Unser
Kollege hat uns heute Mittag im Firmengebetskreis als Einleitung einfach mal
wieder an unser Glaubensfundament erinnert:
"sola scriptura -
allein die Schrift ist die Grundlage des christlichen Glaubens (nicht die Tradition),
solus Christus -
allein Christus (nicht die Kirche) hat Autorität über Gläubige,
sola gratia -
allein durch Gnade Gottes wird der Mensch errettet (nicht wegen seiner Güte),
sola fide -
allein durch den Glauben wird der Mensch gerechtfertigt (nicht durch gute Werke)"
Johannes Calvin (1509 - 1564)
Dem ist nichts hinzuzufügen. Und besser kann man das Fundament, das uns trägt nicht beschreiben. Schaut man auf die Jahreszahlen des Calvin, so ahnt man, wie lange dieses Fundament schon trägt und in jedem einzelnen Teil Bestand hat.
Montag, 7. April 2014
Unser Fundament
Sonntag, 6. April 2014
Wieder zurück
Schön
war’s.
Die Verwandtschaft mal wieder gesehen – Nichte und Neffe sind plötzlich
erwachsen….wann ist das denn passiert??? Der Cousin meines Mannes und seine
Frau sind glückliche Grosseltern geworden (wir können sie gut verstehen)…viel
erzählt, miteinander gelacht, uns über die sehr gelungene Geburtstagsfeier mit
70 Gästen gefreut, schlemmertechnisch über die Stränge…sogar getanzt haben wir
(rheumakrank und wirbelsäulenoperiert – aber die Drehungen klappten perfekt!).
Und wir
hatten hin- wie rückwärts eine sehr gut Fahrt. Es lief wie am Schnürchen,
darüber sind wir sehr froh.
Nun heisst
es Koffer auspacken und Reistasche einpacken, denn morgen ist wieder Alltag –
mein Mann fährt die Woche über nach Karlsruhe und ich düse morgen nach Basel
ins Büro.
Dienstag, 1. April 2014
Mal wieder auf grosse Tour
Morgen hat
unser Auto mal wieder Grosseinsatz. Wir machen uns auf den Weg, 750 km nach
Norden. Dort sind wir bei Schwager und Schwägerin zum runden Geburtstag
eingeladen. Und weil es ziemlich weit ist, bleiben wir ein paar Tage und kommen
Sonntag erst zurück.
Nun hoffen
wir auf gute Fahrt, ohne Unfall, ohne
Panne und wenn möglich bitte auch staufrei J.
Sonntag, 30. März 2014
Familie
Mit Spazieren, im Gartenlokal Einkehren, Sandkasten im Garten, Blümchen pflücken….Sonntag eben.
Samstag, 29. März 2014
Wie aus dem Urlaub
Bevor ich gestern beim Konfi-Projekt war, habe ich nachmittags meinen Mann aus der Klinik abgeholt. 17 Tage hat er dort verbracht, um eine Diagnose stellen zu lassen und die Anfangstherapie zu beginnen.
Als ich an der Klinik vorfuhr, stand er schon draussen: mit Sonnbrille, strahlendem Lächeln und braungebrannt sah er eher wie ein Urlauber als wie ein Patient aus.
Es geht ihm ganz offensichtlich viel besser, und das zu erleben tut einfach gut.
Klar, die Diagnose Rheuma bleibt, und die Therapie wird ihn mal mehr, mal weniger immer begleiten, aber im Moment ist es einfach nur schön.
"Ihr sollt ein Licht sein"
Unter dieser Losung fand heute das diesjährige Konfirmanden-Projekt "Nachtwanderung" statt.
Wie immer haben wir zuerst gemeinsam gekocht. Diesmal für 19 Personen. Und da wir den Gemeinderaum und die Gegebenheiten inzwischen gut kennen, waren wir Topf- und werkzeugmässig gut vorbereitet. Wieder gab es eine Chinapfanne mit allerlei Gemüse und Nudeln dazu.
Und die Jugendlichen haben prima mitgemacht - Knoblauch gewürfelt, Zwiebeln geringelt, Fleisch geschnitten etc. Das Essen ist gelungen und hat allen gut geschmeckt.
Nach getanem Abwasch
Donnerstag, 27. März 2014
Grund zum Freuen
Obwohl ich bereits seit Februar physiotherapeutische Bindegewebsmassagen erhalte (immerhin schon 10 Stck), hat mein Hausarzt mir heute nochmals ein Rezept "ausserhalb der Regelverordnung" ausgestellt, so dass ich weitere sechs Massagen haben darf.
Da freu ich mich drüber.
Dienstag, 25. März 2014
Das ist die Frage....
Die Schlehen blühen wieder, schön sehen sie aus. Als seien sie mit Schnee bedeckt.
In meiner Kinderzeit sagte meine Grossmutter: immer wenn die Schlehen blühen, ist es kalt.
Aber wie ist das nun?
Ist es kalt, weil die Schlehen blühen, oder blühen die Schlehen, weil es kalt ist?
Montag, 24. März 2014
Nachlese ImPuls
Wir sind gut versichert und doch nicht sicher in der Welt.
Wir sorgen zuerst für uns selber, wollen alle unliebsamen Eventualitäten möglichst mit Garantie ausschliessen.
Wir suchen, wir streben nach Sicherheit, wollen unser Leben planen.
Dabei verlieren wir oft den Blick auf unsere Mitmenschen, und wir verlieren die Verbindung zu Gott.
Die Sicherheit aber, die Gott verspricht, ist eine andere als die, die Lebensversicherungen, Rechtsschutzversicherungen, Spionageabwehrdienste oder Vermögensverwalter uns vorgaukeln.
Gott möchte unser vorbehaltloses Vertrauen, dass ER unser Versorger unser Erhalter ist.
Er verlangt sehr viel. Aber auch Jesus rief seine Jünger mitten aus ihrem beruflichen und familiären Alltag, aus ihrer Sicherheit heraus: Folge mir nach! Und sie liessen alles stehen und liegen und gingen mit ihm.
Dies war in etwa die Kurzfassung des gestrigen Gottesdienstes.
Gut besucht war unsere Kirche wieder, und wir waren ganz überrascht, wie sehr die Möglichkeit, sich innerhalb des Gottesdienstes einen persönlichen Segen zusprechen zu lassen, genutzt wurde. Auch das Angebot, aus einem Behälter einen Bibelspruch oder ein Segenswort herauszuziehen und mitzunehmen, wurde rege angenommen.
Echt schön.
Ich selber habe natürlich auch einen Spruch gezogen, der wie es scheint, nur auf mich gewartet hat:
"Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der HERR allein lenkt seinen Schritt."Sprüche 16,9
"Gotte segne dich.
Er erfülle dein Herz mit Freude
deine Füsse mit Tanz
deinen Arm mit Kraft
deine Hände mit Zärtlichkeit
deine Augen mit Lachen
deine Ohren mit Musik
deinen Mund mit Jubel.
Sonntag, 23. März 2014
Frühling
Auf einen Husch war ich heute im Garten.
Ach,
wie der Frühling seine Fühler ausstreckt, wie überall grüne Spitzen zu sehen sind. Wie es so üppig gelb und weiss und rosa blüht ist einfach soooo schön.
Sogar ein paar Teich-Molche sind schon aus dem Winterschlaf erwacht und liessen sich an der Wasseroberfläche sehen.
Heute Abend ist noch ImPuls-Gottesdienst. Mal sehen wie es wird...
Freitag, 21. März 2014
So, das wars
Die Malerei und ihre Folgen sind nun vorbei (ausser das Schöne, das bleibt hoffentlich recht lange).
Auch die Vitrine im Korridor ist nun wieder eingeräumt, die Bücher sind an ihrem Platz und auch sonst - alles mal wieder blankgeputzt...
Kleine Einschränkung - die restlichen Zimmer müssen ihren Frühjahrsputz natürlich noch bekommen....
Donnerstag, 20. März 2014
Donnerstag-Hektik
Dieser Tag hatte es wirklich in sich:
Nach der Arbeit nach Lörrach zu allerlei Erledigungen gefahren, danach Physiotherapie bei uns im Ort, anschliessend nach Hause etwas zu Abend zu essen und gleich danach zur Kirchenprobe.
Am nächsten Sonntag ist nämlich wieder ImPuls-Gottesdienst.

Sonntag, 16. März 2014
Sonntag
Mit sonntäglicher Ruhe hatte das heute nichts zu tun.
Meinen Mann habe ich gleich nach dem Frühstück aus dem Krankenhaus auf Tagesurlaub nach Hause geholt, unser Sohn kam kurz danach mit seiner Familie angerauscht und zusammen haben wir begonnen, aus der Rumpelkammer wieder eine Wohnung zu machen.
Möbel wieder an ihren Platz geschoben, Schränke, Regale schön sauber geputzt, Scheuerleisten und Lampen montiert - Trubel pur. Aber wir hatten einen schönen Tag. Wirklich alle haben angepackt, wir hatten grosse Freude darüber, wie fit mein Mann schon wieder ist, ich konnte ohne Probleme für uns alle lecker Mittagessen kochen und sogar unsere kleine Enkelin hat sich mit beschäftigen lassen, so dass die Mama auch mithelfen konnte.
Nun, zurück vom Krankenhaus, in dem ich meinen Eheliebsten wieder "abgeliefert" habe,
bin ich zwar fix und fertig aber auch so froh und dankbar über alles, was schon geschafft ist.
| Diese Gänseblümchen hat uns Mäuslein mitgebracht. |
Donnerstag, 13. März 2014
Die Nebel lichten sich
Zuletzt haben wir die Tage gezählt, dass mein Mann endlich in die vorgesehene Klinik gehen kann, damit es endlich eine Diagnose und hoffentlich auch eine Therapie gibt.
Seit gestern ist er im Akutkrankenhaus für rheumatologische Erkrankungen stationär aufgenommen und schon bei den ersten Untersuchungen waren die Ärzte sicher, es ist wieder ein Rheumaschub.
Vor 12 Jahren ging es schon einmal in ähnlicher Weise. Damals konnten seine Beschwerden mit Prednisolon und MTX so weit zurückgedrängt werden, dass er schmerzfrei war und die Zerstörung der Gelenke nicht weiter fortgeschritten ist.
Doch weil es ihm so gut ging und seine behandelnde Rheumatologin ihre Praxis aufgab kamen andere Fachärzte zu der Entscheidung, das Rheuma sei im Blut nicht nachweisbar, also wird das MTX abgesetzt. Es wurde ihm einfach nicht mehr verschrieben. Mein Mann glaubte damals, die Ärzte wüssten schon, was richtig ist.
Doch heute stellt sich das als Fehler heraus. Der neue Rheumaschub konnte sich über Monate mit ziemlich unspeziefischen Symptomen "anschleichen", weil kein Medikament ihn hinderte. Inzwischen sind nun auch die Sprunggelenke und die Fingergelenke betroffen.
Allerdings sehen die Rheumatologen der Klinik gute Chancen, dass Prednisolon und MTX wieder gut helfen werden. Wobei ihn das MTX nun wohl lebenslang begleiten wird.
Noch gestern am Einweisungstag bekam er schon die erste Dosis.
Und heute ist schon Besserung in Sicht. Die Schmerzen hielten sich in Grenzen, so dass er einen kleinen Spaziergang machen konnte. So sieht auch meine Mann das Ganze recht zuversichtlich (Kopf in den Sand stecken ist eh nicht sein Ding) und freut sich schon auf jede wiedergewonnene Beweglichkeit.
Mittwoch, 12. März 2014
Eins-zwei-drei fertig ist die Renoviererei
Als ich heute von der Arbeit kam, "erwischte" ich den Malermeister gerade noch, wie er die letzten Maler-Utensilien aus dem Fahrstuhl ins Auto räumte. Ich wünschte ihm einen schönen Feierabend und er antwortete, sie seien dann fertig.
Wie? Fertig? Mit den Vorarbeiten (alte Tapeten entfernen, verspachteln, glätten, grundieren...)?
Nein, meinte er, wir sind komplett fertig.
Da war ich dann doch sehr erstaunt. Bei der Auftragsvergabe sagte er, er müsse erst sehen, ob eine Woche ausreicht, und nun haben sie es in 3 Tagen geschafft.
Korridor, Schlafzimmer und Bad - das macht ihnen so schnell keiner nach - also wir bestimmt nicht.
Und schön ist es geworden - ich freu mich wie ab.
Naja, die Rechnung wird nicht ohne - da MUSS es schon schön sein und tadellos.
Allein die Rumpelkammer bleibt mir noch erhalten, denn Mein Mann ist seit heute im Krankenhaus und unser Sohn kommt erst am Sonntag zum Möbel zurückstellen, Lampen anbauen etc.
Montag, 10. März 2014
Leben in der Rumpelkammer
Die Möbel beider Räume haben wir ins Wohnzimmer verfügt, den Inhalt dieser Schränke und Regale zum Teil in andere Schränke umgelagert, schon seit letzten Mittwoch war ich da dran.
Ist zwar alles ein bisschen improvisiert, aber es wird schon gehen.
Ich hoffe einfach, dass ich an alles Notwendige gedacht habe, das ich aus dem Schlafzimmerschrank brauche, denn der ist zugebaut mit unseren komplett demontierten Betten.
Wiederaufgebaut werden die erst, wenn mein Mann aus dem Krankenhaus zurückkommt (er muss morgen einrücken). Er und ich hoffen, dass das schon diesen Freitag wenigstens übers Wochenende sein wird. Wenn er länger bleiben muss, wird die Schrankgeschichte irgendwann spannend, aber Spannung muss ja auch ab und zu sein...
Sonntag, 9. März 2014
Der Frühling ist da
Und nun freuen wir uns über unseren Garten. Die Schlüsselblumen blühen schon, die wilden Primeln sind wieder wie eine Farbenexplosion und hie und da spitzt sogar schon ein Veilchen. Bienen summen durch die Luft und ich summe mit, dankbar und froh.
Donnerstag, 6. März 2014
Stolz wie Bolle
Die ersten Mails, daß ich mein E-Mail-Programm auf Verschlüsselung umstellen muss, habe ich einfach ignoriert. Aber je näher der Stichtag 31. März 2014 rückte, wurde mir zunehmend mulmig zumute. Was, wenn ich ab 1.4.14 tatsächlich E-Mails weder senden noch empfangen kann?
Also machte ich mich heute daran, mich mit diesem Thema zu beschäftigen. Das erste Ergebnis: Tatsächlich, ich komme nicht drum herum, mein Mail-Programm umzustellen. Aber wie? Die überall servierte "Schritt-für-Schritt-Anleitung" ist allenfalls rudimentär. Der Knackpunkt war, im E-Mail-Programm den Bereich der Einstellungen zu finden, wo die Port-Nummern hinterlegt sind.
Aber nach einigem hin und her und mehreren Frustpausen habe ich es dann doch gefunden, und das Beste: nun, nach der Umstellung funktioniert das Mail-Programm immer noch. Da hab ich´s wohl richtig gemacht, freu, freu.
Dienstag, 4. März 2014
Ein echtes Wunder
Ein Mann aus unserem Gebetskreis hat uns vor Jahren darüber informiert, daß er eine seltene Form von Leukämie hat. Daß seine Heilung ihm ein Gebetsanliegen ist, und er uns bittet mit und für ihn zu beten. Daß er aber zuversichtlich ist, daß Jesus ihn heilen wird.
Die folgenden Jahre ging es mit seinen Blutwerten auf und ab, mal besser, mal schlechter. Dann, vor etwa fünf Jahren, empfahl ihm einer der Betriebsärzte (auch aus unserem Gebetskreis), doch an einer neuen Form der Chemotherapie teilzunehmen. Zuerst wollte unser Kollege nicht so recht, auch weil diese Art der Chemo nicht konkret für seine Art der Leukämie zugeschnitten war, dann aber entschloss er sich doch, zumal der Arzt ihm eindringlich dazu riet.
Und von da an ging es unaufhaltsam bergauf mit den Blutwerten. Gestern hatte er zum Gebetstreffen sogar die Statistik seiner Blutwerte mit und konnte so eindrucksvoll belegen, dass seit 2009 die Leukozyten nicht nur innerhalb des Grenzwertes bleiben, sondern bei einm Wert von 4,7, wobei der Normbereich zwischen 3 und 10 liegt.
Und wo ist hier nun das Wunder, wird mancher fragen? Schließlich hat er ja eine Chemotherapie erhalten.
Nun, das Wunder ist, daß diese Chemo nur der Vesuch war, die Krankheit etwas aufzuhalten. Überhaupt hält diese Arte der Chemotherapie nach Aussage des Arztes nur ein Jahr an, bei unserem Kollegen sind es aber nun schon mehr als vier Jahre und die Werte sind immer noch tiptop.
Wir freuen uns einfach mit und sind dankbar, daß besagter Kollege montags ganz fröhlich und putzmunter mit uns in unserer Gebetsrunde sitzt.
Montag, 3. März 2014
Nicht einfach nur durch den TÜV....
In Basel entsteht ein neues Hochhaus. Das höchste Hochhaus der Schweiz soll es einmal sein. Da es zu dem Unternehmen gehört, für das ich derzeit arbeite, habe ich immer mal wieder die Gelegenheit, Neuigkeiten über den Baufortschritt zu lesen oder Bemerkenswertes über die Ausstattung und Konzeption.
Unlängst las ich da, daß das fertige Hochhaus eine Frischluftzufuhr von 250000 m3 pro Stunde haben wird. Fünfundzwanzigtausend Kubikmeter jede Stunde? Da wird dann wohl anderweitig in Basel die Luft dünn???
Inzwischen ist der Riese schon 100 Meter hoch, und es sollen noch ca 78 Meter dazukommen.
Heute stand im Baufortschritt, daß der erste Lifttest erfolgreich stattgefunden hat (klar, bei dieser Höhe nimmt niemand mehr die Treppe). Aber es war auch zu lesen, daß der Lift eben nicht "nur" diesen offiziellen Test bestehen muß, sondern zusätzlich den inoffiziellen Test, den "Fünflibertest".
Und der geht so: Ein in der Liftkabine hochkant aufgestelltes Fünffrankenstück darf beim
Anfahren, während der Fahrt und beim Stoppen nicht umfallen.
Und auch dieser Test wurde bestanden. Das finde ich echt beachtlich. Was Technik doch so alles kann...
(foto mit freundlicher genehmigung von andy55)
Samstag, 1. März 2014
Frisch gewagt ist halb gewonnen
Das für heute vorhergesagte Regnerische ist bis jetzt ausgeblieben. Gut so. Dann kann ich mich heute doch noch in den Garten wagen.
Das milde und sonnige Wetter der ganzen letzten Wochen hat die Pflanzen ziemlich in Frühlingsstimmung versetzt. Ich möchte heute unbedingt die Rosen schneiden, die haben nämlich schon Zentimeter lange Triebe, sie abhäufeln und düngen, ausserdem ein paar Stauden zurück schneiden und das Gesträuch um den Teich ein bißchen stutzen. Mal sehen, ob mir das alles gelingt.
Ich werde mich mit meinem Korsett bewaffnen, schließlich hat es beim Boden wischen schon mehrfach gute Dienste geleistet, und hoffen, daß es auch gartentauglich ist.
Auf das Draußensein freue ich mich auf jeden Fall.
Mittwoch, 26. Februar 2014
Damit man nicht ins Grübeln kommt
Diese Woche hat es wirklich in sich. Es stehen so viele Termine an, wobei ich betonen möchte, daß es durchaus auch sehr schöne Termine sind, auf die ich mich freue: Montags das Treffen der Turnerfrauen, dienstags ImPulstreffen, Mittwoch das "Jahresessen" der Firmengebetsgruppen, am Donnerstag Augenarzt und abends Physiotherapie freitags Wohnungsputz, damit ich den Samstag über ein bißchen im Garten werkeln kann...
Zwischendurch gehe ich natürlich auch mal ins Büro ein paar Brötchen verdienen.
Einerseits freue ich mich, wenn es nächste Woche wieder ruhiger wird, andererseits hilft mir diese Hektik aber auch, mich abzulenken. Ich habe keine Zeit, darüber zu grübeln, was die Diagnostik bei meinem Mann alles bringen wird. Er sitzt krank geschrieben zu Haus und wartet auf seinen Termin zur stationären Aufnahme in der Klinik. Am 24. 2. 14 vom Hausarzt notfallmäßig angemeldet, ist die Aufnahme nun für den 12. März 14 vorgesehen (ich darf gar nicht über diese Zeitabläufe nachdenken, dann rege ich mich nur auf).
Ausserdem habe ich auf diese Weise auch keine Zeit, zu sondieren, wie stark mein Bein weh tut. Daß es weh tut ist eh klar, aber im Moment habe ich keine Zeit dafür....
Dienstag, 25. Februar 2014
Einfach schön...
...und superkurz war der Abend, das Treffen der "Step-Aerobic-Mädels (Montagsturnen)" vom Turnerbund.
Tatsächlich hat die Besetzung seit meinem Weggang so stark gewechselt, daß ich mehr als die Hälfte der Frauen nicht kannte. Aber die paar, die ich noch von früher kannte, freuten sich wirklich sehr, daß ich da plötzlich hereinschneite. Und ich freute mich ebenso über das Wiedersehen. So wurde erzählt und gefragt nach dem woher und wohin - die Zeit verging wie im Flug.
Und dann hatten sie für uns drei Frauen, die wir ehemals die Stunden geleitet haben, noch eine Überraschung - ein wunderschöne weisse Rose für jeden, einfach so, als Dank für frühere hübsche Sportquälereien und als Hinweis, daß wir auch weiterhin willkommen sind. Wir waren echt gerührt.
Sonntag, 23. Februar 2014
Kaiserwetter
Es ist Sonntag und ein so richtig sonniger Tag. Nur hie und da eine Wolke.
Im Garten geht es schon mächtig auf Frühling zu, die Rosen treiben ganz vorwitzig, im Teich habe ich bereits einen Molch gesehen....
So in der warmen Sonne sitzen, dem Vogelgezwitscher zuhören, was ist das schön.
Ein Wermutstropfen mischt sich allerdings in unsere Vorfrühlingsidylle: meinem Mann geht es immer schlechter, er kann nur noch unter Schmerzen laufen, kaum noch Treppen steigen, auch die Hände versagen zunehmend den Dienst. Morgen hat er wieder einen Arzttermin....
Freitag, 21. Februar 2014
Brüsseler Stilblüten
Bei meinem Wochenendeinkauf im Supermarkt wollte ich ein Stück Rinderhüfte kaufen.
Als ich am Fleischstand meinen Wunsch äusserte, fragte der nette Mann hinter der Theke, "Woher solls denn sein? Wir haben dieses hier aus Gersbach im Wiesental (liegt nicht weit entfernt im Schwarzwald), oder dieses hier aus Urugay."
Aus Urugay?!
Ich schaute ihn wohl ziemlich perplex an, denn er zuckte kurz mit den Schultern und meinte: "Ist halt in unserem Sortiment - südamerikanisches Steakfleisch."
Ich hatte mich inzwischen gefasst und meinte, ich nehme lieber Rinderhüfte aus Gersbach, denn wer weiss, ob sich die Edel-Kuh aus Urugay mit meinem piepnormalen Butterschmalz aus D in der Pfanne verträgt...
Er pflichtete mir lachend bei und sagte, er würde auch so entscheiden.
Auf dem Nachhauseweg dachte ich immer noch darüber nach und wurde zunehmend ärgerlich über die seltsamen Vorschriften, die uns Brüssel aufzwingt.
Dass Rindfleisch um die halbe Welt transportiert wird, wobei (falls die Kuh bereits jenseits des Atlantik geschlachtet wird) die Kühlkette zu keiner Zeit unterbrochen werden darf, interessiert die Brüsseler Energiebilanzrechner nicht, von Lebendtransporten gar nicht zu reden. Da zählt nur die so hochgelobte globale Marktwirtschaft.
Aber es wird höchst dringlich bestimmt, dass wir keine Glühbirnen mehr kaufen dürfen, weil die zu energieintensiv seien.
Der Quatsch wird immer quetscher bis er quietscht....
Mittwoch, 19. Februar 2014
Ferngebet?
Freunde von uns reisen Anfang März nach Israel, um dort eine Rundreise zu machen. Natürlich steht auch Jerusalem auf dem Programm.
Die Freundin bot mir an, ein Gebet für mich in die Klagemauer zu stecken, wenn ich ihr dies rechtzeitig schicke. Erst fand ich die Idee toll und sagte voller Freude zu, doch dann kamen mir Zweifel.
Macht es denn Sinn, ein Gebet, das ich tausende Kilometer weit weg und schon Wochen vorher niederschreibe, von einer anderen Person in eine Mauerritze stecken zu lassen? Ich zögerte und fand, beten kann ich auch direkt und hier von zu Hause aus.
Aber mit der Zeit dachte ich immer wieder darüber nach und übers letzte Wochenende wurde es mir plötzlich richtig wichtig.
Auf einmal sah ich darin eine Gelegenheit, eine besondere Form des Gebets... und schließlich - kein Gebet ist umsonst.
Heute habe ich es formuliert, von Hand auf schönes Briefpapier geschrieben und gleich an die Freundin postfertig gemacht. Und jetzt finde ich es ganz speziell: heute war es ein Gebet meines Herzens, das ich niedergeschrieben habe, und ab morgen ist es ein Brief an Jesus Christus.... und jetzt fühlt es sich irgendwie "richtig" an und ich fühle mich ganz leicht.
Montag, 17. Februar 2014
Manchmal ist Tee trinken eben keine Lösung
Letztes Jahr, als ich der OP wegen komplett ausgebremst war, ist mein lieber Mann zu Höchstform aufgelaufen.
Alles hat er übernommen, ist seinem Beruf in gewohnt pflichtbewusster Art nachgegangen, hat sich um den Haushalt in jeglicher Form gekümmert und ist dann auch noch mir liebevoll beigestanden, wenn ich vor Schmerzen wieder mal ganz mutlos war.
Und wie sehr haben wir uns gefreut und gelobt, dass er "fit wie ein Turnschuh" ist. Gerade in dieser Zeit war das echt nötig.
Doch nun ist mein Mann angeschlagen.
Ganz schleichend fing es letzten Spätsommer an. Als er damals zum Arzt ging, dachte er, das Rheuma sei zurück gekommen, doch das Blutbild zeigte keine Auffälligkeiten in dieser Hinsicht. Nur ein Entzündungswert war erhöht.
Inzwischen haben sich die Beschwerden in den letzten Wochen so gesteigert, dass er heute Morgen wieder zum Arzt ging. Nochmals Blut gezapft - diesmal soll auf Borelien getestet werden. Allerdings muss man wieder warten bis das Ergebnis da ist.
Tja und während der Warterei werden die Schmerzen und die Unbeweglichkeit mehr und mehr, aber funktionieren muss er trotzdem, denn krank geschrieben wurde er nicht....
Und wenn der Boreliosetest nichts ergibt?
Wieder Termin holen, wieder warten????
Die Warterei und die Frage, was ist los?, und dabei nichts tun können, das macht echt hilflos...
Sonntag, 16. Februar 2014
Mausi-Besuch
Vor zwei Wochen, als wir gemeinsam brunchen wollten, war erst Mäuslein, und
ein paar Stunden später Mama und Papa krank - Norovirus!Letztes Wochenende war ich in Sachen Konfirmanden unterwegs.
Aber heute hat es geklappt. Schon kurz nach elf kamen sie angesaust und blieben bis zum frühen Abend.
Gestaunt habe ich auch, wie sicher sie schon selber essen kann, ganz ohne Matscherei, und dass die Tage der Windeln ebenfalls gezählt sind.
Das ist schon toll, mitzuerleben, wie so ein Menschlein aufwächst. Ein richtig sonniges, Herz erwärmendes Geschenk.
Samstag, 15. Februar 2014
Interview mit Gott
"Du würdest mich gerne interviewen?", fragte Gott.
"Falls du dafür Zeit hast", sagte ich.
"Ich hab´ewig Zeit, ...was willst du wissen?"
"Was wundert Dich am meisten an den Menschen?"
"Daß sie es langweilig finden, Kind zu sein. Und ganz schnell erwachsen werden wollen - um dann wieder Kind sein zu dürfen."
"Daß sie ihre Gesundheit opfern, um reich zu werden, und dann viel Geld zahlen, um wieder gesund zu werden."
"Daß sie leben, als würden sie niemals sterben, und sterben, als hätten sie nie gelebt."
"Was würdest du Eltern für ihre Kinder raten?"
"Zu lernen, daß man niemanden zwingen kann, zu lieben. Alles was man tun kann, ist, sich lieben zu lassen"
"...daß es nicht gut ist, sich mit anderen zu vergleichen"
"...daß reich sein nicht heißt, das meiste zu haben, sondern das wenigste zu brauchen"
"...daß zwei Leute ein- und dieselbe Sache sehen und dennoch etwas Unterschiedliches wahrnehmen"
"...daß es nicht nur darum geht, einander zu vergeben, sondern daß man sich auch selbst vergeben muß"
"...und zu erkennen, daß ich da bin...IMMER."
aus dem Buch "Der Alltagstourist" von Eva Jung
Mittwoch, 12. Februar 2014
Sonnenstrahlen
Zum einen wirklich von der Sonne, ich war nach Feierabend eine ganze Stunde bei strahlendem Sonnenschein am Rhein laufen - es war wie im Frühling.
Ausserdem konnte ich auf eine rundherum gelungene Verhandlung zwischen unserem Projekt und der Lieferfirma des Autoklaven zurückschauen, was so nicht zu erwarten war.
Seit Jahr und Tag kann ich nicht mehr zum Step-Aerobic gehen. Dabei habe ich das so geliebt, habe diese Trainingsstunden sogar selber gegeben. Doch das ist einfach schon lange passè. Heute allerdings rief eines der "Mädels" an und lud mich ein, mal wieder zum Jahrestreffen zu kommen, das wäre doch schön. Spontan lehnte ich ab, ich gehöre schon so lange nicht mehr zur "Truppe", kenne viele Neu-Hinzugekommene gar nicht, und die mich nicht... und überhaupt..., nein Step-Aerobic ist für mich Vergangenheit.
Doch sie liess nicht locker, zwar käme ich nicht mehr zum Training, aber sie selber würde sich sehr freuen, mich mal wiederzusehen. Ausserdem käme auch Anna*, mit der zusammen ich die Gruppe einmal geleitet habe, und die würde sich auch freuen, mich mal wieder zu treffen, zumal sie inzwischen weiter weg wohnt. Und auch Lisa*, die die Gruppe von mir übernommen hat, würde sich freuen, wenn ich käme, sowieso würde Lisa noch heute hin und wieder Choreografien von mir verwenden - also, ich möge nochmal ganz fest überlegen, ob ich wirklich nicht kommen möchte....
Na, ich war platt - sehr erfreut und geschmeichelt, dass sie mich nicht vergessen haben, das ist schon toll.... Und Anna mal wiederzusehen, darüber würde ich mich sehr freuen, schliesslich haben wir gemeinsam die Trainerausbildung an der Sportschule absolviert und so manche Stunde zusammen verbracht....
Also sagte ich dann doch zu. Und als ich auflegte hatte ich trotz des späten Abends Sonne im Herzen. Einfach schön.
*Name geändert
Dienstag, 11. Februar 2014
Physiotherapie die 97.!
Ich war pünktlich dran, die Physiotherapeutin eine junge, symphatische Frau, sehr engagiert und aufgestellt, die mich nun einige Wochen begleiten würde - meine Hoffnung auf Hilfe steigerte sich ins Unermessliche. Sie lobte mich auch gleich zu Anfang, weil ich alle Unterlagen vollständig mitgebracht hatte.
Und dann kamen wir wie immer beim Beginn einer Physiotherapie zur "Bestandsaufnahme" (sie nannte es "sich ein eigenes Bild machen").
Und dabei verliess mich jeglicher Mut, auch der, den ich nie hatte.
Haltung schief, Schultermuskulatur praktisch nicht vorhanden, Bauch und Rückenmuskulatur völlig unterentwickelt, Trichterbrust, so dass die Lunge zu wenig Platz hat, Säure-Basenhaushalt fraglich - muss getestet werden, Lungen- und Lebertest erforderlich, da die nächtlichen Schmerzen im Rücken auch davon kommen könnten.....etc.
Die Verkrampfungen in den Beinen kamen nicht zur Sprache, ansonsten wurde jedoch ausser Sprechen nichts getan, denn im Nu waren die 20 Minuten, die ein Termin beanspruchen darf, herum.
Ich verliess die Praxis völlig deprimiert. So krank und völlig unzulänglich habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt.
Kommenden Donnerstag habe ich den nächsten, diesmal einen Doppeltermin. Und ich wappne mich, heute war ich echt unvorbereitet, aber am Donnerstag nehme ich ein oder zwei Krallen mit!
Sonntag, 9. Februar 2014
Da klingeln sie schon
Zwar war es ein bisschen stürmisch, aber uns zog es nachmittags zu einem
Spaziergang nach Draussen, zumal sogar hin und wieder die Sonne schien.
Aber dennoch: ist uns kein Winter beschieden, dann freuen wir uns eben über die schönen Blüten, und zwar von Herzen :-).
Neuland
Spannender Tag - Konfitag.
Das bedeutet, daß die Konfirmanden den Samstag gemeinsam verbringen und den Sonntags-Gottesdienst vorbereiten.
Dieser stand dieses Jahr unter dem Thema "Ihr seid das Licht der Welt."
Da wir dieses Jahr 36 Konfirmanden in der Gemeinde haben, wurden Gruppen gebildet, von denen jede eine bestimmte Aufgabe zur Vorbereitung übernahm. Ich bekam eine Gruppe mit sechs Konfi´s und sollte mit ihnen zwei Collagen erarbeiten unter den Themen: Was mein macht mein Leben dunkel? Was macht mein Leben hell?
Konfirmandenarbeit? Das ist völlig neu für mich. Und da saß ich nun mit ihnen um den Tisch herum, vier Jungen, zwei Mädchen und betete, daß ich mit ihnen zurecht kommen möge.
Anfangs war es ziemlich zäh, zunächst waren sie stumm wie die Fische. Aber nach und nach kam Leben in unsere Runde. Erst machten die beiden Mädchen mit, dann zwei der Jungen, brachten Ideen, suchten nach Schwerpunkten. Nur die anderen beiden Jungen blieben reserviert. Einer davon, ein großer Bursche, saß, seine Winterjacke bis obenhin zugenköpft, Strickschal um den Hals und das Basecap tief in die Stirn gezogen, mit den Händen in den Taschen abweisend auf seinem Stuhl.
Aber plötzlich, als es um Tod und Verlust ging, beteiligte er sich an der Dikussion. Und als er dann beim Bildersuchen für die Collage das erste superpassende Bild fand, taute er richtig auf...das machte richtig Freude.
Und nach zwei Stunden hatten wir wirklich zwei gut gelungene Collagen gebastelt, die die jungen Leute heute im Gottesdienst vorgestellt haben. Jeder der Sechs hat etwas zu den Collagen sagen können und dabei fand ich es besonders toll, daß sie frei gesprochen haben, ohne "Spickzettel".
Überhaupt war es ein gelungener Gottesdienst, der von Anfang bis Ende ausschliesslich von den Konfirmanden gestaltet wurde. Und sie machten ihre Sache wirklich gut.
Wie sie da so vor dem Altar standen, fand ich, ja, ihr seid das Licht der Welt.
Donnerstag, 6. Februar 2014
Schon vorbei
Nun ist er schon wieder vorbei, unser Tanzkurs. Gestern war die Abschluss runde. Schade eigentlich.
Dabei kommen wir jetzt, am Ende des Ergaenzungskurses erst richtig in Schwung, wo wir doch nun endlich den Chachacha mit Drehung und "Promenade" beherrschen...:-).
Doch es ist für uns im Moment einfach nicht moeglich, den nächsten Kurs zu besuchen, da mein Mann derzeit bis nach Karlsruhe zur Arbeit fahren muss.
Aber Spass hat die Tanzerei allemal gemacht, wir fanden es viel cooler, als einfach nur zusammen essen zu gehen.
Dienstag, 4. Februar 2014
Eine Mittagspausengeschichte
Rosanna wollte das Leben malen.
Sie nahm braune Erde und das Blau des Himmels, brachte
das Grün der Bäume und die Buntheit des Sommers dazu, malte das Gold eines
Herbstes und die weisse Ruhe des Winters, vermischte sie mit dem betörenden
Duft des Frühlings, schüttete die Pracht der Sonne darüber aus und liess es von
den Geheimnissen der Winde durchwehen.
So malte sie ein Bild des Lebens, das sie liebte. Das
Bild atmete Freude aus. Es tönte wie ein herzhaftes Lachen, schmeckte nach
Glück und fasste sich an wie Wahrheit.
Rosanna fand ihr Bild so schön und lebendig, dass sie
es Gott schenken wollte.
Gott lächelte, als es das Bild sah. „Mein Kind, dein
Bild ist wunderbar. Ich will dir helfen, dass es vollkommen wird.“ Und Gott
schenkte ihr den Glauben.
Da verwandelte sich das Bild von Rosanna. Sie malte
die Glut der Hingabe, das Feuer der Jesusliebe, die Begeisterung von Gott in
das Bild. Es behielt die Freude, wurde aber tiefer und reifer, bekam einen
überirdischen Glanz und reichte in die letzten Geheimnisse des Lebens hinein.
Das Mädchen wurde zur Frau, und wieder legte sie Gott
ihr Lebensbild hin.
Gott nickte zustimmend, aber er gab ihr das Bild
zurück und schenkte ihr das Leid.
Da tupfte Rosanna auf das Meer der Freude die Tränen
von Menschen, malte an den wunderbar bunten Regebogen einen kleinen schwarzen
Rand, zeichnete in die grünen Hoffnungsbäume den Trauerflor, mischte mitten in
den bunten Sommer die Kränkungen und Verwundungen ihres Herzens, fügte zur
Sonne der Liebe die Nacht des Leides, ergänzte Wonne mit Qual und Lachen mit
Weinen.
Das Bild wurde durch die Töne der Schwermut und Trauer
noch echter und schöner.
Still ging Rosanna zu Gott. “Herr, nimm mein Bild, ich
habe es mit Herzblut und Schmerzen gemalt.“ Gott sah sie gütig an. „Ich habe
noch ein letztes Geschenk für dich, das schwerste.“
Und er schenkte ihr die Einsamkeit.
Noch einmal wandelte sich das Bild. Es wurde stiller.
Alles Aufgeregte, Schreiende wurde gemildert. Sanfte, einfache, demütige Farben
begannen zu leuchten. Menschenstimmen, Zeitgeister, Tagesformen wurden
umgestaltet in ruhige Worte des Lebens, Weisheit des Himmels und Sehnsucht nach
Ewigkeit.
Nun erst konnte man den ganzen Zauber des Lebens
erkennen.
Da
nahm Gott das Bild zu sich und sprach: „Nun ist es ausgereift. Wir werden es in
meinem Reich zum ewigen Leben erwecken.“
Autor leider unbekannt / übermittelt von mea
Sonntag, 2. Februar 2014
Schade
Wir waren heute mit unseren "Jungen Leuten" zum Brunch verabredet, doch leider musstens sie absagen. Enkelmaeuslein ist gestern krank geworden. Ja, sooo schade. Zwei Wochen haben wir sie nicht gesehen, und wie man hoert, hat sie schon wieder Neues gelernt. Sie fehlt uns. Aber krank werden so kleine Kinder ja schnell einmal. Meist vergeht das wieder genauso schnell. Wir wünschen es ihr von Herzen und gedulden uns eben noch ein paar Tage.
(Dies ist der erste Eintrag über mein Tablet.)
Samstag, 1. Februar 2014
Offensichtlich...
...können wir wesentlich schneller essen als arbeiten....
Unser ImPulsteam hatte gestern erstes Vorbereitungstreffen für den nächsten ImPuls-Gottesdienst. Aber es sollte eben nicht nur Arbeitstreffen sein, hernach wollten wir zusammen Raclette essen.
Gesagt getan. Von 18 bis 20 Uhr war das Arbeitstreffen. Und ab 20 Uhr wurde dann geschmaust.
Die Gottesdienstvorbereitung gestaltete sich jedoch ein bißchen zäh. So richtig konnten wir das selbstgewählte Thema (Arbeitstitel "Jesus und die NSA") nicht fassen, diskutierten hin und her und brachen dann um 8 einfach ab und verabredeten den einen nächsten Vorbereitungstermin.
Danach richteten wir die Raclette-Zutaten und den Tisch. Jeder hatte etwas mitgebracht und lachend und schwatzend gingen wir zu Werke, schnabulierten dann ausgiebig und in aller Ruhe die Leckereien, unterhielten uns und machten uns dann gemeinsam ans Aufräumen und Abwaschen.
Als alles schon beinahe wieder blank war, sagte Eine von uns auf einmal: "Ist euch klar, daß es erst kurz vor Zehn ist und wir nicht nur mit dem Essen sondern auch schon mit dem Aufräumen fertig sind? Wenn wir uns sonst um Acht zur Gottesdienstvorbereitung treffen, sind wir meistens erst viel später mit unserem Treffen fertig.
Sagte eine Andere (augenzwinkernd) darauf: "Dann wird es wohl so sein, daß wir wesentlich schneller essen als arbeiten können..."
War ein sehr schöner Abend.
Freitag, 31. Januar 2014
Ob das wohl gut geht?
Heute morgen wurden die drei schönen Buchen vor unserem Balkon gestutzt. Als ich nach Hause kam, fiel mir gleich auf, dass es vor dem Wohnzimmerfenster so merkwürdig kahl aussah.
Na, und dann sah ich die Beschehrung. Das kommt schon beinahe einem Kahlschlag nahe!
Der wirklich spannende Teil der Geschichte kommt jedoch erst noch.
Der mittlere der drei Bäume hat mit seinen Wurzeln den Bürgersteig angehoben und in ein welliges Gelände verwandelt. Und nun soll der Bürgersteig auf der Länge aller drei Bäume aufgegraben, die Wurzeln aller drei Bäume gekappt, mit Wurzelschutzfolie versehen und der Bürgersteig dann wieder geschlossen werden.
Ob die Bäume allerdings diese Prozedur ohne einen guten Teil ihrer Wurzeln überstehen? Ich bin mir da nicht sicher. Ich würde sie vermissen, am meisten den, der unserem Balkon am nächsten steht. Denn es ist so schön, den Meisen zuzusehen, wie sie geschäftig durch die Zweige hopsen, oder ein Eichhörnchen zu beobachten, das durch die Äste turnt. Ausserdem bieten die Bäume Lärm- und Sichtschutz. Es wäre echt schade um sie.
Donnerstag, 30. Januar 2014
Spielzeugalarm
Kürzlich bin ich mal wieder 39 geworden :-)
Und mein Mann hat mir ein tolles Geschenk gemacht, nämlich ein Tablet-PC. Damit hatte ich schon hin und wieder mal geliebäugelt und mich deshalb sehr drüber gefreut.
Da mein Mann z.Zt. die Woche über in Karlsruhe arbeitet, hat er mir das gute Stück schön mit Schleife geschmückt aber originalverpackt überreicht und ist dann ab zu seiner Arbeit.
Und mir fielen gleich 120 Gelegenheiten ein, wohin ich das Tablet nun mitnehmen könnte und wobei es mir zukünfit gute Dienste leisten würde.
Allerdings nicht "originalverpackt".
Bis zum Wochenende wollte ich nicht warten und fand, es müsste mir doch wohl gelingen, das Teil selber in Betrieb zu setzen und ein bißchen näher kennen zu lernen.
Und das nahm ich auch gleich in Angriff, noch vor dem Frühstück.
Und voilá: einige Zeit später war das Tablet eingerichtet, arbeitsfähig und sogar schon online (worauf ich besonders stolz bin).
Aber mit dem Ausprobieren ist das so eine Sache: es geht voran, dann gibt es wieder Rückschläge. Immer wieder denke ich, das muss doch irgendwie gehen... und versuche und probiere, freue mich wie ein Kind, wenn etwas dann doch klappt...und merke gar nicht, wie die Zeit vergeht!
Nach wie vor freue ich mich sehr über diesen neuen Mitarbeiter in meinem "Privatbüro", muss mich aber sehr hüten, dass er nicht zum Zeitfresser wird.
Mittwoch, 29. Januar 2014
Nichts ist so beständig...
...wie die Veränderung.
Als ich heute morgen ins Büro kam, dachte ich, ich sei im falschen Film, oder in die falsche Bürogasse eingebogen:
Mein Platz war nur noch halb so gross, die Büroschränke und der Schreibtisch umgestellt, der Beistelltisch zum zweiten Arbeitsplatz umfunktioniert...keine Ablageflächen mehr, zwischen Scheibtisch und Schrank kein Schritt mehr möglich....
Zwar wurden wir eine Woche vorher mit einer knappen Mail informiert, dass mehr Arbeitsplätze in unserer Bürogasse untergebracht werden müssen, allerdings hatte mir die Sekretärin versichert, daß dies nicht vor März passieren würde.
Und nun das! Zwar wußte ich, daß dies auf mich zukommt, aber konkret zu sehen, wie eng und unpraktisch es wird, das hat mich dann doch erschüttert.
Spontan fiel mir der Satz ein: Artgerechte Haltung ist das nicht! (motivationsfördernd auch nicht.)
Aber alles Hadern nützt nichts, entweder kann man sich mit der neuen Situation arrangieren, oder sich etwas anderes suchen.
Vielleicht sollte ich mehr darauf schauen, daß ich 10 Jahre lang einen sehr komfortablen Arbeitsplatz hatte und dankbar dafür sein (und nebenbei die Augen offen halten), und nun sind eben andere Zeiten angebrochen.
Ein Zitat von Dietrich Bonhoeffer fällt mir ein:
"Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz bestimmt an jedem neuen Tag."
Daran will ich mich halten.
Dienstag, 28. Januar 2014
Wer ist hier der Künstler?
Der Biber, der genau so viel abzunagen weiss, dass die Eiche
nicht kippt?
Oder die Eiche, die sich als Spitzentänzerin sehr gut macht?
Das Foto hat mir mein Schwager zugeschickt, vielen Dank dafür.
Montag, 27. Januar 2014
Solidaritätsfieber
Für unsere Tochter beginnt eine spannende Zeit:
Sie schreibt an ihrer Masterarbeit, und erkundet gleichzeitig das Gebiet "Arbeitsmarkt", auf dem sie sich ab Mai tummeln möchte und muss. Dazu knüpft sie Kontakte und Verbindungen zu Netzwerken und Agenturen, die ihr behilflich sein können und sondiert gleichzeitig mögliche Stellen auf die sie sich bewerben kann....Aber erst der Master, der so gut wie möglich gelingen soll und noch eine mündliche Prüfung.
Wir als Eltern merken, wie spannend und nervenaufreibend der Eintritt in die Arbeiswelt ist.
Einerseits gibt es nahezu unendlich viele Möglichkeiten, andererseits ist es ein stählernes Getriebe, das kein Pardon kennt. Und dann ist da noch der Druck, unter Tausenden nach dem Studium erfolgreich eine Arbeit suchen zu müssen. Eine, von der man leben kann, wohlgemerkt.
Das ist keine leichte Zeit. Wir als Eltern brauchten uns bisher über ihre schulischen Erfolge, ihr Studium, ihren Fleiss und ihr Engagement nie Sorgen zu machen, aber nun fiebern wir doch mit, wie es wohl nach April weitergeht.
Immer wieder bete ich für sie. Schliesslich weiß Gott auch, daß sie Lohn und Brot braucht, kennt alle unsere und ihre Sorgen und Hoffnungen. Mir hilft das und vielleicht ihr auch...
Sonntag, 26. Januar 2014
Ist dir schon eine Engel begegnet?
"Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,
die Engel.
Sie gehen leise, sie müssen nicht schrein,
oft sind sie alt und häßlich und klein,
die Engel.
Sie haben kein Schwert, kein weißes Gewand,
die Engel.
Vielleicht ist einer, der gibt dir die Hand,
oder er wohnt neben dir, Wand an Wand,
der Engel.
Dem Hungernden hat er das Brot gebracht,
der Engel.
Dem Kranken hat er das Bett gemacht,
und er hört, wenn du ihn rufst, in der Nacht,
der Engel.
Er steht im Weg und er sagt: Nein,
der Engel,
groß wie ein Pfahl und hart wie ein Stein -
es müssen nicht Männer mit Flügeln wein,
die Engel."
Rudolf Otto Wiemer
Samstag, 25. Januar 2014
Man kann auch übers Wetter schreiben...
Bisher hat sich dieser Winter in unserer Gegend ja nicht mit Ruhm bekleckert.
Ein einziges Mal hatten wir Frost, ansonsten meist Grau, Nieselregen, starker Regen, noch mehr Grau.
Ich bin eigentlich nicht wetterabhängig, aber so ein bisschen Schnee und Eis fehlen mir schon.
Heute aber ist der Winter zu erahnen. Das Thermometer zeigt am Morgen -3°C und die Wiesen draussen tragen Rauhreif. Besonders schön aber ist die Sonne, die seit einer Stunde nach langer Zeit mal wieder scheint. Blauer Himmel, so ein lichter Tag, und den nicht im Büro sitzten zu müssen - einfach schön.
Wir laufen nachher in den Garten - einfach so, hauptsache draussen.
Freitag, 24. Januar 2014
Da kennt sich einer aus....
"Ein Mann ist erst dann richtig verheiratet, wenn er jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat."
Alfred Hitchcock
Donnerstag, 23. Januar 2014
Schraubenschau
Schon länger fieberte ich der Nachuntersuchung meiner Wirbelsäule in der
Freiburger Klinik entgegen, denn seit einiger Zeit schmerzt ein bestimmter Punkt
im Rücken, und ich konnte mir nicht erklären, wieso, machte mir Sorgen, dass an
dieser Stelle mit einer der Schrauben etwas nicht i.O. sein könnte. Ausserdem
erhoffte ich mir Hilfe bei den noch immer auftretenden Beinschmerzen und den
zahlreichen Muskel-Krämpfen in Beinen und Füssen.
Gestern war es nun endlich so weit. Den ganzen Vormittag hatten mein Mann
und ich für den Kliniktermin eingeplant. Und dann ging alles blitzschnell:
Anmeldung, danach direkt zu Sonografie und Röntgen, kaum aus der Kabine,
wurde ich schon zum Arztgespräch gerufen, nach 45 Minuten war alles
vorbei.
Ich war ganz froh, dass die Bilder diesmal der Chefarzt, der mich auch
operiert hat, begutachtete, versprach ich mir davon um so mehr Hilfe bei
meinem Schmerzproblem.
Aber irgendwie waren die Schmerzen für ihn kein wirkliches Thema.
Dabei war
er sehr freundlich und aufgestellt und regelrecht begeistert, wie gut meine
Haltung und wie flott ich unterwegs wäre. Ganz ausführlich besah er sich jede
einzelne Schraube auf dem Röntgenbild, verglich mit den Bildern von vor einem
Jahr und kam hochgestimmt zu dem Schluss, dass die Operation ein voller Erfolg
ist.
Die Schmerzen und Krämpfe, nun ja, die seien muskulär bedingt, so etwas
kommt bei manchen Patienten schon mal vor.... Ich könnte mir versuchsweise
spezielle Physiotherapie verschreiben lassen, die er in seinem Bericht an den
Hausarzt genau definieren wird, aber er könne mir nicht versprechen, dass es
hilft....
Ein wenig mutlos verliess ich das Sprechzimmer, denn schmerztechnisch war
ich genau so weit wie vorher.
Erst, als ich das Gespräch meinem Mann schilderte,
sickerten Dankbarkeit und Freude durch: bei mir ist keine Schraube locker, alles
ist an seinem Platz und verknöchert tadellos. Somit sind die Schmerzen keine
schlimmen Signale, das ist ja schon mal die Hauptsache und ein dickes DANKE
wert.
Und wer weiss, vielleicht komme ich allein schon deswegen mit der
Schmerzerei besser zurecht...
Mittwoch, 22. Januar 2014
Wie war Weihnachten?
Schön war Weihnachten.
Wir hatten ein wunderbares gesegnetes Fest.
Familie, Enkelmäuslein, unsere Tochter war 10 superschöne Tage da, Zeit für- und miteinander, zusammen kochen, lesen, spazierengehen...
Das Wetter war zwar obermau, aber das konnte uns nichts anhaben.
Dienstag, 21. Januar 2014
Ick bin all wedder do
Über einen Monat schlummert mein Blog nun vor sich hin. Ich habe mir eine Auszeit auferlegt. Nicht weil ich nichts zu schreiben hätte, sondern weil gerade die letzten Wochen sehr intensiv und so turbulent waren, dass ich mal wieder knapp an Zeit war, oder weil ich manchmal einfach nur faul und auf Ruhe und Nichtstun aus war.
Aber nun möchte ich doch weiterschreiben.
Vielen Dank für die Treue allen, die trotz des Sleepzustandes doch immer mal wieder hier vorbeigeschaut haben.
