heute geht der erste monat in meiner neuen firma zu ende (ich hoffe, morgen funktioniert meine karte für´s parkhaus noch!), und ich fühle mich ganz wohl. so grosse vorbehalte ich auch hatte, bisher waren sie un- bzw. nicht- begründet.
gestern gab es bei meinem mann eine zitterpartie: die firma, für die er seit nunmehr einem jahr in münchen arbeitet, wollte, dass er vier wochen länger bleibt. GOTT sei dank hat unser neuer arbeitgeber standepede abgelehnt. ich hoffe, das bleibt auch so, die münchner haben wirklich seeehr viel arbeit. mein mann hat zwar grosses verständnis für ihre situation - aber nach hause kommen und nicht nur für´s wochenende ist ihm denn doch lieber.
Mittwoch, 28. Februar 2007
letzter februartag
Dienstag, 27. Februar 2007
Montag, 26. Februar 2007
Sonntag, 25. Februar 2007
eins von heidrun´s lieblingsgedichten

rotkehlchen und sperling unterhalten sich über das menschliche leben:
"eins möchte ich nur wissen" meint rotkehlchen jetzt
"warum sich der mensch so fürchterlich hetzt
mit sorgen und kummer und mancherlei leid,
so dass ihm zum freuen und danken nie zeit.
sag kannst du mir lösen dies schwere problem?
mir scheint doch das leben recht schön und bequem?"
ich glaube" setzt spätzchen nachdenklich hinzu
"sie haben es so gut nicht, wie ich und wie du.
für uns sorgt ein vater im himmel so treu,
gibt nahrung und sonne uns täglich aufs neu.
er weiss ja auch sonst was und beiden gebricht
mir scheint es mein lieber, den haben sie nicht."
Samstag, 24. Februar 2007
was ist unser kostbarster besitz?
gestern abend war candle light dinner in der black forrest academie in kandern und wir durften wieder dabei sein.
für nicht eingeweihte ist zu sagen, daß das dinner zwar sehr lecker war, aber längst nicht das wichtigste an diesem abend. wichtig war das programm, dargestellt von schülern, lehrern und angestellten dieser christlichen schule. und sehr schön war wieder die dekoration des saales, besonders der tische und der bühne. daß sich weiss angemalte und mit strass und perlen verzierte schuhe hervorragend als tischschmuck eignen (und zwar auf jedem tisch ein anderer schuh), das weiss ich auch erst seit gestern.
das programm war sehr fantasievoll und abwechslungsreich gestaltet und stellte eindrücklich klar, was immer menschen mit ihrer zeit anfangen, wie sehr sie auch karriere, besitz und berühmtheit anstreben und pflegen, immer fehlt was. immer bleibt ein bohrendes gefühl, daß man ja eigentlich etwas anderes sucht. es ist die seele, unser kostbarster besitz, die immer und immer wieder mahnt, sich nicht mit geld, glamour, macht und berühmtsein abspeisen lässt und wirklichen frieden finden möchte. diesen frieden, ohne lug und falschen schein, bietet jesus christus uns an, sofern wir ihn in unser herz lassen und ihm unsere seele anbefehlen.
Freitag, 23. Februar 2007
das ist ja wohl der gipfel....
...daß man selber in die berge muss, um solche aussichten in natura zu haben...aber wie es schein, lohnt sich´s
Mittwoch, 21. Februar 2007
1. korinther 14
hat jemand schon mal die briefe von paulus gelesen?
ich bin bei meinem bibellesen mittlerweile bei o.g. stelle angekommen. und ich muss sagen, dieser paulus piesackt mich gewaltig. und nicht nur paulus auch unsere heutigen kirchenordnungen.
beispiel 1
vers 27 bis 28:
"während eines gottesdienstes sollen höchstens zwei oder drei in unbekannten sprachen reden, und zwar einer nach dem anderen. was sie gesagt haben, soll gleich für alle erklärt werden. wenn dafür niemand da ist, sollen die betreffenden schweigen."
beispiel 2
vers 34:
"wie in allen gemeinden sollen auch bei euch die frauen in den gottesdiensten schweigen und dort nicht das wort ergreifen....denn es gehört sich nicht, dass frauen in der gemeinde das wort führen."
fragen über fragen - von ihrer beantwortung hängt viel ab.
nachlese
unser gestriges treffen, um den nächsten gottedienst vorzubereiten war richtig gut. so langsam spielen wir uns aufeinander ein. wenn auch einige absagen mussten, waren wir doch immerhin noch zu acht und konnten vieles entscheiden und aufgaben verteilen. wir sind auch immer noch beflügelt vom erfolg des ersten gottedienstes.
voll das leben
"gott hat uns als neugierige geschöpfe geschaffen....wir können dazulernen, tag für tag. und wenn ich gott richtig verstehe, dann sieht er es gerne, dass wir wachsen und uns entfalten. für ein "abarbeiten" des lebens, für ein abhaken von tag um tag um tag hat er uns nicht erdacht."
und weiter
"wenn sie das gefühl haben, ihr leben sei von ermüdender gleichförmigkeit, fehlt ihnen vielleicht einfach ein wenig neugier...als geschöpf gottes kann man in dem einfachen das besondere sehen. denn alles, was existiert, ist von gott erdacht."
Dienstag, 20. Februar 2007
gottesdienstvorbereitungen
heute ist wieder ein treffen zur vorbereitung unseres nächsten "besonderen" gottesdienstes am 18. märz. bin gespannt, wie es laufen wird. in den letzten tagen wurden anmeldungen, abmeldungen, ideen und plakatvorschläge, meinungen hin- und hergemailt. ich habe den eindruck, wenn wir nachher zusammenkommen, sind wir schon warmgelaufen - sozusagen auf betriebstemperatur.
apropos laufen, unser "dienstagslauf" bei sonne aber nicht zu warm war prima. schneeglöckchen und krokusse in den gärten, ich hatte luft zum schwatzen, gabi sowieso, keine hunde und trockener waldweg - was will man mehr.
Montag, 19. Februar 2007
bei licht betrachtet

so dachte ich am freitag nachmittag auch:
gerade hatte ich den balkon frisch gewischt, damit wir den sonnenschein dort auch geniessen können, da bemerkte ich mörtelkrümel auf der frisch geputzten fläche. nach etwa 10 minuten war es noch mehr. um festzustellen, aus welcher etage über uns dieser dreck herabfällt, schaute ich aus unserem bürofenster und fand auch hier auf dem fensterbrett jede menge mörtelstaub und brocken davon, im schlafzimmer dasselbe. da ich gerade meine wohnungsputzaktion beendet hatte, war ich natürlich obersauer. nun wollte ich unbedingt wissen, wer so rücksichtslos ist und ohne ankündigung per zettel o.ä. einfach freitag nachmittags mit bauarbeiten beginnt.
nicht lange und ich sah, das ganze rieselt aus den fenstern der wohnung über uns. da verflog mein groll auf der stelle, wußte ich doch, daß diese wohnung demnächst zwangsversteigert wird. bestimmt nahm er die renovierungsarbeiten vor, damit die wohnung einen besseren preis erziehlt. und da der mann nicht mehr hier wohnt und wahrscheinlich arbeitet, kann er natürlich erst am freitag nachmittag anfangen. ich weiß, daß er und seine frau unter den ersten eigentümern waren, die 1968 in das neuerbaute haus gezogen sind. und nun nach beinahe 40 jahren muss er sie zwangsversteigen lassen. das ist sicher sehr bitter. von seiner damaligen frau ist er schon lange geschieden, auch die zweite ist vor kurzem mit dem kleinen sohn bei nacht und nebel weg und die beiden großen kinder aus erster ehe lassen sich hier nie sehen - was für eine lebensbilanz...
wenn ich ihn auch nie als umgänglichen oder gar netten menschen erlebt habe, so tat er mir nun doch leid. also wartete ich die krümelei ab bis nichts mehr kam und nahm dann nochmal besen und lappen.
Sonntag, 18. Februar 2007
was hat tanzen gehen mit sparen zu tun?
ganz einfach, man gehe samstag abend mit seinem mann zum fastnachtsball (schicke seine tochter zu einem konzert), tanze dort mit ihm bis morgens um zwei, so daß man sogar noch später als die tochter heimkommt und verkünde dann, daß es frühstück (ausgiebig und geruhsam) erst nach dem ausschlafen gibt.
dieses findet dann nämlich so spät statt, daß die nächste mahlzeit erst am frühen abend geplant werden muß. man spart somit eine komlette mahlzeit.
na ja, für generell ist das nichts, der tag ist auf diese weise ganz schön kurz - aber mal so ausser der reihe ist es ganz nett.
Samstag, 17. Februar 2007
"streit"
herr, viel zu oft verharren wir im streit. wir streiten mit dem partner, mit längst erwachsen gewordenen kindern, mit kollegen oder nachbarn, manchmal sogar vor gericht.
wir scheuen dabei weder kosten noch mühe und wollen die zerstörerische wirkung nicht sehen, die zank und streit in das leben beider seiten bringen.
bitte, herr jesus christus, heile du unsere herzen von eigensucht, rechthaberei und rachsucht. lass uns offen sein für gerechtigkeit und stärke uns, für die gerechtigkeit einzustehen. lass uns wege zur versöhnung erkennen und hilf, damit versöhnung möglich wird.
Donnerstag, 15. Februar 2007
verschönerungen
wie schon ende letzten jahres angekündigt, wurde ab ende dezember unser trepphaus renoviert. und nicht nur das, auch die eingangsfront wurde komplett ausgetauscht mit neuer tür und so. der eingangsbereich zum fahrstuhl erhielt eine schönkeitskur durch ganz hellen edelputz.
die dort ehemals graue tapete mit der braunen bordüre wird wohl niemand vermissen...
als ich heute nach hause kam, waren erstmals sämliche leitern, farbeimer, absperrbänder und sonstige renovieruntensilien verschwunden, ist schön geworden - eingang und treppenhaus, hell und freundlich.
Mittwoch, 14. Februar 2007
psychologie
wenn man das verhalten der menschen im allgemeinen und das einzelner personen im besonderen studieren will, gehört meiner meinung nach unbedingt eine lektion im supermarkt dazu. ich hatte eine solche heute, ganz gratis:
als ich mit meinem einkaufswagen die rolltreppe nach oben kam, stolzierte mir ein alter herr in einem weiss-blau-rot-gestreiften bademantel! äusserst würdevoll und mit den gedanken sichtlich ganz woanders über den weg. da das preisschild hinten aus dem kragen lugte, merkte ich, er probiert dieses teil nur an. er machte so einen ernsten und konzentrierten eindruck, dass ich beinahe laut losgelacht hätte. ein stück weiter, bei den backzutaten standen vier damen, vesperrten den gang und diskutierten so intensiv, lautstark und gegen jeden zuruf resistent, dass ich erst gegen einen ihrer körbe fahren musste, damit ich auch mal an den stand mit dem puddingpulver durfte.
in der unteren etage, kurz vor ende meines einkaufs wollte ich nur noch schnell butter holen. also fix in die richtige kühlgasse, mit zielsicherem griff aus den vielen sorten die butter gegriffen, die ich immer kaufe, da hält mich ein junger mann auf und radebrecht, ob diese butter gutt sei? ich gab zu vestehen, ja ich finde diese gut. er fragt: nix fett? doch, sag ich, hier steht, diese butter hat 82% fett. er fragt nochmal: ist aber gutt? ich sag ja. er bleib noch unschlüssig am butterfach, ich ziehe ab in richtung kasse.
nach einer weile bemerke ich, dass genau dieser mann hinter mir steht. und was kauft er? die butter, die ich ihm empfohlen habe und noch zwei weitere sorten! ich schaue ihn an, er bemerkt meinen blick und lächelt sichtlich verlegen. als ich ihn freimütig anlache, lacht auch er zurück - so waren wir für zwei minuten verbündete "butterkäufer".
zum nachdenken
"spender des lebens, gib mir kraft, dass ich meine arbeit mit überlegung tue, getreu dem ziel, das leben jener zu hüten, die meiner versorgung anvertraut sind.
gib mir sanfte hände, ein gütiges herz und eine geduldige seele.
dass durch deine gnade schmerzen gelindert werden, kranke körper heilen, gemüter gestärkt werden, der lebenswille wieder wachse."
Dienstag, 13. Februar 2007
es ist dienstag, einfach so
turbulenter tag heute. im büro hat sich so manche aufgabe als sperrig entpuppt, ließ sich einfach nicht lösen - andere aufgaben haben sich obendrein vorgedrängelt (der chef erhält einen anruf und ich wälze grundlagen-literatur zu schweißnahtfaktoren, nur um dann nach zwei stunden zu entscheiden, wir lassen sie wie sie sind!). aber ich will gar nicht meckern - morgen ist auch noch ein tag...
neuigkeiten auch von meinem mann. er muss zwar bis mitte märz in münchen bleiben, dafür ist die belgische baustelle für ihn definitiv passé. (kein nachteil, wo nicht auch ein vorteil ist).
unsere laufrunde war heute besser als ich dachte, kein regen, keine sturmböen auch kräftemässig ganz gut.
Sonntag, 11. Februar 2007
paulus
bei meinem bibellesen habe ich heute morgen den brief des paulus an die christen in rom zu ende gelesen. (hab mal gespickelt - nur noch 153 seiten, dann habe ich die bibel einmal komplett durchgelesen.) paulus erscheint mir als eine sehr interressante person, zum einen halte ich ihn für autoritär und ich habe den eindruck, er hatte keinerlei selbstzweifel. andererseits bewundere ich an ihm wie konsequent, beharrlich und unermüdlich er sein ziel verfolgte, die botschaft von jesus christus zu allen völkern, die jesus noch nicht kannten, zu bringen. und das reisen war zu seiner zeit bestimmt kein zuckerschlecken. nebenbei sorgte er sich um die bereits bestehenden christlichen gemeinden, daß sie nicht falschen lehren nachgingen oder gar vom glauben abfielen - darum seine briefe. im römerbrief setzt er klar ursache und wirkung im handeln gottes auseinander. wie in einer tabelle (lieblings) oder in diagrammen werden die zusammenhänge zwischen gott und den menschen klar herausgearbeitet. das geniale ist, daß nicht ein satz davon heute nicht mehr gilt.
Samstag, 10. Februar 2007
freiwillig
wie schön ist so ein samstag, an dem man die freiheit hat selber auszuwählen, was man tun möchte!
wenn ich will, kann ich heute faulenzen, daß ein auge das andere nicht sieht, ich kann aber auch die zeit nutzen, zu erledigen, was schon lange ansteht. ich fühle mich eingeladen, nicht verurteilt, diesen tag nicht ungenutzt vergehen zu lassen. und obendrein kann ich mir bei allem zeit lassen. (was nicht wird, das bleibt!)
auf diese weise scheint in mir im moment die sonne, auch wenn es draußen ziemlich trübe ist.


