Sonntag, 26. Februar 2012

Nachtrag

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Nicht nur dieser Sonntag war ein schöner Tag. Irgendwie drängt es mich, hier meinen grossen Dank festzuhalten für so viele schöne und bewegende Momente in den letzten Tagen und Wochen.
Ich staune voll Dankbarkeit, dass die Schmerzen in meinem Bein, so sehr sie mich auch plagen, mein Leben doch nicht bestimmen können.
Nach wie vor kann ich meinen Haushalt erledigen, ich hatte Freude im Januar ein Museum zu besuchen, war zum Fastnachtsumzug, habe die Sträucher im Garten gekürzt, war spazieren, einkaufen...und nach wie vor hatte ich jeden einzelnen Tag mindesten einmal Grund micht herzlich zu freuen oder laut zu lachen. Ich glaube das ist das geheimnisvolle "Durchtragen" - lieber Gott, ich danke dir dafür.

Familienfrühstück

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Wir waren heute zum Frühstück eingeladen, von unserem Sohn und seiner Frau (mit Baby).
War ganz ganz schön, ein Vormittag in Familie. Wir hatten Zeit und Gelegenheit näher nachzufragen, wie die Schwangerschaft verläuft, was noch an Anschaffungen für´s Baby fehlt, konnten das frisch renovierte Kinderzimmer in spé schon mal bewundern, waren zusammen spazieren.
Ich stellte im Gespräch mit meiner Schwiegertochter fest, dass ich doch eine ganze Menge aus der Zeit meiner eigenen Schwangerschaften vergessen hatte und war ganz erstaunt, dass es heutzutage ganze "Supermärkte" für Babyausstattungen gibt. Hmm...Gartenmarkt...Baumarkt....Babymarkt....sehr interressant...
Natürlich müssen wir da mal hin, schliesslich müssen sich auch Grosseltern auskennen, wo es zu kaufen gibt, was Baby so braucht.
Dieser Vormittag hat uns richtig gut getan, und so haben mein Mann und ich auf dem Nach-Hause-Weg gefunden, dass könnten wir Tradition werden lassen: jeden letzten Sonntag im Monat ist Familienfrühstück, das Nächste ist bei uns. Mal sehen, was die Jungen Leute dazu sagen?

Samstag, 25. Februar 2012

Teichdrama

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Ideales Wetter heute, um unsere Hecken und Sträucher im Garten fertig zu stutzen: windstill, nicht zu kalt, bewölkt. Vormittags zogen wir los. Mein Mann war noch nicht so fit, eigentlich fand ich´s nicht richtig, aber ihn zog es unwiderstehlich hinaus (nachher war ich sehr froh, dass ich die Bescherung nicht allein bewältigen musste). Das Schneiden ging ganz gut, mit einer grossen Astschere sind auch die dickeren Zweige für mich kein Problem, und alles was zu Feuerholz nicht taugte, hat Mein Mann gleich verbrannt.
Nur in unserem Teich, da erwartete uns eine böse Überraschung: an den Stellen wo die Eisdecke geschmolzen war, hat es tote Frösche und Kröten nach oben getrieben. Wahrscheinlich hat durch den gar so strengen Frost dieses Jahr die Eisdecke den Teich komplett bedeckt, so dass die armen Tiere erstickt sind. Über Zwanzig haben wir herausgefischt, und dabei ist ein Teil des Teiches noch mit einer dicken Eisschicht bedeckt...es könnten also noch mehr gestorben sein. Ach, es tut mir so leid um die kleinen Wasserpatscher, zumal wir noch keine Lösung haben, wir wir das hätten verhindern können.
Für Schilfpflanzen ist unser Teich einfach zu klein und Styropor-Schwimmer unterfrieren, wenn es so kalt ist, tja und dass es einn "stehendes" Gewässer ist können wir auch nicht ändern.
Vorerst hoffen wir, dass einige der Fröschlies doch überlebt haben und den Teich neu bevölkern. Das Frühjahr wird es zeigen...

Freitag, 24. Februar 2012

Zeitraffer

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Nun ist schon wieder eine ganze Woche vorbei, den mein Blog im "Winterschlaf" verbracht hat.
Aber die Tage seit letzten Sonntag waren wieder so ausgefüllt und turbulent, und spät abends kann ich mich einfach nicht mehr aufraffen, meinen Laptop noch anzuschalten, zumal ich den ganzen Tag vor dem PC sitze....
Letzten Montag (Rosenmontag) sind wir mit Tochter, ihrer Freundin und unseren Freunden zum "Nachtumzug"Anschauen gegangen - hat Spass gemacht, zumal wir die letzten beiden Jahre nicht dabei waren. Zum Glück war es nicht mehr so kalt. Dienstag dann war mein Kontroll-Termin beim "Atlas-Proff" nördlich von Strassbourg, da waren Nachmittag und Abend vorbei, ehe wir wieder Zuhause waren. Am Mittwoch war ich beim vielbeworbenen Optiker mit dem allgegenwärtigen Namen - 3 Stunden! lang mit leider nur mässigem Erfolg.
Donnerstags zog es mich nach Feierabend endlich mal zur Hausarbeit - Kind und Freundin waren inzwischen abgereist und so wollten die Gästebetten wieder verräumt werden, Wäsche war zu erledigen und da und dort trieb sich Konfetti herum, das auf den Staubsauger wartete.
Mein Mann, der in solchen Zeiten durchaus im Haushalt mithilft war obendrein ausser Gefecht gesetzt. Ihn hat eine so heftige Erkältung erwischt, dass er den ganzen Mittwoch die Frequenz verlassen und nur geschlafen hat. Erst heute war er wieder ansprechbar, allerdings immer noch sehr angeschlagen.
Aber nun ist die Woche ja herum, nachher gehe ich noch in meine Muckibude und dann ist Wochenende...
Und für die nächste Woche sind erst mal keine Termine vorgesehen - abgesehen von meinem Sportprogramm.

Sonntag, 19. Februar 2012

Zum Sonntag

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"Herr, du kennst unsere Schwäche. Du weisst, wie leicht wir den Mut verlieren. Du weisst, wie ängstlich wir unsere Worte wählen und unsere Schritte setzen.
Aber du hast uns gerufen. Darauf verlassen wir uns.
Wirke in uns, wenn es dein Wille ist.
Brauche uns und mache uns brauchbar."
nach Jörg Zink

Samstag, 18. Februar 2012

Garteneinsatz

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Heute haben wir es wahr gemacht. Bei diesem schönen Wetter haben wir endlich begonnen, die Sträucher unseres Gartens zu verschneiden. Mein Mann hat die gesamte vordere Hecke radikal gekappt. Ich habe den Sommerflieder, die Sträucher hinter dem Teich und einen Teil der Sichtschutzhecke zum Nachbarn gekürzt.
Zwar war ich nicht so schnell, leider spielt meine Hüfte wieder völlig verrückt, aber ich freue mich, dass ein gut Teil dieser Arbeit getan ist. Vielleicht ist ja nächsten Samstag nochmal "Gartenwetter".
Wie stark der Frost der vergangenen 14 Tage war, wurde uns einsdrücklich klar, als wir unseren kleinen Teich sahen.
Zwar war ein gut Teil in der Sonne geschmolzen, aber offensichtlich nur an der Oberfläche. Ca. vier Zentimeter darunter, bedeckte das Eis den gesamten Teich noch wie ein Panzer aus Beton. Es sah sehr merkwürdig aus, als ob eine grosse weissliche Wolke unter der Wasseoberfläche schweben würde.

Freitag, 17. Februar 2012

Verwöhnprogramm

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Seit Mittwoch ist unsere Tochter zu Besuch. Sie möchte mit ihrer Studienfreundin, die am Samstag anreist, die hiesige Fastnachten mitmachen. Nun möchte mancher meinen, oh, wenn Kind mal wieder zu Gast ist, zieht Mutti alle Register und verwöhnt die Mottebiene wo es nur geht.
Im Prinzip ist das schon so, allerings wurden heute wir Eltern verwöhnt:
Als ich von der Arbeit kam, war Kind schon dabei das Bad zu putzen. Super, somit fällt das aus meinem nachmittäglichen Putzprogramm schon mal heraus. Abends hat sie für uns gekocht, Gnocci mit Spinat-Grogonzola-Sosse und es gab frischen Salat. Und für Montag hat sie schon angekündigt, dass sie auch da zusammen mit ihrer Freundin kochen möchte, und dass wir dann alle zusammen zum Nachtumzug gehen könnten. Wir sind natürlich sehr angetan.
Wer weiss, ob wir sie am Dienstag wieder fahren lassen....

Donnerstag, 16. Februar 2012

Welchen Computer fahren Sie???

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Ich erinnere mich noch gut an unser erstes Auto. Vor 28 Jahren war´s. Damals war es ganz normal, dass so eine Auto auf langer Fahrt auch mal kaputt gehen kann. Stundenlang standen wir schon mal am Strassenrand, und selbstverständlich hat mein Mann da selber im Motor gewerkelt und improvisiert, bis es wieder lief. Auch bei den nächsten Wagen war hin und wieder eine Reparatur fällig und die Werkstatt informierte uns dann, die Lichtmaschine, der Standgasregler, die Ventilsteuerung seien defekt gewesen.
Aber immer hatte man das sichere Gefühl, wir sind mit einem "Auto" unterwegs.
Bei unserem jetzigen fahrbaren Teil bin ich mir seit heute nicht mehr so sicher.
Ich hatte ihn in die Werkstatt gebracht, weil ich mit dem Beschleunigen bei kleinen Geschwindigkeiten nicht zufrieden war, er "hackerte" oft. Ich dachte, es könnte am Getriebe liegen, und da wir noch Garantie haben, wollte ich das zumindestens prüfen, am liebsten beheben lassen.
Und was war das Ende vom Lied? Als ich das Auto? heute Abend wieder abholte, erklärte mir der Mann von der Reparaturannahme, wenn ich im Programm "E" fahre, könnte es schon mal sein, dass das Automatic-Getriebe den höheren Gang länger beibelhält, im Fahrprogramm "S" sei das anders, da dürften solche Kraftlücken nicht auftreten und ich sei seit Übernahme des Autos immer im "E" gefahren (hat der Bordcomputer ihm verraten). Zur Sicherheit aber hätten sie ein neues Software-Update eingespielt, ich möge beobachten, ob es nun besser sei.
"Software-Update", "Fahrprogramm", "Bordcomputer"...als ich zum Auto kam, mir den Fahrersitz und den Spiegel wieder einstellte, wurde mir bewusst, das sieht nur so aus wie ein Auto - in Wirklichkeit ist das hier ein komlexer Computer, einer, der durchaus ein Eigenleben zu haben scheint. Er verriegelt die Türen, wenn ich losfahre, er meldet, wenn ich zu schnell fahre, er merkt sich wohin ich fahre, es warnt mich, wenn ich eine Staatsgrenze passiere - alles zu meiner Sicherheit - das sehe ich schon ein. Aber ein bisschen unheimlich ist es doch.

Dienstag, 14. Februar 2012

Winter ade?

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Plötzlich ist der Frost vorbei.
Gestern Früh hatten wir noch -13°C, heute Morgen waren es gerade mal noch -3,5°C, am Abend dann schon +2,5°C.
Es taut allenhalben, vom Schnee war durch die trockene Kälte sowieso nicht mehr viel übrig.
Ich bin froh, dass es nicht, wie von der Wettervorhersage angekündigt, auf die frostkalten Strassen geregnet hat. Das Blitzeis blieb Gott sei Dank aus.
Und wie es morgen wir, sehen wir morgen....

Montag, 13. Februar 2012

Wir haben manches in der Hand...

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"In uns selber liegts, ob wir so sind, oder anders.
Unser Körper ist ein Garten und unser Wille der Gärtner,
so dass, ob wir Nesseln drin pflanzen wollen
oder Salat bauen, Ysop aufziehen oder Thymian ausjäten,
... ihn müßig verwildern lassen oder fleißig in Zucht halten -
ei, das Vermögen dazu und bessernde Macht
liegt durchaus in unserem freien Willen."
Othello, 1. Aufzug 3. Szene

Sonntag, 12. Februar 2012

Mehr als nur eine Geburtstagsparty

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"Tony wuchs in der Innenstadt von Philadelphia auf und ist ein Buchautor, Professor für Soziologie und ein engagierter Kämpfer in sozialen Belangen. Vor ein paar Jahren ereignete sich folgendes: Er fliegt nach Hawaii, um auf einer Konferenz zu sprechen. Nach dem Einchecken im Hotel versucht er, ein bisschen Schlaf zu bekommen.
Gegen 3 Uhr morgens weckt ihn jedoch seine biologische Uhr. Die Nacht ist dunkel, die Straßen sind still, die Welt schläft tief und fest, Tony dagegen ist hellwach und sein Magen rumort. Er steht auf und macht sich auf, um in der Stadt einen Ort zu finden, wo er zu früher Stunde ein Frühstück mit Eiern und Schinken bekommen kann. Alles hat geschlossen, außer einer heruntergekommenen Bistrokneipe in einer Seitengasse. Er tritt ein und setzt sich.
Der fette Kerl hinter der Theke kommt herüber und fragt: „Was willst'n ham?“
Nun ja, Tony ist gar nicht mehr so hungrig, und wie er so ein paar Donuts unter einer Plastikhaube erspäht, sagt er: „Einen davon und einen schwarzen Kaffee, bitte.“ Es ist mittlerweile halb 4, als er seinen Donut verputzt und seinen Kaffee schlürft, als acht oder neun aufgedrehte Prostituierte lautstark eintreten, die gerade ihre nächtliche Tätigkeit beendet haben. Sie lassen sich auf die Sitze an der Theke fallen und Tony sieht sich unangenehm umzingelt von dieser Gruppe rauchender und fluchender Stricherinnen. Er beeilt sich mit seiner Tasse Kaffee und sinnt auf einen raschen Rückzug.
Dann sagt die ihm am nächsten sitzende Frau zu ihrer Freundin: „Stell Dir vor, morgen habe ich Geburtstag! Ich werde 39!“ Worauf ihre Freundin zynisch reagiert: „So, so, und was willste dann von mir? Wohl 'ne Geburtstagsparty? Dass ich Dir 'n Kuchen back und Happy Birthday sing?“ Darauf entgegnet die erste Frau: „Also, so was, warum musst Du so gemein sein? Warum musst Du mir gleich so über den Mund fahren? Ich sage ja nur, dass ich Geburtstag habe. Ich will ja gar nichts von Dir. Warum sollte ich überhaupt eine Geburtstagsparty bekommen?
Ich hab in meinem ganzen Leben noch keine Geburtstagsparty gehabt.
Warum sollte ich dann jetzt eine kriegen?“weiter geht´s hier

Samstag, 11. Februar 2012

Ist das Eis gebrochen?

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Wir waren heute zum Essen in ein Restaurant im Nachbarort eingeladen.
Eine Freundin wollte mit ihrem Mann und uns ihren Geburtstag nachfeiern.
Das Lokal liegt ca. 6 km von unserem Zuhause entfernt. Früher sind wir bei schönem Wetter normalerweise dorthin gewandert. Zumal der Weg an unserem Garten vorbei und über Wiesen und Felder führt.
Doch seit ich so grosse Probleme mit meinem Bein habe, bin ich ja schon froh, wenn ich es schaffe, bis in den Garten zu laufen. Aber diese Woche über hatte ich immer mal wieder den Gedanken, ich sollte es wagen, dorthin zu laufen. Es gab zwar immer noch reichlich Schmerzen in Rücken und Bein. Aber diese scheinen mir verändert. Und was total neu war, ich hatte in dieser Woche stundenweise keine Schmerzen. Klar, wenn ich stehe, sind sie volle Breitseite wieder da. Aber doch hatte ich den Eindruck, sie sind nicht mehr so bohrend und permanent.
Kurz und gut - wir sind heute ins Lokal gelaufen und haben wie in unseren besten Zeiten nur knapp eine Stunde gebraucht. Ich habe gestrahlt wie ein Schneekönig. Nun ja, schmerzfrei war die Wanderung nicht, immer wieder mal fuhr mir ein Messer durch die Hüfte, aber zwischenzeitlich konnte ich sehr gut ausschreiten. Vielleicht ist ja nun der Anfang einer Besserung da - ich wünsche es mir so...

Freitag, 10. Februar 2012

Ab heute tickt die Uhr

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Unsere Tochter hat heute ihre Bachelorarbeit angemeldet. Ein hochoffizieller Akt, wie ich nun weiss.
Und von heute an hat sie neun Wochen Zeit, die Arbeit einzureichen. Letzter Abgabetermin ist Freitag der 13.04.12. Jedoch ist sie fest entschlossen und guten Mutes, nicht erst an diesem letzten Tag abzugeben und ich denke, das wird ihr gelingen.
Gestern hat sie eine mündliche Abschlussprüfung mit 1,3 bestanden. Wow, kann ich da nur sagen. Wir freuen uns sehr mit ihr und es schleicht sich durchaus auch eine Portion Stolz mit hinein.
Überhaupt hat sie ihr Studium bisher sehr gut gemeistert. Dass nun schon der erste Teil, der Bachlor, zu Ende geht, zeigt mir wieder mal, wie schnell die Zeit vergeht.
Ab April möchte sie mit dem "Master" beginnen. Ich wünsche ihr, dass es klappt.

Donnerstag, 9. Februar 2012

aus gegebenem Anlass

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An diesem Buch konnte mein Mann nicht vorbeigehen, er musste es einfach kaufen...,
ich musste so lachen, als er es mir zeigte.
Dabei ist der Inhalt zwar witzig aber nicht wichtig.
Wichtig ist nur der Titel...
Für Nichteingeweihte gibt´s die ganze Geschichte hier

Mittwoch, 8. Februar 2012

Mittwoch mal anders

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Ich weiss nicht, seit wievielen Monaten heute der erste Mittwoch ist, an dem ich keinen Physiotherapie-Termin habe. Ich finde das toll. Nach der Arbeit einfach nur zum Brotkaufen und dann nach Hause zu fahren, morgens keine Extratasche mit Sportsachen mitnehmen müssen, ist richtig schön. Klar, die Turnerei bleibt mir trotzdem, aber das geht so nebenher beim Fernsehgucken bzw. -hören.
Die gesparte Zeit ist allerdings schon verplant. Irgendwelche Hausrabeiten rotten sich einfach IMMER zusammen und lauern schon, dass ich nach Hause komme....aber das darf getrost mit einem Augenzwinkern gelesen werden, denn gar so sehr leide ich dabei nicht :-).

Sonntag, 5. Februar 2012

Winterimpressionen

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Ein frostklarer Tag, die Sonne scheint strahlend von einem blauen Himmel.

Wir müssen einfach raus, dieses schöne Wetter ein bisschen geniessen.
Und nicht nur uns, auch unseren Garten hat der Winter ein bisschen verzaubert...

Samstag, 4. Februar 2012

Von wegen Bodenfrost!

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Nun ist es doch noch klirrend kalt geworden. Gestern morgen fuhr ich bei -13°C zur Arbeit.
Heute Morgen zum Samstags-Frühstück waren es sogar -16°C.
Allerdings leben Maulwurfs, wie es scheint, in einer frostfreien Welt....

Freitag, 3. Februar 2012

Ein schöner Satz:

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"Des Mannes Lieb' ist ein ganz eignes Ding.
Erst sie lässt eine Frau recht leben."
Lord Byron, Don Juan
aus dem Buch: Weisst du nicht, wie schön du bist?

Donnerstag, 2. Februar 2012

ImPuls-Team

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Ja, das sind wir: ein Team.
Unser heutiges Vorbereitungstreffen für den nächsten Impuls-Gottesdienst war so gelungen und fruchtbar, das hat wirklich Spass gemacht.
Obwohl es reichlich Diskussionen gab, wir durchaus nicht immer einer Meinung waren und sogar an der Predigt unserer Pfarrerin "herumgeändert" haben, so haben wir aber auch ganz viel gelacht, haben ein tolles Miteinander gespürt.
Und so steht nun schon der gesamte Ablauf, alle Aufgaben sind verteilt bis hin zur Dekoration.
Ganz beschwingt und dankbar machten wir uns noch vor Zehn auf dem Heimweg. Einfach SCHÖN.

Dienstag, 31. Januar 2012

Es flöckelt

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Nun ist der Winter doch noch gekommen. Draussen fällt der Schnee wie ein Schleier, Bäume, Wiesen und Strassen sind leicht überzuckert.
Die Temperatur ist mit -1,6°C noch nicht wirklich frostig, aber das kommt sicher noch, wenn die Wettervorhersagen eintreffen.
Schön sieht es draussen aus. Ich kann nicht umhin, ich freue mich und nehme es als Geschenk, dass es doch noch Winter wird.

Montag, 30. Januar 2012

Noch ein Tag frei

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Heute habe ich noch einen Tag Urlaub genommen.
Am Vomittag sind die letzten Gäste abgereist. Und ich hatte gemütlich Zeit, die Gästebetten wieder zu verräumen, Tafeldecken und Handtücher zu waschen und am Nachmittag nochmal alle Geburtstagskarten zu lesen, die Geschenke zu befreuen und zu bestaunen und zum Teil ein Plätzchen für sie zu suchen.
Eigentlich hatte ich mir für den Nachmittag vorgenommen, in meine Muckibude zum Training zu gehen, aber die Urlauberin in mir weigerte sich und flüsterte immerfort – wenn schon faulenzen dann richtig!

Sonntag, 29. Januar 2012

Geburtstag

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Ich habe es geahnt!
Man soll sich nicht die Wimpern tuschen, wenn man einen runden Geburtstag feiert und dabei so eine tolle Familie hat wie ich...
Ein so schönes Fest war mir beschert, meine Geschwister waren angereist, die Kinder samt Schwiegertochter und Babylein, Schwager und Schwägerin, Freunde, und ich war ganz gerührt über die vielen Aufmerksamkeiten, die sie sich für mich ausgedacht hatten. Gedichte, Gebasteltes, Spiele, Wunschgeschenke...das war wirklich toll.
Den Vogel aber haben meine Schwester und ihr Mann abgeschossen, denn sie haben mir ein Fotobuch geschenkt, in dem meine 50 Jahre in Bildform festgehalten sind, angefangen mit der Hochzeit unserer Eltern über Bilder unserer Grosseltern, Fotos aus unserer Kindheit, Schulanfang und Jugendzeit bis hin zu unserem Silbersechzigfest vom letzten Jahr. Ich war platt und mir kamen einfach nur die Tränen.

Freitag, 27. Januar 2012

Mozarts Geburtstag

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"Gott, in mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht,
ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht,
ich bin kleinmütig, aber bei dir ist die Hilfe,
ich bin unruhig, aber bei dir ist Frieden,
in mir ist Bitterkeit, aber bei dir ist Geduld.
Ich verstehe deine Wege nicht, aber du weisst einen Weg für mich."
Dietrich Bonhoeffer

Mittwoch, 25. Januar 2012

"Schuldenschnitt"

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So wird der Titel unseres nächsten ImPuls-Gottedienstes heissen.
Gestern war erstes Vorbereitungstreffen dafür und von allen Vorschlägen waren wir im nu einig, dass wir dieses Thema zum Inhalt des Godi nehmen möchten.
Wir möchten in dieser Zeit, wo keine Nachrichten vorübergehen, die nicht von der Schuldenkrise Europas im allgemeinen und Griechenlands im besonderen handeln, darauf hinweisen, dass es noch andere Schuld gibt als die finanzielle.
Was ist Schuld? Wie leicht wird jeder von uns schuldig. Wie kann ich diese Schuld los werden?
Wie fühlt sich die Befreiung an?
Das und mehr möchten wir dabei betrachten.
Wie ich finde, ein sehr spannendes Thema. Ich freue mich schon auf das nächste Treffen, wenn wir den Ablauf diskutieren und die einzelnen Punkte mit Inhalt füllen werden.
Möge der HERR unsere Ideen und Gedanken leiten...

Dienstag, 24. Januar 2012

Der Countdown läuft...

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Die ersten hundert Jahre sind die schwersten, sagt man. Ein guter Grund, dankbar zu feiern, wenn die erste Hälfte geschafft ist….
Es ist eigentlich alles organisiert und erledigt, was möglich ist.
Und trotzdem steigt so ganz allmählich die Spannung vor diesem Fest.
Heute habe ich nochmal mit der Dame vom Partyservice telefoniert, ob buffettechnisch und terminmässig alles i.O. ist, ausserdem im Weingut angefragt, ab wann wir den Weinkeller herrichten können.
Zuhause füllt sich das Sofa meines „Büros“ mit den Dingen, die wir mitnehmen müssen (Kerzen, Servietten, Geschirrtücher, Tischdecken….).
Die Anreise ist mit den Gästen geklärt, die Übernachtungen ebenfalls.
Es läuft also gut. Und doch steigt die innere Spannung J. Aber ein bisschen Lampenfieber gehört eben dazu. Ich freue mich auf meine Gäste, bin gespannt, ob alles klappt und hoffe auf ein schönes gemeinsames Fest.

Montag, 23. Januar 2012

ohne Worte

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Sonntag, 22. Januar 2012

Sonntag

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Das Wetter heute grau in grau.
Aber bisschen raus wollten wir denn doch. Wenigstens mal im Garten schauen, ob alles noch schön Winterschalf hält.
Nein, tut es nicht. Die ersten Schneeglöckchen begrüssten uns.
Ein schöner fröhlicher Tupfer bei diesem trüben Wetter.

Donnerstag, 19. Januar 2012

"Nummernsalat"

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Seit 16. Dezember fahren wir schon unser „neues“ Auto.
Anfang dieser Woche meldete sich das Autohaus bei uns, es habe eine Verwechslung bei der Zulassung gegeben, unser Auto müsse noch einmal neu zugelassen werden, sie würden es abholen und wieder bringen und uns für diesen Tag ein Ersatzauto zu Verfügung stellen.
Natürlich stimmten wir dem zu, denn wenn die Fahrzeugpapiere nicht i.O. sind, kann das eventuell sehr unangenehm werden.
Als die Dame heute Abend unser Auto mit neuer Zulassungsbescheinigung zurück brachte, erklärte sie mir, was geschehen war.
Das Autohaus hat zwei baugleiche Autos (beides keine Neuwagen) verkauft und an ein und demselben Tag angemeldet und dabei sind die Fahrzeugnummern verwechselt worden.
Beide 17-stelligen Fahrzeugnummern waren nämlich bis auf zwei Ziffen am Ende identisch, sogar das Datum der Erstzulassung war das gleiche und so kam die fremde Nummer in unsere Zulassung und umgekehrt.
Die Autos haben also bei der Fertigung womöglich nebeneinander auf dem Fliessband gestanden. Dass sie jedoch am gleichen Tag erstzugelassen wurden und sich als Gebrauchtwagen nach ca. 20000 km „wiedertreffen“ ist schon etwas speziell.
Noch spezieller aber finde ich, dass niemand diesen Irrtum bemerkt hat: nicht die Zulassungstelle, nicht die Auto-Versicherung und nicht mal der Zoll, der das andere Auto überprüfte, das in die Schweiz verkauft worden war…Und wir waren letzten Dienstag sozusagen mit „falschen“ Autopapieren 400 km in Frankreich unterwegs – sehr speziell!

Dienstag, 17. Januar 2012

Atlas und Axis

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Ein bisschen verrückt kam ich mir heute schon vor, und Angst hatte ich, ob ich das Richtige tue. Trotz aller Gebete war ich mir nicht sicher.
Ich war heute ca. 50 km nördlich von Strassbourg in einer Praxis, um den ersten Wirbel meiner Wirbelsäule, den Atlas, korrigieren, das heisst "drehen" zu lassen. Dies soll dabei helfen, meine Schmerzen im Bein nach und nach verschwinden zu lassen...
Die Korrektur selber war zwar unangenhem aber nicht schlimm. Neu ist, wie beweglich mein Kopf plötzlich ist, als ob er auf dem Hals "schwebt".
Ob die Schmerzen im Bein nun wirklich nachlassen werden, wird sich erst in ein paar Wochen zeigen, ich möge mich in Geduld fassen. Wo Geduld ja mein "Lieblings" ist!
Was mich bei der Vorbesprechung jedoch total fasziniert hat, ist, welch ein Wunderwerk doch unsere Wirbelsäule ist. An einem Model und in einem Video erläuterte der Therapeut, wie die einzelnen Wirbel aufgebaut sind und welche Aufgabe jeder von ihnen hat. Jede Wölbung, jeder Bogen, jede Vertiefung hat einen Sinn und muss genau so sein, damit das Ganze funktioniert.
Und wie eins ins andere greift - Knochen, Sehnen, Nerven, Muskeln - ein unglaublich komplexes System. Und ich sitze und staune voller Ehrfurcht über die Genialität unseres Schöpfers.

Samstag, 14. Januar 2012

Auf ein Neues

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Ein frostklarer Samstagmorgen.
Endlich mal ein bisschen Winterflair...:-)
Uns passt es besonders gut, dass es heute trocken und kalt bleiben soll, denn wir beginnen heute unser Gartenjahr.
Nun ja, nicht mit Säen oder Pflanzen (Ernten eher auch nicht), es geht los mit Teichausschöpfen, ein Teil des Schlammes und etliche der Krebsscheren müssen raus. Ausserdem möchten wir die von den letzten Stürmen heruntergewehten Zweige und Äste aufsammeln und zu Brennholz hacken und sofern ich noch "krauchen" kann, werde ich schon mal beginnen, die Sträucher zum Nachbargarten wieder höhenmässig zu stutzen.
Alles in allem wird das heute sicher ein anstrengender Tag, aber den ganzen Tag draussen, womöglich kommt sogar die Sonne heraus - ich freu mich.

Freitag, 13. Januar 2012

Das ist doch mal ein Beitrag!

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Seit ein paar Tagen wird ganz offiziell vor einem ganz gemeinen Virus gewarnt, der dazu führen kann, dass der PC (falls infiziert) ab 8. Februar nicht mehr online gehen kann und komplett neu aufgesetzt werden muss.
Es wird das Aufrufen einer Webseite empfohlen, womit man testen kann, ob der PC betroffen ist.
Also habe ich www.dns-ok.de eingegeben und augenblicklich erschien die Meldung:
"Ihre DNS Konfiguration ist korrekt." Ganz in Grün, wat is dat schön!

Dienstag, 10. Januar 2012

5 Jahre ImPuls-Gottesdienst

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Unser ImPulsteam traf sich heute zu einem Visions-Abend.
Fünf Jahre gibt es unser Team schon. Zur Zeit sind wir 9 Personen und alle neun sind seit dem ersten Vorbereitungstreffen im September 2006 dabei.
Ein bisschen liessen wir die vergangenen Gottesdienste revü passieren und trugen zusammen, was uns gelungen ist, was uns Freude macht. Dann kam das Festhalten der Teile, die wir beibehalten wollen und anschliessend der schwierigste Teil des Abends: Was möchten wir ändern, wen noch möchten wir mit unseren Gottesdiensten ansprechen.
Schon die Analyse, was bringt Menschen dazu, zum ImPuls-Gottesdienst zu kommen, gestaltete sich sehr differenziert. Wen möchten wir mit unsren Themen ansprechen? Wie können wir diese Menschen erreichen?
Angeregte Diskussionen wurden geführt, die nicht abgeschlossen sind. Ideen kamen auf, die wir festhalten möchten. Verschiedene Meinungen traten zutage, und jede einzelne hat etwas für sich.
Es wurde ein sehr langer Abend. Aber in einem waren wir uns absolut einig - wir machen weiter.
Wir möchten weiterhin ImPuls-Gottesdienste gestalten und bei diesem Tun von Termin zu Termin daran wachsen, als Team, als Einzelpersonen aber auch als Gemeinde.
Wenn der HERR seinen Segen dazu schenkt, dann wird es auch gelingen.

Donnerstag, 5. Januar 2012

"Andrea"

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Die Sturmtiefs "Joachim" und "Ulli" haben wir ganz problemlos überstanden.
Heute nun fegte "Andrea" über uns hinweg. Zum Teil mit Orkanböen.
Gott sei Dank sind wir auch heute unbeschadet durch diesen Sturm gekommen, obwohl es diesmal nicht ganz so easy war. (Nun ja, im Garten haben wir noch nicht nachgesehen, ob es Schäden gab.) Denn Andrea brachte Gewitter mit, und was für eins!
Ich musste auf dem Heimweg noch schnell in den Supermarkt, denn morgen habe ja alle Läden zu.
Als ich durch die Kasse war, dachte ich noch, so stark regnet es ja gar nicht, das Bisschen habe ich fix in den Kofferraum getan...Als ich aber beim Auto ankam, blitzte und donnerte es und fing so heftig zu regnen an, dass ich binnen einer Minute (länger brauchte ich nicht zum Einräumen) klatschnass war. Dann den Korb noch schnell weggebracht, da ging ein Blitzeinschlag nieder - ich dachte mein Herz setzt aus...
Bis ich die drei Kilometer nach Hause gefahren war, gab esnoch zwei weitere Einschläge und einen Platzregen - so was habe ich selten erlebt. Was war ich froh, als ich die Garageneinfahrt passierte.
Ich muss schon sagen, dieses Jahr fängt wettertechnisch ganz schön extravagant an...

Mittwoch, 4. Januar 2012

Wir sind Helden!

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"Wenn du als Kind auch in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!!
Als Kinder sassen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.
Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Nach einigen Unfällen kamen wir damit klar.
Wir verliessen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Strassenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht einmal ein Handy dabei!
Wir haben uns geschnitten, brachen uns Knochen und Zähne aus und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld ausser uns selbst. Keiner fragte nach „Aufsichtspflicht“.
Wir assen ungesundes Zeug (Schmalzbrote, Schweinsbraten, Bonbons etc.), keiner scherte sich um Kalorien. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.
Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video oder DVD, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms, Jahreskarten im Fitness-Club, Handys etc.
Wir hatten: Freunde!
Wir gingen einfach raus und trafen uns auf der Strasse. Oder wir marschierten einfach zu denen nach Hause und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns… Wie war das nur möglich?
Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöckchen, Bällen oder Tonscherben, assen Pflaumen, Kirschen oder Äpfel vom Baum, probierten Löwenzahn und Sauerampfer direkt auf der Wiese.
Beim Strassenfussball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit der Enttäuschung klarzukommen. Fahrräder wurden von uns selbst repariert!
Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch die Prüfungen und wiederholten die Klasse. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.
Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn jemand von uns gegen das Gesetz verstossen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel herausboxten. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei! Na so was!
Unsere Generation hat eine Fülle von Problemlösern und Erfindern mit Augenmass, Risikobereitschaft und Einsatzwillen hervorgebracht.
Wir hatten Freiheit und Erfolg, Misserfolg und Verantwortung. Mit alldem mussten wir lernen umzugehen.
Und Du, gehörst Du auch dazu?
Herzlichen Glückwunsch!"
(Autor unbekannt / Danke an Ursula für den Text)

Dienstag, 3. Januar 2012

Hat doch gar nicht weh getan...

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Der erste Arbeitstag im neuen Jahr. Was würde mich erwarten? Wie viele Mails, welche neuen Aufgaben oder eiligen Aktionen?
Erst mal 5.30 Uhr Wecker. Na ja, da ich ganz gut geschlafen habe, war das schon ok. - wat mut dat mut!
Im Büro angekommen, Computer gestartet, kleiner Schreck - 54 Mails!
Aber bei näherer Betrachtung enthielten die meisten Weihnachts- oder Neujahrsgrüsse, Protokolle oder Informationen und Unterlagen, die ich noch im alten Jahr angefordert habe. Nur eine Mail hielt neue Arbeit bereit. Super.
Mittags eine schöne Spazierpause am Rhein, die Sonne schien so schön.
Am Nachmittag Arbeitsbesprechung beim Chef - dort mauserten sich mehrere Informationen und Diskussionen dann doch noch in Arbeitspakete, muss ich halt sehen, wie ich das mit den "Altlasten" aus dem vergangenen Jahr unter einen Hut bringe. Aber insgesamt fand ich den ersten Arbeitstag gar nicht so mühsam.
Da wirkt wahrscheinlich noch die Erholung der letzten beiden Wochen nach...(hoffentlich bleibt sie noch ein bisschen).

Montag, 2. Januar 2012

Es ist Winter???

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Eigentlich ist Winter.
Draussen sind +10°C und es regnet wie ab.
Nun können wir das Wetter ja nicht ändern, und Gott sei Dank schlägt mir trübes Wetter nicht so schnell aufs Gemüt.
Aber ein bisschen Winterträumerei erlaube ich mir trotzdem...

(Foto Köpf)

Sonntag, 1. Januar 2012

Und wieder beginnt ein neues Jahr...

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2012
Christus spricht:
"Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig."
2. Kor. 12,9

Samstag, 31. Dezember 2011

Silvester

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"Dein ist das Jahr, dein ist die Zeit.
Dein, Gott, ist alle Ewigkeit.
Dein ist die Welt, auch wir sind dein; kann keins hier eines andern sein.
Dein ist der Tag und dein ist die Nacht, dein, was versäumt, dein, was vollbracht.
So gehn wir, Gott, aus dem, was war, getrost mit dir ins neue Jahr, ins Jahr, dem du dich neu verheisst,
Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist."
Arno Pötzsch

In ein paar Stunden...

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...beginnt das neue Jahr.
Wir werden es ganz ruhig bei uns zu Hause begrüssen.
Nachher kommen Freunde zu Besuch und zu Viert werden wir ein bisschen Silvester feiern.
Das alte Jahr mit Dank Revue passieren lassen...das Neue Jahr mit Hoffnung empfangen.
Allen, die hier vorbeischauen wünsche ich einen friedlichen und schönen Übergang von einem Jahr ins Nächste.
Ich wünsche und Gottes Segen. 

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Abgereist

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Heute Morgen um Acht hiess es mal wieder Abschied nehmen. Unsere Tochter ist "nach Hause" - in "ihr" Heidelberg gefahren. Aber das ist schon in Ordnung so. Wir hatten sehr schöne Tage zusammen und haben diese ganz bewusst für gemeinsame Unternehmungen genutzt. So haben wir uns in der Fondation Beyeler in Riehen die Sonder-Ausstellung "Surrealismus in Paris" mit Bildern von Picasso, Dali, Magritte und vielen Anderen angesehen, sehr eindrucksvoll. Wir sind mal wieder durch die Altstadt von Basel gebummelt, haben das Münster besucht, zusammen gekocht, über dies und das diskutiert, philosophiert, gelacht und gemeckert. Wunderbare Zeit.
Und nun lassen wir sie leichten Herzens wieder ziehen, denn für uns ist es viel wichtiger, dass sie sich in ihrem Studienort wohl fühlt, mit ihrem Studium und ihrem Leben zurechtkommt.
Ausserdem - die Wohnung und noch ein paar freie Tage ganz für uns zu haben, finden wir auch nicht direkt störend....

Montag, 26. Dezember 2011

Weihnachten in Familie

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Ein wirklich schönes und besinnliches Weihnachtsfest ist nun schon wieder fast vorbei.
Der Nachmittag und Abend am 24. mit Sohn, Schwiegertochter, Enkelkind inkognito und Tochter war richtig schön. Die ganze Familie mal wieder zusammen, gemeinsamer Gottesdienstbesuch, Abendessen, Bescherung bei der es viel zu lachen gab, eine Runde Rommé...im nu war es nach Elf.
Die beiden Feiertage haben wir sehr ruhig zu Dritt verbracht, unsere Tochter ist noch ein paar Tage bei uns. Das war auch mal schön, so hatten wir Zeit für Gespräche, zum Märchenfilme anschauen :-), zum Spazierengehen...

Samstag, 24. Dezember 2011

Ein Licht geht auf in dunkler Nacht

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Heilig Abend.
Weihnachtsstress? Eigentlich nicht.
Aber es ist ein besonderer Heiliger Abend für uns.
Sohn und Schwiegertochter kommen heute schon. Die Tochter ist schon gestern eingeflogen.
Und um 17.00 Uhr gehen wir alle zusammen zur Christvesper (ich freue mich sehr).
Das hat es wirklich lange nicht gegeben....

Ich wünsche allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr.

Freitag, 23. Dezember 2011

Schon ein bisschen Weihnachten

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Plötzlich sind sie da, die neuen Vorhänge fürs Fenster!
Anfang Oktober bestellt, Ende Oktober falsch geliefert, nach Reklamation neu bestellt.
Die neu bestellten gingen bei der Spedition verloren, das Gardinengeschäft bedauerte sehr, dass sie nun erst Ende Januar liefern können.
Nun ja, ich fand das zwar ärgerlich, war sozusagen not amused, aber mein Lebensglück hängt nun nicht gerade an Gardinen.

Und dann plötzlich, vor zwei Tagen der Anruf des Geschäftes - die Vorhänge seien da! Und weil die Dame diesen Vorgang unbedingt vor Weihnachten noch abschliessen wollte, kam sie heute Mittag noch vorbei und hängte alles auf. Diesmal passt alles und gefällt mir sehr.
Und nun freue ich mich und nehme es als unverhofftes Vorweihnachtsgeschenk.

Montag, 19. Dezember 2011

Oh...Oh...

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Sonntag, 18. Dezember 2011

ohne Maske

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Wir waren gestern bei Freunden zum Geburtstag eingeladen. Nicht alle kannten einander und doch kam eine nette Runde kam zum Abendessen zusammen.
Irgendwie hatten wir gleich „Draht“ zueinander, kein gekünsteltes Gehabe, niemand musste beweisen wer oder was er ist. Im Gegenteil, ich fand, jeder von uns schleppt sein Päckchen Sorgen mit sich herum:
Da war die Nachbarin. Vor kurzem ist ihre Schwester gestorben und nun lebt sie wieder ganz allein. Da war eine Junge Frau, seit Jahren kämpft sie gegen Depressionen, und findet nicht wirklich heraus, trotz Therapie. Eine andere Junge Frau sucht nach erfolgreichem Studienabschluss als Master schon seit zwei Jahren eine Anstellung, aber ausser Glegenheitsjobs bietet sich ihr nichts. Während ihre Mutter in ihrem Beruf viel zu viel zu tun hat, kein Arbeitstag unter 10 Stunden…
Das fand ich so schön, zum einen hat jeder von sich erzählt, wie es ihm geht, zum anderen aber waren wir doch eine fröhlich Runde, kein Gejammer, keine Ratschläge. Wir haben so viel gelacht, hatten unbeschwerte Stunden.

Ein Wintergruss zum Vierten Advent

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Der erste Schnee dieses Winters, sehr nass und spärlich noch, aber immerhin...
Und im Garten blühen die Christrosen…einfach schön.

Samstag, 17. Dezember 2011

In Windeseile....

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...vergehen die Tage zur Zeit. Ist auch kein Wunder, auf Arbeit ist zur Zeit viel zu tun und auch privat stehen jede Menge Dinge an. Jeden Tag ist nach Feierabend ein anderer Termin....
Wie freue ich mich auf Weihnachten!
In der Woche zwischen Weihnachten und Silvester ist PAUSE! Kein Büro, keine Physiotherapie, keine Massage, kein Küchenmensch wegen Spülmaschine, kein Installateur wegen Wasserleitung, kein Autohaus wegen Autotausch, und hoffentlich auch kein Zahnarzttermin....
Aber eines möchte ich hier dankbar festhalten. Alle diese Termine waren letztendlich zu bewältigen. Und wenn es auch manchmal so aussah, als würde garnichts gelingen, so ging es nach und nach doch voran.
Und noch einen Dank möchte ich hier festhalten: Den Orkan "Joachim" haben wir ganz unbeschadet überstanden. Da ich an dem Tag mit drei verschiedenen Autos unterwegs sein musste, bin ich darüber sehr froh. Die Nachrichten abends vermittelten ja, dass es anderswo sehr schlimm war.... 

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Herr, hilf du mir...

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"Herr, segne meinen Mund tagtäglich!
Dass er, was du uns sagst, bezeugt,
wohlwollend redet und verlässlich
und Unbequemes nicht verschweigt.
Gib, dass er Mut hat zur Versöhnung,
an Lob und Dankbarkeit nicht spart,
auch schweigen kann zur rechten Stunde
und Anvertrautes fest bewahrt."
Detlev Block

Dienstag, 13. Dezember 2011

Der erste Blick

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Man sagt oft, der erste Blick sei der wichtigste. Ich weiss nicht, ob das stimmt, aber für uns war gestern der erste Blick auf jedenfall ein sehr berührender Moment.
Unsere Schiegertochter hatte gestern Geburtstag. Wir natürlich nach Feierabend hin, um zu gratulieren, Glück und Gottes Segen zu wünschen und den Abend miteinander zu verbringen.
Und da gab es ihn dann, den ersten Blick auf‘s Enkelkind. Nämlich auf einem Ultraschallbild. Gestochen scharf war da ein richtiges kleines Menschlein zu sehen. Kopf, Wirbelsäule, Augen, Füsschen – alles sehr gut erkennbar. Das war schon ein richtig bewegender Augenblick. Wie faszinierend, so klein und doch schon „fertig“. Ein richtiges Wunder.
Und der werdenden Mama geht es sehr gut. Überhaupt gehen die Eltern in spé ganz unaufgeregt mit dem ganzen Thema um, und doch ist ihre Freude wie eine leichte Brise allgegenwärtig, denn jeder dritte Satz beginnt mit: „Wenn das Baby da ist, dann….“
Wir freuen uns mit ihnen. Der Herr möge sie alle drei behüten und ihnen seinen Segen schenken und ihr Herz zu sich ziehen.

Montag, 12. Dezember 2011

Zum Dritten Advent

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Schön, so einen Abend im Advent mal ganz ruhig zu verbringen.
Nach Feierabend noch ein paar Erledigungen, nach dem Abendessen noch die notwendige Hausarbeit, aber dann…:
Kein Radio, keine Nachrichten, kein Fernsehen, kein elektrisches Licht – nur die drei Kerzen zum 3. Advent.
Da auf einmal dehnt sich die Zeit, die Gedanken schweben leicht dahin, tragen Sorgen davon, Ruhe kehrt ein, einfach schön...

Freitag, 9. Dezember 2011

Mehr als nur eine Geschichte

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Am Hofe gab es starke Leute und gescheite Leute, der König war ein König, die Mädchen waren schön und die Männer mutig, der Pfarrer fromm und die Küchenmagd fleißig - nur Columbin, Columbin war nichts.
Wenn jemand sagte: „Komm, Columbin, kämpf mit mir", sagte Columbin: „Ich bin schwächer als du."
Wenn jemand sagte: „Wie viel gibt zwei mal sieben?", sagte Columbin: „Ich bin dümmer als du."
Wenn jemand sagte: „Getraust du dich, über den Bach zu springen?", sagte Columbin: „Nein, ich getraue mich nicht."
Und wenn der König fragte: „Columbin, was willst du werden?, antwortete Columbin: „Ich will nichts werden, ich bin schon etwas, ich bin Columbin."
Eine Geschichte von Peter Bichsel

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Nur Fledermäuse lassen sich hängen

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Gestern wieder bei der Physiotherapeutin, wieder musste ich auf Ihre Frage, wie es mir mit meinem Bein ginge, antworten: keine Besserung.
Im Gegenteil, ich habe den Eindruck „ES“ ist fortschreitend, denn mittlerweile kann ich nicht nur nicht stehen oder laufen, auch im Sitzen und im Liegen – die Schmerzen im Bein sind nun immer da. Besonders nachts, wenn ich eigentlich gerne schlafen würde, ist das belastend.
Alle bisher probierten Schmerzmittel bleiben wirkungslos. Und ich absolviere absolut jeden Tag die Übungen, die sie mir aufträgt.
Tja, sie schaut ein wenig ratlos, meint, es könne sein, dass da einfach nichts zu machen sei, was denn der Orthopäde dazu sage? Der aber möchte mir immer nur noch schwerere Schmerzmittel (noch stärkere Opiate) verschreiben, die Ursache der Schmerzen zu beheben, darauf geht er garnicht ein. Ich fühle mich alleingelassen und auch ziemlich verzweifelt, versuche mich abzulenken und schmökere durchs Internet...und treffe just in dieser Stimmung auf die folgenden beiden Artikel:

Ein junger Mann, Sportler, hat bei einem seiner Wettkämpfe einen so schweren Skiunfall, dass er fortan querschnittsgelähmt ist. Mit 22 Jahren! Der Artikel beschreibt, dass er gelernt hat, dieses Schiksal anzunehmen und heute von sich sagen kann, er ist rundum glücklich.
Hier sein Bericht
Der andere Artikel ist von einer Mutter geschrieben, deren Kind eine seltene Krankheit hat, die unweigerlich zum Tode führen wird, wahrscheinlich noch vor dem 3. Geburtstag. Sie beschreibt, wie sie und ihr Mann das kleine Kind begleiten, was für sie wichtig ist, was ihnen zu schaffen macht. Mir kamen die Tränen beim Lesen.
Diesen Artikel hier anklicken
Und dann kam Dankbarkeit in mir auf. Dankbarkeit für so viele Jahre, die ich gesund und munter verbringen durfte, Dankbarkeit für zwei gesunde Kinder, die nun schon erwachsen und für uns eine Freude sind, Dankbarkeit für so viele gute Jahre mit meinem Mann, in meinem Beruf und…und…und….
Lieber Gott, dachte ich bei mir, Danke, dass du mir gerade jetzt diese beiden Lebensschiksale zeigst. Ich sehe jetzt, es gibt für mich keine Grund, sich hängen zu lassen, noch ist nicht aller Tage Abend.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Ein Gebet

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„Lieber Gott, wenn ich Unrecht tue, hilf mir meinen Fehler zu sehen. Und wenn ich Recht habe, hilf mir bitte, dass man mich ausstehen kann."
Ein Gebet des anglikanischen Bischofs und Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Von Generation zu Generation...

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Dieser Zweite Advent war etwas ganz Besonderes für uns. In unserer Küche fand ein Kochkurs statt. Unsere Nichte ist eigens dafür angereist, um bei ihrer Tante „Küchenlehrling“ zu sein. Und das, obwohl sie mit grossem Erfolg seit Jahren ausgebildete Köchin ist. Aber eben drum sammelt sie derzeit alte Familienrezepte. Und deshalb war es ihr Wunsch, bei mir zu lernen, wie die Schlesischen Kartoffelklösse meiner Omama und der „Räuberbraten“ meiner Mutter zubereitet werden.
Am frühen Vormittag kam sie bei uns an und schon gings los mit Fleisch klopfen, Zwiebeln schneiden, Steinpilze einweichen, Würzen, Schichten, Teig kneten etc. Allerdings war es keineswegs so stressig, wie sich das hier vielleicht liest. Wir haben viel erzählt (ihr letzter Besuch bei uns war schon lange her), gelacht und herumgealbert, und hatten ausserdem ja noch Zuschauer wie man sieht, die unser Tun beäugt haben. Sie durften dann den Tisch festlich herrichten…..
Das Essen ist sehr gut gelungen, wir haben gemütlich geschmaust und Weihnachtslieder gehört, erzählt. Spät am Nachmittag, das Dessert war längst verputzt, ich freute mich, dass alles so gut geklappt hat, hatten unsere „Jungen Leute“ dann noch DIE Überraschung des Tages? Jahres? für uns: eine neue Generation hat sich angekündigt – wir bekommen ein Baby…!!!
WOW! Das schlug ein wie eine Bombe, aber eine seehr erwünschte. Wir freuen uns sehr mit den beiden und freuen uns für uns selber. Abends haben wir gleich schon mal einen Sandkasten in den Garten und eine Schaukel an den Kirschbaum geplant….Ist das zu fassen? Wir werden Grosseltern!

Freitag, 2. Dezember 2011

Hurra, es regnet

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Endlich regnet es mal wieder. Den ganzen Tag war es schon grau, aber nur hin und wieder fielen einzelne Mini-Tröpfchen vom Himmel. Ich fürchtete schon, dass es wieder nichts mit ausgiebigem Nass wird.
Aber nun, wo es Abend ist, regnet es nach acht Wochen Trockenheit mal wieder richtig. Wie schön sich die Tropfen an den Fensterscheiben anhören...

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Weihnachtsfeierlicher Abschied

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Unser Chef hat sich heute mit einer Weihnachtsfeier von uns verabschiedet.
Seit heute ist er nicht mehr unser Geschäftsführer, nicht mehr Projektleiter, nicht mehr Chefaquisiteur, sondern nur noch Privatperson.
Nach 32 Jahren hat er sein Planungsbüro aufgegeben. Morgen fliegt er nach Amerika.
Das wollte er mit uns feiern und hatte zu einem urigen Italiener in Basel ("Zur Mägd") eingeladen.
Mit von der Partie war der neue kommissarische Büroleiter und ein Geschäftsführer aus der Holding in Bad Soden. Der hat in seiner Rede bekräftigt, dass unser Büro weitergeführt werden soll und bereits neue Aufträge verhandelt werden. Das wiederum fanden wir einen Grund zum Feiern.
Und so wurde es eine sehr lustige Weihnachtsfeier, ohne schiefe Töne, ohne bitteren Beigeschmack.
Der Geschmack der Speisen, war dafür um so leckerer. Ein langer Abend, ein schöner Abend.

Dienstag, 29. November 2011

Irrtum

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"Manche halten einen ausgefüllten Terminkalender schon für ein ausgefülltes Leben."

Sonntag, 27. November 2011

Es ist Advent...

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„Leuchten wieder Kerzen, bricht das Licht herein,
zieht in alle Herzen neue Freude ein.
Leuchtet hell, leuchtet weit
Leuchtet durch die Dunkelheit…“
Ich wünsche allen, die hier vorbeilesen einen lichtvollen, besinnlichen, zu Herzen gehenden Advent.

Mittwoch, 23. November 2011

Die BILD für Technik, geht das?

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Mitte Juli war ich gebeten worden, für ein Technisches Magazin ein Interview als Anwenderin eines bestimmten Berchnungsprogrammes zu geben, das in diesem Artikel beworben werden soll.
Ich betonte, dass ich das Programm nicht unumstritten finde, erklärte mich aber dazu bereit, jedoch unter dem Vorbehalt, dass ich den Text vor dem Druck lesen und gegebenenfalls ändern dürfte. Beides wurde mir zugesagt.
Mitte Oktober war das Interview. Beinahe 2 Stunden unterhielt sich ein „Kommunikator“ mit mir, wobei er betonte, er käme ebenfalls aus der Praxis, ist aber in den letzten Jahren dergestalt tätig, dass er Kongresse, Seminare und Podiumsdisskussionen (in Berlin, Hamburg, München etc.) organisiert und eben das besagte Magazin herausgibt. Ich fühlte mich vor so viel Renomé gleich ein bisschen kleiner, dachte mir aber, dass er somit ja voll in der Materie steht und ich mir um den Inhalt des Artikels keine Sorgen machen müsste. Denn leider konnte ich mich zu dem Berechnungsprogramm nicht so begeistert äussern, wie das von mir erwartet wurde. Für unsere Belange hier im Hause hatte es eindeutig Schwächen, die ich dem Herrn auch ausführlich erläuterte.
Dann wollte er noch ein bisschen was über meine Vita wissen und was ich überhaupt hier so arbeite und schwupps war das Gespräch überstanden.
Heute nun kam der Text zum Artikel. Ich möge ihn lesen und dürfte Änderungswünsche
anbringen... weiterlesen nach Klick auf den Titel

Dienstag, 22. November 2011

Immer noch Ewigkeitssonntag

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Gestern im Gottesdienst.
Ich kam ziemlich spät und war ganz erfreut, dass die Kirche schon so voll war.
Im Verlauf des Gottesdienstes wurden alle in diesem Jahr verstorbenen Mitglieder der Kirchengemeinde mit Namen und Alter genannt, und für jeden wurde ein Teelicht angezündet und in eine flache Schale gestellt. Ich staunte, dass es so viele waren.
Nachher beim Abendmahl staunte ich, dass so wenige der Gottesdienstbesucher nach vorn kamen…
Dabei fiel mir eine junge Frau auf. Sie stand mit ganz verweinten Augen in unserer Abendmahlsrunde, musste immer wieder leise schluchzen und rang sichtlich um Fassung. Der junge Mann neben ihr (Freund, Mann, Bruder?) suchte sie zu beruhigen, strich sanft über ihren Arm.
Mich berührte diese Szene. Ich fragte mich, was diese junge Frau wohl so bewegt hat? Vielleicht war einer der genannten Verstorbenen ein nahestehender Mensch. Vielleicht hat die Predigt sie so angerührt, in der von Abschied die Rede war, mit dem jeder von uns leben muss. Abschied von einem lieben Menschen der heimgegangen ist, aber auch Abschied von anderen Dingen. Das Ende des Berufslebens, das Ende einer Beziehung, das Ende von Gesundheit oder Eigenständigkeit.
Was auch immer ihr Kummer war, sie tat mir herzlich leid. Aber ich fand auch, dass sie gut daran tat, diesen Kummer zu beweinen. Wo, wenn nicht hier vor dem Altar mit dem Kreuz dahinter, kann man getrost freilassen, was einem auf dem Herzen liegt.

Sonntag, 20. November 2011

Ewigkeitssontag

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""Was Du auch tust, bedenke das Ende".
Dieser Satz stammt aus der Weisheit des Alten Testaments. (Sirach 7,36) .... Erfolgreich ist, wer den Blick auf das Ziel seiner Bemühungen richtet. Und wer sich auch die positiven Gefühle vorstellt, wenn er sein Ziel erreicht hat. Gute Seelsorge und gute Psychotherapie gehen davon aus:
Was ich mich traue anzuschauen und auszusprechen - das verliert seinen Schrecken.
Wer versucht, sich mit dem eigenen Sterben auseinander -zusetzen, der erschwert nicht sein Leben, sondern erleichtert es. Was geklärt ist, belastet nicht, nicht mehr allzu sehr. Seit ich mit solchen Gedanken umgehen kann, stelle ich mir ab und zu vor:
angenommen - heute ist mein letzter Tag.
Wo möchte ich die letzten Stunden verbringen? Und mit wem? Was für schöne Gedanken kämen zur Sprache? Was müsste ich klären, was verzeihen und wen um Verzeihung bitten? Wofür danken?
Bei solchen Gedanken sind mir die Worte des Dichters Rainer Maria Rilke (1875-1926) lieb geworden:
„Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn."
Und was kommt „drüben" auf mich zu? - Da lasse ich mich überraschen.
Da setze ich vertrauensvoll auf Gott - gegen Null und Nichts. Ich hoffe, dass es im Tod nicht aus und vorbei ist. Ich hoffe, dass ich einmal zu Gott heimgehe, in sein helles, wunderbares Licht. Und wenn bis zuletzt auch der Zweifel bleibt, sehe ich für mein Leben nichts verloren. Ich habe in jedem Fall froher, sinnvoller und glücklicher gelebt, als wenn ich diese Hoffnung nicht gehabt hätte."
Von Michael Broch, Leonberg, Katholische Kirche

Samstag, 19. November 2011

Typisch mein Mann...

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Seit Jahren schon liebäugele ich immer mal wieder mit diesen schönen Weihnachtskalendern, die mit Pralinen oder Marzipan gefüllt sind und schon von aussen sehr edel aussehen...
Aber da ihr Preis in keinem Verhältnis zum Nutzen steht, und "Weihnachtskalender" ja eher was für Kinder und nicht wirklich vernünftig sind, blieb es immer bei der Liebäugelei im Laden.
Doch heute habe ich einen von meinem Mann geschenkt bekommen. Er kam von seiner samstäglichen "Bäckertour" wieder und meinte, er habe etwas mitgebracht. Ich war so gerührt. Ein Weihnachtskalender mit lauter Marzipan- und Nougatpralinchen, und in so schöner Aufmachung! Dass mein Mann etwas so "Unvenünftiges" für mich kauft - nee, da war ich echt platt.
Und dann sagte er noch, eigentlich habe ihm auch ein anderer Kalender sehr gefallen, aber der ging ja nur bis zum 24. Dezember... Ich war etwas irritiert und meinte, das haben Weihnachtskalender so an sich, dass sie nur bis zum 24.12. gehen. Nein eben nicht, antwortete mein Mann. Dieser hier hat nämlich 32 Türchen, er reicht bis zum 1.Januar 2012. Und genau deshalb habe er diesen und keinen anderen gewählt.
Bei genauem Hinsehen, sah ich es nun auch, auf einem Türchen steht tatsächlich "1. Januar"! Ohne das zu wissen wäre es mir niemals aufgefallen. Ich musste laut lachen.
Bei der Fülle von verschiedenen Kalendern hat mein lieber Man natürlich sofort den entdeckt, der ein wenig anders als die anderen ist - typisch mein Mann.
Aber ich freu mich sehr über diese Überraschung.

Freitag, 18. November 2011

Geschafft!

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Uff, was bin ich froh, dass diese Woche geschafft ist. Mein Vortrag am Mittwoch lief wie am Schnürchen (freu, freu). Auch die Bahnfahrt nach und von Visp via Bern lief tadellos. Überdies habe ich nun den Eindruck, dass Bern tatsächlich, wie viele sagen, sehr sehenswert ist.
Aber auch sonst war diese Woche ziemlich turbulent. Auf Arbeit sowieso. War doch einer da (unangemeldet!), der mir vorschlug, ich solle mir mal überlegen, ob ich nicht zu seiner Firma wechseln möchte...
Und nach Büroschluss war ich jeden Tag auf Achse. Immer war irgendetwas noch zu erledigen. Mal Massage, mal bei der "Gardinentante", mal Physiotherapie und dann musste auch noch ein Zahnarztbesuch sein, ich hatte plötzlich Zahnschmerzen.
Aber nun ist die Woche vorbei. Mein Sportprogramm habe ich heute schon hinter mir, das Suppenhuhn für morgen ist gekocht, nur ein bisschen Rest-Putzerei wartet noch auf mich, aber dann ist WOCHENENDE!

Dienstag, 15. November 2011

Lampenfieber

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Morgen ist der “Grosse Tag” nun da:
Die Mutti hält einen Vortrag! Es geht um ein Tool zur Ermittlung und Beurteilung von Lastwechseln (Thema aus dem Apparatebau), das ich im Rahmen meiner Arbeit entwickelt habe.
Morgen werde ich es einem Gremium von Vertretern der Basler Chemieunternehmen vorstellen und dazu an den Genfer See reisen.
Muss ich noch erwähnen, dass ich aufgeregt bin?
Die Unterlagen sind zusammengestellt, alles noch einmal durchgegangen, Stichpunkte gemacht – ich wünsche mir, dass mein Vortrag richtig gut wird….
Mein Chef übrigens auch. Er hat diesen Part aufgegleist und ist selbstverständlich mit dabei. Und auch er scheint heute etwas nervöser, als sonst….