gruppen gebildet, von denen jede eine bestimmte Aufgabe zur Vorbereitung übernahm. Ich bekam eine Gruppe mit sechs Konfi´s und sollte mit ihnen zwei Collagen erarbeiten unter den Themen: Was mein macht mein Leben dunkel? Was macht mein Leben hell?
Konfirmandenarbeit? Das ist völlig neu für mich. Und da saß ich nun mit ihnen um den Tisch herum, vier Jungen, zwei Mädchen und betete, daß ich mit ihnen zurecht kommen möge.
Anfangs war es ziemlich zäh, zunächst waren sie stumm wie die Fische. Aber nach und nach kam Leben in unsere Runde. Erst machten die beiden Mädchen mit, dann zwei der Jungen, brachten Ideen, suchten nach Schwerpunkten. Nur die anderen beiden Jungen blieben reserviert. Einer davon, ein großer Bursche, saß, seine Winterjacke bis obenhin zugenköpft, Strickschal um den Hals und das Basecap tief in die Stirn gezogen, mit den Händen in den Taschen abweisend auf seinem Stuhl.
Aber plötzlich, als es um Tod und Verlust ging, beteiligte er sich an der Dikussion. Und als er dann beim Bildersuchen für die Collage das erste superpassende Bild fand, taute er richtig auf...das machte richtig Freude.
Und nach zwei Stunden hatten wir wirklich zwei gut gelungene Collagen gebastelt, die die jungen Leute heute im Gottesdienst vorgestellt haben. Jeder der Sechs hat etwas zu den Collagen sagen können und dabei fand ich es besonders toll, daß sie frei gesprochen haben, ohne "Spickzettel".
Überhaupt war es ein gelungener Gottesdienst, der von Anfang bis Ende ausschliesslich von den Konfirmanden gestaltet wurde. Und sie machten ihre Sache wirklich gut.
Wie sie da so vor dem Altar standen, fand ich, ja, ihr seid das Licht der Welt.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Schon vorbei

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Nun ist er schon wieder vorbei, unser Tanzkurs. Gestern war die Abschluss runde. Schade eigentlich.
Dabei kommen wir jetzt, am Ende des Ergaenzungskurses erst richtig in Schwung, wo wir doch nun endlich den Chachacha mit Drehung und "Promenade" beherrschen...:-).
Doch es ist für uns im Moment einfach nicht moeglich, den nächsten Kurs zu besuchen, da mein Mann derzeit bis nach Karlsruhe zur Arbeit fahren muss.
Aber Spass hat die Tanzerei allemal gemacht, wir fanden es viel cooler, als einfach nur zusammen essen zu gehen.

Dienstag, 4. Februar 2014

Eine Mittagspausengeschichte

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Rosanna wollte das Leben malen.
Sie nahm braune Erde und das Blau des Himmels, brachte das Grün der Bäume und die Buntheit des Sommers dazu, malte das Gold eines Herbstes und die weisse Ruhe des Winters, vermischte sie mit dem betörenden Duft des Frühlings, schüttete die Pracht der Sonne darüber aus und liess es von den Geheimnissen der Winde durchwehen.
So malte sie ein Bild des Lebens, das sie liebte. Das Bild atmete Freude aus. Es tönte wie ein herzhaftes Lachen, schmeckte nach Glück und fasste sich an wie Wahrheit.
Rosanna fand ihr Bild so schön und lebendig, dass sie es Gott schenken wollte.
Gott lächelte, als es das Bild sah. „Mein Kind, dein Bild ist wunderbar. Ich will dir helfen, dass es vollkommen wird.“ Und Gott schenkte ihr den Glauben.
Da verwandelte sich das Bild von Rosanna. Sie malte die Glut der Hingabe, das Feuer der Jesusliebe, die Begeisterung von Gott in das Bild. Es behielt die Freude, wurde aber tiefer und reifer, bekam einen überirdischen Glanz und reichte in die letzten Geheimnisse des Lebens hinein.
Das Mädchen wurde zur Frau, und wieder legte sie Gott ihr Lebensbild hin.
Gott nickte zustimmend, aber er gab ihr das Bild zurück und schenkte ihr das Leid.
Da tupfte Rosanna auf das Meer der Freude die Tränen von Menschen, malte an den wunderbar bunten Regebogen einen kleinen schwarzen Rand, zeichnete in die grünen Hoffnungsbäume den Trauerflor, mischte mitten in den bunten Sommer die Kränkungen und Verwundungen ihres Herzens, fügte zur Sonne der Liebe die Nacht des Leides, ergänzte Wonne mit Qual und Lachen mit Weinen.
Das Bild wurde durch die Töne der Schwermut und Trauer noch echter und schöner.
Still ging Rosanna zu Gott. “Herr, nimm mein Bild, ich habe es mit Herzblut und Schmerzen gemalt.“ Gott sah sie gütig an. „Ich habe noch ein letztes Geschenk für dich, das schwerste.“
Und er schenkte ihr die Einsamkeit.
Noch einmal wandelte sich das Bild. Es wurde stiller. Alles Aufgeregte, Schreiende wurde gemildert. Sanfte, einfache, demütige Farben begannen zu leuchten. Menschenstimmen, Zeitgeister, Tagesformen wurden umgestaltet in ruhige Worte des Lebens, Weisheit des Himmels und Sehnsucht nach Ewigkeit.
Nun erst konnte man den ganzen Zauber des Lebens erkennen.
Da nahm Gott das Bild zu sich und sprach: „Nun ist es ausgereift. Wir werden es in meinem Reich zum ewigen Leben erwecken.“
Autor leider unbekannt / übermittelt von mea

Sonntag, 2. Februar 2014

Schade

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Wir waren heute mit unseren "Jungen Leuten" zum Brunch verabredet, doch leider musstens sie absagen. Enkelmaeuslein ist gestern krank geworden. Ja, sooo schade. Zwei Wochen haben wir sie nicht gesehen, und wie man hoert, hat sie schon wieder Neues gelernt. Sie fehlt uns. Aber krank werden so kleine Kinder ja schnell einmal. Meist vergeht das wieder genauso schnell. Wir wünschen es ihr von Herzen und gedulden uns eben noch ein paar Tage.
(Dies ist der erste Eintrag über mein Tablet.)

Samstag, 1. Februar 2014

Offensichtlich...

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...können wir wesentlich schneller essen als arbeiten....
Unser ImPulsteam hatte gestern erstes Vorbereitungstreffen für den nächsten ImPuls-Gottesdienst. Aber es sollte eben nicht nur Arbeitstreffen sein, hernach wollten wir zusammen Raclette essen.
Gesagt getan. Von 18 bis 20 Uhr war das Arbeitstreffen. Und ab 20 Uhr wurde dann geschmaust.
Die Gottesdienstvorbereitung gestaltete sich jedoch ein bißchen zäh. So richtig konnten wir das selbstgewählte Thema (Arbeitstitel "Jesus und die NSA") nicht fassen, diskutierten hin und her und brachen dann um 8 einfach ab und verabredeten den einen nächsten Vorbereitungstermin.
Danach richteten wir die Raclette-Zutaten und den Tisch. Jeder hatte etwas mitgebracht und lachend und schwatzend gingen wir zu Werke, schnabulierten dann ausgiebig und in aller Ruhe die Leckereien, unterhielten uns und machten uns dann gemeinsam ans Aufräumen und Abwaschen.
Als alles schon beinahe wieder blank war, sagte Eine von uns auf einmal: "Ist euch klar, daß es erst kurz vor Zehn ist und wir nicht nur mit dem Essen sondern auch schon mit dem Aufräumen fertig sind? Wenn wir uns sonst um Acht zur Gottesdienstvorbereitung treffen, sind wir meistens erst viel später mit unserem Treffen fertig.
Sagte eine Andere (augenzwinkernd) darauf: "Dann wird es wohl so sein, daß wir wesentlich schneller essen als arbeiten können..."
War ein sehr schöner Abend.

Freitag, 31. Januar 2014

Ob das wohl gut geht?

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Heute morgen wurden die drei schönen Buchen vor unserem Balkon gestutzt. Als ich nach Hause kam, fiel mir gleich auf, dass es vor dem Wohnzimmerfenster so merkwürdig kahl aussah.
Na, und dann sah ich die Beschehrung. Das kommt schon beinahe einem Kahlschlag nahe!
Der wirklich spannende Teil der Geschichte kommt jedoch erst noch.
Der mittlere der drei Bäume hat mit seinen Wurzeln den Bürgersteig angehoben und in ein welliges Gelände verwandelt. Und nun soll der Bürgersteig auf der Länge aller drei Bäume aufgegraben, die Wurzeln aller drei Bäume gekappt, mit Wurzelschutzfolie versehen und der Bürgersteig dann wieder geschlossen werden.
Ob die Bäume allerdings diese Prozedur ohne einen guten Teil ihrer Wurzeln überstehen? Ich bin mir da nicht sicher. Ich würde sie vermissen, am meisten den, der unserem Balkon am nächsten steht. Denn es ist so schön, den Meisen zuzusehen, wie sie geschäftig durch die Zweige hopsen, oder ein Eichhörnchen zu beobachten, das durch die Äste turnt. Ausserdem bieten die Bäume Lärm- und Sichtschutz. Es wäre echt schade um sie.

Donnerstag, 30. Januar 2014

Spielzeugalarm

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Kürzlich bin ich mal wieder 39 geworden :-)
Und mein Mann hat mir ein tolles Geschenk gemacht, nämlich ein Tablet-PC. Damit hatte ich schon hin und wieder mal geliebäugelt und mich deshalb sehr drüber gefreut.
Da mein Mann z.Zt. die Woche über in Karlsruhe arbeitet, hat er mir das gute Stück schön mit Schleife geschmückt aber originalverpackt überreicht und ist dann ab zu seiner Arbeit.
Und mir fielen gleich 120 Gelegenheiten ein, wohin ich das Tablet nun mitnehmen könnte und wobei es mir zukünfit gute Dienste leisten würde.
Allerdings nicht "originalverpackt".
Bis zum Wochenende wollte ich nicht warten und fand, es müsste mir doch wohl gelingen, das Teil selber in Betrieb zu setzen und ein bißchen näher kennen zu lernen.
Und das nahm ich auch gleich in Angriff, noch vor dem Frühstück.
Und voilá: einige Zeit später war das Tablet eingerichtet, arbeitsfähig und sogar schon online (worauf ich besonders stolz bin).
Aber mit dem Ausprobieren ist das so eine Sache: es geht voran, dann gibt es wieder Rückschläge. Immer wieder denke ich, das muss doch irgendwie gehen... und versuche und probiere, freue mich wie ein Kind, wenn etwas dann doch klappt...und merke gar nicht, wie die Zeit vergeht!
Nach wie vor freue ich mich sehr über diesen neuen Mitarbeiter in meinem "Privatbüro", muss mich aber sehr hüten, dass er nicht zum Zeitfresser wird.

Mittwoch, 29. Januar 2014

Nichts ist so beständig...

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...wie die Veränderung.
Als ich heute morgen ins Büro kam, dachte ich, ich sei im falschen Film, oder in die falsche Bürogasse eingebogen:
Mein Platz war nur noch halb so gross, die Büroschränke und der Schreibtisch umgestellt, der Beistelltisch zum zweiten Arbeitsplatz umfunktioniert...keine Ablageflächen mehr, zwischen Scheibtisch und Schrank kein Schritt mehr möglich....
Zwar wurden wir eine Woche vorher mit einer knappen Mail informiert, dass mehr Arbeitsplätze in unserer Bürogasse untergebracht werden müssen, allerdings hatte mir die Sekretärin versichert, daß dies nicht vor März passieren würde.
Und nun das! Zwar wußte ich, daß dies auf mich zukommt, aber konkret zu sehen, wie eng und unpraktisch es wird, das hat mich dann doch erschüttert.
Spontan fiel mir der Satz ein: Artgerechte Haltung ist das nicht! (motivationsfördernd auch nicht.)
Aber alles Hadern nützt nichts, entweder kann man sich mit der neuen Situation arrangieren, oder sich etwas anderes suchen.
Vielleicht sollte ich mehr darauf schauen, daß ich 10 Jahre lang einen sehr komfortablen Arbeitsplatz hatte und dankbar dafür sein (und nebenbei die Augen offen halten), und nun sind eben andere Zeiten angebrochen.
Ein Zitat von Dietrich Bonhoeffer fällt mir ein:
"Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz bestimmt an jedem neuen Tag."
Daran will ich mich halten.

Der feine Unterschied....

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"Hunde haben Besitzer,
Katzen haben Personal!"

Dienstag, 28. Januar 2014

Wer ist hier der Künstler?

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Der Biber, der genau so viel abzunagen weiss, dass die Eiche nicht kippt?
Oder die Eiche, die sich als Spitzentänzerin sehr gut macht?
Das Foto hat mir mein Schwager zugeschickt, vielen Dank dafür.

Montag, 27. Januar 2014

Solidaritätsfieber

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Für unsere Tochter beginnt eine spannende Zeit:
Sie schreibt an ihrer Masterarbeit, und erkundet gleichzeitig das Gebiet "Arbeitsmarkt", auf dem sie sich ab Mai tummeln möchte und muss. Dazu knüpft sie Kontakte und Verbindungen zu Netzwerken und Agenturen, die ihr behilflich sein können und sondiert gleichzeitig mögliche Stellen auf die sie sich bewerben kann....Aber erst der Master, der so gut wie möglich gelingen soll und noch eine mündliche Prüfung.
Wir als Eltern merken, wie spannend und nervenaufreibend der Eintritt in die Arbeiswelt ist.
Einerseits gibt es nahezu unendlich viele Möglichkeiten, andererseits ist es ein stählernes Getriebe, das kein Pardon kennt. Und dann ist da noch der Druck, unter Tausenden nach dem Studium erfolgreich eine Arbeit suchen zu müssen. Eine, von der man leben kann, wohlgemerkt.
Das ist keine leichte Zeit. Wir als Eltern brauchten uns bisher über ihre schulischen Erfolge, ihr Studium, ihren Fleiss und ihr Engagement nie Sorgen zu machen, aber nun fiebern wir doch mit, wie es wohl nach April weitergeht.
Immer wieder bete ich für sie. Schliesslich weiß Gott auch, daß sie Lohn und Brot braucht, kennt alle unsere und ihre Sorgen und Hoffnungen. Mir hilft das und vielleicht ihr auch...

Sonntag, 26. Januar 2014

Ist dir schon eine Engel begegnet?

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"Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,
die Engel.
Sie gehen leise, sie müssen nicht schrein,
oft sind sie alt und häßlich und klein,
die Engel.
Sie haben kein Schwert, kein weißes Gewand,
die Engel.
Vielleicht ist einer, der gibt dir die Hand,
oder er wohnt neben dir, Wand an Wand,
der Engel.
Dem Hungernden hat er das Brot gebracht,
der Engel.
Dem Kranken hat er das Bett gemacht,
und er hört, wenn du ihn rufst, in der Nacht,
der Engel.
Er steht im Weg und er sagt: Nein,
der Engel,
groß wie ein Pfahl und hart wie ein Stein -
es müssen nicht Männer mit Flügeln wein,
die Engel."
Rudolf Otto Wiemer

Samstag, 25. Januar 2014

Man kann auch übers Wetter schreiben...

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Bisher hat sich dieser Winter in unserer Gegend ja nicht mit Ruhm bekleckert.
Ein einziges Mal hatten wir Frost, ansonsten meist Grau, Nieselregen, starker Regen, noch mehr Grau.
Ich bin eigentlich nicht wetterabhängig, aber so ein bisschen Schnee und Eis fehlen mir schon.
Heute aber ist der Winter zu erahnen. Das Thermometer zeigt am Morgen -3°C und die Wiesen draussen tragen Rauhreif. Besonders schön aber ist die Sonne, die seit einer Stunde nach langer Zeit mal wieder scheint. Blauer Himmel, so ein lichter Tag, und den nicht im Büro sitzten zu müssen - einfach schön.
Wir laufen nachher in den Garten - einfach so, hauptsache draussen.

Freitag, 24. Januar 2014

Da kennt sich einer aus....

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"Ein Mann ist erst dann richtig verheiratet, wenn er jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat."
Alfred Hitchcock

Donnerstag, 23. Januar 2014

Schraubenschau

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Schon länger fieberte ich der Nachuntersuchung meiner Wirbelsäule in der Freiburger Klinik entgegen, denn seit einiger Zeit schmerzt ein bestimmter Punkt im Rücken, und ich konnte mir nicht erklären, wieso, machte mir Sorgen, dass an dieser Stelle mit einer der Schrauben etwas nicht i.O. sein könnte. Ausserdem erhoffte ich mir Hilfe bei den noch immer auftretenden Beinschmerzen und den zahlreichen Muskel-Krämpfen in Beinen und Füssen.
Gestern war es nun endlich so weit. Den ganzen Vormittag hatten mein Mann und ich für den Kliniktermin eingeplant. Und dann ging alles blitzschnell:
Anmeldung, danach direkt zu Sonografie und Röntgen, kaum aus der Kabine, wurde ich schon zum Arztgespräch gerufen, nach 45 Minuten war alles vorbei.
Ich war ganz froh, dass die Bilder diesmal der Chefarzt, der mich auch operiert hat, begutachtete, versprach ich mir davon um so mehr Hilfe bei meinem Schmerzproblem.
Aber irgendwie waren die Schmerzen für ihn kein wirkliches Thema.
Dabei war er sehr freundlich und aufgestellt und regelrecht begeistert, wie gut meine Haltung und wie flott ich unterwegs wäre. Ganz ausführlich besah er sich jede einzelne Schraube auf dem Röntgenbild, verglich mit den Bildern von vor einem Jahr und kam hochgestimmt zu dem Schluss, dass die Operation ein voller Erfolg ist.
Die Schmerzen und Krämpfe, nun ja, die seien muskulär bedingt, so etwas kommt bei manchen Patienten schon mal vor.... Ich könnte mir versuchsweise spezielle Physiotherapie verschreiben lassen, die er in seinem Bericht an den Hausarzt genau definieren wird, aber er könne mir nicht versprechen, dass es hilft....
Ein wenig mutlos verliess ich das Sprechzimmer, denn schmerztechnisch war ich genau so weit wie vorher.
Erst, als ich das Gespräch meinem Mann schilderte, sickerten Dankbarkeit und Freude durch: bei mir ist keine Schraube locker, alles ist an seinem Platz und verknöchert tadellos. Somit sind die Schmerzen keine schlimmen Signale, das ist ja schon mal die Hauptsache und ein dickes DANKE wert.
Und wer weiss, vielleicht komme ich allein schon deswegen mit der Schmerzerei besser zurecht...

Mittwoch, 22. Januar 2014

Wie war Weihnachten?

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Schön war Weihnachten.
Wir hatten ein wunderbares gesegnetes Fest.
Familie, Enkelmäuslein, unsere Tochter war 10 superschöne Tage da, Zeit für- und miteinander, zusammen kochen, lesen, spazierengehen...
Das Wetter war zwar obermau, aber das konnte uns nichts anhaben.

Dienstag, 21. Januar 2014

Ick bin all wedder do

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Über einen Monat schlummert mein Blog nun vor sich hin. Ich habe mir eine Auszeit auferlegt. Nicht weil ich nichts zu schreiben hätte, sondern weil gerade die letzten Wochen sehr intensiv und so turbulent waren, dass ich mal wieder knapp an Zeit war, oder weil ich manchmal einfach nur faul und auf Ruhe und Nichtstun aus war.
Aber nun möchte ich doch weiterschreiben.
Vielen Dank für die Treue allen, die trotz des Sleepzustandes doch immer mal wieder hier vorbeigeschaut haben.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Zum 3. Advent

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Jesus spricht:

"Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir folgt, tappt nicht mehr im Dunkeln,
sondern hat das Licht und
mit ihm das Leben."
Joh. 8,12
Ich wünsche jedem, der hier vorbeiliest, dass dieses Licht ihm direkt ins Herz scheint.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Sonntägliche Ruhe

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Nach einer absolut stressigen Woche war der heutige Sonntag ein richtiges Geschenk.
Ein frostklarer Morgen lud uns zu einem ausgedehnten Spaziergang ein, und was für schöne Eindrücke durften wir mit nach Hause nehmen. Selbst die verdorrten Blätter sehen mit dem Rauhreif verziert wie Schmuckstücke aus...

Dienstag, 26. November 2013

Oh es riecht gut, oh es riecht fein...

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...heut rühr´n wir Teig zu Plätzchen ein.
Enkelmaus mit Schwiegertochter waren zum Plätzchenbacken da.
Was habe ich mich darauf gefreut.
Seit 2009 gab es meines Beines wegen keine Weihnachtsbäckerei mehr.
Aber dieses Jahr wollte ich unbedingt zum Advent wieder ein paar Selbstgebackene haben, und natürlich wollte ich gerne die Enkeltochter dabei haben.
Und toll hat sie sich gemacht, beim Küchenmaschine anstellen, beim Streuseln auf die Plätzchen streuen und beim Kosten. Zwischendurch gab es immer mal eine andere Spiel- oder Vorleseeinlage.
Wir drei hatten so schöne Stunden, da freue ich mich schon auf´s nächste Jahr.
Den grossen Rest der diesjährigen Plätzchenbackerei, erledige ich dann morgen Nachmittag.

Montag, 25. November 2013

Ganz neue Seiten...

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Diesen Tag muss ich festhalten.
Als ich heute Abend nach der Arbeit nach Hause kam, sah ich von der Straße aus Licht im Esszimmer unserer Wohnung. Hatte ich heute Morgen vergessen das Licht auszumachen?
Hmmm. Noch merkwürdiger, als ich die Wohnungstür aufschliessen wollte, war diese nur eingeklinkt, nicht abgeschlossen! Noch mehr hmmmm!
Und dann kam die Auflösung des Rätsels: mein Mann war bereits vor mir zu Hause!!!
Ich kann mich gar nicht erinnern, wann das zum letzten mal vorgekommen ist...aber ich könnt´ mich dran gewöhnen :-).

Dienstag, 19. November 2013

Gebet

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"Gott, zu dir rufe ich:
in mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht.
Ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht.
Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist die Hilfe.
Ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede.
In mir ist Bitterkeit, aber bei dir ist die Geduld.
Ich verstehe deine Wege nicht, aber du weißt den Weg für mich."
Dietrich Bonhoeffer

Montag, 18. November 2013

Schutzengel im Doppelpack

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Ein junges Mädchen und ich sind heute auf merkwürdige Weise bewahrt worden:
Ich fuhr wie jeden Morgen aus der Garage, rechts auf die Strasse und gleich danach der Rechtskurve folgend, die unser Grundstück begrenzt.
Da diese Rechtskurve bergan führt, muss man ein wenig Gas geben. Doch da unser Grundstück von Hecken und Bäumen begrenzt ist, kann man nicht sehen, ob einem jemand entgegen kommt. Zudem hat die Strasse keinen Bürgersteig. Sie ist eine reine Wohngebietsstrasse, Zone 30.
Ich bog also mit leichtem Schwung in die Rechtskurve…und ehe ich irgendetwas denken konnte, trat mein Bein voll auf die Bremse und zack, das Auto stand. Da erst sah ich ein junges Mädchen, vielleicht 16 Jahre alt, auf meiner Fahrseite in vollem Sprint auf mich zukommen.
Sie lief nicht etwa oder eilte im Laufen, sondern sie sprintete als ginge es ums Leben…und ich glaube, sie sah auchnichts und niemanden.
Und dann, in voller Geschwindigkeit schlug sie ganz knapp vor meinem Auto einen Haken, den ich sprungtechnisch nur bewundern konnte. Mit einem Riesensatz war sie seitlich an meinem Auto vorbei und rannte mit unverminderter Geschwindigkeit weiter, weder zögerte sie, noch drehte sie sich um. Im Nu war sie in dem kleinen Weg verschwunden, der hinunter zur Bundesstrasse führte.
Ich blieb seltsamer Weise ganz ruhig, nahm den Fuss vom Gas und fuhr ohne jede Pulsbeschleunigung weiter… Erst später fragte ich mich, wie es sein kann, dass ich derart schnell bremsen konnte, ich habe sie ja erst wahrgenommen, als mein Auto schon stand. Wieso war ich kein bisschen erschrocken? Und sie? Wie konnte sie solch einen grossen Sprung in ihren Lauf einbauen ohne auch nur ein kleines bisschen Geschwindigkeit zu verlieren.
Da  wurde mir klar, unsere Schutzengel waren heute Morgen beide in Hochform.
Gott sei Dank. Und Dank den Schutzengeln.

Sonntag, 17. November 2013

zuFrieden

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Gut war er, unser ImPuls-Gottesdienst.
Unser gemeinsames Gebet im Team kurz vor dem GoDi hat wahrscheinlich geholfen und ein geheimnisvolles Soforthilfeprogramm gestartet.
Nachdem unsere Probe letzten Donnerstag sehr kläglich ausfiel, hätten wir nicht gedacht, dass wir heute im Nachhinein auf einen absolut gelungenen Gottesdienst zurückschauen können:
Volle Kirche! Viel Lob und Anregungen von den Besuchern, Technik klappte prima, Anspiel auch, Predigt wurde sehr gelobt, Fürbitten ebenso, die Lieder zum Mitschmettern - Herz was willst du mehr?

Freitag, 15. November 2013

Ich hätte gerne...

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...mal ein kleines bisschen Langeweile.
Doch zur Zeit kann ich mir die nicht leisten:
Dienstag war Vitrinenputz, Mittwoch Abend Tanzstunde (war wieder so schön), Donnerstag nach der Arbeit ein Teil des Wohnungsputzes, abends Kirchenprobe für ImPuls (alles was klappte, waren die Türen), heute die Wohnung fertig putzen, für morgen hat sich Besuch (Kollege mit Frau) angesagt und Sonntag ist der ImPuls-Gottesdienst und noch einiges dafür zu tun, Sonntag Vormitag kommt Enkelmäuslein mit ihren Eltern auf Stipvisite (und wir freuen uns sehr auf sie)....
Ja ich weiss, so mancher wäre froh, sein Leben so umtriebig gestalten zu können, Familie, Freunde, Beruf zu haben, und ich bin dankbar, dass nicht mehr Schmerz und Krankheit im Vordergrund stehen.
Doch so allmählich macht sich der Schmerz wieder verstärkt bemerkbar, vielleicht ist es insgesamt eben doch ein bisschen viel, Familie, Beruf, Haushalt, ImPuls, Garten, Freunde, Bibellesen, Tanzen, Bloggen etc. unter einen Hut zu bringen.
Also her mit der Langen Weile, aber wie????

Donnerstag, 14. November 2013

Ein abendlicher Himmelsgruss....

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...mitten in einer stressigen Woche...SCHÖN.

Mittwoch, 13. November 2013

Geschafft!!!

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Ich liebe schöne Dinge für den Haushalt: Schalen, Vasen, Gläser usw.
In den letzten 30 Jahren hat sich da so allerlei angesammelt, geschenkt, geerbt, selbst gekauft. Und weil sie mir so gefallen, steht die ganze Korona in drei grossen Vitrinen, sehr schön anzusehen - sofern Vitrinen und Inhalt sauber sind....
Alle ein- bis zwei Jahre nehme ich mir die Zeit, alles zu spülen und blank zu wienern. Das letzte Mal waren die zwei Jahre allerdings schon letztes Jahr herum. Schon im Sommer letzten Jahres störte mich, dass hie und da ein lange nicht benutztes Glas oder eine Kristallschale ziemlich stumpf daherschauten.
Doch weil ich damals bereits so beinschmerzbelastet war, schob ich die Putzerei immer wieder vor mich her, und dann im Herbst kam die OP. Danach habe ich jeglichen Staub in sämtlichen Virtinen komplett ausgeblendet - ich hatte anderes zu tun.
Doch diesen Sommer rückten meine Schmuckstücke wieder in mein Blickfeld, und nun waren blinde Gläser und Staub auf den Glasböden beim besten Willen nicht mehr zu übersehen.
Aber immer noch zögerte ich, die Putzerei in Angriff zu nehmen. Die Vitrinen gehen bis zum Boden und es sind ziemlich viele Teile....konnte ich das meinem Rücken zumuten?
Am Montag Abend jedoch beschloss ich, morgen Abend nach der Arbeit geht es los!
Und tatsächlich, gleich nach der Arbeit ging ich ans Werk und bekam dann sogar Hilfe.
Alle nicht bemalten Gläser und solche ohne Goldrand habe ich Anna (Spülmaschine) und ihrem Glasprogramm übergeben, das Kristall habe ich selber gewaschen und poliert und alle anderen Gläser hat mein Mann gespült, derweil ich die leeren Vitrinen blank poliert habe.
Das Einräumen der Vitrinen war dann gar kein Problem mehr, denn ich hatte sie vorher fotografiert, und musste nun nicht rätseln und probieren, welches Glas wohin gehörte.
Kurz nach Zehn war alles blitzeblank und wieder an seinem Platz und ich freue mich wie ab, zum einen, dass alles wieder funkelt, und dass dieser Teil der Hausarbeit mal wieder erledigt ist.
Und mein Rücken? Hat sich ganz tapfer gehalten....

Sonntag, 10. November 2013

Einen schönen Sonntag wünsche ich

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Ein Wetter ist heute, dass man keinen Hund vor die Tür jagt.
Es stürmt und regnet so sehr, dass ich mir die für den Hochschwarzwald angekündigten Orkanböen sehr gut vorstellen kann.
So bin ich heute nicht zum Gottesdienst gegangen sondern mit einem bisschen schlechten Gewissen zu Hause geblieben.
Aber die Technik macht ja manches möglich. Zum Beispiel kann man Gottesdienste im Netz miterleben, Perdigten lesen oder hören, Gebete und Segenssprüche herunteladen oder einfach nur mitbeten.
Mir kam dabei in den Sinn: Jawohl, Gott ist auch im Netzt zu finden - wie gut, dass es so ist.
Ich habe mir heute eine Predigt aus der Johanneskirche in Düsseldorf ausgesucht.
Es ging um Lukas 18, Die bittende Witwe.
Ein bisschen speziell war sie, die predigt, aber interessant, wie der Pfarrer den Bogen zu unserer Zeit heute spannte. Und zum nachdenken anregend.
Mit dem folgenden Segensgebet wünsche ich allen, die hier vorbeischauen einen gesegneten Sonntag, eine gesegnete Woche, eine gesegnete Zeit:

"Der mütterlich-väterliche Gott sei dir nahe
 in allem, was dir begegnet auf dem Weg des Lebens.
Er umarme dich in Freude und Schmerz
und lasse aus beidem Gutes wachsen.
Ein offenes Herz schenke er dir für alle,
die deiner bedürftig sind.
Selbstvertrauen und den Mut, dich verwunden
und heilen zu lassen.
In aller Gefährdung bewahre er dir Seele und Leib
und lasse dein Leben gelingen."
Sabine Naegeli


Freitag, 8. November 2013

Wintergäste

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Zwar ist in unserer Gegend noch keine Rede von frostigen Nächten, aber immerhin sind wir schon ein gutes Stück im November. Darum hat mein Mann heute füher Feierabend gemacht, um das gute Wetter noch zu nutzen und die Agave aus dem Garten und die Pfennigbäume (ich nenne sie immer "Affenbrotbäume") vom Balkon zu holen. Das ist für ihn eine rechte Plackerei, denn was mich freut, nämlich dass sich alle drei den Sommer über draußen prächtig entwickelt haben, macht ihm um so mehr Mühe, weil sie wieder grösser und sperriger und natürlich auch schwerer geworden sind.
Na ja, und ich bin mit meiner Nicht-Tragfähigkeit nicht gerade eine Hilfe.
Aber nun ist es geschafft. Die drei Herrschaften thronen jetzt jeder in seinem Winterquartier.
Und wenn sie in unserer nicht allzu großen Wohnung auch deutlich Platz wegnehmen, ich freue mich doch über sie, wie sie so oppulent ihre Zweige und Blätter strecken.

....wie geschmiert

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Gestern hatten wir unser letztes Vorbereitungstreffen für unseren nächsten ImPuls-Gottesdienst.
Ziemlich mutlos machte ich mich abends auf den Weg dorthin, denn via Mail wussten wir schon, dass Einige aus unserer Runde nicht zum Treffen und auch nicht zum GoDi kommen können, und dabei war doch noch so viel zu besprechen und festzulegen, die Aufgaben zu verteilen.
Auch fürchtete ich, dass es wieder ein sehr langer und schwieriger Abend werden würde. Und so betete ich auf dem ganzen Weg zum Pfarrhaus still vor mich hin, dass der HERR doch mit in unserer Runde sein möge, wie klein sie auch sei.
Und voilá, kurz nach Acht waren wir immerhin zu Fünft, einer hatte ein Anspiel geschrieben, das uns allen gleich sehr passend erschien...
Halb zehn Uhr war der Ablauf festgelegt, alle Aufgaben verteilt, die Lieder ausgesucht und wir begaben uns fröhlich und hochzufrieden auf den Heimweg. Den "besummte" ich mit dem Lied "Bewahre uns Gott, behüte uns Gott, sei mit uns auf all unsren Wegen..."

Mittwoch, 6. November 2013

Ein Jahr - mehr als nur 365 Tage

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Heute vor einem Jahr wurde ich an der Wirbelsäule operiert.
Als ich das im Büro meiner Kollegin erzählte, sagte sie: Was, das ist schon ein Jahr her? Das ist aber schnell vergangen.
Ich sehe das gar nicht so. Für mich war es eines der längsten Jahre, die ich bisher erlebt habe.
Fünf Tage lang durfte ich mich nach der OP weder drehen noch aufrichten, nur die Arme, ein bisschen die Beine und den Kopf durfte und konnte ich bewegen.
Wie lang diese Tage und Nächte waren.... Dann 12 Wochen lang 24 Stunden am Tag ein starres Korsett mit Stahlstäben tragen, wieder wartete ich, dass die Zeit vergehen möge. Dann wartete ich, dass es fünf bis sechs Monate nach der OP sein möge, denn das war der Zeitraum von dem der Arzt sagte, die Schmerzen würden sich (normalerweise) dann abschwächen - ich hoffte so darauf....
Und nach und nach wieder zu Kräften kommen, wieder laufen, Treppen steigen können, Hausarbeit verrichten, etwas kochen - wie klein diese Schritte waren... 
Und doch möchte ich es nicht missen, dieses Jahr. Denn ich habe so viel Liebe, Hilfe, Aufmerksamkeit und Wertschätzung erfahren, dass ich nur so staunen konnte und einfach dankbar dafür war.
Und heute, ein Jahr nach Tag X?
Heute fahre ich nach der Arbeit nach Lörrach, mache Besorgungen in ein paar Geschäften, hole meinen Mann vom Büro ab und wir gehen zu unserem Tanzkurs.
Jawohl, meine Damen und Herren, Sie lesen richtig. Ein Jahr nach der OP sind Swing, Tango und Foxtrott kein Problem für mich.
Ein dicker Grund laut zu sagen:
Lieber Gott, ich danke dir von Herzen.

Dienstag, 5. November 2013

"zuFrieden?"

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Das ist der Titel unseres nächsten ImPuls-Gottesdienstes und ich darf sagen, daß ich sehr zufrieden bin. Jedenfalls mit dem Mann, der unsere Plakate druckt und dabei gar nicht Teammitglied ist.
Denn wir sind mit unseren Vorbereitungen spät dran. Der Ablauf steht noch nicht, der Inhalt ist nicht so ganz ausdiskutiert, aber aus Termingründen habe ich am Wochenende schon mal das Plakat erstellt und die Dateien an besagten Herrn geschickt in der Hoffnung, er möge nicht verreist sein und gleich Zeit haben, die Plakate und Handzettel kurzfristig zu drucken.
Und was soll ich sagen....noch am Sonntag hat er mir per Mail zugesichert, die Plakate am Montag zu drucken und sie Dienstag Morgen ins Pfarramt zu bringen.
Wow, das nenne ich Service.

Samstag, 2. November 2013

Bestanden!

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Meine Mann und ich hatten heute Oma-Opa-Prüfung.
Das heisst, Enkeltöchterchen war zum ersten Mal für ein paar Stunden allein bei uns, ohne Mami und Papi. Die wollten derweil nach Möbeln schauen.
Ich war schon tags zuvor aufgeregt. Würden wir sie beruhigen können, wenn sie weint? Ob ihr mein Mittagessen schmecken wird? usw....
Aber dann lief alles ganz unkompliziert. Kindchen hat kein einziges Mal geweint. Sie war zwar etwas zurückhaltend, man merkte, dass sie sich fragte wo Mami und Papi wohl hin wären, aber sie malte und spielte ganz unbefangen mit mir, ging mit dem Opa zum Post holen und spazieren und schnabulierte das Mittagessen, dass es eine Freude war. Nur mittags schlafen, das lehnte sie kategorisch ab. Dabei sah man ihr an, daß sie ganz schön müde war. Aber nein, hinlegen war nicht drin. Zum Glück kamen in diesem Moment auch schon die Eltern.
Und Mami hat natürlich gleich gesehen, daß da eine Mütze voll Schlaf fehlt. Also hat sie die Kleine geschnappt, ist mit ihr in unser Schlafzimmer und drei Minuten später war Mäuslein fest eingeschlafen.
Als sich die junge Familie dann später verabschiedete, gab es für Oma und Opa sogar ein Küsschen und eine Umarmung. Und wir alle waren uns einig, das machen wir mal wieder.
Prüfung bestanden!