Der erste Regen seit dem 4. September. Sehnlich erwartet.
Zwar haben wir die vorangegangenen Sonnentage sehr genossen, mit zunehmender Zeit machte sich jedoch die Trockenheit allenthalben bemerkbar.
Und nun regnet es. Wir begrüssen jeden Tropfen einzeln. Und was für ein schöner Landregen: leicht und sanft und anhaltend, so daß die Erde das Wasser gut aufnehmen kann.
Wunderbares Geschenk.
Da geht vielleicht unser neu gesääter Rasen im Garten doch noch auf????
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Schönes Wasser...
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Vor 20 Jahren war Schluss
Zwar bin ich gelernte DDR-Bürgerin, jedoch trauere ich ihr in keiner Weise nach.
Und doch muss ich heute denken: 7. Oktober? Da war doch was. Das war doch ein besonderer Tag...
Ach ja, heute wäre der 60. Jahrestag der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik gewesen. Eben! Gewesen!
Nichts auf dieser Welt währt ewig.
Dienstag, 6. Oktober 2009
Warum heisst es eigentlich "General"-Probe?
Die Generalprobe für den ImPuls-Gottesdienst am kommenden Sonntrag lief richtig gut. Wir sind inzwischen wirklich ein eingespieltes Team geworden.
Diskussionen gab es zum Eingangsgebet, darum wurde die Lithurgie kurzerhand geändert, ein Lied haben wir gekürzt, schon mal ein bisschen dekoriert und letzte Aufgaben verteilt.
Nun bin ich doch ein wenig aufgeregt, weil ich diesmal beim Anspiel mitzuspielen habe (erstmalig). Ich soll als stressgeplagtes Mensch mit Handy und Büropapier Hektik verbreiten, mal sehen, ob mir das gelingt, und ob ich den Text nicht durcheinanderbringe, vergesse, zu schnell oder zu leise spreche.....
Montag, 5. Oktober 2009
Heidelberg
Gestern war Erntedank.
Als ich von Heidelberg auf der Autobahn nach Hause düste, fiel mir das ein, und ich hielt eine kleine Privat-Ernte-Dank-Andacht, denn ich hatte und habe ganz viel zu danken.
Nicht nur für die Ernte im Sinne von Kartoffeln, Brot und Milch, sondern auch für meine Tochter und für das schöne Wochenende mit ihr in Heidelberg.
Wir hatten wunderschöne Stunden, Zeit zum Reden, Spazieren gehen, Kirchenarchitektur zu bewundern oder einfach nur in der Sonne zu sitzen und buntes Laub zu betrachten.
Eine Herausforderung war jedoch auch dabei - Maus fand, ich müsse unbedingt Sushi essen und zwar mit Stäbchen! Es ging besser als ich dachte und war superlecker. Wieder was gelernt.
Die Heinfahrt gestern begann ein bisschen sehr spannend, denn als ich auf der Brücke in Heidelberg entlangfuhr, über die ich zur Autobahn komme, stand am Ende der Brücke ein anderes Auto erst im Qualm, dann lichterloh in Flammen. Alles stoppte natürlich und fuhr dann so schnell es möglich war rückwärts, ich ebenso. Denn zwischen meinem und dem brennenden Auto war nur ein Kleinwagen und ich fürchtete (wie die anderen wohl auch), daß womöglich noch der Tank explodiert. Also volle Kraft zurück, aber von der Brücke herunter kamen wir nicht mehr, zu viele Fahrzeuge standen schon hinter uns. So konnte ich nur abwarten, bis die Strasse bzw. das Brückenende wieder freigegeben wurde. Zum Glück kam die Feuerwehr ganz schnell.
Den Insassen des Feuerautos war wie es aussah nichts passiert - also Glück im Unglück.
Als es dann endlich weiterging - viel mehr meine Heimfahrt überhaupt erst mal losgehen konnte, hatte ich zwar noch ein bißchen weiche Knie, aber der Rest der Fahrt verlief tadellos.
Auch dafür bin ich sehr dankbar.
Donnerstag, 1. Oktober 2009
Abenteuer
So, noch ein bisschen Tasche packen, überlegen, ob ich alles habe, was ich brauchen werde, und dann kann's losgehen.
Morgen fahre ich nach Heidelberg, um meine Tochter zu besuchen.
Ich fahre mit dem Auto und ich fahre allein:
"Vati, sprach die Frau Mama,
ich geh' aus und du bleibst da."
Habe gestern nochmal mit unserer Kurzen telefoniert und sie hat mir ein bisschen vorgestellt, was sie alles mit mir unternehmen möchte.... Ich denke, es wird recht abwechslungsreich und kurzweilig, aber sicher auch schön.
Und schön dass sie sagt: "Ich freue mich schon so auf das Wochenende mit dir."
Ich freue mich ebenso - auf meine Tochter, auf Heidelberg, und ich wünsche mir eine gute und bewahrte Fahrt.
Mittwoch, 30. September 2009
Mittel gegen Viren
Ein Johannisstrauch im Garten hat seit geraumer Zeit merkwürdige Blattflecken. Betroffen waren mit der Zeit alle Blätter.
Wie ich nun in einem unserer schlauen Gartenbücher gelesen habe, handelt es sich um ein Viruserkrankung.
Ein Virus??? Hat der Strauch nun Schweinegrippe? Oder Vogelgrippe? Sehr speziell! Sollte ich mit Tamiflu giessen?
Nein, laut Buch ist das einzige Mittel die Schere, und zwar grosszügig angesetzt.
Das habe ich heute getan. Bei der danebenstehenden Zierquitte gleich mit, die hatte auch schon verdächtig gefleckte Blätter. Vielleicht erholen sich beide Sträucherchen wieder, das wäre schön.
Ansonsten war es wieder ein schöner Feierabend im Garten, ich bin einfach soooo gern da. Ich habe die beiden neu angesäten Rasenstücke gegossen, Äpfel eingesammelt und Zitronenmelisse abgeschnitten, nebenher noch einen Frosch und eine Kröte im Teich begrüsst und so waren zwei Stunden weg wie nichts.
Montag, 28. September 2009
Sonntag, 27. September 2009
Feuerabend
Freitag, 25. September 2009
von der schnellen Truppe
Unser Vorbereitungstreffen gestern Abend lief ab wie ein Uhrwerk:
Titel: Leben mit Luxus
Inhalt: wir alle sind von Gott überreichlich beschenkt mit....und dürfen verschwenderisch damit umgehen
Bibeltext: die Hochzeit zu Kana
Plakat: Motiv und Ersteller/in festgelegt
Anspiel: Schreiber - festgelegt
Anspiel: Spieler - festgelegt
Moderation: Wer? - festgelegt
Predigt: Wer? - festgelegt
Ein bisschen schade fand ich, daß die Themafindung unter Zeitdruck stand und eines gewählt wurde, das weniger schwierig in der Umsetzung ist. Ich hätte gerne ein anderes mitbearbeitet, das ebenfalls zur Diskussion stand (die Arbeiter im Weinberg).
Aber vielleicht haben wir ja beim nächsten ImPuls mehr Zeit für die Vorbereitung und mehr Argumente, dieses Thema zu wählen.
Auf jeden Fall war ich gestern Abend froh, daß wir so flott vorankamen, war ich doch so schon zehn vor Zehn zu Hause....
Donnerstag, 24. September 2009
Ende der Sommerpause
Heute geht die Sommerpause unseres ImPulsgottesdienstes zu Ende.
Der nächste ImPuls findet am 11.10.09 statt, also in reichlich zwei Wochen! und es ist höchste Zeit für die Vorbereitungen.
Hoffentlich können wir heute Abend gleich ein Thema, einen Titel und ein Plakatmotiv festlegen, wenn möglich auch schon die inhaltliche Aussage der Predigt (damit Titel und Plakat auch passen) und den Vorgucker auf den Ablauf, sonst wird die Zeit arg knapp. Ob wir das alles bis 22.00 Uhr schaffen? Nun, wir werden sehen.
interressanter Artikel bei idea:
Evolution und Schöpfung sind unvereinbar
Der frühere Direktor bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig,
Prof. Werner Gitt.
Siegen (idea) – Evolution und Schöpfung sind unvereinbar. Diese Ansicht vertrat der frühere Direktor bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig, Prof. Werner Gitt, bei einer Feier zum 115-jährigen Bestehen des Bibelbunds.
Wer versuche, beides miteinander zu vermischen, sei auf einem Irrweg, sagte der Informatiker am 19. September vor rund 800 Besuchern in Siegen.
Die „theistische Evolution“ behaupte, Gott habe die Evolution als Arbeitsmethode benutzt. In diesem Ideensystem würden die Annahmen der Evolutionstheorie über die Aussagen der Bibel gestellt. Während die Evolutionstheorie davon ausgehe, dass bei der Entstehung der Erde bereits Materie vorhanden war, berichte die Bibel davon, dass Gott die Welt erschaffen habe, ohne vorhandenes Ausgangsmaterial zu verwenden. Um die Herkunft des Lebens zu erklären, lassen sich laut Gitt auch nicht Naturgesetze heranziehen. Sie seien erst am Ende der Schöpfungswoche voll in Kraft getreten.
Der Wissenschaftler hält den Evolutionsgedanken insbesondere deshalb für abwegig, weil es in der Materie keinen Prozess gibt, bei dem Information von selbst entstehen kann. Schließlich gebe es in der Evolution weder einen genauen Plan noch ein Ziel für solche Entstehungsprozesse: „Wie kann ein Herz entstehen, wenn es dafür keine Zielstrategie gibt? Zwecke verlangen einen Zielgeber.“
Der Versuch, die Entstehung der Welt ohne das Wirken eines Schöpfers erklären zu wollen, sei auch eine Folge des Sündenfalls. Gitt dankte dem Bibelbund, dass er sich in Publikationen und Veranstaltungen für die Irrtumslosigkeit der Bibel ausspreche und somit auch für den biblischen Schöpfungsbericht."
Mittwoch, 23. September 2009
Spätsommer
So ein Feierabend im Garten bei spätsommerlichem Sonnenschein ist einfach etwas Wunderbares.
Und wie man sieht - blüht und reift es so schön, man kommt vor lauter Schauen und Freuen gar nicht so sehr zum arbeiten :-)
Montag, 21. September 2009
Die Katze läßt das Mausen nicht.
Ich war heute nach mindestens vier Monaten mal wieder zum Step-Aerobic. Ich dachte mir, jetzt nach den Sommerferien solltest du dich doch aufraffen....
Als ich in den Umkleideraum kam, wurde ich von unserer Trainerin mit den Worten empfangen "...dich schickt der Himmel...". So??? Zwei oder drei Neuronen in meinem Kleinhirn sendeten leise Alarm. Aber es war schon zu spät.
Unsere Haupttrainerin fällt krankheitsbedingt längere Zeit aus, und ihre Vertreterin suchte nun für zwei Montage ihrerseits eine Vertreterin.
Nach einem bißchen Hin und Her habe ich schließlich zugesagt - aber nur für diese beiden Montage!
Danach konnten wie dann endlich mit der heutigen Stunde anfangen. Dabei habe ich mal wieder gemerkt, wieviel Freude mir die Hopserei nach Musik macht. Und ich denke, das ist schon richtig so, die zwei Stunden mal wieder zu wagen.
Nur meine Kondition, die muss ich bis dahin noch ein bißchen pushen.
dieser Kelch geht vorbei - Gott sei dank
Vor nicht ganz drei Jahren, genau am 9. Dezember 2006 begann unsere berufliche Existenz ganz erheblich zu wanken, denn unsere Firma hatte die Absicht, die Abteilung, in der mein Mann und ich arbeiteten, aufzulösen. Zum 31.01.07 wurde diese Absicht verwirklicht. Die Zwischenzeit war ziemlich aufregend und ganz und gar nicht frei von Empörung über unsere damalige Firma. Allerdings gab es einen neuen Arbeitgeber, der alle Mitarbeiter, die gehen mussten, übernommen hat. Insgesamt ging es somit glimpflich für uns alle ab.
Heute wissen wir das um so mehr zu schätzen, denn unsere damalige Firma schliesst nun ihr hiesiges Büro zum 31.12.09 komplett. Alle Mitarbeiter werden gekündigt bzw. mit Aufhebungsvertrag wegkomplimeniert. Für die meisten der Angestellten kam diese Mitteilung von Null auf Hundert:
Protokoll dieses besonderen Tages
Heute sind wir dankbar, daß es vor drei Jahren so kam, geht doch der bittere Kelch der Firmenschliessung somit an uns vorbei.
Unser Mitgefühl gilt unseren ehemaligen Kollegen, die sich nun allesamt in diesen schwierigen wirtschaftlichen Zeiten eine neue Arbeitsstelle suchen müssen.
Sonntag, 20. September 2009
leicht wie ein Vogel -
- nur eben einer mit Brille -
so bin ich gestern aus der Augenarztpraxis herausgetänzelt.
Die Fehlsichtigkeit hat sich nur leicht verschlechtert, ein Auge wird zudem durch eine leichte Hornhautverkrümmung beeinträchtigt.
Am Schluss hat er noch etwas für mich erstaunliches gesagt: "Ab einem bestimmten Alter kommt es nicht mehr darauf an 100 %-ig gut in der Ferne und in der Nähe zu sehen. Sie kommen doch mit Ihrer Brille gut zurecht..."
Mit meinen Sehstörungen möge ich zum Hausarzt gehen, die kommen nicht von den Augen.
Für mich zählte nach diesem Arztbesuch: ich habe einen erstaunlich geringen Augendruck, was sehr gut ist, und ich brauche keine neue Brille.
Und recht hat er, wenn ich auf der Autobahn die Schilder erst recht spät lesen kann, ist mir das in Zukunft egal, fahre ich eben nach Navi...:-).
(Foto R.B.)
Freitag, 18. September 2009
Wer Augen hat, der sehe...
Ich habe Bammel vor morgen. Morgen habe ich einen Termin beim Augenarzt.
Ich fürchte nicht den Arztbesuch, wohl aber das Ergebnis.
Denn seit einiger Zeit sehe ich schlechter, noch kurzsichtiger als vorher! Und manchmal habe ich regelrechte Sehstörungen, die jedoch nach einiger Zeit wieder verschwinden.
Eigentlich will ich gar nicht wissen, wie schlecht die Sehkraft meiner Augen geworden ist.
Manchmal träume ich davon, morgens aufzuwachen und wieder richtig sehen zu können - einfach so, ohne Brille....
Donnerstag, 17. September 2009
Jugend im Ausnahmezustand?
Heute morgen gab es in einem Ansbacher Gymnasium einen Amoklauf.
Ein 18 Jähriger junger Mann, Schüler der 13. Klasse dieser Schule, warf Molotowcoktails. Zehn Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer.
Letzten Samstag erst ist in München ein 50 jähriger Mann von zwei jungen Männern (17 und 19) totgeprügelt worden, weil er vier Kinder vor den Schikanen dieser beiden beschützen wollte.
Wie kann es sein, daß junge Menschen immer häufiger (so scheint es in den Medien) jedes Maß verlieren? Haben sie gar keine Achtung vor dem Leben anderer Menschen? Ist ihnen auch ihr eigenes Leben egal? Denn schliesslich haben sie ja nach so einer Tat Konsequenzen zu erwarten. Ich finde diese Meldungen zunehmend bedrohlich. Wo soll das hinführen?
Wird es in ein paar Jahren so sein, daß ich schon bange Herzklopfen bekomme, wenn mir auf der Strasse ein paar Jugendliche entgegenkommen? Oder werden allenthalben Streifenpolizisten zu sehen sein, die "Ottonormalverbraucher" vor gewalttätigen Jugendlichen schützen müssen?
Oder werden bald alle Schulen einen eigenen Sicherheitsdienst brauchen?
Kinder sind etwas wunderbares und junge Leute um sich zu haben, hält einen selber jung.
Aber Kinder brauchen liebevolle Zuwendung und Grenzen, das ist meiner Meinung nach die Aufgabe der Eltern (die sind übrigens nicht nur erziehungsberechtigt sondern erziehungsverpflichtet). Und junge Menschen brauchen eine Zukunft und das Gefühl, ernst genommen zu werden. Das beginnt in der Schule, die endlich genug Geld haben sollte, um den Jugendlichen zu vermitteln: eure Bildung ist uns wichtig! Es geht weiter mit der Vermittlung von Werten (christlichen, wenn es nach mir ginge), und es geht noch weiter mit Lehrstellen, Studienplätzen und mit Arbeitsplätzen, die nach der Ausbildung zur Verfügung stehen.
Das alles kostet Kraft, Ausdauer, Zeit und auch Geld. Aber ich meine, nirgendwo wären unsere Steuergelder besser aufgehoben, als bei der Erziehung und Ausbildung unserer Kinder.
Dienstag, 15. September 2009
60-ter Geburtstag
Er hatte alle Verwandten, Freunde und Vereinskollegen eingeladen, um seinen sechzigsten Geburtstag zu feiern bzw. feiern zu lassen. So kam es, daß am Samstag 85 Personen zusammenkamen, um das Ereignis gebührend zu würdigen.Freitag, 11. September 2009
Gemischte Gefühle
Eigentlich freue ich mich auf das kommende Wochenende: wir teffen uns mit unseren Freunden, um einen 60-ten Geburtstag zu feiern.
Diese Treffen sind immer schön und lebhaft. Erholsam wird es jedoch nicht, zumal es wohl eine personenmässig grössere Feierlichkeit wird. Und nach Erholung steht mir im Moment der Sinn.
Irgendwie fühle ich mich eher müde, als unternehmungslustig. Vielleicht, weil diese Woche jeden Abend ein Termin anstand.
Ein bisschen fürchte ich auch die lange Autofahrt, mehr als 800 km.
Aber gekniffen wird natürlich nicht. Oft ist es ja so, dass es, wenn man zu etwas gar keine Lust hat, besonders schön wird.
Vielleicht trifft das diesmal auch zu. Auf das Wiedersehen mit den anderen freue ich mich jedenfalls.
Wünschen wir uns also ein gutes Wochenende und eine bewahrte Hin- und Rück-Fahrt.
Donnerstag, 10. September 2009
Erinnerung an Kindertage
Diesen Reim hat meine Omama oft gesagt:
"Hoffnung kann das Herz erquicken;
was ich wünsche wird sich schicken,
wenn es meinem Gott gefällt. ..."
Nürnberg 1676

