Heute ist ein besonderer Tag.
Zum einen ist Sonntag, der Tag des Herrn. Ist das nicht genug um zu feiern?
Nein, denn heute ist auch der 2. Advent. Ab heute brennen an jedem Adventskranz zwei Kerzen.
Und dann ist heute noch Nikolaustag. Der Tag, an dem die Kinder schon am frühen Morgen hochgespannt und ohne Aufforderung aufstehen und in froher Erwartung als erstes ihre Schuhe inspizieren.
Nur die Kinder???? Bei uns verhalten sich auch die Erwachsenen (um genau zu sein, mein Mann und ich) ein ein klein wenig unabgeklärt :-).
Auch ich konnte es mir, als ich heute morgen um sechs mal ins Bad musste, nicht verneifen, um die Ecke zu blinzeln, ob etwas in meinen Schuhen steckte. Und tatsächlich leuchteten mir lauter rote Marzipanherzen entgegen. Ja, der Nikolaus weiss sehr wohl, bei welcher Süssigkeit ich schwach werde....
Aber er kennt nicht nur mich sehr genau. Als ich die Sandalette (schliesslich ist noch nicht wirklich Winter) meines Mannes betrachtete, war auch die gut gefüllt....(feix).
Das ist schon ein schöner Brauch, und eigentlich ist es egal, was im Schuh steckt, Hauptsache der Nikolaus war da!
Sonntag, 6. Dezember 2009
Sammelfeiertag
Samstag, 5. Dezember 2009
Medizin
Seit über einer Woche plagen mich Rückenschmerzen (ich und Rückenschmerzen! Pppha!). Einreibung, Heizkissen, Gymnastik, Schmerztabletten - alles half nur begrenzt oder gar nicht.
Heute aber habe ich das ultimative Gegenmittel zu meinen Rückenschmerzen, Herzrhytmusstörungen, Nasenbluten...gefunden - ein ausgedehnter Mittagschlaf.
Einfach GENIAL.
Und ich freue mich, daß das Wochenende so geruhsam weitergeht - das ist auch mal schön.
Freitag, 4. Dezember 2009
Dubai - Tokyo - New York - Kairo - Athen - Vancouver....
Telefonat vor einiger Zeit zwischen Maus und Mutti:
Maus: "Ich bewerbe mich jetzt um ein Stipendium nach Japan für November 2010."
Mutti: " Ach Kind, dann bist du ja ausgerechnet den Winter über in Japan."
Maus: "Na, über den Sommer auch, wenn ich gehe, dann für ein ganzes Jahr."
Mutti: schluckt!!!
Ja, mein Kopf weiß, daß unsere Tochter als Japanisch-Studentin auch mal für einige Zeit nach Japan gehen sollte. Mein Herz aber klagt, daß Japan so furchtbar weit weg und so fremd ist.
Diese Wehleidigkeit kann ich mir leisten, da sich unsere Tochter davon nicht beeinflussen lassen würde. Es sei denn, auch mein Kopf würde sagen, nein das geht nicht. Aber dann hätte ich stichhaltige Argumente, um sie umzustimmen.
Und so planen wir nun gemeinsam in diesen Tagen ganz konkret, wie wir ihr ein Jahr Studium in Japan ermöglichen können.
Ich stehe zu meiner Überzeugung, Eltern sollten ihren Kindern Wurzeln und Flügel ins Leben mitgeben.
Daß unsere Tochter Wurzeln hat, spüre ich immer wieder. Sei es, daß sie sagt: "Ach, ich freue mich schon, Weihnachten zu Hause zu sein.", oder daß sie uns ganz fest und immer wieder drückt, wenn wir ein paar Tage gemeinsam verbringen.
Und nun sind eben auch die Flügel dran. Wenn ich ihr Flügel wünsche, wie könnte ich ihr verwehren, diese auch zu benutzen!
Schon als kleines Kind war sie überaus entdeckerfreudig und immer neugierig darauf, andere Menschen zu treffen, kennenzulernen, sich irgendwo mit einzubringen, zu verreisen. Mit sechzehn ist sie ganz allein nach Kanada geflogen, um dort ein paar Monate in die Schule zu gehen. Sie war in Rom und in Paris, tja und nun folgt eben Tokyo oder Nara.
Ich wünsche ihr, daß Gott sie behütet und leitet, daß sein Segen sie begleitet.
Donnerstag, 3. Dezember 2009
gefunden
"Alltagsmenschen suchen den Himmel.
Sonntagsmenschen aber, die tiefen und auserwählten Geister,
suchen Gott."
Rosegger, Peter
spät geworden
Nun ist der Dezember schon drei Tage alt, aber an diesem Blog offensichtlich bisher vorbeigegangen.
Es ist eben wie sonst auch - immer was los.
Gestern Nachmittag bin ich mit einer Kollegin nach Freiburg gefahren, wir wollten zum Weihnachtsmarkt und "go lädele" (allemannisch für Einkaufen).
Als wir aus dem Parkhaus heraus die Strasse betraten befanden wir uns erst mal mitten in einer Studentendemo. Mit Transparenten, Lautsprechern, Polizeiaufsicht und allem drum und dran...
Wir haben uns allerdings verkrümelt und sind ins erste Kaufhaus unserer Wahl marschiert.
Am Ende des Abends hatten wir in fünf Stunden nur drei Geschäfte durchstöbert, waren jedoch gemütlich essen und haben insgesamt bürgerbrav die Freiburger Konjunktur gestützt. Den Weihnachtsmarkt jedoch haben wir nur am Rande mitbekommen. Er war so voller Menschen und wir schon ziemlich müde, ausserdem war es schon weit nach acht Uhr abends als wir uns nicht ohne Orientierungs-Tücken auf den Heimweg machten.
Um 21.40 Uhr war ich zu Hause, meine Kollegin noch später - ABER - Fazit ist, es war ein schöner Nachmittag und Abend.
Montag, 30. November 2009
entscheidend
Die Einleitung zu unserem heutigen Gebetskreis bildete Lukas 5, 17-25. Vier Männer bringen auf einer Trage eine Gelähmten zu Jesus, und weil die Tür von vielen Menschen versperrt ist, decken sie kurzerhand das Dach ab, und bringen den Gelähmten samt seiner Trage durch das Dach in den Raum zu Jesus....
Der Kollege, der diese Andacht hielt, hat etwas in seinen Erläuterungen zum Bibeltext gesagt, das mir nachgeht und mich sehr bewegt. Er führte aus, daß es bestimmt nicht immer angenehm für den Kranken war, sich tragen zu lassen, anhängig zu sein und auch schwierige Wege wie den durchs Dach über sich ergehen zu lassen. Die wichtige Frage dabei sei:
"Läßt du dich tragen oder bist du unerträglich?"
Müde, oder was?
Das ist mir auch noch nicht passiert:
Auf dem Heimweg von der Arbeit bin ich noch schnell in den Supermarkt gehuscht, nur um unser ImPuls-Plakat an die Pinwand zu kleben und am Backstand ein Brot zu kaufen, hat kaum fünf Minuten gedauert. Aber als ich wieder herauskam, wusste ich plötzlich nicht mehr, wo ich mein Auto abgestellt hatte. War es in dieser Parkgasse? Oder in jener?
Als ich mich auf den Weg in die Gasse machte, die ich sonst freitags nutze, fiel mir dann wieder ein, wo ich es abgestellt hatte. Innerlich war ich recht nachsichtig mit mir, dachte mir, bist eben müde....
Aber zu Hause passte plötzlich mein Schlüssel nicht in der Wohnungstür. Wie kann das denn sein?! Ich probierte wieder und wieder, der Schlüssel passte einfach nicht ins Schloss. Bis ich endlich entdeckte, ich hatte den Garagenschlüssel erwischt - der passt wirklich nicht zur Wohnungstür - da sind Schloss wie Schlüssel stur.
Na, das kann ein heiterer Abend werden, immerhin wollte ich noch zum Aerobic. Bei diesem Gedanken fiel mir ein, hatte ich nicht heute die verabredete zweite Trainingsstunde zu geben? In mittlerer Panik griff ich mir mein Heft mit den Choreografien und die CD dazu, um mich noch schnell ein bißchen vorzubereiten...da fiel mein Blick zum Glück auf den Kalender auf meinem Schreibtisch. Es ist ja erst 30. November - ich bin also erst nächste Woche dran!
Uff - Entwarnung.
Aber letztendlich muss ich mich schon wundern - so verpeilt kenne ich mich gar nicht. Ich hoffe sehr, das ist nur fehlender Schlaf.
Sonntag, 29. November 2009
Freitag, 27. November 2009
das möchte ich gerne können:
"Merk, Seele, dir dies große Wort:
Wenn Jesus winkt, so geh;
wenn Jesus zieht, so eile fort;
wenn Jesus hält, so steh.
Wenn er dich aber brauchen will,
so steig in Kraft empor.
Wird Jesus in der Seele still,
so nimm auch du nichts vor."
Nikolaus L. von Zinzendorf
Donnerstag, 26. November 2009
Noch ein neuer Job?
Ich habe heute frei! Aber nicht zum Bummeln, sondern für´s Plätzchenbacken.
Als ich im Oktober meine Tochter besucht habe, fragte sie mich, ob ich ihr nicht Selbstgebackene per Post schicken könnte, schliesslich sei sie den gesamten Advent nicht zu Hause und das wäre doch ein kleiner Trost. Gut, sagte ich ihr, dann backe ich dieses Jahr wieder mal Weihnachtsplätzchen und welche sie denn gerne hätte? Na ja, also auf jeden Fall die Schokoladenbrezel, und die Rumkringel und die Gewürzplätzchen und Vanillekipfel.... ach ja, und ich möge doch daran denken, daß sie nicht alleine wohnt (15 Studenten) und ruhig ein paar mehr schicken.
Allerdings weiß sie auch, daß ich das gern tue.
Und so stehe ich heute bis zu den Knien im Plätzchenteig. Vier Kilo Mehl werde ich zusammen mit Butter, Zucker, Kako, Rum, Nüssen, Mandeln, Ingwer, Zimt, gemahlenen Nelken unsw. zu Kleingebäck umfunktionieren. Aber ich habe ausgezeichnete Helfer.
Z.B. zusammen mit meiner Lieselotte (Küchenmaschine) hatten wir in zwei Stunden alle fünf Teigsorten fertig. Ausserdem ist das Backpapier heuzutage der absolute Hit. Kein Einfetten, kein Abwaschen nach jedem Backvorgang, einfach prima. Und mein Herd mit seiner Umluft-Funktion bäckt immer drei Bleche gleichzeitig.
Das geht wie man so schön sagt "wie´s Brezelbacken".
Als ich vorhin den Müll rausbrachte, kam zufällig mein Nachbar auch gerade aus der Tür und fragte mich, ob ich zur Zuckerbäckerin avanciert wäre, weil es so köstlich duften würde.
Ich musste insgeheim lachen - schon wieder ein neuer Job - hatte ich doch erst gestern.
Jobangebot....
Ja, nun war es gestern doch sehr schön auf der ersten Weihnachtsfeier diesen Jahres. Nette Leute, gute Gespräche, zum Teil sehr witzige Darstellungen über die Gemeindearbeit des vergangenen Jahres. Hin und wieder haben wir Tränen gelacht.
Zufällig geriet ich an einen Tisch, an dem einige aus dem Lithurgischen Singkreis saßen. Und als wir nach der Begrüssung zwei schöne Adventlieder gesungen hatten, bot mir meine Tischnachbarin vehement an, ich solle mich doch dem Singkreis anschliessen, weil ich doch toll singen könnte.
Ich wollte sie schon fragen, ob sie da nicht etwas verwechselt....ich und singen können? Das wär mir neu!
Selbst wenn ich singen könnte, für weitere Aufgaben ist derzeit einfach kein Platz (zeitmässig)...
Mittwoch, 25. November 2009
Es ist wieder so weit
Der Advent rückt mal wieder in greifbare und zu planende Nähe....
Und in heran rückt auch wieder die Zeit der Weihnachtsfeiern.
Heute ist schon mal die Erste.
Jedes Jahr in der Woche nach dem Ewigkeitssonntag lädt unsere Kirchengemeinde alle amtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter zur Adventsfeier ein.
Ich bin auch eingeladen. Eigentlich freue ich mich jedes Jahr darauf, nur heute bin ich ziemlich müde. Am liebsten würde ich mich auf´s Sofa kringeln und verkünden, heute bewege ich mich nicht mehr, aber ich habe im Pfarrsaal schon zugesagt. Und wer weiss, ob mein Salat nicht fehlen würde...:-)
Montag, 23. November 2009
Echte Teamarbeit
Ich hatte die Idee, für das Plakat den alten Adventkalender unserer Kinder zu verwenden und zwar so, daß aus der Schublade 24 Licht herausstrahlt. Ich fragte meinen Mann, ob er das bewerkstelligen könnte. Er hatte erst bedenken, weil die Schubladen sehr klein sind, aber dann hat er doch eine Möglichkeit gesehen und mit einer Batterie, Draht und einer kleinen Glühbirne Licht in die Schublade "verlegt" - weltbester Bastler eben! Das sah schon toll aus auf unserem Küchentisch. Mir ist es dann gelungen, dieses Bild fotografisch festzuhalten und voilà - war das Plakat fertig:

Sonntag, 22. November 2009
Ausser Gefecht
Heute ist Ewigkeitssonntag.
Zu diesem Anlass wollte ich heute morgen in den Gottesdienst gehen und am Abend gleich hier um die Ecke ein Konzert mit Werken von Philipp Emmanuel und Johann Sebastian Bach besuchen. Am Gottesdienst hätte mich sehr die Predigt zu Matthäus 25 interressiert und am Konzert die besinnliche und meditative Musik.
Doch es hat nicht sollen sein. Seit gestern am späten Abend kann ich meine Arme nur mit Mühe und Schmerzen bewegen - bin regelrecht ausser Gefecht gesetzt.
Schuld bin ich natürlich selber an dem Zustand. Ich habe es gestern mit der Gartenarbeit wohl ein klein wenig übertrieben? Da so schönes Wetter war, wollte ich dies auch nutzen und das Laub, das nun endlich von allen Bäumen herunter ist, zusammenharken und kompostieren. Und aufhören konnte ich natürlich :-) erst, als der gesamte Garten "ausgekehrt" war (gefühlte 1000 m2).
Auf die Freude, daß das geschafft war, mir somit das nächste Wochenendwetter schnuppe sein kann, kamen dann abends die Schmerzen.
Und nun schleiche ich wie Falschgeld durch die Wohnung und probiere alle halbe Stunde, ob ich mich schon ein wenig schmerzfreier bewegen kann.
Und doch, war der Tag ein schöner Sonntag, hatte ich doch endlich wieder einmal richtig Zeit, selber in der Bibel zu lesen. Angeregt dazu wurde ich durch eine Predigt, die ich morgens im Fernsehen verfolgt habe:
Psalm 90 und Offenbarung 21.
"Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden."
Die Predigt handelte von der Hoffnung, die wir Christen haben, daß mit dem Tod eben nicht alles aus ist. War und tat richtg gut.
(Heute vor einem Jahr habe ich meinen Vater zum letzten Mal gesehen. Damals ahnte ich schon, daß seine Krankheit ernster ist, als alle sagten. Er wurde heute im Gottesdienst seiner Kichengemeinde abgekündigt.)
Freitag, 20. November 2009
der Schein einer Sache
Immer am Freitag, wenn es meine Bürotermine erlauben, gehe ich schon mittags nach Hause, um mein Haushaltsmütchen zu kühlen...
So auch heute. Als ich um 12.00 Uhr ein schönes Wochenende wünschte, sagte mein Kollege: "Ach ja, du arbeitest freitags ja nur halbtags - schönen Feierabend...".
Ob er gern mit mir getauscht hätte?
Ich habe auf dem Heimweg vom Büro im Supermarkt fürs Wochenende eingekauft, zu Hause dann aufgeräumt, Staub gewischt, den Staubsauger traktiert, Küche und Bad geputzt, Wäsche aufgehängt, den Wischbesen geschwungen etc....
Und jetzt, 19.30 Uhr bin ich endlich fertig und freue mich darüber. Aber ich bin auch ziemlich müde, denn seit heute morgen 5.30 Uhr geht es immerzu zack-zack.
Wenn ich´s recht bedenke, war das ein 14-Stunden-Tag. Tja, offiziell aber arbeite ich freitags nur halbtags!
Nun ja - man nehme nicht den Schein einer Sache als die Sache selbst.
Donnerstag, 19. November 2009
Immer was los...
Ich selber war gestern Abend anlässlich des Buß- und Bettages im Gottesdienst und gleich anschliessend zum Vorbereitungstreffen für unseren nächsten ImPuls-Gottesdienst.
Langsam nimmt die Sache Formen an:
Das Plakat ist besprochen, muss ich nur noch nachbearbeiten, der Bibeltext ist ausgewählt, einige Lieder auch schon und inhaltliche Ideen wurden diskutiert.
Daduch war es wieder spät mit dem nach Hause kommen.
Heute sind wir zu einem Abendessen von einem Buchclub eingeladen - mal sehen wie das wird...
Mittwoch, 18. November 2009
Zum Buß- und Bettag
Ich habe mich gefreut, dass ein öffentlich rechtlicher Sender den Buß- und Bettag, von dem Martin Luther sagte, er sei ein Freudentag für Christen, würdigt und eine Sendung dazu bringt, in der Christen mit ihrem Glauben mal nicht als weltfremd oder überspannt dargestellt werden.
Überdies fand ich die Reportage im ZDF sehr interressant:
"Lasst uns nicht allein"
"Hilfe für die Kinder von Kalkutta"
Sendertext:
"Der Weg aus den Slums von Kalkutta hinüber ins Zentrum der Millionenstadt führt über die die Howrah-Bücke. Für den Hamburger Arzt Helgo Meyer-Hamme symbolisiert diese weltbekannte Brücke den Weg aus der Kinderarbeit - aus einer erbärmlichen Gegenwart in eine lebenswerte Zukunft. Der 67-Jährige bekennende Christ setzt sich in Indien seit Jahren dafür ein, dass Kinder nicht mehr als Tagelöhner in der Textil- und Teppichindustrie oder in der Streichholzherstellung arbeiten müssen, sondern zur Schule gehen können. Dadurch haben sie Aussicht auf ein besseres Leben. "Viele von unseren Kindern die wir heute unterstützen werden später ihre eigenen Kinder zur Schule schicken. Bildung ist der Schlüssel zu einem besseren Verdienst." In Kalkuttas Kleinbetrieben arbeiten Tausende Kinder von morgens bis abends, oft sind es 70 Stunden in der Woche. Viele verdienen ihr Geld auch als Müllsammler, Straßenverkäufer oder durch Prostitution. Ihre Familien brauchen den Lohn zum Überleben. Eine allgemeine Schulpflicht gibt es in Indien nicht. Dem Kreislauf der Armut können diese Kinder normalerweise nicht entrinnen. Doch mit Unter-stützung der kleinen Organisation H.E.L.G.O. haben zumindest einige von ihnen die Chance auf Schulbildung und einen Beruf. Helgo Meyer-Hamme kümmert sich mit seiner gemeinnützigen Hilfsorganisation an mehreren Standorten in Kalkutta um rund 200 Kinder. "Bei meiner freiwilligen Arbeit in verschiedenen Ambulanzen hat mich das ausweglose Schicksal der Kinderarbeiter immer sehr berührt. Deshalb begann ich nach Lösungen zu suchen, zumindest einigen eine Zukunft zu ermöglichen." Die durch Spenden betreuten Kinder sind keine Arbeiter mehr. Ihre Familien erhalten monatlich einen Lohnausgleich in Form von Lebensmitteln. Die Kinder besuchen morgens eine öffentliche Schule, anschließend erhalten sie eine warme Mahlzeit, oft ist es die einzige Mahlzeit am Tag. Helgo Meyer-Hamme, der seit fast zwanzig Jahren regelmäßig nach Indien fährt, hat den Sinn seines Lebens darin gefunden, den Ärmsten der Armen zu helfen."
Regie:Jobst Thomas
Dienstag, 17. November 2009
Verabredung
Ich war heute nach der Arbeit ganz fest mit meinen Turnschuhen verabredet, und mit meiner Kollegin. Leider lässt sich unsere dienstägliche Joggingrunde nicht immer so fest einhalten, wie wir gerne möchten, aber heute hat es geklappt.
Die Projektsitzung war pünktlich zu Ende, Kollegin HeHo hatte ebenfalls keinen Verhinderungstermin und sogar das Wetter war uns hold.
Und so ging´s los, 1 Stunde 6 Minuten. Zwar wurde es unterwegs dunkel, aber wir haben die Runde trotzdem genossen - kurz: Das lief sich von allein....
Montag, 16. November 2009
"Lass dich auf die Menschen ein"
"Wenn du glücklich werden willst,
dann frag dich,
wie du für andere
zum Segen werden kannst.
Um dich herum
wird etwas wachsen,
wenn dein Leben fruchtbar ist.
Menschen beginnen aufzublühen.
Dein Leben
wird zur Quelle des Segens
für andere.
Du kannst die Schwierigkeiten der anderen
durch dein Mitfühlen verwandeln
in einen Weg zu neuem Leben.
Du kannst die Sorgen deines Mitmenschen
in Segen verwandeln."
Anselm Grün
Sonntag, 15. November 2009
Feines Fresschen
So ein Sonntag mit nicht allzu schönem Wetter ist auch mal schön.
Wir sind gleich nach dem Frühstück (nicht vor 10.00 Uhr) in den Garten abgezischt.
Dort haben wir ausgiebig unsere weiteren Projekte geplant, gemessen, diskutiert, probegestellt...
Dann noch ein paar Äste abgesägt, die sowieso weg mussten und zusammen mit trockenem Holz ein schönes Lagerfeuer für unser Mittagspicknick entzündet.
Später zu Hause habe ich dann endlich mal wieder mein Kochmütchen gekühlt.
Seit wir nur noch zu Zweit sind, besonders, wenn schönes Wetter ist, koche ich meist nur etwas Schnelles. Heute aber habe ich mal wieder allerlei Töpfe und Pfannen und sämtliche Kochfelder meines Herdes in Schwung gebracht.
Es gab Gefüllte Putenoberkeulen mit Morchelsoße, Klöße und Rosenkohl. Die Keulen fülle ich mit Apfelstücken und mit Backpflaumen, die über Nacht in Cognak eingelegt werden. Gewürzt wird mit Pfeffer, Salz und Estragon.
Dazu ein tockener Grauburgunder....Hmmm...
War lecker.
Samstag, 14. November 2009
Joyce Meyer - Sehr speziell
Ich war heute Nachmittag mit einer Bekannten in Basel zu einem Event von und mit Joyce Meyer, einer Predigerin?, Missionarin? aus Amerika. Sie hielt in Basel eine christliche Konferenz ab.Freitag, 13. November 2009
Was wäre wenn?
Gestern war unser erstes Vorbereitungstreffen für unseren nächsten ImPuls-Gottesdienst.
Thema des Treffens war natürlich das Thema des Gottesdienstes.
Nach einem bisschen Hin-und-Her-Diskutiererei ist es nun dieses:
Was wäre, wenn Jesus Christus am 24.12.2009 wiederkäme?
Die Bibel lehrt uns Christen, daß Christus eines Tages wiederkommt. Aber rechnen wir wirklich damit, daß das jeden Tag sein könnte? Glauben wir tatsächlich, daß wir das erleben?
Und vor allem, sind wir dann bereit????
Ich finde das ein sehr spannendes Thema und wünsche mir, daß es uns gelingt, das auch spannend in die Gemeinde zu tragen.
Mittwoch, 11. November 2009
Genuss
Diese Woche ist ganz schön vollgestopft mit Terminen.
Ausser der Arbeit stehen jeden Abend noch ein bis zwei Termine an. Badezimmer und Step-Aerobic am Montag, Symposium und Kollegentreff am Dienstag, Vorbereitungstreffen für ImPulsgottesdienst am Donnerstag....usw.
Gestern war es obendrein schon weit nach 22.00 Uhr als wir nach Hause kamen.
Infolgedessen fehlt mir bisschen Schlaf (so 3 bis 10 Stunden).
Aber heute gab es doch ein Highlight - ich bin im Sonnenschein vom Büro zum Parkhaus gelaufen und noch bei Sonnenschein zu Hause angekommen, obwohl ich unterwegs Banküberweisung, Optiker, Brotholen und Gärtnerei erledigt habe.
Das goldene Leuchten des noch nicht ganz abgefallenen Laubes schafft eine so schöne Stimmung, das kann ich immer wieder dankbar geniessen, mich einfach drüber freuen.
Montag, 9. November 2009
Badezimmerodyssé
Aller guten Dinge sind drei?
Wohl nicht!
Heute war nun zum vierten Mal Lokaltermin in unserem Bad, weil immer noch zwei Fliesen neben der Wannenarmatur regelmässig Wasser ziehen...
Diesmal waren der Obermonteur und der Fliesenlegermeister da, um die Sache zu begutachten und zu diskutieren, was man tun könnte. Ich stand nur hilflos dabei und hoffte inständig, daß endlich des Pudels Kern gefunden wird.
Auf einmal rief der Fliesenleger "ich habs". Er hatte in der entsprechenden Fuge ein winzig kleines Löchlein entdeckt und als er mit einem kleinen Schraubenzieher hineinstach, befand sich ein ziemlich grosses Loch dahinter, ein sogenanntes Luftloch.
Zum Glück war er gleich bereit, die Fuge in Ordnung zu bringen und neu zu verschließen, so daß wir nicht nochmal einen Termin ausmachen mussten. (Na ja, schliesslich hatte seinerzeit er unser Bad gefliest...)
Und ich hoffe nun mal wieder, daß es diesmal i.O ist und aller guten Dinge vier sind.
Sonntag, 8. November 2009
"Ich fühl schon, wie du denkst..."
Freitag, 6. November 2009
Da hat sie wohl recht....
"Wenn wir heiraten, erhalten wir ein versiegeltes Schreiben, dessen Inhalt wir erst erfahren, wenn wir bereits auf hoher See sind."
Lilli Palmer
Donnerstag, 5. November 2009
Mittwoch, 4. November 2009
Aller guten Dinge sind drei
Zum dritten Mal war heute ein Badmonteur da, um eine der Installationen an der Wanne abzudichten. Beim ersten Mal war es die Dusch-Trennwand, beim zweiten Mal die Wannenarmatur und heute die Duschstange. Der Monteur meinte noch, er hofft, daß es nun keine nassen Fliesen mehr geben wird. Mehr gibt es rund um die Badewanne auch nicht abzudichten....
Ich finde, es könnte jetzt mal gut sein, immerhin ist die Badezimmerkomplettsanierung mittlerweile 1 Jahr und 4 Monate her.
Schön ist es geworden, teuer war´s, wenn es nun noch funkionstüchtig und i.O. sein könnte, wäre das ein echter Beitrag.
Dienstag, 3. November 2009
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen
Laut Zeitung handelt es sich um ein spanisches Paar, das natürlich ortsunkundig aber offensichtlich zusätzlich auch Schilderunkundig war.Montag, 2. November 2009
phuu...das wäre geschafft
Die Aerobic-Stunde lief gut (habe schönes Lob erhalten - freu, freu).
Die Mädels haben toll mitgemacht und hatten wirklich Freude. Somit ist meine Choreografie durch den TÜV (für´s nächste Mal).
Ich war zu Beginn ganz schön aufgeregt, aber das wandelte sich nach und nach. Hatte ebenfalls viel Spass, nach der Stunde jedoch wie erwartet so viel Power wie ein Wattebausch....
Sonntag, 1. November 2009
Lampenfieber
Das ist vielleicht nicht das richtige Wort, aber ein wenig mulmig ist mir schon.
Morgen Abend gebe ich mal wieder eine Step-Aerobic-Stunde. Unsere eigentliche Trainerin ist krank, ihre Vertretung ist im Urlaub, also habe ich zugesagt das zu übernehmen.
Die Choreografie habe ich schon seit zwei Wochen fertig, heute nun war die eigentliche Vorbereitung dran - Die Musik auszuwählen, sämtliche Schritte auwendig zu lernen und den Aufbau einzuteilen.
Das ist ganz schön schweisstreibend - ich merke jetzt schon jeden Muskel.
Aber ebenso merke ich auch, Musik in Bewegung umzusetzten, Choreografien zu erfinden macht mir immer wieder Spaß.
Aus meinen Unterlagen weiss ich, die letzte Stunde habe ich im März 2005 gegeben. Oh oh, hoffentlich reicht morgen Abend meine Kondition bis zum Schluss....
Samstag, 31. Oktober 2009
Freitag, 30. Oktober 2009
Schade
Als ich heute auf dem Heimweg den Wochenendeinkauf erledigte und an der Kasse die Ware, die die Kassiererin nach und nach über den Scanner zog wieder in meinen Einkaufswagen verfrachtete, schnappte ich einen Satz auf, der mich noch jetzt beschäftigt.
Hinter mir standen drei ältere Herrschaften, offensichtlich ein Rentnerehepaar und ein Bekannter, die sich dort zufällig über den Weg gelaufen waren, alle drei so um die Ziebzig.
Der Mann des Paares sagte laut und vernehmlich:" Ja, wir sind nur noch dafür da, zu essen und zum Arzt zu gehen!" Der Bekannte nickte beipflichtend.
Ich dachte mir, was für ein Resümé. Ist es nicht jammerschade, wenn jemand sein Leben nur so sehen kann?
Dabei, als ich sie ein bisschen näher anschaute: aller drei waren ohne Stock oder gar Rollator unterwegs, waren gut gekleidet und wirkten gepflegt und rüstig.
Natürlich kann man aus diesem einen Satz nicht den ganzen Menschen beurteilen und schon gar nicht verurteilen, aber befremdlich fand ich es doch.
Ich nehme mir ganz fest vor, sollte ich alt werden dürfen, dann möchte ich solange ich irgend kann, für mehr als nur zum Essen da sein.
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Wissenschaft und Schöpfung
Galileo Galilei:
"Zwei Wahrheiten können sich nie widersprechen ...
Denn die Heilige Schrift wie auch die Natur haben ihren Ursprung gleichermaßen im Worte Gottes.
Gott offenbart sich uns in ebenso wunderbarer Weise in den Handlungen der Natur wie in den
ehrwürdigen Sätzen der Heiligen Schrift."
Montag, 26. Oktober 2009
Der kleine Unterschied
Auch bei ganz profanen Hausarbeiten kann man Studien über seine Mitmenschen betreiben und Erkenntnisse sammeln.
Letztes Wochenende war mein Mann so lieb, sich von mir zur Mithilfe beim Fensterputzen inspirieren zu lassen. Die Arbeitsteilung ging so: ich die Fenster von Gardinen und Blumen / Nippes befreit; er mit Eimer und Lappen die Rahmen nebst Fensterbretter gereinigt und die Scheiben vorgewaschen; ich danach die Scheiben gewaschen und poliert.
Und da wir nicht gerade allein in unserem Haus wohnen, kamen natürlich immer wieder Nachbarn aus dem Haus oder gingen hinein.
Und da ist mir aufgefallen: ist mein Mann wischend am Fenster zugange, haben die Nachbarn eine Bemerkung dazu parat, mal lustig, mal mitleidig, auf jeden Fall finden sie es bemerkenswert, dass man(n) Fenster putzt.
Kommt jedoch jemand aus dem Haus, schaut kurz hoch und sieht mich beim Scheiben wienern, erhalte ich lediglich ein Winken oder ein "guten Tag" - was ich da tue ist im höchsten Maße nicht von Belang.
Und was ist bei dieser Studie nun meine Erkenntnis?
Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe.
Sonntag, 25. Oktober 2009
Erstens kommt es anders...
...und zweitens als man denkt.
Wir hatten uns ein ruhiges, faules Wochenende ohne Termine vorgenommen.
Nun, das mit ohne Termine hat auch geklappt. Ruhig im Sinne von unlaut war es auch, nur das mit dem faul sein - das war nicht einzuhalten. Gestern war so superschönes Gartenwetter, da haben uns mittags die Füsse ganz von allein hinausgetragen. Und vormittags war ja sowieso diverser Haushaltsdienst angesagt.
Aber nun freue ich mich: die Fenster sind geputzt, die Wäsche ist erledigt, die Federkissen aus der Reinigung wieder da, Waldterrasse, Gartenterrasse und Treppe sind laubfrei, die Beete ebenfalls und ausserdem noch unkrautfrei....richtig schön, wenn die To-Do-Liste so schön zusammenschrumpft, auch wenn man ziemlich erschlagen ist nach so viel Wirtschafterei.
Aber den heutigen Abend werden wir schön verfaulenzen.
Winterzeit
Es ist 18 Uhr und schon stockfinster. Letzte Nacht war Zeitumstellung, die Sommerzeit-Mogelei ist mal wieder für fünf Monate ausgesetzt.
Natürlich weiss "man" vorher, dass es nun abends früher dunkel wird, aber wenn es dann so weit ist, mutet der erste Abend doch immer wieder eigenartig an...
Freitag, 23. Oktober 2009
Nebel - Dunkel - schön
Und gegen das Düstere ist Kerzenschein ein bewährtes Mittel.
Jedes Jahr, wenn Herbst und Winter herannahen, freue ich mich doch auch auf die langen Abende oder auf Tage, an denen es gar nicht richtig hell wird (vornehmlich Wochenende), denn dann bringen Kerzen eine heimelige Stimmung, tauchen alles in warmes Licht. Im Schein einer Kerze habe ich oft den Eindruck, die Zeit vergeht langsamer, alles ist so friedlich, ich spüre Geborgenheit.
Eine Kerze anzünden - das ist immer wieder schön.
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Wunderbare Beurteilung
Gestern Nachmittag konnte ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden:
Während in der Autowerkstatt unser Auto Winterräder und den üblichen Wintercheck bekam, verbrachte ich die Wartezeit im Autohaus bei Kaffe und Sckoki mit einem Buch.
Vor einigen Monaten war dieses Buch vielbesprochen, vielumworben und kontrovers diskutiert in vielen Internetseiten anzutreffen, also war ich schon ganz schön neugierig, was mich erwartet.
Es handelt sich um "Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott" von William Paul Young.
Als ich es aufschlug und die Widmung las, war ich gleich für das Buch und besonders den Autor eingenommen.
Er widmet das Buch u.a. seinen Kindern, erwähnt sie mit Namen und setzt hinter jeden Namen ein Umschreibung
- den sanften Tiefen
- den zärtlichen Forscher
- die gütige Zuneigung
- die fröhlich Wissende
- die leuchtende Kraft
- das werdende Wunder.
Das zeugt für mich von so viel Herzenswärme, Aufmerksamkeit und Liebe für seine Kinder - das hat mich schwer beeindruckt.
Gelesen habe ich leider nur eine dreiviertel Stunde, dann war das Auto schon fertig.
Aber was ich gelesen habe, hat mir gut gefallen, davon ein andermal mehr....
Na, und heute Abend habe ich Fiseurtermin - also mindestens eine Stunde Zeit :-)
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Bewahrt
Manchmal sind auch belanglose Momente im Leben richtig spannend. Bei mir war das heute meine Fahrt zur Arbeit. Ich bin ziemlich früh von zu Hause losgefahren und freute mich schon, dass ich dann auch früher im Büro sein würde, was positiv wäre, da ich nachmittags schon um Drei gehen musste.
Doch zu früh gefreut. Schon vor dem Grenzübergang hatte sich eine lange Schlange gebildet. Für diese Uhrzeit völlig unüblich aber da war nichts zu machen, ich musste mich einreihen und mich mit den anderen wundern, dass es so gar nicht weiterging.
Komisch, meistens geht es, sobald man die Grenze und die gleich hinter der Grenze von Rechts kommende Strasse (die auch noch Vorfahrt hat!) passiert hat, zügig weiter, doch heute nicht. Schon vom Weitem war zu sehen, auch nach der Einmündung Stossstange an Stosstange, vor mir nur Bremslichter. Na, toll. Mein frühes Im-Büro-Sein konnte ich vergessen!
Bis ich endlich an der Grenze war, verging geraume Zeit. Und inzwischen waren auch einige grosse LKW's unterwegs, die am Strassenrand zur Zoll-Abfertigung hielten und sich danach meist rigoros in die Fahrzeugschlange drängten. So auch, als ich schon an der Einmündung der von rechts kommenden Strasse stand. Ein Brummi drängte rechts an mir vorbei, ganz eindeutig wartete er auf ein Lücke im Verkehr, um dann vor mir über die Kreuzung zu fahren. Da war aber keine Lücke, und so warteten wir parallelstehend. Mir machte das noch gar nichts aus, denn erstens gibt es diese Brummi-Taktik jeden Morgen und zweitens lege ich mich mit einem 40-Tonner nicht an. Aber dann kam auch aus der Gegenrichtung ein LKW, der eigentlich in die entgegengesetzte Richtung über die Grenze fahren müsste. Nur kurz vor dem Zoll stellte der Fahrer wohl fest, dass er nach links in die einmündende Strasse, an der er mit seinem Fahrerhaus schon vorbei war, fahren sollte. Ganz eindeutig ohne Rücksicht auf Verluste wendete er. Er zog die Zugmaschine herum und wendete sozusagen auf dieser kleinen Einmündung. Dabei kam er mit seinem Fahrerhaus meinem Auto so nahe, dass die Sensoren, die an meinem Auto melden, wenn ich irgendwo zu nahe dranfahre, laut Protest piepten. Vor meiner Winschutzscheibe das Riesenrad von diesem Brummi. Neben meinem Beifahrerfenster das Riesenrad vom anderen LKW. Links von mir das Zollhäuschen. Mein Puls sprang auf 200, mir war schlecht, ich war wie gelähmt, dachte nur, Herr bitte hilf. Und es drauerte für mich eine kleine Ewigkeit, bis der Brummi endlich gedreht und sich in die abzweigende Strasse verfügt hatte.
Danach war ich ganz froh, dass es noch eine ganze Weile nur schrittweise in der Schlange voranging. So konnte ich mich wieder fassen. Zurück blieb der Gedanke: es ist keineswegs selbstverständlich, jeden Morgen wohlbehalten im Büro anzukommen. Dass ich wesentlich später als sonst ankam, war mir grad egal.
Montag, 19. Oktober 2009
Da sind sie wieder - die Termine
Nur gut, daß wir gestern Abend gebummelt haben, denn diese Woche ist schon wieder völlig ausgebucht (ausser dem normalen Arbeiten-Gehen):
Heute Abend Bügeln 1. Teil, danach Step-Aerobic,
Dienstag Joggen, danach Bügeln 2. Teil,
Mittwoch Abend das Auto zum Reifenwechsel und Wintercheck in die Werkstatt fahren,
Donnerstag Friseurtermin,
Freitag Verabredung zum Walken, anschliessend Wohnungsputz...
Na gut, Sport und Friseur ist ja Plesierchen - kann ich eigentlich gar nicht als Stress zählen - aber die Zeit ist halt trotzdem weg.
Aber das kommende Wochenende wird ruhiger, ganz bestimmt.
Auszeit
Die haben mein Mann und ich uns gestern Abend gegönnt.
Eigentlich wollten wir ein Konzert des Ensemble Bohéme hier bei uns im Ort besuchen. Zum Thema "Herbstlied" stand Musik von Tschaikowsky, Prokofieff und Rachmaninoff auf dem Programm. Wir mögen die Konzerte dieses Ensembles und freuten uns schon auf den Sonntag Abend.
Allerdings, nach Äpfel Pflücken, Computerarbeit, Gartenstippvisite und nachdem wir uns ein spätes ausgedehntes Mittagessen einverleibt hatten, waren wir einfach zu träge. Nach der ganzen Erledigerei, immer nur nach Termin und Uhr, zumal der Samstag schon sehr stressig war, hatten wir einfach nur das Verlangen, keinen weiteren Termin zu haben.
Uns stand der Sinn, nach Füsse hoch, ein Gläschen Wein und gar nichts tun.
Das war vielleicht kulturell nicht so wertvoll aber sehr schön und einfach mal nötig.
Samstag, 17. Oktober 2009
Mittagspause der anderen Art
Beat Christen - akkreditierter „Beter" im Bundeshaus in Bern war letzten Dienstag in der Mittagspause zu Besuch. Einige aus unserem montäglichen Firmengebetstreffen waren ebenfalls gekommen, um Beat Christen über seine Erfahrungen reden zu hören bzw. ihn kennen zu lernen.
Mich hat gleich einer seiner ersten Sätze stark beeindruckt:
"Entweder ist Gott der Gott von ALLEM oder von NICHTS."
Und ich finde, wo er recht hat...
Wie die Veranstaltung insgesamt war, und wie Beat Christen mit seine Glaubenshaltung regelrecht ansteckend wirkte, hat mein Kollege so gut zusammengefasst, dass ich das nicht besser könnte -
lest also bitte hier
Freitag, 16. Oktober 2009
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Gott sei Dank - ein ungelegtes Ei
Wie schnell ich mich doch verunsichern lasse! Ich beärgere mich selbst.
Als ich mich gestern Abend im Büro verabschiedete, fragte mein Chef, ob ich am nächsten Tag am Morgen, also heute, da wäre, er hätte etwas mit mir zu bereden. Und ob ich etwas früher kommen könnte....
Ja, natürlich kann ich das. Ich fragte noch, worum es ginge, aber nein, das würde ich dann am nächsten Morgen erfahren.
Nach diesem Wortwechsel, bis ich bei der Stechuhr war, rutschte mein Herz etwa 1m tiefer.
Die Datenbank in meinem Hirn verknüpfte Gedanken mit Bemerkungen, Begebenheiten und Gegengedanken, suchte und fand, dass es durchaus möglich ist, dass mein Chef mir am nächsten Morgen mitteilen könnte, dass meine Arbeit hier zu Ende geht.... Und was dann???
Aber hier konnte ich zum Glück ein klares STOP setzen. So weit wollte ich einfach nicht denken - immerhin war das ganze ein ungelegtes Ei!
Und doch - so ein kleines Alarmlämpchen glühte immerfort. Machte mir mal wieder bewusst, wie gut ich es mit meinem derzeitigen Fremdmitarbeiterdasein habe, und wie dankbar ich dafür sein kann und bin.
Die Auflösung des Rätsels war dann heute Morgen kurz und schmerzlos (und ganz ohne Ei) - mein Chef wollte nur die von mir in diesem Jahr abgearbeiteten Aufgabenpakete aufgelistet haben und mir die für's kommende Jahr zugedachten vorstellen. Wobei für eine dieser Aufgaben nun das Berechnungsprogramm angeschafft wird (Vertrag ist schon unterschrieben), mit dem ich schon seit langem liebäugele, JUHU da freue ich mich drauf.
Tja, umsonst gegrübelt, das Alarmlämpchen hat umsonst geglüht!? Vielleicht nicht ganz. Mir ist wieder mal klar geworden, wie froh ich über meine derzeitige berufliche Situation sein kann, und dass sich diese selbstverständlich durchaus im Handumdrehen ändern kann.
Mittwoch, 14. Oktober 2009
mal was Schlaues:
"Alles, was wir charakterlich erreicht haben, haben wir den Schwierigkeiten in unserem Leben zu verdanken."
Hamilton, Wallace J.
Dienstag, 13. Oktober 2009
Frostgefahr!
Noch vor einer Woche hatten wir so warmen Sonnenschein, daß man denken konnte, der Sommer geht nie zu Ende.
Aber das ist nun vorbei.
Ende letzter Woche hat der Herbst Einzug gehalten. Es wurde deutlich kühler, aber heute ist es nun schon kalt.
Im Norden Deutschlands gibt es die ersten Glatteisunfälle und sogar für uns am Hochrhein ist für kommende Nacht Bodenfrost angesagt.
8 Tage Herbst - und schon steht der Winter vor der Tür.
Ein Stück Herbst ist jedoch noch da - ganz wunderschön gefärbtes Laub. Wir haben diesen Anblick gerade heute bei unserer Joggingrunde nochmal richtig genossen.
Sonntag, 11. Oktober 2009
Durchwachsen...
...so würde ich den heutigen ImPuls bezeichnen.
Wir hatten 200 goldglänzende Schokitaler zum Verteilen vorgesehen - die waren nicht da. Sind zu spät geliefert (oder bestellt?) worden.
Der Ablauf geriet unerwartet durcheinander, da war jemand aus dem Team leicht "verpeilt", und am Beamer passten gesungener und dargestellter Text nicht immer zusammen.
Ich für meinen Teil fand die Predigt ein wenig zu lauwarm und mit 8 Minuten entschieden zu kurz.
Nun, da müssen wir als Team durch.
Es gab durchaus auch positive Rückmeldungen. Z.B. von Gottesdienstbesuchern, die vom syrischen Clemensgebet angetan waren. Auch ein Mann aus unserem Team, der vor dem Gottesdienst ganz abgehetzt von seinem Dienst im Krankenhaus kam, hat im Nachhinein berichtet, daß während des Godi eine große Ruhe und Freude über ihn kam, so daß er alle Texte und Lieder geniessen konnte. Das finde ich nun wieder schön.
"Leben mit Luxus"
Gleich muss ich los, heute findet unser nächster ImPuls-Gottesdienst statt.
"Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.
Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes
und dein Recht wie die grosse Tiefe.
Herr, du hilfst Menschen und Tieren.
Wie köstlich ist deine Güte, Gott,
dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner
Flügel Zuflucht haben.
Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses,
und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom.
Denn bei dir ist die Quelle des Lebens,
und in deinem Lichte sehen wir das Licht."
Psalm 36,6-10
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Schönes Wasser...
Der erste Regen seit dem 4. September. Sehnlich erwartet.
Zwar haben wir die vorangegangenen Sonnentage sehr genossen, mit zunehmender Zeit machte sich jedoch die Trockenheit allenthalben bemerkbar.
Und nun regnet es. Wir begrüssen jeden Tropfen einzeln. Und was für ein schöner Landregen: leicht und sanft und anhaltend, so daß die Erde das Wasser gut aufnehmen kann.
Wunderbares Geschenk.
Da geht vielleicht unser neu gesääter Rasen im Garten doch noch auf????
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Vor 20 Jahren war Schluss
Zwar bin ich gelernte DDR-Bürgerin, jedoch trauere ich ihr in keiner Weise nach.
Und doch muss ich heute denken: 7. Oktober? Da war doch was. Das war doch ein besonderer Tag...
Ach ja, heute wäre der 60. Jahrestag der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik gewesen. Eben! Gewesen!
Nichts auf dieser Welt währt ewig.
Dienstag, 6. Oktober 2009
Warum heisst es eigentlich "General"-Probe?
Die Generalprobe für den ImPuls-Gottesdienst am kommenden Sonntrag lief richtig gut. Wir sind inzwischen wirklich ein eingespieltes Team geworden.
Diskussionen gab es zum Eingangsgebet, darum wurde die Lithurgie kurzerhand geändert, ein Lied haben wir gekürzt, schon mal ein bisschen dekoriert und letzte Aufgaben verteilt.
Nun bin ich doch ein wenig aufgeregt, weil ich diesmal beim Anspiel mitzuspielen habe (erstmalig). Ich soll als stressgeplagtes Mensch mit Handy und Büropapier Hektik verbreiten, mal sehen, ob mir das gelingt, und ob ich den Text nicht durcheinanderbringe, vergesse, zu schnell oder zu leise spreche.....
Montag, 5. Oktober 2009
Heidelberg
Gestern war Erntedank.
Als ich von Heidelberg auf der Autobahn nach Hause düste, fiel mir das ein, und ich hielt eine kleine Privat-Ernte-Dank-Andacht, denn ich hatte und habe ganz viel zu danken.
Nicht nur für die Ernte im Sinne von Kartoffeln, Brot und Milch, sondern auch für meine Tochter und für das schöne Wochenende mit ihr in Heidelberg.
Wir hatten wunderschöne Stunden, Zeit zum Reden, Spazieren gehen, Kirchenarchitektur zu bewundern oder einfach nur in der Sonne zu sitzen und buntes Laub zu betrachten.
Eine Herausforderung war jedoch auch dabei - Maus fand, ich müsse unbedingt Sushi essen und zwar mit Stäbchen! Es ging besser als ich dachte und war superlecker. Wieder was gelernt.
Die Heinfahrt gestern begann ein bisschen sehr spannend, denn als ich auf der Brücke in Heidelberg entlangfuhr, über die ich zur Autobahn komme, stand am Ende der Brücke ein anderes Auto erst im Qualm, dann lichterloh in Flammen. Alles stoppte natürlich und fuhr dann so schnell es möglich war rückwärts, ich ebenso. Denn zwischen meinem und dem brennenden Auto war nur ein Kleinwagen und ich fürchtete (wie die anderen wohl auch), daß womöglich noch der Tank explodiert. Also volle Kraft zurück, aber von der Brücke herunter kamen wir nicht mehr, zu viele Fahrzeuge standen schon hinter uns. So konnte ich nur abwarten, bis die Strasse bzw. das Brückenende wieder freigegeben wurde. Zum Glück kam die Feuerwehr ganz schnell.
Den Insassen des Feuerautos war wie es aussah nichts passiert - also Glück im Unglück.
Als es dann endlich weiterging - viel mehr meine Heimfahrt überhaupt erst mal losgehen konnte, hatte ich zwar noch ein bißchen weiche Knie, aber der Rest der Fahrt verlief tadellos.
Auch dafür bin ich sehr dankbar.
Donnerstag, 1. Oktober 2009
Abenteuer
So, noch ein bisschen Tasche packen, überlegen, ob ich alles habe, was ich brauchen werde, und dann kann's losgehen.
Morgen fahre ich nach Heidelberg, um meine Tochter zu besuchen.
Ich fahre mit dem Auto und ich fahre allein:
"Vati, sprach die Frau Mama,
ich geh' aus und du bleibst da."
Habe gestern nochmal mit unserer Kurzen telefoniert und sie hat mir ein bisschen vorgestellt, was sie alles mit mir unternehmen möchte.... Ich denke, es wird recht abwechslungsreich und kurzweilig, aber sicher auch schön.
Und schön dass sie sagt: "Ich freue mich schon so auf das Wochenende mit dir."
Ich freue mich ebenso - auf meine Tochter, auf Heidelberg, und ich wünsche mir eine gute und bewahrte Fahrt.
Mittwoch, 30. September 2009
Mittel gegen Viren
Ein Johannisstrauch im Garten hat seit geraumer Zeit merkwürdige Blattflecken. Betroffen waren mit der Zeit alle Blätter.
Wie ich nun in einem unserer schlauen Gartenbücher gelesen habe, handelt es sich um ein Viruserkrankung.
Ein Virus??? Hat der Strauch nun Schweinegrippe? Oder Vogelgrippe? Sehr speziell! Sollte ich mit Tamiflu giessen?
Nein, laut Buch ist das einzige Mittel die Schere, und zwar grosszügig angesetzt.
Das habe ich heute getan. Bei der danebenstehenden Zierquitte gleich mit, die hatte auch schon verdächtig gefleckte Blätter. Vielleicht erholen sich beide Sträucherchen wieder, das wäre schön.
Ansonsten war es wieder ein schöner Feierabend im Garten, ich bin einfach soooo gern da. Ich habe die beiden neu angesäten Rasenstücke gegossen, Äpfel eingesammelt und Zitronenmelisse abgeschnitten, nebenher noch einen Frosch und eine Kröte im Teich begrüsst und so waren zwei Stunden weg wie nichts.
Montag, 28. September 2009
Sonntag, 27. September 2009
Feuerabend
Freitag, 25. September 2009
von der schnellen Truppe
Unser Vorbereitungstreffen gestern Abend lief ab wie ein Uhrwerk:
Titel: Leben mit Luxus
Inhalt: wir alle sind von Gott überreichlich beschenkt mit....und dürfen verschwenderisch damit umgehen
Bibeltext: die Hochzeit zu Kana
Plakat: Motiv und Ersteller/in festgelegt
Anspiel: Schreiber - festgelegt
Anspiel: Spieler - festgelegt
Moderation: Wer? - festgelegt
Predigt: Wer? - festgelegt
Ein bisschen schade fand ich, daß die Themafindung unter Zeitdruck stand und eines gewählt wurde, das weniger schwierig in der Umsetzung ist. Ich hätte gerne ein anderes mitbearbeitet, das ebenfalls zur Diskussion stand (die Arbeiter im Weinberg).
Aber vielleicht haben wir ja beim nächsten ImPuls mehr Zeit für die Vorbereitung und mehr Argumente, dieses Thema zu wählen.
Auf jeden Fall war ich gestern Abend froh, daß wir so flott vorankamen, war ich doch so schon zehn vor Zehn zu Hause....
Donnerstag, 24. September 2009
Ende der Sommerpause
Heute geht die Sommerpause unseres ImPulsgottesdienstes zu Ende.
Der nächste ImPuls findet am 11.10.09 statt, also in reichlich zwei Wochen! und es ist höchste Zeit für die Vorbereitungen.
Hoffentlich können wir heute Abend gleich ein Thema, einen Titel und ein Plakatmotiv festlegen, wenn möglich auch schon die inhaltliche Aussage der Predigt (damit Titel und Plakat auch passen) und den Vorgucker auf den Ablauf, sonst wird die Zeit arg knapp. Ob wir das alles bis 22.00 Uhr schaffen? Nun, wir werden sehen.
interressanter Artikel bei idea:
Evolution und Schöpfung sind unvereinbar
Der frühere Direktor bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig,
Prof. Werner Gitt.
Siegen (idea) – Evolution und Schöpfung sind unvereinbar. Diese Ansicht vertrat der frühere Direktor bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig, Prof. Werner Gitt, bei einer Feier zum 115-jährigen Bestehen des Bibelbunds.
Wer versuche, beides miteinander zu vermischen, sei auf einem Irrweg, sagte der Informatiker am 19. September vor rund 800 Besuchern in Siegen.
Die „theistische Evolution“ behaupte, Gott habe die Evolution als Arbeitsmethode benutzt. In diesem Ideensystem würden die Annahmen der Evolutionstheorie über die Aussagen der Bibel gestellt. Während die Evolutionstheorie davon ausgehe, dass bei der Entstehung der Erde bereits Materie vorhanden war, berichte die Bibel davon, dass Gott die Welt erschaffen habe, ohne vorhandenes Ausgangsmaterial zu verwenden. Um die Herkunft des Lebens zu erklären, lassen sich laut Gitt auch nicht Naturgesetze heranziehen. Sie seien erst am Ende der Schöpfungswoche voll in Kraft getreten.
Der Wissenschaftler hält den Evolutionsgedanken insbesondere deshalb für abwegig, weil es in der Materie keinen Prozess gibt, bei dem Information von selbst entstehen kann. Schließlich gebe es in der Evolution weder einen genauen Plan noch ein Ziel für solche Entstehungsprozesse: „Wie kann ein Herz entstehen, wenn es dafür keine Zielstrategie gibt? Zwecke verlangen einen Zielgeber.“
Der Versuch, die Entstehung der Welt ohne das Wirken eines Schöpfers erklären zu wollen, sei auch eine Folge des Sündenfalls. Gitt dankte dem Bibelbund, dass er sich in Publikationen und Veranstaltungen für die Irrtumslosigkeit der Bibel ausspreche und somit auch für den biblischen Schöpfungsbericht."
Mittwoch, 23. September 2009
Spätsommer
So ein Feierabend im Garten bei spätsommerlichem Sonnenschein ist einfach etwas Wunderbares.
Und wie man sieht - blüht und reift es so schön, man kommt vor lauter Schauen und Freuen gar nicht so sehr zum arbeiten :-)
Montag, 21. September 2009
Die Katze läßt das Mausen nicht.
Ich war heute nach mindestens vier Monaten mal wieder zum Step-Aerobic. Ich dachte mir, jetzt nach den Sommerferien solltest du dich doch aufraffen....
Als ich in den Umkleideraum kam, wurde ich von unserer Trainerin mit den Worten empfangen "...dich schickt der Himmel...". So??? Zwei oder drei Neuronen in meinem Kleinhirn sendeten leise Alarm. Aber es war schon zu spät.
Unsere Haupttrainerin fällt krankheitsbedingt längere Zeit aus, und ihre Vertreterin suchte nun für zwei Montage ihrerseits eine Vertreterin.
Nach einem bißchen Hin und Her habe ich schließlich zugesagt - aber nur für diese beiden Montage!
Danach konnten wie dann endlich mit der heutigen Stunde anfangen. Dabei habe ich mal wieder gemerkt, wieviel Freude mir die Hopserei nach Musik macht. Und ich denke, das ist schon richtig so, die zwei Stunden mal wieder zu wagen.
Nur meine Kondition, die muss ich bis dahin noch ein bißchen pushen.
dieser Kelch geht vorbei - Gott sei dank
Vor nicht ganz drei Jahren, genau am 9. Dezember 2006 begann unsere berufliche Existenz ganz erheblich zu wanken, denn unsere Firma hatte die Absicht, die Abteilung, in der mein Mann und ich arbeiteten, aufzulösen. Zum 31.01.07 wurde diese Absicht verwirklicht. Die Zwischenzeit war ziemlich aufregend und ganz und gar nicht frei von Empörung über unsere damalige Firma. Allerdings gab es einen neuen Arbeitgeber, der alle Mitarbeiter, die gehen mussten, übernommen hat. Insgesamt ging es somit glimpflich für uns alle ab.
Heute wissen wir das um so mehr zu schätzen, denn unsere damalige Firma schliesst nun ihr hiesiges Büro zum 31.12.09 komplett. Alle Mitarbeiter werden gekündigt bzw. mit Aufhebungsvertrag wegkomplimeniert. Für die meisten der Angestellten kam diese Mitteilung von Null auf Hundert:
Protokoll dieses besonderen Tages
Heute sind wir dankbar, daß es vor drei Jahren so kam, geht doch der bittere Kelch der Firmenschliessung somit an uns vorbei.
Unser Mitgefühl gilt unseren ehemaligen Kollegen, die sich nun allesamt in diesen schwierigen wirtschaftlichen Zeiten eine neue Arbeitsstelle suchen müssen.
Sonntag, 20. September 2009
leicht wie ein Vogel -
- nur eben einer mit Brille -
so bin ich gestern aus der Augenarztpraxis herausgetänzelt.
Die Fehlsichtigkeit hat sich nur leicht verschlechtert, ein Auge wird zudem durch eine leichte Hornhautverkrümmung beeinträchtigt.
Am Schluss hat er noch etwas für mich erstaunliches gesagt: "Ab einem bestimmten Alter kommt es nicht mehr darauf an 100 %-ig gut in der Ferne und in der Nähe zu sehen. Sie kommen doch mit Ihrer Brille gut zurecht..."
Mit meinen Sehstörungen möge ich zum Hausarzt gehen, die kommen nicht von den Augen.
Für mich zählte nach diesem Arztbesuch: ich habe einen erstaunlich geringen Augendruck, was sehr gut ist, und ich brauche keine neue Brille.
Und recht hat er, wenn ich auf der Autobahn die Schilder erst recht spät lesen kann, ist mir das in Zukunft egal, fahre ich eben nach Navi...:-).
(Foto R.B.)
Freitag, 18. September 2009
Wer Augen hat, der sehe...
Ich habe Bammel vor morgen. Morgen habe ich einen Termin beim Augenarzt.
Ich fürchte nicht den Arztbesuch, wohl aber das Ergebnis.
Denn seit einiger Zeit sehe ich schlechter, noch kurzsichtiger als vorher! Und manchmal habe ich regelrechte Sehstörungen, die jedoch nach einiger Zeit wieder verschwinden.
Eigentlich will ich gar nicht wissen, wie schlecht die Sehkraft meiner Augen geworden ist.
Manchmal träume ich davon, morgens aufzuwachen und wieder richtig sehen zu können - einfach so, ohne Brille....
Donnerstag, 17. September 2009
Jugend im Ausnahmezustand?
Heute morgen gab es in einem Ansbacher Gymnasium einen Amoklauf.
Ein 18 Jähriger junger Mann, Schüler der 13. Klasse dieser Schule, warf Molotowcoktails. Zehn Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer.
Letzten Samstag erst ist in München ein 50 jähriger Mann von zwei jungen Männern (17 und 19) totgeprügelt worden, weil er vier Kinder vor den Schikanen dieser beiden beschützen wollte.
Wie kann es sein, daß junge Menschen immer häufiger (so scheint es in den Medien) jedes Maß verlieren? Haben sie gar keine Achtung vor dem Leben anderer Menschen? Ist ihnen auch ihr eigenes Leben egal? Denn schliesslich haben sie ja nach so einer Tat Konsequenzen zu erwarten. Ich finde diese Meldungen zunehmend bedrohlich. Wo soll das hinführen?
Wird es in ein paar Jahren so sein, daß ich schon bange Herzklopfen bekomme, wenn mir auf der Strasse ein paar Jugendliche entgegenkommen? Oder werden allenthalben Streifenpolizisten zu sehen sein, die "Ottonormalverbraucher" vor gewalttätigen Jugendlichen schützen müssen?
Oder werden bald alle Schulen einen eigenen Sicherheitsdienst brauchen?
Kinder sind etwas wunderbares und junge Leute um sich zu haben, hält einen selber jung.
Aber Kinder brauchen liebevolle Zuwendung und Grenzen, das ist meiner Meinung nach die Aufgabe der Eltern (die sind übrigens nicht nur erziehungsberechtigt sondern erziehungsverpflichtet). Und junge Menschen brauchen eine Zukunft und das Gefühl, ernst genommen zu werden. Das beginnt in der Schule, die endlich genug Geld haben sollte, um den Jugendlichen zu vermitteln: eure Bildung ist uns wichtig! Es geht weiter mit der Vermittlung von Werten (christlichen, wenn es nach mir ginge), und es geht noch weiter mit Lehrstellen, Studienplätzen und mit Arbeitsplätzen, die nach der Ausbildung zur Verfügung stehen.
Das alles kostet Kraft, Ausdauer, Zeit und auch Geld. Aber ich meine, nirgendwo wären unsere Steuergelder besser aufgehoben, als bei der Erziehung und Ausbildung unserer Kinder.
Dienstag, 15. September 2009
60-ter Geburtstag
Er hatte alle Verwandten, Freunde und Vereinskollegen eingeladen, um seinen sechzigsten Geburtstag zu feiern bzw. feiern zu lassen. So kam es, daß am Samstag 85 Personen zusammenkamen, um das Ereignis gebührend zu würdigen.Freitag, 11. September 2009
Gemischte Gefühle
Eigentlich freue ich mich auf das kommende Wochenende: wir teffen uns mit unseren Freunden, um einen 60-ten Geburtstag zu feiern.
Diese Treffen sind immer schön und lebhaft. Erholsam wird es jedoch nicht, zumal es wohl eine personenmässig grössere Feierlichkeit wird. Und nach Erholung steht mir im Moment der Sinn.
Irgendwie fühle ich mich eher müde, als unternehmungslustig. Vielleicht, weil diese Woche jeden Abend ein Termin anstand.
Ein bisschen fürchte ich auch die lange Autofahrt, mehr als 800 km.
Aber gekniffen wird natürlich nicht. Oft ist es ja so, dass es, wenn man zu etwas gar keine Lust hat, besonders schön wird.
Vielleicht trifft das diesmal auch zu. Auf das Wiedersehen mit den anderen freue ich mich jedenfalls.
Wünschen wir uns also ein gutes Wochenende und eine bewahrte Hin- und Rück-Fahrt.
Donnerstag, 10. September 2009
Erinnerung an Kindertage
Diesen Reim hat meine Omama oft gesagt:
"Hoffnung kann das Herz erquicken;
was ich wünsche wird sich schicken,
wenn es meinem Gott gefällt. ..."
Nürnberg 1676
Mittwoch, 9. September 2009
"Zwischen Himmel und Erde"
So heisst eine grosse Sonderausstellung von Vincent van Gogh (1853 - 1890), die noch bis zum 27.September im Kunstmuseum Basel zu sehen ist.Gezeigt werden 70 Gemälde, die erstmals als Gesamausstellung zu bestaunen sind. Die meiseten Exemplare befinden sich sonst in Privatbesitz.
Wir haben uns dafür heute einen frühen Feierabend gegönnt und van Gogh's Werke angeschaut, bestaunt und einfach genossen.
Schaut man sich die Lebensgeschichte von Vincent van Gogh an, schleicht sich Mitleid in mein Empfinden. Begabt mit vielen Fähigkeiten, hochsensibel findet er nie den richtigen Platz in seinem Leben und für sein Leben. Er wurde nur 37 Jahre alt, schoss auf sich selbst und starb wenige Tage später. Als ich seine Biografie las, hatte ich den Eindruck, als sei er sein Leben lang immer irgendwie traurig und einsam gewesen.
Seine Bilder machen einen anderen Eindruck auf mich, farbenfrohe Landschaften, wunderschöne Sonnenblumen, wenn auch die, die er in seinem letzten Lebensjahr gemalt hat, rigendwie fahrig und gehetzt wirken.
Manche Bilder könnte ich mir stundenlang anschauen (manche gern auch mitnehmen :-).
Zwar gefallen mir nicht alle seine Werke, aber den Blick für's Detail und die künstlerische Umsetzung, kann ich nur bewundern.
Montag, 7. September 2009
Gespenster
Bei meinem Mann wurde vor ca. 7 Jahren Rheuma diagnostiziert. Dem voraus ging eine Odyssè von mindestens zwei Jahren, in denen er bei verschiedenen Ärzten (Rheumatologen wohlgemerkt) wegen Gelenk- und Gliederschmerzen in Behandlung war. Sie rieten dies, verschrieben jenes, ordneten sogar eine Operation des Kapaltunnels an (Handgelenk) an, aber meinem Mann ging es immer schlechter. Schliesslich konnte er kaum mehr als zehn Schritte laufen, ohne vor Schmerzen stehen zu bleiben.
Dann jedoch kam die Wende. Jemand riet ihm, zu einer bestimmten Rheumatologin in der Nachbarstadt zu gehen. Das war der Durchbruch mit Lichtblick. Diese Ärztin stellte gleich beim ersten Besuch ganz klar die Diagnose Rheuma und leitete eine entsprechende Therapie ein. Schon bald wurde es mit den Schmerzen besser, nach und nach folgten bessere Beweglichkeit und Belastbarkeit. Klar musste mein Mann viel über sich ergehen lassen (Physiotherapie, starke Medikamente, Rheumakur…) aber der Erfolg verlieh ihm die nötige Disziplin.
Heute kann er wieder Volleyball spielen, radfahren, wandern, tanzen….
Doch die Ärztin, die das Rheuma so ausserordentlich gut behandelt hat, ist seit Januar diesen Jahres nicht mehr erreichbar. Sie hat ihre Chefarztposition gekündigt und die Gegend verlassen (Danke an die Gesundheitsreform!).
Lange hat es gedauert, bis mein Mann einen anderen Rheumatologen gefunden und dort einen Termin bekommen hat. Zu den Ärzten von vor sieben Jahren möchte er natürlich nicht gehen.
Letzten Freitag war nun der Arztbesuch dran – und welche Enttäuschung! Dieser Arzt, möchte die gesamte bisherige Behandlung umwerfen und behauptet, bei meinem Mann habe sich das Rheuma vollständig zurückgezogen. Und das konnte er nach nur einem Blick in die Krankenakte sagen, die Mein Mann ihm erst mitgebracht hat!
Er hat kein Röntgenbild angeschaut, die Beweglichkeit der Gelenke nur Oberflächlich geprüft, Blutbilder gerade mal überflogen.
Für meinen Mann war diese Rheumasprechstunde ein glatter Reinfall. Schlimmer noch. Er befürchtet, dass ohne die gute und gewissenhafte Behandlung, wie sie in den letzten Jahren stattgefunden hat, der nächste Rheumaschub nicht lange auf sich warten lässt. Und natürlich fürchtet er, dass dann wieder Schmerzen und zunehmende Bewegungsunfähigkeit seine ständigen Begleiter werden.
Im Moment hat er nur die Chance, weiter nach einem Rheumatologen zu suchen, der sein Fach genauso gut versteht, wie die leider nicht mehr praktizierende Ärztin. Und das spukt im Kopf herum und drückt verständlicherweise ganz schön aufs Gemüt.
Sonntag, 6. September 2009
Wochenendstress
Donnerstag, 3. September 2009
Sommer adé?
Es ist September geworden und damit auch Herbst?
Fast scheint es so.
Morgens beim Aufstehen ist es noch stockdunkel, dafür ist es abends nicht mehr so lange hell :-).
Seit gestern hat es merklich abgekühlt und geregnet. Na ja, der Regen war echt nötig...
Heute war ich in der Mittagspause am Rhein, da hat der Wind ganz schön gepustet - wohl auch schon eine Probe für den Herbst. Und Laub sieht man ebenfalls allenthalben von den Bäumen fallen.
Eigentlich finde ich es schade. Ich hätte noch ein bisschen Sommer vertragen können.
Aber ich bin schon froh, dass der August überhaupt so schön warm und sonnig war.
Mittwoch, 2. September 2009
Bereit zu gehen - bin ich das?
"Denken und Handeln im Blick auf die kommende Generation, dabei ohne Furcht und Sorge jeden Tag bereit zu sein zu gehen - das ist die Haltung, die uns praktisch aufgezwungen ist und die tapfer durchzuhalten nicht leicht, aber notwendig ist."
Dietrich Bonhoeffer
Dieser Spruch aus meinem Losungsbüchlein heute morgen geht mir nach.
Kann ich mein Leben so besonnen leben? Keine Furcht, keine Sorge...
Und natürlich weiß ich, daß mein Leben im nächsten Moment zu Ende sein kann. Aber weiß mein Herz das auch? Und wenn es das weiß - kann es ja dazu sagen?
Es gibt so viele Dinge, die ich noch vorhabe in meinem Leben. Und es gibt so viele Lebensgeschichten um mich herum, vor allem die meiner Kinder, die ich gern noch weiterverfolgen würde. Ausserdem lebe ich ausgesprochen gern.
Ja, bereit sein zu gehen fällt mir ganz ganz schwer.





