Donnerstag, 21. Juli 2011

Der Countdown läuft...

0 Kommentare

Nun sind es noch sechs Tage…, dann nämlich holen wir unsere Tochter am Frankfurter Flughafen ab – ihr Studienaufenthalt in Japan ist damit (für diesmal) beendet.
Ich hoffe und bete weiterhin jeden Tag, dass es keine Zwischenfälle gibt und wir unser Kind gesund und wohlbehalten in die Arme schliessen können.
Und ich danke von Herzen allen Mitbetern, allen, die nachgefragt, mitgefiebert und versucht haben, mir mut zu machen, mich zu trösten.
Aber ich bin echt froh, wenn diese spannende Zeit nun endlich vorbei ist. Es scheint mir immer noch so, als hätten die letzten 15 wochen unendlich lange gedauert.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Ungebetener Besuch

0 Kommentare

Wie hier zu sehen ist, haben wir durchaus auch ungebetene Gäste in unserem Garten.
Diese Füchsin zu vertreiben war gar nicht so leicht. Sie zeigte keinerlei Scheu, war mit Sicherheit krank (vielleicht Staupe?) und blieb einfach stehen, egal wie laut wir "Gschsch..." und "Bhu" riefen....erst nach einer halben Stunde, als wir mit Harke und Laubbesen drohten, trollte sie sich aus dem weit geöffneten Gartentor davon.

Sind sie nicht schön??!!!

0 Kommentare

Ich finde sie schön! Nicht wegen ihres Aussehens, sondern weil sie in unserem Garten gewachsen sind…

Dienstag, 19. Juli 2011

....gefunden in Nennes Blog:

0 Kommentare

Sommerpsalm
"Im Übrigen meine ich, dass Gott, unser Herr, uns einen grossen Sommer schenke.

Den Familien einen Korb voll Ruhe und viele hoffnungsvolle Blicke auf grün und blau.
Wiesen und Wasser und weisse Strände. Leise Monate.
Dass er das Geschrei aus der Welt nimmt und Stille verordnet.
Dazu gehört, dass er den Kriegern das Handwerk aus den Händen nimmt.
Und denen, die ohne Arbeit sind, die Hoffnungslosigkeit.
Und die Mächtigen nicht zu Mafiosi werden lässt.
Alle können wir daran mittun und daran arbeiten, dass das Leben langsamer verläuft,
dass die Welt alle Aufregung verliert.

Und die Menschen sich länger ansehen können, um sich zu sagen: Wir lieben euch!
Gott, unser Herr, möge diese Stille segnen.
Möge diese Stille denen überall in die Ohren blasen, die unsere Zeit noch schneller machen möchten und damit noch kürzer, noch atemloser.

Gott, unser Herr, wir bitten dich: Mach es!
Auf dass unser Herz wieder Luft schnappen kann, unser Auge aufhört zu zappeln und unser Ohr wieder richtig hört und nicht alles vergisst.
Denen, die uns dies austreiben möchten, möge Gott, der Herr, einen Blitz ins Gesäss jagen,
damit sie ihr unmenschliches Tun einsehen und die Menschen seines Wohlgefallens in Ruhe lassen.

Und wir wollen unseren Herrgott abermals bitten, dieses Ansinnen von uns und überall zu segnen.
Und weil es sein muss sofort und immerdar!
Danke und Amen."
Hanns Dieter Hüsch

Da is´er, Nennes Blog...

Montag, 18. Juli 2011

"Das verzeihe ich dir nie"

0 Kommentare

Mit diesem Titel hatten wir vom ImPuls-Team mal wieder zum Gottesdienst eingeladen.
Versöhnung lag uns diesmal am Herzen (s. 25. Mai). Basis dafür war der Bibeltext aus 1. Mose 50, Vers 15 - 21.
Leider kamen nicht so viele Besucher, wie wir gehofft haben (aber wir hoffen ja immer auf "volles Haus"), allerdings von denen, die da waren, bekamen wir ganz viel positives Feedback.
Unser Moderator hatte am Schluss noch eingeladen, wenn jemand Lust hat, in unserem Team mitzumachen.... Wir sind gespannt, ob sich in dieser Richtung etwas tut - wär schön.

Sonntag, 17. Juli 2011

Immer wieder schön

0 Kommentare

Vor 10 Jahren waren wir zum ersten Mal bei den Burgfestspielen auf der Burg Rötteln in Lörrach. Damals waren wir zu einem Projektabschluss firmenseitig eingeladen.
Zuerst wurde in der Burgschenke lecker gegessen und danach das Theater unter freiem Himmel, mit der Burgruine als Kulisse angeschaut. Das hat uns damals so gefallen, dass wir in den folgenden Jahren einfach privat jeden Sommer an einem Abend zu den Burgfestspielen gefahren sind.
Auch gestern war es wieder ein sehr schöner Abend. Wir hatten uns mit Freunden verabredet. Das Wetter war absolut perfekt, so dass wir das "Festspielmenü" auf der Terrasse der Burgschenke mit Blick über die Stadt geniessen konnten, und danach beim Theater war es so ein lauer Sommerabend, dass wir weder Decke noch dicke Jacken brauchten.
Gespielt wurde diesmal "Der Diener zweier Herren", eine Komödie von Carlo Goldoni.
Nicht so tiefgehende Kost wie auch schon, aber sehr amüsant.

Montag, 11. Juli 2011

Eine dicke halbe Stunde

0 Kommentare

Vor Jahren schon haben uns ein früherer Kollege und seine Frau, die wir ebenfalls kennen, zu sich nach Hause eingeladen. Wenn wir mal Zeit hätten würden sie sich sehr freuen.... Doch wir hatten keine Zeit bzw. wir haben sie uns nicht genommen.
So hielten wir einfach losen E-Mail-Kontakt.
Aber gestern haben wir das schlechte Wetter schön genutzt! Wir sind zum Mittagessen in ein bestimmtes Restaurant gefahren, das für seine Fischgerichte bekannt ist, und weil es von da bis ins Elsass zu unserem Kollegen nicht mehr weit ist, haben wir kurzerhand telefonisch angefragt, ob es recht wäre, wenn wir nach dem Essen einfach ein halbes Stündchen auf einen Plausch vorbeikämen.
Ja natüüüürlich war sei es recht, sie freute sich quasi durchs Telefon.
Und so verbrachten wir einen sehr vergnüglichen Nachmittag mit Beiden in ihrem Haus. Da wir uns lange nicht gesehen hatten, gab es natürlich viel zu erzählen. Und natürlich ist aus der halben Stunde mehr geworden als nur 30 Minuten....

Samstag, 9. Juli 2011

Turnen am Blatt

0 Kommentare

Es ist wieder Sommer.
Und wieder spielt sich an sonnigen Sommertagen etwas Faszinierendes in/auf unserem Gartenteich ab.
Wenn man viel Geduld mitbringt, kann man beobachten, wie aus einem unscheinbaren "Wasserkäfer" eine grosse, wunderschöne Libelle wird.
Mein Mann hat dieses Schauspiel fotografisch eingefangen, nur das Foto von der Larve ist geborgt.
Diese Larven leben im Wasser und sind dort äussert wendig und flink unterwegs. Merkwürdiger Weise sind sie immer unter Wasser, müssen scheinbar niemals Luft holen.
Dann, irgendwann an einem schönen Sommertag krabbelt sie ein Baltt enlang nach oben und bleibt hocken. Und sie sitzt und sitzt...und sitzt. Stunden später beginnt oben aus der Larve ein Etwas herauszukommen. Auch das geht über Stunden. Gaaanz langsam biegt sich die zukünftige Libelle nach hinten, bis sie ganz und gar rücklinks kopfüber hängt (Salto-rückwärts in Superzeitlupe). Und so hängt und hängt sie...wieder Stunden lang. Doch dann gibt es doch einmal den Moment, wo sie vollständig der Larve entschlüpft ist. Nun sind die Flügel schon zu sehen, aber sie ist noch völlig farblos.

Und wieder verharrt sie lange Zeit so - bis sie endlich eine grüne Farbe angenommen hat, die Flügel trocken und schillernd sind und dann - fliegt sie davon.

Sehr speziell finde ich, dass sie von nun an nie mehr im Wasser lebt.

Sonntag, 3. Juli 2011

Stille

0 Kommentare

"Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen,
und fünfzig, um schweigen zu lernen."
Ernest Hemingway

Samstag, 2. Juli 2011

Wochenende

2 Kommentare

Samstag Morgen, strahlender Sonnenschein.
Den Hausputz habe ich schon gestern Abend erledigt, also ab in den Garten.
Ich freue mich wie ab, den ganzen Tag draussen!
Zwar ist es noch ganz schön kühl, nur 12°C, aber bei der Gartenarbeit wird man ja warm...
Es ist mal wieder Unkraut zu zupfen (dem wird es wohl nie leid, immer wieder neu zu wachsen?), Mähsteine und Rasenkanten sind neu zu setzen und unsere Hortensie bekommt endlich einen schönen Schattenplatz. Na, die wird sich freuen.
Heute Abend sind wir mit Freunden zum Schwof im Nachbarort verabredet. Das wird dann der erste "Praxistest" für unsere Tanzstundenkenntnisse, die wir in den letzten Wochen und Monaten erworben haben....

Dienstag, 21. Juni 2011

Wenn einer eine Reise tut...

0 Kommentare

...dann kann er was erzählen...
Und was können wir erzählen?
Zunächst erst einmal, dass alle unsere Züge, hin- wie rückwärts jeweils drei Verschiedene, auf die Minute pünktlich waren! Wer hätte das gedacht?!
Ja, ansonsten war es wieder ein superschönes Wochenende. Auch wenn das Wetter am Samstag und Sonntag eher mau war.
Zum ersten Mal waren wir im August 1990 in München. Damals haben wir meinen Patenonkel und seine Frau besucht. Und schon damals war ich von München ganz fasziniert. Später war ich noch mehrere Male an langen Wochenenden in München, weil mein Mann für unsere Firma dort gearbeitet hat. Auch da haben wir viel unternommen und ganz München durchstreift.
Und auch dieses Mal haben wir wieder viel gesehen, waren viel und lange unterwegs, haben die Regenfasen mit Einkehr in eine der gemütlichen urigen Wirtschaften überbrückt und das Flair der Stadt auf uns wirken lassen.
Ganz fest nehme ich mir vor, dass nicht wieder fünf Jahre bis zum nächsten Besuch vergehen sollen...

Donnerstag, 16. Juni 2011

München - wir kommen

3 Kommentare

Seit Januar freuen wir uns schon darauf - ein langes Wochenende in München.
Mal wieder vom Isartor via Marienplatz bis zum Stachus zu flanieren. Die Feldherrenhalle, den Englischen Garten, das Maximilianeum und die Frauenkirche wiederzusehen. Oder den Langen Peter oder das Siegestor oder eine der Pinakoteken oder....
Morgen früh kurz nach Sechs fährt der Zug, so dass wir den Nachmittag schon in München zur Verfügung haben (sofern die Bahn nicht irgendwelche Sperenzchen macht...).
Ach, ich freu mich :-)

Dienstag, 14. Juni 2011

Mein Stilletag

0 Kommentare

Mein erster Ferientag sollte ein Stille-Tag sein, doch leider klappt es heute nicht so ganz.
Na ja, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Aber die "Anstösse", die ich heute früh im Radion hörte, sind mir so richtig aus dem Herzen gesprochen. Sie trösten mich, dass es mal wieder anders kommt, als geplant, sie freuen mich, weil ich mich in ihnen wiederfinde und sie inspirieren mich, die Nähe Gottes auch im grössten Trubel spüren zu können.
Also freue ich mich auf diesen Tag...
"Die Gaben des Geistes
Zum Leben braucht man so mancherlei. Nahrung und sauberes Wasser, ein Dach über dem Kopf und was zum Anziehen, regelmäßiges Einkommen, auf das man sich verlassen kann. Und dann natürlich tausend Dinge, die mehr oder weniger lebensnotwendig sind. Auto, Telefon, PC, der Teddybär, der Lippenstift, der Kaffee zum Frühstück. Für jeden ist es etwas anderes, das man als lebensnotwendig erlebt. Für mich sind es gute und bequeme Schuhe, mit denen ich zu Fuß notfalls ganz weit käme.
Aber das ist noch längst nicht alles. Um gut und gern zu leben, brauche ich mehr, viel mehr. Denn man kann nicht nur körperlich verhungern, sondern auch seelisch. An Pfingsten erinnern sich Christen daran, dass sie all das geschenkt bekommen, was sie brauchen, um nicht nur zu vegetieren, sondern wirklich zu leben. Die kirchliche Tradition spricht von den Gaben des Heiligen Geistes und nennt sie Verstand, Weisheit, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Ehrfurcht vor Gott. Altertümlich klingen diese Begriffe, heute würde man es anders sagen. Vielleicht so: Der Verstand lässt mich die Dinge nüchtern sehen, damit ich mich nicht blenden lasse vom Schein der Oberfläche und von aufgeblasener Wichtigkeit. Die Weisheit ist der Blick der Liebe, der hinter die Fassade schaut und barmherzig ist mit allem, was da zum Vorschein kommt. Die Stärke gibt mir die Fähigkeit, mir selbst treu zu bleiben. Den aufrechten Gang, der sich nicht einschüchtern lässt. Die Gabe des Rates bewahrt mich vor Sturheit und Besserwisserei, macht mich offen für andere Sichtweisen. Frömmigkeit und Ehrfurcht vor Gott ist das Wissen, dass ich letztlich nichts in der Hand habe, sondern darauf angewiesen bin, dass Gott mich in seiner Hand hält und trägt und schützt und führt.
Die Gaben des Geistes. Was sich so altmodisch anhört, ist doch unglaublich aktuell. Es sind Fähigkeiten und Haltungen, die Menschen brauchen, um seelisch so einigermaßen gesund zu sein oder gesund zu werden. Es ist fast so was wie eine Überlebensausstattung. Und das Beste daran: Diese Ausrüstung fürs Leben wird mir geschenkt, von Gott, von seinem Geist, von seiner Lebenskraft. Ich bitte ihn oft darum, und meistens bekomme ich genau das und genau so viel davon, wie ich gerade brauche. Nicht für morgen, sondern für heute."

Elisabeth Schmitter, SWR1

Sonntag, 12. Juni 2011

Welches ist die rechte Kirche?

0 Kommentare

Den heutigen Pfingstgottesdienst hielt ein Pfarrer i.R. aus Bad Bellingen.
Er begann damit, dass er noch beim Glockenläuten durch die Bankreihen ging und jeden Einzelnen begrüsste, anschliessend stellte er sich an die Eingangstür, um auch die noch spät Herbeieilenden mit Handschlag zu begrüssen.
Das fand ich sehr bemerkenswert und schön.
Und dann feierte er stimmgewaltig mit uns Gottesdienst und Abendmahl.
In seiner Predigt zu Mat.16,13-17 stellte er die Frage, welche der vielen heute existierenden Kirchen bzw. Gemeinden denn nun die "Richtige" sei? Babtisten, Eveangelische, Freikirchen, Katholische, Methodisten etc.... in welche Kirche sollen wir die Menschen rufen? Darauf hatte er eine eindeutige Antwort:
Wir Christen sollen uns selbst allein auf den Dreieinigen Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, ausrichten. Und die Menschen sollen wir zum Glauben an ebendiesen Gott rufen, nicht zur Mitgliedschaft in einer bestimmten Kirche...Nur Einer ist wichtig: der da ist, der da war und der da bleibt, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Es war eine sehr berührende, klare Predigt, ein Gottesdienst, der mich bewegt hat.

Freitag, 10. Juni 2011

FERIEN...Juhu

0 Kommentare

Für zwei Wochen habe ich dem Büro den Rücken gekehrt.
Ich habe Ferien! Die letzten Tage war ich richtig hibbelig und konnte es kaum erwarten, ich fühle mich sowas von urlaubsreif.
Kein Wunder, als ich im Büro am PC meinen "Abwesenheitsassistenten" für meine Mailbox einrichtete, sah ich, dass dieser das letzte Mal zu Weihnachten aktiv war, seit dem war nix mit Urlaub.
Aber jetzt! Ich werde faulenzen das ein Auge das andere nicht sieht...:-)
Und selbst wenn das nicht so ganz und gar zu machen ist, allein die Vorfreude darauf ist schon sooo schön.

In 90 Minuten von Null auf Hundert

0 Kommentare

Gestern unser zweites Vorbereitungstreffen für den nächsten ImPuls-Gottesdienst.
Zuerst sah die Teilnehmerzahl so mau aus (wir waren zu Zweit!), dass wir schon dachten, ach, lassen wir es doch ausfallen.
Doch Punkt Acht kam noch jemand und dann noch jemand und als wir zu Viert darüber redeten, was wir an diesem Abend denn überhaupt besprechen müssten, kam noch ein Nachzügler und so waren wir nun zu Fünft und fanden, ja also wir können uns ja schon mal Gedanken über den Ablauf machen.
Und mit diesem Gedankenmachen, sprudelten mehr und mehr Ideen, Diskussionen und Anregungen und siehe da, halb Zehn stand der Ablauf, die Lieder waren ausgesucht, alle Aufgabe verteilt und auch die Predigt war besprochen. Somit brauchen wir gar kein weiteres Treffen sondern nur noch die Kirchenprobe kurz vorm Gottesdienst.
Wir freuten uns wie die Schneekönige über so viel Erfolg, entsprechend fiel unser Dankgebet zum Schluss des Treffens aus.
Es war ein langer Tag und anstrengend obendrein, aber leichten Herzens und noch vor Zehn zogen wir ab nach Hause. Schön.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Gewogen und zu leicht befunden...

0 Kommentare

Diesmal habe ich den üblichen Checkup beim Hausarzt nicht verpasst, heute war mein Termin.
Ganz entspannt und guten Mutes, wenn auch hungrig, weil ohne Frühstück, rückte ich morgens um acht in der Parxis an und musste zum Glück nicht lange warten.
Beim ersten Termin geht es ja nur ums Messen, Wiegen, Blut abnehmen etc., alles bei der Sprechstundenhilfe, und die ist engagiert und flott und arbeitet das Programm ziemlich zackig ab. Ich freute mich, würde ich auf diese Weise nicht so viel Arbeitszeit verpassen, die ich dann nachholen muss. Den Arzt spreche ich erst nächste Woche zur Auswertung aller Laborwerte.
Als jedoch eine ihrer Fragen war, ob ich irgendwelche Beschwerden hätte, konnte ich einfach nicht "nein" sagen, sondern berichtete von meinen Muskelkrämpfen. Sie verschwand daraufhin kurz und holte ein weiteres Röhrchen für noch mehr Blut.

Beim Wiegen stockte sie wieder, weil die Waage weniger als die letzten Jahre anzeigte und wollte wissen, ob ich mir das erklären könne. Ja, das konnte ich. Ich treibe jeden Tag Gymnastik, gehe laufen und habe derzeit ziemlichen Termindruck, ausserdem ist die unterschwellige Sorge um unsere Tochter in Japan nicht gerade appetitfördernd. Dennoch fand sie ungnädig, dass vier Kilo Differenz zu gross seien, verschwand wieder und kam mit dem Bescheid zurück, der Arzt wolle das Blutbild noch ausweiten. Also bitte, dann möge sie zapfen, was nötig ist...
Als ich die Praxis dann verliess, war ich gar nicht mehr so entspannt. Nun schlich sich bei mir die Sorge ein, es könnte doch etwas nicht in Ordnung sein.
Ich ärgerte mich ein bisschen über mich selbst, weil ich so leicht zu beeinflussen bin.
Vielleicht hat die ganze Sache aber doch ein Gutes und ich erfahre endlich die Hintergründe für meine Beschwerden, das wäre ein echter Beitrag.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Den heutigen Losungstext möchte ich festhalten:

0 Kommentare

"Eure Sünden verbergen des HERRN Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet."
Jesaja 59,2
"Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch.
Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen."
Jakobus 4,8

Montag, 6. Juni 2011

Zeit - das unbekannte Etwas

0 Kommentare

Die letzten Tage sind verflogen wie ein Augenblick. Kein Wunder, denn jeder Tag war schon lange vorher mit Terminen ausgebucht.
Wobei ich unbedingt betonen möchte, dass viele dieser Termine durchaus ein schönes Event oder eine lange schon ausstehende Aktion darstellten:
Wir haben Freunde besucht, mit ihnen einen ganz schönen Tag verbracht, wir waren mit Bekannten wandern, wir haben den "Silbersechzig-Anzug" für meinen Mann von Freiburg abgeholt, unseren Garten nach lange ersehntem Regen beharkt und behackt...und...und...und, jede Stunde wurde "genutzt".
Was ist Zeit?
Manchmal werden Minuten zu schier unendlichen Stunden.
Manchmal steht man eine Stunde im Stau, mault, dass es sooo lange dauert, aber am Abend scheint der Tag wie im Nu vergangen.
Ganz speziell finde ich: Derzeit sind meine Tage so turbulent mit Büro, täglichem Sport, Familie, Haushalt, Garten, Festvorbereitungen, dass ich mich freitags frage, wo bloss die Woche geblieben ist und GLEICHZEITIG finde ich beim Blick in den Kalender, es sind ja immer noch 51 Tage, bis unsere Tochter aus Japan zurückkommt. Meine Güte geht das langsam vorwärts!
Was also ist nun Zeit? Eine messbare Grösse? Ein dehnbarer Begriff?

Meiner Meinung nach ist sie beides.
Die Zeit sitzt einem im Nacken - die Zeit heilt alle Wunden....
Wenn es nun schon mit der Zeit so geheimnisvoll ist, wie wird es dann erst mit der Ewigkeit sein????

Mittwoch, 1. Juni 2011

Überraschung...!

0 Kommentare

Mit keiner Silbe hatte ich daran gedacht, dass heute, am Tag vor Christi Himmelfahrt, in der Firma, für die ich derzeit arbeite, der Nachmittag frei ist.
Also bin ich heute morgen wie immer zur Arbeit gedüst, in Gedanken schon planend, was abends nach der Arbeit alles noch ansteht (auch wie immer).
Und nun habe ich plötzlich den Nachmittag FREI!
Ist das schön.
Ich freue mich, wie eine Katze über einen Pott Milch...