Ein frostklarer Tag, die Sonne scheint strahlend von einem blauen Himmel.
Sonntag, 5. Februar 2012
Winterimpressionen
Samstag, 4. Februar 2012
Von wegen Bodenfrost!
Heute Morgen zum Samstags-Frühstück waren es sogar -16°C.
Allerdings leben Maulwurfs, wie es scheint, in einer frostfreien Welt....
Freitag, 3. Februar 2012
Ein schöner Satz:
"Des Mannes Lieb' ist ein ganz eignes Ding.
Erst sie lässt eine Frau recht leben."
Lord Byron, Don Juan
aus dem Buch: Weisst du nicht, wie schön du bist?
Donnerstag, 2. Februar 2012
ImPuls-Team
Ja, das sind wir: ein Team.
Unser heutiges Vorbereitungstreffen für den nächsten Impuls-Gottesdienst war so gelungen und fruchtbar, das hat wirklich Spass gemacht.
Obwohl es reichlich Diskussionen gab, wir durchaus nicht immer einer Meinung waren und sogar an der Predigt unserer Pfarrerin "herumgeändert" haben, so haben wir aber auch ganz viel gelacht, haben ein tolles Miteinander gespürt.
Und so steht nun schon der gesamte Ablauf, alle Aufgaben sind verteilt bis hin zur Dekoration.
Ganz beschwingt und dankbar machten wir uns noch vor Zehn auf dem Heimweg. Einfach SCHÖN.
Dienstag, 31. Januar 2012
Es flöckelt
Die Temperatur ist mit -1,6°C noch nicht wirklich frostig, aber das kommt sicher noch, wenn die Wettervorhersagen eintreffen.
Schön sieht es draussen aus. Ich kann nicht umhin, ich freue mich und nehme es als Geschenk, dass es doch noch Winter wird.
Montag, 30. Januar 2012
Noch ein Tag frei
Heute habe ich noch einen Tag Urlaub genommen.
Am Vomittag sind die letzten Gäste abgereist. Und ich hatte gemütlich Zeit, die Gästebetten wieder zu verräumen, Tafeldecken und Handtücher zu waschen und am Nachmittag nochmal alle Geburtstagskarten zu lesen, die Geschenke zu befreuen und zu bestaunen und zum Teil ein Plätzchen für sie zu suchen.
Eigentlich hatte ich mir für den Nachmittag vorgenommen, in meine Muckibude zum Training zu gehen, aber die Urlauberin in mir weigerte sich und flüsterte immerfort – wenn schon faulenzen dann richtig!
Sonntag, 29. Januar 2012
Geburtstag
Man soll sich nicht die Wimpern tuschen, wenn man einen runden Geburtstag feiert und dabei so eine tolle Familie hat wie ich...
Freitag, 27. Januar 2012
Mozarts Geburtstag
"Gott, in mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht,
ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht,
ich bin kleinmütig, aber bei dir ist die Hilfe,
ich bin unruhig, aber bei dir ist Frieden,
in mir ist Bitterkeit, aber bei dir ist Geduld.
Ich verstehe deine Wege nicht, aber du weisst einen Weg für mich."
Dietrich Bonhoeffer
Mittwoch, 25. Januar 2012
"Schuldenschnitt"
So wird der Titel unseres nächsten ImPuls-Gottedienstes heissen.
Gestern war erstes Vorbereitungstreffen dafür und von allen Vorschlägen waren wir im nu einig, dass wir dieses Thema zum Inhalt des Godi nehmen möchten.
Wir möchten in dieser Zeit, wo keine Nachrichten vorübergehen, die nicht von der Schuldenkrise Europas im allgemeinen und Griechenlands im besonderen handeln, darauf hinweisen, dass es noch andere Schuld gibt als die finanzielle.
Was ist Schuld? Wie leicht wird jeder von uns schuldig. Wie kann ich diese Schuld los werden?
Wie fühlt sich die Befreiung an?
Das und mehr möchten wir dabei betrachten.
Wie ich finde, ein sehr spannendes Thema. Ich freue mich schon auf das nächste Treffen, wenn wir den Ablauf diskutieren und die einzelnen Punkte mit Inhalt füllen werden.
Möge der HERR unsere Ideen und Gedanken leiten...
Dienstag, 24. Januar 2012
Der Countdown läuft...
Die ersten hundert Jahre sind die schwersten, sagt man. Ein guter Grund, dankbar zu feiern, wenn die erste Hälfte geschafft ist….
Es ist eigentlich alles organisiert und erledigt, was möglich ist.
Und trotzdem steigt so ganz allmählich die Spannung vor diesem Fest.
Heute habe ich nochmal mit der Dame vom Partyservice telefoniert, ob buffettechnisch und terminmässig alles i.O. ist, ausserdem im Weingut angefragt, ab wann wir den Weinkeller herrichten können.
Zuhause füllt sich das Sofa meines „Büros“ mit den Dingen, die wir mitnehmen müssen (Kerzen, Servietten, Geschirrtücher, Tischdecken….).
Die Anreise ist mit den Gästen geklärt, die Übernachtungen ebenfalls.
Es läuft also gut. Und doch steigt die innere Spannung J. Aber ein bisschen Lampenfieber gehört eben dazu. Ich freue mich auf meine Gäste, bin gespannt, ob alles klappt und hoffe auf ein schönes gemeinsames Fest.
Montag, 23. Januar 2012
Sonntag, 22. Januar 2012
Sonntag
Aber bisschen raus wollten wir denn doch. Wenigstens mal im Garten schauen, ob alles noch schön Winterschalf hält.
Nein, tut es nicht. Die ersten Schneeglöckchen begrüssten uns.
Ein schöner fröhlicher Tupfer bei diesem trüben Wetter.
Donnerstag, 19. Januar 2012
"Nummernsalat"
Seit 16. Dezember fahren wir schon unser „neues“ Auto.
Anfang dieser Woche meldete sich das Autohaus bei uns, es habe eine Verwechslung bei der Zulassung gegeben, unser Auto müsse noch einmal neu zugelassen werden, sie würden es abholen und wieder bringen und uns für diesen Tag ein Ersatzauto zu Verfügung stellen.
Natürlich stimmten wir dem zu, denn wenn die Fahrzeugpapiere nicht i.O. sind, kann das eventuell sehr unangenehm werden.
Als die Dame heute Abend unser Auto mit neuer Zulassungsbescheinigung zurück brachte, erklärte sie mir, was geschehen war.
Das Autohaus hat zwei baugleiche Autos (beides keine Neuwagen) verkauft und an ein und demselben Tag angemeldet und dabei sind die Fahrzeugnummern verwechselt worden.
Beide 17-stelligen Fahrzeugnummern waren nämlich bis auf zwei Ziffen am Ende identisch, sogar das Datum der Erstzulassung war das gleiche und so kam die fremde Nummer in unsere Zulassung und umgekehrt.
Die Autos haben also bei der Fertigung womöglich nebeneinander auf dem Fliessband gestanden. Dass sie jedoch am gleichen Tag erstzugelassen wurden und sich als Gebrauchtwagen nach ca. 20000 km „wiedertreffen“ ist schon etwas speziell.
Noch spezieller aber finde ich, dass niemand diesen Irrtum bemerkt hat: nicht die Zulassungstelle, nicht die Auto-Versicherung und nicht mal der Zoll, der das andere Auto überprüfte, das in die Schweiz verkauft worden war…Und wir waren letzten Dienstag sozusagen mit „falschen“ Autopapieren 400 km in Frankreich unterwegs – sehr speziell!
Dienstag, 17. Januar 2012
Atlas und Axis
Ich war heute ca. 50 km nördlich von Strassbourg in einer Praxis, um den ersten Wirbel meiner Wirbelsäule, den Atlas, korrigieren, das heisst "drehen" zu lassen. Dies soll dabei helfen, meine Schmerzen im Bein nach und nach verschwinden zu lassen...
Die Korrektur selber war zwar unangenhem aber nicht schlimm. Neu ist, wie beweglich mein Kopf plötzlich ist, als ob er auf dem Hals "schwebt".
Ob die Schmerzen im Bein nun wirklich nachlassen werden, wird sich erst in ein paar Wochen zeigen, ich möge mich in Geduld fassen. Wo Geduld ja mein "Lieblings" ist!
Was mich bei der Vorbesprechung jedoch total fasziniert hat, ist, welch ein Wunderwerk doch unsere Wirbelsäule ist. An einem Model und in einem Video erläuterte der Therapeut, wie die einzelnen Wirbel aufgebaut sind und welche Aufgabe jeder von ihnen hat. Jede Wölbung, jeder Bogen, jede Vertiefung hat einen Sinn und muss genau so sein, damit das Ganze funktioniert.
Und wie eins ins andere greift - Knochen, Sehnen, Nerven, Muskeln - ein unglaublich komplexes System. Und ich sitze und staune voller Ehrfurcht über die Genialität unseres Schöpfers.
Samstag, 14. Januar 2012
Auf ein Neues
Ein frostklarer Samstagmorgen.
Endlich mal ein bisschen Winterflair...:-)
Uns passt es besonders gut, dass es heute trocken und kalt bleiben soll, denn wir beginnen heute unser Gartenjahr.
Nun ja, nicht mit Säen oder Pflanzen (Ernten eher auch nicht), es geht los mit Teichausschöpfen, ein Teil des Schlammes und etliche der Krebsscheren müssen raus. Ausserdem möchten wir die von den letzten Stürmen heruntergewehten Zweige und Äste aufsammeln und zu Brennholz hacken und sofern ich noch "krauchen" kann, werde ich schon mal beginnen, die Sträucher zum Nachbargarten wieder höhenmässig zu stutzen.
Alles in allem wird das heute sicher ein anstrengender Tag, aber den ganzen Tag draussen, womöglich kommt sogar die Sonne heraus - ich freu mich.
Freitag, 13. Januar 2012
Das ist doch mal ein Beitrag!
Seit ein paar Tagen wird ganz offiziell vor einem ganz gemeinen Virus gewarnt, der dazu führen kann, dass der PC (falls infiziert) ab 8. Februar nicht mehr online gehen kann und komplett neu aufgesetzt werden muss.
Es wird das Aufrufen einer Webseite empfohlen, womit man testen kann, ob der PC betroffen ist.
Also habe ich www.dns-ok.de eingegeben und augenblicklich erschien die Meldung:
"Ihre DNS Konfiguration ist korrekt." Ganz in Grün, wat is dat schön!
Dienstag, 10. Januar 2012
5 Jahre ImPuls-Gottesdienst
Unser ImPulsteam traf sich heute zu einem Visions-Abend.
Fünf Jahre gibt es unser Team schon. Zur Zeit sind wir 9 Personen und alle neun sind seit dem ersten Vorbereitungstreffen im September 2006 dabei.
Ein bisschen liessen wir die vergangenen Gottesdienste revü passieren und trugen zusammen, was uns gelungen ist, was uns Freude macht. Dann kam das Festhalten der Teile, die wir beibehalten wollen und anschliessend der schwierigste Teil des Abends: Was möchten wir ändern, wen noch möchten wir mit unseren Gottesdiensten ansprechen.
Schon die Analyse, was bringt Menschen dazu, zum ImPuls-Gottesdienst zu kommen, gestaltete sich sehr differenziert. Wen möchten wir mit unsren Themen ansprechen? Wie können wir diese Menschen erreichen?
Angeregte Diskussionen wurden geführt, die nicht abgeschlossen sind. Ideen kamen auf, die wir festhalten möchten. Verschiedene Meinungen traten zutage, und jede einzelne hat etwas für sich.
Es wurde ein sehr langer Abend. Aber in einem waren wir uns absolut einig - wir machen weiter.
Wir möchten weiterhin ImPuls-Gottesdienste gestalten und bei diesem Tun von Termin zu Termin daran wachsen, als Team, als Einzelpersonen aber auch als Gemeinde.
Wenn der HERR seinen Segen dazu schenkt, dann wird es auch gelingen.
Donnerstag, 5. Januar 2012
"Andrea"
Die Sturmtiefs "Joachim" und "Ulli" haben wir ganz problemlos überstanden.
Heute nun fegte "Andrea" über uns hinweg. Zum Teil mit Orkanböen.
Gott sei Dank sind wir auch heute unbeschadet durch diesen Sturm gekommen, obwohl es diesmal nicht ganz so easy war. (Nun ja, im Garten haben wir noch nicht nachgesehen, ob es Schäden gab.) Denn Andrea brachte Gewitter mit, und was für eins!
Ich musste auf dem Heimweg noch schnell in den Supermarkt, denn morgen habe ja alle Läden zu.
Als ich durch die Kasse war, dachte ich noch, so stark regnet es ja gar nicht, das Bisschen habe ich fix in den Kofferraum getan...Als ich aber beim Auto ankam, blitzte und donnerte es und fing so heftig zu regnen an, dass ich binnen einer Minute (länger brauchte ich nicht zum Einräumen) klatschnass war. Dann den Korb noch schnell weggebracht, da ging ein Blitzeinschlag nieder - ich dachte mein Herz setzt aus...
Bis ich die drei Kilometer nach Hause gefahren war, gab esnoch zwei weitere Einschläge und einen Platzregen - so was habe ich selten erlebt. Was war ich froh, als ich die Garageneinfahrt passierte.
Ich muss schon sagen, dieses Jahr fängt wettertechnisch ganz schön extravagant an...
Mittwoch, 4. Januar 2012
Wir sind Helden!
"Wenn du als Kind auch in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!!
Als Kinder sassen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.
Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Nach einigen Unfällen kamen wir damit klar.
Wir verliessen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Strassenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht einmal ein Handy dabei!
Wir haben uns geschnitten, brachen uns Knochen und Zähne aus und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld ausser uns selbst. Keiner fragte nach „Aufsichtspflicht“.
Wir assen ungesundes Zeug (Schmalzbrote, Schweinsbraten, Bonbons etc.), keiner scherte sich um Kalorien. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.
Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video oder DVD, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms, Jahreskarten im Fitness-Club, Handys etc.
Wir hatten: Freunde!
Wir gingen einfach raus und trafen uns auf der Strasse. Oder wir marschierten einfach zu denen nach Hause und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns… Wie war das nur möglich?
Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöckchen, Bällen oder Tonscherben, assen Pflaumen, Kirschen oder Äpfel vom Baum, probierten Löwenzahn und Sauerampfer direkt auf der Wiese.
Beim Strassenfussball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit der Enttäuschung klarzukommen. Fahrräder wurden von uns selbst repariert!
Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch die Prüfungen und wiederholten die Klasse. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.
Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn jemand von uns gegen das Gesetz verstossen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel herausboxten. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei! Na so was!
Unsere Generation hat eine Fülle von Problemlösern und Erfindern mit Augenmass, Risikobereitschaft und Einsatzwillen hervorgebracht.
Wir hatten Freiheit und Erfolg, Misserfolg und Verantwortung. Mit alldem mussten wir lernen umzugehen.
Und Du, gehörst Du auch dazu?
Herzlichen Glückwunsch!"
(Autor unbekannt / Danke an Ursula für den Text)
Dienstag, 3. Januar 2012
Hat doch gar nicht weh getan...
Der erste Arbeitstag im neuen Jahr. Was würde mich erwarten? Wie viele Mails, welche neuen Aufgaben oder eiligen Aktionen?
Erst mal 5.30 Uhr Wecker. Na ja, da ich ganz gut geschlafen habe, war das schon ok. - wat mut dat mut!
Im Büro angekommen, Computer gestartet, kleiner Schreck - 54 Mails!
Aber bei näherer Betrachtung enthielten die meisten Weihnachts- oder Neujahrsgrüsse, Protokolle oder Informationen und Unterlagen, die ich noch im alten Jahr angefordert habe. Nur eine Mail hielt neue Arbeit bereit. Super.
Mittags eine schöne Spazierpause am Rhein, die Sonne schien so schön.
Am Nachmittag Arbeitsbesprechung beim Chef - dort mauserten sich mehrere Informationen und Diskussionen dann doch noch in Arbeitspakete, muss ich halt sehen, wie ich das mit den "Altlasten" aus dem vergangenen Jahr unter einen Hut bringe. Aber insgesamt fand ich den ersten Arbeitstag gar nicht so mühsam.
Da wirkt wahrscheinlich noch die Erholung der letzten beiden Wochen nach...(hoffentlich bleibt sie noch ein bisschen).
Montag, 2. Januar 2012
Es ist Winter???
Eigentlich ist Winter.
Draussen sind +10°C und es regnet wie ab.
Nun können wir das Wetter ja nicht ändern, und Gott sei Dank schlägt mir trübes Wetter nicht so schnell aufs Gemüt.
Aber ein bisschen Winterträumerei erlaube ich mir trotzdem...
Sonntag, 1. Januar 2012
Und wieder beginnt ein neues Jahr...
Samstag, 31. Dezember 2011
Silvester
"Dein ist das Jahr, dein ist die Zeit.
Dein, Gott, ist alle Ewigkeit.
Dein ist die Welt, auch wir sind dein; kann keins hier eines andern sein.
Dein ist der Tag und dein ist die Nacht, dein, was versäumt, dein, was vollbracht.
So gehn wir, Gott, aus dem, was war, getrost mit dir ins neue Jahr, ins Jahr, dem du dich neu verheisst,
Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist."
Arno Pötzsch
In ein paar Stunden...
...beginnt das neue Jahr.
Wir werden es ganz ruhig bei uns zu Hause begrüssen.
Nachher kommen Freunde zu Besuch und zu Viert werden wir ein bisschen Silvester feiern.
Das alte Jahr mit Dank Revue passieren lassen...das Neue Jahr mit Hoffnung empfangen.
Allen, die hier vorbeischauen wünsche ich einen friedlichen und schönen Übergang von einem Jahr ins Nächste.
Ich wünsche und Gottes Segen.
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Abgereist
Montag, 26. Dezember 2011
Weihnachten in Familie
Samstag, 24. Dezember 2011
Ein Licht geht auf in dunkler Nacht
Heilig Abend.
Weihnachtsstress? Eigentlich nicht.
Aber es ist ein besonderer Heiliger Abend für uns.
Sohn und Schwiegertochter kommen heute schon. Die Tochter ist schon gestern eingeflogen.
Und um 17.00 Uhr gehen wir alle zusammen zur Christvesper (ich freue mich sehr).
Das hat es wirklich lange nicht gegeben....
Freitag, 23. Dezember 2011
Schon ein bisschen Weihnachten
Plötzlich sind sie da, die neuen Vorhänge fürs Fenster!
Anfang Oktober bestellt, Ende Oktober falsch geliefert, nach Reklamation neu bestellt.
Die neu bestellten gingen bei der Spedition verloren, das Gardinengeschäft bedauerte sehr, dass sie nun erst Ende Januar liefern können.
Nun ja, ich fand das zwar ärgerlich, war sozusagen not amused, aber mein Lebensglück hängt nun nicht gerade an Gardinen.
Montag, 19. Dezember 2011
Sonntag, 18. Dezember 2011
ohne Maske
Wir waren gestern bei Freunden zum Geburtstag eingeladen. Nicht alle kannten einander und doch kam eine nette Runde kam zum Abendessen zusammen.
Irgendwie hatten wir gleich „Draht“ zueinander, kein gekünsteltes Gehabe, niemand musste beweisen wer oder was er ist. Im Gegenteil, ich fand, jeder von uns schleppt sein Päckchen Sorgen mit sich herum:
Da war die Nachbarin. Vor kurzem ist ihre Schwester gestorben und nun lebt sie wieder ganz allein. Da war eine Junge Frau, seit Jahren kämpft sie gegen Depressionen, und findet nicht wirklich heraus, trotz Therapie. Eine andere Junge Frau sucht nach erfolgreichem Studienabschluss als Master schon seit zwei Jahren eine Anstellung, aber ausser Glegenheitsjobs bietet sich ihr nichts. Während ihre Mutter in ihrem Beruf viel zu viel zu tun hat, kein Arbeitstag unter 10 Stunden…
Das fand ich so schön, zum einen hat jeder von sich erzählt, wie es ihm geht, zum anderen aber waren wir doch eine fröhlich Runde, kein Gejammer, keine Ratschläge. Wir haben so viel gelacht, hatten unbeschwerte Stunden.
Ein Wintergruss zum Vierten Advent
Samstag, 17. Dezember 2011
In Windeseile....
...vergehen die Tage zur Zeit. Ist auch kein Wunder, auf Arbeit ist zur Zeit viel zu tun und auch privat stehen jede Menge Dinge an. Jeden Tag ist nach Feierabend ein anderer Termin....
Wie freue ich mich auf Weihnachten!
In der Woche zwischen Weihnachten und Silvester ist PAUSE! Kein Büro, keine Physiotherapie, keine Massage, kein Küchenmensch wegen Spülmaschine, kein Installateur wegen Wasserleitung, kein Autohaus wegen Autotausch, und hoffentlich auch kein Zahnarzttermin....
Aber eines möchte ich hier dankbar festhalten. Alle diese Termine waren letztendlich zu bewältigen. Und wenn es auch manchmal so aussah, als würde garnichts gelingen, so ging es nach und nach doch voran.
Und noch einen Dank möchte ich hier festhalten: Den Orkan "Joachim" haben wir ganz unbeschadet überstanden. Da ich an dem Tag mit drei verschiedenen Autos unterwegs sein musste, bin ich darüber sehr froh. Die Nachrichten abends vermittelten ja, dass es anderswo sehr schlimm war....
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Herr, hilf du mir...
"Herr, segne meinen Mund tagtäglich!
Dass er, was du uns sagst, bezeugt,
wohlwollend redet und verlässlich
und Unbequemes nicht verschweigt.
Gib, dass er Mut hat zur Versöhnung,
an Lob und Dankbarkeit nicht spart,
auch schweigen kann zur rechten Stunde
und Anvertrautes fest bewahrt."
Detlev Block
Dienstag, 13. Dezember 2011
Der erste Blick
Man sagt oft, der erste Blick sei der wichtigste. Ich weiss nicht, ob das stimmt, aber für uns war gestern der erste Blick auf jedenfall ein sehr berührender Moment.
Unsere Schiegertochter hatte gestern Geburtstag. Wir natürlich nach Feierabend hin, um zu gratulieren, Glück und Gottes Segen zu wünschen und den Abend miteinander zu verbringen.
Und da gab es ihn dann, den ersten Blick auf‘s Enkelkind. Nämlich auf einem Ultraschallbild. Gestochen scharf war da ein richtiges kleines Menschlein zu sehen. Kopf, Wirbelsäule, Augen, Füsschen – alles sehr gut erkennbar. Das war schon ein richtig bewegender Augenblick. Wie faszinierend, so klein und doch schon „fertig“. Ein richtiges Wunder.
Und der werdenden Mama geht es sehr gut. Überhaupt gehen die Eltern in spé ganz unaufgeregt mit dem ganzen Thema um, und doch ist ihre Freude wie eine leichte Brise allgegenwärtig, denn jeder dritte Satz beginnt mit: „Wenn das Baby da ist, dann….“
Wir freuen uns mit ihnen. Der Herr möge sie alle drei behüten und ihnen seinen Segen schenken und ihr Herz zu sich ziehen.
Montag, 12. Dezember 2011
Zum Dritten Advent
Nach Feierabend noch ein paar Erledigungen, nach dem Abendessen noch die notwendige Hausarbeit, aber dann…:
Kein Radio, keine Nachrichten, kein Fernsehen, kein elektrisches Licht – nur die drei Kerzen zum 3. Advent.
Da auf einmal dehnt sich die Zeit, die Gedanken schweben leicht dahin, tragen Sorgen davon, Ruhe kehrt ein, einfach schön...
Freitag, 9. Dezember 2011
Mehr als nur eine Geschichte
Wenn jemand sagte: „Komm, Columbin, kämpf mit mir", sagte Columbin: „Ich bin schwächer als du."
Wenn jemand sagte: „Wie viel gibt zwei mal sieben?", sagte Columbin: „Ich bin dümmer als du."
Wenn jemand sagte: „Getraust du dich, über den Bach zu springen?", sagte Columbin: „Nein, ich getraue mich nicht."
Und wenn der König fragte: „Columbin, was willst du werden?, antwortete Columbin: „Ich will nichts werden, ich bin schon etwas, ich bin Columbin."
Eine Geschichte von Peter Bichsel
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Nur Fledermäuse lassen sich hängen
Gestern wieder bei der Physiotherapeutin, wieder musste ich auf Ihre Frage, wie es mir mit meinem Bein ginge, antworten: keine Besserung.
Im Gegenteil, ich habe den Eindruck „ES“ ist fortschreitend, denn mittlerweile kann ich nicht nur nicht stehen oder laufen, auch im Sitzen und im Liegen – die Schmerzen im Bein sind nun immer da. Besonders nachts, wenn ich eigentlich gerne schlafen würde, ist das belastend.
Alle bisher probierten Schmerzmittel bleiben wirkungslos. Und ich absolviere absolut jeden Tag die Übungen, die sie mir aufträgt.
Tja, sie schaut ein wenig ratlos, meint, es könne sein, dass da einfach nichts zu machen sei, was denn der Orthopäde dazu sage? Der aber möchte mir immer nur noch schwerere Schmerzmittel (noch stärkere Opiate) verschreiben, die Ursache der Schmerzen zu beheben, darauf geht er garnicht ein. Ich fühle mich alleingelassen und auch ziemlich verzweifelt, versuche mich abzulenken und schmökere durchs Internet...und treffe just in dieser Stimmung auf die folgenden beiden Artikel:
Ein junger Mann, Sportler, hat bei einem seiner Wettkämpfe einen so schweren Skiunfall, dass er fortan querschnittsgelähmt ist. Mit 22 Jahren! Der Artikel beschreibt, dass er gelernt hat, dieses Schiksal anzunehmen und heute von sich sagen kann, er ist rundum glücklich.
Hier sein Bericht
Der andere Artikel ist von einer Mutter geschrieben, deren Kind eine seltene Krankheit hat, die unweigerlich zum Tode führen wird, wahrscheinlich noch vor dem 3. Geburtstag. Sie beschreibt, wie sie und ihr Mann das kleine Kind begleiten, was für sie wichtig ist, was ihnen zu schaffen macht. Mir kamen die Tränen beim Lesen.
Diesen Artikel hier anklicken
Und dann kam Dankbarkeit in mir auf. Dankbarkeit für so viele Jahre, die ich gesund und munter verbringen durfte, Dankbarkeit für zwei gesunde Kinder, die nun schon erwachsen und für uns eine Freude sind, Dankbarkeit für so viele gute Jahre mit meinem Mann, in meinem Beruf und…und…und….
Lieber Gott, dachte ich bei mir, Danke, dass du mir gerade jetzt diese beiden Lebensschiksale zeigst. Ich sehe jetzt, es gibt für mich keine Grund, sich hängen zu lassen, noch ist nicht aller Tage Abend.
Dienstag, 6. Dezember 2011
Ein Gebet
Sonntag, 4. Dezember 2011
Von Generation zu Generation...
Dieser Zweite Advent war etwas ganz Besonderes für uns. In unserer Küche fand ein Kochkurs statt. Unsere Nichte ist eigens dafür angereist, um bei ihrer Tante „Küchenlehrling“ zu sein. Und das, obwohl sie mit grossem Erfolg seit Jahren ausgebildete Köchin ist. Aber eben drum sammelt sie derzeit alte Familienrezepte. Und deshalb war es ihr Wunsch, bei mir zu lernen, wie die Schlesischen Kartoffelklösse meiner Omama und der „Räuberbraten“ meiner Mutter zubereitet werden.
Am frühen Vormittag kam sie bei uns an und schon gings los mit Fleisch klopfen, Zwiebeln schneiden, Steinpilze einweichen, Würzen, Schichten, Teig kneten etc. Allerdings war es keineswegs so stressig, wie sich das hier vielleicht liest. Wir haben viel erzählt (ihr letzter Besuch bei uns war schon lange her), gelacht und herumgealbert, und hatten ausserdem ja noch Zuschauer wie man sieht, die unser Tun beäugt haben. Sie durften dann den Tisch festlich herrichten…..
Das Essen ist sehr gut gelungen, wir haben gemütlich geschmaust und Weihnachtslieder gehört, erzählt. Spät am Nachmittag, das Dessert war längst verputzt, ich freute mich, dass alles so gut geklappt hat, hatten unsere „Jungen Leute“ dann noch DIE Überraschung des Tages? Jahres? für uns: eine neue Generation hat sich angekündigt – wir bekommen ein Baby…!!!
WOW! Das schlug ein wie eine Bombe, aber eine seehr erwünschte. Wir freuen uns sehr mit den beiden und freuen uns für uns selber. Abends haben wir gleich schon mal einen Sandkasten in den Garten und eine Schaukel an den Kirschbaum geplant….Ist das zu fassen? Wir werden Grosseltern!
Freitag, 2. Dezember 2011
Hurra, es regnet
Endlich regnet es mal wieder. Den ganzen Tag war es schon grau, aber nur hin und wieder fielen einzelne Mini-Tröpfchen vom Himmel. Ich fürchtete schon, dass es wieder nichts mit ausgiebigem Nass wird.
Aber nun, wo es Abend ist, regnet es nach acht Wochen Trockenheit mal wieder richtig. Wie schön sich die Tropfen an den Fensterscheiben anhören...
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Weihnachtsfeierlicher Abschied
Unser Chef hat sich heute mit einer Weihnachtsfeier von uns verabschiedet.
Seit heute ist er nicht mehr unser Geschäftsführer, nicht mehr Projektleiter, nicht mehr Chefaquisiteur, sondern nur noch Privatperson.
Nach 32 Jahren hat er sein Planungsbüro aufgegeben. Morgen fliegt er nach Amerika.
Das wollte er mit uns feiern und hatte zu einem urigen Italiener in Basel ("Zur Mägd") eingeladen.
Mit von der Partie war der neue kommissarische Büroleiter und ein Geschäftsführer aus der Holding in Bad Soden. Der hat in seiner Rede bekräftigt, dass unser Büro weitergeführt werden soll und bereits neue Aufträge verhandelt werden. Das wiederum fanden wir einen Grund zum Feiern.
Und so wurde es eine sehr lustige Weihnachtsfeier, ohne schiefe Töne, ohne bitteren Beigeschmack.
Der Geschmack der Speisen, war dafür um so leckerer. Ein langer Abend, ein schöner Abend.
Dienstag, 29. November 2011
Sonntag, 27. November 2011
Es ist Advent...
zieht in alle Herzen neue Freude ein.
Leuchtet hell, leuchtet weit
Leuchtet durch die Dunkelheit…“
Ich wünsche allen, die hier vorbeilesen einen lichtvollen, besinnlichen, zu Herzen gehenden Advent.
Mittwoch, 23. November 2011
Die BILD für Technik, geht das?
Mitte Juli war ich gebeten worden, für ein Technisches Magazin ein Interview als Anwenderin eines bestimmten Berchnungsprogrammes zu geben, das in diesem Artikel beworben werden soll.
Ich betonte, dass ich das Programm nicht unumstritten finde, erklärte mich aber dazu bereit, jedoch unter dem Vorbehalt, dass ich den Text vor dem Druck lesen und gegebenenfalls ändern dürfte. Beides wurde mir zugesagt.
Mitte Oktober war das Interview. Beinahe 2 Stunden unterhielt sich ein „Kommunikator“ mit mir, wobei er betonte, er käme ebenfalls aus der Praxis, ist aber in den letzten Jahren dergestalt tätig, dass er Kongresse, Seminare und Podiumsdisskussionen (in Berlin, Hamburg, München etc.) organisiert und eben das besagte Magazin herausgibt. Ich fühlte mich vor so viel Renomé gleich ein bisschen kleiner, dachte mir aber, dass er somit ja voll in der Materie steht und ich mir um den Inhalt des Artikels keine Sorgen machen müsste. Denn leider konnte ich mich zu dem Berechnungsprogramm nicht so begeistert äussern, wie das von mir erwartet wurde. Für unsere Belange hier im Hause hatte es eindeutig Schwächen, die ich dem Herrn auch ausführlich erläuterte.
Dann wollte er noch ein bisschen was über meine Vita wissen und was ich überhaupt hier so arbeite und schwupps war das Gespräch überstanden.
Heute nun kam der Text zum Artikel. Ich möge ihn lesen und dürfte Änderungswünsche
anbringen... weiterlesen nach Klick auf den Titel
Dienstag, 22. November 2011
Immer noch Ewigkeitssonntag
Gestern im Gottesdienst.
Ich kam ziemlich spät und war ganz erfreut, dass die Kirche schon so voll war.
Im Verlauf des Gottesdienstes wurden alle in diesem Jahr verstorbenen Mitglieder der Kirchengemeinde mit Namen und Alter genannt, und für jeden wurde ein Teelicht angezündet und in eine flache Schale gestellt. Ich staunte, dass es so viele waren.
Nachher beim Abendmahl staunte ich, dass so wenige der Gottesdienstbesucher nach vorn kamen…
Dabei fiel mir eine junge Frau auf. Sie stand mit ganz verweinten Augen in unserer Abendmahlsrunde, musste immer wieder leise schluchzen und rang sichtlich um Fassung. Der junge Mann neben ihr (Freund, Mann, Bruder?) suchte sie zu beruhigen, strich sanft über ihren Arm.
Mich berührte diese Szene. Ich fragte mich, was diese junge
Frau wohl so bewegt hat? Vielleicht war einer der genannten Verstorbenen ein nahestehender Mensch. Vielleicht hat die Predigt sie so angerührt, in der von Abschied die Rede war, mit dem jeder von uns leben muss. Abschied von einem lieben Menschen der heimgegangen ist, aber auch Abschied von anderen Dingen. Das Ende des Berufslebens, das Ende einer Beziehung, das Ende von Gesundheit oder Eigenständigkeit.
Was auch immer ihr Kummer war, sie tat mir herzlich leid. Aber ich fand auch, dass sie gut daran tat, diesen Kummer zu beweinen. Wo, wenn nicht hier vor dem Altar mit dem Kreuz dahinter, kann man getrost freilassen, was einem auf dem Herzen liegt.
Sonntag, 20. November 2011
Ewigkeitssontag
""Was Du auch tust, bedenke das Ende".
Dieser Satz stammt aus der Weisheit des Alten Testaments. (Sirach 7,36) .... Erfolgreich ist, wer den Blick auf das Ziel seiner Bemühungen richtet. Und wer sich auch die positiven Gefühle vorstellt, wenn er sein Ziel erreicht hat. Gute Seelsorge und gute Psychotherapie gehen davon aus:
Was ich mich traue anzuschauen und auszusprechen - das verliert seinen Schrecken.
Wer versucht, sich mit dem eigenen Sterben auseinander -zusetzen, der erschwert nicht sein Leben, sondern erleichtert es. Was geklärt ist, belastet nicht, nicht mehr allzu sehr. Seit ich mit solchen Gedanken umgehen kann, stelle ich mir ab und zu vor:
angenommen - heute ist mein letzter Tag.
Wo möchte ich die letzten Stunden verbringen? Und mit wem? Was für schöne Gedanken kämen zur Sprache? Was müsste ich klären, was verzeihen und wen um Verzeihung bitten? Wofür danken?
Bei solchen Gedanken sind mir die Worte des Dichters Rainer Maria Rilke (1875-1926) lieb geworden:
„Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn."
Und was kommt „drüben" auf mich zu? - Da lasse ich mich überraschen.
Da setze ich vertrauensvoll auf Gott - gegen Null und Nichts. Ich hoffe, dass es im Tod nicht aus und vorbei ist. Ich hoffe, dass ich einmal zu Gott heimgehe, in sein helles, wunderbares Licht. Und wenn bis zuletzt auch der Zweifel bleibt, sehe ich für mein Leben nichts verloren. Ich habe in jedem Fall froher, sinnvoller und glücklicher gelebt, als wenn ich diese Hoffnung nicht gehabt hätte."
Von Michael Broch, Leonberg, Katholische Kirche
Samstag, 19. November 2011
Typisch mein Mann...
Seit Jahren schon liebäugele ich immer mal wieder mit diesen schönen Weihnachtskalendern, die mit Pralinen oder Marzipan gefüllt sind und schon von aussen sehr edel aussehen...
Aber da ihr Preis in keinem Verhältnis zum Nutzen steht, und "Weihnachtskalender" ja eher was für Kinder und nicht wirklich vernünftig sind, blieb es immer bei der Liebäugelei im Laden.
Doch heute habe ich einen von meinem Mann geschenkt bekommen. Er kam von seiner samstäglichen "Bäckertour" wieder und meinte, er habe etwas mitgebracht. Ich war so gerührt. Ein Weihnachtskalender mit lauter Marzipan- und Nougatpralinchen, und in so schöner Aufmachung! Dass mein Mann etwas so "Unvenünftiges" für mich kauft - nee, da war ich echt platt.
Und dann sagte er noch, eigentlich habe ihm auch ein anderer Kalender sehr gefallen, aber der ging ja nur bis zum 24. Dezember... Ich war etwas irritiert und meinte, das haben Weihnachtskalender so an sich, dass sie nur bis zum 24.12. gehen. Nein eben nicht, antwortete mein Mann. Dieser hier hat nämlich 32 Türchen, er reicht bis zum 1.Januar 2012. Und genau deshalb habe er diesen und keinen anderen gewählt.
Bei genauem Hinsehen, sah ich es nun auch, auf einem Türchen steht tatsächlich "1. Januar"! Ohne das zu wissen wäre es mir niemals aufgefallen. Ich musste laut lachen.
Bei der Fülle von verschiedenen Kalendern hat mein lieber Man natürlich sofort den entdeckt, der ein wenig anders als die anderen ist - typisch mein Mann.
Aber ich freu mich sehr über diese Überraschung.
Freitag, 18. November 2011
Geschafft!
Uff, was bin ich froh, dass diese Woche geschafft ist. Mein Vortrag am Mittwoch lief wie am Schnürchen (freu, freu). Auch die Bahnfahrt nach und von Visp via Bern lief tadellos. Überdies habe ich nun den Eindruck, dass Bern tatsächlich, wie viele sagen, sehr sehenswert ist.
Aber auch sonst war diese Woche ziemlich turbulent. Auf Arbeit sowieso. War doch einer da (unangemeldet!), der mir vorschlug, ich solle mir mal überlegen, ob ich nicht zu seiner Firma wechseln möchte...
Und nach Büroschluss war ich jeden Tag auf Achse. Immer war irgendetwas noch zu erledigen. Mal Massage, mal bei der "Gardinentante", mal Physiotherapie und dann musste auch noch ein Zahnarztbesuch sein, ich hatte plötzlich Zahnschmerzen.
Aber nun ist die Woche vorbei. Mein Sportprogramm habe ich heute schon hinter mir, das Suppenhuhn für morgen ist gekocht, nur ein bisschen Rest-Putzerei wartet noch auf mich, aber dann ist WOCHENENDE!
Dienstag, 15. November 2011
Lampenfieber
Morgen ist der “Grosse Tag” nun da:
Die Mutti hält einen Vortrag! Es geht um ein Tool zur Ermittlung und Beurteilung von Lastwechseln (Thema aus dem Apparatebau), das ich im Rahmen meiner Arbeit entwickelt habe.
Morgen werde ich es einem Gremium von Vertretern der Basler Chemieunternehmen vorstellen und dazu an den Genfer See reisen.
Muss ich noch erwähnen, dass ich aufgeregt bin?
Die Unterlagen sind zusammengestellt, alles noch einmal durchgegangen, Stichpunkte gemacht – ich wünsche mir, dass mein Vortrag richtig gut wird….
Mein Chef übrigens auch. Er hat diesen Part aufgegleist und ist selbstverständlich mit dabei. Und auch er scheint heute etwas nervöser, als sonst….
Montag, 14. November 2011
Gott spannt leise feine Fäden...
Wie kann ich diese Fäden erkennen, ergreifen? Nehme ich es wahr, wenn Gott mit mir spricht?
Gibt es das heutezutage überhaupt?
Was wurde berichtet?
Die erste Begebenheit bezog sich auf einen Streit. Zwei Freundinnen geraten aneinander, es fallen böse Worte und sie gehen im Streit auseinander. Der Konflikt geht beiden nach und belastet sie. Aber über Gottes feine Fäden treffen sie sich ein bisschen arg „zufällig“ am nächsten Tag in einem Geschäft und können beide den Zwist ausräumen.
Eine andere Begebenheit wird von einem Mann berichtet, der mit seiner Kollegin im Auto auf der Autobahn unterwegs ist. Plötzlich fällt vorn eine links Rad ab! Seltsamer Weise waren sich beide sofort einig, wir sterben nur, wenn Gott das so will. Und Gott wollte nicht! Beiden ist NICHTS passiert. Wunderbar.
Und dann war da noch der dritte Bericht, in dem Gott mir „den Kopf zurechtsetzte“:
Hier geht es weiter
Samstag, 12. November 2011
Der Wohnzimmerbaum
Ist er nicht schön - mein "Affenbrotbaum"?Von Anfang April bis Ende Oktober logiert er auf unserem Balkon. Und fühlt sich dort offensichtlich richtig wohl.
Doch so langsam wird der Umzug ins Winterquartier (unser Wohnzimmer) immer beschwerlicher, denn er ist im wahrsten Sinne des Wortes schwer.
Aus diesem Grund ist er nicht gerade der Liebling meines Mannes, der jeweils die Ehre hat, das Ungetüm vom und zum Balkon zu schleppen. Auch unser fahrbarer Untersatz ist da nur nur ein Teil-Hilfsmittel.
Tja und diesen Herbst, beim Einzug ins Winterquartier haben wir festgestellt:
Mit dieser Krone hat der Baum wohl zum letzten Mal durch die Balkon-Tür gepasst. Dann ist er nicht nur schwer, sondern einfach auch zu breit!
Aber wenn ich ihn so blühen sehe...isser nicht schön....?
Freitag, 11. November 2011
Sekundensache
Wie gesagt, hat dieser Seminartag gestern mir viel gebracht.
Seit fast zwei Jahren bin ich dran, Flanschverbindungen mittels verschiedener Programme zu beurteilen. Keines davon führte jedoch in allen Fragen zu einem brauchbaren Ergebnis. Zwickmühle pur.
Aber seit gestern sind die Möglichkeiten, die mir offen stehen, sehr klar. Das alleine Vor-Mich-Hingrübeln, immer zu denken, "vielleicht irre ich mich ja...", ist vorbei.
Und ich war schon auch stolz, zu erkennen, wie tief ich in der vergangenen Zeit in die Materie eingedrungen bin.
Ganz beseelt von der Aussicht, dass ich nun in diesem Punkt in Zukunft bei meiner Arbeit gut vorankommen würde, plante ich beim Nach-Hause fahren schon die nächsten Schritte.
Und natürlich fuhr ich wieder via Autobahn von der Schweiz in Richtung Deutschland.
Über die Autobahnauffahrt dachte ich keine Sekunde nach. Die sind doch alle gleich...
What a perfect day!
Jeder kennt sicher diese Tage, von denen man sagt: "Heute ist nicht mein Tag." Alles was klappt, sind die Türen!
Für mich aber war gestern das Gegenteil der Fall. Und ich finde, das muss man viel mehr würdigen und festhalten.
Gestern - Donnerstag, der 10. November 2011.
Richtig gut geschlafen.
Mein Bein tat gar nicht so weh, wie auch schon.
Das Dichtungsseminar fing erst um 9 Uhr an, ich hatte also Zeit, und die habe ich genutzt, um schon mal mit meinem Wohnungsputz anzufangen.
Dann los via Autobahn.
Das Seminarhotel auf Anhieb gefunden.
Auf dem zugehörigen Pakplatz den letzten freien Platz erwischt.
Ein Klasse-Seminar erlebt, mit genau den Antworten auf die Fragen, an denen ich schon wirklich lange laboriere.
Ensprechend hochgestimmt nach Hause gefahren, was an der Autobahnauffahrt beinahe zu einem Fiasko geführt hätte*- aber ich hatte wohl einen Schutzengel - Gott sei Dank.
Zu Hause angekommen, hatte ich dann noch so viel Power, dass ich die ganze Wohnung noch fertig geputzt habe. Ha, das Wochenende würde ich nicht mit Putzerei "verplempern" müssen.
Dass der gestrige Tag dermassen wie am Schnürchen lief, "schwappt" noch so richtig in den heutigen Tag hinein...:-)
*wird ein separater Post
Mittwoch, 9. November 2011
Heute ist nicht einfach nur Mittwoch
9. November 1989: Fall der Berliner Mauer
9. November 1938: Novemberpogrom
9. November 1923: Hitler-Ludendorff-Putsch
9. November 1918: Novemberrevolution
9. November 1848: Scheitern der Märzrevolution
Homor ist, wenn man trozdem lacht :-(
Am Montag war ich zu meiner ersten Rückenmassage, seehr angenehm. Ich tänzelte sozusagen ganz locker nach Hause, doch gestern Morgen und heute noch viel mehr fühlte ich mich, als sei ich in meine Küchenmaschine, und zwar die mit dem Knethaken, geraten.
Mal sehen, wie es damit weitergeht.
Dienstag, 8. November 2011
Der ganz normale Wahnsinn
Dieser November hat es wirklich in sich. Termine – Termine, privat wie beruflich.
Gestern mittag rief mich mein Mann von seinem Büro aus an, er würde nach Feierabend noch nach Augsburg fahren müssen (ca 500km), da dort am nächsten Tag schon um 8 Uhr ein Meeteing stattfindet. Wann er heute Abend aus Augsburg nach Hause kommt, ist ungewiss, da das Meeting bis mindestens 16 Uhr dauert. Gewiss ist nur, dass er morgen und übermorgen nach Kirchzarten fahren muss.
Ich selber habe morgen einen mehrstündigen und schwierigen Besprechungstermin mit einer noch schwierigeren Firma, nach Feierabend Physiotherapie und um Acht ist Kirchenprobe für unseren nächsten ImPulsgottesdienst.
Heute abend bin ich nach der Arbeit extra nach Lörrach gefahren, um die Sache mit unseren Schlafzimmergardinen nun endlich zu klären, die zuständige Mitarbeiterin war aber leider krank, also muss ich nächste Woche nochmal hin. Übermorgen bin ich den ganzen Tag zu einem Seminar über Dichtungen (hoffentlich verfahre ich micht nicht dorthin). Nächste Woche werde ich nach Visp fahren und dort einen Vortrag halten (bin jetzt schon nervös). Kommenden Sonntag haben wir den ImPulsgottesdienst. Am Samstag wollen wir im Garten unserem Kirschbaum mit der Säge zuleibe rücken.
Und dann sind da noch meine weiteren Physiotherapie-Termine, zum Orthopäden muss ich nochmal, zum Friseur möchte ich gerne und…und…und.
Alles in allem kann ich sagen, ich habe 100%-igen Schutz vor Langeweile…
Montag, 7. November 2011
Dunkle Wolken
Was in diesen Tagen über Israel und Iran in der Presse zu lesen ist, beunruhigt und verunsichert mich sehr.
Nach Verlautbarung diverser (westlicher) Geheimdienste und der IAEA (Atomenergiebehörde) könnte Iran schon innerhalb eines halben Jahres die Atombombe besitzen.
Beweise gibt es allerdings nicht.
Israel drängt nun alle verbündeten Länder zu den Iran "lähmenden" Sanktionen, am liebsten aber zu einem militärischen Erstschlag.
Ich weiss nicht so recht, was ich glauben soll.
Einerseits finde ich die vom Iran offen ausgesprochene Israelfeindlichkeit ganz schlimm, sie mahnt auf jeden Fall zu Wachsamkeit und ruft danach, den Iran in die Schranken zu weisen.
Andererseits aber stört mich diese hektische Meinungsmache - ein Artikel jagt den anderen wie beinahe sicher es ist, dass der Iran in Kürze Atomwaffen besitzen wird und dass Israel und der Westen schnell handeln müssten.
Mich erinnert das ein bisschen zu sehr an die Medienberichte damals aus Irak, wo das militärische Eingreifen des Westens damit begründet wurde, dass der Irak im Besitz von Massenvernichtungswaffen ist. Dies wurden jedoch nie gefunden.
Und mich stört, dass in der Presse nie zur Sprache kommt, dass der Iran reich an Öl und Gas ist...
Ausserdem - könnte es nicht auch sein, dass die amerikanische Rüstungsindustrie neue Kriegsschauplätze braucht, um weiterhin so opulent zu verdienen? Jetzt, wo sie sich aus Irak und Afgansitan zurückziehen?
Sonntag, 6. November 2011
Zum Sonntag
Gott berühre dich im Kommen wie im Gehen.
Gott bewahre dich im Tun wie im Lassen.
Gott belebe dich im Schaffen wie im Träumen.
Gott behüte dich im Schlafen wie im Wachen.
Gott segne dich im Leben und Sterben.
aus meinem Losungsbüchlein
Samstag, 5. November 2011
Telefonie und andere Organisationen
So, nun ist sie wieder mal angelaufen, die Organisiermaschine.
Gleich im ersten Monat des nächsten Jahres werde ich, so Gott will, 50 Jahre alt.
Ein Halbes Jahrhundert! Ich finde, das ist ein Grund zum Feiern.
Natürlich nicht so opulent und weitschweifig wie die Silberne, aber bei ca. 15 Gästen brauche ich einen Raum, einen Partyservice, der ein gutes Buffet zaubert und natürlich Hotelzimmer für die Gäste, denn in unsere Wohnung passen maximal 2 Personen zusätzlich zum Nächtigen.
Gestern Nachmittag habe ich mit mindestens 4 Hotels telefoniert, eines hat Winterferien, eines ist sehr teuer, das dritte ziehen wir in die engere Wahl, das vierte ist "na ja"...
Heute waren wir in dem kleinen Weinort, in dem ich den Raum reserviert habe. Es ist der Weinkeller einer kleinen Winzergenossenschaft. Und den haben wir heute mal angeschaut, um zu klären, ist Geschirr schon dort, was muss ich noch mitbringen, wie gross sind die Tische, wie können wir Tafel und Buffet stellen, wann können wir den Raum einrichten und dekorieren und...und...und.
Bei der Gelegenheit konnten wir im Hotel visavis gleich schon einige Hotelzimmer anschauen.
So bin ich nun zwar ziemlich müde, aber ganz zuversichtlich, dass ich bis zum Geburtstag alles "in die Reihe" kriege.
Donnerstag, 3. November 2011
Die Katze siegt
So schöne Hertbstsonne – die nutze ich meist in der Mittagspause, um am Rhein spazieren zu gehen.
Heute wurde ich dabei Zeugin einer, wie ich finde, sehr bemerkenswerten Begebenheit.
Auf einer etwa 1,50m hohen Mauer sass eine schwarz-weisse Katze und putzte sich angelegentlich im Sonnenschein.
Die Strasse entlang kam eine Frau mit einem grossen schwarzen Hund an der Leine.
Plötzlich sah der Hund die Katze und schoss laut bellend auf sie zu, Frauchen zerrte er einfach hinter sich her.
Wie wild sprang der Hund laut bellend die Mauer empor und kläffte die Katze an, mit der Schnauze bedrohlich nahe kommend. Aber seine Sprünge reichten eben doch nicht aus, um Haaresbreite erreichte er sie nicht. Frauchen zerrte ziemlich hilf- und erfolglos an der Leine.
Und Kätzchen? Floh sie verängstigt vor diesem schwarzen Ungetüm?
Nein! Und das fand ich so witzig:
Wohl hörte sie auf, sich zu putzen, rückte aber von ihrem Platz um keinen Jota weg. Im Gegenteil, sie blieb seelenruhig sitzen, schaute den Hund an und verpasste ihm jedesmal, wenn er emporgesprungen kam, eins mit der Pfote. Das ging eine ganze Weile so, aber die Katze liess nicht nach. Irgendwann dämmerte dem Hund wohl, dass er keinen Erfolg haben und die Katze weder vertreiben noch erhaschen würde. Also trollte er sich, Frauchen wieder hinter sich herziehend.
Dann erst, als der Hund weitergelaufen war, erhob sich Mieze ganz gelassen, stolzierte erhaben und gemessenen Schrittes, mit hoch aufgestelltem Schwanz die Mauer entlang und sprang elegant nach innen in den Garten. Vom äussersten Schurrhaar bis zur Schwanzspitze eine Siegerin....
Dienstag, 1. November 2011
Monatsspruch November
"Gut ist der Herr, eine feste Burg am Tag der Not. Er kennt alle, die Schutz suchen bei ihm."
Nahum 1,7
Bei diesem Bibelwort fällt mir mein Kollege ein.
Er liegt zu Zeit in einer Klinik, um sich von einer Operation zu erholen, bei der hoffentlich alle krebsartigen Zellen entfernt wurden.
Ich wünsche ihm, dass er sich in dieser Zusage Gottes geborgen fühlen kann, wie in einem Kokkon.
Montag, 31. Oktober 2011
Farbenpracht
Gerade in diesen Tagen, wo es ab mittags so sonnig ist, kommt dieser schöne Herbst so richtig zur Geltung. Ich kann mich gar nicht sattsehen.
Auch im Garten blüht immerzu noch irgendein Pflänzchen – wie wunderbar.
Eigentlich haben wir ihn schon weitgehend winterfest, aber es zieht uns einfach trotzdem dorthin….
Sonntag, 30. Oktober 2011
Man soll die Feste feiern wie sie fallen...
Für heute Mittag hatte ich Lammkeule vorgesehen. Die fror im Tiefkühlschrank schon lange vor sich hin, ich hatte gefunden, für sie ist es mal Zeit, auf den Tisch zu kommen. Doch als ich sie gestern zum Auftauen in den Kühlschrank legte, stellte ich fest, hier haben wir es ja mit 1,3 kg Fleisch zu tun! Ohne Knochen, denn der war schon ausgelöst. Manomann, zu Zweit würden wir bis Mittwoch Lammkeule zu essen haben….
So einen grossen Braten fand ich für zwei Personen unangemessen, doch die zündende Idee kam mir erst am späten Nachmittag im Garten:
Ich könnte ja mal bei Freunden fragen, ob sie nicht zum Mittagessen kommen möchten. Aber da wir bis zum Abend im Garten blieben, rief ich erst abends bei ihnen an, ein bisschen mit schlechtem Gewissen wegen der Kurzfristigkeit und halb auf eine Absage gefasst, weil mir schon klar war, dass die Freundin sehr wohl auch für ein sonntägliches Mittagessen gesorgt haben würde. Aber nein, sie waren sehr flexibel. Ihr Sauerbraten würde noch ein paar Tage aushalten, und sie freuten sich, uns mal wieder zu sehen. Wunderbar.
Und so kamen sie heute angeradelt, schmausten mit uns Lammkeule, Gnocci und Butterbohnen. Für Dessert und Kaffe wurde improvisiert, und wir hatten nach langer Zeit mal wieder Gelegenheit zum Austausch und zum Erzählen - einfach einen schönen Sonntag.
Samstag, 29. Oktober 2011
Heute vor einem Jahr...
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..flogen wir nach Antalya und gingen an Bord der AIDA.
Auf uns warteten fünf Meere, aufregende Ausflüge in interressante fremde Länder - einfach drei superschöne Wochen.
Schön, per Fotos mal in Erinnerungen zu schwelgen.
Freitag, 28. Oktober 2011
stimmt
“Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.”
Albert Einstein, 1879 – 1955, deutscher Physiker






