praktikantin vorgestellt und begrüsst, der gospelchor und die kirchenband haben für mitreissende musik gesorgt und anschliessend hatte jeder gelegenheit am gemeinsamen mittagessen teilzunehmen. hat richtig spass gemacht.
Mitten aus dem Leben
praktikantin vorgestellt und begrüsst, der gospelchor und die kirchenband haben für mitreissende musik gesorgt und anschliessend hatte jeder gelegenheit am gemeinsamen mittagessen teilzunehmen. hat richtig spass gemacht.
schöner abend, gestern. erst das "festspielmenü" (wieder oberlecker) dann das theaterstück "das kaffeehaus".
leider nur eine stunde - dann hatte der regen keinerlei einsehen und pladderte auf kostüme, mikrofone, schauspieler und zuschauer. wegen der beiden ersteren musste abgebrochen werden - schade aber nicht zu ändern.
schon donnergrollen zu hören. und das bereits um sieben - eine stunde vor beginn des konzerts. besorgt sah ich mich schon bei blitz und donner in strömendem regen auf dem marktplatz stehen. den meisten anderen besuchern ging es wohl ähnlich, denn immer wieder wanderten die blicke besorgt zum himmel. aber auf wundersame weise hielt das wetter. es sah zwar bedrohlich aus und da und dort fiel auch ein einzelner regentropfen, aber der donner hörte auf und geblitzt haben nur die fotoapparate, die eigentlich verboten waren.wenn ich doch zum kirchentag nach köln hätte fahren können - wer weiss - vielleicht wäre Sabrina auch mir begegnet. Sabrina, das kleine mädchen mit den nicht funktionstüchtigen beinen. nur dank metallschienen kann sie laufen. und auch das nicht anmutig elegant. ihre mutter sitzt sogar im rollstuhl. wer aber jetzt denkt, oh die armen bedauernswerten menschen, was ist das für ein leben? - der hat weit gefehlt. Hao Hebbinghaus hat auf dem kirchentag auf charmante weise eine lektion in sachen lebensfreude und lebenstüchtigkeit von den beiden bekommen.
wie, das ist hier in seinem artikel zu lesen:
Dankbarkeit - viel zu oft vergessen wir sie.
und ganz besondere bedeutung gewinnt der artikel, wenn man bedenkt, dass anfang juli bei Hao lymphdrüsenkrebs im fortgeschrittenen stadium festgestellt wurde.
man nehme also nicht den schein einer sache als die sache selbst!
wollte ich diesen cartoon heute in meinen blog stellen.

da der jedoch schon "anderweitig" gebloggt wurde, muss ich mir ja nun etwas anderes einfallen lassen. oder auch nicht, ich muss ja nicht bloggen.
im moment bin ich gedanklich eh mit allerlei planungen beschäftigt, so dass ich denke, ich sollte das so langsam mal sortieren:
am donnerstag abend konzert in lörrach (katie melua) vorher zahnarzt, am samstag abend mit bekannten zu den burgfestspielen, irgendwann am wochenende fenster putzen und gardinen waschen. überlegen, was es zur geburtstagsfeier meines mannes geben soll (essen, trinken, tischschmuck etc.) und das dann einkaufen, geschenk natürlich auch noch besorgen, ebenso geschenk für meine geburtstaghabende laufkollegin ausdenken und besorgen. feststellen, was für unseren kanada-urlaub noch fehlt, vieles ist schon erledigt - aber wer weiss?
und ein klein wenig arbeiten gehen sollte ich auch noch.
aber ich will nicht jammern, der tag hat vierundzwanzig stunden und wenn man die mittagspause durcharbeitet fünfundzwanzig. ach beim thema arbeiten fällt mir ein - freie tage für übernächtes wochenende muss ich noch beantragen - da bekommen wir nämlich lieben besuch für den ich noch ein bisschen was vorbereiten möchte.
so, und jetzt gehe ich zum federball.
und ich kann gar nicht genug danken für dieses schöne wochenende!
am freitag wie auf kommando schönstes sommerwetter, damit wir mit dem fahrrad in die nachbarstadt zum konzert der "prinzen" radeln konnten, samstag besuch von freunden aus offenburg - ein richtig schöner tag. spät abends haben mein mann und ich noch eine "nachtwanderung" über rad- und feldwege raus aus unserem ort unternommen, damit wir den sternenhimmel einmal pur betrachten konnten. und heute ruhiger sonntag. zeit um mal wieder bibel zu lesen, zu telefonieren und mittagsruhe zu halten. ach, herrlich.
und dann schalte ich den computer ein und lese bei andy55, dass Hao an lymphdrüsenkrebs erkrankt ist.
Hao ist ein autor, der für jesus-online.de schreibt. seine artikel finde ich immer ganz besonders gut, weil sie treffend formuliert und spritzig geschrieben sind und er sich oftmals selber auf die schippe nimmt. ich bin geschockt, er tut mir leid, er selber trägt diese diagnose sehr tapfer.
in den letzten wochen und monaten gab es meiner meinung nach eine häufung solcher schlechten nachrichten aus meiner umgebung: ein kollege aus unserem montagsgebetskreis hat seit zwei jahren eine seltene form von leukämie - nicht behandelbar. vom kleinen fabio mit magenkrebs haben wir dieses frühjahr erfahren - die ärzte haben ihn inzwischen aufgegeben. ein kollgege aus dem firmengebet hat knochenmarkkrebs und befindet sich in behandlung. unser firmenchef hatte einen bösartigen tumor am ohr - ist mittlerweile operiert. die tochter eines kollegen hat ein loch im herzen. so gross, dass die erforderliche operation sehr schwierig wird.
wieder einmal erkenne ich, dass wir alle in gottes hand sind. dass es keineswegs selbstverständlich oder gar verdienst ist, wenn es uns gut geht. der mensch selbst kann seinem leben nicht eine einzige spanne zeit hinzufügen, weder mit geld noch mit klugheit noch mit fleiss. und krankheit und tod gehören zum leben, wir wollen es oft nur nicht wahrhaben.
tröstlicherweise fällt mir da der bibelvers aus der heutigen gottedienstlithurgie ein:
"Und siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Matthäus 28,20)
"Wir sind manchmal einfach bewusst oder unbewusst blind. Da ist vieles, was wir uns nicht so genau anschauen wollen, wovor wir lieber die Augen verschliessen. Dass wir gar nicht so glücklich sind, wie wir tun. Wir verdrängen, dass wir Angst haben vor dem Sterben. Angst, dass da Nichts sein könnte. Wir verleugnen, wenn es uns schlecht geht. - Wie geht´s? Gut, lautet natürlich die Antwort. Wir können Personen nicht ausstehen und haben nicht den Mumm, es zu sagen. Du siehst die Fehler anderer und lästerst darüber, aber ein offenes Gespräch, oh nein. Wir machen allzu oft die Augen zu und stellen uns blind. Mit Blick auf uns selbst. Mit Blick auf andere."
zu folgendem thema war gestern ein artikel in welt-online zu lesen:
10. Juli 2007, 14:56 Uhr
Von Gernot Facius
Religion
"Papst brüskiert die Evangelische Kirche
Die päpstliche Glaubenskongregation hat ein harsches Dokument veröffentlicht, nach dem Kirchen der Reformation keine "Kirchen im eigentlichen Sinn" seien. Wolfgang Huber, der oberste Protestant in Deutschland, findet das Papier "anstößig". Auch die Orthodoxen sind vor den Kopf gestoßen."
nachdem ich den artikel ganz gelesen hatte (hier ist nur der einleitungstext zu lesen) sprudelten meine gedanken nur so, eigentlich wollte ich spontan an welt-online schreiben. aber auf wundersame weise hatte einer der anderen kommentatoren meine gedanken schon sachlich korrekt und absolut treffen zusammengefasst. mir quasi aus dem herzen geschrieben. und das liest sich folgendermassen:
Andreas Ludwig meint:
10-07-2007, 15:46 Uhr
"Vorab ein Satz der Klarstellung: Ich bin überzeugter Lutheraner. Die Weinerlichkeit mit der der Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Huber, auf das Dokument der Römischen Glaubenskongregation reagiert hat, ist für mich wieder einmal symptomatisch für ein grundlegendes Problem der Protestanten heute: wir tun so, als ob wir von Rom irgendeiner Anerkennung bedürften. Dieses permanente Geschreie der deutschen "Klampfenchristen" auf beiden Seiten nach Ökumene, hat mit dem Sendschreiben wieder einmal eine deutlich Abfuhr aus Rom erhalten. Offenbar hat S. H. der Papst eine Sache klar und richtig erkannt: dieses Wischiwaschi der Ökumene-Friede-Fraktion schwächt die Kirche und ist eine Gefahr für den Glauben. Ich wünschte die Evangelischen Kirchen würden auch endlich die Grenzen der Ökumene erkennen und ihr eigenes Profil wieder schärfen. Die Heruntergekommenheit der Evangelischen Kirche in Gemeindeleben, in Liturgie und Theologie ist ihr größtes und skandalöses Übel, und nicht der Mitgliederschwund, der meiner nach, nun wirklich kein Wunder bei diesen Voraussetzungen ist. Wenn der Papst uns den Status als Kirche nicht zuerkennt, na und? Wir erkennen ihn ja auch nicht als Stellvertreter Christi auf Erden an. Die richtige Reaktion der Evangelischen Kirche wäre gewesen, eine klare Profilbotschaft herauszugeben und damit im übertragenen Sinne die Botschaft aus Rom zu verbrennen, so wie das Luther mit der Bannandrohung des Papstes auch getan hat. Lutheraner, Calvinisten und Zwinglianer sind nicht auf die Anerkennung Roms angewiesen, waren es nie und werden es nie sein. Politische Zusammenarbeit der Konfessionen ist gute Realität und Notwendigkeit in Zeiten, wo Christen überall auf der Welt in Bedrängnis sind. Theologisch ist der Konflikt aber unauflösbar. Hoffentlich begreifen dies die "68er" der Kirche endlich! Der Einzige, der die volle, wunderbare Einheit aller Christen in sich herzustellen vermag, ist der dreieine Gott. Der Glaube an diese Trinität ist einigendes Band genug zwischen den christlichen Konfessionen!"
bin seit gestern nicht auf dem posten, wie man so schön sagt. habe immer mal wieder magenkrämpfe. da war bis jetzt auch mit den normalen hausmittelchen nichts zu machen. heute nachmittag im büro kamen noch heftige kopfschmerzen dazu und gerade als ich mir so richtig selber leid tun und nach hause gehen wollte, kam eine kollege, um etwas dienstliches zu besprechen. darüberhinaus haben wir auch ein bisschen geplaudert, und wie nebenher erzählte er von seiner tochter, schwierige fünfzehn jahre alt. bei ihr wurde erst vor kurzem und eher zufällig ein loch im herzen festgestellt. heute ist seine frau mit ihr nach zürich in die spezialklinik zu voruntersuchungen gefahren, da sie dort in nächster zeit operiert werden soll. leider ist das loch auch noch selten gross.
ja, was soll man da sagen? herr, bitte hilf ihnen diese last zu tragen, schenke gnade und genesung.
angesichts solcher sorgen sah ich meine wehwehchen natürlich auf der stelle mit anderen augen.
Vereinsmeisterschaft der Rock´n Roller - war schön. am nachmittag finden in unserem hiesigen turnerbund die vereinsmeisterschaften statt. in allen abteilungen - turnen, leichtathletik, badminton etc. wird der/die jeweilige vereinstmeister/in ermittelt. so auch in der abteilung rock´n roll. in den letzten zwei, jahren war ich zu diesem anlass nur zuschauerin, heute aber soll ich als wertungsrichterin fungieren. ich bin schon sehr gespannt, wie es laufen wird. da ich die jüngste gruppe der rock´n roller jahre lang trainiert habe, weiss ich, wie sehr die kids diesem wettkampf entgegenfiebern. eltern, geschwister, oma, tante, freunde - alle schauen zu, und bei so manchem kind fliessen schon mal tränen, wenn eine schrittfolge sonst immer nur nicht beim wertungstanz klappt, oder wenn es meint, es sei eigentlich besser gewesen, als die punktezahl aussagt.
ich hoffe sehr, heute nachmittag die gabe zu haben, alle gerecht zu bewerten, aber ich freue mich auf diesen lebhaften "haufen" und merke hier beim schreiben wieder mal, dass mir die trainingsstunden mit den kiddys ganz viel spass gemacht haben.

Es ist grösser als Gott,
es ist böser als der Teufel,
Reichen fehlt es,
Verliebte brauchen es,
und wenn du es ißt, dann stirbst du.
"Es gibt Frauen, die machen mit ihrem Gesicht, wofür jeder Gebrauchtwagenhändler ins Gefängnis käme."

heute nun ist der grosse tag des ABI-Balls. in der letzten woche war unsere tochter deswegen immer mal wieder ganz locker unterwegs zwecks vorbereitungen. aber nun steigert sich die aufregung doch enorm. frisur soll stimmen - also schon am morgen mit lockenwicklern hantieren. kleid vor oder nach dem schminken anziehen - mutti, was meinst du? welche tasche passt zum kleid. die schuhe (trittchen) nehme ich mit, aber welche ziehe ich auf dem weg an? vati, kannst du mich zum ballsaal fahren, ich kann doch mit dem kleid nicht fahrrad fahren?
und so weiter....
ich finde es sehr amüsant, diesem treiben zuzuschauen, zumal sie sich sonst eher wenig gedanken um ihre kleidung und frisur macht, heute scheint wohl doch ein besonderer abend zu sein...
na ja, "sommer" ist eigentlich etwas anderes, immerhin - es regnet mal nicht.
aber ich geniesse es richtig, nach der arbeit einfach nur zu hause zu sein, heute keinen termin mehr zu haben. die familie ist ausgeflogen, jeder in eine andere richtung, und ich habe computer, fernseher und telefon für mich allein...keiner fragt: "brauchst du noch lange?"...ist auch mal schön...
mir ist heute auf dem heimweg in unserem nachbarort ein haus aufgefallen (es war stau, kreuzung blockiert, ich harrte der dinge die da kommen würden). es war nicht so sehr das haus an sich, mit der giebelseite zur strasse stehend, architekurmässig ein bürgerhaus "frühes alles mögliche", erbaut ende des 19. jahrhunderts, es war eine schrifttafel über dem eingang, die meine aufmerksamkeit auf sich zog, die besagt:
"Wenn dieses Haus so lange steht
bis daß der Neid der Welt vergeht,
dann steht es eine lange Zeit,
dann steht es noch in Ewigkeit."
ich finde es ziemlich traurig, so einen spruch für sein haus sprechen zu lassen. wenn er auch viel wahrheit enthält, so zeugt er doch von verdrossenheit und pessimismus. ich denke mir, die erbauer des hauses haben leidvoll den neid ihrer mitmenschen erfahren, so sehr, dass er in ihre lebensmitte gerückt ist - und sie haben es zugelassen.
meine eigener spruch zu diesem thema geht so:
"Mitleid bekommt man geschenkt,
Neid muss man sich verdienen."
hier schwingt nicht so viel enttäuschung mit, dafür um so mehr härte.
wenn auch beide sätze in unserer welt wahr sind, so sind sie ganz sicher keine erstrebenswerte lebensbasis.
ich selber möchte vielmehr lernen
"liebe deinen Nächsten wie dich selbst"
an den giebel meines lebenshauses zu schreiben.
nachdem es gestern ziemlich kräftezehrend zuging, haben wir es heute ruhig angehen lassen. das schöne wetter nehmen wir dankbar als extrageschenk an und freuen uns einfach.
heute ist johannistag. am abend findet in unserer kirche ein kantatengottesdienst zum gedenken an Johannis den Täufer statt. das ist der mann, der auf das kommen von Jesus Christus hingewiesen hat. er hat die menschen mit wasser getauft und wurde nicht müde zu betonen, dass einer kommen wird, der mit dem heiligen geist taufen wird.
das schönste aber an dem heutigen gottesdienst ist, dass die ganze familie daran teilnehmen wird...danke herr...
....umzug gelungen, für die "umgezogenen" trotzdem noch viel zu
tun... auftritt auch gelungen gelungen....



die woche war um wie nix. mottebienes prüfung, zahnarzt-, arzt- und optikertermin. heute im burghof die erweiterung unseres kulturellen horizonts von oktober bis nächsten april per abo gesichert (wer weiss schon, was im april '08 ist...). morgen gehts gleich früh los - freunde von uns ziehen um und wir helfen natürlich. mein mann ist zum schrank abbauen, kisten und kartons tragen und zum wiederaufbauen eingeteilt. ich habe mich zum küchendienst gemeldet, damit die manschaft was zu essen bekommt. abends wollen wir dann unbedingt noch in den nachbarort. dort ist im rahmen der "stimmen '07" ein konzert mit "fools garden" - aber die wollen wir gar nicht hören, sondern die vorband "cäsars reaction", das ist nämlich die band unserer tochter - wir sind schon gespannt, zu sehen bzw. zu hören was sie so spielen.
heute ist der längste tag des jahres. und jetzt am abend hat der rest dieses tages auch wieder einen hauch von sommer, die sonne schaut nämlich zwischen wolkenlücken immer mal wieder herab und der wind hat nachgelassen."Gott segne dich und fülle dein Herz und deinen Tisch und dein Haus mit dem, was du zum Leben brauchst.
Er lasse dich zum Segen werden für die, die bedürftig sind, dass du ihnen das Herz und den Tisch und das Haus füllst mit dem, was ihre Not wenden kann."
heute war die letzte abiturhürde zu nehmen - die mündliche prüfung. für unsere tochter war es das fach religion. zum thema: "kichenarchitektur als gebaute theologie / abbild des himmels im christlichen sakralbau" hatte sie einen vortrag auszuarbeiten, mit dem sie 12 punkt erreichen wollte. und sie hat es geschafft! 12 punkte! und somit ist die o.g. abiturnote 1,7. maus strahlt übers ganze gesicht und die mäuseeltern freuen sich mit....
wir sind gestern abend noch nach 21 uhr kurzentschlossen in unseren nachbarort geradelt, denn dort war für halb elf ein feuerwerk zur eröffnung der "grün 07" angekündigt, das auf der rheinbrücke zur schweizerischen nachbarstadt steigen sollte. dazu würde ein orchester händels feuerwerksmusik live spielen. das konzert begann pünktlich. allerdings hatten wir einen stehplatz auf einer höher gelegenen terasse am rhein, ziemlich weit entfernt vom orchester, so dass wir nur begrenzten hörgenuss hatten. aber uns gíng es ja in erster linie um eine gute sich auf das feuerwerk. leider liess das auf sich warten. mehrere der anderen besucher gingen nach einer stunde verärgert heim. wir waren mit einem kollegen und seiner frau da und verschwatzten die lange wartezeit. es war weder windig noch kalt, noch regnete es, also waren wir noch guten mutes. und endlich ging kurz vor mitternacht das feuerwek wirklich los. es war absolut sehenswert und wunderschön, doch leider schon nach 8 minuten vorbei. danach standen wir alle noch eine ganze zeit ungläubig da - aber es war wirklich schon vorbei. so hatten wir uns das zwar nicht vorgestellt, fanden den abend aber trotzdem schön.
tja, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
letzten dienstag bin ich wie immer mit meiner laufkollegin gejoggt, allerdings ich diesmal ohne brille, sondern mit Kontaktlinsen. da sie mich nur mit brille kennt, und um den trubble, den ich beim sport immer mal wieder mit brille habe, weiss, dachte ich, es würde ihr auffallen.
wir waren schon mindestens 3 km gelaufen, da fragt sie mich: "und was gibt´s bei dir neues?" ich fragte zurück: "fällt dir nichts an mir auf?" sie (im brustton der überzeugung): "ja, ich hab schon gesehen - du hast eine neue frisur!"
!!!!
habe am montag mit meiner schwester telefoniert, um ihre erlebnisse und eindrücke vom kirchentag in köln zu erfahren, sie war begeistert...
nebenbei kamen wir auch auf´s wetter zu sprechen... sie stöhnte über anhaltende hitze (mehr als 30°) und trockenheit - kein tröpfchen regen in sicht, während ich klagte, daß es bei uns jeden tag mehrfach regnete, manchmal wolkenbruchartig und eine drückende schwüle den menschen zu schaffen macht. ich dachte noch, eigentlich führen wir diesen dialog jeden sommer - bei uns feucht und warm wie im treibhaus - bei denen trocken und heiss wie in der wüste.
und plötzlich kam ich drauf wieso - sie wohnt in brandenburg und ich in baden-württemberg
:-)
der kirchentag ist seit gestern vorbei. per internet habe ich ihn sporadisch mitverfolgt und folgenden artikl bei "idea" gefunden:
Noch nie wurden so viele Moscheen gebaut
Bischof Wolfgang Huber
K ö l n (idea) – In Deutschland werden so viele Moscheen gebaut wie nie zuvor. Darauf wies der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber (Berlin), am 9. Juni beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Köln hin. Allein in Berlin seien in den letzten Jahren 17 Moscheen errichtet worden, sagte er bei einer Veranstaltung zum Thema „Religionen – Friedensstifter oder Brandstifter?“.
Die Kritik des Zentralrats der Muslime am EKD-Papier „Klarheit und gute Nachbarschaft“ wies er nochmals deutlich zurück. Der Zentralrat hatte der EKD vorgeworfen, den Islam unsachlich dargestellt zu haben. Daraufhin hatte sich die EKD bereiterklärt, den Text zu ändern, sollten ihr Fehler nachgewiesen werden können. „Ein Dialog verdient diesen Namen erst dann, wenn auch Themen wie Religionswechsel besprochen werden können“, erklärte Huber. Dass sich zum Christentum konvertierte Muslime nicht nur in vom Islam dominierten Ländern fürchten müssten, sondern zunehmend auch in Deutschland, sei beunruhigend, sagte er. So gebe es mitten in Berlin Gemeinden ehemaliger Muslime, die in ständiger Angst vor gewalttätigen Übergriffen lebten.
heute habe ich das buch der offenbarung zuende gelesen, kann somit sagen, ich habe die bibel einmal ganz gelesen, von seite 1 bis seite 1451 ("hoffnung für alle", brunnenverlag). ich habe dazu 3 jahre, 3 monate und ca 14 tage benötigt. aber kaum zugeschlagen weiss ich schon, das kann es nicht gewesen sein. ich möchte gern "tiefer graben". allein das buch der offenbarungen ist so grandios, superlativ und beängstigend zugleich, ein finale mit monumentalem schlussakkord, da kann man einfach nicht die bibel schliessen und sagen, so ich bin fertig mit lesen.
es gibt so viele fragen, antworten, facetten und zusammenhänge zu entdecken, ich glaube ich bin richtig "angefressen"...und denke, jetzt geht´s erst richtig los...darauf freue ich mich.
auf deutscher seite ist heute feiertag (fronleichnahm), in basel leider nicht, musste also zur arbeit wie jeden normalen donnerstag. aber die strassen waren auf dem weg zu arbeit wie leer gefegt - da fährt es sich super.
überhaupt war der tag mit terminen vollgestopft - ganz und gar unfeiertagsmässig. im büro vormittags und nachmittags besprechungen und um vier termin mit tochter, um einen weiteren versuch zu star
ten, für ihr abi-abschlussball-kleid endlich schuhe zu finden - diesmal in basel.
aber nun, am ende des tages, kann ich sagen - hat sich gelohnt...
so, nun ist es entschieden. am mittwoch beginnt in köln der kirchentag, leider ohne mich.
ich war gestern vormittag beim friseur, zum schneiden und färben...
nun mag mancher sagen: das ist doch nichts besonderes! die frisiererei war auch nichts besonderes (ausser der üblichen spannung, ob farbe und schnitt das werden was ich eigentlich wollte), nein das besondere war, dass ich gestern die ganze zeit SEHEN konnte, was das mädel so mit meinen haaren tut. und wenn jemand anderes das geschäft betrat oder verliess, waren das nicht einfach nur stimmen oder schatten - es waren PERSONEN, manche mir sogar bekannt!
die auflösung des rätsels geht so: ich war gestern zum ersten mal mit kontaktlinsen unterwegs.
sonst musste ich beim friseur immer meine brille absetzen und habe dann bis zum fönausschalten nichts mehr gesehen, ich konnte all die jahre nur erahnen, was mit meinen haaren geschieht. also war das gestern für mich ein echtes erlebnis! schon allein für solche aktionen hat sich die kontaktlinsenanpassung gelohnt.
P f o r z h e i m (idea) – „Wir sind als Christen nicht für uns selbst da, sondern um anderen zu dienen. Auch als Unternehmer bin ich Christ und verstehe meine Arbeit als Dienst an anderen Menschen.“ Das bekannte Europas größter Schuheinzelhändler, Heinz-Horst Deichmann (Essen), beim Jahreskongress der Internationalen Vereinigung Christlicher Geschäftsleute (IVCG) über Pfingsten in Pforzheim.
Deichmanns Firma unterhält 2.200 Filialen mit rund 25.000 Beschäftigten in 14 Ländern. Er gehört einer evangelikalen Brüdergemeinde an und ist sozial und missionarisch aktiv, besonders in Indien durch das von ihm gegründete Hilfswerk „Wort und Tat“. Nach seinen Worten kann man nicht Gottes Wort verkündigen, wenn man nicht selbst innerlich von diesem Wort bewegt ist. Auch müsse man die Menschen, zu denen man spreche, lieben, selbst wenn sie unansehnliche Krüppel seien. Er könne sich keinen Menschen als Christen vorstellen, der nicht auch gleichzeitig Evangelist wäre. Doch habe die Verkündigung auch Konsequenzen. Als der Zöllner Zachäus (Lukasevangelium, Kapitel 19) von Jesus Christus überzeugt gewesen sei, habe er nicht von seinen Gefühlen gesprochen und Halleluja gerufen, sondern als erstes bekannt, die Hälfte seines Vermögens den Armen zu geben. Jenen, die er möglicherweise betrogen habe, wolle er es vierfach erstatten.Was Gott mich nicht fragen wirdDeichmann: „Am Ende meines Lebens wird Gott mich nicht fragen, wie viele Schuhe ich verkauft habe. Er wird wissen wollen, ob ich wie ein wahrer Christ gelebt und das Evangelium verkündet habe.“ Für den 80-Jährigen, der den Vorsitz der Geschäftsführung seines Unternehmens 1999 an seinen Sohn Heinrich übergeben hat, gibt es im Christsein keinen Ruhestand: „Der Begründer der methodistischen Kirche, John Wesley (1703-1791), ritt so lange zu Predigtterminen, bis er tot war.“ Gerade weil Christen darauf warteten, dass Jesus wiederkommt, müssten sie sich bis zu ihrem irdischen Ende „mit voller Kraft“ in Wort und Tat für Jesus Christus einsetzen. Die überkonfessionell tätige, evangelikal orientierte IVCG ist im deutschsprachigen Europa mit etwa 2.000 ehrenamtlichen Mitarbeitern in rund 100 Städten vertreten.
unsere tochter hat heute verkündet, sie wird am wochenende für uns kochen - tolle sache!
ich hatte mich schon gewundert warum heute morgen meine einkaufsliste plötzlich angewachsen war. nun sind wir also gespannt, was es am samstag geben wird aus hähnchenbrustfilet, broccoli, mozarella und sahne...
so gefällt mir das, ich gehe zum friseur und töchterchen kocht derweil - sonniges leben.
seit letztem wochenende haben h+h (herrchen und heidrun) ein familienmitglied mehr. wie man sieht ein sehr niedliches pelzknäul - aber als hund??? sehr speziell!
aufgenommen vor einundzwanzig jahren, einen tag nach unserer hochzeit:
wie fünfzig und zweiungfünfzig sehen sie keinesfalls aus....
ja, auch ich glaube an das pfingstwunder, nachzulesen in der apostelgeschichte.
wie grandios muss es gewesen sein für die jünger jesu. nach dem furchtbaren leiden und sterben von jesus christus, nach dem lähmenden entsetzen, nun sei alles zuende, erfahren zu dürfen - Jesus lebt - er ist auferstanden - ihn wiederzusehen - mit ihm zu sprechen. dann die himmelfahrt und das versprechen Jesu, dass er sie nicht allein zurücklassen wird und dann die erfüllung dieses versprechens. der heilige geist kommt über sie, für alle sichtbar durch die züngelnde flamme über ihrem kopf, er ermutigt und befähigt sie zu ihrem missionsauftrag, auch überdeutlich zu erkennen durch die vielen verschiedenen sprachen, die die apostel plötzlich sprechen können.
und die anwesenden menschen? obwohl sie dies direkt vor augen haben - sind manche von ihnen blind und erkennen das wunder nicht. sie glauben, die apostel seien nur betrunken. schade, sie haben etwas wunderbares verpasst, obwohl sie dabeistanden.
und so ist es für mich nicht verwunderlich dass es heute, wo wir das pfingstwunder "nur" in der bibel nachlesen können, so viele menschen gibt, für die pfingsten nur ein langes arbeitsfreies wochenende ist. leider sind auch sie blind für das pfingstwunder (blind im herzen, nicht an den augen).
ich wünsche allen, die hier vorbeischauen ein wunderbares wochenende.
unsere tochter befällt in den letzten wochen und tagen immer mal wieder katzenjammer, daß "die schöne schulzeit"(zitat) nun bald und unerbittlich zuende geht. heute war ihr letzter schultag, und obwohl sie sehr wohl nach vorn schaut und keinesfalls zu hause wohnend studieren will, ist sie doch etwas wehmütig, daß die kinderzeit nun unwiderruflich zu ende geht."Millionen Jahre waren, ehe es mich gab.
Jahrmillionen werden vielleicht nach mir sein.
Irgendwo in ihrer Mitte sind ein paar Sommer, in denen für mich Tag ist auf dieser Erde.
Für diese Spanne Zeit danke ich Dir."
eigentlich bin ich durch die letzte sportlose woche ganz ausgehungert nach bewegung und habe mich auf das gestrige aerobic und das heutige joggen richtig gefreut. doch dann hat meine laufkollegin heute kurz vorm treffen abgesagt (sie hat in ihrem neuen haus zu tun, das vestehe ich). und was mache ich? statt allein loszudüsen finde ich es eh zu heiss zum joggen und setzte mich stattdessen auf den balkon zum sönneln und lesen! das war zwar nicht die disziplinierte art aber schööön.

ich geniesse diesen sonntag. war heute morgen im gottesdienst, thema der predigt: "wenn du es nicht sagen kannst, dann sing doch." war wirklich gut.
meine eltern sind gestern wieder gut bei sich zu hause angekommen - gott sei dank.
wir hatten eine schöne woche zusammen. nicht ganz ohne kritische augenblicke - wie es eben ist zwischen kindern und eltern - aber darauf waren wir ja vorbereitet.
so eine woche eng zusammenlebend ist sehr lehrreich, man lernt etwas über sich selbst, über das altwerden und über die jugend, die durch unsere kinder vertreten war...
letztendlich bin ich froh und dankbar für alle bewahrung...für alle schönen stunden...und für das geschenk, manches nicht so eng zu sehen...
"Nicht wo der Himmel ist, ist Gott,
sondern wo Gott ist, ist der Himmel."
nun ist samstag abend, einige der termine schon vorbei. und ich freue mich ganz besonders, dass ich dieses wochenende geniessen kann, obwohl so vieles ansteht.
die gestrige eigentümeversammlung war gegen alle erwartungen kurz und schmerzlos.
die gartenparty bei unserem sohn und seiner freundin war sehr schön. wir waren zu sechst. anfangs kamen wir uns noch ziemlich fremd vor, aber nach einiger zeit verschwand das hölzerne und wir konnten uns gut unterhalten und sogar miteinander lachen.
morgen dann wird es ein bisschen spannend: ich hoffe und bete, dass meine eltern eine gute fahrt hierher haben und dass es ihnen bei uns gefällt (harmonieheischende...).
manchmal wünschte ich, der tag hätte dreißig stunden...war heute lebensmittel einkaufen - schon für´s wochenende und für nächste woche. morgen gehe ich nach der arbeit auf geschenkejagd (für vier verschiedene personen), am freitag abend hat unsere hausgemeinschaft eigentümerversammlung, das wird sicher spät und diskussionsreich.
am samstag sind wir bei unserem sohn eingeladen, seinen geburtstag zu feiern, am sonntag feiern wir bei freunden einen weiteren geburtstag und sonntag abend kommen meine eltern für eine woche zu besuch....aber dann....am zwanzigsten faulenze ich, daß ein auge das andere nicht sieht!
....gespräche noch viel mehr.
eigentlich wollte ich gleich nach der aerobic-stunde heim, den termin für das nächste vorbereitungstreffen organisieren, fotos von der letzten familienfeier per mail versenden und möglichst früh zum "federball", damit ich morgen ausgeschlafen bin. aber dann in der turnhalle nach der turnstunde (war wieder klasse) kam ich mit einer mitturnerin ins gespräch, erst ganz belanglos, dann aber immer tiefer. sie hat in vielen jahren ehe schwiegerfamilenfrust aufgebaut und der musste heute wohl raus, so dass ich mich nicht getraut habe, sie einfach zu unterbrechen. es war auch interressant, ihre geschichte zu hören und natürlich schmeichelhaft, dass sie mir so viel anvertaute und es war leicht, weil sie weder rat noch hilfe sondern einfach nur ein paar ohren brauchte. wir steppen schon einige jahre immer montags nebeneinander her, aber viel unterhalten haben wir uns bisher nie. nun ist es zwar sehr viel später, als ich eigentlich wollte, jedoch merke ich, das gespräch hat auch mir gutgetan.
die terminorganisiererei und das fotoversenden werde ich einfach auf morgen schieben - jetzt ist federball - ist eh schon spät.
by the way:
unser imPuls-gottesdienst gestern war gut, wenn auch nicht klasse. er war gut besucht (leider weniger als im märz), viele junge leute, sogar ehemalige konfirmanden. habe ein schönes kompliment von einer älteren dame aus dem nachbarort für meinen sonnenblumenvortrag bekommen- hat mich natürlich gefreut:-)
in zwei stunden geht er los, unser imPuls-gottesdienst zum thema schöpfung. "alles neu macht der mai" - bin gespannt ob und wie er gelingt, ob er gut besucht sein wird, welche resonanz wir erfahren...
und ich hoffe sehr, dass ich mich bei meinem sonnenblumentext nicht verhaspele.
man sagt ja oft, was lange währt wird endlich gut. heute kann ich das bestätigen. wir haben seit wochen und monaten noch zu erledigende punkte in unserer wohnung, sozusagen "offene baustellen". wenn sie auch nicht weiter störend waren und nur so am rande dahindümpelten, mussten wir uns doch immer mal wieder darum kümmern. mein mann hatte letztes jahr zur neuen stereoanlage neue lautsprecher gekauft, die allerdings so schlecht waren, dass er sie reklamierte. im geschäft hat man die schlechte qualität auch anerkannt, allerdings auf die andere lautsprechervariante müsse man drei bis vier wochen warten. das wollten wir auch tun, nur dass es dann sieben monate dauerte....nun sind sie da, gestern aufgebaut und der sound ist klasse - baustelle geschlossen. ähnlich ging es mit dem plattenspieler. erst war er nicht lieferbar, dann nur in schwarz aber jetzt doch endlich passend zu den anderen geräten. letzte woche endlich abgeholt, aufgestellt und ausprobiert, funktioniert prima - baustelle geschlossen.
auch geschirr kann eine baustelle ergeben: ich dachte, man geht in den geschirrladen, kauft ein service und fährt damit heim. ja nein, im laden hat es nur teller und tassen, allenfalls noch sahnekännchen. bratenplatte, sauciere oder suppenterrine muss man bestellen. na gut, ende märz bestellt - chefin sagte: "kein problem ist alles sofort lieferbar - ich rufe sie an, wenn es da ist." der anruf allerdings kam nicht nach einer woche, auch nicht nach vieren - nach sechs wochen kam die information, dass wir das geschirr nun abholen könnten, die terrine würde leider immer noch fehlen. na immerhin. für mich ist diese baustelle jetzt trotzdem geschlossen - und zu hause gefällt mir das geschirr noch besser als im laden....
mein mann und ich waren heute aushäusig frühstücken. im rahmen der feg-kandern-evangelisation "das blaue vom himmel" waren wir zu einem themenfrühstück. und das thema war "männer sind anders, frauen auch". erst gab´s zu essen (reichhaltiges buffet), dann gab´s etwas zu hören und zu denken. die referenten erna und beat abry haben in ihrem vortrag über die ehe so einige nägel auf den kopf getroffen und klare worte gefunden. es war kurzweilig, interressant, amüsant und des überdenkens wert. schön war für uns, anhand der ausführungen festzustellen, dass wir so manches in sachen ehe schon gelernt haben, gewissermassen also schon fortgeschrittene sind. nun ja, schliesslich haben wir schon 21 jahre geübt verheiratet zu sein.
gestern im tv aufgeschnappt:
"nichts braucht soviel pflege wie ein paar heller schuhe und eine gute freundschaft."
es ist mai - und das wetter ist immer noch superschön, sonnig. am schönsten aber ist, dass es gestern am späten abend geregnet hat. zwar bei weitem noch nicht genug, aber immerhin, es ist ein anfang. und laut wettervorhersage ist weiterer wassersegen in sicht.
unsere gestrige generalprobe für den gottesdienst am sonntag war ganz erfolgreich.
mittlerweile bekommen wir routine. besonders schön finde ich, dass die veschiedenen aufgaben und rollen für den godi sich praktisch von selbst verteilt haben, gerade so wie es für jeden passte. hat echt spass gemacht.
da wären wir also wieder. das schöne vorweg: der besuch bei schwager, schwägerin und deren kindern war ganz toll. wie immer haben wir uns sehr wohl gefühlt. die jugendweihe unserer nichte annceline wurde wie in dieser gegend üblich gebührend gefeiert, und ich fand dieses mal auch die festrede ansprechend. na ja, das wetter war sowieso auch im norden prima - sonne, blauer himmel, kein wölkchen (leider auch kein regen).
das schlechte hinten nach: unser "baby" hat auf der hinfahrt total gesponnen. wir sind weder stau- noch pannenfrei angekommen, und haben für die hinfahrt statt sieben volle zehn stunden gebraucht! diesesmal war der standgasregler nicht in ordnung. sobald man wegen stau ganz langsam fahren musste und immer mal wieder anhalten und in den leerlauf schalten, ist er einfach ausgegangen (mindestens zwanzigmal). das ist nichts für schwache nerven!
am freitag war mein mann dann mit dem auto in salzwedel in der werkstatt, dort haben sie den regler gereinigt in der hoffnung, daß das der grund des übels ist. die heimfahrt lief auch problemlos. mein vertrauen in das auto ist dennoch erheblich erschüttert.
allerdings, jetzt beim schreiben fällt mir ein, wir sind unfallfrei und wohlbehalten wieder da. das ist ein grund zum danken und kommt in die überschrift.