Dienstag, 11. November 2008

Vom Logarithmus überrollt...

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Mein Chef kam gestern mit der Frage zu mir, ob ich so nett sein würde und dieses Diagramm (mir einen Zettel hinhaltend) neu machen könnte. Irgend etwas sei doch damit nicht in Ordnung, und er benötige eine korrekte Darstellung für eine Norm.
Natürlich war ich so nett, nahm den Zettel entgegen und machte mir weiter keine Sorgen.
Das Diagramm kannte ich vom Inhalt her schon, Darstellung des Druck-Liter-Produkts, was soll schon dabei sein.
Erst als ich mit der Aufgabe dann konkret begann merkte ich, oh das muss ja eine logarithmische Darstellung sein. Wie war das doch gleich mit den Logarithmen? Und wie teilt man Diagrammachsen logarithmisch??? Meine Versuche mit Excel waren nicht brauchbar. Die mathemat. Werte waren zwar richtig, die Darstellung für die Norm aber völlig unbrauchbar.
Na ja, dachte ich mir. Zu Hause habe ich ja noch mein gutes altes "Tafelwerk" aus meiner Schulzeit. Heute Abend, da schaue ich schnell nach. Aber bei diesem Nachschauen merkte ich, über die in der Schule gelernte Mathematik ist mächtig viel Gras gewachsen, nicht nur über die Logarithmen. Nun hoffte ich auf meinen Mann. Schliesslich bin ich mit einem Mathe-Genie verheiratet. Und tatsächlich, als ich ihm mein Problem schildere, hat er gleich eine Idee und fragt leichthin: Welche logarithmische Darstellung - Zehnerlogarithmus, Zweierlogarithmus, Natürlicher Logarithmus? Einfach oder doppelte logarithmische Darstellung?? ich: hhmmm???
Na gut, ein bisschen musste auch er probieren, nachdenken und sich belesen, aber am nächsten Morgen beim Frühstück (um 6.30 Uhr!) konnte er mir doch vermitteln, wie ich mit meinen guten alten Tabellen schön von Hand die Abstände der Skaleneinteilung berechnen kann.
Das klappte dann tatsächlich wunderbar. Hat ein bisschen gedauert aber das neu entstandene Diagramm ist erstens korrekt und kann sich zweitens sehen lassen (meint mein Chef).
Ich bin betroffen über die Menge an Wissen, die ich einfach vergessen hatte, schliesslich hatte ich in Mathe eine eins. Ich dachte immer, es genügt ja, wenn man weiss, wo man nachlesen kann. Wie ich nun feststellte, ist das nur bedingt richtig. Besser ist es, wenn man jemanden kennt, den man fragen kann...:-) Und froh bin ich, dass ich die so leichtfertig angenommene Aufgabe doch lösen konnte.

Sonntag, 9. November 2008

"Erinnerung und Umkehr"

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Unter diesem Titel fand heute unser Impuls-Gottesdienst statt. Ein Gedenkgottesdienst anlässlich des siebzigsten Jahrestages der Novemberprogrome 1938.
Der 9. November ist überhaupt ein besonderer Tag in der Geschichte Deutschlands:
9.11.1918 - Matrosenaufstand (Weimarer Republik)
9.11.1923 - Hitlerputsch
9.11.1938 - Novemberpogrome (auch Reichskristallnacht genannt)
9.11.1989 - Fall der Mauer
Schon in der Vorbereitung dieses Abends waren wir im Team in unseren Diskussionen und Gesprächen immer wieder berührt und erschrocken über die Geschehnisse von damals.
Wenn man Fotos der brennenden Synagogen, der zusammengetriebenen Menschen oder der Hetze verbreitenden Schilder an jüdischen Geschäften sieht, oder Texte von Zeitzeugen aus jener Nacht liest, dann graust es einem. Unweigerlich taucht die Frage auf, wie war das möglich?! Nein, eine umfassende Antwort darauf haben wir auch nicht gefunden. Unsere Absicht war es, zu erinnern und zur Umkehr aufzurufen, d.h. die sehr unrühmliche Rolle der Kirche damals klar aussprechen und zu mahnen, dass die Juden unsere Schwestern und Brüder sind.
Ich glaube, das ist uns gelungen. Die Kirche war voll, auch viele Jugendliche waren da, und war es mucksmäuschenstill.

Samstag, 8. November 2008

Sonniger Samstag

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Natürlich Gartentag.
Na ja, zur Seiltänzerin reicht´s nicht, aber auf der Leiter ist manches möglich...



Auch nichtkanadische Holzfäller finden immer ein Baum/-Stumpf zum Roden, Sägen, Hacken etc.



Oh, liebes Schneeglöckchen, mit deinem Kalender scheint etwas nicht zu stimmen.

Dem Alltag eine Nase gedreht

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(Foto JoJo Thumbo)
Eigentlich sind wir freitags abends nicht so besonders unternehmunglustig. Mein Mann kommt meist erst nach sieben von der Arbeit und man merkt ihm die lange Arbeitswoche an.
Ich habe freitags am Nachmittag mein eigenes "Programm" absolviert - den wöchentlichen Einkauf, Wäsche und den Wohnungsputz.
Gestern aber wollten wir dem Alltagstrott wenigstens ein kleines Schnippchen schlagen. In Basel ist wie jedes Jahr Herbstmesse. Die verrückten Karrussels und anderen Fahrgeschäfte sind zwar nicht nach unserem Geschmack, aber auf dem Petersplatz gibt es ganz verschiedene Schlemmerbuden. Dort wollten wir zu Abend essen.
Wirklich haben wir´s nach einem sehr hektischen Nachmittag geschafft, um 18.00 Uhr von zu Hause loszufahren (um 20.00 Uhr schliessen die Buden am Petersplatz schon).
Aber schon auf dem Weg vom Parkhaus zum Petersplatz spürten wir, wie der Stress von uns abfiel - jetzt hatten wir Zeit, in Basel zu spazieren so lange wir wollten. Die Ausgelassenheit der anderen Messebesucher übertrug sich auch auf uns.
Die "Schlemmermeile" erwies sich als sehr lecker, man kann jedoch keinesfalls alles probieren. Nach einer "Pianina" (herzhafter Eierkuchen mit rohemSchinken) und einem Wrap mit Fleisch und Ananas waren wir satt bis obenhin. Und so bummelten wir einfach so durch die verschiedenen Gassen und Buden, bis wir auf dem Münsterplatz zum Riesenrad kamen und wo wir schon mal da waren....gönnten wir uns eine Runde über die Dächer von Basel.
Das war ganz toll, über der nächtlich beleuchteten Stadt zu schweben. Hinterher lasen wir dann, dass wir diesen wunderbaren Ausblick hatten, weil wir mit dem grössten transportablen Riesenrad der Welt bis in 60 Meter Höhe gefahren waren.
Wow, da waren wir beeindruckt.
Zu Hause krönten wir den Abend noch mit einem Glas Wein und freuten uns über den schönen Abend und darüber, dass wir Stress und Müdigkeit ignoriert haben und einfach losgefahren sind.

Donnerstag, 6. November 2008

Da fehlt kein bisschen Biss

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Nächste Woche wird er 85, der Erfinder von Herrn Müller-Lüdenscheidt, Erwin Lindemann und vielen anderen.
Im Berliner Filmmuseum wurde heute eine Ausstellung von und über Loriot eröffnet, um sein Lebenswerk (und das ist sehr beachtlich) zu ehren.
In seiner Begrüssungsrede allerdings sagte Bernhard Victor (Vicco) Christoph Carl von Bülow u.a.: "Es ist mir in fünfundachzig Jahren nicht gelungen einer Arbeit nachzugehen, die man Beruf nennen kann."
Die Jahre konnten seinem feinsinnigen Humor nichts anhaben....

Mittwoch, 5. November 2008

Dienstag, 4. November 2008

God save America

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Amerika wählt heute seinen neuen Präsidenten.
Ob nun John McCain für die Republikaner oder Barack Obama für die Demokraten gewinnen wird, ist trotz aller Umfrageergebnisse, die alle Obama im Vorteil sehen, letztlich offen.
McCain steht für mich für die Ölmultis, die Rüstungsindustrie und die Finanzmagnaten. Für diese ist ja Mr. Bush schon die letzten acht Jahre mit schwerwiegenden Folgen für die ganze Welt am Werk gewesen. Der bleibt Amerika hoffentlich erspart.
Aber Obama? Ist er der Richtige? Mir ist er ein bisschen zu smart.
Passenderweise lautet der heutige Losungstext:
"Der Herr, der gütig ist, wolle gnädig sein allen, die ihr Herz darauf richten, Gott zu suchen." (2. Chronik 30,18.19)
So kann ich doch ruhig sein. Es kommt wie´s kommen muss. Amerika wählt und Gott ist dabei....

Montag, 3. November 2008

Verschätzt

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Eigentlich wollte ich heute Abend nach meiner Sportstunde noch in Ruhe bloggen. Aber da habe ich die Rechnung ohne die auf uns zukommende Jahresfeier des Turnerbund gemacht. Bis heute war sich unsere Gruppe nicht mal schlüssig, ob sie überhaupt wieder einen Aerobic-Auftritt vorführen will, also habe ich das ganze auch aus meiner Zeitplanung ausgeblendet.
Nun haben wir allerdings heute Abend doch beschlossen, wieder aufzutreten, nachdem unsere Trainerin uns die Schrittfolgen vorgestellt hat. Ausserdem wurde gleich noch über Kostüme, Musik und Aufstellung und...und...undnnn geredet, und somit war ich eben wesentlich später zu Hause als sonst.
Also nichts mit in Ruhe bloggen, denn spätestens um zehn möchte ich zum Federball :-).
Auch in den kommenden fünf Wochen werde ich wohl nun die eine oder andere Stunde zum Üben zusätzlich einplanen müssen.
Sitzt mir die Zeit im Nacken? Nein! Ich sitze mir selber im Nacken. Ich hätte ja "nein" zum Auftritt und zur Jahresfeier sagen können. Allerdings war ich von der Choreografie gleich so begeistert, dass bei einem "nein" wahrscheinlich meine Füsse allein gegangen wären - ohne mich.

Samstag, 1. November 2008

Drei Minuten Sonnenschein

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Am Mittwoch dieser Woche hatte ich unser Auto nicht zur Verfügung und fuhr also nach der Arbeit mit dem Zug heim.
Es war den ganzen Tag schon dunkel, trüb, kalt und regnerisch. Richtiges Herbstwetter eben.
Ich also nach Feierabend mit Schirm und fröstelnd zum Bahnhof. Der Zug war schon da, also stieg ich ein und setzte mich in ein noch leeres Viererabteil.
Nicht lange danach stieg ein junger Bursche ein, vielleicht sechzehn. Mit den obligatorischen Ohrstöpseln für seinen MP3-Player, dem ostentativ coolen Getue eines Teenagers und natürlich ohne zu fragen, ob ein Platz frei sei, setzte er sich mit in mein Abteil.
Ein paar Minuten später stieg eine junge Frau mit Kinderwagen ein, nahm ihr Baby auf den Arm und kam ebenfalls in unser Abteil, ihr Kind auf dem Schoss.
Das Kind, ein etwa fünf Monate altes Mädchen, inspizierte erst mal seine Umgebung. Mama redete ihm sanft zu, wie brav es die lange Reise bis jetzt sei.

Und das Kind saß ganz still, sah nur mit ernstem Gesicht jede einzelne Person in unserem Abteil der Reihe nach an, als müsse es sich die Gesichter einprägen. Mir fiel auf, das kleine Mädchen schaut jedem in die Augen, ganz aufmerksam. Als die Reihe an den jungen Mann kam, der rechts neben ihr saß, blieb der Blick der Kleinen an ihm haften. Unbewegt, mit großen Augen schaute und schaute sie ihn an, so lange bis auch er sich ein wenig zur Seite wandte und sie ebenfalls anblickte.
Eine Weile sahen die zwei sich nur an, auf einmal aber trat durch die abweisende Miene des Jungen ein Lächeln. Und auch in das kleine Mädchen kam plötzlich Leben, es lachte ganz unvermittelt, zappelte und krähte vergnügt. Bei dem Jungen war daraufhin die coole Arroganz verschwunden, er lachte und schäkerte ein bisschen mir ihr, in den Augen Herzlichkeit und Wärme.
Ich dachte mir, was für ein kleiner Sonnenschein. Diese süße Maus hat in weniger als 8 Minuten (länger dauerte meine Zugfahrt nicht) das Herz dieses Jungen berührt, hat ganz ohne Worte das Eis zum Schmelzen gebracht.

Auf meinem Weg vom Bahnhof nach Hause spürte ich dann Regen und Kälte gar nicht. Ich war in Gedanken noch bei den Beiden und dem Zauber der gerade erlebten Minuten.

Freitag, 31. Oktober 2008

Doch ein besonderer Tag

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Heute ist Reformationstag. Vor 491 Jahren hat Martin Luther seine 95 Thesen an die Wittenberger Kirchentür geschlagen, so sagt man.
Viele Menschen, die glaubensabgewandt leben, wissen heute gar nicht mehr, was "Reformation" bedeutet. Und da es in Deutschland kein Feiertag mehr ist, wird auch immer weniger darüber geredet, was dieser Tag eigentlich besagt.
Dabei war die Reformation ein spannender, politisch weitreichender, auch brutaler Prozess durch den die christliche Religion sich von Grund auf und für immer total veränderte. Die damals herrschenden Kirchenoberhäupter trieben mit einem blühenden Ablasshandel jede Menge Geld für ihr üppiges Leben ein und wollten diese Pfründe natürlich nicht kampflos aufgeben. Und sie waren sehr mächtig.
Luther jedoch hat mit den 95 Thesen gerade diesen Ablasshandel angeprangert, hat den Menschen vermittelt, dass niemand Gottes Gnade erfahren wird, nur weil er Ablassbriefe kauft. Gottes Reich kann man sich nicht erkaufen. Sondern nur durch den Glauben an Gott und Jesus Christus erlangt man die Vergebung der Sünden. "...niemand kommt zum Vater denn durch mich..." sagt Jesus Christus, von Geld war hier keine Rede. Ausserdem vertrat Luther noch die Meinung, allen Menschen sollte Gottes Wort offenstehen. Jeder sollte die Möglichkeit haben, selber in der Bibel zu lesen (sofern er lesen konnte), was für ein revolutionärer Gedanke zu damaligen Zeit. Und wie unbequem und gefährlich für den damaligen Klerus.

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Auf den Punkt gebracht

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"Am Ende gibt es nur zwei Arten von Menschen:
die, die zu Gott sagen: "Dein Wille geschehe",
und die, zu denen Gott sagt: "Dein Wille geschehe"."
C.S. Lewis

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Nicht Mensch nicht Tier

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Habe eher zufällig den folgenden Artikel gefunden. In England ist es nun also erlaubt, embryonale Stammzellen so zu manipulieren, dass sie sowohl Anteile eines Menschen als auch eines Tieres enthalten, und diese zur Forschung gegen Krankheiten wie Mukoviszidose, Alzheimer u.ä. zu verwenden. Würden die veränderten Stammzellen nicht getötet, so würden daraus Mischwesen entstehen, Chimären.
Hier den ganzen Artikel lesen.
Eine Stammzelle ist beginnendes Leben. Erst wird sie je nach Wunsch manipuliert und dann abgetötet. Muss getötet werden, sonst wird sie ja zur Chimäre (was für eine Vorstellung)...Achtung vor der Schöpfung sieht für mich anders aus.
Forschergeist und der Drang, Krankheiten bekämpfen zu können, ist ganz sicher gut und richtig und auch wichtig. Dass Forschung aber alles darf, was sie kann und das um jeden Preis, halte ich für sehr fragwürdig.

Dienstag, 28. Oktober 2008

Neuanfang

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Nach zehn Wochen war ich heute endlich mal wieder Joggen. Und zwar mit einer Kollegin, die mich letzte Woche danach gefragt hat.
Heute am späten Nachmittag wollten wir es schon auf nächsten Dienstag verschieben, weil das Wetter so gar nicht einladend war. Dann jedoch schlug sie vor zu walken, damit sie als Einsteigerin und ich für den Wiedereinstieg es ein bisschen leichter haben würden. Ausserdem waren wir etwas unsicher, ob wir beim Joggen beide die gleiche Geschwindigkeit schaffen / mögen würden.
Also sind wir zum Walken losgezogen. Aber nicht lange hin fanden wir beide, das ist ein bisschen langweilig. So richtig warm wurde uns auch nicht. Und so sind wir dann doch gelaufen und fanden sogar gleich eine schöne gleichmässige Geschwindigkeit, die für beide gut war.
War super. Dass ich es so lange ohne meine Lauferei ausgehalten habe, kann ich jetzt gar nicht richtig fassen.

Montag, 27. Oktober 2008

Trost zulassen

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Mein Lieblingsvers aus der Bibel ist Mat. 28,20:
"und siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende"
Dieser Vers hat etwas so beruhigendes für mich, ist ein Versprechen, das mich ein Stück weit auf Abstand bringt zu den Problemen und Querelen des Alltags.
Ganz besonders in diesen Tagen, wo Nachrichten und andere Sendungen nicht müde werden über die Finanzkrise zu berichten und die Rezession und ihre Auswirkungen in ihren schwärzesten Farben zu malen, oder wo wir heute in unserem Gebetskreis erfahren haben, dass auch Mitarbeiter, die schon über dreissig Jahre firmenzugehörig sind, wegen Umstrukturierung entlassen werden.
Natürlich bin auch ich nicht frei von bangen Momenten, habe auch ich Furcht, dass unser so liebgewordenes Wohlstandsleben wie ein Kartenhaus zusammenbricht.
Aber gerade in diesen Augenblicken versuche ich mir diesen Bibelvers zu vergegenwärtigen, um mich nicht von wirklichen Sorgen oder vorauseilenden Ängsten überwältigen zu lassen.
Sondern mich vielmehr daran festzuhalten und darauf zu vertrauen - Christus ist da, heute und an jedem kommenden Tag wie auch immer der sein mag.
Es kommt wie´s kommt....
Irgendwo habe ich einmal gelesen (weiss leider nicht mehr von wem): "Die Schwachen schickt man auf den leichten Weg..." und wir gehen ihn ja nicht allein.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Winterzeit

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Wie fühlt sich ein Mensch, der 8 (in Worten "acht") Stunden geschlafen hat? Dermassen ausgeschlafen...!
Eigentlich halte ich die jährliche Zeitumstellung für höchst überflüssig, aber an dem Wochenende im Herbst, an dem die Uhr wieder zurückgestellt wird, geniesse ich die Nacht, die dann eine ganze Stunde länger ist.
So ein Sonntag ist doch wirklich ein Geschenk. Schlafen zu können, ausschlafen zu dürfen, beim Frühstück von der Sonne begrüsst zu werden....besser geht nicht...

Samstag, 25. Oktober 2008

Wieder ist Wochenende

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Und wieder war heute so ein strahlender Sonnen-Herbst-Tag. Wir konnten es gut gebrauchen, um in unserem Bio-Fintness-Studio unsere Muskeln spielen zu lassen.
Mein Mann hat in einer Ecke des Gartens Sträucher ausgedünnt und beim Wurzeln ausgraben jede Menge Flaschen, die vor vielleicht zwanzig Jahren als Beetbegrenzung?! gedient haben mögen, zutage gefördert.
Ich habe die Kronen der letzten beiden gefällten Bäume zersägt, zerhackt und geschnitten, damit Stamm, Äste und Zweiglein voneinander getrennt sind. Einen grossen Teil der Äste habe ich dann auf unsere Waldterrasse getragen, ca. zehn mal die Trepppe nach oben und natürlich auch wieder herunter. Für diejenigen, die Treppe und Weg vom unteren Gartenteil bis in den Wald nicht kennen, sei gesagt, dass diese Aktion jede meiner Joggingtouren in den Schatten stellt...
Allerdings hat sich unsere Anstrengung wirklich gelohnt - wir sind nun sichtbar ein gutes Stück vorangekommen, der Garten wirkt mitlerweile richtig gross (ist er ja auch, man sah es nur nicht). Als wir im letzten Tageslicht nach Hause gelaufen sind, wurden wir ausserdem noch mit einem superschönen Abendhimmel verabschiedet.
Und sollten wir morgen früh einen Flaschenzug brauchen, um vor lauter Muskelkater aufzustehen, dann werden wir uns einfach nichts daraus machen....

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Was nimmst du mit???

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Zur Zeit lese ich ein ganz spezielles Buch: "Einmal Jenseits und zurück, ein Koffer für die letzte Reise" von Fritz Roth.
Darin sind hundert Koffer dargestellt, die von Menschen aller Altersklassen, von Student bis Renter und aller gesellschaftlichen Schichten, gepackt und beschrieben wurden. Der Auftrag war, einen Koffer für die letzte Reise zu packen und den Inhalt zu begründen. Meist erhält der Leser auch einen kurzen Umriss bzw. Einblick über das Leben des jeweiligen Kofferpackenden. Es ist hochinterressant, das zu Lesen.
Manche Geschichten sind berührend, wie die einer jungen Frau, die Erinnerungsstücke an Stationen ihrer Kindheit, Jugend und des Erwachsenseins eingepackt hat in der Hoffnung, sie trifft nach dem Tod ihre Mutter, die schon vor so vielen Jahren gestorben ist und kann ihr dann aus ihrem Leben erzählen.
Manch ein Kofferpacker ist (tut) ganz kaltschnäuzig und schreibt als einzigen Satz: Wenn man doch stribt, kann man auch rauchen!
Eine Dame fügt u.a. einen Satz von Mascha Kaléko bei:
"Bedenkt: den eigenen Tod, den stirbt man nur.
Doch mit dem Tod der anderen muss man leben."
Für die allermeisten steht fest, nach dem Tod geht es irgendwie weiter. Allerdings glauben wie es scheint nur wenige konkret, in Gottes Reich einzugehen. Schade.

Montag, 20. Oktober 2008

Überfall

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Gestern kam zur Mittagszeit ein Anruf aus meinem Turnverein, ob ich nicht heute die Stunde Step-Aerobic geben könnte - es sei wirklich ein Notfall und sehr schade, wenn die Stunde ausfallen müsse. Ja, das sah ich schon ein und habe zugesagt.
Aber gleich danach dachte ich: na, da habe ich mir was eingebrockt! Ich habe sicher vier Jahre keine Sportstunde mehr gegeben und auch keine Zeit zur Vorbereitung, wollte ich doch am Nachmittag mit meinem Mann in den Garten, das schöne Wetter geniessen.
Also habe ich heute nach der Arbeit meine Musik nach etwas Brauchbarem durchsucht, bin auch ziemlich schnell fündig geworden. Dazu noch die letzte Choreografie, die ich am 25.10.2004 gegeben habe, hergenommen. Dann noch eine Stunde probiert und auswendig gelernt (Aufwärmen / Chardio / Cool down / Übergänge), um Beistand gebetet und los gings...
Und es lief prima - das hätte ich nicht gedacht.
Die "Mädels" haben ganz toll mitgemacht und sich ganz viel Mühe gegeben. Wenn am Ende der Stunde alle die gesamte Choreografie auswendig können und synchron tanzen, ist das einfach Klasse und der schönste Lohn.
Allerdings bin ich jetzt auch fix und fertig und werde schlafen, dass ein Auge das andere nicht sieht.

Die Tankstelle der besonderen Art

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Sonntag, 19. Oktober 2008

Ein letztes Mal

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Das Wetter war dieses Wochenende wieder so genial sonnig. Natürlich haben wir gestern und heute viel Zeit im Garten verbracht. Gestern zum Arbeiten, heute zum geniessen, Pläne schmieden und Beobachten all dessen was so kreucht und fleucht. Und natürlich haben wir den milden Tag gestern genutzt, um ein letztes Mal in diesem Jahr zu grillen. Einfach so, nur zu zweit. Das war auch schön. Wieso eigentlich ein letztes Mal? Wer sagt, dass man im Winter nicht grillen kann? Holz für ein wärmendes Feuer habe wir ja wahrlich genug...

Samstag, 18. Oktober 2008

Gartenimpressionen

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Ich weiss nicht....





...unter "steinreich" habe ich mir immer etwas anderes vorgestellt.

Freitag, 17. Oktober 2008

Gott schuf die Zeit...

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...von der Eile hat er nichts gesagt.
Im Gegenteil. Gott sagt, alles hat seine Zeit.
Das möchte ich immer besser beherzigen. Ich muss gar nicht mehrere Sachen gleizeitig tun. Ich möchte auch nicht, wenn ich bei einem Glas Wein sitze, in Gedanken schon bei der nächsten Aufgabe sein. Ebensowenig wie ich alle Termine, die andere Menschen mir verordnen auch einhalten muss.
Wenn morgen die Sonne scheint, möchte ich sie geniessen und dafür dankbar sein. Ich möchte mir Zeit nehmen, um den Blättern beim Herunterfallen zuzuschauen, die Rosen im Garten frostsicher verpacken, ohne auf die Uhr zu schauen und alles was ich nicht schaffe, getrost kommenden Tagen anvertrauen.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Treuer Gott,

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lass uns nicht vergessen, dass alles ein Ende hat:
unser Gelingen und unser Versagen,
unser Lachen und unser Weinen,
unser Glück und unser Leid,
diese ganze Welt mit ihrer Herrlichkeit und ihrem Elend.
Wir beugen uns vor dir im Wissen um unsere Vergänglichkeit.
Ob wir leben oder sterben:
Halte uns in deinen Händen.

aus meinem Losungsbüchlein

Montag, 13. Oktober 2008

Nun soll es eben doch sein!

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Eigentlich wollte ich nichts über die Finanzkrise festhalten. Lange dachte ich, was geht mich das an? Die Börse samt ihren Spekulanten ist mir sowieso sehr suspekt.
Das willkürliche Festlegen, welchen Wert eine Firma hat, und dass dieser Wert sich von einer Stunde auf die andere total verändern kann, nur weil irgendwelche Spekulanten eine Wette darüber abschliessen, hat für mich nichts aber auch gar nichts mit Wirtschaft zu tun sondern eher mit Zockermanier.
Dass diese Börsenmanager nun aber mit ihren immer abenteuerlicheren Spekulationen tatsächlich weltweit ganze Finanzsysteme zugrunde richten können, schockiert mich sehr.
Oder ist es nur Scheingefecht? Steckt etwas ganz anderes dahinter?
Nur durch das ständige Bombardement von immer neuen Katasrophen-Nachrichten, wie schlimm die Finanzkrise sei, wieviel die Anleger heute wieder verloren haben, wie sehr die gesamte Wirtschaft bedroht ist, kann man dem Otto-Normal-Bürger ja nun die bittere Pille verpassen, dass ein "Hilfs"-paket durch den Staat von 470 Milliarden! Euro für die Banken unbedingt notwendig sei. Die Beschwichtigungen, dass es sich ja nur um eine Bürgschaft handelt, die sicher nicht zu zahlen sein wird, und dass der Staat nun die Banken reglementieren wird, sind der Zuckerguss, damit die Pille herunterrutscht (weiter nichts).
Somit kommen die Banken nun ganz offiziell an die Steuergelder des Staates. Und ich könnte mir gut vorstellen, dass sie auch noch einige Schliche finden werden, um die bereits bei ihnen befindlichen Einlagen der Bürger einfach behalten zu können. Nach dem Motto: die Ersparnisse sind leider, leider weg. Es tut uns sehr leid....
Am meisten empört mich, dass die Menschen, die mit ihrem Einkommen gerade so über die Runden kommen, die keinen Euro übrig haben, um sich mit Geldanlagen einen Notgroschen zu schaffen, nun durch ihre Steuerbeiträge für die Geldgier der überbezahlten Börsianer geradestehen müssen.
Überhaupt: in jeder Zeitung, jeder Nachrichtensendung gibt es scheinbar nur noch ein Thema - Geld, Rendite, Dax, Dow! Schade, dass es nicht ganz ohne Geld geht.
Allerdings ist das Mass wichtig, und auch auf welche Weise ich zu Geld komme und was ich dann mit dem Geld tue.
Für die Herrschaften der Börse fällt mir da ein:
Mt 16,26 Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse?

Samstag, 11. Oktober 2008

Schönes Wetter - Gartentag

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Was sich der Herbst in unserem Garten so erlaubt - ist einfach wunderbar.
Farbenfreude pur! Und dabei prangen immer noch letzte Rosen.
Ich habe heute eine Pfingstrose umgesetzt. Ihrem grossen Wurzelgeflecht zufolge ist sie in diesem Garten schon eine "Alteingesessene". Aber alt oder nicht - ihr Impfstatus scheint up to date zu sein. Denn beim ausbuddeln ihrer Wurzeln, kam auch die abgebildete Plakette zu Tage, die besagt, dass sie anscheinend 1981 gegen Tollwut geimpft wurde. Na, das ist doch beruhigend!

Gott ist näher als du denkst...

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Es ist nicht immer leicht, zu beschreiben, auf welche Weise man spürt, dass Gott anwesend ist.
Heute morgen im Radio aufgeschnappt, ich fand es so treffend formuliert, dass ich es festhalten möchte:
Gedanken zum Tag / SWR3
Meine Nachbarin war damals schon alt. Damals als ich sie gefragt habe, ob sie Gott schon einmal „gesehen“ oder gespürt habe. Wir trafen uns oft im Wald. Sie mit ihrem Hund Adonis, ich mit meiner Ayla. Es war früh am Morgen. Ihr Antwort kam prompt: „Wenn ich morgens durch den Wald gehe – diese tiefe Ruhe spüre, die über allem liegt, die Vögel zwitschern, es knackt im Unterholz, ich atme klare, frische Luft – dann, glaube ich, bin ich Gott sehr nah.“
Ihre Antwort beeindruckte mich. Wenn das so ist, so ganz unspektakulär, dann habe ich Gottes Nähe auch schon manches Mal in meinem Leben gespürt.
Zum Beispiel als ich mit 50 Kindern einer Stadtranderholung unterwegs im Schwarzwald war und es anfing zu regnen. Irgendwann war es uns egal, dass wir nass wurden. Wir spielten und tanzten und wurden dreckig und vergaßen Zeit und Regen. Wir waren ein-fach nur glücklich zusammen. Ich glaube, Gott hat in diesem Moment mit uns um die Wette gelacht.
Oder als meine Oma im Sterben lag. Ich saß an ihrem Bett im Krankenhaus. Sprechen konnte sie schon nicht mehr. Dafür sprachen ihre Augen Bände: Sie freute sich, dass ich da war. Ich hatte Angst; ich wollte nicht, dass sie starb. Sie war eine tolle Oma. Und so saß ich schweigend bei ihr, in Gedanken versunken. Und auf einmal war da so eine Ruhe im Zimmer. Wie wenn einer sagte „Es ist gut so.“ Ich glaube, dass war der Augenblick, an dem meine Oma und ich uns voneinander verabschiedeten. In diesem Augenblick habe ich Gott ganz deutlich gespürt.

Donnerstag, 9. Oktober 2008

der Alltag hat uns wieder

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Und gleich geht es los, dass auch so mancher Abend wieder verplant ist.
Heute ist schon wieder das erste Vorbereitungstreffen für unseren nächsten ImPuls-Gottesdienst.
Eigentlich wirkt der letzte, "Willkommen an Bord", noch in schöner Weise nach. Wahrscheinlich, weil er so tolle Resonanz gebracht hat.
Und weil das so ist, möchte ich das Eingangsgebet zu diesem Gottesdienst hier festhalten:

"Jesus Christus, hab Dank für alle Menschen, die heute an Bord dieses Kirchenschiffes gekommen sind, um miteinander Gottesdienst zu feiern.
Jeder von uns ist aber auch an Bord seines eigenen Lebensschiffes und hat seine kleinen und grossen Sorgen,
schwierige Situationen oder Hilflosigkeit im Gepäck.
Wie die Fischer gehen wir unseren täglichen Pflichten nach, machen mal eine guten Fang und mal bleibt das Netz leer.
Du kennst jeden von uns. Weißt, wohin unser Lebensschiff steuert und welche Ladung das Schiff trägt.
Darum laden wir dich ein, zu uns an Bord zu kommen.
Schenk uns deinen heiligen Geist und öffne unsere Herzen, damit wir dich erkennen, dein Wort verstehen und unserem Lebensschiff wenn nötig einen neuen Kurs geben können.
Amen."
M.L.

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Mensch ärgere dich nicht!

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Heute den erste Tag wieder im Büro - und draussen wunderbarer Sonnenschein mit 20°C!
Nun ja, zwar kein ganzer Urlaubstag im goldenen Herbst aber wenigstens eine sonnige Mittagspause am Rhein. Wenig ist besser als nichts.

Dienstag, 7. Oktober 2008

Ein altes Weingut...

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seit Generationen in Familienbesitz - hochinterressant.

Urlaub mit Hindernissen

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Ich bin gesund in die Ferien an die Mosel gefahren. Und heute am letzten Tag meiner Ferien bin ich wieder gesund. Dazwischen jedoch....
Erkältung, das volle Programm! Auch das Wetter hat uns so manche Wanderung verdorben (kalt, nass, Wind - auch das volle Programm). Zudem ist mein Mann bei einer der Wanderungen gestürzt und hat nun ein verstauchtes Handgelenk.
Aber unterkriegen lassen haben wir uns deshalb noch lange nicht. Ein wenig wandern, Weingutbesuche und das Erdener Weinfest waren dennoch möglich. Auf unserem Heimweg heute hat uns die ganze Zeit die Sonne beschienen bei saganhaften 20°C!
Allerdings bin ich dankbar, dass wir so gut und wohlbehalten, pannen-, unfall- und staufrei zu Hause angekommen sind. Und morgen geht´s wieder ins Büro.

Dienstag, 30. September 2008

Endspurt

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Morgen geht es los. Für ein paar Tage urlauben wir in Erden an der Mosel. Nach der doch recht stressigen Zeit in den letzten Wochen freuen wir uns auf die liebliche Landschaft, lange Spaziergänge, Ausschlafen, Lesen und natürlich auf den Moselwein.
Na, denn bis denn...

Sonntag, 28. September 2008

"Willkommen an Bord"

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Der heutige Impuls-Gottesdienst war der erste, an dem es keine Pannen gab. Zudem war die Kirche VOLL. Und das obwohl strahlender Sonnenschein herrschte.
Unser Team hat's gefreut.

Die predigt über Lukas 5, 1-11 war gut, wenn auch wieder bisschen kurz. Aber die gezeigte Filmsequenz zum Fischzug des Petrus (ich berichtete) hatte wohl durchschlagenden Erfolg.
Habe nämlich nach dem Godi von einem Konfirmanden gehört, so ein Wunder mit Jesus wünschte er sich auch einmal. Dann wüsste er, dass es Jesus Christus wirklich gibt und müsse es nicht nur glauben. Ich freue mich, dass ihm Jesus nicht einfach egal ist, wünsche ihm diese persönliche Begegnung mit Jesus Christus in welcher Weise auch immer...

Samstag, 27. September 2008

Vorgezogener Sonntag

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Das Wetter war mal wieder auf unserer Seite.
Freunde kamen zu Besuch, und wir konnten über Mittag im sonnigen Garten sitzen.
Haben die Ruhe dort und die Natur sehr genossen und waren am späteren Nachmittag noch in Obereichsel im Cafe Elke. Die von der Wetterprognose vorhergesagte supertolle Fernsicht ist zwar nicht eingetroffen (wäre dort oben genial gewesen), wir hatten trozdem einen ganz schönen Tag miteinander.

Freitag, 26. September 2008

Hat jede Stunde 60 Minuten?

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Oh, die Woche ist schon wieder herum, und ich habe gar nichts gebloggt....Aber nicht, weil nichts los war sondern gerade, weil es mal wieder sehr turbulent zuging.
Habe an zwei Abenden noch im Garten gewerkelt (mal wieder ein bisschen was gepflanzt), dann war noch Probe für unseren Impuls-Godi, das Montagsaerobic sowieso und für unsere morgigen Gäste wollten wir auch noch etwas vorbereiten. Nebenher war diese Woche viel zu telefonieren: mit Freunden über Silvester, mit Bekannten über ihre Krankheit. Ja und ein klein wenig Haushalt fällt by the way auch noch an.
Das ist schon komisch. Wenn das Leben so intensiv ist, spürt man die Zeit gar nicht. Mit einem Wimpernschlag ist eine Stunde oder auch zwei vorbei.

Sonntag, 21. September 2008

Dachgeschichten II und mehr

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So, das wäre geschafft. Trotz aller Schwierigkeiten hat unser Gartenhaus nun ein neues Dach. Freu, freu...Und auch heute kam wieder jemand zum Helfen, damit bis Mittag alles fertig sein sollte. Das war ganz toll.
Doch am Nachmittag gab es einen Seitenhieb, wohl damit uns nicht langweilig wird. Beim Streichen des Hauses rutschte eine Trockenmauer vorm Haus ab. Prima!
(Wo bei diesem Nachteil der Vorteil sein soll, erhellt sich mir im Moment noch nicht...)

Samstag, 20. September 2008

Dachgeschichten I

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Dieses Wochenende ist superschönes Sonnenwetter und dennoch nicht zu heiss, einfach genial, nun endlich unser Gartenhausdach zu erneuern.
Zu unserem Glück hatten alle Helfer, die schon für letzten Samstag zugesagt hatten, auch diesen Sonnabend für uns reserviert und waren schon früh zur Stelle. Nur das alte Dach hat leider eine unangenehme Überraschung nach der anderen präsentiert, so dass Baumaterial fehlte und erst noch ein ausgedehnter Besuch auf einem Baumarkt fällig war. Gegen Mittag ging es endlich richtig voran. Am Nachmittag jedoch fiel das Stromaggregat aus - wieder Unterbruch, um den Generator von jemand anderem zu holen. Und weiter ging es, bis in die Dunkelheit hinein, um so viel wie möglich noch zu schaffen. Was sind wir froh, dass wir so fleissige Helfer hatten... Die Restarbeit bleibt nun für morgen, Sonntag hin oder her...

Freitag, 19. September 2008

Spätsommernachmittag

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Habe den heutigen Nachmittag im Garten verbracht. Obwohl die Nächte schon herbstlich kalt, sind die sonnigen Tage noch richtig angenehm warm. Und im Garten ist noch mächtig was los:

die Rosen blühen noch immer wunderschön, der frisch gepflanzte Johannisstrauch lässt sich nicht lumpen, treibt Blätter und sogar ein paar Blüten und im Teich tummeln sich sogar noch einige Fröschlies - als wären Herbst und Winter noch unendlich weit weg. Ich habe heute auch nicht an den kommenden Winter gedacht, sondern an den nächsten Frühling. Habe Osterglocken, Blausterne, Hyazinthen, Schneeglöckchen und einhundertzehn! Krokusse gesteckt.

Dienstag, 16. September 2008

darauf hoffe ich

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Montag, 15. September 2008

Ein Wurm kommt selten allein

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Irgendwie ist der Wurm drin!
Habe gestern per Internet in einem Versandhaus einige Dinge bestellt und musste heute feststellen, dass die Lieferadresse nicht angenommen wurde und überhaupt die ganze Bestellung irgendwo festhängt (IT-Wurm).
Ausserdem hat das Hotel, in dem wir mit Freunden Silvester verbringen wollten, plötzlich gemailt, man müsse leider absagen - alles schon belegt! (Spassverderber-Wurm)
Und heute habe ich im Büro erfahren, dass das grosse Projekt, auf das ich schon so lange hoffe, und das jetzt im September starten sollte, komplett auf unbestimmte Zeit gestoppt ist (Management-Wurm).
Das mit dem Projekt ficht mich ganz schön an, alles andere ist kein Problem.
Komisch finde ich, dass, obwohl jeder aus einer anderen Branche kommt, die Würmer gemeinsam auftreten. Ob die sich in der Gruppe stärker fühlen?

Samstag, 13. September 2008

Es wär so schön gewesen,...

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...es hat nicht sollen sein.
Für den heutigen Samstag war unsere grosse Gartenhausdachaktion geplant gewesen.
Das Dach ist nämlich an mehreren Stellen undicht und muss komplett erneuert werden.
Die Platten für´s neue Dach und sonstiges Material sind da, Freunde, die helfen wollten, hatten zugesagt und sich für den Tag extra nichts anderes vorgenommen und ich habe gestern sogar schon die Gulaschsuppe vorgekocht, damit die fleissigen Arbeiter auch etwas Herzhaftes für den Magen haben sollten. Fraglich war halt nur das Wetter.
Tja, und nun hat uns der Regen einen kompletten Strich durch die Rechnung gemacht. Seit letzter Nacht regnet es ununterbrochen so heftig, dass an Dacherneuerung nicht zu denken ist.
Diesmal hat eben auch beten nicht das Gewünschte bewirkt...
Ein bisschen Gutes hatte dieser durchnässte Tag aber doch: Zeit zum Lesen (Richter und Ruth), Mein Mann konnte sich einen geruhsamen Baumarktbummel gönnen und jetzt am Abend ist noch Zeit und Muße für Kerzenlicht und Wein (nach der Dachaktion wären wir bestimmt völlig fertig ins Bett gefallen).
Und: aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben! So hoffen wir also auf nächsten Samstag....

Freitag, 12. September 2008

Resteressen?

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Im elektronischen "Schwarzen Brett" der Firma, in der ich zur Zeit arbeite, war heute folgende Anzeige zu lesen:

Donnerstag, 11. September 2008

Vorbereitungstreffen

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Die Zeit eilt, rennt und flitzt. Schon naht der 28. September und damit unser nächster ImPuls-Gottesdienst.
Zeit den Ablauf konkret zu besprechen und sämtliche Aufgaben zu verteilen. Das wollen wir heute Abend tun.
Die Plakate sind schon mal fertig, wie nebenstehendes Bild zeigt...

Mittwoch, 10. September 2008

Schlauer Spruch

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"Leben ist wie zeichnen-
nur ohne Radiergummi."

Dienstag, 9. September 2008

"Ein Koffer für die letzte Reise"

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So lautet der Titel einer Ausstellung, die meine Schwester kürzlich besuchte. Ein wirklich interressantes Projekt. Am Inhalt der Koffer erkennt man, wie die Menschen mit dem Gedanken an die Vergänglichkeit des Lebens umgehen, was ihnen wichtig ist und woran sie glauben. Manche hatten Fotos hineingetan, manche Obst und andere Esswaren, wieder andere Bücher, einer hatte die ungeöffnete Post mehrerer Jahre drin mit der Begründung, im Jenseits hätte er genug Zeit, die Post zu öffnen und zu lesen....
Hier mehr über das Projekt und seinen Initiator
Meine Schwester und ich waren uns einig, unser Koffer wäre leer. Wir gehen zu Jesus Christus und brauchen dort nichts aber auch gar nichts aus dieser Welt, nicht mal den leeren Koffer.

Montag, 8. September 2008

Lukas 6, 36-38

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"Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben. Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch wieder messen."
Einleitung unserer heutigen Gebetsrunde

Freundschaft ist...

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...wenn dich jemand für gutes Schwimmen lobt,
nachdem du beim Segeln gekentert bist.

Sonntag, 7. September 2008

Hier die Fotos

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Schön war´s in Heidelberg.
Und schön auch, dass wir unfall-, pannen- und sogar staufrei wieder zu Hause angekommen sind.

Samstag, 6. September 2008

"Heidelberg sieht auch im Regen schön aus"

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So der Ausspruch unserer Tochter, die wir heute und morgen in dieser bei jedem Wetter schönen Stadt besuchen.
Vormittags in einem schwedischen Möbelhaus alles bekommen was Tochter für ihren Umzug in ein grösseres Zimmer so braucht, vollständig und obendrein günstig, klasse.

Im Moment steht sie in der Küche und zaubert uns ein schönes Abendessen und später am Abend werden wir uns die Schlossbeleuchtung und das Feuerwerk anschauen. Leider macht uns der Regen wie es scheint einen kleinen Strich durch die Rechnung, aber wir haben ja Schirm und Regenjacke...Fotilies folgen später.

Donnerstag, 4. September 2008

Noch 112 Tage

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Auf einmal ist der Sommer weg. Schade.
Morgens beim Aufstehen, ist es noch dunkel. Beim Frühstück um halb sieben, kein Blick mehr vom Balkon auf sonnenbeschienene Landschaft.
Im Postkasten Werbung für Winterreifen und im Garten immer mehr braune Blätter auf Wiese und Teich.
Da hoffe ich mal, der Herbst klappt noch seinen Farbkasten auf und zaubert ein bisschen rot und gelb zwischen das Nochgrün und Schonbraun.
By the way: heute in 16 Wochen ist Weihnachten.

Dienstag, 2. September 2008

Einladung

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Habe heute die Einladung zur ersten Besprechung für eine neues Projekt erhalten.
Ist ein eher kleines Projekt (zwei Doppelkonustrockner), aber ich freue mich: wieder Projektarbeit machen zu können, auf das interressante Thema und mit ins Team berufen worden zu sein.

Montag, 1. September 2008

Highlight

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Die Einleitung unseres heutigen Gebetstreffens drehte sich um den Psalm 139 (bitte j.s. nachlesen). Für mich jedoch war ein anderer Satz im Gebet eines Kollegen der Höhepunkt des Tages:
"Jesus Christus hat versprochen: siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Mat. 28,20)

Sonntag, 31. August 2008

von Elf bis Elf

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Haben gestern einen schönen gemeinsamen Samstag verbracht.
Los ging es um elf Uhr mit einem sonnigen Brunch in unserem Garten. Anschliessend Wanderung (Gipsträgerin ausgenommen) über Rührberg und Ruschbachtal zum Haus von Bekannten wo gegrillt, erzählt und zur Gitarre gesungen wurde, eben bis elf Uhr.


War ein schöner Tag.

Freitag, 29. August 2008

Ahnenforschung???

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Als ich heute Morgen im Büro meinen Computer startete, war die folgende Nachricht von einem "Kollegen" aus einer Zweigfirma in Tuscon, Arizona in meinem E-mail-Postfach:
"I just got onto the COE & found your name. My ancestors came from northern Germany 150 years ago. You are the first co-worker I have ever had with the same last name. Maybe some day we will meet."
Finde ich witzig. Ich hab´s überprüft, weltweit sind in diesem Konzern zig-tausend Menschen beschäftigt, aber wir beide sind tatsächlich die einzigen mit exakt dem selben Nachnamen.
Und wer weiss, vielleicht hat er recht, und wir treffen uns wirklich eines Tages....

Donnerstag, 28. August 2008

Kluge Worte

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Das Paradox unserer Zeit ist: wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz,…
Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien,...
Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert.
Wir kommen zum Mond, aber nicht an die Tür des Nachbarn.
Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. ...
Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile…
Vergesst nicht, mehr Zeit denen zu schenken, die Ihr liebt, weil sie nicht immer mit Euch sein werden.
Sagt ein gutes Wort denen, die Euch jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen und nicht mehr bei Euch sein werden.
Findet Zeit Euch zu lieben.
George Carlin Schauspieler und Komiker nach dem Tod seiner Frau

Mittwoch, 27. August 2008

Der Sommer ist zurück

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Seit letzten Sonntag ist es wieder richtig schön sommerlich. Ich geniesse das. War gestern und heute gleich nach der Arbeit noch zwei Stunden im Garten (nur so) und morgen werde ich mir mal wieder einen Spaziergang vom Büro nach Hause gönnen (aber diesmal hoffentlich im Sonnenschein). Ach, lieber Spätsommer, bleib doch noch ein bisschen - so zwei bis drei Wochen....

Dienstag, 26. August 2008

Erstens kommt es anders...

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...und zweitens als man denkt!
Eigentlich dachte ich, ab heute gehe ich endlich wieder mit meiner Laufkollegin Joggen, nachdem wir über zwei Wochen urlaubshalber ausgesetzt hatten.
Aber falsch gedacht. Der Wanderurlaub in der Schweiz ist ihr leider nicht bekommen. Sie hat sich ein Bein gebrochen, die arme. Musste direkt von einer Kuhalm gerettet werden, den Urlaub vorzeitig abbrechen und sitzt bzw. liegt nun mit geschientem Bein zu Hause. Vier bis sechs Wochen wird sie sich in Geduld fassen und ich allein laufen müssen.

Montag, 25. August 2008

Weibliche Logik

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Eines Tages, als eine arme Schneiderin an einem Flussufer nähte, fiel ihr Fingerhut ins Wasser. Sie weinte über den Verlust so laut, dass Gott erschien und sie fragte: "Mein Kind, weshalb weinst Du denn?" Die Schneiderin erklärte ihm, dass ihr Fingerhut in den Fluss gefallen sei und sie ihn dringend brauche, weil sie mit ihrer Arbeit ihrem Ehemann helfe, das nötige Geld zum Überleben ihrer Familie zu verdienen. Gott tauchte seine Hand ins Wasser und holte einen goldenen, mit Türkisen bestückten Fingerhut heraus. "Ist das Dein Fingerhut?" fragte er. "Nein". Gott tauchte seine Hand wieder ins Wasser und fischte einen goldenen, mit Rubinen geschmückten Fingerhut heraus. "Ist das Dein Fingerhut?" fragte Gott. Wieder antwortete die Schneiderin: "Nein". Gott tauchte seine Hand wieder ins Wasser und fischte einen ledernen Fingerhut heraus. "Ist das Dein Fingerhut?" fragte Gott. "Ja, das ist er!". Gott war über die Ehrlichkeit der Frau sehr erfreut und schenkte ihr alle drei Fingerhüte. Die Schneiderin ging überglücklich nach Hause. Einige Jahre später spazierte die Schneiderin mit ihrem Ehemann dem Flussufer entlang. Ihr Ehemann rutschte aus, fiel ins Wasser und verschwand in den Fluten. Die Schneiderin weinte so laut, und wieder erschien Gott und fragte nach dem Grund ihrer Tränen. "Oh Gott, mein Mann ist soeben in den Fluss gefallen!" antwortete sie. Gott stieg in die Fluten und kam mit George Clooney heraus. "Ist das Dein Ehemann?" wollte er wissen. "Ja" sagte die Schneiderin. Gott wurde wütend und schrie: "Du hast gelogen, das ist nicht Dein Ehemann!". Die Schneiderin antwortete: "Gott, bitte vergib mir, das ist ein Missverständnis. Siehst Du, wenn ich bei George Clooney nein gesagt hätte, wärst Du mit Brad Pitt wiedergekommen. Und wenn ich bei Brad Pitt nein gesagt hätte, hättest Du meinem Ehemann geholt, und wenn ich bei ihm ja gesagt hätte, hättest Du mir alle drei mitgegeben. Gott, ich bin nicht mehr bei bester Gesundheit und hätte mich nicht um alle drei Ehemänner kümmern können. Nur DESWEGEN sagte ich bei George Clooney ja. Gott war gerührt und so durfte die Schneiderin George Clooney behalten. Die Moral der Geschichte: Wann immer eine Frau lügt, geschieht dies aus guten und ehrenwerten Gründen und im Interesse aller. Das ist auf jeden Fall unsere Version, und darauf sollten wir stets bestehen.

Sonntag, 24. August 2008

Die Überraschung ist gelungen

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Als wir heute in den Garten kamen, liess mich mein Mann vorrausgehen, er hatte noch etwas am Auto zu tun. Ich dachte mir nichts dabei und steuerte zielstrebig auf den Geräteschuppen zu, um ihn aufzuschliessen. Plötzlich hielt ich inne. Der Garten sah irgendwie anders aus. Und wo kamen die vielen Sägespäne im Gras her?? So nach und nach erkannte ich, was passiert war. Die meisten der überalterten und verknorzelten Apfel- und Quittenbäume waren abgesägt. Nicht nur drei, wie wir es uns für den Herbst vorgenommen hatten, sondern gleich fünf auf einen Streich. Wow, das nenne ich ganze Arbeit. Mein Mann hatte das am Vortag mit einem Kollegen bewerkstelligt und mir kein Wort davon erzählt! Sollte eben eine Überraschung sein. Na, da war ich platt. Und heute ging es dann schon ein bisschen ans Aufräumen.
Wer da glaubt, dass unser Garten nun kahl aussieht, den kann ich beruhigen. Wie das Foto zeigt, sieht man nach wie vor den Wald vor Bäumen nicht. Aber unser "Rasen" (der noch einer werden will) bekommt enlich mal Licht, Luft und Sonne. Freu...freu...

Samstag, 23. August 2008

aus "Gut gesagt"

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"Auf die Liebe zu verzichten erscheint mir ebenso unsinnig, wie sich nicht um sein Heil zu sorgen, wenn man an die Ewigkeit glaubt."
Simone de Beauvoir, Französische Schriftstellerin und Philosophin, 1908-86.

Freitag, 22. August 2008

gewogen und zu leicht befunden

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War heute zur jährlichen Routineuntersuchung. Immer zu diesem Termin und nur zu diesem Termin stelle ich mich dann auch auf eine Personenwaage, der Rest des Jahres geht sehr gut ohne. Heute nun meldete dieses Gerät, ich sei ca. 3 kg leichter als im letzten und vorletzten und vorvorletzten Jahr. Mich freute das, wenn es auch nicht überraschend kam. Schliesslich kneift im Moment keine Hose, passt auch mein engster Rock, was ich geniesse. Aber Frau Doktor wiegte bedenklich den Kopf. Auch mein Argument, dass ich in unserem Garten-Park-Dschungel so viel mehr Bewegung hätte als früher, zog nicht.
Sie wolle mich keinesfalls beunruhigen. Möglicherweise sei ja alles in bester Ordnung, aber ich solle die dauerhafte Gewichtsverringerung auf jeden Fall untersuchen lassen.
Na wunderbar! Bis heute Nachmittag habe ich mich kerngesund gefühlt.
Ist gar nicht so leicht, dieses "nicht beunruhigen", wenn sie gleichzeitig sagt, das sei nicht normal, auf Dauer einfach so mehrere Kilo abzunehmen, es sei denn man macht spezielle Diäten oder eine Ernährungsumstellung.
Na ja, ich werde jetzt als erste Gegenmassnahme eine grosse Schale Vanilleeis schlemmen und dann drüber schlafen - morgen sieht die Welt schon anders aus.

Donnerstag, 21. August 2008

Bloss ein Donnerstag...

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...jedoch mit nochmal richtig schönem Wetter. Hab schon ziemlich früh das Büro verlassen, so dass ich Zeit hatte, mal wieder unter der Woche im Garten nach dem Rechten (und nach dem Linken) zu schauen. War schön draussen.

Mittwoch, 20. August 2008

In guten wie in schlechten Tagen

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Unlängst traf ich eine Bekannte aus meiner Turngruppe vor unserem Supermarkt, und wir nahmen uns ein bisschen Zeit, um nach dem woher und wohin zu fragen.
Als ich mich vor siebzehn Jahren dieser Sportgruppe anschloss, war sie die Leiterin derselbigen. Eine engagierte Powerfrau, berufstätig, mit Mann, Sohn, Haus und Garten.... Damals beeindruckte sie mich oft, wenn sie von ihren Fernreisen erzählte, die sie mit ihrem Mann nach Mexiko, Bali, Florida, Seychellen und...und...und unternahm.
Ihr Mann ist allerdings inzwischen schon seit Jahren sehr krank (Lunge) und so fragte ich sie im Verlauf unseres Gespräches, wie es ihrem Mann geht.
Ja, es geht ihm eben sehr schlecht. Das Haus kann er gar nicht mehr verlassen, hat gerade noch 15% Lungenvolumen, kann nur unter grosser Anstrenung mal das Bett verlassen. Immer wieder stehen Aufenthalte in verschiedenen UNI-Kliniken an, bei denen jedesmals bestätigt wird, dass die Ärzte auch nichts machen können. So ist er vollständig von ihr abhängig, und sie ist natürlich sehr eingeschränkt, muss sie doch alle Unternehmungen, die sie machen möchte oder wenn sie mal etwas zu erledigen hat, darauf abstimmen, dass ihr Mann ständig jemanden um sich braucht.
Als ich sie frage, wie sie das verkraftet, schaut sie mich an, lacht ganz herzlich und sagt:"Du, das geht jetzt schon mehr als zehn Jahre so, da bin ich so was von geübt....." und erzählt weiter, dass sie sehr viele schöne Jahre zusammen hatten und zum Beispiel oft von den Reisen sprechen und sich gemeinsam die Fotos anschauen. Ausserdem sei sie doch gut dran, denn sie sind finanziell abgesichert, müssen keinen sozialen Abstieg fürchten und ihr Sohn habe nach dem Studium eine sehr gute Anstellung in einer Stadtverwaltung bekommen - also auch da keine Sorgen. Überdies hat ihre Firma sie letztes Jahr in Vorruhestand geschickt, nun habe sie ja wirklich auch Zeit, sich um ihren Mann zu kümmern. "Jetzt ist es eben so, da müssen WIR durch!"
Mich hat sie mit ihrer Erzählung sehr bewegt. Das nenne ich Treue, so für den Anderen da zu sein, ohne nach den eigenen Interessen zu schauen. Sie strahlte eine Gelassenheit und innere Ruhe aus, die mich sehr beeindruckt haben.

aus "Gut gesagt"

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"Berater halten erst den Betrieb und dann die Hand auf."
Jauch, Günter

Dienstag, 19. August 2008

Was ist ein Wunder?

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Da mein Mann heute unser Auto brauchte, hatte ich mich entschlossen, meine dienstägliche Joggingrunde sausen zu lassen und stattdessen vom Büro nach Hause zu laufen (8 km). Hab das schon ein paar Mal gemacht und freute mich darauf. Da Regen angesagt war, hatte ich Regenjacke und Schirm dabei und hoffte, es würde schon nicht unwetterartig werden.
Vormittags war auch noch schöne Sonne, aber kurz vor drei Uhr wurde es recht trüb draussen. Und auf einmal hatte ich an meinem Schreibtisch keine Ruhe mehr und dachte, ich muss jetzt los.
Also flink zusammengepackt, PC heruntergefahren und los gings. Erst mal nur bis vor die Hauptpforte, da stellte ich fest, dass es bereits leicht regnete. Na gut, nahm ich halt den Schirm.
Nach etwa 50 m begann es plötzlich sehr heftig zu regnen, aber da war ich gerade an einem Bürogebäude mit grossem vorspringenden Dach über dem Eingang. Dort stellte ich mich unter, wartete den Guss ab und war mir unschlüssig, ob ich nun weiter laufen oder vielleicht besser zum Bahnhof gehen und den Zug nehmen sollte. Schliesslich entschied ich mich, nachdem der heftige Regen nachgelassen hatte, für´s Laufen. Zwischendurch tröpfelte es mal und mal kam Wind auf, einige Male war auch erschreckender Gewitterdonner zu hören. Am bedrohlichsten aber war der Himmel - finster und mit dramatischen Wolken überzogen. Ab und zu beschlich mich die Angst, dass jeden Moment ein Unwetter loslegen könnte (was meine Schritt beschleunigte).
Aber seltsamerweise hielt es! Ganze eineinhalb Stunden! So schwarz der Himmel auch war, ich konnte die meiste Zeit ohne Schirm und ohne Jacke gehen und kam trocken und überfroh zu Hause an. Und staunte nicht schlecht, denn ich war noch keine drei Minuten in der Wohnung, da legte der Himmel mit einem Wolkenbruch los....es goss wie aus Kannen. Da hätten weder Schirm noch Regenjacke, nicht mal Gummistiefel etwas genutzt.
Dass ich trocken und trotzdem zu Fuss nach Hause kam, auch gerade noch rechtzeitig losgelaufen bin, ist für mich ein Wunder. Es ist wie ein Versprechen Gottes, der mir sagen will - schau, mir ist nichts unmöglich im Kleinen wie im Grossen, du kannst auf mich vertrauen...
Und den Regen nehme ich obendrein als Geschenk, begiesst er doch nun statt meiner die frisch gepflanzten Erdbeeren und den angesäten Rasen im Garten.

Sonntag, 17. August 2008

Noch mehr ein Stück weiter

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Währen die Jungs in den Bäumen hingen waren wir natürlich auch nicht faul....
Erdbeeren, Enzian, Blaugras und ein Röschen gepflanzt. Ein Stück Rasen gesät, Rasen gemäht, die geschnittenen Äste zusammengetragen. Am Abend hatten wir richtige Freude daran, was wir an diesem Tag alles geschafft haben und gleich Pläne geschmiedet, wie es weitergehen kann.

Wieder ein Stück weiter

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Gestern war der Mann zum Stutzen der grossen Buche hinter unserem Gartenhaus angesagt.
Pünktlich um neun fuhr er mit seinem Traktor und einem Mitarbeiter vor und dann ging es los.
Ohne Pause fuhrwerkten sie mit Kletterausrüstung, Kettenzug und Motorsägen durch Geäst und Zweige bis fast Zwei Uhr. Dabei sahen wir erst so richtig, wir gefährlich diese Arbeit werden kann und waren froh, uns nicht selber dran gewagt zu haben.
Aber irgendwann war´s geschafft. Und sie haben ihre Sache gut gemacht.
Besonderes Geschenk war das Wetter, schön sonnig aber nicht heiss. Dass alles glatt ging, dafür sind wir sehr dankbar.
Und nun liegt unser Garten wieder mal voller Holz (mit Laub dran, sieht es besonders imposant aus).

Samstag, 16. August 2008

Angestellte

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Von einer Freundin bekam ich einen Salzstreuer, den ich ganz entzückend finde, die Eule Waltraut.

Sogar ihren Namen hat sie schon mitgebracht.
Mit ihr erweitert sich nun das Heer meiner Haushaltsangestellten auf acht:


Clementine (Waschmaschine)
Anna (Spülmaschine)
Lieselotte (Küchenmaschine)
Nichtskönner (Kühlschrank, ein tragischer Fall)
Erna 5 (Kaffeemaschine)
Hektor (Mixstab)
Mildred (Wetterstation, schwindelt immer!)
und
Waltraut (Salzstreuer).
Ausserdem gäbe es da noch Gertrud, die Rennschnecke, Minka, die Holzkatze und Otto, den Schwimmfrosch. Aber dies sind keine Angestellten, sie stehen nur herum und tun fleissig harmlos. Zum Glück fressen sie kein Brot - so brauchen sie es sich auch nicht zu verdienen.

Freitag, 15. August 2008

Flaute

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Im Moment bin ich irgendwie mau.
Eigentlich sollte ich dies tun und jenes, das andere wäre noch zu erledigen und jenes wartet auch auf mich. Alles kleine Dinge, die je für sich weder schwierig noch zweitraubend sind, meist sind es Routinearbeiten. Und doch kann ich mich nicht aufraffen.
Wie ein Segelschiff auf hoher See bei absoluter Windstille.
Aber einen Grund zur Freude habe ich denn doch: mein Laptop hat wieder Internetzugang - Yippieie. Da muss ich einfach hier einen Eintrag absetzten, so viel Wind ist schon noch...

Donnerstag, 14. August 2008

noch mehr Deutschunterricht?

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Die deutsche Amtssprache treibt manchmal wirklich arge Blüten, wie ich finde:
"Rauhfutter verzehrendes Grossvieh"
oder
"raumübergreifendes Grossgrün"
Na ja, schlicht "Kuh" und "Baum" in die Gesetzestexte zu schreiben, wäre ja wirklich zu profan!
Da wiehert er, der Amtsschimmel.

Mittwoch, 13. August 2008

Nichts genaues weiss mann nicht

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Seit Monaten fahre ich auf meinem Weg zur Arbeit an diesem Schild vorbei:

Ob der Verfasser ein bisschen im Deutschunterricht gefehlt hat?
Oder weiss er vielleicht selber nicht so genau, was er will?
Oder ist er raffiniert und beabsichtigt, dass der Leser sich dieses Schild besonders merkt??

Dienstag, 12. August 2008

Heute Morgen im SWR3-Radio

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"Selig, die mit den Augen des Anderen sehen können
und seine Nöte mittragen,
denn sie werden Frieden schaffen.

Selig, die willig sind, den ersten Schritt zu tun,
denn sie werden mehr Offenheit finden,
als sie für möglich halten.

Selig, die dem Nächsten zuhören können
auch wenn er anderer Meinung ist,
denn sie werden Kompromisse fördern.

Selig, die Kranke, Alte und Behinderte besuchen,
denn sie werden niemals einsam sein."
Guido Hügen

Sonntag, 10. August 2008

Na endlich!

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Ein schönes, erholsames und wunderschön sonniges Wochenende geht zu Ende.
Von gestern Vormittag bis heute Vormittag war unsere Tochter auf Stipvisite. Sie kam eigentlich nur für ihr Klassentreffen, aber wir hatten trotzdem schöne gemeinsame Stunden zum Austausch und um mal in Ruhe über ihre nächsten Studienziele zu sprechen.
Ausserdem blieb noch Zeit für unseren Garten und das Allerbeste:
Heute hatte ich endlich mal wieder mehrere Stunden Zeit, mein Bibelstudium weiterzubringen.
Endlich konnte ich mit der nächsten Lektion "Richter und Ruth" beginnen (na, das wurde auch Zeit), und das im sonnendurchsprenkelten, vogelbezwitscherten Garten - einfach wunderbar...

Samstag, 9. August 2008

"Willkommen an Bord"

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Was passiert, wenn ein Fachkundiger sich von einem Laien ins Handwerk reden lässt? Dann entsteht Pfusch! Wirklich? In einem Fall geschah ein Wunder...
Ein Zimmermann redet einem Fischer, der mit seinen Gefährten die ganze Nacht erfolglos gefischt hatte, ein, dass er bei Tageslicht noch einmal mit ihm zusammen hinausfahren und nochmal sein Netz auswerfen soll. Wo doch jeder Fischer weiss, dass nachts die bessere Zeit dafür ist! Aber der Fischer und seine Gefährten tun ihm den Gefallen und siehe da, sie fangen so viele Fische, dass das Netz reisst und noch ein zweites Boot kommen und den Fang mit einholen muss.
Und was folgt daraus? Sollten die Fischer nun immer des Tages zum Fischen fahren? Nein, der aussergewöhnlich grosse Fang zur ungewöhnlichen Zeit war das Wunder. Und es geschah, weil eben der Zimmermann an Bord war, und weil die Fischer taten, was er sagte.
Die Geschichte im Original kann man nachlesen bei Lukas 5, 1-11 .
Sie wird das Thema unseres nächsten ImPuls-Gottesdienstes am 28.09.08 sein.
Für mich war schon die Dikussion in unserem Vorbereitungstreffen letzten Donnerstag sehr hilfreich. Habe ich doch für mich erkannt, dass ich Jesus Christus noch mehr in Lebensbereiche mit hineinnehmen kann, die ich vermeine, voll im Griff zu haben. Meine technischen Spezifikationen im Büro, die Organisation eines Menüs, wenn wir Gäste bekommen oder die Planung was könnte wo in unserem Garten gedeihen, sind so Dinge, bei denen ich selten nach JesusChristus frage. Geht mir das alles doch ganz gut von der Hand. Vielleicht sollte ich aber gerade da verstärkt IHN mit in mein Lebensboot holen. IHM vertrauen und alles zutrauen. Vielleicht erlebe ich dann auch in solchen Bereichen das eine oder andere kleine oder grosse Wunder....

Freitag, 8. August 2008

Viel hilft viel....

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In meiner Kinderzeit (ist schon einige Jahre her) erzählten die Erwachsenen uns Kindern immer, die Babys würde der "Klapperstorch" bringen. Und wie es der Zufall wollte, gab es auf der Scheune des Nachbarhofes ein Storchennest, das in jedem Frühjahr von einem Storchenpaar bezogen wurde.
Viele Sommer hindurch war ich eifrig am Beobachten dieses Nestes, wollte ich doch wenigstens einmal einen Storch dabei sehen, wie er mit einem Baby losfliegt, oder eines mit ins Nest bringt. Aber es ist mir nie gelungen. Na, kein Wunder. Heute weiss ich es natürlich besser, schliesslich habe ich selber zwei Kinder...
Und trotzdem ist der Storch für mich ein besonderer Vogel geblieben. Noch heute, wenn ich einen sehe, denke ich unwillkürlich an Babies und muss schmunzeln.
Vor einiger Zeit nun erzählte mir eine Bekannte, dass sie und ihr Lebenspartner sich ein Baby wünschen, und dass sie hofft, es möge bald "klappen". Gleich am nächsten Tag kam sie lachend zu mir und meinte: "Schau mal, was gestern auf der Wiese vor unserem Balkon los war...!" und sandte mir folgendes Foto:

Bei so viel Unterstützung - ob das nur ein Baby wird?

Mittwoch, 6. August 2008

Es ist Sommer!

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Heute Morgen haben wir spontan beschlossen, die Arbeiten und Besorgungen, die eigentlich nach Feierabend dran wären, zu verschieben und stattdessen einen schönen Sommerabend in unserem Garten zu verbringen. Wir fanden, das sei dringend nötig, und wer weiss schon, wie das Wetter am Wochenende wird.
Das ist auch mal schön - einfach so einen Abend als wirklichen Feierabend zu deklarieren und die Pflichten hintenanzustellen, mitten in der Woche...
Erst mal schön haben - gearbeit' ist dann schnell...

Dienstag, 5. August 2008

In bester Gesellschaft???

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Ich finde es erschreckend, wie unsere Gesellschaft zusehends den Bach herunter bzw. im wahrsten Sinne des Wortes "zum Teufel" geht.
Da wird auf der Web-Seite der "Welt" tagelang eine Anleitung zur Abtreibung angeboten: Online-Abtreibung zu Hause
Seit heute stellt die gleiche Seite einen Artikel ins Netz, der aktive Sterbehilfe quasi propagiert, da angeblich die meisten Deutschen Sterbehilfe befürworten:
Sterbehilfe ist angesagt
Was für eine Welt - Ungeborene haben kein Mitspracherecht, ob sie leben wollen oder nicht und Alte und schwer kranke Menschen sind ihrer Umwelt ausgeliefert, so dass diese sie durch Lieblosigkeit und bewusst schlechte (billige) Betreuung um jeden Lebensmut bringen kann.
Nur wer gesund, jung, zahlungskräftig und leistungsfähig ist, hat das Recht zu leben - so stellt es sich mir dar.
Es macht mich traurig und wütend zugleich.
Traurig, dass unsere Gesellschaft wie auf Schienen diesen Weg geht; wütend, weil so viele Menschen leichtfertig Beifall klatschen, da es für sie vielleicht der einfachste Weg aus einer Notlage heraus ist, und sie nicht bereit sind, das ganze Bild zu betrachten.

Sonntag, 3. August 2008

Es kommt Besuch

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Vom 31. Juli bis heute waren Freunde bei uns zu Besuch. Schon letztes Jahr hatten wir dieses Treffen abgemacht und mit Freude vorbereitet. Ein Ehepaar konnte leider nicht dabei sein aber wir anderen hatten es einfach schön miteinander. Bei Wandernungen, Picknick, Gartenparty oder einfach auf unserem Balkon war viel Zeit für Gespräche und Austausch, Scherzerei und so manche Erinnerung. Schliesslich kennen wir uns nun schon ganz ganz viele Jahre, haben manches beieinander miterlebt.
Und das nächste Treffen steht schon fest - Silvester in Regensburg.