Donnerstag, 15. April 2010

Nicht alle Tage Sonnenschein

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Gestern wurde unsere Tochter in Heidelberg operiert.
Am Montag sagte man ihr noch, das ginge ambulant zu machen, gestern jedoch erklärten die Ärzte, es würde doch eine richtige OP mit Vollnarkose, sie müsse eine Nacht bleiben. Heute Abend als ich sie anrief, lag sie jedoch immer noch im Krankenhaus.
Die Visite war eben vorbei und der Professor fand, dass sie wahrscheinlich erst am Samstag nach Hause dürfe. Hm, was soll man (ich) davon halten?
Ich bin sehr froh, dass Maus sehr tapfer und ganz sachlich mit der Situation umgeht, nach dem Motto: "wat mut, dat mut". Sie betont, dass es ihr soweit ganz gut geht, sie ist nur unruhig, so viel in der Uni zu verpassen und das nächste Woche anstehende Striftungsfest nicht weiter vorbereiten zu können.
Für mich jedoch mausert sich der anfangs als unkompliziert eingestufte Abzess zu einer richtigen Krankheit. Vielleicht bin ich überbesorgt (Mutti eben), vielleicht macht mir auch zu schaffen, dass ich so gar nichts tun kann. Abwarten und Teetrinken heisst die Devise, wo ich ja Meisterin im Abwarten bin :-).... Und Teetrinken? Ich glaube ich hätte jetzt gerne ein Glas Wein....

Dienstag, 13. April 2010

Turnschuhdiskussion

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Heute war wieder unsere Joggingrunde angesagt. Ideales Wetter - nicht zu warm, kein Wind, Sonne - prima.
Besonders interressant aber war wieder mal eine unserer Diskussionen:
Wann ist ein Leben lebenswert? Hat ein Demenzkranker noch Lebensqualität, wenn er an nichts mehr Freude hat, sondern unendlich seine verlorene Selbständigkeit vermisst?
Sollte ein Mensch selbst entscheiden dürfen, wann sein Leben zu Ende ist?
Möchte ein Mensch, der sagt, daß er nicht mehr leben möchte wirklich sterben, oder ist es nicht vielleicht eher ein ihm unlösbar scheinendes Problem oder Angst vor Schmerzen, Einsamkeit, Ausgeliefertsein, das ihn sagen lässt, ich mache lieber Schluss mit dem Leben.
Ein sehr schwieriges Thema. Ganz schnell war uns klar, das kann man nicht einfach schwarz oder weiss sehen, da gibt es ganz viel grau. Nicht zu vergessen, dass jeder Mensch mit seiner Persönlichkeit ein Original ist.
Beim Austausch unserer Standpunkte wurden wir so vom Thema gefesselt, daß wir gar nicht merkten, wie schnell wir waren. Wieder zurück stellten wir fest, dass wir die Runde in nur 55 Minuten geschafft haben - sehr gut.

Erwachsene Mäuse

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Unsere Tochter wird heute 22 Jahre alt. Ich wünsche ihr dazu von Herzen Gottes Schutz und seinen Segen.
Im März wurde unser Sohn 29! Jahre alt.
Immer wieder in den letzten Jahren, wenn eins meiner Kinder Geburtstag hat, frage ich mich, wo die Zeit geblieben ist und leiste mir ein paar sentimentale Augenblicke.
Einerseits finde ich es schön, so grosse, selbständige Kinder und wieder mehr Zeit für eigene Interressen zu haben. Andererseits denke ich, ist wirklich schon so viel Zeit vergangen?
Ich habe so viele Situationen und Begebenheiten in Erinnerung, als sie noch klein waren, witziges Krabbelalter, erste Worte, schlaflose Nächte, Schulprobleme - das scheint mir alles gar nicht so lange her.
Aber in das Wundern über die flüchtige Zeit mischt sich ganz viel Freude und Dankbarkeit, sie gehabt zu haben: die Kinder, die Zeit ihrer Kindheit. Und auch die Zeit jetzt ist sehr schön und dankenswert: wenn sie zu Weihnachten oder Ostern "nach Hause" kommen, wir zusammen etwas unternehmen, immer noch eine Familie sind.

Montag, 12. April 2010

Haarspalterei

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Wenn man zum Arzt geht und der sagt nach der Untersuchung, was es alles nicht ist, handelt es sich dann auch um eine Diagnose?
Ich war heute nach der Arbeit nun endlich mit den Schmerzen in meinem linken Bein bei unserem Hausarzt. Ich hatte mir diese schon im November angelacht, nicht ahnend, daß es so treue Gäste werden würden, immer hoffend, was von allein kommt geht auch von allein....
Ich selber hatte einen Nerv in Verdacht, eingeklemmt zu sein, doch der Arzt sagte nein, das denke er nicht. Und Bandscheibenvorfall auch nicht und Durchblutungsstörungen auch nicht.
Er verschrieb mir erst mal Physiotherapie - "Aufgrund der Diagnose LWS-Syndrom" steht auf dem Rezept.
Na, mir soll es recht sein, Gymnastik ist ja mein Lieblings, und meistens lernt man ein paar Übungen, die einem später auch ohne Arztbesuch immer wieder helfen.
Schau'n wir mal, dann seh'n wir schon...

Sonntag, 11. April 2010

Einfach Sonntag

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Ganz ohne unser Zutun sausen die Tage dahin. War nicht eben noch Ostern?
Die Tage der letzten Woche waren angefüllt mit Büro, Haushalt, Garten und leider auch gesundheitlichen Problemen.
Ich hatte mir für abends so viel vorgenommen, aber immer, wenn der Abend heran war, fehlte mir die Energie.
Einiges von meiner "To-Do-Liste" habe ich nun immerhin heute erledigt, das andere muss halt warten. Leider habe ich mit vor mich hergeschobenen Aufgaben so meine Schwierigkeiten. Sie plustern sich vor meinem geistigen Auge auf und tun sich mächtig wichtig.
Aber immerhin ist der Frühling nun da. Gestern war ein so wunderschön sonniger Tag.
Im Garten prangt ein Meer von Blüten - das ist eine Freude.
Allerdings hat die Freude am schönen Wetter einen Trüben Schleier bekommen. Unsere Tochter rief gestern an, sie muss sich einer kleinen Operation unterziehen (wie schon im August 2007) und die vollständige Genesung wird sich wohl etwas hinziehen. Mit Blick auf ihr Japan-Vorhaben sehe ich das mit sehr gemischten Gefühlen.
Jetzt werde ich aber noch auf den Balkon gehen und die Abendsonne und das Vogelgezwitscher, das ich so liebe, geniessen.

Mittwoch, 7. April 2010

Gelegenheitsfrühling

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Der Frühling führt sich auf wie eine Diva. Ein bis maximal zwei Tage ist es schön, danach folgt gleich wieder Regen mit kaltem Wind im Schlepptau.
Und damit es richtig nervt, sind die schönen Tage, wenn überhaupt mal anwesend, dann in der Woche, wenn wir arbeiten müssen.
Wäre es nicht schön, mal zwei Wochen frühlingshafte Temperaturen ohne Regen zu haben? Wenn ich morgens zur Arbeit fahre und im Osten geht gerade so wunderschön die Sonne auf (so wie heute), oder wenn ich tagsüber aus dem Fenster sehe und in blauen Himmel und sonnenüberflutete Strassen blicke und dann gleich darauf im Internet die Wetterprognose fürs Wochenende anschaue - Regen und kalt - dann kann ich mir einen gewissen Frust nicht verkneifen.
Aber zumindest heute habe ich dem Frühling ein Schnippchen geschlagen: ich war nach der Arbeit (bisschen früher gegangen) noch im Garten.
Wirklich gearbeitet habe ich nicht, nur hie und da ein bisschen gezupft, die Molche im Teich begrüsst, die schönen Hyazinthen bewundert usw. aber gerade das hat mir sehr wohlgetan.

Dienstag, 6. April 2010

Durchblick

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"Manches ist so falsch, daß nicht einmal das Gegenteil wahr ist."
Karl Kraus

Montag, 5. April 2010

Immer noch ein bisschen Ostern

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Ja, nun ist schon Ostermontag.
Um 19.00 Uhr geht der Zug, dann düst unsere Tochter wieder ab nach Heidelberg.
Wir hatten schöne gemeinsame Tage. Haben zusammen Eier gefärbt, gekocht, auf dem Balkon gesessen und erzählt (Wetter war egal), Film geschaut und sogar im Garten ein bisschen gewerkelt. Tochter ist mit Rosenschere dem Efeu zuleibe gerückt...
Auch der Sonntag war sehr schön. Unser Sohn kam mit Frau zu Besuch und sie blieben bis spät abends - schön. So ein Familienessen ist immer wieder was tolles. Und als Familienspiel scheint Rommé nun wohl fest etabliert zu sein - wir hatten jedenfalls viel Spass.
Aber alles hat eben auch seine Zeit - je schöner der Moment, um so schneller vergeht er scheinbar.
Wir sind dankbar für diese Ostertage.

Samstag, 3. April 2010

Osterfest

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Das Wetter lässt leider sehr zu wünschen übrig - also haben wir uns den Frühling ins Wohnzimmer geholt.
Die Vorbereitungen für unser morgiges Familientreffen (Lammkeule anbraten, Kuchen backen, Ostereier färben etc.) sind weitgehend abgeschlossen, und so gönne ich mir eine Runde Comuter.
Ich bin ein bisschen irritiert, wenn ich bedenke, dass zwei der vier freien Tag schon fast herum sind. Ob die freien Tage auch vierundzwanzig Stunden haben? Und wie definiert man eigentlich "freier Tag"?
Gleich werden ich noch einen Crashkurs in Handylehre belegen, meine Tochter wird mir nämlich mein neues Handy erklären.....:-)
Heute Abend aber, da kommt mein Oster-Sahnehäubchen. Da gehen wir zum Gottesdienst - zur Osternacht. Vielleicht bleiben wir auch noch anschliessend zum Osterfeuer vor der Kirche.
Das wird dann wahrscheinlich sehr spät, aber macht ja nichts - morgen können wir ausschlafen....
Ich wünsche allen, die in diesen Tagen hier vorbeischauen ein gesegnetes Osterfest.

Mittwoch, 31. März 2010

zum bedenken

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"Alles ist heilsam, was uns daran erinnert, dass unsere Zeit ein Ende hat."
Friedrich von Bodelschwingh

Montag, 29. März 2010

"Dies frühzeitige Aufstehen....

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...macht einen ganz blödsinnig...."(Franz Kafka)
Sommerzeit - eine Stunde gemaust! Ich protestiere!
Normalerweise macht mir die Zeitumstellung wenig aus, aber heute habe ich extrem wenig geschlafen, die innere Uhr war eben doch noch bei 4.30 Uhr, als der Wecker (frech 5.30 Uhr anzeigend) zum Aufstehen mahnte.
Den ganzen Tag hatte ich den Kopf wie mit Kaugummi gefüllt.
Aber was hilft in allen Lebenslagen? Gartenarbeit.
Schon kurz vor Drei beging ich Büroflucht, habe auf dem Heimweg noch Rosendünger, Rhododendrondünger, Blaudünger und kaliumreichen Mineraldünger gekauft. Ausserdem kreuzten in dem Gartenmarkt noch ein paar hübsche Hornveilchen meinen Weg - die mussten auch noch mit. Und dann ab mit meiner ganzen Beute in den Garten.
Und nun bin ich zwar so müde, daß an mein Aerobictraining nicht zu denken ist, aber dafür sind die Rosen und die Hortensie verschnitten, die verschiedenen Düngemittel sind fein säuberlich zugeteilt, die Hornveilchen gepflanzt und ich habe mal wieder den Frühling so richtig bewundert.
Da freue ich mich drüber wie eine Katze über einen Pott Milch....
So, aber jetzt gehts zum Federball, denn noch so einen Tag mit ohne Schlaf muss ich nicht haben.

Sonntag, 28. März 2010

Kunst kommt von Können...

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Wir waren gestern zu einer nachträglichen Geburtstagsfeier eingeladen.
Nun ist es ja bei Feiern immer schön, wenn man nicht nur am Tisch sitzen und permanent essen, Trinken und Small Talk halten muss.
Dazu hatten sich unsere Gastgeber etwas ganz besonderes ausgedacht, es wurden nämlich Ostereier bemalt. Und zwar auf sorbische Art, weil der Hausherr darin Meister ist.
Dazu werden mit heissem, flüssigem Bienenwachs, Stecknadelköpfen und Gänsefedern ein bis drei Muster auf die Eier aufgetragen, die dann zwischen der Wachserei in verschiedene Eierfarben getaucht werden.
Auf diese Weise entstehen mehr oder weniger künstlerisch wertvolle auf jeden Fall aber schön bunte Ostereier - jedes ein Unikat!
Die Sache erfordert etwas Übung, Farb- und Musterplanung und Konzentration, aber wir hatten viel Spass dabei.
Gute Gespräche, nach der Malerei lecker Essen, Fotos von Frühr und ganz Früher angeschaut - es war ein sehr schöner Abend.

Donnerstag, 25. März 2010

Geheimnisse

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Das Thema der der heutigen Fastenandacht waren Geheimnisse....
Gott ist für mich ein Geheimnis:
Er ist verborgen und doch immer da.
Er ist der Schöpfer des Himmels und der Erde mit all ihren komplexen Zusammenhängen und Naturgesetzen. Wir Menschen erkennen und begreifen immer nur einen kleinen Teil davon.
Im 1. Kor. 13 ist zu lesen: „9 Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. 10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.“
Wenn ich das so lese, denke ich: dann wird es wohl so bleiben, dass es nach jeder gewonnenen Erkenntnis wieder neue Fragen gibt, auf die ich die Antwort erst suchen muss. Stückwerk eben! Gottes Wirken wird also weiterhin für mich geheimnisvoll bleiben, verborgen und doch immer da.
Jesus Christus - Geheimnis?:
Jesus Christus – Gottes Sohn. Er wurde Mensch, um Gottes Welt in unsere Welt zu bringen. Er lehrte, betete und lebte mit seinen Jüngern und mit anderen Menschen ganz offen, ohne Falschheit und ganz und gar ohne Sünde.
Und doch hatte auch Jesus Geheimnisse.
Die Bibel berichtet zum Beispiel in Markus 8, 29 und 30 dass Jesus seinen Jüngern befahl, mit niemandem darüber zu reden, dass er der von Gott gesandte Retter sei.
Oder bei Markus 4, 10 – 12 erklärt er seinen Jüngern, warum er in Gleichnissen redet.
Er sagt dort: „Euch lässt Gott die Geheimnisse seiner neuen Welt verstehen. Zu allen anderen aber rede ich durch Gleichnisse. Denn sie sollen sehen, aber nicht erkennen; sie sollen hören, aber nicht verstehen.“
Vielleicht ist es ja so, dass die Geheimnisse Jesu Christie verborgene Wahrheiten sind, die sich mir nur offenbaren, wenn ich mich auf ein ganz persönliches und tiefes Verhältnis zu Jesus einlasse?
Ich selber habe Geheimnisse:
Es gibt Dinge: Sorgen, Wünsche oder Begebenheiten, die möchte ich mit niemand anderem teilen. Manches kann ich nur Gott anvertrauen, möchte nur mit ihm darüber reden. Und manchmal bin ich mir selbst ein Rätsel, kann meinen eigenen Weg nicht so recht erkennen oder verstehen. Dann ist es sehr tröstlich für mich, dass ich bei ihm sein kann, wie ich bin. Ich muss nicht stark sein oder klug oder besonnen. Alles was mich bewegt, kann ich zu ihm bringen, bei ihm sind meine „Geheimnisse“ gut aufgehoben.
Ich glaube, das ist das große Geheimnis an sich: dass ich mich ihm anvertraue und er für mich da ist. Verborgen aber immer da.

Mittwoch, 24. März 2010

Mal was aus der Welt der Mode?

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"Kleide dich schäbig, und dein Kleid fällt auf;
kleide dich einwandfrei, und die Frau wird auffallen."
Coco Chanel

Montag, 22. März 2010

Es frühlingt

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Temperaturen zweistellig! Krokusse blühen, Osterglocken bilden dicke Knospen, die Sonne scheint, Vogelkonzert....
Doch nicht nur in der Natur ist der Frühling da, mich drängt es, den Frühling auch in unsere Wohnung einzuladen. Auf neudeutsch heisst das: Frühjahrsputz!
Nun bin ich zwar nicht gerade hausarbeitsbegeistert (ausser kochen), aber ich hab es schon gern sauber und ordentlich. Und da die Heinzelmännchen ständig anderweitig ausgebucht zu sein scheinen, heisst es eben "selbst ist die Frau".
Heute war der Startschuss meines Frühjahrsputzes - zwei Fenster sind nun blank, die Gardinen gewaschen. Morgen sind die Holztüren mit der Wienerei dran, am Donnerstag das Bad, am Samstag die Glaswand im Wohnzimmer usw. usf...
Gut geplant ist halb gewonnen. Nicht, dass es ohne Plan nicht ginge, aber mit dem Zuordnen einer Frühjahrsputzaktion zu jedem Wochentag, stelle ich diese dann nicht mehr infrage und überlege nicht, ob ich Lust dazu habe oder eine Ausrede, sie sein zu lassen, ich gehe einfach dran.
Und ist zu Ostern alles blank, freue ich mich selber am meisten.

Sonntag, 21. März 2010

Ich habe fertig....! Oder nicht...?

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Wenn jemand fünf Monate lang ein Buch liest, spricht das dann gegen das Buch oder gegen den Leser?
In diesem Fall meine ich, gegen keinen von beiden....:-)
Ich habe letzte Woche das Buch "Die Hütte" von William P.Young zu Ende gelesen.
Sicher, ich habe lange dafür gebraucht, weil ich immer nur dann gelesen habe, wenn ich wirklich Zeit dafür hatte. Dadurch jedoch habe ich nichts überflogen und so manche Passagen habe ich durch den Zeitversatz wiederholt gelesen und so besonders verinnerlicht.
Das hat mir richtig gut getan.
So wie mir das ganze Buch gut getan hat.
Ich glaube, jeder Christ macht sich Gedanken über das Wesen Gottes, schleppt Fragen über und an Jesus Christus mit sich herum, weiss vieles in seinem Leben in geistlicher Hinsicht nicht einzuordnen. Mir jedenfalls geht es immer wieder so.
Und dann kommt dieses Buch daher. Mit einer Leichtigkeit, in eine sehr traurige Geschichte verpackt, eröffnet der Autor ganz neue Sichtweisen auf Gott, Jesus Christus und den Heiligen Geist. Er bringt mich dazu, ein ganz neues Verständnis für die Welt, wie sie ist, zu entwickeln und dahinter das Grosse Ganze, die geistliche Realität Gottes zu sehen.
Dass hat mich sehr fasziniert.
Ich habe dieses Buch nicht nur lange gelesen, ich werde es ganz sicher wieder lesen.

Samstag, 20. März 2010

Rehrücken mit Preiselbeeren

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Der Titel ist kein Versprechen, sondern eine Drohung!
Er ist eine Drohung an eine bestimmte Spezies, die sich unseren Garten als Spezialitätenrestaurant ausgesucht hat.
Mein Mann hatte sich gestern Nachmittag extra frei genommen, um das schöne Wetter zu nutzen, und im Garten schon mal mit dem Rasenansäen zu beginnen.
Und wer begrüsst ihn? Ein grosser Rehbock! Der, ganz Herr der Lage, schiesst mit einem Riesensatz an meinem Mann vorbei, durch den Garten und zum Tor hinaus....
Letzten Herbst bin ich dort wohl Frau Reh begegnet. In jedem Fall ist es nun schon das dritte Mal, dass wir einem dieser (zugegeben hübschen) Tiere dirket in unserem Garten begegnen.
Und, so niedlich sie sind, sie tun sich ein wenig zu sehr an den Rosentrieben, dem jungen Fliederstrauch, den Azaleen und anderen Pflänzchen gütlich, die wir der Schönheit und der Blüten wegen, und nicht als Futterpflanzen gesetzt haben.
Da wir leider erfolglos schon alle möglichen Tricks angewendet haben, damit sie gar nicht erst über den Zaun (1,40 m hoch) springen, bleibt mir nun wohl nur noch, den Förster bzw. den Jäger anzurufen.....

Donnerstag, 18. März 2010

Das Hohelied der Liebe

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In unserer heutigen Fasten-Andacht (zu Zweit) war die Liebe das Thema.
Gott ist Liebe und seine Liebe ist unübertrefflich.
Ich finde, allein den 1. Korinther 13 einfach zu lesen und auf sich wirken zu lassen, das Wesen der Liebe Gottes zu verinnerlichen, ist schon wie ein kleiner Gottesdienst und tut einfach gut.
4 Die Liebe ist langmütig und freundlich,
die Liebe eifert nicht,
die Liebe treibt nicht Mutwillen,
sie bläht sich nicht auf,
5 sie verhält sich nicht ungehörig,
sie sucht nicht das Ihre,
sie lässt sich nicht erbittern,
sie rechnet das Böse nicht zu,
6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit,
sie freut sich aber an der Wahrheit;
7 sie erträgt alles,
sie glaubt alles,
sie hofft alles,
sie duldet alles.
8 Die Liebe hört niemals auf,...

Dienstag, 16. März 2010

Handy-Dompteurin

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Seit letzten Samstag habe ich ein neues Handy. Es war ein supergünstiges Angebot, die Handybeschreibung sehr vielversprechend, und mein altes Handy ist wirklich alt.
Allerdings, ich misstraue meist dem schönen Schein, und wohlvertraute Dinge des täglichen Lebens, diese netten kleinen Helfer im Alltag, gebe ich nicht gerne her. Und so habe ich das Angebot monatelang auf meinem Schreibtisch hin und her geschoben, und immer mal wieder hinterfragt.
Da ich aber nichts abwertendes finden konnte, habe ich schliesslich beim Anbieter angerufen und voilá - binnen drei Tagen das neue Handy samt neuen Vertrag erhalten.
Aber nun müssen neues Handy und ich uns aneinander gewöhnen - und das ist mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden.
So habe ich mir das nicht vorgestellt!
Und dabei muss ich betonen, dass ich eine Bedienungsanleitungsleserin und -befolgerin bin.
In dieser Bedienungsanleitung jedoch scheinen mehrere Seiten zu fehlen, denn ganz viele Einstellungen oder Funktionen sind einfach nicht beschrieben.
Nach gefühlten 20 Übungsstunden (frustbeladen) war ich zwischenzeitlich schon mal drauf und dran, den Vertrag zu widerrufen und das Teil zurückzuschicken.
Aber einen Versuchsabend gestehe ich Mr. "H" nun doch noch zu. Sollte ich danach wirklich damit zurechtkommem und es behalten, kann ich es wohl mit jedem Handy aufnehmen...

Sonntag, 14. März 2010

Sportgala

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Unser Turnerbund (mein Mann Volleyball, ich Step-Aerobic) wird in diesen Tagen 125 Jahre alt.
Und da es sich um einen grossen Verein handelt, wird dieses Jubiläum hier am Ort ganz gross gefeiert. Unter anderem fand zu diesem Anlass gestern Abend eine Sportgala vom Feinsten statt.
Wir hatten natürlich Karten, und obwohl wir eigentlich gerne den Abend zu Hause verbracht hätten, sind wir dann doch zum Event gegangen. Leider waren wir erst kurz vor Beginn in der Halle und konnten nur noch zwei "Katzenplätze" ergattern. Aber immerhin mussten wir nicht stehen.
Und was wir dann zu sehen bekamen war wirklich klasse. Sportvorführungen so abwechslungsreich, bunt und gekonnt, das war einfach sensationell.
Ob Dance-Show, Rhönradturnen, Kunstradfahren, Faxen am Barren oder klassischer Stufenbarren, alle Vorführungen zeigten, da sind Könner am Werk.
Mehr als dreieinhalb Stunden lief die Gala, für uns aber war sie im Nu herum.
Beim Nachhausegehen fanden wir, da hätten wir was verpasst, wenn wir "geschwänzt" hätten.

Samstag, 13. März 2010

Intelligenz geklaut ist besser als primitiver Eigenbau

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Nein, ich habe niemanden "beklaut", ich habe die gewünschte Information geschenkt bekommen und gerne angenommen:
Es wurde die Frage an mich gerichtet, ob ich vielleicht wüsste, an welcher Stelle der Bibel steht, daß, "wenn gott an erster stelle im leben steht, wird einem alles andere dazugegeben."
Ich wollte gerne helfen, fand es ausserdem spannend, das selber herauszufinden und machte mich auf die Suche. Ich suchte einen Abend lang in einer meiner Bibeln (Luther) und ausserdem noch unter www.bibelserver.com. Allerdings - die Bibel hat 39+27=66 Bücher! Ich fand ziemlich viel Ähnliches aber nichts, was der Frage direkt entspricht.
Nun ja, dachte ich, muss ich eben nochmal an einem anderen Abend suchen.
Am nächsten Tag erzählte ich einem Kollegen davon, ob er vielleicht eine Idee dazu hat.....
Daß er sehr bibelbewandert ist, wusste ich, aber daß er wie aus der Pistole geschossen sofort die entsprechende Bibelstelle zitieren konnte, nämlich:
"Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen."
Das hat mich schlichtweg geschockt.
Zwischen Bibel lesen und Bibel kennen, liegen offensichtlich Welten, und wie es scheint habe ich noch sehr viiiel kennen zu lernen...:-)
Doch, lange Rede - kurzer Sinn:
Liebe Moni, die Antwort ist Matthäus 6 Vers 33.

Donnerstag, 11. März 2010

Ich bin so froh, daß es heute schneit.

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Betonung liegt auf heute.
Vorhergesagt war der Schnee nämlich schon für gestern.
Gestern aber war ich mit Kollegen auf Dienstreise in Wangen im Allgäu, mit dem Auto.
Und bei 260 km Entfernung konnten wir auf glatte Straßen, schlechte Sicht und diverse Verwehungen sehr gut verzichten. Ohnehin standen wir auf der Heimfahrt in und um Zürich eine Stunde im Stau.
Letztendlich ging jedoch alles gut und ich bin dankbar dafür.
Dass es heute schon seit dem frühen Morgen schneit, hat mich dann gar nicht sonderlich gestört.
Im Gegenteil. Ich bin heute mal wieder von der Arbeit nach Hause gelaufen. Und obwohl auch ich mich mittlerweile nach Frühling, Sonne und Grün sehne, konnte ich nicht umhin, zu bewundern, wie schön die Flöckchen jeden Ast und jedes Zweiglein an Bäumen und Sträuchern fein umhüllen.
Das sieht einfach verzaubert aus....

Dienstag, 9. März 2010

Irrtum

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Vor neun Tagen habe ich hier geschrieben, die Wintermonate seien vorbei.
Das war definitiv ein Irrtum!
Seit letzten Freitag haben wir Frost, am Samstag dickes Schneetreiben, gestern morgen auf dem Weg zu Arbeit -5,5°C.
Die +12°C vom 1. März waren also nur auf Stipvisite, mal sehen, wann sie wieder hier vorbei kommen.

Montag, 8. März 2010

ImPulsgottesdienst

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Er ist gelungen, unser Gottesdienst.
Unser Thema - die Perlen des Glaubens - ist gut bei den Besuchern angekommen. Wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen, sogar heute in der Aerobic-Stunde sprach mich eine Frau darauf an. Wir haben uns darüber sehr gefreut.
Es gab auch kritische Anmerkungen, aber auch die sind willkommen, denn sie bringen uns weiter zum Nachdenken und zum Auseinandersetzen mit dem, was wir vermitteln wollen.
Ein bisschen traurig waren wir, weil diesmal weniger Besucher als zu den anderen Impulsgottesdiensten gekommen waren, aber wir hatten dennoch Freude bei der Sache.
Bei der Feedbackrunde, die wir nach jedem Gottesdienst abhalten, waren wir uns jedenfalls einig, daß am 20. Juni der nächste ImPuls stattfinden soll.
PS: Der gestrige Godi war ausserdem eine Premiere, denn mein Mann war zum ersten Mal mitgekommen, und er fand ihn gut; ich habe mich sehr sehr gefreut.

Sonntag, 7. März 2010

"...es perlt..."

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Unter diesem Titel steht heute Abend der Impulsgottesdienst.
Lange vorbereitet, intensiv geprobt, sind wir dennoch etwas aufgeregt.
Die sonst im groben eingehaltene Lithurgie ist diesmal völlig anders.
Ausserdem sind unsere Pfarrerin und ihr Mann, der sonst den musikalischen Teil unter seinen Fittichen hat, nicht mit von der Partie.
Aber so ein bisschen Adrenalin im Vorhinein gehört schon dazu...es kommt wie es kommt...
Im Mittelpunkt stehen die Perlen des Glaubens - ein Band aus unterschiedlichen Perlen, die alle eine eigene Bedeutung haben. Das Band möchte Hilfsmittel sein, um Glauben greifbar zu machen, möchte anregen zum Innehalten, zum Gebet, zum Nachdenken über den eigenen geistlichen Lebensweg.
Vieleicht gelingt es ja, den einen oder anderen Godi-Besucher zu inspirieren...

Samstag, 6. März 2010

Das wär´ ja nun nicht nötig gewesen....

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Euer Herz erschrecke nicht....

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....das ist gar nicht leicht.
In der letzten Woche hatte ich ein paar Mal versucht, eine gute Freundin anzurufen, einfach so, um mal wieder etwas von ihr zu hören, aber es hob niemand ab.
Ich dachte mir nichts dabei, schliesslich wohnt sie mit ihrem Mann in einer Großstadt - sie werden wohl unterwegs sein.
Gestern Abend rief ihr Mann bei uns an, um uns mitzuteilen, daß seine Frau im Krankenhaus sei.
Letztes Wochenende hatte sie plötzlich Sehstörungen, sah in der Ferne alles doppelt. Darüber beunruhigt ging sie zum Augenarzt, der aber an den Augen nichts auffälliges feststellen konnte und sie zum Neurologen überwies. Beim Neurologen wäre der nächstmögliche Termin leider erst im Mai gewesen, man bedauere sehr, sie solle doch gleich in die Notaufnahme der Uniklinik gehen. Dort nahm man sich ihrer Sache an, befand, daß sie unbedingt stationär aufgenommen werden müsse, doch leider sei kein Bett frei, man überwies sie somit ein Krankenhaus weiter....
Dort angekommen sitzt bzw. liegt sie nun fest. Nach der Odysse der Aufnahme steckt sie nun in der Odysse der Untersuchungen. Seit letzten Dienstag lässt sie Blut abnehmen, EKG, Magnet-Resonanz-Tomographie, Nervenwasser aus dem Rückenmark entnehmen....etc...etc...lässt alles über sich ergehen. Bisher ohne Befund und deshalb ohne Therapie - was sie hat, das sind nach wie vor die Doppelbilder. Und Angst!
Ich telefonierte noch am Abend selber mit ihr, und es war so traurig, sie so verzagt und verzweifelt zu hören. Ihre Sorgen kann ich gut verstehen, die Vermutungen der Ärzte drehen sich von Hirnhautentzündung über MS zu Hirntumor oder Schlaganfall.
Am schlimmsten aber sind wohl die Ungewissheit und das Ausgeliefertsein.
Ich habe keine Worte. Kann sie nicht trösten, kann ihr nur sagen, wie leid es mir tut, versuche, sie ein bisschen aufzumuntern.
Noch besteht ja die Hoffnung, daß sich alles als relativ harmlos aufklärt - ich wünsche ihr das so sehr und denke immerzu:
Herr erbarme dich.
Spät am Abend haben mein Mann und ich diese Nachricht noch nicht verwunden. Wir sind zutiefst erschrocken. Sie und ihr Mann sind seit etwa 30 Jahren unsere Freunde.
Wie zerbrechlich sind doch Glück, Gesundheit oder ein Menschenleben....

Donnerstag, 4. März 2010

Heute wird es sich zeigen....

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Die beiden Vorbereitungstreffen für den Impulsgottesdienst kommenden Sonntag liefen jeweils so komplikationslos, daß wir immer schon ziemlich früh Schluss machen konnten.
Heute ist nun Kirchenprobe, und wir haben uns vorgenommen, sie soll in Echtzeit ablaufen, das heisst, alle Beiträge und Lieder werden ausgeführt und nicht nur angedeutet, wie sonst an diesen Proben.
Irgendwie melden zwei oder drei Neuronen in meinem Hirn, daß wir heute lange Proben und viel umstellen werden.
Nun, in vier Stunden weiss ich es genau....

Mittwoch, 3. März 2010

Man nehme....

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2 Eßl. dunklen, schwach entölten Kakao
3 Eß. Zucker
400 ml kochende Milch
und braue daraus ein wunderbar aromatisches, heisses, süsses Getränk - absolut leckerlich!
Super geignet gegen Fröstelei, trübe Stimmung, Regenwetter, Muskelkater und....und....und...
Ausserdem war es das Mutti-Tochter-Getränk für unsere "Spinnstunden", für Gespräche oder fürs Videoschauen. Schöne Zeit :-)

Montag, 1. März 2010

Nur so...

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Auf einmal ist schon der erste März. Wettertechnisch begann er heute standesgemäss mit Sonnenschein und so ca. 12°C, leider habe ich das nur von Ferne durchs Bürofenster erahnt...
Ich staune, dass die Wintermonate nun schon herum sind, der Frühling naht - in knapp 5 Wochen ist Ostern (...da sollten wohl so langsam mal die Vorbereitungen anlaufen....).

Sonntag, 28. Februar 2010

Nicht bloss zum Essen

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Gestern Abend war es so weit.
In Kandern fand das alljährliche Candlelight Dinner der Black Forrest Academie statt, und wir durften wieder dabei sein.
In den anderen Jahren erwarteten uns ausser einem leckeren Buffet regelrechte Shows mit aufwändigen Kostümen und üppiger Dekoration im Saal und auf den Tischen.
Dieses Jahr gab es ein Thema mit leiseren, ernsteren Tönen:
Vom Scherbenhaufen zum Sinn des Lebens
Drei Menschen erzählten ihren eigenen Lebensweg. Wie sie ihr Leben wohlgeplant gestalteten, wie es ganz ohne ihr Zutun in Scherben zerfiel und wie Gott sie hindurchgetragen hat. Mehr noch, wie durch ihn sogar der Scherbenhaufen einen Sinn erhalten und sie in ein erfülltes Leben geführt hat. Es war sehr beeindruckend.
Den ganzen Abend nachgegangen ist mir ein Satz aus der zweiten Lebensgeschichte (es ging um eine Familie, deren zweites Kind mit offenem Rücken zur Welt kam):
"Gott war gnädig und ließ uns nicht in die Zukunft schauen."......!
Umrahmt wurden diese Vorträge mit einem Programm, das sehr stimmungsvoll dazu passte. Auch bei der Dekoration, diesmal sehr dezent dargestellt, ging es immer um Scherben, die etwas Schönes darstellen...sehr feinsinnig erdacht.
Uns hat der Abend ausserordentlich gut gefallen. Uns wurde wieder bewusst, wir haben so viel Grund zur Dankbarkeit und auch, daß auch unser Leben schon morgen in Scherben liegen kann.
Wohl dem, der sich dann Gott anvertrauen kann.

Samstag, 27. Februar 2010

Auf in ein neues Gartenjahr!!!

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Superschöne Sonne am Samstag! Da zog es uns heute natürlich in unseren Garten. Nein nicht zum Jäten oder zum Pflanzen (noch zu früh), sondern um an unseren grösseren Projekten wie z.B. dem Holzunterstand weiterzuarbeiten. Das war dann auch die Domäne meines Mannes, ich hatte mir die Holzaktion mit Schneiden, Hacken und Sägen vorgenommen, denn wie man sieht, liegt unser Garten mal wieder voller abgeschnittenem Holz (in diesem Winter allerdings zum ersten Mal).
Das war richtig schön, den halben Tag draussen in der Sonne herumzuwirtschaften.
Vier Eichelhäher kommentierten lautstark unser Tun, wir haben uns über sie richtig amüsiert.
Zum Nachmittag hatte mein Mann dann noch die Idee, ich müsste unbedingt auf das Dach unseres Gartenhauses und das Laub des Winters herunterfegen, was an sich ja sicher richtig ist. Leider war es sehr viel Laub und obendrein noch ziemlich nass, so daß es eine regelrechte Plackerei war. Vom Dach herunter war ich völlig fertig, dabei wollen wir heute Abend ja noch ausgehen....

Mittwoch, 24. Februar 2010

Schade

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Heute Nachmittag trat Margot Käßmann sowohl als Ratsvorsitzende der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) als auch als Hannoversche Landesbischöfin zurück.
Hier ein Auszug aus ihrer Rede dazu:
"Einer meiner Ratgeber hat mir gestern ein Wort von Jesus Sirach mit auf den Weg gegeben: „Bleibe bei dem, was dir dein Herz rät“ (37,17).
Und mein Herz sagt mir ganz klar: Ich kann nicht mit der notwendigen Autorität im Amt bleiben...
Hiermit erkläre ich, dass ich mit sofortiger Wirkung von allen meinen kirchlichen Ämtern zurücktrete. Ich war mehr als 10 Jahre mit Leib und Seele Bischöfin und habe all meine Kraft in diese Aufgabe gegeben. Ich bleibe Pastorin der hannoverschen Landeskirche. Ich habe 25 Jahre nach meiner Ordination vielfältige Erfahrungen gesammelt, die ich gern an anderer Stelle einbringen werde.
Es tut mir Leid, dass ich viele enttäusche, die mich gebeten haben, im Amt zu bleiben, ja die mich vertrauensvoll in diese Ämter gewählt haben. Ich danke allen Menschen, die mich so wunderbar getragen und gestützt haben, für alle Grüße und Blumen, die meiner Seele sehr gut getan haben in diesen Tagen. Dem Rat der EKD danke ich sehr, dass er mir gestern Abend deutlich sein Vertrauen ausgesprochen hat...."

Natürlich bin auch ich erschrocken und enttäuscht, daß Frau Käßmann ein so schwerer Fehler unterlaufen ist. Schon dehalb, weil ich ihren Kritikern missgönne, daß sie nun so leichtes Spiel haben mit ihrer Skandalschreierei.
Aber dennoch denke ich, sie ist ein Mensch mit Stärken und Schwächen und eben auch fehlbar.
Wer könnte es wagen, den ersten Stein zu werfen?
Ich bin nach wie vor von ihrer autentischen Art begeistert und find es so schade, daß sie zurücktritt, obwohl gerade das auch zu ihrer geradlinigen Art passt. Letztendlich imponiert mir ihre Haltung.
Frau Käßmann wird ihrem Glauben treu bleiben und Gott wird ihr neue Aufgaben zuteilen. Wer weiss, wohin sie das Evangelium nun tragen kann, was ihr als Bischöfin oder EKD-Vorsitzende niemals möglich gewesen wäre.
Wirklich zu bedauern finde ich die EKD und das Bischofsamt. Für sie tut sich mit Frau Käßmanns Rücktritt eine Lücke auf, die nur schwer zu schliessen sein wird.
Frau Käßmann wünsche ich jedenfalls Gottes Segen und seinen Frieden.

Dienstag, 23. Februar 2010

Frühlingslauf

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Unsere Laufrunde war heute ganz eindeutig vom Frühling angehaucht:
Handschuhe, Stirnband, eine Schicht mehr als die Zwiebel - das war alles nicht nötig, es waren +13°C!
Auch die Stirnlampen blieben zu Hause, weil es immer noch hell war, als wir zurück kamen.
Zudem wurden wir am Beginn unserer Tour von einem wunderschönen doppelten Regenbogen begrüsst, der sich vor einer dunklen Wolkenwand aufgebaut hatte mit dem Versprechen, dass wir nicht nass würden - schöner Himmelsgruss.
Mit diesem Regenbogen hatten wir denn auch reichlich Gesprächs- und Diskussionsstoff - angefangen bei Adam und Eva bis hin zur Sintflut, war ganz interressant. Und wie es meist ist, bei guten Diskussionen fliegt die Strecke unter unseren Füssen dahin, so dass wir nach 58 Minuten schon wieder zurück waren. Dabei reichte es sogar noch für einen kurzen Blick über unser Gartentor, und was leuchtete uns entgegen? Mehrere orangefarbene Krokusse.

Aha, hier ist also auch Frühling....

Montag, 22. Februar 2010

Die Spitze vom Eisberg

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Nun geht es also los mit den Vorbereitungen für den Japan-Aufenthalt - nicht nur für unsere Tochter, nein auch wir Eltern sind beteiligt, haben wir heute per Telefon gelernt.
So müssen wir ein Formular ausfüllen, in dem wir den japanischen Ämtern glaubhaft versichern, dass wir unsere Tochter während ihres Studiums dort finanziell unterstützen.

Der Knackpunkt daran ist, das Formular ist zwingend in japanisch auszufüllen....da waren wir dann doch platt!
Wir und japanisch? Kommt gar nicht in Frage!
Allerdings ohne dieses Formular kommt Tochters Reise nicht Frage....
Nach einigem Hin und Her haben wir dann schliesslich einen Weg gefunden, wie wir mit Trick 17 und Hilfe unserer Tochter das Ausfüllen bewerkstelligen können.
Diese Kuh wäre also vom Eis - aber irgendwie habe ich das Gefühl, das war erst der Anfang, da kommt noch Einiges auf uns zu....

Sonntag, 21. Februar 2010

Sonntag

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Voilá, es ist endlich gelungen. Soeben habe ich den Text zu den drei Geheimnisperlen, die mein Part beim nächsten ImPuls-Gottesdienst sind, beendet.
Nun ja, ob der Text gelungen ist, muss sich erst noch erweisen....
Ein bisschen staune ich, dass es mir letztendlich so flott von der Hand lief, denn so viele Wochen schob ich diese Aufgabe mit wachsenden Bauchschmerzen vor mir her.
Heute aber, gleich nach dem Gottesdienst verfügte ich mich mit Bibel, Gebet und dem festen Vorsatz, den Text nun zu schreiben, an meinen Laptop, und auf einmal lief es wie geschmiert.
Dass es fast eine A4-Seite geworden ist, und der Vortrag ca. 3 Minuten dauern wird, könnte den anderen aus unserem Team zu lang erscheinen, schliesslich sind noch 9 andere Perlen zu besprechen, aber dazu warte ich erst mal unser nächstes Treffen ab.
Für heute bin ich froh, dass ich diese Aufgabe soweit ich kann erledigt habe.
Die superschöne Sonne draussen habe ich so natürlich verpasst - aber bekanntlich kann man ja nicht alles haben :-)

Samstag, 20. Februar 2010

Stressless

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Ach, so ein Wochenende ohne Termine ist wirklich auch mal schön. Wenn es nun noch wie angekündigt regnen würde....:-)
Da ich das gesamte letzte Wochenende nicht zu Hause war, ist natürlich so manches im Haushalt liegengeblieben. Aber nun, Samstag Mittag, ist das alles erledigt, Wäsche, Putzerei, Einkaufen etc.
Wunderbar dieses Gefühl: der Nachmittag gehört mir!
Nun ist es zwar nicht so, daß die Gefahr von Langeweile besteht, aber ich kann mir aussuchen, ob ich meinen Kleiderschrank einer grossen Durchsicht unterziehe, oder das Buch "Die Hütte" fertiglese oder endlich meinen Text über die drei Geheimnisperlen für den nächsten ImpulsGottesdienst schreibe. Oder einfach mal zwei Stunden gar nichts mache oder die Seminarunterlagen vom letzten WoE ganz in Ruhe noch mal durchschaue.....
Sollte das Wetter allerdings so freundlich bleiben, wie im Moment, könnte es meinen Mann und mich auch in unseren Garten ziehen, um den Apfelbaum zu verschneiden.
Das Schönste aber an diesem Wochenende ist, dass es so lang ist. Am Montag habe ich nämlich auch noch frei, denn da ist Beginn der Basler Fasnacht und die Firma somit geschlossen.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Schleichwerbung im Kochbuch

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Heute Abend, auf der Suche nach Informationen über bunten Pfeffer, fand ich in einem meiner neunundzwanzig Kochbücher folgenden Text:
"Koriander: eines der ältesten Gewürze der Welt. Manna, das der Herr den Kindern Israel sandte, war 'wie Koriandersamen weiß und hatte einen Geschmack wie Semmel und Honig'. So steht es in der Bibel im Buch Moses zu lesen...."
Also wenn das nicht neugierig macht, die Bibel zu lesen, dann weiss ich auch nicht.
Und ich muss schon sagen - Werbung für die Bibel in einem Kochbuch! habe ich auch noch nicht gesehen...aber ich find´s gut.

Dienstag, 16. Februar 2010

Was soll ich sagen?

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Wieder zurück von meinem Bibelseminar möchte / könnte ich soooo viel davon erzählen. Allerdings würde das nicht ansatzweise in diesen Blog passen.
So also nur die gekürzte Kurz-Kurz-Form:
Bibellehre von einem Naturwissenschaftler vermittelt zu bekommen, der obendrein spürbar einen "Auftrag" hat, ist einfach genial. Klare Struktur, gut aufbereitete Unterlagen, klare Worte, Diagramme, gute Erklärungen....(ähh schwärme ich?)
Nette, ganz unterschiedliche Menschen getroffen (50 Teilnehmer), Lobpreis und Füreinanderbeten gelernt / geübt.
Lange, anstrengende Tage und doch eine reicherfüllte, schöne Zeit.
Ich bin sehr dankbar, daß ich da war.
Ach ja, und vor Ort war es richtig richtig WINTER.

Donnerstag, 11. Februar 2010

Neuland

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Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht.
Mitte Oktober habe ich mich zu einem Seminar angemeldet und morgen beginnt es schon.
Es ist für mich ein besonderes Seminar, weil ein Christliches.
Verschiedene Predigten und Gottesdienste, Vorträge oder Bibelarbeiten auf dem Kirchentag habe ich ja schon besucht, aber nun geht es zu einem mehrtägigen Seminar, so mit Lehre und Übungen.
Also nicht mehr nur sitzen und zuhören, sondern selber tätig werden; und nicht bloß mal für zwei Stunden sondern zwei ganze und zwei halbe Tage am Stück.
Thema ist die Herrlichkeit Gottes - in Leben und Dienst von Jesus und von Paulus - und in meinem Leben.
Ich freue mich auf neues Bibelwissen, darauf, Gott ein Stück näher / neu / anders kennen zu lernen, und ich bin gespannt auf das gemeinsame Beten, die Arbeit in Gruppen und überhaupt das Drum-Herum in so einem Seminar.
Mir ist zumute, als würde ich Neuland betreten - Vorfreude mischt sich mit einer gewissen Aufregung :-).
Zuerst jedoch kommt morgen die Anfahrt mit dem Auto. Es ist zwar nicht weit, aber der Veranstaltungsort liegt in 1100 Metern Höhe, und es herrscht tiefer Winter. Ich hoffe sehr, dass nicht schon die Anreise spannend wird.
Ich wünsche allen, die hier vorbeilesen, ein gesegnetes Wochenende.
Denn bis denn...

Mittwoch, 10. Februar 2010

17 senkrecht

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Mein Mann ist Fan der satirischen Zeitschrift "Eulenspiegel". Vor Jahren hatte ich ihm zum Hochzeitstag ein Abo dieses Blattes geschenkt, und seit dem wird jede einzelne Ausgabe aufmerksam gelesen, belacht, mit Beifall gewürdigt.
Ganz besonders hat es meinem Mann jedesmal das Kreuzworträstel angetan. Das hat es wirklich in sich. Manchmal lässt er mich mitraten, wobei ich immer wieder frustiert feststellen muss: so um die Ecke denken kann ich einfach nicht.
Heute zum Beispiel:
"Was steht zwischen Zicke und Heu?"
Ich habe keine Ahnung!
Die Antwort muss lauten "Zacke"!
Mein Mann feixt, er hat´s natürlich gewusst.
So sind sie immer, diese Eulenspiegelkreuzworträtsel - Wortspiele, Um-die-ecke-denken, Hintergründigkeiten etc. Ich habe den Verdacht, wenn jemand regelmässig diese Art Denke verinnerlicht, dann färbt das ab.
Ich überlege, zum nächsten Hochzeitstag schenke ich meine Mann ein Abo für die "Brigitte" oder für die "Vogue" oder für die "Elle"....

Dienstag, 9. Februar 2010

Miteinander beten, treffen, essen....

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Heute war wieder unser Gebetsessen zum Jahresbeginn. Dabei treffen sich alle Gebetsgruppen des Unternehmens, bei dem ich z.Zt. arbeite: die Montagsgruppe, die Dienstagsgruppe, die englischsprachige Gruppe, die aus anderen Zweigniederlassungen usw.
Auch ehemalige Firmenangehörige kommen gern dazu.
Es war sehr interressant und kurzweilig. Neue Gesichter zu sehen, Austausch mit anderen Christen, zu erfahren, wie es anderen geht, das ist einfach schön.
Wir waren heute aus so vielen unterschiedlichen Gruppen und Sprachen zusammengewürfelt, daß mich unwillkürlich das wunderbare Gefühl erfasste: wir sind sooo Viele.
Das Essen war wie immer ebenso gut wie reichlich.
Aus meiner Kindheit kenne ich den Spruch: Wie man arbeitet, so soll man essen."
Der galt heute glücklicherweise nicht, denn wenn ich so viel hätte arbeiten müssen, wie es in einem Menü zu essen gab, wäre ich jetzt noch im Büro....

Montag, 8. Februar 2010

auch solche Tage müssen wohl sein...

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Manchmal ist man eben nicht bei "Wünsch dir was"!
Heute ist eingetreten, was ich schon seit drei Monaten befürchte. Ende Dezember ist unsere Arbeitsgruppe verkleinert worden um einen Kollegen, der für die Normen der Pumpen zuständig war. Und nun kam wie es kommen musste, unser Chef hat heute die erste Norm, Vakuumpumpen in jeglicher coleur, mit der Bitte um Überarbeitung an mich übergeben.
Tja, da kann ich mir nun was pumpen...!
Ich kann meine Abneigung gegen diese Art Ausrüstung gar nicht so recht erklären, aber ich werde sie wohl oder übel über Bord werfen müssen.
Denn nach den Vakuumpumpen kommen noch die Kreisel-, die Seitenkanal-, alle Magnetgekuppelten- .... und was sonst noch so an Pumpen verwendet wird.
Aber im Moment habe ich erst mal Feierabend, und gerade eben scheint die Sonne so schön, und nacher gehe ich mit unseren "Turnerfrauen" zum Chinesen zu unserem Neujahrsessen statt zum Step-Aerobic - das wird bestimmt ganz nett.

Sonntag, 7. Februar 2010

Das hat es in sich!

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"Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens, und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben." Hebräer 4,12-13
Wow - dem ist nichts hinzuzufügen!

In vier Wochen ist es wieder so weit

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Samstag, 6. Februar 2010

Weitgereiste Grüsse

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Ich habe heute nachträgliche Geburtstagsgrüsse bekommen, die wirklich um den halben Erdball gereist sind, nämlich aus Bangkok. Freunde von uns befinden sich auf einer längeren Fernreise nach Kosa Moi und haben bei ihrem Zwischenaufenthalt dennoch an mich gedacht und Grüsse per Mail auf den Weg geschickt. Wie sie schreiben, haben sie an meinem Geburtstag in Birma eine Tempelglocke zu meinen Ehren geschlagen - ich bin gerührt, auch wenn ich die Glocke nicht hören konnte.
Ich freu´mich sehr. Wow von so weit her hat mir glaube ich noch nie jemand gratuliert.
Ach, doch! Januar 1997- da war mein Mann beruflich längere Zeit in Yichang, so auch an meinem Geburtstag. Da kamen die Grüsse aus China.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Was macht eigentlich die Schweinegrippe?

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Heute fiel mir auf, kein Fernsehen, kein Radio und keine Zeitung verliert mehr ein einziges Wort über die Schweinegrippe. Dabei niest und hustet es um mich herum viel mehr als noch vor Wochen.
Ist es etwa so, daß nun, wo die Bezahlung des Impfstoffes ausgehandelt ist (zu lasten der Steuerzahler selbstverständlich) und die Gelder geflossen sind, es nicht mehr nötig ist, dem gemeinen Volk einzureden, es sei krank oder wenigstens heftig bedroht und müsse sich unbedingt impfen lassen?
Ein Schalk wer Arges denkt.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Sonderwünsche

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Ich war heute nach der Arbeit in unsere Kreisstadt gefahren, um allerlei zu erledigen, solche Dinge wie Schuhabsätze neu besohlen, Faserschreiber besorgen, nach Badeanzug / Bikini Ausschau halten und meinen Mann von der Arbeit abholen. Das hat auch alles wunderbar geklappt, bis auf die Bademode, was ich aber nicht so tragisch fand, denn schliesslich ist ja noch Winter.
Was mich allerdings total enttäuscht hat, ist die Tatsache, daß ich in der ganzen Stadt, weder im Kaufhaus noch in einem ordnungsgemäßen Schuhladen schlichte Hausschuhe kaufen konnte.
Im Kaufhaus waren nur noch zwei Restpaare in Grösse 41 vorrätig, ansonsten nur Plüschpuschen. Auch im Schuhladen beschied mir die Dame, nein diese Art Schuhe haben sie im Moment nicht....
Ich kann mir nicht helfen, aber daß ich nun mehrmals losziehen muss, nur um ein Paar Hausschuhe zu kaufen ist mir auch neu!
I´m not amused.

Montag, 1. Februar 2010

Der Preis der Schönheit

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Ich habe letzten Samstag einen wunderschönen Blumenstrauß bekommen, in dem auch eine Lilie mit ganz vielen Knospen enhalten war.
Heute, als ich von der Arbeit nach Hause kam und das Wohnzimmer betrat, hat es mich fast umgehauen. Drei der Knospen haben sich zu riesengrossen weissen Blüten mit dunkelroten Staubgefäßen geöffnet. Es ist einfach ein fantastischer Anblick (auf Wunsch einer einzelnen Dame hier nun der Fotonachtrag).
Allerdings hätte ich beim Anblick geniessen am liebsten das Fenster weit aufgerissen, denn die Blüten verströmen einen derart intensiven Duft, der ist denn doch nicht jedermanns Sache....
Aber, da müssen wir die nächsten Tage durch - vielleicht mit einer Nasenklammer.

Sonntag, 31. Januar 2010

Leise leise fallen weiße Flocken....

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Den ganzen Morgen hat es geschneit. Ich konnte gar nicht genug aus dem Fenster schauen und den tanzenden Flöckchen zusehen.
Diesen schönen Wintertag haben wir dann auch zu einem ausgiebigen Spaziergang genutzt.
Einfach herrlich, die Bäume und Sträucher mit lauter kleinen Schneehauben, Wiesen und Äcker in eine weite, dickwattige Schneefläche verwandelt. Der Wald wie verzaubert.
Ich bin so froh, mir geht es wieder besser. So konnte ich gestern unsere Geburtstagsfeier auch geniessen. Schön, wenn mal wieder Gäste da sind, die ich bekochen kann (Ragout fin, gefüllte Pepperdews, Schinken, Käse und als Dessert Tiramisu)....
Wir waren zu acht, hatten gute Gespräche, viel zu lachen, haben gut geschmaust und Neuigkeiten ausgetauscht. Es war ein sehr netter Abend.

Donnerstag, 28. Januar 2010

völlig unklar

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Der gestrige Tag war so schön, der heutige ist nun das komplette Gegenteil.
In der Nacht hat mein Kreislauf und der Herzrhythmus verrück gespielt. Das war auch heute tagsüber noch nicht weg. Dazu kommt natürlich noch massiv fehlender Schlaf.
Mir ist völlig unklar woher das auf einmal kommt, sosehr ich auch darüber spekuliere...
Dabei war in letzter Zeit mein Herz so gut wie ohne Beschwerden, eigentlich schon ganz schön lange. Hm, wär wohl auch zu schön gewesen....
So hoffe ich auf morgen, dann ist es sicher wieder besser.
Und damit der Schlafmangel möglichst wenig Changen hat, verfüge ich mich jetzt in mein Bett.

Mittwoch, 27. Januar 2010

39i

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Geburtstag zu haben ist für mich immer schön.
Ich bin sehr dankbar, daß ich nur ganz vereinzelt mal an meinem Geburtstag krank war oder auf einer mehrtägigen Dienstreise oder in einer Krise.
Auch dieser Jahrestag ist wieder so nett.
Schon morgens vor sechs Uhr wunderschöne Rosen zu bekommen ist einfach toll.
Außerdem habe ich Weisheiten geschenkt bekommen.
Einmal in Form eines Kissens, auf dem steht:
"Dies frühzeitige Aufstehen macht einen ganz blödsinnig, der Mensch braucht seinen Schlaf!" (Franz Kafka)
Außerdem:
"Älterwerden ist nichts für Feiglinge, sondern eher was für mutige und unerschrockene Menschen wie dich. Auf viele weitere abenteuerliche Lebensjahre!" (k.A.)
Hab mich sehr darüber gefreut.

Dienstag, 26. Januar 2010

Debattierungslauf

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Eine Christin und eine Atheistin joggen miteinander.
Meistens haben wir während unserer Runde ganz alltägliche Themen zu beschwatzen aber heute war es hochinterressant.
Auf der Basis der Natur haben wir unsere völlig verschiedenen Denkansätze ausgelotet.
Schön war, daß wir einander nicht die eigene Denkweise überstülpen wollten, sondern jeder einfach seine Sicht der Dinge dargelegt hat. So beim Diskutieren lief es sich derart gut, daß wir noch eine kleine Zusatzrunde gedreht haben.
Als wir wieder zurück waren, strahlte meine Kollegin mich an: "Das Laufen tat jetzt richtig gut, war eine Superrunde. Und solange uns die Themen nicht ausgehen...."
Ich habe mich gefreut, denn ich habe die Debatte ebenso genossen.
Aber da ich hier im Blog das letzte Wort haben darf, möchte ich, quasi im Nachhinein, als letzten Satz unserer Diskussion den folgenden Gedanken stehen lassen:
Der Physiker Heisenberg sagt:
"Wer einen Schluck von der Physik kostet, wird zum Atheisten.
Doch auf dem Grund des Glases wartet Gott."

Montag, 25. Januar 2010

ich möchte sehen lernen...

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"Die Erde ist randvoll mit Himmel,
Und in jedem gewöhnlichen Dornbusch brennt Gott,
Aber nur jene, die sehen können, ziehen ihre Schuhe aus;
Die anderen sitzen drum herum und pflücken Brombeeren."
Elizabeth Barret Browning
aus dem Buch "Die Hütte"

Samstag, 23. Januar 2010

Es frühlingt?

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Der erste Arbeitseinsatz in unserem Garten. Wir sind heute vormittag losgezogen, um unseren Teich von Schlamm zu befreien. Das ist echte Knochenarbeit, weil erst Wasser und dann vom Grund der Schlamm von Hand herausgeschöpft werden muss.
Für diese schöpferische Tätigkeit ist mein Mann zuständig. Meine Aufgabe ist es, die Wasserpflanzen zu sortieren, auszulesen und die mit herausgeschöpften Tiere wie Schnecken, Molche und Kröten wieder einzusammeln und zu retten und dann den Schlamm auf die Beete zu verteilen - ich bin also der Schlammspringer bei der Aktion.
Und wer begrüsste uns, als wir in unseren Garten kamen? Ein klein bisschen Frühling wie man sieht:

Freitag, 22. Januar 2010

with no comment

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Gestern rief unsere Tochter an. Eigentlich habe sie gar keine Zeit, sie flitzt zwischen zwei Terminen durch ihr Uni-Gelände, aber diese Neuigkeit wolle sie doch gleich mitteilen:
Sie darf nun doch eine ganzes Jahr nach Japan, nicht nur sechs Monate. Das sei so super, diese Freude wolle sie gleich mit uns teilen....
Am Wochenende könnten wir dann ausführlich darüber reden.
Was bin ich froh, daß sie keine Zeit zum Telefonieren hatte. Bis zum Wochenende habe ich mich sicher wieder so weit eingekriegt, daß ich mich mit ihr über das Stipendium freuen kann.
Aber der Gedanke: Mein Kind ganz allein ein Jahr lang im so weit entfernten, völlig fremden Japan! behagt mir einfach nicht.

Donnerstag, 21. Januar 2010

Erleichterung

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Vor einem Jahr, im Januar 2009, erfuhr mein Mann, dass seine Rheumatologin micht mehr praktiziert und er sich einen anderen Arzt dieses Fachgebietes suchen muss. Das hat ihn ganz schön belastet, zumal dann im September letzten Jahres der Besuch bei einem "Ersatzrheumatologen" ein totaler Reinfall war.
Die Suche nach einem anderen Arzt ging also weiter. Später erfuhr er von einer Ärztin, die in einer Klinik in einer anderen Stadt Sprechstunden abhält und hatte dort heute vormittag einen Termin.
Würde es wieder so ein 5-Minuten-Arztbesuch werden, bei dem man sich wie ein kleines Würstchen fühlt, das von einem selbsternannten Halbgott in Weiss nur halbherzig wahrgenommen wird?
Nein, so war es nicht! Mein Mann und ich telefonieren untertags während der Arbeitszeit sehr selten, aber das mussten wir doch gleich austauschen...
Die Rheumatologin in besagtem Krankenhaus nahm sich sehr viel Zeit, um den Fall meines Mannes kennenzulernen. Fragte sehr viel nach, las in den mitgebrachten Unterlagen und beredete mit meinem Mann das Für und Wider der Behandlungsmöglichkeiten.
Gar keine Frage, daß er sich dort gut aufgehoben fühlt und seine Behandlung nun bei dieser Ärztin weiterführen wird.

Die Suche, die vor einem Jahr begonnen hat und immer mal wieder finstere Gespenster auf den Plan rief, ist nun mit so zuversichtlichem Ausgang beendet. Gott sei Dank hat sich diese Lösung ergeben... Die Erleichterung darüber ist riesengroß.

Montag, 18. Januar 2010

Ran an den Speck!

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Seit letzten November war ich nicht mehr beim Step-Aerobic. Ich hatte mir wohl einen Nerv eingeklemmt (Ischias-Gruppe), der mich seit dem mal mehr mal weniger geplagt hat.
Eigentlich hätte ich zum Arzt gehen müssen, aber immer, wenn es besonders schlimm weh tat, war gerade Feiertag, Weihnachtstag, Sonntag, Neujahr o.ä. Und zu einem Notartz wollte ich nun wirklich nicht.
Also Selbsttherapie - mit ohne Sport, Einreibungen und hin und wieder vorsichtiger Gymnastik und mit der Zeit wurde es nun auch so wieder besser.
Heute werde ich nun mal testen, ob das Hüftgelenk wieder belastbar ist und an unserer Sportstunde teilnehmen. Ich freue mich auf die Hopserei und mein angenaschter Weihnachtsmarzipanspeck hat sie bitter nötig.

Sonntag, 17. Januar 2010

2. Sonntag nach Epiphanias

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"Römer 12
9 Die Liebe sei ohne Falsch. Hasst das Böse, hängt dem Guten an. 10 Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. 11 Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn. 12 Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. 13 Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft. 14 Segnet, die euch verfolgen; segnet, und flucht nicht. 15 Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden. 16 Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den geringen. Haltet euch nicht selbst für klug."
Dies war heute der Predigttext im Gottesdienst. Es war eine flammende Predigt, die zu Herzen ging und unbequem aufgerüttelt hat (mich jedenfalls).
Seid nicht träge, trachtet danach, was dem Anderen nützt, dient dem Herrn - heute in der Predigt klang das so logisch - so leicht und verlockend und als dulde es keinen Aufschub.
Was mich sehr gefreut hat war, daß der Gottesdienst so gut besucht war, mehr als fünfzig Leute habe ich gezählt...

Samstag, 16. Januar 2010

...es perlt....

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Unser ImPuls-Team läuft so langsam zu Hochform auf...
Letzten Donnerstag hatten wir die erste Besprechung im neuen Jahr, es gilt nämlich, den nächsten ImPulsgottesdienst am 7. März vorzubereiten.
Als Thema wurde "Die Perlen des Glaubens" gewählt. Wer mehr dazu wissen möchte, kann sich hier schlau machen.
Zunächst waren die meisten von uns skeptisch, wie sich aus so einem Reigen wohl ein Gottedienst stricken ließe.
Aber mit dem Debattieren und je mehr wir über die Bedeutung der einzelnen Perlen erfuhren, kam mehr und mehr Begeisterung auf, und alle waren sich einig, daß dies das nächste Thema werden soll.
Am Ende des Abends haten wir in unserem Eifer nicht nur das Thema festgelegt, sondern auch gleich zugeordnet, wer zu welcher Perle etwas ausarbeiten soll und wie der Gottesdienstablauf aussehen könnte. Ich bin gespannt, was wir so zusammentragen werden, und wie dann später das Gesamtgefüge aussehen wird.
Ich habe die drei Geheimnisperlen zu beleuchten. Mal sehen was mir dazu alles einfallen wird....
Doch zunächst ist natürlich wie immer das Plakaterstellen dran. Dazu werde ich mich jetzt auf Perlen-Bildersuche begeben.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Winter adé?

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Schade schade!
Da dachte ich, wir haben noch ein bißchen länger richtigen Winter aber nein, heute mussten ja unbedingt Regen und Plusgrade her.
Die weisse Pracht ist natürlich hin.
Aber es hilft ja nichts, das Wetter nehmen wir eben so wie es kommt.
Dabei bin ich sehr dankbar, daß ich heute bei meiner Autofahrerei vom angesagten Blitzeis verschont blieb. Ich hatte nämlich unser Auto zum Service in die Werkstatt gebracht und war mit einem geliehenen Wagen unterwegs. Da hatte ich bei +0,5°C und Nieselregen ganz schön Bammel vor vereisten Straßen.
Gotte sei Dank - sie waren nur nass.

Dienstag, 12. Januar 2010

Lauferei

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Heute hatten wir die erste Joggingrunde im neuen Jahr.
Und zwar unter erschwerten Bedingungen; an dieser Stelle möchte ich betonen, daß ich mich dennoch über jede Schneeflocke freue.
Die Wege bzw. kleinen Strassen waren so voll losem oder festgefahrenen Schnee, und meine Turnschuhe ziemlich glatt (die haben schon einige Kilometer auf dem Buckel - äh auf der Sohle),
daß an vielen Stellen Vorsicht vor Geschwindigkeit ging.
Die Rutscherei ist auch ganz schön kräftezehrend, merke ich jetzt hinterher.
Am nächsten Dienstag also sind entweder die Strassen frei oder ich bin mit neuen Laufschuhen unterwegs....

Montag, 11. Januar 2010

Erinnerungen

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Heute vor einem Jahr ist mein Vater gestorben.
Seltsam - ein Menschenleben ist zu Ende, aber die Zeit und auch das Leben eilen ungerührt weiter - unaufhaltsam.
Das hat sicher auch sein Gutes, es soll ja weitergehen und wir Zurückbleibenden sollen nach vorn schauen.
Trotzdem möchte ich mich heute an meinen Vater erinnern, wie er vor seiner Erkrankung war, möchte an die Ausflüge und Abende denken, wenn meine Eltern uns besucht haben.
Er war so gern in den Bergen, er liebte den Wald, hat sich für so vieles interessiert - Natur und Technik gleichermaßen.
Mit zunehmendem Alter und mit fortschreitender Krankheit hat er sich verändert.
Bitterkeit, manchmal gar Feindseligkeit machten sich breit. Das ist für mich das Traurigste, daß sein Leben immer weiter in ein seelisches Tief führte.
Dennoch glaubte er an Jesus Christus. Und deshalb baue ich fest auf die Zusage aus der Bibel:
"Ein Mensch sieht was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an." 1. Sam 16,7
Bei Jesus wird das Herz meines Vaters zählen, und nicht die rauhe Oberfläche.

Sonntag, 10. Januar 2010

wunderschöner Winter

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Frost haben wir ja schon seit einiger Zeit, aber letzte Nacht hat es nochmal richtig geschneit und heute sieht die Welt wie verzaubert aus. Sagte ich schon, daß ich Fan von Winter bin???
Wir hatten Gelegenheit, die wie ein Märchenland anmutende Natur zu geniessen:
Gestern haben wir uns im Garten ein richtiges Winterfeuer und heute einen langen Spaziergang über den Rührberg gegönnt.
Wenn man so durch den verschneiten Wald und über die Felder läuft, fällt auf, wie eigenartig still alles ist - wirklich so, als schlafe die Natur.
Einfach schön.

Freitag, 8. Januar 2010

ups...

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...schon ist die Woche herum und ich habe hier nichts festgehalten?
Nun ja, die erste Bürowoche in diesem Jahr war ein bißchen madig - ich habe oberwenig geschlafen, wahrscheinlich macht mir die Zeitumstellung fürs Aufstehen von 8.00 Uhr auf 5.30 Uhr Mühe. Ausserdem haben mein neues Berechnungsprogramm und ich ein paar Verständigungsschwierigkeiten. Darum war ich abends eher nicht in Schreiblaune...:-).
Aber nun ist ja erst mal Wochenende und die nächste Bürowoche wird vielleicht schon viel entspannter (wär schön).

Dienstag, 5. Januar 2010

die Erde hat uns wieder...

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Heute nun der erste Arbeitstag in diesem Jahr.
War eigentlich ganz nett, schön die Kollegen wiederzusehen, kein Stau in der Mailbox und die Arbeiten vom letzten Jahr haben brav auf dem Schreibtisch gewartet.
Das Aufstehen heute morgen war gar kein Problem, denn prophylaktisch habe ich ab halb drei Uhr sowieso nicht mehr geschlafen. Entsprechend müde war ich dann tagsüber.
Ausserdem fiel auch noch unsere gemeinsame Joggingrunde aus. Gar nicht schlimm dachte ich, laufe ich eben nach Hause (8km) und habe auf diese Weise auch meine Bewegung an der frischen Luft.
Gesagt getan, ausgerüstet mit Stirnband, Handschuhen und warmen Schuhen war ich.
Nur der Plausch hat bei der ganzen Sache heute gefehlt. Denn von frischer Luft konnte keine Rede sein. Der bedeckte Himmel, die Kälte und die Windstille haben jedes einzelne Autoabgaschen und jeden Kaminfeuerqualm schön festgehalten. Die Sonne schien sowieso nicht mehr und kein einziges Schneeflöckchen war anzutreffen.
Kurzum - der Heimweg war mau!
Aber ja nun, morgen ist ja wieder ein Tag (ich allerdings mit Auto)...:-)

Montag, 4. Januar 2010

Ferien adé

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So, heute noch dieser eine Ferientag und dann ist Schluß mit der Bummelei!
Ab morgen geht es wieder ins Büro. Um 5.30 Uhr aufstehen - ob mir das gelingt?
Traurig bin ich eigentlich nur, daß gerade jetzt so wunderschönes frostiges Winterwetter einsetzt. Die Feiertage waren ja meistens völlig verregnet.
Und nun, wo so schöner Sonnenschein nach draußen lockt, werde ich im Büro hocken....
Aber es ist wie es ist, und eine gute Arbeit zu haben ist in diesen Zeiten ja auch nicht direkt schlecht :-).

Sonntag, 3. Januar 2010

Festtagsnachlese

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Wie schnell die Tage doch vergangen sind...
Einiges, das ich mir vorgenommen hatte, habe ich nicht geschafft.
Aber wirklich traurig bin ich darüber nicht, denn wenn ich mir so die Fotos der letzten zwei Wochen ansehe, finde ich, alles was an den Festtagen wichtig war, ist auch zum Zuge gekommen.

Samstag, 2. Januar 2010

2010

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Da ist es ja, das neue Jahr...
Ich wünsche allen, die hier immer mal wieder vorbeischauen, ein Jahr voller Frieden und Freude, ein Jahr, das unter dem Segen unseres Herrn steht.
Und dies ist die Losung für das neue Jahr:
"Euer Herz erschrecke nicht.
Glaubt an Gott und glaubt an mich."
Johannes 14, Vers 1

Donnerstag, 31. Dezember 2009

2009 - Rückblick

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Nun ist es also schon wieder vorbei, dieses Jahr 2009.
365 Tage - vorbei wie im Flug.
Höhen und Tiefen hat es gegeben, Stunden die vor Glück leuchteten und Stunden die mit Trauer oder Enttäuschung randvoll gefüllt waren. Und solche Stunden, die in Hektik einfach vorbeieilten, ohne wirklich wahrgenommen zu werden.
In diesem Jahr ist mein Vater heimgegangen. Unser Großer hat geheiratet und ein kleiner Neffe hat das Licht der Welt erblickt.
Alles in allem wie das Leben eben so spielt.
Und alles in allem Grund und Anlaß Gott von Herzen zu danken; für alle Bewahrung, für alle Güte.
Wir werden den heutigen Jahreswechsel bei Freuden in Offenburg verbringen und
zu Viert gemütlich und ganz ohne Knallerei das neue Jahr begrüssen.

Mittwoch, 30. Dezember 2009

..und nun die WERBUNG....

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Es ist mir ein Anliegen, mal ein bißchen die Werbetrommel zu rühren.
Es gibt zwei kleine Hilfsorganisationen, deren Mitarbeiter mich durch ihr Engagement faszinieren, und von denen ich überzeugt bin, daß die Gelder, die gespendet werden auch bei den Menschen, für die die Hilfe gedacht und dringend notwendig ist, ankommt.
Die eine dieser Organisationen, die "1 Euro Schule" in Äthiopien, kenne ich schon länger. Wann immer ich den Newsletter oder den Projektfortschritt im Internet verfolge, bin ich berührt, wie unbeirrbar und enthusiastisch die Mitarbeiter um Wim Hoddenbagh ihr Ziel verfolgen, den Kindern des Dorfes Monopole die Möglichkeit zu schaffen, eine Schulbildung zu erhalten. Da möchte ich gerne helfen. Und vielleicht ist es dem einen oder anderen Leser ebenfalls ein Anliegen, mit ein paar Euro, dieses wunderbare Projekt zu unterstützen.
Alles über die Schule, das Dorf, die Mitarbeiter gibt es hier zu lesen:
http://www.1euros.de/
Auf die zweite Hilfsorganisation wurde ich erst vor Kurzem durch einen anderen Blog aufmerksam. Die Gruppe "Shelter Now" kümmert sich um die Menschen Afghanistans, die durch den schon so lange währenden Krieg alles verloren haben, vertrieben wurden, denen im wahrsten Sinne des Wortes die Lebensgrundlage fehlt.
Als ich auf der Homepage dieser HO las, für welche Projekte sie sich einsetzen, wo sie schon helfen konnten und was ihre Anliegen sind, war ich sehr beeindruckt. Zumal sich die Mitarbeiter vor Ort in gefährliche Situationen begeben. Manche der Berichte lesen sich wirklich abenteuerlich. So beschloss ich spontan, ich möchte mit dabei sein.
Shelter Now kann man hier kennen lernen:
http://www.shelter.de/
Möglicherweise fühlt sich ja manch ein Leser angesprochen, ebenfalls helfen zu wollen.
Das fände ich wunderbar.

Montag, 28. Dezember 2009

Immer noch Weihnachten

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Auf einmal ist wieder Montag - ein ganz normaler Arbeitstag.
Für uns ist jedoch immer noch ein bißchen Weihnachten.
Wir durften schöne Festtage miteinander haben.
Nein - gar nichts Spektakuläres ist passiert, aber gerade das war wunderbar.
Wir hatten Zeit für Gespräche, gemeinsamen Gottesdienstbesuch, Unternehmungen mit der ganzen Familie....
Wir durften Gäste begrüßen, waren selber zu Gast, haben uns mit Freunden, wenn auch "nur" telefonisch getroffen.
Kein Terminplan, kein Geschenkewettbewerb, kein "wir müssen dies / wir müssen das"...
Morgen allerdings reist unsere Tochter wieder ab, und so langsam werden wir wohl aus unserer kleinen Heile-Welt-Idylle wieder auftauchen.
Aber das ist schon i.O. so, wir sind dankbar für dieses Weihnachtsfest, immer nur Festtage geht gar nicht - sie müssen schon das Besondere im Leben bleiben.