Ein fauler Sonntag. Draussen regnet es, gerade gab es sogar einen Hagelschauer. Ist eben April...Dafür prangen Bäume, Sträucher und Wiesen jeden Tag mehr in sattem Grün.
Da es uns bei diesem Wetter nicht gerade in den Garten zieht, habe endlich mal ich die Nähmaschine hervor geholt und mit den alten Jeans meines Mannes "kurzen Prozess" gemacht - die sind jetzt sommerliches Gartenoutfit, ein Kleid und eine Hose von mir geändert, die waren bisschen arg weit. Dabei merkte ich, dass mein Umgang mit der Nähmaschine ein bisschen eingerostet ist. Früher kam ich müheloser mit Kappnähten und Abnähern zurecht. Auch bei Umspulen und Sticheinstellungen war ich schon mal flinker. Vielleicht sollte ich in Zuknunft verregnete Tage wieder mehr mit meiner "Nadeltante" verbringen?
Sonntag, 22. April 2012
on a rainy sunday
Samstag, 21. April 2012
"Stark an gebrochenen Stellen"
In der FeG Kandern fand heute das 11. Themenfrühstück statt, und mein Mann und ich mittenmang. Wieder war für das leibliche Wohl bestens gesorgt, der Saal ausgebucht und das Thema des Vortrags hochinterressant.
Der Referent, Frank Pahnke, zeigte auf sehr sympathische und autentische Weise, dass jeder Mensch in seinem Leben mit Brüchen zurecht kommen muss. Ob Krankheit, Arbeitsplatzverlust, Versagen, Verlust eines geliebten Menschen - niemand verbringt sein Leben, ohne irgendwelche tiefen Einschnitte zu erleiden, die nicht mehr rückgängig zu machen sind.
Sehr eingängig fand ich seine Zusammenfassung:
Hinfallen ist menschlich,
liegen bleiben teuflisch,
wieder aufstehen göttlich.
Dass es nicht leicht ist, wieder aufzustehen und aus dem Erlittenen etwas Gutes zu machen, kam natürlich auch zur Sprache. Kann das denn, wenn das Leid riesengross ist, trotzdem gelingen? Ja, mit Gottes Hilfe.
Freitag, 20. April 2012
Mittwoch, 18. April 2012
Einfach schön
Als ich von der Arbeit nach Hause kam, meldete der Telefon-AB, dass unsere Tochter dringend einen Rückruf wünscht. Oh, so mitten in der Woche? Ist etwas passiert?
Aber dann klärte mich das Gespräch mit ihr auf:
Unsere Tochter ist seit heute offiziell anerkannte Studentin des „Masterstudienganges“, und das war nur möglich, weil die für ihre Bachelorarbeit zuständigen Dozenten jetzt schon dem Unisekretariat mitgeteilt haben, dass die Abschlussarbeit unserer Tochter (letzten Freitag gerade erst abgegeben) auf jeden Fall nicht schlechter als Note 4 haben wird. Somit hat sie ihren Bachelor bestanden und kann als angehende Master(in) weitermachen.
Ach, was waren wir froh – der erste UNI-Abschluss ist geschafft und es kann nun nahtlos weitergehen – einfach schön.
Dienstag, 17. April 2012
Bilder sagen mehr als 1000 Worte
Wir waren heute zu einer Vernissage zu Gast. Eingeladen hatte ein ehemaliger Kollege von uns, der schon seit über 40 Jahren das Fotografieren zu seinem Hobby erkoren hat und immer mal wieder darüber Ausstellungen veranstaltet. Da er aus beruflichen Gründen viele Jahre in den verschiedensten Ländern dieser Erde unterwegs war, hat er mit seinen Bildern viel zu erzählen.
Das Thema der heutigen Vernissage hiess: China.
Und weil sie in einem Kulturzentrum im Elsass stattfand, wurden die Eröffnungsreden vom Bürgermeister, vom Leiter des Kulturzentrums und sogar von unserem Kollegen komplett in Französisch gehalten.
Mein Mann und ich verstanden kein Wort. Wir fühlten uns aber dennoch wohl inmitten der anderen Besucher, denn ein freundliches Lächeln, ein Begrüssungshandschlag, ein einfachs „Bonjour“ mindert die Distanz auch ohne grosse Worte.
Ja und ganz ohne Worte kamen die ausgestellten Bilder aus, und sprachen dabei doch Bände.
Auf den Fotografien waren Alltagssituationen aus China dargestellt. Nicht aus den glamourösen Stadtzentren, nein, sie zeigen eher das ländliche, einfache China.
Da ist eine Dorfstrasse, staubig, die Häuser eher Hütten, ziemlich heruntergekommen, am Strassenrand stehen ein Tisch mit verschiedenen Untensilien und ein Stuhl. Auf dem Stuhl sitzt ein Mann, ein anderer steht bei ihm und “wirtschaftet“ in seinem Mund herum – oh, wir sehen also ein Zahnarztpraxis!
Ein anderes stellt eine völlig verwachsenen Garten dar, darin stehen merkwürdige Holzgestelle, auf denen dicht bei dicht ellenlange Fäden hängen. Erst bei näherer Betrachtung sieht man – aha, hier hängen Nudeln zum Trocknen.
Sehr gefallen hat mir ein Foto von einem kleinen flachen Fischerboot, in dem zwei Menschen stehen. Es schwimmt auf einem Fluss und ist aus der Ferne aufgenommen. Über Fluss und Boot hängen Nebel und der Fluss füllt das ganze Bild. So ensteht der Eindruck, als ob das Boot in völliger Ruhe im Nichts schwimmt…
Es waren lustige, spannende, merkwürdige Aufnahmen, allesamt interressant und alle vermittelten mir: China ist eine ganz andere Welt.
Nun freuen wir uns schon auf die nächste Ausstellung unseres Kollegen, sie soll unter dem Thema „Tibet“ stehen. Und da er schon seit einiger Zeit pensioniert ist, wird diese hoffentlich nicht sehr lange auf sich warten lassen.
Sonntag, 15. April 2012
Alles hat einmal ein Ende
Ich bin wieder zu Hause. Die Reha ist vorbei, Koffer und Taschen sind wieder ausgepackt, sogar die Wäsche ist grösstenteils schon gewaschen.
Mein Ischiasnerv nervt leider weiter, sogar der Oberarzt hat beim Abschlussgespräch eingeräumt, dass er diese Möglichkeit von vorherein in Betracht gezogen hat, ich möge weiter fleissig turnen und weiter die Hoffnung nicht aufgeben....
Was bleibt, sind dennoch sehr gute Erinnerungen: An sehr nette Tischnachbarinnen, an eine gut geführte Klinik, an kompetente und engagierte Therapeuten, an wirklich Freude machende Sportvarianten, an interessante Vorträge.
Ausserdem weiss ich nun ganz genau, wie stark meine Skoliose ist und welcher Wirbel in welche Richtung verdreht ist.
Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Wochen haben durfte - Zeit zur Erholung, Zeit zur Besinnung, es tat einfach wohl. Tja und meinen Ischias, den trage ich nun eben auch weiterhin im Gebet zu Gott.
Freitag, 13. April 2012
"Elvis hat das Gebäude verlassen!"
Mit diesem Satz kam heute um 10.36 Uhr die erlösende SMS von meiner Tochter.
Sie besagt, dass sie ihre Abschlussarbeit erfolgreich in der UNI Heidelberg abgegeben hat.
Oh, was für ein Stein fiel mir vom Herzen. Die letzten Tage stieg die Spannung bei der Erstellung dieser Bachelorarbeit ins schier Unermessliche. Verzögerungen, Umarbeiten, zeitraubende Literaturverweise, Zweifel über Inhalte und Formulierungen...und die Zeit lief....
Aber Kind bewies unglaublichen Kampfgeist, und nun hat sie es geschafft - erst mal ist der Schriftsatz bei der Perüfungskommission. Die Bewertung wird spätestens in sechs Wochen bekannt gegeben. Wir hoffen auf ein positives Ergebnis, damit es für unsere Tochter gleich mit dem Masterstudium weitergehen kann. Nun, wir werden sehen...
Danke Herr, für alle Bewahrung, für alles Gelingen.
Und ausserdem....
...hat die junge Dame heute auch noch Geburtstag.
Wir wünschen ihr sowas von alles Gute und ich vor allem Gottes reichen Segen.
Donnerstag, 12. April 2012
Atmen ist mehr als nur Luft holen
Was ist ein Gradierwerk? Das wusste ich vor vier Wochen auch noch nicht. Jetzt aber weiß ich es, denn wir haben hier in der Salinenklinik eines direkt vor der Nase.
In Bad Rappenau gibt es natürliche Solevorkommen. Die Sole wird mittels Pumpen zutage gefördert und wird dann von oben über einen riesigen Block (30m lang, 8m hoch) von dicht gepacktem Reisig in ein Auffangbecken geleitet. Zirka 5500 Büschel Schlehenreisig waren für diese „Bedornung“ erforderlich.
Die Sole rieselt über die Zweige, verdunstet und reichert die Luft der Umgebung mit Salz an. Auf diese Weise entsteht ein Freiluft-Inhalatorium – man atmet hier sozusagen Meeresluft ein.
Und genauso ist es. Obwohl die Luft am richtigen Meer doch ein bisschen anders riecht… Aber, im Sonnenschein am Gradierwerk sitzen, die Augen schließen und dem tausendfachen Tropfen der Sole zuhören…dann riecht die Luft als säße man an einem alten Hafen mit vielen Fischerbooten, die mit Seetang und Muscheln bewachsen sind und sich träge im Sonnenschein wiegen…tief einatmen…und den Augenblick genießen.
Mittwoch, 11. April 2012
Ich gehe in die Verlängerung
Eigentlich wäre heute mein erster Arbeitstag nach der Reha gewesen. Jedoch auf Anraten des Arztes habe ich die angebotene Verlängerung angenommen und habe nun noch vier weitere Therapietage.
Immer in der Hoffnung, dass sich mein Nerv doch noch erholt.
Ein guter Nebeneffekt hat sich während meiner Kur schon mal eingestellt: mein Blutdruck ist hier wieder mustergültig, die kleinen Speckröllchen sind weg und doch ist mein Gewicht konstant geblieben.
Na ja, bei dem Tagesprogramm....
Montag, 9. April 2012
Es kommt Besuch
Das kann ich direkt empfehlen: Selber Gast sein und dann auch noch Besuch bekommen!
Ich bin immer noch Gast hier in der Salinenklinik, und damit ich die Osterfeiertage wenigstens ein bisschen Familie um mich habe, kam gestern mein Mann zu Besuch und bleibt bis zum Dienstag.
Gestern habe ich ihn durch Bad Rappenau geführt mit Kurpark, Teich und Wasserschloss, heute haben wir uns die Stiftskirche und die Altstadt von Bad Wimpfen angeschaut und waren zum Ausruhen in einem sehr charmant eingerichteten Café mit leckerem Kuchen.
Vor meiner Reha dachte ich - Ostern nicht zu Hause? Das halte ich nicht aus!
Heute weiss ich - doch, ich halte das aus, und es tat mir auch noch gut!
Sonntag, 8. April 2012
Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden.
"Jeder meiner Schritte ruft mir in Erinnerung, dass ich - wohin ich auch gehe - immer zur Ewigkeit unterwegs bin."
Helder Camara
Samstag, 7. April 2012
Osternacht
Heute Abend findet in unserer Kirche zu Hause wieder der Gottesdienst zur Osternacht statt. Er beginnt in der dunklen Kirche. Dunkelheit - Karfreitag ist vorbei, aber noch ist nicht Ostern. Es werden traditionelle Texte aus dem alten und dem neuen Testament gelesen...später Kerzen angezündet, Lieder gesunden, die das Wachen in der Osternacht wiederspiegeln, und die Kerze, die jeder in der Hand hält, bleibt das einzige Licht, damit geht man nach dem Gottesdienst nach Hause. Es zeugt von der Hoffnung, die jeder von uns haben darf, Hoffnung, dass die Dunkelheit nicht bleibt, dass es immer wieder Licht gibt.
Jaaa...nächstes Jahr bin ich wieder dabei...
Halbe Kraft voraus
So einigermassen funktioniert mein Läppi wieder. Meine Tochter brachte mich drauf, dass der eigentliche Fehler bei meinem Antivirenprogramm liegt. Da mein Betriebssystem schon von Haus aus einen Firewall hat, der auch aktiviert ist, nutze ich meinen Laptop nun einfach weiter, jedoch ohne munter im Netz herumzuschwirren, ich besuche halt nur Seiten, die ich kenne.
Besser als gar keinen PC - ich bins zufrieden...
Mittwoch, 4. April 2012
Sendepause
Mein Laptop hat die Virusgrippe! Heute morgen liess er sich nur mit List starten und meldet immerzu einen bestimmten Fehler. Der Internet-Anschluss hier funktioniert leider nur über ein ungesichertes Netzwerk und so habe ich nun den Salat.
Mein Virenschutzprogramm ist plötzlich ausgeschaltet und lässt sich auch nicht mehr aktivieren.
Mal sehen, ob ich das wieder hinbekomme. Bis dahin verordne ich meinem LT erst mal absolute Sendepause.
Allen, die hier vorbeilesen, wünsche ich schon mal ein gesegnetes Osterfest mit dem heutigen Lehrtext:
"Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Jesus Christus." Ph. 4,7
Montag, 2. April 2012
Frage:
Was haben ein Laptop und ein Ehepartner gemeinsam?
Antwort: Beide lernt man erst mit den Jahren richtig kennen.
Ich habe meinen Laptop schon fast 5 Jahre, aber erst letzten Freitag habe ich eine ganz neue Seite an ihm entdeckt...Als ich ihn im Gemeinschaftsraum aus der Tasche holte, drückte ich unabsichtlich auf eine Aluminiumleiste, die für mich einfach nur zum Gehäuse gehörte. Aber plötzlich klappte an dieser Stelle ein kleines Fächlein auf, das so aussah, als ob es ein LAN-Anschluss sei. Aha??? Eigentlich dachte ich immer, mein Laptop hat nur Wireless-LAN, zu Hause brauche ich auch nichts anderes. Aber hier in der Klinik habe ich im Zimmer ausschliesslich LAN-Anschluss.
Ich dachte mir mit meiner Entdeckung "Versuch macht kluch", ging zur Rezeption, holte mir ein Modem und voilá - fünf Minuten später war ich in meinem Zimmer ONLINE.
Ist zwar keine grosse Sache, aber ich freue mich.
Sonntag, 1. April 2012
Palmsonntag
Sonnenaufgang heute am Palmsonntag, dem Tag, an dem wir des Einzuges Jesu in Jerusalem gedenken.
Ich war auch heute wieder im Gottesdienst, aber diesmal in der FeG hier in Bad Rappenau und ich war nicht allein, sondern hatte mich mit einer meiner Tischnachbarinnen dazu verabredet.
Eine ausführliche und wie ich fand sehr gute Predigt erwartete uns zu Lukas 19, 28-40 mit der Aussage: Wer vieles weiß aber nichts erkennt, ist am Ende doch verloren.
Bewegend fand ich die Fürbitten. Ganz offen wurden persönliche Bitten oder Dank vorgetragen und die Gemeinde betete für all diese Anliegen gemeinsam.
Nach dem Gottesdienst konnten wir noch einem Posaunenkonzert vor unserem Klinikeingang zuhören und nachmittags die strahlende Sonne genießen.
Samstag, 31. März 2012
Tisch Nr. 56
Für drei Wochen teilen wir uns zu den Mahlzeiten einen Tisch und hin und wieder auch dieselbe Therapie. Hier allerdings teilen wir Kultur, nämlich Live-Musik mit den "Riverboat Gamblers". Vier Musiker, die nur zum Vergnügen in ihrer Freizeit einmal im Monat ein Konzert in dieser Kurklinik geben. Mit siebzehn! verschiedenen Instrumenten haben sie Lieder, Balladen, Blues etc. mit so viel Freude und Leidenschaft an der Musik dargeboten, das war echt beeindruckend und ein sehr amüsanter, kurzweiliger Abend.
Freitag, 30. März 2012
Sonnige Impressionen
Die sonnigen Frühlingstage und meine langen Spaziergänge haben sich erst mal verabschiedet. Seit gestern weht ein kalter Wind und seit heute hüllt sich der Himmel in vornehmes Grau.
Ausserdem muss ich meine Spaziergänge arg begrenzen. Ein guter Grund wie ich finde, festzuhalten, mit welch sonnigen und schönen Eindrücken wir hier die ersten Zehn Tage beschenkt wurden.
Donnerstag, 29. März 2012
Halbzeit?
Heute ist die Hälfte meiner Reha herum, es sei denn, ich muss länger bleiben als bis zum 10. April.
Nach wie vor geht es mir gut. Nach wie vor macht mir die Turnerei und die Schwimmerei Spaß. Allerdings ist das Walken heute bei der Visite vom Oberarzt gestrichen worden. Denn nach wie vor ist mein Ischias-Nerv gereizt, sobald ich eine Minute stehe oder 20 Schritte gehe. Die heutige Einzelkrankengymnastik hat möglicherweise einen Weg zur Besserung gefunden, nämlich die „Neuromobilisation“. Das heißt der Nerv wird wieder dazu gebracht, in seiner Bahn zu gleiten. Die Behandlung selber war ganz schön schmerzhaft, aber danach war es für Stunden deutlich besser.
Sollte sich der Nerv mit dieser Behandlung immer noch nicht beruhigen, stehen nun doch Medikamente (hammermässige) als Therapie im Raum. Aber vorerst hoffe und bete ich ganz fest, dass die Einzelkrankengymnastik mit ihrer Neuromobilisation hilft....ich freue mich über jeden der mit betet...:-)
Dienstag, 27. März 2012
D...D...D...
Demut, Dankbarkeit und Duldsamkeit, das sind immer wieder die Gedanken, die ich habe, wenn ich mit anderen Mitpatienten hier in der Klinik ins Gespräch komme. Einerseits rückt mein Fokus weg vom eigenen Ich, andererseits fühle ich mich angesichts so manches Einzelschicksals von Gott reich beschenkt, weil es mir so gut geht….
Da ist eine Frau, im gleichen Alter wie ich. Sie hat bereits den dritten Bandscheibenvorfall und dieser Dritte wurde operiert. Leider blieb danach ihr rechtes Bein taub. Ihre Rückenmuskulatur kann sie nicht so aufbauen, wie es erforderlich wäre, weil sie eine angeborene Muskelschwäche hat.
Auch Asthma hat sie noch und muss sich vor jeder Erkältung hüten, weil sie wegen der Muskelschwäche nicht abhusten kann.
Bei einem Spaziergang fragte ich sie, wie sie das alles so verkraften kann. Da lächelt sie und sagt, ich finde, ich habe trotz allem ein sehr schönes Leben…und sie erzählt mir von ihrer Tochter, von Freunden und von den Reisen, die sie mit ihrem Mann unternimmt...
Eine Andere, einige Jahre älter, ist ebenfalls seit Jahren krankheitsgeplagt. Hatte einen Tumor in der Lunge, der operiert wurde. Bei der Nachbehandlung hat sie dann ein Medikament bekommen, das ihre Leber dauerhaft geschädigt hat, so dass sie nun keinerlei Schmerzmittel nehmen darf. Hier in der Reha ist sie wegen ständiger Rückenschmerzen. Zusätzlich muss sie sich noch wegen Diabetes und Bluthochdruck behandeln lassen. Aber auch sie ist recht aufgestellt und lässt sich nicht unterkriegen. Sie ist sogar noch voll berufstätig, hat Familie, Kinder, Enkelkinder…
Dann ist noch die junge Frau, gerade mal Dreißig. Sie habe ich im Seminar für Schmerzbewältigung kennen gelernt. Ein doppelter Bandscheibenvorfall macht ihr schwer zu schaffen mit zunehmenden Schmerzen, gegen die sie seit geraumer Zeit Opiate nimmt. Seit November letzten Jahres ist sie krank geschrieben, ist schon 5 Wochen hier, aber es ist keine Besserung in Sicht. Am meisten leidet sie jedoch psychisch. Sie weiss nicht wie es weitergehen soll. Sie möchte doch gerne noch Kinder haben, möchte wieder arbeiten gehen. Sie kommt mit ihrem krank sein so gar nicht zurecht.
Heute Morgen erzählte mir eine ältere Dame, während wir auf unsere Anwendung warteten, dass sie schon zum dritten Mal hier wäre, immer mit einem neuen Knie, jedoch ist immer dasselbe Bein operiert worden. Die Knieprothese hat sich jedes Mal wieder gelockert, wächst einfach nicht fest.
Dennoch ist sie ganz aufgestellt und fröhlich. Danach habe ich sie gefragt, da sagte sie: ha ja, mir bleibt ja gar nichts anderes übrig…
Und so ließe sich die Aufzählung fortsetzen noch und noch. Bei vielen Menschen merkt man, ihnen hilft schon, wenn sich jemand Zeit nimmt, um zuzuhören.
Ich finde jedes Einzelschicksal spannend und würde am liebsten alle aufschreiben. Denn bei den Erzählungen spürt man, wie die Krankheit den einzelnen Menschen prägt und sein Leben verändert.
Sonntag, 25. März 2012
zu Gast
Ich habe heute in der hiesigen evangelischen Kirche einen ganz ganz schönen Gottesdienst erlebt. Den haben nämlich ausschließlich die Konfirmanden (über 30 an der Zahl) gestaltet.
Unter dem Thema „mit Jesus unterwegs“ haben sie von ihrem Konfirmandenjahr berichtet, von den Projekten, an denen sie in dieser Zeit mitgewirkt haben. Wie sie diese empfunden haben.
Zu jedem Projekt gehörte eine bestimmte Bibelstelle und diese sowie das Projekt selber wurden in spezieller Weise dargestellt. Z.B. die Bibelstelle vom barmherzigen Samariter (Lukas 10) wurde szenenweise mit Playmobilfiguren dargestellt und fotografiert. Diese Fotos sowie die dazugehörigen Erlebnisse in einer Diakonie mit pflegebedürftigen Menschen wurden mit Texten dann im Gottesdienst gezeigt.
Andere Projekte wurden mit Filmplakaten vorgestellt, wieder andere mit Zeichnungen.
Besonders gut hat mir ihr eigenes Konfirmandenlied gefallen, mal sehen, ob ich das via Internet von ihrem Pfarrer erbitten kann. Auf jeden Fall nehme ich aus diesem Gottesdienst einige Anregungen für die Konfirmanden in unserer Kirchengemeinde mit…
Schon zu Beginn hat mich der gemeinsam gesprochene Psalm 23 heute irgendwie besonders gerührt: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln…“
Wochenend und Sonnenschein...
Was für ein erholsames Wochenende! Gestern hatte ich schon vor dem Frühstück meine beiden Anwendungen absolviert und so fiel mir nach dem Frühstück um Neun auf: Boahhh, ich habe den ganzen „Rest“ des Tages frei! Ich kann lesen, oder auch nicht. Ich kann schwimmen gehen, oder nicht. Ich kann mich in den Park setzten , oder nicht – ganz wie mir beliebt. Das ist so ein tolles Gefühl….
Auch heute hatte ich einen superschönen Tag. Morgens war ich schon vor dem Frühstück schwimmen und Wassertreten, dann zum Gottesdienst in die hiesige Kirche und bin danach ganz gemütlich durch den Kurpark zum Mittagessen zurückgebummelt. Überall spriessen nun Osterglocken, Hyazinthen, Blausterne und Tulpen. Es ist eindeutig Frühling. Die Parkanlagen, auch die Innenstadt sind sehr gepflegt und schön angeordnet. Wenn in ein paar Wochen alles grünt und blüht ist Bad Rappenau bestimmt eine Augenweide.
Gleich nach dem Mittagessen sind eine Tischnachbarin und ich zu einem sehr ausgedehnten Spaziergang durch Kurpark, Innenstadt mit Wasserschloss bis zurück und zum Gradierwerk aufgebrochen. Natürlich mit Zwischenstopp zum Eis essen – wer kann schon vier Stundenam Stück laufen.
Abends hat noch meine Familie angerufen. War zwar ein kleiner Telefonmarathon, aber ich habe mich sehr gefreut , dass sie an mich gedacht haben. Und nun kann ich mit Fug und Recht sagen, dass ich vom Nichtstun müde bin…
Freitag, 23. März 2012
Therapie - Therapie
Gerade habe ich meinen Therapieplan für die nächste Woche abgeholt und kann sagen, das wird nicht langweilig: jeden Morgen beginne ich um sieben mit Wassergymnastik und dann folgen noch 6 bis 8 weitere Anwendungen: Medizinische Trainingstherapie (Muckibude), Einzelkrankengymnastik, Schwimmen, Wirbelsäulengymnastik, Walking, Sandbett, Teilmassage, Autogenes Training, aber auch Seminare und Vorträge über Aufbau und Veränderungen der Wirbelsäule, Schmerzbewältigung, Stressabbau.
Zuviel finde ich es aber nicht, im Gegenteil. Schließlich möchte ich die Zeit hier so gut wie möglich nutzen, um die Skoliose in den Griff zu bekommen und auf diese Weise vergeht der Tag auch ziemlich schnell. Zeit zum Lesen oder mit den anderen Patienten ein „Schwätzchen“ zu halten, bleibt trotzdem noch.
Bisher habe ich schon gemerkt, ich bin den größten Teil des Tages am Turnen, aber gerade das finde ich gut. Ich bin so froh, dass mir niemand hier starke Schmerzmittel oder Schlimmeres aufdrängen möchte, sondern im Gegenteil, die Therapeuten vermitteln mir große Zuversicht, dass ich mit Rückenmuskelaufbau schon erhebliche Schmerzerleichterung erreichen kann. Offensichtlich habe ich bisher nicht intensiv genug Gymnastik betrieben bzw. nicht die richtigen Muskeln trainiert – das finde ich sehr interessant!
Mittwoch, 21. März 2012
Angekommen
Nun, der erste Tag ist geschafft. Gestern hat mich mein Mann hierher nach Bad Rappenau (hübsches Städtchen) gefahren.Strahlender Sonnenschein empfing uns. Der Empfang durch die Klinik sehr freundlich, organisatorisch war alles bestens vorbereitet, wenn auch der ganze Komplex mit seinen verschiedenen Gebäudeteilen und Ebenen riesig und verwirrend ist und jedes Gramm Orientierungssinn fordert.
Das Zimmer ist nett eingerichtet, hat sogar einen kleinen Balkon und da es im 5. Stock liegt, eine Superaussicht. Der Internetzugang ist dagegen nur in einem Aufenthaltsraum und auch da nur sporadisch verfügbar. Na ja, aber zum Internetten bin ich ja nicht hier.
Dieser erste Therapietag war richtig gut. Erst dachte ich, es sei ganz schön viel zu absolvieren, heute z.B. 8 Anwendungen. Aber es war gut zu schaffen und hat sogar Spass gemacht. Besonders interessant fand ich das „Sandbett“, man liegt 15 min auf dem Rücken in warmem Granitsand, murkelt sich richtig hinein, so dass die ganze Wirbelsäule entlastet ist – oh, tut sowas von gut.
Morgen geht´s schon vor dem Frühstück um Sieben los mit Wassergymnastik....
Montag, 19. März 2012
Morgen geht es los
Endlich ist auch das leidige Kofferpacken erledigt, es kann also losgehen.
Morgen 7.00 Uhr ist Abfahrt in meine Reha-Massnahme.
Eigentlich kann ich ganz unbeschwert und ruhig sein, sollte mich auch auf die "Auszeit" freuen, denn es ist sicher nicht selbstverständlich, dass ich ganz unbelastet fahren kann:
Meine Firma wünscht mir alles Gute, mein Chef von der Firma, in der ich eingesetzt bin, sagt mir, ich soll mir alle Zeit nehmen, die ich brauche, mein Mann kommt mit dem Haushalt ganz gut zurecht, kleine Kinder haben wir nicht zu versorgen. Also alles bestens.
Und doch habe ich ein flaues Gefühl im Magen. Es meldet mir immerzu, dass Schmerztherapie mehr nach Klinik als nach Kur klingt. So hoffe ich nun einfach, dass es so wird, wie eine liebe "Mitbloggerin" geschrieben hat:
"Wer mit Jesus rechnet, kommt immer in vorbereitete Verhältnisse."
Diesen Satz werde ich morgen mit auf die Fahrt nehmen.
Sonntag, 18. März 2012
Eins...zwei...drei...
...im Sauseschritt läuft die Zeit, wir laufen mit...
Schon ist das letzte Wochenende vor meiner Abreise herum.
Die vergangenen Tage waren sehr anstrengend und hektisch, aber nun ist so ziemlich alles vorbereitet.
Es bleibt noch das Kofferpacken...
Gestern waren wir nachmittags noch im Garten, haben ein bisschen gewerkelt aber auch ein bisschen Frühlingsfeuerchen genossen, sogar schon mit Wurst am Stock - sehr interressant, lecker und lustig. Die Idee dazu und die Würste haben Freunde spontan mitgebracht.
Unser heutiger ImPulsgottesdienst ist gelungen, wenn ich mit dem vielen Stehen auch arg Mühe hatte.
Besonders gut angenommen wurde die Segnungsaktion, fast alle Besucher stellten sich im Kreis um den Altar auf. Die jüngste Besucherin war gerade mal 6 Wochen. Sie ist die kleine Tochter von einem aus unserem Team und "kam" mit ihrer Mami und der grossen Schwester in den Gottesdienst. Friedlich schlafend hat sie beinahe zwei Stunden in unserer Kirche zugebracht. Da kann man wohl sagen, dass sie eine "ImPulslerin" der ersten Stunde ist.
So eine süsse Maus!
Freitag, 16. März 2012
Gott als Meisterknüpfer(in)
Die heutige Andacht im SWR1-Radio fand ich so treffend, dass ich sie hier festhalten möchte:
"Fehler machen alle. Große - hoffentlich nur ein paar Mal im Leben. Kleine Fehler - andauernd.
Kein Mensch ist ohne Fehler. Es kommt allerdings darauf an, wie man damit umgeht.
Ob ich wütend bin über mich selbst und Tag und Nacht nur noch über meine eigene Dummheit nachdenke.
Ob ich so tue, als wäre nichts geschehen
Ob ich das, was war, einfach abhake.
Oder ob ich sage: "Ja, das war ein Fehler. Und jetzt mache ich etwas daraus."
Diese Möglichkeit halte ich persönlich für die Beste. Denn so werden aus meinen Fehlern Lebenserfahrungen und aus meinem Leben vielleicht sogar so etwas wie ein Kunstwerk.
Am liebsten würde ich deshalb mit meinen Fehlern so umgehen, wie die Teppichknüpferinnen in den traditionellen Knüpfereien des Ostens. Ihre Teppiche werden von Hand hergestellt unter der Leitung einer Meisterknüpferin.
Gearbeitet wird von der Unterseite des künftigen Teppichs her. Die Arbeit ist kniffelig. Eine Geduldsprobe, bis tausende und abertausende von Wollfäden in die Unterlage geknotet sind.
Und darum geschieht es eigentlich immer, dass eine der Knüpferinnen versehentlich einen Fehler macht und eine Form oder eine Farbe verwebt, die nicht ins Muster gehören.
Ist dies der Fall, beginnt die Kunst der Meisterknüpferin. Denn sie lässt die falschen Knoten jetzt nicht etwa auflösen, um den Fehler wieder zu korrigieren. Nein, sie sucht und findet eine Möglichkeit, den Fehler harmonisch in das Gesamtmuster des Teppichs einzufügen.
Und wer sich mit Teppichen auskennt, der weiß: die echten, die wirklich wertvollen Teppiche, das sind die handgewebten, die bestimmt irgendwo einen Fehler haben!
Mein Leben ist auch kein Serienprodukt vom Fließband. Es ist handgeknüpft. Mit Fehlern. Mit falschen Formen. Und ich glaube: Gerade das macht es so einmalig und kostbar.
Aber aufgepasst: nicht meine Fehler sind kostbar. Eine falsche Entscheidung bleibt falsch. Ein gemeines Wort bleibt gemein. Eine Verantwortungslosigkeit bleibt, was sie ist. Nicht meine Fehler sind kostbar, sondern das, was ich aus ihnen mache. Wie ich sie eingliedern kann in das Gesamtgewebe meines Lebens.
Ich glaube, das ist auch die Art, wie Gott an meinem Leben mitknüpft - so wie die Meisterknüpferin an den Teppichen mit Fehlern. Gott lässt es nicht zu, dass meine Fehler mein ganzes Leben verderben. Gott macht aus meinen Fehlern - neue Lebensmuster. Er hilft mir, dass am Ende doch ein ganz besonderer Lebensteppich entstehen kann. Mit Fehlern. Vielleicht auch mit einer etwas ungewohnten Form. Aber gerade darum - ein echtes Kunstwerk."
Gabriele Hofmann
Donnerstag, 15. März 2012
KinderGeburtstag
Und was waren das für Zeiten! Schöne, schwierige, lustige, ganz ganz schwierige – um so mehr freuen wir uns jetzt, wie sich alle so gut „gefügt“ hat.
Von Herzen wünsche ich ihm Gottes Segen für seinen weiteren Lebensweg…J
Mittwoch, 14. März 2012
Dienstag, 13. März 2012
Ein Rädchen im Getriebe
Sonntag, 11. März 2012
Die Zauberflöte
Wir gehen heute Abend aus. Der Kulturgenuss kam in letzter Zeit bei uns ein bisschen kurz, aber heute werden wir Kultur geniessen und zwar vom Feinsten.
Ein Gemeinschaftsprojekt von Musikschule, Gospelchor, Jugendreferat der evangelischen Kirchengemeinde, Profi-Musiker vom Theater Basel und einer Gesangsstudentin der Musikhochschule Basel führt die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart als Kammeroper auf.
Musik von Mozart - ich freu mich wie ab....
Erinnerung
Heute vor einem Jahr geschah das grosse Erdbeben in Japan, unsere Tochter war zu dieser Zeit gerade mal 500 km südlich von Fukushima an der Pazifikküste in Tsu zu einem Studienaufenthalt ansässig.
Gerade habe ich nochmal meine Blogeinträge von vor einem Jahr gelesen, und plötzlich war alles wieder da, die Angst, die Ohnmacht, die Verzweiflung, die Tränen.
Lieber Gott, bitte lass mich nie wieder solche Angst um eines meiner Kinder haben...
Vor ein paar Tagen hat mir unsere Tochter einen Link zu einem Video gesendet, einer geophysikalischen Aufnahme aller Erdbeben in und um Japan. Ich fand es sehr beeindruckend, zeigt es doch sehr eindrücklich, welche Gewalt damals frei wurde:
Hier kann man das Video anschauen
Was bin ich froh, dass unsere Tochter heute wohlbehalten in Heidelberg sitzt und an ihrer Abschlussarbeit schreibt.
Donnerstag, 8. März 2012
Rehabilitation
Vielmehr verspreche ich mir von dieser Reha, dass die Anwendungen mir vielleicht doch helfen können und meine Schmerzen im Bein lindern oder sogar auflösen. Dafür würde ich nicht nur Ostern dort verbringen sondern auch länger bleiben.
Da ich noch nie zu einer Kur war, bin ich gespannt wie ein Flitzebogen was mich wohl erwartet.
Mittwoch, 7. März 2012
Einmal im Jahr...
Dienstag, 6. März 2012
Ich sehe schwarz!
Nun liegen sie hier zu Hause ausgebreitet auf meinem Bett und ich stelle fest, obwohl ich bezüglich der Farbe nicht festgelegt war: der Badeanzug ist schwarz, das Top ist schwarz, die Hose ist anthrazitfarben….dabei war ich in jedem einzelnen Laden froh, dass es meine Grösse gab, und dass die Teile mir auch passten, nach Farbe konnte ich da nicht auch noch fragen!
Montag, 5. März 2012
Die Gleitsicht-Kuh ist vom Eis
Mein Optiker hat heute bewiesen, dass er doch Mensch ist. Er rief mich heute an, er habe sich mit dem Brillenglashersteller geeinigt, die neuen Gläser werden für mich kostenneutral nachbestellt. Ich möge das Gestell vorbeibringen, damit die neuen Gleitsichtgläser, wenn sie geliefert werden, gleich eingebaut werden können. Das Ganze könne jedoch 10 Tage dauern.
Uff, mir fiel ein grosser Stein vom Herzen. Ich hätte das sicher auch erstreiten können, aber erstens weiss ich nicht, an welche Stelle ich mich hätte wenden können und zweitens ist mir diese gütliche Einigung sehr viel lieber, denn ich werde wohl noch länger auf die Zunft der Optiker angewiesen sein und zu einem anderen Optiker zu wechseln, könnte ich mich nur schwer entschliessen.
Kinderwagenabenteuer
Ich war jedoch noch abends total beeindruckt von diesem Geschäft mit seiner Fülle an Angebot.
Sonntag, 4. März 2012
frühlingsbereit
Dieses Wochenende waren wir in unserem Garten fleissig wie die Bienchen...Das Laub zusammengeharkt, die vorjährigen trockenen Blätter von Farn, Fackellilie, Küchenschelle, Glockenblumen etc. abgeschnitten, die Rhododendren gedüngt, Efeu zurückgeschnitten - und nun kann er kommen, der Frühling. Wir freuen uns drauf und darüber, dass wir gartentechnisch schon so weit sind. Nur die Rosen müssen später noch geschnitten werden.
Besonders freut uns, dass wir doch noch ein lebendes Krötenpaar in unserem Teich gesichtet haben. Das lässt uns hoffen, dass es in diesem Jahr doch nicht ganz "unbelebt" im Teich zugeht.
Samstag, 3. März 2012
Genuss pur!
Ich wurde heute Nachmittag wieder daran erinnert, wie sehr ich das Glockenläuten unserer Kirche mag.
Jeden Samstag läuten sie ab 17 Uhr minutenlang. Ich sass zu der Zeit im Sonnenschein lesend auf dem Balkon (der erste Balkon-Nachmittag dieses Jahres), lauschte ganz fasziniert und freute mich einfach.
Freitag, 2. März 2012
Doch noch die Kurve gekriegt...
Seit über vier Jahren bin ich in unserem ImPulsteam für die Plakate zuständig. Bisher lief immer alles einigermassen glatt. Diesmal aber war echt der Wurm drin:
Zuerst sind mehrere Mails "verschütt" gegangen, sodass der Plakatedruck infrage stand. Als sich da eine Lösung auftat, stürzte ein anderes Mailsystem ab, so dass die Mail mit den Plakaten einen Tag verspätet abgesendet wurde und Terminprobleme entstanden. Als auch diese Kuh vom Eis war und ich gestern Abend auf dem Heimweg den Teil der Plakate im Pfarrhaus abholen wollte, den ich verteile, war trotz vorherigen Anrufs niemand da, somit hatte ich nichts zu verteilen.... Doch abends rief noch unsere Pfarrerin an, und wir verabredeten, dass sie heute morgen um sieben, wenn ich zur Arbeit fahre, vor dem Pfarrhaus an der Tür liegen werden. Das klappte dann auch.
Und nun sind sie verteilt, ich bin froh und die Leute, die die Plakate sehen, hoffentlich so neugierig, dass sie zum Gottesdienst kommen.
Donnerstag, 1. März 2012
Frühlingsanfang
Laut Kalender ist heute meteorologischer Frühlingsanfang und das Wetter gibt dem Kalender recht.
So schöne Sonne, kein Wind, warm, ach es war herrlich.
Ich war mit einer Kollegin aus unserem Montagsgebet über Mittag am Rhein und wir sassen so schön im Sonnenschein, hatten viel zu erzählen und haben die Pause einfach genossen.
Kein Wunder, dass wir erst nach über einer Stunde ins Büro zurückkehrten....
Mittwoch, 29. Februar 2012
aufgeschnappt
"Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch, sonst würde es ja Buchung heissen."
Autor mir leider unbekannt.
Dienstag, 28. Februar 2012
Kein Durchblick
Sonntag, 26. Februar 2012
Nachtrag
Nicht nur dieser Sonntag war ein schöner Tag. Irgendwie drängt es mich, hier meinen grossen Dank festzuhalten für so viele schöne und bewegende Momente in den letzten Tagen und Wochen.
Ich staune voll Dankbarkeit, dass die Schmerzen in meinem Bein, so sehr sie mich auch plagen, mein Leben doch nicht bestimmen können.
Nach wie vor kann ich meinen Haushalt erledigen, ich hatte Freude im Januar ein Museum zu besuchen, war zum Fastnachtsumzug, habe die Sträucher im Garten gekürzt, war spazieren, einkaufen...und nach wie vor hatte ich jeden einzelnen Tag mindesten einmal Grund micht herzlich zu freuen oder laut zu lachen. Ich glaube das ist das geheimnisvolle "Durchtragen" - lieber Gott, ich danke dir dafür.
Familienfrühstück
Wir waren heute zum Frühstück eingeladen, von unserem Sohn und seiner Frau (mit Baby).
War ganz ganz schön, ein Vormittag in Familie. Wir hatten Zeit und Gelegenheit näher nachzufragen, wie die Schwangerschaft verläuft, was noch an Anschaffungen für´s Baby fehlt, konnten das frisch renovierte Kinderzimmer in spé schon mal bewundern, waren zusammen spazieren.
Ich stellte im Gespräch mit meiner Schwiegertochter fest, dass ich doch eine ganze Menge aus der Zeit meiner eigenen Schwangerschaften vergessen hatte und war ganz erstaunt, dass es heutzutage ganze "Supermärkte" für Babyausstattungen gibt. Hmm...Gartenmarkt...Baumarkt....Babymarkt....sehr interressant...
Natürlich müssen wir da mal hin, schliesslich müssen sich auch Grosseltern auskennen, wo es zu kaufen gibt, was Baby so braucht.
Dieser Vormittag hat uns richtig gut getan, und so haben mein Mann und ich auf dem Nach-Hause-Weg gefunden, dass könnten wir Tradition werden lassen: jeden letzten Sonntag im Monat ist Familienfrühstück, das Nächste ist bei uns. Mal sehen, was die Jungen Leute dazu sagen?
Samstag, 25. Februar 2012
Teichdrama
Ideales Wetter heute, um unsere Hecken und Sträucher im Garten fertig zu stutzen: windstill, nicht zu kalt, bewölkt. Vormittags zogen wir los. Mein Mann war noch nicht so fit, eigentlich fand ich´s nicht richtig, aber ihn zog es unwiderstehlich hinaus (nachher war ich sehr froh, dass ich die Bescherung nicht allein bewältigen musste). Das Schneiden ging ganz gut, mit einer grossen Astschere sind auch die dickeren Zweige für mich kein Problem, und alles was zu Feuerholz nicht taugte, hat Mein Mann gleich verbrannt.
Nur in unserem Teich, da erwartete uns eine böse Überraschung: an den Stellen wo die Eisdecke geschmolzen war, hat es tote Frösche und Kröten nach oben getrieben. Wahrscheinlich hat durch den gar so strengen Frost dieses Jahr die Eisdecke den Teich komplett bedeckt, so dass die armen Tiere erstickt sind. Über Zwanzig haben wir herausgefischt, und dabei ist ein Teil des Teiches noch mit einer dicken Eisschicht bedeckt...es könnten also noch mehr gestorben sein. Ach, es tut mir so leid um die kleinen Wasserpatscher, zumal wir noch keine Lösung haben, wir wir das hätten verhindern können.
Für Schilfpflanzen ist unser Teich einfach zu klein und Styropor-Schwimmer unterfrieren, wenn es so kalt ist, tja und dass es einn "stehendes" Gewässer ist können wir auch nicht ändern.
Vorerst hoffen wir, dass einige der Fröschlies doch überlebt haben und den Teich neu bevölkern. Das Frühjahr wird es zeigen...
Freitag, 24. Februar 2012
Zeitraffer
Nun ist schon wieder eine ganze Woche vorbei, den mein Blog im "Winterschlaf" verbracht hat.
Aber die Tage seit letzten Sonntag waren wieder so ausgefüllt und turbulent, und spät abends kann ich mich einfach nicht mehr aufraffen, meinen Laptop noch anzuschalten, zumal ich den ganzen Tag vor dem PC sitze....
Letzten Montag (Rosenmontag) sind wir mit Tochter, ihrer Freundin und unseren Freunden zum "Nachtumzug"Anschauen gegangen - hat Spass gemacht, zumal wir die letzten beiden Jahre nicht dabei waren. Zum Glück war es nicht mehr so kalt. Dienstag dann war mein Kontroll-Termin beim "Atlas-Proff" nördlich von Strassbourg, da waren Nachmittag und Abend vorbei, ehe wir wieder Zuhause waren. Am Mittwoch war ich beim vielbeworbenen Optiker mit dem allgegenwärtigen Namen - 3 Stunden! lang mit leider nur mässigem Erfolg.
Donnerstags zog es mich nach Feierabend endlich mal zur Hausarbeit - Kind und Freundin waren inzwischen abgereist und so wollten die Gästebetten wieder verräumt werden, Wäsche war zu erledigen und da und dort trieb sich Konfetti herum, das auf den Staubsauger wartete.
Mein Mann, der in solchen Zeiten durchaus im Haushalt mithilft war obendrein ausser Gefecht gesetzt. Ihn hat eine so heftige Erkältung erwischt, dass er den ganzen Mittwoch die Frequenz verlassen und nur geschlafen hat. Erst heute war er wieder ansprechbar, allerdings immer noch sehr angeschlagen.
Aber nun ist die Woche ja herum, nachher gehe ich noch in meine Muckibude und dann ist Wochenende...
Und für die nächste Woche sind erst mal keine Termine vorgesehen - abgesehen von meinem Sportprogramm.
Sonntag, 19. Februar 2012
Zum Sonntag
"Herr, du kennst unsere Schwäche. Du weisst, wie leicht wir den Mut verlieren. Du weisst, wie ängstlich wir unsere Worte wählen und unsere Schritte setzen.
Aber du hast uns gerufen. Darauf verlassen wir uns.
Wirke in uns, wenn es dein Wille ist.
Brauche uns und mache uns brauchbar."
nach Jörg Zink
Samstag, 18. Februar 2012
Garteneinsatz
Heute haben wir es wahr gemacht. Bei diesem schönen Wetter haben wir endlich begonnen, die Sträucher unseres Gartens zu verschneiden. Mein Mann hat die gesamte vordere Hecke radikal gekappt. Ich habe den Sommerflieder, die Sträucher hinter dem Teich und einen Teil der Sichtschutzhecke zum Nachbarn gekürzt.
Zwar war ich nicht so schnell, leider spielt meine Hüfte wieder völlig verrückt, aber ich freue mich, dass ein gut Teil dieser Arbeit getan ist. Vielleicht ist ja nächsten Samstag nochmal "Gartenwetter".
Wie stark der Frost der vergangenen 14 Tage war, wurde uns einsdrücklich klar, als wir unseren kleinen Teich sahen.
Zwar war ein gut Teil in der Sonne geschmolzen, aber offensichtlich nur an der Oberfläche. Ca. vier Zentimeter darunter, bedeckte das Eis den gesamten Teich noch wie ein Panzer aus Beton. Es sah sehr merkwürdig aus, als ob eine grosse weissliche Wolke unter der Wasseoberfläche schweben würde.
Freitag, 17. Februar 2012
Verwöhnprogramm
Seit Mittwoch ist unsere Tochter zu Besuch. Sie möchte mit ihrer Studienfreundin, die am Samstag anreist, die hiesige Fastnachten mitmachen. Nun möchte mancher meinen, oh, wenn Kind mal wieder zu Gast ist, zieht Mutti alle Register und verwöhnt die Mottebiene wo es nur geht.
Im Prinzip ist das schon so, allerings wurden heute wir Eltern verwöhnt:
Als ich von der Arbeit kam, war Kind schon dabei das Bad zu putzen. Super, somit fällt das aus meinem nachmittäglichen Putzprogramm schon mal heraus. Abends hat sie für uns gekocht, Gnocci mit Spinat-Grogonzola-Sosse und es gab frischen Salat. Und für Montag hat sie schon angekündigt, dass sie auch da zusammen mit ihrer Freundin kochen möchte, und dass wir dann alle zusammen zum Nachtumzug gehen könnten. Wir sind natürlich sehr angetan.
Wer weiss, ob wir sie am Dienstag wieder fahren lassen....
Donnerstag, 16. Februar 2012
Welchen Computer fahren Sie???
Ich erinnere mich noch gut an unser erstes Auto. Vor 28 Jahren war´s. Damals war es ganz normal, dass so eine Auto auf langer Fahrt auch mal kaputt gehen kann. Stundenlang standen wir schon mal am Strassenrand, und selbstverständlich hat mein Mann da selber im Motor gewerkelt und improvisiert, bis es wieder lief. Auch bei den nächsten Wagen war hin und wieder eine Reparatur fällig und die Werkstatt informierte uns dann, die Lichtmaschine, der Standgasregler, die Ventilsteuerung seien defekt gewesen.
Aber immer hatte man das sichere Gefühl, wir sind mit einem "Auto" unterwegs.
Bei unserem jetzigen fahrbaren Teil bin ich mir seit heute nicht mehr so sicher.
Ich hatte ihn in die Werkstatt gebracht, weil ich mit dem Beschleunigen bei kleinen Geschwindigkeiten nicht zufrieden war, er "hackerte" oft. Ich dachte, es könnte am Getriebe liegen, und da wir noch Garantie haben, wollte ich das zumindestens prüfen, am liebsten beheben lassen.
Und was war das Ende vom Lied? Als ich das Auto? heute Abend wieder abholte, erklärte mir der Mann von der Reparaturannahme, wenn ich im Programm "E" fahre, könnte es schon mal sein, dass das Automatic-Getriebe den höheren Gang länger beibelhält, im Fahrprogramm "S" sei das anders, da dürften solche Kraftlücken nicht auftreten und ich sei seit Übernahme des Autos immer im "E" gefahren (hat der Bordcomputer ihm verraten). Zur Sicherheit aber hätten sie ein neues Software-Update eingespielt, ich möge beobachten, ob es nun besser sei.
"Software-Update", "Fahrprogramm", "Bordcomputer"...als ich zum Auto kam, mir den Fahrersitz und den Spiegel wieder einstellte, wurde mir bewusst, das sieht nur so aus wie ein Auto - in Wirklichkeit ist das hier ein komlexer Computer, einer, der durchaus ein Eigenleben zu haben scheint. Er verriegelt die Türen, wenn ich losfahre, er meldet, wenn ich zu schnell fahre, er merkt sich wohin ich fahre, es warnt mich, wenn ich eine Staatsgrenze passiere - alles zu meiner Sicherheit - das sehe ich schon ein. Aber ein bisschen unheimlich ist es doch.
Dienstag, 14. Februar 2012
Winter ade?
Plötzlich ist der Frost vorbei.
Gestern Früh hatten wir noch -13°C, heute Morgen waren es gerade mal noch -3,5°C, am Abend dann schon +2,5°C.
Es taut allenhalben, vom Schnee war durch die trockene Kälte sowieso nicht mehr viel übrig.
Ich bin froh, dass es nicht, wie von der Wettervorhersage angekündigt, auf die frostkalten Strassen geregnet hat. Das Blitzeis blieb Gott sei Dank aus.
Und wie es morgen wir, sehen wir morgen....
Montag, 13. Februar 2012
Wir haben manches in der Hand...
"In uns selber liegts, ob wir so sind, oder anders.
Unser Körper ist ein Garten und unser Wille der Gärtner,
so dass, ob wir Nesseln drin pflanzen wollen
oder Salat bauen, Ysop aufziehen oder Thymian ausjäten,
... ihn müßig verwildern lassen oder fleißig in Zucht halten -
ei, das Vermögen dazu und bessernde Macht
liegt durchaus in unserem freien Willen."
Othello, 1. Aufzug 3. Szene
Sonntag, 12. Februar 2012
Mehr als nur eine Geburtstagsparty
"Tony wuchs in der Innenstadt von Philadelphia auf und ist ein Buchautor, Professor für Soziologie und ein engagierter Kämpfer in sozialen Belangen. Vor ein paar Jahren ereignete sich folgendes: Er fliegt nach Hawaii, um auf einer Konferenz zu sprechen. Nach dem Einchecken im Hotel versucht er, ein bisschen Schlaf zu bekommen.
Gegen 3 Uhr morgens weckt ihn jedoch seine biologische Uhr. Die Nacht ist dunkel, die Straßen sind still, die Welt schläft tief und fest, Tony dagegen ist hellwach und sein Magen rumort. Er steht auf und macht sich auf, um in der Stadt einen Ort zu finden, wo er zu früher Stunde ein Frühstück mit Eiern und Schinken bekommen kann. Alles hat geschlossen, außer einer heruntergekommenen Bistrokneipe in einer Seitengasse. Er tritt ein und setzt sich.
Der fette Kerl hinter der Theke kommt herüber und fragt: „Was willst'n ham?“
Nun ja, Tony ist gar nicht mehr so hungrig, und wie er so ein paar Donuts unter einer Plastikhaube erspäht, sagt er: „Einen davon und einen schwarzen Kaffee, bitte.“ Es ist mittlerweile halb 4, als er seinen Donut verputzt und seinen Kaffee schlürft, als acht oder neun aufgedrehte Prostituierte lautstark eintreten, die gerade ihre nächtliche Tätigkeit beendet haben. Sie lassen sich auf die Sitze an der Theke fallen und Tony sieht sich unangenehm umzingelt von dieser Gruppe rauchender und fluchender Stricherinnen. Er beeilt sich mit seiner Tasse Kaffee und sinnt auf einen raschen Rückzug.
Dann sagt die ihm am nächsten sitzende Frau zu ihrer Freundin: „Stell Dir vor, morgen habe ich Geburtstag! Ich werde 39!“ Worauf ihre Freundin zynisch reagiert: „So, so, und was willste dann von mir? Wohl 'ne Geburtstagsparty? Dass ich Dir 'n Kuchen back und Happy Birthday sing?“ Darauf entgegnet die erste Frau: „Also, so was, warum musst Du so gemein sein? Warum musst Du mir gleich so über den Mund fahren? Ich sage ja nur, dass ich Geburtstag habe. Ich will ja gar nichts von Dir. Warum sollte ich überhaupt eine Geburtstagsparty bekommen?
Ich hab in meinem ganzen Leben noch keine Geburtstagsparty gehabt.
Warum sollte ich dann jetzt eine kriegen?“weiter geht´s hier
Samstag, 11. Februar 2012
Ist das Eis gebrochen?
Wir waren heute zum Essen in ein Restaurant im Nachbarort eingeladen.
Eine Freundin wollte mit ihrem Mann und uns ihren Geburtstag nachfeiern.
Das Lokal liegt ca. 6 km von unserem Zuhause entfernt. Früher sind wir bei schönem Wetter normalerweise dorthin gewandert. Zumal der Weg an unserem Garten vorbei und über Wiesen und Felder führt.
Doch seit ich so grosse Probleme mit meinem Bein habe, bin ich ja schon froh, wenn ich es schaffe, bis in den Garten zu laufen. Aber diese Woche über hatte ich immer mal wieder den Gedanken, ich sollte es wagen, dorthin zu laufen. Es gab zwar immer noch reichlich Schmerzen in Rücken und Bein. Aber diese scheinen mir verändert. Und was total neu war, ich hatte in dieser Woche stundenweise keine Schmerzen. Klar, wenn ich stehe, sind sie volle Breitseite wieder da. Aber doch hatte ich den Eindruck, sie sind nicht mehr so bohrend und permanent.
Kurz und gut - wir sind heute ins Lokal gelaufen und haben wie in unseren besten Zeiten nur knapp eine Stunde gebraucht. Ich habe gestrahlt wie ein Schneekönig. Nun ja, schmerzfrei war die Wanderung nicht, immer wieder mal fuhr mir ein Messer durch die Hüfte, aber zwischenzeitlich konnte ich sehr gut ausschreiten. Vielleicht ist ja nun der Anfang einer Besserung da - ich wünsche es mir so...
Freitag, 10. Februar 2012
Ab heute tickt die Uhr
Unsere Tochter hat heute ihre Bachelorarbeit angemeldet. Ein hochoffizieller Akt, wie ich nun weiss.
Und von heute an hat sie neun Wochen Zeit, die Arbeit einzureichen. Letzter Abgabetermin ist Freitag der 13.04.12. Jedoch ist sie fest entschlossen und guten Mutes, nicht erst an diesem letzten Tag abzugeben und ich denke, das wird ihr gelingen.
Gestern hat sie eine mündliche Abschlussprüfung mit 1,3 bestanden. Wow, kann ich da nur sagen. Wir freuen uns sehr mit ihr und es schleicht sich durchaus auch eine Portion Stolz mit hinein.
Überhaupt hat sie ihr Studium bisher sehr gut gemeistert. Dass nun schon der erste Teil, der Bachlor, zu Ende geht, zeigt mir wieder mal, wie schnell die Zeit vergeht.
Ab April möchte sie mit dem "Master" beginnen. Ich wünsche ihr, dass es klappt.
Donnerstag, 9. Februar 2012
aus gegebenem Anlass
ich musste so lachen, als er es mir zeigte.
Dabei ist der Inhalt zwar witzig aber nicht wichtig.
Wichtig ist nur der Titel...
Für Nichteingeweihte gibt´s die ganze Geschichte hier
Mittwoch, 8. Februar 2012
Mittwoch mal anders
Ich weiss nicht, seit wievielen Monaten heute der erste Mittwoch ist, an dem ich keinen Physiotherapie-Termin habe. Ich finde das toll. Nach der Arbeit einfach nur zum Brotkaufen und dann nach Hause zu fahren, morgens keine Extratasche mit Sportsachen mitnehmen müssen, ist richtig schön. Klar, die Turnerei bleibt mir trotzdem, aber das geht so nebenher beim Fernsehgucken bzw. -hören.
Die gesparte Zeit ist allerdings schon verplant. Irgendwelche Hausrabeiten rotten sich einfach IMMER zusammen und lauern schon, dass ich nach Hause komme....aber das darf getrost mit einem Augenzwinkern gelesen werden, denn gar so sehr leide ich dabei nicht :-).



