....wo nicht auch ein vorteil ist.
Dienstag, 2. Oktober 2007
kein nachteil...
Montag, 1. Oktober 2007
gesegneter gottesdienst
um es gleich vorweg zu nehmen, unser gestriger imPuls-gottesdienst war ein gelungener. von mehreren besuchern bekamen wir im anschluss die rückmeldung, dass es der bisher beste gottesdienst aus dieser reihe war und sie sich sehr angesprochen gefühlt haben. wir haben über so viel lob richtig gestrahlt. denn für uns als vorbereitungsteam ging die ganze sache nicht ohne mehrere zitterpartien ab: als wir noch zehn minuten vor beginn so ziemlich allein in der kirche waren, sorgten wir uns schon traurig, ob überhaupt jemand käme. dabei standen ganz viele besucher einfach in gespräche vertieft vor der kirche, um den schönen sonnenschein noch zu geniessen. und es kamen sogar so viele, dass wir noch stühle holen mussten - hat uns sehr gefreut.
die freude wurde aber gleich abgelöst von der nächsten sorge - die dvd auf dem laptop liess sich nicht starten! bei der probe lief alles noch wunderbar - nur heute hatte es sich der laptop anders überlegt.
der gospelchor war in anderer besetzung erschienen als abgesprochen, nicht alle wussten bescheid, welche lieder zu singen waren, der beamer war nagelneu und somit wohl auch noch etwas ungeübt, hatte so ein paar kinderkrankheiten mitgebracht....und wir vom team sassen wie auf kohlen auf unseren plätzen und hofften inständig, dass die gerade eben wegimprovisierte panne die letzte gewesen sein möge.
irgendwann merkte ich, dass ich vor lauter anspannung innerlich gar nicht mehr beim gotteswdienst war, sondern nur darauf konzentriert, dass der nächste programmpunkt glatt laufen sollte.
dann war unsere "stern-aktion" dran. wir hatten ganz viele papiersterne mit segenswünschen in der kirche aufgehängt und jeder besucher sollte sich einen davon "pflücken" und ihn dann weiterverschenken. auf einmal kam ein mädchen auf mich zu, das vor einigen jahren in meiner trainingsgruppe war, und sagte, sie möchte ihren stern unbedingt mir schenken. ich nahm ihn und las:
"Gesegnet ist der Mensch, der auf den Herrn vertraut und dessen Vertrauen der Herr ist." (Jer17,7)
das war für mich ganz persönlich das rechte wort zur rechten zeit, und auf der stelle war die veranstaltung für mich ein gottsdienst.
Sonntag, 30. September 2007
imPuls-gottesdienst

Samstag, 29. September 2007
rote karte
so, das hat er nun davon! unser computer hat sein divengehabe dermassen auf die spitze und uns zur verzweiflung getrieben, dass wir heute morgen spontan beschlossen haben, ihm die rote karte zu erteilen.
gleich nach dem frühstück sind wir nach lörrach gefahren, um einen neuen pc zu beschaffen und siehe da, ein toller laptop zwinkerte uns gleich beim betreten des ladens zu. nach einigem hin und her und abchecken von alternativen steht dieser nun bei uns zu hause.
erstaunt bin ich, wie schnell so ein computer heutzutage einsatzfähig ist. noch während ich mittagessen koche, hat mein mann schon die wlan, word, excel und powerpoint! installiert und surft im www. klasse finde ich, dass ich nun überall in der wohnung, auf dem balkon oder so sitzen kann. tolle technik...schickes teil...
Mittwoch, 26. September 2007
heidelberg

Freitag, 21. September 2007
der kleine unterschied
Ländercode: DE
Dokumentnummer: DIN 10220
Ausgabedatum: 1999-05-00
Dokumentart: ST * N
Titel (Deutsch): Untersuchung von Gewürzen und würzenden Zutaten - Probenahme für chemische, physikalische und sensorische Untersuchung
Ländercode: DE
Dokumentnummer: DIN EN 10220
Ausgabedatum: 2003-03-00
Dokumentart: ST * N
Titel (Deutsch): Nahtlose und geschweißte Stahlrohre - Allgemeine Tabellen für Maße und längenbezogene Masse; Deutsche Fassung EN 10220:2002
manchmal kommt es eben auf kleinigkeiten an wie hier auf den zusatz "EN" (europanorm), und schon kommt man aus der gewürzecke auf den stahlplatz. wäre wahrscheinlich auch wenig bekömmlich, wenn ich die nächsten lammsteaks mit stahlrohr, nennweite 200, würze statt mit pfeffer...
Donnerstag, 20. September 2007
und hier kommen schon mal ein paar...
die "Hoodoos" (name aus dem indianischen) sehen aus wie gestalten mit zipfelmützen, wurden über jahrtausende von dem kleinen unscheinbaren flüsschen dort unten in zusammenarbeit mit wind und wetter geformt.

in kanada sind auch die tiere sehr reinlich, wie man an diesem streifenhörnchen sehen kann. nach dem essen wird eine serviette benutzt und wenn man sie stiebitzen muss!

extra unseretwegen präsentierte sich der "Mount Robson" ohne wolkenkrone. klar, wollte er doch zeigen, dass er mit seinen 3954 metern der höchste berg der kanadischen rockies ist.
fleissarbeit
wir haben nun auch unsere diva in der familie: unser computer lässt sich neuerdings mit "Sie" anreden. mal geht er, mal geht er nicht. man sagt, es liegt am einschaltknopf, den man angeblich nicht reparieren oder austauschen kann...:-(
heute hat er sich zur arbeit entschlossen, und ich habe spontan festgelegt, dann soll er das mal tun und nicht zu knapp.
das heisst fotobearbeitung. 893 von kanada mitgebrachte foto´s warten auf sichtung, manchmal drehen, eventuell verbessern mit fotobearbeitungsprogramm, umbenennen nach dem ort, den sie zeigen, oder aufs löschen. klingt nach überstunden und leider nicht nur für den computer...
Dienstag, 18. September 2007
aufbruchstimmung
am samstag zieht unsere tochter mit "sack und pack" nach heidelberg. seit gestern packt sie ein, um, aus und wieder neu....aus platzgründen waren mir unsere fünf grossen koffer manchmal ein dorn im auge. nun sind zwei davon schon vollgestopft, ausserdem zwei reisetaschen und ein karton und ein ende ist nicht abzusehen.
die inlineskates müssen mit, ihr fahrrad sowieso (nicht im koffer), die gitarren, verstärker, bücher, bilder und...und...und...wir werden eine nette fuhre abgeben, nur gut, dass unser auto einen grossen kofferraum hat.
ich leiste mir ein bisschen traurigkeit. ich kann gar nicht glauben, dass das fast zwanzig jahre gewesen sein sollen, in denen wir sie grossgezogen haben. war nicht erst vor zwei jahren einschulung?! komisch, dass für uns nun die zeit der kindererziehung vorbei sein soll.
aber ein weiser spruch sagt: "wer seine kinder liebt, gibt ihnen wurzeln und flügel."
wurzeln denke ich, hat unsere maus bekommen, durch die liebe, mit der wir nicht gegeizt haben. und nun ist eben die zeit gekommen, ihr flügel zu verleihen in dem wir sie ziehen lassen.
wenn ich sie so sehe bei ihren vorbereitungen - eifrig und mit freude, gespannt auf ihr studium und kein bisschen ängstlich, dann freue ich mich mit ihr, vergesse das traurigsein und denke, jedes ende birgt auch einen beginn.
Montag, 17. September 2007
Sonntag, 16. September 2007
Frauensonntag
Freitag, 14. September 2007
der ganz normale alltag
nun ist schon wieder freitag, die erste woche nach der grossen reise schon vorbei. und zum nachhängen bleibt keine zeit.
meine ersten arbeitstage ab mittwoch verliefen ganz unspektakulär und ruhig. sehr gefreut hat mich, dass meine kollegin mir zur begrüssung den schriftzug "welcome" aus gummibärchen auf den schreibtisch gelegt hat. ich war ganz überrascht. wie schön ist es doch, ganz unvermittelt zu erfahren, dass man mit freude erwartet wird.
gestern war wieder ein treffen des teams zur vorbereitung des nächsten imPulsgottesdienstes am 30.09.07. es verlief sehr ermutigend. zum einen, weil wir alles erforderliche besprechen konnten und die noch verbleibenden aufgaben verteilen konnten, und weil wir schon vor 22.00 uhr fertig waren. unversehens war auch plötzlich der bibeltext klar, um den es gehen soll, Matthäus 21, 1-10, und um den wir zwei treffen lang vergeblich diskutiert haben. nun ist er klar und damit auch der rote faden des gottesdienstes - schön.
morgen haben wir eine kleine familienfeier mit sohn und seiner freundin zur verabschiedung unserer tochter ins studium. wir wollen zusammen kochen (fünf leute in der küche - na da bin ich gespannt...) und hernach das gekochte (pelmeni) in aller gemütlichkeit verspeisen.
leider bin ich im moment nicht so fit, hoffe es ist morgen besser, damit ich nicht gar so schaumgebremst bin.
Mittwoch, 12. September 2007
vorgucker
Montag, 10. September 2007
verreisen ist schön, aber zu hause ist´s am schönsten
ehe man sich´s versieht, sind drei wochen ferien herum.
wir sind gestern wieder glücklich gelandet und ich kann sagen, die verbindung vancouver - frankfurt - basel - wyhlen mit flugzeug und bahn hat tadellos funktioniert, keine 14 stunden.
es war eine sehr schöne reise, viel, viel gesehen, viel über kanada und seine menschen erfahren, viel fotografiert (897 fotos!), nette und merkwürdige mitreisende kennengelernt. dennoch bin ich froh und dankbar, wieder daheim zu sein. unsere tochter hat unser zuhause gut gehütet und uns mit selbstgebackenem kuchen willkommen geheissen, wunderbar. leider hat sich unser computer verabschiedet, so daß ich noch keine fotos zeigen kann (bin am laptop meiner tochter "zu gast"). womöglich will er sich vor der arbeit mit den vielen fotos drücken?! ich hoffe sehr, das lässt sich reparieren, weil ohne pc - das geht doch gar nicht!
Dienstag, 28. August 2007
das neueste aus canada
wow, zum ersten mal in meinem leben sitze ich hier an franzoesischem bildschirmmenue und ebensolcher tastatur - sehr interressant.
inzwischen haben wir in unserer rundreise die staedte toronto, montreal, quebec city und ottawa jeweils zwei tage unsicher gemacht, war sehr interresant aber nicht so fremd.
heute haben wir die "zivilisation" verlassen (nicht ganz natuerlich, immerhin hat dieses motel internet) und sind durch den "algonquin" naturpark gestreift. wie bestellt haben wie auch eine moos-kuh (art von elch) entdeckt. und hier ist doch alles ein klein wenig "anders".
morgen ist das grosse highlight der niagarafaelle, bin schon gespannt.
ansonsten ist alles im gruenen bereich. interressantes land aber auch interressante mitreisende.
by the way: am sternenhimmel sieht hier der grosse wagen genauso aus, wie zuhause von unserem balkon.
Mittwoch, 22. August 2007
gruesse aus montreal
an alle, die hir vorbeischauen herzliche urlaubsgruesse aus dem interressanten, schoenen, franzoesichsprachigen teil von canada.
es geht uns guuuuut!
Samstag, 18. August 2007
Kanada wir kommen!
auch mein handgepäck wiegt statt der erlaubten 6 kg nur vier. und dennoch bin ich sicher, dass ich mit dem "optimierten" gepäck die drei wochen auskommen werde.
nun bin ich sehr gespannt.
meine erste wirklich grosse reise, das erste mal auf einem anderen kontinent, nach sechs jahren wieder in einem flieger, nur diesmal für viele stunden...
allen, die hier vorbeischauen wünsche ich eine schöne zeit; wünsche euch und uns gottes segen und seinen schutz.
denn bis denn...
Freitag, 17. August 2007
Donnerstag, 16. August 2007
abwarten
wie geplant liess sich mein vater heute zu seinem termin in die herzklinik fahren. sein herz und die kranzgefässe sollten mittels eines "herzkatheters" untersucht werden. nach der untersuchung könne er dann wieder nach hause wurde ihm gesagt, vorausgesetzt, die ärzte finden bei der untersuchung nichts gravierendes (worauf er sehr hoffte).
untersucht haben sie auch von morgens um zehn bis abends um fünf - ultraschall, blutbild, blutsenkung, ekg usw... den katheter legen sie allerdings erst morgen. zwar hatte mein vater vorsorglich eine tasche mit dem nötigsten für einen krankenhausaufenthalt mit, war aber doch bedrückt, dass er tatsächlich dort bleiben sollte. damit bleibt nun die ungewissheit, was die untersuchung ergeben wird, noch einen weiteren tag bestehen. obendrein kommt er mit dem telefon an seinem bett nicht zurecht. er hat beidseitig hörgeräte und kann an dem dortigen telefon nichts verstehen. somit kann er nicht mal mit seiner familie telefonieren, um sich von seiner sorge etwas ablenken und trösten zu lassen.
es gilt, auf morgen zu warten, auf die untersuchungsergebnisse und auf das, was die ärzte dann vorschlagen. vielleicht darf er morgen oder samstag wieder nach hause...das wäre schön.




