Dienstag, 14. Juni 2011

Mein Stilletag

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Mein erster Ferientag sollte ein Stille-Tag sein, doch leider klappt es heute nicht so ganz.
Na ja, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Aber die "Anstösse", die ich heute früh im Radion hörte, sind mir so richtig aus dem Herzen gesprochen. Sie trösten mich, dass es mal wieder anders kommt, als geplant, sie freuen mich, weil ich mich in ihnen wiederfinde und sie inspirieren mich, die Nähe Gottes auch im grössten Trubel spüren zu können.
Also freue ich mich auf diesen Tag...
"Die Gaben des Geistes
Zum Leben braucht man so mancherlei. Nahrung und sauberes Wasser, ein Dach über dem Kopf und was zum Anziehen, regelmäßiges Einkommen, auf das man sich verlassen kann. Und dann natürlich tausend Dinge, die mehr oder weniger lebensnotwendig sind. Auto, Telefon, PC, der Teddybär, der Lippenstift, der Kaffee zum Frühstück. Für jeden ist es etwas anderes, das man als lebensnotwendig erlebt. Für mich sind es gute und bequeme Schuhe, mit denen ich zu Fuß notfalls ganz weit käme.
Aber das ist noch längst nicht alles. Um gut und gern zu leben, brauche ich mehr, viel mehr. Denn man kann nicht nur körperlich verhungern, sondern auch seelisch. An Pfingsten erinnern sich Christen daran, dass sie all das geschenkt bekommen, was sie brauchen, um nicht nur zu vegetieren, sondern wirklich zu leben. Die kirchliche Tradition spricht von den Gaben des Heiligen Geistes und nennt sie Verstand, Weisheit, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Ehrfurcht vor Gott. Altertümlich klingen diese Begriffe, heute würde man es anders sagen. Vielleicht so: Der Verstand lässt mich die Dinge nüchtern sehen, damit ich mich nicht blenden lasse vom Schein der Oberfläche und von aufgeblasener Wichtigkeit. Die Weisheit ist der Blick der Liebe, der hinter die Fassade schaut und barmherzig ist mit allem, was da zum Vorschein kommt. Die Stärke gibt mir die Fähigkeit, mir selbst treu zu bleiben. Den aufrechten Gang, der sich nicht einschüchtern lässt. Die Gabe des Rates bewahrt mich vor Sturheit und Besserwisserei, macht mich offen für andere Sichtweisen. Frömmigkeit und Ehrfurcht vor Gott ist das Wissen, dass ich letztlich nichts in der Hand habe, sondern darauf angewiesen bin, dass Gott mich in seiner Hand hält und trägt und schützt und führt.
Die Gaben des Geistes. Was sich so altmodisch anhört, ist doch unglaublich aktuell. Es sind Fähigkeiten und Haltungen, die Menschen brauchen, um seelisch so einigermaßen gesund zu sein oder gesund zu werden. Es ist fast so was wie eine Überlebensausstattung. Und das Beste daran: Diese Ausrüstung fürs Leben wird mir geschenkt, von Gott, von seinem Geist, von seiner Lebenskraft. Ich bitte ihn oft darum, und meistens bekomme ich genau das und genau so viel davon, wie ich gerade brauche. Nicht für morgen, sondern für heute."

Elisabeth Schmitter, SWR1

Sonntag, 12. Juni 2011

Welches ist die rechte Kirche?

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Den heutigen Pfingstgottesdienst hielt ein Pfarrer i.R. aus Bad Bellingen.
Er begann damit, dass er noch beim Glockenläuten durch die Bankreihen ging und jeden Einzelnen begrüsste, anschliessend stellte er sich an die Eingangstür, um auch die noch spät Herbeieilenden mit Handschlag zu begrüssen.
Das fand ich sehr bemerkenswert und schön.
Und dann feierte er stimmgewaltig mit uns Gottesdienst und Abendmahl.
In seiner Predigt zu Mat.16,13-17 stellte er die Frage, welche der vielen heute existierenden Kirchen bzw. Gemeinden denn nun die "Richtige" sei? Babtisten, Eveangelische, Freikirchen, Katholische, Methodisten etc.... in welche Kirche sollen wir die Menschen rufen? Darauf hatte er eine eindeutige Antwort:
Wir Christen sollen uns selbst allein auf den Dreieinigen Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, ausrichten. Und die Menschen sollen wir zum Glauben an ebendiesen Gott rufen, nicht zur Mitgliedschaft in einer bestimmten Kirche...Nur Einer ist wichtig: der da ist, der da war und der da bleibt, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Es war eine sehr berührende, klare Predigt, ein Gottesdienst, der mich bewegt hat.

Freitag, 10. Juni 2011

FERIEN...Juhu

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Für zwei Wochen habe ich dem Büro den Rücken gekehrt.
Ich habe Ferien! Die letzten Tage war ich richtig hibbelig und konnte es kaum erwarten, ich fühle mich sowas von urlaubsreif.
Kein Wunder, als ich im Büro am PC meinen "Abwesenheitsassistenten" für meine Mailbox einrichtete, sah ich, dass dieser das letzte Mal zu Weihnachten aktiv war, seit dem war nix mit Urlaub.
Aber jetzt! Ich werde faulenzen das ein Auge das andere nicht sieht...:-)
Und selbst wenn das nicht so ganz und gar zu machen ist, allein die Vorfreude darauf ist schon sooo schön.

In 90 Minuten von Null auf Hundert

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Gestern unser zweites Vorbereitungstreffen für den nächsten ImPuls-Gottesdienst.
Zuerst sah die Teilnehmerzahl so mau aus (wir waren zu Zweit!), dass wir schon dachten, ach, lassen wir es doch ausfallen.
Doch Punkt Acht kam noch jemand und dann noch jemand und als wir zu Viert darüber redeten, was wir an diesem Abend denn überhaupt besprechen müssten, kam noch ein Nachzügler und so waren wir nun zu Fünft und fanden, ja also wir können uns ja schon mal Gedanken über den Ablauf machen.
Und mit diesem Gedankenmachen, sprudelten mehr und mehr Ideen, Diskussionen und Anregungen und siehe da, halb Zehn stand der Ablauf, die Lieder waren ausgesucht, alle Aufgabe verteilt und auch die Predigt war besprochen. Somit brauchen wir gar kein weiteres Treffen sondern nur noch die Kirchenprobe kurz vorm Gottesdienst.
Wir freuten uns wie die Schneekönige über so viel Erfolg, entsprechend fiel unser Dankgebet zum Schluss des Treffens aus.
Es war ein langer Tag und anstrengend obendrein, aber leichten Herzens und noch vor Zehn zogen wir ab nach Hause. Schön.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Gewogen und zu leicht befunden...

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Diesmal habe ich den üblichen Checkup beim Hausarzt nicht verpasst, heute war mein Termin.
Ganz entspannt und guten Mutes, wenn auch hungrig, weil ohne Frühstück, rückte ich morgens um acht in der Parxis an und musste zum Glück nicht lange warten.
Beim ersten Termin geht es ja nur ums Messen, Wiegen, Blut abnehmen etc., alles bei der Sprechstundenhilfe, und die ist engagiert und flott und arbeitet das Programm ziemlich zackig ab. Ich freute mich, würde ich auf diese Weise nicht so viel Arbeitszeit verpassen, die ich dann nachholen muss. Den Arzt spreche ich erst nächste Woche zur Auswertung aller Laborwerte.
Als jedoch eine ihrer Fragen war, ob ich irgendwelche Beschwerden hätte, konnte ich einfach nicht "nein" sagen, sondern berichtete von meinen Muskelkrämpfen. Sie verschwand daraufhin kurz und holte ein weiteres Röhrchen für noch mehr Blut.

Beim Wiegen stockte sie wieder, weil die Waage weniger als die letzten Jahre anzeigte und wollte wissen, ob ich mir das erklären könne. Ja, das konnte ich. Ich treibe jeden Tag Gymnastik, gehe laufen und habe derzeit ziemlichen Termindruck, ausserdem ist die unterschwellige Sorge um unsere Tochter in Japan nicht gerade appetitfördernd. Dennoch fand sie ungnädig, dass vier Kilo Differenz zu gross seien, verschwand wieder und kam mit dem Bescheid zurück, der Arzt wolle das Blutbild noch ausweiten. Also bitte, dann möge sie zapfen, was nötig ist...
Als ich die Praxis dann verliess, war ich gar nicht mehr so entspannt. Nun schlich sich bei mir die Sorge ein, es könnte doch etwas nicht in Ordnung sein.
Ich ärgerte mich ein bisschen über mich selbst, weil ich so leicht zu beeinflussen bin.
Vielleicht hat die ganze Sache aber doch ein Gutes und ich erfahre endlich die Hintergründe für meine Beschwerden, das wäre ein echter Beitrag.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Den heutigen Losungstext möchte ich festhalten:

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"Eure Sünden verbergen des HERRN Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet."
Jesaja 59,2
"Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch.
Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen."
Jakobus 4,8

Montag, 6. Juni 2011

Zeit - das unbekannte Etwas

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Die letzten Tage sind verflogen wie ein Augenblick. Kein Wunder, denn jeder Tag war schon lange vorher mit Terminen ausgebucht.
Wobei ich unbedingt betonen möchte, dass viele dieser Termine durchaus ein schönes Event oder eine lange schon ausstehende Aktion darstellten:
Wir haben Freunde besucht, mit ihnen einen ganz schönen Tag verbracht, wir waren mit Bekannten wandern, wir haben den "Silbersechzig-Anzug" für meinen Mann von Freiburg abgeholt, unseren Garten nach lange ersehntem Regen beharkt und behackt...und...und...und, jede Stunde wurde "genutzt".
Was ist Zeit?
Manchmal werden Minuten zu schier unendlichen Stunden.
Manchmal steht man eine Stunde im Stau, mault, dass es sooo lange dauert, aber am Abend scheint der Tag wie im Nu vergangen.
Ganz speziell finde ich: Derzeit sind meine Tage so turbulent mit Büro, täglichem Sport, Familie, Haushalt, Garten, Festvorbereitungen, dass ich mich freitags frage, wo bloss die Woche geblieben ist und GLEICHZEITIG finde ich beim Blick in den Kalender, es sind ja immer noch 51 Tage, bis unsere Tochter aus Japan zurückkommt. Meine Güte geht das langsam vorwärts!
Was also ist nun Zeit? Eine messbare Grösse? Ein dehnbarer Begriff?

Meiner Meinung nach ist sie beides.
Die Zeit sitzt einem im Nacken - die Zeit heilt alle Wunden....
Wenn es nun schon mit der Zeit so geheimnisvoll ist, wie wird es dann erst mit der Ewigkeit sein????

Mittwoch, 1. Juni 2011

Überraschung...!

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Mit keiner Silbe hatte ich daran gedacht, dass heute, am Tag vor Christi Himmelfahrt, in der Firma, für die ich derzeit arbeite, der Nachmittag frei ist.
Also bin ich heute morgen wie immer zur Arbeit gedüst, in Gedanken schon planend, was abends nach der Arbeit alles noch ansteht (auch wie immer).
Und nun habe ich plötzlich den Nachmittag FREI!
Ist das schön.
Ich freue mich, wie eine Katze über einen Pott Milch...

Dienstag, 31. Mai 2011

Es regnet....

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Was für ein Segen.
Seit heute Mittag regnet es - ein sanfter, warmer, seit Stunden andauernder Landregen, ganz ohne Sturm, Blitz und Donner.

Als ich heute Abend im Garten war, hatte ich den Eindruck, dass sich jedes Blatt und jedes Zweiglein einzeln dem Nass entgegenstreckt.
Wunderbar und so nötig....
Hatte das Wetter auch einen Wermutstropfen?
Na ja, einen klitzekleinen.
Mein Mann hatte für heute Nachmittag einen Kubikmeter Fertigbeton bestellt, der so schnell wie möglich an drei verschiedene Stellen des Gartens verteilt werden sollte. Dazu hatte er sich einen Freund und unseren Grossen als Hilfe eingeladen, die denn auch fleissig karrten und schaufelten, obwohl sie bis zum Abend, als ich das Abendessen in den Garten brachte, patschnass wie die gebadeten Kater waren. Mir taten die Drei echt leid.
Aber sie sahen das Ganze locker und fanden es gar nicht so schlimm.
Na denn...weiterfreuen über den Regen :-)

Freitag, 27. Mai 2011

Tango im Blindflug

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Gestern wieder Tanzstunde. Da wir nun bereits im Ergänzungskurs unterwegs sind, werden Schritte verfeinert, neue Figuren gelernt, die Haltung verbessert etc.
Besonderen Wert legt unsere Lehrerin auf die strikte Rollenverteilung beim Tanzen:
Nämlich - der Herr führt - die Dame lässt sich führen! (Mit aussuchen ist da nichts)
Die Lehrerin vermittelt das sehr charmant und lustig, aber ebenso unmissverständlich und konsequent.
Gestern hat sie dazu mit uns ein interressantes Experiment gewagt und zwar beim Tango Argentino.
Das Licht wurde weitgehend gedämpft, so dass Mann gerade noch sehen konnte, ob das Nachbarpaar im Wege steht, die Damen sollten während des gesamten Tanzes die Augen geschlossen halten. Und dann sollte jedes Paar schön im Takt zur Musik Tango tanzen.
Der Herr musste also führen, ihm blieb gar nichts anderes übrig, Sie hatte ja die Augen zu.
Via Körpersprache hatte er seiner Partnerin klar zu machen, wann der erste Schritt kommt, für welche Wiederholungen und welche Drehungen er sich entscheidet und ob Schritt 4 und 5 getanzt oder ausgelassen werden sollen. Und die Dame sollte über eben diese Körpersprache verstehen, was er will, Haltung bewahren und die richtigen Schritte zur rechten Zeit mittanzen...
Auweia, was wird das wohl werden?! dachten wir, als die Chefin das so beschrieben hat.
Aber selbstverständlich haben wir mitgemacht. Natürlich erforderte es unsere ganze Konzentration, doch waren wir sehr überrascht, wie gut es ging.
Mir ist aufgefallen, dass von meiner Seite drei Dinge wichtig sind, damit dieser Tango gelingt:
1. Ich muss mich auf meinen Mann einlassen und nicht selbst die Schritte bestimmen wollen.
2. Ich muss meinem Mann vertrauen, egal welcher Schritt - es passiert nichts, es ist alles gut und richtig.
3. Ich muss sehr aufmerksam sein, um die Körpersprache meines Mannes zu verstehen.
Später am Abend dachte ich so für mich: Vielleicht ist es mit der Führung Gottes in meinem Leben genauso wie mit dem Tango tanzen?
Mich führen lassen, mit geschlossenen Augen vertrauen, mich auf ihn konzentrieren, damit ich seine Sprache (in welcher Form sie auch sei) verstehe - ich will es wieder neu versuchen.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Mit Schallgeschwindigkeit

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Mitte Juli findet wieder unser ImPulsgottienst statt. Dafür war gestern unser erstes Vorbereitungstreffen.
Während wir für frühere Gottesdienste manchmal einen ganzen Abend diskutierten, welches Thema dran ist und welche Botschaft wir im Godi rüberbringen möchten, war diesmal das Thema schon nach den ersten vier Minuten gefunden.
Unserer Pfarrerin lag das Thema Versöhnung am Herzen. Und wir anderen waren im nu mit ganzem Herzen dabei:
Wie viele Familien oder Nachbarschaften sind seit Jahren, manchmal seit mehreren Generationen, zutiefst zerstritten ja regelrecht verfeindet? Wieviel Unrecht, Rücksichtslosigkeit auf der einen und Unversöhnlichkeit und Rachsucht auf der anderen Seite entzweit die Menschen und vergällt oder vergiftet gar ihr Leben?
Da wollen wir ansetzen, aufzeigen, wie Streit und im Stillen gärende seelische Verletzungen den Menschen belasten, und gefangen nehmen.
Mut machen möchten wir, den Gedanken zuzulassen, dass die Zwietracht doch endlich ein Ende haben sollte / könnte und dazu, den ersten Schritt zu tun, egal ob man etwas zu verzeihen oder selbst unrecht gehandelt hat.
Die Bibel hat dazu ein wunderbares Beispiel - 1. Mose 50, 15-21, die Geschichte von Josef, der aus Missgunst von seinen Brüdern als Sklave an die Ägypter verkauft wird und dem sie viele Jahre später gegenüberstehen, als sie wegen einer Hungersnot in Ägypten um Getreide betteln müssen. Wie die Geschichte ausgeht? Das ist bitte selbst nachzulesen (1. Mo, 37 und 42ff) oder in unserem Gottesdienst zu erfahren...:-)

Montag, 23. Mai 2011

Wie geht es an der Pazifikküste?

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Seit fast sieben Wochen ist unsere Tochter nun wieder in Japan.
Es geht ihr gut und ich bin froh und dankbar für jeden Tag, der ohne schlimme Nachrichten vorübergeht.
Von den vielen Nachbeben bekommt sie eher wenig mit. Die Strahlenwerte kann sie via Internet beobachten, wobei für ihre Präfektur alles im normalen Bereich zu sein scheint, beim Lebensmitteleinkauf achtet sie darauf, aus welcher gegend es kommt.
Wir stehen in regelmässigem Kontakt - Telefon / E-Mail / Skype machen´s möglich.
Wie segensreich kann doch Technik sein. Übers Internet kann sie sich informieren und per Skype können wir miteinander sprechen und uns sehen, Fotos austauschen.
Für sie ist der normale UNI-Betrieb längst angelaufen und so langsam beginnt sie, ihren Abschied von dort und die Heimreise zu organisieren.
In 65 Tagen ist es soweit.
Wenn ich freilich die Fotos sehe, die sie unlängst geschickt hat, kann ich verstehen, dass ihr der Abschied nicht leicht fällt.

Sonntag, 22. Mai 2011

Medizinboykott!

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Die Medizin, die mir am 10. Mai verschrieben wurde, habe ich acht Tage lang genommen. Nebenwirkungen haben sich nur in geringem Umfang bemerkbar gemacht, die eigentliche Wirkung, den Schmerz im Bein zu lindern, blieb jedoch aus. Leider.
Also war ich letzten Mittwoch erneut in der Praxis und bekam wieder ein anderes Präparat, mittlerweile schon das Sechste! Der Beipackzettel las sich auch hier nicht ohne Bauchschmerzen, aber naja, wenn´s hilft...
Doch es half nicht nur nicht, es schlug mit seinen Nebenwirkungen voll zu. Sehstörungen, Watte im Hirn, Übelkeit - mein Beinschmerz war dagegen Pillepalle.
Und so beschloss ich, dieses Mittel zu boykottieren. Auf gar keinen Fall werde ich dies weiterschlucken. Und schon am nächsten Tag war mit gleich viel wohler. Klar, der eigentliche Schmerz war immer noch da, aber ansonsten ging es mir gut.
Wie es nun weitergeht, weiss ich eigentlich nicht. Die Gymnastik betreibe ich natürlich weiter, und auf Anraten des Arztes habe ich mit einer progressiven Muskelentspannung angefangen.
Immer wieder schliesse ich die Bitte um Heilung in meine Gebet mit ein.
Mehr kann ich aus meiner Sicht im Moment nicht tun - vom Medikamente-Schlucken habe ich erst mal die Nase voll!

Freitag, 20. Mai 2011

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"Am Abend unseres Lebens wird es die Liebe sein, nach der wir beurteilt werden,
die Liebe, die wir allmählich in uns wachsen und sich entfalten lassen,
in Barmherzigkeit für jeden Menschen."
Frére Roger

Donnerstag, 19. Mai 2011

Mittagspause im Grünen

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Für die heutige Mittagspause hatte ich mit mit einer jungen Kollegin aus unserem Gebetskreis verabredet. Einfach so, um mal ausserhalb der Montagstreffen Zeit zum erzählen zu haben und einander ein bisschen kennen zu lernen.
Da so schönes sonniges Wetter war, verlegten wir unseren Lunch auf eine Bank an den Rhein.
Es wurde eine sehr kurzweilige Mittagspause. Wir erzählten, lachten, beteten miteinander und füreinander und tauschten unsere Sichtweisen über Glauben und Gottvertrauen aus.
Viel zu schnell war die Zeit herum und die Pause vorbei.

Montag, 16. Mai 2011

Wow! Ist der Vati schick!

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Besser gesagt, er wird schick sein (extraschick - nicht normalschick), nämlich an unserem Silbersechzig-Fest.
Dafür waren wir heute eigens nach Freiburg gefahren, um ihn einzukleiden. Einen ganzen Tag haben wir dafür freigenommen, er vom Garten und ich vom Büro, damit wir Zeit haben würden, angemessene Kleidung zu finden, die passt und auch noch gut aussieht.
Ein Anzug sollte es sein, wenn es geht gleich mit Hemd und Krawatte.
Im ersten Geschäft sah es leider gar nicht so üppig mit der Auswahl an Anzügen aus. Einer passte, aber eben nicht optimal. Wir also in den nächsten Herrenausstatter in der Hoffnung, wenigstens eine Alternative zu finden.
Doch dort nahm uns ein Verkäufer in Empfang und präsentierte gleich vier Alternativen....
Madame (ich) nahm im Sessel Platz und hatte nichts zu tun, als die einzelnen Anzüge, Krawatten, Einstecktücher etc. zu bewerten. Durchs Haus gesaust ist der Verkäufer und holte heran, was Mann so zu probieren wünschte. Das war sowas von entspannt, und auch mein Mann hatte sichtlich Freude, weil alles was ihm zum Probieren gereicht wurde, auch passte. Er musste nur auswählen, ob ihm gefällt, was er trägt oder nicht.
Auf diese Weise hatten wir schon mittags um Zwölf Anzug, Hemd, Krawatte, Einstecktuch, Gürtel und Schuhe zusammen - alles aufeinander abgestimmt und richtig schnieke. Und gar nicht so teuer, wie von uns befürchtet.
Dieser Ausflug nach Freiburg war also ein voller Erfolg, und wir sind um eine Fest-Vorbereitung leichter.

Samstag, 14. Mai 2011

"Das verzeihe ich dir/mir nie"

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Schön, mal schon zum Frühstück auszugehen.
In Kandern fand heute wieder ein Themenfrühstück statt.
Ablauf wie bekannt: um 9.00 Uhr gibt es Frühstück und anschliessend um 10.00 Uhr ca. eine Stunde einen Vortrag zu einem bestimmten Thema.
Heute ging es um das Thema Vergeben, Verzeihen und Vergessen.
Der Referent, Andreas Malessa begann seinen Vortrag mit der Klarstellung, was Sünde ist.
Das ist nämlich nicht das dritte Stück Schwarzwälder-Kirschtorte, sondern Sünde ist etwas sehr ernsthaftes, schwerwiegendes, was uns selbst oder anderen schadet. Sei es durch etwas, was wir tun oder dadurch, dass wir etwas nicht tun. Jeder von uns hat Schuld, jedem von uns ist im Laufe seines Lebens Unrecht geschehen.
Wie kann man damit umgehen? Was kann man tun, wenn das Erlebte so schlimm ist, dass man nicht vergeben kann? Wie kann man weiterleben, wenn man sich selbst etwas nicht verzeihen kann? Was kann helfen, wenn der andere nicht bereit ist zu verzeihen?
Mit Bezug auf Jesus Christus und die Bibel findet A.M. Antworten auf jede dieser Fragen.
Sehr locker und flüssig stellt er immer wieder den Zusammenhang zwischen den Konflikten des Alltags und den Zusagen Gottes her. Aus meiner Sicht ein sehr gelungener Vortrag, der mich berührt hat.
Witzig fand ich seinen Einstieg in den Vortrag:
"...Übringens, wenn Adam und Eva Chinesen gewesen wären, dann wären wir alle jetzt im Paradies. Die hätten nämlich den Apfel hängen lassen und die Schlange gegessen, und es hätte keinen Sündenfall gegeben....."
Das Frühstück war wieder sehr lecker und reichhaltig, die Tische mit Blumen und Kerzen schön geschmückt. Und der Saal war voll. Über hundert Leute waren gekommen, eine echte Herausforderung für die Veranstalter. Aber es lief alles super. Grosses Kompliment an das Themenfrühstücks-Organisations-Team.

Freitag, 13. Mai 2011

aus der heutigen Losung

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"Fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns.
Denn in ihm leben, weben und sind wir."
Apostelgeschichte 17,27-28

Mittwoch, 11. Mai 2011

Starfotograf? - nein Stare sind es nicht!

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Was macht eigentlich mein Mann den ganzen Tag im Garten?

Er bringt natürlich seine vielfältigen Bauprojekte voran....










...und macht aktenkundig, wer sonst noch so dort wohnt.

Und die Sonne scheint so laut und so schnell!

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Immer noch kein Regen. Der letzte Regen vom 3. Mai war eher nur eine Staublöschaktion.
Der Wetterbericht sagt schon die ganze Zeit Gewitter und Starkregen, gerade auch für unser Gebiet an, am Himmel brauen sich auch dicke Gewitterwolken zusammen, aber eine Stunde später ist alles von der Sonne aufgezehrt und der Himmel wieder blau.
In Feld, Wald und Gärten wird die Trockenheit so langsam prekär.
Für morgen sind nochmal Regenschauer und Gewitter vorhergesagt, am Freitag aber soll schon wieder die Sonne von einem strahlend blauen Himmel scheinen.
Hoffen wir also auf morgen.