Freitag, 23. März 2012

Therapie - Therapie

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Gerade habe ich meinen Therapieplan für die nächste Woche abgeholt und kann sagen, das wird nicht langweilig: jeden Morgen beginne ich um sieben mit Wassergymnastik und dann folgen noch 6 bis 8 weitere Anwendungen: Medizinische Trainingstherapie (Muckibude), Einzelkrankengymnastik, Schwimmen, Wirbelsäulengymnastik, Walking, Sandbett, Teilmassage, Autogenes Training, aber auch Seminare und Vorträge über Aufbau und Veränderungen der Wirbelsäule, Schmerzbewältigung, Stressabbau.

Zuviel finde ich es aber nicht, im Gegenteil. Schließlich möchte ich die Zeit hier so gut wie möglich nutzen, um die Skoliose in den Griff zu bekommen und auf diese Weise vergeht der Tag auch ziemlich schnell. Zeit zum Lesen oder mit den anderen Patienten  ein „Schwätzchen“ zu halten, bleibt trotzdem noch.
Bisher habe ich schon gemerkt, ich bin den größten Teil des Tages am Turnen, aber gerade das finde ich gut. Ich bin so froh, dass mir niemand hier starke Schmerzmittel oder Schlimmeres aufdrängen möchte, sondern im Gegenteil, die Therapeuten vermitteln mir große Zuversicht, dass ich mit Rückenmuskelaufbau schon erhebliche Schmerzerleichterung erreichen kann. Offensichtlich habe ich bisher nicht intensiv genug Gymnastik betrieben bzw. nicht die richtigen Muskeln trainiert – das finde ich sehr interessant!

Mittwoch, 21. März 2012

Angekommen

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Nun, der erste Tag ist geschafft. Gestern hat mich mein Mann hierher nach Bad Rappenau (hübsches Städtchen) gefahren. Strahlender Sonnenschein empfing uns. Der Empfang durch die Klinik sehr freundlich, organisatorisch war alles bestens vorbereitet, wenn auch der ganze Komplex mit seinen verschiedenen Gebäudeteilen und Ebenen riesig und verwirrend ist und jedes Gramm Orientierungssinn fordert.
Das Zimmer ist nett eingerichtet, hat sogar einen kleinen Balkon und da es im 5. Stock liegt, eine Superaussicht. Der Internetzugang ist dagegen nur in einem Aufenthaltsraum und auch da nur sporadisch verfügbar. Na ja, aber zum Internetten bin ich ja nicht hier.
Dieser erste Therapietag war richtig gut. Erst dachte ich, es sei ganz schön viel zu absolvieren, heute z.B. 8 Anwendungen. Aber es war gut zu schaffen und hat sogar Spass gemacht. Besonders interessant fand ich das „Sandbett“, man liegt 15 min auf dem Rücken in warmem Granitsand, murkelt sich richtig hinein, so dass die ganze Wirbelsäule entlastet ist – oh, tut sowas von gut.
Morgen geht´s schon vor dem Frühstück um Sieben los mit Wassergymnastik....

Montag, 19. März 2012

Morgen geht es los

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Endlich ist auch das leidige Kofferpacken erledigt, es kann also losgehen.
Morgen 7.00 Uhr ist Abfahrt in meine Reha-Massnahme.
Eigentlich kann ich ganz unbeschwert und ruhig sein, sollte mich auch auf die "Auszeit" freuen, denn es ist sicher nicht selbstverständlich, dass ich ganz unbelastet fahren kann:
Meine Firma wünscht mir alles Gute, mein Chef von der Firma, in der ich eingesetzt bin, sagt mir, ich soll mir alle Zeit nehmen, die ich brauche, mein Mann kommt mit dem Haushalt ganz gut zurecht, kleine Kinder haben wir nicht zu versorgen. Also alles bestens.
Und doch habe ich ein flaues Gefühl im Magen. Es meldet mir immerzu, dass Schmerztherapie mehr nach Klinik als nach Kur klingt. So hoffe ich nun einfach, dass es so wird, wie eine liebe "Mitbloggerin" geschrieben hat:
"Wer mit Jesus rechnet, kommt immer in vorbereitete Verhältnisse."
Diesen Satz werde ich morgen mit auf die Fahrt nehmen.

Sonntag, 18. März 2012

Eins...zwei...drei...

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...im Sauseschritt läuft die Zeit, wir laufen mit...
Schon ist das letzte Wochenende vor meiner Abreise herum.
Die vergangenen Tage waren sehr anstrengend und hektisch, aber nun ist so ziemlich alles vorbereitet.
Es bleibt noch das Kofferpacken...
Gestern waren wir nachmittags noch im Garten, haben ein bisschen gewerkelt aber auch ein bisschen Frühlingsfeuerchen genossen, sogar schon mit Wurst am Stock - sehr interressant, lecker und lustig. Die Idee dazu und die Würste haben Freunde spontan mitgebracht.
Unser heutiger ImPulsgottesdienst ist gelungen, wenn ich mit dem vielen Stehen auch arg Mühe hatte.
Besonders gut angenommen wurde die Segnungsaktion, fast alle Besucher stellten sich im Kreis um den Altar auf. Die jüngste Besucherin war gerade mal 6 Wochen. Sie ist die kleine Tochter von einem aus unserem Team und "kam" mit ihrer Mami und der grossen Schwester in den Gottesdienst. Friedlich schlafend hat sie beinahe zwei Stunden in unserer Kirche zugebracht. Da kann man wohl sagen, dass sie eine "ImPulslerin" der ersten Stunde ist.
So eine süsse Maus!

Freitag, 16. März 2012

Gott als Meisterknüpfer(in)

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Die heutige Andacht im SWR1-Radio fand ich so treffend, dass ich sie hier festhalten möchte:
"Fehler machen alle. Große - hoffentlich nur ein paar Mal im Leben. Kleine Fehler - andauernd.
Kein Mensch ist ohne Fehler. Es kommt allerdings darauf an, wie man damit umgeht.
Ob ich wütend bin über mich selbst und Tag und Nacht nur noch über meine eigene Dummheit nachdenke.
Ob ich so tue, als wäre nichts geschehen
Ob ich das, was war, einfach abhake.
Oder ob ich sage: "Ja, das war ein Fehler. Und jetzt mache ich etwas daraus."
Diese Möglichkeit halte ich persönlich für die Beste. Denn so werden aus meinen Fehlern Lebenserfahrungen und aus meinem Leben vielleicht sogar so etwas wie ein Kunstwerk.
Am liebsten würde ich deshalb mit meinen Fehlern so umgehen, wie die Teppichknüpferinnen in den traditionellen Knüpfereien des Ostens. Ihre Teppiche werden von Hand hergestellt unter der Leitung einer Meisterknüpferin.
Gearbeitet wird von der Unterseite des künftigen Teppichs her. Die Arbeit ist kniffelig. Eine Geduldsprobe, bis tausende und abertausende von Wollfäden in die Unterlage geknotet sind.
Und darum geschieht es eigentlich immer, dass eine der Knüpferinnen versehentlich einen Fehler macht und eine Form oder eine Farbe verwebt, die nicht ins Muster gehören.
Ist dies der Fall, beginnt die Kunst der Meisterknüpferin. Denn sie lässt die falschen Knoten jetzt nicht etwa auflösen, um den Fehler wieder zu korrigieren. Nein, sie sucht und findet eine Möglichkeit, den Fehler harmonisch in das Gesamtmuster des Teppichs einzufügen.
Und wer sich mit Teppichen auskennt, der weiß: die echten, die wirklich wertvollen Teppiche, das sind die handgewebten, die bestimmt irgendwo einen Fehler haben!

Mein Leben ist auch kein Serienprodukt vom Fließband. Es ist handgeknüpft. Mit Fehlern. Mit falschen Formen. Und ich glaube: Gerade das macht es so einmalig und kostbar.
Aber aufgepasst: nicht meine Fehler sind kostbar. Eine falsche Entscheidung bleibt falsch. Ein gemeines Wort bleibt gemein. Eine Verantwortungslosigkeit bleibt, was sie ist. Nicht meine Fehler sind kostbar, sondern das, was ich aus ihnen mache. Wie ich sie eingliedern kann in das Gesamtgewebe meines Lebens.
Ich glaube, das ist auch die Art, wie Gott an meinem Leben mitknüpft - so wie die Meisterknüpferin an den Teppichen mit Fehlern. Gott lässt es nicht zu, dass meine Fehler mein ganzes Leben verderben. Gott macht aus meinen Fehlern - neue Lebensmuster. Er hilft mir, dass am Ende doch ein ganz besonderer Lebensteppich entstehen kann. Mit Fehlern. Vielleicht auch mit einer etwas ungewohnten Form. Aber gerade darum - ein echtes Kunstwerk."

Gabriele Hofmann

Donnerstag, 15. März 2012

KinderGeburtstag

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Heute vor 31 Jahren war Sonntag. Das weiss ich so genau, weil mein Sohn da geboren wurde.
Einunddreissig Jahre – wo ist die Zeit bloss geblieben?
Und was waren das für Zeiten! Schöne, schwierige, lustige, ganz ganz schwierige – um so mehr freuen wir uns jetzt, wie sich alle so gut „gefügt“ hat.
Von Herzen wünsche ich ihm Gottes Segen für seinen weiteren Lebensweg…J

Mittwoch, 14. März 2012

´s isch fascht wie im richtige läbe....

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Der Urheber dieses Fotos ist mir leider nicht bekannt.

Dienstag, 13. März 2012

Ein Rädchen im Getriebe

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Ja, die Tage vor meiner Abreise nächsten Dienstag sind gestopft voll. Gestern nach der Arbeit Sportprogramm wie jeden Montag, heute war ich nach Büroschluss nochmal in der Stadt letzte Besorgungen machen. Beim Heimfahren freute ich mich schon auf meinen Sessel, aber da fiel mir ein, ich habe heute ja noch Kirchenprobe für den ImPuls-Gottesdienst am Sonntag.
Morgen Abend Friseurtermin, damit ich salonfähig bin, danach möchte ich noch die Osterkörbchen für die „Kinder“ fertig machen. Am Donnerstag ist der Arztbesuch fällig, um die Kurfähigkeitsbescheinigung zu bekommen, ausserdem hat Sohnemann Geburtstag, da fahren wir dann natürlich noch zum Gratulieren.
Na ja und Freitag/Samstag möchte ich meine Wohnung auf Vordermann bringen, insbesondere Fenster putzen, damit ich das nicht gleich nach der Kur zu machen habe, und irgendwann sollte ich noch Wäsche waschen und versorgen und natürlich Koffer packen. Eigentlich möchte im am Freitag ja nochmal zum Sport….
Samstag soll auch so schönes Wetter werden, da möchten wir gerne noch nachmittags in den Garten und abends dort Feuerchen machen. Am Sonntag ist dann besagter ImPuls, montags nochmal zur Arbeit und Dienstag geht es dann morgens ab in die Reha.
Der geneigte Leser sieht schon – ich weiss kaum, wo mir der Kopf steht….

Sonntag, 11. März 2012

Die Zauberflöte

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Wir gehen heute Abend aus. Der Kulturgenuss kam in letzter Zeit bei uns ein bisschen kurz, aber heute werden wir Kultur geniessen und zwar vom Feinsten.
Ein Gemeinschaftsprojekt von Musikschule, Gospelchor, Jugendreferat der evangelischen Kirchengemeinde, Profi-Musiker vom Theater Basel und einer Gesangsstudentin der Musikhochschule Basel führt die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart als Kammeroper auf.
Musik von Mozart - ich freu mich wie ab....

Erinnerung

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Heute vor einem Jahr geschah das grosse Erdbeben in Japan, unsere Tochter war zu dieser Zeit gerade mal 500 km südlich von Fukushima an der Pazifikküste in Tsu zu einem Studienaufenthalt ansässig.
Gerade habe ich nochmal meine Blogeinträge von vor einem Jahr gelesen, und plötzlich war alles wieder da, die Angst, die Ohnmacht, die Verzweiflung, die Tränen.
Lieber Gott, bitte lass mich nie wieder solche Angst um eines meiner Kinder haben...
Vor ein paar Tagen hat mir unsere Tochter einen Link zu einem Video gesendet, einer geophysikalischen Aufnahme aller Erdbeben in und um Japan. Ich fand es sehr beeindruckend, zeigt es doch sehr eindrücklich, welche Gewalt damals frei wurde:
Hier kann man das Video anschauen
Was bin ich froh, dass unsere Tochter heute wohlbehalten in Heidelberg sitzt und an ihrer Abschlussarbeit schreibt.

Donnerstag, 8. März 2012

Rehabilitation

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Ich darf zur Kur fahren. Die Bundes-Rentenanstalt hat es genehmigt. Es ist eine orthopädische Klinik, die auch Schmerztherapie anbietet.
Heute kamen die Einladung und die Unterlagen der Klinik. Sehr gerne wäre ich schon nächste Woche gefahren, damit ich Ostern wieder zu Hause bin, aber das ging wohl nicht. Nun geht es am 20.März los, ausgerechnet bis zum 10. April, Dienstag nach Ostern. Erst fand ich das ausgesprochen blöd, aber nun nehme ich den Termin eben hin mit dem Gedanken, wer weiss wozu es gut ist.
Vielmehr verspreche ich mir von dieser Reha, dass die Anwendungen mir vielleicht doch helfen können und meine Schmerzen im Bein lindern oder sogar auflösen. Dafür würde ich nicht nur Ostern dort verbringen sondern auch länger bleiben.
Da ich noch nie zu einer Kur war, bin ich gespannt wie ein Flitzebogen was mich wohl erwartet.

Mittwoch, 7. März 2012

Einmal im Jahr...

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…gehen wir miteinander essen. Wir, das sind die Firmengebetsgruppen des Unternehmens, bei dem ich seit Jahren eingesetzt bin. Und jedes Mal bei diesem Essen stelle ich fest, was für ein „Bunter Haufen“ wir sind und wie wunderbar Viele.
Das ist so toll, zu sehen, es gibt nicht nur unsere Montagsgruppe, nein, mittwochs treffen sich die Christen, die in Englisch miteinander beten, donnerstags die, denen der Montag Mittag nicht so gut passt. In den verschiedenen Aussenstellen der Firma gibt es Gebetsgruppen…und…und…und.
Es findet ein kurzer Austausch statt, jede Gruppe erzählt ein bisschen über sich, es gibt Vorschläge für gemeinsame Unternehmungen, Einladungen, die jeweils andere Gruppe mal zu besuchen, auch menschlich fragt man nach dem Woher und Wohin. Dieses Treffen ist immer eine schöne, fröhliche, kurzweilige Mittagspause, die dann auch gerne mal zwei Stunden dauern kann. Aber Gleitzeit machts möglich.

Dienstag, 6. März 2012

Ich sehe schwarz!

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In zwei Wochen werde ich verreisen und dafür benötigte ich noch einiges an Kleidung, hauptsächlich Sportsachen, da meine Jetzigen nicht mehr so salonfähig sind.
So fuhr ich heute nach Büroschluss nach Lörrach, um meine Liste „abzuarbeiten".
Leider war ich nur mässig erfolgreich, aber immerhin eine Gymnastikhose, Top und sogar einen Badeanzug habe ich in verschiedenen Geschäften erstanden.
Nun liegen sie hier zu Hause ausgebreitet auf meinem Bett und ich stelle fest, obwohl ich bezüglich der Farbe nicht festgelegt war: der Badeanzug ist schwarz, das Top ist schwarz, die Hose ist anthrazitfarben….dabei war ich in jedem einzelnen Laden froh, dass es meine Grösse gab, und dass die Teile mir auch passten, nach Farbe konnte ich da nicht auch noch fragen!

Montag, 5. März 2012

Die Gleitsicht-Kuh ist vom Eis

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Mein Optiker hat heute bewiesen, dass er doch Mensch ist. Er rief mich heute an, er habe sich mit dem Brillenglashersteller geeinigt, die neuen Gläser werden für mich kostenneutral nachbestellt. Ich möge das Gestell vorbeibringen, damit die neuen Gleitsichtgläser, wenn sie geliefert werden, gleich eingebaut werden können. Das Ganze könne jedoch 10 Tage dauern.
Uff, mir fiel ein grosser Stein vom Herzen. Ich hätte das sicher auch erstreiten können, aber erstens weiss ich nicht, an welche Stelle ich mich hätte wenden können und zweitens ist mir diese gütliche Einigung sehr viel lieber, denn ich werde wohl noch länger auf die Zunft der Optiker angewiesen sein und zu einem anderen Optiker zu wechseln, könnte ich mich nur schwer entschliessen.

Kinderwagenabenteuer

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Letzten Samstag waren wir mit den “Jungen Leuten” verabredet, um einen Kinderwagen zu kaufen. Als Grosseltern wollten wir diesen zur Babyausstattung beitragen, allerdings aussuchen sollten ihn die werdenden Eltern. Also habe wir uns zum Frühstück bei uns getroffen und sind anschliessend los. Für meinen Mann und mich war dies der erste Besuch in so einem "Supermarkt" für alles, was Baby so braucht (oder auch nicht). Gleich hinter der Eingangstür blieb ich völlig geplättet stehen. Mindestens vierzig verschiedene Kinderwagenmodelle standen dort zur Auswahl. Mir sank der Mut, ich fühlte mich völlig überfordert. Obendrein abschreckend wirkte auf mich, dass die meisten dieser Kinderwagen in der schwarz! angeboten wurden…Doch zum Glück waren die werdenden Eltern schon gelernte "Kinderwagensucher", sie hatten ein Modell (stabil, nicht zu niedrig, nicht zu schwer, gut zusammenklappbar, nicht zu teuer) in die engere Wahl gezogen und brauchten nur noch Beratung hinsichtlich der Möglichkeiten einen Buggy passend für das Gestell zu bekommen, und welche Farben lieferbar sind. Das in der Ausstellung begutachtete Modell war silbergrau mit weissen Biesen - gefiel mir eigentlich ganz gut. Aber fragen kann man ja mal, welche Farbe noch möglich wäre.
Irgendwann hatte dann auch eine Verkäuferin Zeit für uns und beriet uns sehr freundlich und siehe da - dieser Kinderwagen ist ausser in silber noch in SCHWARZ lieferbar.
Also fanden wir alle vier den Grauen gleich noch viel schöner, liessen uns noch zu Buggy-Typen, Kinderwagenmatratzen, Regenschutz beraten und dann war die Wahl plötzlich gar nicht mehr so schwer. Eine kleine Irritation gab es noch, weil die beratende Dame sagte, der Kinderwagen sei mich mehr da, er müsse erst bestellt werden. Als wir diese Bestellung jedoch bei einem ihrer Kollegen aufgeben wollten, fand der den Kinderwagen dann doch noch im Lager. So hatten wir am Ende dieses Vormittags alles beisammen: einen Kinderwagen mit zusätzlichem Sportwagenaufsatz, eine atmungsaktive Matzratze und einen Regenschutz dafür und einen Buggy fürs Auto. Hochgestimmt verliessen wir das Geschäft und waren noch zusammen Pizza essen und freuten uns alle vier, dass dieser Teil der notwendigen Anschaffungen so super geklappt hat.
Ich war jedoch noch abends total beeindruckt von diesem Geschäft mit seiner Fülle an Angebot.

Sonntag, 4. März 2012

frühlingsbereit

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Dieses Wochenende waren wir in unserem Garten fleissig wie die Bienchen...Das Laub zusammengeharkt, die vorjährigen trockenen Blätter von Farn, Fackellilie, Küchenschelle, Glockenblumen etc. abgeschnitten, die Rhododendren gedüngt, Efeu zurückgeschnitten - und nun kann er kommen, der Frühling. Wir freuen uns drauf und darüber, dass wir gartentechnisch schon so weit sind. Nur die Rosen müssen später noch geschnitten werden.
Besonders freut uns, dass wir doch noch ein lebendes Krötenpaar in unserem Teich gesichtet haben. Das lässt uns hoffen, dass es in diesem Jahr doch nicht ganz "unbelebt" im Teich zugeht.

Samstag, 3. März 2012

Genuss pur!

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Ich wurde heute Nachmittag wieder daran erinnert, wie sehr ich das Glockenläuten unserer Kirche mag.
Jeden Samstag läuten sie ab 17 Uhr minutenlang. Ich sass zu der Zeit im Sonnenschein lesend auf dem Balkon (der erste Balkon-Nachmittag dieses Jahres), lauschte ganz fasziniert und freute mich einfach.

Freitag, 2. März 2012

Doch noch die Kurve gekriegt...

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Seit über vier Jahren bin ich in unserem ImPulsteam für die Plakate zuständig. Bisher lief immer alles einigermassen glatt. Diesmal aber war echt der Wurm drin:
Zuerst sind mehrere Mails "verschütt" gegangen, sodass der Plakatedruck infrage stand. Als sich da eine Lösung auftat, stürzte ein anderes Mailsystem ab, so dass die Mail mit den Plakaten einen Tag verspätet abgesendet wurde und Terminprobleme entstanden. Als auch diese Kuh vom Eis war und ich gestern Abend auf dem Heimweg den Teil der Plakate im Pfarrhaus abholen wollte, den ich verteile, war trotz vorherigen Anrufs niemand da, somit hatte ich nichts zu verteilen.... Doch abends rief noch unsere Pfarrerin an, und wir verabredeten, dass sie heute morgen um sieben, wenn ich zur Arbeit fahre, vor dem Pfarrhaus an der Tür liegen werden. Das klappte dann auch.
Und nun sind sie verteilt, ich bin froh und die Leute, die die Plakate sehen, hoffentlich so neugierig, dass sie zum Gottesdienst kommen.

Donnerstag, 1. März 2012

Frühlingsanfang

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Laut Kalender ist heute meteorologischer Frühlingsanfang und das Wetter gibt dem Kalender recht.
So schöne Sonne, kein Wind, warm, ach es war herrlich.
Ich war mit einer Kollegin aus unserem Montagsgebet über Mittag am Rhein und wir sassen so schön im Sonnenschein, hatten viel zu erzählen und haben die Pause einfach genossen.
Kein Wunder, dass wir erst nach über einer Stunde ins Büro zurückkehrten....

Mittwoch, 29. Februar 2012

aufgeschnappt

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"Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch, sonst würde es ja Buchung heissen."
Autor mir leider unbekannt.

Dienstag, 28. Februar 2012

Kein Durchblick

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Wer glaubt, dass man eine neue Brille, durch die man nicht richtig sieht, einfach beim Optiker reklamieren kann, der irrt gewaltig.
Ich war Anfang Februar beim Augenarzt und habe dort ein Rezept bekommen, besser gesagt, ein Messprotokoll mit den Dioptrienzahlen für Ferne und Nähe, rechtes und linkes Auge.
Nach diesen Werten hat der Optiker die Brillengläser für eine sogenannte Gleitsichtbrille bestellt. Da ich stark kurzsichtig bin, sind es spezielle Kunststoffgläser, Kostenpunkt: 613 Euro (ohne Gestell).
Als ich aber die Brille abholte, stellte ich fest, ich kann damit nicht lesen. In die Ferne gucken kann ich wie ein Adler, Auto fahren macht richtig Spass, aber lesen kann ich keine Zeile!
Ich also wieder zum Optiker und der hat einen neuen Sehtest vorgenommen und voilá – für den Lesebereich ergaben sich andere Werte, als die die auf dem Augenarzt-Rezept standen.
Und nun habe ich den Salat: der Optiker sagt, erhabe die Gläser so bestellt wie auf dem Rezept – ihn trifft keine Schuld. Der Augenarzt sagt, er hat richtig gemessen, ausserdem steht auf dem Rezept „Nachrefraktion erforderlich“. Sagt der Optiker wieder, das steht auf jedem Rezept, er sei gar nicht in der Position, die gemessenen Werte eines Augenarztes in Zweifel zu ziehen. Beide stellen in den Raum, ob ich wohl beim Augenarztsehtest nicht richtig mitgearbeitet habe...
Fakt ist, es müssen neue Gleitsichtgläser bestellt werden. Ungewiss ist, wer das bezahlt. Dass ich schon 20 Jahre bei diesem Optiker Kundin bin, nützt mir ebenso wenig, wie mein Argument, dass ich schon so viele Sehtests gemacht habe und deshalb ganz sicher bemüht war, richtig mitzuarbeiten.
Ich komme mir richtig herumgeschubst vor…Am liebsten würde ich den beiden sagen, sie können sich die falschen Gläser und das dazugehörige Rezept in die Haare schmieren und lieber ohne Brille weitersehen – aber dann fehlt mir leider der Durchblick!

Sonntag, 26. Februar 2012

Nachtrag

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Nicht nur dieser Sonntag war ein schöner Tag. Irgendwie drängt es mich, hier meinen grossen Dank festzuhalten für so viele schöne und bewegende Momente in den letzten Tagen und Wochen.
Ich staune voll Dankbarkeit, dass die Schmerzen in meinem Bein, so sehr sie mich auch plagen, mein Leben doch nicht bestimmen können.
Nach wie vor kann ich meinen Haushalt erledigen, ich hatte Freude im Januar ein Museum zu besuchen, war zum Fastnachtsumzug, habe die Sträucher im Garten gekürzt, war spazieren, einkaufen...und nach wie vor hatte ich jeden einzelnen Tag mindesten einmal Grund micht herzlich zu freuen oder laut zu lachen. Ich glaube das ist das geheimnisvolle "Durchtragen" - lieber Gott, ich danke dir dafür.

Familienfrühstück

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Wir waren heute zum Frühstück eingeladen, von unserem Sohn und seiner Frau (mit Baby).
War ganz ganz schön, ein Vormittag in Familie. Wir hatten Zeit und Gelegenheit näher nachzufragen, wie die Schwangerschaft verläuft, was noch an Anschaffungen für´s Baby fehlt, konnten das frisch renovierte Kinderzimmer in spé schon mal bewundern, waren zusammen spazieren.
Ich stellte im Gespräch mit meiner Schwiegertochter fest, dass ich doch eine ganze Menge aus der Zeit meiner eigenen Schwangerschaften vergessen hatte und war ganz erstaunt, dass es heutzutage ganze "Supermärkte" für Babyausstattungen gibt. Hmm...Gartenmarkt...Baumarkt....Babymarkt....sehr interressant...
Natürlich müssen wir da mal hin, schliesslich müssen sich auch Grosseltern auskennen, wo es zu kaufen gibt, was Baby so braucht.
Dieser Vormittag hat uns richtig gut getan, und so haben mein Mann und ich auf dem Nach-Hause-Weg gefunden, dass könnten wir Tradition werden lassen: jeden letzten Sonntag im Monat ist Familienfrühstück, das Nächste ist bei uns. Mal sehen, was die Jungen Leute dazu sagen?

Samstag, 25. Februar 2012

Teichdrama

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Ideales Wetter heute, um unsere Hecken und Sträucher im Garten fertig zu stutzen: windstill, nicht zu kalt, bewölkt. Vormittags zogen wir los. Mein Mann war noch nicht so fit, eigentlich fand ich´s nicht richtig, aber ihn zog es unwiderstehlich hinaus (nachher war ich sehr froh, dass ich die Bescherung nicht allein bewältigen musste). Das Schneiden ging ganz gut, mit einer grossen Astschere sind auch die dickeren Zweige für mich kein Problem, und alles was zu Feuerholz nicht taugte, hat Mein Mann gleich verbrannt.
Nur in unserem Teich, da erwartete uns eine böse Überraschung: an den Stellen wo die Eisdecke geschmolzen war, hat es tote Frösche und Kröten nach oben getrieben. Wahrscheinlich hat durch den gar so strengen Frost dieses Jahr die Eisdecke den Teich komplett bedeckt, so dass die armen Tiere erstickt sind. Über Zwanzig haben wir herausgefischt, und dabei ist ein Teil des Teiches noch mit einer dicken Eisschicht bedeckt...es könnten also noch mehr gestorben sein. Ach, es tut mir so leid um die kleinen Wasserpatscher, zumal wir noch keine Lösung haben, wir wir das hätten verhindern können.
Für Schilfpflanzen ist unser Teich einfach zu klein und Styropor-Schwimmer unterfrieren, wenn es so kalt ist, tja und dass es einn "stehendes" Gewässer ist können wir auch nicht ändern.
Vorerst hoffen wir, dass einige der Fröschlies doch überlebt haben und den Teich neu bevölkern. Das Frühjahr wird es zeigen...

Freitag, 24. Februar 2012

Zeitraffer

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Nun ist schon wieder eine ganze Woche vorbei, den mein Blog im "Winterschlaf" verbracht hat.
Aber die Tage seit letzten Sonntag waren wieder so ausgefüllt und turbulent, und spät abends kann ich mich einfach nicht mehr aufraffen, meinen Laptop noch anzuschalten, zumal ich den ganzen Tag vor dem PC sitze....
Letzten Montag (Rosenmontag) sind wir mit Tochter, ihrer Freundin und unseren Freunden zum "Nachtumzug"Anschauen gegangen - hat Spass gemacht, zumal wir die letzten beiden Jahre nicht dabei waren. Zum Glück war es nicht mehr so kalt. Dienstag dann war mein Kontroll-Termin beim "Atlas-Proff" nördlich von Strassbourg, da waren Nachmittag und Abend vorbei, ehe wir wieder Zuhause waren. Am Mittwoch war ich beim vielbeworbenen Optiker mit dem allgegenwärtigen Namen - 3 Stunden! lang mit leider nur mässigem Erfolg.
Donnerstags zog es mich nach Feierabend endlich mal zur Hausarbeit - Kind und Freundin waren inzwischen abgereist und so wollten die Gästebetten wieder verräumt werden, Wäsche war zu erledigen und da und dort trieb sich Konfetti herum, das auf den Staubsauger wartete.
Mein Mann, der in solchen Zeiten durchaus im Haushalt mithilft war obendrein ausser Gefecht gesetzt. Ihn hat eine so heftige Erkältung erwischt, dass er den ganzen Mittwoch die Frequenz verlassen und nur geschlafen hat. Erst heute war er wieder ansprechbar, allerdings immer noch sehr angeschlagen.
Aber nun ist die Woche ja herum, nachher gehe ich noch in meine Muckibude und dann ist Wochenende...
Und für die nächste Woche sind erst mal keine Termine vorgesehen - abgesehen von meinem Sportprogramm.

Sonntag, 19. Februar 2012

Zum Sonntag

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"Herr, du kennst unsere Schwäche. Du weisst, wie leicht wir den Mut verlieren. Du weisst, wie ängstlich wir unsere Worte wählen und unsere Schritte setzen.
Aber du hast uns gerufen. Darauf verlassen wir uns.
Wirke in uns, wenn es dein Wille ist.
Brauche uns und mache uns brauchbar."
nach Jörg Zink

Samstag, 18. Februar 2012

Garteneinsatz

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Heute haben wir es wahr gemacht. Bei diesem schönen Wetter haben wir endlich begonnen, die Sträucher unseres Gartens zu verschneiden. Mein Mann hat die gesamte vordere Hecke radikal gekappt. Ich habe den Sommerflieder, die Sträucher hinter dem Teich und einen Teil der Sichtschutzhecke zum Nachbarn gekürzt.
Zwar war ich nicht so schnell, leider spielt meine Hüfte wieder völlig verrückt, aber ich freue mich, dass ein gut Teil dieser Arbeit getan ist. Vielleicht ist ja nächsten Samstag nochmal "Gartenwetter".
Wie stark der Frost der vergangenen 14 Tage war, wurde uns einsdrücklich klar, als wir unseren kleinen Teich sahen.
Zwar war ein gut Teil in der Sonne geschmolzen, aber offensichtlich nur an der Oberfläche. Ca. vier Zentimeter darunter, bedeckte das Eis den gesamten Teich noch wie ein Panzer aus Beton. Es sah sehr merkwürdig aus, als ob eine grosse weissliche Wolke unter der Wasseoberfläche schweben würde.

Freitag, 17. Februar 2012

Verwöhnprogramm

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Seit Mittwoch ist unsere Tochter zu Besuch. Sie möchte mit ihrer Studienfreundin, die am Samstag anreist, die hiesige Fastnachten mitmachen. Nun möchte mancher meinen, oh, wenn Kind mal wieder zu Gast ist, zieht Mutti alle Register und verwöhnt die Mottebiene wo es nur geht.
Im Prinzip ist das schon so, allerings wurden heute wir Eltern verwöhnt:
Als ich von der Arbeit kam, war Kind schon dabei das Bad zu putzen. Super, somit fällt das aus meinem nachmittäglichen Putzprogramm schon mal heraus. Abends hat sie für uns gekocht, Gnocci mit Spinat-Grogonzola-Sosse und es gab frischen Salat. Und für Montag hat sie schon angekündigt, dass sie auch da zusammen mit ihrer Freundin kochen möchte, und dass wir dann alle zusammen zum Nachtumzug gehen könnten. Wir sind natürlich sehr angetan.
Wer weiss, ob wir sie am Dienstag wieder fahren lassen....

Donnerstag, 16. Februar 2012

Welchen Computer fahren Sie???

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Ich erinnere mich noch gut an unser erstes Auto. Vor 28 Jahren war´s. Damals war es ganz normal, dass so eine Auto auf langer Fahrt auch mal kaputt gehen kann. Stundenlang standen wir schon mal am Strassenrand, und selbstverständlich hat mein Mann da selber im Motor gewerkelt und improvisiert, bis es wieder lief. Auch bei den nächsten Wagen war hin und wieder eine Reparatur fällig und die Werkstatt informierte uns dann, die Lichtmaschine, der Standgasregler, die Ventilsteuerung seien defekt gewesen.
Aber immer hatte man das sichere Gefühl, wir sind mit einem "Auto" unterwegs.
Bei unserem jetzigen fahrbaren Teil bin ich mir seit heute nicht mehr so sicher.
Ich hatte ihn in die Werkstatt gebracht, weil ich mit dem Beschleunigen bei kleinen Geschwindigkeiten nicht zufrieden war, er "hackerte" oft. Ich dachte, es könnte am Getriebe liegen, und da wir noch Garantie haben, wollte ich das zumindestens prüfen, am liebsten beheben lassen.
Und was war das Ende vom Lied? Als ich das Auto? heute Abend wieder abholte, erklärte mir der Mann von der Reparaturannahme, wenn ich im Programm "E" fahre, könnte es schon mal sein, dass das Automatic-Getriebe den höheren Gang länger beibelhält, im Fahrprogramm "S" sei das anders, da dürften solche Kraftlücken nicht auftreten und ich sei seit Übernahme des Autos immer im "E" gefahren (hat der Bordcomputer ihm verraten). Zur Sicherheit aber hätten sie ein neues Software-Update eingespielt, ich möge beobachten, ob es nun besser sei.
"Software-Update", "Fahrprogramm", "Bordcomputer"...als ich zum Auto kam, mir den Fahrersitz und den Spiegel wieder einstellte, wurde mir bewusst, das sieht nur so aus wie ein Auto - in Wirklichkeit ist das hier ein komlexer Computer, einer, der durchaus ein Eigenleben zu haben scheint. Er verriegelt die Türen, wenn ich losfahre, er meldet, wenn ich zu schnell fahre, er merkt sich wohin ich fahre, es warnt mich, wenn ich eine Staatsgrenze passiere - alles zu meiner Sicherheit - das sehe ich schon ein. Aber ein bisschen unheimlich ist es doch.

Dienstag, 14. Februar 2012

Winter ade?

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Plötzlich ist der Frost vorbei.
Gestern Früh hatten wir noch -13°C, heute Morgen waren es gerade mal noch -3,5°C, am Abend dann schon +2,5°C.
Es taut allenhalben, vom Schnee war durch die trockene Kälte sowieso nicht mehr viel übrig.
Ich bin froh, dass es nicht, wie von der Wettervorhersage angekündigt, auf die frostkalten Strassen geregnet hat. Das Blitzeis blieb Gott sei Dank aus.
Und wie es morgen wir, sehen wir morgen....

Montag, 13. Februar 2012

Wir haben manches in der Hand...

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"In uns selber liegts, ob wir so sind, oder anders.
Unser Körper ist ein Garten und unser Wille der Gärtner,
so dass, ob wir Nesseln drin pflanzen wollen
oder Salat bauen, Ysop aufziehen oder Thymian ausjäten,
... ihn müßig verwildern lassen oder fleißig in Zucht halten -
ei, das Vermögen dazu und bessernde Macht
liegt durchaus in unserem freien Willen."
Othello, 1. Aufzug 3. Szene

Sonntag, 12. Februar 2012

Mehr als nur eine Geburtstagsparty

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"Tony wuchs in der Innenstadt von Philadelphia auf und ist ein Buchautor, Professor für Soziologie und ein engagierter Kämpfer in sozialen Belangen. Vor ein paar Jahren ereignete sich folgendes: Er fliegt nach Hawaii, um auf einer Konferenz zu sprechen. Nach dem Einchecken im Hotel versucht er, ein bisschen Schlaf zu bekommen.
Gegen 3 Uhr morgens weckt ihn jedoch seine biologische Uhr. Die Nacht ist dunkel, die Straßen sind still, die Welt schläft tief und fest, Tony dagegen ist hellwach und sein Magen rumort. Er steht auf und macht sich auf, um in der Stadt einen Ort zu finden, wo er zu früher Stunde ein Frühstück mit Eiern und Schinken bekommen kann. Alles hat geschlossen, außer einer heruntergekommenen Bistrokneipe in einer Seitengasse. Er tritt ein und setzt sich.
Der fette Kerl hinter der Theke kommt herüber und fragt: „Was willst'n ham?“
Nun ja, Tony ist gar nicht mehr so hungrig, und wie er so ein paar Donuts unter einer Plastikhaube erspäht, sagt er: „Einen davon und einen schwarzen Kaffee, bitte.“ Es ist mittlerweile halb 4, als er seinen Donut verputzt und seinen Kaffee schlürft, als acht oder neun aufgedrehte Prostituierte lautstark eintreten, die gerade ihre nächtliche Tätigkeit beendet haben. Sie lassen sich auf die Sitze an der Theke fallen und Tony sieht sich unangenehm umzingelt von dieser Gruppe rauchender und fluchender Stricherinnen. Er beeilt sich mit seiner Tasse Kaffee und sinnt auf einen raschen Rückzug.
Dann sagt die ihm am nächsten sitzende Frau zu ihrer Freundin: „Stell Dir vor, morgen habe ich Geburtstag! Ich werde 39!“ Worauf ihre Freundin zynisch reagiert: „So, so, und was willste dann von mir? Wohl 'ne Geburtstagsparty? Dass ich Dir 'n Kuchen back und Happy Birthday sing?“ Darauf entgegnet die erste Frau: „Also, so was, warum musst Du so gemein sein? Warum musst Du mir gleich so über den Mund fahren? Ich sage ja nur, dass ich Geburtstag habe. Ich will ja gar nichts von Dir. Warum sollte ich überhaupt eine Geburtstagsparty bekommen?
Ich hab in meinem ganzen Leben noch keine Geburtstagsparty gehabt.
Warum sollte ich dann jetzt eine kriegen?“weiter geht´s hier

Samstag, 11. Februar 2012

Ist das Eis gebrochen?

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Wir waren heute zum Essen in ein Restaurant im Nachbarort eingeladen.
Eine Freundin wollte mit ihrem Mann und uns ihren Geburtstag nachfeiern.
Das Lokal liegt ca. 6 km von unserem Zuhause entfernt. Früher sind wir bei schönem Wetter normalerweise dorthin gewandert. Zumal der Weg an unserem Garten vorbei und über Wiesen und Felder führt.
Doch seit ich so grosse Probleme mit meinem Bein habe, bin ich ja schon froh, wenn ich es schaffe, bis in den Garten zu laufen. Aber diese Woche über hatte ich immer mal wieder den Gedanken, ich sollte es wagen, dorthin zu laufen. Es gab zwar immer noch reichlich Schmerzen in Rücken und Bein. Aber diese scheinen mir verändert. Und was total neu war, ich hatte in dieser Woche stundenweise keine Schmerzen. Klar, wenn ich stehe, sind sie volle Breitseite wieder da. Aber doch hatte ich den Eindruck, sie sind nicht mehr so bohrend und permanent.
Kurz und gut - wir sind heute ins Lokal gelaufen und haben wie in unseren besten Zeiten nur knapp eine Stunde gebraucht. Ich habe gestrahlt wie ein Schneekönig. Nun ja, schmerzfrei war die Wanderung nicht, immer wieder mal fuhr mir ein Messer durch die Hüfte, aber zwischenzeitlich konnte ich sehr gut ausschreiten. Vielleicht ist ja nun der Anfang einer Besserung da - ich wünsche es mir so...

Freitag, 10. Februar 2012

Ab heute tickt die Uhr

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Unsere Tochter hat heute ihre Bachelorarbeit angemeldet. Ein hochoffizieller Akt, wie ich nun weiss.
Und von heute an hat sie neun Wochen Zeit, die Arbeit einzureichen. Letzter Abgabetermin ist Freitag der 13.04.12. Jedoch ist sie fest entschlossen und guten Mutes, nicht erst an diesem letzten Tag abzugeben und ich denke, das wird ihr gelingen.
Gestern hat sie eine mündliche Abschlussprüfung mit 1,3 bestanden. Wow, kann ich da nur sagen. Wir freuen uns sehr mit ihr und es schleicht sich durchaus auch eine Portion Stolz mit hinein.
Überhaupt hat sie ihr Studium bisher sehr gut gemeistert. Dass nun schon der erste Teil, der Bachlor, zu Ende geht, zeigt mir wieder mal, wie schnell die Zeit vergeht.
Ab April möchte sie mit dem "Master" beginnen. Ich wünsche ihr, dass es klappt.

Donnerstag, 9. Februar 2012

aus gegebenem Anlass

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An diesem Buch konnte mein Mann nicht vorbeigehen, er musste es einfach kaufen...,
ich musste so lachen, als er es mir zeigte.
Dabei ist der Inhalt zwar witzig aber nicht wichtig.
Wichtig ist nur der Titel...
Für Nichteingeweihte gibt´s die ganze Geschichte hier

Mittwoch, 8. Februar 2012

Mittwoch mal anders

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Ich weiss nicht, seit wievielen Monaten heute der erste Mittwoch ist, an dem ich keinen Physiotherapie-Termin habe. Ich finde das toll. Nach der Arbeit einfach nur zum Brotkaufen und dann nach Hause zu fahren, morgens keine Extratasche mit Sportsachen mitnehmen müssen, ist richtig schön. Klar, die Turnerei bleibt mir trotzdem, aber das geht so nebenher beim Fernsehgucken bzw. -hören.
Die gesparte Zeit ist allerdings schon verplant. Irgendwelche Hausrabeiten rotten sich einfach IMMER zusammen und lauern schon, dass ich nach Hause komme....aber das darf getrost mit einem Augenzwinkern gelesen werden, denn gar so sehr leide ich dabei nicht :-).

Sonntag, 5. Februar 2012

Winterimpressionen

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Ein frostklarer Tag, die Sonne scheint strahlend von einem blauen Himmel.

Wir müssen einfach raus, dieses schöne Wetter ein bisschen geniessen.
Und nicht nur uns, auch unseren Garten hat der Winter ein bisschen verzaubert...

Samstag, 4. Februar 2012

Von wegen Bodenfrost!

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Nun ist es doch noch klirrend kalt geworden. Gestern morgen fuhr ich bei -13°C zur Arbeit.
Heute Morgen zum Samstags-Frühstück waren es sogar -16°C.
Allerdings leben Maulwurfs, wie es scheint, in einer frostfreien Welt....

Freitag, 3. Februar 2012

Ein schöner Satz:

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"Des Mannes Lieb' ist ein ganz eignes Ding.
Erst sie lässt eine Frau recht leben."
Lord Byron, Don Juan
aus dem Buch: Weisst du nicht, wie schön du bist?

Donnerstag, 2. Februar 2012

ImPuls-Team

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Ja, das sind wir: ein Team.
Unser heutiges Vorbereitungstreffen für den nächsten Impuls-Gottesdienst war so gelungen und fruchtbar, das hat wirklich Spass gemacht.
Obwohl es reichlich Diskussionen gab, wir durchaus nicht immer einer Meinung waren und sogar an der Predigt unserer Pfarrerin "herumgeändert" haben, so haben wir aber auch ganz viel gelacht, haben ein tolles Miteinander gespürt.
Und so steht nun schon der gesamte Ablauf, alle Aufgaben sind verteilt bis hin zur Dekoration.
Ganz beschwingt und dankbar machten wir uns noch vor Zehn auf dem Heimweg. Einfach SCHÖN.

Dienstag, 31. Januar 2012

Es flöckelt

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Nun ist der Winter doch noch gekommen. Draussen fällt der Schnee wie ein Schleier, Bäume, Wiesen und Strassen sind leicht überzuckert.
Die Temperatur ist mit -1,6°C noch nicht wirklich frostig, aber das kommt sicher noch, wenn die Wettervorhersagen eintreffen.
Schön sieht es draussen aus. Ich kann nicht umhin, ich freue mich und nehme es als Geschenk, dass es doch noch Winter wird.

Montag, 30. Januar 2012

Noch ein Tag frei

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Heute habe ich noch einen Tag Urlaub genommen.
Am Vomittag sind die letzten Gäste abgereist. Und ich hatte gemütlich Zeit, die Gästebetten wieder zu verräumen, Tafeldecken und Handtücher zu waschen und am Nachmittag nochmal alle Geburtstagskarten zu lesen, die Geschenke zu befreuen und zu bestaunen und zum Teil ein Plätzchen für sie zu suchen.
Eigentlich hatte ich mir für den Nachmittag vorgenommen, in meine Muckibude zum Training zu gehen, aber die Urlauberin in mir weigerte sich und flüsterte immerfort – wenn schon faulenzen dann richtig!

Sonntag, 29. Januar 2012

Geburtstag

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Ich habe es geahnt!
Man soll sich nicht die Wimpern tuschen, wenn man einen runden Geburtstag feiert und dabei so eine tolle Familie hat wie ich...
Ein so schönes Fest war mir beschert, meine Geschwister waren angereist, die Kinder samt Schwiegertochter und Babylein, Schwager und Schwägerin, Freunde, und ich war ganz gerührt über die vielen Aufmerksamkeiten, die sie sich für mich ausgedacht hatten. Gedichte, Gebasteltes, Spiele, Wunschgeschenke...das war wirklich toll.
Den Vogel aber haben meine Schwester und ihr Mann abgeschossen, denn sie haben mir ein Fotobuch geschenkt, in dem meine 50 Jahre in Bildform festgehalten sind, angefangen mit der Hochzeit unserer Eltern über Bilder unserer Grosseltern, Fotos aus unserer Kindheit, Schulanfang und Jugendzeit bis hin zu unserem Silbersechzigfest vom letzten Jahr. Ich war platt und mir kamen einfach nur die Tränen.

Freitag, 27. Januar 2012

Mozarts Geburtstag

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"Gott, in mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht,
ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht,
ich bin kleinmütig, aber bei dir ist die Hilfe,
ich bin unruhig, aber bei dir ist Frieden,
in mir ist Bitterkeit, aber bei dir ist Geduld.
Ich verstehe deine Wege nicht, aber du weisst einen Weg für mich."
Dietrich Bonhoeffer

Mittwoch, 25. Januar 2012

"Schuldenschnitt"

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So wird der Titel unseres nächsten ImPuls-Gottedienstes heissen.
Gestern war erstes Vorbereitungstreffen dafür und von allen Vorschlägen waren wir im nu einig, dass wir dieses Thema zum Inhalt des Godi nehmen möchten.
Wir möchten in dieser Zeit, wo keine Nachrichten vorübergehen, die nicht von der Schuldenkrise Europas im allgemeinen und Griechenlands im besonderen handeln, darauf hinweisen, dass es noch andere Schuld gibt als die finanzielle.
Was ist Schuld? Wie leicht wird jeder von uns schuldig. Wie kann ich diese Schuld los werden?
Wie fühlt sich die Befreiung an?
Das und mehr möchten wir dabei betrachten.
Wie ich finde, ein sehr spannendes Thema. Ich freue mich schon auf das nächste Treffen, wenn wir den Ablauf diskutieren und die einzelnen Punkte mit Inhalt füllen werden.
Möge der HERR unsere Ideen und Gedanken leiten...

Dienstag, 24. Januar 2012

Der Countdown läuft...

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Die ersten hundert Jahre sind die schwersten, sagt man. Ein guter Grund, dankbar zu feiern, wenn die erste Hälfte geschafft ist….
Es ist eigentlich alles organisiert und erledigt, was möglich ist.
Und trotzdem steigt so ganz allmählich die Spannung vor diesem Fest.
Heute habe ich nochmal mit der Dame vom Partyservice telefoniert, ob buffettechnisch und terminmässig alles i.O. ist, ausserdem im Weingut angefragt, ab wann wir den Weinkeller herrichten können.
Zuhause füllt sich das Sofa meines „Büros“ mit den Dingen, die wir mitnehmen müssen (Kerzen, Servietten, Geschirrtücher, Tischdecken….).
Die Anreise ist mit den Gästen geklärt, die Übernachtungen ebenfalls.
Es läuft also gut. Und doch steigt die innere Spannung J. Aber ein bisschen Lampenfieber gehört eben dazu. Ich freue mich auf meine Gäste, bin gespannt, ob alles klappt und hoffe auf ein schönes gemeinsames Fest.

Montag, 23. Januar 2012

ohne Worte

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Sonntag, 22. Januar 2012

Sonntag

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Das Wetter heute grau in grau.
Aber bisschen raus wollten wir denn doch. Wenigstens mal im Garten schauen, ob alles noch schön Winterschalf hält.
Nein, tut es nicht. Die ersten Schneeglöckchen begrüssten uns.
Ein schöner fröhlicher Tupfer bei diesem trüben Wetter.

Donnerstag, 19. Januar 2012

"Nummernsalat"

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Seit 16. Dezember fahren wir schon unser „neues“ Auto.
Anfang dieser Woche meldete sich das Autohaus bei uns, es habe eine Verwechslung bei der Zulassung gegeben, unser Auto müsse noch einmal neu zugelassen werden, sie würden es abholen und wieder bringen und uns für diesen Tag ein Ersatzauto zu Verfügung stellen.
Natürlich stimmten wir dem zu, denn wenn die Fahrzeugpapiere nicht i.O. sind, kann das eventuell sehr unangenehm werden.
Als die Dame heute Abend unser Auto mit neuer Zulassungsbescheinigung zurück brachte, erklärte sie mir, was geschehen war.
Das Autohaus hat zwei baugleiche Autos (beides keine Neuwagen) verkauft und an ein und demselben Tag angemeldet und dabei sind die Fahrzeugnummern verwechselt worden.
Beide 17-stelligen Fahrzeugnummern waren nämlich bis auf zwei Ziffen am Ende identisch, sogar das Datum der Erstzulassung war das gleiche und so kam die fremde Nummer in unsere Zulassung und umgekehrt.
Die Autos haben also bei der Fertigung womöglich nebeneinander auf dem Fliessband gestanden. Dass sie jedoch am gleichen Tag erstzugelassen wurden und sich als Gebrauchtwagen nach ca. 20000 km „wiedertreffen“ ist schon etwas speziell.
Noch spezieller aber finde ich, dass niemand diesen Irrtum bemerkt hat: nicht die Zulassungstelle, nicht die Auto-Versicherung und nicht mal der Zoll, der das andere Auto überprüfte, das in die Schweiz verkauft worden war…Und wir waren letzten Dienstag sozusagen mit „falschen“ Autopapieren 400 km in Frankreich unterwegs – sehr speziell!

Dienstag, 17. Januar 2012

Atlas und Axis

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Ein bisschen verrückt kam ich mir heute schon vor, und Angst hatte ich, ob ich das Richtige tue. Trotz aller Gebete war ich mir nicht sicher.
Ich war heute ca. 50 km nördlich von Strassbourg in einer Praxis, um den ersten Wirbel meiner Wirbelsäule, den Atlas, korrigieren, das heisst "drehen" zu lassen. Dies soll dabei helfen, meine Schmerzen im Bein nach und nach verschwinden zu lassen...
Die Korrektur selber war zwar unangenhem aber nicht schlimm. Neu ist, wie beweglich mein Kopf plötzlich ist, als ob er auf dem Hals "schwebt".
Ob die Schmerzen im Bein nun wirklich nachlassen werden, wird sich erst in ein paar Wochen zeigen, ich möge mich in Geduld fassen. Wo Geduld ja mein "Lieblings" ist!
Was mich bei der Vorbesprechung jedoch total fasziniert hat, ist, welch ein Wunderwerk doch unsere Wirbelsäule ist. An einem Model und in einem Video erläuterte der Therapeut, wie die einzelnen Wirbel aufgebaut sind und welche Aufgabe jeder von ihnen hat. Jede Wölbung, jeder Bogen, jede Vertiefung hat einen Sinn und muss genau so sein, damit das Ganze funktioniert.
Und wie eins ins andere greift - Knochen, Sehnen, Nerven, Muskeln - ein unglaublich komplexes System. Und ich sitze und staune voller Ehrfurcht über die Genialität unseres Schöpfers.

Samstag, 14. Januar 2012

Auf ein Neues

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Ein frostklarer Samstagmorgen.
Endlich mal ein bisschen Winterflair...:-)
Uns passt es besonders gut, dass es heute trocken und kalt bleiben soll, denn wir beginnen heute unser Gartenjahr.
Nun ja, nicht mit Säen oder Pflanzen (Ernten eher auch nicht), es geht los mit Teichausschöpfen, ein Teil des Schlammes und etliche der Krebsscheren müssen raus. Ausserdem möchten wir die von den letzten Stürmen heruntergewehten Zweige und Äste aufsammeln und zu Brennholz hacken und sofern ich noch "krauchen" kann, werde ich schon mal beginnen, die Sträucher zum Nachbargarten wieder höhenmässig zu stutzen.
Alles in allem wird das heute sicher ein anstrengender Tag, aber den ganzen Tag draussen, womöglich kommt sogar die Sonne heraus - ich freu mich.

Freitag, 13. Januar 2012

Das ist doch mal ein Beitrag!

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Seit ein paar Tagen wird ganz offiziell vor einem ganz gemeinen Virus gewarnt, der dazu führen kann, dass der PC (falls infiziert) ab 8. Februar nicht mehr online gehen kann und komplett neu aufgesetzt werden muss.
Es wird das Aufrufen einer Webseite empfohlen, womit man testen kann, ob der PC betroffen ist.
Also habe ich www.dns-ok.de eingegeben und augenblicklich erschien die Meldung:
"Ihre DNS Konfiguration ist korrekt." Ganz in Grün, wat is dat schön!

Dienstag, 10. Januar 2012

5 Jahre ImPuls-Gottesdienst

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Unser ImPulsteam traf sich heute zu einem Visions-Abend.
Fünf Jahre gibt es unser Team schon. Zur Zeit sind wir 9 Personen und alle neun sind seit dem ersten Vorbereitungstreffen im September 2006 dabei.
Ein bisschen liessen wir die vergangenen Gottesdienste revü passieren und trugen zusammen, was uns gelungen ist, was uns Freude macht. Dann kam das Festhalten der Teile, die wir beibehalten wollen und anschliessend der schwierigste Teil des Abends: Was möchten wir ändern, wen noch möchten wir mit unseren Gottesdiensten ansprechen.
Schon die Analyse, was bringt Menschen dazu, zum ImPuls-Gottesdienst zu kommen, gestaltete sich sehr differenziert. Wen möchten wir mit unsren Themen ansprechen? Wie können wir diese Menschen erreichen?
Angeregte Diskussionen wurden geführt, die nicht abgeschlossen sind. Ideen kamen auf, die wir festhalten möchten. Verschiedene Meinungen traten zutage, und jede einzelne hat etwas für sich.
Es wurde ein sehr langer Abend. Aber in einem waren wir uns absolut einig - wir machen weiter.
Wir möchten weiterhin ImPuls-Gottesdienste gestalten und bei diesem Tun von Termin zu Termin daran wachsen, als Team, als Einzelpersonen aber auch als Gemeinde.
Wenn der HERR seinen Segen dazu schenkt, dann wird es auch gelingen.

Donnerstag, 5. Januar 2012

"Andrea"

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Die Sturmtiefs "Joachim" und "Ulli" haben wir ganz problemlos überstanden.
Heute nun fegte "Andrea" über uns hinweg. Zum Teil mit Orkanböen.
Gott sei Dank sind wir auch heute unbeschadet durch diesen Sturm gekommen, obwohl es diesmal nicht ganz so easy war. (Nun ja, im Garten haben wir noch nicht nachgesehen, ob es Schäden gab.) Denn Andrea brachte Gewitter mit, und was für eins!
Ich musste auf dem Heimweg noch schnell in den Supermarkt, denn morgen habe ja alle Läden zu.
Als ich durch die Kasse war, dachte ich noch, so stark regnet es ja gar nicht, das Bisschen habe ich fix in den Kofferraum getan...Als ich aber beim Auto ankam, blitzte und donnerte es und fing so heftig zu regnen an, dass ich binnen einer Minute (länger brauchte ich nicht zum Einräumen) klatschnass war. Dann den Korb noch schnell weggebracht, da ging ein Blitzeinschlag nieder - ich dachte mein Herz setzt aus...
Bis ich die drei Kilometer nach Hause gefahren war, gab esnoch zwei weitere Einschläge und einen Platzregen - so was habe ich selten erlebt. Was war ich froh, als ich die Garageneinfahrt passierte.
Ich muss schon sagen, dieses Jahr fängt wettertechnisch ganz schön extravagant an...

Mittwoch, 4. Januar 2012

Wir sind Helden!

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"Wenn du als Kind auch in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!!
Als Kinder sassen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.
Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Nach einigen Unfällen kamen wir damit klar.
Wir verliessen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Strassenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht einmal ein Handy dabei!
Wir haben uns geschnitten, brachen uns Knochen und Zähne aus und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld ausser uns selbst. Keiner fragte nach „Aufsichtspflicht“.
Wir assen ungesundes Zeug (Schmalzbrote, Schweinsbraten, Bonbons etc.), keiner scherte sich um Kalorien. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.
Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video oder DVD, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms, Jahreskarten im Fitness-Club, Handys etc.
Wir hatten: Freunde!
Wir gingen einfach raus und trafen uns auf der Strasse. Oder wir marschierten einfach zu denen nach Hause und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns… Wie war das nur möglich?
Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöckchen, Bällen oder Tonscherben, assen Pflaumen, Kirschen oder Äpfel vom Baum, probierten Löwenzahn und Sauerampfer direkt auf der Wiese.
Beim Strassenfussball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit der Enttäuschung klarzukommen. Fahrräder wurden von uns selbst repariert!
Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch die Prüfungen und wiederholten die Klasse. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.
Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn jemand von uns gegen das Gesetz verstossen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel herausboxten. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei! Na so was!
Unsere Generation hat eine Fülle von Problemlösern und Erfindern mit Augenmass, Risikobereitschaft und Einsatzwillen hervorgebracht.
Wir hatten Freiheit und Erfolg, Misserfolg und Verantwortung. Mit alldem mussten wir lernen umzugehen.
Und Du, gehörst Du auch dazu?
Herzlichen Glückwunsch!"
(Autor unbekannt / Danke an Ursula für den Text)

Dienstag, 3. Januar 2012

Hat doch gar nicht weh getan...

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Der erste Arbeitstag im neuen Jahr. Was würde mich erwarten? Wie viele Mails, welche neuen Aufgaben oder eiligen Aktionen?
Erst mal 5.30 Uhr Wecker. Na ja, da ich ganz gut geschlafen habe, war das schon ok. - wat mut dat mut!
Im Büro angekommen, Computer gestartet, kleiner Schreck - 54 Mails!
Aber bei näherer Betrachtung enthielten die meisten Weihnachts- oder Neujahrsgrüsse, Protokolle oder Informationen und Unterlagen, die ich noch im alten Jahr angefordert habe. Nur eine Mail hielt neue Arbeit bereit. Super.
Mittags eine schöne Spazierpause am Rhein, die Sonne schien so schön.
Am Nachmittag Arbeitsbesprechung beim Chef - dort mauserten sich mehrere Informationen und Diskussionen dann doch noch in Arbeitspakete, muss ich halt sehen, wie ich das mit den "Altlasten" aus dem vergangenen Jahr unter einen Hut bringe. Aber insgesamt fand ich den ersten Arbeitstag gar nicht so mühsam.
Da wirkt wahrscheinlich noch die Erholung der letzten beiden Wochen nach...(hoffentlich bleibt sie noch ein bisschen).

Montag, 2. Januar 2012

Es ist Winter???

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Eigentlich ist Winter.
Draussen sind +10°C und es regnet wie ab.
Nun können wir das Wetter ja nicht ändern, und Gott sei Dank schlägt mir trübes Wetter nicht so schnell aufs Gemüt.
Aber ein bisschen Winterträumerei erlaube ich mir trotzdem...

(Foto Köpf)

Sonntag, 1. Januar 2012

Und wieder beginnt ein neues Jahr...

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2012
Christus spricht:
"Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig."
2. Kor. 12,9

Samstag, 31. Dezember 2011

Silvester

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"Dein ist das Jahr, dein ist die Zeit.
Dein, Gott, ist alle Ewigkeit.
Dein ist die Welt, auch wir sind dein; kann keins hier eines andern sein.
Dein ist der Tag und dein ist die Nacht, dein, was versäumt, dein, was vollbracht.
So gehn wir, Gott, aus dem, was war, getrost mit dir ins neue Jahr, ins Jahr, dem du dich neu verheisst,
Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist."
Arno Pötzsch

In ein paar Stunden...

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...beginnt das neue Jahr.
Wir werden es ganz ruhig bei uns zu Hause begrüssen.
Nachher kommen Freunde zu Besuch und zu Viert werden wir ein bisschen Silvester feiern.
Das alte Jahr mit Dank Revue passieren lassen...das Neue Jahr mit Hoffnung empfangen.
Allen, die hier vorbeischauen wünsche ich einen friedlichen und schönen Übergang von einem Jahr ins Nächste.
Ich wünsche und Gottes Segen

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Abgereist

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Heute Morgen um Acht hiess es mal wieder Abschied nehmen. Unsere Tochter ist "nach Hause" - in "ihr" Heidelberg gefahren. Aber das ist schon in Ordnung so. Wir hatten sehr schöne Tage zusammen und haben diese ganz bewusst für gemeinsame Unternehmungen genutzt. So haben wir uns in der Fondation Beyeler in Riehen die Sonder-Ausstellung "Surrealismus in Paris" mit Bildern von Picasso, Dali, Magritte und vielen Anderen angesehen, sehr eindrucksvoll. Wir sind mal wieder durch die Altstadt von Basel gebummelt, haben das Münster besucht, zusammen gekocht, über dies und das diskutiert, philosophiert, gelacht und gemeckert. Wunderbare Zeit.
Und nun lassen wir sie leichten Herzens wieder ziehen, denn für uns ist es viel wichtiger, dass sie sich in ihrem Studienort wohl fühlt, mit ihrem Studium und ihrem Leben zurechtkommt.
Ausserdem - die Wohnung und noch ein paar freie Tage ganz für uns zu haben, finden wir auch nicht direkt störend....

Montag, 26. Dezember 2011

Weihnachten in Familie

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Ein wirklich schönes und besinnliches Weihnachtsfest ist nun schon wieder fast vorbei.
Der Nachmittag und Abend am 24. mit Sohn, Schwiegertochter, Enkelkind inkognito und Tochter war richtig schön. Die ganze Familie mal wieder zusammen, gemeinsamer Gottesdienstbesuch, Abendessen, Bescherung bei der es viel zu lachen gab, eine Runde Rommé...im nu war es nach Elf.
Die beiden Feiertage haben wir sehr ruhig zu Dritt verbracht, unsere Tochter ist noch ein paar Tage bei uns. Das war auch mal schön, so hatten wir Zeit für Gespräche, zum Märchenfilme anschauen :-), zum Spazierengehen...

Samstag, 24. Dezember 2011

Ein Licht geht auf in dunkler Nacht

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Heilig Abend.
Weihnachtsstress? Eigentlich nicht.
Aber es ist ein besonderer Heiliger Abend für uns.
Sohn und Schwiegertochter kommen heute schon. Die Tochter ist schon gestern eingeflogen.
Und um 17.00 Uhr gehen wir alle zusammen zur Christvesper (ich freue mich sehr).
Das hat es wirklich lange nicht gegeben....

Ich wünsche allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr.