Die Zeit eilt, rennt und flitzt. Schon naht der 28. September und damit unser nächster ImPuls-Gottesdienst.
Zeit den Ablauf konkret zu besprechen und sämtliche Aufgaben zu verteilen. Das wollen wir heute Abend tun.
Die Plakate sind schon mal fertig, wie nebenstehendes Bild zeigt...
Donnerstag, 11. September 2008
Vorbereitungstreffen
Mittwoch, 10. September 2008
Dienstag, 9. September 2008
"Ein Koffer für die letzte Reise"
So lautet der Titel einer Ausstellung, die meine Schwester kürzlich besuchte. Ein wirklich interressantes Projekt. Am Inhalt der Koffer erkennt man, wie die Menschen mit dem Gedanken an die Vergänglichkeit des Lebens umgehen, was ihnen wichtig ist und woran sie glauben. Manche hatten Fotos hineingetan, manche Obst und andere Esswaren, wieder andere Bücher, einer hatte die ungeöffnete Post mehrerer Jahre drin mit der Begründung, im Jenseits hätte er genug Zeit, die Post zu öffnen und zu lesen....
Hier mehr über das Projekt und seinen Initiator
Meine Schwester und ich waren uns einig, unser Koffer wäre leer. Wir gehen zu Jesus Christus und brauchen dort nichts aber auch gar nichts aus dieser Welt, nicht mal den leeren Koffer.
Montag, 8. September 2008
Lukas 6, 36-38
"Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben. Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch wieder messen."
Einleitung unserer heutigen Gebetsrunde
Freundschaft ist...
...wenn dich jemand für gutes Schwimmen lobt,
nachdem du beim Segeln gekentert bist.
Sonntag, 7. September 2008
Hier die Fotos
Samstag, 6. September 2008
"Heidelberg sieht auch im Regen schön aus"
So der Ausspruch unserer Tochter, die wir heute und morgen in dieser bei jedem Wetter schönen Stadt besuchen.
Vormittags in einem schwedischen Möbelhaus alles bekommen was Tochter für ihren Umzug in ein grösseres Zimmer so braucht, vollständig und obendrein günstig, klasse.
Im Moment steht sie in der Küche und zaubert uns ein schönes Abendessen und später am Abend werden wir uns die Schlossbeleuchtung und das Feuerwerk anschauen. Leider macht uns der Regen wie es scheint einen kleinen Strich durch die Rechnung, aber wir haben ja Schirm und Regenjacke...Fotilies folgen später.
Donnerstag, 4. September 2008
Noch 112 Tage
Auf einmal ist der Sommer weg. Schade.
Morgens beim Aufstehen, ist es noch dunkel. Beim Frühstück um halb sieben, kein Blick mehr vom Balkon auf sonnenbeschienene Landschaft.
Im Postkasten Werbung für Winterreifen und im Garten immer mehr braune Blätter auf Wiese und Teich.
Da hoffe ich mal, der Herbst klappt noch seinen Farbkasten auf und zaubert ein bisschen rot und gelb zwischen das Nochgrün und Schonbraun.
By the way: heute in 16 Wochen ist Weihnachten.
Dienstag, 2. September 2008
Einladung
Habe heute die Einladung zur ersten Besprechung für eine neues Projekt erhalten.
Ist ein eher kleines Projekt (zwei Doppelkonustrockner), aber ich freue mich: wieder Projektarbeit machen zu können, auf das interressante Thema und mit ins Team berufen worden zu sein.
Montag, 1. September 2008
Highlight
Die Einleitung unseres heutigen Gebetstreffens drehte sich um den Psalm 139 (bitte j.s. nachlesen). Für mich jedoch war ein anderer Satz im Gebet eines Kollegen der Höhepunkt des Tages:
"Jesus Christus hat versprochen: siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Mat. 28,20)
Sonntag, 31. August 2008
von Elf bis Elf
Haben gestern einen schönen gemeinsamen Samstag verbracht.Los ging es um elf Uhr mit einem sonnigen Brun
ch in unserem Garten. Anschliessend Wanderung (Gipsträgerin ausgenommen) über Rührberg und Ruschbachtal zum Haus von Bekannten wo gegrillt, erzählt und zur Gitarre gesungen wurde, eben bis elf Uhr.
War ein schöner Tag.
Freitag, 29. August 2008
Ahnenforschung???
Als ich heute Morgen im Büro meinen Computer startete, war die folgende Nachricht von einem "Kollegen" aus einer Zweigfirma in Tuscon, Arizona in meinem E-mail-Postfach:
"I just got onto the COE & found your name. My ancestors came from northern Germany 150 years ago. You are the first co-worker I have ever had with the same last name. Maybe some day we will meet."
Finde ich witzig. Ich hab´s überprüft, weltweit sind in diesem Konzern zig-tausend Menschen beschäftigt, aber wir beide sind tatsächlich die einzigen mit exakt dem selben Nachnamen.
Und wer weiss, vielleicht hat er recht, und wir treffen uns wirklich eines Tages....
Donnerstag, 28. August 2008
Kluge Worte
Das Paradox unserer Zeit ist: wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz,…
Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien,...
Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert.
Wir kommen zum Mond, aber nicht an die Tür des Nachbarn.
Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. ...
Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile…
Vergesst nicht, mehr Zeit denen zu schenken, die Ihr liebt, weil sie nicht immer mit Euch sein werden.
Sagt ein gutes Wort denen, die Euch jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen und nicht mehr bei Euch sein werden.
Findet Zeit Euch zu lieben.
George Carlin Schauspieler und Komiker nach dem Tod seiner Frau
Mittwoch, 27. August 2008
Der Sommer ist zurück
Dienstag, 26. August 2008
Erstens kommt es anders...
...und zweitens als man denkt!
Eigentlich dachte ich, ab heute gehe ich endlich wieder mit meiner Laufkollegin Joggen, nachdem wir über zwei Wochen urlaubshalber ausgesetzt hatten.
Aber falsch gedacht. Der Wanderurlaub in der Schweiz ist ihr leider nicht bekommen. Sie hat sich ein Bein gebrochen, die arme. Musste direkt von einer Kuhalm gerettet werden, den Urlaub vorzeitig abbrechen und sitzt bzw. liegt nun mit geschientem Bein zu Hause. Vier bis sechs Wochen wird sie sich in Geduld fassen und ich allein laufen müssen.
Montag, 25. August 2008
Weibliche Logik
Eines Tages, als eine arme Schneiderin an einem Flussufer nähte, fiel ihr Fingerhut ins Wasser. Sie weinte über den Verlust so laut, dass Gott erschien und sie fragte: "Mein Kind, weshalb weinst Du denn?" Die Schneiderin erklärte ihm, dass ihr Fingerhut in den Fluss gefallen sei und sie ihn dringend brauche, weil sie mit ihrer Arbeit ihrem Ehemann helfe, das nötige Geld zum Überleben ihrer Familie zu verdienen. Gott tauchte seine Hand ins Wasser und holte einen goldenen, mit Türkisen bestückten Fingerhut heraus. "Ist das Dein Fingerhut?" fragte er. "Nein". Gott tauchte seine Hand wieder ins Wasser und fischte einen goldenen, mit Rubinen geschmückten Fingerhut heraus. "Ist das Dein Fingerhut?" fragte Gott. Wieder antwortete die Schneiderin: "Nein". Gott tauchte seine Hand wieder ins Wasser und fischte einen ledernen Fingerhut heraus. "Ist das Dein Fingerhut?" fragte Gott. "Ja, das ist er!". Gott war über die Ehrlichkeit der Frau sehr erfreut und schenkte ihr alle drei Fingerhüte. Die Schneiderin ging überglücklich nach Hause. Einige Jahre später spazierte die Schneiderin mit ihrem Ehemann dem Flussufer entlang. Ihr Ehemann rutschte aus, fiel ins Wasser und verschwand in den Fluten. Die Schneiderin weinte so laut, und wieder erschien Gott und fragte nach dem Grund ihrer Tränen. "Oh Gott, mein Mann ist soeben in den Fluss gefallen!" antwortete sie. Gott stieg in die Fluten und kam mit George Clooney heraus. "Ist das Dein Ehemann?" wollte er wissen. "Ja" sagte die Schneiderin. Gott wurde wütend und schrie: "Du hast gelogen, das ist nicht Dein Ehemann!". Die Schneiderin antwortete: "Gott, bitte vergib mir, das ist ein Missverständnis. Siehst Du, wenn ich bei George Clooney nein gesagt hätte, wärst Du mit Brad Pitt wiedergekommen. Und wenn ich bei Brad Pitt nein gesagt hätte, hättest Du meinem Ehemann geholt, und wenn ich bei ihm ja gesagt hätte, hättest Du mir alle drei mitgegeben. Gott, ich bin nicht mehr bei bester Gesundheit und hätte mich nicht um alle drei Ehemänner kümmern können. Nur DESWEGEN sagte ich bei George Clooney ja. Gott war gerührt und so durfte die Schneiderin George Clooney behalten. Die Moral der Geschichte: Wann immer eine Frau lügt, geschieht dies aus guten und ehrenwerten Gründen und im Interesse aller. Das ist auf jeden Fall unsere Version, und darauf sollten wir stets bestehen.
Sonntag, 24. August 2008
Die Überraschung ist gelungen
Samstag, 23. August 2008
aus "Gut gesagt"
"Auf die Liebe zu verzichten erscheint mir ebenso unsinnig, wie sich nicht um sein Heil zu sorgen, wenn man an die Ewigkeit glaubt."
Simone de Beauvoir, Französische Schriftstellerin und Philosophin, 1908-86.
Freitag, 22. August 2008
gewogen und zu leicht befunden
War heute zur jährlichen Routineuntersuchung. Immer zu diesem Termin und nur zu diesem Termin stelle ich mich dann auch auf eine Personenwaage, der Rest des Jahres geht sehr gut ohne. Heute nun meldete dieses Gerät, ich sei ca. 3 kg leichter als im letzten und vorletzten und vorvorletzten Jahr. Mich freute das, wenn es auch nicht überraschend kam. Schliesslich kneift im Moment keine Hose, passt auch mein engster Rock, was ich geniesse. Aber Frau Doktor wiegte bedenklich den Kopf. Auch mein Argument, dass ich in unserem Garten-Park-Dschungel so viel mehr Bewegung hätte als früher, zog nicht.
Sie wolle mich keinesfalls beunruhigen. Möglicherweise sei ja alles in bester Ordnung, aber ich solle die dauerhafte Gewichtsverringerung auf jeden Fall untersuchen lassen.
Na wunderbar! Bis heute Nachmittag habe ich mich kerngesund gefühlt.
Ist gar nicht so leicht, dieses "nicht beunruhigen", wenn sie gleichzeitig sagt, das sei nicht normal, auf Dauer einfach so mehrere Kilo abzunehmen, es sei denn man macht spezielle Diäten oder eine Ernährungsumstellung.
Na ja, ich werde jetzt als erste Gegenmassnahme eine grosse Schale Vanilleeis schlemmen und dann drüber schlafen - morgen sieht die Welt schon anders aus.
Donnerstag, 21. August 2008
Mittwoch, 20. August 2008
In guten wie in schlechten Tagen
Unlängst traf ich eine Bekannte aus meiner Turngruppe vor unserem Supermarkt, und wir nahmen uns ein bisschen Zeit, um nach dem woher und wohin zu fragen.
Als ich mich vor siebzehn Jahren dieser Sportgruppe anschloss, war sie die Leiterin derselbigen. Eine engagierte Powerfrau, berufstätig, mit Mann, Sohn, Haus und Garten.... Damals beeindruckte sie mich oft, wenn sie von ihren Fernreisen erzählte, die sie mit ihrem Mann nach Mexiko, Bali, Florida, Seychellen und...und...und unternahm.
Ihr Mann ist allerdings inzwischen schon seit Jahren sehr krank (Lunge) und so fragte ich sie im Verlauf unseres Gespräches, wie es ihrem Mann geht.
Ja, es geht ihm eben sehr schlecht. Das Haus kann er gar nicht mehr verlassen, hat gerade noch 15% Lungenvolumen, kann nur unter grosser Anstrenung mal das Bett verlassen. Immer wieder stehen Aufenthalte in verschiedenen UNI-Kliniken an, bei denen jedesmals bestätigt wird, dass die Ärzte auch nichts machen können. So ist er vollständig von ihr abhängig, und sie ist natürlich sehr eingeschränkt, muss sie doch alle Unternehmungen, die sie machen möchte oder wenn sie mal etwas zu erledigen hat, darauf abstimmen, dass ihr Mann ständig jemanden um sich braucht.
Als ich sie frage, wie sie das verkraftet, schaut sie mich an, lacht ganz herzlich und sagt:"Du, das geht jetzt schon mehr als zehn Jahre so, da bin ich so was von geübt....." und erzählt weiter, dass sie sehr viele schöne Jahre zusammen hatten und zum Beispiel oft von den Reisen sprechen und sich gemeinsam die Fotos anschauen. Ausserdem sei sie doch gut dran, denn sie sind finanziell abgesichert, müssen keinen sozialen Abstieg fürchten und ihr Sohn habe nach dem Studium eine sehr gute Anstellung in einer Stadtverwaltung bekommen - also auch da keine Sorgen. Überdies hat ihre Firma sie letztes Jahr in Vorruhestand geschickt, nun habe sie ja wirklich auch Zeit, sich um ihren Mann zu kümmern. "Jetzt ist es eben so, da müssen WIR durch!"
Mich hat sie mit ihrer Erzählung sehr bewegt. Das nenne ich Treue, so für den Anderen da zu sein, ohne nach den eigenen Interessen zu schauen. Sie strahlte eine Gelassenheit und innere Ruhe aus, die mich sehr beeindruckt haben.
Dienstag, 19. August 2008
Was ist ein Wunder?
Da mein Mann heute unser Auto brauchte, hatte ich mich entschlossen, meine dienstägliche Joggingrunde sausen zu lassen und stattdessen vom Büro nach Hause zu laufen (8 km). Hab das schon ein paar Mal gemacht und freute mich darauf. Da Regen angesagt war, hatte ich Regenjacke und Schirm dabei und hoffte, es würde schon nicht unwetterartig werden.
Vormittags war auch noch schöne Sonne, aber kurz vor drei Uhr wurde es recht trüb draussen. Und auf einmal hatte ich an meinem Schreibtisch keine Ruhe mehr und dachte, ich muss jetzt los.
Also flink zusammengepackt, PC heruntergefahren und los gings. Erst mal nur bis vor die Hauptpforte, da stellte ich fest, dass es bereits leicht regnete. Na gut, nahm ich halt den Schirm.
Nach etwa 50 m begann es plötzlich sehr heftig zu regnen, aber da war ich gerade an einem Bürogebäude mit grossem vorspringenden Dach über dem Eingang. Dort stellte ich mich unter, wartete den Guss ab und war mir unschlüssig, ob ich nun weiter laufen oder vielleicht besser zum Bahnhof gehen und den Zug nehmen sollte. Schliesslich entschied ich mich, nachdem der heftige Regen nachgelassen hatte, für´s Laufen. Zwischendurch tröpfelte es mal und mal kam Wind auf, einige Male war auch erschreckender Gewitterdonner zu hören. Am bedrohlichsten aber war der Himmel - finster und mit dramatischen Wolken überzogen. Ab und zu beschlich mich die Angst, dass jeden Moment ein Unwetter loslegen könnte (was meine Schritt beschleunigte).
Aber seltsamerweise hielt es! Ganze eineinhalb Stunden! So schwarz der Himmel auch war, ich konnte die meiste Zeit ohne Schirm und ohne Jacke gehen und kam trocken und überfroh zu Hause an. Und staunte nicht schlecht, denn ich war noch keine drei Minuten in der Wohnung, da legte der Himmel mit einem Wolkenbruch los....es goss wie aus Kannen. Da hätten weder Schirm noch Regenjacke, nicht mal Gummistiefel etwas genutzt.
Dass ich trocken und trotzdem zu Fuss nach Hause kam, auch gerade noch rechtzeitig losgelaufen bin, ist für mich ein Wunder. Es ist wie ein Versprechen Gottes, der mir sagen will - schau, mir ist nichts unmöglich im Kleinen wie im Grossen, du kannst auf mich vertrauen...
Und den Regen nehme ich obendrein als Geschenk, begiesst er doch nun statt meiner die frisch gepflanzten Erdbeeren und den angesäten Rasen im Garten.
Sonntag, 17. August 2008
Noch mehr ein Stück weiter
Wieder ein Stück weiter
Samstag, 16. August 2008
Angestellte
Sogar ihren Namen hat sie schon mitgebracht.
Mit ihr erweitert sich nun das Heer meiner Haushaltsangestellten auf acht:
Clementine (Waschmaschine)
Anna (Spülmaschine)
Lieselotte (Küchenmaschine)
Nichtskönner (Kühlschrank, ein tragischer Fall)
Erna 5 (Kaffeemaschine)
Hektor (Mixstab)
Mildred (Wetterstation, schwindelt immer!)
und
Waltraut (Salzstreuer).
Ausserdem gäbe es da noch Gertrud, die Rennschnecke, Minka, die Holzkatze und Otto, den Schwimmfrosch. Aber dies sind keine Angestellten, sie stehen nur herum und tun fleissig harmlos. Zum Glück fressen sie kein Brot - so brauchen sie es sich auch nicht zu verdienen.
Freitag, 15. August 2008
Flaute
Im Moment bin ich irgendwie mau.
Eigentlich sollte ich dies tun und jenes, das andere wäre noch zu erledigen und jenes wartet auch auf mich. Alles kleine Dinge, die je für sich weder schwierig noch zweitraubend sind, meist sind es Routinearbeiten. Und doch kann ich mich nicht aufraffen.
Wie ein Segelschiff auf hoher See bei absoluter Windstille.
Aber einen Grund zur Freude habe ich denn doch: mein Laptop hat wieder Internetzugang - Yippieie. Da muss ich einfach hier einen Eintrag absetzten, so viel Wind ist schon noch...
Donnerstag, 14. August 2008
noch mehr Deutschunterricht?
Die deutsche Amtssprache treibt manchmal wirklich arge Blüten, wie ich finde:
"Rauhfutter verzehrendes Grossvieh"
oder
"raumübergreifendes Grossgrün"
Na ja, schlicht "Kuh" und "Baum" in die Gesetzestexte zu schreiben, wäre ja wirklich zu profan!
Da wiehert er, der Amtsschimmel.
Mittwoch, 13. August 2008
Dienstag, 12. August 2008
Heute Morgen im SWR3-Radio
"Selig, die mit den Augen des Anderen sehen können
und seine Nöte mittragen,
denn sie werden Frieden schaffen.
Selig, die willig sind, den ersten Schritt zu tun,
denn sie werden mehr Offenheit finden,
als sie für möglich halten.
Selig, die dem Nächsten zuhören können
auch wenn er anderer Meinung ist,
denn sie werden Kompromisse fördern.
Selig, die Kranke, Alte und Behinderte besuchen,
denn sie werden niemals einsam sein."
Guido Hügen
Sonntag, 10. August 2008
Na endlich!
Ein schönes, erholsames und wunderschön sonniges Wochenende geht zu Ende.
Von gestern Vormittag bis heute Vormittag war unsere Tochter auf Stipvisite. Sie kam eigentlich nur für ihr Klassentreffen, aber wir hatten trotzdem schöne gemeinsame Stunden zum Austausch und um mal in Ruhe über ihre nächsten Studienziele zu sprechen.
Ausserdem blieb noch Zeit für unseren Garten und das Allerbeste:
Heute hatte ich endlich mal wieder mehrere Stunden Zeit, mein Bibelstudium weiterzubringen.
Endlich konnte ich mit der nächsten Lektion "Richter und Ruth" beginnen (na, das wurde auch Zeit), und das im sonnendurchsprenkelten, vogelbezwitscherten Garten - einfach wunderbar...
Samstag, 9. August 2008
"Willkommen an Bord"
Was passiert, wenn ein Fachkundiger sich von einem Laien ins Handwerk reden lässt? Dann entsteht Pfusch! Wirklich? In einem Fall geschah ein Wunder...
Ein Zimmermann redet einem Fischer, der mit seinen Gefährten die ganze Nacht erfolglos gefischt hatte, ein, dass er bei Tageslicht noch einmal mit ihm zusammen hinausfahren und nochmal sein Netz auswerfen soll. Wo doch jeder Fischer weiss, dass nachts die bessere Zeit dafür ist! Aber der Fischer und seine Gefährten tun ihm den Gefallen und siehe da, sie fangen so viele Fische, dass das Netz reisst und noch ein zweites Boot kommen und den Fang mit einholen muss.
Und was folgt daraus? Sollten die Fischer nun immer des Tages zum Fischen fahren? Nein, der aussergewöhnlich grosse Fang zur ungewöhnlichen Zeit war das Wunder. Und es geschah, weil eben der Zimmermann an Bord war, und weil die Fischer taten, was er sagte.
Die Geschichte im Original kann man nachlesen bei Lukas 5, 1-11 .
Sie wird das Thema unseres nächsten ImPuls-Gottesdienstes am 28.09.08 sein.
Für mich war schon die Dikussion in unserem Vorbereitungstreffen letzten Donnerstag sehr hilfreich. Habe ich doch für mich erkannt, dass ich Jesus Christus noch mehr in Lebensbereiche mit hineinnehmen kann, die ich vermeine, voll im Griff zu haben. Meine technischen Spezifikationen im Büro, die Organisation eines Menüs, wenn wir Gäste bekommen oder die Planung was könnte wo in unserem Garten gedeihen, sind so Dinge, bei denen ich selten nach JesusChristus frage. Geht mir das alles doch ganz gut von der Hand. Vielleicht sollte ich aber gerade da verstärkt IHN mit in mein Lebensboot holen. IHM vertrauen und alles zutrauen. Vielleicht erlebe ich dann auch in solchen Bereichen das eine oder andere kleine oder grosse Wunder....
Freitag, 8. August 2008
Viel hilft viel....
Und trotzdem ist der Storch für mich ein besonderer Vogel geblieben. Noch heute, wenn ich einen sehe, denke ich unwillkürlich an Babies und muss schmunzeln.
Vor einiger Zeit nun erzählte mir eine Bekannte, dass sie und ihr Lebenspartner sich ein Baby wünschen, und dass sie hofft, es möge bald "klappen". Gleich am nächsten Tag kam sie lachend zu mir und meinte: "Schau mal, was gestern auf der Wiese vor unserem Balkon los war...!" und sandte mir folgendes Foto:

Bei so viel Unterstützung - ob das nur ein Baby wird?
Mittwoch, 6. August 2008
Es ist Sommer!
Heute Morgen haben wir spontan beschlossen, die Arbeiten und Besorgungen, die eigentlich nach Feierabend dran wären, zu verschieben und stattdessen einen schönen Sommerabend in unserem Garten zu verbringen. Wir fanden, das sei dringend nötig, und wer weiss schon, wie das Wetter am Wochenende wird.
Das ist auch mal schön - einfach so einen Abend als wirklichen Feierabend zu deklarieren und die Pflichten hintenanzustellen, mitten in der Woche...
Erst mal schön haben - gearbeit' ist dann schnell...
Dienstag, 5. August 2008
In bester Gesellschaft???
Ich finde es erschreckend, wie unsere Gesellschaft zusehends den Bach herunter bzw. im wahrsten Sinne des Wortes "zum Teufel" geht.
Da wird auf der Web-Seite der "Welt" tagelang eine Anleitung zur Abtreibung angeboten: Online-Abtreibung zu Hause
Seit heute stellt die gleiche Seite einen Artikel ins Netz, der aktive Sterbehilfe quasi propagiert, da angeblich die meisten Deutschen Sterbehilfe befürworten:
Sterbehilfe ist angesagt
Was für eine Welt - Ungeborene haben kein Mitspracherecht, ob sie leben wollen oder nicht und Alte und schwer kranke Menschen sind ihrer Umwelt ausgeliefert, so dass diese sie durch Lieblosigkeit und bewusst schlechte (billige) Betreuung um jeden Lebensmut bringen kann.
Nur wer gesund, jung, zahlungskräftig und leistungsfähig ist, hat das Recht zu leben - so stellt es sich mir dar.
Es macht mich traurig und wütend zugleich.
Traurig, dass unsere Gesellschaft wie auf Schienen diesen Weg geht; wütend, weil so viele Menschen leichtfertig Beifall klatschen, da es für sie vielleicht der einfachste Weg aus einer Notlage heraus ist, und sie nicht bereit sind, das ganze Bild zu betrachten.
Sonntag, 3. August 2008
Es kommt Besuch
Jahr hatten wir dieses Treffen abgemacht und mit Freude vorbereitet. Ein Ehepaar konnte leider nicht dabei sein aber wir anderen hatten es einfach schön miteinander. Bei Wandernungen, Picknick, Gartenparty oder einfach auf unserem Balkon war viel Zeit für Gespräche und Austausch, Scherzerei und so manche Erinnerung. Schliesslich kennen wir uns nun schon ganz ganz viele Jahre, haben manches beieinander miterlebt.Donnerstag, 31. Juli 2008
Das ist nicht einfach:
"Sage ja zu den Überraschungen, die deine Pläne durchkreuzen, deine Träume zunichte machen, deinem Tag eine ganz andere Richtung geben, ja vielleicht deinem Leben.
Sie sind kein Zufall. Lass dem himmlischen Vater die Freiheit, selber den Verlauf deiner Tage zu bestimmen."
Mittwoch, 30. Juli 2008
Erfahrungen
Diese Woche hat es wirklich in sich. Vorgesehen war nur neben dem Arbeitengehen den kommenden Besuch verzubereiten. Der kommt von Donnerstag bis Sonntag. Und am Dienstag ein bisschen Geburtstagsfeier mit meinem Mann. Alles ganz locker....
Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Am Montag bockte mal wieder unser Auto. Also Anruf und gleich darauf Tour zur Werkstatt. Dort gewartet bis der Meister mir nach einer Probefahrt mitteilte, es sei die Zündanlage, das Auto müsse gleich dableiben. Ich solle doch mit einem Ersatzfahrzeug fahren bis es repariert sei.
Mir rutschten Mut und Herz ins Bodenlose - mit einem fremden Auto bin ich noch nie gefahren.
Na, da würde es aber Zeit, wurde mir beschieden. Und er redete mir zu, das sei doch kein Problem, er wäre absolut sicher, daß ich mit dem Ersatzwagen zurecht käme, und redete und redete, bis ich endlich sagte - also gut, es wird schon gehen. So wurde mir das "fremde" Auto kurz erklärt, ein Mietvertrag geschrieben, die Mitteilung erteilt, es sei vollgetankt zurückzugeben, und ehe ich mich versah, saß ich drin und sollte / wollte losfahren.
Zum Glück fiel mir noch ein, ich brauche ja unsere Garagenfernbedienung aus unserem Auto und ging schnell noch mal zurück um sie zu holen. Aber dann... rein ins Ersatzauto und gestartet (Puls 180).
Als ich gut und glücklich zu Hause angekommen war, dachte ich: "Na hoffentlich komme ich damit morgen durch Basel." Mir graute etwas davor. Beim Gedanken an Basel fiel mir ein, ich hatte meine Parkkarte für das Basler Parkhaus in unserem Auto gelassen. Oh nein! Ohne diese Karte morgen keine Einfahrt, jedoch die Karte noch holen, bedeutete, nochmal mit dem fremden Auto zu fahren. Aber es half ja alles nichts. Wenn ich am nächsten Tag nicht mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren wollte, musste ich die Parkkarte holen.
Also Luft unter die Flügel und los mit dem Ersatzwagen.
Bei dieser nochmaligen Fahrt merkte ich, ja, das geht schon mit dem Fahrzeug. Damit kommst du morgen überall hin...darüber war ich natürlich froh.
Und tatsächlich lief am nächsten Tag bei meiner Arbeit zur und von der Arbeit alles bestens, Auto wieder vollgetankt und in der Werkstatt gegen unseres zurück getauscht.
Der Meister empfing mich gleich lachend: "Ach da sind Sie ja, und völlig heil wie ich sehe."
Ich weiss nicht mehr, wie viele Gebete um Bewahrung und Gelassenheit ich bei diesen Fahrten zum Himmel sandte, war nachher aber ganz glücklich, daß ich es gewagt habe und daß es gut gegangen ist.
Dienstag, 29. Juli 2008
Freitag, 25. Juli 2008
Ende einer kurzen Woche
Es ist gar nicht so verkehrt, nach den Ferien den Donnerstag als ersten Arbeitstag zu wählen - dann ist die erste Arbeitswoche nämlich nicht so lang :-).
Obwohl ich nichts zu klagen habe. Mein erster Arbeitstag gestern lief wie geschmiert. Ein Hauch von möglichen künftigen Projekten zog durch die Büroluft, das motiviert mich ungemein.
Und heute beginnt bereits das Wochenende.
Wohnungsputz und Wäsche sind schon erledigt. Wenn ich mir nun noch etwas wünschen dürfte, hätte ich morgen endlich mal wieder Zeit für mein Bibelstudium. "Richter und Ruth" rufen schon.
Den Sonntag verbringen wir bei Freunden in Offenburg. Darauf freuen wir uns, denn wir haben immer schöne Stunden zusammen - mit Bibelstudium ist dann allerdings am Sonntag nix....
Dienstag, 22. Juli 2008
Zoo-Besuch
Vor vielen Jahren waren meine Tochter und ich einen ganzen Ferientag lang im Basler Zoo. Wir hatten damals so viel Spass, daß wir festlegten, das wollen wir unbedingt mal wiederholen.Heute nun gesagt getan, mit dem Fahrrad gings in den Basler Zoo. Und wie damals hatten wir einen schönen Tag, und wie damals hat uns das Aquarium am meisten fasziniert.
Montag, 21. Juli 2008
Samstag, 19. Juli 2008
und schon wieder vorbei...
Donnerstag, 17. Juli 2008
Oberalppass
Gestern war das Highlight unserer gemeinsamen Woche:
Die Wanderung vom Oberalppass über den Pazolastock zum Tomasee, dem Quellsee des Rheins. Wir hatten ganz wunderbares Wetter, superschöne Landschaft und "Lacky" entpuppte sich als routinierter Gebirgshund. Für uns zweibeinigen Wanderer ging´s nicht ganz so leicht (ein wenig Höhenangst, ein wenig Knieaufschlagen), aber dennoch hatten wir viel Spass und tolle Eindrücke.
Dienstag, 15. Juli 2008
Samstag, 12. Juli 2008
Es kommt Besuch...
Heute kam meine Schwester mit ihrem Mann für eine Woche zu Besuch. Mit im Gepäck Special Guest Hund "Lacky". Der inspizierte als erstes meinen Mann und mich sowie unsere Wohnun
g und beschloß augenscheinlich, daß er hier zu Hause ist. Obwohl die Anreise für unsere Gäste sehr lang war, wird der Rest des Tages nicht verfaulenzt.
Wir gehen heute Abend nach Lörrach zu den Burgfestspielen.
Open Air wird auf der Burg Rötteln "Peer Gynt" von Hendrik Ibsen gegeben. Zuvor gönnen wir uns das Festpielmenü in der Burgschenke. (Und das Wetter wird halten bis zum letzten Satz des dramatischen Gedichtes.)
Mittwoch, 9. Juli 2008
Ferien!
Es ist schon merkwürdig, dass man wirklich ein paar Tage braucht, um die gewohnte Gedankenschleife: "Was steht heute alles an, was könnte / muss ich noch alles erledigen?" zu verlassen.Besonders, wenn man zu Hause urlaubt, schleicht diese Frage ganz schön um einen herum.
Heute - endlich - geht´s den ganzen Tag in den Garten. Zwar hauptsächlich zur aktiven Erholung (so mit Schippe, Karre und Grabegabel), aber ein leckeres Vesper und ein Buch kommen auch mit. Schön, dass es nicht so heiss ist, da freuen wir uns jetzt schon, wenn am Ende des Tages der Garten wieder ein bisschen mehr unseren Vorstellungen entspricht.
Montag, 7. Juli 2008
Kommt Zeit, kommt Rat.
Oder anders ausgedrückt: Beten hilft.
Heute war die letzte Aerobic-Stunde vor den Sommerferien, in den nächsten beiden Wochen ist die Turnhalle wegen eines Musicals gesperrt. Und diese Stunde hat wieder super Spaß gemacht!
Ich bin eigentlich mit „gemischten Gefühlen“ in die Halle gegangen, denn vor einer Woche hat mir der „Buschfunk“ zugeraunt, dass unsere Aerobic-Trainerin aufhören möchte und zwar schon zu den Sommerferien. Das fand ich sehr schade, ihre Stunden sind immer ganz toll und abwechslungsreich. Gleichzeitig stand die Frage im Raum, was wird dann aus der Montags-Gruppe? Die stellvertretende Übungsleiterin hat gleich gesagt, dass sie die Stunde nicht jeden Montag halten kann, das wird ihr zu viel. Ja wenn sie jemand hätte, mit dem sie sich abwechseln könnte...:-)
Durch die Blume gesagt (nein auch direkt), ob ich nicht diejenige sein möchte, die mit ihr im Wechsel die Montags-Aerobic übernimmt, schließlich hätte ich auch die Ausbildung dafür?
Diese Frage hat mich dann tagelang beschäftigt. Aerobic-Stunden zu geben kostet Zeit für die Vorbereitung, Kraft für die Stunde selbst und Disziplin, weil man dann natürlich die Stunde nicht einfach mal sausen lassen kann. Will / kann ich das??? Sage ich jedoch nein, hält womöglich gar niemand das Training ab. Somit kann ich selber auch nicht mehr zum Hüpfen gehen. Das möchte ich eben auch nicht.
Hin- und hergerissen ohne zu einem Ergebnis zu kommen, habe ich das Thema dann endlich im Gebet abgegeben. Herr, ich weiß nicht, was ich will, soll und kann, zeig du es mir bitte.
Und das funktionierte.
Kurz vor Beginn der heutigen Trainingsstunde raunte wieder derselbe „Buschfunk“, aber nun ganz erfreulich, dass unsere „Vorturnerin“ auf jeden Fall noch bis zum Jahresende bleibt.
Wow, das fand ich die beste aller Zwischenlösungen. Bis Jahresende ist noch Zeit. Zeit, um sie vielleicht für ein weiteres Jahr bei uns zu halten, Zeit um jemand ganz neues zu finden, wer weiß…
Ich jedenfalls musste hier und heute gar nichts entscheiden und darf trotzdem weiter zum Aerobic gehen. Freu, freu….Danke Herr.
Sonntag, 6. Juli 2008
Sehnsucht nach Meer/mehr
Obwohl sich bei der Technik einige Pannen eingeschlichen hatten, wir auch schmerzlich merkten, dass letzten Donnerstag die Generalprobe überhaupt nicht klappte und heute eine halbe Stunde vo
Na, wenn das nichts ist...
Netter Besuch...
...gestern in unserem Garten-Park-Dschungel. Und toll, daß wir schönes Wetter hatten, bis das Feuer heruntergebrannt war.
Dann jedoch fand der Regen wohl: so - es ist Zeit heimzufahren! und fing einfach an zu tröpfeln.
Mittwoch, 2. Juli 2008
Heutige Morgenandacht im SWR3
Ein kleiner Junge wollte Gott treffen.
Er packte einige Coladosen und Schokoladenriegel in seinen Rucksack und machte sich auf den Weg.
In einem Park sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute.
Der Junge setzte sich zu ihr und öffnete seinen Rucksack.
Als er seine Cola herausholen wollte, sah er den hungrigen Blick seiner Nachbarin.
Er nahm einen Schokoriegel herausund gab ihn der Frau.
Dankbar lächelte sie ihn an – ein wundervolles Lächeln.
Um dieses Lächeln noch mal zu sehen, bot ihr der Junge auch eine Cola an.
Sie nahm sie und lächelte wieder, noch strahlender als zuvor.
So saßen sie beide den ganzen Nachmittag im Park, aßen Schokoriegel und tranken Cola.
Sie sprachen kein Wort.
Als es dunkel wurde, wollte der Junge nach Hause gehen.
Nach einigen Schritten hielt er inne, ging zurück und umarmte die Frau.
Die schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.
Zu Hause fragte ihn seine Mutter:„Was hast du heute denn schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?“
Der Junge antwortete: „Ich habe mit Gott Mittag gegessen – und sie hat ein wundervolles Lächeln.“
Auch die alte Frau war nach Hause gegangen,wo ihr Sohn sie fragte, warum sie so fröhlich aussehe.
Sie antwortete: „Ich habe mit Gott Mittag gegessen – und er ist viel jünger als ich dachte."
Anonym
Dienstag, 1. Juli 2008
Zum Sommer gehören Eiswürfel
Ach wie freue ich mich über den Sommer, der in diesen Tagen herrscht. Dreissig Grad und mehr, Sonne schon am frühen Morgen, Frühstück auf dem Balkon, wunderbar.
Ich wünschte, dass es auch die nächsten drei Wochen so bliebe, denn da haben wir Ferien.
Wenn ich noch ein bisschen mehr wünschen dürfte, so hätte ich gern zwischendurch immer mal wieder Regen, damit der Garten nicht leidet (natürlich nur nachts, so von eins bis vier).
Aber es gibt auch Situationen, wo die Sommerglut stört. Zum Beispiel gestern beim Laufen, war es bergauf und ohne Schatten ganz schön mühsam. Noch unangenehmer am Montag die Aerobicstunde in einer Turnhalle, auf deren Dach die Sonne den ganzen Tag herunterprasselt, und die keine Fenster zum Öffnen hat.
Die Höhe aber ist das Bügeln bei diesen Temperaturen, noch dazu mit Dampf. Heute selbst erlebt. Erst dachte ich mir "wat mut dat mut", aber mit jedem weiteren Kleidungsstück, das ich mir zum plätten nahm, fragte ich mich: Wann wird endlich das Eiswürfelbügeln erfunden?!!"
Sonntag, 29. Juni 2008
"Israelsonntag"
Samstag, 28. Juni 2008
Sonnige Meisterschaften
Traumhaftes Badewetter heute, aber nix mit Wasser - heute veranstaltete unser Turnerbund die Vereinsmeisterschaften für alle ihm angehörenden Abteilungen - Leichtathletik, Turnen, Rock´n Roll und Kampfsport. Wie schon letztes Jahr habe ich als Wertungsrichterin für die Rock´n Roller fungiert und muss sagen, es war wieder spannend. Wir vier von der Jury haben nicht nur wegen der hohen Temperaturen geschwitzt. Die Kids waren alle Klasse!
Donnerstag, 26. Juni 2008
bedenkenswert...
Der Physiker Heisenberg:
"Wer einen Schluck von der Physik kostet, wird zum Atheisten.
Doch auf dem Grund des Glases wartet Gott."
Mittwoch, 25. Juni 2008
einfach schön...
Nach langer langer Zeit war heute mal wieder Gelegenheit, am Abend in den Garten zu gehen.
Bestimmt zwei Wochen war ich nicht mehr dort.
Und wie üppig alles bei der Wärme und dem vielen Regen der vergangenen Zeit gewachsen ist.
Bäume, Sträucher, Unkraut! sind geradezu explodiert.
Dass wir im Frühjahr so viel weggeschnitten und gestutzt haben, ist absolut nicht mehr zu sehen.
Aber dennoch war es heute Abend schön im Grünen zu werkeln.
Dienstag, 24. Juni 2008
The Game is over
Ab heute ist unser Badprojekt offiziell abgeschlossen - und zwar erfolgreich!
Projektleiterin und Firmenchefin waren zur Übergabe mit Abschlussprotokoll (nur eine Pendenz) und allem drum und dran. Die Projektleiterin fragte, ob sie das Bad in ihren Referenzenkatalog übernehmen dürfte und fotografierte dafür. Als Geschenk bekamen wir ein Badetuch, zwei Handtücher und verschiedene Seifen, nett verpackt, überreicht. Als Letztes hatten sie dann noch die Abschlussrechnung in petto.
Dieser Rechnung hatten wir etwas skeptisch engegengesehen, hatten wir doch einiges an Mehrpreis erwartet, das sich vielleicht aus der Ausführungsphase ergeben haben könnte. Aber nein, es war exakt der Preis aus dem Angebot plus den paar kleinen Sachen, die vorher mit uns besprochen worden waren.
Wir haben uns gefreut, über die Geste mit den Handtüchern, dass die Abschlussrechnung keine bösen Überraschungen enthielt und am meisten, daß es nun vorbei ist.
Donnerstag, 19. Juni 2008
Feierabend!
Heute ist es schon den zweiten Tag wunderbar sonnig und trocken, nach ich weiß nicht wievielen Regentagen. Der sommerliche Himmel mit den Schäfchenwolken ist so schön anzuschauen, da zieht es mich einfach nach draußen.
Ein paar Dinge muss ich noch für unsere Reise am Wochenende vorbereiten, aber dann... nichts wie raus auf den Balkon, die Abendsonne geniessen, den Amseln zuhören - lange her, dass wir so einen schönen Feierabend hatten.
Mittwoch, 18. Juni 2008
Sehnsucht nach Meer/mehr
Was ist der Unterschied zwischen Überfluss und Fülle? Warum wollen wir Menschen immer mehr / Meer?
"Sehnsucht nach Meer/mehr"
ist der Titel für unseren nächsten ImPuls-Gottesdienst am 6.Juli '08.
Gestern war dafür wieder Vorbereitungstreffen. Diesmal waren fast alle anwesend und wir kamen gut voran. So steht nun schon der Ablauf, das Plakat ist in Arbeit, die Aufgaben für Dekoration, Anspiel-Text lernen und kleine Bastelaktion sind nun verteilt. Nun kommt nur noch die Generalprobe, na ja, in zweieinhalb Wochen ist ja auch so weit.
Zum Bibeltext "Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen." Joh. 10,10 haben wir gestern sogar schon den Predigtentwurf gehört.
Ich finde sie wie immer ein bisschen zu kurz, aber im letzten Drittel richtig gut, und das geht so:
„Lass die Tage deines Lebens nicht achtlos durch die Finger gleiten. Schau sie dir ganz genau an. Und verschleudere nicht die Möglichkeiten, die in ihnen liegen.“ Das ist die Botschaft, die zu mir aus dieser persischen Sage spricht.Doch wie es anfangen? Einfach nur nach dem Motto leben „Nur ja nichts verpassen!“ – „immer mehr“ - das kann wohl nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Schon deshalb nicht, weil das Leben eine Fülle von Angeboten enthält, die gar nicht ausgeschöpft werden können. Da müsste ich ja ständig frustriert sein, dass ich nicht alles schaffe. Aber vielleicht rührt daher, aus dieser Sorge nämlich, irgendwas verpassen zu können, die Sehnsucht nach mehr. Wenn ich ihr ständig Nahrung gebe, dann kann diese Sehnsucht zu einer gewaltigen Sucht anwachsen. Zu einer Sucht, die mich gefangen nimmt und blind macht für die wirklichen Schätze im Leben. Dann geht es mir so wie dem Mann in der persischen Geschichte, der vor lauter Enttäuschung, den vermeintlichen Schatz nicht gefunden zu haben, genau eben diesen achtlos wegwirft. Leben in Fülle – erfülltes Leben, das ist das, was Jesus verspricht. Erfüllt ist das Leben dann, wenn es von der Gegenwart Gottes erfüllt ist. Ein erfüllter Tag ist ein Tag, den ich bewusst aus der Hand Gottes empfange. Ein erfüllter Tag ist ein Tag, an dem ich sehe, wie reich ich jeden Tag auch beschenkt werde. Ein erfüllter Tag ist ein Tag, an dem ich – wie Luther sagen würde – „volle Genüge“ habe, wo ich nicht unzufrieden nach mehr schielen muss, sondern mich voll an dem freue, was ich erlebe, was ich habe, was mir buchstäblich in die Hände fällt.So mag mir jeder Tag meines Lebens zum Geschenk Gottes werden. Jeder Stein ist wertvoll." (Auszug aus dem Predigtentwurf unserer Pfarrerin)
Dienstag, 17. Juni 2008
Die Kuh ist noch nicht vom Eis...
das Traumbad ist zur Zeit noch ein mittelprächtiger Alptraum.
Beim Lüfter fehlt noch ein Relais, eine Verteilerdose für E
Aber so sehr ich mich auch ärgere, in Ordnung muss die Wanne schon gebracht werden, schliesslich wollen wir sie nicht in fünf oder sechs Jahren austauschen müssen.
Also hoffe ich, dass am Ende doch noch alles gut wird und dass dieses Ende dann bald einmal kommt.
Freitag, 13. Juni 2008
Donnerstag, 12. Juni 2008
Sachen gibt´s....:-)
Badische Zeitung vom Donnerstag, 12. Juni 2008
Platzverweis für eine Schwiegermutter
GRENZACH-WYHLEN. Einen Platzverweis von der Polizei gab es am Dienstagnachmittag im Ortsteil Wyhlen für eine, wie es im Bericht der PD Lörrach heißt, "böse" Schwiegermutter. Die mischte sich ungefragt in den Streit ihrer Tochter und ihres Schwiegersohns ein, obwohl der Konflikt so gut wie beigelegt war. Durch die Einmischung brach der Streit erneut aus und nahm an Schärfe zu. Da eine Eskalation drohte, riefen nacheinander der Ehemann und dann seine Frau bei der Polizei an und baten um Hilfe. Für die war die Sache rasch klar und mündete in einem Gespräch mit anschließendem Platzverweis für die Schwiegermutter. Danach entspannte sich die Situation ganz deutlich und die Polizei konnte wieder abrücken.
Mittwoch, 11. Juni 2008
Nichts auf dieser Welt währt ewig....
Im Moment werde ich beinahe jeden Tag daran erinnert, wie vergänglich unser Leben und welch ein Geschenk Gesundheit ist.
Da ist mein Vater, der zu seiner Lungenfibrose nun noch eine Lungenentzündung bekommen hat. Er wird fortan immer von einem Sauerstoffgerät abhängig sein. Gestern kam der Anruf, daß bei meiner Mutter eine schwere Depression festgestellt wurde. Auch da wird wohl nichts mehr so werden wie vorher.
Ein Mann aus einer unserer Firmengebetsgruppen, der schon längere Zeit an Krebs litt, ist letzte Nacht verstorben.
Das alles macht mich traurig aber es macht mir mal wieder bewusst, dass Leben und Wohlergehen nicht selbstverständlich sind, dass es dafür weder Garantieschein noch Rechtsanspruch gibt.
Es mahnt mich, achtsamer mit meinen Mitmenschen umzugehen, zu Klärendes, Gespräche oder Besuche nicht endlos auf die lange Bank zu schieben und mich zu freuen, wenn es mir gut geht.
Dienstag, 10. Juni 2008
Samstag, 7. Juni 2008
Schöne Idee...
Freitag, 6. Juni 2008
Abgehauen
Mittwoch, 4. Juni 2008
...da waren´s nur noch neun...
um von einem Zimmer in das andere zu kommen.Na, und ausserdem sind von den zwölf Tagen drei schon vorbei - ein viertel ist sozusagen schon geschafft - wenn das nichts ist...
Dienstag, 3. Juni 2008
Orientalische Abenteuer
Eine Kollegin verabschiedete sich heute für 14 Tage in den Urlaub. Eigentlich nichts Besonderes. Aber sie geht zusammen mit drei anderen Frauen als Rucksacktouristin nach Syrien. Das finde ich schon etwas Besonderes, mit Bus, Bahn oder Taxi das Land zu durchstreifen. Los geht's in Damaskus, die weitere Route steht noch nicht ganz fest.
Ich bewundere ihren Mut, sich so etwas zu trauen, bete, dass sie gesund und munter zurückkehren, wünsche ihnen gute Eindrücke, nette Begegnungen und hoffe auf viele schöne Foto's.
hier geht´s nach Syrien - virtuell
Sonntag, 1. Juni 2008
2 1/2 Zimmer
So nun wird es ernst. Am Montag rücken die Badsanierer an, und wir machen dafür an diesem Wochenende unsere Wohnung "baustellenfest".
Das heisst in erster Linie, wir räumen natürlich das Bad leer, alle Utensilien, die wir in den nächsten zwei Wochen für die Baderei benötigen, kommen in Küche und Schlafzimmer. Ausserdem wird der Korridor freigeräumt, damit dort Bauschutt, Wanne und sonstige sperrige Gegenstände hindurchtransportiert werden können.
Zwei Zimmer lassen wir zukleben, damit der Baustaub gar nicht erst hineinziehen kann, jedoch müssen die Dinge, die wir in den nächsten zwei Wochen daraus brauchen, vorher herausgeholt und in den verbleibenden Zimmern untergebracht werden. Das ist eine echte Herausforderung.
Wir werden uns also in der kommenden Zeit mit einer 21/2-Zimmerwohnung begnügen noch dazu ohne Bad. Allerdings sind wir überzeugt, es wird schon gehen. Vor dreissig Jahren war es ja auch nicht selbstverständlich, eine Wohnung mit Bad zu haben. Und eine Zweieinhalbzimmerwohnung für zwei Personen war vor Jahren höchst ausreichend an Platz. Bleibt also „nur“ der Baustellendreck als Belastung, aber da sagen wir uns: immer ruhig Blut, das geht ja vorüber.
Meinem Mann allerdings geht es leider unverändert schlecht, morgen steht ein Arztbesuch an - unbedingt.





