Sonntag, 30. November 2014

Es ist Advent - schön

2 Kommentare

"Leuchten wieder Kerzen,
bricht das Licht herein,
zieht in alle Herzen
neue Freude ein."
Lied
Ich wünsche allen, die hier vorbeilesen, eine gesegnete Adventszeit.

Samstag, 29. November 2014

Wie am Schnürchen

1 Kommentare

Ich bin wieder Zuhause!
Letzten Mittwoch (26.11.14) wurde die kein bißchen mehr entzündete Gallenblase entfernt (geplante OP). Heute durfte ich schon nach Hause, denn die Ärzte fanden, die Operation war ein "Spaziergang" (Zitat) und die Heilung setzte bilderbuchmäßig ein.
Noch im Krankenhaus wurde ich zwei Wochen krank geschrieben mit der Auflage, mich zu erholen.
Alles gut - GOTT sei Dank.
Ach, ich freu mich so.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Themenfrühstück - Nachlese

3 Kommentare

Eine Begebenheit, die mich im Vortrag der Referentin besonders beeindruckt hat, möchte ich hier noch festhalten:
Die Ärztin brach 2012 an einem Sonntag zu Hause zusammen, konnte nicht mehr sprechen. Notarzt, Verdacht auf Schlaganfall, sofort ins Krankenhaus.
In den nächsten Tagen gab es verschiedene Untersuchungen, dabei stellte sich heraus, daß sie einen Tumor im Gehirn hat, der zu Blutungen neigt. Das eben Erlebte, war so eine Blutung, die nächste ist nur eine Frage der Zeit.
Als einzige mögliche Therapie konnte man ihr nur eine Gehirnoperation anbieten, die sehr gefährlich ist. Es kann sein, daß sie die OP nicht überlebt, kann sein, daß sie ins Koma fällt, kann sein, daß Lähmungen auftreten, kann sein, daß sie nie wieder sprechen kann.
Ihr selber ging es inzwischen wieder besser, sie konnte auch wieder sprechen und war nun hin- und her-gerissen: OP wagen oder lieber nicht und die verbleibende Zeit einfach noch leben.
Sie berät sich mit ihrem Mann, sie denkt an ihre sieben Kinder, ja, und sie hadert auch mit ihrem Schicksal, daß sie nun, nach Krebserkrankung und Herzmuskelentzündung schon wieder so schwer krank ist. Und sie hat Angst, Angst vor dieser schwierigen OP.
Zu gerne hätte sie, daß Gott ihre Gebete erhört und sie ohne OP, einfach so wieder gesund macht. ER kann ja Wunder tun. Und zu gerne wüßte sie im Voraus, ob eine OP gut geht, so sie sie denn wagt.
Tage vergehen, so langsam muß sie sich entschieden...
In ihr Krankenhauszimmer kam jeden Tag eine Reinigungsfrau, die den Boden putzte. Der Patientin fällt auf, daß sie sehr spröde, mürrisch und in sich gekehrt ist. Da sie so viele eigene Sorgen hat, spricht sie die Putzfrau erst nach beinahe einer Woche an und die beiden Frauen unterhalten sich. In diesem Gespräch sagt die Reinigungsfrau ihr plötzlich, sie habe von ihr, der Patientin geträumt, wie sie nach der OP ganz gesund durch das Krankenhaus gelaufen ist, und sie habe die ganz feste Überzeugung, daß Gott ihr diesen Traum gesandt hat. Sie sei zwar russich-othodox, aber alle hätten schließlich den selben Gott.
Die Ärztin ist dadurch ermutigt, der OP zuzustimmen. Und plötzlich kamen auch von anderer Seite, von Freunden, Gemeindemitgliedern etc. Briefe, die ihr sagten, Gott wird ihr die OP nicht ersparen, aber er wird sie hindurch tragen... So sagte sie zu, und die OP wurde für den nächsten Mittwoch angesetzt.
Am Samstag und Sonntag spricht sie mit jedem ihrer Kinder sehr lange und herzlich, immer wieder betet sie. Ihr Mann steht ihr bei, trägt ihre Entscheidung mit. Dann stellen sie noch so nebenher fest, daß für den kommenden Dienstag der Losungstext so ermutigend ist, ganz das was sie für ihre OP bräuchte, aber ihre OP ist ja Mittwoch.
Doch am Montag kam der Chirurg und teilte mit, daß ihre OP bereits für Dienstag vorgesehen ist.
Dann ist es so weit, 6 Stunden Operation, und sie gelingt. Hallelluja.
Sie ist überglücklich, so daß sie gleich am nächsten Tag unbedingt aufstehen muß, ihren Infusionsständer schnappt und ganz allein den Krankenhausflur entlanggeht. Was freut sie sich - sie kann reden, sie kann laufen, sie ist am Leben.
Am Ende des Flurs sieht sie plötzlich die Reinigungsfrau. Die sieht sie auch, kommt auf sie zu gelaufen ,umarmt sie stürmisch und freut sich mit und sagt, siehst du wenn Gott etwas verspricht, dann hält er es auch.
Die Ärztin will sich mit ihr für den nächsten Tag zu einem Plausch verabreden, aber da sagt die Putzfee, nein, sie ist eigentlich einer anderen Station zugeordnet, sie war hier nur für eine Woche vertretungsweise eingesetzt....
Leise spinnt Gott feine Fäden.

Montag, 20. Oktober 2014

Geschafft

2 Kommentare

Nach langer langer Zeit bin ich heute wieder mal vom Büro nach Hause gelaufen.
Laufen tut sowieso meinem Rücken gut und ich wollte doch mal sehen, ob ich nun, wo mein Herz mittels Medikamenten gebremst wird, die 8 km schaffen kann (für alle Fälle hatte ich ein Busticket dabei).
Aber bei mildem Wetter im Spazierschritt war es wirklich kein Problem. Na, ein bißchen lange habe ich schon gebraucht, fast 2 Stunden, aber das ficht mich nicht an. Geschafft ist geschafft.
Vielleicht kann ich schon bald die Tablettchen reduzieren, dann fühle ich mich bestimmt nicht mehr so schaumgebremst.
Als ich dann endlich zu Hause war, bemerkte ich diesen schönen Sonnenstrahl, der durch die dicken Wolken strahlte - ein schöner Himmelsgruß.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Sonntag

0 Kommentare

Ein Sonntag wie er im Buche steht, sonnenbeschienen haben wir ihn zum großen Teil im Garten verbracht. Ein goldener Oktobertag. So schön.
Und nach Hause habe ich die allerletzte Rose aus dem Garten mitgenommen. Nun duftet und blüht sie hier und ich habe meine Freude dran.

Samstag, 18. Oktober 2014

Bitter or Better?

0 Kommentare

Es war zum 15. Kanderner Themenfrühstück geladen und wir natürlich mit dabei.
Dr. Uta Horn (Ärztin) war diesmal die Referentin und sprach zum Thema „Hauptsache gesund?“
Ein sehr persönlicher Vortrag, der ausschliesslich eigenes Erleben widerspiegelte.
Schon mehrfach war sie in ihrem Leben schwer krank und sie erzählte, wie sie durch diese Krisen immer stärker in ihrem Glauben wurde und aus jeder Krankheit eine charakterliche "Weiterbildung" erfuhr.
Sehr beeindruckend. Fasziniert war ich von der Selbstverständlichkeit, wie sie ihren Glauben lebt und ganz fest in ihm gegründet ist.
Z.B. lernte sie, als sie nach einer Bauchoperation, bei der Fehler gemacht wurden und sie beinahe an einer Sepsis gestorben wäre, Vergebung. Im Gebet wurde ihr damals klar, wie wichtig es ist, nach vorn zu schauen und nicht in Bitterkeit zu versinken.
Schon als junge Frau hatte sie sich fest vorgenommen, daß sie später als alte Frau auf keinen Fall durch das Leben bitter geworden sein möchte sondern besser, und hier war der Test dafür...
Dies Vorhaben könnte ich mir glatt abgucken.
Auch sonst war das Themenfrühstück wieder ein voller Erfolg, wunderschön dekorierte Tische, lecker Buffet, aufmerksame Bedienung.
By the way: Da ich ja immer noch bei meiner gallenschonenden Diät bin, fiel mir erst mal auf, was man (ich auch) sonst so alles verputzt. Da ich im Moment trotz Schonkost satt werde und mir das Essen auch schmeckt, lerne ich gerade, daß man auch mit viel weniger "Luxus-Essen" auskommt.


 

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Die M & M´s

2 Kommentare

Schon lange habe ich dafür gebetet, dass ich Menschen begegne, die wie ich im Glauben stehen, denen aber der sonntägliche Gottesdienst nicht genügt. Die darüber hinaus den Austausch über geistliche Themen und Fragen suchen und das Bedürfnis haben, miteinander / füreinander zu beten.
Und siehe da, eine Frau, die ich schon sehr lange kenne (sie hat ein Geschäft und ich bin ihre Kundin), tat in einem Gespräch kund, dass es ihr genauso geht.
Kurzerhand gründeten wir einen Hauskreis – die „M&M’s“.

Am 13.August sind wir gestartet.
Und schon unser erstes Treffen fanden wir beide so bereichernd, dass wir gleich den nächsten Termin ausgemacht haben. Und dann wieder einen und dann wieder einen…
Auch unser gestriges Treffen war echt schön.

Wir sprachen über die Bibelstellen Matt. 24, 6-8, Mar. 13, 7-9 und Luk. 21, 9-11, Texte, die sich mit der Endzeit befassen. Angesichts der Nachrichten, die man allenthalben in den Medien erfährt, bedrückende Bibelstellen. Aber wir kamen in unserem Gespräch auf die Dankbarkeit, die wir spüren über so viele kleine und grosse Dinge und auf unser Gottvertrauen, das uns ganz gelassen sein lässt. So waren wir am Ende eben nicht besorgt, sondern ermutigt.
Falls nun jemand findet, zu Zweit kann man ja schlecht einen Kreis bilden, da möchte ich entgegen halten, dass, wenn zwei oder drei sich im Namen Jesu treffen, Jesus mitten unter ihnen ist.

Wir sind somit also zu Dritt. Und mit Dreien kann man schon ganz schön einen Kreis bilden, und wer weiss, vielleicht sind wir eines Tages zu Fünft, zu Acht, zu Zwölft….

Dienstag, 14. Oktober 2014

Bin wieder an Deck…

1 Kommentare

Seit gestern gehe ich wieder arbeiten. Erst mal nur auf Probe, abends wollte mich der Hausarzt nochmal sehen und dann entscheiden, ob ich noch diese Woche krank geschrieben werde.
Aber es ging alles prima. Der Tag verging wie im Flug. Mein Chef war froh, dass ich wieder da war und das EKG abends war nicht nur gut, sondern der Arzt kommentiert es mit „prima“.
Wenn das kein Grund zur Dankbarkeit ist…
Nur meine Galle, die spinnt nachhaltig. Eigentlich soll sie erst Ende November in einer „geplanten OP“ entfernt werden, aber der Arzt sagte gestern, wenn die Entzündung nicht bald zurück geht, dann muss man vorher operieren, Herz hin oder her.
Ich hoffe auf die Geplante OP und war heute wieder im Büro, und endlich, endlich konnte ich ein Arbeitspaket, das mich schon seit Monaten beschäftig, abschliessen.
Mittags war ich mit einer Kollegin bei strahlendem Sonnenschein am Rhein spazieren, das tat so gut.
Das ist auch ein bisschen Medizin....

Freitag, 10. Oktober 2014

Es hat nicht sollen sein...

1 Kommentare

Heute wäre unsere Mutter 80 Jahre alt geworden.
Noch im März haben wir Einladungskarten kreiert und drucken lassen, das Restaurant für die Feier bestellt, eine große Feier mit Kindern, Enkeln, Urenkelin, Freunden und allen Verwandten geplant.
Doch im Mai ist sie dann heim gegangen....
Gerade habe ich mit meiner Schwester telefoniert, und sie war mit ihrem Mann am Vormittag mit Blumen am Grab um mit einem Gläschen Wein ihren Geburtstag zu feiern - schöne Idee.
Und wie schön, daß manch Andere auch zum "Gratulieren" kamen. Auf diese Weise hatte sie nun doch noch eine Geburtstagsgesellschaft, wenn auch eine kleine, um sich versammelt.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Vorhof-Tachycardie

2 Kommentare

Tja, mit Liegengebliebenem abarbeiten ist immer noch nichts, denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt....
Bevor ich diesen Montag zu meinem Hausarzt gehen konnte, wurde ich bereits letzte Woche Mittwoch in die Notaufnahme des Städtischen Krankenhauses eingewiesen. Mit permanentem Puls von 170!
Bis Freitag Nachmittag musste ich auf der Überwachungsstation in der Notaufnahme bleiben, dann wurde ich auf die "Innere" verlegt.
Schlimme Tage liegen hinter mir: Ständig verkabelt und an einen Monitor angeschlossen, Schluckecho vom Herzen, Bauchultraschall, noch mal Ultraschall des Herzens, noch mal Ultraschall vom Bauch, jeden Tag mehrere EKG´s, ich weiß nicht wie viele Blutentnahmen, Infusionen...und jeden Tag bei der Visite lautete das Ergebnis ein bißchen anders. Es kam auch jedes Mal eine anderer Arzt.
Und bei allem war mir so übel....
Letztendlich kam heraus, daß ich ein Vorhofflattern des Herzens und eine akute Gallenentzündung mit Beteiligung des umliegenden Lebergewebes habe.
Die Therapie sind Medikamente: eines zum Regulieren des Herzschlages, eines zur Blutverdünnung, der Betablocker zum Bremsen des Herzens und Antibiotika gegen die Gallenentzündung und bei alle dem natürlich Schonkost -  ich fühlte mich jeden Tag ein bißchen kränker.
Ich fand, Tabletten schlucken kann ich auch Zuhause und drängte darauf, entlassen zu werden.
Seit Montag Abend bin ich nun wieder daheim (krankgeschrieben), war inzwischen zwei Mal bei meinem Hausarzt, der mir vermittelte, das wird alles nicht so heiß gegessen wie gekocht, inzwischen wirkt sicher auch die ganze Chemie und nun geht es mir jeden Tag ein bißchen besser.
Gott sei Dank.

Dienstag, 30. September 2014

Das hat mir gerade noch gefehlt!

1 Kommentare

Die ganze letzte Woche hatte ich Ferien. Nun wollte ich diese Woche richtig loslegen und die viele liegen gebliebene Arbeit wenigstens zum Teil abarbeiten.
Aber ich bin wie schaumgebremst.
Herzrhythmusstörungen und Überlkeit machen mir zu schaffen, das habe ich schon in der letzten Woche beim Wandern gemerkt.
Nächsten Montag ist mein Hausarzt aus den Ferien zurück, da werde ich ihn wohl mal konsultieren

Montag, 29. September 2014

Ferien mit Freunden

1 Kommentare

Sechsertreffen
Vom 21. September bis zum 27. September waren wir auf Wandertour in der Hohen Tatra (Slowakei), hohe Berge, schöne Landschaften, felsige Pfade...
In einer kleinen Pension trafen wir uns mit Freunden, die sich dort gut auskennen.
Wawelburg in Krakau
Natürlich waren wir nicht nur wandern.

Wo wir schon mal dort waren, haben wir einen ganzen Tag lang die Stadt Krakau in Polen besucht. Eine wunderschöne Stadt. So viel Gechichte, so viel Kultur, ein sehr interessanter Markt. Wenn es nicht so weit wäre (mehr als 1300 km), würden wir Krakau öfter besuchen.
Und Wetter hatten wir! Bei unserer ersten Wanderung wurden wir nicht nur pudelnass, in größerer Höhe fielen schon die ersten Flocken auf uns herab. Und eines Morgens umgab die Felder des Dorfes, in dem wir wohnten eine sehr schön anzuschauende Schicht Rauhreif.
ein Morgen von Rauhreif verzaubert
Es waren schöne gemeinsame Tage.

Mittwoch, 17. September 2014

Besser als neu

2 Kommentare

Meine Brille, die ich seit sieben Jahren täglich im Büro, bei der Hausarbeit und auch sonst trage, hatte ganz schön gelitten. Die Gläser vom Licht gelblich verfärbt mit einigen Kratzern, das Gestell hie und da Lackschäden, die Schrauben ziemlich locker.
Eigentlich sollte eine neue Brille her, da ich mich aber partout nicht mit der neuen Brillenmode anfreunden konnte und mir einfach kein Gestell so richtig gefiel, habe ich meine alte Brille zum Renovieren gegeben.

Mein Optiker hatte mir dies als Alternative vorgeschlagen, obendrein bekam ich zwei neue Gläser zum Preis von einem.
Gestern konnte ich mein „altes Schmuckstück“ abholen.

Und obwohl der Optiker die Gläser herausgenommen und das Gestell weggeschickt hatte, dann das Gestell neu lackiert wurde, neue Schrauben und neue Nasenpads bekam, die Brille dann wieder zum Optiker geschickt wurde und dieser noch die neuen Gläser eingeschliffen hat, konnte ich die Brille gestern entgegennehmen, aufsetzen und sie passte perfekt. Kein Nachstellen erforderlich. Noch heute, wo ich den ganzen Tag damit gearbeitet habe, sitzt sie weder zu fest noch zu locker, weder zu hoch noch zu tief.
Prima.
Was bin ich froh.

Montag, 15. September 2014

Oberwasser

1 Kommentare

Anfang des Jahres (wahrscheinlich schon länger) hatte mein Mann nach langer Zeit wieder einen Rheumaschub, war deshalb im März in einer Spezialklinik und bekommt seit dem starke Medikamente.
Es hat einige Zeit gedauert, bis man sagen konnte, dass die Medizin anschlägt.
Leider gingen die Schmerzen, Schwellungen und Blockaden der Gelenke nicht so rasch zurück, wie beim letzten Mal, so dass mein Mann das MTX immer noch ziemlich hochdosiert bekommen muss. Das ist wegen der starken Nebenwirkungen (es ist ein Chemotherapeutikum) nicht unproblematisch.
Aber ganz konsequent setzt er sich einmal pro Woche die Spritze mit diesem Mittel, nimmt auch die anderen Sachen nach Vorschrift ein und macht die von der Physiotherapie vorgeschlagenen Übungen.

Und nun endlich zeigen sich nach und nach kleine und grosse Erfolge.
Der Entzündungswert im Blut ist wieder normalisiert, die Beweglichkeit ist wesentlich besser, der Ehering passt wieder und heute – Grosser Tusch – zieht es ihn unwiderruflich zu seiner montäglichen Volleyball-Gruppe, die hatte er schweren Herzens schon abgeschrieben.
Ich freu mich, dass er wieder so fidel ist.

Sonntag, 14. September 2014

Nebenfrage

0 Kommentare

Der Heutige Predigttext war Apostelgeschichte 6, Vers 1-7, die Wahl der Armenpfleger.
Es ging darum, die Aufgaben zu teilen. Nicht, wer etwas gut kann, kann alles gut und muss alles darum alleine bewältigen. Und, auch wenn jemand besonders gut ist, kann man die Aufgaben dennoch auch auf andere Personen verteilen. Mit Weisheit teilen aber eben teilen.
Soweit so gut. Die Predigt der Diakonin, die den Gottesdienst gehalten hat, hat mir gut gefallen.
Zuhause aber, als ich den Text nochmal nachgelesen habe, fiel mir auf: über den letzten Satz der Bibelstelle wurde in der Predigt nichts gesagt: Im Vers 7 heisst es …“Und das Wort Gottes breitete sich aus und die Zahl der Jünger wurde sehr groß in Jerusalem. Es wurden auch viele Priester dem Glauben gehorsam.“
Was bedeutet das? Gab es ungläubige Priester? Vielleicht ist dieser kleine Satz so massiv, dass er eine eigene Predigt ergeben würde...

Mittwoch, 10. September 2014

Feierabend-"Vergnügen"

0 Kommentare

Nach drei-wöchiger Pause war ich mal wieder zur Physiotherapie.
Meine Behandlung besteht darin, dass die Therapeutin Triggerpunkte sucht und auf diese dann so lange seeehr fest mit dem Finger drückt, bis der verhärtete Muskelabschnitt sich löst…ich kann nur sagen – schön wenn der Schmerz nachlässt.

Besonders an Waden und Füssen tut es so weh, dass ich das nicht immer klaglos ertrage (jammern hilft). Und meistens habe ich noch zwei Tage lang berührungs-empfindliche Stellen.
Inzwischen zahle ich das privat, denn die Möglichkeiten meines Hausarztes sind restlos aufgebraucht. Und da fragte ich mich heute nach der Behandlung schon im Stillen, wieso ich für so viel Schmerz auch noch so viel zahle….D

as war natürlich eine Pseudofrage, denn ich habe gleich den nächsten Termin für in 3 Wochen abgemacht, weil – bei aller Leiderei – meine nächtlichen Muskelkrämpfe sind so gut wie weg und auch die Missempfindungen in den Beinen haben nachgelassen.
Also: Auf meine Therapeutin lasse ich nichts kommen und wat mut dat mut!

Dienstag, 9. September 2014

Noch mehr Rückschau – Platz ist in der kleinsten Hütte

2 Kommentare

Vor über zwanzig Jahren kamen mein Mann und ich von berufswegen hierher nach Süddeutschland. Auch andere Kollegen zog es damals hierher. Gemeinsam bildeten wir für viele Jahre in unterschiedlichen Projekten und Zusammensetzungen immer wieder Arbeits-Teams, die so manche „Kuh vom Eis“ holen sollten und das auch konnten.
Einige dieser Kollegen sind heute noch in der Firma, in der mein Mann und ich inzwischen angestellt sind. Andere sind schon pensioniert oder beruflich woanders tätig.
Mein Mann und ich hatten nun im Juli die Idee, wir könnten doch ein Gartenfest organisieren und die „alte Truppe“ einladen, einfach so, um sich mal wieder zu sehen, sich auszutauschen, hören, wie es den anderen so geht.
Schon bei den Vorabtelefonaten, ob überhaupt Interesse besteht und ob der Termin genehm wäre, gab es ein grosses Hallo, wie super die Idee wäre, sich mal wieder zu treffen. Und absolut alle sagten zu.
Wir hatten grosse Freude bei den Vorbereitungen, „frisierten“ unseren Garten auf ansehnlich und stellten ihn uns vor, wie er am 16. August beleuchtet sein würde mit Windlichtern und Öllampen.

Ich plante ein Buffet mit lauter Fingerfood, Kuchen und einer Pfirsichbowle, und wie ich den Tisch mit Obst und Blumen dekorieren wollte…
Ja und dann kam die Regenzeit. Jeden Tag schüttete es wie aus Kannen und unser Gartenfest rückte näher und näher. Am Tag vorher, wieder prasselnder Dauerregen, rief mein Mann alle an, ob sie überhaupt kommen würden, denn der Garten war ungemütlich und schlammig, und wir haben weder Strom noch ein geräumiges Gartenhaus, in dem wir bequem hätten sitzen können. Wir hätten es verstanden, wenn jemand unter diesen Umständen abgesagt hätte.
Aber nein, alle blieben bei ihrer Zusage. Und so bereitete ich mit gemischten Gefühlen die Tafel in unserem kleinen, rustikalen Gartenhaus vor.
Pünktlich um 16 Uhr waren wir vollzählig, tagsüber war es sogar trocken geblieben, aber als die ersten Gäste kamen, fing es wieder an zu regnen wie aus Kannen und regnete sich so richtig ein. Schliesslich rückten wir den Buffet-Tisch in die Mitte, davor und dahinter je eine Bank, noch ein paar Stühle, die Raucher (3) wurden an der Tür platziert und alle rückten so lange zusammen, bis jeder einen Platz hatte. Die Leckereien vom Tisch mussten eben zugereicht werden, Wasser, Wein und Bowle ebenso, ein paar Kerzen aufgestellt, damit es nicht so dunkel war, und dann wurde es tatsächlich gemütlich.
Wir sassen und erzählten, lachten und scherzten. Manche hatten sich viele Jahre nicht mehr gesehen – es war ein sehr entspanntes Treffen, das bis spät in den Abend reichte. Eine der Frauen sagte beim Abschied, eigentlich war es viel gemütlicher hier drinnen zu sitzen, draussen wäre es sicher bald kühl geworden, was meist Aufbruchstimmung erzeugt.

Von dieser Seite hatte ich es noch gar nicht gesehen.
Ein wirklich schönes Kollegentreffen (mit „Sommerfest“ war ja nichts), wir finden, das machen wir mal wieder.

Montag, 8. September 2014

Vogelpark

0 Kommentare

Endlich haben wir mal wieder etwas mit unseren Jungen Leuten unternommen. Besonders mit unserer Enkelin Zeit zu verbringen, lag uns am Herzen.
Und so holten wir gestern Mäuslein mit Eltern ab und fuhren gemeinsam in den Vogelpark.
Anfangs war die Kleine noch sehr reserviert, betrachtete Störche, Flamingos und Papageien kommentarlos von weitem. Aber dann kamen kleine Häschen, Kängurus und Ziegen und eine Rutsche ins Blickfeld und sie taute auf. Vollends aus dem Häuschen aber war sie, als sie in einem Gehege selber Affen füttern durfte. Das war ein Erlebnis für sie, die Augen leuchteten wie Wunderkerzen und der Mund stand nicht mehr still…
Nach dem Parkbesuch waren wir noch Eis essen und anschliessend bei der Jungen Familie zu Hause mit Enkelin spielen und hatten unsere Freude daran.

Samstag, 6. September 2014

Spätsommer

0 Kommentare

So verregnet der Juli und der August waren, so sehr verwöhnt uns der September bisher
mit Sonne. Den heutigen Samstag haben wir komplett im Garten verbracht und sind erst bei Mondenschein nach Hause. Zum einen war Rasen zu mähen, die Beete zu hacken und hie und da Verblühtes abzuschneiden, aber hauptsächlich war es einfach zu schön, um den Tag Drinnen zu verbringen.Es ist Sommer, und unser Garten erfreut uns nochmal mit schönen Blüten.



Freitag, 5. September 2014

Rückblick - an einem Mittwoch im August

1 Kommentare

Mittwoch, der 20.08.2014. Noch vor fünf Uhr morgens wachte ich frierend auf. Wieso friere ich? Keine Erklärung!
Kurze Zeit später, nach Dusche und Frühstück war dieser Moment vergessen, es geht zur Arbeit und es gibt viel zu tun. Ein Bürotag wie jeder andere.
Gegen Zehn hatte ich eine Besprechung, und während dieser Besprechung, fühlte ich mich urplötzlich grippig. Volle Breitseite: von einem Moment auf den anderen Kopfschmerzen, Schluckbeschwerden, Nase zu, Augen taten weh.
Na prima, das hat mir gerade gefehlt!
Für die Mittagspause war ich mit dem Kollegen mea verabredet und freute mich, dass wir zum Essen hinaus an den Rhein, in die Sonne gehen konnten. Frische Luft, raus aus dem Büro – danach sehnte ich mich regelrecht.
Als wir dann im Sonnenschein auf der Bank sassen, klagte ich meinen Frust darüber, dass ich mich seit gut einer Stunde wie aus dem Nichts so angeschlagen fühle.
Und so fügte er dem Gebet, das jeder Mittagspause vorausgeht, noch ein Gebet an, das Jesus Christus um Heilung für mich bat und in Seinem Namen alle Krankheit abwies.
Dann verspeisten wir unsere mitgebrachten Stullen, unterhielten uns über Gott und die Welt, sahen dem Fluss zu und genossen die schöne Sonne …
Als es Zeit war, wieder ins Büro zu gehen, merkte ich auf einmal, dass ich mühelos schlucken konnte. Oh, wie schön… Und das Kopfweh? War weg!
Nachmittags bei der Büroarbeit realisierte ich erst richtig, dass auch die Nase nicht mehr zu war – ich fühlte mich wieder richtig gesund.
Und so blieb es, noch abends – von Grippe keine Spur, als wäre nichts gewesen.
Es war aber etwas, schliesslich war ich dabei!
Ich war krank, fühlte mich richtig elend und nachdem jemand für mich um Heilung gebeten hat, war ich wieder gesund und die Beschwerden vollständig weg.
HALLELUJA. Danke, HERR für diese sofortige Gebetserhörung.