Unter diesem Titel steht heute Abend der Impulsgottesdienst.
Lange vorbereitet, intensiv geprobt, sind wir dennoch etwas aufgeregt.
Die sonst im groben eingehaltene Lithurgie ist diesmal völlig anders.
Ausserdem sind unsere Pfarrerin und ihr Mann, der sonst den musikalischen Teil unter seinen Fittichen hat, nicht mit von der Partie.
Aber so ein bisschen Adrenalin im Vorhinein gehört schon dazu...es kommt wie es kommt...
Im Mittelpunkt stehen die Perlen des Glaubens - ein Band aus unterschiedlichen Perlen, die alle eine eigene Bedeutung haben. Das Band möchte Hilfsmittel sein, um Glauben greifbar zu machen, möchte anregen zum Innehalten, zum Gebet, zum Nachdenken über den eigenen geistlichen Lebensweg.
Vieleicht gelingt es ja, den einen oder anderen Godi-Besucher zu inspirieren...
Sonntag, 7. März 2010
"...es perlt..."
Samstag, 6. März 2010
Euer Herz erschrecke nicht....
....das ist gar nicht leicht.
In der letzten Woche hatte ich ein paar Mal versucht, eine gute Freundin anzurufen, einfach so, um mal wieder etwas von ihr zu hören, aber es hob niemand ab.
Ich dachte mir nichts dabei, schliesslich wohnt sie mit ihrem Mann in einer Großstadt - sie werden wohl unterwegs sein.
Gestern Abend rief ihr Mann bei uns an, um uns mitzuteilen, daß seine Frau im Krankenhaus sei.
Letztes Wochenende hatte sie plötzlich Sehstörungen, sah in der Ferne alles doppelt. Darüber beunruhigt ging sie zum Augenarzt, der aber an den Augen nichts auffälliges feststellen konnte und sie zum Neurologen überwies. Beim Neurologen wäre der nächstmögliche Termin leider erst im Mai gewesen, man bedauere sehr, sie solle doch gleich in die Notaufnahme der Uniklinik gehen. Dort nahm man sich ihrer Sache an, befand, daß sie unbedingt stationär aufgenommen werden müsse, doch leider sei kein Bett frei, man überwies sie somit ein Krankenhaus weiter....
Dort angekommen sitzt bzw. liegt sie nun fest. Nach der Odysse der Aufnahme steckt sie nun in der Odysse der Untersuchungen. Seit letzten Dienstag lässt sie Blut abnehmen, EKG, Magnet-Resonanz-Tomographie, Nervenwasser aus dem Rückenmark entnehmen....etc...etc...lässt alles über sich ergehen. Bisher ohne Befund und deshalb ohne Therapie - was sie hat, das sind nach wie vor die Doppelbilder. Und Angst!
Ich telefonierte noch am Abend selber mit ihr, und es war so traurig, sie so verzagt und verzweifelt zu hören. Ihre Sorgen kann ich gut verstehen, die Vermutungen der Ärzte drehen sich von Hirnhautentzündung über MS zu Hirntumor oder Schlaganfall.
Am schlimmsten aber sind wohl die Ungewissheit und das Ausgeliefertsein.
Ich habe keine Worte. Kann sie nicht trösten, kann ihr nur sagen, wie leid es mir tut, versuche, sie ein bisschen aufzumuntern.
Noch besteht ja die Hoffnung, daß sich alles als relativ harmlos aufklärt - ich wünsche ihr das so sehr und denke immerzu:
Herr erbarme dich.
Spät am Abend haben mein Mann und ich diese Nachricht noch nicht verwunden. Wir sind zutiefst erschrocken. Sie und ihr Mann sind seit etwa 30 Jahren unsere Freunde.
Wie zerbrechlich sind doch Glück, Gesundheit oder ein Menschenleben....
Donnerstag, 4. März 2010
Heute wird es sich zeigen....
Die beiden Vorbereitungstreffen für den Impulsgottesdienst kommenden Sonntag liefen jeweils so komplikationslos, daß wir immer schon ziemlich früh Schluss machen konnten.
Heute ist nun Kirchenprobe, und wir haben uns vorgenommen, sie soll in Echtzeit ablaufen, das heisst, alle Beiträge und Lieder werden ausgeführt und nicht nur angedeutet, wie sonst an diesen Proben.
Irgendwie melden zwei oder drei Neuronen in meinem Hirn, daß wir heute lange Proben und viel umstellen werden.
Nun, in vier Stunden weiss ich es genau....
Mittwoch, 3. März 2010
Man nehme....
2 Eßl. dunklen, schwach entölten Kakao
3 Eß. Zucker
400 ml kochende Milch
und braue daraus ein wunderbar aromatisches, heisses, süsses Getränk - absolut leckerlich!
Super geignet gegen Fröstelei, trübe Stimmung, Regenwetter, Muskelkater und....und....und...
Ausserdem war es das Mutti-Tochter-Getränk für unsere "Spinnstunden", für Gespräche oder fürs Videoschauen. Schöne Zeit :-)
Montag, 1. März 2010
Nur so...
Auf einmal ist schon der erste März. Wettertechnisch begann er heute standesgemäss mit Sonnenschein und so ca. 12°C, leider habe ich das nur von Ferne durchs Bürofenster erahnt...
Ich staune, dass die Wintermonate nun schon herum sind, der Frühling naht - in knapp 5 Wochen ist Ostern (...da sollten wohl so langsam mal die Vorbereitungen anlaufen....).
Sonntag, 28. Februar 2010
Nicht bloss zum Essen
Gestern Abend war es so weit.
In Kandern fand das alljährliche Candlelight Dinner der Black Forrest Academie statt, und wir durften wieder dabei sein.
In den anderen Jahren erwarteten uns ausser einem leckeren Buffet regelrechte Shows mit aufwändigen Kostümen und üppiger Dekoration im Saal und auf den Tischen.
Dieses Jahr gab es ein Thema mit leiseren, ernsteren Tönen:
Vom Scherbenhaufen zum Sinn des LebensDrei Menschen erzählten ihren eigenen Lebensweg. Wie sie ihr Leben wohlgeplant gestalteten, wie es ganz ohne ihr Zutun in Scherben zerfiel und wie Gott sie hindurchgetragen hat. Mehr noch, wie durch ihn sogar der Scherbenhaufen einen Sinn erhalte
n und sie in ein erfülltes Leben geführt hat. Es war sehr beeindruckend.
Den ganzen Abend nachgegangen ist mir ein Satz aus der zweiten Lebensgeschichte (es ging um eine Familie, deren zweites Kind mit offenem Rücken zur Welt kam):
"Gott war gnädig und ließ uns nicht in die Zukunft schauen."......!Umrahmt wurden diese Vorträge mit einem Programm, das sehr stimmungsvoll dazu passte. Auch bei der Dekoration, diesmal sehr dezent dargestellt, ging es immer um Scherben, die etwas Schönes darstellen...sehr feinsinnig erdacht.
Uns hat der Abend ausserordentlich gut gefallen. Uns wurde wieder bewusst, wir haben so viel Grund zur Dankbarkeit und auch, daß auch unser Leben schon morgen in Scherben liegen kann.
Wohl dem, der sich dann Gott anvertrauen kann.
Samstag, 27. Februar 2010
Auf in ein neues Gartenjahr!!!
Superschöne Sonne am Samstag! Da zog es uns heute natürlich in unseren Garten. Nein nicht zum Jäten oder zum Pflanzen (noch zu früh), sondern um an unseren grösseren Projekten wie z.B. dem Holzunterstand weiterzuarbeiten. Das war dann auch die Domäne meines Ma
nnes, ich hatte mir die Holzaktion mit Schneiden, Hacken und Sägen vorgenommen, denn wie man sieht, liegt unser Garten mal wieder voller abgeschnittenem Holz (in diesem Winter allerdings zum ersten Mal).
Das war richtig schön, den halben Tag draussen in der Sonne herumzuwirtschaften.
Vier Eichelhäher kommentierten lautstark unser Tun, wir haben uns über sie richtig amüsiert.
Zum Nachmittag hatte mein Mann dann noch die Idee, ich müsste unbedingt auf das Dach unseres Gartenhauses und das Laub des Winters herunterfegen, was an sich ja sicher richtig ist. Leider war es sehr viel Laub und obendrein noch ziemlich nass, so daß es eine regelrechte Plackerei war. Vom Dach herunter war ich völlig fertig, dabei wollen wir heute Abend ja noch ausgehen....
Mittwoch, 24. Februar 2010
Schade
Heute Nachmittag trat Margot Käßmann sowohl als Ratsvorsitzende der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) als auch als Hannoversche Landesbischöfin zurück.
Hier ein Auszug aus ihrer Rede dazu:
"Einer meiner Ratgeber hat mir gestern ein Wort von Jesus Sirach mit auf den Weg gegeben: „Bleibe bei dem, was dir dein Herz rät“ (37,17).
Und mein Herz sagt mir ganz klar: Ich kann nicht mit der notwendigen Autorität im Amt bleiben...
Hiermit erkläre ich, dass ich mit sofortiger Wirkung von allen meinen kirchlichen Ämtern zurücktrete. Ich war mehr als 10 Jahre mit Leib und Seele Bischöfin und habe all meine Kraft in diese Aufgabe gegeben. Ich bleibe Pastorin der hannoverschen Landeskirche. Ich habe 25 Jahre nach meiner Ordination vielfältige Erfahrungen gesammelt, die ich gern an anderer Stelle einbringen werde.
Es tut mir Leid, dass ich viele enttäusche, die mich gebeten haben, im Amt zu bleiben, ja die mich vertrauensvoll in diese Ämter gewählt haben. Ich danke allen Menschen, die mich so wunderbar getragen und gestützt haben, für alle Grüße und Blumen, die meiner Seele sehr gut getan haben in diesen Tagen. Dem Rat der EKD danke ich sehr, dass er mir gestern Abend deutlich sein Vertrauen ausgesprochen hat...."
Natürlich bin auch ich erschrocken und enttäuscht, daß Frau Käßmann ein so schwerer Fehler unterlaufen ist. Schon dehalb, weil ich ihren Kritikern missgönne, daß sie nun so leichtes Spiel haben mit ihrer Skandalschreierei.
Aber dennoch denke ich, sie ist ein Mensch mit Stärken und Schwächen und eben auch fehlbar.
Wer könnte es wagen, den ersten Stein zu werfen?
Ich bin nach wie vor von ihrer autentischen Art begeistert und find es so schade, daß sie zurücktritt, obwohl gerade das auch zu ihrer geradlinigen Art passt. Letztendlich imponiert mir ihre Haltung.
Frau Käßmann wird ihrem Glauben treu bleiben und Gott wird ihr neue Aufgaben zuteilen. Wer weiss, wohin sie das Evangelium nun tragen kann, was ihr als Bischöfin oder EKD-Vorsitzende niemals möglich gewesen wäre.
Wirklich zu bedauern finde ich die EKD und das Bischofsamt. Für sie tut sich mit Frau Käßmanns Rücktritt eine Lücke auf, die nur schwer zu schliessen sein wird.
Frau Käßmann wünsche ich jedenfalls Gottes Segen und seinen Frieden.
Dienstag, 23. Februar 2010
Frühlingslauf
Unsere Laufrunde war heute ganz eindeutig vom Frühling angehaucht:
Handschuhe, Stirnband, eine Schicht mehr als die Zwiebel - das war alles nicht nötig, es waren +13°C!
Auch die Stirnlampen blieben zu Hause, weil es immer noch hell war, als wir zurück kamen.
Zudem wurden wir am Beginn unserer Tour von einem wunderschönen doppelten Regenbogen begrüsst, der sich vor einer dunklen Wolkenwand aufgebaut hatte mit dem Versprechen, dass wir nicht nass würden - schöner Himmelsgruss.
Mit diesem Regenbogen hatten wir denn auch reichlich Gesprächs- und Diskussionsstoff - angefangen bei Adam und Eva bis hin zur Sintflut, war ganz interressant. Und wie es meist ist, bei guten Diskussionen fliegt die Strecke unter unseren Füssen dahin, so dass wir nach 58 Minuten schon wieder zurück waren. Dabei reichte es sogar noch für einen kurzen Blick über unser Gartentor, und was leuchtete uns entgegen? Mehrere orangefarbene Krokusse.
Aha, hier ist also auch Frühling....
Montag, 22. Februar 2010
Die Spitze vom Eisberg
Nun geht es also los mit den Vorbereitungen für den Japan-Aufenthalt - nicht nur für unsere Tochter, nein auch wir Eltern sind beteiligt, haben wir heute per Telefon gelernt.
So müssen wir ein Formular ausfüllen, in dem wir den japanischen Ämtern glaubhaft versichern, dass wir unsere Tochter während ihres Studiums dort finanziell unterstützen.
Der Knackpunkt daran ist, das Formular ist zwingend in japanisch auszufüllen....da waren wir dann doch platt!
Wir und japanisch? Kommt gar nicht in Frage!
Allerdings ohne dieses Formular kommt Tochters Reise nicht Frage....
Nach einigem Hin und Her haben wir dann schliesslich einen Weg gefunden, wie wir mit Trick 17 und Hilfe unserer Tochter das Ausfüllen bewerkstelligen können.
Diese Kuh wäre also vom Eis - aber irgendwie habe ich das Gefühl, das war erst der Anfang, da kommt noch Einiges auf uns zu....
Sonntag, 21. Februar 2010
Sonntag
Voilá, es ist endlich gelungen. Soeben habe ich den Text zu den drei Geheimnisperlen, die mein Part beim nächsten ImPuls-Gottesdienst sind, beendet.
Nun ja, ob der Text gelungen ist, muss sich erst noch erweisen....
Ein bisschen staune ich, dass es mir letztendlich so flott von der Hand lief, denn so viele Wochen schob ich diese Aufgabe mit wachsenden Bauchschmerzen vor mir her.
Heute aber, gleich nach dem Gottesdienst verfügte ich mich mit Bibel, Gebet und dem festen Vorsatz, den Text nun zu schreiben, an meinen Laptop, und auf einmal lief es wie geschmiert.
Dass es fast eine A4-Seite geworden ist, und der Vortrag ca. 3 Minuten dauern wird, könnte den anderen aus unserem Team zu lang erscheinen, schliesslich sind noch 9 andere Perlen zu besprechen, aber dazu warte ich erst mal unser nächstes Treffen ab.
Für heute bin ich froh, dass ich diese Aufgabe soweit ich kann erledigt habe.
Die superschöne Sonne draussen habe ich so natürlich verpasst - aber bekanntlich kann man ja nicht alles haben :-)
Samstag, 20. Februar 2010
Stressless
Ach, so ein Wochenende ohne Termine ist wirklich auch mal schön. Wenn es nun noch wie angekündigt regnen würde....:-)
Da ich das gesamte letzte Wochenende nicht zu Hause war, ist natürlich so manches im Haushalt liegengeblieben. Aber nun, Samstag Mittag, ist das alles erledigt, Wäsche, Putzerei, Einkaufen etc.
Wunderbar dieses Gefühl: der Nachmittag gehört mir!
Nun ist es zwar nicht so, daß die Gefahr von Langeweile besteht, aber ich kann mir aussuchen, ob ich meinen Kleiderschrank einer grossen Durchsicht unterziehe, oder das Buch "Die Hütte" fertiglese oder endlich meinen Text über die drei Geheimnisperlen für den nächsten ImpulsGottesdienst schreibe. Oder einfach mal zwei Stunden gar nichts mache oder die Seminarunterlagen vom letzten WoE ganz in Ruhe noch mal durchschaue.....
Sollte das Wetter allerdings so freundlich bleiben, wie im Moment, könnte es meinen Mann und mich auch in unseren Garten ziehen, um den Apfelbaum zu verschneiden.
Das Schönste aber an diesem Wochenende ist, dass es so lang ist. Am Montag habe ich nämlich auch noch frei, denn da ist Beginn der Basler Fasnacht und die Firma somit geschlossen.
Mittwoch, 17. Februar 2010
Schleichwerbung im Kochbuch
Heute Abend, auf der Suche nach Informationen über bunten Pfeffer, fand ich in einem meiner neunundzwanzig Kochbücher folgenden Text:
"Koriander: eines der ältesten Gewürze der Welt. Manna, das der Herr den Kindern Israel sandte, war 'wie Koriandersamen weiß und hatte einen Geschmack wie Semmel und Honig'. So steht es in der Bibel im Buch Moses zu lesen...."
Also wenn das nicht neugierig macht, die Bibel zu lesen, dann weiss ich auch nicht.
Und ich muss schon sagen - Werbung für die Bibel in einem Kochbuch! habe ich auch noch nicht gesehen...aber ich find´s gut.
Dienstag, 16. Februar 2010
Was soll ich sagen?
Wieder zurück von meinem Bibelseminar möchte / könnte ich soooo viel davon erzählen. Allerdings würde das nicht ansatzweise in diesen Blog passen.
So also nur die gekürzte Kurz-Kurz-Form:
Bibellehre von einem Naturwissenschaftler vermittelt zu bekommen, der obendrein spürbar einen "Auftrag" hat, ist einfach genial. Klare Struktur, gut aufbereitete Unterlagen, klare Worte, Diagramme, gute Erklärungen....(ähh schwärme ich?)
Nette, ganz unterschiedliche Menschen getroffen (50 Teilnehmer), Lobpreis und Füreinanderbeten gelernt / geübt.
Lange, anstrengende Tage und doch eine reicherfüllte, schöne Zeit.
Ich bin sehr dankbar, daß ich da war. 
Ach ja, und vor Ort war es richtig richtig WINTER.
Donnerstag, 11. Februar 2010
Neuland
Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht.
Mitte Oktober habe ich mich zu einem Seminar angemeldet und morgen beginnt es schon.
Es ist für mich ein besonderes Seminar, weil ein Christliches.
Verschiedene Predigten und Gottesdienste, Vorträge oder Bibelarbeiten auf dem Kirchentag habe ich ja schon besucht, aber nun geht es zu einem mehrtägigen Seminar, so mit Lehre und Übungen.
Also nicht mehr nur sitzen und zuhören, sondern selber tätig werden; und nicht bloß mal für zwei Stunden sondern zwei ganze und zwei halbe Tage am Stück.
Thema ist die Herrlichkeit Gottes - in Leben und Dienst von Jesus und von Paulus - und in meinem Leben.
Ich freue mich auf neues Bibelwissen, darauf, Gott ein Stück näher / neu / anders kennen zu lernen, und ich bin gespannt auf das gemeinsame Beten, die Arbeit in Gruppen und überhaupt das Drum-Herum in so einem Seminar.
Mir ist zumute, als würde ich Neuland betreten - Vorfreude mischt sich mit einer gewissen Aufregung :-).
Zuerst jedoch kommt morgen die Anfahrt mit dem Auto. Es ist zwar nicht weit, aber der Veranstaltungsort liegt in 1100 Metern Höhe, und es herrscht tiefer Winter. Ich hoffe sehr, dass nicht schon die Anreise spannend wird.
Ich wünsche allen, die hier vorbeilesen, ein gesegnetes Wochenende.
Denn bis denn...
Mittwoch, 10. Februar 2010
17 senkrecht
Mein Mann ist Fan der satirischen Zeitschrift "Eulenspiegel". Vor Jahren hatte ich ihm zum Hochzeitstag ein Abo dieses Blattes geschenkt, und seit dem wird jede einzelne Ausgabe aufmerksam gelesen, belacht, mit Beifall gewürdigt.
Ganz besonders hat es meinem Mann jedesmal das Kreuzworträstel angetan. Das hat es wirklich in sich. Manchmal lässt er mich mitraten, wobei ich immer wieder frustiert feststellen muss: so um die Ecke denken kann ich einfach nicht.
Heute zum Beispiel:
"Was steht zwischen Zicke und Heu?"
Ich habe keine Ahnung!
Die Antwort muss lauten "Zacke"!
Mein Mann feixt, er hat´s natürlich gewusst.
So sind sie immer, diese Eulenspiegelkreuzworträtsel - Wortspiele, Um-die-ecke-denken, Hintergründigkeiten etc. Ich habe den Verdacht, wenn jemand regelmässig diese Art Denke verinnerlicht, dann färbt das ab.
Ich überlege, zum nächsten Hochzeitstag schenke ich meine Mann ein Abo für die "Brigitte" oder für die "Vogue" oder für die "Elle"....
Dienstag, 9. Februar 2010
Miteinander beten, treffen, essen....
Heute war wieder unser Gebetsessen zum Jahresbeginn. Dabei treffen sich alle Gebetsgruppen des Unternehmens, bei dem ich z.Zt. arbeite: die Montagsgruppe, die Dienstagsgruppe, die englischsprachige Gruppe, die aus anderen Zweigniederlassungen usw.
Auch ehemalige Firmenangehörige kommen gern dazu.
Es war sehr interressant und kurzweilig. Neue Gesichter zu sehen, Austausch mit anderen Christen, zu erfahren, wie es anderen geht, das ist einfach schön.
Wir waren heute aus so vielen unterschiedlichen Gruppen und Sprachen zusammengewürfelt, daß mich unwillkürlich das wunderbare Gefühl erfasste: wir sind sooo Viele.
Das Essen war wie immer ebenso gut wie reichlich.
Aus meiner Kindheit kenne ich den Spruch: Wie man arbeitet, so soll man essen."
Der galt heute glücklicherweise nicht, denn wenn ich so viel hätte arbeiten müssen, wie es in einem Menü zu essen gab, wäre ich jetzt noch im Büro....
Montag, 8. Februar 2010
auch solche Tage müssen wohl sein...
Manchmal ist man eben nicht bei "Wünsch dir was"!
Heute ist eingetreten, was ich schon seit drei Monaten befürchte. Ende Dezember ist unsere Arbeitsgruppe verkleinert worden um einen Kollegen, der für die Normen der Pumpen zuständig war. Und nun kam wie es kommen musste, unser Chef hat heute die erste Norm, Vakuumpumpen in jeglicher coleur, mit der Bitte um Überarbeitung an mich übergeben.
Tja, da kann ich mir nun was pumpen...!
Ich kann meine Abneigung gegen diese Art Ausrüstung gar nicht so recht erklären, aber ich werde sie wohl oder übel über Bord werfen müssen.
Denn nach den Vakuumpumpen kommen noch die Kreisel-, die Seitenkanal-, alle Magnetgekuppelten- .... und was sonst noch so an Pumpen verwendet wird.
Aber im Moment habe ich erst mal Feierabend, und gerade eben scheint die Sonne so schön, und nacher gehe ich mit unseren "Turnerfrauen" zum Chinesen zu unserem Neujahrsessen statt zum Step-Aerobic - das wird bestimmt ganz nett.
Sonntag, 7. Februar 2010
Das hat es in sich!
Samstag, 6. Februar 2010
Weitgereiste Grüsse
Ich habe heute nachträgliche Geburtstagsgrüsse bekommen, die wirklich um den halben Erdball gereist sind, nämlich aus Bangkok. Freunde von uns befinden sich auf einer längeren Fernreise nach Kosa Moi und haben bei ihrem Zwischenaufenthalt dennoch an mich gedacht und Grüsse per Mail auf den Weg geschickt. Wie sie schreiben, haben sie an meinem Geburtstag in Birma eine Tempelglocke zu meinen Ehren geschlagen - ich bin gerührt, auch wenn ich die Glocke nicht hören konnte.
Ich freu´mich sehr. Wow von so weit her hat mir glaube ich noch nie jemand gratuliert.
Ach, doch! Januar 1997- da war mein Mann beruflich längere Zeit in Yichang, so auch an meinem Geburtstag. Da kamen die Grüsse aus China.
Donnerstag, 4. Februar 2010
Was macht eigentlich die Schweinegrippe?
Heute fiel mir auf, kein Fernsehen, kein Radio und keine Zeitung verliert mehr ein einziges Wort über die Schweinegrippe. Dabei niest und hustet es um mich herum viel mehr als noch vor Wochen.
Ist es etwa so, daß nun, wo die Bezahlung des Impfstoffes ausgehandelt ist (zu lasten der Steuerzahler selbstverständlich) und die Gelder geflossen sind, es nicht mehr nötig ist, dem gemeinen Volk einzureden, es sei krank oder wenigstens heftig bedroht und müsse sich unbedingt impfen lassen?
Ein Schalk wer Arges denkt.
Mittwoch, 3. Februar 2010
Sonderwünsche
Ich war heute nach der Arbeit in unsere Kreisstadt gefahren, um allerlei zu erledigen, solche Dinge wie Schuhabsätze neu besohlen, Faserschreiber besorgen, nach Badeanzug / Bikini Ausschau halten und meinen Mann von der Arbeit abholen. Das hat auch alles wunderbar geklappt, bis auf die Bademode, was ich aber nicht so tragisch fand, denn schliesslich ist ja noch Winter.
Was mich allerdings total enttäuscht hat, ist die Tatsache, daß ich in der ganzen Stadt, weder im Kaufhaus noch in einem ordnungsgemäßen Schuhladen schlichte Hausschuhe kaufen konnte.
Im Kaufhaus waren nur noch zwei Restpaare in Grösse 41 vorrätig, ansonsten nur Plüschpuschen. Auch im Schuhladen beschied mir die Dame, nein diese Art Schuhe haben sie im Moment nicht....
Ich kann mir nicht helfen, aber daß ich nun mehrmals losziehen muss, nur um ein Paar Hausschuhe zu kaufen ist mir auch neu!
I´m not amused.
Montag, 1. Februar 2010
Der Preis der Schönheit
Allerdings hätte ich beim Anblick geniessen am liebsten das Fenster weit aufgerissen, denn die Blüten verströmen einen derart intensiven Duft, der ist denn doch nicht jedermanns Sache....
Aber, da müssen wir die nächsten Tage durch - vielleicht mit einer Nasenklammer.
Sonntag, 31. Januar 2010
Leise leise fallen weiße Flocken....
Den ganzen Morgen hat es geschneit. Ich konnte gar nicht genug aus dem Fenster schauen und den tanzenden Flöckchen zusehen.
Diesen schönen Wintertag haben wir dann auch zu einem ausgiebigen Spaziergang genutzt.
Einfach herrlich, die Bäume und Sträucher mit lauter kleinen Schneehauben, Wiesen und Äcker in eine weite, dickwattige Schneefläche verwandelt. Der Wald wie verzaubert.
Ich bin so froh, mir geht es wieder besser. So konnte ich gestern unsere Geburtstagsfeier auch geniessen. Schön, wenn mal wieder Gäste da sind, die ich bekochen kann (Ragout fin, gefüllte Pepperdews, Schinken, Käse und als Dessert Tiramisu)....
Wir waren zu acht, hatten gute Gespräche, viel zu lachen, haben gut geschmaust und Neuigkeiten ausgetauscht. Es war ein sehr netter Abend.
Donnerstag, 28. Januar 2010
völlig unklar
Der gestrige Tag war so schön, der heutige ist nun das komplette Gegenteil.
In der Nacht hat mein Kreislauf und der Herzrhythmus verrück gespielt. Das war auch heute tagsüber noch nicht weg. Dazu kommt natürlich noch massiv fehlender Schlaf.
Mir ist völlig unklar woher das auf einmal kommt, sosehr ich auch darüber spekuliere...
Dabei war in letzter Zeit mein Herz so gut wie ohne Beschwerden, eigentlich schon ganz schön lange. Hm, wär wohl auch zu schön gewesen....
So hoffe ich auf morgen, dann ist es sicher wieder besser.
Und damit der Schlafmangel möglichst wenig Changen hat, verfüge ich mich jetzt in mein Bett.
Mittwoch, 27. Januar 2010
39i
Geburtstag zu haben ist für mich immer schön.
Ich bin sehr dankbar, daß ich nur ganz vereinzelt mal an meinem Geburtstag krank war oder auf einer mehrtägigen Dienstreise oder in einer Krise.
Auch dieser Jahrestag ist wieder so nett.
Schon morgens vor sechs Uhr wunderschöne Rosen zu bekommen ist einfach toll.
Außerdem habe ich Weisheiten geschenkt bekommen.
Einmal in Form eines Kissens, auf dem steht:
"Dies frühzeitige Aufstehen macht einen ganz blödsinnig, der Mensch braucht seinen Schlaf!" (Franz Kafka)
Außerdem:
"Älterwerden ist nichts für Feiglinge, sondern eher was für mutige und unerschrockene Menschen wie dich. Auf viele weitere abenteuerliche Lebensjahre!" (k.A.)
Hab mich sehr darüber gefreut.
Dienstag, 26. Januar 2010
Debattierungslauf
Eine Christin und eine Atheistin joggen miteinander.
Meistens haben wir während unserer Runde ganz alltägliche Themen zu beschwatzen aber heute war es hochinterressant.
Auf der Basis der Natur haben wir unsere völlig verschiedenen Denkansätze ausgelotet.
Schön war, daß wir einander nicht die eigene Denkweise überstülpen wollten, sondern jeder einfach seine Sicht der Dinge dargelegt hat. So beim Diskutieren lief es sich derart gut, daß wir noch eine kleine Zusatzrunde gedreht haben.
Als wir wieder zurück waren, strahlte meine Kollegin mich an: "Das Laufen tat jetzt richtig gut, war eine Superrunde. Und solange uns die Themen nicht ausgehen...."
Ich habe mich gefreut, denn ich habe die Debatte ebenso genossen.
Aber da ich hier im Blog das letzte Wort haben darf, möchte ich, quasi im Nachhinein, als letzten Satz unserer Diskussion den folgenden Gedanken stehen lassen:
Der Physiker Heisenberg sagt:
"Wer einen Schluck von der Physik kostet, wird zum Atheisten.
Doch auf dem Grund des Glases wartet Gott."
Montag, 25. Januar 2010
ich möchte sehen lernen...
"Die Erde ist randvoll mit Himmel,
Und in jedem gewöhnlichen Dornbusch brennt Gott,
Aber nur jene, die sehen können, ziehen ihre Schuhe aus;
Die anderen sitzen drum herum und pflücken Brombeeren."
Elizabeth Barret Browning
aus dem Buch "Die Hütte"
Samstag, 23. Januar 2010
Es frühlingt?
Der erste Arbeitseinsatz in unserem Garten. Wir sind heute vormittag losgezogen, um unseren Teich von Schlamm zu befreien. Das ist echte Knochenarbeit, weil erst Wasser und dann vom Grund der Schlamm von Hand herausgeschöpft werden muss.
Für diese schöpferische Tätigkeit ist mein Mann zuständig. Meine Aufgabe ist es, die Wasserpflanzen zu sortieren, auszulesen und die mit herausgeschöpften Tiere wie Schnecken, Molche und Kröten wieder einzusammeln und zu retten und dann den Schlamm auf die Beete zu verteilen - ich bin also der Schlammspringer bei der Aktion. Und wer begrüsste uns, als wir in unseren Garten kamen? Ein klein bisschen Frühling wie man sieht:
Freitag, 22. Januar 2010
with no comment
Gestern rief unsere Tochter an. Eigentlich habe sie gar keine Zeit, sie flitzt zwischen zwei Terminen durch ihr Uni-Gelände, aber diese Neuigkeit wolle sie doch gleich mitteilen:
Sie darf nun doch eine ganzes Jahr nach Japan, nicht nur sechs Monate. Das sei so super, diese Freude wolle sie gleich mit uns teilen....
Am Wochenende könnten wir dann ausführlich darüber reden.
Was bin ich froh, daß sie keine Zeit zum Telefonieren hatte. Bis zum Wochenende habe ich mich sicher wieder so weit eingekriegt, daß ich mich mit ihr über das Stipendium freuen kann.
Aber der Gedanke: Mein Kind ganz allein ein Jahr lang im so weit entfernten, völlig fremden Japan! behagt mir einfach nicht.
Donnerstag, 21. Januar 2010
Erleichterung
Vor einem Jahr, im Januar 2009, erfuhr mein Mann, dass seine Rheumatologin micht mehr praktiziert und er sich einen anderen Arzt dieses Fachgebietes suchen muss. Das hat ihn ganz schön belastet, zumal dann im September letzten Jahres der Besuch bei einem "Ersatzrheumatologen" ein totaler Reinfall war.
Die Suche nach einem anderen Arzt ging also weiter. Später erfuhr er von einer Ärztin, die in einer Klinik in einer anderen Stadt Sprechstunden abhält und hatte dort heute vormittag einen Termin.
Würde es wieder so ein 5-Minuten-Arztbesuch werden, bei dem man sich wie ein kleines Würstchen fühlt, das von einem selbsternannten Halbgott in Weiss nur halbherzig wahrgenommen wird?
Nein, so war es nicht! Mein Mann und ich telefonieren untertags während der Arbeitszeit sehr selten, aber das mussten wir doch gleich austauschen...
Die Rheumatologin in besagtem Krankenhaus nahm sich sehr viel Zeit, um den Fall meines Mannes kennenzulernen. Fragte sehr viel nach, las in den mitgebrachten Unterlagen und beredete mit meinem Mann das Für und Wider der Behandlungsmöglichkeiten.
Gar keine Frage, daß er sich dort gut aufgehoben fühlt und seine Behandlung nun bei dieser Ärztin weiterführen wird.
Die Suche, die vor einem Jahr begonnen hat und immer mal wieder finstere Gespenster auf den Plan rief, ist nun mit so zuversichtlichem Ausgang beendet. Gott sei Dank hat sich diese Lösung ergeben... Die Erleichterung darüber ist riesengroß.
Montag, 18. Januar 2010
Ran an den Speck!
Seit letzten November war ich nicht mehr beim Step-Aerobic. Ich hatte mir wohl einen Nerv eingeklemmt (Ischias-Gruppe), der mich seit dem mal mehr mal weniger geplagt hat.
Eigentlich hätte ich zum Arzt gehen müssen, aber immer, wenn es besonders schlimm weh tat, war gerade Feiertag, Weihnachtstag, Sonntag, Neujahr o.ä. Und zu einem Notartz wollte ich nun wirklich nicht.
Also Selbsttherapie - mit ohne Sport, Einreibungen und hin und wieder vorsichtiger Gymnastik und mit der Zeit wurde es nun auch so wieder besser.
Heute werde ich nun mal testen, ob das Hüftgelenk wieder belastbar ist und an unserer Sportstunde teilnehmen. Ich freue mich auf die Hopserei und mein angenaschter Weihnachtsmarzipanspeck hat sie bitter nötig.
Sonntag, 17. Januar 2010
2. Sonntag nach Epiphanias
"Römer 12
9 Die Liebe sei ohne Falsch. Hasst das Böse, hängt dem Guten an. 10 Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. 11 Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn. 12 Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. 13 Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft. 14 Segnet, die euch verfolgen; segnet, und flucht nicht. 15 Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden. 16 Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den geringen. Haltet euch nicht selbst für klug."
Dies war heute der Predigttext im Gottesdienst. Es war eine flammende Predigt, die zu Herzen ging und unbequem aufgerüttelt hat (mich jedenfalls).
Seid nicht träge, trachtet danach, was dem Anderen nützt, dient dem Herrn - heute in der Predigt klang das so logisch - so leicht und verlockend und als dulde es keinen Aufschub.
Was mich sehr gefreut hat war, daß der Gottesdienst so gut besucht war, mehr als fünfzig Leute habe ich gezählt...
Samstag, 16. Januar 2010
...es perlt....
Unser ImPuls-Team läuft so langsam zu Hochform auf...
Letzten Donnerstag hatten wir die erste Besprechung im neuen Jahr, es gilt nämlich, den nächsten ImPulsgottesdienst am 7. März vorzubereiten.
Als Thema wurde "Die Perlen des Glaubens" gewählt. Wer mehr dazu wissen möchte, kann sich hier schlau machen.
Zunächst waren die meisten von uns skeptisch, wie sich aus so einem Reigen wohl ein Gottedienst stricken ließe.
Aber mit dem Debattieren und je mehr wir über die Bedeutung der einzelnen Perlen erfuhren, kam mehr und mehr Begeisterung auf, und alle waren sich einig, daß dies das nächste Thema werden soll.
Am Ende des Abends haten wir in unserem Eifer nicht nur das Thema festgelegt, sondern auch gleich zugeordnet, wer zu welcher Perle etwas ausarbeiten soll und wie der Gottesdienstablauf aussehen könnte. Ich bin gespannt, was wir so zusammentragen werden, und wie dann später das Gesamtgefüge aussehen wird.
Ich habe die drei Geheimnisperlen zu beleuchten. Mal sehen was mir dazu alles einfallen wird....
Doch zunächst ist natürlich wie immer das Plakaterstellen dran. Dazu werde ich mich jetzt auf Perlen-Bildersuche begeben.
Mittwoch, 13. Januar 2010
Winter adé?
Schade schade!
Da dachte ich, wir haben noch ein bißchen länger richtigen Winter aber nein, heute mussten ja unbedingt Regen und Plusgrade her.
Die weisse Pracht ist natürlich hin.
Aber es hilft ja nichts, das Wetter nehmen wir eben so wie es kommt.
Dabei bin ich sehr dankbar, daß ich heute bei meiner Autofahrerei vom angesagten Blitzeis verschont blieb. Ich hatte nämlich unser Auto zum Service in die Werkstatt gebracht und war mit einem geliehenen Wagen unterwegs. Da hatte ich bei +0,5°C und Nieselregen ganz schön Bammel vor vereisten Straßen.
Gotte sei Dank - sie waren nur nass.
Dienstag, 12. Januar 2010
Lauferei
Heute hatten wir die erste Joggingrunde im neuen Jahr.
Und zwar unter erschwerten Bedingungen; an dieser Stelle möchte ich betonen, daß ich mich dennoch über jede Schneeflocke freue.
Die Wege bzw. kleinen Strassen waren so voll losem oder festgefahrenen Schnee, und meine Turnschuhe ziemlich glatt (die haben schon einige Kilometer auf dem Buckel - äh auf der Sohle),
daß an vielen Stellen Vorsicht vor Geschwindigkeit ging.
Die Rutscherei ist auch ganz schön kräftezehrend, merke ich jetzt hinterher.
Am nächsten Dienstag also sind entweder die Strassen frei oder ich bin mit neuen Laufschuhen unterwegs....
Montag, 11. Januar 2010
Erinnerungen
Heute vor einem Jahr ist mein Vater gestorben.
Seltsam - ein Menschenleben ist zu Ende, aber die Zeit und auch das Leben eilen ungerührt weiter - unaufhaltsam.
Das hat sicher auch sein Gutes, es soll ja weitergehen und wir Zurückbleibenden sollen nach vorn schauen.
Trotzdem möchte ich mich heute an meinen Vater erinnern, wie er vor seiner Erkrankung war, möchte an die Ausflüge und Abende denken, wenn meine Eltern uns besucht haben.
Er war so gern in den Bergen, er liebte den Wald, hat sich für so vieles interessiert - Natur und Technik gleichermaßen.
Mit zunehmendem Alter und mit fortschreitender Krankheit hat er sich verändert.
Bitterkeit, manchmal gar Feindseligkeit machten sich breit. Das ist für mich das Traurigste, daß sein Leben immer weiter in ein seelisches Tief führte.
Dennoch glaubte er an Jesus Christus. Und deshalb baue ich fest auf die Zusage aus der Bibel:
"Ein Mensch sieht was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an." 1. Sam 16,7
Bei Jesus wird das Herz meines Vaters zählen, und nicht die rauhe Oberfläche.
Sonntag, 10. Januar 2010
wunderschöner Winter
Frost haben wir ja schon seit einiger Zeit, aber letzte Nacht hat es nochmal richtig geschneit und heute sieht die Welt wie verzaubert aus. Sagte ich schon, daß ich Fan von Winter bin???
Wir hatten Gelegenheit, die wie ein Märchenland anmutende Natur zu geniessen:
Gestern haben wir uns im Garten ein richtiges Winterfeuer und heute einen langen Spaziergang über den Rührberg gegönnt.
Wenn man so durch den verschneiten Wald und über die Felder läuft, fällt auf, wie eigenartig still alles ist - wirklich so, als schlafe die Natur.
Einfach schön.
Freitag, 8. Januar 2010
ups...
...schon ist die Woche herum und ich habe hier nichts festgehalten?
Nun ja, die erste Bürowoche in diesem Jahr war ein bißchen madig - ich habe oberwenig geschlafen, wahrscheinlich macht mir die Zeitumstellung fürs Aufstehen von 8.00 Uhr auf 5.30 Uhr Mühe. Ausserdem haben mein neues Berechnungsprogramm und ich ein paar Verständigungsschwierigkeiten. Darum war ich abends eher nicht in Schreiblaune...:-).
Aber nun ist ja erst mal Wochenende und die nächste Bürowoche wird vielleicht schon viel entspannter (wär schön).
Dienstag, 5. Januar 2010
die Erde hat uns wieder...
Heute nun der erste Arbeitstag in diesem Jahr.
War eigentlich ganz nett, schön die Kollegen wiederzusehen, kein Stau in der Mailbox und die Arbeiten vom letzten Jahr haben brav auf dem Schreibtisch gewartet.
Das Aufstehen heute morgen war gar kein Problem, denn prophylaktisch habe ich ab halb drei Uhr sowieso nicht mehr geschlafen. Entsprechend müde war ich dann tagsüber.
Ausserdem fiel auch noch unsere gemeinsame Joggingrunde aus. Gar nicht schlimm dachte ich, laufe ich eben nach Hause (8km) und habe auf diese Weise auch meine Bewegung an der frischen Luft.
Gesagt getan, ausgerüstet mit Stirnband, Handschuhen und warmen Schuhen war ich.
Nur der Plausch hat bei der ganzen Sache heute gefehlt. Denn von frischer Luft konnte keine Rede sein. Der bedeckte Himmel, die Kälte und die Windstille haben jedes einzelne Autoabgaschen und jeden Kaminfeuerqualm schön festgehalten. Die Sonne schien sowieso nicht mehr und kein einziges Schneeflöckchen war anzutreffen.
Kurzum - der Heimweg war mau!
Aber ja nun, morgen ist ja wieder ein Tag (ich allerdings mit Auto)...:-)
Montag, 4. Januar 2010
Ferien adé
So, heute noch dieser eine Ferientag und dann ist Schluß mit der Bummelei!
Ab morgen geht es wieder ins Büro. Um 5.30 Uhr aufstehen - ob mir das gelingt?
Traurig bin ich eigentlich nur, daß gerade jetzt so wunderschönes frostiges Winterwetter einsetzt. Die Feiertage waren ja meistens völlig verregnet.
Und nun, wo so schöner Sonnenschein nach draußen lockt, werde ich im Büro hocken....
Aber es ist wie es ist, und eine gute Arbeit zu haben ist in diesen Zeiten ja auch nicht direkt schlecht :-).
Sonntag, 3. Januar 2010
Festtagsnachlese
Wie schnell die Tage doch vergangen sind...
Einiges, das ich mir vorgenommen hatte, habe ich nicht geschafft.
Aber wirklich traurig bin ich darüber nicht, denn wenn ich mir so die Fotos der letzten zwei Wochen ansehe, finde ich, alles was an den Festtagen wichtig war, ist auch zum Zuge gekommen.
Samstag, 2. Januar 2010
2010
Da ist es ja, das neue Jahr...
Ich wünsche allen, die hier immer mal wieder vorbeischauen, ein Jahr voller Frieden und Freude, ein Jahr, das unter dem Segen unseres Herrn steht.
Und dies ist die Losung für das neue Jahr:
"Euer Herz erschrecke nicht.
Glaubt an Gott und glaubt an mich."
Johannes 14, Vers 1
Donnerstag, 31. Dezember 2009
2009 - Rückblick
Nun ist es also schon wieder vorbei, dieses Jahr 2009.
365 Tage - vorbei wie im Flug.
Höhen und Tiefen hat es gegeben, Stunden die vor Glück leuchteten und Stunden die mit Trauer oder Enttäuschung randvoll gefüllt waren. Und solche Stunden, die in Hektik einfach vorbeieilten, ohne wirklich wahrgenommen zu werden.
In diesem Jahr ist mein Vater heimgegangen. Unser Großer hat geheiratet und ein kleiner Neffe hat das Licht der Welt erblickt.
Alles in allem wie das Leben eben so spielt.
Und alles in allem Grund und Anlaß Gott von Herzen zu danken; für alle Bewahrung, für alle Güte.
Wir werden den heutigen Jahreswechsel bei Freuden in Offenburg verbringen und
zu Viert gemütlich und ganz ohne Knallerei das neue Jahr begrüssen.
Mittwoch, 30. Dezember 2009
..und nun die WERBUNG....
Es ist mir ein Anliegen, mal ein bißchen die Werbetrommel zu rühren.
Es gibt zwei kleine Hilfsorganisationen, deren Mitarbeiter mich durch ihr Engagement faszinieren, und von denen ich überzeugt bin, daß die Gelder, die gespendet werden auch bei den Menschen, für die die Hilfe gedacht und dringend notwendig ist, ankommt.
Die eine dieser Organisationen, die "1 Euro Schule" in Äthiopien, kenne ich schon länger. Wann immer ich den Newsletter oder den Projektfortschritt im Internet verfolge, bin ich berührt, wie unbeirrbar und enthusiastisch die Mitarbeiter um Wim Hoddenbagh ihr Ziel verfolgen, den Kindern des Dorfes Monopole die Möglichkeit zu schaffen, eine Schulbildung zu erhalten. Da möchte ich gerne helfen. Und vielleicht ist es dem einen oder anderen Leser ebenfalls ein Anliegen, mit ein paar Euro, dieses wunderbare Projekt zu unterstützen.
Alles über die Schule, das Dorf, die Mitarbeiter gibt es hier zu lesen:
http://www.1euros.de/
Auf die zweite Hilfsorganisation wurde ich erst vor Kurzem durch einen anderen Blog aufmerksam. Die Gruppe "Shelter Now" kümmert sich um die Menschen Afghanistans, die durch den schon so lange währenden Krieg alles verloren haben, vertrieben wurden, denen im wahrsten Sinne des Wortes die Lebensgrundlage fehlt.
Als ich auf der Homepage dieser HO las, für welche Projekte sie sich einsetzen, wo sie schon helfen konnten und was ihre Anliegen sind, war ich sehr beeindruckt. Zumal sich die Mitarbeiter vor Ort in gefährliche Situationen begeben. Manche der Berichte lesen sich wirklich abenteuerlich. So beschloss ich spontan, ich möchte mit dabei sein.
Shelter Now kann man hier kennen lernen:
http://www.shelter.de/
Möglicherweise fühlt sich ja manch ein Leser angesprochen, ebenfalls helfen zu wollen.
Das fände ich wunderbar.
Montag, 28. Dezember 2009
Immer noch Weihnachten
Auf einmal ist wieder Montag - ein ganz normaler Arbeitstag.
Für uns ist jedoch immer noch ein bißchen Weihnachten.
Wir durften schöne Festtage miteinander haben.
Nein - gar nichts Spektakuläres ist passiert, aber gerade das war wunderbar.
Wir hatten Zeit für Gespräche, gemeinsamen Gottesdienstbesuch, Unternehmungen mit der ganzen Familie....
Wir durften Gäste begrüßen, waren selber zu Gast, haben uns mit Freunden, wenn auch "nur" telefonisch getroffen.
Kein Terminplan, kein Geschenkewettbewerb, kein "wir müssen dies / wir müssen das"...
Morgen allerdings reist unsere Tochter wieder ab, und so langsam werden wir wohl aus unserer kleinen Heile-Welt-Idylle wieder auftauchen.
Aber das ist schon i.O. so, wir sind dankbar für dieses Weihnachtsfest, immer nur Festtage geht gar nicht - sie müssen schon das Besondere im Leben bleiben.
Sonntag, 27. Dezember 2009
Weihnachten - was bleibt
Wie ein Engel
Gott die Ehre geben
Den Frieden verkünden
Von der Freude erzählen
Wegweiser zu Christus sein
Wie eine Krippe
Offen sein für Jesus
den größten Schatz der Welt
ihn beheimaten
dem Erlöser Raum geben
Wie Maria
Ja sagen zu ungewöhnlichen Wegen
Sich zur Verfügung stellen
und Gott einlassen
das Wunder im Herzen bewegen
die Worte bewahren
Wie Josef
gehorsam sein und handeln
das Schwache schützen
das Heilige hüten
Gott vertrauen
Wie die Hirten
sich auf den Weg machen
der Botschaft glauben
das Wunder erfassen
und davon weitersagen
Wie ein König
Gottes Zeichen erkennen
Mühsal nicht scheuen
Freudig ankommen
sich demütig beugen
Kostbares teilen
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Ein Platz in der ersten Reihe
In den letzten Tagen vor den Weihnachtsferien ist es üblich, daß im Büro jede Menge Weihnachtskarten oder -Mails abgesendet bzw. entgegengenommen werden.
Eine davon möchte ich hier festhalten. Eine Mail von einem Chef an sein Team geschrieben. Dieser Chef, der sonst immer den Eindruck macht, als kenne er nichts als seine Arbeit und als ginge ihm sein Beruf über alles, dieser Chef wünscht seinen Leuten nicht nur ein gesegnetes Fest - er gratuliert allen zu ihrem Platz an der Krippe.
Das hat mich sehr beeindruckt und gefreut. Mir kam in den Sinn, daß ja auch ich einen Platz an der Krippe habe. Das war für mich eine ganz neue Sichtweise. Aber bei näherer Betrachtung ist es so. Mit Jesus leben, sich ihm anvertrauen heißt, gerade an Weihnachten mit seinem ganzen Herzen bei der Krippe sein....
Für uns ist es heute schon wunderbar geruhsam.
Unsere Tochter hat ihr Zimmer zur Sperrzone erklärt - sie hat Heimlichkeiten...:-)
Mein Mann liegt auf dem Sofa und hält einen wohlverdienten Mittagsschlaf, ja und ich sitze hier am Tisch und möchte diese schönen Heilig-Abend-Stunden festhalten.
Nachher gehen wir alle zusammen zur Christvesper, da freue ich mich schon drauf.
Ich wünsche allen ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest, daß jeder seinen Platz an der Krippe in Anspruch nehmen möge.
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Dienstag, 22. Dezember 2009
Der Countdown läuft....
Heute letzter Arbeitstag - jedenfalls im Büro.
Auf dem Heimweg noch im Supermarkt für die Feiertage eingekauft, anschliessend mit meiner Kollegin eine letzte gemeinsame JoggingrundeimaltenJahr gedreht und Waschmaschine und Bügeleisen beschäftigt.
Morgen möchte ich dann noch die Wohnung putzen und den Christbaum schmücken, aber dann....
dann sind Weihnachtsferien.
Ach, wie freue ich mich auf diese freien Tage, hab´sie glaub ich auch nötig.
Unsere Tochter kommt morgen zu Besuch und bleibt über die Feiertage. Am Zweiten Feiertag kommt unser Sohn mit seiner Frau. Die ganze Familie zusammen, das ist auch mal wieder schön.
Ansonsten sind die Weihnachtsvorbereitungen schon weit gediehen. Die Geschenke sind eingepackt, die Weihnachtspost ist abgeschickt, die Leckereien besorgt oder zumindest ausgedacht. Wenn ich nun auch urlaubsreif bin, merke ich doch, daß ich jedes Jahr wieder diese Vorweihnachtszeit mit ihren eigenen Beschäftigungen genieße.
Ich spüre dabei den guten alten Spruch: Vorfreude ist die schönste Freude.
Montag, 21. Dezember 2009
Die Katze ist aus dem Sack....
...Maus geht nach Mie.
Wo das liegt?
35° Nördliche Breite / 137° Östliche Länge, in einer Bucht zum Pazifischen Ozean.
Im September 2010 geht´s los für sechs Monate....
Sonntag, 20. Dezember 2009
Zum Vierten Advent
Arbeit, ausufernde Aktivitäten, andauernde Aufforderungen
Samstag, 19. Dezember 2009
Winterwonderland
verlockender Vorschlag...
und dabei dieses niedliche Kätzchen gefunden: Freitag, 18. Dezember 2009
Tag der Entscheidung
Für unsere Tochter fand heute das Auswahlgespräch für ihre Bewerbung um einen Studienplatz in Japan statt. Schon seit einer Woche war sie deswegen ganz aufgeregt, ja alles richtig zu machen.
Bereits heute morgen war ich in Gedanken bei meiner Maus, wünschte ihr, sie möge gelassen bleiben und war gespannt wie ein Flitzebogen.
Dann um 16.00 Uhr ihr Anruf. "Hallöchen" tönte es ganz aufgeräumt durchs Telefon.
Ja, die Entscheidung wird heute innerhalb der Auswahlkommision gefällt, aber die "Deliquenten" erfahren erst später, vielleicht übers Wochenende, wer fahren darf und wer nicht.
Und sie habe keinen Schimmer, ob ihr Bewerbungsgespräch eher pro oder eher kontra Studienplatz verlaufen sei.
Ich kann gar nicht behaupten, daß ich wünsche, sie möge einen Platz ergattern. Ich möchte nur, daß es zu ihrem Besten ist, was immer nun bei dieser Sache herauskommt.
Gefreut habe ich mich heute nachmittag erst mal, dass sie so ausgeglichen und locker bleiben konnte. Sie wird wohl doch erwachsen...:-)
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Wie wichtig ist eine Schneeflocke?
Gestern bin ich nach der Arbeit vom Büro nach Hause gelaufen.
In zügigem Tempo (meine Schwester nennt es "Stechschritt"), brauche ich für die 8 km etwa 1 Stunde 15 Minuten. Doch gestern hielt ich, kaum losgelaufen, inne. Wieso sause ich eigentlich? Ich konnte mir doch Zeit lassen und mal in Ruhe so Manches bedenken.
Und so entschloss ich mich, meinen Spaziergang für ein ausführliches Gebet zu nutzen, in dem ich Gott alles klagte, was mich in den letzten Tagen / Wochen belastete. Alle innere Unruhe, die Zerrissenheit, das Schlecht-Schlafen-Können, das Gefühl, wie im Hamsterrad zu rennen und doch nie fertig zu werden, meine Antriebslosigkeit und bei allem gleichzeitig das Verstandes-Wissen, dass es mir wirklich gut geht, legte ich ihm vor. Und weil ich dieses Gut-Gehen nicht so richtig geniessen kann, plagte mich dann auch noch ein schlechtes Gewissen.
Und weil ich schon beim Vorwerfen war, brachte ich gleich noch meine Enttäuschung vor, dass ich nicht das Gefühl hätte, Gott würde sich gerade um mich kümmern.
Schon das Abladen all meines Kummers tat mir gut. Und so lief ich vor mich hin und hatte plötzlich den Gedanken - Du leidest an einem Funktions-Koller.
Du hast das Gefühl, nur noch funktionieren zu müssen und Dinge, die dir wichtig sind, wie Lesen, Ruhephasen, Bibelstudium, Predigten hören, kommen dabei zu kurz.
Ja, genau. Das war die Diagnose - sie stimmte haargenau.
Aber warum ist das so? Und ich kam zu dem Schluss, all die Forderungen und Verpflichtungen stellt niemand anders als ich selber an mich, immer mehr halse ich mir selber auf aus Interresse, aus Pflichtgefühl, aus dem Bestreben nichts zu verpassen etc.
Keiner zwingt mich, an sämtlichen Fronten mitzumischen und überall gut sein zu müssen.
Es ist allein MEINE Entscheidung.
Mir wurde klar: Wenn ich nun so entscheide, daß ich alles unter einen Hut bringen möchte, dies und das und jenes auch noch gerne tun möchte, dann kostet das eben Kraft und Zeit.
Und dann muß ich zu meiner Entscheidung stehen und nicht jammern.
Bei diesem Gedanken, ging es mir schon besser. Ein Lied fiel mir ein, und ich summte es beim Laufen so vor mich hin.
Ja, ich werde meine Prioritäten neu überdenken, und wenn ich mir für etwas, das mir wichtig ist Zeit nehme, werde ich hinterher nicht beklagen, daß die Zeit dann eben auch weg ist...Zuversicht und Freude begannen sich in mir breit zu machen.
Auf einmal fiel eine einzelne Schneeflocke, eher ein Flöckchen auf den Ärmel meiner Jacke. Ich betrachtete sie und mir kam in den Sinn:
Keine Schneeflocke auf dieser Welt gleicht der anderen, jede ist ein Unikat - und da sollte ER sich nicht um mich kümmern? Doch, Gott kümmert sich um mich. Auf meinem Heimweg habe ich das deutlich gespürt.
Nach den 8 Kilometern kam ich beschwingt und frei von Gram wenn auch erst nach fast zwei Stunden zu Hause an.
Montag, 14. Dezember 2009
Erfüllte Wünsche....
Heute vor einer Woche habe ich mir Winter gewünscht - und siehe da, seit gestern ist es winterlich, zumindest was die Temperaturen anbelangt.
Tja und wie es so ist, musste ich heute diesem winterlichen Flair Rechnung tragen, denn ich hatte bisher meine Rosen im Garten noch nicht vor Frost geschützt.
Vorletztes Wochenende war es noch zu warm, und am vergangenen Wochenende hatte ich keine Zeit, dachte auch, so kalt wird es schon nicht werden....
Aber nun sind hartnäckig -7°C und kälter vorhergesagt, das ist für so ein Röschen doch ein bisschen sehr kalt.
Also blieb mir nur, nach der Arbeit im letzten Tageslicht in den Garten zu düsen und die Schönen abzudecken und die Fackellielie gleich mit.
So, und nun können sie weiter Winter spielen - ein bisschen Schnee vielleicht noch?....:-)
Sonntag, 13. Dezember 2009
3. Advent - ImPuls-Gottesdienst
"Was wäre, wenn....?"
Jesus Christus,
hab Dank, daß wir uns hier in Deiner Kirche zusammenfinden dürfen.
Bitte lass uns innehalten und mit Herz uns Sinn in diesem Gottesdienst ankommen.
Wie wird es sein, wenn Du wieder auf die Erde kommst?
Dürfen wir uns vorbehaltlos darauf freuen?
Müssen wir uns fürchten?
Sollten wir uns in spezieller Weise darauf vorbereiten?
Herr, wir bitten Dich, sei Du jetzt mitten unter uns, schenke uns Weisheit, wenn wir diesen Fragen nachgehen.
Berühre und öffne unsere Herzen für Dein Wort und lass Dein Wort in uns wirken.
Amen.
Eingangsgebet zum Godi v.m.
Samstag, 12. Dezember 2009
Jesus sagt: Ich bin der Weg
Der Weg, nicht nur das Ziel. Und wann immer du auf dem Weg bist, dann bist du bei mir und ich bin bei Dir.
Ich bin in deinem Weggehen und in deinem Ankommen. Ich bin ich deinem Stolpern und in deinem Losstürmen. Ich bin in deinen schweren und in deinen leichten Schritten. Ich bin in deinen müden und in deinen wachen Schritten, in deinen Rückschritten und in deinem Auf-der-Stelle-Treten. Ich bin in deinem Schwanken und in deinem festen Auftreten, in deinem Aufwärts- und in deinem Abwärtsgehen. Ich bin bei dir auf deinen breiten Straßen und auf deinen engen Wegen, durch die Wüste, durch die Nacht gegen den Wind. Ich bin bei dir auf deinen Umwegen, auf deinen Seitenwegen und auf deinen sogenannten Irrwegen.
ICH BIN DER WEG UND DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN.
aus unserem virtuellenAdventskalender
Freitag, 11. Dezember 2009
Alle Jahre wieder....Tierchen im Kleiderschrank?
Da wir uns nun der Weihnachtszeit nähern, ist es wichtig sich an die Kalorienregeln zu erinnern:
1. Wenn Du etwas isst und keiner sieht es, dann hat es keine Kalorien.
2. Wenn Du eine Light -Limonade trinkst und dazu eine Tafel Schokolade isst, dann werden die Kalorien in der Schokolade von der Light -Limonade vernichtet.
3. Wenn Du mit anderen zusammen isst, zählen nur die Kalorien, die Du mehr isst als die anderen.
4. Essen, welches zu medizinischen Zwecken (z.B. gegen Erkältung) eingenommen wird, wie z.B. heiße Schokolade, Rotwein, Grog oder Glühwein, zählt nie.
5. Je mehr Du diejenigen mästest, die täglich rund um Dich sind, desto schlanker wirst Du selbst.
6. Essen, welches als ein Teil von Unterhaltung verzehrt wird (Popcorn, Erdnüsse, Limonade, Schokolade oder Kekse und Dominosteine ) z. B. beim Videoschauen oder Musik hören, enthält keine Kalorien, da es nicht als Nahrung sondern nur als Teil der Unterhaltung aufgenommen wird.
7. Kuchenstücke, Gebäck und Stollen enthalten keine Kalorien, wenn sie gebrochen und Stück für Stück verzehrt werden, weil Fett verdampft, wenn es aufgebrochen wird.
8. Alles, was von Messern, aus Töpfen oder von Löffeln geleckt wird, während man das Essen zubereitet, enthält keine Kalorien, weil es ja Teil der Essenszubereitung ist.
9. Essen mit der gleichen Farbe hat auch den gleichen Kaloriengehalt Light -Limonade z. B. Tomate und Erdbeermarmelade, Pilze und weiße Schokolade, Roggenbrot und Honigkuchen).
10. Speisen, die eingefroren sind, enthalten keine Kalorien, da Kalorien eine Wärmeeinheiten sind.
Hinweis bzw. Erläuterung zum Schluss:
Kalorien sind die kleinen Tiere die nachts im Kleiderschrank
die Sachen enger nähen!!!!
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Endspurt
Die Woche geht nun schon wieder ihrem Ende entgegen.
In einer halben Stunde beginnt unsere Kirchenprobe für den ImPulsgottesdienst. Ich hoffe, daß mein Eingangsgebet den Anderen zusagt und ich nicht so viel ändern muss. Und ich würde mich freuen, wenn wir vollzählig und alle vorbereitet wären. Dann geht die ganze Sache nämlich flott voran.
Der morgige Abend ist auch schon verplant, der Chef hat zur Firmenweihnachtsfeier geladen.
Da müssen wir natürlich hin.... Na ja, nur müssen müssen wir nicht. Letztes Jahr war´s ganz nett.
Schauen wir mal, dann sehen wir schon.
Dienstag, 8. Dezember 2009
Hanna - unerfüllte Träume - ein schweres Leben - und doch von Gott getragen
"Als junges Mädchen hatte sie geheiratet.
Sie freute sich auf eine glückliche Zukunft mit Familie.
Ein Haus voller Leben, mit Lachen und Weinen. So hätte sie es gerne erlebt.
Kinder sind ein Geschenk Gottes, ein Zeichen der Liebe von Mann und Frau.
Doch alles kam anders.
Kinder blieben aus. Sie konnte ihre Hoffnung auf den Retter Israels nicht in die nächste Generation weitertragen.
Dann starb ihr Mann nach nur sieben Jahren Ehe.
So viele Wünsche zerbrochen.
Hart traf sie das.Eine schwere Zeit des Leids und des Verzichts. Alle Hoffnungen erloschen.
Bis auf eine.
Die Hoffnung auf den Retter Israels die bewahrte sie in ihrem Herzen.
Durch Einsamkeit und Trauer trug sie diese weiter. Sie heiratet nicht mehr.
Ihr Lebensmittelpunkt wurde der Tempel. Dort diente sie mit Fasten und Beten - Tag und Nacht.
Sie wollte ihn nicht verpassen, den Messias, den Retter, den Erlöser.
84 Jahre, zwölf mal sieben Jahre, wurde sie alt. Zwölf mal sieben Jahre Hoffnung.
Ihr Warten wurde belohnt.
Maria und Josef und das Kind im Tempel. Endlich ein Kind, ein besonderes Kind, der erwartete Messias.
Hanna trat hinzu, erklärte, verkündigte, lobte und pries Gott.
Alt war sie geworden, Schweres hatte sie erlebt, aber nicht bitter geworden, sondern immer noch voller Erwartung.
Die Hoffnung lebte in ihr, trug sie, tröstete sie, erfüllte sie.
Alt werden und erwartungsvoll bleiben die Hoffnung nicht zu Grabe tragen –bis zum Schluss, erfülltes Leben, trotz allem.
Erwartendes Leben – Erwarten des Lebens."
Hanna (Lukas 2,36 - 38)
heute im virtuellen Weihnachtskalender gefunden :-)
Montag, 7. Dezember 2009
Kopfkino
Ich wünsche mir WINTER.
Die Pfützen zugefroren und sollte sich eine Wolke an den Himmel trauen, dann bringt sie Vorfreude auf weisse Pracht.....
Sonntag, 6. Dezember 2009
Sammelfeiertag
Heute ist ein besonderer Tag.
Zum einen ist Sonntag, der Tag des Herrn. Ist das nicht genug um zu feiern?
Nein, denn heute ist auch der 2. Advent. Ab heute brennen an jedem Adventskranz zwei Kerzen.
Und dann ist heute noch Nikolaustag. Der Tag, an dem die Kinder schon am frühen Morgen hochgespannt und ohne Aufforderung aufstehen und in froher Erwartung als erstes ihre Schuhe inspizieren.
Nur die Kinder???? Bei uns verhalten sich auch die Erwachsenen (um genau zu sein, mein Mann und ich) ein ein klein wenig unabgeklärt :-).
Auch ich konnte es mir, als ich heute morgen um sechs mal ins Bad musste, nicht verneifen, um die Ecke zu blinzeln, ob etwas in meinen Schuhen steckte. Und tatsächlich leuchteten mir lauter rote Marzipanherzen entgegen. Ja, der Nikolaus weiss sehr wohl, bei welcher Süssigkeit ich schwach werde....
Aber er kennt nicht nur mich sehr genau. Als ich die Sandalette (schliesslich ist noch nicht wirklich Winter) meines Mannes betrachtete, war auch die gut gefüllt....(feix).
Das ist schon ein schöner Brauch, und eigentlich ist es egal, was im Schuh steckt, Hauptsache der Nikolaus war da!
Samstag, 5. Dezember 2009
Medizin
Seit über einer Woche plagen mich Rückenschmerzen (ich und Rückenschmerzen! Pppha!). Einreibung, Heizkissen, Gymnastik, Schmerztabletten - alles half nur begrenzt oder gar nicht.
Heute aber habe ich das ultimative Gegenmittel zu meinen Rückenschmerzen, Herzrhytmusstörungen, Nasenbluten...gefunden - ein ausgedehnter Mittagschlaf.
Einfach GENIAL.
Und ich freue mich, daß das Wochenende so geruhsam weitergeht - das ist auch mal schön.
Freitag, 4. Dezember 2009
Dubai - Tokyo - New York - Kairo - Athen - Vancouver....
Telefonat vor einiger Zeit zwischen Maus und Mutti:
Maus: "Ich bewerbe mich jetzt um ein Stipendium nach Japan für November 2010."
Mutti: " Ach Kind, dann bist du ja ausgerechnet den Winter über in Japan."
Maus: "Na, über den Sommer auch, wenn ich gehe, dann für ein ganzes Jahr."
Mutti: schluckt!!!
Ja, mein Kopf weiß, daß unsere Tochter als Japanisch-Studentin auch mal für einige Zeit nach Japan gehen sollte. Mein Herz aber klagt, daß Japan so furchtbar weit weg und so fremd ist.
Diese Wehleidigkeit kann ich mir leisten, da sich unsere Tochter davon nicht beeinflussen lassen würde. Es sei denn, auch mein Kopf würde sagen, nein das geht nicht. Aber dann hätte ich stichhaltige Argumente, um sie umzustimmen.
Und so planen wir nun gemeinsam in diesen Tagen ganz konkret, wie wir ihr ein Jahr Studium in Japan ermöglichen können.
Ich stehe zu meiner Überzeugung, Eltern sollten ihren Kindern Wurzeln und Flügel ins Leben mitgeben.
Daß unsere Tochter Wurzeln hat, spüre ich immer wieder. Sei es, daß sie sagt: "Ach, ich freue mich schon, Weihnachten zu Hause zu sein.", oder daß sie uns ganz fest und immer wieder drückt, wenn wir ein paar Tage gemeinsam verbringen.
Und nun sind eben auch die Flügel dran. Wenn ich ihr Flügel wünsche, wie könnte ich ihr verwehren, diese auch zu benutzen!
Schon als kleines Kind war sie überaus entdeckerfreudig und immer neugierig darauf, andere Menschen zu treffen, kennenzulernen, sich irgendwo mit einzubringen, zu verreisen. Mit sechzehn ist sie ganz allein nach Kanada geflogen, um dort ein paar Monate in die Schule zu gehen. Sie war in Rom und in Paris, tja und nun folgt eben Tokyo oder Nara.
Ich wünsche ihr, daß Gott sie behütet und leitet, daß sein Segen sie begleitet.
Donnerstag, 3. Dezember 2009
gefunden
"Alltagsmenschen suchen den Himmel.
Sonntagsmenschen aber, die tiefen und auserwählten Geister,
suchen Gott."
Rosegger, Peter
spät geworden
Nun ist der Dezember schon drei Tage alt, aber an diesem Blog offensichtlich bisher vorbeigegangen.
Es ist eben wie sonst auch - immer was los.
Gestern Nachmittag bin ich mit einer Kollegin nach Freiburg gefahren, wir wollten zum Weihnachtsmarkt und "go lädele" (allemannisch für Einkaufen).
Als wir aus dem Parkhaus heraus die Strasse betraten befanden wir uns erst mal mitten in einer Studentendemo. Mit Transparenten, Lautsprechern, Polizeiaufsicht und allem drum und dran...
Wir haben uns allerdings verkrümelt und sind ins erste Kaufhaus unserer Wahl marschiert.
Am Ende des Abends hatten wir in fünf Stunden nur drei Geschäfte durchstöbert, waren jedoch gemütlich essen und haben insgesamt bürgerbrav die Freiburger Konjunktur gestützt. Den Weihnachtsmarkt jedoch haben wir nur am Rande mitbekommen. Er war so voller Menschen und wir schon ziemlich müde, ausserdem war es schon weit nach acht Uhr abends als wir uns nicht ohne Orientierungs-Tücken auf den Heimweg machten.
Um 21.40 Uhr war ich zu Hause, meine Kollegin noch später - ABER - Fazit ist, es war ein schöner Nachmittag und Abend.


