Samstag, 9. Oktober 2010

Spiessgesellen und mehr

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Ist ein Samstag, an dem die Sonne strahlend scheint, ein Sonntag?
Wenn ja, dann war heute Sonntag.
Wir waren im Garten, aber wahrlich nicht zum Faulenzen. In zwei Wochen müssen wir den Garten schon winterfest haben, denn dann gehen wir ja auf Reisen.
Also noch Mal hacken, das Verblühte abschneiden, einige Sträucher verschneiden, alle Sträucher mulchen, Unkraut jäten, Laub zusammenfegen uvm.
Dabei habe ich entdeckt, dass wir ganz illustre Gartenbewohner haben, wie zum Beispiel Spiessgesellen oder Gartenprinzessinnen....

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Telefonieren visa vis

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Das nenne ich richtig coole Technik.
Unsere Tochter hat nun endlich Internetanschluss in ihrem Zimmer, so dass wir via www telefonieren können. Und nicht nur das.
Skype macht es möglich, dass wir uns auch sehen können.
Das haben wir heute gleich mal ausprobiert, funktionierte wunderbar.
Schön, so ein Wiedersehen per Bildschirm.
Und besonders schön, wenn es Maus in Japan gut geht.
Morgen hat sie ihren ersten Deutschunterricht - als Lehrerin.
Na, denn man tau.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Heute ist kein normaler Tag!

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Gestern war auch kein normaler Tag - denn da kam ich nachmittags erst von meinem Seminar zurück.
Ohne mich zu verfahren wohlgemerkt, ohne Irreführung durch Ludmilla (Navi) und ohne Strassensperrung wie beim Seminar im Februar...
Der heutige Tag ist so besonders, weil ich den ganzen Tag keine Ischiasschmerzen hatte.
Schon morgens im Bad fiel mir plötzlich auf, dass mir nichts weh tat. Und so blieb es.
Der erste schmerzfreie Tag nach ich weiss nicht wie vielen Wochen und Monaten...
Halleluja - Lobe den Herrn meine Seele....

Dienstag, 5. Oktober 2010

Als hätten wir in Gottes Reich hineingeblinzelt

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Und schon ist es wieder zu Ende, das Bibel-Seminar. Schade. Die Tage verflogen wie nichts.
Heute beim "Abschiedsmittagessen" haben wir, glaube ich, alle so empfunden.
Das Seminar war einfach klasse. Die Lehre wieder sehr gut dargestellt, war für mich sehr aufschlussreich. Die Gebetszeiten, der Lobpreis - diesmal nicht mehr neu für mich - haben mir gut gefallen und gut getan.
Besonders unsere echt gute Gemeinschaft hat viele von uns sehr berührt. Es wurden Telefonnummern, Mailadressen usw. ausgetauscht, verabredet, zu welchem Seminar man sich wiedersieht...

Donnerstag, 30. September 2010

Auf in die Schule

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Was macht die Herrlichkeit Gottes aus? Kann man sie definieren? Gibt es in der Himmelswelt eine Autoritätsstruktur?
Das Reich Gottes im Alten Testament - gibt es Unterschiede zum Neuen Testament?
Das und vieles mehr wird mich ab morgen ganztägig beschäftigten. Ab morgen nämlich besuche ich ein Bibelseminar, aufbauend auf dem vom Februar.
Der Tagesplan ging uns heute per Mail zu, randvoll kann ich nur sagen. Ausserdem ist das Seminar ausgebucht, wir sind also wieder mindestens 50.
Ich bin schon gespannt auf die nächsten Tage bis zum 5.10.10.
Besonders freue ich mich auf die Lehreinheiten, und ich bin neugierig auf Lobpreis und Gebetszeiten und auf die Landschaft.
Im Februar war der Ort komplett eingeschneit. Das dürfte ja wohl dieses Mal anders sein! Meine Laufsachen für lange Mittagspausen reisen auf jeden Fall mit.
Ich wünsche allen einen guten Start in einen hoffentlich goldenen Oktober - Herbst ist nämlich etwas Wunderbares (wie Frühling und Winter und Sommer auch :-)).

Dienstag, 28. September 2010

Luxusheimweg

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Hin und wieder, wenn schönes Wetter ist und ich Zeit habe, leiste ich mir, nach der Arbeit nach Hause zu laufen.
Nach ich weiss nicht wie langer Zeit war es heute mal wieder so weit.
Mein Mann brauchte das Auto, er hat mich morgens zum Büro mitgenommen, und da ich nach der Arbeit mal keinen Termin hatte (ausser Hausarbeit), bin ich per Pedes nach Hause (8 kleine Kilometerchen).
Das war richtig schön.
Den Herbst zu bewundern, der auf einmal überall hervorschaut, beim "Dies & Das" eine Kugelkerze mitzunehmen und in der Gärtnerei die Trockengestecke zu bekieken, um sich ein paar Deko-Tips abzugucken.
War ein sehr entspannender Spaziergang.

Da ist sie hingereist, unsere Mottebiene.

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Montag, 27. September 2010

Die Katze lässt das mausen nicht...

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Nachdem ich wegen meiner Ischiolumbalgie über 6 Monate nicht beim Step-Aerobic war sondern immer nur brav Physiotherapie absolviert habe, reicht es mir nun.
Mein Ischias plagt mich nach wie vor, mit oder ohne meine geliebte Hopserei.
Und wenn das so ist, dann schon lieber mit Hopserei.
Also war ich heute nach so langer Zeit mal wieder zum Training.
Ein bisschen Bammel hatte ich, ob ich wohl noch mitkommen würde bei den schnellen Schrittwechseln, aber es ist wie Fahrrad fahren - man verlernt es nicht.
Und die nötige Ausdauer habe ich ja durch meine Lauferei.
Die Choreografie klappte prima und ich hatte meine Freude.

Sonntag, 26. September 2010

April - April!

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Unsere Pfarrerin war nun doch da.
Wir haben uns gefreut, und alles lief wie geplant.
Es war ein schöner Gottesdienst, hat mir gut gefallen und gut getan.

"Heute schon was riskiert?"

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Das ist der Titel unseres heutigen ImPulsgottesdienstes.
Als wir den ersonnen haben, wussten wir noch nicht, wie sehr er auf unser Team und den heutigen Tag passen würde. Denn wir riskieren es, diesen Gottesdienst ganz überraschend ohne unsere Pfarrerin durchzuführen. Die hat in ihrer Familie einen Notfall und musste am Freitag Abend ganz plötzlich verreisen.
Und wir ImPulsteamer? Wir gehen das Risiko ein und trauen uns einfach....
Hier das Eingangsgebet:
"Jesus Christus, hab Dank für alle Menschen, die heute zu diesem Gottesdienst gekommen sind.
Hab Dank, dass du jetzt mitten unter uns bist.
Du kennst Jede und Jeden von uns, besser als wir uns selber kennen.
Du siehst, dass wir nach Sicherheit suchen, dass wir aber gleichzeitig unser Leben und all unsere Möglichkeiten auskosten und nichts verpassen möchten.
Alles erreichen - nichts verpassen und immer in Sicherheit.
Dabei gehen wir manchmal Risiken ein, die zu gross sind.
Oder wir sind aus Angst, zu viel zu riskieren so zaghaft, dass wir uns nichts mehr zutrauen.
Und machmal sind wir uns der Risiken, die wir eingehen gar nicht so recht bewusst.
Was riskieren wir, wenn wir unseren Glauben offen leben?
Riskieren wir etwas, wenn wir uns für ein Leben ohne Gott enscheiden?
HERR, öffne du unsere Herzen für dein Wort.
Sei du bitte bei uns und lehre uns zu entscheiden, wann wir mutig und wann wir zurückhaltend sein sollen.
Damit wir nichts verpassen sondern alles erreichen und bei DIR in Sicherheit sind.
Amen."

Samstag, 25. September 2010

Richtung grüner Bereich

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Heute Morgen haben wir nochmal mit Mottebiene telefoniert, und es war endlich mal wieder ein entspanntes Gespräch.
Ihr Zimmer hat sie auf´s peinlichste grundgereinigt und seit dem keine Cocarachas mehr gesehen. Auch Bettwäsche hat sie noch gefunden und bereits gewaschen.
Mit dem Essen kommt sie ganz gut klar und auch der Einstufungstest ist schon überstanden.
Vom Ergebnis ist sie ein bisschen enttäuscht, aber es ist wie es ist.
Den fehlenden Schlaf hat sie noch nicht vollständig nachgeholt, wie sie sagt, aber es geht ihr gut.
Und das zählt.
Ihr Zimmer hat einen Balkon mit Ausblick auf die Bucht und ein Stückchen Meer - da freuen wir uns schon auf die ersten Bilder....
Es nähert sich also so langsam alles dem grünen Bereich. Wunderbar.
Ja, und wann wir uns wiedersprechen oder per mail lesen oder per skype sehen? Nichts genaues weiss man nicht...vielleicht in einer Woche, vieleicht in vierzehn Tagen....
Für meinen Mann und mich geht natürlich unser Leben hier ungeachtet aller Aufregungen weiter.
Gestern hatte ich Apparategruppensitzung, also nichts mit Wohnung schon am Nachmittag putzen. Heute sind wir abends zu Freunden eingeladen. Morgen findet unser nächster ImPuls-Gottesdienst statt.
Der geneigte Leser merkt schon, uns wird´s nach wie vor nicht langweilig.

Freitag, 24. September 2010

Holperiger Anfang

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Die ersten Tage unserer Tochter in Japan sind inzwischen überstanden.
Es war ziemlich spannend und ganz schön problembeladen.
Die Reise bis zur Pazifikbucht verlief zwar superprima, jedoch an Schlaf war währenddessen nicht zu denken.
Und mit Einzug in ihr Zimmer im Studentenwohnheim gab es eine Schwierigkeit nach der anderen.
Das Zimmer war nicht nur völlig schmutzig, gleich zu Anfang kamen zwei Krabbeltiere von der Spezies "K..." zur Begrüssung aus irgendwelchen Ritzen gekrabbelt, und Bettwäsche war entgegen den Abmachungen nicht zu finden. Und das nach ca. 40 Stunden ohne Schlaf.
Am nächsten Tag stellte sich heraus, dass sie nirgendwo in dieser kleinen Stadt Euro in Yen umtauschen kann, ausser in einer Post, dort aber immer nur kleine Beträge - mit Gebühren, versteht sich.
Wie kommt man nun an Geld? Von den sie empfangenden japanischen Studenten erfuhr sie, dass sie ein Konto an einer japanischen Bank erst eröffnen kann, wenn sie beim Stadtamt gemeldet ist, das sei jedoch von der UNI erst für nächste Woche vorgesehen.
Also blieb noch, mit ihrer hiesigen EC-Karte dort an einem Automaten Geld abzuheben und die Gebühren dafür zu akzptieren.
Doch leider - ihre EC-Karte funktionierte nicht.
Das telefonierte sie natürlich umgehend an uns, damit Vati in der Bank nachfragen möge, was da los sei. Und die Zeit drängte, denn ihr jetziges Handy funktioniert nur noch bis zum 25. September, danach haben wir erst mal keinen Kontakt mehr.
Einen Handyvertrag mit einem japanischen Anbieter kann sie erst abschliessen, wenn sie gemeldet ist. Einen Internetzugang bekommt sie erst zum 1. Oktober oder später....
Zwischenzeitlich lagen nicht nur bei ihr die Nerven blank.
Mein Mann war dann gestern bei unserer Bank und erfuhr, dass am 20.9. die EC-Karten sämtlicher Kunden für den Auslandseinsatz gesperrt wurden. Wer im Ausland Geld abheben möchte, muss dass bei seiner Bank vorher ankündigen und freischalten. Nun, mein Mann schaltete frei und siehe da, heute am 24.9.10 konnte Mottebiene von einem Bankautomaten Yen abheben.
Was für eine Erleichterung.

Montag, 20. September 2010

Abschied

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Es ist so weit - heute ist unsere Tochter abgereist, um für ein Jahr in Japan zu studieren.
Ein Stipendium ihrer Heidelberger UNI macht´s möglich.
Heute morgen um drei haben wir sie nach Frankfurt zum Flughafen gefahren.
Die Fahrt, das Einchecken, Ticket abholen, ging alles ganz glatt.
Auch trübe Stimmung kam nicht auf - Taschentücher waren nicht nötig.
Wir wünschen ihr eine gute Reise und dass sie dort zurecht kommen möge.

Sonntag, 19. September 2010

Spätsommer

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Während unsere Tochter Koffer, Handgepäck etc. für ihre morgen beginnende Reise zusammenpackt, muss ich mich ein bisschen verkrümeln. Einmal, damit ich nicht obermuttimässig hineinrede, ausserdem möchte ich mir die Abschiedsstimmung noch ein wenig vom Leib halten.
Ausserdem ist so wunderbar sonniges Wetter - also ab in den Garten.
Und was empfängt mich da? Eine wunderschöne spätsommerliche Blütenpracht.
Was für eine Freude!
Sogar die Rosen haben es noch einmal bis zur Blüte geschafft, da war das Reh offensichtlich spät dran...
Und ich kann ein bisschen entspannen, lesen, die Natur geniessen.
Und als ich wieder nach Hause kam, um das Mittagessen zu kochen, hatte Kind ihre Bagage fertig - schön.

Freitag, 17. September 2010

Der Countdown läuft....

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Nun geht schon die letzte unserer gemeinsamen Wochen zu Ende. Waren es wirklich fünf??? Schade, dass die Zeit so schnell verging, andererseits verging sie wohl so schnell, weil es eine sehr schöne Zeit war.
Morgen kommen nochmal Sohn und Schwiegertochter zu Besuch für eine kleine "Familienabschiedsfeier", am Sonntag dann den Koffer zu Ende packen und am Montag früh um 3.00 Uhr gehts los zum Flughafen.
Irgendwie kommen mir die Tage dieser Woche ein bisschen unwirklich vor.

Einerseits kann ich mir kaum vorstellen, dass unsere Tochter ab Montag dermassen weit weg reist, und ich bange um sie, wünschte ein klein wenig, sie bliebe hier.
Andererseits unterstütze ich sie bei ihren Reisevorbereitungen wo ich kann, freue mich über ihre Vorfreude und möchte ihr diese keinesfalls vermiesen und ich traue ihr dieses Studium in Japan auch zu.

Es ist wie so oft - der Kopf hat es schon gerafft, nur das Herz muss sich noch ein wenig durchbeissen.
Und da sie vor ihrer Reise die letzten Wochen bei uns verbrachte, hatten wir nochmal Zeit mit ihr und für sie. Miteinander kochen und essen (überhaupt konnte ich in dieser Zeit mal wieder mein Kochmütchen kühlen), Spinnstunde auf dem Balkon, der gemeinsame Tag in Basel, zusammen einen Film schauen, einen Tag im Garten verbringen, das sind so Dinge, die ich in Erinnerung behalten werde, sie machen mir nun den Abschied leichter, ich bin sehr dankbar dafür.
Ansonsten befehle ich sie dem Schutz des HERRN an.

Mittwoch, 15. September 2010

Noch mehr Grund zu danken

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Ich bin so froh, dass mein linker Unterarm bei meinem Sturz vor anderthalb Wochen so ganz ohne Bruch davongekommen ist.
Und nicht nur das, die Wunde ist schon so gut wie verheilt, ohne jede Entzündung, die Schwellung am Handgelenk ist vollständig verschwunden, nur die Verstauchung und die Prellung tun noch weh, jeden Tag ein klein bisschen weniger.
Heute war mein letzter Physiotherapietermin gegen meine Ischiolumbalgie - das ist leider nicht so eine Erfolgsstory....

Dienstag, 14. September 2010

Und dann noch dieser Himmelsgruss

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am Ende des Tages. Einfach schön.

Gott sei Dank...

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....Maus ist Visumbestitzerin!
Man, das war heute noch spannend.
Als sie gleich morgens das erste Mal auf dem Konsulat anrief, war der zuständige Mitarbeiter in einer Besprechung, man vertröstete sie auf später.
Später aber würde der Zug, den sie nehmen wollte, um das vielleicht fertige Visum abzuholen, schon weg sein!
Minuten verrannen, unsere Tochter wie auf Kohlen...
Nach einer viertel Stunde rief sie nochmal an, und siehe da, der MA war an seinem Platz, sehr freundlich und zuvorkommend und in grösster Ruhe verkündete er, das Visum sei bereit, sie könne es holen, wann sie möchte! Halleluja!
Blieb also der Weg zum Bahnhof und die Fahrt nach Bern.
Und auf dieser Bahnfahrt traf sie ausgerechnet ein Gruppe japanischer Studenten mit ihrem Prof und dessen Frau, und so hatte unsere Tochter gleich noch eine Praxisübung in Japanisch und am Ende der Reise eine Einladung nach Tokio zur Familie des Professors.
Wenn das keine nette Fügung war....

Montag, 13. September 2010

Reine Nervensache

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Eigentlich sollte das Visum für unsere Tochter nach drei bis vier Werktagen fertig sein, gezählt von letzten Dienstag an.
Aber heute erfuhr sie per Telefon, dass es eben noch nicht fertig ist, der zuständige Mitarbeiter sei heute nicht da, sie möge morgen nochmal anrufen. Und das Visum würde ihr per Post zugeschickt. NEIN, bitte nicht schicken, dann ist es via Zoll mit grosser Wahrscheinlichkeit erst nächste Woche hier, erklärte unsere Tochter und sagte, sie käme persönlich nach Bern, um das Visum abzuholen.
Wann das wohl sein wird?
So langsam liegen die Nerven blank...

Sonntag, 12. September 2010

Vorsicht Wurm!

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"Der frühe Vogel fängt den Wurm, der dann den Rest des Tages in allem ist, was der Vogel anfasst."
Volker Pispers, Kabarettist

Donnerstag, 9. September 2010

Alle Jahre wieder...?!

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Ich wollte heute nach der Arbeit in unserem Einkaufszentrum unser Sonntagsessen kaufen, nämlich Kaninchenkeulen. Die lege ich ein paar Tage vor dem Braten mit Gewürzen in Buttermilch ein. Hmm...Kaninchenkeule mit Spätzle und Broccoli, darauf haben wir uns schon gefreut.
Doch an der Fleischtheke musste ich mir sagen lassen, dass Kaninchen wegen des "Fleischskandals" komplett aus dem Sortiment genommen wurde. Fleischskandal? Was für ein Fleischskandal??? Ich wusste von gar nichts. Aber sei es wie es sei - es war kein Kaninchen zu haben.
Doch als ich um die nächste Regalecke kam, sah ich was statt dessen zu haben war: Lebkuchen, Spekulatius, Marzipanstollen!!! Schon Anfang September, wo noch nicht einmal Herbstanfang war!
Ich finde, das ist ein Skandal!
Mir jedenfalls verdirbt es die Vorfreude auf die süsse Seite der Weihnachtszeit.
By the way:
Am Sonntag gibts bei uns Pfeffersteaks, Spätzle und Broccoli.

Dienstag, 7. September 2010

Schritt für Schritt

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Noch am Samstag Morgen war überhaupt nicht klar, wann und wie unsere Tochter zu ihrem Visum kommen sollte. Und auch nicht, wieviel es wohl kosten würde, ausser der Bahnfahrt nach München oder Frankfurt.
Und nun kam alles anders, auf einmal war es ganz einfach.
Unsere Tochter hatte sich in Bern bei der Japanischen Botschaft erkundigt und siehe da, heute konnte sie dorthin reisen (nur eine gute Stunde mit dem Zug und für nicht mal sechzig Euro hin und zurück) und ihr Visum beantragen. Es wird drei bis vier Werktage dauern, sollte also nächsten Montag abholbereit sein, und - ist für deutsche Staatsbürger kostenfrei!
Wieder ist ein wichtiger Schritt getan - schön.

Montag, 6. September 2010

eine wunderbare Geschichte aus dem heutigen Gebetskreis

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Es ging ihr so gar nicht gut. Sie erzählte es ihrem Vater. Der ging mit ihr in die Küche. Dort setzte er drei Töpfe mit Wasser auf den Herd. In den ersten warf er ein Bündel Karotten, in den zweiten legte er ein paar Eier, in den dritten schüttete er eine Hand voll Kaffeebohnen.
Zwanzig Minuten später nahm er die Töpfe vom Herd und legte die Karotten in eine Schüssel, die Eier auf einen Teller. Aus dem dritten goss er duftenden Kaffe in eine Tasse.
Die Karotten, erst hart und holzig, waren weich geworden.
Die Eier, erst zart und zerbrechlich, waren nun fest und widerstandsfähig.
Die Kaffeebohnen hatten sich selbst kaum verändert, aber das Wasser.
"Was bist du?", fragte der Vater seine Tochter. "Eine Karotte, ein Ei oder eine Kaffeebohne?"
Und dann erklärte er ihr, was das alles mit ihrer schweren Situation zu tun hatte.
"Der eine wird durch schwere Lebensphasen weich, wird offen für Gottes Gnade und seine Barmherzgkeit, offen auch für andere Menschen. Lernt, gnädiger und barmherziger mit ihnen umzugehen. Und mit sich selbst.
Ein anderer wird durch schwere Lebensphasen krisenfest, lernt Treue und Ausdauer, wird vielleicht sogar einer, der anderen Halt geben kann.
Und ein Dritter geht durch solche Phasen scheinbar unbeeinflusst und unerschüttert. Aber er verändert seine Umgebung.

In jeder Krise arbeitet Gott an dir. Liebevoll und fürsorglich. Verändert er dich. Und deine Umgebung gleich mit.
Krisen sind keine Katastrophen. Gott meint es immer gut."
Ich will es nie vergessen: Gott hat Gutes im Sinn. Immer. Mit mir. Mit den Menschen, die mir am Herzen liegen.
Und mit der Welt.
Antenne 7/2001, ERF Schweiz

Sonntag, 5. September 2010

Ein sonniger Sonntagnachmittag...

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...wo könnte man ihn besser verbringen, als im Garten?
Dann habe ich noch den neuen Geschirrschrank im Gartenhaus eingeräumt, ein paar Lampionblumen für die Vase geschnitten und wollte gerade ab nach Hause und es mir auf dem Balkon mit Lesen und Predigt-Hören bequem machen, als mein Mann mich bat, ihm doch noch zu helfen, den alten Schrank in den Geräteschuppen zu verfrachten.
Ja natürlich helfe ich, nur tragen konnte ich nicht, dazu war das Teil einfach zu schwer.
Und so nahmen wir die Schubkarre zu Hilfe. Das ging auch ganz easy, bis der Schrank, im Schuppen angekommen, wieder von der Karre herunter sollte.
Dies haben wir irgendwie nicht richtig vorherbedacht und besprochen, der Schrank entwickelte plötzlich ein Eigenleben, sauste von der Karre, mir direkt entgegen und fegte mich nach hinten an die Schuppenwand. Diese besteht im unteren Teil aus einem Betonsockel mit einer arg herausstehenden Kante, natürlich auch aus Beton. Und genau auf diese fiel ich rücklings - Knacken im Handgelenk, Blut am Unterarm, furchtbare Schmerzen. Mir war schlecht.
Den Rest des Sonntagnachmittages verbrachten wir dann im Krankenhaus, in der Notfallstation.
Nichts mit Balkon, nichts mit Predigt oder Lesen!
Und doch bin ich nun am Ende des Tages soooo dankbar, denn das Handgelenk ist nicht gebrochen, nur verstaucht, die Unterarmsehnen sind nicht verletzt und die offene Wunde ist zwar beachtlich, musste aber nicht genäht werden. Na, und gegen die Schmerzen hilft die Pharmaindustrie.
Ich hatte also ganz unglaubliches Glück und danke dem Herrn für diese Bewahrung.

Braucht jemand Zucchini?

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Dieses Wochenende und auch schon die letzten Tage ist wunderbares Wetter.
Sonnig aber nicht heiss, einfach toll, schon mit einem Hauch von Herbst vermischt.
Wir haben den gestrigen Nachmittag natürlich auf unserer Ponderosa verbracht, schliesslich waren wir zwei Wochen nicht mehr dort.
Und diese zwei Wochen, sowie Sonne und Regen habe die Zucchini offensichtlich genutzt, um prächtig zu gedeihen. Aber so grosse Exemplare? Ich finde jetzt übertreiben sie.

Samstag, 4. September 2010

Es ist da...es ist da...es ist da...

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Heute, Samstag, den 04.09.10 ist das "COE" eingetroffen.
Gott sei Dank.
Nun kann es nächste Woche losgehen mit der Visumbeantragerei.
Wieder ein Schritt weiter...

Freitag, 3. September 2010

Schön, sich das mal wieder bewusst zu machen

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"Gotte zählt Menschen nicht eins, zwei, drei,
sondern
eins, eins, eins."
Ernst Fuchs

Spannend

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In etwas mehr als zwei Wochen möchte/sollte unsere Tochter nach Japan fliegen, um dort ein Jahr zu studieren. Jedoch konnte sie bisher noch nicht mal ihr Visum beantragen.
Alles Andere ist schon geregelt. Flugkarte, Kontakt mit der dortigen UNI, Zimmer im Studentenwohnheim - alles ist parat. Nur für den Antrag des Visums fehlt noch ein Dokument aus Japan, das die dortige Uni offenbar erst Ende September abgeschickt hat.
Doch bis heute blieb der Briefkasten in dieser Hinsicht leer.
So langsam wird es eine Zerreissprobe für die Nerven.
Denn hier in Deutschland kann unsere Tochter erst, wenn dieses "COE" angekommen ist, nach Frankfurt oder München reisen und das Visum beantragen.
Abholen kann sie es dann frühestens eine Woche später, muss also dann wieder nach Frankfurt oder München, und es muss spätestens am 17.9.10 abholbereit sein.
Und so hoffen wir nun jeden Tag....

Donnerstag, 2. September 2010

What a perfect day

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Schön, so ein gemeinsamer Tag mit der Tochter.
Mit der Fähre über den Rhein, das Basler Münster mit Krypta anschauen, mittags Picknick bei Wasser und Brot :-) (lecker frisches Bäckerbrot) im Sonnenschein am Rhein...wir haben uns einfach durch den Tag treiben lassen und jeweils spontan entschieden, was wir als Nächstes tun.
Die Besorgungen haben wir trotzdem noch geschafft.
Danke Herr für diesen wunderbaren Tag.

Mittwoch, 1. September 2010

Ladie´s Day

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"Vati," sprach die Frau Mama, "wir geh´n aus, und du bleibst da."
Nein, zu Hause bleibt mein Mann morgen natürlich nicht.
Er geht zur Arbeit wie sonst auch donnerstags, aber Mutti und Tochter gehen tatsächlich aus.
Wir gönnen uns morgen einen ganzen Tag zum gemeinsam Bummeln.
Maus braucht noch Schuhe, Wäsche und sonstige Utensilien für ihre Japanreise und die wollen wir in aller Ruhe besorgen (ich feiere Überstunden ab und gebe die Einkaufsberaterin).
Nebenbei wollen wir natürlich noch erzählen, Kaffeetrinken und /oder Eis essen, einfach Zeit miteinander verbringen.
Und wenn wir in der Stadt alles erledigt haben, holen wir den Vati von der Arbeit ab und laden ihn zum Essen ein. Oder er uns???

Dienstag, 31. August 2010

Das sehe ich auch so:

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"Erbitte Gottes Segen für die Arbeit,
aber verlange nicht auch noch,
daß er sie tut."
(Heinrich Waggerl)

Montag, 30. August 2010

Getauft

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"Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:"
(Psalm 103, 1-2)
Das ist der Taufspruch unseres kleinen Neffen.
Ja, das Wochenende war recht anstrengend. Die langen Autofahrten, der Tag der Taufe voller Trubel, lange Abende - wenig Schlaf...
Und doch hatten wir ganz viele schöne Momente, sind beschenkt worden:
Zunächst das Wetter - obwohl für das gesamte Wochenende Dauerregen vorhergesagt war, verlief die Fahrerei weitgehend ohne Regen, auf der Hinfahrt empfing uns sogar ein Regenbogen, und der gesamte Taufgottesdienst war sonnenduchflutet.
Weiter war es schön, sich mal wieder zu treffen, auszutauschen, gemeinsam mit der Schwester die Kirche zu schmücken.
Ausserdem fand ich die Predigt zu Markus 10,15 besonders gut.
Und nicht zuletzt war der Täufling selber ein richtig süsser Fratz.
Ich wünsche ihm sehr, dass er auf dem Weg zu Christus bleibt, so wie Christus bei ihm bleiben wird, wohin er sich auch wendet.



Donnerstag, 26. August 2010

Familie

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Wir gehen mal wieder auf Tour.
Am Samstag wird das jüngste Mitglied der Familie, unser kleiner Neffe, getauft.
Ein schöner Anlass, zu dem die ganze Familie zusammenkommt. Schade ist halt nur, dass es so weit weg ist (850 km) und wir den Aufenthalt so kurz wie möglich halten müssen.
Also geht es morgen Vormittag los, samstags die Taufe und Sonntag nach dem Frühstück wieder zurück, alles in allem hoffen wir, weniger als sechzig Stunden unterwegs zu sein....die Automobilität macht's möglich.
Die Aktion, die unser Sohn mit seiner Frau diesbezüglich vor hat, ist noch wesentlich spannender:
Die beiden sind derzeit noch im Urlaub auf den Kapverden. Sie landen am Samstag Morgen in München und kommen dann direkt per Mietwagen zur Taufe gefahren (immerhin noch ca. 500 km). Natürlich wäre es sehr schön, wenn sie auch dabei sind, jedoch gibt es eine Menge "Wenn's" in dieser Planung.
Ganz ganz spannend glaube ich, wird die Taufe selber, denn die Mutti des kleinen Neffen sowie ihre Eltern, Geschwister etc. sind echte "Neulinge" in der Kirche. Ich wünsche ihnen, dass Jesus ihre Herzen berührt und aus dem Taufgottesdienst ein AHA-Erlebnis für sie wird.
Es wird also ein spannendes Wochenende für die ganze Familie, und ich wünsche uns allen Gottes Schutz und seinen Segen.

Dienstag, 24. August 2010

Gesund

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So schöne Vitamine wachsen in unserem Garten - und passen super in diesen Salat....

Sonntag, 22. August 2010

Faules Wochenende

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Kann man vom Nichtstun müde sein?
Jawohl, man kann!
Für uns geht heute nicht nur ein stressfreies, sondern ein ausgesprochen faules Wochenende zu Ende.
Gestern waren wir bei Freunden eingeladen, ihre Hochzeit (vom Mai) nachträglich bei einem Grillabend zu feiern.
Und heute waren wir nach dem Gottesdienst (Maus und ich / interressante Predigt zu Matth. 22) den ganzen Tag im Garten. Dort haben wir jegliche Gartenarbeit vermieden. Mit Sönneln, Lesen, Erzählen, Pizza-essen und Waldfeuerchen ging der Tag auch so schnell genug herum.
War schön, könnten wir öfter so machen....

Donnerstag, 19. August 2010

Bist du angemeldet?

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Meldebogen für die Bewohner von Eden
(von Andreas Knapp)
geboren: frei
Adresse: bei sich selbst daheim
Nationalität: Kosmopolit
Flagge: nicht nach jedem Wind
Tätigkeit: selbstständig
Familienstand: einander eine Hilfe sein
Religion: mit Gott auf du und du
Erscheinungsbild: innere Größe
Passfoto: Gottebenbild
Fiskalische Bemerkungen: Steuerparadies


heute Morgen bei SWR3 gehört von
Dr. Peter Kottlorz, Rottenburg.

Mittwoch, 18. August 2010

Da habe ich den Salat

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Seit dem ersten Juli erhalte ich Physiotherapie meiner Lendenwirbelsäule zuliebe.
Da dies bisher alles ist, was ich gegen meine Ischiolumbalgie tun kann, turne ich seit dem absolut jeden Tag. Immer zum Physio-Termin kontrolliert die Therapeutin dann, ob ich die bereits bekannten Übungen richtig mache und vermittelt mir neue Übungen.
Beim letzten Termin setzte sie allerdings noch eins drauf und verlangte, ich möge alle Übungen, die ich seit 1.7.10 gelernt habe, schriftlich festhalten, damit ich eine Basis zum Nachlesen hätte, wenn ich mal einige Zeit nicht übe und dann wieder anfange, oder wenn ich mal eine Übung eine Zeit lang nicht mache.
Hausaufgaben also!
Dass dies sinnvoll ist, sehe ich schon ein, aber könnte sie nicht ein Handout parat haben?! Nein, es müssten meine eigenen Worte sein!
Also gut. So habe ich nun in den letzten Tagen immer mal wieder einige Übungen aufgeschrieben, inzwischen sind es schon 16.
Witzig fand ich, dass sich, als wir während der Turnerei ein bisschen erzählten, herausstellte, dass sie einmal Sportlehrerin war... Lehrerin! AHA!
Deshalb ist es ja wohl auch kein Wunder, dass sie meine Niederschriften SEHEN möchte, bevor meine Therapie im September zu Ende ist.
Na, von mir aus, heute Nachmittag habe ich meinen nächsten Termin bei ihr und erscheine selbstverständlich mit Hausaufgaben.
Hier mal eine Kostprobe:
Auf dem Boden knien und auf den Händen abstützen, Knie unter Hüfte / Hände unter Schulter / Ellenbogen nicht ganz durchgedrückt, weisen zum Oberschenkel. Körper ist waagerecht, Kopf ist Verlängerung der Wirbelsäule. Abwechselnd diagonal Arm und Bein strecken: linker Arm und rechtes Bein / rechter Arm und linkes Bein. Jeweils einige Sek. halten; 3 x 10 Übungen durch 2 Pausen getrennt.
Und? Ist das allgemeinverständlich?
Mal sehen, was Frau Lehrerin sagt...

Montag, 16. August 2010

Nun ist es gebongt

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Seit Wochen besteht schon die Möglichkeit, online die Ausflüge zu buchen, die wir während unserer Schiffsreise unternehmen wollen.
Nach vielem Lesen, Abwägen, Diskutieren und Überlegen sind die Touren, die wir auf jeden Fall mitmachen wollen, nicht nur entschieden, sie sind seit heute auch gebucht.
Im Moment lege ich dies nur unter "wieder was erledigt" ab. Irgendwie hält sich meine Vorfreude in Grenzen.
Dabei sind ganz spektakuläre Dinge dabei:
- in Athen die Akropolis
- in Kreta Knossos und Heraklion
- auf der Sinai-Halbinsel das St. Katharinenkloster
- das Tal der Könige in Luxor
- in Dubai der Burj Khalifa
Was wir sonst noch in den 20 Tagen unternehmen, werden wir erst an Bord entscheiden, denn schon im voraus den ganzen Urlaub planen, wollen wir natürlich nicht.
Da lassen wir uns einfach inspirieren, wenn es so weit ist. Ausserdem muss auch Zeit sein, um einfach nur aufs Meer zu schauen....

Sonntag, 15. August 2010

Charmant um den Finger gewickelt

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Manche Leute behaupten, ich hätte einen "grünen Daumen". Ja, ich habe Pfanzen sehr gern, jedoch, pflegeintensive Exemplare, die ständig irgendwelche Anwendungen benötigen haben bei mir eher wenig Chance auf ein langes Leben.
Auch wenn manches Gewächs so dahinmickert und ich einfach nicht herausfinde, ob sie zu dunkel oder zu sonnig steht, ob sie zu viel oder zu wenig Wasser, Dünger, Rückschnitt, Zuspruch bekommt, dann ist irgegendwann Schluss und sie kommt weg.
Vor einigen Jahren habe ich eine Rochea geschenkt bekommen. Das ist eine Sukkulente mit wachsartigen, dickfleischigen Blättern. An sich eine sehr schöne Pfanze. Leider fallen die Blätter bei der geringsten Berührung ab. Ihr hat nun Standort und Pflege offensichtlich sehr gut gefallen, denn sie wuchs ziemlich bald über ihren Topfrand hinaus, wurde gross und üppig und hier begann das Problem. Wenn ich die Rochea vom Fensterbrett nehmen muss, oder auch nur beim Abwischen desselbigen die Pflanze berühre, brechen sofort reihenweise die dickfleischigen Blätter ab. Ich wage sie gar nicht umzutopfen (was eigentlich nötig wäre), weil sie danach wahrscheinlich kahl wäre. Das nervt zunehmend.
Beim letzten Fensterputz habe ich ihr also gedroht, dass sie mir zu umständlich sei. In nächster Zeit käme sie auf unseren Komposthaufen in den Garten.
Und was sah ich letztes Wochenende beim Fensterbrettabwischen? Rochea hatte eine wunderschöne Blütenstaude entwickelt. Sie wusste wohl, dass ich es niemals fertig bringen würde, eine so schön blühende Pfanze weg zu werfen, und sie blüht wirklich lange, über Wochen.
Also darf sie nun natürlich bleiben. Mit List und einem Löffelstiel wische ich um sie herum und feixe ihr zu: "Okay, du hast gewonnen...."

Samstag, 14. August 2010

Gedankenwälzerei

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Immer mal wieder leide ich an Schlaflosigkeit. Ich wache dann nachts immer wieder auf, kann manchmal auch gar nicht wieder einschlafen.
Der nächste Tag ist dann natürlich richtig hart.
Meistens habe ich solche Phasen, wenn ich mehr Aufgaben habe (oder mir vornehme), als ich bewältigen kann, oder wenn ich Lösungen für Probleme suche, oder wenn ich das Gefühl habe, ich sollte Dieses oder Jenes in meinem Leben ändern.
Seit geraumer Zeit bin ich auf der Suche nach geistlichem Wachstum. Immer mehr möchte ich Christus in meinen Alltag mit hineinnehmen, ihn im Alltag in allen Dingen, voll allem in den Menschen, die mir begegnen, erkennen. Aber wie?
Und ich möchte so vieles über das Wesen Gottes, über die Bibel wissen. Aber woher und wann?
Das Bibellesen allein und die Mitarbeit im ImPuls-Gottesdienst, oder das Predigt-Hören reichen mir irgendwie nicht.
Da ist einfach der nicht schweigen wollende Wunsch, darüber hinaus etwas für/mit meinem Glauben zu tun zu haben, der Wusch, Jesus wirklich zu begegnen.
Ich bin überzeugt, dass Gott mit jedem Menschen einen Plan hat, eine Aufgabe für ihn. Nur scheine ich meine Aufgabe noch nicht erkannt zu haben....
Ich habe keine Ahnung, wo ich mich wie engagieren sollte. Nur dass ich sollte, dass spüre ich.
Und so überlege und überlege ich eben in manchen schlaffreien Nachtstunden: ob ich das Bibelfernstudium wieder intensiv aufnehmen sollte, mehr Seminare und Vorträge besuchen müsste, einen Hauskreis gründen könnte.... Immer wieder bete ich auch dabei, bitte um Wegweisung, um Antworten auf meine Fragen.
Und plötzlich (am 12.8.2010 zwischen 4.12 Uhr und 4.27 Uhr) mischt sich in eines dieser nächtlichen Gebete der Satz: "Herr, lehre mich, alles in deine Hände zu legen."
Und augenblicklich war mir ganz leicht zumute. Ich wusste, das ist die Lösung.

Auf einmal war mir klar, Gott führt mich ja, alles wird er fügen - zu seiner Zeit, ich muss es nur annehmen - ihn machen lassen....

Freitag, 13. August 2010

Morgen...

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....wird ein neues Kapitel im Leben unserer Tochter aufgeschlagen. Sie zieht von Heidelberg wieder zu uns nach Hause, bis sie dann Mitte September nach Japan geht.
Sie ist schon seit Tagen fleissig beim Aussortieren, Einlagern von Möbeln und Packen all der Sachen, die sie mitbringen möchte.
Mein Mann wird morgen zu ihr fahren, sie werden das Auto voll packen (hoffentlich passt alles hinein) und dann angerauscht kommen.
In mir mischen sich Freude, Wehmut, Dankbarkeit und Bange.
Freude, dass wir sie dann fünf Wochen bei uns haben, wir so Manches zusammen unternehmen können, einfach Leben in der Bude haben.
Wehmut, weil die Zeit so schnell vergangen ist. Ist es wirklich schon drei Jahre her, dass wir sie mit Sack und Pack nach Heidelberg gebracht haben?
Dankbarkeit, dass diese Heidelberger Zeit so unbeschwert war. Sie fühlte sich dort von Anfang an wohl, hatte eine schöne Zeit, hat ihr Studium sehr erfolgreich dort absolviert, und wir wussten sie gut aufgehoben.
Ja und das Bangen, das betrifft natürlich das Japanjahr. Unaufhaltsam rollt der 20.September heran, an dem es losgeht....
Aber Freude und Dankbarkeit überwiegen erst einmal.
Morgen Abend kommen noch Sohn und Schwiegertochter zu Besuch und ich freue mich, mal wieder die ganze Familie am Tisch zu haben.

Donnerstag, 12. August 2010

Nur mal so...

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Ein Mann steht auf seinem Balkon und freut sich über die Blütenpracht in den Blumenkästen.
Plötzlich sieht er darin eine Schnecke.
Er tritt herzu und schnippst die Schnecke vom Balkon.
Zwei Jahre später klingelt es an der Tür.
Der Mann öffnet, da steht die Schnecke vor der Tür und fragt erbost: "Was war das eben?!!"

Mittwoch, 11. August 2010

Dienstag, 10. August 2010

Plötzlich ist Moskau gleich um die Ecke

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Seit Wochen brennen um Moskau herum, bis hin zum Ural grossflächig Torffelder und Wälder.
Die anhaltende Hitze, Qualm, giftige Gase machen den Menschen mehr und mehr zu schaffen, Feuerwehren und Hilfskräfte scheinen machtlos.
Jeden Tag melden die Nachrichten, dass sich die Brände weiter ausgebreitet haben.
Ganze Dörfer sind verbrannt, viele Menschen sind den Belastungen nicht mehr gewachsen, es gibt Tote.
Schon das Anhören der Nachrichten erschüttert mich - keine Luft zum Atmen - wie furchtbar muss das sein?
Der Sohn von Freunden ist beruflich Ende Juni für ein Jahr nach Moskau gegangen.
Ich kenne Daniel* seit er Zwei ist, habe praktisch sein ganzes Leben mitverfolgen können - Schule, Studium, Freundin oder keine mehr, übermütige Jugendstreiche und...und...und...
wie man sich eben unter Feunden über seine Kinder austauscht.
Plötzlich dängt sich beim Hören der Nachrichten die bange Frage in meine Gedanken: Daniel ist jetzt dort - wie mag es ihm gehen? Ob er zurechtkommt? Und wie geht es seinen Eltern, die sich sicher grosse Sorgen um ihn machen?
Und auf einmal bekommt die Kantastrophe eine andere Dimension. Es sind nun nicht mehr nur schlimme Nachrichten von irgendwo, jetzt ist Moskau auf einmal ganz nahe.

Sobald ein Unglück / eine Bedrohung jemanden trifft, den man persönlich kennt, sieht man das Ganze in einem anderen Licht....
Ich hoffe und bete, es mögen bald Abkühlung und Regen kommen, damit die Menschen endlich im wahrsten Sinne des Wortes aufatmen können und dass Daniel das Ganze unbeschadet übersteht.

PS: Inzwischen haben wir natürlich mit unseren Freunden telefoniert und erfahren, dass sich ihr Sohn "zufällig" auf Kurzurlaub hier bei seinen Eltern befand, als in Moskau die Lage immer bedrohlicher wurde und er in D bleibt, bis es wieder unbedenklich ist, nach Russland zu reisen.
*Name von der Blogredaktion geändert

Sonntag, 8. August 2010

Glühwürmchen, Glühwürmchen flimmre....

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Es gibt sie noch! Ich weiss gar nicht, wie viele Jahre es her ist, dass ich zuletzt Glühwürmchen gesehen habe.
Aber gestern, als wir kurz vor Mitternacht von unserem Garten nach Hause gelaufen sind (im Dunkeln und mal wieder ohne Taschenlampe), flimmerte uns plötzlich Dieses hier am Wegrand zu. So ein Lichtlein im Dunkeln - schön, dass es sie gibt.

Donnerstag, 5. August 2010

Premiere

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Heute führte mich der Heimweg nicht mehr die umwegbehaftete Umleitung entlang, sondern auf direktem Weg ging es über die niegelnagelneue Bundesstraße nach Hause.
Wenn auch die Umleiterei etwas lästig war, muss ich sagen, es ging doch flott voran. Keine fünf Wochen hat die Strassenbaufirma gebraucht, das ist beachtlich und ein grosses Lob wert.

Hurra - ich kann Video!

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Mittwoch, 4. August 2010

Ich find' die Idee gut.

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"12. Juni 2010 12:38 Uhr
Initiative der SVP
Die Schweiz macht Baden ein Aufnahmeangebot...
...Die Schweiz hat 26 Kantone. Das war nicht immer so, die Eidgenossenschaft ist seit ihrer Gründung im Jahr 1281 ständig gewachsen. Und warum soll diese Expansion ein Ende haben, wo doch alle Welt Wachstum predigt?....

Den Vorschlag gibt es tatsächlich, schwarz auf weiß. Er ist festgehalten in einer parlamentarischen Initiative der SVP-Fraktion im Nationalrat von Bern. Es ist eine Aufforderung an die Regierung: Sollten die von nimmersatten Steuervögten, arroganten Politikern und unbarmherzigen Bürokraten drangsalierten Nachbarn den Wunsch an die Schweiz herangetragen, sie im Kreis der Eidgenossen aufzunehmen – so möge man den Bedrängten Aufnahme gewähren..." (Autor: Franz Schmider)

Obiges war an besagtem Datum in unserer hiesigen Tageszeitung zu lesen.
Baden-Würtemberg ein Kanton der Schweiz?
Anfangs fand ich die Idee einfach spassig.
Aber wenn ich lese, welche Grundregeln des Zusammenlebens unser Massstab würden, finde ich, sollten wir Badener das Angebot doch mal ernsthaft in Erwägung ziehen.

Bundesverfassung
der Schweizerischen Eidgenossenschaft
vom 18. April 1999 (Stand am 7. März 2010)
Präambel
Im Namen Gottes des Allmächtigen!
Das Schweizervolk und die Kantone,
in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung,
im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken,
im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihre Vielfalt in der Einheit zu leben, im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften
und der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen, gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen, geben sich folgende Verfassung:

Dienstag, 3. August 2010

Erreicht das Ziel mit Müh und Not...

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Wie habe ich mich auf den heutigen Feierabend gefreut - nach 11 Wochen mal wieder joggen gehen....
Meine Kollegin war mit von der Partie, das Wetter war super, weil nicht zu heiss, und ich war guten Mutes, weil ich so richtig Lust zum Laufen hatte. Ich dachte auch, die paar Kilometer bin ich schon soooo oft gelaufen und ich kann mir ja Zeit lassen.
Linkes Bein und Hüfte spielten auch prima mit, aber meine Ausdauerleistung war ganz schön mau. Herz-Kreislauf waren bestimmt an der Obergrenze.
Wie auch anders, wenn man so lange sportfaul war - nur das Wollen genügt eben nicht.
Und doch, jetzt nach Dehnübungen, meiner obligatorischen Rückengymnastik, nach Dusche und Abendessen fühle ich mich pudelwohl.
Aber das Beste: mein Ischias schweigt immer noch. Wahrscheinlich ist der noch völlig fertig von den sechs Kilometerchen. Gut so!

Sonntag, 1. August 2010

Sammelfeier

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Den heutigen Sonntag haben wir mit Sohn und Schwiegertochter verbracht.
Wir haben einen Ausflug nach Ettenbühl in den Rosengarten unternommen und uns dort ein gutes Mittagessen und einen ausgedehnten Spaziergang durch den wunderschönen Garten mit anschliessendem Eisbecher gegönnt, denn schliesslich hatten wir viel zu feiern.
Zum einen den Geburtstag meines Mannes nachträglich, unseren heutigen Hochzeitstag aktuell und den ersten Hochzeitstag der Kinder, der nächste Woche ist, vorträglich.
War ein schöner Tag, wenn auch die Rosen im Rosengarten zum grössten Teil schon verblüht waren.

Wie die Jahre vergehen....

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Heute ist unser 24. Hochzeitstag.
Die Zeit verging wie im Flug und ist hoffentlich noch lange nicht vorbei.
Es gibt ein Lied von Mireille Mathieu, bei dem ich immer an meinen Mann denken muss:

"Wenn ich lache, sagst du leise,
ich freu' mich mit dir.
Wenn ich wein' läßt du mich spüren,
daß ich nichts verlier'.
Wenn ich träum' in deinen Armen,
weckst du mich nicht auf.
Wenn ich tausend Fehelr mache,
du nimmst sie in kauf.

Lieben heisst für mich, mit dir zu leben,
nie verloren sein, was auch geschieht.
Lieben heisst für mich, sich zu berühren,
Tag und Nacht bis ans Ende der Zeit.

Wenn du fort musst, viele Tage
trennt mich nichts von dir.
Auch wenn Andre Zweifel haben,
halt ich fest zu dir.
Manchmal fliegen auch die Scherben
zwischen dir und mir,
doch kein Splitter bleibt im Herzen,
viel zu stark sind wir.

Lieben heisst für mich, mit dir zu leben,
nie verloren sein, was auch geschieht.
Lieben heisst für mich, sich zu berühren,
Tag und Nacht bis ans Ende der Zeit.

Samstag, 31. Juli 2010

Oberwasser

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Ganz gegen meine Erwartung habe ich die Geburtstagsfeier gestern gut überstanden.
Schon mittags bin ich vom Büro nach Hause, habe die 3 Packungen Blätterteig zu herzhaften Täschchen verarbeitet, nebenher Kamillentee getrunken und mich voll auf die Losung verlassen, denn da hatte ich am Morgen gelesen: "Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir." (Ps 139,5)
Und voilá - es ging.
Ich konnte das Fest sogar geniessen. Wir haben sehr nette und sehr interressante Leute kennengelernt und alte Bekannte wiedergetroffen. Sechs Schwestern (eine davon das Geburtstagskind), die sich nicht nur sehr ähnlich sehen, sondern auch in ihrer Art ähnlich sind, trifft man auch nicht alle Tage....
Ganz speziell fand ich die vielen Lieder, die eigens für diesen Anlass geschrieben wurden, mindestens acht Gitarren waren mit zum Fest.
Am Ende des Tages ging es mir wieder so gut, dass ich mit meinem Mann nach Hause laufen konnte. Wobei man dazu wissen muss, der Heimweg ging von einem Berg herab, über Felder und durch einen Wald, ohne Taschenlampe. Auf freiem Feld war das ganz toll, helles Mondlich und ein wunderschöner Sternenhimmel geleiteten uns; im Wald, wo es steil bergab gind, war es dafür stockdunkel - das war eher nicht lustig.
Aber nach einer Stunde hatten wir´s geschafft und waren wohlbehalten zu Hause.

Freitag, 30. Juli 2010

Ist nicht mein Tag heute...

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Letzte Nacht haben mich Muskelkrämpfe geplagt.
Nicht etwa "nur" ein Wadenkrampf - die verschiedensten Muskeln haben total gesponnen.
Mal beide Beine gleichzeitig, mal eine Fusssohle, mal ein Halsmuskel, mal einer in der Schultergegend. Sobald ich ruhig im Bett lag, ging es los.
Ich bin noch jetzt völlig ratlos woher das kam, habe auch Angst vor Wiederholung.
Die betroffenen Muskeln schmerzen immer noch und der Schlafmangel hängt mir nun natürlich an....
Und dabei sind wir heute eingeladen; zum Fünfzigsten einer Freundin, die diesen Tag schon lange plant und natürlich fest mit uns (und mit meinen Blätterteigtaschen) rechnet.
Das fehlte mir in meiner Raupensammlung....

Donnerstag, 29. Juli 2010

Haltung bitte!

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Inzwischen hat nun schon die zweite Staffel Physiotherapie für mich begonnen.
Die meisten Übungen finde ich ganz witzig, wenn auch anstrengend. Da werden plötzlich Muskeln trainiert, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie habe.
Entsprechend macht sich also auch hin und wieder ein bisschen Muskelkater breit.
Aber geschwänzt wird nicht! Ich übe jeden Abend. Und seit ca. zwei Tagen habe ich den vagen Eindruck, ja die Turnerei hilft gegen meine Ischiolumbalgie. Immerhin habe ich nun nicht mehr ständig Schmerzen. Aber so ganz traue ich dem Frieden noch nicht.
Bei der gestrigen Therapie ging es jedoch nicht um Übungen, sondern um meine Körperhaltung.
Und die ist offensichtlich sehr verbesserungswürdig. Was so alles dazu gehört gerade zu stehen! War hoch interressant. Beim Zuhören und Anweisungen ausführen habe ich doch glatt das Atmen vergessen. Aber nun ja, Haltung will eben geübt sein.
Übrigens nicht nur die physische...

Mittwoch, 28. Juli 2010

Manchmal...

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....fühle ich mich mit meinem Rücken wie Garfield:

Dienstag, 27. Juli 2010

Die Qual der Wahl

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Seit einiger Zeit sind wir daran, die Landausflüge zu planen, die wir während unserer Schiffssreise im Herbst unternehmen wollen.
Wer da glaubt, das sei eine leichte Sache, der irrt sich sehr.
Zum einen ist die Auswahl in manchen Häfen einfach so vielfältig, dass man sich gar nicht entscheiden kann, zum anderen bleiben bei einigen beschriebenen Ausflügen noch Fragen offen.
Ausserdem haben wir bei den Angeboten durchaus nicht die gleichen Favoriten.
Es ist also nicht leicht, zu entscheiden, wer wann wohin ausfliegt....
Aber im Vorhinein buchen möchten wir schon, denn dafür gibt es einen Rabatt, ausserdem werden die anderen 1676 Passagiere sich wohl auch für diverse Ausflüge, womöglich besonders für die Highligts, entscheiden und wenn voll ist ist voll...
Ja ich weiss, von solchen Sorgen träumt so Mancher und es macht wirklich auch Spass, sich hin und wieder aufs Schiff, in ferne Länder und in die Sonne zu träumen, ABER so manche Grübelstunde geht eben auch drauf.

Montag, 26. Juli 2010

Entdeckung

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Neulich habe ich beim Bibellesen etwas entdeckt, von dem ich glaube, daß es ein Wunder ist.
Ich dachte immer, die Wunder, die Jesus nach der Schrift getan hat, können aufgezählt werden (von Manchem vielleicht sogar vollständig) und sind längst alle bekannt: Wasser zu Wein verwandeln, Tote auferwecken, Lahme, Blinde, Leprakranke etc. heilen, auf dem Wasser gehen, Fischernetzte füllen, Nahrung vermehren....
Aber seit dieser Bibellese denke ich, Jesus hat auch gebeamt!
So jedenfalls verstehe ich Johannes 6, Vers 21(Luther-Übersetzung):"...Als sie nun etwa eine Stunde gerudert hatten, sahen sie Jesus auf dem See gehen und nahe an das Boot kommen; und sie fürchteten sich. Er aber sprach zu ihnen: Ich bin's; fürchtet euch nicht!
Da wollten sie ihn ins Boot nehmen; und sogleich war das Boot am Land, wohin sie fahren wollten."

Irre ich mich? Ist es wirklich etwas neu Entdecktes? Ist diese Stelle vielleicht schon landläufig als weiteres Wunder bekannt? Oder ist es gar kein Wunder?....Das würde mich mal interressieren.

Sonntag, 25. Juli 2010

Der Biberpelz im Garten

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Ein schönes Wochenende ist in wenigen Stunden vorbei. Nicht ganz so ruhig wie geplant, aber doch ohne nennenswerten Stress ist es gelaufen
Gestern waren wir mit Freunden und Bekannten wie jedes Jahr um diese Zeit zu den Burgfestspielen in Lörrach.
Das Festpielmenü war wieder ein Genuss, das Wetter prima (Sternenhimmel), nur das Theaterstück....da haben wir von dieser Gruppe schon spritzigere Aufführungen gesehen.
Sicher war es für die Darsteller eine besondere Herausforderung, als gebürtige Süddeutsche statt allemannisch den gesamten Text im Berliner Dialekt zu sprechen.
Den heutigen Sonntag haben wir, wie könnte es bei dem Wetter anders sein, im Garten verbracht.
Nachmittags schneiten Freunde auf eine Stipvisite herein, zum plaudern, zum Gartenbesichtigen, eben einfach so. War schön.

Freitag, 23. Juli 2010

Schleifchen vom Himmel...

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Die angekündigten Unwetter sind ausgeblieben -Gott sei Dank.
Wohl aber der Regen ist eingetroffen.
Seit heute Vormittag regnet es mal weniger mal mehr sacht vor sich hin - ein wunderbarer Sommerregen - kein Wind keine Kälte.
Das ist wahrlich Balsam für die Natur. Der Boden war so ausgetrocknet, dass sich bis jetzt noch nicht eine einzige Pfütze gebildet hat.
Dadurch, dass der Regen erst ganz leicht begann, wurde die Erde so schön angefeuchtet, dass sie alles Wasser gleich aufnehmen kann.
Ein echtes Geschenk.
Als würde jeder einzelne Regentropfen ein Schleifchen tragen.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Badetag für die Natur?

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Für heute wurde von den Meteorologen Regen versprochen, leider ein bisschen mehr als nur Regen - es könnten wohl wirklich heftige Unwetter auftreten, mit Starkregen, Hagel, Orkanböen - eben das ganze Programm.
Heute Morgen allerdings, als ich meinen Kaffee auf dem Balkon zu Ende getrunken habe, fiel mir Wasser auf: auf dem Geländer, an zwei Stellen auf dem Boden...wie es aussieht hat es also schon letzte Nacht geregnet. Ich habe davon nichts mitbekommen, hat es also nun ganz ohne Sturm und Gewitter geregnet oder habe ich derart fest geschlafen?
Ich freue mich in jedem Fall darüber. Das Wasser kann unser Garten wirklich gut gebrauchen, da könnte es heute ruhig noch ein bisschen weiterregnen und nicht nur in unserem Garten.
Aber schön fände ich, wenn der Sommer noch ein bisschen bliebe - ich habe immer noch nicht genug....

Mittwoch, 21. Juli 2010

Ich gang go lädele

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So sagt man hier auf allemannisch, wenn man durch die Geschäfte zieht, auf neudeutsch "shoppen".
Obwohl ich unter "Shoppen" verstehe, dass ich nach Lust und Laune festlege, in welchen Geschäften ich mich ohne erfolgszwang umschaue.
Das war bei mir heute nicht der Fall, ich hatte nach Büroschluss ein straffes Programm:
Sandaletten reklamieren, am liebsten zurückgeben und möglichst gleich neue finden, da ja noch Sommer,
Geburtstagsgeschenk suchen für die Dame, die sonst schon alles hat,
Taufgeschenk für unseren kleinen Neffen finden, das möglichst nicht auch die anderen Verwandten kaufen,
Ausschau nach einem bestimmten Fleckentferner halten.
Wirklich gut geklappt hat nur Punkt eins. Ich war ganz überrascht, wie bereitwillig die Dame des Schuhgeschäftes die Sandaletten wieder zurücknahm, und Ersatz habe ich auch gefunden.
Bei den anderen Vorhaben war ich leider nicht so erfolgreich. Hauptsächlich habe ich wohl erst mal Ideen gesammelt....und dafür war ich in 8 verschiedenen Geschäften!
Nach mehr als zwei Stunden war ich fix und fertig, Durst, Hunger und mein Bein tat mittlerweile auch so weh, dass ich die Aktion abbrach.
Und was tut man (Frau) in solcher Situation?
Frau holt ihren Mann von der Arbeit ab und lässt sich zum Essen in ein nettes Restaurant in der Fussgängerzone einladen. Draussen lecker essen, sitzen, Leute beobachten, erzählen - da war gleich alles wieder gut.

Montag, 19. Juli 2010

Liebe oder Zeit

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Ich lese derzeit das Buch "Manchmal hilft nur schweigen" von Andreas Schorlemmer.
Er beschreibt darin seine Arbeit als Polizeiseelsorger.
In einzelnen Episoden berichtet er vom Leid, das Menschen in diesem Land oft ganz unvermittelt trifft. Wie die Menschen damit umgehen, wie er ihnen beizustehen versucht.
Als Seelsorger steht er seinen Kollegen, den Polizisten bei, aber auch Hinterbliebenen, Opfern, Demonstranten, einfach allen, die seiner Hilfe bedürfen. Und immer, wenn er zum Einsatz gerufen wird, sind Menschen seelisch oder körperlich in Not.
Beim Lesen kommt mir immer wieder der Gedanke, wie ein Mensch das bloß aushalten kann - so viel Gewalt, Unglück, Elend... Und wie dankbar und glücklich kann ich mich schätzen, schon so viele glückliche und sorgenfreie Zeiten erlebt zu haben.
Eine der Geschichten von Andreas Schorlemmer hat mich besonders nachdenklich gestimmt. Sie ist mit dem Titel "Liebe oder Zeit" überschrieben.
AS schreibt:
„Der Tod vollendet das Leben. Es kommt nicht darauf an, wie viele Jahre jemand auf dieser Welt verbracht hat, denn schließlich scheinen es immer zu wenige zu sein…. Ich glaube vielmehr, wenn ein Kind geliebt wurde, es vollkommen in der Liebe war, war auch sein Leben vollkommen….Natürlich ist es schlimm, wenn ein Kind stirbt. Aber besteht der Sinn des Lebens darin, alt zu werden? Worin vollendet sich das Leben, in der Liebe oder in der Zeit?....“
Auch mir begegnet hin und wieder die Frage: Warum lässt Gott das zu?
Und ich habe darauf keine Antwort. Es bleibt meiner Meinung nach Gottes Geheimnis, warum manche Menschen uralt werden und manche schon ganz jung gehen müssen.
Der Denkansatz, den Andreas Schorlemmer beschreibt, wirft ein ganz anderes Licht auf die Frage, wie lange sollte ein Mensch leben.

Ich möchte diesen Gedanken, dass ein Leben dann vollkommen ist, wenn der Mensch geliebt wird und selber liebt, festhalten.

Sonntag, 18. Juli 2010

Ein Sonntag, wie er im Buche steht...

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...so kommt mir dieser Tag heute vor.
Wir hatten Gartengottesdienst im Pfarrgarten, wie jedes Jahr wurde auch dieser ein Highlight. Und wie jedes Jahr zu diesem Anlass strahlte die Sonne. 27 Konfirmanden wurden in der Gemeinde begrüsst, ein kleines Kind und eine junge Frau getauft, alle aufgestellten Bänke und Stühle waren bis auf den letzten Platz besetzt.
Bei der Liedstrophe:
"Sanft fallen Tropfen, sonnendurchleuchtet.
So lag auf erstem Gras erster Tau.
Dank für die Spuren Gottes im Garten,
grünende Frische, vollkommnes Blau."
war ich ganz ergriffen von der Schönheit der Natur und freute mich schon auf unseren Garten, in den ich gleich nach dem Gottesdienst geradelt bin.
Dort haben wir Forellen und Zucchini (eigene Ernte) gegrillt und bei einer ausgedehnten Mittagsruhe diese schönen Schäfchenwolken beobachtet.

Freitag, 16. Juli 2010

Sonne satt

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Seit gut drei Wochen (seit genau 23.6.10) haben wir Sommer pur, und er scheint noch ein Weilchen zu bleiben.
Vorgestern, am Mittwoch zeigte das Thermometer nachmittags satte 37,5°C an.
Zum Glück war bisher nur dieser eine Tag so extrem heiss.
Obwohl auch ich in diesen Tagen eher träge bin und es mich nicht gerade nach draussen zieht, und die Nächte zu warm für einen richtig erholsamen Schlaf sind, finde ich es immer noch toll, daß mal wieder richtig Sommer ist.
Das hatten wir schon einige Jahre nicht mehr, und noch vor vier Wochen wurde allenthalben über das fortwährend kühle und nasse Wetter gemäkelt.
Nun jetzt ist er da, der Sommer und zwar im Überfluss.

Donnerstag, 15. Juli 2010

Mittwoch, 14. Juli 2010

Hoffentlich ansteckend...

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Meine Grossmutter pflegte zu sagen: "Wo keine Bibel ist im Haus, da sieht es öd und traurig aus."
Für unser Haus traf das natürlich nicht zu, wir hatten selbstverständlich eine Bibel!
Als Kind hatte ich bei diesem Satz immer die Vorstellung, dass dieses Buch unser Haus beschützen würde, Blitzschläge ableiten, Einbrecher vertreiben, drin lesen habe ich niemand sehen....
Gemeint hat meine Grossmutter sicher, dass ein Leben ohne den christlichen Glauben und ohne die Gebote zu achten, keine Erfüllung findet.
Und ich sehe das heute ebenfalls so. Ohne Gottes Segen, ist mein Leben öd und traurig, weil ohne Hoffnung auf Gottes Neue Welt.
Was aber kann die Bibel dabei tun? Solange sie nur im Hause ist und vergessen irgendwo im Regal oder in einer Kiste liegt, nützt sie sicher nichts.
Nein, sie wirkt erst dann, wenn man sie liest. Jedenfalls habe ich diese Erfahrung gemacht.
Beim ersten Mal habe ich sie einfach von vorne bis hinten durchgelesen, um zu erfahren, was steht eigentlich alles in der Bibel.
Und schon da hat sie mich verändert, Neugier, Erstaunen, Ehrfurcht, auch Widerspruch geweckt.
Dann habe ich immer wieder mal ein Buch der Bibel gelesen, mal je nach Bibelwort, das in der Sonntagspredigt dran war, mal einfach nach Lust und Laune.
Im Moment lese ich die Tageslosung in ihrem Gesamtkontext, meistens zum Frühstück. Und ich spüre, wie selbst diese relativ kurzen Passagen auf mich wirken.
Sie trösten, ermutigen, ermahnen oder erfreuen mich, oder sie locken mich, weiter und weiter zu lesen.
Auch schon längst bekannte Texte, bringen immer wieder neue Gedanken in mir hervor, und es ist spannend, dieselbe Textstelle in unterschiedlichen Übersetzungen zu erforschen.
Womit ich sagen möchte, dass mir inzwischen längst nicht mehr nur eine Bibel reicht....
Ich habe eine Lutherübersetzung (1984), weil ich die Formulierungen so ansprechend finde (ach "Es begab sich aber zu der Zeit..." ist einfach zu schön), dann eine Elberfelder Studienbibel, weil ich, wenn ich Zeit habe, den Texten gern auf den Grund gege (am liebsten auf den Urtext). Dann habe ich noch eine Gideon-Bibel, eine ganz kleine, die ich gut mit ins Büro nehmen kann, wenn ich im Gebetskreis mit der Andacht dran bin und schliesslich die "Hoffnung für alle", die das Alte und das Neue Testament in einem heute üblichen Deutsch enthält, für die Tage, wenn ich in kurzer Zeit die Gesamtzusammenhänge verstehen möchte.
Für mich ist die Bibel Gottes Wort - und ohne Gottes Wort ist keine Verbindung zu ihm möglich. Je mehr ich darin lese, je mehr füllt sie sich mit Aussagekraft und Leben, je mehr hat sie mir zu sagen und um so mehr festigt sich die Gewissheit: Ja, dies ist Gottes Wort.

Gerne würde ich auch andere Menschen zum Bibellesen ermuntern, ihnen vermitteln, wie bereichernd es ist, das Buch der Bücher nicht im Schrank einstauben zu lassen.
Heute Abend ist Vorbereitungstreffen für unseren nächsten ImPuls-Gottesdienst, Themensuche.
Mal sehen, ob ich die anderen Teammitglieder für das Thema Bibellesen begeistern kann.

Dienstag, 13. Juli 2010

Muskelspiele

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Das letzte Wochenende war linksbeinseitig wieder so schmerzbeladen, dass ich heute nochmal beim Orthopäden vorstellig wurde in der Hoffnung, er könne nun endlich Abhilfe schaffen. Die Schmerzen sind ja nur die eine Sache. Am meisten bedrückt mich, dass ich noch keine Therapie habe, die gegen die Ursache der Schmerzen vorgeht.
Die Massagen der Physiotherapeutin blieben bisher genauso erfolglos wie der Fersenkeil.
Aber leider. Ich möge halt mehr Schmerzmittel einnehmen, beschied er mir.

Ausserdem sei mit den Massagen sofort schluss - ich möge die Muskulatur kräftigen und üben.
Noch heute Abend habe ich dies bei meinem Physiotermin der Therapeutin ausgerichtet, und sie schwenkte sofort von Massage auf Gymnastik um.
Allerdings schon bei der dritten Übung bekam ich einen schlimmen Krampf und sie meinte, ohohhh, bei Ihnen stimmt das "intramuskuläre Zusammenspiel" überhaupt nicht.
Auf meine Frage, woran das liegen könne, sagte sie, das wisse sie nicht. Weiter fragte ich, ob sie wisse, was ich dagegen tun könnte. Trainieren! war die Antwort.
Ich weiss nicht recht - so untrainiert kam ich mir bisher gar nicht vor.
Irgendwie habe ich das trübe Gefühl, dass des Pudels Kern doch noch nicht gefunden ist. Das liegt vielleicht daran, dass ich kein Pudel bin....

Sonntag, 11. Juli 2010

Abgefahren....

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....sind unsere Gäste heute Mittag wieder.
Leider verging die Zeit viel zu schnell, wie immer, wenn man schöne Stunden verbringt.
Gestern haben wir der Hitze getrotzt und sind nach einem guten Mittagessen am Rhein eine grosse Runde entlang des Flusses gelaufen, um das älteste Wasserkraftwerk der Welt noch einmal zu sehen, bevor es in den nächsten Jahren abgerissen wird.
Die Hitze hat den Spaziergang zwar erschwert, aber ein Eisbecher im Anschluss hat das Wohlbefinden wiederhergestellt.
Den Abend haben wir dann im Garten verbracht und weil es leicht zu regnen anfing, fand das Abendessen komplett bei Kerzenschein im Gartenhaus statt - war so nicht geplant aber sehr romantisch....

Mittwoch, 7. Juli 2010

was sein muss, muss sein

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Wer Omelett essen möchte, muss Eier zerschlagen.
Und wer auf guten Strassen fahren möchte, muss sich Baustellen gefallen lassen, gerade nach dem letzten Winter.
Seit letzten Montag ist die Bundesstrasse, die mitten durch den Ort führt, nur in Richtung zur Arbeitsstelle befahrbar. Heimwärts werde ich in einem riesigen Bogen um den ganzen Ort herumgeführt, oder ich nehme kleine und kleinste Strässchen - beides ist nicht ganz lustig, gerade im Feierabendverkehr.
Aber dass mich dann bei der Einfahrt nach Basel am Morgen auch noch eine Baustelle erwartete und abends, als ich nach der Arbeit noch etwas in der Nachbarstadt zu erledigen hatte, mich auch dort das Schild "Umleitung" begrüsste, fand ich doch ein bisschen dicke.
Allerdings werde ich mich wohl in Geduld üben müssen - die Bundesstrasse in unserem Ort bleibt mindestens bis Mitte August gesperrt, die Umleitung in der Nachbarstadt gar bis Oktober 2011.
Na, denn man tau....

Montag, 5. Juli 2010

Perspektive

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Er ist Gruppenleiter in einem grossen Unternehmen, Ende Fünfzig und eigentlich immer Herr der Lage, ruhig, besonnen, ein bisschen distanziert.
Auf jeden Fall aber wirkt er, als habe er stets alles im Griff.
Doch plötzlich spielt ihm die Bandscheibe derart übel mit, dass er von jetzt auf gleich zum Notarzt und sich danach durch die medizinische Mühle drehen lassen muss.
Der Vorfall war samstags, am Montag musste er natürlich seinen "Schäfchen" mitteilen, dass er nicht kommen würde und wie sie arbeitstechnisch weiter verfahren sollten.
Auch da weiss er telefonisch Punkt für Punkt alles aufzuzählen, was bearbeitet werden muss, gibt die Prioritäten dafür an - eben auch hier - alles im Griff.
Doch dann ändert sich der Ton, etwas zaghaft wünscht er zu wissen, ob die Sekretärin schon im Hause sei, er müsse sie nämlich fragen, was nun mit dem ärztlichen Attest zu tun sei. Er wisse das überhaupt nicht, weil er in seinem gesamten Berufsleben noch nie krank gewesen sei.
Und auf einmal klingt seine Stimme unsicher und auch ein bisschen unglücklich.
Aus dieser Sicht kennt er das Leben nicht.
Alle wünschen ihm, dass er möglichst bald wieder ganz gesund ist, und es wird auch sicher alles wieder gut, vielleicht dauert es eine kleine Zeit.
Aber doch denke ich, es ist auch ein Gewinn, das Leben mal für eine Zeit aus einer anderen Perspektive zu betrachten und daraus seine Schlüsse ziehen zu dürfen.
Genau das wünsche ich ihm und natürlich gute Genesung.

Sonntag, 4. Juli 2010

Amen

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"Mein Gott, gib mir ein tapferes Herz,
das sich nicht einlässt auf Wehleidigkeit und Selbstmitleid.
Gib mir ein gesundes Maß an Selbstliebe, die Freiheit, über mich zu lachen
und die Demut, die Grenzen, die du mir gesetzt hast, nicht gewaltsam niederreißen zu wollen.
Gib mir die Aufmerksamkeit des Herzens,
die anderer Menschen Bedürftigkeit wahrzunehmen versteht."
Sabine Naegeli

Samstag, 3. Juli 2010

und doch...

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Ich habe nicht nur keine Ahnung von Fussbabll, ich empfinde das auch nicht als Wissens- oder Lebenslücke.
Mein Mann ist ebenfalls kein richtiger Fan. Wichtige Spiele schaut er sich ganz gerne an, aber nur, wenn es gerade mal so passt; und was mannschafts- und spielermässig läuft, weiss er eigentlich immer.
Nein, das Viertelfinale der WM, Deutschland gegen Argtentinien heute Nachmittag, dass wollte er nicht sehen, also haben wir den ganzen Super-Sommer-Tag im Garten verbracht.
Und doch geisterte nachmittags ein bisschen Fussball durch unsere Gedanken und Gespräche..., wünschten wir der Deutschen Mannschaft aus unserer Ponderosa direkt nach Südafrika, dass sie gewinnen mögen.
Als dann nach achtzehn Uhr in der Ferne verdächtig viele Autohupen und Tröten sowie Begeisterungsrufe zu hören waren, wussten wir, Jogi's Jung's haben es geschafft.
Wunderbar! 4:0 gegen Argentinien, das war sicher keine Kleinigkeit. Und egal, wie das Halbfinale gegen Spanien (am Mittwoch?) ausgehen wird, in dieser WM zählt die deutsche Mann schaft zu den vier Besten in der Welt.
Da kann ich mich schon mal mitfreuen - auch ganz ohne Ahnung....

Donnerstag, 1. Juli 2010

es ist entschieden

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Gestern Abend, kurz nach 21.00 Uhr war es so weit.
Die Wahl des neuen Bundespräsidenten von Deutschland war endlich entschieden, nach heuneinhalb Stunden.
Ich habe diesen Moment "live" an der Gucke mitverfolgt.
Als einige Politiker vorab Joachim Gauck so herzlich die Hand schüttelten, dachte ich einen Moment lang - oh, sie gratulieren ihm schon zu Wahl....
Doch noch ehe ich mich freuen konnte, trat Herr Lammert vor die Bundesversammlung und verkündete, dass Christian Wulff die Wahl mit 625 Stimmen gewonnen hat.
Joachim Gauck erhielt 494 Stimmen.
Ausserdem gab es 121 Enthaltungen (was wollten die eigentlich da, wenn sie keine Meinung hatten?).
Herr Wulff nahm daraufhin die Wahl mit Freude und aus Überzeugung an, und Herr Gauck war einer der ersten Gratulanten.
Ich finde es schade, dass Joachim Gauck nicht der nächste Bundespräsident wird.
Nicht nur, weil ich ihn mir besser als Landes-Vater vorstellen kann, sondern weil ich glaube, dass er sich nicht von parteipolitischer Taktiererei gängeln lassen würde, sondern ein Mann des Volkes wäre.
Aber natürlich wäre er für uns´ Angie kein bequemes Landesoberhaupt...
Und so bin ich einfach traurig. Nicht, weil ich etwas gegen Herrn Wulff habe, sondern weil ich immer mehr den Eindruck bekomme, alles, aber auch alles wird dem politischen Kalkül, der Machthascherei geopfert...