Mittwoch, 30. August 2006

der berg ruft

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mildred sagt puren sonnenschein voraus! mildred heißt unsere funkgesteuerte wetterstation. leider schwindelt sie meistens. da wir im schatten eines kleinen berges wohnen, erreichen die funkwellen mildred nicht immer.
sonnenschein, zumindest freundliches wetter brauchen wir aber unbedingt für unser wochenendvorhaben (wer nicht?), nach neuestem wetterbericht könnte das auch etwas werden.
am sonntag nämlich wollen wir in aller frühe in die alpen fahren und am oberalppass zum quellsee des rheins wandern. bei schönem wetter picknicken und die wunderschöne aussicht geniessen.
außerdem ist ab morgen abend die familie mal wieder komplett, jedenfalls für dreieinhalb tage. das allein sollte schon grund genug für die sonne sein, uns ein bißchen zu verwöhnen.

nochmal margot käßmann

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hier ein auszug aus ihrem buch "gut zu leben, gedanken für jeden tag":

"Es hat immer Theoretiker gegeben, die sich - ganz im Sinne von "geiz ist geil" - dagegen ausgesprochen haben, die klassischen Tugenden, die allesamt auf eine Zügelung des Eigeninteresses abheben, auch in der Wirtschaft als regulierende Maßstäbe zugrunde zu legen. Sie plädieren dafür, das was die Bibel als Laster bezeichnet - Maßlosigkeit, Gier, Neid, Eitelkeit, Ungeduld - als sinnvoll zu rechtfertigen, weil solche Einstellungen die wirtschaftliche Entwicklung stärken könnten.
So wird eine Abkopplung des wirtschaftlichen Handelns von dem, was als gute Lebensregel unter Menschen gilt, aktiv vorangetrieben.
Statt Gemeinsinn und Nächstenliebe zu fördern, sollen alle mit Nachdruck ihre Eigeninteressen verfolgen - das diene der Wirtschaft. Nein. Es zerstört Gemeinwohl!"

recht hat sie.

Dienstag, 29. August 2006

Betroffenheit

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heute morgen habe ich erfahren, daß frau dr. margot käßmann, evangelisch-lutherische landesbischöfin von hannover, an brustkrebs erkrankt ist.
ich habe frau käßmann letztes jahr zum erstenmal erlebt. beim kirchentag hielt sie die eröffnungspredigt und an den folgenden tagen habe ich zwei ihrer bibelarbeiten besucht, und ich war jedesmal begeistert.
keine salbungsvollen töne, keine frommen klischees oder sprüche, sondern sehr lebhaft, spritzig und im klartext hat sie für den glauben plädiert und aufgezeigt, daß das leben mit jesus sehr wohl und gerade in unsere zeit, in unsere hochtechnisierte welt hineingehört. sie hat vermittelt, wenn nicht wir christen, wer dann soll mut zum und freude am leben weitertragen, menschlichkeit und gelassenheit vermitteln.
und nun ist sie wie viele andere frauen auch von so einer schrecklichen krankheit betroffen.
morgen, am 30.08.06 wird sie operiert, danach für zwei monate krankgeschrieben.
frau käßmann ist verheiratet und hat vier töchter.
ich werde sie in meine gebete einschließen und wünsche ihr, daß gott ihr beistehen und genesung schenken möge. daß er ihr und ihrer familie nahe ist und sie mut und kraft, geduld und zuversicht schöpfen und bewahren können.

vor- und nachteile

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"kein nachteil, wo nicht auch ein vorteil ist."
diese weisheit stammt nicht von mir, sondern von meiner omama, aber ich hatte schon mannigfach gelegenheit, den wahrheitsgehalt dieses spruches zu erleben.
heute nachmittag zum beispiel hat es ziemlich heftig und dauerhaft geregnet (es regnet immer noch...), ich wollte aber trotzdem laufen gehen. also - regenzeug an, in die turnschuhe und los.
nachteil: man sieht hinterher aus wie ein schlammspringer, und als brillenträgerin ist meine sicht recht eingeschränkt, da die gläser ständig vollregnen (scheibenwischer wären toll).
vorteil: bei diesem wetter sind die allermeisten herrchen und frauchen nicht gewillt, mit ihrem vierbeiner in die felder zu gehen. mit hunden (und mit ihren besitzern) habe ich beim laufen nämlich schon desöfteren unangenehme begegnungen gehabt! also habe ich die heutige runde hundefrei genossen.

Montag, 28. August 2006

kaum macht man´s richtig - schon geht´s

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hurra, habe es nun endlich geschafft, gezielt und zuverlässig fotos von photocase herunterzuladen (ohne zwischenfall) und zu verkleinern. vielen dank für den tipp.
und so sieht eins davon aus:

nicht alle tage sonnenschein

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heute war mal überhaupt kein guter morgen!
gestern noch ein konfliktbeladenes, lange dauerndes telefonat mit so unzufriedenstellendem ausgang geführt, daß ich noch heute morgen emotional völlig besetzt war.
aber dank netter kollegen und einer konzentrationsfordernden ausarbeitung über vereinfachte berechnung von wechselbelastungen bei apparaten (vielleicht sollte ich meine zulässige lastwechselzahl auch mal berechnen!) ging die zeit rasch vorbei, und ich konnte etwas abstand zu gestern abend gewinnen.
als ich nach hause kam lauerte schon der nächste disput, diesmal wegen neu einzubauender wasseruhren. erst dachte ich: "handwerker, die haben mir noch gefehlt in meiner raupensammlung!" aber als ich dann wegen meinem anliegen bei der firma anrief, war der mann sehr nett und versprach gleich, alles erforderliche für mich zu regeln und mir dann bescheid zu geben. wenn dann alles so klappt, wie er es verspricht, wäre ich sehr froh. immerhin besteht anlass zu optimismus.

Sonntag, 27. August 2006

danke

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danke für diesen guten morgen,
danke für jeden neuen tag
danke, daß ich all meine sorgen
auf dich werfen mag.
*
danke für alle guten freunde,
danke oh herr für jederman,
danke, wenn auch dem größten feinde
ich verzeihen kann.
*
danke für meine arbeitsstelle,
danke für jedes kleine glück,
danke für alles frohe, helle
und für die musik.
*
danke für manche traurigkeiten,
danke für jedes gute wort.
danke, daß deine hand mich leiten
will an jedem ort.
*
danke, daß ich dein wort verstehe,
danke, daß deinen geist du gibst,
danke, daß in der fern und nähe
du die menschen liebst.
*
danke, dein heil kennt keine schranken,
danke, ich halt mich fest daran,
danke, oh herr ich will dir danken,
daß ich danken kann.

Samstag, 26. August 2006

was du heute kannst besorgen....

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...das veschiebe nicht auf morgen!
eigentlich wollte ich heute morgen nach dem frühstück in den basler zoo fahren.
nachdem ich allerdings gestern nachmittag den wohnungsputz nur teilweise erledigt habe, weil ich des schönen wetters wegen meine laufrunde ein bißchen ausgedehnt und später mit meiner schwester telefoniert und familientratsch bekakelt habe und sowieso nicht so elanvoll zuwerke ging, musste ich heute natürlich die noch fällige hausarbeit nachholen.
das hat mich ganz schön geärgert, weil nämlich schönstes zoowetter war.
es stimmt also:
was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!
obendrein regnet es jetzt am späten nachmittag wie aus kannen.

Donnerstag, 24. August 2006

planetenklau oder was?

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"Pluto ist nicht nur der äußerste, sondern mit einem Äquatorradius von 1140 km auch der kleinste Planet, sogar noch kleiner als unser Mond. Er besitzt mit 17° die größte Bahnneigung gegen die Ekliptik und seine Bahn hat eine außergewöhnlich hohe Exzentrizität, mit e = 0.249 die größte der Planeten des Sonnensystems. Die Exzentrizität ist so groß, daß Pluto (ebenfalls als einziger Planet) die Bahn eines anderen Planeten, nämlich des Neptun, kreuzt. Dennoch wird es in den nächsten Milliarden Jahren zu keiner Kollision zwischen Pluto und Neptun kommen, da die Bahnen so synchronisiert sind, daß sich Neptun immer weit genug vom Kreuzungspunkt entfernt befindet, wenn Pluto Neptuns Bahn kreuzt."

Uni-Köln
Physikalische Parameter von Pluto:
Mittlere Entfernung von der Sonne: 39.4 Astronomische Einheiten
Siderische Periode: 247.68 Jahre

Äquatorradius: 1140 km
Rotationsdauer: 6.4 Tage
Oberflächentemperatur: ca. 40 Kelvin
Neigung des Äquators gegen die Orbitbahn: 96°
Zahl der bekannten Satelliten: 1 (Charon)
Atmosphärenzusammensetzung: N2, CO, CH4

und nun soll dieser weltraumkörper mit seiner außergewöhnlichen exzentrizität, nicht mehr das sein, was er vierhundert jahre! für die menschen war - nämlich ein planet?
damit die vielen neu entdeckten planeten nicht als solche gelten, benannt, katalogisiert werden müssen, damit schulbücher und andere lehrmittel nicht ständig zu erweitern sind, wird eben umdefiniert, was ein planet ist.

was nicht paßt, wird passend gemacht.
ich bin gespannt, was noch so alles kommt.

gedanken

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"Wir denken selten beim Licht an Finsternis,
beim Glück an Elend,
bei der Zufriedenheit an Schmerz,
aber umgekehrt jederzeit."
Immanuel Kant

Mittwoch, 23. August 2006

schöner sommertag

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war das nicht nochmal ein wunderschöner sommertag?
der darf gar nicht unbeachtet verübergehen.
heute morgen (7.30 uhr) konnte ich nochmal auf dem balkon frühstücken. zwar waren es nur 13,5 °C aber dafür hat man ja heissen kaffee.
in der mittagspause am rhein entlangspaziert. am abend nach hause gekommen, fenster auf, sonne und frische luft in alle räume, das leben auf den balkon verlegt, gelesen, zu abend gegessen, mit meinem mann telefoniert und mich einfach über das schöne wetter gefreut.

Dienstag, 22. August 2006

tag der verrückten

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es gibt den tag des nichtrauchers, den weltspartag oder den tag der deutschen einheit, aber heute ist glaub ich der tag der verrückten.....wieso?
erstens:
heute morgen mit auto auf dem weg zur arbeit von der nebenstraße in die bundesstraße eingefädelt und mit der pkw-schlange durch unseren langen doppelort einfach mit getrudelt. wir erreichten ca 50 km/h - viel mehr geht ja gar nicht. zwei pkw vor mir fuhr eine zugmaschine ohne anhänger und drängelte merklich, weil er immer wieder direkt auf dem mittelstreifen fuhr und seinem vordermann sichtlich nahekam. plötzlich scherte er ganz nach links aus uns überholte das vorausfahrende auto, da vor diesem ein wenig platz war, der entgegenkommende wagen musste heftig bremsen, der fahrer war bestimmt mächtig erschocken. entweder er oder der überholte haben protestgehupt. und was macht der fahrer der zugmaschine? dröhnt mit seiner hupe zurück und und hängt schon dem nächsten vordermann gefährlich auf der pelle. und das mitten in der ortschaft!
zweitens:
heute abend auf der heimfahrt, dieselbe ortschaft, dieselbe bundesstraße nur die entgegengesetzte richtung. diesmal fuhr kein pkw vor mir, nach einer kreuzung war ich die erste, die die schlange weiter durch den ort anführte. uns entgegen kam natürlich ebenfalls eine schlage feierabendverkehr. mit einemmal denke ich, ich sehe nicht richtig, kommt mir doch ein inlineskater direkt entgegen, mit ziemlich hoher geschwindigkeit sogar. ich, perplex habe die luft angehalten und bin runter vom gas, hoffte aber der skater wird mir ausweichen, er hatte mich ja sicher gesehen. er ist auch ausgewichen, aber nicht auf den bürgersteig sondern auf die mittellinie! ohne jedes zögern fegte er an mir vorbei in die mir entgegengesetzte richtung, mitten durch die beiden autoschlangen....
zwei verrückte also: der erste fährt völlig rücksichtslos, gefährdet andere menschen. Ihm selber kann in seinem truck ja nicht viel passieren.
der zweite setzt sein leben leichfertig aufs spiel.
ob sie wissen was sie tun? ob sie ein gewissen haben?
zum glück verläuft sonst mein weg zur und von der arbeit eher ereignislos, ich hoffe morgen auch.

Montag, 21. August 2006

feierabend

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so, der erste arbeitstag dieser woche wäre geschafft.
am montag geniesse ich besonders, daß noch keine hausarbeit anliegt.
unsere aerobic-gruppe hat noch sommerpause, meine tochter hat eine verabredung mit einem fernsehfilm, mein mann ist nach münchen gefahren, um die brötchen der familie zu verdienen und ich habe den pc heute abend für mich! das ist doch mal was.

Sonntag, 20. August 2006

erinnerung

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heute vor fünfzehn jahren, am 20.08.1991, sind wir, mein mann, sohn, tochter und ich hierhergezogen. haben unser lebensumfeld 850 km weiter südwestlich an den hochrhein verlegt.
eine spannende zeit: neuland, schwierig, schön, aufregend und schnell vergangen....
aber es gab keinen tag, an dem wir diesen schritt bereut hätten - gott sei dank.

Samstag, 19. August 2006

leseprobe

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es gibt ein buch von klaus douglass "gottes liebe feiern / aufbruch zum neuen gottesdienst".
einen auszug davon, nämlich teil 3, "111 tips zur gottesdienstgestaltung" habe ich heute begonnen zu lesen. zuerst nur aus pflichtbewußtsein zur vorbereitung unseres nächsten treffens innerhalb der kirchengemeinde, dann jedoch mit immer mehr vergnügen.
schreibt kd doch frisch und frei: "beachten sie das elfte gebot, das da heißt: "du sollst nicht langweilen!".......er (der pfarrer) stiehlt den gottesdiensbesuchern die zeit und läßt eine hervorragende gelegenheit ungenutzt, anderen die liebe gottes schmackhaft zu machen." recht hat er...sehr bewegt hat mich auch der satz: "bedenken sie: was gott tut, ist immer erste qualität. sollte bei uns, die wir ihn auf der erde vertreten, ein geringerer standard gelten?"
ich denke, dieses buch werde ich mir kaufen, auch wenn es sich eigentlich an pfarrer und führende gemeindemitglieder wendet.

wochenende

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gestern bin ich nach etwa fünf wochen erstmals wieder gelaufen (erst haben die hitze, dann das verreisen mich vom joggen abgehalten). oh, oh die ersten zwei kilometer waren ganz schön hart, zumal ich allein gehen musste. meine laufkollegin urlaubt derzeit an der nordsee.
es ist unglaublich wie hartnäckig der "innere schweinehund" einem tausend und einen grund einzureden versucht, warum man anhalten bzw. umkehren sollte.
letztendlich war es dennoch eine schöne tour, sie führt durch eine reihe von gärten, die jetzt im spätsommer mit blüten und früchten prangen, und nach 20 minuten hatte ich mich freigelaufen, so daß ich die landschaft und die freude an der bewegung wieder geniessen konnte.

Donnerstag, 17. August 2006

andreas gerhardt wieder ....

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...und sollten wir ohne gipsverband, rollstuhl oder krücken auskommen, zu essen und ein zuhause haben, so sollten wir erst recht fröhlich sein....

Mittwoch, 16. August 2006

wohlbehalten zurück

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nun sind wir also wieder zurück. abwechslungsreiche, spannende, turbulente und gesellige tage liegen hinter uns. der siebzigste geburtstag meines vaters inklusive vorbereitung und nachfeier war eine gelungene familienfeier, das wiedersehen mit geschwistern, nichten, cousin und anderen verwandten eine sehr beredte runde. ein bißchen augenzwinkernd möchte ich sagen "familie ist etwas wunderbares aber zur erholung völlig ungeeignet".
die anschließenden vier tage bei freunden in chemnitz waren ebenfalls sehr schön. am samstag gab´s für uns einen standtrundgang durch das ex-karl-marx-stadt mit jeweils privater führung (nur für uns) durch die jacobikirche und die schloßkirche, hochinterressant und geschichtsträchtig. ich wußte gar nicht, daß chemnitz so eine schöne stadt ist.
am sonntag heimgefahren, gott sei dank wieder gut zu hause angekommen. montag und den halben dienstag gefaulenzt, daß ein auge das andere nicht sieht und nun???
nun hat uns der alltag wieder.
mein mann ist zu seinem einsatz in antwerpen abgedüst, die tochter hat ihren ferienjob angetreten und für mich war heute der erste arbeitstag. (alles halb so schlimm).
schön finde ich, daß nun, obwohl die tage so angefüllt waren mit unternehmungen und terminen ganz viele begegnungen noch sehr präsent sind, gespräche nachwirken, gedankenanstöße weiter beschäftigen.
dies nehme ich als geschenk.

Mittwoch, 2. August 2006

meine bibel nehme ich natürlich mit!

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morgen geht es los

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so, die koffer sind gepackt, das auto vollgetankt, die blumen nochmal gewässert - morgen geht es los. für zehn tage in die alte heimat, schwester und eltern besuchen, familienfest feiern und auf dem rückweg noch bei freunden fürs wochenende station machen.
daß es morgen auf die reise geht, heißt auch, daß schon sieben tage ferien vorbei sind. eigentlich macht mich das traurig, weil diese tage so schnell vergangen sind. jedoch, wenn ich bedenke wie angefüllt sie waren mit so viel schönem: geburtstag mit ausflug, musicalaufführung mit unserer tochter als sängerin, ein sonntag mit freunden, zwanzigster hochzeitstag....dann bin ich dankbar dafür.
zum musical "momo" möchte ich noch sagen, daß das ein ganz besonderes erlebnis war. von lehrern des gynasium, das unsere tochter besucht, inszeniert und einstudiert. es wurde von 150 schülern aller altersstufen dieser schule aufgeführt und mit einem engagement und einer proffessionalität dargeboten, daß uns die spucke wegblieb.
die nächsten tage werden sicherlich nicht weniger turbulent und mein blog hat erst mal pause.
ich wünsche allen, die auf dieser seite vorbeischauen gottes segen und eine schöne zeit.