Jahr hatten wir dieses Treffen abgemacht und mit Freude vorbereitet. Ein Ehepaar konnte leider nicht dabei sein aber wir anderen hatten es einfach schön miteinander. Bei Wandernungen, Picknick, Gartenparty oder einfach auf unserem Balkon war viel Zeit für Gespräche und Austausch, Scherzerei und so manche Erinnerung. Schliesslich kennen wir uns nun schon ganz ganz viele Jahre, haben manches beieinander miterlebt.Sonntag, 3. August 2008
Es kommt Besuch
Jahr hatten wir dieses Treffen abgemacht und mit Freude vorbereitet. Ein Ehepaar konnte leider nicht dabei sein aber wir anderen hatten es einfach schön miteinander. Bei Wandernungen, Picknick, Gartenparty oder einfach auf unserem Balkon war viel Zeit für Gespräche und Austausch, Scherzerei und so manche Erinnerung. Schliesslich kennen wir uns nun schon ganz ganz viele Jahre, haben manches beieinander miterlebt.Donnerstag, 31. Juli 2008
Das ist nicht einfach:
"Sage ja zu den Überraschungen, die deine Pläne durchkreuzen, deine Träume zunichte machen, deinem Tag eine ganz andere Richtung geben, ja vielleicht deinem Leben.
Sie sind kein Zufall. Lass dem himmlischen Vater die Freiheit, selber den Verlauf deiner Tage zu bestimmen."
Mittwoch, 30. Juli 2008
Erfahrungen
Diese Woche hat es wirklich in sich. Vorgesehen war nur neben dem Arbeitengehen den kommenden Besuch verzubereiten. Der kommt von Donnerstag bis Sonntag. Und am Dienstag ein bisschen Geburtstagsfeier mit meinem Mann. Alles ganz locker....
Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Am Montag bockte mal wieder unser Auto. Also Anruf und gleich darauf Tour zur Werkstatt. Dort gewartet bis der Meister mir nach einer Probefahrt mitteilte, es sei die Zündanlage, das Auto müsse gleich dableiben. Ich solle doch mit einem Ersatzfahrzeug fahren bis es repariert sei.
Mir rutschten Mut und Herz ins Bodenlose - mit einem fremden Auto bin ich noch nie gefahren.
Na, da würde es aber Zeit, wurde mir beschieden. Und er redete mir zu, das sei doch kein Problem, er wäre absolut sicher, daß ich mit dem Ersatzwagen zurecht käme, und redete und redete, bis ich endlich sagte - also gut, es wird schon gehen. So wurde mir das "fremde" Auto kurz erklärt, ein Mietvertrag geschrieben, die Mitteilung erteilt, es sei vollgetankt zurückzugeben, und ehe ich mich versah, saß ich drin und sollte / wollte losfahren.
Zum Glück fiel mir noch ein, ich brauche ja unsere Garagenfernbedienung aus unserem Auto und ging schnell noch mal zurück um sie zu holen. Aber dann... rein ins Ersatzauto und gestartet (Puls 180).
Als ich gut und glücklich zu Hause angekommen war, dachte ich: "Na hoffentlich komme ich damit morgen durch Basel." Mir graute etwas davor. Beim Gedanken an Basel fiel mir ein, ich hatte meine Parkkarte für das Basler Parkhaus in unserem Auto gelassen. Oh nein! Ohne diese Karte morgen keine Einfahrt, jedoch die Karte noch holen, bedeutete, nochmal mit dem fremden Auto zu fahren. Aber es half ja alles nichts. Wenn ich am nächsten Tag nicht mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren wollte, musste ich die Parkkarte holen.
Also Luft unter die Flügel und los mit dem Ersatzwagen.
Bei dieser nochmaligen Fahrt merkte ich, ja, das geht schon mit dem Fahrzeug. Damit kommst du morgen überall hin...darüber war ich natürlich froh.
Und tatsächlich lief am nächsten Tag bei meiner Arbeit zur und von der Arbeit alles bestens, Auto wieder vollgetankt und in der Werkstatt gegen unseres zurück getauscht.
Der Meister empfing mich gleich lachend: "Ach da sind Sie ja, und völlig heil wie ich sehe."
Ich weiss nicht mehr, wie viele Gebete um Bewahrung und Gelassenheit ich bei diesen Fahrten zum Himmel sandte, war nachher aber ganz glücklich, daß ich es gewagt habe und daß es gut gegangen ist.
Dienstag, 29. Juli 2008
Freitag, 25. Juli 2008
Ende einer kurzen Woche
Es ist gar nicht so verkehrt, nach den Ferien den Donnerstag als ersten Arbeitstag zu wählen - dann ist die erste Arbeitswoche nämlich nicht so lang :-).
Obwohl ich nichts zu klagen habe. Mein erster Arbeitstag gestern lief wie geschmiert. Ein Hauch von möglichen künftigen Projekten zog durch die Büroluft, das motiviert mich ungemein.
Und heute beginnt bereits das Wochenende.
Wohnungsputz und Wäsche sind schon erledigt. Wenn ich mir nun noch etwas wünschen dürfte, hätte ich morgen endlich mal wieder Zeit für mein Bibelstudium. "Richter und Ruth" rufen schon.
Den Sonntag verbringen wir bei Freunden in Offenburg. Darauf freuen wir uns, denn wir haben immer schöne Stunden zusammen - mit Bibelstudium ist dann allerdings am Sonntag nix....
Dienstag, 22. Juli 2008
Zoo-Besuch
Vor vielen Jahren waren meine Tochter und ich einen ganzen Ferientag lang im Basler Zoo. Wir hatten damals so viel Spass, daß wir festlegten, das wollen wir unbedingt mal wiederholen.Heute nun gesagt getan, mit dem Fahrrad gings in den Basler Zoo. Und wie damals hatten wir einen schönen Tag, und wie damals hat uns das Aquarium am meisten fasziniert.
Montag, 21. Juli 2008
Samstag, 19. Juli 2008
und schon wieder vorbei...
Donnerstag, 17. Juli 2008
Oberalppass
Gestern war das Highlight unserer gemeinsamen Woche:
Die Wanderung vom Oberalppass über den Pazolastock zum Tomasee, dem Quellsee des Rheins. Wir hatten ganz wunderbares Wetter, superschöne Landschaft und "Lacky" entpuppte sich als routinierter Gebirgshund. Für uns zweibeinigen Wanderer ging´s nicht ganz so leicht (ein wenig Höhenangst, ein wenig Knieaufschlagen), aber dennoch hatten wir viel Spass und tolle Eindrücke.
Dienstag, 15. Juli 2008
Samstag, 12. Juli 2008
Es kommt Besuch...
Heute kam meine Schwester mit ihrem Mann für eine Woche zu Besuch. Mit im Gepäck Special Guest Hund "Lacky". Der inspizierte als erstes meinen Mann und mich sowie unsere Wohnun
g und beschloß augenscheinlich, daß er hier zu Hause ist. Obwohl die Anreise für unsere Gäste sehr lang war, wird der Rest des Tages nicht verfaulenzt.
Wir gehen heute Abend nach Lörrach zu den Burgfestspielen.
Open Air wird auf der Burg Rötteln "Peer Gynt" von Hendrik Ibsen gegeben. Zuvor gönnen wir uns das Festpielmenü in der Burgschenke. (Und das Wetter wird halten bis zum letzten Satz des dramatischen Gedichtes.)
Mittwoch, 9. Juli 2008
Ferien!
Es ist schon merkwürdig, dass man wirklich ein paar Tage braucht, um die gewohnte Gedankenschleife: "Was steht heute alles an, was könnte / muss ich noch alles erledigen?" zu verlassen.Besonders, wenn man zu Hause urlaubt, schleicht diese Frage ganz schön um einen herum.
Heute - endlich - geht´s den ganzen Tag in den Garten. Zwar hauptsächlich zur aktiven Erholung (so mit Schippe, Karre und Grabegabel), aber ein leckeres Vesper und ein Buch kommen auch mit. Schön, dass es nicht so heiss ist, da freuen wir uns jetzt schon, wenn am Ende des Tages der Garten wieder ein bisschen mehr unseren Vorstellungen entspricht.
Montag, 7. Juli 2008
Kommt Zeit, kommt Rat.
Oder anders ausgedrückt: Beten hilft.
Heute war die letzte Aerobic-Stunde vor den Sommerferien, in den nächsten beiden Wochen ist die Turnhalle wegen eines Musicals gesperrt. Und diese Stunde hat wieder super Spaß gemacht!
Ich bin eigentlich mit „gemischten Gefühlen“ in die Halle gegangen, denn vor einer Woche hat mir der „Buschfunk“ zugeraunt, dass unsere Aerobic-Trainerin aufhören möchte und zwar schon zu den Sommerferien. Das fand ich sehr schade, ihre Stunden sind immer ganz toll und abwechslungsreich. Gleichzeitig stand die Frage im Raum, was wird dann aus der Montags-Gruppe? Die stellvertretende Übungsleiterin hat gleich gesagt, dass sie die Stunde nicht jeden Montag halten kann, das wird ihr zu viel. Ja wenn sie jemand hätte, mit dem sie sich abwechseln könnte...:-)
Durch die Blume gesagt (nein auch direkt), ob ich nicht diejenige sein möchte, die mit ihr im Wechsel die Montags-Aerobic übernimmt, schließlich hätte ich auch die Ausbildung dafür?
Diese Frage hat mich dann tagelang beschäftigt. Aerobic-Stunden zu geben kostet Zeit für die Vorbereitung, Kraft für die Stunde selbst und Disziplin, weil man dann natürlich die Stunde nicht einfach mal sausen lassen kann. Will / kann ich das??? Sage ich jedoch nein, hält womöglich gar niemand das Training ab. Somit kann ich selber auch nicht mehr zum Hüpfen gehen. Das möchte ich eben auch nicht.
Hin- und hergerissen ohne zu einem Ergebnis zu kommen, habe ich das Thema dann endlich im Gebet abgegeben. Herr, ich weiß nicht, was ich will, soll und kann, zeig du es mir bitte.
Und das funktionierte.
Kurz vor Beginn der heutigen Trainingsstunde raunte wieder derselbe „Buschfunk“, aber nun ganz erfreulich, dass unsere „Vorturnerin“ auf jeden Fall noch bis zum Jahresende bleibt.
Wow, das fand ich die beste aller Zwischenlösungen. Bis Jahresende ist noch Zeit. Zeit, um sie vielleicht für ein weiteres Jahr bei uns zu halten, Zeit um jemand ganz neues zu finden, wer weiß…
Ich jedenfalls musste hier und heute gar nichts entscheiden und darf trotzdem weiter zum Aerobic gehen. Freu, freu….Danke Herr.
Sonntag, 6. Juli 2008
Sehnsucht nach Meer/mehr
Obwohl sich bei der Technik einige Pannen eingeschlichen hatten, wir auch schmerzlich merkten, dass letzten Donnerstag die Generalprobe überhaupt nicht klappte und heute eine halbe Stunde vo
Na, wenn das nichts ist...
Netter Besuch...
...gestern in unserem Garten-Park-Dschungel. Und toll, daß wir schönes Wetter hatten, bis das Feuer heruntergebrannt war.
Dann jedoch fand der Regen wohl: so - es ist Zeit heimzufahren! und fing einfach an zu tröpfeln.
Mittwoch, 2. Juli 2008
Heutige Morgenandacht im SWR3
Ein kleiner Junge wollte Gott treffen.
Er packte einige Coladosen und Schokoladenriegel in seinen Rucksack und machte sich auf den Weg.
In einem Park sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute.
Der Junge setzte sich zu ihr und öffnete seinen Rucksack.
Als er seine Cola herausholen wollte, sah er den hungrigen Blick seiner Nachbarin.
Er nahm einen Schokoriegel herausund gab ihn der Frau.
Dankbar lächelte sie ihn an – ein wundervolles Lächeln.
Um dieses Lächeln noch mal zu sehen, bot ihr der Junge auch eine Cola an.
Sie nahm sie und lächelte wieder, noch strahlender als zuvor.
So saßen sie beide den ganzen Nachmittag im Park, aßen Schokoriegel und tranken Cola.
Sie sprachen kein Wort.
Als es dunkel wurde, wollte der Junge nach Hause gehen.
Nach einigen Schritten hielt er inne, ging zurück und umarmte die Frau.
Die schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.
Zu Hause fragte ihn seine Mutter:„Was hast du heute denn schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?“
Der Junge antwortete: „Ich habe mit Gott Mittag gegessen – und sie hat ein wundervolles Lächeln.“
Auch die alte Frau war nach Hause gegangen,wo ihr Sohn sie fragte, warum sie so fröhlich aussehe.
Sie antwortete: „Ich habe mit Gott Mittag gegessen – und er ist viel jünger als ich dachte."
Anonym
Dienstag, 1. Juli 2008
Zum Sommer gehören Eiswürfel
Ach wie freue ich mich über den Sommer, der in diesen Tagen herrscht. Dreissig Grad und mehr, Sonne schon am frühen Morgen, Frühstück auf dem Balkon, wunderbar.
Ich wünschte, dass es auch die nächsten drei Wochen so bliebe, denn da haben wir Ferien.
Wenn ich noch ein bisschen mehr wünschen dürfte, so hätte ich gern zwischendurch immer mal wieder Regen, damit der Garten nicht leidet (natürlich nur nachts, so von eins bis vier).
Aber es gibt auch Situationen, wo die Sommerglut stört. Zum Beispiel gestern beim Laufen, war es bergauf und ohne Schatten ganz schön mühsam. Noch unangenehmer am Montag die Aerobicstunde in einer Turnhalle, auf deren Dach die Sonne den ganzen Tag herunterprasselt, und die keine Fenster zum Öffnen hat.
Die Höhe aber ist das Bügeln bei diesen Temperaturen, noch dazu mit Dampf. Heute selbst erlebt. Erst dachte ich mir "wat mut dat mut", aber mit jedem weiteren Kleidungsstück, das ich mir zum plätten nahm, fragte ich mich: Wann wird endlich das Eiswürfelbügeln erfunden?!!"
Sonntag, 29. Juni 2008
"Israelsonntag"
Samstag, 28. Juni 2008
Sonnige Meisterschaften
Traumhaftes Badewetter heute, aber nix mit Wasser - heute veranstaltete unser Turnerbund die Vereinsmeisterschaften für alle ihm angehörenden Abteilungen - Leichtathletik, Turnen, Rock´n Roll und Kampfsport. Wie schon letztes Jahr habe ich als Wertungsrichterin für die Rock´n Roller fungiert und muss sagen, es war wieder spannend. Wir vier von der Jury haben nicht nur wegen der hohen Temperaturen geschwitzt. Die Kids waren alle Klasse!
Donnerstag, 26. Juni 2008
bedenkenswert...
Der Physiker Heisenberg:
"Wer einen Schluck von der Physik kostet, wird zum Atheisten.
Doch auf dem Grund des Glases wartet Gott."
Mittwoch, 25. Juni 2008
einfach schön...
Nach langer langer Zeit war heute mal wieder Gelegenheit, am Abend in den Garten zu gehen.
Bestimmt zwei Wochen war ich nicht mehr dort.
Und wie üppig alles bei der Wärme und dem vielen Regen der vergangenen Zeit gewachsen ist.
Bäume, Sträucher, Unkraut! sind geradezu explodiert.
Dass wir im Frühjahr so viel weggeschnitten und gestutzt haben, ist absolut nicht mehr zu sehen.
Aber dennoch war es heute Abend schön im Grünen zu werkeln.
Dienstag, 24. Juni 2008
The Game is over
Ab heute ist unser Badprojekt offiziell abgeschlossen - und zwar erfolgreich!
Projektleiterin und Firmenchefin waren zur Übergabe mit Abschlussprotokoll (nur eine Pendenz) und allem drum und dran. Die Projektleiterin fragte, ob sie das Bad in ihren Referenzenkatalog übernehmen dürfte und fotografierte dafür. Als Geschenk bekamen wir ein Badetuch, zwei Handtücher und verschiedene Seifen, nett verpackt, überreicht. Als Letztes hatten sie dann noch die Abschlussrechnung in petto.
Dieser Rechnung hatten wir etwas skeptisch engegengesehen, hatten wir doch einiges an Mehrpreis erwartet, das sich vielleicht aus der Ausführungsphase ergeben haben könnte. Aber nein, es war exakt der Preis aus dem Angebot plus den paar kleinen Sachen, die vorher mit uns besprochen worden waren.
Wir haben uns gefreut, über die Geste mit den Handtüchern, dass die Abschlussrechnung keine bösen Überraschungen enthielt und am meisten, daß es nun vorbei ist.
Donnerstag, 19. Juni 2008
Feierabend!
Heute ist es schon den zweiten Tag wunderbar sonnig und trocken, nach ich weiß nicht wievielen Regentagen. Der sommerliche Himmel mit den Schäfchenwolken ist so schön anzuschauen, da zieht es mich einfach nach draußen.
Ein paar Dinge muss ich noch für unsere Reise am Wochenende vorbereiten, aber dann... nichts wie raus auf den Balkon, die Abendsonne geniessen, den Amseln zuhören - lange her, dass wir so einen schönen Feierabend hatten.
Mittwoch, 18. Juni 2008
Sehnsucht nach Meer/mehr
Was ist der Unterschied zwischen Überfluss und Fülle? Warum wollen wir Menschen immer mehr / Meer?
"Sehnsucht nach Meer/mehr"
ist der Titel für unseren nächsten ImPuls-Gottesdienst am 6.Juli '08.
Gestern war dafür wieder Vorbereitungstreffen. Diesmal waren fast alle anwesend und wir kamen gut voran. So steht nun schon der Ablauf, das Plakat ist in Arbeit, die Aufgaben für Dekoration, Anspiel-Text lernen und kleine Bastelaktion sind nun verteilt. Nun kommt nur noch die Generalprobe, na ja, in zweieinhalb Wochen ist ja auch so weit.
Zum Bibeltext "Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen." Joh. 10,10 haben wir gestern sogar schon den Predigtentwurf gehört.
Ich finde sie wie immer ein bisschen zu kurz, aber im letzten Drittel richtig gut, und das geht so:
„Lass die Tage deines Lebens nicht achtlos durch die Finger gleiten. Schau sie dir ganz genau an. Und verschleudere nicht die Möglichkeiten, die in ihnen liegen.“ Das ist die Botschaft, die zu mir aus dieser persischen Sage spricht.Doch wie es anfangen? Einfach nur nach dem Motto leben „Nur ja nichts verpassen!“ – „immer mehr“ - das kann wohl nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Schon deshalb nicht, weil das Leben eine Fülle von Angeboten enthält, die gar nicht ausgeschöpft werden können. Da müsste ich ja ständig frustriert sein, dass ich nicht alles schaffe. Aber vielleicht rührt daher, aus dieser Sorge nämlich, irgendwas verpassen zu können, die Sehnsucht nach mehr. Wenn ich ihr ständig Nahrung gebe, dann kann diese Sehnsucht zu einer gewaltigen Sucht anwachsen. Zu einer Sucht, die mich gefangen nimmt und blind macht für die wirklichen Schätze im Leben. Dann geht es mir so wie dem Mann in der persischen Geschichte, der vor lauter Enttäuschung, den vermeintlichen Schatz nicht gefunden zu haben, genau eben diesen achtlos wegwirft. Leben in Fülle – erfülltes Leben, das ist das, was Jesus verspricht. Erfüllt ist das Leben dann, wenn es von der Gegenwart Gottes erfüllt ist. Ein erfüllter Tag ist ein Tag, den ich bewusst aus der Hand Gottes empfange. Ein erfüllter Tag ist ein Tag, an dem ich sehe, wie reich ich jeden Tag auch beschenkt werde. Ein erfüllter Tag ist ein Tag, an dem ich – wie Luther sagen würde – „volle Genüge“ habe, wo ich nicht unzufrieden nach mehr schielen muss, sondern mich voll an dem freue, was ich erlebe, was ich habe, was mir buchstäblich in die Hände fällt.So mag mir jeder Tag meines Lebens zum Geschenk Gottes werden. Jeder Stein ist wertvoll." (Auszug aus dem Predigtentwurf unserer Pfarrerin)
Dienstag, 17. Juni 2008
Die Kuh ist noch nicht vom Eis...
das Traumbad ist zur Zeit noch ein mittelprächtiger Alptraum.
Beim Lüfter fehlt noch ein Relais, eine Verteilerdose für E
Aber so sehr ich mich auch ärgere, in Ordnung muss die Wanne schon gebracht werden, schliesslich wollen wir sie nicht in fünf oder sechs Jahren austauschen müssen.
Also hoffe ich, dass am Ende doch noch alles gut wird und dass dieses Ende dann bald einmal kommt.
Freitag, 13. Juni 2008
Donnerstag, 12. Juni 2008
Sachen gibt´s....:-)
Badische Zeitung vom Donnerstag, 12. Juni 2008
Platzverweis für eine Schwiegermutter
GRENZACH-WYHLEN. Einen Platzverweis von der Polizei gab es am Dienstagnachmittag im Ortsteil Wyhlen für eine, wie es im Bericht der PD Lörrach heißt, "böse" Schwiegermutter. Die mischte sich ungefragt in den Streit ihrer Tochter und ihres Schwiegersohns ein, obwohl der Konflikt so gut wie beigelegt war. Durch die Einmischung brach der Streit erneut aus und nahm an Schärfe zu. Da eine Eskalation drohte, riefen nacheinander der Ehemann und dann seine Frau bei der Polizei an und baten um Hilfe. Für die war die Sache rasch klar und mündete in einem Gespräch mit anschließendem Platzverweis für die Schwiegermutter. Danach entspannte sich die Situation ganz deutlich und die Polizei konnte wieder abrücken.
Mittwoch, 11. Juni 2008
Nichts auf dieser Welt währt ewig....
Im Moment werde ich beinahe jeden Tag daran erinnert, wie vergänglich unser Leben und welch ein Geschenk Gesundheit ist.
Da ist mein Vater, der zu seiner Lungenfibrose nun noch eine Lungenentzündung bekommen hat. Er wird fortan immer von einem Sauerstoffgerät abhängig sein. Gestern kam der Anruf, daß bei meiner Mutter eine schwere Depression festgestellt wurde. Auch da wird wohl nichts mehr so werden wie vorher.
Ein Mann aus einer unserer Firmengebetsgruppen, der schon längere Zeit an Krebs litt, ist letzte Nacht verstorben.
Das alles macht mich traurig aber es macht mir mal wieder bewusst, dass Leben und Wohlergehen nicht selbstverständlich sind, dass es dafür weder Garantieschein noch Rechtsanspruch gibt.
Es mahnt mich, achtsamer mit meinen Mitmenschen umzugehen, zu Klärendes, Gespräche oder Besuche nicht endlos auf die lange Bank zu schieben und mich zu freuen, wenn es mir gut geht.
Dienstag, 10. Juni 2008
Samstag, 7. Juni 2008
Schöne Idee...
Freitag, 6. Juni 2008
Abgehauen
Mittwoch, 4. Juni 2008
...da waren´s nur noch neun...
um von einem Zimmer in das andere zu kommen.Na, und ausserdem sind von den zwölf Tagen drei schon vorbei - ein viertel ist sozusagen schon geschafft - wenn das nichts ist...
Dienstag, 3. Juni 2008
Orientalische Abenteuer
Eine Kollegin verabschiedete sich heute für 14 Tage in den Urlaub. Eigentlich nichts Besonderes. Aber sie geht zusammen mit drei anderen Frauen als Rucksacktouristin nach Syrien. Das finde ich schon etwas Besonderes, mit Bus, Bahn oder Taxi das Land zu durchstreifen. Los geht's in Damaskus, die weitere Route steht noch nicht ganz fest.
Ich bewundere ihren Mut, sich so etwas zu trauen, bete, dass sie gesund und munter zurückkehren, wünsche ihnen gute Eindrücke, nette Begegnungen und hoffe auf viele schöne Foto's.
hier geht´s nach Syrien - virtuell
Sonntag, 1. Juni 2008
2 1/2 Zimmer
So nun wird es ernst. Am Montag rücken die Badsanierer an, und wir machen dafür an diesem Wochenende unsere Wohnung "baustellenfest".
Das heisst in erster Linie, wir räumen natürlich das Bad leer, alle Utensilien, die wir in den nächsten zwei Wochen für die Baderei benötigen, kommen in Küche und Schlafzimmer. Ausserdem wird der Korridor freigeräumt, damit dort Bauschutt, Wanne und sonstige sperrige Gegenstände hindurchtransportiert werden können.
Zwei Zimmer lassen wir zukleben, damit der Baustaub gar nicht erst hineinziehen kann, jedoch müssen die Dinge, die wir in den nächsten zwei Wochen daraus brauchen, vorher herausgeholt und in den verbleibenden Zimmern untergebracht werden. Das ist eine echte Herausforderung.
Wir werden uns also in der kommenden Zeit mit einer 21/2-Zimmerwohnung begnügen noch dazu ohne Bad. Allerdings sind wir überzeugt, es wird schon gehen. Vor dreissig Jahren war es ja auch nicht selbstverständlich, eine Wohnung mit Bad zu haben. Und eine Zweieinhalbzimmerwohnung für zwei Personen war vor Jahren höchst ausreichend an Platz. Bleibt also „nur“ der Baustellendreck als Belastung, aber da sagen wir uns: immer ruhig Blut, das geht ja vorüber.
Meinem Mann allerdings geht es leider unverändert schlecht, morgen steht ein Arztbesuch an - unbedingt.
Samstag, 31. Mai 2008
Heinzelmännchen?
Hier mal kurz die Vorher- Nachher-Show:

Leider wird
unsere Freude darüber getrübt, weil mein Mann seit Freitag ziemlich heftig erkrankt ist. Erst hielten wir es für eine Grippe, aber die Symptome passen nicht wirklich dazu, ziemlich undruchsichtig….Freitag, 30. Mai 2008
Na bitte, geht doch...
Das war gestern mal richtig Balsam für uns in unserem Vorbereitungstreffen.
Es war das Erste zur Vorbereitung des nächsten ImPuls-Gottesdienstes am 6.Juli 08, und unser Ziel war Themafindung.
Zwar bekamen wir für den strengen Betrachter nicht die korrekte paritätische Mehrheit zusammen, da von zwölf nur sechs anwesend sein konnten, wir aber waren dadurch nicht zu bremsen.
Hatten eine gute Diskussion zu mehreren möglichen Themen und entschieden uns für:
"Sehnsucht nach Mee/hr"
Der Bibeltext dafür steht noch nicht so ganz fest, angedacht ist Johannes 10,10b, wenn jemand außerdem eine gute Idee dafür hat, ist diese herzlich willkommen...
Dass wir so mühelos Konsens zum Thema und schon weiterführende Ideen für Plakat, Anspiel, Lieder etc. gefunden haben, hat uns richtig beflügelt.
Donnerstag, 29. Mai 2008
Mittwoch, 28. Mai 2008
Sandburgen, Fingerfarben, Bausteine, Schokokekse...
Eine Frau erzählte mir unlängst voller Überzeugung, für ihre Tochter (26 Jahre) stehe fest, es sei unverantwortlich, in diese schreckliche und kaputte Welt Kinder zu setzen. Deshalb werde sie keine Kinder haben!
Mich macht solche Haltung traurig, ich bin auch ein bisschen empört darüber.
Ich fragte die Frau, ob ihre Tochter Depressionen hat oder Schwierigkeiten, mit dem Leben zurecht zu kommen. Nein, sagte die Frau daraufhin ganz erstaunt. Es geht ihr sehr gut. Sie will diesen Sommer ans Meer reisen, war letztens zu einem Konzert nach London geflogen, auch ihr Studium wird sie erfolgreich abschliessen und hat Aussichten auf eine Anstellung.
So, sagte ich, sie selber findet ihr Leben in dieser Welt also gar nicht so schrecklich. Sie hat Freude an so vielen Dingen, meistert Schwierigkeiten, Sorgen und Ängste, hat Freunde.
Aber für Ihr Kind hat sie bereits entschieden: das ist alles nichts für dich!
Da schaute mich die Frau lange an und meinte, na ja, vielleicht überlegt sie sich's ja noch....
Montag, 26. Mai 2008
Sonntag, 25. Mai 2008
Wie in der Schule....
Vor einiger Zeit habe ich die Fragen zur ersten Lektion meines Bibelseminars zur Überprüfung eingeschickt und heute die Resultate dazu gelesen.
Ja, das Ergebnis kann sich doch sehen lassen, habe 83 von 94 Punkten und die Allgemeinbeurteilung "Gut durchdachte Antworten" bekommen. Das gibt doch richtig Lust zum Weitermachen....
Hilfreich finde ich, dass bei den Fragen, bei denen nicht die volle Punktzahl erreicht wurde, dazugeschrieben ist, wie die vollständige oder richtige Antwort gelautet hätte. So kann man wirklich den betreffenden Bibeltext und die Frage dazu nochmal überdenken.
Belächeln musste ich mich, als ich beim Aufrufen der Resultate genauso gespannt war wie früher in der Schule, wenn eine Klassenarbeit zurückgegeben wurde, auch darüber, dass ich mich über das gute Resultat so freuen kann.
Freitag, 23. Mai 2008
Ich hab sie! Ich hab sie!
Heute nachmittag ist es mir gelungen, die Schlange in unserem Teich zu fotografieren.
Sie war so mit Jagen beschäftigt, dass sie mich gar nicht wahrgenommen hat.
Inzwischen hat es sich herausgestellt, dass wir es doch mit einer Ringelnatter zu tun haben.
Sie liebt Sonne, jagt meist um die Mittags- und Nachmittagszeit, ist sehr scheu und kann bis zu einem Meter! lang werden. Ringelnattern werden bis zu 20 Jahre alt, beissen nie (Menschen), sind jedoch nicht sehr ortsbeständig (leider).
War sehr interressant, ihr beim Beutezug zuzuschauen, und hab dabei glatt die Gartenarbeit liegen lassen.
Donnerstag, 22. Mai 2008
Mittwoch, 21. Mai 2008
Leichtes Gepäck
Mitte der Woche und der Alltag mit Büro, Haushalt und allerlei Terminen hat uns wieder.
Wenn ich auch ein bisschen mit dem frühen Weckerklingeln (5.40 Uhr!) zu kämpfen habe, bin ich dennoch dankbar für diesen Alltag.
Wohin ich in diesen Tagen blicke, überall machen sich Probleme, Kummer oder Zukunftsangst breit:
ein guter Bekannter leidet an Krebs und hat grosse Mühe, mit dieser Diagnose fertig zu werden; einem Mitglied aus der Gebetsgruppe, für den wir schon seit über einem Jahr beten, weil er ebenfalls an Krebs erkrankt ist, geht es plötzlich ganz schlecht; von einer Bekannten erfuhr ich, dass in der Firma, für die ich derzeit arbeite, 200 Stellen still und ohne Aufsehen wegfallen sollen, ein weiterer Bereich wird ganz ausgelagert; ein Betriebsarzt berichtet von einer erheblich zunehmenden Zahl derjenigen, die ihren Alltag einfach nicht mehr bewältigen können, die Zahl der Burn-out-Syndrome nehme bedenkliche Formen an;
und schaue ich in die Zeitung oder die Nachrichten, überschlagen sich die Meldungen (manchmal hysterisch aufgemacht), die dramatische Preissteigerungen für Energie, Lebensmittel, Gesundheit oder was auch immer vorraussagen...
Aus diesem Grund bin ich um so dankbarer, dass mein Alltag derzeit ohne grosse Sorgen sein darf. Gerade weil ich weiss, dass sich das jederzeit ändern kann.
Sonntag, 18. Mai 2008
Das möchte ich festhalten:
Eingangsgebet unseres letzten ImPuls-Gottesdienstes, von Klara Gison:
Vernetzt zu sein ist normal,
immer auf Draht zu sein gehört selbstverständlich dazu.
In unseren Lebensentwürfen werden wir von Vielen und Vielem umgetrieben. -
Jederzeit könnte es irgendwo noch irgendwelche wichtigen Informationen für mich geben, ….
etwas lebenswichtiges, grade jetzt - doch für welches Leben eigentlich?
Du bist da, wo Menschen leben,
du bist da, wo Leben ist.
…Wenn ich mich heute bereit mache, indem ich mich öffne für deine Verbindung zu mir,
ahne ich dann etwas von dem Leben, wie du es meinst?
Online zu sein mit dir, weil du die Zugangsdaten zu einem jeden von uns kennst,
dieser Gedanke macht mich neugierig und ist spannend.
Gott, ich lade dich ein.
Komm in unsere Mitte
und in unsere Neugierde.
Amen."
Samstag, 17. Mai 2008
Wie schnell doch so eine Ferienwoche vergeht!
Nun ja, mit dem Faulenzen hat es nicht ganz so geklappt….aber erholsam waren die Tage doch.
Ganze sonnenverwöhnte Tage für den Garten (Fitness pur!), einen Tag in Freiburg verbummelt, am Freitag endlich der Zeichnungsgenehmigungstermin für unser Badprojekt und heute mal wieder Zeit und Muße (wunderbares Regenwetter) für mein Bibelstudium. Das freut mich besonders. Und ich bin ganz zufrieden, immerhin konnte ich das Buch Josua beenden und den Fragenkomplex dazu beantworten und zur Bewertung einsenden. Na, da bin ich mal auf die Resultate gespannt….
Donnerstag, 15. Mai 2008
Von wegen harmloser Gartenteich....
In den vergangenen Monaten und Wochen haben wir so oft an unserem Gartenteich gestanden und den Salamandern, Kröten, Fröschen und Wasserschnecken zugesehen, aber erst in diesen Tagen konnten wir eine besondere Hauptperson des Teiches kennenlernen – ein richtige Schlange.
Wir haben sie mehrfach beim Jagen nach den kleinen Salamandern beobachtet.
Leider können wir sie nicht genau zuordnen, allerdings ist es keine Blindschleiche oder Ringelnatter. Daumendick und mindestens 50 cm lang ist sie schon ganz beeindruckend.
Ihre Zeichnung ist hellbraun mit dunklen Punkten auf der Seite, also nicht die einer Kreuzotter. Vielleicht gelingt es uns mit Hilfe des „beinaheallwissenden“ Internets, die Teichbewohnerin zu identifizieren.
Und vielleicht gelingt es mir noch, sie mal zu fotografieren.
Sonntag, 11. Mai 2008
Immer noch Pfingstsonntag
Pfingstsonntag
"Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich freigemacht von dem Gesez der Sünde und des Todes." Römer 8,2
"Ist aber Christus in euch, so ist er Leib zwar tot der Sünde wegen, der Geist aber Leben der Gerechtigkeit wegen." Römer 8,10
Diese Texte waren heute Thema der Predigt des Pfingstgottesdienstes.
Sie geben Anlass zum Nachdenken, zum innere Einkehr halten und sagen mir, dass der Geist Gottes ein grosses Geschenk ist, das man erst annehmen muss, damit es wirken kann.
War eine gute Predigt.
Samstag, 10. Mai 2008
Faulenzen
Ab heute haben wir neun fette Tage Urlaub, freu freu freu...
Als erstes erhält der Wecker Berufsverbot.
Morgen bekommen wir Kaffeegäste, übermorgen sind wir selber zu Gast, da fangen die Ferien schon mal nett an. Ausserdem möchten wir die Tage gern nutzen, um im Garten zu werkeln, aber auf jeden Fall werden wir auch faulenzen, dass ein Auge das andere nicht sieht.
Donnerstag, 8. Mai 2008
Besuch oder Nichtbesuch?
...das war seit Mitte Februar die Frage. Eigentlich wollten meine Eltern über Pfingsten für eine Woche zu Besuch kommen. Allerdings hatte mein Vater am Dienstag vorher noch eine Untersuchung bei einem Lungenspezialisten (er klagt seit langem über Luftnot und Abgeschlagenheit), und danach erst wollten sie entscheiden, ob der Besuch stattfindet oder nicht.
Noch am Dienstag abend rief er bei uns an und teilte mit, dass der Arzt ausser der seit letztem Jahr bekannten Embolie noch eine Fibrose an der Lunge festgestellt hat. Seine Lunge sehe aus wie ein Schwamm. Er bekäme in den nächsten Tagen (Wochen) zwei Sauerstoffgeräte, ein Stationäres und ein Mobiles und damit würde es ihm auf jeden Fall besser gehen.
Er klang ganz zuversichtlich, fühlte sich von dem Lungenspezialisten eindeutig ernst genommen und gut behandelt und sagte, wenn er erst mal zusätzlichen Sauerstoff bekommt, dann wirds schon werden....gleichwohl, mit dem diesjährigen Besuch bei uns würde es wohl nichts...
Unter der Lunge als "Schwamm" konnte ich mir nicht so richtig etwas vorstellen, also recherchierte ich ein bisschen im Inernet und fand u.a. das Folgende:
"Die Lungenfibrose ist der Endzustand verschiedener Erkrankungen der Lunge. Sie entsteht durch eine Vernarbung des Lungengewebes infolge einer Vermehrung des Bindegewebes, die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Die Betroffenen leiden in erster Linie unter einer zunehmenden Atemnot.
Die Therapie der Lungenfibrose erfolgt vorwiegend mit Kortikosteroiden sowie Immunsuppressiva. Die Prognose der Erkrankung ist uneinheitlich und reicht von einer Lebenserwartung von wenigen Jahren bis zu einer uneingeschränkten Überlebenszeit." (aus Medicin-Worldwide)
Ich war froh, dass ich beim Telefonieren mit meinem Vater das alles noch nicht wusste, denn so konnte ich seine Zuversicht uneingeschränkt teilen.
Nun aber bin ich doch bedrückt und denke, es wird nicht nur dieses Jahr nichts mit dem Besuch bei uns...
Mittwoch, 7. Mai 2008
eine halbe Stunde Ferien
Auch heute ist wieder superschönes Wetter. Also habe ich meine Mittagspause am Rhein verbracht.
Sonne pur, Bank war frei, Eidechsen, die sich im Sonnenschein baden, nach Krümeln bettelnde Spatzen (ob das dieselben sind wie letztes Jahr?).
Schön, so eine Auszeit, wenn's auch nur eine halbe Stunde ist.
Montag, 5. Mai 2008
Fabio
Als ich heute Morgen ins Büro kam, wartete schon eine E_Mail auf mich. Es war die Nachricht, dass der kleine Fabio, mittlerweile sieben Jahre alt, am Samstag zu Hause in den Armen seiner Eltern gestorben ist. Fabio hatte Magenkrebs. Wir hatten ihn letztes Jahr im März in unsererm Montags-Gebetskreis mit in unsere Fürbitten aufgenommen und für ihn und seine Eltern gebetet. Schon letztes Frühjahr sagten die Ärzte den Eltern, sie könnten nichts mehr für ihren Sohn tun, und doch erholte Fabio sich noch einmal so gut, dass er im Sommer mit seiner Familie in den Urlaub ans Meer reisen und danach die Schule besuchen konnte.
Aber seit einiger Zeit ging es ihm wieder schlechter und schlechter. Und seit Samstag ist nun sein irdisches Dasein ganz vorbei.
Meine ersten Gedanke waren Trauer und die Frage, Herr, warum? Ein Kind - da denke ich an Fröhlichkeit, Unbeschwertsein, Quirliges Leben - und nicht an Krankheit und Leiden oder gar an Tod.
Und doch muss ich einsehen, Gott ist der Herr über Leben und Tod. Er schenkt eben nicht nur das Leben, er nimmt es auch. Wem was, zu welcher Zeit und unter welchen Umständen, das entzieht sich unserer Kenntnis.
Ich wünsche den Eltern, dass sie sich im Glauben an Jesus Cristus weiterhin geborgen fühlen, dass sie bei aller Trauer ihren Sohn loslassen können. Und möge mit der Zeit die Freude darüber, dass Fabio bei ihnen war, den Kummer, dass es nur so kurz war, überwiegen.
Sonntag, 4. Mai 2008
Sonntagabend
Was für wunderbares Wetter seit Freitag ist! Sonne, warm....da kann man nicht mäkeln.
Und was für ein schönes (laaanges) Wochenende nun zu Ende geht! Schade, aber das ist ja nun mal der Gang der Dinge. Wir hatten Gelegenheit zum Ausspannen und haben sie genutzt.
Dafür sind wir dankbar.
Mag also morgen der Alltagstrott wieder kommen...immer Sonntag tut uns ja gar nicht gut :-)
Freitag, 2. Mai 2008
Die blaue Hortensie
Es ist schon viele Jahre her, da hatte ich ein Haus mit einem Vorgarten, in dem eine ganz grosse, vermutlich alte Hortensie stand. Sie trug riesige blaue Blütenkugeln und blühte unermüdlich vom Frühling bis in den späten Herbst hinein. Ich habe diese Pracht immer bewundert. Haus, Vorgarten etc. sind längst passè, jedoch an die schöne Hortensie kann ich mich noch gut erinnern.
Und so war meine erste Idee, als wir letzten November unseren Garten kauften, dass ich vielleicht nun wieder eine blaue Hortensie haben könnte. Ja, und heute war es so weit. Seit ein paar Stunden steht sie nun in unserem Garten und ich hoffe, sie wird sich dort wohl fühlen. Ein bisschen muss ich selber über mich lachen, denn vor meinem geistigen Auge sehe ich nicht das kleine Pflänzchen, sondern schon einen grossen blaublütigen Busch...ich freu mich wie ein Schneekönig...
Ach, by the way: wir haben heute ausserdem noch "Gloria Dei" (gelbe
Rose), "Schlossgarten" (rote Rose) und Hauswurz gesetzt - unsere erste Pflanzung im Garten.
Donnerstag, 1. Mai 2008
Dreierlei
Für einige war "Vatertag", für einige "Tag der Arbeit" (auf DDR-deutsch "internationaler Kampf- und Feiertag der Werktätigen").Für mich war heute "Christi Himmelfahrt".

Und dennoch hatten wir schöne gemeinsame
Stunden auf einer Wanderung über den Rührberg und beim Grillen und "Feuern" in unserem Garten.Unser erstes Gartenfest! (viererlei :-)).







