Donnerstag, 29. August 2013

Feriennachlese

2 Kommentare

Im Juli/August hatten wir drei "fette" Wochen Urlaub.
17 Tage davon haben wir auf einer Kreuzfahrt durch Ostsee, Nordsee, Polarmeer und zurück verbracht. Von Kiel ging es nach Island, Spitzbergen und Norwegen. In 10 verschiedenen Städten gingen wir vor Anker und an Land, haben viel gesehen und erfahren.
Als Extra-Geschenk hatten wir obendrein die ganze Zeit wunderbares Wetter. Wie uns die Crew an Bord und die Reiseführer an den einzelnen Orten sagten, ist das durchaus unüblich, eigentlich seien nämlich Regen und Nebel an der Tagesordnung.... 
Auch an Bord des Schiffes hat es uns sehr gut gefallen. Wir hatten Zeit zum Lesen, zum Aufs-Meer-Gucken (mein Lieblings), waren sogar tanzen und zu Vorträgen über Land und Leute unserer Route. Ausserdem war ein befreundetes Ehepaar mit an Bord, und mit Gesprächen, Rommè- und Domino-Spielen war Langeweile absolut ausgeschlossen.
Landschaft haben wir gesehen...das war echt atemberaubend...

Mittwoch, 28. August 2013

Frage an die Werbung

0 Kommentare

Wenn ein Zahnarzt davon profitiert, dass seine Patienten schlechte Zähne haben, warum sollte ich dann eine Zahnbürste benutzen, die vier von fünf Zahnärzten empfehlen???
Weitergesagt von Mottebiene

Dienstag, 27. August 2013

Mal wieder Girlsday....

0 Kommentare

....und schön war er wieder, dieser gemeinsame Tag mit meiner Tochter.
Diesmal haben wir erst mal ganz in Ruhe und opulent gefrühstückt und sind dann nach Basel gefahren. Mit der Fähre ging es bei strahlendem Sonnenschein über den Rhein und entlang den Resten einer alten Stadmauer und entlang des Rheines ins Münster, sogar mit Krypta-Besuch. Durch die kleinen Gassen der Altstadt sind wir flaniert und haben einfach nur die Altstadt genossen, ohne ein Geschäft zu betreten. Das war einfach nicht dran.
Anschliessend sind wir nach Lörrach gefahren, wo wir dann doch durch die Geschäfte geschwirrt sind.
Gegen sechs haben wir den Vati vom Büro abgeholt und uns von ihm zum Essen einladen lassen. Was für ein schöner und entspannter Tag.
DANKE.

Montag, 26. August 2013

Besuch

0 Kommentare

Eine schöne, turbulente und abwechslungsreiche Woche liegt hinter uns.
Von letzten Montag bis heute war unsere Tochter zu Besuch. Natürlich haben wir die Zeit sehr genossen und viel miteinander unternommen. Und natürlich vergingen die Tage wie im Flug.
Nur eines war schade: letzten Samstag wollten wir eine Gartenparty veranstalten, und bis Samstag 11 Uhr hatten wir auch den schönsten Sonnenschein, doch dann fing es an zu regnen und regnete sich so richtig ein. Also nichts mit Garten. Kurzerhand beorderten wir die jungen Leute nebst Enkelmaus und unsere Freunde zu uns nach Hause und aus der Garten- wurde eine Küchenparty....war auch schön....
Tja, nun ist diese Woche schon wieder vorbei und uns hat der Alltag wieder.
 

Ende der Sommerpause

0 Kommentare

Über einen Monat habe ich nichts gepostet. Diese selbstgewählte Pause war einfach mal nötig.
Zum einen war so viel los: Beruflich ging es rund, 3 Wochen Reise-Ferien, Sommerwetter - Gartenarbeit, Familie, Besuche, Hausarbeit.... und dann noch abends am Laptop zu sitzen und zu Schreiben, da war einfach die Luft raus...
Also habe ich mir eine Sommerpause gegönnt.
Aber nachdem ich nun doch viel festzuhalten habe und überdies an einem Wochenende gleich drei Leute mir gegenüber bemängelt haben, auf meinem Blog würde sich ja gar nichts mehr tun, und sie würden dies vermissen, finde ich, na denn - schreibe ich doch weiter, wenn´s jemanden freut....

Freitag, 12. Juli 2013

Wie geht es meinem Bein?

1 Kommentare

In den vergangenen Wochen habe ich nichts mehr über mein gesundheitliches Befinden gepostet, einfach, weil es heute so und morgen so ist.
Schmerzfreie Tage habe ich leider immer noch nicht, aber schmerzfreie Stunden sehr wohl. Und ich kann wieder spazierengehen, sogar kilometerlang. Oder durch die Stadt flanieren - das hatte ich jahrelang nicht.
Neulich traf ich eine Kollegin auf dem Weg zur Arbeit und sie empfing mich lachend und sagte:"Du kommst hier angeflitzt wie ein "Duracel-Häschen", so voller Energie.
Für all das bin ich sehr dankbar und freue mich des Lebens.
Im Moment aber plagen mich die Schmerzen wieder permanent und ich kann mich leider nicht entziehen. Ich merke, das hat auch etwas mit meiner inneren Anspannung zu tun. Auf der Arbeit geht es zur Zeit sehr turbulent zu, mein Fremdmitarbeitervertrag wankt mal wieder und für den Urlaub sind noch tausend Dinge zu erledigen. Ich hoffe einfach, dass sich nach und nach jeder einzelne Problempunkt auflösen wird, und ich das Meine in richtiger Weise dazutue; das Licht am Ende Tunnels sehe ich ja eigentlich schon. Die schlafarmen Nächte und die Schmerzen muss ich wohl hinnehmen. Ist eigentlich logisch, denn wie soll man merken, dass man gerade durch ein Tal geht, wenn man sich dabei wunderbar fühlt? Der HERR wird´s schon fügen...

Donnerstag, 11. Juli 2013

Treue Gottes

0 Kommentare

In unserem nächsten ImPuls-Gottesdienst wird es um das Thema "Was bleibt?" gehen.
Zur Vorbereitung haben wir uns vorgenommen, dass jeder zusammenträgt, was er persönlich unter der Treue Gottes versteht, was er damit verbindet.
Hier das Ergebnis eines Mittagspausengespräches:
 - Er ist Derselbe: Gestern ,heute und morgen' (in Ewigkeit)
 - Was Er versprochen hat, das hält Er auch
 - Er ist nicht „zickig“, also nicht gefühlsabhängig
 - Sein „Ja und Amen“ gilt
 - Er ist immer bei uns
 - Auf Ihn kann man sich felsenfest verlassen
 - Was Er versprochen hat, hält Er ein
 - Immer wenn’s schwierig wird, tut Er ein neues Türchen auf und zeigt, wie es doch wieder weitergehen kann, auch wenn man selber das nicht gedacht hat.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Der Countdown läuft

2 Kommentare

Die Reiseunterlagen sind da, der Urlaub rückt näher und näher.
Nun ist es an der Zeit ernsthaft zu planen, was wir alles mitnehmen wollen, müssen, dürfen.
Und natürlich plagt mich die ewig gleich Frage: Welche Kleidung brauchen wir auf dem Schiff, an Land, abends....
Aber alle Kümmerei wir überstrahlt von der Vorfreude und Neugier auf Island, Spitzbergen und Norwegen.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Faule Socke?

0 Kommentare

Die letzten Wochen hat sich hier ganz schön der Rost mausig gemacht.
Einen Monat lang habe ich nichts gepostet.
Dabei war gerade der Juni so erlebnisintensiv. Doch eben deshalb war ich immer knapp an Zeit, und mich abends noch an meinen Laptop zu etzen, fällt mir einfach schwer, zumal ich den ganzen Tag am PC sitze.
Aber ich nehme mir ganz ganz fest vor, in Stichpunkten halte ich den Juni noch fest, und sei es nur für mich zur späteren Erinnerung. Denn es gibt so viele schöne Momente und Begebenheiten, die ich nicht in Vergessenheit geraten lassen möchte.
Für heute möchte ich die englischen Rosen aus unserem Garten festhalten, die zur Zeit soooo prächtig blühen und duften....einfach schön.

Sonntag, 30. Juni 2013

Und noch ein schöner Abend...

0 Kommentare

nämlich der in Hügelheim....


 

Gartenimpressionen

0 Kommentare

Der Juni war ja recht verregnet und viel zu kalt. Und doch gab es einzelne schöne Tage und Stunden, die wir im Garten werkeln, sitzen oder in denen wir einfach die Natur beobachten konnten.







Der erste Geburtstag....

0 Kommentare

Nun ist sie schon ein Jahr alt. Wie schnell diese Zeit vergangen ist....
Wir haben an ihrem Geburtstag einen wunderbaren Familiennachmittag mit unserer Enkeltochter und ihren Eltern verbracht, mit dabei die Geschwister unserer Schwiegertochter mit ihren Familien und natürlich das andere Großelternpaar - volles Haus....schön.

Und ein Extrageschenk für mich: ich hatte, wenn auch nur ganz kurz, Mäuslein endlich mal wieder auf dem Arm...

Land unter

0 Kommentare

Das verheerende Hochwasser, das sich Anfang Juni entlang der Elbe und in anderen Flüssen breit gemacht hat, haben wir natürlich mit verfolgt. Und wieder war auch in Grimma Land unter. Wieder ist die ganze Altstadt überflutet, es ist wie bei der "Jahrhundertflut" von 2002, nur dass diesmal die Menschen resignieren und einfach keine Kraft, keine Zuversicht mehr haben, um alles noch einmal aufzubauen.

Auch das Hotel Kloster Nimbschen, in dem wir vor zwei Jahren unsere Silberhochzeit so wunderbar feiern konnten, wurde stark beschädigt und musste schliessen. Unser Aufenthalt im September, auf den wir uns schon so gefreut haben, wurde bereits gecancelt, das Hotel wird frühestens im Dezember wieder Gäste empfangen dürfen....
Auch meine Schwester und ihr Mann haben aufgregende Hochwassertage hinter sich. Sie wohnen an der Schwarzen Elster und hatten Glück, dass sie ihr Haus auf der "richtigen" Strassenseite haben, denn die Gegenüberliegende Seite wurde komplett überflutet, als der Damm der Elster gleich an mehreren Stellen riss. Bei der Schwester stand nur der Garten unter Grundwasser, das durch die Elster hochgedrückt wurde. Und alles aus der etwas tiefergelegenen Garage fand auf der Terrasse Asyl....

Sonntag, 2. Juni 2013

Besuch vom Sonnenschein

2 Kommentare

Seit März steht in unserem Gartenhaus ein Sandkasten, noch originalverpackt.
Denn seit März gab es noch keine Gelegenheit, den Sandkasten zusammen mit den "Jungen Leuten" bei schönem Wetter aufzubauen und dann gleich mit der Enkeltochter einzuweihen....
Heute sollte es eigentlich so weit sein, denn es war für trockenes Wetter vorhergesagt, und das wollten wir nutzen, auch wenn es vielleicht nicht gerade sonnig würde.
Sohn, Schwiegertochter und Enkeltochter waren zum Grillen eingeladen und im Anschluss wäre dann Sandkastenrichtfest und Einweihung gewesen.
Aber die letzten Tage hat es so viel geregnet, und den ganzen Vormittag war es noch so trüb, als wollte es gleich wieder anfangen mit der Tröpfelei. Da war mein Mann kurzerhand vorab im Garten, um die Lage zu peilen und fand es so nass vor, dass die Wiese kaum zu begehen war.
Also haben wir unseren Besuch zu uns nach Hause bestellt, die Steaks und Würstchen in die Pfanne gehauen, na und den Salaten war es egal, ob sie am Küchen- oder am Gartentisch verspeist werden.
Und so hatten wir auch ohne Sandkasten sehr vergnügliche Stunden miteinander. Unsere Enkelmaus ist so ein Sonnenschein, freundlich und ausgeglichen, einfach zum Knuddeln.
Und als wir nach dem Essen ein bisschen spazieren waren, kam sogar auch noch der richtige Sonnenschein. Und auch den haben wir sehr genossen.

Samstag, 1. Juni 2013

Regen, regen, regen Sie sich nicht auf....

0 Kommentare

Seit Tagen regnet es. Zum Teil schüttet es regelrecht wie aus Eimern.
Wieder nichts mit Gartenarbeit, aber wir wollen nicht klagen.
Noch ist es bei uns einfach nur ungemütlich nass und kalt. Weiter nördlich in Deutschland drohen manchen Städten schlimme Überschwemmungen.
Unsere Tochter hat ein paar Fotos aus Heidelberg geschickt, dort sind schon einige Strassen gesperrt.
Und das Haus hier ist kein Hausboot, sondern ein Bootsverleih, der auf der Neckarwiese steht....

Freitag, 31. Mai 2013

Luxus pur

2 Kommentare

Mein Mann hatte heute noch frei, Brückentag, während ich brav meiner Arbeit nachgegangen bin.
Aber ein bisschen Verwöhnprogramm gab es dennoch:
Morgens hat mein Mann mich zur Arbeit chauffiert und abends wieder abgeholt, war auf dem Heimweg noch mit zum Wochenendeinkauf, und als wir nach hause kamen - da war die Wohnung schon blitzblank, mein Mann hatte bereits Bad und Küche geputzt, staubgesaugt und die Fussböden gewischt.
Es ist also auf der Stelle WOCHENENDE, wie cool ist das denn??!!

Mittwoch, 29. Mai 2013

Die Sehnsucht nach der Ewigkeit ist uns ins Herz gelegt

0 Kommentare

"Allen Menschen ist der Glaube an Gott ins Herz gesät.
Es lügen jene, die da sagen, dass sie nicht an die Existenz Gottes glauben;
denn in der Nacht und wenn sie allein sind, zweifeln sie."
Lucius Annaeus Seneca
Philosoph, Staatsmann und Schriftsteller, um 4 v. Chr. - 65 n. Chr.

Dienstag, 28. Mai 2013

Gottes Zeitrechnung lässt mich staunen

2 Kommentare

Letzten Montag im Firmen-Gebets-Kreis erzählte jemand, dass er seinem langjährigen, nicht glaubenden Freund zum Geburtstag eine Bibel geschenkt hat. Das lag ihm schon lange auf dem Herzen.
Der Freund aber hat die Bibel versteckt. Er hat sie nicht mal angeschaut oder etwas drüber gesagt, sie lag auch später nicht auf dem Geschenketisch.
Ich konnte die Enttäuschung des Schenkenden gut verstehen. Er hielt sein Geschenk für umsonst, und denkt nun, dass sein Freund sich Gott nie zuwenden wird. Er tat mir leid.
Aber die Geschichte ging mir nicht aus dem Sinn, und dann fiel mir plötzlich ein, dass ich selber 23 Jahre verstreichen liess, und dass mir 3 Bibeln geschenkt wurden, ehe ich dann endlich mal die Bibel gelesen habe:

1981 schenkte mir der Pastor der Gemeinde, in der ich geboren wurde und aufgewachsen bin, eine Luther-Bibel. Ich nahm sie entgegen und verstaute sie in meinem Bücherregal – ungelesen.
In den 90-ger Jahren schenkte mir eine ältere Dame aus unserem Haus, die für mich ein Post-Paket entgegengenommen hatte, eine Gideon-Bibel. Ich nahm sie höflich an, aber auch diese Bibel kam auf direktem Weg ins Bücherregal.
2004 bekam ich noch einmal eine Bibel geschenkt, zum Geburtstag. Es war die „Hoffnung für alle“.
Und diese Bibel habe ich dann endlich gelesen von Anfang bis Ende, das hat 3 Jahre, 3 Monate und einige Tage gedauert. Aber je mehr ich gelesen habe, um so faszinierter und neugieriger wurde ich.
Und heute bin ich absoluter Fan von der Bibel. Habe mir noch eine „Elberfelder“ dazugekauft und mir eine Hörbibel zu einem weiteren Geburtstag schenken lassen.
Und ich brauche alle fünf Bibeln.
Die Luther, wenn mir nach einem feierlich formulierten Bibeltext ist.
Die Gideon, wenn ich verreise, damit das Gepäck nicht zu schwer wird.
Die Hoffnung für alle, wenn ich etwas schnell im Zusammenhang lesen möchte.
Die Elberfelder, wenn ich etwas mal wieder ganz genau wissen muss, und
die Hörbibel, wenn ich neben bügeln, kochen oder Staub wischen Bibeltexte statt Radio hören möchte.
Na, und wenn ich etwas suche, brauche ich die Online-Bibel.
Jetzt wo ich das so zusammentrage, wird mir klar, da hatte Gott ganz schön Geduld mit mir.
23 Jahre hat er gewartet, bis ich mich für sein Wort interressiert habe....Ich selber bin mit Gott längst nicht so geduldig....
Unserem Gebetsfreund aber möchte ich Mut machen. Für seinen Freund stehen bestimmt ebenso noch weitere Bibeln oder Begegnungen bereit. Da besteht also jede Menge Grund zur Hoffnung.

Montag, 27. Mai 2013

Wer rechnet denn mit sowas???

0 Kommentare

Unvermutet hielt das Wetter sich an die gestrige Vorhersage. Es war tatsächlich sonnig und recht warm. Nicht nur tagsüber, sondern auch noch bis in den Feierabend hinein.
So ein Geschenk wollte ich natürlich auf gar keinen Fall ungenutzt vorüberziehen lassen.
Also habe ich meine Sportstunde in der Muckibude sausen lassen und bin eine grosse Runde durch das sonnige Basel spaziert. Anschliessend fix nach Hause, Gemüse-Salat mit frischem Oregano und Liebstöckel aus dem Garten zubereitet, und dann gab es Abendessen im Sonnenschein auf Balkonien.
Ich freu mich drüber wie eine Katze über einen Pott Milch...

Sonntag, 26. Mai 2013

Donnerstag, 23. Mai 2013

Das ging ja flott

0 Kommentare

Ich wollte heute meine Brille zu meinem Optiker bringen, damit sie mal wieder ultraschallgereinigt wird, die Schrauben nachgezogen und die Pads erneuert werden und hatte mich schon darauf eingestellt, die Brille da lassen zu müssen.
Aber weit gefehlt. Der junge Mann fragte mich, ob ich nicht gleich darauf warten wollte, und so beguckte ich mir die neuesten Modelle an Brillen, Sonnenbrillen, Sportbrillen usw. und nach kaum mehr als 10 Minuten war meine Brille fertig. Und als ich fragte, was ich schuldig sei, antwortete er, das sei Service. Na, das finde ich aber auch - Superservice.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Notorische Lügnerin

0 Kommentare

Seit letzten Sonntag zeigt unsere Mildred (Wetterstation) pure Sonne als Vorraussage.
Heute ist nun mittlerweile schon Mittwoch, und seit Sonntag haben wir nichts anderes als Regen, Regen, Regen und es ist kalt. 11 Grad, mehr sind nicht drin.
Also entweder sagt Mildred das Wetter für Timbuktu voraus, oder sie schwindelt uns die Hucke voll....

Montag, 20. Mai 2013

Regional ist relativ.

0 Kommentare

Im Nachbarort gibt es eine Mühle, die sehr vielfältig betrieben wird. Die Mühle selber mahlt Getreide zu Mehl, Griess, Kleie usw., es sind aber auch ein mühleneigener kleiner Laden und eine Bäckerei angeschlossen, wo man Sämereien, Gewürze, allerlei Getreideprodukte bis hin zu Tierfutter, oder in der Bäckerei lecker Brot und Kuchen kaufen kann. Das gesamte Sortiment läuf unter „Bio“ und „Produkte aus der Region“.
Mit „Bio“ habe ich es nicht so, da ist mir zuviel Schmu unterwegs, der auch noch besonders viel kostet. Regionale Produkte kaufe ich allerdings gerne, tue das auch wo immer es geht.
Heute, am Pfingsmontag, hatte diese Mühle „Tag der offenen Tür“. Wir sind mit Bekannten hingelaufen, um zu sehen, was sie so anbieten. Ein Rundgang durch die Mühle, Lädchen und Bäckerei beschnuppert, war sehr interressant.
Natürlich haben wir auch etwas gekauft, denn nur gucken ist ja auch nichts…. Meine Wahl fiel auf ein Päckchen Belugalinsen. Die möchte ich mal zu einem Salat und vielleicht zu einer Beilage für Lamm zubereiten.
Die Bekannte entschied sich für eine Flasche Leinöl. Da sämtliche Räume an diesem Tag gestopft voller Leute waren, hielten wir uns im Lädchen nicht auf, sondern trafen unsere Wahl, ab zur Kasse und nichts wie raus. Unsere Männer hatten derweil ein Plätzchen auf einer Bank ergattert und erwarteten uns schon. Dort haben wir unsere Beute dann erstmal richtig begutachtet und staunten nicht schlecht.
Auf der Linsenpackung stand zwar gross, dass sie aus biologisch kontrolliertem Anbau und streng nach EU-Richtlinien hergestellt sind, aber ganz klein war als Herkunftsland Kanada zu lesen. Soso, EU-Richtlinien in Kanada.
Die Leinölflasche kam auch nicht besser weg. Ihr wurde bescheinigt, dass sie ein regionales Produkt aus EU- oder Nicht-EU-Gebiet sei. Hmm…woher denn nun? Auch hier handelt es sich um ein echtes Bioprodukt.
Wir dachten uns unsern Teil, schnabulierten den frischgebackenen selbstgekauften Kuchen. Auf dem stand zwar nicht Bio oder, dass er aus der Region kommt, sondern er kam direkt vom Blech der Bäckerei und war oberlecker.

Sonntag, 19. Mai 2013

Sehr schön war er,...

0 Kommentare

...der Pfingstgottesdienst.
Unsere Lehrvikarin hat ihn gehalten, mit Taufe und Abendmahl und einer richtig guten Predigt.
Die Predigt wurde nach einer neuen Predigtlehre gehalten, die nennt sich "offenes Kunstwerk", hatte die Form eines gespielten Dialoges, wobei die Auflösung des Problems direkt aus der Bibel als Bibeltext vorgelesen wurde.
Konkret ging es um 4. Mose, Kapitel 11. Mose ist ausgebrannt, hat keine Kraft mehr. Er ist enttäuscht über das Volk Israel, weil sie immerfort unzufrieden sind und dies und das und jenes fordern, und er traut sich nicht, die Wünsche des Volkes vor Gott zu tragen, weil er Gottes Zorn für sein Volk fürchtet. Gleichzeitig fühlt er aber die Last der Verantwortung für das Volk, meint, nur er allein ist für alles zuständig.... Ein übler Konflikt.
In der Predigt hält Mose den Dialog mit Mirjam, seiner Schwester. Sie ermutigt ihn, seinen Kummer vor Gott zu bringen. Aber erst in der äussersten Not tut Mose dies - und dann ist durch den Bibeltext zu hören, dass Gott keineswegs zürnt. Sondern er weist Mose den Weg aus der Misere. Trägt ihm auf 70 Älteste aus den Stämmen zu wählen, und diese übernehmen fortan einen Teil von Moses´s Verantwortung. Moses ist entlastet.
Für mich war dieses Kunstwerk keineswegs offen, es war aus Gottes Wort direkt hergeleitet und auch in unsere Zeit passend.
Ich habe mich für die Lehrvikarin gefreut, dass ihr die Predigt und überhaupt der ganze Gottesdienst so gut gelungen ist und hab ihr das auch gesagt, denn ich glaube so ein bisschen Ermutigung tut in jedem Fall immer gut.

Es geschieht durch den Geist

0 Kommentare

"Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth."
Sacharja 4,6

Ich wünsche allen, die hier vorbeischauen,
ein gesegnetes Pfingsfest.

Freitag, 17. Mai 2013

Ein Festival der Christen

4 Kommentare

Heute findet in Basel ein ganz besonderes Festival statt, nämlich die
Nacht des Glaubens. In über 70 Veranstaltungen gibt es Gelegenheit, dem christlichen Glauben näher zu kommen, sich in seinem Glauben neu inspirieren zu lassen, andere Christen zu treffen, Neues zu erfahren. Theater, Kabarett, Diskussionsrunden, Konzerte oder aber Führungen zu Kirchenarchitektur, Ikonen oder Fresken.
Ich finde das eine so tolle Idee. Eigentlich hatte ich mir auch zwei Veranstaltungen ausgesucht und wollte abends nochmal nach Basel fahren, aber nun findet die Nacht des Glaubens ohne mich statt.
Mich plagen schon seit Tagen Herzrhythmusstörungen und Schmerzen, obwohl ich meine Tablettchen ganz regelmässig nehme. Ich fühle mich ganz elend und schleich schaumgebremst durch die Wohnung, hoffentlich kommt da nicht die nächste "Baustelle" auf mich zu....

Donnerstag, 16. Mai 2013

Aus der Seele gesprochen

0 Kommentare

Die "Anstösse" aus dem Radio treffen mich heute mitten ins Herz:
"„Krise ist ein produktiver Zustand, man muss ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen."

Ein sehr guter Spruch des Schriftstellers Max Frisch. Die Krise als Chance. Wenn man es schafft nicht immer gleich ins große schwarze Loch zu schauen. Es schafft zu erkennen, dass es immer auch einen Plan B oder C gibt. Und dass Krisen wirklich auch Chancen sein können. Das sagt schon die Herkunft des Wortes aus dem Griechischen. „Krinein" heißt scheiden und entscheiden. Wenn jemand oder etwas in die Krise kommt, dann gibt es meistens was zu klären und es ist oft eine Möglichkeit sich zu entwickeln oder sich zu befreien.
....
Wie auch in einer Beziehung oder in der Ehe. Wenn es in der Beziehung mal kriselt, dann muss sie nicht gleich scheitern. Krisen zeigen an, dass etwas hakt, dass etwas verändert werden will, damit die Beziehung lebendig bleibt. Damit man sich weiter entwickeln kann, einzeln und auch als Paar.
Und nicht zuletzt auch im eigenen Leben. Wenn ich im Beruf oder in einer Lebensphase dauerhaft unzufrieden, unglücklich oder gar traurig bin, dann ist das zwar eine schwere Belastung, aber noch keine Katastrophe, sondern höchste Zeit meinen Beruf oder mein Leben kritisch anzuschauen. Das Gute und das Schlechte daran sehen. Mich für manche Dinge oder Menschen entscheiden und mich manchmal auch scheiden, von ihnen trennen. Gut ist, wenn ich dabei ein Gegenüber habe. Einen Freund oder eine Freundin. Wenn nötig einen Therapeuten oder wenn möglich einen Seelsorger. Damit aus Krisen auch wirklich Chancen werden. Chancen mein Leben neu zu leben: bewusster, glücklicher und freier."
Dr. Peter Kottlorz, Katholisch Kirche

Sonntag, 12. Mai 2013

Happy Birthday

0 Kommentare

Eine Freundin wird heute 60 Jahre alt. Irgendwie muss ich heute ganz oft an sie denken. Sie ist mit Mann und Sohn für eine Woche nach Sizilien geflogen, weil sie ihren Geburtstag auf keinen Fall Zuhause verbringen und feiern wollte. Ihr sei gar nicht nach feiern zumute, erzählte sie mir bei unserem letzten Telefonat kurz vor ihrem Abflug. Schon das Organisieren einer Feier wäre für sie Stress pur – keine Lust.
Dabei kenne ich sie auch ganz anders. Als wir uns vor ca. 30 Jahren kennen lernten, war sie eine so unternehmungslustige und fröhliche junge Frau. Nichts war ihr zuviel, neugierig, aufgeschlossen – eine echte Powerfrau.
Aber nun hat das Leben Spuren hinterlassen, im Gemüt, bei der Gesundheit und überhaupt.
Ich gratuliere ihr aus der Ferne im Stillen ganz herzlich, bete für Sie und wünsche ihr, dass Jesus Christus ein wenig von der unbeschwerten jungen Frau von damals in ihrem Herzen wieder freilegt.

Mittwoch, 8. Mai 2013

Noch ein Comeback

2 Kommentare

Ich habe mich endlich ans Fensterputzen gewagt. Die hatten/haben es wirklich nötig. Und ich fühlte mich mutig, stark und schmerzfrei, bei der Arbeit war heute Mittag schon Schluss, also ging ich frisch ans Werk.
Es ging auch ganz gut, das erste Fenster war im nu fertig, so dass ich dachte: Na, eins schaffst du schon noch…“. Gedacht getan.
Aber nun piekt der Rücken ganz schön heftig, den Rest des Tages werde ich wohl auf der Couch verbringen.
Und doch freue ich mich: eine Hausarbeit mehr, die ich ganz allein wieder bewältigen kann, wenn es auch langsam vorangeht. Wenn ich bedenke, dass noch Weihnachten nicht mal das Zähneputzen schmerzfrei war, dann, finde ich, bin ich jetzt weit vorn.

Dienstag, 7. Mai 2013

Detailplanung für den Urlaub

0 Kommentare

Da hatten wir ja mal wieder Glück.
Wir dachten, wir könnten uns Zeit damit lassen, die Ausflüge an den einzelnen Häfen unserer Schiffsreise auszuwählen und zu buchen, schliesslich ist es ja noch ein bisschen hin, bis es losgeht.
Dass man die Ausflüge schon vorher per Internet anschauen und buchen kann, finde ich ganz toll, aber es kostet eben auch Zeit, sich jede einzelne Beschreibung durchzulesen und dann zu entscheiden, ob und wo man gerne teilnehmen möchte.
Vor einiger Zeit hatten mein Mann und ich schon mal jeder für sich angeschaut, welchen Ausflug er wählen würde, nur das Abgleichen, Festlegen und Buchen haben wir immer wieder hinausgeschoben.
Bis wir heute denn doch „mal schauen“ wollten und merkten, in Spitzbergen sind zwei der Ausflüge bereits ausgebucht. Oh, da haben wir nicht schlecht gestaunt. Und gerade am nördlichsten Punkt unserer Reise wollten wir auf keinen Fall auf dem Schiff bleiben. Und für eigene Unternehmungen ist Spitzbergen wohl nicht eben geeignet.
Also haben wir ganz flugs alles andere beiseite geschoben, uns zusammen vor den PC gesetzt und Hafen für Hafen entschieden Ausflug ja oder nein, und wenn ja, welchen und dann sofort gebucht (in Spitzbergen gehen wir nun halt mit auf den 3. Ausflug).
Tja, und so ist nun die Reise plötzlich schon „in Sack und Tüten“.

Sonntag, 5. Mai 2013

Neuland

0 Kommentare

Ich war heute als "Gottesdiensttouristin" unterwegs.
Schon länger hatte ich vor, mal sonntags den Gottesdienst einer bestimmten Freien evangelischen Kirche zu besuchen.
Zwar kann man den Godi auch als Livestream miterleben, aber irgendwie sagt mir das nicht so richtig zu. Ich wollte selbst erleben.
Also habe ich heute Morgen meinen Mann nebst Lunchpaket mit dem Auto im Garten abgesetzt und bin nach Eimeldingen in die "G5meineKirche" gefahren.
Um 11 Uhr ging es los und es war rundherum sehr interressant.
Zuerst ein halbe Stunde Lobpreis. Junge Leute auf der Bühne mit tollen inspirierenden Liedern, die einfach einladen, sich ganz auf Gott und auf den Gottesdienst einzulassen. Ganz zwanglos stehen oder sitzen die Leute, wiegen sich mit der Musik oder auch nicht, heben die Hände oder auch nicht - jeder nach seiner Fasson.
Dann kam ein junger Mann, informierte über verschiedene Veranstaltungen und kam dann entertainermässig ins Erzählen: über einen Bibeltext schlug er den Bogen zu unserem Leben heute, flocht eigenes Erleben ein, hatte wieder ein Bibelstelle beim Wickel die er beleuchtete, bat einen Freiwilligen auf die Bühne für ein kleines Experiment.... irgendwann ging mir auf - ahhh, das ist jetzt die Predigt. Ein bisschen unsortiert kam sie mir vor, ich kann bis jetzt nicht so richtig das eigentliche Thema sagen, über das er sprach, aber einzelne Aspekte gingen mir sehr nahe.
Und wie er sprach, mit Nachdruck, lebhaft und sehr inhaltsreich, das hat mir gefallen. Ehe ich es mich versah, war eine Stunde Predigt herum und der Typ sagte schlicht: "Ich möchte gerne noch für euch beten."
Tat dies, wünschte nahtlos daran angeschlossen eine schöne Woche und dann war der Gottesdienst vorbei. Ich war ganz perplex, hätte mir noch ein bisschen Musik gewünscht...
Besonders beeindruckt hat mich die Besucherzahl, ich hatte angefangen, sie zu zählen. Bei Hundert habe ich aufgehört und hatte da noch nicht einmal die Hälfte.
Und wieviel junge Menschen dort waren, auch junge Familien. Das hat micht fasziniert.
Nicht so gefallen haben mir die Räumlichkeiten. Kahle dunkelgraue Betonwände, der Saal wie ein Konzertsaal, ohne Fenster und sehr düster.
Aber ja nun, manche Dinge muss man vielleicht mehrmals auf sich wirken lassen. Alles in allem fand ich mein Experimant gelungen. Ich denke, ich werde mal wieder dort den Gottesdienst besuchen.

Freitag, 3. Mai 2013

ComeBack

0 Kommentare

Nach mehr als einem halben Jahr und das erste Mal seit meiner OP habe ich mich heute mal wieder in meinem Fitness-Studio blicken lassen.
Nun könnte ich natürlich grossspurig sagen, ich hätte das Training wieder aufgenommen :-), in Wirklichkeit sind es jedoch ganz kleine Anfänge, die ich absolviere:
10 Minuten Cross-Trainer, 10 Minuten Seilzug, 10 Minuten Crosstrainer - Ende von die Handlung!
Aber es hat so Spass gemacht! Und auch, wenn ich beim Seilzug nur das kleinstmögliche Gewicht einstellen kann, es ist toll, einfach nur die Bewegungen auszuführen, zu spüren Latissimus, Deltamuskel, Bizeps, Trizeps - alle sind noch da und machen mit.
Ich bin einfach sooo dankbar, dass das alles wieder möglich ist...

Donnerstag, 2. Mai 2013

Alle Jahre wieder...

3 Kommentare

....findet ein paar Orte weiter ab dem 1. Mai der Töpfer- und Künstler-Markt statt.
Und alle Jahre wieder zieht es mich dorthin. Heute war ich mit einer Freundin verabredet, damit wir zusammen über den Markt flanieren. Und es macht wirklich Spass. Der angekündigte Regen blieb aus, und wir haben absolut JEDEN Marktstand besucht. Was es dort so alles gibt! Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und auch, wenn man als "Normalbürger" das Meiste nicht wirklich braucht und auch längst nicht alles, was einem gefällt kaufen kann, schön, lustig oder interressant ist es allemal anzuschauen. Da es heute nicht so voll war, kamen wir oft auch mit den Künstlern ins Gespräch, fragten nach dem Woher, liessen uns erklären, wie ihre Töfereien, Glasbläsereien, Stoffe oder Bio-Produkte entstehen, das war sehr interressant.
Am Ende waren wir sechs Stunden auf diesem Markt! Aber wir haben uns keine Sekunde gelangweilt.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Da beginnt er nun, der Wonnemonat Mai

0 Kommentare

Der 1. Mai ist bei uns immer wieder gern ein Wandertag, sofern das Wetter mitspielt.
Und heute spielte es mit.
Wir hatten uns mit Freunden auf dem Markplatz des Nachbarortes verabredet, um dort beim Maihock miteinander zu plaudern, andere Leute zu treffen und einfach die Stimmung zu geniessen. Doch als wir dorthin gewandert waren, wir aus der einen Richtung, sie aus der entgegengesetzten Richtung, war der Marktplatz leer. Kein Maihock!
Tja und nun? gewandert waren wir nun schon ein ganzes Weilchen, sie ein ganzes Stück mehr als wir, irgendwie musste nun erst eine Pause her. Da entpuppte sich plötzlich ein Kleinbus als Shuttle. Der Fahrer sprach uns an, ob wir mitfahren möchten, er pendelt jede Stunde zwischen dem Platz, wo wir standen und einem Waldparkplatz, auf dem der Musikverein einen Maihock ausrichtet. Na wunderbar - wir fuhren mit und waren auf der Fahrt, die ausschliesslich bergan führte, so froh, dass wir das nicht alles hatten laufen müssen.
Später, als wir uns gestärkt und ausgeruht hatten, waren wir dann wieder wanderlustig und schafften guten Mutes noch ein ganzes Stück zum nächsten Hock und dann wieder Nachhause.
Es war ein schöner, unbeschwerter Tag, und nicht zuletzt möchte ich höchstdankbar erwähnen, dass mein Bein nur ganz wenig "Sperenzchen" gemacht hat :-)

Dienstag, 30. April 2013

Begegnung, die mich nachdenklich stimmt

0 Kommentare

Heute auf dem Nachhauseweg kehrte ich schnell noch beim hiesigen Gärtner ein, um Combistäbchen für meine Affenbroties zu kaufen.
Vor mir war eine Kundin, die ich erst auf den zweiten Blick glaubte zu kennen. Kann es sein, dass es Andrea* ist? Oh, wenn ja, dann ist sie aber schmal geworden.... Sie ist die Frau eines Kollegen, mittlerweile kennen wir uns über dreissig Jahre, haben uns aber die letzten zwei, drei Jahre nicht gesehen. Ist sie es nun oder nicht?! Als sie sich umdreht und mich anschaut sehe ich, sie denkt genau dasselbe und zögert. Da lachen wir uns an und das Eis ist gebrochen und wir halten einen kleinen "Ratsch" auf dem Parkplatz. Fragen nach dem Wohlergehen und der Familie. Sie hat mit ihrem Mann erst kürzlich ein Haus gekauft und ist letztes Jahr dorthin umgezogen, beide Töchter sind erwachsen und selbständig und aus dem Haus.
Ich erzähle natürlich, dass wir inzwischen Grosseltern sind, und da sagt sie:"Das ist uns zum Glück bis jetzt erspart geblieben!" Ich bin völlig perplex und kann nur sagen, dass wir uns sehr über unsere Enkelin freuen. Später grübele ich noch lange über sie nach, und mir viel auf, dass sie auch auf die Frage, was sie denn zum 1. Mai unternehmen, so abwertend geantwortet hat, nämlich: "Wir müssen zu Bekannten, sind leider eingeladen...".
Irgendetwas verfinstert ihr das Herz und lässt die Sonne nicht durch, finde ich und bin mir sicher, dass sie sich selber dessen gar nicht bewusst ist. Leider stehen wir uns nicht so nahe, dass ich rundheraus hätte fragen können, was sie belastet. Ich wünsche ihr, dass Gott ihr Menschen an die Seite stellt, die ihr helfen, dieses Betrübte und Negative zu überwinden.

Sonntag, 28. April 2013

Es grünt so grün....

2 Kommentare

Ist das nicht schön? Es blüht und grünt an allen Zweigen.


So ein Garten ist wirklich ein Geschenk. Jetzt, wo es nicht mehr so kalt ist und bei dem wunderbaren Vogelkonzert macht die Arbeit da draussen richtig Spass.
Mein Mann hat sogar das Gemüsebeet schon so vorbereitet, dass später nur noch die Gurken, Zuccini und Tomaten gepflanzt werden müssen; Petersilie, Radieschen und Kapuzinerkresse sind gesät und heute wird sogar schon geerntet! Frisch aus dem Garten werden Liebstöckel und Schnittlauch unseren Tomatensalat bereichern....

Samstag, 27. April 2013

Wow...

0 Kommentare

...was für ein Prachtexemplar, diese Clivia.
Mein Schwager schickte uns heute dieses Foto.
Und ich finde, diese üppige Blütenpracht muss man unbedingt veröffentlichen....

Donnerstag, 25. April 2013

Gestohlene Zeit...

1 Kommentare

So wunderbarer Sonnenschein, und warm wie im Sommer!
Es grünt und blüht an allen Ecken und in allen Farben - einfach wunderbar.
Als ich heute nach Hause kam, wäre eigentlich der Wohnungsputz oder die Wäsche dran gewesen, oder endlich die Plakatentwürfe für den nächsten ImPuls-Gottesdienst.
Doch bei diesem Wetterchen mit Staubwedel und Lappen durch die Wohnung wirbeln oder vor dem Laptop sitzen?
Nö-nö - morgen soll es ja mit dem schönen Wetter schon wieder vorbei sein.
Also habe ich einfach nur auf dem Balkon den Tisch und einen Stuhl abgewischt (nicht etwa den ganzen Balkon geputzt, obwohl der es nötig hat) und mich für eine gute Stunde zum Lesen in die Sonne gesetzt. Und ich habe es genossen - das Lesen, das Vogelgezwitscher, die frischgrünen Blattspitzen. Sonne im Herzen.
Und ich deklariere diese Zeit hiermit um, in geschenkte Zeit.

Dienstag, 23. April 2013

Wie in alten Zeiten

2 Kommentare

Na ja, fast wie in alten Zeiten.
Ich bin heute nach mindestens 2 Jahren mal wieder vom Büro nach Hause gelaufen.
Mein Mann brauchte das Auto und ich hatte so viel Lust mal zu probieren, ob ich die 8 km zu Fuss laufen kann, und jippiii - ich kann.
Zwar habe ich unterwegs hie und da auf einer Bank eine kleine Pause eingelegt, war zwischenzeitlich auch beim Bäcker und in der Apotheke und brauchte dadurch zwei Stunden bis ich Daheim war, aber ich freu mich wie ab, dass ich das geschafft habe.
Ein bisschen piesackte es noch, aber ich bin sicher, das wird auch wieder vergehen.
Ürigens hatte ich Plan B in der Tasche, nämlich eine Punktekarte. Mit der hätte ich jederzeit meinen Heimweg mit dem Bus forsetzen können.

Sonntag, 21. April 2013

Getauft

0 Kommentare

Heute hat es nun geklappt – unsere Enkeltochter wurde getauft.
Nicht im allgemeinen Sonntagsgottesdienst sondern im anschliessenden Kleinkinder-Gottesdienst.
Das war richtig schön, die Kinder sassen im Kreis vor dem Altar und waren so aufmerksam dabei, antworteten rege, wenn die Diakonin mit ihnen sprach, sangen und klatschten eifrig mit.
Ein richtig fröhlicher Gottesdienst um die Begebenheit, in der die Fischer die ganze Nacht nichts fingen, dann aber als Jesus ihnen vom Ufer aus zurief, sie sollten noch einmal die Netze auswerfen, die Netzte so voller Fische waren, dass sie sie kaum schleppen konnten.
Und unsere Maus? Sie war so bei der Sache, als verstünde sie jedes Wort. Auch das Singen hat ihr ganz offensichtlich gefallen. Nur als es dann zur Taufe ging, war ihr unbehaglich. Und als der Pfarrer sie mit dem Wasser berührte, protestierte sie lautstark.
Aber nicht lange. Kaum zurück auf Mamis Arm hat sie sich gleich beruhigt.
Einen richtig schönen Taufspruch haben ihre Eltern für sie ausgesucht:
„Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“ (Psalm 139,5)
Ich wünsche ihr, dass Gott sie diese Zusage ihr Leben lang spüren lässt.
Nach dem Gottesdienst hatten wir noch eine gemütliche Familienfeier. Unsere Tochter als angehende Patin war natürlich aus Heidelberg angereist, die Geschwister unserer Schwiegertochter waren ebenfalls mit ihren Familien gekommen und noch Tanten und Onkel und natürlich die andere Grosselternseite. Ganz toll fand ich, dass so viele Kinder zur Familienfeier gehörten, sechs an der Zahl im Alter zwischen 6 Monaten bis 6 Jahren.
Ein schöner Tag und ich bin schon freudig gespannt, ob und wie diese Taufe Früchte trägt…
Passenderweise sangen wir in der Kirche die letzte Strophe ihres Taufliedes so:
Gott, der du durch die Taufe jetzt
imGlauben einen Anfang setzt,
gib auch den Mut zum nächsten Schritt.
Zeig uns den Weg und geh ihn mit.

Samstag, 20. April 2013

"Gelassen sein - schön wär´s!"

0 Kommentare

Unter diesem Thema fand das 13. Kanderner Themenfrühstück statt. Und wir waren wieder dabei, zum 11. Mal übrigens.
Der Gemeindesaal war gesteckt voll, einige Gäste konnten sogar nur den Vortrag besuchen, frühstücken mussten sie Zuhause, denn die Anmeldungen zum Frühstück sprengten bald jegliche Kapazität.
Da muss ich dann wohl nichts mehr über die Qualtiät der Morgenschmauserei sagen...ausser "lecker". Und die gedeckten Tische waren wieder so schön dekoriert, man fühlt sich wirklich so richtig willkommen.
Den Vortrag zum Thema hielt Herr Hanspeter Wolfsberger aus Betberg, Pfarrer von Beruf und mit Berufung, wie zu spüren war.
Gelassenheit, woher kommt sie, wie kann man sie erlangen? Ein paar Schlagsätze gingen mir sehr zu Herzen:
"Theologie kommt aus dem Gebet."
"Die wichtigsten Events in seinem Leben sollte der Mensch gut vorbereiten." (Gemeint war u.a. der Tod.)
"Gelassenheit kommt von Loslassen-Zulassen-Sich-Überlassen."
Mir haben seine Ausführungen viel über mich selber gezeigt, dabei ging es dennoch so locker und lustig zu, dass nicht nur ich bei seinen Beispielen Tränen lachen musste.
Der Vortrag wirkt noch nach und lockt zum Nachdenken, wo in meinem Leben sollte ich selber loslassen, zulassen?
Ich finde, es war wieder einmal ein klasse Themenfrühstück.

Freitag, 19. April 2013

Rettung XXL

1 Kommentare

Heute Abend klingelten die Nachbarn von visavis bei uns, fragten was sie tun sollten, denn es klopft permanent an die Heizung und sie vernehmen seit kurzem leise Hilferufe. Mein Mann antwortete spontan, am besten sei die Polizei zu rufen, denn wir können ja nicht einfach eine Tür aufbrechen.
Gesagt getan. Die Nachbarin berichtete noch, dass ihr die Klopfgeräusche schon seit 3 Uhr vergangener Nacht jeden Schlaf geraubt hätten, aber sie dachte, die Heizung sei nicht in Ordnung.
Nicht auszudenken, wenn wirklich jemand so lange um Hilfe rufen/klopfen muss und 17 Stunden lang kommt niemand....
Aber dann! Fünf Minuten nach dem Anruf fuhren Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen und Notarzt vor. Kurze Zeit später kam noch ein Feuerwehrauto mit einer Drehleiter, damit stiegen die Feuerwehrleute über den Balkon in die Wohnung des Betreffenden ein.
Fast eine Stunde war ein ziemlich turbulentes Spektakel vor unserem Haus. Zwischenzeitlich kam noch ein Löschzug der Feuerwehr und die Einsatzleitung derselben.
Irgendwann später wurde dann ein Mann auf einer Trage in den Krankenwagen geschoben und fuhr davon.
Am nächsten Tag erfuhren wir von den Nachbarn, dass tatsächlich der alleinstehende Mann in der Wohnung schräg über ihnen in seiner Wohnung verunfallt war und einen Oberschenkelhalsbruch erlitten hatte. Zunächst hatte er gar nicht geklopft, sondern wohl einfach abgewartet. Erst in der Nacht fing er an zu klopfen.... Wir waren sehr betroffen - ein Mensch verunfallt in seiner Wohnung, das Hochhaus ist voller Menschen, aber niemand merkt etwas davon.
Zum Glück hat der Nachbar dann mal ganz genau hingehört und die Hilferufe vernommen.

Donnerstag, 18. April 2013

Beten hilft

3 Kommentare

Heute haben mich kurz hintereinander drei verschiedene Leute auf drei verschiedene Weise (per Mail, per Telefon, direkt im Gespräch) gefragt, wie es mir denn nun nach der OP geht.
Und ich konnte ganz locker antworten "sehr gut".
Und wirklich, in den letzten Tagen haben meine Schmerzen spürbar nachgelassen, die letzten Nächte wurde ich nicht mehr davon wach, morgens treiben sie mich nicht mehr aus dem Bett, sie simmern nur noch im Hintergrund.
So schliesse ich nun jeden Abend in mein Gebet ein dickes DANKE an Jesus Christus ein. Danke für die Besserung, Danke, dass ich diese Gebetserhörung erleben darf, Danke für all die Zuversicht, die ich nun wieder habe, Danke für alle Bewahrung bei und nach der OP.

Mittwoch, 17. April 2013

3-Generationen-Ausflug

3 Kommentare

Heute habe ich etwas früher Büroschluss gemacht und bin nach Lörrach gefahren.
Ich war dort nämlich mit meiner Schwiegertochter und meiner Enkelin verabredet, um für Mäuslein Sommersachen zu kaufen und einfach ein bisschen Zeit miteinander zu verbringen.
Schöne und unbeschwerte Stunden waren uns beschert, und die Kleine erwies sich als echtes Shoppingtalent. Sie war so ausgeglichen und gut drauf, hat kein einziges Mal gequengelt sondern munter in ihrem Wagen gekräht, dass wir unsere Freude hatten. Und nach der Geschäfte-Wanderei waren wir noch ganz gemütlich Eis essen....
Und zusätzlich zu all dem Vergnügen konnte ich den ganzen Nachmittag ohne Schmerzen geniessen - ist das nicht wunderbar?

Montag, 15. April 2013

Fotosuche

0 Kommentare

Bei unserem ImPulstreffen letzten Mittwoch haben wir festgelegt, dass der nächste Gottesdienst am 23. Juni unter dem Thema "Johannistag" stehen soll.
Den Gottesdienst inhaltlich vorbereiten werden wir im Mai, aber ich bin schon mal auf der Suche nach einem Bild für das Plakat. Und da muss ich nun feststellen, die Suche gestaltet sich recht schwierig...die einen sind nicht geeignet, die anderen gefallen mir nicht...hmm...
und nun?

Sonntag, 14. April 2013

Sonntagsbesuch im Garten

0 Kommentare

Da interressiert sich jemand für jedes einzelne Gänseblümchen...

Samstag, 13. April 2013

Happy Birthday

0 Kommentare

Heute vor 25 Jahren kam sie auf die Welt. Kaum zu glauben, wie schnell die Jahre vergangen sind, wunderschöne, spannende, anstrengende, lustige, aufregende Jahre.
Wir wünschen ihr für die kommende Zeit weiterhin Glück und Freude, Gesundheit und Erfolg, vor allem aber Gottes Segen...

Wein-Zeit statt Wasser-Zeit / Besonderes statt Alltägliches

0 Kommentare

"Die Hochzeitssaison hat begonnen. Und da wird ja normalerweise gut und viel aufgetischt. Wer schon mal eine Hochzeitsfeier in orientalischen Ländern erlebt hat, der hat keine Fragen mehr. Meistens gehen die Feierlichkeiten mehrere Tage lang, der halbe Ort ist unterwegs und Essen und Trinken soweit das Auge reicht. Peinlich, wenn da auf einmal etwas alle ist. Doppelt peinlich, wenn es gerade der Wein ist.
So passiert im Städtchen Kana. Maria ist Gast und weiß, dass ihr Sohn Jesus ein echter Alleskönner ist. Deshalb raunt sie ihm zu: „Sie haben keinen Wein mehr." Jesus ist etwas genervt - als ob es nichts Wichtigeres gäbe! Irgendwann deutet er dann doch auf die Wasserkrüge zum Händewaschen und sagt zu den Dienern: Füllt sie mit Wasser und bringt sie in die Küche." Sechs Krüge schleppen sie zum Küchenmeister. Und der traut seinem Gaumen kaum und fragt den Bräutigam: „Warum rückst du jetzt erst raus mit dem guten Wein?"
Im Johannesevangelium ist das das erste Wunder von Jesus. Ich habe früher auch gedacht: Als ob es nichts Wichtigeres gäbe! Zum Beispiel Not lindern oder Kranke heilen. Aber inzwischen bin ich überzeugt: Nein, es war genau richtig, mit so einem eigentlich überflüssigen Wunder anzufangen. Es soll nämlich zeigen, dass Gott etwas von seiner himmlischen Herrlichkeit in die Welt gibt, dass mit Jesus eine neue Zeit anbricht - Wein-Zeit statt Wasser-Zeit sozusagen.
Und noch etwas könnte dieses Weinwunder bedeuten: Jesus verwandelt Wasser in Wein. Oder auch das Alltägliche in etwas ganz Besonderes. Wenn ich die Botschaft Jesu in meinem Leben umsetze, dann kann auch bei mir Wasser zu Wein werden. Wenn ich Menschen auf Jesus-Art behandle, also wenn ich großherzig bin, wenn ich Menschen integriere, wenn ich vergeben kann, wenn ich auch mal einen klaren aber unbequemen Standpunkt vertreten kann, dann kann mein Leben eine neue Qualität bekommen. Wein statt Wasser eben."

Dominik Frey, Wiesloch, Katholische Kirche

Freitag, 12. April 2013

Heimweg mit Action

0 Kommentare

Als ich heute am Nachmittag aus dem Büro kam und zum Parkhaus lief, traute ich erst meinen Ohren nicht: der Regen wurde von Donner begleitet - das erste Gewitter dieses Jahres.
Bei der Heimfahrt dann fuhr ich direkt in das Gewitter hinein. Drohend schwarze Wolken in wilder Formation und ein Blitz nach dem anderen quer über den ganzen Himmel - ein echt abendteuerlicher Anblick.
Mir fiel ein Sprichtwort aus meiner Kindheit ein: "Donnert´s in den kahlen Wald, wird es nochmal bitterkalt." Na, ich hoffe, das Wetter kennt diesen Spruch nicht....!

Dienstag, 9. April 2013

Pläne

1 Kommentare

Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis tanzen, heisst es.
Und wenn es mir wieder besser geht, fahren wir in die Arktis zu den Eisbären....(ohne Witz).
Das ist richtig schön, wieder Reisepläne machen zu können.
Und wir planen, uns den Norden Europas anzuschauen.
Mit einem befreundeten Paar gehen wir im Sommer beinahe drei Wochen mit dem Schiff auf Tour.
Die erste Planung betrifft die Temperaturen. Ich habe sie von den einzelnen Stationen zusammengetragen: die meiste Zeit werden wir uns zwischen 8 bis 15 Grad bewegen....na, da brauchen wir die dicken Jacken ja gar nicht erst wegzuräumen....

Sonntag, 7. April 2013

Was ist effizient?

2 Kommentare

Wenn man mit nur einer Schwarzkirsche (schöne dunkelrote Flecken), die vom Frühstücksmarmeladenbrötchen rutscht, sich den Ärmel, die Weste, die Bluse, die Hose und den Tisch bekleckert!