Von Sabine Drecoll, Evangelische Kirche:
"Wunderschön ist sie. Die Frau, die ich in der Citykirche in Reutlingen getroffen habe. Ihre Augen strahlen. Sie lächelt bezaubernd. Und das Lächeln vertieft die hundert Falten in ihrem Gesicht.
Bei einer Tasse Kaffee erzählt sie mir von ihrem Leben. Dass sie jetzt in ihrem Ruhestand viele schöne Reisen macht und sich ganz vielfältig engagiert. Für Menschen möchte sie da sein, gerade für einsame Menschen. Darum besucht sie Senioren zu Geburtstagen und organisiert für Seniorengruppen Reisen und Ausflüge.
Sie war Lehrerin - ich kann mir gut vorstellen, dass sie eine tolle Lehrerin war. „Ich mag dich, ich finde es gut, wie du bist" - das strahlt aus jedem Wort, aus jedem Blick heraus. Das hat ihren Schülerinnern und Schülern bestimmt gut getan. Auch ich fühle mich einfach nur wohl in ihrer Gegenwart.
„Sie haben eine wunderbar positive Ausstrahlung", sage ich zu ihr. „Ja", sagt sie, „das Leben ist ja auch schön" - sie stockt - „auch wenn es nicht immer leicht ist". Dann erzählt sie von ihrem Mann, der gestorben ist als sie erst 43 war und sie erzählt von den Menschen, die in dieser schweren Zeit für sie da waren. Sie erzählt, wie sehr sie ihren Mann vermisst, und sie erzählt von ihren schönen Aufgaben, die sie nicht in Einsamkeit versinken lassen. Sie erzählt, wie gerne sie und ihr Mann Kinder gehabt hätten, und wie schön sie es findet, dass sie als Lehrerin für Kinder da sein konnte.
Ich war beeindruckt von dieser Frau. Sie konnte in allem, was ihr im Leben begegnet ist, das Gute und Schöne sehen. Wie sie das wohl geschafft hat? Die alte Dame hat es mir verraten. „Immer wenn es schwer war," hat sie gesagt, „immer dann habe ich besonders gemerkt, dass Gott für mich da war und dass er mir Gutes tut".
Sie zieht aus ihrer Handtasche eine Karte mit einem Psalmwort hervor: Von allen Seiten umgibst Du mich und hältst deine Hand über mir. Stiege ich hinauf in den Himmel, dann bist du da; stiege ich hinunter zu den Toten, dann bist du auch da. Und flöge ich dorthin, wo die Sonne aufgeht, oder zum Ende des Meeres, wo sie versinkt, dann wird auch dort deine Hand nach mir greifen und mich halten. (Psalm 139)
„Das heißt doch, dass Gott immer für mich da ist und mich nicht loslässt, egal was passiert - glauben Sie das nicht auch?", fragt sie mich. „Ja, sage ich, „daran glaube ich ganz fest.""
Mich hat diese Geschichte heute morgen im Radio besonders angerührt.
Ich möchte von dieser Frau lernen, immer nur das zu tun, was gerade "dran" ist, das aber mit ganzem Herzen.
Sie hat jeden Abschnitt ihres Lebens mit den ihm eigenen Aufgaben angenommen und sie hat sich führen lassen, Schritt für Schritt.
Dienstag, 1. März 2011
Was macht ein schönes Leben aus?
Montag, 28. Februar 2011
Sonntag, 27. Februar 2011
Die Maus in der Keksdose
Ein verregneter Sonntagnachmittag - wie schön.
Zeit zum Lesen, Zeit zum Predigthören, Zeit zum Schreiben...
Unseren heutigen Gottesdienst haben die diesjährigen Konfirmanden gestaltet und haben sich dafür wieder richtig viel Mühe gegeben.
Unter anderem haben sie den folgenden Sketch vorgetragen:
Zwei Mädchen möchten von ihrem Vater wissen, wie man Christ wird.
Der Vater reagiert unwirsch, die Frage ist ihm lästig.
Eine der Töchter ist hartnäckig, sagt, dass ihre Freundin behauptet habe, als Christ müsse man an Gott glauben.
Der Vater darauf ganz harsch, das sei Quatsch, als Christ müsse man nicht unbedingt an Gott glauben, als Christ wird man geboren - sie (die Tochter) sei in eine christliche Familie hineingeboren, also sei sie auch Christin.
Darauf fragt diese Tochter ganz verwundert: "Aber Papa, wenn eine Maus in einer Keksdose geboren wird, dann ist sie doch auch kein Keks...!"
Ich fand diesen Vergleich so treffend und musste laut lachen.
960 Stufen
Sohn und Schwiegertochter sind gestern von einer Stadt in eine andere, nahegelegene Stadt in ihre neue Wohnung gezogen.
Natürlich waren wir da helfenderweise mit von der Partie.
Um neun war Treffen in der "alten" Wohnung in Stadt 1. Zwei Kleintransporter waren besorgt und standen schon beladebereit vor der Haustüre, ausserdem waren noch andere Verwandte und Freunde da, um den ganzen Hausrat nach unten zu tragen, in den Autos zu verstauen und dann wieder auszuladen und in die neue Wohnung in Stadt 2 zu bringen.
Alles war bestens vorbereitet, die Schränke zerlegt, der Inhalt in Kisten, Tüten und Kartons gepackt und was sonst an Vorarbeit zu einem Umzug gehört. Wir waren neun Leute, begannen ca. halb Zehn mit dem Ausräumen der Wohnung und waren bereits halb Zwölf mit dem entladen der Autos fertig - alles war nach zwei Stunden in der neuen Wohnung angekommen!
Wir waren ganz euphorisch, dass es so gut gelaufen war, freuten uns und machten erst mal Pause.
Da erst merkten wir, dass sich unsere Beine ganz schön schmerzhaft meldeten.
Klar, beim Be-und Entladen verdrängt man die Anstrengung, aber so ganz ignorieren konnten wir dann doch nicht, dass die auszuräumende Wohnung 48 Stufen hoch lag, natürlich ohne Fahrstuhl.
Die neue Wohnung liegt zwar im zweiten Stock nur 24 Stufen hoch, allerdings liegt das Haus an einem Hang und bis zum Hauseingangmuss man 24 Stufen hinabsteigen! Also wieder 48 Stufen.
Und da jeder von uns sowohl in Stadt 1 als auch in Stadt 2 mindestens zehn mal zwischen Auto und Wohnung hin und her gependelt ist, steckten jedem von uns zur Mittagspause mindestens 960 Stufen in den Beinen...
Auch Arme und Schultern signalisierten einen aufziehenden Muskelkater für heute.
Den konnte auch das Entspannungsbad gestern Abend nicht verhindern.
Aber so ein Muskelkater geht ja auch wieder vorbei.
Wichtig ist, der Umzug lief wie am Schnürchen, niemand ist bei der Schlepperei bzw. dem anschliessenden Schränkeaufbau verunfallt und nichts ist zu Bruch gegangen.
Wenn das kein voller Erfolg und Grund zur Dankbarkeit ist...
Donnerstag, 24. Februar 2011
Mittwoch, 23. Februar 2011
Halbzeit
Heute ist die Hälfte der Zeit, die unsere Tochter in Japan zu verbringen beabsichtigt, um.
Heute in 22 Wochen, am 27.07.11 um 17.50 Uhr, landet sie, wenn alles gut geht, wieder in Frankfurt.
Zur Zeit hat sie Semesterferien und besucht eine Woche lang Tokyo.
Einerseits finde ich, dass die 5 Monate, die sie nun schon in Japan ist, schnell vergangen sind, andererseits, erscheinen mir die noch verbleibenden Wochen unendlich lang.
Ich wünsche ihr weiterhin eine bewahrte Zeit.
Dienstag, 22. Februar 2011
Das erste Mal
In der Tanzstunde.
Erwachsenengrundkurs - erste Stunde.
Wir waren schon sehr gespannt darauf, mein Mann wohl noch ein bisschen mehr als ich.
Ich hoffte inständig, dass dieses erste Mal kein Desaster würde, in dem er sich nach einem stressigen und langen Arbeitstag nur noch genervt fühlte.
Doch dann lief alles ganz easy.
Zum einen fühlten wir uns wohl in der Runde unserer "Mitschüler", denn wir waren 22 Paare, altersmässig mittendrin.
Zum anderen sorgte die Tanzlehrerin für entspannte Stimmung, erklärte alle Schritte sehr einfach und anschaulich, so dass jedes Paar Gelegenheit und Zeit hatte, die zu lernenden Schritte auszuprobieren, ohne Sorge, wenn mal ein Schritt daneben ging.
Auf diese Weise hatten wir anderthalb vergnügliche und entspannte Stunden, zu diesem Resümé kam auch mein Mann.
Und nun freuen wir uns schon auf die nächste Stunde...
Montag, 21. Februar 2011
ein Schmankerl zu Mittag
Die Einleitung für unser Firmen-Gebetstreffen hat mir heute besonders gut gefallen:
Psalm 37 als Zusage und Starthilfe für die kommende Woche:
Sonntag, 20. Februar 2011
Donnerstag, 17. Februar 2011
Eine Geschichte...
...zum hinter die Ohren schreiben:
Am ersten Sonntag predigte er in einer völlig leeren Kirche. Am zweiten Sonntag war es genauso. Und wenn der Pfarrer an den Werktagen seine Gemeindeglieder besuchte, erging es ihm nicht besser. "Die Kirche ist tot", so sagte man ihm.
Aber am Donnerstag nach jenem zweiten trostlosen Sonntag geschah's, dass eine Todesanzeige in der Zeitung erschien. Dort konnte man lesen:
"Mit dem Ausdruck tiefsten Bedauerns
und der Zustimmung meiner Gemeinde gebe ich
den Tod der Kirche zu Yonderton bekannt.
Die Trauerfeier findet am Sonntag um 11 Uhr statt.
Herbert Wright, Pfarrer zu Yonderton. "
Die Anzeige löste lebhafte Diskussionen aus.
Am Sonntag war bereits um halb elf die Kirche gedrängt voll.
Als ich die Kirche betrat, sah ich einen Sarg auf einer Bahre vor dem Altar stehen. Pünktlich um 11 Uhr bestieg Pfarrer Wright die Kanzel:
"Meine Freunde, Sie haben mir klar gemacht, dass Sie überzeugt sind, unsere Kirche sei tot. Sie haben auch keine Hoffnung auf Wiederbelebung. Ich möchte nun diese Ihre Meinung auf eine letzte Probe stellen. Bitte gehen Sie einer nach dem anderen an diesem Sarg vorbei und sehen Sie sich die Tote an. Dann verlassen Sie die Kirche durch das Ostportal. Danach werde ich die Trauerfeier allein beschließen.
Sollten aber einige unter Ihnen Ihre Ansicht ändern und wären auch nur wenige der Meinung, eine Wiederbelebung der Kirche sei vielleicht doch möglich - dann bitte ich diese, durch das Nordportal wieder hereinzukommen. Statt der Trauerfeier wörde ich dann einen Dankgottesdienst halten."
Ohne weitere Worte trat der Pfarrer an den Sarg und öffnete ihn.
Ich war einer der letzten in der Reihe vor dem Sarg. So hatte ich Zeit, darüber nachzudenken: "Was war eigentlich die Kirche? Wer würde wohl im Sarg liegen? Würde es vielleicht ein Bild des Gekreuzigten sein?" Die anderen in der Reihe dachten wohl ähnlich, ich merkte, wie uns ein Schaudern überkam, je mehr wir uns dem Sarg näherten. Zudem erschreckte uns ein Knarren und Quietschen. Die Tür des Nordportals drehte sich in ihren verrosteten Angeln. Herein trat eine kaum zu zählende Menge.
Nun war es soweit, dass ich die tote Kirche sehen sollte. Unwillkürlich schloß ich die Augen, als ich mich über den Sarg beugte. Als ich sie öffnete, sah ich ich mich selbst - im Spiegel."
Autor unbekannt
Mittwoch, 16. Februar 2011
Muckibude
Seit einer Wocher bin ich nun Besucherin eines Fitnessstudios. Genauer gesagt nennt sich die Einrichtung "Gesundheitszentrum".
Um in Sachen Ischiolumbalgie nichts unversucht zu lassen, habe ich mich dort für ein neu entwickeltes Rückentrainingskonzept mit Namen "FIVE" angemeldet.
Und um mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, absolviere ich natürlich nicht nur das Five, sondern auch einen Muskeltrainingszirkel und ein Kardiotraining, mit dem ich meine Ausdauerleistung verbessern möchte, dem Herz-Kreislauf zuliebe.
Mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen ist wichtig, denn immerhin habe ich, um Zeit für diese Einrichtung zu haben, meine Step-Aerobic-Turnerbund-Mädels verlassen und meiner Jogging-Kollegin jeden Dienstag abgesagt. Kurz, ich habe mein gesamtes Sportprogramm komplett auf den Kopf gestellt - alles wegen diesem Ischias - ich muss schon sagen!!
Aber immerhin muss ich nun nach drei Sportstunden auch gestehen, dass mir die Geräteüberei Spass macht. Besonders am nächsten Tag habe jedesmal das Gefühl, jede Faser an und in mir sei hochmotiviert und durchtrainiert, der Gang ist durchaus etwas aufrechter, der Bauch fühlt sich ein klein wenig flacher an und der Gluteus Maximus?-auch nicht schlecht.
Nur der Ischias! Der bockt und lässt sich nicht erweichen.
Der Cheftrainer sagt, ich solle Geduld haben. Nur, woher nehmen und nicht stehlen?
Ich selber sage mir, die nächste Woche halte ich das Five noch ein. Sollte es dann immer noch keine Besserung bringen, wähle ich es konsquent ab!
Montag, 14. Februar 2011
Was läuft eigentlich in Japan?
m Moment sind Semesterferien, unsere Tocher hat also Zeit, sich etwas mehr von Japan anzuschauen. Und das tut sie denn auch.Sonntag, 13. Februar 2011
Ich will mir´s zu Herzen nehmen
"Gott beantwortet das Gebet auf seine Weise,
nicht auf die unsrige."
Mahatma Ghandi
Samstag, 12. Februar 2011
Sehr speziell!
Ist das nun sparsamer Umgang mit Parkplatzfläche oder gemeines Zuparken eines fehlabgestellten Autos?
Der PKW war kurze Zeit nach diesem Foto hier verschwunden. Das Ausparken hätte ich zu gerne gesehen...
Donnerstag, 10. Februar 2011
Das Buch der Bücher
Mittwoch, 9. Februar 2011
Dienstag, 8. Februar 2011
"tetanjoubi omedetou"
Montag, 7. Februar 2011
Abschied
Heute Abend verabschiede ich mich von den "Montags-Frauen" im Turnerbund, von userer Step-Aerobic-Gruppe.
Diese Entscheidung schiebe ich schon Wochen und Monate hinaus, dabei ist sie die folgerichtige Konsequenz daraus, dass ich im letzten halben Jahr so gut wie gar nicht mehr beim wöchentlichen Training war. Durch meine Ischiolumbalgie, war mir der ruhige Teil der Übungen, sofern sie im Stehen zu absolvieren sind, verleidet, da ich dabei jedesmal Schmerzen bekam.
Ausserdem möchte ich ab morgen ein neues Rückentrainingskonzept ausprobieren, und dafür brauche ich Zeit; nehme also die Zeit, die ich sonst montags in der Turnhalle verbracht habe.
Als ich diese Entscheidung getroffen habe, fand ich das ganz richtig so. Heute aber, bei dem Gedanken, dass ich die Gruppe entgültig verlasse, wird mir ganz mulmig zumute. Immerhin war ich 19 Jahre Teil dieser Turngruppe.
Anfangs haben wir noch richtig geturnt, so mit Bodenmatte und Stufenbarren. Später war Aerobic IN und noch später Step-Aerobic.
Was haben wir für Spass gehabt!
Die jährlichen Lehrtagungen fielen mir ein, an denen jeweils 6 - 8 Stunden aktiver Sport (uff) angesagt war, oder unsere Bühnenauftritte, manche davon regelrecht abenteuerlich.
Auch hier waren wir ein illusteres Trüppchen. Was haben wir gelacht, diskutiert, zusätzliche geprobt, gegenseitig blaue Flecken bedauert, Kostüme genäht, Lampenfieber gehabt....
Und wie geduldig haben die "Mädels" die Sportstunden mitgemacht (als Versuchskaninchen), als ich meine Aerobic-Trainer-Ausbildung absolviert habe und Probestunden geben musste.
Und nun ist das alles vorbei. Das schmerzt ziemlich heftig....
Aber, da beisst die Maus keinen Faden ab - entschieden ist entschieden.
Ab morgen beginnt eine neuer Sportabschnitt, mal sehen, was der so mit sich bringt.
Samstag, 5. Februar 2011
Etwas Neues beginnt...
Dienstag, 1. Februar 2011
Wem gehört der Fisch?
Gehörst du zu den 2% der intelligentesten Personen auf der Welt?
Albert Einstein verfasste dieses Rätsel im letzten Jahrhundert. Er behauptete, 98% der Weltbevölkerung seien nicht in der Lage, es zu lösen.
Es gibt keinen Trick bei diesem Rätsel, nur pure Logik.
1. Es gibt fünf Häuser mit je einer anderen Farbe.
2. In jedem Haus wohnt eine Person einer anderen Nationalität.
3. Jeder Hausbewohner bevorzugt
- ein bestimmtes Getränk
- raucht eine bestimmte Zigarettenmarke
- hält ein bestimmtes Haustier.
4. Keine der 5 Personen
- trinkt das gleiche Getränk
- raucht die gleiche Zigarettenmarke
- hält das gleiche Haustier wie einer seiner Nachbarn.
Folgende Gegebenheiten sind bekannt:
- der Brite lebt im roten Haus
- der Schwede hält einen Hund
- der Däne trinkt gerne Tee
- das grüne Haus steht links vom weissen Haus
- der Besitzer des grünen Hauses trinkt Kaffee
- die Person, die Pall Mall raucht, hält einen Vogel
- der Mann, der im mittleren Haus wohnt, trinkt Milch
- der Besitzer des gelben Hauses raucht Dunhill
- der Norweger wohnt im ersten Haus
- der Marlboro-Raucher wohnt neben dem, der eine Katze hält
- der Mann, der ein Pferd hält, wohnt neben dem, der Dunhill raucht
- der Winfield-Raucher trinkt gerne Bier
- der Norweger wohnt neben dem blauen Haus
- der Deutsche raucht Rothmanns
- der Marlboro-Raucher hat einen Nachbarn, der Wasser trinkt
Die Frage lautet: Wem gehört der Fisch?
Montag, 31. Januar 2011
Tag der Stille
15 davon mehrfach, den Auszug Israels aus Ägypten aus dem Hörbuch miterlebt, einen langen Spaziergang unternommen, bei dem ich meinen Gedanken freien Lauf lassen konnte (und nebenbei Brötchen geholt - ein bisschen nützlich musste ich dann doch sein) und lange Zeit mit Gebet verbracht.Sonntag, 30. Januar 2011
Wieder ein Jahr älter?
Eigentlich merke ich das nicht so direkt.
Ich hatte auch dieses Jahr wieder einen sehr schönen Geburtstag, das habe ich sehr genossen. Das älter werden registriere ich eher am Rande.
So viele Glückwünsche per Telefon, Email, per Brief oder persönlich, das freut mich einfach sehr.Am späten Nachmittag kam eine Freundin kurz vorbei, abends kamen Sohn und Schwiegertochter. Da am nächsten Tag alle wieder arbeiten mussten, wollten wir zu viert eigentlich nur zum Abendessen ausgehen - so ein, zwei Stunden. Aber dann wurde es ein so schöner,kurzweiliger Abend, nach 22.00 Uhr sassen wir immer noch im Lokal, erzählten, lachten, machten Plä
ne....
Grosse Freude hatte ich auch über die Geschenke und die schönen Blumen!, die ich bekommen habe. Wie gut mich meine Lieben doch kennen!
Die eigentliche Geburtstagsfeier wurde gestern zusammen mit dem Geburtstag einer Freundin im "Holzschopf" nachgeholt. Wir waren zu sechst und hatten einen ganz schönen Abend.
Donnerstag, 27. Januar 2011
Gut gekontert!
Eine ältere Dame steht im Supermarkt an der Kasse an. Hinter ihr wartet eine Mutter mit ihrer Tochter. Das Mädchen fährt mit dem Einkaufswagen immerzu mit ziemlicher Wucht der vor ihr stehenden Frau in die Hacken. Die Mutter sagt nichts dazu.
Die ältere Dame dreht sich um und sagt zur Mutter: "Können Sie ihrer Tochter nicht einmal sagen, sie soll das sein lassen, das tut mir nämlich sehr weh?"
Die Mutter antwortet darauf: "Nein, das kann ich nicht, denn wir erziehen unsere Tochter antiautoritär."
Da greift die Dame in ihren Einkaufswagen, nimmt ein Glas Honig, schraubt es auf und giesst dem Mädchen den Honig über den Kopf. Und sagt dabei: "Tja, ich bin auch antiautoritär erzogen worden."
Gestern im Radio gehört.
Mittwoch, 26. Januar 2011
Heiratsantrag an Gott
"Lieber Gott, ich frage dich hiermit: Willst du mein Gott werden?
Ich muss allerdings auf einigen Bedingungen bestehen:
1. Ich wünsche mir, dass du verstehst, dass ich mich mehr liebe als dich. Ich hoffe, du verstehst auch, dass mir Familie und Freunde sehr viel bedeuten. Ich kenne sie ja schon viel länger als dich. Im Ernstfall werde ich bestimmte Personen mehr lieben als dich.
2. Wenn es um ein Problem geht, und wenn ich Wünsche habe, werde ich zunächst versuchen, meinen eigenen Verstand einzuschalten. Erst wenn ich nicht weiter weiss, werde ich dich bitten, mir zu helfen.
3. Ich bitte dich, zu verstehen, dass du mir erlaubst, ohne Rücksicht auf deine Gebote in meiner Firma zu arbeiten und meinen Aufgaben nachzugehen. Deine Gesetze dürfen mich nicht einschränken. Ich möchte ein freier Mensch bleiben.
4. Ich behalte mir das Recht vor, meine Zeit so einzuteilen, wie ich es möchte. Ich bin eine sehr beschäftigte Person, und du kannst nicht erwarten, dass ich mehr Zeit als täglich einige Minuten mit dir verbringe. Zuerst kommt meine Firma, dann meine Familie, dann mein Hobby, dann kommst du.
5. Ein Wort über mein Eigentum. Du musst verstehen, dass es mir allein gehört. Ich habe es mir erarbeitet. Ich hänge sehr daran. Bitte erhebe keinen besonderen Anspruch auf mein Geld. Gelegentlich werde ich für arme Menschen oder einen guten Zweck spenden. Das wird dir doch genügen, oder?
6. Bitte hab Verständnis, dass ich das Leid und die Armut anderer Menschen nicht ertragen kann. Erwarte deshalb nicht von mir, dass ich mich um alles und jedes kümmere.
Ich habe mit meinen eigenen Wehwehchen zu tun. Wenn Arzt und Psychologe mir nicht mehr helfen können, dann werde ich dich um ein kleines Wunder bitten, vielleicht um Heilung oder einen Sechser im Lotto.
7. Du kannst durchaus eine ganze Menge für mich tun. Ich übertrage dir die Verantwortung für mein Wohlergehen, für meine geistliche Erlösung, für den Schutz im Strassenverkehr und ähnliches. Meine Gebete werden allerdings in der Regel kurz sein. Ich denke, ein Stossseufzer wird dir genügen.
8. Ich bitte dich besonders darum, mir nach einem langen, gesunden Leben einen sanften Tod zu verschaffen. Ich erwarte, dass du deine himmlischen Wohnungen für mich bereit hältst. Ich denke mal, dass ich da schon sein möchte. Die letzte Entscheidung möchte ich allerdings jetzt noch nicht treffen."
gefunden bei Nenne
Dienstag, 25. Januar 2011
"Historischer Moment"
Wie beschreibt man den Moment, wenn ein Arbeitspaket, das einen ein ganzes Jahr gefordert, genervt, unter Druck gesetzt, Zeit gestohlen, verfolgt und gestresst hat, endlich abgeschlossen ist?
Ich hatte zwei Dokumente umzuarbeiten, die für mehrere Abteilungen gültig sind. Nach unglaublich vielen Ermittlungen, Diskussionen, nach denen ich oft wieder von vorn beginnen musste, nach Einsprüchen, Anmerkungen, Verbesserungshinweisen, Änderungswünschen ist aus zwei Dokumenten Eines geworden.
Letzten Freitag habe ich es einer Gruppe aus diesen Abteilungen vorgestellt, es wurde für gut befunden und heute unterschrieben.
Ich war sowas von froh, dass dieses Kapitel erst mal abgeschlossen ist, zumal das Erarbeiten einer Matrix wirklich anstrengend und konzentrationsraubend ist.
Aber lachen musste ich doch, als ich festegstellt habe, wie wenig "gültiges" Papier aus einem ganzen Stapel Arbeitsunterlagen hervor gegangen ist.
Montag, 24. Januar 2011
von beiden Seiten betrachtet
Gestern bei unserem sonntäglichen Skype-Termin mit unserer Tochter erfuhren wir, dass ihr Rückflug nun gebongt ist.
Am 26. Juli fliegt sie von Japan ab und landet am 27. Juli abends in Frankfurt.
Damit hat die Heimreise nun ein Datum und wirkt auf einmal näher gerückt.
Für unsere Tochter ist das eher Anlass, aufzubegehren und zu protestieren, dass die Zeit viel zu schnell vergeht und an diesem Datum ihr Studienaufenthalt leider schon zu Ende ist.
Für mich ist es eher der Moment, mal in den Kalender zu schauen und festzustellen, es sind ja doch noch 184 Tage, noch nicht einmal die Hälfte der Zeit ist vorbei...
Und wie nennt man das?
Wat dem enen sin Uhl, is dem andern sin Nachtigall.
Sonntag, 23. Januar 2011
Das möchte ich mal festhalten
In unserem ImPulsteam hat sich die Verteilung der Aufgaben mit der Zeit ziemlich gut eingespielt. In vielen Dingen wechseln wir uns bei den zu erledigenden Aufgaben ab oder helfen einander, manche Aufgaben jedoch werden immer von ein und derselben Person wahrgenommen.
Eine dieser Aufgaben ist das Drucken der Plakate. Das übernimmt von je her ein Mann aus unserem Ort, der allerdings gar nicht zum ImPusteam gehört. Ich weiss noch nicht einmal, ob er zur Kirchengemeinde gehört - und doch liefert er wirklich immer pünktlich die gewünschte Anzahl Plakate und Handzettel.
Auch dieses Mal ist es so. Anfang letzter Woche habe ich ihm die entsprechenden Dateien für die Druckerei gemailt. Weil er sich jedoch bis heute nicht gemeldet hat, war ich schon ein wenig unruhig, ich dachte, er ist vielleicht verreist. Da seine Frau aus Brasilien kommt, könnte es durchaus eine längere Abwesenheit sein....
Und siehe da, er war wirklich im Urlaub, ist heute erst zurück gekommen und kümmert sich doch gleich um unsere Belange. Gerade eben kam das Mail, dass er die Plakate natürlich druckt und nächste Woche ins Pfarrhaus bringt.
Bei so viel Zuverlässigkeit kann ich wirklich nur dankbar den Hut ziehen.
Wir sind echt froh über diese Hilfe.
Ich selber finde noch lustig, dass ich diesen Helfer noch nie gesehen habe, jedenfalls nicht wissentlich. Seit vier Jahren erarbeiten wir gemeinsam die Plakate, d.h. ich fertige die Dateien an und sende sie ihm per Mail, und er druckt sie und bringt sie dann ins Pfarrhaus.
Wir sind sozusagen ein anonymes Team.
Samstag, 22. Januar 2011
Ohne Gott gelingt es nicht...
"Gott, hilf du uns, Menschen zu werden -
in deinen Händen.
Gott, hilf du uns, Menschen zu sehen -
mit deinen Augen.
Gott, hilf du uns, Menschen zu verbinden -
unter deinem Kreuz.
Gott, hilf du uns, Menschen zu bewahren -
in deiner Welt.
Gott, hilf du uns, als Menschen zu leben -
mit deinem Willen.
Gott, hilf du uns, Menschen zu bleiben -
in deinem Licht."
Günter Ruddat
Donnerstag, 20. Januar 2011
Ein gut gekühlter Autoschlüssel ist besser als kein Abendbrot
Mein Mann arbeitet in einem Büro, in dem es recht unkonventionell (mit Tendenz zum Caos) zugeht, Männerwirtschaft eben.
Schnell wechselnde Projekte, niemand sitzt längere Zeit am selben Schreibtisch, hie und da muss mit Platz, Mobilar, Ausrüstung etc. improvisiert werden, kurz, hier wird Flexibilität in Reinkultur geübt. Und man staunt, auf welche Ideen manch einer kommt, um ein Problem zu lösen.
Auf diese Weise an Einiges gewöhnt, kam es meinem Mann dann aber doch seltsam vor, als er im Büro-Kühlschrank nicht nur kühl zu haltende Lebensmittel liegen sah, sondern mehrere Male auch einen Autoschlüssel. Ein Autoschlüssel im Kühlschrank? Wer macht denn so was?
Als er sich umhörte, war auch bald heraus, wessen Autoschlüssel immer mal wieder den Tag im Kühlschrank verbringen muss. Und als mein Mann ihn fragte, wozu das denn gut sei, antwortete der ihm in grösster Selbstverständlichkeit: "Na ja, wenn ich morgens oder in der Mittagspause etwas für´s Abendessen kaufe, das ich erst mal in den Kühlschrank legen muss, tue ich den Autoschlüssel mit dazu, damit ich nicht vergesse, das Gekaufte mitzunehmen. Ohne Autoschlüssel kann ich ja nicht heim fahren, und wenn ich ihn in meiner Tasche nicht finde - dann ist er eben im Kühlschrank."
Tja, so gesehen hat er recht. Oder wie meine Großmutter immer sagete: "Man muss sich nur zu helfen wissen."
Mittwoch, 19. Januar 2011
Dienstag, 18. Januar 2011
Der Südkurier weiss bescheid
Ein Toaster mit starker Rauchentwicklung löste am Sonntag den Feueralarm in unserem Haus aus.
So stand es gestern in o.a. Zeitung zu lesen. Schaden sei nicht entstanden (nicht mal der Toaster?), und so konnte die Feuerwehr wieder abziehen.
Vier Löschzüge mit zwanzig Feuerwehrleuten, ein Polizeiwagen und eine Einsatzleitung gegen einen qualmenden Toaster - ein bisschen ist das wie mit Kanonen nach Spatzen schiessen.
Sonntag, 16. Januar 2011
Beschaulicher Sonntag?
Samstag, 15. Januar 2011
von Nachbarn, Untermietern und Künstlern
Heute gab es schon ab dem frühen Vormittag Sonnenschein und +13°C, wie im richtigen Frühling. Bei diesem Wetter zieht es uns natürlich in unseren Garten, um nach dem rechten zu sehen und um schon mal anzufangen, die zahlreichen Bäume und Sträucher zu verschneiden.
Ein richtig schöner Tag. Das erste Picknick des Jahres im Sonnenschein auf der Terrasse....
Auf dem Weg in den Garten stellten wir fest, dass wir neue Beinahe-Nachbarn bekommen haben: Diese hübsch wuscheligen Kühe (Walisische Kampfkühe?) mit den doch bedrohlich anmutenden Hörnern, sind neuerdings drei Gärten weiter angesiedelt.
Und als wir unseren Garten betraten, merkten wir, auch hier hat sich jemand angesiedelt und zwar ohne unsere Zustimmung. Ein Maulwurf scheint unsere Winterpause für seinen Eigenbedarf weidlich genutzt zu haben, und wenn ich mir die Grösse seiner Erdhaufen betrachte, muss er wohl eher nilpferdähnliche Ausmasse haben.Unsere Freude an der Gartenwerkelei haben wir uns dennoch nicht trüben lassen. Die Christrosen blühen so wunderschön, und sogar Bienen waren schon unterw
egs. Der Himmel lachte mit der Sonne um die Wette und trieb regelrechte Schäfchenwolken umher, die in künstlerischer Manier mit Kondensstreifen von Flugzeugen verziert wurden.
Da möchte man zum Augenblick sagen: "Verweile doch du bist so schön..."
Donnerstag, 13. Januar 2011
Sachen gibts...
Auch das war gestern.
Ich bin superpünktlich in den Feierabend, weil ich vor unserem ImPuls-Treffen noch im Supermarkt einzukaufen hatte, anschliessend Chili con carne kochen und mit meinem Mann gemeinsam essen wollte und wenn möglich so nebenher noch aufräumen, Wäsche waschen und...und...und. Kurz - ich bin völlig in Hausarbeitsplanungsgedanken durch die Gänge des Supermarktes gedüst und habe kaum nach rechts oder links geschaut.
Bei den Tiefkühltruhen nahm ich plötzlich aus dem Augenwinkel eine Verpackung wahr, die mir ganz fremd vorkam. Ich stoppte, um mir die Sache näher zu betrachten und traute meinen Augen nicht.
Da lagen in der Tiefkühltruhe lauter Beutel mit Eiswürfeln. Zu Würfeln Gefrorenes Wasser! In Beuteln von je 2 Kg abgepackt, für 1,99 Euro.
Skeptisch guckte ich noch weiter in die Truhe, vielleicht hatten sie ja auch heisses Wasser - denn heisses Wasser kann man immer gebrauchen!
Die Säge klemmt...
Wir hatten gestern unser zweites Vorbereitungstreffen für den nächsten ImPuls-Gottesdienst im Februar.
Thema ist "Gibt es das Böse? Ist es eine Person?"
Das erste Treffen für diesen Godi, Mitte Dezember, haben wir vollständig mit der Diskussion darüber verbracht, wie wir uns als ImPulsteam in der Beantwortung der beiden Fragen positionieren wollen. Und wir merkten, dass wir wirklich ganz unterschiedliche Ansichten darüber haben.
Gestern nun war eigentlich geplant, die inhaltliche Aussage des Gottesdienstes festzulegen und schon mal den Ablauf zu skizzieren. Aber wieder kamen wir über die Diskussion dessen, ob das Böse als Person existent ist, was wir den Besuchern in welcher Deutlichkeit bzw. nur angedeutet vermitteln sollten, nicht hinaus. Gibt es das Böse, damit es auch das Gute geben kann?
Ist jeder ein bisschen böse? usw.
Wir waren 8 Leute und hatten 10 Meinungen, nach unten abgerundet....
Gegen 22 Uhr brachen wir dann ab, denn die meisten von uns müssen am nächsten Tag früh aufstehen. Eine gewisse Niedergeschlagenheit war nicht zu verhelen, da uns nur noch ein Termin zur Vorbereitung zur Verfügung steht.
Beim nach Hause gehen kam mir der Gedanke, dass der Gottesdienst zu diesem Thema vielleicht gar nicht gelingen soll? Wir werden sehen, wie es weitergeht....
Dienstag, 11. Januar 2011
Busgespräche
Seit diesem Jahr haben meine Kollegin und ich unsere Dienstags-Laufrunde nach Basel verlegt.
Gleich vom Schreibtisch aus können wir so loszischen.
Heute war es so geplant, daß ich nach der Lauferei mit dem Bus nach Hause fahren sollte.
Der Bus 17.43 Uhr war rappelvoll, ich bekam gerade so einen Stehplatz.
Neben mir war ein Viererabteil in dem sich zwei ältere Paare, alle vier längst Rentner, gegenüber sassen.
Und sie unterhielten sich angeregt und philosophierten über allerhand Themen.
Einer der beiden Männer sagte: "Die Frau, das unbekannte Wesen...! Da kennt sich kein Mann aus, ich sowieso nicht und bei meiner Eigenen gleich dreimal nicht! Aber -", und dabei lacht er das gegenübersitzende Paar verschmitzt an "-seit ich es gar nicht mehr versuche, sie zu durchschauen, verstehen wir uns wunderbar..."
Seine Frau neben ihm schaut versonnen über die Köpfe der anderen hinweg und lächelt. Dreht sich dann aber ihrem Mann zu, lacht ihn an, kneift ihn ein wenig in die Wange und meint: "Und das schon seit über fuffzig Johr, gell?!"
Montag, 10. Januar 2011
Nachtrag zur Jahreslosung
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Jürgen Werth schreibt dazu:
"...Denn das Böse ist überall. Um uns herum. In uns. Selbstherrlichkeit und Selbstgerechtigkeit. Eitelkeit und Empfindlichkeit. Gier und Geiz.
Und wie überwindet man das? Wie wird man zu einem, der anderen Gutes zugedenkt?
Das Böse
kannst du nicht besiegen.
Das Böse ist
der Böse.
Der Meister der Nacht.
Nur das Gute
kann das Böse besiegen.
Das Gute ist
der Gute.
Der Meister des Lichts.
Verbünde dich
mit ihm,
dem guten gütigen Gott.
Und alles wird gut.
Für dich.
Und für die Welt.
..."
Sonntag, 9. Januar 2011
Spontane Gartenparty.
Gestern war regelrechtes Frühlingswetter. 13°C (Plusgrade wohlgemerkt) und Sonnenschein!
Wunderbar zum Spazierengehen. Freunde von uns hatten dieselbe Idee und luden spontan auf ein Neujahresbegrüssungs-Bier in ihren Garten ein. Ein anderer Freund hatte (zufällig) Gitarre und Mundharmonika dabei, wir Frauen hatten natürlich auch ein bisschen was zu essen mitgebracht, und so wurde aus dem Spaziergang eine nette Runde in beheizter Gartenlaube mit Erzählen, Lachen, Singen bis zum Kerzenschein.
Donnerstag, 6. Januar 2011
Weihnachten vorbei?
Heute, an "Heilig-Drei-Könige", ist der letze Tag der Weihnachtszeit. Wirklich?Morgen wird der Baum abgeputzt und für die Feuerstelle im Garten zersägt, die Weihnachtsdekoration in der Wohnung wieder eingesammelt und verstaut.
Einmal mehr ist Weihnachten wieder vorbei. Ist das wirklich so?
Wenn ja, wie schade!
Denn das Geschenk von Weihnachten, dass Christus als Mensch in unsere Welt kam, um hier sein Reich zu errichten, das bleibt ja. Wenn wir es möchten das ganze Jahr über.
Und es bleiben auch die Erinnerungen an schöne Stunden und Tage mit der Familie, mit Freunden, an Gelesenes, Gehörtes, Erlebtes...
Verschwunden sind nur die Weihnachtsdekorationen und die Schokoladenmänner.
Dienstag, 4. Januar 2011
Alles im grünen Bereich
Der erste Arbeitstag im neuen Jahr.
Die meisten meiner Kollegen waren gestern schon im Büro, während ich mir den Montag ja noch als Ferientag gegönnt habe...(das neue Jahr mit Ferien anzufangen ist ja sowieso und überhaupt schön).
Man begrüsst sich, wünscht ein gutes Neues Jahr, tauscht sich aus, wie Weihnachten und Jahreswechsel verbracht wurden.
Einer präsentiert Fotos von seinem wunderschön geschmückten Weihnachtsbaum, ein anderer erzählt, dass die Feiertage ziemlich in Traurigkeit versanken, weil sein Vater, unheilbar an Krebs erkrankt, weit weg im Krankenhaus liegt.
Eine junge Mutti berichtet mit sichtlicher Freude, wie amüsiert alle waren, als der 15 Monate alte Sohn eben mal den Weihnachtsbaun entschmückt hat.
Ich fand schön, dass alle spürbar eine Auszeit von der Arbeit hatten und ganz intensive Zeit mit ihren Familien verbringen konnten, auch wenn sorgenvolle Stunden dabei waren.
Vom Alltag einmal abschalten, das ist für mich, das Leben aus eine anderen Perspektive zu betrachten. Und ich habe den Eindruck, meinen Kollegen geht es ebenso.
Die Arbeit dieses ersten Arbeitstages im neuen Jahr ist schnell erzählt: alle meine Arbeitspakete warteten brav auf meinem Schreibtisch auf mich, und nachmittags gab es während einer Besprechung noch eines, bei dem ich mich erst einarbeiten muss, dazu.
Nun ja, wat mut, dat mut...
Montag, 3. Januar 2011
Wir sind angekommen...
Samstag, 1. Januar 2011
Mittwoch, 29. Dezember 2010
Wenn die Liebe verloren geht...
Dienstag, 28. Dezember 2010
Wetterumschwung
Habe ich nicht gestern erst von unbeschwerten Tagen geschrieben?
Wie schön, daß uns diese vergönnt waren, denn heute ist es damit vorbei.
Aus Japan haben wir ungute Nachrichten erhalten. Unsere Tochter hat gesundheitliche Probleme, und es könnte sein, dass sie sogar ins Krankenhaus muss.
Ich kann ihre Angst sehr gut verstehen.
Wie gerne wäre ich jetzt bei ihr, und sei es auch nur, um sie in den Arm zu nehmen.
Wie gerne würde ich sie kurz mal nach Hause beamen, damit sie hier in eine Klinik gehen kann.
Japan ist einfach zu weit weg!
Untätig abwarten zu müssen und die Gedanken dabei nicht ausschalten zu können, ist echt der Hammer!
Ich bete für sie und würde doch gerne so viel mehr tun...
Montag, 27. Dezember 2010
Unbeschwerte Weihnachtstage...
Gestern, den zweiten Feiertag verbrachten mein Mann und ich allein, und wir nutzten die Gelegenheit und das wunderbare Wetter zu einem ausgedehnten Spaziergang durch unseren zauberhaft verschneiten Rührberger Wald.
nachtsgrüsse und virtuelle Umarmungen aus. Aber in manchen Momenten schlich sich eben doch ein bißchen Wehmut ein. Weihnachten ist nun mal das Fest der Familie, und zwar der ganzen Familie. Aber so wie uns, wird es wohl vielen Familien gehen, wenn auch aus vielleicht ganz unterschiedlichen Gründen.Freitag, 24. Dezember 2010
Es ist Heilig Abend
Jesus Christus, Gottes Sohn, kam aus seiner Welt in unsere Welt und brachte Gottes Reich mit zu uns in unser Dasein.
Ich wünsche allen, die hier "vorbeilesen" ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest.
Weisse Weihnachten?!
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Und auch das wäre geschafft
Die letzten Wochen waren etwas spannend, da in der Firma, für die ich arbeite, Fremdmitarbeiter abgebaut werden. Das ist erst mal so leidlich überstanden, ich darf bis auf weiteres bleiben. Was die weitere Zukunft der Firma, bei der ich angestellt bin betrifft, bleibt es noch spannend.
Ja, wer will schon ein langweiliges Leben...
Heute war mein letzter Arbeitstag in diesem Jahr und im Januar geht es weiter - das ist ein Grund zum Danken.
Dieser letzte Tag war nochmal ganz schön hektisch. Schliesslich möchte ich so wenig wie möglich unerledigt lassen und im neuen Jahr schnell den "Faden" wieder finden.
Und auch hier zu Hause ist für die nächsten beiden Tage ziemlich Vollgas angesagt, denn für gar so viele Festvorbereitungen hatte ich noch gar keine Zeit.
Geschenke einpacken, Einkaufszettel zusammenstellen, Wäsche waschen und bügeln, zum Friseur fahren (zählt nicht als Mühe), die Wohnung putzen und...und..und.
Ausserdem werde ich gleich noch meine Nähmaschine aufbauen, um die Hose meines Mannes, die er auf seiner Wanderung durch einen Canyon im Sinai ruiniert hat, zu retten. Mal sehen, ob mir das gelingt.
Aber dannnn...ab Zweitem Feiertag wird es ruhig, hoffen wir. Und darauf freuen wir uns.
Dienstag, 21. Dezember 2010
Es ist mal wieder geschafft!
Wintersonnenwende - ab heute werden die Tage wieder länger.
Zwar habe ich eigentlich keine Probleme mit den dunklen und kurzen Tagen des November und Dezember, für mich ist das die Zeit der Kerzen, der Heimeligkeit und der langen Abende.
Und doch freue ich mich jedes Jahr, wenn der kürzeste Tag und die längste Nacht herum sind.
Ich habe dann oft das Gefühl eines Neubeginns und, dass das Dunkel mal wieder weichen muss.
Montag, 20. Dezember 2010
Sonntag, 19. Dezember 2010
Heute ist der Vierte Advent
Wir haben einen geruhsamen Tag. Gemütliches Raclettessen, skypen mit unserer Tochter in Japan, Telefonat mit meiner Schwester - die ebenso trüben wie fruchtlosen Grübeleien, wie es wohl in der Firma weitergehen wird, sind in einen hinteren Winkel verbannt.
Nachher besuchen wir noch ein vorweihnachtliches Gospelkonzert in unserem Ort. Darauf freuen wir uns schon. Vor einigen Jahren war unsere Tochter auch Mitsängerin in diesem Gospelchor.
Eine Liedzeile geht mir heute wie ein Ohrwurm immer wieder durch den Kopf, und ich finde, sie bringt das auf den Punkt, was mir im Moment viel wichtiger ist als jedes berufliche Fortkommen:
"...etwas zum Wünschen,
etwas zum Geben
und nicht allein sein,
mit Anderen leben..."
Freitag, 17. Dezember 2010
Ja ist denn heut´schon Weihnachten?
Der heutige Tag ist regelrecht geschenkebeladen:
Das fing schon ganz früh morgens an. Ich erwachte kurz nach fünf Uhr und stellte fest, dass ich durchgeschlafen hatte. Keine Schlafstörung super!
Nachmittags ging es weiter, denn als ich nach Hause kam, lag vor unserer Wohnungstür ein Karton mit den fertig gedruckten Einladungen zu unserer Silberhochzeit. Und diesmal war der Druck tadellos.
Dann klingelte noch der Nachbar. Das Geschenk, das mein Mann für einen Bekannten zum Gebrutstag in einem Geschäft bestellt hatte, war trotz Schneechaos superschnell und gerade rechtzeitig geliefert worden. Kaum war die Tür wieder zu, klingelte jemand von der bei uns ansässigen Gärtnerei und überbrachte einen hübschen Weihnachtsstern mit Weihnachtsgrüssen von der hiesigen Apotheke, in der wir allfällige Reisemedikamente, Erkältungsmittelchen etc. kaufen.
Und obendrein hatten wir einen Nachmittagslauf durch wunderschön verschneite Felder und Gärten.
Ich freue mich wie eine Katze über einen Pott Milch...
Donnerstag, 16. Dezember 2010
"Furcht verdunkelt Mut und Licht"
Genauso passiert es mir manchmal.
Wir (mein Mann, unsere Kollegen, ich) schweben berufsbedingt bzw. firmenbedingt mal wieder im Nebel.
Niemand von uns weiss, wie es ab Frühjahr nächsten Jahres weitergeht.
Und wir finden: Nicht schon wieder!!!
Speziell ich finde: Ich mag nicht schon wieder Vertragsverhandlungen führen, Arbeitsort, Verdienst, Teilzeit, Urlaub etc. verteidigen oder herschenken.
Ich bin dieses Themas einfach müde...
Entsprechend sinkt meine Motivation gehörig, und natürlich sind nachts die Spukgedanken unterwegs, die auch die kleinsten Probleme auf Doppelgrösse aufplustern und tiefschwarz anmalen.
Prompt fehlt mir am nächsten Tag nicht nur der Schwung, sondern auch eine Portion Schlaf.
So hangele ich mich dann eben von Tag zu Tag, versuche, mich und mein Gemüt nicht unterkriegen zu lassen.
Und wie fast jeden Morgen zünden wir zum Frühstück die Kerzen auf unserem Adventsgesteck an. Manchmal, so wie heute, lege ich auch eine Weihnachts-CD ein, einfach so, weil immer Nachrichten zum Frühstück ist auch nicht das Gelbe vom Ei.
Heute kam ein Titel, der mich auf einmal besonders berührt hat, obwohl ich ihn schon so oft gehört habe: "Wunder über Wunder so heilig....Friedefürst, Gottessohn, Wunderrat...".
Und plötzlich wurde mein Herz ganz leicht.
Erklären kann ich das nicht, aber meine Zukunftssorge war wie weggeblasen, Freude auf Weihnachten und Zuversicht nahmen den Platz ein.
Der alte Schwung war plötzlich wieder da und wie als Zugabe gab es auf dem Weg zur Arbeit auch noch wunderschön verschneite Vorgärten, Sträucher, Hecken, die im Licht der Strassenlampen glitzerten.
Ich glaube, in diesem Moment war ganz speziell für mich / in mir Advent.
Danke HERR.
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Es gibt für alles ein erstes Mal
Mein Mann und ich wollten heute chic essen gehen, das auserkorene Lokal hatte jedoch keinen Tisch mehr für uns zwei frei.
So sind wir in eine kleine unscheinbare Pizzeria ausgewichen und ich habe zum ersten Mal in meinem Leben eine Pizza mit Meeresfrüchten gegessen. Seeehhr lecker...
Montag, 13. Dezember 2010
Sonntag, 12. Dezember 2010
Zum Dritten Advent
Donnerstag, 9. Dezember 2010
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Eigentlich wollte ich heute nach Feierabend in Basel über den Weihnachtsmarkt schlendern.
Noch eigentlicher wollten eine Kollegin und ich heute früher Schluss machen und nach Freiburg zum Ladenbummel fahren. Dies haben wir abgesagt, weil Blitzeis angesagt war, und jenes habe ich fallen lassen, weil es noch so viel zu tun gab, das ich auch morgen nicht werde erledigen können.
Also ab nach Hause, die Resrevierung für Regensburg gecheckt, eine Wäsche und noch eine gewaschen, die Spülmaschine ihren Dienst tun lassen, ein Anschreiben verfasst, die Einkaufliste für den Wochenendeinkauf geschrieben, die Einladungsentwürfe für unsere "Silbersechzig" angeschaut, aufgeräumt, den Zimmerspringburnnen sauber gemacht....
Und nun bin ich gar nicht traurig, dass ich die jedes Jahr so wunderschön beleuchtete Freie Strasse in Basel noch nicht gesehen habe, sondern sehr froh, dass ich all das geschafft habe und es mir morgen nicht zusätzlich wie ein Klotz am Bein hängt.
Mittwoch, 8. Dezember 2010
So kann´s kommen!!!
Am ersten Tag packte sie alle ihre Sachen in Kartons, Kisten und Koffer.
Am zweiten Tag hatte sie den Spediteur bestellt, der die Sachen abholte.
Am dritten Tag setzte sie sich ein letztes Mal bei Kerzenschein in ihren herrlichen Salon, legte gute Musik auf und feierte allein ein kleines Fest mit einem Kilo Shrimps, einem Glas Kaviar und einer Flasche Champagner.
Als sie ihr Fest beendet hatte, ging sie noch einmal durch alle Räume und versteckte jeweils ein halbes Shrimps, das sie vorher in Kaviar getaucht hatte, in jede Öffnung der Gardinenstangen.
Dann säuberte sie die Küche und verließ das Haus.
Als ihr Ehemann mit seiner neuen Freundin zurückkehrte, hatten die beiden die ersten Tage viel Spass miteinander.
Aber langsam fing das Haus an übel zu riechen. Sie versuchten alles, sie säuberten und lüfteten das ganze Haus.
Nischen und Winkel wurden nach verendeten Insekten untersucht und die Teppiche mit Dampf behandelt.
Duftspender wurden überall im Haus aufgehängt. Insektenvernichter begasten das ganze Haus, und sie mussten sich für ein paar Tage eine andere Bleibe suchen.
Sie bezahlten sogar für das Auswechseln der neuen Teppichböden in allen Räumen.
ABER NICHTS HALF!
Bekannte kamen nicht mehr zu Besuch. Handwerker weigerten sich, in diesem Haus zu arbeiten. Die Haushaltshilfe kündigte.
Endlich, als sie den Geruch nicht mehr ertragen konnten, entschlossen sie sich, umzuziehen.
Doch auch einen Monat später, nachdem sie den Verkaufspreis für das Haus sogar halbiert hatten, konnten sie noch keinen Käufer finden.
Die Geschichte wurde stadtbekannt und die Makler weigerten sich, Telefonanrufe zu beantworten.
Letztlich mussten sie einen hohen Kredit aufnehmen, um sich eine neue Bleibe zu kaufen.
Eines Tages rief seine Ex-Frau an und erkundigte sich, wie es ihm denn ginge?
Er erzählte ihr den Alptraum mit dem Hausverkauf. Sie hörte ihm geduldig zu und sagte dann zu ihm, daß sie das Haus sehr vermissen würde und sich gerne mit ihm über die Scheidungskosten unterhalten und auf einiges verzichten würde, wenn sie dafür das Haus bekommen könnte.
Da er glaubte, daß seine Ex-Frau keine Ahnung von dem Gestank im Haus hat, willigte er für ein Zehntel des Kaufpreises ein, aber nur, wenn sie noch am gleichen Tag die Verträge unterzeichnen würde.
Sie war einverstanden und innerhalb einer Stunde hatte sein Anwalt die Verträge vorgelegt, welche beide unterschrieben.
Eine Woche später stand der Mann mit seiner Freundin händchenhaltend vor dem verkauften Haus, und sie lächelten zufrieden, als sie zusahen, wie der Spediteur alle ihre Sachen einpackte, um diese zu ihrem neuen Haus zu bringen....
....einschliesslich der Gardinenstangen!!!
Dienstag, 7. Dezember 2010
Zerronnen...
...ist die weisse Winterpracht. Schade.
Eine Woche lang verbreitete das Wetter Weihnachtsstimmung. Es war auch am Tag frostkalt und Felder, Wiesen, Bäume und Sträucher waren mit Schnee bedeckt.
Am dritten Dezember war gar schon in einem online-Blatt zu lesen, dies sei der kälteste Dezember seit so und so vielen Jahren.
Doch seit gestern ist es vorbei mit der Wetterromantik, es regenete die ganze Nacht.
Heute morgen zeigte sich die Natur in grau, braun, dunkelgrau, trüb, nass....
Vielleicht hat der Winter ja noch ein bisschen Weiß in petto - das wär schön :-)
Sonntag, 5. Dezember 2010
Zum Zweiten Advent:
Diesen Ausspruch von Martin Luther habe ich bei Moni gefunden, und er ging mir so zu Herzen, daß ich ihn mindestens hier festhalten, lieber aber noch ganz weit und vielfach verbreiten möchte:
Samstag, 4. Dezember 2010
Festivitäten
Der Turnerbund unseres Ortes, und auch meiner, da ich "aktives" Mitglied bin, besteht schon 125 Jahre. Ganz schön hartnäckig die hiesigen Freizeitsportler....:-)
Heute Abend wird nun das Jubiläumsjahr mit einer grossen Abschlussfeier beendet.
Wir haben uns mit Freunden verabredet und sind natürlich mit dabei.
Mal sehen, was uns erwartet und wen wir so alles treffen.
Das ist auch mal wieder schön, ausgehen, andere Leute treffen, nicht auf die Uhr schauen müssen, und den Heimweg locker zu Fuss gehen zu können, und das Auto hat Feierabend.
Freitag, 3. Dezember 2010
Nette Adventsgrüsse von unserer Pfarrerin:
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Wer zu spät kommt....
Vor meinem Urlaub hatte ich mir eine Liste gemacht mit Dingen, die ich gleich nach den Ferien erledigen wollte:
- Cartoonkalender beim ERF bestellen
- mich für das nächste Bibelseminar im März ´11 anmelden
- ein Weihnachtskonzert im Lörracher Burghof aussuchen und Karten bestellen
...etc.
Gleich am Montag ging ich daran, die Liste abzuarbeiten, aber was musste ich erfahren?
- die Cartoonkalender sind vergriffen
- das Seminar im März ist ausgebucht
- alle uns interressierenden Weihnachtskonzerte sind ausverkauft bzw.
- Danny Plett gibt dieses Jahr keine Weihnachtskonzerte, er ist in Kanada
Puh - das war ja nicht so schön - eine Pleite nach der anderen.
Heute bin ich gleich erst mal nach der Arbeit nach Lörrach gefahren, um mir wenigstens die Losungen für nächstes Jahr zu kaufen. Nicht, dass die demnächst auch vergriffen sind.
Und siehe da, nicht nur das Losungsbüchlein habe ich bekommen, sondern auch die Weihnachts-CD "Wunder über Wunder" von Danny Plett, Bach's Weihnachtsoratorium und einen schönen Kalender mit "Himmlischen" Bildern und Bibeltexten dazu.
Fehlt nur noch Ersatz für das Bibelseminar, mal sehen, was da möglich ist...

