...und zweitens als man denkt.
Wir hatten uns ein ruhiges, faules Wochenende ohne Termine vorgenommen.
Nun, das mit ohne Termine hat auch geklappt. Ruhig im Sinne von unlaut war es auch, nur das mit dem faul sein - das war nicht einzuhalten. Gestern war so superschönes Gartenwetter, da haben uns mittags die Füsse ganz von allein hinausgetragen. Und vormittags war ja sowieso diverser Haushaltsdienst angesagt.
Aber nun freue ich mich: die Fenster sind geputzt, die Wäsche ist erledigt, die Federkissen aus der Reinigung wieder da, Waldterrasse, Gartenterrasse und Treppe sind laubfrei, die Beete ebenfalls und ausserdem noch unkrautfrei....richtig schön, wenn die To-Do-Liste so schön zusammenschrumpft, auch wenn man ziemlich erschlagen ist nach so viel Wirtschafterei.
Aber den heutigen Abend werden wir schön verfaulenzen.
Sonntag, 25. Oktober 2009
Erstens kommt es anders...
Winterzeit
Es ist 18 Uhr und schon stockfinster. Letzte Nacht war Zeitumstellung, die Sommerzeit-Mogelei ist mal wieder für fünf Monate ausgesetzt.
Natürlich weiss "man" vorher, dass es nun abends früher dunkel wird, aber wenn es dann so weit ist, mutet der erste Abend doch immer wieder eigenartig an...
Freitag, 23. Oktober 2009
Nebel - Dunkel - schön
Und gegen das Düstere ist Kerzenschein ein bewährtes Mittel.
Jedes Jahr, wenn Herbst und Winter herannahen, freue ich mich doch auch auf die langen Abende oder auf Tage, an denen es gar nicht richtig hell wird (vornehmlich Wochenende), denn dann bringen Kerzen eine heimelige Stimmung, tauchen alles in warmes Licht. Im Schein einer Kerze habe ich oft den Eindruck, die Zeit vergeht langsamer, alles ist so friedlich, ich spüre Geborgenheit.
Eine Kerze anzünden - das ist immer wieder schön.
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Wunderbare Beurteilung
Gestern Nachmittag konnte ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden:
Während in der Autowerkstatt unser Auto Winterräder und den üblichen Wintercheck bekam, verbrachte ich die Wartezeit im Autohaus bei Kaffe und Sckoki mit einem Buch.
Vor einigen Monaten war dieses Buch vielbesprochen, vielumworben und kontrovers diskutiert in vielen Internetseiten anzutreffen, also war ich schon ganz schön neugierig, was mich erwartet.
Es handelt sich um "Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott" von William Paul Young.
Als ich es aufschlug und die Widmung las, war ich gleich für das Buch und besonders den Autor eingenommen.
Er widmet das Buch u.a. seinen Kindern, erwähnt sie mit Namen und setzt hinter jeden Namen ein Umschreibung
- den sanften Tiefen
- den zärtlichen Forscher
- die gütige Zuneigung
- die fröhlich Wissende
- die leuchtende Kraft
- das werdende Wunder.
Das zeugt für mich von so viel Herzenswärme, Aufmerksamkeit und Liebe für seine Kinder - das hat mich schwer beeindruckt.
Gelesen habe ich leider nur eine dreiviertel Stunde, dann war das Auto schon fertig.
Aber was ich gelesen habe, hat mir gut gefallen, davon ein andermal mehr....
Na, und heute Abend habe ich Fiseurtermin - also mindestens eine Stunde Zeit :-)
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Bewahrt
Manchmal sind auch belanglose Momente im Leben richtig spannend. Bei mir war das heute meine Fahrt zur Arbeit. Ich bin ziemlich früh von zu Hause losgefahren und freute mich schon, dass ich dann auch früher im Büro sein würde, was positiv wäre, da ich nachmittags schon um Drei gehen musste.
Doch zu früh gefreut. Schon vor dem Grenzübergang hatte sich eine lange Schlange gebildet. Für diese Uhrzeit völlig unüblich aber da war nichts zu machen, ich musste mich einreihen und mich mit den anderen wundern, dass es so gar nicht weiterging.
Komisch, meistens geht es, sobald man die Grenze und die gleich hinter der Grenze von Rechts kommende Strasse (die auch noch Vorfahrt hat!) passiert hat, zügig weiter, doch heute nicht. Schon vom Weitem war zu sehen, auch nach der Einmündung Stossstange an Stosstange, vor mir nur Bremslichter. Na, toll. Mein frühes Im-Büro-Sein konnte ich vergessen!
Bis ich endlich an der Grenze war, verging geraume Zeit. Und inzwischen waren auch einige grosse LKW's unterwegs, die am Strassenrand zur Zoll-Abfertigung hielten und sich danach meist rigoros in die Fahrzeugschlange drängten. So auch, als ich schon an der Einmündung der von rechts kommenden Strasse stand. Ein Brummi drängte rechts an mir vorbei, ganz eindeutig wartete er auf ein Lücke im Verkehr, um dann vor mir über die Kreuzung zu fahren. Da war aber keine Lücke, und so warteten wir parallelstehend. Mir machte das noch gar nichts aus, denn erstens gibt es diese Brummi-Taktik jeden Morgen und zweitens lege ich mich mit einem 40-Tonner nicht an. Aber dann kam auch aus der Gegenrichtung ein LKW, der eigentlich in die entgegengesetzte Richtung über die Grenze fahren müsste. Nur kurz vor dem Zoll stellte der Fahrer wohl fest, dass er nach links in die einmündende Strasse, an der er mit seinem Fahrerhaus schon vorbei war, fahren sollte. Ganz eindeutig ohne Rücksicht auf Verluste wendete er. Er zog die Zugmaschine herum und wendete sozusagen auf dieser kleinen Einmündung. Dabei kam er mit seinem Fahrerhaus meinem Auto so nahe, dass die Sensoren, die an meinem Auto melden, wenn ich irgendwo zu nahe dranfahre, laut Protest piepten. Vor meiner Winschutzscheibe das Riesenrad von diesem Brummi. Neben meinem Beifahrerfenster das Riesenrad vom anderen LKW. Links von mir das Zollhäuschen. Mein Puls sprang auf 200, mir war schlecht, ich war wie gelähmt, dachte nur, Herr bitte hilf. Und es drauerte für mich eine kleine Ewigkeit, bis der Brummi endlich gedreht und sich in die abzweigende Strasse verfügt hatte.
Danach war ich ganz froh, dass es noch eine ganze Weile nur schrittweise in der Schlange voranging. So konnte ich mich wieder fassen. Zurück blieb der Gedanke: es ist keineswegs selbstverständlich, jeden Morgen wohlbehalten im Büro anzukommen. Dass ich wesentlich später als sonst ankam, war mir grad egal.
Montag, 19. Oktober 2009
Da sind sie wieder - die Termine
Nur gut, daß wir gestern Abend gebummelt haben, denn diese Woche ist schon wieder völlig ausgebucht (ausser dem normalen Arbeiten-Gehen):
Heute Abend Bügeln 1. Teil, danach Step-Aerobic,
Dienstag Joggen, danach Bügeln 2. Teil,
Mittwoch Abend das Auto zum Reifenwechsel und Wintercheck in die Werkstatt fahren,
Donnerstag Friseurtermin,
Freitag Verabredung zum Walken, anschliessend Wohnungsputz...
Na gut, Sport und Friseur ist ja Plesierchen - kann ich eigentlich gar nicht als Stress zählen - aber die Zeit ist halt trotzdem weg.
Aber das kommende Wochenende wird ruhiger, ganz bestimmt.
Auszeit
Die haben mein Mann und ich uns gestern Abend gegönnt.
Eigentlich wollten wir ein Konzert des Ensemble Bohéme hier bei uns im Ort besuchen. Zum Thema "Herbstlied" stand Musik von Tschaikowsky, Prokofieff und Rachmaninoff auf dem Programm. Wir mögen die Konzerte dieses Ensembles und freuten uns schon auf den Sonntag Abend.
Allerdings, nach Äpfel Pflücken, Computerarbeit, Gartenstippvisite und nachdem wir uns ein spätes ausgedehntes Mittagessen einverleibt hatten, waren wir einfach zu träge. Nach der ganzen Erledigerei, immer nur nach Termin und Uhr, zumal der Samstag schon sehr stressig war, hatten wir einfach nur das Verlangen, keinen weiteren Termin zu haben.
Uns stand der Sinn, nach Füsse hoch, ein Gläschen Wein und gar nichts tun.
Das war vielleicht kulturell nicht so wertvoll aber sehr schön und einfach mal nötig.
Samstag, 17. Oktober 2009
Mittagspause der anderen Art
Beat Christen - akkreditierter „Beter" im Bundeshaus in Bern war letzten Dienstag in der Mittagspause zu Besuch. Einige aus unserem montäglichen Firmengebetstreffen waren ebenfalls gekommen, um Beat Christen über seine Erfahrungen reden zu hören bzw. ihn kennen zu lernen.
Mich hat gleich einer seiner ersten Sätze stark beeindruckt:
"Entweder ist Gott der Gott von ALLEM oder von NICHTS."
Und ich finde, wo er recht hat...
Wie die Veranstaltung insgesamt war, und wie Beat Christen mit seine Glaubenshaltung regelrecht ansteckend wirkte, hat mein Kollege so gut zusammengefasst, dass ich das nicht besser könnte -
lest also bitte hier
Freitag, 16. Oktober 2009
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Gott sei Dank - ein ungelegtes Ei
Wie schnell ich mich doch verunsichern lasse! Ich beärgere mich selbst.
Als ich mich gestern Abend im Büro verabschiedete, fragte mein Chef, ob ich am nächsten Tag am Morgen, also heute, da wäre, er hätte etwas mit mir zu bereden. Und ob ich etwas früher kommen könnte....
Ja, natürlich kann ich das. Ich fragte noch, worum es ginge, aber nein, das würde ich dann am nächsten Morgen erfahren.
Nach diesem Wortwechsel, bis ich bei der Stechuhr war, rutschte mein Herz etwa 1m tiefer.
Die Datenbank in meinem Hirn verknüpfte Gedanken mit Bemerkungen, Begebenheiten und Gegengedanken, suchte und fand, dass es durchaus möglich ist, dass mein Chef mir am nächsten Morgen mitteilen könnte, dass meine Arbeit hier zu Ende geht.... Und was dann???
Aber hier konnte ich zum Glück ein klares STOP setzen. So weit wollte ich einfach nicht denken - immerhin war das ganze ein ungelegtes Ei!
Und doch - so ein kleines Alarmlämpchen glühte immerfort. Machte mir mal wieder bewusst, wie gut ich es mit meinem derzeitigen Fremdmitarbeiterdasein habe, und wie dankbar ich dafür sein kann und bin.
Die Auflösung des Rätsels war dann heute Morgen kurz und schmerzlos (und ganz ohne Ei) - mein Chef wollte nur die von mir in diesem Jahr abgearbeiteten Aufgabenpakete aufgelistet haben und mir die für's kommende Jahr zugedachten vorstellen. Wobei für eine dieser Aufgaben nun das Berechnungsprogramm angeschafft wird (Vertrag ist schon unterschrieben), mit dem ich schon seit langem liebäugele, JUHU da freue ich mich drauf.
Tja, umsonst gegrübelt, das Alarmlämpchen hat umsonst geglüht!? Vielleicht nicht ganz. Mir ist wieder mal klar geworden, wie froh ich über meine derzeitige berufliche Situation sein kann, und dass sich diese selbstverständlich durchaus im Handumdrehen ändern kann.
Mittwoch, 14. Oktober 2009
mal was Schlaues:
"Alles, was wir charakterlich erreicht haben, haben wir den Schwierigkeiten in unserem Leben zu verdanken."
Hamilton, Wallace J.
Dienstag, 13. Oktober 2009
Frostgefahr!
Noch vor einer Woche hatten wir so warmen Sonnenschein, daß man denken konnte, der Sommer geht nie zu Ende.
Aber das ist nun vorbei.
Ende letzter Woche hat der Herbst Einzug gehalten. Es wurde deutlich kühler, aber heute ist es nun schon kalt.
Im Norden Deutschlands gibt es die ersten Glatteisunfälle und sogar für uns am Hochrhein ist für kommende Nacht Bodenfrost angesagt.
8 Tage Herbst - und schon steht der Winter vor der Tür.
Ein Stück Herbst ist jedoch noch da - ganz wunderschön gefärbtes Laub. Wir haben diesen Anblick gerade heute bei unserer Joggingrunde nochmal richtig genossen.
Sonntag, 11. Oktober 2009
Durchwachsen...
...so würde ich den heutigen ImPuls bezeichnen.
Wir hatten 200 goldglänzende Schokitaler zum Verteilen vorgesehen - die waren nicht da. Sind zu spät geliefert (oder bestellt?) worden.
Der Ablauf geriet unerwartet durcheinander, da war jemand aus dem Team leicht "verpeilt", und am Beamer passten gesungener und dargestellter Text nicht immer zusammen.
Ich für meinen Teil fand die Predigt ein wenig zu lauwarm und mit 8 Minuten entschieden zu kurz.
Nun, da müssen wir als Team durch.
Es gab durchaus auch positive Rückmeldungen. Z.B. von Gottesdienstbesuchern, die vom syrischen Clemensgebet angetan waren. Auch ein Mann aus unserem Team, der vor dem Gottesdienst ganz abgehetzt von seinem Dienst im Krankenhaus kam, hat im Nachhinein berichtet, daß während des Godi eine große Ruhe und Freude über ihn kam, so daß er alle Texte und Lieder geniessen konnte. Das finde ich nun wieder schön.
"Leben mit Luxus"
Gleich muss ich los, heute findet unser nächster ImPuls-Gottesdienst statt.
"Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.
Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes
und dein Recht wie die grosse Tiefe.
Herr, du hilfst Menschen und Tieren.
Wie köstlich ist deine Güte, Gott,
dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner
Flügel Zuflucht haben.
Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses,
und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom.
Denn bei dir ist die Quelle des Lebens,
und in deinem Lichte sehen wir das Licht."
Psalm 36,6-10
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Schönes Wasser...
Der erste Regen seit dem 4. September. Sehnlich erwartet.
Zwar haben wir die vorangegangenen Sonnentage sehr genossen, mit zunehmender Zeit machte sich jedoch die Trockenheit allenthalben bemerkbar.
Und nun regnet es. Wir begrüssen jeden Tropfen einzeln. Und was für ein schöner Landregen: leicht und sanft und anhaltend, so daß die Erde das Wasser gut aufnehmen kann.
Wunderbares Geschenk.
Da geht vielleicht unser neu gesääter Rasen im Garten doch noch auf????
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Vor 20 Jahren war Schluss
Zwar bin ich gelernte DDR-Bürgerin, jedoch trauere ich ihr in keiner Weise nach.
Und doch muss ich heute denken: 7. Oktober? Da war doch was. Das war doch ein besonderer Tag...
Ach ja, heute wäre der 60. Jahrestag der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik gewesen. Eben! Gewesen!
Nichts auf dieser Welt währt ewig.
Dienstag, 6. Oktober 2009
Warum heisst es eigentlich "General"-Probe?
Die Generalprobe für den ImPuls-Gottesdienst am kommenden Sonntrag lief richtig gut. Wir sind inzwischen wirklich ein eingespieltes Team geworden.
Diskussionen gab es zum Eingangsgebet, darum wurde die Lithurgie kurzerhand geändert, ein Lied haben wir gekürzt, schon mal ein bisschen dekoriert und letzte Aufgaben verteilt.
Nun bin ich doch ein wenig aufgeregt, weil ich diesmal beim Anspiel mitzuspielen habe (erstmalig). Ich soll als stressgeplagtes Mensch mit Handy und Büropapier Hektik verbreiten, mal sehen, ob mir das gelingt, und ob ich den Text nicht durcheinanderbringe, vergesse, zu schnell oder zu leise spreche.....
Montag, 5. Oktober 2009
Heidelberg
Gestern war Erntedank.
Als ich von Heidelberg auf der Autobahn nach Hause düste, fiel mir das ein, und ich hielt eine kleine Privat-Ernte-Dank-Andacht, denn ich hatte und habe ganz viel zu danken.
Nicht nur für die Ernte im Sinne von Kartoffeln, Brot und Milch, sondern auch für meine Tochter und für das schöne Wochenende mit ihr in Heidelberg.
Wir hatten wunderschöne Stunden, Zeit zum Reden, Spazieren gehen, Kirchenarchitektur zu bewundern oder einfach nur in der Sonne zu sitzen und buntes Laub zu betrachten.
Eine Herausforderung war jedoch auch dabei - Maus fand, ich müsse unbedingt Sushi essen und zwar mit Stäbchen! Es ging besser als ich dachte und war superlecker. Wieder was gelernt.
Die Heinfahrt gestern begann ein bisschen sehr spannend, denn als ich auf der Brücke in Heidelberg entlangfuhr, über die ich zur Autobahn komme, stand am Ende der Brücke ein anderes Auto erst im Qualm, dann lichterloh in Flammen. Alles stoppte natürlich und fuhr dann so schnell es möglich war rückwärts, ich ebenso. Denn zwischen meinem und dem brennenden Auto war nur ein Kleinwagen und ich fürchtete (wie die anderen wohl auch), daß womöglich noch der Tank explodiert. Also volle Kraft zurück, aber von der Brücke herunter kamen wir nicht mehr, zu viele Fahrzeuge standen schon hinter uns. So konnte ich nur abwarten, bis die Strasse bzw. das Brückenende wieder freigegeben wurde. Zum Glück kam die Feuerwehr ganz schnell.
Den Insassen des Feuerautos war wie es aussah nichts passiert - also Glück im Unglück.
Als es dann endlich weiterging - viel mehr meine Heimfahrt überhaupt erst mal losgehen konnte, hatte ich zwar noch ein bißchen weiche Knie, aber der Rest der Fahrt verlief tadellos.
Auch dafür bin ich sehr dankbar.
Donnerstag, 1. Oktober 2009
Abenteuer
So, noch ein bisschen Tasche packen, überlegen, ob ich alles habe, was ich brauchen werde, und dann kann's losgehen.
Morgen fahre ich nach Heidelberg, um meine Tochter zu besuchen.
Ich fahre mit dem Auto und ich fahre allein:
"Vati, sprach die Frau Mama,
ich geh' aus und du bleibst da."
Habe gestern nochmal mit unserer Kurzen telefoniert und sie hat mir ein bisschen vorgestellt, was sie alles mit mir unternehmen möchte.... Ich denke, es wird recht abwechslungsreich und kurzweilig, aber sicher auch schön.
Und schön dass sie sagt: "Ich freue mich schon so auf das Wochenende mit dir."
Ich freue mich ebenso - auf meine Tochter, auf Heidelberg, und ich wünsche mir eine gute und bewahrte Fahrt.
Mittwoch, 30. September 2009
Mittel gegen Viren
Ein Johannisstrauch im Garten hat seit geraumer Zeit merkwürdige Blattflecken. Betroffen waren mit der Zeit alle Blätter.
Wie ich nun in einem unserer schlauen Gartenbücher gelesen habe, handelt es sich um ein Viruserkrankung.
Ein Virus??? Hat der Strauch nun Schweinegrippe? Oder Vogelgrippe? Sehr speziell! Sollte ich mit Tamiflu giessen?
Nein, laut Buch ist das einzige Mittel die Schere, und zwar grosszügig angesetzt.
Das habe ich heute getan. Bei der danebenstehenden Zierquitte gleich mit, die hatte auch schon verdächtig gefleckte Blätter. Vielleicht erholen sich beide Sträucherchen wieder, das wäre schön.
Ansonsten war es wieder ein schöner Feierabend im Garten, ich bin einfach soooo gern da. Ich habe die beiden neu angesäten Rasenstücke gegossen, Äpfel eingesammelt und Zitronenmelisse abgeschnitten, nebenher noch einen Frosch und eine Kröte im Teich begrüsst und so waren zwei Stunden weg wie nichts.
Montag, 28. September 2009
Sonntag, 27. September 2009
Feuerabend
Freitag, 25. September 2009
von der schnellen Truppe
Unser Vorbereitungstreffen gestern Abend lief ab wie ein Uhrwerk:
Titel: Leben mit Luxus
Inhalt: wir alle sind von Gott überreichlich beschenkt mit....und dürfen verschwenderisch damit umgehen
Bibeltext: die Hochzeit zu Kana
Plakat: Motiv und Ersteller/in festgelegt
Anspiel: Schreiber - festgelegt
Anspiel: Spieler - festgelegt
Moderation: Wer? - festgelegt
Predigt: Wer? - festgelegt
Ein bisschen schade fand ich, daß die Themafindung unter Zeitdruck stand und eines gewählt wurde, das weniger schwierig in der Umsetzung ist. Ich hätte gerne ein anderes mitbearbeitet, das ebenfalls zur Diskussion stand (die Arbeiter im Weinberg).
Aber vielleicht haben wir ja beim nächsten ImPuls mehr Zeit für die Vorbereitung und mehr Argumente, dieses Thema zu wählen.
Auf jeden Fall war ich gestern Abend froh, daß wir so flott vorankamen, war ich doch so schon zehn vor Zehn zu Hause....
Donnerstag, 24. September 2009
Ende der Sommerpause
Heute geht die Sommerpause unseres ImPulsgottesdienstes zu Ende.
Der nächste ImPuls findet am 11.10.09 statt, also in reichlich zwei Wochen! und es ist höchste Zeit für die Vorbereitungen.
Hoffentlich können wir heute Abend gleich ein Thema, einen Titel und ein Plakatmotiv festlegen, wenn möglich auch schon die inhaltliche Aussage der Predigt (damit Titel und Plakat auch passen) und den Vorgucker auf den Ablauf, sonst wird die Zeit arg knapp. Ob wir das alles bis 22.00 Uhr schaffen? Nun, wir werden sehen.
interressanter Artikel bei idea:
Evolution und Schöpfung sind unvereinbar
Der frühere Direktor bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig,
Prof. Werner Gitt.
Siegen (idea) – Evolution und Schöpfung sind unvereinbar. Diese Ansicht vertrat der frühere Direktor bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig, Prof. Werner Gitt, bei einer Feier zum 115-jährigen Bestehen des Bibelbunds.
Wer versuche, beides miteinander zu vermischen, sei auf einem Irrweg, sagte der Informatiker am 19. September vor rund 800 Besuchern in Siegen.
Die „theistische Evolution“ behaupte, Gott habe die Evolution als Arbeitsmethode benutzt. In diesem Ideensystem würden die Annahmen der Evolutionstheorie über die Aussagen der Bibel gestellt. Während die Evolutionstheorie davon ausgehe, dass bei der Entstehung der Erde bereits Materie vorhanden war, berichte die Bibel davon, dass Gott die Welt erschaffen habe, ohne vorhandenes Ausgangsmaterial zu verwenden. Um die Herkunft des Lebens zu erklären, lassen sich laut Gitt auch nicht Naturgesetze heranziehen. Sie seien erst am Ende der Schöpfungswoche voll in Kraft getreten.
Der Wissenschaftler hält den Evolutionsgedanken insbesondere deshalb für abwegig, weil es in der Materie keinen Prozess gibt, bei dem Information von selbst entstehen kann. Schließlich gebe es in der Evolution weder einen genauen Plan noch ein Ziel für solche Entstehungsprozesse: „Wie kann ein Herz entstehen, wenn es dafür keine Zielstrategie gibt? Zwecke verlangen einen Zielgeber.“
Der Versuch, die Entstehung der Welt ohne das Wirken eines Schöpfers erklären zu wollen, sei auch eine Folge des Sündenfalls. Gitt dankte dem Bibelbund, dass er sich in Publikationen und Veranstaltungen für die Irrtumslosigkeit der Bibel ausspreche und somit auch für den biblischen Schöpfungsbericht."
Mittwoch, 23. September 2009
Spätsommer
So ein Feierabend im Garten bei spätsommerlichem Sonnenschein ist einfach etwas Wunderbares.
Und wie man sieht - blüht und reift es so schön, man kommt vor lauter Schauen und Freuen gar nicht so sehr zum arbeiten :-)
Montag, 21. September 2009
Die Katze läßt das Mausen nicht.
Ich war heute nach mindestens vier Monaten mal wieder zum Step-Aerobic. Ich dachte mir, jetzt nach den Sommerferien solltest du dich doch aufraffen....
Als ich in den Umkleideraum kam, wurde ich von unserer Trainerin mit den Worten empfangen "...dich schickt der Himmel...". So??? Zwei oder drei Neuronen in meinem Kleinhirn sendeten leise Alarm. Aber es war schon zu spät.
Unsere Haupttrainerin fällt krankheitsbedingt längere Zeit aus, und ihre Vertreterin suchte nun für zwei Montage ihrerseits eine Vertreterin.
Nach einem bißchen Hin und Her habe ich schließlich zugesagt - aber nur für diese beiden Montage!
Danach konnten wie dann endlich mit der heutigen Stunde anfangen. Dabei habe ich mal wieder gemerkt, wieviel Freude mir die Hopserei nach Musik macht. Und ich denke, das ist schon richtig so, die zwei Stunden mal wieder zu wagen.
Nur meine Kondition, die muss ich bis dahin noch ein bißchen pushen.
dieser Kelch geht vorbei - Gott sei dank
Vor nicht ganz drei Jahren, genau am 9. Dezember 2006 begann unsere berufliche Existenz ganz erheblich zu wanken, denn unsere Firma hatte die Absicht, die Abteilung, in der mein Mann und ich arbeiteten, aufzulösen. Zum 31.01.07 wurde diese Absicht verwirklicht. Die Zwischenzeit war ziemlich aufregend und ganz und gar nicht frei von Empörung über unsere damalige Firma. Allerdings gab es einen neuen Arbeitgeber, der alle Mitarbeiter, die gehen mussten, übernommen hat. Insgesamt ging es somit glimpflich für uns alle ab.
Heute wissen wir das um so mehr zu schätzen, denn unsere damalige Firma schliesst nun ihr hiesiges Büro zum 31.12.09 komplett. Alle Mitarbeiter werden gekündigt bzw. mit Aufhebungsvertrag wegkomplimeniert. Für die meisten der Angestellten kam diese Mitteilung von Null auf Hundert:
Protokoll dieses besonderen Tages
Heute sind wir dankbar, daß es vor drei Jahren so kam, geht doch der bittere Kelch der Firmenschliessung somit an uns vorbei.
Unser Mitgefühl gilt unseren ehemaligen Kollegen, die sich nun allesamt in diesen schwierigen wirtschaftlichen Zeiten eine neue Arbeitsstelle suchen müssen.
Sonntag, 20. September 2009
leicht wie ein Vogel -
- nur eben einer mit Brille -
so bin ich gestern aus der Augenarztpraxis herausgetänzelt.
Die Fehlsichtigkeit hat sich nur leicht verschlechtert, ein Auge wird zudem durch eine leichte Hornhautverkrümmung beeinträchtigt.
Am Schluss hat er noch etwas für mich erstaunliches gesagt: "Ab einem bestimmten Alter kommt es nicht mehr darauf an 100 %-ig gut in der Ferne und in der Nähe zu sehen. Sie kommen doch mit Ihrer Brille gut zurecht..."
Mit meinen Sehstörungen möge ich zum Hausarzt gehen, die kommen nicht von den Augen.
Für mich zählte nach diesem Arztbesuch: ich habe einen erstaunlich geringen Augendruck, was sehr gut ist, und ich brauche keine neue Brille.
Und recht hat er, wenn ich auf der Autobahn die Schilder erst recht spät lesen kann, ist mir das in Zukunft egal, fahre ich eben nach Navi...:-).
(Foto R.B.)
Freitag, 18. September 2009
Wer Augen hat, der sehe...
Ich habe Bammel vor morgen. Morgen habe ich einen Termin beim Augenarzt.
Ich fürchte nicht den Arztbesuch, wohl aber das Ergebnis.
Denn seit einiger Zeit sehe ich schlechter, noch kurzsichtiger als vorher! Und manchmal habe ich regelrechte Sehstörungen, die jedoch nach einiger Zeit wieder verschwinden.
Eigentlich will ich gar nicht wissen, wie schlecht die Sehkraft meiner Augen geworden ist.
Manchmal träume ich davon, morgens aufzuwachen und wieder richtig sehen zu können - einfach so, ohne Brille....
Donnerstag, 17. September 2009
Jugend im Ausnahmezustand?
Heute morgen gab es in einem Ansbacher Gymnasium einen Amoklauf.
Ein 18 Jähriger junger Mann, Schüler der 13. Klasse dieser Schule, warf Molotowcoktails. Zehn Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer.
Letzten Samstag erst ist in München ein 50 jähriger Mann von zwei jungen Männern (17 und 19) totgeprügelt worden, weil er vier Kinder vor den Schikanen dieser beiden beschützen wollte.
Wie kann es sein, daß junge Menschen immer häufiger (so scheint es in den Medien) jedes Maß verlieren? Haben sie gar keine Achtung vor dem Leben anderer Menschen? Ist ihnen auch ihr eigenes Leben egal? Denn schliesslich haben sie ja nach so einer Tat Konsequenzen zu erwarten. Ich finde diese Meldungen zunehmend bedrohlich. Wo soll das hinführen?
Wird es in ein paar Jahren so sein, daß ich schon bange Herzklopfen bekomme, wenn mir auf der Strasse ein paar Jugendliche entgegenkommen? Oder werden allenthalben Streifenpolizisten zu sehen sein, die "Ottonormalverbraucher" vor gewalttätigen Jugendlichen schützen müssen?
Oder werden bald alle Schulen einen eigenen Sicherheitsdienst brauchen?
Kinder sind etwas wunderbares und junge Leute um sich zu haben, hält einen selber jung.
Aber Kinder brauchen liebevolle Zuwendung und Grenzen, das ist meiner Meinung nach die Aufgabe der Eltern (die sind übrigens nicht nur erziehungsberechtigt sondern erziehungsverpflichtet). Und junge Menschen brauchen eine Zukunft und das Gefühl, ernst genommen zu werden. Das beginnt in der Schule, die endlich genug Geld haben sollte, um den Jugendlichen zu vermitteln: eure Bildung ist uns wichtig! Es geht weiter mit der Vermittlung von Werten (christlichen, wenn es nach mir ginge), und es geht noch weiter mit Lehrstellen, Studienplätzen und mit Arbeitsplätzen, die nach der Ausbildung zur Verfügung stehen.
Das alles kostet Kraft, Ausdauer, Zeit und auch Geld. Aber ich meine, nirgendwo wären unsere Steuergelder besser aufgehoben, als bei der Erziehung und Ausbildung unserer Kinder.
Dienstag, 15. September 2009
60-ter Geburtstag
Er hatte alle Verwandten, Freunde und Vereinskollegen eingeladen, um seinen sechzigsten Geburtstag zu feiern bzw. feiern zu lassen. So kam es, daß am Samstag 85 Personen zusammenkamen, um das Ereignis gebührend zu würdigen.Freitag, 11. September 2009
Gemischte Gefühle
Eigentlich freue ich mich auf das kommende Wochenende: wir teffen uns mit unseren Freunden, um einen 60-ten Geburtstag zu feiern.
Diese Treffen sind immer schön und lebhaft. Erholsam wird es jedoch nicht, zumal es wohl eine personenmässig grössere Feierlichkeit wird. Und nach Erholung steht mir im Moment der Sinn.
Irgendwie fühle ich mich eher müde, als unternehmungslustig. Vielleicht, weil diese Woche jeden Abend ein Termin anstand.
Ein bisschen fürchte ich auch die lange Autofahrt, mehr als 800 km.
Aber gekniffen wird natürlich nicht. Oft ist es ja so, dass es, wenn man zu etwas gar keine Lust hat, besonders schön wird.
Vielleicht trifft das diesmal auch zu. Auf das Wiedersehen mit den anderen freue ich mich jedenfalls.
Wünschen wir uns also ein gutes Wochenende und eine bewahrte Hin- und Rück-Fahrt.
Donnerstag, 10. September 2009
Erinnerung an Kindertage
Diesen Reim hat meine Omama oft gesagt:
"Hoffnung kann das Herz erquicken;
was ich wünsche wird sich schicken,
wenn es meinem Gott gefällt. ..."
Nürnberg 1676
Mittwoch, 9. September 2009
"Zwischen Himmel und Erde"
So heisst eine grosse Sonderausstellung von Vincent van Gogh (1853 - 1890), die noch bis zum 27.September im Kunstmuseum Basel zu sehen ist.Gezeigt werden 70 Gemälde, die erstmals als Gesamausstellung zu bestaunen sind. Die meiseten Exemplare befinden sich sonst in Privatbesitz.
Wir haben uns dafür heute einen frühen Feierabend gegönnt und van Gogh's Werke angeschaut, bestaunt und einfach genossen.
Schaut man sich die Lebensgeschichte von Vincent van Gogh an, schleicht sich Mitleid in mein Empfinden. Begabt mit vielen Fähigkeiten, hochsensibel findet er nie den richtigen Platz in seinem Leben und für sein Leben. Er wurde nur 37 Jahre alt, schoss auf sich selbst und starb wenige Tage später. Als ich seine Biografie las, hatte ich den Eindruck, als sei er sein Leben lang immer irgendwie traurig und einsam gewesen.
Seine Bilder machen einen anderen Eindruck auf mich, farbenfrohe Landschaften, wunderschöne Sonnenblumen, wenn auch die, die er in seinem letzten Lebensjahr gemalt hat, rigendwie fahrig und gehetzt wirken.
Manche Bilder könnte ich mir stundenlang anschauen (manche gern auch mitnehmen :-).
Zwar gefallen mir nicht alle seine Werke, aber den Blick für's Detail und die künstlerische Umsetzung, kann ich nur bewundern.
Montag, 7. September 2009
Gespenster
Bei meinem Mann wurde vor ca. 7 Jahren Rheuma diagnostiziert. Dem voraus ging eine Odyssè von mindestens zwei Jahren, in denen er bei verschiedenen Ärzten (Rheumatologen wohlgemerkt) wegen Gelenk- und Gliederschmerzen in Behandlung war. Sie rieten dies, verschrieben jenes, ordneten sogar eine Operation des Kapaltunnels an (Handgelenk) an, aber meinem Mann ging es immer schlechter. Schliesslich konnte er kaum mehr als zehn Schritte laufen, ohne vor Schmerzen stehen zu bleiben.
Dann jedoch kam die Wende. Jemand riet ihm, zu einer bestimmten Rheumatologin in der Nachbarstadt zu gehen. Das war der Durchbruch mit Lichtblick. Diese Ärztin stellte gleich beim ersten Besuch ganz klar die Diagnose Rheuma und leitete eine entsprechende Therapie ein. Schon bald wurde es mit den Schmerzen besser, nach und nach folgten bessere Beweglichkeit und Belastbarkeit. Klar musste mein Mann viel über sich ergehen lassen (Physiotherapie, starke Medikamente, Rheumakur…) aber der Erfolg verlieh ihm die nötige Disziplin.
Heute kann er wieder Volleyball spielen, radfahren, wandern, tanzen….
Doch die Ärztin, die das Rheuma so ausserordentlich gut behandelt hat, ist seit Januar diesen Jahres nicht mehr erreichbar. Sie hat ihre Chefarztposition gekündigt und die Gegend verlassen (Danke an die Gesundheitsreform!).
Lange hat es gedauert, bis mein Mann einen anderen Rheumatologen gefunden und dort einen Termin bekommen hat. Zu den Ärzten von vor sieben Jahren möchte er natürlich nicht gehen.
Letzten Freitag war nun der Arztbesuch dran – und welche Enttäuschung! Dieser Arzt, möchte die gesamte bisherige Behandlung umwerfen und behauptet, bei meinem Mann habe sich das Rheuma vollständig zurückgezogen. Und das konnte er nach nur einem Blick in die Krankenakte sagen, die Mein Mann ihm erst mitgebracht hat!
Er hat kein Röntgenbild angeschaut, die Beweglichkeit der Gelenke nur Oberflächlich geprüft, Blutbilder gerade mal überflogen.
Für meinen Mann war diese Rheumasprechstunde ein glatter Reinfall. Schlimmer noch. Er befürchtet, dass ohne die gute und gewissenhafte Behandlung, wie sie in den letzten Jahren stattgefunden hat, der nächste Rheumaschub nicht lange auf sich warten lässt. Und natürlich fürchtet er, dass dann wieder Schmerzen und zunehmende Bewegungsunfähigkeit seine ständigen Begleiter werden.
Im Moment hat er nur die Chance, weiter nach einem Rheumatologen zu suchen, der sein Fach genauso gut versteht, wie die leider nicht mehr praktizierende Ärztin. Und das spukt im Kopf herum und drückt verständlicherweise ganz schön aufs Gemüt.
Sonntag, 6. September 2009
Wochenendstress
Donnerstag, 3. September 2009
Sommer adé?
Es ist September geworden und damit auch Herbst?
Fast scheint es so.
Morgens beim Aufstehen ist es noch stockdunkel, dafür ist es abends nicht mehr so lange hell :-).
Seit gestern hat es merklich abgekühlt und geregnet. Na ja, der Regen war echt nötig...
Heute war ich in der Mittagspause am Rhein, da hat der Wind ganz schön gepustet - wohl auch schon eine Probe für den Herbst. Und Laub sieht man ebenfalls allenthalben von den Bäumen fallen.
Eigentlich finde ich es schade. Ich hätte noch ein bisschen Sommer vertragen können.
Aber ich bin schon froh, dass der August überhaupt so schön warm und sonnig war.
Mittwoch, 2. September 2009
Bereit zu gehen - bin ich das?
"Denken und Handeln im Blick auf die kommende Generation, dabei ohne Furcht und Sorge jeden Tag bereit zu sein zu gehen - das ist die Haltung, die uns praktisch aufgezwungen ist und die tapfer durchzuhalten nicht leicht, aber notwendig ist."
Dietrich Bonhoeffer
Dieser Spruch aus meinem Losungsbüchlein heute morgen geht mir nach.
Kann ich mein Leben so besonnen leben? Keine Furcht, keine Sorge...
Und natürlich weiß ich, daß mein Leben im nächsten Moment zu Ende sein kann. Aber weiß mein Herz das auch? Und wenn es das weiß - kann es ja dazu sagen?
Es gibt so viele Dinge, die ich noch vorhabe in meinem Leben. Und es gibt so viele Lebensgeschichten um mich herum, vor allem die meiner Kinder, die ich gern noch weiterverfolgen würde. Ausserdem lebe ich ausgesprochen gern.
Ja, bereit sein zu gehen fällt mir ganz ganz schwer.
Montag, 31. August 2009
Freude
Ein gelungener Garteneinsatz mit Arbeit, von
der wir noch heute Muskelkater haben, aber auch mit Freude über die neu gepflanzten Stauden, über wun
derschöne Blüten und einen übervollen Apfelbaum.
Es war das letzte Augustwochenende, ob es auch das letzte Sommerwochenende war?
Samstag, 29. August 2009
Wochenende
Ach, was für ein schönes Gartenwetter! Sonne, Schäfchenwolken, kühles Lüftchen, von Sommerhitze keine Spur - das ist unser Tag, um unsere diversen Projekte im Garten voranzubringen.
Mein Mann ist schon dort, ich warte nur noch, bis die Waschmaschine ihre letzte Runde für dieses Wochenende gedreht hat, aber vor allem, daß der frischgebackene Pflaumenkuchen so weit abgekühlt ist, daß ich ihn schneiden kann. Der kommt nämlich mit in den Garten.
Denn Gartenarbeit macht uns zwar Spass, aber über etwas Leckeres zum Schnabulieren freuen wir uns auch - so für die Pausen....
Mittwoch, 26. August 2009
Spät kommt er, doch er kommt
Genau genommen ist er schon den ganzen August da - der Sommer.
Ende Juli wollte ich schon resignieren und meinte, war wieder nichts mit Sommer in diesem Jahr, aber seit Anfang August ist er da, in voller Pracht.
Ich freue mich, daß ich ihn geniessen kann, auch wenn es mal 36°C sind: an den Wochenenden im Garten, lange Abende auf dem Balkon, Eis essen, keine Jacken oder Pullover nötig, mein Regenschirm in der hintersten Taschenecke....
Gestern hat es mal geregnet. Aber das war ein absolutes Geschenk und sehr willkommen. Zum einen, weil Bäume und Pflanzen dringend Wasser brauchten, zum anderen, weil es dadurch so wunderbar auf 22°C abkühlte, daß wir ganz locker joggen konnten. War eine schöne Runde.
Von mir aus könnte der Sommer ruhig noch zwei bis drei Wochen bleiben...:-)
Montag, 24. August 2009
Vier Wochen
Wie lang sind vier Wochen?
Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten wie mancher denkt!
Denn nicht überall hat eine Woche sieben Tage….
Am 2. März diesen Jahres (Montag) wurde mein Mann mit einem neuen Projekt beauftragt, und für den Beginn der Arbeiten sollten er und noch einige andere Kollegen beim Kunden arbeiten. Konkret wurde ihm gesagt, er solle für vier Wochen in Konolfingen (CH) arbeiten, maximal bis Ende April….
Vier Wochen – das sind ja „nur“ 28 Tage – das ist für uns Pillepalle und absolut kein Problem.
Doch nach Ablauf der vier Wochen war an Rückkehr ausser an den Wochenenden nicht zu denken, auch nicht Ende April oder Ende Mai oder Ende Juni….
Letzten Freitag war endlich der Umzug des Projektes in ein nahegelegenes Büro in Basel. Wir konnten es gar nicht so recht glauben, dass es doch noch so weit kommt.
Mein Mann freut sich, nun wieder jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren zu können, und ich freue mich, dass unser Haushalt auch wochentags mal wieder „bemannt“ ist.
So sind die vier Wochen nun endlich doch vorbei, nur hatte jede Woche eben 43 Tage.
Samstag, 22. August 2009
Für meinen jüngsten Neffen
"Sind so kleine Hände winz'ge Finger dran. Darf man nie drauf schlagen, die zerbrechen dann.
Sind so kleine Füße mit so kleinen Zehn. Darf man nie drauf treten, könn' sie sonst nicht geh'n.
Sind so kleine Ohren scharf, und ihr erlaubt. Darf man nie zerbrüllen, werden davon taub.
Sind so schöne Münder sprechen alles aus. Darf man nie verbieten, kommt sonst nichts mehr raus.
Sind so klare Augen die noch alles sehn. Darf man nie verbinden, könn' sie nichts versteh'n.
Sind so kleine Seelen offen und ganz frei. Darf man niemals quälen geh'n kaputt dabei.
Ist so'n kleines Rückgrat sieht man fast noch nicht. Darf man niemals beugen, weil es sonst zerbricht.
Grade, klare Menschen wär'n ein schönes Ziel. Leute ohne Rückgrat hab'n wir schon zuviel."
Bettina Wegner
Freitag, 21. August 2009
Herzlich Willkommen
Donnerstag, 20. August 2009
mal was Neues...
...jedenfalls für mich.
Ich mag Sprichworte und Redewendungen, kenne auch einige.
Übergroße Freude zum Beispiel beschreibe ich (und auch andere) mit, sich freuen wie ein Schneekönig oder wie ein grüner Affe, oder vor Freude tanzen wie ein Derwisch.
Aber heute im Autoradio sagte einer, er freue sich ein Loch in die Mütze! (Hab vor Staunen vergessen worüber...)
Sich ein Loch in die Mütze freuen - das ist doch mal was Neues, witzig.
Mittwoch, 19. August 2009
Doch geborgen?
Manchmal geht es im Leben nicht nach Wunsch, wie sehr man auch darum betet. Und manchmal bedrückt einen etwas, wo man sich fragt, wo soll das noch hinführen.
Ich habe derzeit Kummer, weil meine Sehkraft schon wieder schlechter geworden ist. Wo soll das noch hinführen? Ausserdem habe ich Hautprobleme und zwar mitten im Gesicht, on the bottom wäre mir ja egal :-). Zudem haben meine Geschwister und ich Trouble mit unserer Mutter, die zunehmend schwieriger wird (soeben Anruf von meiner Schwester erhalten), und wir haben dafür keine Lösung.
Und ich setzte mich an meinen Laptop, nehme, während er startet, das kleine Büchlein zur Hand, das immer auf meinem Schreibtisch liegt, schlage es willkürlich auf und treffe auf diesen Vers:
"Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag."
Dietrich Bonhoeffer
Ich sitze da, lese den Vers, freue mich und läche, weil ich denke: ja, genau so ist es.
Ein Versprechen, ein Trost.
Dienstag, 18. August 2009
Und schon ist wieder Dienstag
In letzter Zeit geht unsere Projektbesprechung dienstags immer extra lange. Aber das ist auch kein Wunder, in diesem Projekt steht nämlich nicht nur eine Kuh auf dem Eis, sondern gleich zwei Konustrockner. Und mindestens eine der für Auslegung und Planung erforderlichen Personen sowohl bei uns als auch beim Hersteller, hat immer Urlaub. Es ist nun mal Sommer!
War ich also mittags noch traurig, dass das Joggen bzw. Waldwalken ausfallen sollte, war mir dies zum Feierabend ganz recht. So hatte ich doch noch Zeit, Brot zu kaufen, im Garten zu giessen, Wäsche zu waschen und natürlich mal wieder meinen Blog zu besuchen.
Der Fernseher bleibt heute aus, habe ich beschlossen und gehe lieber zeitig zum Federball.
Sonntag, 16. August 2009
36 Grad und es wird noch heisser...
Ein Sommerwochenende.
Gestern haben wir unseren Gartengrosseinsatz gestartet, allerdings hat uns die Hitze ganz schön gebremst, so dass wir öfter Pause machen mussten. Aber wenn schon, geschafft haben wir doch so Einiges. Voila, der Sandsteintrog ist endlich in Angriff genommen (Insiderinfo).
Nur Zum Abendessen und zum Feuermachen im Wald sind wir dann nicht geblieben. Wir waren einfach zu müde und zu duschbedürftig.
Der Sonntag heute war ganz geruhsam. Gottesdienst, Im-Garten-Lesen, am Spätnachmittag zu Hause kochen und bei einem Glas Wein den Abend auf dem Balkon ausklingen lassen, war für uns genau das Richtige an so einem Sommer-Sonntag.
Freitag, 14. August 2009
Duschen mit Kombizange
Wobei die Zange weder eingeseift noch abgespült wird, sie ist das Werkzeug mit dem wir an der Wannenarmatur den Wasserstrahl von Auslauf auf Duschkopf umstellen.
Diesen Umstellknopf hat nämlich ein Monteur kaputtrepariert!
Bevor die Installationsfirma kam, war nämlich „nur“ eine Fliese neben der Wannenarmatur nass. Der Meister sagte, es sei keine grosse Sache, die Rosette der Armatur muss abgenommen und darunter die Wand neu abgedichtet werden. Tja nun ist aber dieser Hebel kaputt. Der Monteur meinte, dass so ein Wechselventil neu bestellt würde, bis dahin könnten wir eben nicht duschen sondern nur baden….Als ich ihn fragte, das sei doch wohl nicht sein Ernst, denn übers Wochenende sollten mehr als 30° Sommer werden, sagte er nur leicht geknickt, das sei nun mal so.
Na Klasse! Morgen Garteneinsatz – wir schmutzig wie die Schlammspringer, ausserdem verschwitzt wie ab – und dann keine Dusche!
Als ich mir die Wannenarmatur näher betrachtete, fragte ich ihn, ob man diesen kleinen Stift nicht mit einer Kombizange nach oben ziehen könnte und somit das Wasser von Auslauf auf Dusche umstellen. Er guckte mich gross an und sagte ganz erstaunt, ja, wenn Sie das können, dann ginge das wohl…..Ich verkniff mir jeden Kommentar, holte die Zange und führte ihm vor, was ich meinte. Zu meiner Freude klappte es, worauf der Monteur verblüfft fand: „Oder halt a so…“
Donnerstag, 13. August 2009
nicht mein Tag
Ich bin so müde. Und auch sonst nicht gut drauf.
Letzte Nacht habe ich so schlecht geschlafen wie schon lange nicht mehr, dementsprechend schaumgebremst war ich heute bei der Arbeit. Wobei ich der Schlaflosigkeit zu verdanken habe, daß ich am klaren Sternenhimmel drei hübsche Sternschnuppen bewundern konnte (kein Nachteil....).
Eigentlich hatte ich nach dem Büro noch so viel vor: in den Garten gehen zum Giessen und Kräuter holen, Wäsche waschen, die Hochzeitsfotos auf CD brennen....aber ich kann mich zu nichts aufraffen.
Also werde ich mich in meine Koje verfügen in der Hoffnung zu schlafen, daß ein Auge das andere nicht sieht.
Dienstag, 11. August 2009
Andacht zu unserem gestrigen Firmengebetskreis
"16 Doch jedes Mal, wenn jemand sich dem Herrn zuwendet, wird die Decke entfernt. 17 Dieser Herr aber ist der Geist, von dem wir gesprochen haben. Und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. 18 Ja, wir alle sehen mit unverhülltem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn. Wir sehen sie wie in einem Spiegel, und indem wir das Ebenbild des Herrn anschauen, wird unser ganzes Wesen so umgestaltet, dass wir ihm immer ähnlicher werden und immer mehr Anteil an seiner Herrlichkeit bekommen. Diese Umgestaltung ist das Werk des Herrn; sie ist das Werk seines Geistes." 2. Kor 3 (Neue Genfer Übersetzung)
Szenenwechsel:
Ein Mann setzt sich auf eine Bank, müde und enttäuscht, weil die Arbeit, die er sich so dringend vorgenommen hat, nicht weitergeht - der Rasenmäher ist kaputt.
Er hadert mit Gott, weil der scheinbar auf Tauchstation gegangen ist, der Mann aber hätte doch so gern direkten Kontakt mit Gott, würde so gern konkret seine Nähe spüren.
Auf einmal setzt sich ein kleiner unscheinbarer Schmetterling auf sein Knie und schaut ihn an.
Der Mann sitzt ganz still, damit er den Schmetterling nicht verscheucht, der Schmetterling sitzt ganz still, weil er darf und weil er dem Mann etwas erzählen will:
Er erzählt von Innehalten und still werden, er erzählt von Verwandlung und davon, dass alles zu seiner Zeit passiert...
Und hier setzt auch der Bibeltext 2. Korinther 3, Vers 18 an.
Gottes Stimme ist leise, wir hören sie nur, wenn wir still werden, und wenn wir uns Gott immer und immer wieder nähern und uns ihm anvertrauen. Dass wir Gottes Herrlichkeit mehr und mehr erkennen können, und dass wir ihm immer ähnlicher werden ist ein Prozess, den der Herr vollbringt, zu seiner Zeit. Wir können nichts weiter dazutun, als uns zur Verfügung zu stellen und ihm in allen Dingen zu vertrauen.
Das ist gar nicht so leicht, wie ich finde. Es gehört Geduld dazu.
Dennoch denke ich, es lohnt sich, es immer und immer wieder zu versuchen - denn Gott ist noch viel geduldiger als wir und er schenkt uns die Umwandlung ganz umsonst, wenn wir sie wollen.
Montag, 10. August 2009
Auf einmal ist einfach nur Montag...
Die Hochzeitsgäste sind alle wieder abgereist, unsere Tochter gestern wieder nach ihrem Heidelberg, mein Mann ist heute Morgen wie immer seit März zu seinem Projekt in die Zentralschweiz abgedüst, und ich komme von der Arbeit, die Wohnung ist still und (menschen)leer, zum Abendbrot mache ich mir den Rest des gestrigen Mittagessens und denke mir: "Ach ja, es ist wieder Alltag."
Freitag, 7. August 2009
Sie haben sich getraut!
Die Monate und Wochen der Vorbereitung und Organisiererei sind nun auf eimal vorbei, der grosse Tag ist da.
abends im Gästebuch des Hochzeitspaares unter den aufgeschriebenen Wünschen auch einige Einträge aus der Verwandschaft der Braut las, die Gottes Segen und wünschten oder das Paar seiner Gnade anempfahlen, das ersetzte für mich ein klein wenig die Trauzeremonie in der Kirche und ist für mich auch die wichtigste Grundlage für das junge Paar - Gottes reicher Segen.Dienstag, 4. August 2009
Was für ein Tag
Diesen Tag möchte ich festhalten, und sei es auch nur in meinem Blog.
Ich habe diese Woche Urlaub und unsere Tochter und ich haben einen einen wunderschönen "Mutter-Tochter-Tag" verbracht.
Wir waren in der Stadt bummeln, beim Italiener essen, anschliessend gemeinsam beim Friseur und zum Abschluss noch im Kino zu "Selbst ist die Braut" - einer herrlich amüsanten Komödie. Es gibt Tage, die sind wie Perlen - heute war so einer :-)
Montag, 3. August 2009
Angst frisst die Seele auf
Vor einiger Zeit wurde ich durch einen Hinweis auf einen interressanten Blog aufmerksam.
Er ist in meiner Bloggerliste unter "Tatiana" zu finden.
Heute las ich dort einen sehr bewegenden Artikel über Ängste, die so schlimm werden, daß sie das ganze Leben bestimmen, und wie man ihnen entkommen kann.
Die offene Darstellung eigener Lebenskrisen und die Analyse, wie Angst "funktioniert", hat mich sehr beeindruckt.
Zum Artikel gehts hier
Nanu???
43 Klicks hat mein Counter seit gestern gezählt was´n hier los? Bisher waren es immer so um die Zehn....
Grübel...
Samstag, 1. August 2009
Zwischen Porzellan und Silber
Heute ist unser Hochzeitstag.
23 Jahre sind wir verheiratet. Keine Ahnung, wie dieses Jubiläum genannt wird. 20 Jahre gelten ja als Porzellanhochzeit, 25 Jahre als Silberhochzeit, für 23 Jahre ist nichts angegeben.
Wir fühlen uns mit unseren 23 Nonamejahren trotzdem pudelwohl.
Haben einen wunderbar faulen Tag im Garten verbracht, unsere gemeinsamen Jahre Revue passieren lassen, Forellen gegrillt, bei Feuerschein bis spät in den Abend im Wald gesessen und auf dem Heimweg das Feuerwerk zum schweizer Nationalfeiertag bestaunt.
23 Jahre - vorbei wie im Flug...
Donnerstag, 30. Juli 2009
Maus ist da
Unsere Tochter hat Semesterferien und besucht uns seit Dienstag. Schön, sie mal wieder zu Hause zu haben. Wir haben so viel gemeinsam vor, da werden die 12 Tage wohl ein bisschen knapp.
Gestern haben wir abends zusammen gekocht (ich staune über ihre kochtechnischen Fähigkeiten), Vatis Geburtstag in seiner Abwesenheit gefeiert (leider war er schon wieder in seinem Büro in der Schweiz) und etwa 25 Anrufe für ihn entgegengenommen. Und mal wieder den Film „e_mail für dich“ angeschaut…der ist einfach immer wieder schön….
Mittwoch, 29. Juli 2009
wieder online
So, ein Besuch ist abgereist, der nächste ist angekommen….
Wir hatten drei sehr schöne Tage mit dem Bruder meines Mannes und seiner Frau, waren zu den Burgfestspielen in Rötteln, haben im Garten gegrillt und bei Feuerschein den Sternenhimmel genossen, und wir waren am Montag zusammen auf dem Oberalppass, die R
oute Pazolastock – Badushütte – Lai da Tuma abwandern (7 Stunden). Und jeden Tag hatten wir superschönes Sommerwetter. Genial.
Am sonder-wunder-barsten aber war ein Regenbogen, der uns am Montag auf dem Heimweg vom Passparkplatz bis herab zur Autobahn bei jeder Serpentine auf der jeweils anderen Seite begleitet hat. Wir konnten gar nicht genug bewundern und staunen (Fotoüberrat war leider im Kofferraum!).
Aber wie immer hat alles Schöne viel zu schnell ein Ende, am Dienstag Mittag fuhr unser Besuch wieder ab, für mich war schon Arbeitstag und mein Mann konnte den Nachmittag noch ein bisschen im Garten werkeln und unseren nächsten „Besuch“ empfangen – unsere Tochter.
Freitag, 24. Juli 2009
Besuch - Besuch
Morgen erwarten wir Besuch. Der Bruder meines Mannes und seine Frau kommen zu Besuch und werden bis Dienstag / Mittwoch bleiben. Wir freuen uns auf sie, denn durch die Entfernung waren sie schon viele Jahre nur an den grossen Familienfeiern bei uns, an denen man nicht wirklich Zeit füreinander hat. Mal sehen, wie die Tage sich so gestalten…
Heute Abend kommt aber erst mal ein anderer lieber Gast (bzw. Gästin), nämlich eine ehemalige Kollegin aus unserem Montagsgebetstreffen.Wir haben schon lange einen Termin für ein Treffen gesucht, einfach mal zum reden, und heute ist es so weit. Wenn das Wetter mitspielt, gehen wir in den Garten, das wäre natürlich toll.
Donnerstag, 23. Juli 2009
Wie gewonnen so zerronnen....
Heute habe ich ganz konkret erfahren, dass manchmal alle Mühe nichts nützt bzw. Arbeit einfach vergeblich ist:
Gestern habe ich nach Feierabend noch Fenster geputzt. Zum einen hatten die’s nötig, zum anderen, wenn Besuch kommt….:-)
Als ich heute von der Arbeit kam und zufällig aus dem Fenster sah, stellte ich fest, dass Fenster und Fensterbrett mit braunem Staub überzogen waren. Zudem fing es an zu regnen – macht „wunderschöne“ Fleckenmuster. Na prima, dass die Fenster geputzt sind, sah man nicht mehr!
Nach dem Regen war es dann wieder recht schön, also bin ich in den Garten geradelt, um dort nach dem Rechten (und nach dem Linken) zu sehen. Habe die verblühten Rosen abgeschnitten, die herabgefallenen Äpfel aufgelesen und, damit es schön aussieht, die Beete gehackt. Erst nach acht Uhr abends war ich wieder zu Hause, aber froh, dass der Garten nun schön aussah.
Tja, kaum zu Hause angekommen, legte ein Regen los, der sich gewaschen hatte. So heftig, dass meine Hackerei mit Sicherheit wieder plattgepladdert ist. Na, vielen Dank.
Mach ich das Ganze nun noch mal? Ne, nun wird es eben so gehen...!
Mittwoch, 22. Juli 2009
Diese Tipps find ich klasse
Auch mein Mann schreibt für die Hochzeitszeitung.
Für die Seite, auf der das junge Paar Empfehlungen und Rezepte für eine gute Ehe erhält, hat er eine ganze Liste parat:
- Geht ausser Haus.
- Habt Zeit füreinander.
- Seid einander treu.
- Ladet Freunde ein.
- Pflegt eure Hobbys
- Jede Kränkung ist zurückzunehmen.
- Gebt einander Komplimente.
- Streitet miteinander.
- Zeigt einander eure Liebe.
- Laßt Nähe zu.
Dienstag, 21. Juli 2009
Nachtrag
Das mit dem Joggen haben wir gecancelt, 30°C im Schatten sind für uns zu viel - da spielt der Kreislauf nicht mit. SCHADE!
Aber kein Nachteil, wo nicht auch ein Vorteil: nun bin ich mit meiner Wochenendvorbereitung schon ein bißchen weiter.
Alltag
Im Moment bin ich auf meinem Blog selber nur zu Besuch.
Da in diesen Tagen so Vieles läuft, rennt die Zeit mal wieder wie ab.
Unser letztes Wochenende war herum wie nichts. Samstag waren wir bei Freunden in Offenburg, war wieder sehr schön. Sonntag haben wir in unserem Gartenhaus endlich mal Revue gemacht. Schade, dass es sonntags sein musste, aber da mein Mann nur an den Wochenenden verfügbar ist, ging es eben diesmal nicht anders….und jetzt ist es darinnen wieder passabel, das freut uns natürlich.
Nächsten Samstag bekommen wir Besuch für ein paar Tage und da gibt es natürlich Manches vorzubereiten….Gästebetten, Wohnungsputz, Kuchen, Schweizer Kaffee und Schoki, Grillzutaten….
Heute aber gehe ich erst mal mit meiner Kollegin zum Joggen, das ist schon lange abgemacht, ich freu mich darauf.
Eigentlich müsste noch der Rasen im Garten gemäht und die Beete gehackt werden, damit der Garten präsentabel für unser Grillfest ist, aber dafür sind meine Feierabende an den Wochentagen einfach ein bisschen kurz. Wahrscheinlich wird es auch so gehen, schliesslich kommt nicht der TÜV sondern der Bruder meines Mannes mit Frau und die können von wenig Zeit haben ein Lied singen.
Ich hoffe nur, dass wir am Wochenende genau so schönes Sommerwetter haben wie in diesen Tagen….
Sonntag, 19. Juli 2009
Samstag, 18. Juli 2009
Weise gesprochen
Ich habe meine Schwester gebeten, für die Hochzeitszeitung einen Rat für eine gute Ehe zu formulieren:
"Immer nur Sonnenschein macht Wüste."
Freitag, 17. Juli 2009
Überraschend anders
So, das ist erst einmal geschafft.
Bin gestern von meiner zweitägigen Dienstreise zurückgekommen und immer noch ein bisschen mitgenommen. Obwohl alles gut gegangen ist. Der Zug war relativ pünktlich, die Abnahme des Apparates war sehr gut vorbereitet und festgestellte Mängel konnten noch vor Ort behoben werden. Allerdings waren es zwei sehr lange Arbeitstage, in der Montagehalle herrschten etwa 40°C und nachts konnte ich nur schlecht bis sehr schlecht schlafen. Das ist dann eben doch stressig.
Letztendlich aber zählt, dass alles geklappt hat, und das ist richtig gut, denn so problemlos haben wir die ganze Sache nicht erwartet.
Mein Gebet "Herr, lass gelingen was wir tun" war nicht vergeblich. Danke.
Montag, 13. Juli 2009
Willkommen auf der Erde
Mit diesem Satz würde ich meinen ersten Arbeitstag nach dem Urlaub zusammenfassen.
Auf die 60 e_Mails war ich ja gefasst, auch dass mich ein grosses Paket Dokumentation eines Zentrifugalextraktors auf meinem Schreibtisch empfängt, fand ich nicht weiter schlimm. Daß mein Computer ausgetauscht wurde und bei dem Neuen natürlich erst sämtliche Einstellungen angepasst werden mussten, hat mich schon mehr genervt.
Der Hammer aber war, als sich im Laufe des Vormittags herausstellte, dass der Projektleiter von drei Projekten, an denen ich zur Zeit mitarbeite, ernsthaft erkrankt ist und wohl einige Zeit ausfallen wird.
Eigentlich sollten wir zusammen mit noch einem Kollegen am kommeneden Mittwoch und Donnerstag auf Dienstreise gehen und einen Rührbehälter beim Hersteller testen. Der Projektleiter natürlich als Hauptmatador. Auf meine Frage, ob jemand anderes als Projektleiter mitkommt, erhielt ich die Antwort: nein wieso denn, geht ihr eben zu zweit und du hast die selben Befugnisse zu entscheiden wie der PL.
Was sollte ich dazu sagen? Mich über das Vertrauen freuen oder vor der Verantwortung fürchten? Ich muss erst bis zehn zählen, dachte ich und habe erst mal begonnen meine diversen Kalender auf "Juli" umzustellen - und was kam mir da beim christlichen Nikodemus-Kalender entgegen?
Der Monatsspruch: "Herr, lass gelingen was wir tun." (Ps90)
Bingo - das wird mein Gebetsanliegen und wenn ER Gelingen schenkt, kann überhaupt nichts schief gehen.
Unvorhergesehenes kann tatsächlich immer geschehen, und manchmal wird man eben davon ein klein bisschen überrollt. Aber ehrlich gesagt, bin ich froh, daß ich vor dem Urlaub noch nicht wusste, was auf mich zukommt.
Sonntag, 12. Juli 2009
Büro Büro
Ab Morgen ist es vorbei mit der Geruhsamkeit.
Da klingelt der Wecker wieder um 5.30 Uhr und dann heisst es, raus aus den Federn.
Na ja, Urlaub ist ja nur deshalb so schön, weil er einen Kontrast zum Alltag darstellt.
Mal sehen, was mich nach drei Wochen Abwesenheit morgen so erwartet....
Willkommene und unwillkommene Gäste
Willkommene:

und Unwillkommene!:
wobei uns schleierhaft ist, wie sich ein Maulwurf in unseren Wald verirren kann.
Durch die Erfahrung beim Zaun- und Treppenbau waren wir bisher davon überzeugt, dass sich gleich unter einer dünnen Erdschicht Kalksteinfelsen befindet. Aber wie man sieht...
Samstag, 11. Juli 2009
"Mein kleiner grüner Kaktus...."
Na, der hat sich was vorgenommen....
Er ist zwar nicht klein, steht auch nicht am Balkon, aber stechen kann er wie der aus dem Lied.
Und ich freue mich auf die Blütenpracht.
Ratzekurz
So, nun ist er wieder ansehnlich, unser Garten.
Kaum zu glauben, was ein kurz geschnittener Rasen so ausmacht.
Da der Handrasenmäher kaputt ist, hat mein Mann den Generator angeworfen und der Elektrorasenmäher hatte Dienst. Der steht zwar schon ein Jahr in unserem Geräteschuppen, aber erst heute hatte er in unserem Garten Premiere.
Und wie ich es einschätze, wird er wohl nun öfter Dienst haben.
Freitag, 10. Juli 2009
Erleichterung
Von 9.00 bis 11.00 hatte unsere Tochter heute schriftliche Prüfung in Japanisch.
Vor dieser Sprachprüfung hatte sie schon seit Wochen mächtig Bammel, weil sie, sollte sie die Prüfung nicht bestehen, Japanisch nicht weiterstudieren kann.
Natürlich habe ich schon am Vorabend für sie gebetet und am Morgen beim Frühstück und um Neun bei Prüfungsbeginn....: daß sie sich gehalten fühlen möge und einen kühlen Kopf bewahren kann und daß ER sie führen möge, wie immer es auch ausgeht.
Um 10.58 Uhr dachte ich: na, jetzt ist es gleich überstanden. Um 11.02 klingelte das Telefon.
Mottebiene teilt ebenso erleichtert wie eilig mit, daß nach ihrem Dafürhalten alles glatt gegangen ist, sie hätte nur ganz kurz Zeit, muss jetzt zur Arbeit ins Uni-Sekretariat...
Danke HERR.
Wir freuen uns mit unserer Tochter einfach schon mal vorab.
Das Glück des kleinen Käfers
"Das Glück liegt nicht in der Größe.
Sonst wären Wolkenkratzer glücklich.
Das Glück liegt nicht in der Macht.
Sonst wären Konzerne ein Paradies.
Das Glück liegt nicht in der Vollkommenheit.
Sonst würden Computer lächeln.
Das Glück liegt im Schauen
der Schönheit des kleinen Käfers
auf der Wiese hinter dem Wolkenkratzer,
die der Computer noch nicht erfasst
und der Konzern noch nicht gekauft hat."
Menükarte Hotel Cristal, Galadinner 20.6.09
Donnerstag, 9. Juli 2009
Erstens kommt es anders...
...und zweitens als man denkt.
Ich hatte mich gestern auf einen ganzen Tag Garten gefreut. Gleich nach dem Frühstück bin ich zur Gärtnerei geradelt, um Rosenderde für meine Ingrid-Rose zu holen (die schwächelt nämlich) und ab ging es.
Besonders der Rasen hatte es dringend nötig, gemäht zu werden nach immerhin drei Wochen. Das war mir am wichtigsten.
Ein bißchen Sorgen machte ich mir um das Wetter. Würde mich der Regen vertreiben? Aber nein, das Wetter war prima, nicht so heiss und nur hin und wieder einzelne Tropfen, die gleich wieder aufhörten.
Aber dann kam der Hammer:
Unser Handrasenmäher ist kaputt! Klingt komisch, ist aber so!
Ich dachte mir, an so einem, mechanischen Schiebeteil kann doch nichts kaputtgehen...., doch es kann.
Die "Mitnehmerverbindung" zwischen Rädern und Messerrolle ist hin. Die Räder nehmen beim Schieben die Messer nur ab und zu mit und manchmal blockieren sie urplötzlich.
Erst fand ich, ach, es wird schon gehen, aber nach etwa einer Stunde war ich am Ende meiner Kräfte und gab auf.
Nun ist es ja nicht so, dass es nichts anderes im Garten zu tun gab. Also habe ich Unkraut gezogen, die Beete gehackt, Ranken zurückgeschnitten und eine schöne Mittagspause in überraschend geschenkter Sonne verbracht und den Rasenmäher mit Verachtung gestraft.
Am Abend sah der Garten schon wieder ganz manierlich aus - bis auf den Rasen....
Dienstag, 7. Juli 2009
The King of Pop
"Forest Lawn Memorial Park,
auf diesem Friedhof wird Jackson heute beerdigt,
7. Juli 2009,
Zahlreiche Hollywood-Größen sind auf dem "Forest Lawn Memorial Park" in den Hügeln Hollywoods beerdigt. Auch Michael Jackson wird auf dem Prominentenfriedhof seine letzte Ruhe finden."
So stand es in welt-online zu lesen.
Am 25.6.09 ist Michael Jackson gestorben, Herzveragen mit nur 50 Jahren.
Er war ein armer und einsamer Mensch, trotz all seinem Geld. So war es zu lesen oder zu hören und so glaube ich, war es auch. Er tut mir leid. Er und seine Kinder, um die nun ein Gezerre ensteht, das mich empört. (Wobei es in Wirklichkeit mal wieder nur ums Geld geht!)
Und dann steckt da noch irgendwo im Hinterkopf der Gedanke: zu so einem exaltierten und exzessiven Menschen wie Michael Jackson passt es doch auch gar nicht, in hohem Alter still und ohne Aufsehen aus dem Leben zu gehen - da passt doch eher dieser Paukenschlag....
Montag, 6. Juli 2009
Mehr als wieder zurück....
Zurück aus dem schönen Südtirol dürfen wir sagen, wir hatten zwei wunderbare Ferienwochen.Die Berge der Dolomiten sind einfach faszinierend. Das Hotel war Spitze und das Wetter ebenfalls, von einigen Gewittern abgesehen.
Sich um nichts kümmern müssen, den Tag nach Lust und Laune verbringen, Zeit zu haben ohne sie "freischaufeln" zu müssen, auf einem Berggipfel stehen und sich vorkommen wie auf dem Dach der Welt, ist unglaublich schön.
Sogar Hin- und Rückfahrt verliefen staufrei. Was will man mehr....
Doch heute Morgen hat uns der Alltag wie ein Eimer kaltes Wasser übergossen:
Eigentlich haben wir diese Woche noch frei, hatten uns schon darauf gefreut, im Garten weiterzuwerkeln. Aber nun?
Heute Morgen 8.30 Uhr Telefonat zwischen meinem Mann und unserem Chef: heute Mittag findet in Konolfingen ein Meeting statt, bei dem mein Mann anwesend sein muss. Desweiteren sind die Termine so eng, dass er gleich bis Freitag dableiben soll.
Im Klartext: der Urlaub ist für meinen Mann vorbei.
Also in aller Eile Tasche packen, Firmenauto besorgen, meinen Mann nach Lörrach zur Firma chauffieren und wupp...ist wieder alles wie vor den Ferien!
Nein, nicht ganz. Ich habe ja noch frei und kann die Tage nutzen, um die Hochzeit weiter mit vorzubereiten, die Urlaubswäsche in aller Ruhe zu versorgen und im Garten kann ich auch allein so manches erledigen.
Es ist wie es ist...Wenn ich die Fotos der letzten beiden Wochen ansehe, verfliegt mein Unmut und ich denke: was für schöne Tage!





