Montag, 22. Oktober 2012

Die Zwischenzeit

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Die letzten 10 Tage waren ziemlich anstrengend. Nach Urlaub in Kroatien und Urlaub an der Mosel war im Büro immer noch nicht alles aufgearbeitet. Jeden Tag nach Feierabend warteten noch Termine, mehrfacher Zahnarztbesuch, Autoservice, ImPulstreffen, donnerstags hatten wir wieder mit unserem Tanzkurs begonnen (extraschöner Termin :-), aber Termin), Garten....
Die Tage vergingen wie im Flug.
Am Freitag dem 19. Oktober war ich wie immer bei meiner Trainingsrunde im Fintnesstudio, hatte wie immer Freude bei der Turnerei, doch abends schmerzte mein Bein mehr als sonst und beruhigte sich auch nicht wieder. Sonntags war mir dann klar, so kann ich nicht zur Arbeit gehen und suchte montags meinen Hausarzt auf.
Der schrieb mich bis Mittwoch krank und spritze mir eine Ampulle Schmerzmittel auf drei Spritzen verteilt direkt in den Rücken, leider ohne jede schmerzlindernde Wirkung....

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Tage wie aus Glas

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Das Weinfest in Erden an der Mosel ist immer ein besonderes Event. Drei Tage lang verwandelt sich ein ganzer Ort. Jede Garage, jeder Schuppen, der zu einem Weingut gehört, wird wunderschön herbstlich geschmückt, mit Bänken ausgestattet, wetterfest gemacht und entlang der Strassen gibt es einen Schlemmerstand am anderen....Alle Winzer, Bäcker, Fleischer etc. zeigen was sie können und bieten ihre Weine und Leckereien zum Probieren zum Kaufen oder auch nur zum Ansehen an.
Umrahmt wird das Ganze von allerlei Musikkapellen, die zum Mitsingen, Tanzen oder zum Schunkeln einladen.
Dieses Jahr waren wir wieder mal mit dabei, zusammen mit meiner Schwester und ihrem Mann, sowie der Freundin meiner Schwester und deren Mann.
Wir hatten wunderschöne entspannte Tage, haben die liebliche Mosellandschaft über das Weinfest hinaus vom 3. bis zum 10. Oktober genossen.
Haben gemeinsam Wanderungen unternommen, eine Schifffahrt, Minigolf, usw.
War echt schön und ich war ganz glücklich, dass mein Bein mich nicht gar so sehr geplagt hat, war ganz stolz, wie weit ich laufen konnte...

Samstag, 29. September 2012

Garten-Boykott

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Unser letzter grosser Garteneinsatz war vor unserem Urlaub, also irgendwann im August....
Inswischen wäre ein weiterer Einsatz dringend nötig, allein, sobald der Samstag herankommt, wird das Wetter regnerisch, und regnet so stark, dass an Gartenarbeit nicht zu denken ist. Das war letztes Wochenende so und heute wieder. Die ganze Woche war schönes Wetter, immer mittags, wenn ich meine Pause in der Sonne am Rhein verbrachte, dachte ich, wie schön es wäre, jetzt im Garten zu hacken, zu schneiden und zu zupfen. Gestern, am Freitag, war es sogar ganz besonders sonnig.
Aber pünktlich heute morgen zum Frühstück setzte der angekündigte Regen ein. Also auch heute kein Garteneinsatz.
Eigentlich ist so ein fauler Nachmittag auch ganz schön, aber nächstes Wochenende sind wir schon verabredet, also wieder nichts mit Gärtnerei und so sehe ich vor meinem geistigen Auge das Unkraut wachsen und wachsen.....

Mittwoch, 26. September 2012

Ich bin froh

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Unsere Tochter ist auf einer vierzehntägigen Rundreise durch Japan, zusammen mit einer Studienfreundin. Da die Hin- und Rückreise etwas abenteuerlich ist (Heidelberg-Amsterdam-Rom-Tokyo / Tokyo-Budapest-München-Heidelberg), wird die ganze Reise knapp drei Wochen dauern.
Inzwischen haben sie in Japan schon Tokyo, Nagoya und Tsu besucht und sind heute in Nara angekommen. Froh bin ich, dass sie hin und wieder eine Mail schreibt und dass die Reise bisher sehr eindrucksvoll und schön für beide war. Ich freue mich und hoffe weiter, dass sie bewahrt bleiben.

Sonntag, 23. September 2012

Heute ist es wieder so weit...

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...unser ImPuls-Gottesdienst findet wieder statt.


Kirche und Humor - geht das? Haben wir Christen nicht allen Grund zum Lachen? Und wenn das so ist, warum lachen wir nicht mehr, als die Menschen, die Jesus nicht kennen?
Ich freue mich auf den heutigen Gottesdienst und bin gespannt, wie die Gemeinde ihn erleben wird.

Samstag, 22. September 2012

Kroatien - zum Schluss

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Wir haben viel gesehen, uns aber auch einfach so durch so manchen Tag treiben lassen.
Statt abends im Restaurant zu essen, war so ein Picknik am Strand (einfach Käse, Schinken, Brot und Wein) auch mal toll.
Ein richtig schöner erholsamer Urlaub.

Donnerstag, 20. September 2012

Kroatien - Dubrovnik

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Gleich zu Beginn des Urlaubs buchten wir diesen Ausflug, denn es war ein lang gehegter Wunsch meines Mannes, Dubrivnik zu besuchen.
Die Anfahrt war ein bisschen langwierig. Erst mit dem Schnellboot ca. eine Stunde nach Makarska zum Festland (auch eine schöne Gegend), dann noch über zwei Stunden mit dem Bus nach Dubrovnik. Abends das Ganze natürlich wieder zurück.
Aber es lohnt sich. Dubrovnik, die Altstadt, ist eine wirklich sehenswerte alte Stadt, die zwischen ihre mächtige Stadtmauer mit verschiedenen Fetsungen regelrecht eingepfercht ist. Es gibt nur eine Strasse, alles andere sind Gassen und Gässchen, keine Gasse ohne Treppen. In dieser Stadt muss man absolut gut zu Fuss sein.





Wir hatten eine prima Stadtführung, besuchten den Rektorenpalast, umrundeten einen Teil der Stadtmauer mit grandioser Aussicht über das Meer und streiften einfach so treppauf, treppab durch die Gässchen.

Mittwoch, 19. September 2012

Alltag in voller Breitseite

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Als ich am Montag nach meinem Urlaub zur Arbeit kam, hatte ich mit den knapp 70 Mails, die beantwortet werden mussten oder Arbeitsaufgaben enthielten, gerechnet. Dass in dieser Woche Überstunden für mich fällig waren, weil einige Termine drängen, wusste ich auch vorher. Dass aber meine eh schon ausgebuchte Bürozeit einfach noch für zwei Dienstreisen verplant wurde, das stresste mich dann doch, denn an beiden Tagen würde meine andere Arbeit liegebleiben. Und so war ich heute unterwegs zu einer Firma in der Nähe von Biel und morgen geht es zur anderen Firma an Zürich vorbei (hoffentlich kein Stau). Beide Tage müssen dann am Freitag natürlich nachbereitet werden, es sind dafür Unterlagen zu erstellen, und am kommenden Montag kann ich dann hoffentlich mit meiner eigentliche derzeitigen Aufgabe fortfahren....

Dienstag, 18. September 2012

Kroatien - Krka

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Einer unserer Ausflüge führte uns aufs Festland in den Nationalpark Krka.
Auf dem Weg dorthin besuchten wir die kleine Stadt Sibenik mit ihrer grossen Kathedrale. In der Stadtführung wurde auch über den "Heimatkrieg" 1990 bis 1995 gesprochen. Wenn man dabei die Einschusslöcher im Kathedralentor betrachtet und bedenkt, dass 1995 ja noch gar nicht lange her ist, bekommt das Wort Krieg einen sehr bedrohlichen Klang.




Der Nationalpark empfing uns mit wunderbarem Wetter, nicht zu heiss, mit üppiger Vegetation und mit sehr eindrucksvollen Wasserfällen. Ein wunderschönes Fleckchen Natur.

Montag, 17. September 2012

Kroatien - die Insel Brac

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Wir waren auf der Südseite der Insel dem kleinen Städtchen Bol, unser Hotel lag nur 50 Meter vom Meer entfernt.
Und was ist das Meer dort herrlich... Klar wie Kristal, türkisfarben bis dunkelblau, einfach verlockend. Das "Goldene Horn", ein berühmter Badestrand, der aus ganz feinem Kies besteht, war in 15 Minuten zu Fuss erreichbar, dort waren wir ganz oft zum Baden....
Bei einer Inseltour haben wir Brac dann ein wenig näher kennen gelernt. Es ist alles ländlich beschaulich und doch interressant. U.a. waren wir in Pradnica in einer Steinmetzschule. Europaweit gibt es nur drei solcher Schulen, und eine liegt hier auf der Insel. Auch der "Bracer Marmor" ist weltbekannt. Nur wir kannten Ihn noch nicht.
 Es ist kein echter Marmor, sondern Kalkstein mit besonders feiner Struktur. Wir staunten nicht schlecht, als wir erfuhren, dass der Berliner Reichstag, die Wiener Staatsoper, das Weisse Haus in Washington und das Budapester Parlament damit gebaut wurden.
Auch unser Städtchen Bol hatte einiges zu bieten. An einem trüben Nachmittag haben mein Mann und ich in der ansässigen Winzergenossenschaft eine Weinprobe nur zu Zweit gemacht und da gerade Zeit war, bekamen wir noch eine komplette Kellerführung obendrein. Das Kloster haben wir besucht und natürlich das landestypische Essen, Dalmatinischen Schinken, Oliven und Inselkäse, reichlich probiert (klar - mit kroatischem Wein).
Sooo dankbar war ich, dass ich die vielen Strecken, die zu Fuss zu gehen waren, doch ganz gut bewältigen konnten. Zwar waren die Schmerzen in meinem Bein beim Laufen immer mein Begleiter, aber sobald ich Ruhe hatte, beruhigte sich auch das Weh. Und so konnte ich ganz ohne die Pharmazie auskommen und doch jede Nacht gut schlafen.

Sonntag, 16. September 2012

Wieder zurück

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Wie schnell zwei Wochen vergehen...
Zwei Wochen waren wir im Urlaub auf der Insel Brac in Kroatien.
Die Hin- und Rückreise war ziemlich langwierig:
per Bahn nach Frankfurt Flughafen - Flug nach Split - Bus zum Hafen in Split - Fähre nach Supetar auf die Nordseite der Insel Brac - Bus nach Bol auf die Südseite der Insel - Hotel / und am Ende der Ferien das Ganze in umgekehrter Reihenfolge zurück.
Furcht hatte ich jedoch nur vor dem Flug, ich habe leider Flugangst.
Aber voilá - diesmal habe ich beide Flüge ganz tapfer ohne Reisetablette ertragen. Bei sehr guten Wetter war das wohl keine grosse Kunst :-), ich aber bin dennoch dankbar für alle Bewahrung.
Wie es an der kroatischen Adria war? Das folgt in den nächsten Tagen.

Donnerstag, 30. August 2012

Geschenk mit Schleife

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Seit 6. August bange ich um meine derzeitige Arbeitsstelle.
Mal sah es so aus, als würde alles geregelt, mal erfuhr ich, dass sich gar nichts tut, dass alles immer noch in der Schwebe hängt. So verbrachte ich die letzten drei Wochen zwischen Hoffen und Bangen, zwischen Lösungssuche und Beten, dass Gott für mich streiten möge. Wie er es fügt - so soll es sein.
Gestern Abend kam nun die Info, dass mit meiner Arbeitsbewilligung alles i.O. ist, dies also amtlicherseits kein Kündigungsgrund ist. Und heute morgen erfuhr ich in der Firma, in der ich z.Zt. eingesetzt bin, dass sie ebenfalls grosses Interresse daran haben, dass ich bleibe und dass sie durchaus auch Massnahmen ergreifen können und werden, damit mein Vertrag eben nicht gekündigt wird. Ich möge mir keine Sorgen machen.
Rückenwind von zwei Seiten - ich freu mich wie ab, bin erleichtert und denke, das ist ein Himmelsgeschenk.
Danke Gott.
Dass man wegen dem Arbeitsplatz wie auf Wolken gehen kann...:-)

Mittwoch, 29. August 2012

Da ist es schon wieder, das Thema Japan

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Heute nochmal mit unserer Tochter telefoniert.
Sie ist ja nun Masterstudentin und schreibt gerade an einer Hausarbeit.
Alles palletti - sollte man meinen. Ist es auch, wenn es sie nicht immer so nach Japan ziehen würde...
Mütter halt. Die Zeit nach dem 11. März 2011, als sie in Japan, an der Pazifikküste war, ist mir einfach noch so sehr in Erinnerung.
Und nun reist sie wieder hin. Am Tag, nachdem wir aus dem Urlaub wiederkommen, düst sie ab und wir wissen nicht, ob wir uns da nochmal sprechen können (wir landen erst abends). Deshalb war mir schon heute ein bisschen flau, vorsorglich sozusagen....Der HERR möge sie behüten.

Dienstag, 28. August 2012

Von Null auf Hundert

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In einem der Projekte, bei denen ich mitarbeite, werden ganz spezielle Rohrbauteile gesucht. Einer der Projektingenieure hat nun veranlasst, dass auch eine amerikanische Firma angefragt wurde.
Für alle technischen Details und Rückfragen seitens der Lieferanten bin ich in diesem Projekt zuständig.
Mir war ein bisschen mulmig, als ich heute morgen in den Mails las, dass die Anfrage auch nach Amerika ging, denn mein Englisch ist arg eingerostet, habe es ja seit ca. 1998 beruflich nicht mehr gebraucht.
Und promt war es gleich heute Nachmittag kurz vor Feierabend so weit - Anruf aus Amerika.
Eine sehr freundliche Dame mit sympathischer Stimme trug mir langsam und geduldig ihre Fragen und Anliegen vor (ich war sehr erstaunt, wieviel ich per Telefon verstanden habe) und ich klaubte meine letzten Vokabeln zusammen und radebrechte (unter Missachtung jeglicher Grammatik) die Antworten. Irgendwann hatten wir dann tatsächlich alles geklärt, sie bedankte sich sehr freundlich und ich war fix und fertig und zog das Resümé: mein Englisch ist völlig mau - ich muss was tun.

Montag, 27. August 2012

Das ist alles ist relativ

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Heute kurz vor Mittag habe ich erfahren, dass der Chef aus meiner Firma, der sich um die Fortsetzung meines jetzigen Arbeitsplatzarrangements kümmern wollte (ich berichtete), sich wohl nun doch nicht darum kümmert. Und zwar ohne irgend jemand darüber zu informiren oder die Angelegenheit zu delegieren. Er ist schlicht und einfach auf unbestimmte Zeit im Ausland...
Heisst das jetzt, mein Vertrag wird demnächst doch gekündigt? Wahrscheinlich schon, jedenfalls wird derzeit nichts dagegen unternommen.
Ich ward eswegen sehr bedrückt, hatte ziemlich Mühe, den Rest des Tages meine Arbeit nicht leiden zu lassen. Am liebsten hätte ich alles hingeworfen.
Müde, traurig und enttäuscht fuhr ich nach Hause.
Dort angekommen fiel mir ein, dass die Frau eines langjährigen Kollegen Geburtstag hat. Wir kennen uns schon viele viele Jahre und hatten immer losen Kontakt. Und natürlich rief ich sie gleich an, um ihr zum Geburtstag zu gratulieren, in der Annahme sie würde mir ihrem Mann abends ausgehen.
Aber dann verlief das Gespräch plötzlich völlig anders, als gedacht.
Ihr geht es gesundheitlich so schlecht. Vor ein paar Monaten waren es nur Rückenschmerzen, doch inzwischen ist eine schwere Osteoporose festgestellt worden. Mehrere Rückenwirbel sind eingebrochen oder Teile abgebrochen. Sie kann weder Fahrrad fahren, noch wandern, muss ständig ein Korsett tragen, Schmerzmittel nehmen. Dazu kommt natürlich die Sorge, wie schlimm wird es noch und die Resignation, weil zerstörte Knochen nicht wiederherstellbar sind.
So redeten wir eine Weile. Ich war sehr betroffen, eben weil ich sie sonst aktiv und zuversichtlich kenne. Sie tut mir so leid.
Der Jammer über meine Arbeitssituation war nach dem Gespräch wie weggeblasen, schien mir so nichtig. Mir wurde wieder bewusst, wie viel es in meinem Leben gibt, wofür ich dankbar sein darf und es auch bin.

Freitag, 24. August 2012

Was ist in deinem System installiert?

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Anrufer: Hallo, ich hab´ hier ein neues Programm, das würde ich gern auf meinem persönlichen System installieren. Es heißt LIEBE. Was soll ich denn da als erstes machen?


... Hotline: Auf Ihrer Festplatte gibt es eine Partition, die heißt HERZ. Haben Sie diese Partition?

Anrufer: Ach so, das ist der Trick! Ich hab’s immer auf der Hauptpartition KOPF versucht. Na gut, ich probiere das mal. Mist, HERZ ist aber ziemlich voll!

Hotline: Machen Sie mal den Task-Manager auf und schauen unter "Prozesse". Was läuft denn da so?

Anrufer: Oh je, alte_Verletzungen.exe, Groll.com, Geiz.com, Ablehnung.exe und lauter so Zeug. Vor allem Hass.exe - wow, das krallt sich fast den ganzen Speicher!

Hotline: Kein Problem. LIEBE wird vieles davon automatisch aus Ihrem Betriebssystem raushauen. Manches bleibt zwar im Hintergrund aktiv, wird aber keine anderen Programme mehr stören. Alte_Verletzungen.exe und Geiz.com müssen Sie aber vor der Installation selber vollständig löschen.

Anrufer: Nein! Das ist ein ganz wichtiges gutes altes Stück!
Das hat mich Jahrzehnte gekostet, all die Komponenten dafür zu sammeln! Muss das wirklich raus?

Hotline
: Ja, das ist unumgänglich. Gehen Sie ins Startmenü und suchen Sie Zubehör/Verzeihung. Das lassen Sie so oft laufen, bis Geiz.com und die alten_ Verletzungen vollständig raus sind.

Anrufer: Na gut, wenn’s sein muss. LIEBE ist mir einfach so sehr empfohlen worden. Das Ding will ich unbedingt hier laufen haben! So, geschafft ... He! Da steht jetzt: "ERROR 490? Programm läuft nicht auf internen Komponenten". Was soll denn das?

Hotline: Nichts Schlimmes, ist ein altbekanntes Problem. Es bedeutet, dass LIEBE für externe HERZEN konfiguriert ist, aber auf Ihrem eigenen ist es noch nicht gelaufen. Das ist eine von diesen ganz komplizierten Sachen. Ich sag’s mal so: Sie müssen zunächst Ihr eigenes Gerät lieben, bevor es andere lieben kann.

Anrufer: Wie bitte?

Hotline: Können Sie den Ordner Selbstakzeptanz finden?

Anrufer: Ja, hab ich.

Hotline: Wunderbar! Klicken Sie auf die folgenden Dateien und kopieren Sie die in den Ordner „MEINHERZ“, und zwar: Selbstvergebung.doc, Selbstschätzung.doc und Güte.txt. Außerdem bitte Selbstbeurteilung.exe aus allen Ordnern löschen und dann den Papierkorb leeren, sonst kommen die immer wieder zurück.

Anrufer: LIEBE installiert sich jetzt ganz von selbst. Ist das gut so?

Hotline: Ja, so gehört das. Nun sollte eine Nachricht auftauchen, dass sich LIEBE immer wieder neu lädt, so lange Ihre HERZ-Festplatte läuft. Sehen Sie diese Nachricht?

Anrufer: Sehe ich. Ist die Installation nun abgeschlossen?

Hotline: Ja, aber denken Sie dran, dass Sie bis jetzt nur die Basisversion Liebe 3.1 installiert haben. Sie müssen sich nun mit anderen HERZEN vernetzen, damit Sie an die Upgrades 5.0 rankommen.

Anrufer: OK. Klasse! Mein HERZ lädt gerade eine wunderschöne Melodie. Auf meinem Bildschirm läuft Lächeln.mpg, Wärme.exe, Friede.exe, Zufriedenheit.doc und lauter solche Sachen breiten sich gerade im Speicher aus. Fühlt sich sehr gut an!!!

Hotline: Fein! Damit ist LIEBE installiert und läuft. Von diesem Punkt an sollten Sie gut alleine weiterkommen.

Anrufer: Jetzt brauchen Sie sicher meine Kontonummer wegen der Abbuchung.

Hotline (lacht): Nein, LIEBE ist Freeware. Geben Sie das Programm bitte an jeden weiter, den Sie treffen, mit allen Komponenten. Die Menschen werden es dann ihrerseits weiterverbreiten, und ich wette, dass Sie dann von denen eine Menge ganz feiner neuer Module zurückbekommen.

Anrufer: Gebongt - will ich gern machen. Vielen Dank für Ihre Hilfe! ♥ ♥ ♥

Verfasser nicht bekannt
gefunden bei "gesagt ist gesagt"

Donnerstag, 23. August 2012

Abschied vom Sommer?

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Der August war wirklich ein richtiger Sommermonat.
Seit Wochen (drei?) ist es richtig warm, so manchen Nachmittag erreicht das Thermometer 34 °C im Schatten. Laue Abende. Wenn es regnet ist es trotzdem nicht kalt. Träge flimmernde Mittagshitze....wunderbar.
Und doch... seit Tagen macht es sich bemerkbar, das Ende des Sommers:
Die Tage sind bereits spürbar kürzer.
Wenn ich morgens kurz nach Sechs aus dem bad komme, muss ich jetzt das Licht anmachen, um meine Anziehsachen aus dem Schrank zu nehmen...und abends um Acht auf dem Balkon lesen? Fehlanzeige.
Aber das ist der Lauf der Dinge.
Schön, dass es doch noch Sommer geworden ist, und auf den Herbst mit seiner Farbenpracht und taubenetzten Spinnweben freue ich mich - was sind da schon kurze Tage?!

Dienstag, 21. August 2012

Kein Amtsschimmel in Sicht

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Ganze sieben Minuten hat es heute auf dem Bürgermeisteramt gedauert, um einen neuen Personalausweis zu beantragen.
Das Zimmer, mit einer Mitarbeiterin besetzt, stand offen. Sie sagte freundlich „Natürlich.“ Auf meine Frage, ob ich hereinkommen könne. Zügig nahm sie mein Passbild und den „alten“ PA entgegen, scante, füllte Formulare am PC aus, informierte mich kurz über den internet-fähigen Ausweis, liess mich unterschreiben, lächelte gar und schon konnte ich gehen.
Wow, das habe ich in diesem Amt schon ganz anders erlebt, um so mehr freue ich mich, dass es heute so bürgerfreundlich ging.

Montag, 20. August 2012

Der Unterschied....

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Was ist der Unteschied zwischen einem Hund und einer Katze?
Der Hund sagt:
Du kümmerst dich um mich, du gibst mir zu essen, du bist immer für mich da, du sorgst dich um mich, du suchst meine Nähe ...

... - du musst Gott sein!

Die Katze sagt:
Du kümmerst dich um mich, du gibst mir zu essen, du bist immer für mich da, du sorgst dich um mich, du suchst meine Nähe ...

... - ich muss Gott sein!
dies und noch mehr gibt es hier

Sonntag, 19. August 2012

Sommer im Garten

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Herrlich, so ein Sommerwochenende.
Die angekündigte Extremhitze war hier im Grünen gar nicht so extrem.
Wir haben dieses Wochenende einfach genossen.
Mit der Gartenarbeit sind wir gut vorangekommen.
Für Frechvogel haben wir ein Plätzchen gefunden und auch sonst den alten Kirschbaum ein bisschen "angehübscht". Und obendrein bekamen wir auch noch Besuch:
gestern spät abends, als wir bei Kerzenschein noch hier sassen, um den Himmel zu beobachten, von einer neugierigen Kröte und heute nachmittag kamen überraschend und zu unserer grossen Freude unsere Jungen Leute auf Stipvisite.

Somit war unsere Enkelmaus nun zum ersten Mal im Garten....einfach süss, die Kleine.