Ich habe heute eine Firma besucht, die ich zwar schon seit acht Jahren kenne, allerdings nur per Telefon und e_Mail. Und natürlich hatte ich so meine Vortstellungen von dieser Firma, die ich aufgrund der Zusammenarbeit als richtig grosses Unternehmen vor meinem geistigen Auge gesehen hatte.
Doch heute wurde ich eines besseren belehrt. Zwar managen sie in der Tat ein Lager mit Bauteilen im Wert von mehr als 4 Mio. Franken, aber das Unternehmen selber hat nur 10 Mitarbeiter (inklusive Chefetage), zwei davon in Teilzeit. Da war ich platt! Die beiden Geschäftsführer bearbeiten alle Aufträge selber, mit den Leuten aus der Werkstatt oder aus dem Lager sind sie ebenso „per du“ wie mit der Sekretärin oder dem Buchhalter, überhaupt spürt man allenthalben die familiäre Atmosphäre. Ich war beeindruckt.
Noch beeindruckter war ich allerdings, als ich erfuhr, dass einer der beiden Geschäftsführer erst im April einen sehr schweren Herzinfarkt hatte, mit dem er sogar noch spätabends selbt mit dem Auto in die Klinik gefahren ist (er dachte, er hat einen Asthmaanfall aufgrund seines Heuschnupfens). Erst im Krankenhaus kam der Zusammenbruch, fünf Tage lag er im Koma, die Ärzte gaben ihm nur eine 10%-ige Überlebenchance.
Und doch sass er mir heute gegenüber, energiegeladen und diskussionsfreudig. Er wirkte entspannt, lächelte oft, und meinte so nebenher, dass er sehr froh über seine „Mannschaft“ ist, die ihn während seiner Krankheit sehr unterstützt und seinen Arbeitsanteil vollständig mit übernommen hätte. Aber nun gehe er daran, bald wieder voll zu arbeiten. Und dass er halt damit leben müsse, auf einem Auge durch den Infarkt die Sehkraft fast vollständig eingebüsst zu haben und deshalb nicht mehr Auto fahren dürfte.
Schade, dass wir so eine grosse Besprechungsrunde waren. Ich hätte ihn gerne gefragt, woher er die Lebensfreude und den Gleichmut über seine Versehrtheit nimmt.
Dass er an jenem Apriltag und die Tage danach ein ganzes Heer von Schutzengeln um sich hatte, ist mir klar. Ich frage mich nur: weiss er es auch?
Mittwoch, 5. Oktober 2011
Firmenbesichtigung
Montag, 3. Oktober 2011
Erstens kommt es anders....
Laut Wettervorhersage gehen die sonnigen Tage nun zu Ende, Regenwolken sind angesagt. Das wollte ich heute unbedingt nutzen, um nach der Arbeit noch schnell in den Garten zu radeln und die Rosen zu düngen. Mein Mann war schon nachmittags im Garten, nun ja, er hatte ja Feiertag. Es sollte meinerseits nur eine kurze Stippvisite sein, denn zu Hause wartete noch Wäsche, solche für die Waschmaschine und solche für’s Bügeleisen, ausserdem hatte ich mir vorgenommen, endlich die Einladungen für meinen Geburtstag fertig zu bearbeiten. Und kochen wollte ich auch noch, die letzten Zuccini aus dem Garten.
Doch als ich in den Garten kam, fand da schon eine andere Stipvisite statt. Ein Kollege und seine Frau waren bei dem superschönen Wetter mit dem Fahrrad unterwegs und wollten mal sehen, wo wir an schönen Tagen so unsere Zeit verbringen. Es war ein netter Besuch, auch wenn der Tagesplan ein bisschen aus den Fugen geriet (und wir haben kein Wort von Arbeit gesprochen! sehr gut!).
Sonntag, 2. Oktober 2011
Sonntag
Nun ist er da, der Oktober. Noch immer haben wir tagsüber wunderschöne Sonne. Die Nächte sind aber schon kühl, und frühmorgens ziehen dicke Nebelschwaden umher, die andererseits sehr schön anzusehen sind, wenn man nicht gerade mit dem Auto unterwegs sein muss.
Heute ist in unserer Gemeinde Ernte-Dank-Sonntag.
Den Gottesdienst haben die Kinder und Erzieher des Gemeindekindergartens gestaltet – eine sehr lebhafte fröhliche und bunte Stunde. Während des Gottesdienstes haben die Kinder Brot und Trauben verteilt, beim Hinausgehen gab es dann noch für jeden einen Apfel, ich kam quasi satt nach Hause…:-).
Den Nachmittag haben wir im Garten verbracht, und ich habe mir endlich mal wieder einen ausgedehnten Mittagsschlaf gegönnt – kann ich sehr empfehlen.
Freitag, 30. September 2011
Exklusiv
Eine farbige Frau in Manhatten wollte einer dort ansässigen christlichen Gemeinde beitreten und sprach diesbezüglich mit dem Pfarrer.
Dieser wiegte bedenklich den Kopf und meinte zögernd: “Hmmm… ich weiss nicht so recht, ob Sie zu uns passen. Ich möchte Sie bitten, nach Hause zu gehen und darüber zu beten.“ Die Frau tat wie ihr geheissen. Sie ging nach Hause und betete, legte Gott ihren Wunsch vor und betete und betete darüber. Nach einigen Tagen des Gebetes antwortete Gott der Frau und sprach: „Ich weiss wohl, dass du den Wunsch hast, dieser Gemeinde beizutreten. Doch möchte ich dir sagen, dass es sich hier wirklich um eine sehr EXKLUSIVE Gemeinde handelt. Ich selber versuche seit vielen Jahren dort Mitglied zu werden, leider bisher ohne Erfolg.“
nacherzählt, Autor unbekannt
Mittwoch, 28. September 2011
Gott finden oder sich von ihm finden lassen?
Es ist mal wieder soweit. Der nächste ImPuls-Gottesdienst am 13.11.11 ist vorzubereiten. Heute Abend war erstes Treffen und wie immer Themensuche.
Es war ein bisschen enttäuschend, dass wir nur zu dritt, später dann zu viert waren (von 12), dafür hatten wir nicht so viele verschiedene Meinungen auszudiskutieren und hatten halb zehn unsauf den obigen Arbeitstitel festgelegt.
In den nächsten Tagen werde ich das Protokoll versenden, vielleicht sind wir dann zum nächsten Treffen eine grössere Schaar.
Dienstag, 27. September 2011
Tag der Wahrheit?
Eigentlich hatte ich heute noch einen Tag frei. Eigentlich wollte ich mal tüchtig ausschlafen (mindestens bis um 8) und dann den Vormittag im Garten verbringen.
Arber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…
Gestern Abend rief noch spät ein Kollege an, dass für heute Vormittag eine Mitarbeiterversammlung einberufen wurde, um kundzutun, ob und wie es mit unserer Firma weitergeht.
Also verbrachte ich den heutigen Vormittag in der Firma und mit flauem Magen verliess ich sie gegen Mittag wieder. Ja, es geht erst mal weiter, das Wie ist sehr ungewiss. Umstrukturierungen, Zusatzklausel zum Arbeitsvertrag sind wohl noch die geringsten Veränderungen….
Bis zum Abend war ich jedoch wieder ziemlich ruhig. Im Grunde habe ich schon länger die Ahnung von grösseren Veränderungen, die auf uns zukommen. Vielleicht ist es ja nun soweit.
Es wird sich alles finden.
Montag, 26. September 2011
Kurzärmelig im Schnee
Zillertal. Und wir hatten Kaiserwetter. Und ausserdem hatten wir keine Minute Langeweile. Bei Bergwanderungen zum Teil im Schnee, Almabtrieb mit toll geschmückten Kühen, Volksmusik-Fest und dem Besuch einer Erlebnis-Sennerei vergingen die Tage im Nu. Und wie immer hatten wir viel zu erzählen, viel zu lachen aber auch so manche Sorge auszutauschen – Freunde eben.
Schon jetzt freuen wir uns auf d
Mittwoch, 21. September 2011
Trick 17
Ich verreise ja ganz gerne, aber beim Koffer-Packen möchte ich am liebsten nicht dabei sein.
Sonst schiebe ich das Packen meist hinaus, bis ich alles andere erledigt habe, und so wird es meist spät abends, bis ich alle Siebensachen zusammen habe. Und je später es wird, je mehr steigt meine Kofferpack-Abneigung.
Heute aber habe ich mich selbst überlistet: Um halb sieben Aufstehen und als Allererstes meine Reisesachen zusammenstellen. Noch vor dem Frühstück.
Überlegen und anprobieren, was braucht man/Frau wenn es wärmer, kälter, nässer...wird, als vorhergesagt? Was haben wir alles vor? Und, und, und... Und siehe da, um Acht war die Kofferfrage vollständig geklärt. Und dann gab´s endlich auch Frühstück.
Ja, und Morgen geht es ab in die Alpen. Wir treffen uns mit unseren Freunden (leider sind wir nicht ganz vollzählig) im Zillertal, um ein paar Tage gemeinsam zu verbringen.
Dienstag, 20. September 2011
Computer-Ärger
Seit einiger Zeit spinnt mein Laptop.
Er ist so langsam, dass das Arbeiten damit eine echte Geduldsprobe ist. Im Computerfachgeschäft bot man mir als einzige Lösung an, den PC komplett neu aufzusetzen. Dann sind natürlich alle Einstellungen und zusätzlich installierten Programme weg - also scheue ich diesen Schritt.
Aber es ist echt nervig. Ein bisschen ratlos hangele ich mich von Tag zu Tag...und nutze Mr.Laptop nur noch, wenn es sein muss. Ob er das bezweckt, weil er einfach ein bisschen faulenzen will?
Samstag, 17. September 2011
Ernte-Dank
Ist sie nicht schön? Mein Mann hat mir heute eine von den letzten Rosen, die noch im Garten blühen, mitgebracht.
Auch sonst hatten wir dieses Jahr reiche und vielfältige Ernte, obwohl wir nicht so sehr engagierte Gemüse-Gärtner sind.
Wir hatten Erdbeeren, Johannisbeeren, Äpfel, Zuccini, Datteltomaten, Gurken, Liebstöckl, Thymian, Zitronenmelisse, Rosmarin, Oregano, Basilikum und in ein paar Wochen auch noch Porree - so ganz nebenbei wurden wir mit all dem beschenkt.
Schön.
Mittwoch, 14. September 2011
Eine Frage der Perspektive
"Der Optimist sieht in jeder Schwierigkeit eine Gelegenheit.
Der Pessimist in jeder Gelegenheit eine Schwierigkeit."
Günter F. Gross, Deutscher Unternehmensberater und Autor
Dienstag, 13. September 2011
Alt ist IN???
Das war heute eine wirklich interressante und intensive Zeit im Gardinen- und Teppich-Geschäft.
Ich trug der jungen Verkäuferin mein Anliegen vor, dass ich unsere 20 Jahre alten Stores durch etwas Modernes-Schönes-Zeitloses-Elegantes ersetzen möchte und dass ich an Flächenvorhänge, Plissee-Stores oder Rollos gedacht habe und fragte, was denn IN sei.
Sie lachte ganz locker und sagte, der Trend ginge eindeutig zurück zu den altbekannten Stores, regelrechte „Oma“-Gardinen seien wieder modern!
Ausgediente alte Gardinen durch Neue ersetzen, die genauso alt aussehen? Neeee, damit kann ich mich echt nicht anfreunden, dann lieber neuen Fensterschmuck, der vielleicht nicht der letzte Schrei ist, dafür aber auch neu aussieht…
Die Junge Dame blieb freundlich und beriet mich ausführlich, welche Möglichkeiten beständen, kannte sich mit der technischen Seite der einzelnen Halterungen bestens aus und erklärte bei allen Varianten gleich noch das Für und Wider. Ich war sehr beeindruckt, hatte nun aber auch die Qual der Wahl.
Nach 1,5 Stunden hatten wir eine recht schöne Vorhanglösung gefunden und ich schob mit ziemlich vielen Stoffmustern ab.
So richtig bin ich zwar noch nicht angekommen in der Fenster-Deko-Welt, aber ich bin froh, dass dieser Stein endlich ins Rollen gekommen ist.
Montag, 12. September 2011
Alltag eben
So geruhsam das letzte Wochenende war, so umtriebig zeichnet sich diese Woche schon ab.
Heute nach der Arbeit bin ich mit meinen Turnschuhen verabredet, morgen möchte ich endlich nach Feierabend in die Stadt fahren, um neue Vorhänge für eines unserer Fenster zu suchen, oder mich wenigstens erst mal beraten zu lassen (ich habe keinen Schimmer, was Fenster heutzutag so trägt).
Mein Mann muss am Mittwoch dienstlich nach Augsburg (früh um 5 Uhr ist Abfahrt – wird ein langer Tag), am Freitag habe ich einen Arzttermin, abends wieder zum Sport, zwischendurch natürlich Büro, Hausarbeit etc.….Und so fliegt die Zeit dahin.
Samstag, 10. September 2011
Einfach schön
Zudem zeigt dieser Morgen schon, dass es wie angekündigt heute nochmal richtig Sommer wird. Wunderbar. Wir werden diesen Tag im Garten verbringen. Das Vesper ist schon gerichtet, in ca. einer Stunde geht es ab ins Grüne.Wenn auch heute richtig viel Gartenarbeit ansteht, wir freuen uns wie ab (und verbuchen es unter "aktiver Erholung"). Ein Tag, an dem wir nicht auf die Uhr sehen müssen, draussen sein, der Natur beim herbstlich werden zusehen, den Garten weiter planen und gestalten, abends bei Weinchen auf der Terrasse sitzen bis die Sterne funkeln...ach ich merke schon - Vorfreude ist die beste Freude.
Ich wünsche allen, die hier vorbeilesen einen ebenso schönen Sommertag :-)
Donnerstag, 8. September 2011
Sachen gibts...
Heute morgen auf der Fahrt zum Büro wurde im Autoradio darüber geplänkelt, was so mancher Gast gerne aus einem Hotel als „Souvenier“ mitnimmt (stiebitzt) und warum.
Über einen dieser Dialoge musste ich sehr schmunzeln. Ein Pilot der Lufthansa rief beim Sender an und teilte frank und frei mit, er liesse immer die Duschhauben „mitgehen“, denn die eigneten sich bestens um Reste, die von einer Mahlzeit übrig blieben, abzudecken und so frisch zu halten.
Na, das nenne ich doch mal witzig – eine Schüssel oder ein Teller mit Duschhaube auf dem Tisch oder im Kühlschrank. Aber wie schmeckt es wohl – so ein Rest Risotto mit einem Schaumklecks Duschcreme….????
Mittwoch, 7. September 2011
Also doch...
Als ich heute Mittag am Rhein spazieren war, ahnte ich ihn schon – den Hauch von Herbst.Sonnig, windig, nicht mehr so heiss – kein Sommer mehr, aber doch schön. Und dann kreuzte auch noch die erste herabgefallene Kastanie meinen Weg.
Aha! Er steht also doch vor der Tür der Herbst...
Dienstag, 6. September 2011
zum Nachdenken
"Sobald der Mensch ein wenig aufmerksam an Gott denkt,
fühlt sein Herz eine gewisse beglückende Erregung,
die Zeugnis gibt,
dass Gott der Gott des menschlichen Herzens ist."
Franz von Sales
Montag, 5. September 2011
Wenn aus Kindern Leute werden...
Der Umzug ist geschafft. Es lief alles wie am Schnürchen, so dass wir den halben Sonntag bis nach dem Mittag in Heidelberg verbummeln konnten.
Freilich waren wir Samstag Abend müde wie ab, denn die vielen Treppenstufen, das Abwischen der vielen Bretter (die Möbel waren komlett zerlegt), die immerhin ein ganzes Jahr auf dem Dachboden zugebracht haben, das Zusammenbauen der wichtigsten Möbel, die 33°C Sommerhitze, das alles forderte seinen Tribut.
Eigentlich war ja Schlossbeleuchtung in Heidelberg, immer ein grosses Spektakel, aber wir fielen nach dem gemeinsamen Abendessen mit unserer Tochter nur noch in unser Bett, das Schloss und seine Beleuchtung waren uns schnuppe.
Doch den Wohnungswechsel von einem Stadteil in den anderen hatte unser „Kind“ generalstabsmässig organisiert. Nicht nur, dass sie fleissige Helfer organisiert hatte, am meisten hat uns beeindruckt, dass all die Bretter problemlos wieder zu Möbeln zusammengefügt werden konnten. Sämtliche Bauanleitungen mit den dazugehörigen Schrauben, Nägeln und Sonstigem waren fein säuberlich in Tüten verpackt und an jeweils eines der Bretter geklebt. Sämtliche Bretter waren mit einem Buchstaben gekennzeichnet, „S“ für Schrank, „K“ für Komode etc., so dass man sie gleich zuordnen konnte, nichts fehlte…wir waren echt platt.
Als wir uns dann am Sonntag nochmal zum Mittagessen mit ihr trafen, hatte sie auch schon beide Regale und die Kommode allein zusammengebaut und konnte nachmittags ans Einräumen gehen.
Beim Essen fragte ich sie dann noch, wie es für sie am kommenden Montag denn weitergeht, und sie meinte, oh der Tag sei schon komplett ausgebucht, sie müsse sich überall ummelden, wollte im Sekretariat der UNI nach ihrem Arbeitsvertrag fragen, hätte bei ihrem Handy-Anbieter noch etwas zu klären und…und…und.
Und ich dachte, ja sie kommt allein zurecht, sie ist erwachsen – ein echt schönes Gefühl.
Freitag, 2. September 2011
Mal wieder Heidelberg
Ich weiss gar nicht, wie oft wir in den letzten Jahren schon in Heidelberg waren. Sehr schöne Stadt, ich kann einen Besuch dort nur empfehlen.
Allerdings mit „Besuchen“ hat unser Trip morgen dorthin nicht viel zu tun. Wir sind zum Umzug eingeladen. Kind räumt morgen ihre vor einem Jahr eingelagerten Möbel und Sachen in ihre neue WG. Da es von einem Stadteil in einen anderen geht, wird es bestimmt eine rechte Fahrerei. An die vielen Stufen, die uns auf und ab erwarten, denke ich lieber noch nicht.
Aber es wird schon gehen. Wat mut dat mut. Vielleicht habe wir am Sonntag dann ja noch ein bisschen Zeit für einen Spaziergang durch die Altstadt.
Donnerstag, 1. September 2011
das ist ja nett
Wir hatten heute Post aus Athen!
Ein junger Kollege von meinem Mann und mir wollte es sich nicht nehmen lassen, uns, wenn auch verspätet, zur Silbernen zu gratulieren. Er selber hatte mit seiner Frau im Mai seinen 1. Hochzeitstag. Und zur Zeit sind sie wegen einer anderen Hochzeit in Athen.
Und was schrieb er?: „Ihr seid nicht nur zwei liebe Leute, sondern Vorbild für die Meute…“
Wir haben uns über die unverhofften Grüsse und das nette Kompliment sehr gefreut.
Dienstag, 30. August 2011
Spätsommer
Seit gestern steht irgendwie und völlig uneingeladen der Herbst vor der Tür:
Zum einen stellte ich fest, dass es nun leider nicht mehr taghell ist, wenn ich morgens um sechs aus dem Bad komme. Dann bemerkte jemand in der Mittagsgebetsrunde, es sei schon merklich herbstlich, der Wald sei schon bunt. Und abends in der Wettervorhersagen wurde der „vergangene“ Sommer in Sonnenstunden, Niederschlägen und Temperaturen ausgewertet und in allen Kanälen darauf hingewiesen, dass am 1. September meteorologischer Herbstanfang sei.
In mir hockt ein Protest! Zwar finde ich Herbst mit seinen Morgennebeln, dem farbenfrohen Laub und mit sonnendurchfluteten nicht mehr so heissen Tagen auch sehr schön, aber irgendwie mag ich mich noch nicht so ganz vom Sommer verabschieden.
Doch noch ist er ja da, der Sommer. Noch kann ich morgens beim Frühstück meinen „Restkaffe“ auf dem Balkon geniessen mit Blick auf üppig grün belaubte Bäume…
Sonntag, 28. August 2011
"Wir wollen Frieden für alle"
Heute im Gottesdienst wurde "Israelsonntag" gefeiert.
Zum Abschluss sangen wir das folgende Lied:
Hewe-nu schalom alejchem,
Hewe-nu schalom alejchem,
Hewe-nu schalom alejchem,
Hewe-nu schalom-schalom-schalom alejchem.
Und seit dem geht es mir nicht mehr aus dem Kopf. Den ganzen Tag schon summe, singe, denke ich es immerzu.
Ein echter Ohrwurm.
Samstag, 27. August 2011
Gut, dass es dich gibt.
"Wenn wir einen anderen Menschen wirklich mögen, sagen wir ihm in jeder Begegnung:
„Es ist gut, dass es dich gibt. Es ist unendlich besser, dass es dich gibt, als wenn es dich nicht gäbe."
Und wir sprechen und erfahren damit nur nach, was Gott gesagt hat, ehe er uns ins Dasein rief. "
Eugen Drewermann, Leben, das dem Tod entwächst
Freitag, 26. August 2011
Bummelei
Diese Woche hatten wir den lange eingeforderten Sommer anscheinend in komprimierter Form.
Alles was im Juli an Wärme vermisst wurde, ist diese Woche gleich noch mitgeliefert worden. Es war jeden Tag so heiss (immer mehr als 30°C, montags sogar 36°C), dass ich mich nicht aufraffen konnte, in meine Muckibude zum Sport zu gehen. Ich halte es für ungesund, bei solcher Hitze und Schwüle angestrengt zu trainieren.
Für heute, Freitag, ist nun zwar der Wetterumschwung vorausgesagt. Aber wo ich nun schon am Montag und am Mittwoch gebummelt habe, leiste ich mir heute auch nochmal eine Bummelei...
Sonntag, 21. August 2011
Was ist eine Beton-Party?
Aber sie gaben nicht auf, sondern schaufelten und karrten und karrten und schaufelten - bis das Fundament fertig war.
Wir waren so froh über diese Hilfe.
Na und gestern haben wir uns mit einer Gartengrillerei dafür bedankt.
Es war Sommer pur, ein lauer Sommerabend mit Sternenschein. Und wir sassen bei Kerzen- und Fackelschein bis in die Nacht.
Es war ein schöner Abend.
Mittwoch, 17. August 2011
Erleichterung
Mottebiene hat ein Zimmer!
Heute kam der lang ersehnte Anruf - sie hat die Zusage für ein Zimmer. Zwar liegt es weiter ausserhalb, als sie es sich vorgestellt hat und auch die Ausstattung ist wohl gewöhnungsbedürftig. Aber dafür ist es ziemlich gross und hat einen kleinen Balkon.
Sie findet, sie kann sich damit arrangieren, also sind wir erst mal erleichtert und planen schon mal für den 3. September einen Ausflug nach Heidelberg, damit wir ihr beim Umzug in das Zimmer helfen können.
Dienstag, 16. August 2011
für`s Protokoll
Seit meinem letzten Orthopädenbesuch führe ich ein Schmerzprotokoll. Vielleicht lässt sich daran erkennen, wann und wobei die Schmerzen verstärkt auftreten oder nachlassen.
Und so sehe ich sozusagen blau auf weiss, es gibt ganz gute Tage, weniger gute und es gibt richtig madige Tage.
Doch heute ist ein richtig schöner Tag. Abends auf dem Balkon zu sitzen, in die Abendsonne blinzeln und NICHTS tut weh, das ist so schön. Da finde ich es echt unangemessen, eine "Null" ins Protokoll einzutragen. Ich denke, ich werde eine Sonne hineinmalen :-).
Samstag, 13. August 2011
neue Herausforderungen
Kaum aus Japan zurück, dann gleich mit zum Familienfest und am am 4. August weitergereist nach Heidelberg, ist unsere Tochter nun dran, ihr Weiterstudium in Heidelberg zu organisieren.
Und das gestaltet sich schwieriger als erwartet. Auch nach 11 Tagen intensiver Suche hat sie noch kein Zimmer gefunden. Entweder waren sie zu teuer oder zu verwahrlost, oder die Mitbewohner eher sehr speziell oder für die akzeptablen Zimmer gab es so viele Bewerber, dass jemand anderes die Zusage erhielt.
Zudem erfuhr sie, dass ihre Hiwi-Stelle an der UNI über das Jahr, das sie in Japan verbracht hat, an jemand anderes vergeben wurde und nun nicht sicher sei, ob noch eine Stelle bis Oktober frei würde, die Professorin sei noch im Urlaub.
Zum Glück lässt sich unsere Tochter nicht so leicht unterkriegen. Sie ist zwar ein bisschen genervt aber trotzdem zuversichtlich, dass es schon noch klappen wird mit Zimmer, Arbeit etc.
Immerhin hat sie schon mal Telefon, das ist doch schon mal was.
Freitag, 12. August 2011
erstens kommt es anders....
…und zweitens als man denkt.
Eigentlich bin ich recht mutlos gestern zum Orthopäden-Termin gegangen, um das MRT auszuwerten.
Und tatsächlich, die Auswertung dieses Befundes und auch die von einem Röntgenbild des Hüftgelenkes liessen den Arzt zu dem Schluss kommen, dass orthopädisch oder physiotherapeutisch alles i.O. bzw. nichts zu machen ist.
Es ist einfach der Nerv, der chronisch schmerzt – damit muss man leben lernen….“Das kann man lernen; Sie können das auch!“ so der Arzt.
Dann bot er noch an, dass es als einzige Linderungsmethode die Möglichkeit gibt, direkt an den Nerv ein Betäubungsmittel (kortisonhaltig) zu spritzen. Aber das sei nur ein Versuch, der längst nicht in allen Fällen hilft.
Mir sass ein Kloss im Hals, hauptsächlich hatte ich die Worte chronisch und bleibende Schmerzen verstanden.
Aber das mit der Spritze wollte ich dann wenigstens versuchen, obwohl ich grosse Angst davor hatte. Sie tat dann auch unerwartet heftig weh, weil sie sehr lange dauerte, der Arzt musste mit der Kanüle erst den neuralgischen Punkt suchen – autsch!
Als ich dann im Vorzimmer nochmals warten musste, sah ich eine alte Dame in einem Rollstuhl, von einer etwas jüngeren Frau, die ich für die Tochter hielt, begleitet.
Beide Frauen recht korpulent, die Zimmer der Praxis von der Sommerhitze ziemlich warm.
Und die Dame im Rollstuhl sollte zum Röntgen. So musste sie sich von ihrer Tochter aus den Rollstuhl heraus und in die minikleine Umkleidekabine zum Röntgenraum bugsieren lassen. Tochter mit in die kleine Kabine. Man hörte die zwei rumoren. Als sie lange Zeit später wieder herauskamen, die alte Dame wieder in ihrem Rollstuhl sass, waren beide Frauen völlig geschafft. Die Tochter sprach der Mutter gut zu, dass diese Quälerei nötig war, weil der Arzt sonst doch nicht feststellen kann, warum sie permanent Schmerzen hat.
Bei diesem Erlebnis schwand der Kloss in meinem Hals. Sah ich doch nun, wie schlimm andere Menschen dran sind. Ich dachte bei mir: Ich bin in keiner Weise bewegungseingeschränkt, muss keine Operation ins Auge fassen, darf einfach so weiterleben – fit wie ein „Eichhörnchen“ – nur eben mit den Beinschmerzen.
Ich kann mich glücklich schätzen.
Und die Schmerzen? Auf einmal fiel mir das Bibelwort ein: „…meine Hilfe steht im Namen des Herrn…“ und das hat mich vollends getröstet.
Irgendwann wird irgendwie mein Nerv mich nicht mehr plagen…
Donnerstag, 11. August 2011
Gibt es ein Leben nach der Geburt?
Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter:
"Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?", fragt der eine Zwilling.
"Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draußen kommen wird.", antwortet der andere Zwilling.
"Ich glaube, das ist Blödsinn!", sagt der erste. "Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?"
"So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"
"So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz."
"Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders."
"Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von 'nach der Geburt'. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum."
"Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen."
"Mutter?? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"
"Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!"
"Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht."
"Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt...."
( Metapher für die Beschränkheit unserer Wahrnehmungen und Interpretationen von: Henri Nouwen, *1932 † 1996, römisch-katholischer Priester, Psychologe, Schriftsteller.)
Mittwoch, 10. August 2011
Da kann ich gar nicht lachen - oder doch?
Heute war für meinen Mann der erste Arbeitstag nach seinem langen, langen Urlaub.
Und natürlich hatte er heute Abend allerhand Neuigkeiten zu erzählen.
Die bedeutendste davon ist gar nicht so lustig: Unser Chef hat ihm so zwischen Tür und Angel erzählt, dass er ab Januar in "Rente" geht. Das kommt ziemlich überraschend, weil er noch im Juni an einer Mitarbeiterinfo mitgeteilt hat, dass er seinen Vertrag als Geschäftsführer verlängert hat, und nun das.
Wie es dann ab Januar mit der Firma weitergehen wird, blieb in dem Gespräch völlig offen.
Und wir stehen mal wieder vor der Frage: Was wird?
Irgendwo in meinem Hirn regt sich der Satz: Bis hierhin hat Gott geholfen, er wird auch weiterhin bei uns sein. Und es ist ja noch ein bisschen Zeit. Vielleicht ist etwas ganz Neues für uns vorgesehen....
Dienstag, 9. August 2011
Schön, wenn der Schmerz nachlässt
Der gestrige MRT-Termin in der Radiologie war ebenso schmerzhaft wie unergiebig!
Dass die "Röhre" so eng ist hat micht nicht im geringsten gestört, dass sie in unterschiedlichen Frequenzen sehr laut knattert und klopft, auch nicht.
Jedoch man (ich auch) muss mindestens 20 Minuten ganz still auf dem Rücken liegen. Und das ist so ziemlich unmöglich mit meinen Beinschmerzen. Diese sind gerade dann am schlimmsten.
Aber ich wollte ja auch Ergebnisse, also habe ich notgedrungen durchgehalten.
Aber leider hat die Abbildung der Lendenwirbelsäule nichts ergeben, was die Beinschmerzen direkt erklären könnte....und das Hüftgelenk wurde nicht untersucht, weil mein Orthopäde die nicht auf dem Überweisungsschein angeordnet hatte!
Ich bin also so schlau wie vorher, nur dass die Schmerzen vom Liegen bis heute nicht nachgelassen haben...am Donnerstag habe ich den MRT-Auswertungstermin mit dem behandelnden Orthopäden, wobei ich eigentlich keine Hoffnung auf ein erfolgreiches Gespräch habe.
Sonntag, 7. August 2011
Da erscheint er schon am Horizont, der Alltag!
Morgen ist er nun schon wieder vorbei, der Urlaub.
Aber noch ist Sonntag! Noch bin ich sowas von froh und dankbar über die letzten beiden Wochen. Randvoll fühle ich mich beschenkt mit allem was so gut und so schön war.
Dass unsere Tochter wohlbehalten wieder da ist, unser wunderbares und völlig stressfreies Fest, 1500 km Autofahrt ohne Pannen oder Unfall, und dass die Schmerzen in meinem Bein zwar da, aber längst nicht so impertinent waren, wie befürchtet.
Lieber Gott ich danke, danke, danke dir.
Und morgen geht es eben wieder los. Immer Sonntag geht ja auch nicht. Unsere Tochter ist schon letzten Donnerstag nach Heidelberg abgedüst, sie muss sich nun ein Zimmer für das nächste Semester suchen. Ich habe morgen endlich den Computer-Tomographie-Termin für meine Hüfte (hoffentlich ergibt sich nicht nichts...) und für meinen Mann ist die letzte Woche seines langen Urlaubs angebrochen. Am Mittwoch ist für ihn wieder Arbeitstag im Büro.
Donnerstag, 4. August 2011
Ist die Katze aus dem Hause...
...tanzen die Mäuse auf den Tischen!
Von Freitag bis Mittwoch waren wir unterwegs, hatten noch schöne Spaziergänge und Begegnungen (unser ehemaliger Abteilungsleiter kam eigens ins Hotel, um uns zur Silbernen zu gratulieren und am nächsten Tag auf einem Spaziergang trafen wir einen ehemaligen Kollegen) in unserer früheren Heimat Grimma. Somit waren wir also auch mehrere Tage nicht im Garten. Dieses haben, wie hier zu sehen ist, die Zuccini gleich genutzt, um sich unglaublich mausig zu machen. Dass die so gross werden können, hätte ich nicht gedacht.
Montag, 1. August 2011
Silbersechzig
Anlässlich unserer Silberhochzeit und des Sechzigsten G
eburtstages meines Mannes hatten wir Familie, Freunde, Verwandte ins Hotel Kloster Nimbschen eingeladen.Und das Hotelteam und unsere Gäste bereiteten uns einen so wunderschönen Tag, dass es kaum in Worte zu fassen ist.
Alles mit dem Hotel Geplante lief wie am Schnürchen, sogar das Wetter wurde im letzten Moment noch schön. Das Essen liebevoll angerichtet und lecker, das Serviceteam sehr freundlich und aufmerksam, die geschichtliche Erzählung über Katharina von Bora und das Kloster sowohl interressant als auch amüsant, und dass das Schiff wegen Hochwasser nicht fahren konnte, fiel letztendlich gar nicht ins Gewicht. Wir waren mit der ganzen Truppe in dieser Zeit zum Bowling und das hat auch allen Spass gemacht.
Die Krönung aber waren unsere Gäste. Sie haben so schöne Sketche, Geschenk-Überreichungs-Gedichte und Spiele einstudiert und mitgebracht und jedes Geschenk war so fantasievoll und aufwändig gebastelt, wir waren gerührt und begeistert und einfach nur dankbar...
Dankbar sind wir auch für unsere gemeinsamen 25 Jahre. Und wie schnell gingen sie vorbei...
Freitag, 29. Juli 2011
Jubilar? - Von wegen...
...fit wie ab - das ist mein Mann. Gott sei Dank.
Heute wird mein Mann sechzig Jahre alt. Wir lassen den Tag ruhig angehen. Den Ausflug zum Bodensee hat er gecancelt, für Konstanz ist heute Dauerregen angesagt.
So packen wir gemütlich unsere Sachen, denn morgen geht es ganz früh los ins Hotel Kloster Nimbschen, kochen das was sich der Vati wünscht, und er hat Zeit für die vielen Telefongratulanten.
Mittwoch, 27. Juli 2011
Die 112 Tage sind um!
Heute war "Abholtag". Um 17.50 Uhr sollte unsere Tochter auf dem Frankfurter Flughafen landen. Endlich, endlich...
Und so spannend noch ihre letzen Tage in Japan waren (nicht alles, was sich im Laufe es Jahres angesammelt hatte, passte in den Koffer oder ein Pakt, es gab nochmal ziemlich heftige Erdbeben, ein Taifun wollte sich auch noch unbedingt in die Erinnerungen festsetzen...), so völlig easy war ihre Ankunft in Frankfurt.
Wir fuhren beizeiten los, damit wir pünktlich kämen, waren um 17.30 Uhr am Flughafen, lasen gleich in der Ankunftshalle an der Tafel, dass ihr Flieger aus Abu Dhabi kommend bereits um 17.21 Uhr gelandet war. Kurze Zeit später wurde angezeigt, dass nun das Gepäckband dieser Maschine läuft und als wir uns noch ein Plätzchen in der Ankunftshalle suchten und überlegten, ob die Reisenden, die gerade durch die Glastür kommen, wohl mit der Abu-Dhabi-Maschine gelandet sind, kam sie schon herangeflitzt....
35 Minuten, nachdem wir ins Parkhaus gefahren waren, befanden wir uns schon wieder auf der Autobahnauffahrt nach Hause zu, und hatten dort noch einen schönen Abend mit Erzählen, Lachen, die nächsten Tage planen und...und...und.
Und was hatte unsere Tochter als Mitbringsel dabei? Baumkuchen aus Nagoya! Sie liebt Baumkuchen, eigentlich den Original Salzwedeler...aber dieser hier war auch ganz lecker.
Dienstag, 26. Juli 2011
Kapazitätstest
Nun wissen wir endlich, wieviele Personen wir auf unserer Gartenterrasse unterbringen können. Es sind vierzehn. Und endlich weiss ich auch, mit wem mein Mann immer montags den Abend in der Turnhalle verbringt. Mein Mann hatte gestern nämlich "seine" Volleyballer zu einem Grillabend in unseren Garten eingeladen, und sie kamen alle.
Ein wirklich bunt gemischtes Trüppchen rauschte kurz nach 19 Uhr an. Ich konnte mir gar nicht alle Namen merken... Wenn es am Tisch auch ein bisschen eng zuging, tat das der guten Stimmung keinen Abbruch. Besonders froh waren wir über das Wetter. Ausgerechnet an diesem Tag hat es nicht nur nicht geregnet, es war auch ein lauer Abend, so dass niemand durch vorzeitige Kälte vertrieben wurde. So sassen wir bei Kerzen- und Fackelschein bis weit nach elf zusammen.
Und als die Gäste gingen, war klar: das machen wir mal wieder.
Samstag, 23. Juli 2011
Technik ist etwas wunderbares...
...meistens jedenfalls.
Ich fand es zum Beispiel in diesem Jahr, das unsere Tochter in Japan verbracht hat, so wunderbar, dass wir mit ihr "skypen" konnten. Man kann miteinander reden, als sässe der andere gleich im nächsten Haus, man kann sich anschauen, sich anlachen, das eine oder andere zeigen. Man kann parallel Dateien übermitteln und so z.B. ein Foto gemeinsam anschauen.
Das nenne ich tolle Technik und ich bin sehr dankbar dafür.
Unsere Tochter ist mittlerweile allenthalben auf Abschiedstour, kommenden Dienstag fliegt sie ab. Dieses Foto entstand letzten Samstag bei einem typisch japanischen Fest mit grossem Feuerwerk und viel Tradition.
Heute haben wir zum letzten mal "geskypt". Wenn wir uns nun wieder sehen, dann hoffenlich in "Natura" in der Ankunftshalle vom Flughafen.
Freitag, 22. Juli 2011
Nicht nur der Countdown läuft - auch die Spannung steigt:
Bezüglich Mottebiene läuft der Contdown, aber auch sonst steigt die innere Spannung, denn unser Silbersechzig-fest rückt mit grossen Schritten näher.
Es war in den vergangenen Tagen und Wochen so viel mit dem Hotel, in dem wir uns alle treffen und feiern werden, zu korrespondieren, so viel zu überlegen, zu entscheiden, zu erfragen...ich hoffe nur, dass ich wenigstens an alles Wichtige gedacht habe.
Den letzten Sonntag zum Beispiel habe ich mit dem Basteln von Tischkarten verbracht und den gestrigen Abend haben mein Mann und ich versucht, einen speziellen Tango einzustudieren, mit dem wir unsere Verwandten verblüffen wollen. Schliesslich gilt mein Mann in unserer Verwandtschaft seit 30 Jahren als Nichttänzer. Na, die werden Augen machen (feix)).
Gestern habe ich mein Kleid abgeholt. Da es noch geändert werden musste, war ich ziemlich aufgeregt, ob die Abnäherei gelingen würde. Aber es passt tadellos - prima.
Wir sind sehr gespannt, ob alles so klappt, wie wir es von ferne angedacht, ersonnen und besprochen haben. Wenn dann noch unsere Gäste guter Stimmung und wir alle gesund sind, wird es bestimmt ein schönes Fest und darauf freuen wir uns nun wieder sehr und finden es alle Vorbereitungsmühe wert....
Donnerstag, 21. Juli 2011
Der Countdown läuft...
Nun sind es noch sechs Tage…, dann nämlich holen wir unsere Tochter am Frankfurter Flughafen ab – ihr Studienaufenthalt in Japan ist damit (für diesmal) beendet.
Ich hoffe und bete weiterhin jeden Tag, dass es keine Zwischenfälle gibt und wir unser Kind gesund und wohlbehalten in die Arme schliessen können.
Und ich danke von Herzen allen Mitbetern, allen, die nachgefragt, mitgefiebert und versucht haben, mir mut zu machen, mich zu trösten.
Aber ich bin echt froh, wenn diese spannende Zeit nun endlich vorbei ist. Es scheint mir immer noch so, als hätten die letzten 15 wochen unendlich lange gedauert.
Mittwoch, 20. Juli 2011
Ungebetener Besuch
Wie hier zu sehen ist, haben wir durchaus auch ungebetene Gäste in unserem Garten.
Diese Füchsin zu vertreiben war gar nicht so leicht. Sie zeigte keinerlei Scheu, war mit Sicherheit krank (vielleicht Staupe?) und blieb einfach stehen, egal wie laut wir "Gschsch..." und "Bhu" riefen....erst nach einer halben Stunde, als wir mit Harke und Laubbesen drohten, trollte sie sich aus dem weit geöffneten Gartentor davon.
Dienstag, 19. Juli 2011
....gefunden in Nennes Blog:
Sommerpsalm
"Im Übrigen meine ich, dass Gott, unser Herr, uns einen grossen Sommer schenke.
Den Familien einen Korb voll Ruhe und viele hoffnungsvolle Blicke auf grün und blau.
Wiesen und Wasser und weisse Strände. Leise Monate.
Dass er das Geschrei aus der Welt nimmt und Stille verordnet.
Dazu gehört, dass er den Kriegern das Handwerk aus den Händen nimmt.
Und denen, die ohne Arbeit sind, die Hoffnungslosigkeit.
Und die Mächtigen nicht zu Mafiosi werden lässt.
Alle können wir daran mittun und daran arbeiten, dass das Leben langsamer verläuft,
dass die Welt alle Aufregung verliert.
Und die Menschen sich länger ansehen können, um sich zu sagen: Wir lieben euch!
Gott, unser Herr, möge diese Stille segnen.
Möge diese Stille denen überall in die Ohren blasen, die unsere Zeit noch schneller machen möchten und damit noch kürzer, noch atemloser.
Gott, unser Herr, wir bitten dich: Mach es!
Auf dass unser Herz wieder Luft schnappen kann, unser Auge aufhört zu zappeln und unser Ohr wieder richtig hört und nicht alles vergisst.
Denen, die uns dies austreiben möchten, möge Gott, der Herr, einen Blitz ins Gesäss jagen,
damit sie ihr unmenschliches Tun einsehen und die Menschen seines Wohlgefallens in Ruhe lassen.
Und wir wollen unseren Herrgott abermals bitten, dieses Ansinnen von uns und überall zu segnen.
Und weil es sein muss sofort und immerdar!
Danke und Amen."
Hanns Dieter Hüsch
Da is´er, Nennes Blog...
Montag, 18. Juli 2011
"Das verzeihe ich dir nie"
Mit diesem Titel hatten wir vom ImPuls-Team mal wieder zum Gottesdienst eingeladen.
Versöhnung lag uns diesmal am Herzen (s. 25. Mai). Basis dafür war der Bibeltext aus 1. Mose 50, Vers 15 - 21.
Leider kamen nicht so viele Besucher, wie wir gehofft haben (aber wir hoffen ja immer auf "volles Haus"), allerdings von denen, die da waren, bekamen wir ganz viel positives Feedback.
Unser Moderator hatte am Schluss noch eingeladen, wenn jemand Lust hat, in unserem Team mitzumachen.... Wir sind gespannt, ob sich in dieser Richtung etwas tut - wär schön.
Sonntag, 17. Juli 2011
Immer wieder schön
Vor 10 Jahren waren wir zum ersten Mal bei den Burgfestspielen auf der Burg Rötteln in Lörrach. Damals waren wir zu einem Projektabschluss firmenseitig eingeladen.
Zuerst wurde in der Burgschenke lecker gegessen und danach das Theater unter freiem Himmel, mit der Burgruine als Kulisse angeschaut. Das hat uns damals so gefallen, dass wir in den folgenden Jahren einfach privat jeden Sommer an einem Abend zu den Burgfestspielen gefahren sind.
Auch gestern war es wieder ein sehr schöner Abend. Wir hatten uns mit Freunden verabredet. Das Wetter war absolut perfekt, so dass wir das "Festspielmenü" auf der Terrasse der Burgschenke mit Blick über die Stadt geniessen konnten, und danach beim Theater war es so ein lauer Sommerabend, dass wir weder Decke noch dicke Jacken brauchten.
Gespielt wurde diesmal "Der Diener zweier Herren", eine Komödie von Carlo Goldoni.
Nicht so tiefgehende Kost wie auch schon, aber sehr amüsant.
Montag, 11. Juli 2011
Eine dicke halbe Stunde
Vor Jahren schon haben uns ein früherer Kollege und seine Frau, die wir ebenfalls kennen, zu sich nach Hause eingeladen. Wenn wir mal Zeit hätten würden sie sich sehr freuen.... Doch wir hatten keine Zeit bzw. wir haben sie uns nicht genommen.
So hielten wir einfach losen E-Mail-Kontakt.
Aber gestern haben wir das schlechte Wetter schön genutzt! Wir sind zum Mittagessen in ein bestimmtes Restaurant gefahren, das für seine Fischgerichte bekannt ist, und weil es von da bis ins Elsass zu unserem Kollegen nicht mehr weit ist, haben wir kurzerhand telefonisch angefragt, ob es recht wäre, wenn wir nach dem Essen einfach ein halbes Stündchen auf einen Plausch vorbeikämen.
Ja natüüüürlich war sei es recht, sie freute sich quasi durchs Telefon.
Und so verbrachten wir einen sehr vergnüglichen Nachmittag mit Beiden in ihrem Haus. Da wir uns lange nicht gesehen hatten, gab es natürlich viel zu erzählen. Und natürlich ist aus der halben Stunde mehr geworden als nur 30 Minuten....
Samstag, 9. Juli 2011
Turnen am Blatt
Es ist wieder Sommer.
Und wieder spielt sich an sonnigen Sommertagen etwas Faszinierendes in/auf unserem Gartenteich ab.
Wenn man viel Geduld mitbringt, kann man beobachten, wie aus einem unscheinbaren "Wasserkäfer" eine grosse, wunderschöne Libelle wird.
Mein Mann hat dieses Schauspiel fotografisch eingefangen, nur das Foto von der Larve ist geborgt.
Diese Larven leben im Wasser und sind dort äussert wendig und flink unterwegs. Merkwürdiger Weise sind sie immer unter Wasser, müssen scheinbar niemals Luft holen. Dann, irgendwann an einem schönen Sommertag krabbelt sie ein Baltt enlang nach oben und bleibt hocken. Und sie sitzt und sitzt...und sitzt. Stunden später beginnt oben aus der Larve ein Etwas herauszukommen. Auch das geht über Stunden. Gaaanz langsam biegt sich die zukünftige Libelle nach hinten, bis sie ganz und gar rücklinks kopfüber hängt (Salto-rückwärts in Superzeitlupe). Und so hängt und hängt sie...wieder Stunden lang. Doch dann gibt es doch einmal den Moment, wo sie vollständig der Larve entschlüpft ist. Nun sind die Flügel schon zu sehen, aber sie ist noch
völlig farblos.
Und wieder verharrt sie lange Zeit so - bis sie endlich eine grüne Farbe angenommen hat, die Flügel trocken und schillernd sind und dann - fliegt sie davon.
Sehr speziell finde ich, dass sie von nun an nie mehr im Wasser lebt.
Sonntag, 3. Juli 2011
Stille
"Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen,
und fünfzig, um schweigen zu lernen."
Ernest Hemingway
Samstag, 2. Juli 2011
Wochenende
Samstag Morgen, strahlender Sonnenschein.
Den Hausputz habe ich schon gestern Abend erledigt, also ab in den Garten.
Ich freue mich wie ab, den ganzen Tag draussen!
Zwar ist es noch ganz schön kühl, nur 12°C, aber bei der Gartenarbeit wird man ja warm...
Es ist mal wieder Unkraut zu zupfen (dem wird es wohl nie leid, immer wieder neu zu wachsen?), Mähsteine und Rasenkanten sind neu zu setzen und unsere Hortensie bekommt endlich einen schönen Schattenplatz. Na, die wird sich freuen.
Heute Abend sind wir mit Freunden zum Schwof im Nachbarort verabredet. Das wird dann der erste "Praxistest" für unsere Tanzstundenkenntnisse, die wir in den letzten Wochen und Monaten erworben haben....
Dienstag, 21. Juni 2011
Wenn einer eine Reise tut...
...dann kann er was erzählen...
Und was können wir erzählen?
Zunächst erst einmal, dass alle unsere Züge, hin- wie rückwärts jeweils drei V
erschiedene, auf die Minute pünktlich waren! Wer hätte das gedacht?!
Ja, ansonsten war es wieder ein superschönes Wochenende. Auch wenn das Wetter am Samstag und Sonntag eher mau war.
Zum ersten Mal waren wir im August 1990 in München. Damals haben wir meinen Patenonkel und seine Frau besucht. Und schon damals war ich von München ganz fasziniert. Später war ich noch mehrere Male an langen Wochenenden in München, weil mein Mann für unsere Firma dort gearbeitet hat. Auch da haben wir viel unternommen und ganz München durchstreift.
Und auch dieses Mal haben wir wieder viel gesehen, waren viel und lange unterwegs, haben die Regenfasen mit Einkehr in eine der gemütlichen urigen Wirtschaften überbrückt und das Flair der Stadt auf uns wirken lassen.
Ganz fest nehme ich mir vor, dass nicht wieder fünf Jahre bis zum nächsten Besuch vergehen sollen...
Donnerstag, 16. Juni 2011
München - wir kommen
Seit Januar freuen wir uns schon darauf - ein langes Wochenende in München.
Mal wieder vom Isartor via Marienplatz bis zum Stachus zu flanieren. Die Feldherrenhalle, den Englischen Garten, das Maximilianeum und die Frauenkirche wiederzusehen. Oder den Langen Peter oder das Siegestor oder eine der Pinakoteken oder....
Morgen früh kurz nach Sechs fährt der Zug, so dass wir den Nachmittag schon in München zur Verfügung haben (sofern die Bahn nicht irgendwelche Sperenzchen macht...).
Ach, ich freu mich :-)
Dienstag, 14. Juni 2011
Mein Stilletag
Mein erster Ferientag sollte ein Stille-Tag sein, doch leider klappt es heute nicht so ganz.
Na ja, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Aber die "Anstösse", die ich heute früh im Radion hörte, sind mir so richtig aus dem Herzen gesprochen. Sie trösten mich, dass es mal wieder anders kommt, als geplant, sie freuen mich, weil ich mich in ihnen wiederfinde und sie inspirieren mich, die Nähe Gottes auch im grössten Trubel spüren zu können.
Also freue ich mich auf diesen Tag...
"Die Gaben des Geistes
Zum Leben braucht man so mancherlei. Nahrung und sauberes Wasser, ein Dach über dem Kopf und was zum Anziehen, regelmäßiges Einkommen, auf das man sich verlassen kann. Und dann natürlich tausend Dinge, die mehr oder weniger lebensnotwendig sind. Auto, Telefon, PC, der Teddybär, der Lippenstift, der Kaffee zum Frühstück. Für jeden ist es etwas anderes, das man als lebensnotwendig erlebt. Für mich sind es gute und bequeme Schuhe, mit denen ich zu Fuß notfalls ganz weit käme.
Aber das ist noch längst nicht alles. Um gut und gern zu leben, brauche ich mehr, viel mehr. Denn man kann nicht nur körperlich verhungern, sondern auch seelisch. An Pfingsten erinnern sich Christen daran, dass sie all das geschenkt bekommen, was sie brauchen, um nicht nur zu vegetieren, sondern wirklich zu leben. Die kirchliche Tradition spricht von den Gaben des Heiligen Geistes und nennt sie Verstand, Weisheit, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Ehrfurcht vor Gott. Altertümlich klingen diese Begriffe, heute würde man es anders sagen. Vielleicht so: Der Verstand lässt mich die Dinge nüchtern sehen, damit ich mich nicht blenden lasse vom Schein der Oberfläche und von aufgeblasener Wichtigkeit. Die Weisheit ist der Blick der Liebe, der hinter die Fassade schaut und barmherzig ist mit allem, was da zum Vorschein kommt. Die Stärke gibt mir die Fähigkeit, mir selbst treu zu bleiben. Den aufrechten Gang, der sich nicht einschüchtern lässt. Die Gabe des Rates bewahrt mich vor Sturheit und Besserwisserei, macht mich offen für andere Sichtweisen. Frömmigkeit und Ehrfurcht vor Gott ist das Wissen, dass ich letztlich nichts in der Hand habe, sondern darauf angewiesen bin, dass Gott mich in seiner Hand hält und trägt und schützt und führt.
Die Gaben des Geistes. Was sich so altmodisch anhört, ist doch unglaublich aktuell. Es sind Fähigkeiten und Haltungen, die Menschen brauchen, um seelisch so einigermaßen gesund zu sein oder gesund zu werden. Es ist fast so was wie eine Überlebensausstattung. Und das Beste daran: Diese Ausrüstung fürs Leben wird mir geschenkt, von Gott, von seinem Geist, von seiner Lebenskraft. Ich bitte ihn oft darum, und meistens bekomme ich genau das und genau so viel davon, wie ich gerade brauche. Nicht für morgen, sondern für heute."
Elisabeth Schmitter, SWR1
Sonntag, 12. Juni 2011
Welches ist die rechte Kirche?
Den heutigen Pfingstgottesdienst hielt ein Pfarrer i.R. aus Bad Bellingen.
Er begann damit, dass er noch beim Glockenläuten durch die Bankreihen ging und jeden Einzelnen begrüsste, anschliessend stellte er sich an die Eingangstür, um auch die noch spät Herbeieilenden mit Handschlag zu begrüssen.
Das fand ich sehr bemerkenswert und schön.
Und dann feierte er stimmgewaltig mit uns Gottesdienst und Abendmahl.
In seiner Predigt zu Mat.16,13-17 stellte er die Frage, welche der vielen heute existierenden Kirchen bzw. Gemeinden denn nun die "Richtige" sei? Babtisten, Eveangelische, Freikirchen, Katholische, Methodisten etc.... in welche Kirche sollen wir die Menschen rufen? Darauf hatte er eine eindeutige Antwort:
Wir Christen sollen uns selbst allein auf den Dreieinigen Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, ausrichten. Und die Menschen sollen wir zum Glauben an ebendiesen Gott rufen, nicht zur Mitgliedschaft in einer bestimmten Kirche...Nur Einer ist wichtig: der da ist, der da war und der da bleibt, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Es war eine sehr berührende, klare Predigt, ein Gottesdienst, der mich bewegt hat.
Freitag, 10. Juni 2011
FERIEN...Juhu
Für zwei Wochen habe ich dem Büro den Rücken gekehrt.
Ich habe Ferien! Die letzten Tage war ich richtig hibbelig und konnte es kaum erwarten, ich fühle mich sowas von urlaubsreif.
Kein Wunder, als ich im Büro am PC meinen "Abwesenheitsassistenten" für meine Mailbox einrichtete, sah ich, dass dieser das letzte Mal zu Weihnachten aktiv war, seit dem war nix mit Urlaub.
Aber jetzt! Ich werde faulenzen das ein Auge das andere nicht sieht...:-)
Und selbst wenn das nicht so ganz und gar zu machen ist, allein die Vorfreude darauf ist schon sooo schön.
In 90 Minuten von Null auf Hundert
Gestern unser zweites Vorbereitungstreffen für den nächsten ImPuls-Gottesdienst.
Zuerst sah die Teilnehmerzahl so mau aus (wir waren zu Zweit!), dass wir schon dachten, ach, lassen wir es doch ausfallen.
Doch Punkt Acht kam noch jemand und dann noch jemand und als wir zu Viert darüber redeten, was wir an diesem Abend denn überhaupt besprechen müssten, kam noch ein Nachzügler und so waren wir nun zu Fünft und fanden, ja also wir können uns ja schon mal Gedanken über den Ablauf machen.
Und mit diesem Gedankenmachen, sprudelten mehr und mehr Ideen, Diskussionen und Anregungen und siehe da, halb Zehn stand der Ablauf, die Lieder waren ausgesucht, alle Aufgabe verteilt und auch die Predigt war besprochen. Somit brauchen wir gar kein weiteres Treffen sondern nur noch die Kirchenprobe kurz vorm Gottesdienst.
Wir freuten uns wie die Schneekönige über so viel Erfolg, entsprechend fiel unser Dankgebet zum Schluss des Treffens aus.
Es war ein langer Tag und anstrengend obendrein, aber leichten Herzens und noch vor Zehn zogen wir ab nach Hause. Schön.
Donnerstag, 9. Juni 2011
Gewogen und zu leicht befunden...
Diesmal habe ich den üblichen Checkup beim Hausarzt nicht verpasst, heute war mein Termin.
Ganz entspannt und guten Mutes, wenn auch hungrig, weil ohne Frühstück, rückte ich morgens um acht in der Parxis an und musste zum Glück nicht lange warten.
Beim ersten Termin geht es ja nur ums Messen, Wiegen, Blut abnehmen etc., alles bei der Sprechstundenhilfe, und die ist engagiert und flott und arbeitet das Programm ziemlich zackig ab. Ich freute mich, würde ich auf diese Weise nicht so viel Arbeitszeit verpassen, die ich dann nachholen muss. Den Arzt spreche ich erst nächste Woche zur Auswertung aller Laborwerte.
Als jedoch eine ihrer Fragen war, ob ich irgendwelche Beschwerden hätte, konnte ich einfach nicht "nein" sagen, sondern berichtete von meinen Muskelkrämpfen. Sie verschwand daraufhin kurz und holte ein weiteres Röhrchen für noch mehr Blut.
Beim Wiegen stockte sie wieder, weil die Waage weniger als die letzten Jahre anzeigte und wollte wissen, ob ich mir das erklären könne. Ja, das konnte ich. Ich treibe jeden Tag Gymnastik, gehe laufen und habe derzeit ziemlichen Termindruck, ausserdem ist die unterschwellige Sorge um unsere Tochter in Japan nicht gerade appetitfördernd. Dennoch fand sie ungnädig, dass vier Kilo Differenz zu gross seien, verschwand wieder und kam mit dem Bescheid zurück, der Arzt wolle das Blutbild noch ausweiten. Also bitte, dann möge sie zapfen, was nötig ist...
Als ich die Praxis dann verliess, war ich gar nicht mehr so entspannt. Nun schlich sich bei mir die Sorge ein, es könnte doch etwas nicht in Ordnung sein.
Ich ärgerte mich ein bisschen über mich selbst, weil ich so leicht zu beeinflussen bin.
Vielleicht hat die ganze Sache aber doch ein Gutes und ich erfahre endlich die Hintergründe für meine Beschwerden, das wäre ein echter Beitrag.
Mittwoch, 8. Juni 2011
Den heutigen Losungstext möchte ich festhalten:
"Eure Sünden verbergen des HERRN Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet."
Jesaja 59,2
"Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch.
Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen."
Jakobus 4,8
Montag, 6. Juni 2011
Zeit - das unbekannte Etwas
Die letzten Tage sind verflogen wie ein Augenblick. Kein Wunder, denn jeder Tag war schon lange vorher mit Terminen ausgebucht.
Wobei ich unbedingt betonen möchte, dass viele dieser Termine durchaus ein schönes Event oder eine lange schon ausstehende Aktion darstellten:
Wir haben Freunde besucht, mit ihnen einen ganz schönen Tag verbracht, wir waren mit Bekannten wandern, wir haben den "Silbersechzig-Anzug" für meinen Mann von Freiburg abgeholt, unseren Garten nach lange ersehntem Regen beharkt und behackt...und...und...und, jede Stunde wurde "genutzt".
Was ist Zeit?
Manchmal werden Minuten zu schier unendlichen Stunden.
Manchmal steht man eine Stunde im Stau, mault, dass es sooo lange dauert, aber am Abend scheint der Tag wie im Nu vergangen.
Ganz speziell finde ich: Derzeit sind meine Tage so turbulent mit Büro, täglichem Sport, Familie, Haushalt, Garten, Festvorbereitungen, dass ich mich freitags frage, wo bloss die Woche geblieben ist und GLEICHZEITIG finde ich beim Blick in den Kalender, es sind ja immer noch 51 Tage, bis unsere Tochter aus Japan zurückkommt. Meine Güte geht das langsam vorwärts!
Was also ist nun Zeit? Eine messbare Grösse? Ein dehnbarer Begriff?
Meiner Meinung nach ist sie beides.
Die Zeit sitzt einem im Nacken - die Zeit heilt alle Wunden....
Wenn es nun schon mit der Zeit so geheimnisvoll ist, wie wird es dann erst mit der Ewigkeit sein????
Mittwoch, 1. Juni 2011
Überraschung...!
Mit keiner Silbe hatte ich daran gedacht, dass heute, am Tag vor Christi Himmelfahrt, in der Firma, für die ich derzeit arbeite, der Nachmittag frei ist.
Also bin ich heute morgen wie immer zur Arbeit gedüst, in Gedanken schon planend, was abends nach der Arbeit alles noch ansteht (auch wie immer).
Und nun habe ich plötzlich den Nachmittag FREI!
Ist das schön.
Ich freue mich, wie eine Katze über einen Pott Milch...
Dienstag, 31. Mai 2011
Es regnet....
Was für ein Segen.
Seit heute Mittag regnet es - ein sanfter, warmer, seit Stunden andauernder Landregen, ganz ohne Sturm, Blitz und Donner.
Als ich heute Abend im Garten war, hatte ich den Eindruck, dass sich jedes Blatt und jedes Zweiglein einzeln dem Nass entgegenstreckt.
Wunderbar und so nötig....
Hatte das Wetter auch einen Wermutstropfen?
Na ja, einen klitzekleinen.
Mein Mann hatte für heute Nachmittag einen Kubikmeter Fertigbeton bestellt, der so schnell wie möglich an drei verschiedene Stellen des Gartens verteilt werden sollte. Dazu hatte er sich einen Freund und unseren Grossen als Hilfe eingeladen, die denn auch fleissig karrten und schaufelten, obwohl sie bis zum Abend, als ich das Abendessen in den Garten brachte, patschnass wie die gebadeten Kater waren. Mir taten die Drei echt leid.
Aber sie sahen das Ganze locker und fanden es gar nicht so schlimm.
Na denn...weiterfreuen über den Regen :-)
Freitag, 27. Mai 2011
Tango im Blindflug
Gestern wieder Tanzstunde. Da wir nun bereits im Ergänzungskurs unterwegs sind, werden Schritte verfeinert, neue Figuren gelernt, die Haltung verbessert etc.
Besonderen Wert legt unsere Lehrerin auf die strikte Rollenverteilung beim Tanzen:
Nämlich - der Herr führt - die Dame lässt sich führen! (Mit aussuchen ist da nichts)
Die Lehrerin vermittelt das sehr charmant und lustig, aber ebenso unmissverständlich und konsequent.
Gestern hat sie dazu mit uns ein interressantes Experiment gewagt und zwar beim Tango Argentino.
Das Licht wurde weitgehend gedämpft, so dass Mann gerade noch sehen konnte, ob das Nachbarpaar im Wege steht, die Damen sollten während des gesamten Tanzes die Augen geschlossen halten. Und dann sollte jedes Paar schön im Takt zur Musik Tango tanzen.
Der Herr musste also führen, ihm blieb gar nichts anderes übrig, Sie hatte ja die Augen zu.
Via Körpersprache hatte er seiner Partnerin klar zu machen, wann der erste Schritt kommt, für welche Wiederholungen und welche Drehungen er sich entscheidet und ob Schritt 4 und 5 getanzt oder ausgelassen werden sollen. Und die Dame sollte über eben diese Körpersprache verstehen, was er will, Haltung bewahren und die richtigen Schritte zur rechten Zeit mittanzen...
Auweia, was wird das wohl werden?! dachten wir, als die Chefin das so beschrieben hat.
Aber selbstverständlich haben wir mitgemacht. Natürlich erforderte es unsere ganze Konzentration, doch waren wir sehr überrascht, wie gut es ging.
Mir ist aufgefallen, dass von meiner Seite drei Dinge wichtig sind, damit dieser Tango gelingt:
1. Ich muss mich auf meinen Mann einlassen und nicht selbst die Schritte bestimmen wollen.
2. Ich muss meinem Mann vertrauen, egal welcher Schritt - es passiert nichts, es ist alles gut und richtig.
3. Ich muss sehr aufmerksam sein, um die Körpersprache meines Mannes zu verstehen.
Später am Abend dachte ich so für mich: Vielleicht ist es mit der Führung Gottes in meinem Leben genauso wie mit dem Tango tanzen?
Mich führen lassen, mit geschlossenen Augen vertrauen, mich auf ihn konzentrieren, damit ich seine Sprache (in welcher Form sie auch sei) verstehe - ich will es wieder neu versuchen.
Mittwoch, 25. Mai 2011
Mit Schallgeschwindigkeit
Mitte Juli findet wieder unser ImPulsgottienst statt. Dafür war gestern unser erstes Vorbereitungstreffen.
Während wir für frühere Gottesdienste manchmal einen ganzen Abend diskutierten, welches Thema dran ist und welche Botschaft wir im Godi rüberbringen möchten, war diesmal das Thema schon nach den ersten vier Minuten gefunden.
Unserer Pfarrerin lag das Thema Versöhnung am Herzen. Und wir anderen waren im nu mit ganzem Herzen dabei:
Wie viele Familien oder Nachbarschaften sind seit Jahren, manchmal seit mehreren Generationen, zutiefst zerstritten ja regelrecht verfeindet? Wieviel Unrecht, Rücksichtslosigkeit auf der einen und Unversöhnlichkeit und Rachsucht auf der anderen Seite entzweit die Menschen und vergällt oder vergiftet gar ihr Leben?
Da wollen wir ansetzen, aufzeigen, wie Streit und im Stillen gärende seelische Verletzungen den Menschen belasten, und gefangen nehmen.
Mut machen möchten wir, den Gedanken zuzulassen, dass die Zwietracht doch endlich ein Ende haben sollte / könnte und dazu, den ersten Schritt zu tun, egal ob man etwas zu verzeihen oder selbst unrecht gehandelt hat.
Die Bibel hat dazu ein wunderbares Beispiel - 1. Mose 50, 15-21, die Geschichte von Josef, der aus Missgunst von seinen Brüdern als Sklave an die Ägypter verkauft wird und dem sie viele Jahre später gegenüberstehen, als sie wegen einer Hungersnot in Ägypten um Getreide betteln müssen. Wie die Geschichte ausgeht? Das ist bitte selbst nachzulesen (1. Mo, 37 und 42ff) oder in unserem Gottesdienst zu erfahren...:-)
Montag, 23. Mai 2011
Wie geht es an der Pazifikküste?
Seit fast sieben Wochen ist unsere Tochter nun wieder in Japan.
Es geht ihr gut und ich bin froh und dankbar für jeden Tag, der ohne schlimme Nachrichten vorübergeht.
Von den vielen Nachbeben bekommt sie eher wenig mit. Die Strahlenwerte kann sie via Internet beobachten, wobei für ihre Präfektur alles im normalen Bereich zu sein scheint, beim Lebensmitteleinkauf achtet sie darauf, aus welcher gegend es
kommt.
Wir stehen in regelmässigem Kontakt - Telefon / E-Mail / Skype machen´s möglich.
Wie segensreich kann doch Technik sein. Übers Internet kann sie sich informi
eren und per Skype können wir miteinander sprechen und uns sehen, Fotos austauschen.
Für sie ist der normale UNI-Betrieb längst angelaufen und so langsam beginnt sie, ihren Abschied von dort und die Heimreise zu organisieren.
In 65 Tagen ist es soweit.
Wenn ich freilich die Fotos sehe, die sie unlängst geschickt hat, kann ich verstehen, dass ihr der Abschied nicht leicht fällt.
Sonntag, 22. Mai 2011
Medizinboykott!
Die Medizin, die mir am 10. Mai verschrieben wurde, habe ich acht Tage lang genommen. Nebenwirkungen haben sich nur in geringem Umfang bemerkbar gemacht, die eigentliche Wirkung, den Schmerz im Bein zu lindern, blieb jedoch aus. Leider.
Also war ich letzten Mittwoch erneut in der Praxis und bekam wieder ein anderes Präparat, mittlerweile schon das Sechste! Der Beipackzettel las sich auch hier nicht ohne Bauchschmerzen, aber naja, wenn´s hilft...
Doch es half nicht nur nicht, es schlug mit seinen Nebenwirkungen voll zu. Sehstörungen, Watte im Hirn, Übelkeit - mein Beinschmerz war dagegen Pillepalle.
Und so beschloss ich, dieses Mittel zu boykottieren. Auf gar keinen Fall werde ich dies weiterschlucken. Und schon am nächsten Tag war mit gleich viel wohler. Klar, der eigentliche Schmerz war immer noch da, aber ansonsten ging es mir gut.
Wie es nun weitergeht, weiss ich eigentlich nicht. Die Gymnastik betreibe ich natürlich weiter, und auf Anraten des Arztes habe ich mit einer progressiven Muskelentspannung angefangen.
Immer wieder schliesse ich die Bitte um Heilung in meine Gebet mit ein.
Mehr kann ich aus meiner Sicht im Moment nicht tun - vom Medikamente-Schlucken habe ich erst mal die Nase voll!
Freitag, 20. Mai 2011
with no comment:
"Am Abend unseres Lebens wird es die Liebe sein, nach der wir beurteilt werden,
die Liebe, die wir allmählich in uns wachsen und sich entfalten lassen,
in Barmherzigkeit für jeden Menschen."
Frére Roger
Donnerstag, 19. Mai 2011
Mittagspause im Grünen
Für die heutige Mittagspause hatte ich mit mit einer jungen Kollegin aus unserem Gebetskreis verabredet. Einfach so, um mal ausserhalb der Montagstreffen Zeit zum erzählen zu haben und einander ein bisschen kennen zu lernen.
Da so schönes sonniges Wetter war, verlegten wir unseren Lunch auf eine Bank an den Rhein.
Es wurde eine sehr kurzweilige Mittagspause. Wir erzählten, lachten, beteten miteinander und füreinander und tauschten unsere Sichtweisen über Glauben und Gottvertrauen aus.
Viel zu schnell war die Zeit herum und die Pause vorbei.
Montag, 16. Mai 2011
Wow! Ist der Vati schick!
Besser gesagt, er wird schick sein (extraschick - nicht normalschick), nämlich an unserem Silbersechzig-Fest.
Dafür waren wir heute eigens nach Freiburg gefahren, um ihn einzukleiden. Einen ganzen Tag haben wir dafür freigenommen, er vom Garten und ich vom Büro, damit wir Zeit haben würden, angemessene Kleidung zu finden, die passt und auch noch gut aussieht.
Ein Anzug sollte es sein, wenn es geht gleich mit Hemd und Krawatte.
Im ersten Geschäft sah es leider gar nicht so üppig mit der Auswahl an Anzügen aus. Einer passte, aber eben nicht optimal. Wir also in den nächsten Herrenausstatter in der Hoffnung, wenigstens eine Alternative zu finden.
Doch dort nahm uns ein Verkäufer in Empfang und präsentierte gleich vier Alternativen....
Madame (ich) nahm im Sessel Platz und hatte nichts zu tun, als die einzelnen Anzüge, Krawatten, Einstecktücher etc. zu bewerten. Durchs Haus gesaust ist der Verkäufer und holte heran, was Mann so zu probieren wünschte. Das war sowas von entspannt, und auch mein Mann hatte sichtlich Freude, weil alles was ihm zum Probieren gereicht wurde, auch passte. Er musste nur auswählen, ob ihm gefällt, was er trägt oder nicht.
Auf diese Weise hatten wir schon mittags um Zwölf Anzug, Hemd, Krawatte, Einstecktuch, Gürtel und Schuhe zusammen - alles aufeinander abgestimmt und richtig schnieke. Und gar nicht so teuer, wie von uns befürchtet.
Dieser Ausflug nach Freiburg war also ein voller Erfolg, und wir sind um eine Fest-Vorbereitung leichter.
Samstag, 14. Mai 2011
"Das verzeihe ich dir/mir nie"
Schön, mal schon zum Frühstück auszugehen.
In Kandern fand heute wieder ein Themenfrühstück statt.
Ablauf wie bekannt: um 9.00 Uhr gibt es Frühstück und anschliessend um 10.00 Uhr ca. eine Stunde einen Vortrag zu einem bestimmten Thema.
Heute ging es um das Thema Vergeben, Verzeihen und Vergessen.
Der Referent, Andreas Malessa begann seinen Vortrag mit der Klarstellung, was Sünde ist.
Das ist nämlich nicht das dritte Stück Schwarzwälder-Kirschtorte, sondern Sünde ist etwas sehr ernsthaftes, schwerwiegendes, was uns selbst oder anderen schadet. Sei es durch etwas, was wir tun oder dadurch, dass wir etwas nicht tun. Jeder von uns hat Schuld, jedem von uns ist im Laufe seines Lebens Unrecht geschehen.
Wie kann man damit umgehen? Was kann man tun, wenn das Erlebte so schlimm ist, dass man nicht vergeben kann? Wie kann man weiterleben, wenn man sich selbst etwas nicht verzeihen kann? Was kann helfen, wenn der andere nicht bereit ist zu verzeihen?
Mit Bezug auf Jesus Christus und die Bibel findet A.M. Antworten auf jede dieser Fragen.
Sehr locker und flüssig stellt er immer wieder den Zusammenhang zwischen den Konflikten des Alltags und den Zusagen Gottes her. Aus meiner Sicht ein sehr gelungener Vortrag, der mich berührt hat.
Witzig fand ich seinen Einstieg in den Vortrag:
"...Übringens, wenn Adam und Eva Chinesen gewesen wären, dann wären wir alle jetzt im Paradies. Die hätten nämlich den Apfel hängen lassen und die Schlange gegessen, und es hätte keinen Sündenfall gegeben....."
Das Frühstück war wieder sehr lecker und reichhaltig, die Tische mit Blumen und Kerzen schön geschmückt. Und der Saal war voll. Über hundert Leute waren gekommen, eine echte Herausforderung für die Veranstalter. Aber es lief alles super. Grosses Kompliment an das Themenfrühstücks-Organisations-Team.
Freitag, 13. Mai 2011
aus der heutigen Losung
"Fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns.
Denn in ihm leben, weben und sind wir."
Apostelgeschichte 17,27-28
Mittwoch, 11. Mai 2011
Und die Sonne scheint so laut und so schnell!
Immer noch kein Regen. Der letzte Regen vom 3. Mai war eher nur eine Staublöschaktion.
Der Wetterbericht sagt schon die ganze Zeit Gewitter und Starkregen, gerade auch für unser Gebiet an, am Himmel brauen sich auch dicke Gewitterwolken zusammen, aber eine Stunde später ist alles von der Sonne aufgezehrt und der Himmel wieder blau.
In Feld, Wald und Gärten wird die Trockenheit so langsam prekär.
Für morgen sind nochmal Regenschauer und Gewitter vorhergesagt, am Freitag aber soll schon wieder die Sonne von einem strahlend blauen Himmel scheinen.
Hoffen wir also auf morgen.
Dienstag, 10. Mai 2011
Wieder zum Arzt
Heute nun wieder zum Arzt. Beim Warten habe ich anhand der aufgehängten Urkunden und Bilder erstmal gesehen, er ist ja nicht "nur" Orthopäde, sondern auch Chiropraktiker, Sportarzt und Arzt für Schmerztherapie. Das machte mir gleich ein bisschen mehr Mut.
Das Gespräch mit dem Doktor war jedoch nicht so ermutigend. Auf einmal meinte er, da alles bisher Verordnete (Physiotherapie, Immodium, Novaminsulfon, Spritze, Voltarenkapseln) nicht geholfen hat, ist er der Meinung, das Iliosakralgelenk sei in Ordnung und der Nerv sei entzündet. Das ginge auch aus der Beschreibung meiner Beschwerden hervor (die hatte ich schon vor einem Jahr genau so beschrieben!).
Das Mittel der Wahl ist nun ein Präparat gegen Nervenschmerzen. Beim Lesen der Packungsbeilage wurde mir ganz schlecht. Da stehen Nebenwirkungen drin, die mir echt Angst machen, z.B. Verlust des Sehvermögens, Persönlichkeitsänderung sogar Suizidgedanken seien in Einzelfällen möglich. BITTE?
Nun ja, ich möchte nichts unversucht lassen, und die Schmerzen muss ich irgendwie in den Griff bekommen - also werde ich dieses Medikament nehmen.
Na ich bin gespannt....
Montag, 9. Mai 2011
Muttertag
Einen schönen Muttertag haben mir meine Lieben bereitet, allen voran mein lieber Mann.
Von unserer "japanischen" Tochter habe ich ich immerhin liebe Wünsche per Skype erhalten, Sohn und Schwiegertochter kamen am Nachmittag zum Kaffetrinken in den Garten und hatten Erdbeerkuchen dabei, und mein Mann hat mich zum Mittagessen eingeladen, aber nicht ins Restaurant - Essengehen zum Muttertag kann ja JEDER.
Nein, mein Mann hat für uns beide gekocht und zwar Butterspargel, Schnitzel und Kartoffeln - und es hat wunderbar geschmeckt. Und Geschenke gab es obendrein: ein wunderschöner bunter Blumenstrauss und ein Parfüm, mit dem ich schon lange liebäugele.
Ich fühle mich verwöhnt bis über beide Ohren :-)
Freitag, 6. Mai 2011
Arzt-Besuchs-Odyssé?
Gestern hatte ich nach langer Zeit wieder einen Termin beim Orthopäden, denn mein Beinund dieHüfte werden einfach nicht besser trotz aller Turnerei.
Ich hatte auch den Verdacht, dass die Schmerzen gar nichts mit dem Iliosakralgelenk zu tun haben, sondern, dass irgendetwas anderes dahintersteckt.
Doch der Doktor war der festen Überzeugung, das besagte Gelenk sei "verhakt", hat es mit einer chiropraktischen Methode versucht "auszuhaken", hat mir eine Spritze mit Schmerzmitteln direkt ins Gelenk gesetzt und mir ausserdem noch Schmerzmittel verschrieben.
Und heute? Keinerlei Besserung eher schlechter als vorher. Also habe ich in der Praxis angerufen und das berichtet - und nun einen neuen Termin für den 10.Mai bekommen.
Mal sehen was nun kommt....
Dienstag, 3. Mai 2011
"Ohne Wasser, merkt euch das..."
Letzte Nacht hat es endlich geregnet.
Das war am 4. April das letzte Mal der Fall. Seit dem war es trocken und sonnig.
Klar, die Sonne, die Wärme die taten auch sehr wohl. Nicht mehr Schal und Handschuhe brauchen. Ohne Jacke draussen herumspazieren, sönnelnd im Garten liegen, das war wunderbar.
Doch mittlerweile fehlte der Regen - im Garten allenthalben Wassermangel bei den Pflanzen.
Das bisher gesammelte Regenwasser ging schon zur Neige, weil wir giessen mussten als wäre Sommer.
Aber heute Nacht war er da, der Regen - jeder Tropfen ein Geschenk.
Sicher, die Trockenheit vom März und vom April macht dieser eine Guss nicht wett, aber es ist ein Anfang.


