„1,7. Elvis hat das Gebäude verlassen.“
Um 13.12 Uhr bekam ich diese Mail von unserer Tochter.
Bedeutet, dass sie ihre einstündige Abschlussprüfung mit Superergebnis bestanden hat.
Ach, ich freu mich, bin erleichtert, bin stolz auf sie und einfach dankbar.
Dienstag, 15. April 2014
Jubel-Mail
Montag, 14. April 2014
Heimkehr?
Heute ist
es meiner Schwester gelungen, in dem Herzzentrum, in dem unsere Mutter derzeit
liegt, eine Oberärztin zu sprechen und um umfassende Auskunft zu bitten .
Die Ärztin
war freundlich und einfühlsam, erklärte ausführlich, was die umfangreichen
Untersuchungen unserer Mutter ergeben haben.
Der Befund
ist so gross, dass man ganz still wird beim Anhören desselben. Das Herz ist
sehr schwach, eine Herzklappe schliesst nicht mehr. Sämtliche Herzkranzgefässe
sind so stark verkalkt, dass kein Stent mehr gelegt werden kann, höchstens ein
Bypass. Da auch die übrigen Gefässe im
Körper massiv verkalkt sind und in Anbetracht des Alters der Patientin, wird aber
von jeglicher OP abgeraten.
Für eine
Kur ist sie definitiv nicht belastbar genug.
Was man nun
tun kann? Nichts. Morgen wird sie aus dem Herzzentrum zurückverlegt in das
städtische Krankenhaus, aus dem sie vor einer Woche gekommen ist, und wie es
dann weiter geht, muss man dort sehen.
Dass sie
wieder in ihr Zuhause im Dorf kann, wo sie in dem grossen Haus den ganzen Tag
allein ist, bezweifeln wir, allerdings ist das allein ihr Ziel. Für eine
gewisse Zeit kann meine Schwester sie bei sich aufnehmen, jedoch möchte unsere
Mutter das eigentlich nicht, und ob sie in ein Pflegeheim kann und will???
Was sollen
wir im Gebet für unsere Mutter erbitten? Ich glaube, Gott allein, im wahrsten
Sinne des Wortes, weiss, was das Beste für unsere Mutter ist. Heim in ihr Haus
– ins PflegeHeim – oder Heim zu IHM – er wird’s fügen.
Sonntag, 13. April 2014
Glückwünsche
Unsere Maus
wird heute 26 Jahre alt.
Wir wünschen ihr von Herzen alles Gut, vor allem Gottes
Segen.
Mannomann wie die Zeit vergeht. Schöne, bereichernde, spannende Jahren
waren es. Keins davon möchte ich missen.
Zur Zeit
bastelt sie an ihrem Studienabschluss, so sehr, dass heute nicht mal gefeiert
wird, es wird gelernt – für die mündliche Abschlussprüfung am Dienstag.
Samstag, 12. April 2014
Geschafft
Schon gestern Nachmittag und Abend war ich fleissig am Prühjahrsputzen. Heute hat mein Mann dann kräftig mitgetan. War zwar ganz schön anstrengend, aber nun ist alles wieder blank, die Fenster geputzt, alle Vorhänge gewaschen, die Holzmöbel mit Pflegemittel abgewischt…ach ich freu mich, und ich warne jedes Staubkörnchen sehr ernsthaft und ausdrücklich davor, sich in unsere Wohnung zu wagen….
Dienstag, 8. April 2014
Hubschrauberfreiflug
So locker
die Überschrift klingt, so ernst ist die Geschichte, die dahinter steckt.
Gestern
rief mich meine Schwester am frühen Abend an, um mir zu sagen, dass sie unsere
Mutter ins städtische Krankenhaus, in dem sie selber arbeitet, gebracht hat,
weil ihr die Kurzatmigkeit bedenklich schien.
Schon seit
Tagen klagte meine Mutter über Rückenschmerzen und Übelkeit. Anfangs dachten
wir uns nichts dabei, schliesslich ist sie Osteoporosepatientin und mit 79 tut
es schon mal hie und da weh…
Doch bei
meinem sonntäglichen Telefonat fiel mir auf, dass ihre Stimme verändert klang,
irgendwie piepsig. Das sagte ich auch meiner Schwester und die wollte sich dann
gestern selbst überzeugen, wie es der Mutter ginge und fuhr zu ihr hin.
Dabei
hatte sie derart Unruhe, dass sie bei ihrem Besuch knall auf Fall beschloss,
die Mutter mit ins Krankenhaus zu nehmen und untersuchen zu lassen.
Und siehe da, das EKG und die
Laborwerte zeigten einen Hinterwandinfarkt, der schon einige Tage her sein
musste.
Natürlich
musste unsere Mutter nun im Krankenhaus bleiben, aber es war keine lebensbedrohliche
Situation.
Spät abends
wurde meine Schwester dann aber vom Krankenhaus angerufen, dass man beschlossen
habe, unsere Mutter nach Cottbus ins Herzzentrum zu verlegen und zwar mit dem
Hubschrauber.
Da sie
nicht weit weg wohnt, fuhr meine Schwester hin, um zu erfahren, was los
sei.
Nein, es hatte sich keine
Verschlechterung ergeben, die Ärzte fanden jedoch, dass eine
Herzkatheter-Untersuchung sinnvoll sei, und die Verlegung mit dem Hubschreibe
sei die schonendste für die Patientin, und dass sie noch spätabends fliegen hat
den Vorteil, dass man in Cottbus am nächsten Morgen gleich mit den
Untersuchungen beginnen kann.
Nun ja,
wenn die Sache so ist, dann ist ja wohl alles nicht so schlimm…und ab ging‘s
mit dem Hub-schrab-schrab.
Unsere Mutter fand‘s noch witzig – meinte, man werde
sie aber nun ganz schön beneiden weil sie so komfortabel reisen durfte.
Bei aller Entwarnung jedoch - Infarkt bleib Infarkt, eine gewisse Besorgnis ist nicht von der Hand zu weisen. Wir müssen einfach abwarten...
Montag, 7. April 2014
Unser Fundament
Unser
Kollege hat uns heute Mittag im Firmengebetskreis als Einleitung einfach mal
wieder an unser Glaubensfundament erinnert:
"sola scriptura -
allein die Schrift ist die Grundlage des christlichen Glaubens (nicht die Tradition),
solus Christus -
allein Christus (nicht die Kirche) hat Autorität über Gläubige,
sola gratia -
allein durch Gnade Gottes wird der Mensch errettet (nicht wegen seiner Güte),
sola fide -
allein durch den Glauben wird der Mensch gerechtfertigt (nicht durch gute Werke)"
Johannes Calvin (1509 - 1564)
Dem ist nichts hinzuzufügen. Und besser kann man das Fundament, das uns trägt nicht beschreiben. Schaut man auf die Jahreszahlen des Calvin, so ahnt man, wie lange dieses Fundament schon trägt und in jedem einzelnen Teil Bestand hat.
Sonntag, 6. April 2014
Wieder zurück
Schön
war’s.
Die Verwandtschaft mal wieder gesehen – Nichte und Neffe sind plötzlich
erwachsen….wann ist das denn passiert??? Der Cousin meines Mannes und seine
Frau sind glückliche Grosseltern geworden (wir können sie gut verstehen)…viel
erzählt, miteinander gelacht, uns über die sehr gelungene Geburtstagsfeier mit
70 Gästen gefreut, schlemmertechnisch über die Stränge…sogar getanzt haben wir
(rheumakrank und wirbelsäulenoperiert – aber die Drehungen klappten perfekt!).
Und wir
hatten hin- wie rückwärts eine sehr gut Fahrt. Es lief wie am Schnürchen,
darüber sind wir sehr froh.
Nun heisst
es Koffer auspacken und Reistasche einpacken, denn morgen ist wieder Alltag –
mein Mann fährt die Woche über nach Karlsruhe und ich düse morgen nach Basel
ins Büro.
Dienstag, 1. April 2014
Mal wieder auf grosse Tour
Morgen hat
unser Auto mal wieder Grosseinsatz. Wir machen uns auf den Weg, 750 km nach
Norden. Dort sind wir bei Schwager und Schwägerin zum runden Geburtstag
eingeladen. Und weil es ziemlich weit ist, bleiben wir ein paar Tage und kommen
Sonntag erst zurück.
Nun hoffen
wir auf gute Fahrt, ohne Unfall, ohne
Panne und wenn möglich bitte auch staufrei J.
Sonntag, 30. März 2014
Familie
Mit Spazieren, im Gartenlokal Einkehren, Sandkasten im Garten, Blümchen pflücken….Sonntag eben.
Samstag, 29. März 2014
Wie aus dem Urlaub
Bevor ich gestern beim Konfi-Projekt war, habe ich nachmittags meinen Mann aus der Klinik abgeholt. 17 Tage hat er dort verbracht, um eine Diagnose stellen zu lassen und die Anfangstherapie zu beginnen.
Als ich an der Klinik vorfuhr, stand er schon draussen: mit Sonnbrille, strahlendem Lächeln und braungebrannt sah er eher wie ein Urlauber als wie ein Patient aus.
Es geht ihm ganz offensichtlich viel besser, und das zu erleben tut einfach gut.
Klar, die Diagnose Rheuma bleibt, und die Therapie wird ihn mal mehr, mal weniger immer begleiten, aber im Moment ist es einfach nur schön.
"Ihr sollt ein Licht sein"
Unter dieser Losung fand heute das diesjährige Konfirmanden-Projekt "Nachtwanderung" statt.
Wie immer haben wir zuerst gemeinsam gekocht. Diesmal für 19 Personen. Und da wir den Gemeinderaum und die Gegebenheiten inzwischen gut kennen, waren wir Topf- und werkzeugmässig gut vorbereitet. Wieder gab es eine Chinapfanne mit allerlei Gemüse und Nudeln dazu.
Und die Jugendlichen haben prima mitgemacht - Knoblauch gewürfelt, Zwiebeln geringelt, Fleisch geschnitten etc. Das Essen ist gelungen und hat allen gut geschmeckt.
Nach getanem Abwasch
Donnerstag, 27. März 2014
Grund zum Freuen
Obwohl ich bereits seit Februar physiotherapeutische Bindegewebsmassagen erhalte (immerhin schon 10 Stck), hat mein Hausarzt mir heute nochmals ein Rezept "ausserhalb der Regelverordnung" ausgestellt, so dass ich weitere sechs Massagen haben darf.
Da freu ich mich drüber.
Dienstag, 25. März 2014
Das ist die Frage....
Die Schlehen blühen wieder, schön sehen sie aus. Als seien sie mit Schnee bedeckt.
In meiner Kinderzeit sagte meine Grossmutter: immer wenn die Schlehen blühen, ist es kalt.
Aber wie ist das nun?
Ist es kalt, weil die Schlehen blühen, oder blühen die Schlehen, weil es kalt ist?
Montag, 24. März 2014
Nachlese ImPuls
Wir sind gut versichert und doch nicht sicher in der Welt.
Wir sorgen zuerst für uns selber, wollen alle unliebsamen Eventualitäten möglichst mit Garantie ausschliessen.
Wir suchen, wir streben nach Sicherheit, wollen unser Leben planen.
Dabei verlieren wir oft den Blick auf unsere Mitmenschen, und wir verlieren die Verbindung zu Gott.
Die Sicherheit aber, die Gott verspricht, ist eine andere als die, die Lebensversicherungen, Rechtsschutzversicherungen, Spionageabwehrdienste oder Vermögensverwalter uns vorgaukeln.
Gott möchte unser vorbehaltloses Vertrauen, dass ER unser Versorger unser Erhalter ist.
Er verlangt sehr viel. Aber auch Jesus rief seine Jünger mitten aus ihrem beruflichen und familiären Alltag, aus ihrer Sicherheit heraus: Folge mir nach! Und sie liessen alles stehen und liegen und gingen mit ihm.
Dies war in etwa die Kurzfassung des gestrigen Gottesdienstes.
Gut besucht war unsere Kirche wieder, und wir waren ganz überrascht, wie sehr die Möglichkeit, sich innerhalb des Gottesdienstes einen persönlichen Segen zusprechen zu lassen, genutzt wurde. Auch das Angebot, aus einem Behälter einen Bibelspruch oder ein Segenswort herauszuziehen und mitzunehmen, wurde rege angenommen.
Echt schön.
Ich selber habe natürlich auch einen Spruch gezogen, der wie es scheint, nur auf mich gewartet hat:
"Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der HERR allein lenkt seinen Schritt."Sprüche 16,9
"Gotte segne dich.
Er erfülle dein Herz mit Freude
deine Füsse mit Tanz
deinen Arm mit Kraft
deine Hände mit Zärtlichkeit
deine Augen mit Lachen
deine Ohren mit Musik
deinen Mund mit Jubel.
Sonntag, 23. März 2014
Frühling
Auf einen Husch war ich heute im Garten.
Ach,
wie der Frühling seine Fühler ausstreckt, wie überall grüne Spitzen zu sehen sind. Wie es so üppig gelb und weiss und rosa blüht ist einfach soooo schön.
Sogar ein paar Teich-Molche sind schon aus dem Winterschlaf erwacht und liessen sich an der Wasseroberfläche sehen.
Heute Abend ist noch ImPuls-Gottesdienst. Mal sehen wie es wird...
Freitag, 21. März 2014
So, das wars
Die Malerei und ihre Folgen sind nun vorbei (ausser das Schöne, das bleibt hoffentlich recht lange).
Auch die Vitrine im Korridor ist nun wieder eingeräumt, die Bücher sind an ihrem Platz und auch sonst - alles mal wieder blankgeputzt...
Kleine Einschränkung - die restlichen Zimmer müssen ihren Frühjahrsputz natürlich noch bekommen....
Donnerstag, 20. März 2014
Donnerstag-Hektik
Dieser Tag hatte es wirklich in sich:
Nach der Arbeit nach Lörrach zu allerlei Erledigungen gefahren, danach Physiotherapie bei uns im Ort, anschliessend nach Hause etwas zu Abend zu essen und gleich danach zur Kirchenprobe.
Am nächsten Sonntag ist nämlich wieder ImPuls-Gottesdienst.

Sonntag, 16. März 2014
Sonntag
Mit sonntäglicher Ruhe hatte das heute nichts zu tun.
Meinen Mann habe ich gleich nach dem Frühstück aus dem Krankenhaus auf Tagesurlaub nach Hause geholt, unser Sohn kam kurz danach mit seiner Familie angerauscht und zusammen haben wir begonnen, aus der Rumpelkammer wieder eine Wohnung zu machen.
Möbel wieder an ihren Platz geschoben, Schränke, Regale schön sauber geputzt, Scheuerleisten und Lampen montiert - Trubel pur. Aber wir hatten einen schönen Tag. Wirklich alle haben angepackt, wir hatten grosse Freude darüber, wie fit mein Mann schon wieder ist, ich konnte ohne Probleme für uns alle lecker Mittagessen kochen und sogar unsere kleine Enkelin hat sich mit beschäftigen lassen, so dass die Mama auch mithelfen konnte.
Nun, zurück vom Krankenhaus, in dem ich meinen Eheliebsten wieder "abgeliefert" habe,
bin ich zwar fix und fertig aber auch so froh und dankbar über alles, was schon geschafft ist.
| Diese Gänseblümchen hat uns Mäuslein mitgebracht. |
Donnerstag, 13. März 2014
Die Nebel lichten sich
Zuletzt haben wir die Tage gezählt, dass mein Mann endlich in die vorgesehene Klinik gehen kann, damit es endlich eine Diagnose und hoffentlich auch eine Therapie gibt.
Seit gestern ist er im Akutkrankenhaus für rheumatologische Erkrankungen stationär aufgenommen und schon bei den ersten Untersuchungen waren die Ärzte sicher, es ist wieder ein Rheumaschub.
Vor 12 Jahren ging es schon einmal in ähnlicher Weise. Damals konnten seine Beschwerden mit Prednisolon und MTX so weit zurückgedrängt werden, dass er schmerzfrei war und die Zerstörung der Gelenke nicht weiter fortgeschritten ist.
Doch weil es ihm so gut ging und seine behandelnde Rheumatologin ihre Praxis aufgab kamen andere Fachärzte zu der Entscheidung, das Rheuma sei im Blut nicht nachweisbar, also wird das MTX abgesetzt. Es wurde ihm einfach nicht mehr verschrieben. Mein Mann glaubte damals, die Ärzte wüssten schon, was richtig ist.
Doch heute stellt sich das als Fehler heraus. Der neue Rheumaschub konnte sich über Monate mit ziemlich unspeziefischen Symptomen "anschleichen", weil kein Medikament ihn hinderte. Inzwischen sind nun auch die Sprunggelenke und die Fingergelenke betroffen.
Allerdings sehen die Rheumatologen der Klinik gute Chancen, dass Prednisolon und MTX wieder gut helfen werden. Wobei ihn das MTX nun wohl lebenslang begleiten wird.
Noch gestern am Einweisungstag bekam er schon die erste Dosis.
Und heute ist schon Besserung in Sicht. Die Schmerzen hielten sich in Grenzen, so dass er einen kleinen Spaziergang machen konnte. So sieht auch meine Mann das Ganze recht zuversichtlich (Kopf in den Sand stecken ist eh nicht sein Ding) und freut sich schon auf jede wiedergewonnene Beweglichkeit.
Mittwoch, 12. März 2014
Eins-zwei-drei fertig ist die Renoviererei
Als ich heute von der Arbeit kam, "erwischte" ich den Malermeister gerade noch, wie er die letzten Maler-Utensilien aus dem Fahrstuhl ins Auto räumte. Ich wünschte ihm einen schönen Feierabend und er antwortete, sie seien dann fertig.
Wie? Fertig? Mit den Vorarbeiten (alte Tapeten entfernen, verspachteln, glätten, grundieren...)?
Nein, meinte er, wir sind komplett fertig.
Da war ich dann doch sehr erstaunt. Bei der Auftragsvergabe sagte er, er müsse erst sehen, ob eine Woche ausreicht, und nun haben sie es in 3 Tagen geschafft.
Korridor, Schlafzimmer und Bad - das macht ihnen so schnell keiner nach - also wir bestimmt nicht.
Und schön ist es geworden - ich freu mich wie ab.
Naja, die Rechnung wird nicht ohne - da MUSS es schon schön sein und tadellos.
Allein die Rumpelkammer bleibt mir noch erhalten, denn Mein Mann ist seit heute im Krankenhaus und unser Sohn kommt erst am Sonntag zum Möbel zurückstellen, Lampen anbauen etc.
