Sonntag, 30. Juni 2013

Und noch ein schöner Abend...

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nämlich der in Hügelheim....


 

Gartenimpressionen

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Der Juni war ja recht verregnet und viel zu kalt. Und doch gab es einzelne schöne Tage und Stunden, die wir im Garten werkeln, sitzen oder in denen wir einfach die Natur beobachten konnten.







Der erste Geburtstag....

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Nun ist sie schon ein Jahr alt. Wie schnell diese Zeit vergangen ist....
Wir haben an ihrem Geburtstag einen wunderbaren Familiennachmittag mit unserer Enkeltochter und ihren Eltern verbracht, mit dabei die Geschwister unserer Schwiegertochter mit ihren Familien und natürlich das andere Großelternpaar - volles Haus....schön.

Und ein Extrageschenk für mich: ich hatte, wenn auch nur ganz kurz, Mäuslein endlich mal wieder auf dem Arm...

Land unter

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Das verheerende Hochwasser, das sich Anfang Juni entlang der Elbe und in anderen Flüssen breit gemacht hat, haben wir natürlich mit verfolgt. Und wieder war auch in Grimma Land unter. Wieder ist die ganze Altstadt überflutet, es ist wie bei der "Jahrhundertflut" von 2002, nur dass diesmal die Menschen resignieren und einfach keine Kraft, keine Zuversicht mehr haben, um alles noch einmal aufzubauen.

Auch das Hotel Kloster Nimbschen, in dem wir vor zwei Jahren unsere Silberhochzeit so wunderbar feiern konnten, wurde stark beschädigt und musste schliessen. Unser Aufenthalt im September, auf den wir uns schon so gefreut haben, wurde bereits gecancelt, das Hotel wird frühestens im Dezember wieder Gäste empfangen dürfen....
Auch meine Schwester und ihr Mann haben aufgregende Hochwassertage hinter sich. Sie wohnen an der Schwarzen Elster und hatten Glück, dass sie ihr Haus auf der "richtigen" Strassenseite haben, denn die Gegenüberliegende Seite wurde komplett überflutet, als der Damm der Elster gleich an mehreren Stellen riss. Bei der Schwester stand nur der Garten unter Grundwasser, das durch die Elster hochgedrückt wurde. Und alles aus der etwas tiefergelegenen Garage fand auf der Terrasse Asyl....

Sonntag, 2. Juni 2013

Besuch vom Sonnenschein

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Seit März steht in unserem Gartenhaus ein Sandkasten, noch originalverpackt.
Denn seit März gab es noch keine Gelegenheit, den Sandkasten zusammen mit den "Jungen Leuten" bei schönem Wetter aufzubauen und dann gleich mit der Enkeltochter einzuweihen....
Heute sollte es eigentlich so weit sein, denn es war für trockenes Wetter vorhergesagt, und das wollten wir nutzen, auch wenn es vielleicht nicht gerade sonnig würde.
Sohn, Schwiegertochter und Enkeltochter waren zum Grillen eingeladen und im Anschluss wäre dann Sandkastenrichtfest und Einweihung gewesen.
Aber die letzten Tage hat es so viel geregnet, und den ganzen Vormittag war es noch so trüb, als wollte es gleich wieder anfangen mit der Tröpfelei. Da war mein Mann kurzerhand vorab im Garten, um die Lage zu peilen und fand es so nass vor, dass die Wiese kaum zu begehen war.
Also haben wir unseren Besuch zu uns nach Hause bestellt, die Steaks und Würstchen in die Pfanne gehauen, na und den Salaten war es egal, ob sie am Küchen- oder am Gartentisch verspeist werden.
Und so hatten wir auch ohne Sandkasten sehr vergnügliche Stunden miteinander. Unsere Enkelmaus ist so ein Sonnenschein, freundlich und ausgeglichen, einfach zum Knuddeln.
Und als wir nach dem Essen ein bisschen spazieren waren, kam sogar auch noch der richtige Sonnenschein. Und auch den haben wir sehr genossen.

Samstag, 1. Juni 2013

Regen, regen, regen Sie sich nicht auf....

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Seit Tagen regnet es. Zum Teil schüttet es regelrecht wie aus Eimern.
Wieder nichts mit Gartenarbeit, aber wir wollen nicht klagen.
Noch ist es bei uns einfach nur ungemütlich nass und kalt. Weiter nördlich in Deutschland drohen manchen Städten schlimme Überschwemmungen.
Unsere Tochter hat ein paar Fotos aus Heidelberg geschickt, dort sind schon einige Strassen gesperrt.
Und das Haus hier ist kein Hausboot, sondern ein Bootsverleih, der auf der Neckarwiese steht....

Freitag, 31. Mai 2013

Luxus pur

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Mein Mann hatte heute noch frei, Brückentag, während ich brav meiner Arbeit nachgegangen bin.
Aber ein bisschen Verwöhnprogramm gab es dennoch:
Morgens hat mein Mann mich zur Arbeit chauffiert und abends wieder abgeholt, war auf dem Heimweg noch mit zum Wochenendeinkauf, und als wir nach hause kamen - da war die Wohnung schon blitzblank, mein Mann hatte bereits Bad und Küche geputzt, staubgesaugt und die Fussböden gewischt.
Es ist also auf der Stelle WOCHENENDE, wie cool ist das denn??!!

Mittwoch, 29. Mai 2013

Die Sehnsucht nach der Ewigkeit ist uns ins Herz gelegt

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"Allen Menschen ist der Glaube an Gott ins Herz gesät.
Es lügen jene, die da sagen, dass sie nicht an die Existenz Gottes glauben;
denn in der Nacht und wenn sie allein sind, zweifeln sie."
Lucius Annaeus Seneca
Philosoph, Staatsmann und Schriftsteller, um 4 v. Chr. - 65 n. Chr.

Dienstag, 28. Mai 2013

Gottes Zeitrechnung lässt mich staunen

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Letzten Montag im Firmen-Gebets-Kreis erzählte jemand, dass er seinem langjährigen, nicht glaubenden Freund zum Geburtstag eine Bibel geschenkt hat. Das lag ihm schon lange auf dem Herzen.
Der Freund aber hat die Bibel versteckt. Er hat sie nicht mal angeschaut oder etwas drüber gesagt, sie lag auch später nicht auf dem Geschenketisch.
Ich konnte die Enttäuschung des Schenkenden gut verstehen. Er hielt sein Geschenk für umsonst, und denkt nun, dass sein Freund sich Gott nie zuwenden wird. Er tat mir leid.
Aber die Geschichte ging mir nicht aus dem Sinn, und dann fiel mir plötzlich ein, dass ich selber 23 Jahre verstreichen liess, und dass mir 3 Bibeln geschenkt wurden, ehe ich dann endlich mal die Bibel gelesen habe:

1981 schenkte mir der Pastor der Gemeinde, in der ich geboren wurde und aufgewachsen bin, eine Luther-Bibel. Ich nahm sie entgegen und verstaute sie in meinem Bücherregal – ungelesen.
In den 90-ger Jahren schenkte mir eine ältere Dame aus unserem Haus, die für mich ein Post-Paket entgegengenommen hatte, eine Gideon-Bibel. Ich nahm sie höflich an, aber auch diese Bibel kam auf direktem Weg ins Bücherregal.
2004 bekam ich noch einmal eine Bibel geschenkt, zum Geburtstag. Es war die „Hoffnung für alle“.
Und diese Bibel habe ich dann endlich gelesen von Anfang bis Ende, das hat 3 Jahre, 3 Monate und einige Tage gedauert. Aber je mehr ich gelesen habe, um so faszinierter und neugieriger wurde ich.
Und heute bin ich absoluter Fan von der Bibel. Habe mir noch eine „Elberfelder“ dazugekauft und mir eine Hörbibel zu einem weiteren Geburtstag schenken lassen.
Und ich brauche alle fünf Bibeln.
Die Luther, wenn mir nach einem feierlich formulierten Bibeltext ist.
Die Gideon, wenn ich verreise, damit das Gepäck nicht zu schwer wird.
Die Hoffnung für alle, wenn ich etwas schnell im Zusammenhang lesen möchte.
Die Elberfelder, wenn ich etwas mal wieder ganz genau wissen muss, und
die Hörbibel, wenn ich neben bügeln, kochen oder Staub wischen Bibeltexte statt Radio hören möchte.
Na, und wenn ich etwas suche, brauche ich die Online-Bibel.
Jetzt wo ich das so zusammentrage, wird mir klar, da hatte Gott ganz schön Geduld mit mir.
23 Jahre hat er gewartet, bis ich mich für sein Wort interressiert habe....Ich selber bin mit Gott längst nicht so geduldig....
Unserem Gebetsfreund aber möchte ich Mut machen. Für seinen Freund stehen bestimmt ebenso noch weitere Bibeln oder Begegnungen bereit. Da besteht also jede Menge Grund zur Hoffnung.

Montag, 27. Mai 2013

Wer rechnet denn mit sowas???

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Unvermutet hielt das Wetter sich an die gestrige Vorhersage. Es war tatsächlich sonnig und recht warm. Nicht nur tagsüber, sondern auch noch bis in den Feierabend hinein.
So ein Geschenk wollte ich natürlich auf gar keinen Fall ungenutzt vorüberziehen lassen.
Also habe ich meine Sportstunde in der Muckibude sausen lassen und bin eine grosse Runde durch das sonnige Basel spaziert. Anschliessend fix nach Hause, Gemüse-Salat mit frischem Oregano und Liebstöckel aus dem Garten zubereitet, und dann gab es Abendessen im Sonnenschein auf Balkonien.
Ich freu mich drüber wie eine Katze über einen Pott Milch...

Sonntag, 26. Mai 2013

Donnerstag, 23. Mai 2013

Das ging ja flott

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Ich wollte heute meine Brille zu meinem Optiker bringen, damit sie mal wieder ultraschallgereinigt wird, die Schrauben nachgezogen und die Pads erneuert werden und hatte mich schon darauf eingestellt, die Brille da lassen zu müssen.
Aber weit gefehlt. Der junge Mann fragte mich, ob ich nicht gleich darauf warten wollte, und so beguckte ich mir die neuesten Modelle an Brillen, Sonnenbrillen, Sportbrillen usw. und nach kaum mehr als 10 Minuten war meine Brille fertig. Und als ich fragte, was ich schuldig sei, antwortete er, das sei Service. Na, das finde ich aber auch - Superservice.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Notorische Lügnerin

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Seit letzten Sonntag zeigt unsere Mildred (Wetterstation) pure Sonne als Vorraussage.
Heute ist nun mittlerweile schon Mittwoch, und seit Sonntag haben wir nichts anderes als Regen, Regen, Regen und es ist kalt. 11 Grad, mehr sind nicht drin.
Also entweder sagt Mildred das Wetter für Timbuktu voraus, oder sie schwindelt uns die Hucke voll....

Montag, 20. Mai 2013

Regional ist relativ.

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Im Nachbarort gibt es eine Mühle, die sehr vielfältig betrieben wird. Die Mühle selber mahlt Getreide zu Mehl, Griess, Kleie usw., es sind aber auch ein mühleneigener kleiner Laden und eine Bäckerei angeschlossen, wo man Sämereien, Gewürze, allerlei Getreideprodukte bis hin zu Tierfutter, oder in der Bäckerei lecker Brot und Kuchen kaufen kann. Das gesamte Sortiment läuf unter „Bio“ und „Produkte aus der Region“.
Mit „Bio“ habe ich es nicht so, da ist mir zuviel Schmu unterwegs, der auch noch besonders viel kostet. Regionale Produkte kaufe ich allerdings gerne, tue das auch wo immer es geht.
Heute, am Pfingsmontag, hatte diese Mühle „Tag der offenen Tür“. Wir sind mit Bekannten hingelaufen, um zu sehen, was sie so anbieten. Ein Rundgang durch die Mühle, Lädchen und Bäckerei beschnuppert, war sehr interressant.
Natürlich haben wir auch etwas gekauft, denn nur gucken ist ja auch nichts…. Meine Wahl fiel auf ein Päckchen Belugalinsen. Die möchte ich mal zu einem Salat und vielleicht zu einer Beilage für Lamm zubereiten.
Die Bekannte entschied sich für eine Flasche Leinöl. Da sämtliche Räume an diesem Tag gestopft voller Leute waren, hielten wir uns im Lädchen nicht auf, sondern trafen unsere Wahl, ab zur Kasse und nichts wie raus. Unsere Männer hatten derweil ein Plätzchen auf einer Bank ergattert und erwarteten uns schon. Dort haben wir unsere Beute dann erstmal richtig begutachtet und staunten nicht schlecht.
Auf der Linsenpackung stand zwar gross, dass sie aus biologisch kontrolliertem Anbau und streng nach EU-Richtlinien hergestellt sind, aber ganz klein war als Herkunftsland Kanada zu lesen. Soso, EU-Richtlinien in Kanada.
Die Leinölflasche kam auch nicht besser weg. Ihr wurde bescheinigt, dass sie ein regionales Produkt aus EU- oder Nicht-EU-Gebiet sei. Hmm…woher denn nun? Auch hier handelt es sich um ein echtes Bioprodukt.
Wir dachten uns unsern Teil, schnabulierten den frischgebackenen selbstgekauften Kuchen. Auf dem stand zwar nicht Bio oder, dass er aus der Region kommt, sondern er kam direkt vom Blech der Bäckerei und war oberlecker.

Sonntag, 19. Mai 2013

Sehr schön war er,...

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...der Pfingstgottesdienst.
Unsere Lehrvikarin hat ihn gehalten, mit Taufe und Abendmahl und einer richtig guten Predigt.
Die Predigt wurde nach einer neuen Predigtlehre gehalten, die nennt sich "offenes Kunstwerk", hatte die Form eines gespielten Dialoges, wobei die Auflösung des Problems direkt aus der Bibel als Bibeltext vorgelesen wurde.
Konkret ging es um 4. Mose, Kapitel 11. Mose ist ausgebrannt, hat keine Kraft mehr. Er ist enttäuscht über das Volk Israel, weil sie immerfort unzufrieden sind und dies und das und jenes fordern, und er traut sich nicht, die Wünsche des Volkes vor Gott zu tragen, weil er Gottes Zorn für sein Volk fürchtet. Gleichzeitig fühlt er aber die Last der Verantwortung für das Volk, meint, nur er allein ist für alles zuständig.... Ein übler Konflikt.
In der Predigt hält Mose den Dialog mit Mirjam, seiner Schwester. Sie ermutigt ihn, seinen Kummer vor Gott zu bringen. Aber erst in der äussersten Not tut Mose dies - und dann ist durch den Bibeltext zu hören, dass Gott keineswegs zürnt. Sondern er weist Mose den Weg aus der Misere. Trägt ihm auf 70 Älteste aus den Stämmen zu wählen, und diese übernehmen fortan einen Teil von Moses´s Verantwortung. Moses ist entlastet.
Für mich war dieses Kunstwerk keineswegs offen, es war aus Gottes Wort direkt hergeleitet und auch in unsere Zeit passend.
Ich habe mich für die Lehrvikarin gefreut, dass ihr die Predigt und überhaupt der ganze Gottesdienst so gut gelungen ist und hab ihr das auch gesagt, denn ich glaube so ein bisschen Ermutigung tut in jedem Fall immer gut.

Es geschieht durch den Geist

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"Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth."
Sacharja 4,6

Ich wünsche allen, die hier vorbeischauen,
ein gesegnetes Pfingsfest.

Freitag, 17. Mai 2013

Ein Festival der Christen

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Heute findet in Basel ein ganz besonderes Festival statt, nämlich die
Nacht des Glaubens. In über 70 Veranstaltungen gibt es Gelegenheit, dem christlichen Glauben näher zu kommen, sich in seinem Glauben neu inspirieren zu lassen, andere Christen zu treffen, Neues zu erfahren. Theater, Kabarett, Diskussionsrunden, Konzerte oder aber Führungen zu Kirchenarchitektur, Ikonen oder Fresken.
Ich finde das eine so tolle Idee. Eigentlich hatte ich mir auch zwei Veranstaltungen ausgesucht und wollte abends nochmal nach Basel fahren, aber nun findet die Nacht des Glaubens ohne mich statt.
Mich plagen schon seit Tagen Herzrhythmusstörungen und Schmerzen, obwohl ich meine Tablettchen ganz regelmässig nehme. Ich fühle mich ganz elend und schleich schaumgebremst durch die Wohnung, hoffentlich kommt da nicht die nächste "Baustelle" auf mich zu....

Donnerstag, 16. Mai 2013

Aus der Seele gesprochen

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Die "Anstösse" aus dem Radio treffen mich heute mitten ins Herz:
"„Krise ist ein produktiver Zustand, man muss ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen."

Ein sehr guter Spruch des Schriftstellers Max Frisch. Die Krise als Chance. Wenn man es schafft nicht immer gleich ins große schwarze Loch zu schauen. Es schafft zu erkennen, dass es immer auch einen Plan B oder C gibt. Und dass Krisen wirklich auch Chancen sein können. Das sagt schon die Herkunft des Wortes aus dem Griechischen. „Krinein" heißt scheiden und entscheiden. Wenn jemand oder etwas in die Krise kommt, dann gibt es meistens was zu klären und es ist oft eine Möglichkeit sich zu entwickeln oder sich zu befreien.
....
Wie auch in einer Beziehung oder in der Ehe. Wenn es in der Beziehung mal kriselt, dann muss sie nicht gleich scheitern. Krisen zeigen an, dass etwas hakt, dass etwas verändert werden will, damit die Beziehung lebendig bleibt. Damit man sich weiter entwickeln kann, einzeln und auch als Paar.
Und nicht zuletzt auch im eigenen Leben. Wenn ich im Beruf oder in einer Lebensphase dauerhaft unzufrieden, unglücklich oder gar traurig bin, dann ist das zwar eine schwere Belastung, aber noch keine Katastrophe, sondern höchste Zeit meinen Beruf oder mein Leben kritisch anzuschauen. Das Gute und das Schlechte daran sehen. Mich für manche Dinge oder Menschen entscheiden und mich manchmal auch scheiden, von ihnen trennen. Gut ist, wenn ich dabei ein Gegenüber habe. Einen Freund oder eine Freundin. Wenn nötig einen Therapeuten oder wenn möglich einen Seelsorger. Damit aus Krisen auch wirklich Chancen werden. Chancen mein Leben neu zu leben: bewusster, glücklicher und freier."
Dr. Peter Kottlorz, Katholisch Kirche

Sonntag, 12. Mai 2013

Happy Birthday

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Eine Freundin wird heute 60 Jahre alt. Irgendwie muss ich heute ganz oft an sie denken. Sie ist mit Mann und Sohn für eine Woche nach Sizilien geflogen, weil sie ihren Geburtstag auf keinen Fall Zuhause verbringen und feiern wollte. Ihr sei gar nicht nach feiern zumute, erzählte sie mir bei unserem letzten Telefonat kurz vor ihrem Abflug. Schon das Organisieren einer Feier wäre für sie Stress pur – keine Lust.
Dabei kenne ich sie auch ganz anders. Als wir uns vor ca. 30 Jahren kennen lernten, war sie eine so unternehmungslustige und fröhliche junge Frau. Nichts war ihr zuviel, neugierig, aufgeschlossen – eine echte Powerfrau.
Aber nun hat das Leben Spuren hinterlassen, im Gemüt, bei der Gesundheit und überhaupt.
Ich gratuliere ihr aus der Ferne im Stillen ganz herzlich, bete für Sie und wünsche ihr, dass Jesus Christus ein wenig von der unbeschwerten jungen Frau von damals in ihrem Herzen wieder freilegt.

Mittwoch, 8. Mai 2013

Noch ein Comeback

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Ich habe mich endlich ans Fensterputzen gewagt. Die hatten/haben es wirklich nötig. Und ich fühlte mich mutig, stark und schmerzfrei, bei der Arbeit war heute Mittag schon Schluss, also ging ich frisch ans Werk.
Es ging auch ganz gut, das erste Fenster war im nu fertig, so dass ich dachte: Na, eins schaffst du schon noch…“. Gedacht getan.
Aber nun piekt der Rücken ganz schön heftig, den Rest des Tages werde ich wohl auf der Couch verbringen.
Und doch freue ich mich: eine Hausarbeit mehr, die ich ganz allein wieder bewältigen kann, wenn es auch langsam vorangeht. Wenn ich bedenke, dass noch Weihnachten nicht mal das Zähneputzen schmerzfrei war, dann, finde ich, bin ich jetzt weit vorn.